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Thema: Ein Kurs in Wundern

  1. #476

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 337: http://innerpeace.de/lektion-337

    LEKTION 337

    Meine Sündenlosigkeit schützt mich vor jedem Schaden.


    1. Meine Sündenlosigkeit stellt vollkommenen Frieden sicher, ewige Sicherheit, immerwährende Liebe und auf ewig Freiheit von jedem Gedanken des Verlustes sowie vollständige Befreiung von Leiden. Und nur Glück kann mein Zustand sein, denn nur Glück ist mir gegeben. Was muss ich tun, um zu erkennen, dass das alles mein ist? Ich muss die SÜHNE für mich akzeptieren und sonst nichts. GOTT hat bereits alles getan, was getan zu werden braucht. Und ich muss lernen, dass ich von mir aus nichts zu tun brauche, denn ich brauche nur mein SELBST zu akzeptieren, meine für mich erschaffene Sündenlosigkeit, die jetzt schon mein ist, um GOTTES LIEBE zu spüren, die mich vor Schaden bewahrt, um zu verstehen, dass mein VATER SEINEN SOHN liebt, um zu erkennen, dass ich der SOHN bin, den mein VATER liebt.

    2. DU, DER DU mich in Sündenlosigkeit erschaffen hast, DU irrst DICH nicht hinsichtlich dessen, was ich bin. Ich habe mich geirrt, als ich dachte, ich hätte gesündigt, aber ich nehme die SÜHNE für mich an. VATER, mein Traum ist jetzt beendet. Amen.


    Wir müssen nichts tun, außer den Angriff zu unterlassen, um vor jedem Schaden sicher zu sein. Unsere Unschuld als Schutzschirm für diese Welt haben wir niemals verloren, wir müssen einfach nur akzeptieren, nichts tun zu müssen, außer genau das zu sein, was wir schon sind, wenn wir nicht das Ego sind. Es gibt keinen Schaden, weil es keinen "Verlust" von Unschuld gab. Das meint der Begriff Sühne, die Wiederherstellung der Einsicht, dass dem Geist nichts geschehen ist. Wenn WIR den Traum beenden wollen, bietet der heutige Text eine Möglichkeit dazu, falls es für möglich erachtet wird.

    Die Enkelinnen der Wirklichkeit, die Realitäten, sind niemals wirklich gewesen. Das ist die "Kindersicherung" eines liebenden Vaters, der die Unschuld damit verbürgte.

  2. #477

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 338: „Nur durch meine Gedanken werde ich beeinflusst“. http://innerpeace.de/lektion-338

    1. Es braucht nur dies, um die Erlösung zu aller Welt kommen zu lassen. Denn in diesem einen Gedanken wird jeder endlich von der Angst befreit. Jetzt hat er gelernt, dass niemand ihn in Angst versetzt und dass ihn nichts gefährden kann. Er hat keine Feinde, und er ist sicher vor allen äußerlichen Dingen. Seine Gedanken können ihn in Angst versetzen, doch da diese Gedanken IHM allein gehören, hat er die Macht, sie zu verändern und jeden Gedanken der Angst gegen einen glücklichen Gedanken der Liebe einzutauschen. Er hat sich selbst gekreuzigt. Doch GOTTES Plan ist, dass SEIN geliebter SOHN erlöst sein wird.


    2. DEIN Plan ist sicher, mein VATER – nur der DEINE. Alle anderen Pläne werden scheitern. Und ich werde Gedanken haben, die mich in Angst versetzen werden, bis ich lerne, dass DU mir den einzigen GEDANKEN gegeben hast, der mich zur Erlösung führt. Meiner allein wird scheitern und mich nirgendwohin führen. Doch der GEDANKE, DEN DU mir gegeben hast, verspricht mich heimzuführen, weil er DEIN Versprechen an DEINEN SOHN birgt.



    War mein gestriger Gedanke und erklärt, warum wir die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, als Gedankengebäude in unserem Kopf „konstruiert“ haben. Da es unsere Gedanken über subjektive Realitäten sind, können wir auch beschließen, sie zu verändern und gegen glückliche Gedanken „einzutauschen“, die wir von unserem Freund mit auf den Weg bekommen haben und die uns heimführen, da Gedanken und ihre Quelle immer verbunden bleiben. Die Angst wird uns nicht genommen, da dieses dann nicht unsere freie Entscheidung wäre. Doch ist es möglich, die Angst gegen das einzutauschen, was diese Gedanken werden wollten, als sie noch Liebe waren.



    Man kann natürlich auch zwei wahre Aussagen zu einer wahren Gesamtaussage verbinden. Dann müsste ebenso wahr sein, was dieser Satz bedeutet: „Nur durch meine Gedanken werde ich beeinflusst, denn ich werde das empfangen, was auch immer ich erbitte“. Daher stelle ich die beiden Texte nebeneinander, geübt werden sollte jedoch immer nur ein Gedanke pro Tag. Gedacht werden kann jedoch jeder Gedanke, den wir mit GOTT teilen, die ganze Zeit. Wozu sollte Zeit nutze sein, wenn nicht, um die Gedanken zu denken, die wir mit unserem Freund zusammen denken könnten?

    Lektion 339: Ich werde das empfangen, was auch immer ich erbitte“. http://innerpeace.de/lektion-339


    1. Niemand verlangt nach Schmerz. Doch kann er denken, Schmerz sei Lust. Niemand möchte sein Glück vermeiden. Doch kann er denken, dass Freude schmerzhaft, bedrohlich und gefährlich sei. Jeder wird das empfangen, um was er ansucht. Doch kann er fürwahr verwirrt sein über die Dinge, die er will, und über den Zustand, den er erlangen möchte. Um was kann er dann ansuchen, das er wollen möchte, wenn er es empfängt? Er hat um das gebeten, was ihn in Angst versetzen und IHM Leiden bringen wird. Heute wollen wir beschließen, um das zu bitten, was wir wirklich wollen, und nur um das, damit wir diesen Tag in Furchtlosigkeit verbringen mögen, ohne Schmerz mit Freude oder Furcht mit Liebe zu verwechseln.

    2. VATER, dies ist DEIN Tag. Es ist ein Tag, an dem ich nichts allein tun, sondern DEINE STIMME in allem, was ich tue, hören möchte, indem ich nur um das ansuche, was Du mir anbietest, und nur die GEDANKEN akzeptiere, DIE Du mit mir teilst.


    Hier wird der Begriff Autorität in seiner klarsten Form beschrieben: Wir akzeptieren nur die Gedanken als wahr, die wir mit GOTT teilen könnten. So wir um sie ansuchen würden. Wir müssen verwirrt gewesen sein, um „das“ hier angesucht zu haben, doch es kann uns gleichzeitig darauf hinweisen, dass unser Geist des Suchens und Findens mächtig ist und kein Gedanke jemals vergeblich um das ansucht, was hinter ihm steht. Unser Geist ist schöpferisch, da wir Geschöpf sind. Das Geschöpf, das seinen Schöpfer nicht erkennt und als Quelle des Bewusstseins anerkennt, verkennt die Fähigkeit zum Mitschöpfertum und wählt damit die Vergeblichkeit. Natürlich kann einem freien Geist die Entscheidung, die Vergeblichkeit zu wählen, nicht genommen werden, sonst wäre er nicht mehr frei.


    Was ist also der Zustand, den der Geist zu erlangen beschließt?

    Freude oder Schmerz? Leben oder Tod? Liebe oder Angst? Wir werden finden, wonach unser Wille uns steht. Doch wir sind von ambivalenten Wünschen getrieben, die im Grunde nach beidem verlangen: Nach Lust, die wir mit Schmerz verbinden; nach Liebe, die wir mit Hass verwechseln; nach Leben, das wir scheinbar unweigerlich mit dem Tod verbinden…

    Nennen wir dies einmal die dualen Möglichkeitshorizonte für Realitäten.

    Wirklichkeit wäre ja nur wirklich, wenn sie trotz aller Verwirrtheit unseres Geistes geblieben wäre, was sie in Wahrheit ist. Das sind Gedanken, die wir mit unserem Freund teilen und die uns an die Quelle heimführen, wo das Wasser des Lebens umsonst ist. Woran merkt der Mensch, ob es Gedanken sind, die wir mit unserer Quelle teilen? Sie bringen irgendeine Form des Friedens mit sich. Was sich dann dagegen wehrt, ist immer das Ego. Diese Abwehr überwinden gelingt, wenn Gedanken gedacht werden, die uns mit der Quelle verbinden. Dann könnte von "Mitschöpfung" aus dem "Nullpunktfeld" ohne entstehende Dualität gesprochen werden.

    Jeder wird das empfangen, um was er ansucht, bedeutet nichts anderes als das Gesetz von Ursache und Wirkung in seiner Anwendung. Ist unser Freund unsere Ursache, was könnten wir sein außer genau diese Wirkung? Ist jedoch das Ego sein eigener Macher, verleugnen wir unsere Schöpferkraft und machen Realitäten, die mit der wirklichen Wirklichkeit nichts zu tun haben, die in der Zeiträumen außerhalb der Illusionen weiterhin ist, wie sie ohne Illusionen sein könnte. Zeit - ohne die Funktion des Erkennens der Wirklichkeit - fällt in sich zusammen und schrumpft auf einen kleinen Augenblick der Irre-Tuns, da wir nicht wussten, wessen Geistes Kind wir sind.


  3. #478

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    13. Was ist ein Wunder?

    1. „Ein Wunder ist eine Berichtigung. Weder erschafft es, noch verändert es tatsächlich überhaupt. Es schaut lediglich auf die Verwüstung und erinnert den Geist daran, dass falsch ist, was es sieht. Es hebt den Irrtum auf, doch versucht es nicht, über die Wahrnehmung hinauszugehen noch die Funktion der Vergebung zu überschreiten. So bleibt es innerhalb der Grenzen der Zeit. Doch ebnet es den Weg für die Rückkehr der Zeitlosigkeit und das Erwachen der Liebe, denn die Angst muss vor dem sanften Heilmittel, das es bringt, entschwinden.

    2. Ein Wunder enthält die Gabe der Gnade, denn es wird als eins gegeben und empfangen. So illustriert es das Gesetz der Wahrheit, dem die Welt nicht gehorcht, weil sie der Wahrheit Wege überhaupt nicht versteht. Ein Wunder kehrt die Wahrnehmung, die vordem auf dem Kopf stand, um, und also macht es den seltsamen Verzerrungen ein Ende, die manifest waren. Jetzt steht die Wahrnehmung der Wahrheit offen. Jetzt wird die Vergebung als gerechtfertigt gesehen.

    3. Die Vergebung ist das Zuhause der Wunder. Die Augen CHRISTI übergeben sie an alle, auf die sie in Barmherzigkeit und Liebe schauen. Die Wahrnehmung ist in SEINER SICHT berichtigt, und was verfluchen sollte, ist gekommen, um zu segnen. Jede Lilie der Vergebung bietet aller Welt das stille Wunder der Liebe an. Und jede wird vor das WORT GOTTES hingelegt, auf den universellen Altar für den Schöpfer und die Schöpfung im Licht vollkommener Reinheit und endloser Freude.

    4. Das Wunder wird zuerst durch Glauben angenommen, weil darum bitten implizit besagt, dass der Geist vorbereitet worden ist, sich das vorzustellen, was er nicht sehen kann und nicht versteht. Doch wird der Glaube seine Zeugen bringen, um zu zeigen, dass das, worauf es beruhte, auch wirklich da ist. Und also wird das Wunder deinen Glauben an es rechtfertigen und zeigen, dass es auf einer wirklicheren Welt beruhte als das, was du vordem sahst, auf einer Welt, die von dem erlöst ist, wovon du dachtest, es sei dort.

    5. Wunder fallen wie Tropfen heilenden Regens vom Himmel auf eine trockene und staubige Welt, wohin hungernde und dürstende Kreaturen kommen, um zu sterben. Jetzt haben sie Wasser. Jetzt ist die Welt grün. Und überall sprießen die Lebenszeichen, um zu zeigen, dass das, was geboren ist, nie sterben kann, denn was Leben hat, hat Unsterblichkeit“. (1)

    341. „Ich kann nur meine eigene Sündenlosigkeit angreifen, und nur sie ist es, die mich sicher hält.
    342. Ich lasse die Vergebung auf allen Dingen ruhen, denn also wird Vergebung mir gegeben werden.
    343. Von mir wird nicht verlangt, dass ich ein Opfer bringe, um GOTTES Frieden und Barmherzigkeit zu finden.
    344. Heute lerne ich das Gesetz der Liebe. Das, was ich meinem Bruder gebe, ist meine Gabe an mich.
    345. Heute biete ich nur Wunder an, denn ich möchte, dass sie mir zurückgegeben werden.
    346. Heute umhüllt der Frieden GOTTES mich und ich vergesse alles außer SEINER LIEBE.
    347. Ärger muss von Urteil kommen. Urteil ist die Waffe, die ich gegen mich verwende, um das Wunder von mir fern zu halten.
    348. Ich habe keine Ursache für Ärger oder Angst, denn du umgibst mich. Und in jedem Bedürfnis, das ich wahrnehme, genügt mir DEINE Gnade.
    349. Heute lasse ich Christi Schau auf alle Dingen blicken und beurteile sie nicht, sondern gebe stattdessen einem jeden ein Wunder der Liebe.
    350. Wunder spiegeln GOTTES ewige Liebe. Sie schenken heißt, sich an IHN zu erinnern und durch die Erinnerung an IHN die Welt zu erlösen“. (2)


    (Kap. 25: X) „Die Gerechtigkeit des Himmels“:
    https://www.youtube.com/watch?v=6uaF...CzPxZ&index=89

    „Ein Wunder ist Gerechtigkeit“… (3) (6:44)

    „Das Wunder, welches du empfängst, das gibst du. Ein jedes wird zu einem anschaulichen Beispiel des Gesetzes, auf dem die Erlösung fußt: dass Gerechtigkeit allen widerfahren muss, wenn irgendjemand geheilt werden soll“. (4) (10:24)

    Wenn ich in den letzten Beiträgen vom Gegenteil des Egos sprach, dann, um aufzuzeigen, wie lehrreich der Umweg über das Ego sein könnte, wenn der Nutzen der Entwicklung im Kontext des Lehrplanes erkannt wird. Wir können das Ego kaum wirklich definitiv definieren, da es in vielen Formen mit dem gleichen Inhalt zum Chaos führt.

    Im Handbuch wird das Ego dem Wunder entgegengestellt und daher noch einmal die Quellenangabe zur entsprechenden Textstelle bei 8:03:58 im Hörbuch:
    https://www.youtube.com/watch?v=pUutb6rbVuU

    So kann ich noch einmal die Definition des Egos aufgreifen, wie sie darin beschrieben wird:

    „Was ist das Ego? Nichts, aber in einer Form, die wie etwas zu sein scheint“. (5)

    „Es gibt keine Definition für eine Lüge, die dazu dient, sie wahr zu machen. Noch kann es eine Wahrheit geben, die durch Lügen wirksam verborgen wird“. (6)

    „Wir können nicht wirklich eine Definition dessen geben, was das Ego ist, aber wir können sagen, was es nicht ist. Und das wird uns mit vollkommener Klarheit gezeigt. Und eben daraus leiten wir alles ab, was das Ego ist. Schau auf sein Gegenteil, und du kennst die einzige Antwort sehen, die von Bedeutung ist“. (7)

    „Das Gegenteil des Egos in jeder Hinsicht – was Ursprung, Wirkung und Folgen angeht – nennen wir ein Wunder. Und hier finden wir alles, was nicht das Ego in dieser Welt ist“. (8)

    „Was ist das Ego? Das, was die Dunkelheit war“. […] „Was ist das Ego? Das, was das Böse war. Wo ist das Ego? In einem bösen Traum, der nur wirklich schien, während du ihn träumtest. Was ist das Ego? Wer braucht zu fragen? Wo ist das Ego? Wer braucht nach einer Illusion zu suchen, jetzt, da Träume vergangen sind“? (9)

    So ist es das Wunder, das die Wunden heilt, die das Ego uns zu schlagen schien. Bis wir erkennen, dass das Ego eine Illusion ist, die nur Wirkungen in unserem Geist besitzt, wenn wir daran glauben. Um die Wirkungen der Ungerechtigkeiten, die das Ego anstrebt, in unseren vergangenen Gedanken unwirksam zu machen, ist es unerlässlich, zu vergeben. Jeder Fehler, der zur Sünde gemacht und erhoben wird, muss vergeben werden, damit das Wunder angenommen werden kann. An das Wunder zu glauben bedeutet daher, dem Ego seinen Glauben zu entziehen.

    An dieser Stelle passt gerade Lektion 350: „Wunder spiegeln GOTTES ewige Liebe. Sie schenken heißt, sich an IHN zu erinnern und durch die Erinnerung an IHN die Welt zu erlösen“.

    Ärger, Wut, Zorn und Hass spiegeln das Ego. Sie „einzuschenken“ bedeutet, seinen Glauben in das Ego zu setzen und durch das Festhalten am Irrtum die Welt weiterhin durch die Angst zu versklaven und annähernd ewig zu binden. Illusionen können nicht ewig andauern. Ihr Tod ist sicher und nur das ist gewiss. Die Wahrheit wird von der Lüge nicht verändert und benötigt auch keine Verteidigung, denn sie kann nicht angegriffen werden. Wodurch könnte das Ego die Wahrheit dazu bringen, sich angegriffen zu fühlen? Wenn sich die Wahrheit nicht angegriffen fühlt, ist jeder Angriff zwecklos. Warum dann Angriff als beste Verteidigung ansehen, wenn er nur sicherstellt, niemals in Frieden zu sein?

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 474
    (2) Übungsbuch Seiten 475 - 479
    (3) Textbuch Seite 542
    (4) Textbuch Seite 543
    (5) - (9) Handbuch für Lehrer Seiten 78 / 79
    Die Texte der Lektionen sind hier zu finden:
    http://innerpeace.de/lektion-342

    Was die Buchvorstellung bewirken wollte, nämlich einfach Interesse für den Kurs zu wecken, indem ich den Verlauf eines Übungsjahres abbildete, ist fast um. Man kann sich bei der o.g. Adresse auch jeden Tag des Jahres eine Mail mit dem jeweiligen Lektionstext schicken lassen. Andererseits weist der Kurs selbst darauf hin, sich für manche Lektionen auch mehr als einen Übungstag Zeit zu nehmen. Sich ein ganzes Jahr für etwas Zeit nehmen zu können. Es ist schon eine gewisse Herausforderung und insofern habe ich es zwar nicht erreicht, alle Lektionen vorzustellen, doch war es auch gar nicht nötig. Sie stehen schon umsonst im Netz zur Verfügung. So habe mir auch 18 Tage gegönnt, an denen ich das starre Jahresschema verlassen und mich intuitiv entschieden habe, einen Gedanken noch als zu unverstanden oder für das Ego als so aufwühlend empfunden, selbigen noch einmal zu durchdenken.

    Was neuroplastisch bei der wiederholten Übertragung eines "Signals" geschieht, wurde auf der ersten Seite in diesem Video wissenschaftlich in 2 Minuten erklärt:
    Das "Gedächtnis" auf Zellebene unter: https://www.youtube.com/watch?v=1kaY...BTg4AcDZUaNgu1

    Die Gestaltungswirkung über ein Jahr einerseits und die kleine Bereitwilligkeit, seiner eigenen Willensäußerung dann zu folgen, verbinden sich zu einem Transformationspotenzial, das sein kann, aber nur ist, wenn es auch gewünscht wird. Was gewollt wurde, ist hingegen in Lektion 341 zu lesen: ... "ein Universum des Gedankens, der IHN vollständig macht"...

    Am Text des heutigen Gedankens 342 möchte ich mal nicht am falschen Ende sparen, daher:

    LEKTION 342: Ich lasse die Vergebung auf allen Dingen ruhen, denn also wird Vergebung mir gegeben werden.

    1. Ich danke, VATER, DIR für DEINEN Plan, mich aus der Hölle zu erlösen, die ich machte. Sie ist nicht wirklich. Und DU gabst mir die Mittel, mir ihre Unwirklichkeit zu beweisen. Der Schlüssel ist in meiner Hand, und ich habe die Tür erreicht, hinter der das Ende der Träume liegt. Ich stehe vor der HIMMELspforte und frage mich, ob ich eintreten und zu Hause sein soll. Lass mich heute nicht wieder warten. Lass mich allen Dingen vergeben, und lass die Schöpfung sein, so wie DU möchtest, dass sie sei, und wie sie ist. Lass mich dessen eingedenk sein, dass ich DEIN SOHN bin, und wenn ich diese Tür dann endlich öffne, so lass mich die Illusionen im strahlenden Licht der Wahrheit vergessen, während die Erinnerung an DICH zu mir zurückkehrt.

    2. Mein Bruder, vergib mir jetzt. Ich komme zu dir, um dich mit mir heimzunehmen. Und während wir gehen, geht die Welt mit uns auf unserem Weg zu GOTT.

    Die ungeheilten Kirchen sind in ihren Vorstellungen von der Realität der Hölle gefangen, die Wahrheit der Macht unserer eigenen Entscheidung wurde "vergessen". Die Schlüssel sind in unserer Hand und niemals einer fremden Macht gegeben. Das Konzept sich gegenüberstehender Mächte ist ein Trugschluss, welche Macht würde sich selbt die Macht nehmen, indem es durch ein Gegenteil wirkungslos gemacht würde? Welchen Grund sollte es also für den Himmel geben, die Hölle wirklich zu machen?

    Schuld ist die dunkle Hölle der Verdammung des Selbst, Vergebung ist die Einladung an die Erinnerung. Auch das Fest der Liebe ist einzig ein Symbol für die Erinnerung an die Liebe GOTTES, hinter dem das Ende der Träume an einem Ort gefunden wird, den wir niemals wirklich verlassen haben. Wirklich wirklich war wirklich niemals etwas anderes wirklich wirksam. Wie beweisen wir die Unwirklichkeit der Hölle? Einfach durch die Umkehrung der bisherigen Absicht, die Hölle zu beweisen. Und darin waren wir richtig "gut". Das Gegenteil vom Gegenteil könnte daher wirklich sein, wir haben es 2000 Jahre lang recht anschaulich und eindeutig unwiderlegbar bewiesen!

    Der ganzen Welt zu vergeben kann nicht wirklich schwieriger erscheinen als die gesamte Welt, wie bisher, zum Kellerdasein in der Schuld zu verurteilen. Wir müssen jedoch die Schlüssel benutzen, die uns gegeben worden sind, den Traum des Egos dadurch aufzugeben, indem wir erkennen, dass der Geist unverändert geblieben ist. Das Leben des Geistes hat Unsterblichkeit. Die Sterblichkeit des Geistes war ein Traum...
    Geändert von Michael (25.12.17 um 14:42 Uhr)

  4. #479

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 343: "Von mir wird nicht verlangt, dass ich ein Opfer bringe, um GOTTES Frieden und Barmherzigkeit zu finden". (1)

    1. "Das Ende des Leidens kann nicht Verlust sein. Die Gabe von allem kann nur Gewinn sein. Du gibst nur. Du nimmst nie weg. Und Du hast mich erschaffen, um so zu sein wie Du; so wird Opfer unmöglich für mich wie auch für DICH. Auch ich muss geben. Und so werden alle Dinge mir gegeben, auf immer und auf ewig. Wie ich erschaffen wurde, bleibe ich. DEIN SOHN kann keine Opfer bringen, denn er muss vollständig sein, weil er die Funktion hat, DICH vollständig zu machen. Ich bin vollständig, weil ich DEIN SOHN bin. Ich kann nicht verlieren, denn ich kann nur geben, und alles ist auf ewig mein.


    2. GOTTES Barmherzigkeit und Frieden sind umsonst. Die Erlösung kostet nichts. Sie ist eine Gabe, die uneingeschränkt gegeben und empfangen werden muss. Das ist es, was wir heute lernen möchten". (2)

    Quelle: http://innerpeace.de/lektion-343


    Der ganze Stress in der Welt folgt aus der Furcht, zum Opfer gemacht werden zu können, weshalb man im Opferkreislauf festhängt und opfert, um nicht geopfert zu werden. Aber das Ende des Leidens in der Welt darf keine Opfer fordern, was als symbolische Verwechslung auch aus der Weihnachtsansprache des Papstes herauszulesen war. An sich regt sich der Papst ja nicht "nur" über Trumps "herodisches Verhalten" auf, sondern grundlegend über das eigene Kirchenversagen auf spiritueller Ebene, von der die Ungeheiltheit auf die mentale, emotionale und physische Ebene diffundiert und übertragen wird. Das Grunddilemma liegt nicht in der physischen Gestalt der Welt in ihrer jetzigen Form, es sind die physischen Ego-Motive und Gedanken, die scheinbare "Unordnung" auf einer spirituellen Ebene schaffen, doch dort keinen wirklichen Verlust bewirken.

    Der Gedanke, etwas opfern zu müssen, um den Frieden und die Barmherzigkeit unseres Freundes zu erlangen, ist Grundlage des Denkens in dieser Welt. Gott gibt und nimmt niemandem irgendetwas. Der Gedanke, dass Geben und Empfangen eins sind, ist Grundlage einer Idee, die sich mehrt, wenn sie geteilt wird. Würde der Gedanke aufgegeben, dass GOTT ein Opfer von uns verlangt, seinen Frieden und Barmherzigkeit zu finden, ist der Ursache all des Kampfes in dieser Welt das Fundament entzogen worden. Niemand glaubt jedoch daran, dass GOTTES WORT davon spricht, das Ende des Leidens könne für niemanden Verlust bedeuten. Was liebende Gerechtigkeit beweisen und bezeugen würde....

    Dann wären wir, angesichts der historischen Entwicklungen und Verwirrungen, in der scheinbar unangenehmen Position und gezwungen, anzuerkennen, dass das ganze Schlammassel dieser Welt an dem Gedanken hängt, die Gaben, die wir erhalten haben, nicht uneingeschränkt gegeben und empfangen zu haben - sonst dürfte kein Mangel daran bestehen. Es gibt diesen Menschentypus, dem die Fähigkeit innewohnt, Geben und Empfangen zu einer Einheit zu verbinden und die dennoch niemals etwas fordern. Sie empfangen, was sie geben, da sie Liebe geben, um Liebe von GOTT zu empfangen. Manche dieser Menschen zwingen sich jedoch zu diesem Verhaltensmuster und erwarten insgeheim doch eine "Gegenleistung", was den eher "ungeheilten Heilertypus" umschreibt, der Verlust in irgendeiner Form für möglich hält.

    Zusammenfassend daher zunächst, was Selbstheilungskräfte bewirken könnte:

    Heilung ist die Verbindung zweier Geister, die der Quelle aller Selbstheilungskräfte eingedenk sind, also im Himmel "wach" sind.
    Heilung ist Befreiung von der Angst.
    Heilen ist glücklich machen, glücklich sind wir erst wirklich, wenn wir unser wahres Selbst kennen und anerkennen.
    Heilung ist im Selbst verwurzelt, in der ursprünglichen göttlichen Norm, die zu erinnern ist.
    Heilung ist in Freude zu finden. Heilung und Freude sind an sich identisch, denn Heilung ist die Freude, Leben zu sein.
    Heilung ist Vergebung und die Berichtigung der Schuldprojektionen, die uns erst "krank" machten.
    Heilung liegt in der Absicht, auf eine uneingeschränkt geheilte Welt blicken zu wollen, wovon keine Ausnahme gemacht werden darf.
    Heilung ist die Absicht, auf ein strahlendes Selbst sehen zu wollen, ohne dabei die Ursache für Krankheit zu bestärken - die Unverbundenheit mit dem Leben.
    Heilung ist die Erkenntnis, dass der Körper an sich ein ganz und gar neutralen Reisegefährt ist und der Funktion nachkommt, die der Geist ihm gibt.
    Heilung ist das Erkennen der Funktion des Körpers, die in der Kommunikation zu sehen ist.
    Heilung ist die Erkenntnis, dass der Geist nicht fehlerschaffen kann und daher weder Schutz noch Abwehrmechanismen bedarf.
    Heilung ist ein geheilter Seinszustand, in dem das Denken über den Zweck der Welt verändert wurde und das Mittel der Vergebung mit dem Zweck der Heilung übereinstimmt.
    Heilung entsteht, wenn wir die Funktion annehmen, die unser Freund als Autor der Wirklichkeit uns in diesem "Lehrstück des Geistes" gab.
    Heilung ist die Aufgabe des Glaubens an den Nutzen von Schuld, Strafe, berechtigtem Angriff, Hass, Rache, Tod und annähernd ewiger Vergeltung.
    Heilung ist die LIEBE GOTTES, die SEIN wahrer NAME ist.
    Heiung ist ebenso wie Krankheit einzig eine Idee in unserem Geist: Heilung ist eine Erinnerung an GOTT und Krankheit entspringt dem Glauben an die Möglichkeit zur Veränderung der Heiligkeit, dem Verlust der Unschuld, für den der Sündenfall symbolisch stehen könnte.
    Heilung ist die bewusste Aufnahme der göttlichen SELBST-Heilungskraft und eine Entscheidung in unserem Geist.
    Heilung ist die Annahme des Wortes, dass GOTT schon geheilt hat. Wir bemerken es nur noch nicht, da wir weiterhin anderes definieren WOLLEN.
    Heilung ist die Aufgabe der Illusion, krank sein zu wollen, um ein Symbol des Leidens abzubilden.

    Der Wunsch, ein Symbol des Leidens abbilden zu wollen, liegt auf der spirituellen Ebene daran, dass das Ego den SOHN GOTTES besiegt zu haben scheint, wenn dabei die Auferstehung, der Weg, das Leben, die Wahrheit und das Wort ausgeblendet werden und auf der Strecke bleiben. Aus diesem Irrtum heraus "glauben" viele Menschen leider daran, GOTT hätte seinen SOHN dem Ego geopfert, UM dabei zu verkennen, dass JESUS CHRISTUS aufgezeigt hat, dass auch der Tod, als der "schlimmste Angriff des Egos" zu überwinden ist.

    Heilung ist daher das Erkennen, dass GOTT schon alles getan hat, was getan zu werden nötig war. Erzengel Raphael heißt genau so: GOTT hat geheilt. Es zu bemerken, kann scheinbar ewig dauern, doch ist Zeit einfach die Spanne, die wir zum Lernen benötigen, dass wahr blieb, was wahr ist und ewig wahr sein wird:

    GOTT straft nicht durch Krankheit, Höllenqual oder Lebensentzug, was das Ego in seiner Identitätsverwirrung anrichtet. Unser SELBST in der Ewigkeit schien zu träumen, doch wenn wir uns seiner besinnen, wacht es aus dem Traum auf und nichts wird sich dann "verändert" haben. Manchmal lernen wir hier in unseren Träumen, manchmal vielleicht auch im Himmel, wenn wir davon träumen, wofür Vergebung nötig wäre, gäbe es überhaupt einen Verlust.

    Krankheit ist ein SELBSTHEILUNGSWEG, indem notwendig wird, sich an das SELBST zurückzuwenden und seine Zuflucht vor dem Ego darin zu finden.

    Naja und jeden Moment, den ich nicht mit meinem Ego zubringe, sondern den Kurs lerne, wähle ich, ein altes Lied anzustimmen, das mein SELBST langsam aus seinem Traum von Veränderung zurückholt. Heilung könnte auch das Ergebnis der Zetwirkung sein, die wir gemeinsam mit GOTT verbringen, um das unveränderte SELBST in uns zum Vorschein und zur sichtbaren Präsenz (auch im Körper) zu bringen.

    An sich sind Zeit und Raum beides Lernhilfen, wie auch unser Körper eine Lernhilfe ist. Daher sind sie neutral und dienen dem Zweck, den unser Geist ihnen - kraft seiner Entscheidung und Absicht -verleiht. Das Wunder hat lediglich die Funktion, die Zeit des Lernens zu verkürzen, nicht die, den Lehrplan auszulassen. Ein Problem muss erkannt werden wollen, damit es dann auf der Ebene geheilt werden kann, wo die Illusion entstand. Den Raum und die Zeit überbrückt das Wunder sozusagen und lässt die Zeit, die für das allseitige Lernen benötigt wird, auf ein Minimum schrumpfen, doch es verändert den Lehrplan nicht.

    Das Ende des Leidens könnte auch als das Ende des Lernens betrachtet werden.

  5. #480

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    14. Was bin ich?

    1. Ich bin GOTTES SOHN, vollständig und geheilt und ganz, leuchtend in der Widerspiegelung SEINER LIEBE. In mir wird SEINE Schöpfung geheiligt und ihr ewiges Leben garantiert. In mir ist die Liebe vollkommen, die Angst unmöglich und die Freude ohne Gegenteil begründet worden. Ich bin das heilige Zuhause von GOTT SELBST. Ich bin der HIMMEL, in dem SEINE LIEBE wohnt. Ich bin SEINE heilige SÜNDENLOSIGKEIT SELBST, denn in meiner Reinheit wohnt SEINE EIGENE.

    2. Jetzt brauchen wir beinahe keine Worte mehr. Doch in den letzten Tagen dieses einen Jahres, das wir gemeinsam, du und ich, GOTT gaben, haben wir einen ungeteilten Zweck gefunden, den wir gemeinsam hatten. Und so hast du dich mit mir verbunden, und somit bist du das, was ich bin, auch. Die Wahrheit dessen, was wir sind, ist nicht in Worten auszudrücken oder zu beschreiben. Doch kann unsere Funktion hier uns klar werden, und Worte können davon sprechen und sie auch lehren, wenn wir die Worte in uns durch das Beispiel belegen.

    3. Wir sind die Bringer der Erlösung. Wir nehmen unsere Rolle als Erlöser dieser Welt an, die durch unsere gemeinsame Vergebung erlöst ist. Und diese unsere Gabe wird daher uns gegeben. Auf jeden schauen wir so wie auf einen Bruder und nehmen alle Dinge als freundlich und als gut wahr. Wir suchen keinerlei Funktion, die jenseits von des HIMMELS Pforte liegt. Die Erkenntnis wird wiederkehren, haben wir unseren Teil getan. Wir kümmern uns nur darum, der Wahrheit das Willkommen zu entbieten.

    4. Unsere Augen sind es, durch welche die Schau CHRISTI eine Welt sieht, die von jedem Gedanken der Sünde erlöst ist. Unsere Ohren sind es, die die Stimme für GOTT verkünden hören, dass die Welt sündenlos ist. Unsere Geister sind es, die sich miteinander verbinden, indem wir die Welt segnen. Und aus dem Einssein, das wir erlangt haben, rufen wir zu allen unseren Brüdern und bitten sie, dass sie unseren Frieden mit uns teilen und unsere Freude vollenden.

    5. Wir sind die heiligen Boten GOTTES, die für IHN sprechen, und indem wir SEIN WORT zu jedem tragen, den ER uns gesandt hat. Lernen wir, dass es in unsere Herzen eingeschrieben ist. Und also wird unser Denken über das Ziel geändert, für das wir kamen und welchem wir zu dienen suchen. Wir bringen dem SOHN GOTTES, der dachte, dass er leide, eine frohe Botschaft. Nun ist er erlöst. Und wenn er des HIMMELS Pforte vor sich offen stehen sieht, wird er eintreten und in GOTTES HERZ entschwinden. (1)

    351. „Mein sündenloser Bruder ist mein Führer zum Frieden. Mein sündiger Bruder ist mein Führer zum Schmerz. Und welchen ich zu sehen wähle, den werde ich erblicken.
    352. Urteile und Liebe sind Gegenteile. Von dem einen kommen alle Kümmernisse der Welt. Doch von dem andern kommt der Frieden GOTTES SELBST.
    353. Meine Augen, meine Zunge, meine Hände, meine Füße haben heute nur einen einzigen Zweck. CHRISTUS gegeben zu werden, damit ER sie verwende, um die Welt mit Wundern zu segnen.
    354. Wir stehen beieinander, CHRISTUS und ich, in Frieden und in Zielgewissheit. Und in IHM ist sein SCHÖPFER, wie ER auch in mir ist.
    355. Aller Friede, alle Freude und alle Wunder, die ich geben werde, haben kein Ende, wenn ich GOTTES WORT annehme. Warum nicht heute?
    356. Krankheit ist nur ein anderer Name für Sünde. Heilung ist nur ein anderer Name für GOTT. Das Wunder ist somit ein Ruf an IHN.
    357. Die Wahrheit antwortet auf jeden Ruf, den wir an GOTT richten, indem sie erst mit Wundern reagiert und dann zu uns zurückkehrt, um sie selbst zu sein.
    358. Kein Ruf an GOTT kann ungehört oder unerwidert bleiben. Und dessen kann ich gewiss sein: SEINE Antwort ist die, die ich wirklich will.
    359. Die Antwort GOTTES ist irgendeine Form des Friedens. Jeder Schmerz ist geheilt, alles Elend ist ersetzt durch Freude. Alle Gefängnistüren sind geöffnet. Und jede Sünde wird lediglich als Fehler aufgefasst.
    360. Friede sei mir, dem heiligen SOHN GOTTES. Friede sei meinem Bruder, der eins mit mir ist. Lass alle Welt gesegnet sein durch uns mit Frieden“. (2)

    Eine von beiden möglichen Welt-wahr-nehm-ungen kann nicht wirklich wirklich sein. Entweder sind wir gefangene Leibeigene in der Welt des Egos oder wir sind freie Söhne unseres liebenden Vaters. Eines von beiden Denksystemen kann nicht zugleich mit dem anderen als wahr betrachtet werden. Entweder ist das Ego verrückt oder wir beharren darauf, Gott müsse entweder schon tot sein oder hätte nie gelebt. Woher wir jedoch das „Leben“ bekamen, das wir als „unseres“ betrachten, darf für das Ego keine Rolle spielen. Doch Gottes ist der Geist, mit dem auch das Ego denkt.

    Dieser Frage ursächlich auf den Grund zu gehen, würde jedoch seine „schreckliche Autonomie“ gefährden, seine Angstherrschaft in einem Teil von GOTTES GEIST. Wenn wir erst wieder erkennen, dass wir am Ego erkennen könnten, was das Gegenteil dessen ist, was das Ego (Unkenntnis darüber heuchelnd) abbilden möchte, blicken wir in unser eigenes Spiegelbild. Das Ego ist das, was wir in uns ablehnen und daher auf andere projizieren, indem wir in ihnen „sehen“, was wir in uns damit verschleiern wollen. Was wir sehen, sind vielfältige und einfältige Formen von Rache des Egos für das „Opfer des Einsseins“, das die „optische Täuschung des Bewusstseins namens „ich“ dafür fordert, eine Grenze zwischen dem zu ziehen, was als ein LEBEN erschaffen wurde. Es gibt nur ein Leben und das teilen wir alle mit GOTT. Das, was eins ist, getrennt halten zu wollen, ist die Absicht des Egos und sein Tatmotiv beim Verurteilen einer Welt, die ihm nicht (mehr) wirklich gefällt, seit er die zunehmende Last der kognitiven Dissonanz über das Scheitern all seiner Ego-Heilspläne auf seinen müden Schultern lasten fühlt. Historisch hat sich das Scheitern wie ein Misthaufen angehäuft und die „Scheiterhaufen“ sind nur ein Symbol dafür, wie das Ego die Körper verbrennt, um den Geist darin (nach seiner Teilauffassung) zu berichtigen.

    Die Last der kognitiven Dissonanz über die Fehlentscheidungen des Egos in seiner historisch kollektiven Gesamtsumme lässt den „Vernünftigen“ vernünftig erscheinen, darüber hinwegzutäuschen und nimmt damit allen die Möglichkeit, durch eine wirklich andere Wahl dieser Last ledig zu werden und das schwere Joch gegen ein leichtes zu tauschen. Die Mauer um das Herz, die uns vor Schmerzen schützen soll, wird im folgenden Hörbuch als Gefängnis entlarvt. Doch an das Ende der Ketten sind wir niemals gegangen…

    Die Gründe, warum wir uns nicht mehr an den Heiligen Geist wenden, die unrichtige Wahrnehmung unsere Probleme ursächlich berichtigen zu lassen, spricht das heutige Hörbuch ebenfalls an.

    (Kap.26:I+II) „Der Übergang“:
    https://www.youtube.com/watch?v=3p6E...CzPxZ&index=90

    „Was ist des HEILIGEN GEISTES besondere Funktion außer dieser, den heiligen SOHN GOTTES aus der Gefangenschaft zu befreien, die er gemacht hat, um sich von der Gerechtigkeit fern zu halten? Könnte deine besondere Funktion eine Aufgabe sein, die losgelöst und getrennt von SEINER EIGENEN ist? (3)

    Warum unsere besonderen Problemlösungen also niemals wirklich funktionieren konnten, wird wieder auf einen Satz verdichtet:

    „Denn es gibt nur einen Fehler: die gesamte Idee, Verlust sei möglich und könne für irgendjemanden Gewinn zur Folge haben“. (4)

    Wir können nicht verleugnen, dass auf „dieser mangelhaften Idee“ das gesamte Chaos dieser Welt fußt. Wir erhoffen uns Gewinn aus dem Verlust, was immer einen Verlust für alle darstellt. All die scheinbare Komplexität dieser Welt ist nichts als eine trügerische Augenwischerei zur Verschleierung des einen einzigen Fehlers.

    Wird ein Fehler nicht mehr unterstützt und als falsch erkannt, verschwindet er. Wird der Fehler der Trennung von Gott, die das Ego in seine „schreckliche Autonomie“ führte, als zu schweres Joch erkannt, verschwindet die Welt, die auf einer fehlerhaften Idee beruhte, einfach ins Nichts, da der Irrtum der Wahrheit überbracht wurde. Erst dann kann der Heilige Geist jedoch die Wirkungen dessen berichtigen, was wir gemacht zu haben glauben.

    „ALLE GEFÄNGNISTÜREN SIND GEÖFFNET“ (359), verdeutlicht, wohin die Reise hier geht. Alles andere wäre auch keine liebende Gerechtigkeit. Wer (360) denkt, wird in sich fühlen, was die Worte bedeuten. Es sind eben einfach Gedanken, die wahr sind, weil wir sie mit GOTT teilen. Wir bestanden bisher darauf, Gedanken zu erleben, die wir nicht mit GOTT teilten, sondern mit dem Teil in unserem Geist, den wir für die Angst reserviert haben. Doch die Freiheit ALLER ist nicht zu fürchten, denn es ist immer auch unsere eigene.

    Es gab einfach nur die relativ blöde Idee, wir könnten etwas verloren haben, was wir bei näherem Hinsehen durchaus in uns leuchten bemerken können. Doch nur, wenn die Ketten der Schuld einmal loslassen und beginnen, zu prüfen, ob am Ende der Ketten nicht doch Freiheit zu finden ist. Mein „gegenwärtiges Fassungsvermögen“ verändert sich ja definitiv noch. Wie soll ich daher etwas beurteilen, an das ich mich offenbar und offensichtlich noch nicht wieder vollständig erinnere?

    Mit dem Urteil entsteht jede Form von kognitiver Dissonanz. Wie könnten wir schon beurteilen, was wir noch vergessen haben?

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 480
    (2) Übungsbuch Seiten 481 – 485
    (3) Textbuch Seite 546
    Darauf folgen dann die letzten 5 Lektionen. Sie wären hier zu finden: http://innerpeace.de/lektion-361

  6. #481

    AW: Ein Kurs in Wundern

    DIE LETZTEN LEKTIONEN

    Einleitung
    1. Unsere letzten Lektionen werden von Worten so frei bleiben wie nur möglich. Wir verwenden sie nur zu Beginn unseres Übens und nur, um uns daran zu erinnern, dass wir über sie hinauszugehen suchen. Wir wollen uns an IHN wenden, DER auf dem Weg vorangeht und unsere Schritte sicher macht. IHM überlassen wir diese Lektionen, wie wir auch IHM von nun an unser Leben übergeben. Denn wir möchten nicht erneut zurück zum Glauben an die Sünde kehren, der die Welt hässlich und unsicher erscheinen ließ, angreifend und zerstörend, gefährlich auf alle ihre Weisen und verräterisch jenseits der Hoffnung auf Vertrauen und Entrinnen aus dem Schmerz.

    2. SEIN ist der einzige Weg, den Frieden zu finden, den GOTT uns gab. Es ist SEIN Weg, auf dem ein jeder reisen muss am Ende, weil es dieses Ende ist, das GOTT SELBST bestimmt hat. Im Traum der Zeit scheint es sehr fern zu sein. Und doch, in Wahrheit ist es jetzt schon hier und dient uns schon als gnadenreiche Führung auf dem Weg, welchen wir gehen sollen. Lass uns gemeinsam dem Wege folgen, den uns die Wahrheit weist. Und lass uns die Anführer sein für unsere vielen Brüder, die den Weg suchen, ihn jedoch nicht finden.

    3. Und lass uns unseren Geist diesem Zweck hingeben, indem wir alle unsere Gedanken darauf richten, der Funktion der Erlösung zu dienen. Uns ist das Ziel gegeben, der Welt zu vergeben. Es ist das Ziel, das GOTT uns gab. SEIN Ende des Traumes ist es, das wir suchen, und nicht das unsere. Denn alle, denen wir vergeben, werden wir nicht versäumen, als Teil von GOTT SELBST wiederzuerkennen. Und also wird denn die Erinnerung an IHN zurückgegeben, vollständig und vollendet.

    4. Es ist unsere Funktion, uns auf Erden an IHN zu erinnern, so wie es uns gegeben ist, SEINE EIGENE Vervollständigung in der Wirklichkeit zu sein. So lass uns also nicht vergessen, dass wir unser Ziel miteinander teilen, denn es ist dies Entsinnen, das die Erinnerung an GOTT enthält und den Weg zu IHM und zum HIMMEL SEINES Friedens weist. Und sollen wir denn unserem Bruder nicht vergeben, der uns dieses schenken kann? Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, das uns den Weg weist. In IHM wohnt die Erlösung, die uns durch unsere Vergebung angeboten wird, die wir IHM geben.

    5. Wir wollen dieses Jahr nicht ohne die Gabe beenden, die unser VATER SEINEM heiligen SOHN versprach. Es ist uns jetzt vergeben. Wir sind erlöst von all dem Zorn, der, wie wir dachten, GOTT gehörte, und stellten fest, dass er ein Traum war. Wir sind der geistigen Gesundheit zurückerstattet, in welcher wir verstehen, dass Ärger wahnsinnig, Angriff verrückt ist und Rache nichts als törichte Phantasie. Wir sind vom Zorn erlöst, weil wir lernten, dass wir im Irrtum waren. Nichts mehr als das. Und ist ein Vater über seinen Sohn verärgert, weil er die Wahrheit nicht verstand?

    6. Wir kommen in Ehrlichkeit zu GOTT und sagen, dass wir nicht verstanden haben, und bitten IHN, uns zu helfen, SEINE Lektionen durch die STIMME SEINES EIGENEN LEHRERS zu erlernen. Würde ER SEINEN SOHN verletzen? Oder würde ER IHM eilends Antwort geben und sagen: »Dies ist MEIN SOHN, und alles, was MEIN ist, das ist sein«? Sei du gewiss, dass ER so antworten wird, denn dies sind SEINE EIGENEN WORTE an dich. Und mehr als das kann niemand jemals haben, denn in diesen WORTEN ist alles, was da ist, und alles, was je sein wird durch alle Zeit hindurch, in alle Ewigkeit.

    LEKTIONEN 361-365
    Diesen heiligen Augenblick möchte ich DIR geben.
    Hab Du die Führung. Denn DIR möchte ich folgen,
    gewiss, dass DEINE Anleitung mir Frieden bringt.

    1. Und wenn ich ein Wort brauche, das mir helfen soll, so wird ER es mir geben. Wenn ich einen Gedanken brauche, wird ER ihn mir auch geben. Und wenn ich nur Stille und einen ruhigen, offenen Geist brauche, sind das die Gaben, die ich von IHM empfangen werde. ER hat die Führung auf meine Bitte hin. ER wird mich hören und mir Antwort geben, weil ER für GOTT, meinen VATER, und SEINEN heiligen SOHN spricht.


    Mit diesen Worten enden die 365 Lektionen von „Ein Kurs in Wundern“ und doch ist es nur ein Beginn. Persönlich fehlen mir noch 12 Lektionen und diese letzte, die fünf Tage lang im Geist wach gehalten zu werden sucht. An sich ist es auch die Antwort auf das, was im Ordner über den freien Willen zu sagen gesucht wurde.

    Geistige Gesundheit, wie im fünften Absatz oben umschrieben, ist die Grundlage jeder Heilung: „Wir sind der geistigen Gesundheit zurückerstattet, in welcher wir verstehen, dass Ärger wahnsinnig, Angriff verrückt ist und Rache nichts als törichte Phantasie. Wir sind vom Zorn erlöst, weil wir lernten, dass wir im Irrtum waren. Nichts mehr als das. Und ist ein Vater über seinen Sohn verärgert, weil er die Wahrheit nicht verstand“?

    Daher passt hier mein heutiger Leitgedanke 348, der im Prinzip ein wirksames Gegenargument zur „Priesterschaft der goldenen Kalbes“ abbildet: 348. „Ich habe keine Ursache für Ärger oder Angst, denn DU umgibst mich. Und in jedem Bedürfnis, das ich wahrnehme, genügt mir DEINE Gnade“. (1)

    1. "VATER, lass mich dessen eingedenk sein, dass DU hier bist und ich nicht allein bin. Mich umgibt immerwährende LIEBE. Ich habe keine Ursache für irgend etwas außer vollkommenem Frieden und vollkommener Freude, die ich mit DIR teile. Was brauche ich da Ärger oder Angst? Mich umgibt vollkommene Sicherheit. Kann ich mich fürchten, wenn DEIN ewiges Versprechen mit mir geht? Mich umgibt vollkommene Sündenlosigkeit. Was kann ich fürchten, wenn DU mich in einer Heiligkeit erschufst, die ebenso vollkommen ist wie DEINE EIGENE?

    2. GOTTES Gnade genügt uns in allem, von dem ER möchte, dass wir es tun. Und das allein, beschließen wir, soll unser Wille sein wie auch der SEINE". Quelle: http://innerpeace.de/lektion-348

    Zum Abschluss eines Jahres, das der ER-inner-ung gewidmet wurde, wäre noch einmal auf die „schreckliche Autonomie“ zurückzukommen, die uns in einen Zustand führt, der ständig von der Wahrnehmung von Bedürfnissen geprägt ist. Die Befriedigung, also die „Sättigung“ mit dem, was hinter dem „Paradiesversprechen“ der Werbung von unserer Seele wirklich gesucht wird, liegt in dem Gedanken, den ich in meiner Übung wiederum mit allen anderen verband. Nachdem ich den Gedanken 365 Mal gedacht und angewendet habe, kann ich die Wirksamkeit nur bezeugen. Wenn dem Ärger, der Angst, dem Zorn, der Krankheit, dem Schmerz oder dem jeweiligen Bedürfnis die Ursache entzogen wird, entsteht ein Moment der WUNSCHLOSIGKEIT und es ist könnte passender mit Sättigung beschrieben werden: Einem Moment, in dem kein Bedürfnis unbefriedigt blieb…

    Wer kennt diesen Moment nicht? Ein „kleines Paradies“, egal, wie es in unserer Vorstellung aussieht, wird erlebt und es bleibt, bis das Ego beginnt, den Moment festhalten zu wollen und ihm damit das nächste Bedürfnis „aufprägt“. Dauerhafte Sättigung mit Lebensfreude kann nicht im Außen gefunden werden. Doch die Priester der Unerfüllbarkeit, die unaufhörlich predigen, die Freude der Seele liege im HABEN, bewirken eine wachsende Unzufriedenheit, die sich Bahn zu brechen sucht und nach „geistiger Gesundheit“ ruft.

    Kognitive Dissonanz ist im Grunde das erneute Bemerken eines zerstörten kleinen - oder auch großen - Paradieses. Es ist hingegen immer das Ego, welches uns bisher aus jedem Paradies vertrieb, indem es sich die Frage stellt, ob es „mehr“ als „dies“ geben könnte und was „es“ wohl wäre.

    So zitiere ich mal den letzten Absatz des Epiloges, der den Abschluss eines Jahres belohnt, das dem Lernen offen stand, was bedeutet, verstehen zu müssen, nicht schon verstanden zu haben. Das dritte Erleben dieses Spannungsbogens, der sich über ein ganzes Jahr erstreckt, machte mir meine Fehlvorstellungen deutlicher, die mein Ego mit dem Erlernen des Kurses wohl zu verknüpfen schien. Was die tatsächliche „Sättigung“ der Seele mit lebendigem Wasser vermittelt, könnte der Anwender im heutigen Leitgedanken finden. Ein Gedanke wird umso wirksamer, je mehr er beim Denken des Selbigen als wahr empfunden wird. Wenn ich als wahr ansehe, in diesem Moment keine Ursache für Ärger, Angst oder Krankheit sehen zu wollen, wird mir meine Wahrnehmung dies in den nächsten Momenten auch nicht „liefern“ und ein Paradies blieb unzerstört.

    Gnade ist es, die zerstörten Paradiese bewahrt zu haben, obwohl unser Ego alles daran setzte, auch die letzten kleinen Paradiese zu zerstören. Der Geist, in dem Schönheit, Harmonie und Fülle der Liebe Ausdruck geben wollten, blieb unverändert und wo, wenn nicht in unserem Geist kann ein beliebiges Paradies wahrgenommen, also als wahr wahrgenommen werden?

    Hinter der Idee des Paradieses steht das Grundgesetz der Schöpfung, das Gesetz der Liebe, nach dem das, was wir unserer Mitwelt geben, das ist, was wir empfangen. Gnade ist es, zu wissen, dass NUR die LIEBE erschafft und nur so, wie sie selbst es ist. Was im Hass in die Realität gehoben wurde, hat die Wahrheit in unserem Geist nicht verändert. Heilung ist die Aufgabe des Glaubens, der Geist hätte sich durch die Zeit in irgendeiner Form verändert. Ist der Geist geheilt, sind es seine Ausdrucksmittel ebenso, was das Seelengefäß und den Körper meint. Wohnt ein gesunder Geist in einer Seele, dann wurden die Narben auf der Oberfläche des Seelengefäßes als wirkungslos erkannt, den INHALT zu verändern.

    Was der Ego-Welt halt fehlt, ist „begründbares Vertrauen“ in die Nicht-Vergeblichkeit der Entscheidungen unseres Geistes. Daher mal der Absatz, der Vertrauen bewirken könnte, so der Inhalt am Ego vorbei zur Seele getragen wird:

    „Wir vertrauen IHM unsere Wege an und sagen >>Amen<<. In Frieden werden wir auf SEINEM Weg weitergehen und IHM alle Dinge anvertrauen. In Zuversicht erwarten wir SEINE Antworten, während wir in allem, was wir tun, nach SEINEM WILLEN fragen. ER liebt GOTTES SOHN so, wie wir ihn lieben möchten. Und ER lehrt uns, wie wir ihn mit SEINEN Augen sehen und ihn so wie ER lieben können. Du gehst nicht allein. Die Engel GOTTES schweben in der Nähe und überall. SEINE LIEBE umgibt dich, und dessen sei gewiss, dass ich dich niemals ungetröstet lasse“. (2)

    Was im letzten Satz gesagt wird, stimmt: Immer, wenn ich mich mit dem Kurs beschäftigt habe, ist ein Trost zu spüren gewesen, der dem Ärger, der Angst, dem Zorn und dem jeweilig auftretenden Bedürfnis entsprach. GOTT möchte einzig, dass wir IHN als FREUND sehen und alle Dinge offen mit IHM teilen. Die Gnade, einen Augenblick ohne jede Angst, ohne jeden Zorn und ohne jede Form von Mangel oder Unfrieden erfahren zu können, sättigt die Seele, die das lebendige Wasser wie ein trockener Schwamm aufsaugt und endlich wahre Sättigung empfindet.

    Die Priesterschaft des goldenen Kalbes, die vollkommene Sättigung verspricht und haltlose Konsumabhängigkeiten anbietet, ist nur ein weiteres Symbol für die Ego-Partitionen, die wir dem Mangeldenken in unserem Geist freimachten. Mit der Sehnsucht der Seele zu spielen ist immer eine Sache des Egos; das Selbst gab die Gnade, von selbst erfahren zu können, was Fülle im Geist fühlbar werden lässt.

    Natürlich ist Sättigung, im Sinne einer geteilten schöpferischen Auffassung über den Zustand befriedigter Bedürfnisse, nicht mit der „Bedürfnislosigkeit“ zu verwechseln, die auch Buddha als vielfach vergeblich angemahnt hatte: Nicht die Bedürfnisse des Körpers sind durch SELBST-Kasteiung zu verleugnen, sondern der Ego-VERZICHT, das Nicht-Aufsuchen dieser „strebenden Unauffüllbarkeitspartition“ ist zu üben. GOTT hat für jedes Bedürfnis eine passende Antwort gegeben. Was jedoch erst die Vergebung notwendig macht, die uns erkennen lässt, dass Geister verbunden sind und keine getrennten Fragmente darstellen.

    Zufriedenheit kann es nur sein, jetzt nichts zu benötigen, da Fülle im Geist anwesend ist. Ist Fülle abwesend, kann erst ein Bedürfnis entstehen, das zu befriedigen wäre.

    Dieses Jahr des Lernens ist fast um. 365 Tage vergingen wie im Fluge und ich kann mich noch gut an den Entschluss erinnern, die Übungen dadurch zu lernen, indem ich sie hier vorstelle. Ein wenig ließe sich die Leichtigkeit vermissen, die sich nun einstellt, sobald sich der Geist auf die Gedanken wirklich offen einlässt. Seit ich die Gedanken auswendig im Kopf habe und ohne Anstrengung wiederfinde, ergibt sich so langsam ein Überblick, über das, was mit dem Kurs beabsichtigt und bezweckt werden könnte. „Entscheide, was du lehrst, und du entscheidest, was du lernst“, diese Aussage des Kurses habe ich im Prinzip auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft. Lernen-Wollen ist nur hinsichtlich des Zeitpunktes eine freie Entscheidung, in Bezug auf das, was hier mit dem „Lehrplan des Heiligen Geistes“ in Worte gefasst wurde, ist keine „Ab-Wahl“ möglich. Lernen sollte jedoch als ER-innern verstanden werden, als ein Verlernen all dessen, was auf 20 Seiten als „Denksystem des Egos“ geschildert wurde.

    Natürlich werde ich mich weiterhin mit dem Kurs beschäftigen, immerhin ist es ganz ehrlich das Intelligenteste, was mir hier bisher jemals geschenkt wurde. Wäre mir 2011 der Kurs nicht geschenkt worden, ich denke kaum, mich so intensiv damit beschäftigt zu haben. Morgen beginnt das siebte Jahr, das mich dieses Buch nun begleitet und es waren sieben Jahre, die meinem Ego schwer in die Beine gegangen sind. Dem Ego auf die Sprünge helfen, half mir der Gedanke 248: „Was leidet, ist nicht Teil von mir“, der die Ursache des Leiden-Wollens dorthin verlegt, wo sie zu sehen ist: Im Ego, das zu verlernen von selbst das SELBST offenbart, was wir sind, wenn wir gerade nicht das Ego sind.

    Sieben Jahre des Lernens sind ein relativ geringes Lehrgeld angesichts all der Irrtümer, die von meinem Geist als „real“ betrachtet wurden, es jedoch in Wahrheit nicht sind. Der Himmel ist somit nicht nur eine Entscheidung, die jeder treffen kann, er ist eine Entscheidung, die jeder schon getroffen hat, bevor diese Reise begann. Ob wir später von einer nutzlosen und vergeblichen Reise zu sprechen wünschen, oder von der letzten Reise, die zum Erlernen der Vergebung notwendig wurde, liegt in unseres Geistes Entscheidungsgewalt.

    Der ganze Kurs soll einzig diese andere Auswahl verdeutlichen. Es geht um die Wiederauferstehung des Gedankens, dass wir die Herrschaft über unseren eigenen Geist erlangen, indem wir den Weg gehen, den die Leitgedanken über ein Jahr vorzeichnen. Durch das Denken und Anwenden von Gedanken, die wir mit unserem Freund teilen, verbinden wir uns mit dem Selbst, das wir ganz von selbst sind. Es ist einzig notwendig, den Geist zur Aufmerksamkeit anzuleiten, das Betreten der „Ego-Partition“ rechtzeitig genug zu bemerken, nicht wieder der Angst des Egos Form, Struktur, Gestalt und damit Realität zu verleihen, sondern mich der Liebe als Schöpfungsprinzip anzuschließen.

    Ein Gedanke, der mir heute beim Üben einfiel, betrifft das, was weiter oben über Heilung gesagt wurde und dort zu ergänzen wäre:

    „Wir haben keine Ursache für Krankheit oder Veränderung, denn DU umgibst uns. Und in jedem Bedürfnis, das wir wahrnehmen, genügen uns DEINE Gnade und DEINE LIEBE“.

    Heilung ist in jedem Fall immer nur ein anderer Name für die LIEBE unseres FREUNDES. GOTT ist totale LIEBE und alles andere, was gesagt wurde, kann daher nicht wirklich sein.

    So führe ich erneut die Worte an, die den Kurs ganz einfach zusammenfassen:

    Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
    Nichts Unwirkliches existiert.

    Hierin liegt der Frieden GOTTES.

    Im Nachhinein würde ich heute so Manches „anders“ sagen. Mehr als darauf hinzuweisen, dass diese andere Wahl jedem zur freien Entscheidung gegeben wurde, wollte ich, neben dem Lernen dessen, was wirklich wirksam ist, nicht bewirken. Da jeder ohnehin immer und überall im All immer nur eine Wirkung GOTTES ist, ist es ohnehin eine Illusion, irgendetwas hätte sich jemals verändert. Diese Illusion aufzuheben, dient die Vergebung. An sich gab es niemals etwas zu vergeben, daher „machten“ WIR diese Realität. Schön, dass dies keine Wirklichkeit ist. Wirklich Wirkliches kann nicht von der Unwirklichkeit bedroht werden. Wir sind für immer eine Wirkung GOTTES, auch wenn wir noch glauben, das Ego zu sein.

    Nichts Unwirkliches existiert. Darin liegt Frieden und die Sättigung des Gedankens, etwas abwehren und bekämpfen zu müssen, dem erst damit Existenz verliehen wird. Kein Paradies, in dem Unwirkliches anzutreffen wäre, bliebe dann noch „paradiesisch“…

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 478
    (2) Übungsbuch Seite 489
    Geändert von Michael (31.12.17 um 19:42 Uhr)

  7. #482

    AW: Ein Kurs in Wundern

    LEKTION 357

    Die Wahrheit antwortet auf jeden Ruf, den wir an GOTT richten,
    indem sie erst mit Wundern reagiert und dann
    zu uns zurückkehrt, um sie selbst zu sein.

    1. Die Vergebung, die Widerspiegelung der Wahrheit, sagt mir, wie ich Wunder anbieten und so dem Gefängnis entrinnen kann, in dein ich lebe, wie ich glaube. DEIN heiliger SOHN wird mir gezeigt, zuerst in meinem Bruder, danach in mir. DEINE STIMME leitet mich geduldig an, DEIN WORT zu hören und so zu geben, wie ich empfange. Und wenn ich heute auf DEINEN SOHN schaue, höre ich DEINE STIMME, die mich anleitet, den Weg zu DIR zu finden, so wie DU bestimmt hast, dass der Weg sei:
    »Sieh seine Sündenlosigkeit, und sei geheilt. «

    Quelle: http://innerpeace.de/lektion-357

    In dieser Lektion wird das Wesen der Heilung in ihrer anwendbaren Form vorgestellt. Sieh die Sündenlosigkeit hinter den Fehlern deiner „Feinde“ und sie werden zur eigenen Freiheit. Zur Freiheit von den Folgen des Angriffs und damit zur Freiheit von Krankheit. Vergebung ist es, nicht auf Sünden sehen zu wollen, sondern auf das, was oben als „Dein heiliger SOHN“ beschrieben wird und im Gegenüber erkannt werden will, um in uns selbst gesehen und als wahr wahrgenommen werden zu können.

    Hier wird der Weg beschrieben und diese Aussage kann jederzeit auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden: Sehen wir einem vorherigen „Feind“ während eines Konfliktes - gleich welcher Art - in die Augen und denken des Satz: „Ich sehe Deine Sündenlosigkeit und bin geheilt“, dann wird dieser Gedanke sicher eine ordnende (negentropische) Wirkung zeigen, die eine ursächliche Auflösung des Konfliktgrundthemas ermöglicht.

    Als ich diesen Gedanken heute geübt habe, wurde mir erst deutlich, wie deutlich das Wesen wahrer Heilung hier in sechs Worte gefasst wird: Sieh SEINE Sündenlosigkeit und sei geheilt!

    Verstehen wir JETZT, warum wir Krankheit „erwerben“, wenn wir anderen Menschen ihre „Sünden“ vorhalten, statt einfach auf zu berichtigende Fehler (durch einen entweihten Altar für die Wahrheit) zu schauen?

    In dieser Lektion wird im Prinzip alles gesagt, was zur Anwendung des Kurses benötigt wird. Um zu prüfen, ob dieser Gedanke wahr ist, muss er eben angewendet werden, auch wenn das Ego laut seinen Protest zum Ausdruck bringt. Wenn wir diesen Gedanken fürwahr für wahr halten, sind wir spätestens geheilt. Wenn zuweilen Symptome anzudauern scheinen, sei darauf verwiesen, dass wir lange Zeit vielfältig und einfältig am „Erwerb von Krankheit“ gearbeitet haben, indem wir unseren Gegenübern in mannigfaltigen Situationen die GÖTTLICHKEIT und HEILIGKEIT abgesprochen haben und wir damit in eine Prozessentwicklung der Aufhebung eingebunden sind, die wie ein „Kettenbrief“ der Vergebung funktioniert und im Kurs als Sühne bezeichnet wird.

    Umgekehrt verstehen wir gut: Sieh seine Sünden und werde krank…

    An sich wird hier Eigenverantwortung in seiner ganzen Bandbreite definiert: Krankheit ist eine Abwehr der Wahrheit, die in der Vergebung widergespiegelt wird…

  8. #483

    AW: Ein Kurs in Wundern

    LEKTION 359
    Die Antwort GOTTES ist irgendeine Form des Friedens.
    Jeder Schmerz ist geheilt, alles Elend ist ersetzt durch Freude.
    Alle Gefängnistüren sind geöffnet.
    Und jede Sünde wird lediglich als Fehler aufgefasst.
    1. VATER, heute wollen wir DEINER Welt vergeben und die Schöpfung DEINE EIGENE sein lassen. Wir haben alle Dinge missverstanden. Aber wir haben aus den heiligen SÖHNEN GOTTES keine Sünder gemacht. Was Du als sündenlos erschaffen hast, das verweilt so immerdar und ewig. Das sind wir. Und frohlockend lernen wir, dass wir Fehler machten, die keine wirklichen Wirkungen auf uns haben. Sünde ist unmöglich, und mit dieser Tatsache ruht die Vergebung auf einer sichereren Basis, die fester als die Schattenwelt ist, die wir sehen. Hilf uns vergeben, denn wir möchten erlöst sein. Hilf uns vergeben, denn wir möchten Frieden haben.


    Quelle: http://innerpeace.de/lektion-359

    War der Leitgedanke von Gestern. Hab mich nicht getraut, ihn vorzustellen, weil es anderedimension wohl berechtigt als von einem anderen Planeten stammend eingeordnet hätte. Ja, es ging mir genauso. "Sünde" als in der Ewigkeit inexistent zu betrachten, ist im Angesicht dessen, was uns das Ego vorspiegelt, eine offene Provokation. Alle Gefängnistüren zu öffnen ist für den rationalen Verstand ebenfalls undenkbar. "Sünden" als Fehler zu betrachten, denen die Ursache zu entziehen ist, indem der kausale Irrtum berichtigt wird, gelingt nur, wird kein Verlust an Geistesfrieden bemerkt, indem dieser erneut erfahren wird.

    Auch diesen Gedanken habe ich wieder mit allen anderen Leitgedanken verbunden und ihre Wirkung nachempfunden. Wir haben weder die Ewigkeit verändert, noch haben wir uns seit der Ewigkeit verändert. Das Veränderliche ist die Illusion, wie könnte die Zeit eine vorher vorhandene Ewigkeit berühren?

    Nach der Zeit dieser Zeit werden wir bemerken, keine wirklichen Veränderungen erfahren zu haben. Bisher haben wir wohl tatsächlich alle Dinge missverstanden und unsere Ego-Schattenwelt als SEINE Schöpfung angesehen. Das einzig liebevolle Urteil, das jemals möglich ist, spricht GOTT SELBST und das ist immer vollkommene Heiligkeit und allumfassende Unschuld. Die Vergebung lässt uns erst erkennen, dass wir als Geister verbunden sind und in dieser Gesamtheit das EINE SELBST bilden, das wir als LEBEN erleben.

    Diesen Gedanken anzuwenden, bezeugt seine Wirksamkeit von selbst. Um von selbst das Selbst zu sein, sind Gedanken anzuwenden, die mit dem SELBST geteilt werden können. Diesem Gedanken folgt eine Wirkung, das wollte nur gesagt werden. Nachdem ich ihn offen angewendet und im Kontext mit den anderen Gedanken rund 300 Mal gedacht habe, bezeuge ich die befreiende Wirkung und ein Gefühl von Leichtigkeit.

    Die Schwere, die dem Dasein im Körper zuweilen anzuhaften scheint, wich einem Gefühl von Freiheit, sobald die Aussage mit den geöffneten Gefängnistüren "gedacht" wurde. Erst die Freiheit der Schöpfung verspricht uns unsere eigene.

    Heute war dieser Gedanke an der Reihe:

    LEKTION 360
    Friede sei mir, dem heiligen SOHN GOTTES.
    Friede sei meinem Bruder, der eins mit mir ist.
    Lass alle Welt durch uns gesegnet sein mit Frieden.
    1. VATER, es ist DEIN Frieden, den ich geben möchte, indem ich ihn von DIR empfange. Ich bin DEIN SOHN, auf ewig genau so, wie DU mich schufst, denn die GROSSEN STRAHLEN bleiben ewig still und ungestört in mir. Ich möchte in Schweigen und Gewissheit zu ihnen reichen, denn nirgends sonst lässt sich Gewissheit finden. Friede sei mir und Friede aller Welt. In Heiligkeit wurden wir erschaffen, und in Heiligkeit bleiben wir. DEIN SOHN ist DIR gleich in vollkommener Sündenlosigkeit. Und mit diesem Gedanken sagen wir freudig: »Amen. «


    Quelle: http://innerpeace.de/lektion-360

    Fast ist dieses Übungsjahr geschafft. Es fehlen noch die letzten 5 Übungstage. Da sich nichts verändert hat, sind ohnehin alle Worte, Lektionen und Übungen unverändert unnötig. Friede sei unseren Brüdern, die eins mit uns sind!

  9. #484
    Klaus Norbert.
    Laufkundschaft

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen

    ... Selbst von selbst über das SELBST ...


    Was verstehen Sie unter dem, Ihrem anderer Selbst?
    Ich kann mir für mich nicht vorstellen, was mein Selbst ist, auch bei anderen Leuten sehe ich kein Selbst.
    Ist Selbst eine Schublade, in die wie alles reinpaßt?

  10. #485

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Es passt von selbst alles in einem SELBST. Als ich das geschrieben habe, las ich kurz zuvor etwas in einem Buch über eine Forschungsreise in den Fernen Osten, die 1894 begann und dreieinhalb Jahre andauerte. Einer der Wissenschaftler lernte einen Einheimischen kennen, der dem Team bei allerlei vor Ort auftretenden Schwierigkeiten behilflich war und er begann, Fragen zu stellen und bekam von ihm ausgesuchte Hindu-Sagen zu lesen.

    Bei einem Spaziergang fanden einige Gegebenheiten statt, die über den Verstand des in Amerika aufgewachsenen Engländers hinausgingen und die Erklärung des Meisters war dann die Folgende:

    "Es ist nicht das sterbliche Selbst, das Selbst, das du vor dir siehst, was imstande ist, solche Dinge zu vollbringen. Es ist das wirklichere, tiefere SELBST. Es ist das, was du als GOTT erkennst, GOTT in mir, GOTT, der allmächtige EINE, der durch mich solche Dinge tun kann. Ich kann von mir aus, von meinem sterblichen Selbst aus, nichts tun. Nur wenn ich mich von allem Äußeren vollig losmache und das Wirkliche, das ICH BIN, sprechen und handeln und die große Liebe GOTTES durch mich wirken lasse, kann ich solche Dinge vollbringen, wie du sie mich tun sahst. Wenn du die Liebe GOTTES durch dich auf alle Dinge ausströmen lässt, dann fürchtet sich niemand vor dir und nichts Böses kann über dich kommen". (1)

    So habe ich im Vorgenannten das sterbliche Selbst klein geschrieben und das unveränderliche und unvergängliche SELBST schon in der Schreibweise unterschieden.

    Und es ist identisch mit dem, was der Kurs über das SELBST und unser Selbst aussagt. Das SELBST ist, was jedes Selbst von selbst umgibt. Jedes Selbst kann nur innerhalb der "Schublade" des SELBST sein. Selbst ist eine Teilmenge des SELBST. Daher ist das Bewusstsein auch in seiner Wahrnehmung verbunden. Am Ende lernen die Wissenschaftler im Fernen Osten, was die Christenheit hier nicht verstanden hat, weil das "ICH-BIN" der östlichen Welt nicht gesehen werden wollte oder durfte.

    So ist das SELBST die tiefere Wirklichkeit in uns Selbst und das daher natürlich von selbst. Im Kurs findet sich daher die Aussage: "Ich wähle den zweiten Platz, um den ersten zu gewinnen". Steht das kleine Selbst vor dem großen SELBST, stehen wir uns selbst im Weg.

    Quelle: Baird T. Spalding, Leben und Lehren der Meister im Fernen Osten, 2. Auflage 2004 Schirner Verlag, Darmstadt
    (1) Seite 12

  11. #486
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Das Selbst

    Ich habe seither Vorbehalte gegen diesen Superlativ. Ich kann ihn auch als Gewissen, innere Stimme, das Du in mir o.ä. nicht im Kontext eines Selb(st) verorten. Warum diese Hypertrophierung des Ich in mir als ein Geteiltes? Gott verrenken? Als Reflexivum, auch in Steigerungsform ist es mir auch nicht geheuer, also diese Konstruktion. Ich, Sich, Selb selb andern sagte man in frühneuhochdeutschen Zeiten. Das Selbst ist eine Sprachschluderei, ein Soloecismus. Andererseits schrieb bereits Herder von einer Idee, jeden Menschen und jedes Volk als eine Idee Gottes zu begreifen, deren Entwicklung/Auswicklung Menschenáufgabe sei. Doch immer noch stört mich das -st, dieser Superlativ.

    Ich laß mich gern eines Beßren belehren.

  12. #487

    AW: Das Selbst

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    1. Warum diese Hypertrophierung des Ich in mir als ein Geteiltes? Gott verrenken? Als Reflexivum, auch in Steigerungsform ist es mir auch nicht geheuer, also diese Konstruktion.

    2. Andererseits schrieb bereits Herder von einer Idee, jeden Menschen und jedes Volk als eine Idee Gottes zu begreifen, deren Entwicklung/Auswicklung Menschenáufgabe sei. Doch immer noch stört mich das -st, dieser Superlativ. Ich laß mich gern eines Beßren belehren.
    zu 1. Das Ego ist die Teilung des Selbst in Fragmente. Das SELBST ist ungeteilt und "unverrenkt".
    zu 2. Die Schöpfung, also jedes Geschöpf, ist eine Idee GOTTES. Wir sind Gedanken in einer Idee.

    Herders Idee gefällt mir, allerdings trägt sie wiederum eine Ego-Vorstellung in sich. Wir müssen GOTT nicht als fehlendes Element "entwickeln", wir müssen nur ab-wickeln, in was das Ego uns "eingewickelt" hat.

    Die Welt ist eine Idee. So ist diese Welt aus der Idee entstanden, etwas werden zu wollen, das wir schon sind. Wir verrenken GOTT, wenn wir behaupten, ER hätte das Ego "gemacht". Das waren wir.

    Wir können nicht lernen, mit dem Ego in SEINE Fußstapfen zu treten. Wir können es nur insgesamt loslassen, indem erkannt wird, dass wir darunter schon sind, was der Verstand in Graden von Besonderheiten misst. Die Vorstellung, dass jedem Geschöpf ALLES gegeben wurde, lässt hingegen keinerlei Besonderheit zu. Ein scheinbarer Unterschied könnte in der zeitlichen Abfolge des Erkennens desselben gesehen werden.

    Im Prinzip können wir nur aufgeben, was niemals wirklich war, um zu finden, was immer wirklich sein wird. Das SELBST ist in der Ewigkeit weiterhin vollkommen während das veränderliche Selbst vom Ego dazu gebracht wurde, an die Veränderung der Ewigkeit zu glauben.

    Wie könnte die Wahrnehmung in der Zeit die Wahrheit über die Ewigkeit sein? Oder ist Ewigkeit auch nur eine Sprachschluderei? Ich denke, wir nutzen die Zeit, um uns an unsere Ewigkeit zu erinnern. So ist die Entscheidung, wann wir uns erinnern wollen, unsere. Ewigkeit denkt nicht in Zeitvorstellungen und in der Zeit denken wir selten in den Vorstellungswelten, in der Zeit keine Rolle spielt.

    Es wird hingegen erst deutlich, verstehen wir, dass WIR diese Zeit "machten", indem das Ego die geistige Schöpfungskraft der Liebe in den Dienst des Hasses, der Besonderheit und des Machtanspruches stellen wollte. Wir haben unsere Schöpferkraft in den Dienst des Egos gestellt und da uns nicht gefällt, was wie "gemacht" haben, sind wir gezwungen, selbige zu verleugnen.

    Hätte GOTT diese Zeit und ihr Geschehen "gemacht", müsste ER SELBST schließlich ziemlich einfältig daherkommen und DAMIT verrenken wir GOTT in einer gänzlich gespaltenen Vorstellung, die schon Ego-Abwehrverhalten darstellt. Das SELBST ist einzig Liebe; unser Selbst glaubt, es könne (und wolle) etwas anderes sein.

    Es gibt nur ein Leben und das teilt jedes Selbst mit dem SELBST. Auch die letzten Leitgedanken erklären sich von selbst in der Anwendung. Die Resonanz dazu ist in unserem "tieferen Selbst" schon vorhanden. Alle Selbste zusammen bilden das SELBST. Wir wir mit der Quelle verbunden sind, sind unsere Geister auch untereinander ohne jede Grenze. Das kleine Selbst ist das, was Grenzen für möglich hält.

    Wenn wir das SELBST durch "Gesetze" binden, die wir der Ego-Welt "abgeschaut" haben, "verrenken" wir GOTTES SELBST und begrenzen, was grenzenlos ist. Es gibt nur das EINE SELBST und jedes "ICH-BIN" darin gründet seine Existenz auf die gegebene Vollkommenheit dieser Ewigkeit.

    Bis das in der Zeit erkannt wird, scheinen Grenzen zwischen Geist und Geist möglich. Als Vergleich könnten die Zellen eines Körpers gelten. In ihnen könnte die Vorstellung einer durch die Zellmembran getrennten Existenz Fuß fassen. Natürlich ist ihr "Leben" ein Kommen und Gehen und insgesamt vollständig mit dem Geist ind der Seele dieses Körpers verknüpft. Die einzelne Zelle kann nur darüber spekulieren, ob es ein "Gesamtbewusstsein" gibt und ob dieses Universum ein freundlicher Ort sein könne..

    Das "Ich" dieser Zelle wäre das kleine Selbst und das "Ich" der ganzen Zellgalaxie ist dann unser Bewusstsein. Wir können es auf bestimmte Zelllbereiche richten, dann sind wir dort "wahrnehmbar" und "existent". Ansonsten könnte die getrennt erscheinenden Zellen glauben, sie wären ganz allein in diesem "Kosmos". Zwischen den Zellen liegt das "Interstitium", das Dazwischen. Für uns liegt nichts zwischen unseren Zellen, WIR empfinden die Summe der Zellen als Einheit.

    Die scheinbare Trennung ist der Wahrnehmung der Zelle in der Zeit vergleichbar, die ihren Nutzen und ihre Funktion für das Gesamtsystem nicht sehen kann. Wir sind ein Gesamtsystem, sehen uns jedoch als Bewusstseinsfragmente, daher die Analogie zum Mikrokosmos.

    Was die Anwendung der Gedanken bewirkt, kann leider nicht zuvor "durchdacht" und "abgewogen" werden. Würden die Zellen groß darüber nachdenken, ob es in ihrem Interesse ist, ihre Funktion zu erfüllen, wären unserem Willen Grenzen gesetzt. Wenn sie sich hingegen nicht zu uns zugehörig erkennen, ist ein gemeinsame und kohärente Funktion nicht gewährleistet und auch unser Bewusstsein wird durch die Aufgabe der friedlichen Koexistenzabsicht getrübt.

    Wenn früher gesagt wurde, "innen wie außen" präzisiert der Kurs und sagt eindeutig: ERST ist die Idee über die Welt, die wir sehen wollen, in uns und von dort macht sie sich auf, im Außen Form, Struktur und Gestalt anzunehmen.

    Die letzten fünf Übungstage nehme ich diesmal völlig anders wahr. Die Tiefe, die auszuloten war, nimmt zu. In der Verbindung und im kreativen Ausbau der Gedanken untereinander wird das tiefere Selbst sanft aus seinem Schlaf geweckt. "Gelernt" werden muss das nicht. Wir können nicht "lernen", was GOTT ist, wir können nur sein, wie GOTT uns schuf.

    Wir sind ein SELBST, vereint mit unserem Schöpfer. Das ist der "Rahmen", in dem sich die Bilder bewegen. Wenn das Farbpigment des Bildes nun darauf besteht, nicht zum Kunstwerk gehören zu wollen, ist das eine temporäre Realität aus einem Irrtum heraus. Es änderts nicht an der Wirkung des Bildes auf den Betrachter.

    Es gibt ein LEBEN, ein SELBST, und das teilen wir, wie unsere Körperzellen, in einem Bewusstsein. Das kleine Selbst ist daher die Illusion und seine Wahrnehmungen sind nicht die Wirklichkeit des Gesamtbildes. Das große SELBST wurzelt hingegen in der Ewigkeit.

    Zeit der Verbindung mit der Ewigkeit zu widmen, lässt tiefere Wurzeln entstehen. Die Zeit, die wir der Verbindung mit der Ewigkeit in uns widmen, lässt das SELBST in uns aus dem Dämmerschlaf erwachen. Der Glaube, wir stünden komplett neben uns und müssten zurückfinden, entfernt uns aus dem SELBST.

    Wir brauchen nichts zu tun, außer zu sein, was wir schon sind. Die Welt als eine Idee GOTTES zu begreifen, muss nicht dazu führen, etwas "entwickeln" wollen, was schon gegeben wurde. Alles wurde allen gegeben, doch es wird nicht gesehen. Es will nicht gesehen werden, denn sonst wäre jeder Grund für Mangel, Konflikt und Angst anfänglich unmöglich.

    Alle Dinge, von denen wir denken, dass wir sie sehen, spiegeln Ideen wider. Für unsere bisher recht einfältigen Ideen von Welt nun GOTT verantwortlich machen zu wollen, stellt die wirkliche Welt auf den Kopf. Keine Wahrnehmung, die auf dem Kopf steht, kann stabil sein. Mit jedem Anflug von Groll, Ärger, Angst oder Wut bekunden wir letztlich die Anfälligkeit und logische Hinfälligkeit unseres Ego-Denksystems.

    "DAS" hier müssen unsere Ideen gewesen sein, ansonsten sagen wir, GOTT wäre schwachsinnig. Was sich bei ehrlicher Betrachtung der Resonanzwirkung von mit GOTT geteilten Gedanken relativiert und als haltlos darstellt.

    Wir sind ein SELBST, vereint mit unserem Schöpfer. Anders wäre Sühne, also die Aufhebung des Glaubens an der Schuld für wahrgenommene Veränderungen, kaum möglich. Nur das SELBST besitzt Selbst-Heilungskräfte. Sie woanders zu suchen, ist vertane Liebesmüh. Zu suchen, was wir nicht verloren haben, ist unnötig. Im Außen zu suchen, was in uns schon ist, kann annähernd ewig währen. Das macht ein wenig frustig und die Enttäuschungen, die das Ego bewirkt, sind hausgemacht.

    Unsere Fehlentscheidungen jedoch GOTT anzulasten, kann keine Lösung sein.
    Geändert von Michael (15.01.18 um 13:05 Uhr)

  13. #488

    AW: Das Selbst

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Ich habe seither Vorbehalte gegen diesen Superlativ. Ich kann ihn auch als Gewissen, innere Stimme, das Du in mir o.ä. nicht im Kontext eines Selb(st) verorten. Warum diese Hypertrophierung des Ich in mir als ein Geteiltes? Gott verrenken? Als Reflexivum, auch in Steigerungsform ist es mir auch nicht geheuer, also diese Konstruktion. Ich, Sich, Selb selb andern sagte man in frühneuhochdeutschen Zeiten. Das Selbst ist eine Sprachschluderei, ein Soloecismus. Andererseits schrieb bereits Herder von einer Idee, jeden Menschen und jedes Volk als eine Idee Gottes zu begreifen, deren Entwicklung/Auswicklung Menschenáufgabe sei. Doch immer noch stört mich das -st, dieser Superlativ.

    Ich laß mich gern eines Beßren belehren.
    Sorry, ich wollte niemals irgendjemanden belehren, höchstens überzeugen. Eine offene und ehrliche Frage verdient eine möglichst genaue Antwort: "Das SELBST es selbst sein lassen", steht irgendwo im Kurs. Soweit die kürzestmögliche Antwort.

    In meiner 364. Lektion habe ich mir die drei Leitgedanken vorgemerkt, die den Begriff SELBST enthalten. Ich verbinde sie mal mit dem "Tagesgedanken":

    (95) Wir sind ein SELBST vereint mit unserem SCHÖPFER. (364) Diesen heiligen Augenblick möchten wir DIR geben. Hab DU die Führung. Denn DIR möchten wir folgen, gewiss, dass DEINE Anleitung uns Frieden bringt.

    (96) Erlösung kommt von unserem einen Selbst. (364) Diesen heiligen Augenblick möchten wir DIR geben. Hab DU die Führung. Denn DIR möchten wir folgen, gewiss, dass DEINE Anleitung uns Frieden bringt.

    (253) Unser SELBST ist Herrscher des Universums. (364) Diesen heiligen Augenblick möchten wir DIR geben. Hab DU die Führung. Denn DIR möchten wir folgen, gewiss, dass DEINE Anleitung uns Frieden bringt.

    Insofern hast Du sogar doppeltes Glück, denn diese drei Lektionen sind ab Seite 13 vorhanden. Wie hab ich armer Tor diese Frage eigentlich damals betrachtet?

    Und zum Wir eines anderen Ordners: Das Einzige, was die Vergleichsbetrachtung der beiden Versionen wirklich "gebracht" hat, kann als die Überzeugung angesehen werden, dass die Pronomen austauschbar sind. An sich stehen 95 / 96 und 253 in der ersten Person Singular. Im SELBST ist keine "Person", die "Persona" ist im Selbst. Das SELBST ist von selbst in jedem Selbst es selbst.

    Aber ich arbeite noch an einer Antwort...

  14. #489

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    Lektion 95

    „Ich bin ein Selbst, vereint mit meinem Schöpfer“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=on9hkC-h0mY

    „Du bist ein SELBST mit mir, vereint in diesem Selbst mit unserem Schöpfer. Ich ehre dich um dessentwillen, was ich bin und WAS ER ist, DER uns beide als EINS liebt.“ (2)

    Damit ist alles bisher Geschriebene in 8 oder 31 Worten gesagt. Jeder ist Teil eines geeinten Selbstes, nur daher kann Geben und Empfangen in Wahrheit eins sein. Sehen wir es als die Überlegung eines einzigen Neurons in einem Gehirn, wird die Veränderung in der Informationsstruktur tatsächlich als Ganzheit an andere Neuronen geleitet. Da jedes Neuron mit gut 10 000 Facebook-Followern direkt verlinkt ist, geht nichts jemals „verloren“. So spricht der Kurs von „uns“ als GEDANKEN GOTTES, was die Analogie mit den Gehirnzellen verdeutlichen könnte. „ICH“ weiß ja auch nicht, welche „Gehirnzelle“ es ist, die einen „wesentlichen“ Beitrag zu meiner jetzigen Bewusstseinsverfassung (als Informationsstruktur im Bewusstsein des Gehirnbenutzers) beigetragen hat. Selbst wenn ich wüsste, welches Neuron die Information in Umlauf gebracht hat, wüsste ich nur, dass alle anderen Neuronen „da ebenso mit drin hängen“; ALL-so sucht die optische Täuschung, die sich ICH nennt, natürlich „mein ganzes Gehirn“ zu schützen und nicht nur einen bestimmten Teil. Ebenso kann eigentlich keine einzelne Gehirnzelle von „ICH“ sprechen, aber ich würde fast wetten, dass sie es „tun“. Sie besitzen ein Innen und ein Außen. Sie denken Gedanken als Ganzheiten und sind die kleinste „Bewusstseinseinheit, die der Quelle aller Gedanken, dem Bewusstsein des bewussten SEINS verbunden sind. Daher ist das Innere wie das Äußere, und das Äußere gleich dem Inneren.

    Daher kann der Mensch auch völlig entgegengesetzte Ergebnisse erzielen, in dem er entscheidet, ob er durch das Ego projiziert, oder durch den Heiligen Geist – alles in allem - Ganzheiten teilt und spiegelt. Später heißt dieser Gedanke dann irgendwann:

    Ich bin EIN SELBST, ein Heiliger Sohn Gottes, frei von allen Grenzen, sicher und ganz und geheilt. Frei, (den anderen Neuronen, Anm.) zu vergeben und frei, ein Gehirn von der Schuld zu erlösen.

    Es wird ein einzelnes Neuron in meinem Gehirn sein, das die Gesamtheit von 400 Milliarden Informationseinheiten auf 2000 derselben im Bewusstsein verdichtet, Einfluss auf meinen Bewusstseinszustand nimmt und zur Vergebung aufruft. Welches es ist, kann ich nicht „ausmachen“ oder „unterscheiden“, „ich bin“ ja „ein SELBST“, selbst, wenn das einzelne Neuron noch glauben mag, ein (vom Funknetz) getrenntes Ego zu sein. Was immer noch eine vereinfachte Analogie abbildet, denn in 8 „Quantenbits“ könnten alle Informationen des Universums verpackt werden. Gott ist daher nicht als das physische Gehirn dieser Analogie zu betrachten, sondern die Gesamtheit, die in acht Quantenbits Informationsstruktur selbstentfaltend enthalten ist.

    (Kap.7:3) „Die Gesetze des Geistes“
    „was du projizierst, ist für dich wirklich“, „diametral entgegengesetzte Ergebnisse“, „Glauben an die Möglichkeit entgegengesetzter Ergebnisse zweier in Konflikt stehenden Stimmen“, „Freiheit und ihr einzig möglicher Schutz: dafür eintreten, aber nicht dafür kämpfen“, „zwischenpersönlich und die Trennung durch den Körper“, „sich als Geist betrachten“, „Einklang von Geistern“, „was du projizierst, das glaubst du“, „keine Glaubenssätze in der Gewissheit des Seins“, „Gesetz der Schöpfung“, „erschaffen, weil ER durch es erschuf“, „Gesetze müssen kommuniziert werden, um hilfreich zu sein“, „Erhalt der ursprünglichen Bedeutung durch den Heiligen Geist“, „Veränderung von Bedeutung zur Wahrung der Form“, „Unterschiede in der Form spielen keine Rolle“, „eine einzige Bedeutung“, „Lektion im Erinnern“, „Vergessen, um sich zu erinnern“, „Beständigkeit lernen, um sie zu sein“, „Verwirrung beeinträchtigt die Bedeutung“, „Teilen und ausdehnen“, „Kommunikation ist vollkommen direkt und vollkommen geeint, absolut frei und deshalb kann nichts die Wahrheit angreifen“
    https://www.youtube.com/watch?v=_8-n4gvafVo

    „Als wir uns selber enterbten, wurden wir zu Lernenden“. Das „Gegenmittel“, um das diametrale Ergebnis zum Wahnsinn und Chaos des Egos hervorzubringen, ist der heutige Leitgedanke. Er erklärt auch, warum ich so lange auf dem recht freudlosen Freud´schen Anbindungsirrtum herumgeritten bin: Der Psychologie fehlt die Kraft, die Unveränderlichkeit des Geistes wiederherzustellen, da sie nicht den Mut aufbringt, sich und ihre zu „Erinnernden“ als eins in einem SELBST anzuerkennen. Mit dem „Ausschluss“ ist jedoch das „Gefängnis der Psychologie“ und der „Ego-Körper-Illusion“ verbunden, einfach ein diametrales Ergebnis im Prozess der Rückanbindung der Seele an das eine Selbst, dessen Teil wir sind.

    Den heutigen Anwendungsgedanken im Geist mit der liebenden Wahrheit aus dem Herzen aufgefüllt, kann bei Begegnungen jedweder Art heilsam sein:

    Du bist ein SELBST mit mir, vereint in diesem SELBST mit unserem Schöpfer. Ich ehre dich um dessentwillen, was ich bin und WAS ER ist, DER uns beide als EINS liebt“. (2)

    Da in einem Selbst natürlich jedwede Art von Personal- und Possessivpronomen bedeutungslos erscheint, könnten die beiden Vorgenannten „Fürworter“ besser als „Gegenwörter“ mit „Obsessiv-Anti-Nomen“ bezeichnet werden, als „Seelen-Anbindungs-Platzhalter-Namen“. Die längere Nicht-Seelenanbindung an das EINE Selbst erzeugt die unauffüllbare Leere ohne eine Lehre, die aus der Fehlwahrnehmung (getrennter Gedanken in einem verbundenen Geist) herausführen könnte.

    „Die Schöpfung ist die Summe aller Gedanken GOTTES, unendlich an der Zahl und überall ohne Grenzen. Nur die Liebe erschafft und nur wie sich selbst. Es gab nie eine Zeit, wo all das, was sie schuf, nicht da war. Auch wird es niemals eine Zeit geben, in der irgendetwas, was sie schuf, irgendeinen Verlust erleidet. Auf immer und ewig sind die GEDANKEN GOTTES ganz genau so, wie sie es waren und wie sie sind, unverändert durch die Zeit und nachdem die Zeit vorbei ist.“ (3)

    Durch Ausdehnung möchte sich die Liebe mehren.

    „Die Unversehrtheit seines Einsseins ist verbürgt auf ewig, auf ewig gehalten in SEINEM heiligen Willen, jenseits jeder Möglichkeit von Schaden, Trennung, von Unvollkommenheit und irgendwelchen Flecken auf seiner Sündenlosigkeit. Wir sind die Schöpfung, wir sind die Söhne GOTTES.“ (4)

    Vergebung ist dabei der Schlüssel zum Glück. Wenn der Satz: „Ich bin ein Selbst“, wahr ist, muss auch der Satz: „Wir sind ein Selbst, vereint mit unserem Schöpfer“, wahr sein. Was wir von „Trump“ als unserem Symbolego (neben allen anderen Teilen unseres vereinten Selbstes) lernen könnten, ist, dass die Ausblendung als „das NICHT-ICH“ in einem verbundenen SELBST zu nichts führen kann als Unverständnis. Noch mehr, wenn dies in unserer Analogie, einzelne Gehirnzellen voneinander sagen, die ein gemeinsames Bewusstsein eines Gehirnbenutzers prägen.

    Doch wer benutzt was wofür und vor allem - WOZU?

    Wir denken in Ganzheiten und versuchen, dies in sprachliche Symbole von Symbolen zu „verpacken“, doch sind wir Teil dieser Gesamtheit und kein „externer Beobachter“, getrennt von dem, was wir wahrnehmen. Der Einfluss des Beobachters auf das Beobachtete ist ebenso in diesem Satz wiederzufinden:

    „GOTTES EINSSEIN und das unsere sind nicht getrennt, weil SEIN EINSSEIN das unsere umfasst. Dich mit mir (dem Christus in uns, Anm.) zu verbinden heißt, SEINE Macht in dir wiederherzustellen, weil wir sie miteinander teilen. Ich biete dir nur das Erkennen SEINER Macht in dir an, darin aber liegt die ganze Wahrheit. Indem wir uns vereinen, vereinen wir uns mit IHM“.

    Dazu ist die Grundprämisse zu erinnern, dass Gott, der die Liebe ist, auch das Glück ist. Einsteins Frage nach einem „freundlichen Universum“. Ja oder nein? Wenn Liebe sich ausdehnen lässt, und das tut sie, dann sollte angenommen, dass der Geist, dessen Gedanken wir sind, freundlicher Natur ist. Denn Gott ist Freude, wie auch wir Freude sind, wählen wir es nicht, Gedanken zu denken, die nicht „unsere“ sind.

    Diese Gedanken sind Folge von PROJEKTIONEN anderer in unserem Geist, die als Fremd- und SELBST-BILD-Verzerrung in Suggestivform wirksam werden. Nur Liebe erschafft, indem sie sich ausdehnt, wie sie ist. Liese mit Possessiv- und Obsessiv Pronomen zu verbinden, bindet das Grenzenlose an Grenzen. „Meine“ Liebe (zu XXX) ist immer das Festhalten-Wollen des Momentes, der die Zeit am Fließen hindert. Als zeitloses Konzept einer geteilten Ganzheit ist die Quelle der Suche im SELBST verortet. Nennen wir Gott daher einmal den Gehirnbenutzer des Universums, dann können wir doch nur annehmen, dass Freude unser aller Wille ist, was dann auch unser Glück wäre. Wachsamkeit ist die Fähigkeit, zu erkennen, was „einströmt“ und nicht mit den Gedanken übereinstimmt, die zu Freude führen. Da die Leitgedanken - nach der Entscheidung - für das Erproben des Denkens dieser Gedanken zu Freude führen, scheint der Gedanke, ein Gedanke zu sein, durchaus Ewigkeit zu beinhalten.

    Die diametrale Umkehrung der bisher angewandten „Projektionstechnik“ hin zu einer „Ausdehnungstechnik von Gewünschtem, das VORHANDEN ist, könnte das Freud´sche „Mangeldenksystem“ ebenso umkehren. Lange Rede, kurzer Sinn. Eigentlich ein SINN in einem SELBST. All der Unsinn muss halt draußen bleiben… Nur eine faustische Projektion. Macht ein Mensch die Faust auf, ist sie weg. „Sind alle erlöst“; gewinnt, jede Wette.

    Nur die Zeit, die wir dafür benötigen, ist unsere freie Entscheidung. Das Ergebnis stand vor der Wette fest. Wie lange kann eine Gehirnzelle davon träumen, ein getrenntes Selbst zu sein? Losgelöst vom Bewusstsein eines unfragmentierten, ungespaltenen Willens können wir keine Zufriedenheit - weder als Einzel-, noch als Gesamtwesen - in wechselwirkendenden, symbiotischen und vernetzten Selbst-Systemen erleben und empfinden. Wie Neuron und Gehirn, Mensch und Kosmos, Gedanke und Gefühl alle im Bewusstsein zu einer Ganzheit verbunden sind, war es immer die Liebe, die das Motiv zu einer Bewegung bildete, die zur Ausdehnung von Ganzheiten aufruft, um HABEN und SEIN damit gleichzusetzen. Das „osmotische Gleichgewicht der Seele“ ist wiederhergestellt – der Mangel beseitigt - sie saugt das Leben nicht mehr auf, sie ist das LEBEN darin und fließt wie Wasser durch die Zeit. Kein Überdruck – kein Unterdruck, sondern einfach ein Fließgleichgewicht aller Kräfte. Welche Zeit, fragt die Seele, die wie ein Fisch im Wasser darin schwimmt…

    Der Schwamm der Seele hat sich mit dem Wasser des Lebens gesättigt und findet Seelenruhe, da sie erkennt - neu und wieder - angefüllt mit Wasser zu sein. Das Salz in der Suppe des Lebens ist die SEELE. Die Suppe kann verkochen, das Salz bleibt im Topf. Kommt wieder Wasser hinzu, schmeckt auch die nächste Suppe salzig. Liebe ist das Wasser und das Salz ist der lebendige Geist, der in der Seele jeder Suppenküche wirksam ist und den Geschmack aller bestimmt, die sich das Süppchen einbrockten und es daher auszulöffeln beschlossen hatten..

    Keine Suppe kann uns „in Teilen“ schmecken und viele Köche verderben sie zudem zumeist, weil sie die Bedeutung des zu erzielenden „Geschmacks“ der Suppe nicht „vereinheitlichen“ konnten. Im Begriff intermental oder intramental liegt das, was als „Funknetz“ des Heiligen Geistes verstanden werden könnte und eine geeinte Bedeutung selbstentfaltend entfaltet. Einfach eines Geistes sein, dann sind keine Worte mehr nötig, um direkte Kommunikation zu erreichen. Sprache war vor der Trennung nicht notwendig. Symbole von Symbolen…

    Der Wille des Schmetterlings ist es zumindest nicht, eine Raupe bleiben zu wollen. Für die Raupe, das Ego, sieht die Welt ganz anders aus...

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) Übungsbuch Seite 166 – 168
    (2) Ebd.
    (3) Übungsbuch Seite 462
    (4) Ebd.
    Ja, sorry, ich weiß, Du hast gar kein Auto...

    Sieh das SELBST als sündenlos und sei geheilt. Im Kurs dann: "Sieh SEINE Sündenlosigkeit und sei geheilt". Ist ja von selbst SEIN SELBST...

  15. #490
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Ein Kurs in Wundern

    Demnach ist die Selbstbefriedigung keine Sünde?!? Dann habe ich ja doch noch guten Chancen ins Paradies zu kommen. Ist die Selbst-Befriedigung dann nicht so etwas wie eine Selbst-Befriedung?

  16. #491

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Es gibt keine, außer Dich als Sünder zu sehen.
    Wenn das Zweite für Dich eine wirkliche Befriedung bewirkt, auch dazu sagt ein freundliches Universum dann wohl "Ja".
    Einzig Deine Entscheidung, auf welche Stimme in Dir Du hören magst.

    Ich sehe jedenfalls Deine Sündenlosigkeit und bin geheilt von jeglicher Störung meines Geistesfriedens. Geht doch...

  17. #492

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    Lektion 96

    „Erlösung kommt von meinem einen Selbst“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=BMFJLhDc3p4

    „Erlösung kommt von meinem einen Selbst. SEINE GEDANKEN sind die meinen, auf dass ich sie benutze.“ (2)

    Dieser Satz lässt sich mit dem vereinheitlichten Lehrplan verbinden. Allerdings nicht der Satz von Alexandra bei Min 9:10: Nein, der Kurs benötigt keine magischen Mittel, da diese schon im Selbst - zu einer Gesamtheit – vereinheitlicht und vorhanden sind. So sehen wir im Prinzip auf den Erkenntnisgewinn im Laufe des Kurses, wobei ich mich freue, dass Alexandra ihre „Manifestationstechniken“ einmal an die Seite gelegt hat. Die „reine Motivation“ ist in dem Moment vorhanden, wenn wir unsere Absicht zum Ausdruck bringen, unsere Befreiung aus dem Glauben an die Schuld in unserem EINEN Selbst zu suchen. Mit dieser Entscheidung - für die Freiheit eines schon vereinheitlichten Lehrplans – sind alle fragmentierten magischen „Manifestationstechniken“ obsolet geworden. Es nutzt uns nur, was dem Selbst in seiner Selbsterkenntnis nützlich ist, was immer sowohl hilfreich wie harmlos bleiben sollte, die Angst und Verwirrung nicht zu verstärken. „Magische Fähigkeiten“ sind selektiv und „suchen“ im Außen und in der Projektion von Ego-Wünschen genau das, was doch schon in uns ist. Daneben sind „magische Fähigkeiten“ ein „Schweinerennen“ auf einer Ebene, die ebenso in ein Chaos aus „Mangeldenken“ führt. Bedenken wir die „Mittelsmänner des Zorns in der Projektion“ in „Wirkrelation“ zu den „Sendboten des Himmels“ in der Verbindung mit dem EINEN Selbst, dann sind die „diametralen Ergebnisse“ in dieser Auswahl vorgezeichnet. Das geeinte Selbst in jedem Gegenüber schon zu sehen, obwohl dieses Selbst es - in sich selbst - noch nicht erkannt hat, ist mit Ausdehnung durch Ganzheit gemeint.

    Wir benötigen keine „magischen Operationen“ um Gott zu erreichen, da dieser WEG von Christus gegangen wurde und alle Fähigkeiten in vollbrachten Werken bedeutungslos sind. Es lernen immer alle zusammen, denn jeder Gedanke wird in unserem Selbst geteilt. So kann die Ewigkeit als geeinter Prozess des Erinnerns daran, in der Zeit gesehen werden, was NATÜRLICH alle Fähigkeiten eines vollbrachten Werkes beinhaltet. Was jedoch nicht das Ziel des Lernens ist, sondern die Heil-Mittel und Wege dorthin, die über den Heiligen Geist gegeben werden. Alle erinnerten Heil-Mittel jedoch, die dem Heiligen Geist zum Teilen - in Ganzheiten für Ganzheiten - angeboten werden, kehren – geläutert vom Heiligen Geist - zum Reinen Geist - im unveränderlichen SELBST zurück und damit zu uns selbst:

    „„Dein SELBST bewahrt SEINE Gedanken, und sie verbleiben in deinem Geist wie auch in Gottes Geist. […] Die Erlösung ist ein Gedanke, den du mit Gott teilst, weil SEINE STIMME sie für dich angenommen und in deinem Namen geantwortet hat, dass es vollbracht sei.“ (3)

    Wir brauchen nur die Gedanken annehmen und teilen, die weiterhin in uns sind, weil sie in GOTT vollständig wahr sind. Die Gedanken des Ego-Denksystems sind nicht von uns selbst und schwächen den Geist graduell. Heilung hingegen ist die vollständige Befreiung ohne Gradierungen des immer maximal wirkenden Liebevollen. Die Gradierung von Heilung ist somit ein Konzept ohne wirkliche Bedeutung in einem verbundenen Gesamtsystem. Das Alles ist immer alles und das Nichts immer nichts. Ein weniger als ALLES ist bedeutungslos, ebenso wie „ein wenig Nichts“ bedeutet, allem könne etwas entzogen worden sein. Das große Ganze in jedem Ganzen zu sehen, lässt daher keine Grade von Fähigkeiten innerhalb vollbrachter Werke zu. Wir erkennen, dass allen schon alles gegeben wurde. Was bleibt ist die Feststellung, dass dafür das Denksystem des Egos aufzugeben ist, damit aus dem Nichts wieder ALL-EINIGKEIT im Innen und Außen wird, die Alleinigkeit des Himmelreiches, in dem Konzepte von Nicht-Ganzheit vollkommen unmöglich bleiben müssen. So folgt der Willen der gewählten Absicht und die Energie dem ursprünglichen Gedanken.

    (Kap.7:4) „Der vereinheitlichte Lehrplan“
    „Alles und Nichts und die Bedeutungslosigkeit von Gradierungen dazwischen“, „was dies ist, kann nicht begriffen werden, da maximale Motivation unterstellt wird“, „Fähigkeiten sind Lernpotenziale“, „Lernen bedeutet Mühe und Mühe bedeutet Willen“, „geeinter Zweck des Heiligen Geistes“, „einheitliche Zielsetzung für alle Bemühungen“, „verschiedene Fähigkeiten, die längere Zeit einem einzigen Zweck gewidmet werden, werden die Fähigkeiten selbst vereinheitlicht und tragen zu einem Ergebnis bei“, „nur auf eine Weise angleichen“, „müheloses Vollbringen“, „eine Lektion für alle“, „weil ich bei euch bin alle Tage, seid ihr der Weg, die Wahrheit und das Leben“:
    https://www.youtube.com/watch?v=vA0tkPqLYy8

    Alles trägt zu einem Ergebnis bei. Gleichwertigkeit ist kein variabler Zustand. Eine einzige Lektion wird konfliktfrei vom Heiligen Geist gelehrt und ist immer maximal, niemals selektiv. Für niemanden und in keiner Situation ist die Stimme für Gott nicht erreichbar, daher gibt es keine Grade von Fähigkeiten, die uns „dorthin“ bringen. Wird erkannt, dass die Befreiung aus den Fesseln des Ego-Denksystems ganz (in unserem Selbst ) in uns selbst liegt, wird auch „das Maximum“ dieser Entscheidung – im geteilten Ergebnis aller Bemühungen - nachvollziehbar. Die Erlösung des einen Selbstes, von allen Graden der Selbstbeschränkung durch die „Glaubenssätze“ des Egos, kann mit Freiheit und Grenzenlosigkeit verknüpft werden, so wird das Selbst in uns dadurch wahr, dass wir es wahrzunehmen beabsichtigen. Mit dieser Absicht ist die kleine Bereitwilligkeit zum Ausdruck gebracht, die der Kurs erfordert: Die eigene und freie Entscheidung.

    Es ist die Entscheidung, das Selbst in uns selbst zu „verorten“, nicht in irgendwelchen graduellen „Fähigkeiten“ in einer möglichen Zukunft, sondern im schon „vollbrachten WERK“, genau hier und jetzt.

    Wer es schafft, die vier Worte: „ICH BIN EIN SELBST“, wirklich ernst zu meinen, wenn sie gedacht werden, macht damit einen Riesenschritt auf die Freiheit zu. Sich gedanklich um diesen Gedanken kreisend zu bewegen, ist noch im „Verstand“ anzusiedeln. Ihn „im Geist „erklingen“ zu lassen und zu „erleben“, gelingt in den „Lücken“ zwischen den Gedanken. Diesen Gedanken anzunehmen, kann erlernt werden, indem wir diesen Gedanken ausdehnen, was ihn von selbst, er die Freiheit des Geistes sein lässt.

    Zur Freiheit wäre vorausblickend noch auf die „einzige Lektion“ hinzuweisen, für die unser innerer Lehrer in Wahrheit eintritt:

    „Nichts, was GOTT schuf, kann sich deiner Entscheidung widersetzen, wie auch nichts, was GOTT schuf, sich SEINEM Willen widersetzen kann. Gott hat deinem Willen seine Macht gegeben, die ich zu Ehren SEINES Willens nur anerkennen kann. Wenn du sein willst wie ich, so werde ich dir helfen, in der Erkenntnis, dass wir gleich sind. Wenn du anders sein willst, werde ich warten, bis du anderen Geistes geworden bist. Ich kann dich lehren, aber nur du kannst beschließen, auf meine Lehre zu hören. Wie kann es anders sein, wenn das REICH GOTTES Freiheit ist? Freiheit kann nicht durch Tyrannei irgendwelcher Art erlernt werden, und die vollkommene Gleichheit aller Gottessöhne lässt sich nicht durch die Herrschaft eines Geistes über einen anderen erfassen. GOTTES SÖHNE sind an Willen gleich, da sie alle ihres Vaters Wille sind. Das ist die einzige Lektion, die zu lehren ich gekommen bin“. (4)

    So wartet unser innerer Lehrer mit unendlicher Geduld auf unsere freie Entscheidung. Mit dieser Entscheidung ist das Ziel „fixiert“ und der „gegangene Weg“ erscheint in Wahrheit als Licht in uns selbst.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) – (3) Übungsbuch Seiten 172 – 173
    (4) Textbuch Seite 145
    Ist halt immer nur die Frage, welche Gedanken wir wählen wollen.

  18. #493

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    4. Was ist Sünde?

    251. „Ich brauche nichts als die Wahrheit.
    252. Der SOHN GOTTES ist meine Identität.
    253. Mein SELBST ist Herrscher des Universums.
    254. Lass jede Stimme außer Gottes Stimme in mir still sein.
    255. Diesen Tag wähle ich in vollkommenem Frieden zu verbringen.
    256. GOTT ist das einzige Ziel, das ich heute habe.
    257. Ich will mich daran erinnern, was mein Sinn und Zweck ist.
    258. Ich will mich daran erinnern, dass GOTT mein Ziel ist.
    259. Ich will mich daran erinnern, dass es keine Sünde gibt.
    260. Ich will mich daran erinnern, dass GOTT mich schuf“. (1)

    Wenn wir 259 als wahr ansehen, ist es die einzige Sünde, an die Sünde zu glauben und dadurch den Sohn Gottes zu etwas zu verurteilen, das er nicht ist. Ja, klar, es gibt Fehler und es gibt richtig grobe Fehler, doch Fehler haben wir alle immer wieder begangen und die Grade der Abweichung von der Wahrheit sind belanglos. Ein Fehler kann noch so klein sein, er ist nicht die Wahrheit. Einer fehlerhaften Idee kann lange gefolgt und sie mag erbittert verteidigt werden, doch auch dadurch wird aus dem Irrtum keine Wahrheit. Was ist die Wahrheit über uns?

    Sünde könnte also sein, die Wahrheit noch nicht zu kennen (251) und doch schon ein Urteil zu fällen, dass dem Sohn GOTTES seine wahre Identität (252) abspricht und damit das Ego zum Schöpfer und Herrscher über das Universum einsetzt (253). Wenn wir nur auf die Stimme für GOTT (den HEILIGEN GEIST IN UNS) hören (254), ist es möglich, zu wählen, diesen und alle Tage in vollkommenem Frieden zu verbringen (255), denn das einzig wirkliche Ziel (256) bestimmt die Erinnerung an unseren wirklichen Sinn und Zweck (257). Erinnern wir uns an unser wirkliches Ziel dieser Reise zurück zu GOTT (258), geht uns auf, dass es keine Sünde gibt (259), die verändern könnte, was GOTT als ewig schuf (260).

    Sünde wäre es also einzig, diese fehlerhafte Grundprämisse anzunehmen: dass das, was auf ewig dasselbe ist, durch unsere anderslautenden Urteile verschieden gemacht werden könnte und damit das, was eins ist, getrennte Teile besäße. Wird zum Ende des Hörbuchs sinngemäß so zusammengefasst:

    (Kap.24:VIII) „Die Stätte der Begegnung“
    https://www.youtube.com/watch?v=JhCO...H0l1sbdktCzPxZ

    "Für alles in der Welt ist der Prüfstein einfach dies: Wozu dient es"? (7:00) Wozu dienen also Sünde und Schuld und das Streben nach Besonderheit?

    Der Glaube an die Wirkungen der Sünde soll die Ganzheit GOTTES fragmentieren und dazu dienen alle Urteile des Egos. Aber ist es nicht wirklich unintelligent, etwas schon zu beurteilen, was man als „vergessene Erinnerung“ bezeichnen müsste? Wir müssen „vergessen“ haben wollen, dass es im Himmel keine Sünde geben kann und die Annahme des Gedankens, es gäbe Möglichkeiten, den unveränderlichen Geist durch „sündige Handlungen in Körpern“ zu verändern, ist auch keine „Sünde“, nur ein ziemlich lange andauernder Irrtum. Jeder Sündendefinition liegt der Wunsch nach „Schuldabwälzung“ zugrunde, doch was ist die „Perle“, die uns scheinbar widerrechtlich entrissen wurde, weswegen wir den Richter über Gottes Kinder in einer fortlaufenden Schlammschlacht spielen?

    Um Ungenauigkeiten zu vermeiden, der Text aus der Einleitung zu den 10 Lektionen aus dem Übungsbuch:

    1. „Sünde ist Wahnsinn. Sie ist das Mittel, durch das der Geist verrückt gemacht wird und Illusionen den Platz der Wahrheit einnehmen zu lassen sucht. Da er verrückt ist, sieht er Illusionen, wo die Wahrheit sein sollte und wo sie wirklich ist. Die Sünde gab dem Körper Augen, denn was gibt es, das die Sündenlosen sehen möchten? Wozu bedürfen sie der Anblicke und Geräusche oder der Berührung? Was möchten sie hören, oder wonach möchten sie greifen? Was möchten sie denn überhaupt empfinden? Empfinden ist nicht erkennen. Und die Wahrheit kann nur mit Erkenntnis und mit sonst nichts erfüllt sein.

    2. Der Körper ist das Instrument, das der Geist in seinen Mühen, sich selbst zu täuschen, machte. Sein Zweck ist es, zu streben. Doch kann das Ziel des Strebens sich verändern. Und nun dient der Körper einem anderen angestrebten Ziel. Wonach er sucht, wird durch das Ziel gewählt, das der Geist als Ersatz für das Ziel der Selbsttäuschung angenommen hat. Die Wahrheit kann ebenso sein Ziel wie Lügen sein. Die Sinne werden dann stattdessen nach Zeugen dessen suchen, was wahr ist.

    3. Die Sünde ist das Zuhause aller Illusionen, die nur für eingebildete Dinge stehen, welche aus Gedanken, die unwahr sind, hervorgehen. Sie sind der >>Beweis<< dafür, dass das, was keine Wirklichkeit hat, wirklich ist. Die Sünde >>beweist<<, dass der SOHN GOTTES böse ist, dass die Zeitlosigkeit ein Ende haben und das ewige Leben sterben muss. Und GOTT SELBST hat den SOHN verloren, DER ER liebt, wobei nur die Verweslichkeit IHN noch vollständig machen kann, SEIN WILLE auf ewig durch den Tod überwunden ist, die Liebe vom Hass erschlagen ist und Frieden nie mähr sein soll.

    4. Die Träume eines Verrückten sind beängstigend, und die Sünde scheint tatsächlich in Angst und Schrecken zu versetzen. Und dennoch ist das, was die Sünde wahrnimmt, nur ein kindisches Spiel. Der SOHN GOTTES mag zwar spielen, dass er zu einem Körper wurde, zu einer Beute des Bösen und der Schuld, mir nur einem kleinen Leben, das im Tode endet. Doch all die Zeit leuchtet sein VATER auf ihn und liebt ihn mit einer ewiglichen Liebe, die seine Vorspiegelungen überhaupt nicht ändern können.

    5. Wie lange, O SOHN GOTTES, willst du dieses Spiel der Sünde weiterführen? Sollen wir dieses scharfkantige Kinderspielzeug nicht beiseitelegen? Wie bald wirst du bereit sein, heimzukommen? Vielleicht heute? Es gibt keine Sünde. Die Schöpfung ist unverändert. Möchtest du die Rückkehr in den Himmel immer noch aufhalten? Wie lange, o heiliger SOHN GOTTES, wie lange noch“?

    Um die Begriffsbestimmung weiterzuführen, die Begriffe und die Zeitangaben dazu in Klammern:

    Begriffsbestimmung Einleitung (ab 7:56:55)
    1. GEIST – REINER GEIST (8:00:16)
    2. DAS EGO – DAS WUNDER (8:03:58)
    3. VERGEBUNG – DAS ANTLITZ CHRISTI (8:10:10)
    4. WAHRE WAHRNEHMUNG – ERKENNTNIS
    5. JESUS - CHRISTUS
    6. DER HEILIGE GEIST (8:25:26)
    Epilog (8:29:43 – 8:33:44)

    Im Handbuch für Lehrer findet sich unter „29. Zu guter Letzt“ ein Hinweis auf die mögliche Reihenfolge beim SELBST-Studium des Kurses. Das Handbuch für Lehrer ist nicht dazu bestimmt, alle möglichen Fragen zu beantworten, die das Ego von Lehrer und Schüler aufwerfen mögen. Es geht auf 28 Punkte ein, die in der Entwicklung des Lernens in der einen oder anderen Form auftauchen werden, es sind im Prinzip die 28 Fragen, die wir dem „Dämon“ aus dem Experiment über den freien Willen stellen sollten, bevor wir uns auf das „Glücksspiel mit beschränkter Hoffnung“ einzulassen gedenken.

    Das Kinderspiel mit der Schuld, in dem die „Sünden“ als veränderliche Spielregeln aufgestellt wurden, ist von beschrankter Hoffnung und einseitiger Haftung: Da das Ego einen Teil unseres Geistes abbildet, sind wir es, die für die nutzlosen Schuldprojektionen „haften“. Wir haften mit dem Verlust unseres eigenen Geistesfriedens in den „Schlammschlachten des Egos“.

    „Obwohl es >>Handbuch für Lehrer<< heißt, sollte man sich daran erinnern, dass nur die Zeit Lehrer und Schüler trennt, sodass der Unterschied definitionsgemäß vorübergehend ist. In manchen Fällen mag es für den Schüler hilfreich sein, zuerst das Handbuch zu lesen. Andere tun vielleicht besser daran, als erstes mit dem Übungsbuch zu beginnen. Wieder andere brauchen vielleicht einen Einstieg auf der abstrakteren Ebene des Textbuchs.“ (3) (7:48:48)

    Sühne wurde als die Aufhebung des Glaubens an die Schuld und damit an die Sünde beschrieben. Der wesentliche Aspekt, die Essenz der Sühne darf daher hier nun nicht fehlen und findet sich ebenso in Hand- und Hörbuch:

    „Es liegt noch ein anderer Vorteil darin – und ein sehr wichtiger -, Entscheidungen (über das Glücksspiel mit dem Dämon) mit zunehmender Häufigkeit dem HEILIGEN GEIST zu überlassen. Vielleicht hast nicht an diesen Aspekt gedacht, aber wie zentral er ist, ist offensichtlich. Der Führung des Heiligen Geistes zu folgen heißt, dich von der Schuld lossprechen zu lassen. Das ist die Essenz der Sühne. Es ist der Kern des Lehrplans. Das eingebildete Usurpieren von Funktionen (hier der „Richtspruch des Egos über die Schöpfung“, Anm. M.), die nicht deine eigenen sind, ist die Basis der Angst. Die ganze Welt, die du siehst, spiegelt die Illusion wider, dass du das tatest und dadurch die Angst machtest. Die Funktion IHM zurückzugeben, DEM sie gehört, ist also das Entrinnen aus der Angst. Und ebendies ist es, was die Erinnerung an die Liebe zu dir zurückkehren lässt. Denk also nicht, dass der Führung des HEILIGEN GEISTES zu folgen nur wegen deiner eigenen (vorübergehenden, Anm. M) Unzulänglichkeiten nötig ist. Für dich ist es der Weg aus der Hölle“. (4)

    Es ist letztlich der Weg aus der Hölle aus der kognitiven Dissonanz, die unsere Fehlentscheidungen bewirken. Das scheinbare Paradox des freien Willens lässt sich jedoch auflösen.

    „Hier ist wieder das Paradox, auf das im Kurs oft hingewiesen wird. Zu sagen >>Von mir aus kann ich nichts tun<< heißt alle Macht gewinnen. Und dennoch ist es nur ein scheinbares Paradox. Wie GOTT dich schuf, HAST du alle Macht. Das Bild, das du von dir gemacht hast, hat keine. Der HEILIGE GEIST kennt die Wahrheit über dich. Das Bild, das du gemacht hast, nicht. Doch trotz seiner offensichtlichen und vollständigen Unwissenheit nimmt dieses Bild an, es wisse die Dinge, weil du ihm diesen Glauben gabst. Das ist dein Lehren und das Lehren der Welt, die dazu gemacht ward, um es aufrechtzuerhalten. Doch der LEHRER, DER die Wahrheit kennt, hat sie nicht vergessen. SEINE Entscheidungen kommen allen zugute, da sie gänzlich ohne Angriff sind. Und daher unfähig, Schuld hervorzurufen. […] Den HEILIGEN GEIST zu bitten, für dich zu entscheiden, heißt einfach, dein wahres Erbe zu akzeptieren“. (5)

    Unser wahres ERBE konnte uns niemals entrissen werden, wir beklagen den Verlust "der Perle", die uns entrissen worden sein soll, ohne sie dort gesucht zu haben, wo sie ist.

    Der Original-Text zur Begriffsbestimmung findet sich hier (3,4,5):
    https://www.youtube.com/watch?v=pUutb6rbVuU


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 420 – 425
    (2) Übungsbuch Seite 420
    (3) Handbuch für Lehrer Seite 70
    (4) Ebd.
    (5) Handbuch für Lehrer Seite 71
    Liebe anderedimension, darüber hatten wir doch schon einmal gesprochen.

  19. #494

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Damit aerolith nicht sagen kann, Lektion 253 nicht gefunden zu haben:
    http://innerpeace.de/lektion-253

    LEKTION 253
    Mein SELBST ist Herrscher des Universums.
    1. Es ist unmöglich, dass irgend etwas zu mir kommen könnte, was nicht von mir erbeten wurde. Sogar in dieser Welt bin ich es, der mein Schicksal beherrscht. Was geschieht, ist das, wonach ich verlange. Was nicht geschieht, ist das, wovon ich nicht will, dass es geschehe. Das muss ich akzeptieren. Denn so werde ich an dieser Welt vorbei zu meinen Schöpfungen geführt, den Kindern meines Willens im HIMMEL, wo mein heiliges SELBST mit ihnen weilt und mit IHM, DER mich schuf.
    2. Du bist das SELBST, DAS Du als SOHN erschaffen hast, der so wie Du erschafft und eins mit DIR ist. Mein SELBST, DAS über das Universum herrscht, ist lediglich DEIN WILLE in vollkommener Vereinigung mit meinem eigenen, der dem DEINEN nur freudige Zustimmung anbieten kann, auf dass er zu SICH SELBST ausgedehnt werden möge.

    Ob das die Antwort ist, nach der anderedimension suchte?

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