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Thema: Ein Kurs in Wundern

  1. #451

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Gestern war der Gedanke genau passend für meine Situation. Den Text wäre ich noch schuldig, doch ich bin mittlerweile recht sicher, dass für jeden Gedanken eine „Auto-Start- Routine“ für den Inhalt existiert. Wie mit jedem Übungsdurchlauf mein internes Lektionsgedächtnis angesprochen und zuweilen um neue Aspekte bereichert wird, ist es kollektiv mit den Übungsgedanken, die neuen und im Himmel denkbaren ins Töpfchen und die dort Undenkbaren ins Kröpfchen.

    Der Text von gestern:

    1. „Vater, CHRISTI Schau ist DEINE Gabe an mich, und sie hat die Macht, all das, was des Körpers Augen sehen, in den Anblick einer Welt zu übersetzen, der vergeben ist. Wie herrlich und anmutig diese Welt doch ist! Doch wie viel mehr werde ich in ihr wahrnehmen, als die Sicht geben kann. Die Welt, der vergeben ist, bedeutet, dass DEIN SOHN seinen VATER anerkennt, seine Träume der Wahrheit überbringen lässt, und voll Erwartung auf den einen verbleibenden Augenblick der Zeit noch wartet, die für immer endet, während die Erinnerung an DICH zu ihm zurückkehrt. Und nun ist sein WILLE mit dem DEINEN eins. Seine Funktion ist jetzt DEINE EIGENE, und jeder Gedanke außer DEINEM EIGENEN ist vergangen.

    2. „Die Stille dieses Tages wird unsere Herzen segnen, und Frieden wird durch sie zu einem jeden kommen. CHRISTUS ist heute unsere Augen. Und durch SEINE Sicht bieten wir der Welt Heilung durch IHN an, den heiligen SOHN, den GOTT ganz erschaffen hat, den heiligen SOHN, den heiligen SOHN, den GOTT als eins erschaffen hat“. (1)


    Darum ist Vergebung der Schlüssel zum Glück und Verurteilung immer der selbst gewählte Weg in das Kellerkind Dasein und die Hölle der Schuld. Der Welt zu vergeben, öffnet das innere Sehen erst, wie auch immer die persönliche Entwicklung auch verlaufen mag, bietet die Vergebung an, die Erfahrung zu machen, dass Geister verbunden sind und das ist der „Sitzplatz“ einer anderen Analogie für eine andere-dimension.

    Der Gedanke 271 schließt sich daran an und lautet:

    „Christi ist die Schau, die ich heute verwenden will“ (2)

    1. Jeden Tag, jede Minute, jeden Augenblick wähle ich, worauf ich schauen will, die Geräusche, die ich hören will, und die Zeugen dessen, wovon ich möchte, dass es die Wahrheit für mich sei. Heute beschließe ich, auf das zu schauen, wovon CHRISTUS möchte, dass ich es sehe, auf GOTTES STIMME zu hören und die Zeugen für das zu suchen, was in GOTTES Schöpfung wahr ist. In der Sicht CHRISTI begegnen sich die Welt und GOTTES Schöpfung, und während sie zusammenkommen, schwindet alle Wahrnehmung dahin. SEINE gütige Sicht erlöst die Welt vom Tod, denn alles, worauf ER schaut, kann nur leben in Erinnerung an den VATER und den SOHN, den vereinten Schöpfer und die Schöpfung.

    2. VATER, die Schau CHRISTI ist der Weg zu dir. Was ER erblickt, lädt die Erinnerung an DICH ein, in mir wiederhergestellt zu werden. Und das, beschließe ich, soll das sein, worauf ich heute schaue“. (3)

    Im nächsten Beitrag folgt die Einleitung zu den Lektionen von 271 bis 280, die schon weiter oben vorgestellt wurde. Um unnötiges Suchen zu vermeiden füge ich die Einleitung unten an. Es war unnötig, die Erinnerung dort zu suchen, wo sie nicht wiederhergestellt werden kann – außerhalb von uns. Doch so war sichergestellt, dass die Erinnerung niemals verloren gehen konnte…

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 431
    (2) Übungsbuch Seite 433
    (3) Ebd.

  2. #452

    AW: Ein Kurs in Wundern

    5. „Was ist der Christus?

    1. CHRISTUS ist GOTTES SOHN, wie ER IHN schuf. ER ist das SELBST, welches wir miteinander teilen und das uns miteinander eint und auch mit GOTT. ER ist der GEDANKE, der nach wie vor im GEIST wohnt, der SEINE QUELLE ist. ER hat SEIN heiliges Zuhause nicht verlassen, noch hat ER die Unschuld verloren, in welcher ER erschaffen wurde. ER weilt unverändert und für immer im GEIST GOTTES.

    2. CHRISTUS ist das Bindeglied, das dich eins mit GOTT erhält und dafür bürgt, dass die Trennung nicht mehr als eine Illusion der Verzweiflung ist, denn Hoffnung wird für immer in IHM weilen. Dein Geist ist Teil des SEINEN und der SEINE Teil des deinen. ER ist der Teil, in dem die ANTWORT GOTTES liegt, wo sämtliche Entscheidungen bereits getroffen und Träume vorbei sind. ER bleibt von allem unberührt, was die Augen des Körpers wahrnehmen. Denn obwohl SEIN VATER die Mittel für deine Erlösung in IHN gelegt hat, bleibt ER dennoch das SELBST, DAS, wie SEIN VATER, keine Sünde kennt.

    3. Als Heim des HEILIGEN GEISTES und in GOTT allein zu Hause, bleibt CHRISTUS in Frieden im Himmel deines heiligen Geistes. Das ist der einzige Teil deines Geistes, der in Wahrheit Wirklichkeit besitzt. Der Rest sind Träume Doch werden diese Träume CHRISTUS übergeben werden, um vor SEINER Herrlichkeit zu verblassen und dir endlich dein heiliges SELBST, den CHRISTUS, zu offenbaren.

    4. Der HEILIGE GEIST reicht aus dem CHRISTUS in dir in alle deine Träume und heißt sie, zu IHM zu kommen, um in Wahrheit übersetzt zu werden. ER wird sie gegen jenen letzten Traum austauschen, den GOTT als Ende der Träume bestimmt hat. Denn wenn Vergebung auf der Welt ruht und Frieden zu jedem GOTTESSOHN gekommen ist, was könnte es noch geben, um die Dinge getrennt zu halten, denn was bleibt dann zu sehen außer CHRISTI Antlitz?

    5. Und wie lange wird dieses heilige Antlitz gesehen werden, wenn es nur das Symbol dafür ist, das die Zeit des Lernens nun vorbei und das Ziel der SÜHNE zu guter Letzt erreicht ist? Do lass uns denn das Antlitz CHRISTI suchen und auf nichts anderes schauen. Wenn wir SEINE Herrlichkeit erblicken, werden wir wissen, dass wir weder des Lernens noch der Wahrnehmung, noch der Zeit bedürfen, noch irgendetwas außer des heiligen SELBST, des CHRISTUS, DEN GOTT als SEINEN SOHN erschaffen hat“. (1)

    Die zehn Lektionen zu diesem Grundthema lauten wie folgt:

    271. „CHRISTI ist die Schau, die ich heute verwenden will.
    272. Wie können Illusionen GOTTES SOHN befriedigen?
    273. Die Stille von GOTTES Frieden ist mein.
    274. Heute gehört der Liebe. Lass mich ohne Furcht sein.
    275. GOTTES heilende Stimme schützt heute alle Dinge.
    276. Das WORT GOTTES ist mir gegeben, auf dass ich es spreche.
    277. Lass mich DEINEN SOHN nicht durch Gesetze binden, die ich gemacht habe.
    278. Wenn ich gebunden bin, dann ist mein VATER auch nicht frei.
    279. Die Freiheit der Schöpfung verspricht mir meine eigene.
    280. Welche Grenzen kann ich dem SOHN GOTTES auferlegen?“

    Weiter oben wurden die Namen Jesus und CHRISTUS in ihrer Reihenfolge und Bedeutung angesprochen, ob JESUS einen besonderen Platz bei der Heilung einnimmt, wird als 23. Frage im Handbuch angesprochen:

    „In der Bibel steht: >>Bitte in NAMEN JESU CHRISTI<<. Ist das nur ein Appell an die Magie? Ein Name heilt nicht, noch ruft eine Beschwörung irgendeine besondere Macht hervor. Was bedeutet es, Jesus CHRISTUS anzurufen? Was verleiht das Anrufen eines Namens? Warum ist ihn anzurufen, Teil der Heilung?“ (3)

    Die Welt mit den Augen CHRISTI zu sehen, ist heilsam. Alle Worte und alle Namen sind nur Symbole für eine Liebe, die nicht von dieser Welt ist. Der Name Jesu CHRISTI ist ein Symbol, das sicher verwendet werden kann und wird im Antlitz Christi zum leuchtenden Symbol für das WORT GOTTES.

    Um die Intention des Kurses noch einmal klar abzubilden und auf das Missverständnis der Konkurrenz zwischen Religionssystemen einzugehen, das folgende Zitat, um näher auf das Ziel des Lernens einzugehen:

    „Dieser Kurs ist von ihm gekommen, weil seine Worte dich in einer Sprache erreichen, die du lieben und verstehen kannst. Sind andere Lehrer möglich, um denjenigen voranzugehen, die andere Sprachen sprechen und andere Symbole anrufen? Ganz gewiss gibt es sie. Würde GOTT irgendjemanden in schweren Zeiten alleine lassen ohne eine sehr gegenwärtige Hilfe, einen Erlöser, der IHN symbolisieren kann? Doch brauchen wir einen vielfältigen Lehrplan nicht der inhaltlichen Unterschiede wegen, sondern weil die Symbole wechseln und sich ändern müssen, um dem jeweiligen Bedürfnis zu entsprechen. Jesus ist gekommen, um dem deinen zu entsprechen. In ihm findest du die Antwort GOTTES. Lehre du also mit ihm, denn er ist bei dir – er ist immer hier“. (4)

    (Kap.25:III) „Der Erlöser aus der Dunkelheit“
    https://www.youtube.com/watch?v=F9Te...CzPxZ&index=82

    Ab 1:54 wird darin die Frage gestellt, die sich jedes Selbst sich selbst stellen muss:

    „Ist es nicht seltsam, dass du immer noch die Hoffnung hegst, Befriedigung aus der Welt zu ziehen, die du siehst? Wie lange brauchst du, um zu merken, dass die Chance einer Änderung in dieser Hinsicht es kaum wert sein kann, eine Veränderung aufzuschieben, aus der ein besseres Ergebnis entstehen könnte? (6)

    Allerdings besitzt das Ego die allgemeine Tendenz, diesen Gedanken „umzudeuten“ und für uns unzugänglich zu machen. An dieser Stelle wird es all das Leid aus dem Ärmel zaubern, das wir jemals erlebt haben und als scheinbaren „Gegenbeweis“ auffahren. Mit diesen Gegenbeweisen soll die Veränderung an eine „Wenn-Dann-Sonst-Verknüpfung“ gebunden werden, die unseren Willen zum Willen GOTTES umzuformen sucht. Erst „wenn“ dieses so oder so ist, „dann“ könnte ich es „vergeben und vergessen“ und SONST, lieber GOTT, bin ich lieber weiterhin zornig, greife alles an, was sich noch bewegt und spiele weiterhin, das EGO zu sein. Doch erkannt werden kann bisher nur, dass vom Ego zwar gesucht, aber nicht gefunden wurde. An dieser Stelle ist nicht auf die Formen zu schauen, die das Ego - zumindest mir - präsentiert hat, sondern auf den Inhalt des Bildes, dessen Rahmen (die Ego-Körper-Illusion) den Blick auf das Wesentliche verschleiern soll. Um das „Bild“ noch einmal aufzunehmen, wie es das Hörbuch heute vermittelt, etwas über die kollektive Vergangenheit des Egos in jedem von uns, die wir die Wahrheit bisher erfolgreich vergessen haben WOLLEN müssen:

    Außer Jesus, der durch das Erkennen der Wahrheit zur Wahrheit zurückkehrte, den Tod des Körpers überwand, indem ER das Leben annahm und sich als „dasselbe wie CHRISTUS“ erkannte, erwarb sich Jesus den NACHNAMEN CHRISTUS. Daher JESUS CHRISTUS, der SOHN GOTTES, unser aller älterer Bruder. Doch es wird nirgendwo gesagt, es sei unser einziger älterer Bruder und diesen „Ausschließlichkeitsanspruch“ fand ich im Kurs NICHT. Daher lerne ich ihn. Er umschließt alles, was ist, mit der gleichen und gerechten Liebe des Vaters für alle seine Kinder und Enkel. Der Rahmen, den Gott der Schöpfung gab, ist die LIEBE zu jedem Punkt des wahren Bildes, das sein Inhalt ist und das ER kennt, wie es ist. Welchen Rahmen bietet uns jedoch das Ego an?

    „Seine Vergangenheit ist fehlgeschlagen. Sei froh, dass sie in deinem Geist vergangen ist, um das, was dort ist, zu verdunkeln. Nimm die Form nicht für den Inhalt, denn die Form ist nur ein Mittel für den Inhalt. Und der Rahmen ist lediglich ein Mittel, um das Bild hochzuhalten, damit es gesehen werden kann. Ein Rahmen, der das Bild verdeckt, hat keinen Zweck. Er kann kein Rahmen sein, wenn er das ist, was du siehst. Ohne das Bild ist der Rahmen seiner Bedeutung ledig. Sein Zweck ist es, das Bild hervorzuheben, nicht sich selbst.

    Wer hängt denn einen leeren Rahmen an die Wand und steht in tiefer Ehrerbietung vor ihm, als wäre dort ein Meisterwerk zu sehen? Doch wenn du deinen Bruder als einen Körper siehst, tust du nichts anderes. Das Meisterwerk, das GOTT in diesen Rahmen fasste, ist das Einzige, was es zu sehen gibt. Der Körper hält es eine Zeit lang, ohne es in irgendeiner Weise zu verschleiern. Doch das, was GOTT erschaffen hat, braucht keinen Rahmen, denn was ER schuf, das stützt und rahmt ER in SICH SELBST. ER bietet dir den Anblick SEINES Meisterwerkes an. Möchtest du lieber an dessen Statt den Rahmen sehen? Und das Bild gar nicht sehen?

    Der HEILIGE GEIST ist der Rahmen, den GOTT um jenen Teil von IHM getan hat, den du als separat siehst. Doch dessen Rahmen ist mit seinem Schöpfer verbunden, eins mit IHM und SEINEM Meisterwerk“. (6)

    Was könnte das Antlitz CHRISTI anderes sein, als das Bild, das unser Vater von SEINEM SOHN hat. Das Ego sagt, da ist kein Bild, das sich zu sehen lohnen könnte und schmückt lieber den Rahmen so ausladend, dass eine Einladung an Jesus Christus und die Wahrheit damit nicht verbunden ist. Sich das Antlitz Christi vor seinem inneren Auge vorzustellen, erhellt und erhält unser Angesicht, wie auch das sorgenfreie Gesicht und die klare Sicht. Dann kann der Name mit einem symbolhaften Bild verknüpft werden, das Mittel für den Inhalt ist.

    Das weitere Hörbuch kann ich nur ans Herz legen.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 432
    (2) Übungsbuch Seiten 433 - 437
    (3) Handbuch für Lehrer Seite 58
    (4) Handbuch für Lehrer Seite 59
    (5) Textbuch Seite 522
    (6) Textbuch Seite 523

  3. #453

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 272 „Wie können Illusionen GOTTES SOHN befriedigen?“ (1)

    1. VATER, die Wahrheit gehört mir. Mein Zuhause ist im HIMMEL festgesetzt durch DEINEN WILLEN und den meinen. Können Träume mich zufrieden stellen? Können Illusionen mir Glück bringen. Was außer der Erinnerung an DICH kann DEINEN SOHN befriedigen? Ich will nicht weniger annehmen, als was DU mir gegeben hast. Ich bin von DEINER Liebe umgeben, ewig still, ewig sanft und ewig sicher. Der SOHN GOTTES muss so sein, wie DU ihn schufst.

    2. Heute gehen wir vorbei an Illusionen. Und wenn wir hören, wie die Versuchung uns zuruft, dazubleiben und in einem Traum zu verweilen, dann wenden wir uns ab und fragen uns, ob wir, die SÖHNE GOTTES, uns mit Träumen zufrieden geben könnten, wenn doch der Himmel ebenso leicht wie die Hölle gewählt werden kann und die Liebe glücklich jede Angst ersetzen wird.

    So sei noch einmal an das Hörbuch über den „Held des Traumes“ erinnert. Den dritten Absatz daraus möchte ich noch einmal im Kontext des heutigen Leitgedankens aufgreifen:

    „Die fortgesetzten Abenteuer des Körpers vom Zeitpunkt der Geburt bis hin zum Sterben sind das Thema jeden Traums, den die Welt je träumte. Der >>Held<< dieses Traumes wird sich nie ändern, noch wird sein Zweck es tun. Obwohl der Traum selbst viele Formen annimmt und eine große Mannigfaltigkeit von Orten und Ereignissen zu zeigen scheint, in denen sich sein >>Held<< befindet, hat er doch nur einen Zweck, der auf vielerlei Arten Art gelehrt wird. Diese einzige Lektion versucht der Traum zu lehren, noch einmal und noch einmal, dass er Ursache ist, nicht Wirkung. Und du bist seine Wirkung und kannst nicht seine Ursache sein“. (3)

    Das ist die Frage hier:
    Sind wir der Träumer oder sind wir der Traum?
    Haben wir den Traum verursacht oder verursacht der Traum uns?
    Sind wir die Ursache der Hölle, die wir noch sehen?

    Wenn der Himmel so leicht wie die Hölle gewählt werden kann, ist es diese Wahlmöglichkeit, die uns lange als ein Fluch erschien und welche doch ein Segen ist. Als der Träumer des Traumes wird der Traum als Schlaf erkannt. Solange wir in der Physis verweilen, sind wir aus Sicht des Himmels in einem Reich der Träume, da wir des HIMMELS in diesem Moment nicht gegenwärtig sind.

    Sehen wir wieder auf das Lehrstück des Geistes, dass ich mir offensichtlich im Traum zu erleben, selbst ausgesucht habe. Bisher schien ich nicht der Träumer zu sein, sondern der Traum und stolperte von einer Fehleinschätzung des Traumes in den nächsten Irrtum. Sagen wir, diese 25 Jahre Traum habe ich mir, wie oben ersichtlich, sogar mit GOTT zusammen als Lehrstück des Geistes ausgesucht. Die (bisher) ungesehene Lüge, auf der alle Ereignisse und Folgewirkungen aufbauten, ließ mich niemals die wahre Ursache sehen, die als Unwahrheit eine Illusion zur Grundlage hatte. Ein Satz des Hör- und damit Textbuches passt an dieser Stelle haargenau:

    „In dem Moment, in dem er sie als das sieht, was sie sind, haben sie keine Wirkungen mehr auf ihn, weil er versteht, dass er ihnen Wirkungen gegeben hat, indem er sie verursachte und wirklich erscheinen ließ“. (4)

    In dem Moment, in dem ich die Lüge als Illusion sehen konnte, wurde den Träumern und den Folgekreisläufen ihre bisherigen Wirkung entzogen, da das selbst gewählte „Lehrstück des Geistes“ zu offensichtlich wurde, um noch mit Zufall erklärt zu werden.

    Als GOTT und meine damals nicht an einen Körper gebundene Existenzform die Knotenpunkte der Reise zusammen planten, wurde die Ursache gesetzt. Der damals damit verursachte Traum mitsamt seinen Traumgestalten und Traumrollen wird nun jedoch nicht mehr im Ursache- und Wirkungskontext gesehen, was im Original gehört werden muss:

    „Wie sehr bist du gewillt, den Wirkungen aller Träume zu entrinnen, die die Welt je hatte? Ist es dein Wunsch, keinen Traum als die Ursache dessen erscheinen zu lassen, was du tust“ (und was du bist, Anm.)? (4)

    Kann mich denn ein Traum wirklich verändert haben? Wie könnte ich sein, was der Traum mir scheinbar „antat“, wenn ich doch seine Ursache bin? Wenn der Traum jedoch nicht als Illusion betrachtet wird und zur Ursache von Handlungen, Entscheidungen oder dem Selbstbild wird, „träumen“ wir.

    „Dann lass uns lediglich auf den Anfang des Traumes schauen, denn der Teil, den du siehst, ist nur der zweite Teil, dessen Ursache im ersten liegt. Niemand, der schläft und in der Welt träumt, erinnert sich an seinen Angriff auf sich selbst. Niemand glaubt, es habe wirklich eine Zeit gegeben, als er nichts von einem Körper wusste und sich die Welt niemals als wirklich hätte vorstellen können. Er hätte gleich gesehen, dass diese Ideen EINE Illusion sind, zu lächerlich für irgendetwas anderes, als durch Lachen verscheucht zu werden. Wie ernst scheinen sie jetzt zu sein? Und niemand kann sich mehr erinnern, wann ihnen mit Lachen und Unglauben begegnet worden wäre. Wir können uns daran erinnern, wenn wir nur ihre Ursache direkt anschauen. Und wir werden Gründe zum Lachen sehen und keine Ursache zur Angst.“ (5)

    Jeder hat seinen Traum als Angriff auf sich selbst gewählt, die Summe aller Träume dieser Welt beruht auf einer Verkehrung (einer Illusion) von Ursache und Wirkung. Daher könnten wir auch den HIMMEL wählen, doch zuerst muss die Verantwortung für das bisherige Träumen im Träumer und nicht im Traum verortet werden. Sonst sind wir Gefangene im selbst gewählten Angriff, einer Zeit, in der der Traum nicht als Traum erkannt wurde.

    „Lass uns den Traum, den er weggegeben hat, dem Träumer zurückerstatten, der den Traum als von sich separat und als etwas wahrnimmt, was ihm angetan wird. In die Ewigkeit, wo alles eins ist, kam eine winzig kleine Wahnidee geschlichen, und GOTTES SOHN vergaß, darüber zu lachen: Und weil er das vergaß, ist der Gedanke zu einer ernsten Idee geworden und sowohl der Umsetzung als auch realer Wirkungen fähig. Gemeinsam können wie sie beide weglachen und verstehen, dass die Zeit sich nicht in die Ewigkeit eindrängen kann. Es ist ein Witz, zu glauben, die Zeit könne kommen, um die Ewigkeit zu überlisten – was bedeutet, dass es keine Zeit gibt“. (6)

    Weil ich hier einmal die Abgrenzung von Ewigkeit und Zeitlosigkeit als zu klärende Frage in den Raum warf, könnte der nächste Absatz auch unter diesem Aspekt betrachtet werden:

    „Eine Zeitlosigkeit, in der die Zeit wirklich gemacht wird, ein Teil von GOTT, der sich selbst angreifen kann, ein getrennter Bruder als ein Feind, ein Geist in einem Körper: Das alles sind Formen einer Kreisbewegung, deren Ende an ihrem Anfang beginnt und bei ihrer Ursache endet. Die Welt, die du siehst, bildet genau das ab, was du getan zu haben dachtest. Nur dass du jetzt denkst, dass dir das angetan wird, was du getan hast. Die Schuld für das, was du gedacht hast, wird aus dir hinaus in eine schuldige Welt verlegt, die statt deiner deine Träume träumt und deine Gedanken denkt. Sie bringt ihre Rache, nicht deine eigene. Sie hält dich eng in einen Körper eingekerkert, den sie bestraft um all der sündigen Dinge willen, die der Körper tut in diesem Traum. Du hast keine Macht, den Übeltaten deines Körpers Einhalt zu gebieten, weil du ihn nicht gemacht hast und weder seine Handlungen noch seinen Zweck noch sein Geschick kontrollieren kannst“. (7)

    Das ist die Welt der Körper, die wir im Traum erleben, in dem wir uns nicht als der Träumer sehen. Wir haben einfach vergessen, ein paar im Himmel undenkbare Ideen nicht als Schwachsinn zu erkennen und darüber einfach herzlich zu lachen. Wenn man die Illusionen als Illusionen erkannt hat, steigt die Möglichkeit im Geiste auf, sich ebenso einen Traum zu wünschen, der dem Himmel so nahe ist, dass die Ewigkeit im Traume greifbar wird. Wenn ein Problem gelöst werden will, muss es zunächst erkannt werden. Jetzt folgen die Sätze, die das Dilemma der Schuldprojektionen als ein „störrisches Manöver“ unseres eseligen Egos entlarven:

    „Die Welt zeigt dir nur eine uralte Wahrheit auf. Du wirst glauben, dass andere dir genau das angetan haben, was du ihnen angetan zu haben glaubst. Lässt du dich erst einmal dahingehend irreführen, ihnen die Schuld zuzuweisen, dann siehst du die Ursache dessen, was sie tun, nicht mehr, weil di willst, dass die Schuld auf ihnen liege. Wie kindisch ist das störrische Manöver, deine Unschuld dadurch zu bewahren, dass du Schuld nach außen abschiebst, sie aber niemals loslässt? Es ist nicht leicht, den Witz wahrzunehmen, wenn deine Augen überall um dich herum seine schwerwiegenden Folgen sehen, aber ohne ihre geringfügige Ursache. Ohne Ursache sehen ihre Wirkungen tatsächlich ernst und fürwahr traurig aus. Doch sind sie nur die Folge. Und ihre Ursache ist es, die auf nichts folgt und die nichts als ein Witz ist“. (8)

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 433
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seite 588
    (4) Ebd.
    (5) Ebd.
    (6) Textbuch Seite 589
    (7) Ebd.
    (8) Ebd.

  4. #454

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 273 „Die Stille von GOTTES Frieden ist mein“. (1)

    1. „Vielleicht sind wir nun bereit für einen Tag der ungestörten Stille. Sollte das noch nicht machbar sein, sind wir es zufrieden und mehr als noch zufrieden, zu lernen, wie sich ein solcher Tag erreichen lässt. Wenn wir einer Störung nachgeben, dann lass uns lernen, wie wir sie von uns weisen und zurück zum Frieden kehren können. Wir brauchen nur mit Gewissheit unserem Geist zu sagen: >>Die Stille von GOTTES Frieden ist mein<<, und nichts kann den Frieden stören, den GOTT SELBST SEINEM SOHN gegeben hat.

    2. VATER, DEIN Frieden ist der meine. Was brauche ich zu fürchten, dass irgendetwas mich dessen berauben kann, wovon DU möchtest, dass ich es behalte? Ich kann DEINE Gaben an mich nicht verlieren. So ist der Frieden, den DU DEINEM SOHN gabst, immer nicht bei mir, in Stille und in meiner eigenen ewigen Liebe zu DIR“. (2)


    Der Leitgedanke wirkt wirklich, kann jeder Mensch ganz einfach selbst ausprobieren. Im Zurückweisen von „Störungen“ liegt ein Schlüssel zur Herrschaft über den eigenen Geist. Es ist nicht unsere Stärke, die hierbei wirksam wird, sondern die Verbindung zu den Gaben, die unser Freund uns allen gegeben hat. Selbst in Situationen, in denen sonst kein Geistesfrieden möglich erschien, hilft die bestehende Verbindung zur Quelle aller zeitlosen Gaben, bestimmten Gedankengängen nicht wahllos zu folgen. Die Ursache sich negativ anfühlender Bewusstseinszustände liegt immer im nicht rechtzeitigen Zurückweisen unberichtigter Gedanken. Wir können beschließen, verletzende Gedanken zu verändern. Hierbei hilft ebenso das Lachen wie der HEILIGE GEIST:

    „Mit sanftem Lachen nimmt der Heilige Geist die Ursache (einer Störung des Geistesfriedens, Anm. M) wahr und schaut auf ihre Wirkungen. Wie könnte ER deinen Irrtum sonst berichtigen? ER heißt dich, jede fürchterliche Wirkung IHM zu überbringen, damit IHR gemeinsam auf ihre törichte Ursache schauen und du eine Weile mit IHM lachen mögest. Du beurteilst Wirkungen, doch ER hat ihre Ursache beurteilt. Und durch SEIN Urteil werden Wirkungen beseitigt. Vielleicht kommst du in Tränen. Doch hör IHN sagen: >>Mein Bruder, heiliger Sohn GOTTES, sieh deinen nichtigen Traum, in dem dieses geschehen konnte. << Und du wirst den heiligen Augenblick verlassen, in dem dein Lachen und das deines Bruders sich mit dem SEINEN verbunden hat“. (3)

    Nun folgt eine der Schlüsselstellen des Kurses. Ich bin nicht einmal sicher, sie wirklich schon ganz verstanden zu haben…

    „Das Geheimnis der Erlösung ist nur dies: dass du dir dieses selbst antust. Der Form des Angriffs völlig ungeachtet ist dies dennoch wahr. Wer immer auch die Rolle von Feind und Angreifer übernimmt, dies ist trotzdem die Wahrheit. Was immer auch die Ursache von irgendeinem Schmerz und Leiden, die du verspürst, zu sein scheint, dies ist dennoch wahr. Denn du würdest gar nicht auf Figuren reagieren in einem Traum, von dem du wüsstest, dass du ihn träumst. Lass sie so hasserfüllt sein und so bösartig sein, wie sie nur wollen, sie könnten keine Wirkung auf dich haben, es sei denn, du versäumtest zu begreifen, dass es dein Traum ist“. (4)

    Das sei die einzige Lektion, die es zu lernen gilt, wird in den nächsten drei Absätzen des Textes weiter ausgeführt, wie auch zum Ende des Hörbuches „Der Held des Traums“: https://www.youtube.com/watch?v=K8Mw...zPxZ&index=106


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 434
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seite 589

  5. #455

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 274 "Heute gehört der Liebe. Lass mich ohne Furcht sein". (1)

    1. „VATER, heute möchte ich alle Dinge so sein lassen, wie DU sie erschaffen hast, und DEINEM SOHN die Ehre geben, die seiner Sündenlosigkeit gebührt, die Liebe eines Bruders zu seinem Bruder und zu seinem FREUND. Dadurch werde ich erlöst. Dadurch wird auch die Wahrheit dort einkehren, wo Illusionen waren, Licht wird alle Dunkelheit ersetzen, und DEIN SOHN wird erkennen, dass er so ist, wie DU ihn schufst.

    2. Ein besonderer Segen kommt heute zu uns, von IHM, DER unser VATER ist. Gib IHM diesen Tag, und es wird heute keine Furcht geben, weil der Tag der Liebe hingegeben ist“. (2)

    Zur Wiederholung der letzte Absatz von gestern:

    „4. Das Geheimnis der Erlösung ist nur dies: dass du dir dieses selbst antust. Der Form des Angriffs völlig ungeachtet ist dies dennoch wahr. Wer immer auch die Rolle von Feind und Angreifer übernimmt, dies ist trotzdem die Wahrheit. Was immer auch die Ursache von irgendeinem Schmerz und Leiden, die du verspürst, zu sein scheint, dies ist dennoch wahr. Denn du würdest gar nicht auf Figuren reagieren in einem Traum, von dem du wüsstest, dass du ihn träumst. Lass sie so hasserfüllt sein und so bösartig sein, wie sie nur wollen, sie könnten keine Wirkung auf dich haben, es sei denn, du versäumtest zu begreifen, dass es dein Traum ist“. (3)

    „5. Hüte dich vor der Versuchung, doch als ungerecht behandelt wahrzunehmen. Aus dieser Sicht versuchst du eine Unschuld zu finden, die nicht die IHRE ist, sondern allein die deine, und zwar auf Kosten der Schuld eines anderen. Kann Unschuld dadurch erworben werden, dass du einem anderen deine Schuld gibst? Und ist es Unschuld, die dein Angriff auf ihn zu bekommen versucht? Ist es nicht Vergeltung für deinen eigenen Angriff auf den GOTTESSOHN, die du suchst? Ist es nicht sicherer zu glauben, du seist dessen unschuldig und deiner Unschuld ungeachtet zum Opfer gemacht worden? Auf welche Art das Schuldspiel auch gespielt wird, es muss Verlust geben. Jemand muss sein Unschuld verlieren, damit ein anderer sie ihm nehmen kann, um sie zu seiner eigenen zu machen“. (4)

    Wie gesagt, zum Ende des Hörbuches von gestern… Zwei Absätze sind noch zu ergänzen!

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    1. Übungsbuch Seite 434
    2. Ebd.
    3. Textbuch Seite 589
    4. Ebd.

  6. #456

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 275: „GOTTES heilende Stimme schützt heute alle Dinge“ (1)

    1. Lass uns heute auf die STIMME FÜR GOTT achten, die eine alte Lektion spricht, die heute nicht wahrer ist als an irgendeinem anderen Tag. Doch wurde dieser Tag als eine Zeit gewählt, in der wir suchen, hören, lernen und verstehen werden. Schließe dich mir beim Hören an. Denn die Stimme für GOTT berichtet uns von Dingen, die wir alleine nicht verstehen noch getrennt erlernen könnten. Das ist es, worin alle Dinge geschützt sind. Und darin wird die Heilung der STIMME für GOTT gefunden.

    2. DEINE heilende Stimme schützt heute alle Dinge, so überlasse ich denn alle Dinge DIR. Ich brauche mich um nichts zu sorgen. Denn DEINE STIMME wird mir sagen, was ich tun, wohin ich gehen, zu wen ich sprechen und was ich ihm sagen soll, welche Gedanken ich denken und welche Worte ich der Welt geben soll. Die Sicherheit, die ich bringe, ist mir gegeben. VATER, DEINE STIMME schützt durch mich alle Dinge“. (2)

    Im ersten Absatz wird gesagt, wir sollten uns CHRISTUS beim Hören der Dinge anschlie0en, um sie zu verstehen. Wir können nicht getrennt lernen, eins mit dem Leben zu sein. So liegt in der Sicherheit und dem Schutz dieses Gedankens auch die Heilung von der Versuchung, sich als ungerecht behandelt zu sehen. Daher weise ich häufig darauf hin, dass die Gedanken selbsterklärend sind, denn wir signalisieren durch die Übungsabsicht, zuhören zu wollen, zumindest, wenn nach dem Denken des Gedankens eine Pause und damit Raum gelassen wird. Raum für die heilende Stimme, die wir allein ohne CHRISTUS nicht unverzerrt wahrnehmen. Es ist ein Frieden, den CHRISTUS uns verleiht, worin die Stimme für Gott die Heilung legen kann.

    Zwei Absätze sind noch anzufügen:

    3. „Das Geheimnis der Erlösung ist nur dies: dass du dir dieses selbst antust. Der Form des Angriffs völlig ungeachtet ist dies dennoch wahr. Wer immer auch die Rolle von Feind und Angreifer übernimmt, dies ist trotzdem die Wahrheit. Was immer auch die Ursache von irgendeinem Schmerz und Leiden, die du verspürst, zu sein scheint, dies ist dennoch wahr. Denn du würdest gar nicht auf Figuren reagieren in einem Traum, von dem du wüsstest, dass du ihn träumst. Lass sie so hasserfüllt sein und so bösartig sein, wie sie nur wollen, sie könnten keine Wirkung auf dich haben, es sei denn, du versäumtest zu begreifen, dass es dein Traum ist.

    4. Hüte dich vor der Versuchung, doch als ungerecht behandelt wahrzunehmen. Aus dieser Sicht versuchst du eine Unschuld zu finden, die nicht die IHRE ist, sondern allein die deine, und zwar auf Kosten der Schuld eines anderen. Kann Unschuld dadurch erworben werden, dass du einem anderen deine Schuld gibst? Und ist es Unschuld, die dein Angriff auf ihn zu bekommen versucht? Ist es nicht Vergeltung für deinen eigenen Angriff auf den GOTTESSOHN, die du suchst? Ist es nicht sicherer zu glauben, du seist dessen unschuldig und deiner Unschuld ungeachtet zum Opfer gemacht worden? Auf welche Art das Schuldspiel auch gespielt wird, es muss Verlust geben. Jemand muss seine Unschuld verlieren, damit ein anderer sie ihm nehmen kann, um sie zu seiner eigenen zu machen.

    5. Du denkst, dein Bruder sei dir gegenüber ungerecht, weil du denkst, einer müsse ungerecht sein, damit der andere unschuldig werde. Und in diesem Spiel nimmst du für deine ganze Beziehung einen einzigen Zweck wahr. Und diesen suchst du dem Zweck beizufügen, der ihr gegeben ist. Das Ziel des HEILIGEN GEISTES ist es, dich die GEGENWART der heiligen Gäste erkennen zu lassen. Und diesem Zweck gibt es nichts hinzuzufügen, denn die Welt ist zwecklos mit Ausnahme von diesem. Diesem einen Ziel etwas beizufügen oder wegzunehmen heißt, der Welt und dir selbst allen Zweck zu nehmen. Und jede Ungerechtigkeit, die dir die Welt aufzuerlegen scheint, hast du ihr auferlegt, indem du sie zwecklos gemacht hast und ohne die Funktion, die der HEILIGE GEIST sieht. Und so ist jedem Lebewesen auf der Erde die einfache Gerechtigkeit verweigert worden.

    6. Was diese Ungerechtigkeit dir antut, der du ungerecht beurteilst und so siehst, wie du geurteilt hast, kannst du gar nicht abschätzen. Die Welt wird trübe und bedrohlich, keine Spur des ganzen frohen Funkelns, das dir die Erlösung bringt, ist für dich wahrnehmbar, auf das es deinen Weg erhelle. Und so siehst du dich, als seist du des Lichts beraubt, dem Dunkel preisgegeben und ungerecht und ohne Zweck in einer nichtigen Welt zurückgelassen. Die Welt ist gerecht, weil der HEILIGE GEIST die Ungerechtigkeit dem Licht im Innern überbracht hat, und dort ist jede Ungerechtigkeit aufgelöst worden und durch Gerechtigkeit ersetzt und Liebe. Wenn du irgendwo Ungerechtigkeit wahrnimmst, so brauchst du nur zu sagen:

    Hierdurch verleugne ich die Gegenwart des VATERS und des SOHNES. Und ich möchte SIE lieber erkennen als Ungerechtigkeit sehen, die von IHRER GEGENWART weggeleuchtet wird. (3)



    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 435
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seite 566

  7. #457
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    AW: Ein Kurs in Wundern

    sag mal michael,
    wozu dient der ordner hier? sind das alles zitate, diese sogenannten lektionen? vermengst du nicht schon zu beginn die buchperspektive mit deiner eigenen? fehlt dir hier nicht die resonanz? ich finde deine mühe beachtlich was das abtippen oder abkopieren angeht, aber ganz klar ist mir deine absicht nicht.

    rätselhafte grüße,

    saul

  8. #458

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von saul Beitrag anzeigen
    sag mal michael,
    wozu dient der ordner hier? sind das alles zitate, diese sogenannten lektionen? vermengst du nicht schon zu beginn die buchperspektive mit deiner eigenen? fehlt dir hier nicht die resonanz? ich finde deine mühe beachtlich was das abtippen oder abkopieren angeht, aber ganz klar ist mir deine absicht nicht.

    rätselhafte grüße,

    saul
    Danke für die Fragen. Der Reihe nach:

    Wozu dient der Ordner? Der Kurs meint ausdrücklich, du lernst, was du lehrst. Mehr ist es nicht. Es ist das Gleiche als zu sagen: Geben und Empfangen sind eins.

    zu 2.: Die 365 Lektionen sind eine Jahresübung, im Prinzip ein Jahr, in dem eine persönliche Beziehung zu GOTT aufgebaut wird, die von CHRISTUS und dem HEILIGEN GEIST inspiriert wird. Daher macht es nichts, zu lehren, um zu lernen.

    zu 3: Was Deine Buchpersektive ist, wäre für mich zu wissen nötig, diese Frage einschätzen zu können. Kenntest Du das Textbuch, müssten Dir die Lektionen bekannt sein. Kennst Du es nicht, ist die Frage wohl eher hypothetisch. Was ich hier einzig abbilde, ist die persönliche Verändeerungswirkung des Kurses, die letztlich erreicht ist, wenn durch die Vergebung jeder zu seinem SELBST zurückgefunden hat.

    Ob mir die Resonanz fehlt ist eine Frage der Perspektive. Ich brauche nichts. Was sollte mir daher fehlen? Daneben erfahre ich die Resonanz durchaus, wenn ich hier Mist erzählt habe, was zuweilen in persönlich eingefärbten Situationen vorkam. Doch gerade das beweist am Ende die Wirksamkeit des Kurses in Bezug auf die Reslilienz, die im Umgang mit schwierigen Situationen erlangt wird.

    Zur Mühe, die ich nicht als mühevoll empfand, trug anfangs bei, mich an die vom Verlag bisher erlaubten 2.5% zu halten. Aber es gibt kein Patentrecht auf diese Worte. Was als Absicht zu erkennen wäre, habe ich vorher in 8 Worte gefasst:


    Lektion 276 „Das Wort GOTTES ist mir gegeben, auf dass ich es spreche“ (1)


    1. „Was ist das WORT GOTTES? MEIN SOHN ist rein und heilig wie ICH SELBST. Und also wurde GOTT zum VATER des SOHNES, den ER liebt, denn also wurde er erschaffen. Dies ist das WORT, welches SEIN SOHN nicht mit IHM schuf, denn darin ist SEIN SOHN geboren worden. Wir wollen SEINE VATERSCHAFT annehmen, und alles ist uns gegeben. Verleugne, dass wir in SEINER LIEBE erschaffen wurden, und wir verleugnen unser SELBST, um dessen unsicher zu sein, wer wir sind, wer unser VATER ist und zu welchem Zweck wir gekommen sind. Doch brauchen wir IHN nur anzuerkennen, DER uns SEIN WORT bei unserer Erschaffung gab, damit wir uns an IHN erinnern und uns so unser SELBST wieder in Erinnerung rufen.

    2. VATER, DEIN WORT ist das meine. Und dieses ist es, das ich zu allen meinen Brüdern sprechen möchte, die mir gegeben sind, um mir so wie mein Eigen lieb und teuer zu sein, so wie ich von DIR geliebt, gesegnet und erlöst werde.


    Sind ja nur 8 Worte: Ihr seid rein und heilig wie GOTT SELBST.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 435
    (2) Ebd.

  9. #459

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Ja, mehr gibt es echt nicht zu sagen: Ihr seid heilig und rein wie GOTT SELBST.

    Warum es nicht geglaubt wird, erfordert jedoch einige Erläuterung, um berichtigt werden zu wollen.

    So beschränke ich mich künftig darauf, einfach den jeweiligen Tageslektionsgedanken in der dritten Person Plural zu wiederholen.

    Heute würde der Gedanke dann lauten:

    279: "Die Freiheit der Schöpfung verspricht ihnen ihre eigene".

    Zur Freiheit wäre unter Lektion 61 schon etwas zu finden. Seite 14 meine ich...

    Dort wurde im Hörbuch auch der Freudsche Irrtum erklärt.

    Saul hat Recht: Der Kurs ist der Kurs. Dies ist nur der Beleg für die Veränderungswirkung.

    Eines kann jedoch gesagt werden: Meine Meisterübung, jeden Tag alle Leitgedanken mit dem Tagesgedanken zu verknüpfen, hilft mir, jedes sich in die Übung eindrängende Problem in allen seinen unerkannten Facetten zu beleuchten. Das ist insofern schon eine Lernerfahrung, die durchaus einen Sinn und Zweck in der Darstellung bieten könnte.

    Was Saul berechtigt einwendet, ist, dass das erste Lehrjahr sich einzig am Textbuch, den Lektionen und dem Heiligen Geist orientieren sollte.

    Und zur Resonanz, die hinterfragt wurde, sei zu ergänzen, dass nicht nur jeder Mist, den ich erzählt habe, zurückkommt, sondern viel mehr auch jede Hoffnung, die im Geist geweckt werden konnte. Da diese Hoffnung in ihrer Quelle identisch verwurzelt ist, verbinden auch zuweilen ungeschickte Wortwahlen trotzalledem mit dieser Quelle allen Lebens.

    Nur, wer Freiheit gibt, kann Freiheit finden. Und ihre ganze Freiheit ist in GOTT allein. Wenn sie nur schon ALLE verstanden hätten, dass auch diese acht einfachen Worte wahr sind...


    Gut, ist Seite 13. Zur Erinnerung:

    Die Fixierung im Frieden Gottes ist ein hilfreiches Konzept (ZUR ERLANGUNG WAHRER FREIHEIT). Endgültig heißt, ohne Ende gültig bleibend. Klarheit ist ein Zustand des Lichts, das Verständnis von Sinn und Zweck der Bindung an unsere Quelle.

    Hierzu wäre auch das Kapitel über die „Zeit und Ewigkeit“ hilfreich:
    https://www.youtube.com/watch?v=xRo7dOrzKL4

    Über den Unterschied zwischen Selbstsucht und Selbstfülle informiert: „Die Ausdehnung des Himmelreiches“
    https://www.youtube.com/watch?v=M4ROgEa-qog

    Über Freud und die „Ewige Bindung“ wird hier etwas Interessantes gesagt:
    https://www.youtube.com/watch?v=POth1KkZeaQ

    „Fixiert im Frieden Gottes“.

    „Sage dir (, wenn du nicht in einem Zustand von lichtvoller Klarheit bist, Anm. wsib): folgendes:

    Ich muss mich falsch entschieden haben, weil ich nicht in Frieden bin.
    Ich habe die Entscheidung selbst getroffen,
    kann mich aber auch anders entscheiden.
    Ich will mich anders entscheiden, weil ich in Frieden sein will.
    Ich fühle mich nicht schuldig, weil der Heilige Geist alle Folgen meiner
    Fehlentscheidungen aufheben wird, wenn ich IHN nur lasse.
    Ich beschließe, IHN das tun zu lassen, indem ich ihm gestatte,
    für mich die Entscheidung für Gott zu treffen. (2)

    Es existiert ein Gedanke über uns in Gottes Geist, in dem wir alle weiterhin das Licht der Welt sind. Diese Wirklichkeit ist unberührt von allen Irrtümern. Jeder ist das Licht der Welt, niemand wird von unserem Freund jemals als „weniger“ gesehen. Wir sind also aus dem Grunde hier, unsere einzige Funktion darin zu sehen, das Licht zu sein.

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