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Thema: Ein Kurs in Wundern

  1. #426

    AW: Ein Kurs in Wundern

    13. Was ist ein Wunder?

    1. „Ein Wunder ist eine Berichtigung. Weder erschafft es, noch verändert es tatsächlich überhaupt. Es schaut lediglich auf die Verwüstung und erinnert den Geist daran, dass falsch ist, was es sieht. Es hebt den Irrtum auf, doch versucht es nicht, über die Wahrnehmung hinauszugehen noch die Funktion der Vergebung zu überschreiten. So bleibt es innerhalb der Grenzen der Zeit. Doch ebnet es den Weg für die Rückkehr der Zeitlosigkeit und das Erwachen der Liebe, denn die Angst muss vor dem sanften Heilmittel, das es bringt, entschwinden.

    2. Ein Wunder enthält die Gabe der Gnade, denn es wird als eins gegeben und empfangen. So illustriert es das Gesetz der Wahrheit, dem die Welt nicht gehorcht, weil sie der Wahrheit Wege überhaupt nicht versteht. Ein Wunder kehrt die Wahrnehmung, die vordem auf dem Kopf stand, um, und also macht es den seltsamen Verzerrungen ein Ende, die manifest waren. Jetzt steht die Wahrnehmung der Wahrheit offen. Jetzt wird die Vergebung als gerechtfertigt gesehen.

    3. Die Vergebung ist das Zuhause der Wunder. Die Augen CHRISTI übergeben sie an alle, auf die sie in Barmherzigkeit und Liebe schauen. Die Wahrnehmung ist in SEINER SICHT berichtigt, und was verfluchen sollte, ist gekommen, um zu segnen. Jede Lilie der Vergebung bietet aller Welt das stille Wunder der Liebe an. Und jede wird vor das WORT GOTTES hingelegt, auf den universellen Altar für den Schöpfer und die Schöpfung im Licht vollkommener Reinheit und endloser Freude.

    4. Das Wunder wird zuerst durch Glauben angenommen, weil darum bitten implizit besagt, dass der Geist vorbereitet worden ist, sich das vorzustellen, was er nicht sehen kann und nicht versteht. Doch wird der Glaube seine Zeugen bringen, um zu zeigen, dass das, worauf es beruhte, auch wirklich da ist. Und also wird das Wunder deinen Glauben an es rechtfertigen und zeigen, dass es auf einer wirklicheren Welt beruhte als das, was du vordem sahst, auf einer Welt, die von dem erlöst ist, wovon du dachtest, es sei dort.

    5. Wunder fallen wie Tropfen heilenden Regens vom Himmel auf eine trockene und staubige Welt, wohin hungernde und dürstende Kreaturen kommen, um zu sterben. Jetzt haben sie Wasser. Jetzt ist die Welt grün. Und überall sprießen die Lebenszeichen, um zu zeigen, dass das, was geboren ist, nie sterben kann, denn was Leben hat, hat Unsterblichkeit“. (1)

    341. „Ich kann nur meine eigene Sündenlosigkeit angreifen, und nur sie ist es, die mich sicher hält.
    342. Ich lasse die Vergebung auf allen Dingen ruhen, denn also wird Vergebung mir gegeben werden.
    343. Von mir wird nicht verlangt, dass ich ein Opfer bringe, um GOTTES Frieden und Barmherzigkeit zu finden.
    344. Heute lerne ich das Gesetz der Liebe. Das, was ich meinem Bruder gebe, ist meine Gabe an mich.
    345. Heute biete ich nur Wunder an, denn ich möchte, dass sie mir zurückgegeben werden.
    346. Heute umhüllt der Frieden GOTTES mich und ich vergesse alles außer SEINER LIEBE.
    347. Ärger muss von Urteil kommen. Urteil ist die Waffe, die ich gegen mich verwende, um das Wunder von mir fern zu halten.
    348. Ich habe keine Ursache für Ärger oder Angst, denn du umgibst mich. Und in jedem Bedürfnis, das ich wahrnehme, genügt mir DEINE Gnade.
    349. Heute lasse ich Christi Schau auf alle Dingen blicken und beurteile sie nicht, sondern gebe stattdessen einem jeden ein Wunder der Liebe.
    350. Wunder spiegeln GOTTES ewige Liebe. Sie schenken heißt, sich an IHN zu erinnern und durch die Erinnerung an IHN die Welt zu erlösen“. (2)


    (Kap. 25: X) „Die Gerechtigkeit des Himmels“:
    https://www.youtube.com/watch?v=6uaF...CzPxZ&index=89

    „Ein Wunder ist Gerechtigkeit“… (3) (6:44)

    „Das Wunder, welches du empfängst, das gibst du. Ein jedes wird zu einem anschaulichen Beispiel des Gesetzes, auf dem die Erlösung fußt: dass Gerechtigkeit allen widerfahren muss, wenn irgendjemand geheilt werden soll“. (4) (10:24)

    Wenn ich in den letzten Beiträgen vom Gegenteil des Egos sprach, dann, um aufzuzeigen, wie lehrreich der Umweg über das Ego sein könnte, wenn der Nutzen der Entwicklung im Kontext des Lehrplanes erkannt wird. Wir können das Ego kaum wirklich definitiv definieren, da es in vielen Formen mit dem gleichen Inhalt zum Chaos führt.

    Im Handbuch wird das Ego dem Wunder entgegengestellt und daher noch einmal die Quellenangabe zur entsprechenden Textstelle bei 8:03:58 im Hörbuch:
    https://www.youtube.com/watch?v=pUutb6rbVuU

    So kann ich noch einmal die Definition des Egos aufgreifen, wie sie darin beschrieben wird:

    „Was ist das Ego? Nichts, aber in einer Form, die wie etwas zu sein scheint“. (5)

    „Es gibt keine Definition für eine Lüge, die dazu dient, sie wahr zu machen. Noch kann es eine Wahrheit geben, die durch Lügen wirksam verborgen wird“. (6)

    „Wir können nicht wirklich eine Definition dessen geben, was das Ego ist, aber wir können sagen, was es nicht ist. Und das wird uns mit vollkommener Klarheit gezeigt. Und eben daraus leiten wir alles ab, was das Ego ist. Schau auf sein Gegenteil, und du kennst die einzige Antwort sehen, die von Bedeutung ist“. (7)

    „Das Gegenteil des Egos in jeder Hinsicht – was Ursprung, Wirkung und Folgen angeht – nennen wir ein Wunder. Und hier finden wir alles, was nicht das Ego in dieser Welt ist“. (8)

    „Was ist das Ego? Das, was die Dunkelheit war“. […] „Was ist das Ego? Das, was das Böse war. Wo ist das Ego? In einem bösen Traum, der nur wirklich schien, während du ihn träumtest. Was ist das Ego? Wer braucht zu fragen? Wo ist das Ego? Wer braucht nach einer Illusion zu suchen, jetzt, da Träume vergangen sind“? (9)

    So ist es das Wunder, das die Wunden heilt, die das Ego uns zu schlagen schien. Bis wir erkennen, dass das Ego eine Illusion ist, die nur Wirkungen in unserem Geist besitzt, wenn wir daran glauben. Um die Wirkungen der Ungerechtigkeiten, die das Ego anstrebt, in unseren vergangenen Gedanken unwirksam zu machen, ist es unerlässlich, zu vergeben. Jeder Fehler, der zur Sünde gemacht und erhoben wird, muss vergeben werden, damit das Wunder angenommen werden kann. An das Wunder zu glauben bedeutet daher, dem Ego seinen Glauben zu entziehen.

    An dieser Stelle passt gerade Lektion 350: „Wunder spiegeln GOTTES ewige Liebe. Sie schenken heißt, sich an IHN zu erinnern und durch die Erinnerung an IHN die Welt zu erlösen“.

    Ärger, Wut, Zorn und Hass spiegeln das Ego. Sie „einzuschenken“ bedeutet, seinen Glauben in das Ego zu setzen und durch das Festhalten am Irrtum die Welt weiterhin durch die Angst zu versklaven und annähernd ewig zu binden. Illusionen können nicht ewig andauern. Ihr Tod ist sicher und nur das ist gewiss. Die Wahrheit wird von der Lüge nicht verändert und benötigt auch keine Verteidigung, denn sie kann nicht angegriffen werden. Wodurch könnte das Ego die Wahrheit dazu bringen, sich angegriffen zu fühlen? Wenn sich die Wahrheit nicht angegriffen fühlt, ist jeder Angriff zwecklos. Warum dann Angriff als beste Verteidigung ansehen, wenn er nur sicherstellt, niemals in Frieden zu sein?

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 474
    (2) Übungsbuch Seiten 475 - 479
    (3) Textbuch Seite 542
    (4) Textbuch Seite 543
    (5) - (9) Handbuch für Lehrer Seiten 78 / 79
    Geändert von Michael (15.09.17 um 13:46 Uhr)

  2. #427

    AW: Ein Kurs in Wundern

    14. Was bin ich?

    1. Ich bin GOTTES SOHN, vollständig und geheilt und ganz, leuchtend in der Widerspiegelung SEINER LIEBE. In mir wird SEINE Schöpfung geheiligt und ihr ewiges Leben garantiert. In mir ist die Liebe vollkommen, die Angst unmöglich und die Freude ohne Gegenteil begründet worden. Ich bin das heilige Zuhause von GOTT SELBST. Ich bin der HIMMEL, in dem SEINE LIEBE wohnt. Ich bin SEINE heilige SÜNDENLOSIGKEIT SELBST, denn in meiner Reinheit wohnt SEINE EIGENE.

    2. Jetzt brauchen wir beinahe keine Worte mehr. Doch in den letzten Tagen dieses einen Jahres, das wir gemeinsam, du und ich, GOTT gaben, haben wir einen ungeteilten Zweck gefunden, den wir gemeinsam hatten. Und so hast du dich mit mir verbunden, und somit bist du das, was ich bin, auch. Die Wahrheit dessen, was wir sind, ist nicht in Worten auszudrücken oder zu beschreiben. Doch kann unsere Funktion hier uns klar werden, und Worte können davon sprechen und sie auch lehren, wenn wir die Worte in uns durch das Beispiel belegen.

    3. Wir sind die Bringer der Erlösung. Wir nehmen unsere Rolle als Erlöser dieser Welt an, die durch unsere gemeinsame Vergebung erlöst ist. Und diese unsere Gabe wird daher uns gegeben. Auf jeden schauen wir so wie auf einen Bruder und nehmen alle Dinge als freundlich und als gut wahr. Wir suchen keinerlei Funktion, die jenseits von des HIMMELS Pforte liegt. Die Erkenntnis wird wiederkehren, haben wir unseren Teil getan. Wir kümmern uns nur darum, der Wahrheit das Willkommen zu entbieten.

    4. Unsere Augen sind es, durch welche die Schau CHRISTI eine Welt sieht, die von jedem Gedanken der Sünde erlöst ist. Unsere Ohren sind es, die die Stimme für GOTT verkünden hören, dass die Welt sündenlos ist. Unsere Geister sind es, die sich miteinander verbinden, indem wir die Welt segnen. Und aus dem Einssein, das wir erlangt haben, rufen wir zu allen unseren Brüdern und bitten sie, dass sie unseren Frieden mit uns teilen und unsere Freude vollenden.

    5. Wir sind die heiligen Boten GOTTES, die für IHN sprechen, und indem wir SEIN WORT zu jedem tragen, den ER uns gesandt hat. Lernen wir, dass es in unsere Herzen eingeschrieben ist. Und also wird unser Denken über das Ziel geändert, für das wir kamen und welchem wir zu dienen suchen. Wir bringen dem SOHN GOTTES, der dachte, dass er leide, eine frohe Botschaft. Nun ist er erlöst. Und wenn er des HIMMELS Pforte vor sich offen stehen sieht, wird er eintreten und in GOTTES HERZ entschwinden. (1)

    351. „Mein sündenloser Bruder ist mein Führer zum Frieden. Mein sündiger Bruder ist mein Führer zum Schmerz. Und welchen ich zu sehen wähle, den werde ich erblicken.

    352. Urteile und Liebe sind Gegenteile. Von dem einen kommen alle Kümmernisse der Welt. Doch von dem andern kommt der Frieden GOTTES SELBST.

    353. Meine Augen, meine Zunge, meine Hände, meine Füße haben heute nur einen einzigen Zweck. CHRISTUS gegeben zu werden, damit ER sie verwende, um die Welt mit Wundern zu segnen.

    354. Wir stehen beieinander, CHRISTUS und ich, in Frieden und in Zielgewissheit. Und in IHM ist sein SCHÖPFER, wie ER auch in mir ist.

    355. Aller Friede, alle Freude und alle Wunder, die ich geben werde, haben kein Ende, wenn ich GOTTES WORT annehme. Warum nicht heute?

    356. Krankheit ist nur ein anderer Name für Sünde. Heilung ist nur ein anderer Name für GOTT. Das Wunder ist somit ein Ruf an IHN.

    357. Die Wahrheit antwortet auf jeden Ruf, den wir an GOTT richten, indem sie erst mit Wundern reagiert und dann zu uns zurückkehrt, um sie selbst zu sein.

    358. Kein Ruf an GOTT kann ungehört oder unerwidert bleiben. Und dessen kann ich gewiss sein: SEINE Antwort ist die, die ich wirklich will.

    359. Die Antwort GOTTES ist irgendeine Form des Friedens. Jeder Schmerz ist geheilt, alles Elend ist ersetzt durch Freude. Alle Gefängnistüren sind geöffnet. Und jede Sünde wird lediglich als Fehler aufgefasst.

    360. Friede sei mir, dem heiligen SOHN GOTTES. Friede sei meinem Bruder, der eins mit mir ist. Lass alle Welt gesegnet sein durch uns mit Frieden“. (2)

    Eine von beiden möglichen Welt-wahr-nehm-ungen kann nicht wirklich wirklich sein. Entweder sind wir gefangene Leibeigene in der Welt des Egos oder wir sind freie Söhne unseres liebenden Vaters. Eines von beiden Denksystemen kann nicht zugleich mit dem anderen als wahr betrachtet werden. Entweder ist das Ego verrückt oder wir beharren darauf, Gott müsse entweder schon tot sein oder hätte nie gelebt. Woher wir jedoch das „Leben“ bekamen, das wir als „unseres“ betrachten, darf für das Ego keine Rolle spielen. Doch Gottes ist der Geist, mit dem das Ego denkt.

    Dieser Frage ursächlich auf den Grund zu gehen, würde seine „schreckliche Autonomie“ gefährden, seine Angstherrschaft in einem Teil von GOTTES GEIST. Wenn wir erst wieder erkennen, dass wir am Ego erkennen könnten, was das Gegenteil dessen ist, was das Ego (Unkenntnis darüber heuchelnd) abbilden möchte, blicken wir in unser eigenes Spiegelbild. Das Ego ist das, was wir in uns ablehnen und daher auf andere projizieren, indem wir in ihnen „sehen“, was wir in uns damit verschleiern wollen. Was wir sehen, sind vielfältige und einfältige Formen von Rache des Egos für das „Opfer des Einsseins“, das die „optische Täuschung des Bewusstseins namens „ich“ dafür fordert, eine Grenze zwischen dem zu ziehen, was als ein LEBEN erschaffen wurde. Es gibt nur ein Leben und das teilen wir alle mit GOTT. Das, was eins ist, getrennt halten zu wollen, ist die Absicht des Egos und sein Tatmotiv beim Verurteilen einer Welt, die ihm nicht (mehr) wirklich gefällt, seit er die zunehmende Last der kognitiven Dissonanz über das Scheitern all seiner Ego-Heilspläne auf seinen müden Schultern lasten fühlt. Historisch hat sich das Scheitern wie ein Misthaufen angehäuft und die „Scheiterhaufen“ sind nur ein Symbol dafür, wie das Ego die Körper verbrennt, um den Geist darin (nach seiner Teilauffassung) zu berichtigen.

    Die Last der kognitiven Dissonanz über die Fehlentscheidungen des Egos in seiner historisch kollektiven Gesamtsumme lässt den „Vernünftigen“ vernünftig erscheinen, darüber hinwegzutäuschen und nimmt damit allen die Möglichkeit, durch eine wirklich andere Wahl dieser Last ledig zu werden und das schwere Joch gegen ein leichtes zu tauschen. Die Mauer um das Herz, die uns vor Schmerzen schützen soll, wird im folgenden Hörbuch als Gefängnis entlarvt. Doch an das Ende der Ketten sind wir niemals gegangen…

    Die Gründe, warum wir uns nicht mehr an den Heiligen Geist wenden, die unrichtige Wahrnehmung unsere Probleme ursächlich berichtigen zu lassen, spricht das heutige Hörbuch ebenfalls an.

    (Kap.26:I+II) „Der Übergang“:
    https://www.youtube.com/watch?v=3p6E...CzPxZ&index=90

    „Was ist des HEILIGEN GEISTES besondere Funktion außer dieser, den heiligen SOHN GOTTES aus der Gefangenschaft zu befreien, die er gemacht hat, um sich von der Gerechtigkeit fern zu halten? Könnte deine besondere Funktion eine Aufgabe sein, die losgelöst und getrennt von SEINER EIGENEN ist? (3)

    Warum unsere besonderen Problemlösungen also niemals wirklich funktionieren konnten, wird wieder auf einen Satz verdichtet:

    „Denn es gibt nur einen Fehler: die gesamte Idee, Verlust sei möglich und könne für irgendjemanden Gewinn zur Folge haben“. (4)

    Wir können nicht verleugnen, dass auf „dieser mangelhaften Idee“ das gesamte Chaos dieser Welt fußt. Wir erhoffen uns Gewinn aus dem Verlust, was immer einen Verlust für alle darstellt. All die scheinbare Komplexität dieser Welt ist nichts als eine trügerische Augenwischerei zur Verschleierung des einen einzigen Fehlers.

    Wird ein Fehler nicht mehr unterstützt und als falsch erkannt, verschwindet er. Wird der Fehler der Trennung von Gott, die das Ego in seine „schreckliche Autonomie“ führte, als zu schweres Joch erkannt, verschwindet die Welt, die auf einer fehlerhaften Idee beruhte, einfach ins Nichts, da der Irrtum der Wahrheit überbracht wurde. Erst dann kann der Heilige Geist jedoch die Wirkungen dessen berichtigen, was wir gemacht zu haben glauben.

    Das Coole am Heiligen Geist ist nämlich: Er sieht die Wahrheit in GOTT weiterhin und damit uns, wie wir wirklich sind. Da er jedoch nicht als wirklich ansieht, was wir im Ego-Modus voller Angst und Panik alles so „machen“, sieht GOTT es nicht und ohne in GOTTES GEIST zu sein, ist kein Irrtum wirklich. So befreit uns der Heilige Geist aus dem dunklen Kellerverlies, von dem wir dachten, es sei, weil GOTT uns verließ und einem Gefängniswärter überließ. Doch waren wir es, die aus dem HIMMEL eine Hölle zu machen suchten, was natürlicherweise im HIMMEL unmöglich war. So mussten wir kurz draußen bleiben, bis der Irrtum berichtigt wurde. In diesem Moment entstand die Funktion des HEILIGEN GEISTES als Befreier aus Ketten, an deren Ende wir niemals gegangen sind, immer, weil andere uns sagten, wir wären die Gefangenen des Egos, in einem Körper dazu verurteilt, eine Welt zu sehen, die wir als das genaue Gegenteil des Himmels betrachten könnten, was indirekt beweist, dass uns haargenau bekannt ist, was wir vorgeben, vergessen zu haben.

    Und genau das sieht der Heilige Geist als weiterhin existent an und bezeugt es vor GOTT wie der WELT als wahr. So ist es dieser „berufene Freund“, der im 6. Greuthof-Abschnitt dann als der innere Lehrer beschrieben wird, der uns klar aufzeigt, was wir jeweils individuell benötigen, das eigene Labyrinth des Vergessens verlassen zu können, in dem wir uns verlaufen zu haben scheinen. Was wir „vergessen wollten“ wird uns das Ego als Lehrer sicher kaum verraten, dann wüsste es ja nicht mehr MEHR als wir und wir wären ebenbürtig und auf einer Augenhöhe. Welches Opfer sollte daher mit der Aufgabe von Illusionen verknüpft werden?

    Die Ent-Täuschung ist dann eine Aufhebung der Täuschung und als solche eher zu begrüßen. Außer, man besitzt den Wunsch, am Fehler festzuhalten. Was immer nur eine Zeit lang funktioniert und im häufigeren Wiederholungsfall dann als Wahnsinn einzusortieren wäre. Sollte der Himmel also (über unsere Fehler) nicht verrückt geworden sein, könnte die Antwort auf das, was wir vergessen mussten, nicht mehr zu sein, wie GOTT uns schuf, mit SEINER HILFE als niemals verloren wiedererkannt werden. Sonst hätte die Frage, wer wir sind, gar nicht aufkommen können. Das Ego weiß es, doch es sagt uns dies nicht freiwillig und daher ist es kein geeigneter Lehrer für die Erinnerung an das, was die lange Zeit des Vergessens vor uns verbirgt.

    Was wir sind, können wir nur Erlernen, indem wir lernen zu verlernen und zu vergessen, was das Ego uns bisher “gelehrt“ hat. Die Entscheidung für den HEILIGEN GEIST als innerem Lehrer ist somit die kleine Bereitwilligkeit, die von unserer Seite erbracht werden muss, damit das Wunder die Wunden heilen kann, die die lange Zeit der Haft unter dem Ego unserem Geist zu schlagen schien. Doch wird die wahre Identität durch einen Irrtum nicht berührt oder gar verändert.

    Ich wurde kein Esel, nur weil mich meine Lehrer regelmäßig so nannten.
    Und aus einem Esel wird kein Mensch, indem er ständig IAA ruft.

    Die Kenntnis und Verwendung zweier Buchstaben reicht nicht aus, eine Sprache ganz zu verstehen. Das A und das O ist es weiterhin, zu verstehen, bisher nicht verstanden zu haben. Daher ist jedes Urteil letztlich logisch anfänglich unmöglich und liebende Gerechtigkeit darf sein, was sie ist, fällen wir kein anderslautendes Urteil. Wir nennen uns nun so lange gegenseitig Esel, dass selbst unsere Kinder schon daran glauben, als Esel unter Eseln aufzuwachsen. Doch durch einen Irrtum wird die wahre Identität nicht verloren, sie ist eben nur verschleiert und unsichtbar, doch nicht weg…

    Auch in meiner heutigen Tageslektion fand sich ein weiterer Hinweis darauf, warum es tatsächlich unser Urteil ist, das jeglichen Ärger, Zorn, Wut, Hass und Angriff entstehen lässt. Wir sollten nicht urteilen, nicht, weil es uns „als arme Sünder“ nicht anstünde, sondern, weil wir einfach nicht alle Informationen besitzen. Wir versuchen aus Bruchstücken einer Gesamtheit, die wir gerade in diesem Moment so „auffassen“, abzuleiten, welche Entscheidungen „richtig“ und welche „falsch“ zu sein scheinen, doch uns fehlt der ethische Maßstab, das Maß, an dem sich zu orientieren wäre.

    Wissen, noch nicht zu erkennen, nimmt das allzu schwere Joch von unseren Schultern. Es wird mir immer deutlicher, dass, wenn meine Entscheidungen auf veränderlichen Grundlagen beruhen, die sich im Verlauf meines Lernens verändern, sich natürlich auch „richtig“ und „falsch“ an anderen „Einteilungen“ auf dem „Zollstock“ (Gliedermaßstab) orientieren. Aus einer veränderlichen Teilerkenntnis auf das Gesamtgeschehen in seiner Einbettung in Zeit und Raum zu schließen, kann jedoch, ganz logisch betrachtet, nur zu kognitiver Dissonanz führen. Es ist das Bemerken dessen, das wir wiederum auf einer falschen Grundlage entschieden haben, deren Wahrnehmung und Einschätzung nun „anders“ aussieht. Die heutigen 10 Leitgedanken geben einen Voreinblick in die Entscheidungsgrundlagen, die uns der HEILIGE GEIST als „berufener Freund“ zum Vergleichsmaßstab an die Hand gibt.

    „ALLE GEFÄNGNISTÜREN SIND GEÖFFNET“ (359), verdeutlicht, wohin die Reise hier geht. Alles andere wäre auch keine liebende Gerechtigkeit. Wer (360) denkt, wird in sich fühlen, was die Worte bedeuten. Es sind eben einfach Gedanken, die wahr sind, weil wir sie mit GOTT teilen. Wir bestanden bisher darauf, Gedanken zu erleben, die wir nicht mit GOTT teilten, sondern mit dem Teil in unserem Geist, den wir für die Angst reserviert haben. Doch die Freiheit ALLER ist nicht zu fürchten, denn es ist immer auch unsere eigene.

    Ich übe heute den aufschlussreichen Gedanken 243: „Heute will ich über nichts urteilen, was geschieht“. (4)

    1. „Ich will heute ehrlich zu mir sein. Ich will nicht denken, dass ich bereits erkenne, was jenseits meines gegenwärtigen Fassungsvermögens bleiben muss. Ich will nicht denken, dass ich das Ganze aus Stückchen meiner Wahrnehmung verstehe, die alles sind, was ich erblicken kann. Heute begreife ich, dass es so ist. So werde ich von Urteilen entbunden, die ich nicht fällen kann. So befreie ich mich selbst und das, worauf ich schaue, um in Frieden zu sein, wie GOTT uns schuf.
    2. VATER, heute lasse ich die Schöpfung frei, sie selbst zu sein. Ich ehre alle Dinge, in denen ich eingeschlossen bin. Wir sind eins, weil jeder Teil DEINE Erinnerung enthält, und die Wahrheit in uns allen als eins leuchtet“. (5)

    Der Gedanke 243 fühlt sich insofern „richtig“ an, da, solange ich heute kein Urteil fälle, dass ich nicht mit Wahrheit und liebender Gerechtigkeit füllen kann, von „schlechter Laune“, also zu korrigierenden Empfindungen in meinem Bewusstsein, frei blieb. Auch, wenn es Dinge gäbe, die als Fehler angehäuft, einen Scheiterhaufen ergeben, ist das Scheitern des Egos das Scheitern der Lüge, nicht mehr die Erinnerung an die Wahrheit - in uns leuchtend – wahrnehmen zu können. Der „Maßstab“, die „Wahrheit“ schon zu kennen, ist die Grundvoraussetzung für ein gerechtes und weises, allumfassendes Urteil, bei dem niemand verliert. Wobei ein Urteil immer nur gerecht sein kann, wenn niemand dabei „verliert“, doch in allen meinen Urteilen gibt es immer „Verlieren“, so konnten sie nicht richtig sein. Wie Gedanken also wirken, kann in der Idee dahinter vermutet werden.

    Es gab einfach nur die relativ blöde Idee, wir könnten etwas verloren haben, was wir bei näherem Hinsehen durchaus in uns leuchten bemerken können. Doch nur, wenn die Ketten der Schuld einmal loslassen und beginnen, zu prüfen, ob am Ende der Ketten nicht doch Freiheit zu finden ist. Mein „gegenwärtiges Fassungsvermögen“ verändert sich ja definitiv noch. Wie soll ich daher etwas beurteilen, an das ich mich offenbar und offensichtlich noch nicht wieder vollständig erinnere?

    Mit dem Urteil entsteht jede Form von kognitiver Dissonanz. Wie könnten wir schon beurteilen, was wir noch vergessen haben?

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 480
    (2) Übungsbuch Seiten 481 – 485
    (3) Textbuch Seite 546
    (4) Übungsbuch Seite 416
    (5) Ebd.

  3. #428

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Die letzten Lektionen

    361 – 365. „Diesen heiligen Augenblick möchte ich DIR geben. Hab DU die Führung. Denn DIR möchte ich folgen, gewiss, dass DEINE Anleitung mir Frieden bringt“. (1)

    Diese letzte Lektion ist, worauf der Kurs insgesamt abzielt: Geistesfrieden. In vielen Formen wird immer nur ein einziges Unrecht berichtigt, ein einziges ungerechtes Urteil aufgehoben, welches den Frieden zu überschatten schien. Denn Gerechtigkeit ist, wie die Liebe und die Freude, immer TOTAL und kann niemals (auf Teile einer verbundenen Gesamtheit) begrenzt werden. Den Anleitungen zu folgen, die uns Frieden hier ermöglichen, ist daher die kleine Bereitwilligkeit, seine eigenen Irrtümer und Illusionen ursächlich und endgültig berichtigen lassen zu wollen. Diesen letzten Leitgedanken als wahr anzunehmen, nachdem ein ganzes Jahr darauf verwendet wurde, den eigenen Geist darauf vorzubereiten, ein Ziel zu teilen, das ist, was Frieden bringt, befreit von jeder Form der kognitiven Dissonanz. Uns nicht länger in selbst auferlegten Ketten gefangen zu sehen, ist der Himmel vom Himmel zu erwarten, nicht die Hölle aus Strafen eines rachsüchtigen, weil „erziehungsunfähigen“ Halbgottes. Wovon uns die Ketten abhalten sollten, lässt sich aus dem folgenden Zitat absehen:

    „Erstens, wie kann der Friede GOTTES erkannt werden? Der Friede GOTTES wird zuerst nur durch eines erkannt: Er ist in jeder Hinsicht total anders als alle vorhergehenden Erfahrungen. Er erinnert an nichts, was vorher war. Er bringt keine vergangenen Assoziationen mit sich. Er ist etwas völlig Neues. Es gibt zwar einen Kontrast zwischen ihm und der ganzen Vergangenheit. Doch sonderbarerweise ist es kein Kontrast von wahren Unterschieden. Die Vergangenheit entgleitet einfach, und an ihrer Stelle ist immerwährende Stille. Nur das. Der anfangs wahrgenommene Kontrast ist lediglich vergangen. Stille hat sich ausgedehnt, um alles zu bedecken“. (2)

    Wir leugnen, dass es gerechte Gerechtigkeit (also allumfassenden Frieden in jedem Bewusstsein) geben könnte und glauben tatsächlich, es würde sogar „gerechte Ungerechtigkeiten“ (und berechtigte Besonderheiten) geben, von denen unser „Wohlergehen“ und unser „Fortschritt“ abhingen. Damit stärken wir einzig die Problemberge, die sich dann umso schwerer hinwegheben lassen. Denn Ungerechtigkeit wird vielfältig mit einem „Nutzen“ für scheinbar besondere Teile eines soziokulturellen Systems verbunden. Doch um gerechte Gerechtigkeit erfahren zu können, darf sich kein Bewusstseinsanteil ungerecht behandelt und be-urteilt fühlen.

    Das heutige Hörbuch umfasst in der Greuthof-Version die Abschnitte II. „Viele Formen, eine Berichtigung“ und den Abschnitt III „Das Grenzland“. In der Original-Ausgabe heißt das (Kap.26. III) „Die Formen des Irrtums“, der Inhalt ist jedoch annähernd identisch. Gleiches gilt für „Das Grenzland“, einzig die Personalpronomen wechseln, was im Prinzip keinen inhaltlichen Unterschied bewirkt: https://www.youtube.com/watch?v=_SvB...H0l1sbdktCzPxZ

    „Ihr aber glaubt, einige Ungerechtigkeiten seien gerecht und gut und notwendig, um euch zu erhalten“ (5:59).

    In der Greuthof-Version wird wieder die dritte Person Singular verwendet, was sich dann so liest: „Du aber glaubst, einige Ungerechtigkeiten seien gerecht und gut und notwendig, um dich zu erhalten“. (3)

    Wenn wir Arger, Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit, Traurigkeit, Zorn, Hass und Gewalt ausleben und als „berechtigte und gerechtfertigte Verhaltensstrategie“ wählen, verleugnen wir den Frieden GOTTES. Was die zweite Frage aus dem Handbuch beantwortet, nämlich, wie diese Stille gefunden und bewahrt werden kann:

    „Wie wird diese Stille gefunden? Niemand, der wirklich nach ihren Bedingungen sucht, kann darin versagen, sie zu finden. Der Friede GOTTES kann niemals dorthin kommen, wo Ärger ist, denn Ärger muss verleugnen, dass Frieden existiert. Wer Ärger in irgendeiner Weise als gerechtfertigt sieht, verkündet, dass Friede bedeutungslos ist, und muss glauben, dass er nicht existieren kann. In diesem Zustand kann der Friede nicht gefunden werden. Daher ist die Vergebung die notwendige Bedingung, um den Frieden GOTTES zu finden. Mehr als das: Wenn Vergebung da ist, muss Friede da sein. Denn was außer Angriff führt zu Krieg? Und was außer Friede ist das Gegenteil von Krieg? Hier tritt der anfängliche Kontrast klar und deutlich hervor. Doch wenn der Friede gefunden ist, ist Krieg bedeutungslos. Und nun ist es der Konflikt, der als nicht existent und als unwirklich wahrgenommen wird“. (4)

    Ist der Weg zum Frieden nicht die einzig vernünftige Wahl und Entscheidung? So ist das Urteil die Waffe, die wir gegen uns verwenden, um den Frieden GOTTES von uns fern zu halten. Immerhin wird gesagt, es sei ein Frieden, der nicht von dieser Welt ist. Aber FÜR diese Welt ist dieser Frieden ganz bestimmt bestimmt worden. Eine Stimme spricht für IHN, von dem dieser Frieden stammt, den wir im Ego-Modus verleugnen. Dadurch ist der Frieden GOTTES nicht „weg“, er kann nur in diesem Moment nicht als wahr wahrgenommen werden.

    „Leben ist Freude, der Tod hingegen kann nur weinen. Du siehst im Tod ein Entrinnen aus dem, was du gemacht hast. Dies aber siehst du nicht, dass du den Tod gemacht hast und dass es nur die Illusion von einem Ende ist. Der Tod kann kein Entrinnen sein, weil es nicht das Leben ist, in welchem das Problem liegt. Leben hat kein Gegenteil, denn es ist GOTT. Leben und Tod scheinen Gegensätze zu sein, weil du entschieden hast, dass der Tod das Leben beendet.“ (5)

    „Ein ruhiger Geist ist keine kleine Gabe. Möchtest du nicht lieber leben als zu sterben wählen“? (6)

    Allein dieser Satz (aus (5)) erklärt den heutigen Zustand dessen, was wir wahrzunehmen beabsichtigt haben mussten, um es zu sehen: „„Leben ist Freude, der Tod hingegen kann nur weinen. Du siehst im Tod ein Entrinnen aus dem, was du gemacht hast“. (5)

    Es ist halt einzig der Ursache-Wirkungs-Kontext anzuerkennen, dem diese heutige Situation zugrunde liegt: Wir haben dies zu sehen gewählt, auch wenn wir tunlichst so tun, als wären niemals wir es gewesen, die diese Welt so sehen wollten.

    Warum diese ganze scheinbare Komplexität aus unseren „Problemlösungsversuchen“ entstand, die niemals keine Verlierer vorsahen, um kurzfristig „gewinnen“ zu können, hat uns alle zu Verlierern gemacht; die, im Labyrinth einer unendlich anmutenden Komplexität, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Was über das Wunder von gerechter Gerechtigkeit im Hörbuch gesagt wurde, verdeutlicht noch einmal das Prinzip, dem zu folgen die Bedingung für den Geistesfrieden bleibt:

    „Und du wirst kein Opfer von ihm fordern, weil du nicht wollen könntest, dass er Verlust erleidet. Das Wunder der Gerechtigkeit, dass du hervorrufst, wird auf dir so sicher ruhen wie auf ihm. Auch wird der Heilige Geist sich nicht zufrieden geben, bis es von jedermann empfangen ist. Denn was du IHM gibst, gehört jedem, und indem du es gibst, kann ER dafür sorgen, dass jeder es in gleichem Maße empfängt.

    Bedenke also, wie groß deine eigene Befreiung sein wird, wenn du willens bist, Berichtigung für alle deine Probleme zu empfangen. Du wirst nicht eines beibehalten, denn du wirst Schmerz in keiner Form mehr wollen. Und du wirst sehen, wie jede kleine Verletzung in der sanften Sicht des HEILIGEN GEISTES gelöst wird. Denn sie alle sind in SEINER Sicht klein und nicht mehr als eines winzig kleinen Seufzers wert, bevor sie verschwinden, um auf ewig aufgehoben und unerinnert zu sein. Was einst ein besonderes Problem zu sein schien, ein Fehler ohne Heilmittel oder ein Gebrechen ohne Heilung, das ist zu einem universellen Segen umgewandelt worden. Das Opfer ist vergangen. Und an seiner Stelle kann die LIEBE GOTTES erinnert werden und wird jede Erinnerung an Opfer und Verlust wegleuchten.

    Man kann sich nicht an GOTT erinnern, bis nicht die Gerechtigkeit geliebt anstatt gefürchtet wird“. (7)

    Was im Abschnitt „Das Grenzland“ im Hörbuch gesagt wird, erklärt die „Illusion der Wahl“:

    „Dass es eine Wahl gibt, ist eine Illusion. Doch in dieser Illusion liegt das Aufheben jeder Illusion, diese nicht ausgeschlossen“. (8)

    Wenn die Verwendung verschiedener Personalpronomen keinen inhaltlichen Unterschied mehr darstellt, konnte die Unterscheidung getroffen werden, die jede Wahl hinfällig werden lässt:

    „Wer aber kann eine Wahl zwischen dem Wunsch nach dem HIMMEL und dem Wunsch nach der Hölle treffen, solange er nicht sieht, dass sie nicht dasselbe sind? Dieser Unterschied ist das Lernziel, das sich dieser Kurs gesetzt hat. Er geht nicht über dieses Ziel hinaus. Sein einziger Zweck ist nur, zu lehren, was dasselbe und was verschieden ist, und damit lässt er Raum, die einzige Wahl zu treffen, die getroffen werden kann“. (9)

    Wenn dem, was niemals wirklich war, in unserem Geist jegliche Wirkung und daher Wirklichkeit entzogen wurde, können wir dann noch zu den Illusionen zurückkehren, durch deren historisch aufgehäuften Folgenkreisläufe all die Ungerechtigkeiten dieser Welt erst entstanden? Dann, um diesen Illusionen BEWUSST zu folgen? Kognitive Dissonanz ist zumindest der Zustand, der eintritt, wenn wir bemerken, Illusionen gefolgt zu sein, was hingegen die Wirkungen von Fehlern umwandelt und wie dies geschieht, beschreibt das Lernziel des Kurses. So ist es die Angst vor der Gerechtigkeit GOTTES, die uns daran hindert, den Himmel als Himmel und die Hölle als die Idee anzusehen, dass uns die Zeit von Gott trennen könnte und der Raum zwischen verbundenen Geistern unüberbrückbar sei.

    Wenn der wechselseitig wirksame Glaube an die Wirkung von Sünden auf unseren unveränderlichen Geist auch nur einseitig aufgegeben wurde, gibt es nur noch die Zeit, die den Raum zwischen Geist und Geist unüberbrückbar erscheinen lässt. Die Vergebung als „letzte Illusion“ zu erkennen, bedeutet, erkannt zu haben, dass der Himmel keiner Heilung, keiner Verteidigung und keiner VERGEBUNG bedarf. Was gäbe es dem Himmel also zu vergeben? Es muss eine Illusion sein, dem Himmel unsere Fehler vergeben zu wollen; aber das ist „die Illusion, in der das Aufheben jeder Illusion“ nicht ausgeschlossen ist…


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 487
    (2) Handbuch für Lehrer Seite 51
    (3) Textbuch Seite 547
    (4) Handbuch für Lehrer Seite 51
    (5) Handbuch für Lehrer Seite 52
    (6) Handbuch für Lehrer Seite 51
    (7) Textbuch Seite 548
    (8) Textbuch Seite 548
    (9) Textbuch Seite 549

  4. #429

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Einleitung zu Lektion 129: „Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will“. (1)

    Gut, ich gebe wiederum gerne zu, einen weiteren Irrtum, als Irrtum erkannt haben zu können. Zu den vielfältig einfältigen Verzerrungen, die mein Ego (in veränderlichen Argumentationsvariationen (und „Härtegraden“) besonders in diese Gedanken hinein-inter-pretierte, weiter unten später mehr. Was hilfreich für mögliche Kurs-Interessierte sein könnte, wäre der Überblick, wie sich die nunmehr vier Übungsdurchgänge mit dem Gedanken 129 so entwickelten.

    Beim ersten Üben wollte mein Ego so gut wie nichts „davon“ hören und verband den Gedanken mit einer Art Opfer. Da es für das Ego einzig möglich erscheint, durch den Tod in das „Jenseits seiner Deutung“ zu gelangen, was ich damals „ähnlich sah“, bewertete ich die Gedanken meist schon, bevor ich sie angewendet habe. Beim zweiten Jahresdurchlauf durch die 365 Lektionen wurde das Grenzland zwar greifbarer, doch ein Gesamtverständnis – worauf es insgesamt in der Verbindung von Textbuch, Übungen und Handbuch hinausläuft - konnte noch nicht in ausreichendem Maß gewonnen werden. Dieses Jahr, also im „dritten Lehrjahr“, kam durch das zunehmende Verständnis und das erneute Lesen des Textbuches allmählich ein Gesamteindruck zum Vorschein. Durch das Vorstellen der Lektionen in schriftlicher Form vertiefte sich das Verständnis aller drei Teile im Versuch, die Ideen als Ganzes zu verstehen und wiederzugeben. Um diese möglichst originalgetreu und anschaulich zu vermitteln, musste ich die einzelnen Hörbücher ebenfalls meist mehrfach anhören, somit vertiefte sich das Lernen notwendigerweise.

    Was sich in meinem, an sich unbedeutenden Ego-Beispiel, als besonders hilfreich für das Wachsen eines individuellen Verständnisses erwies, war das Auswendiglernen aller 361 Leitgedanken (360 + (5*1)). Ein Gedanke, der sich schon beim ersten Durchlauf zeigte, war die Ansicht, alle Gedanken im Kopf haben zu müssen, um den Kurs wirklich begreifen zu können. Ich merkte immer nur, dass ich den Text zwar mehrfach lesen konnte, gedanklich jedoch kein Inhalt am „Zensor“ des Ego-Denksystems vorbeikam. Wenn ich versuchte, mich an das zu erinnern, was ich gerade gelesen hatte, bemerkte ich oft nur, mir nichts davon gemerkt zu haben. Heute ist mir klar, dass es das Ego war, was zwar das Lernen nicht ablehnen konnte, doch tunlichst darauf bedacht war, mir zu vermitteln, der Kurs wäre erstens nicht zu verstehen, zweitens ohnehin nur reine philosophische Spekulation und drittens hielt es mein Ego-Verstand nicht wirklich für möglich, die Grenzen der Gesetze des Chaos zu verlassen. So lernte ich im Prinzip etwas, das mein Ego lieber ausgeblendet hätte, doch nicht offen einräumen wollte, denn dann wäre seine „Strategie“ offensichtlich geworden. Es konnte nicht offen sagen, dass es das WORT GOTTES ablehnt, wo es mich doch überall im All danach hat suchen und nicht finden lassen. Wenn das Wort in mir einen Nachhall gefunden hätte, hätte mir früher klar werden können, dass meine Befreiung NUR in mir selbst, besser, in meinem Selbst zu finden ist.

    Diesen „Nachhall“ der Gedanken kurz in mir zu spüren, ist, was nun meine gedanklichen Übungsdurchläufe in Verbindung mit der jeweiligen Tageslektion bestimmt. Heute wird zum Beispiel der Gedanke 247 im dritten Durchlauf geübt. Mit dem 1. bis 361. Leitgedanken kombiniert, ergibt sich ein Umfang von 721 zu übenden Gedanken, was derzeit zwei Mal etwa 70 Minuten in Anspruch nimmt, die Gesamtheit im Gedächtnis neuroplastisch zu verankern und die jeweilig sinnvoll anzuwendenden Leitgedanken jederzeit griffbereit zu haben. Daneben kann ich nun bei allen möglichen Tätigkeiten gleichzeitig diese Gedanken- und Ideenwelt durchschreiten. In der jetzigen Form der „Gesamtverständnisübung“ sieht eine „Konzentrationsphase“ daher nun so aus:

    1/247: „Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas“; (und / denn / weil / obwohl / aber / wobei u.s.w.) 1: „Ohne Vergebung werde ich weiterhin blind sein“.

    2/247: „Ich habe allem, was ich sehe, die gesamte Bedeutung geben, die es für mich hat“; (und / denn / weil / aber / doch / hingegen / wobei) 2: „Ohne Vergebung werde ich weiterhin blind sein“.
    ……………
    129/247: „Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will; (und / jedoch / aber) „Ohne Vergebung werde ich weiterhin blind sein“.


    Gestern, als ich die Lektion zum vierten Mal durchdachte und wiederum noch Unerkanntes daraus entnehmen konnte, erweiterte sich das Verständnis wiederum. Bedenke ich die jeweiligen Veränderungswirkungen im Lernverlauf, macht dies die Annahme letztlich eher wahrscheinlicher, bei einem „nächsten Durchdenken“, sowohl im Text, als auch in der Anwendung der Gedanken, weitere unentdeckte Inhalte und Analogien erschließen zu können. Mühsam ernährt das fleißige Eichhörnchen das taube und blinde Ego. Die Konzentrationsdurchgänge im „Kreuzreim“, wie oben angedeutet, erschließen Differentialverknüpfungen, gerade wenn zwischendurch noch nach möglichst sinnvollen Bindeworten gesucht wird; und zudem eine kleine Pause zum Erspüren der Gedanken eingelegt wird, nach der ich häufig vergesse, wo es in der Abfolge weitergeht. Wobei es natürlich mein Ego ist, das Vergessen will, wo es weitergeht…

    Und ich will es nur gesagt haben: Es kommt dann zuweilen tatsächlich von, den Gedanken 247 zu vergessen, obwohl er sich (als Zahl mit bestimmtem Inhalt) „nur“ wiederholt. Es ist undenkbar, doch manchmal ist es nicht möglich, auf den Gedanken zurückzugreifen, der an sich die Entspannungsphase der Konzentration ausmacht, möglicherweise, weil verschiedene Denk- und Gefühlsebenen, Instanzen, Gedächtnisareale und emotionale Sortierungen dabei miteinander verknüpft und „aufgemischt“ werden und untereinander in Resonanz gehen. Sich immer wieder am Abschweifen zu hindern und zweimal täglich den Willen zur Konzentration über den Wunsch des Egos nach „Vergessen“ und „Ruhe im Cartoon“ zu stellen, hilft, die Macht über den eigenen Geist wieder zu erlangen. Wenn es mit Leichtigkeit klappt, mich zu erinnern, muss sich das Ego gerade aus dem „Funkverkehr“ herausgehalten haben.

    Wie ich diese beiden Gedanken heute „sehe“, und wie ich den Gedanken beim jeweiligen Üben auffassen WOLLTE, lässt auf sich verändernde Gewichtungen von Denk- und Deutungssystemen schließen, die nicht „reibungslos“ nebeneinander existieren konnten, ohne sich in ihren gegensätzlichen Kraftrichtungen wechselseitig zu schwächen.
    Wieder war und ist es jedoch nur mein Ego, das etwas schon bewertet hatte, von dem es noch nicht wieder weiß, was es SONST wohl NOCH bedeuten könnte, wäre nicht schon ein Urteil gefällt worden. Es weiß eigentlich nur, was es alles verdrängen und vergessen wollte, weil es das ist, was es uns vorsätzlich vorenthielt. Zur Sicherheit vergisst es selbst, was es uns vorenthalten wollte, denn dann kann es sich nicht mehr „verplappern“ und damit „verraten“.

    Am Ende von Lektion 129 werden die Gedanken aus 128 und 129 verbunden und ein erweiterter Kontext erschlossen:

    „Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich will. Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will“. (2) (128 + 129)

    Aus diesem „Zweier-Schlüssel“ lässt sich auch ein „Dreier-Schlüssel“ kombinieren:

    128/129/247: „Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich will“, doch „Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will“, aber „Ohne Vergebung werde ich weiterhin blind (dafür) sein“.

    Als mir das Verständnis „ausging“, diese Gedanken durch geeignete Beispiele hilfreich untermauern zu können, wollte mein Ego mir natürlich beweisen, dass der Kurs nicht erlernbar sei. Wofür jedoch der Gegenbeweis anzutreten ist. Schlechte Ausreden zur Verteidigung des Ego-Denksystems fielen mir ja bisher auch „immer“ genügend ein…

    So fehlte mir „damals“ (als schlechte Ausrede) zu viel von den Konzepten des Textbuches und vor allem der Gesamtüberblick über alle zu vermittelnden Gedanken des Übungsbuches als gleichzeitig abrufbare, neben- und untereinander wirksame Verknüpfung der Inhalte. Mittlerweile konnten die Hörbücher des Textbuches die Basis für ein ausreichendes Fundament liefern, um offen für die Idee sein zu können, dass die getrennte Welt, die von der Idee des Verlustes geprägt ist, keinen wirklichen Verlust darstellt.

    Auch wird kein „Opfer“ für die Erlösung von der vermeintlichen Schuld von uns gefordert. Wesentlich dabei ist vor allem: Was der Frieden ist, den uns die direkte Kommunikation nach der Vergebung ermöglicht. Das ist, was den Frieden hier sichtbar werden lässt.

    Wir können diese beiden Sätze auf viele verschiedene Arten miteinander verknüpfen und die Bedeutungen erweitern; hier, vor der eigentlichen Lektion ein paar Assoziationen, die mir als kausale Verknüpfung zu 128 / 129 und 247 einfielen:

    1. Die Welt der Trennung, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; wobei jenseits dieser getrennten Welt eine verbundene Welt ist, die ich will; doch ohne Vergebung werde ich weiterhin blind sein.

    2. Die Welt der kämpfenden Egos, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; doch jenseits dieser Welt ist eine Welt, in der weiterhin vollständige Angriffslosigkeit und daher Heiligkeit weilt, und die ich will; aber ohne Vergebung werde ich weiterhin blind sein.

    3. Die Welt des einseitigen Verlustes, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; wobei jenseits dieser Welt eine Welt des allseitigen Gewinns liegt, die ich will; obwohl ich ohne Vergebung weiterhin blind dafür sein werde.

    4. Die Welt des Hasses, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; wobei jenseits dieser Welt eine liebevolle Welt voller Freude und Freunde ist, die ich wirklich will; doch ohne Vergebung werde ich weiterhin blind sein.

    5. Die Welt der Rache, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; doch jenseits dieser Welt ist eine Welt, die niemals der Vergebung bedurfte, und die ich will; wobei ich ohne Vergebung weiterhin blind dafür sein werde.

    6. Die Welt des Angriffs, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; hingegen ist jenseits dieser Welt ist eine Welt des völligen Friedens, die ich will; doch ohne Vergebung werde ich weiterhin blind dafür sein.

    7. Die Welt voller schuldiger und sterbender Körper, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; weil jenseits dieser Welt eine Welt des freien, unschuldigen und unsterblichen Geistes liegt, die ich wirklich will; aber ohne Vergebung werde ich weiterhin blind dafür sein.

    8. Die Welt der vergänglichen Dinge, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; während gleichzeitig jenseits dieser Welt eine ewig beständige Welt ist, die ich vollends will; jedoch ohne Vergebung werde ich weiterhin blind dafür sein.

    9. Die Welt der komplexen Lügen, die ich hier sehe, birgt nichts, was ich wirklich sehen will; erfreulicherweise liegt jenseits dieser Welt eine Welt der einfachen Wahrheit, die ich in Wahrheit will; aber ohne Vergebung werde ich weiterhin blind dafür sein.

    10. Die Welt der Hölle eines „geplagten“ Egos, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; wohingegen jenseits dieser leidenden Welt eine lichte Welt des Himmels und der Leichtigkeit ist, die ich sehen will; doch ohne Vergebung werde ich weiterhin blind dafür sein.

    11. Die Welt des scheinbar unbezwingbaren Todes, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; mithin ist jenseits dieser Welt eine Welt des ewigen Lebens, die ich wirklich will; wobei ich ohne Vergebung weiterhin blind dafür sein werde.

    12. Die Welt der Veränderung, die ich sehe, birgt nichts, was ich will; doch jenseits dieser Welt ist eine unveränderliche und ewige Welt, die ich will; einzig ohne Vergebung werde ich weiterhin blind für das Leben sein.

    13. Die Welt der blinden Zerstörung, die ich sehe, birgt nichts, was ich noch will; weswegen jenseits dieser Welt eine Welt des Friedens liegt, die ich will; doch ohne Vergebung werde ich weiterhin blind dafür sein und Verlust sehen, wo keiner möglich ist.

    Es kann gut möglich sein, dass uns das Ego an dieser Stelle einzureden versucht, der Tod wäre ein gangbarer Weg, das Leben im Jenseits (nach seiner jeweiligen, bisherigen Deutung) zu erlangen. Doch durch den Tod wird nichts erreicht, obwohl mein Ego zuweilen hartnäckig versuchte, so zu argumentieren. Da es sich durch die konsequente Anwendung der Gedanken in der Gefahr sah, die Angst- und Terrorherrschaft über meinen Geist zu verlieren und „einzubüßen“, drehte es noch einmal so „richtig“ auf. Es verdrehte die Gedanken in Ursache und Wirkung und beurteilte dabei immer alle Dinge so, wie es sie sehen und haben wollte. Ein wilder Esel kann nicht mit Ablehnung, Druck oder Zwang gezähmt werden und wir müssen zuweilen damit rechnen, dass der Esel - aus Angst oder im Unverständnis des wahren Nutzens einer jeweiligen Lernsituation - in Panik gerät und „austritt“. Den Esel nicht mehr auf Händen durchs Leben tragen zu wollen, trägt uns das Ego nach und es nimmt uns anfangs das Lernen des Kurses richtig krumm. Viel Liebe und Engelsgeduld sind erforderlich, die ambivalenten Motive und Wünsche beider Denksysteme eine Weile nebeneinander zu „sehen“ und den Eseleien keine wirkliche Bedeutung einzuräumen. Klar wird schnell klar, dass eines von beiden Denksystemen nicht richtig sein kann, doch es werden immer tiefere Ebenen der Entscheidungshierarchien „geklärt“ und neu gedeutet. Ein Klärungsprozess, in dem wir somit dem ursächlich wirksamen Grundkonflikt immer näher „auf die Pelle rücken“.

    Wenn die Sünde (also der Glauben des Egos an den Nutzen [der Andersdefinition des GÖTTLICHEN] mittels der Schuld und demzufolge der Angriff) nur mehr als Fehler aufgefasst wird; und, wenn damit die Götzen (also der Glaube an die Grenzen, die das Ego uns bisher definierte und diktierte) vergeben, verlernt und daher vergessen sind, dann leuchtet die Wahrheit jeden Rest eines bisher zwar dunklen, jedoch jetzt vergangenen Traumes hinweg. Was wird dann von „der leidenden Welt“ übrig bleiben, bis auf schattenlose Freude und alles umfassende Liebe in allen Teilen eines gemeinsam erlebten Bewusstseins?

    (Kap.26:V) „Wo die Sünde verschwand“
    https://www.youtube.com/watch?v=etZz...CzPxZ&index=92

    Welche Welt hier zu sehen gewählt werden könnte, veranschaulicht dieses Hörbuch. Der heiligste Ort in dieser Welt ist der, an dem ein uralter Hass erneut zu Liebe wird. Es sind nur 6 Absätze, die jedoch eine Ahnung davon möglich werden lassen, was mit der Welt, die wir wirklich wollen, verbunden werden könnte.

    Das kleine Hemmnis, das für das Ego einen absoluten Treuebruch darstellt, ist die Wahl, die mit Lektion 129 verbunden ist, eine Abkehr vom Denksystem des Egos und eine Hinwendung zu unserem inneren Lehrer, der im zweiten Hörbuch die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart aus den Felsen des Problemmassivs zu schlagen beginnt. Was uns vom Ego als Schuld, Sünde, Tod und Verderben mutwillig in den Weg gestellt wurde, das Grenzland undurchquerbar erscheinen zu lassen, bildet nun die individuell nachvollziehbare Grundlage, aus der der HEILIGE GEIST die Brücke in die Zeitlosigkeit erstehen lässt.

    (Kap.26:VI) „Das kleine Hemmnis“
    https://www.youtube.com/watch?v=i6Dm...CzPxZ&index=93

    Hier wird die einzige Wahl erklärt, die wir haben: „Nichts geht jemals verloren außer Zeit, und die ist am Ende völlig bedeutungslos für den wirklichen LEHRER der Welt“. (2:00) + (3)

    Wir hören nur das Echo einer Vergangenheit, die bereits vergangen ist: „Die Vergebung ist der große Befreier von der Zeit. Sie ist der Schlüssel zum Lernen, dass die Vergangenheit vorbei ist“. (6:21) + (4)

    „Und wie sehr können seine eigenen Illusionen von Zeit und Ort eine Veränderung in dem bewirken, wo er wirklich ist?“ (7:47) + (5)

    „Dieser Kurs wird euch nur lehren, was jetzt ist“. (9:55) + (6)

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010

    (1) Übungsbuch Seite 235
    (2) Übungsbuch Seite 236
    (3) Textbuch Seite 552
    (4) Textbuch Seite 553
    (5) Ebd.
    (6) Textbuch Seite 554
    Geändert von Michael (21.09.17 um 12:00 Uhr)

  5. #430

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zurück zu Lektion 129 „Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will“ (1)

    1. „Dieses ist der Gedanke, der aus dem folgt, den wir gestern übten. Du kannst dich nicht mit dem Gedanken begnügen, dass die Welt wertlos ist, denn wenn du nicht siehst, dass es etwas anderes gibt, worauf du hoffen kannst, wirst du nur niedergeschlagen sein. Unsere Betonung liegt nicht darauf, die Welt aufzugeben, sondern sie gegen etwas einzutauschen, was viel befriedigender ist, erfüllt mit Freude und imstande, dir Frieden zu schenken. Denkst du, dass diese Welt dir dieses bieten kann?

    2. Es könnte lohnen, ein wenig Zeit daranzugeben, noch einmal über den Wert dieser Welt nachzudenken. Vielleicht wirst du zugeben, dass du nicht verloren hast, wenn du jeden Gedanken an Wert hier loslässt. Die Welt, die du siehst, ist fürwahr erbarmungslos, instabil, grausam, gleichgültig dir gegenüber, schnell bereit zur Rache und mitleidlos vor Hass. Sie gibt nur, um zu widerrufen, und sie nimmt alle Dinge weg, die dir ein Zeit lang lieb und teuer waren. Keine dauerhafte Liebe ist zu finden, denn es gibt hier keine. Das ist die Welt der Zeit, in der alle Dinge enden.

    3. Ist es denn ein Verlust, stattdessen eine Welt zu finden, in der du nicht verlieren kannst, wo Liebe ewig währt, Hass nicht existieren kann und Rache ohne Bedeutung ist? Ist es denn ein Verlust, alle Dinge zu finden, die du wirklich willst, in der Erkenntnis, dass sie kein Ende haben und die ganze Zeit hindurch genauso bleiben werden, wie du sie haben willst? Doch auch diese werden am Ende ausgetauscht gegen etwas, worüber wir nicht sprechen können, denn von da aus gehst du dorthin, wo Worte völlig versagen, in ein Schweigen, wo die Sprache ungesprochen bleibt und doch bestimmt verstanden wird. (Anm: Hierzu gibt es einen späteren Kapitelabschnitt im Textbuch mit dem Titel „Jenseits aller Symbole“)

    4. Die Kommunikation, unzweideutig und sonnenklar, bleibt unbegrenzt in alle Ewigkeit. Und GOTT SELBST spricht zu SEINEM SOHN, wie auch SEIN SOHN zu IHM spricht. IHRE Sprache kennt keine Worte. Denn was SIE sagen, lässt sich nicht in Symbole fassen. IHRE Erkenntnis ist unmittelbar, wird ganz geteilt und ist gänzlich eins. Wie weit davon entfernt bist du, der du an diese Welt gebunden bleibst? Und dennoch, wie nah bist du, wenn du sie gegen die Welt eintauschst, die du willst?

    5. Jetzt ist der letzte Schritt gewiss, jetzt bist du nur noch einen Augenblick von der Zeitlosigkeit entfernt. Hier kannst du nur noch vorwärts schauen, nie zurück, um noch einmal die Welt zu sehen, die du nicht willst. Hier ist die Welt, die kommt, um ihre Stelle einzunehmen, wenn du deinen Geist von den kleinen Dingen losmachst, die die Welt hinhält, um dich gefangen zu halten. Miss ihnen keinen Wert bei, so verschwinden sie. Schätze sie, dann erscheinen sie dir als wirklich.

    6. Das ist die Wahl (Anm: Siehe 2. Hörbuch). Was kannst du denn dabei verlieren, wenn du beschließt, dem Nichts keinen Wert beizumessen? Diese Welt enthält nichts, was du wirklich willst, doch das, was du stattdessen wählst, das willst du wirklich. Lass es dir gegeben werden. Es wartet nur darauf, dass du es wählst, um den Platz all der Dinge einzunehmen, die du suchst, aber nicht willst.

    7. Übe dich in der Bereitwilligkeit, diese Veränderung vorzunehmen, morgens und abends je zehn Minuten lang und einmal noch dazwischen. Fang damit an: Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will. Ich treffe die Wahl, jene Welt statt dieser hier zu sehen, denn hier ist nichts, was ich wirklich will“. Schließe dann die Augen vor der Welt, die du siehst, und in der stillen Dunkelheit sieh die Lichter, die nicht von dieser Welt sind, sich eines nach dem anderen entzünden, bis das Anfangen des eines und das Aufhören des anderen jede Bedeutung verlieren, da sie ineinander übergehen.

    8. Heute neigen die Himmelslichter sich dir zu, um auf deine Augenlider zu leuchten, während du jenseits der Welt der Dunkelheit ruhst. Hier ist ein Licht, das deine Augen nicht erblicken können. Und dennoch kann dein Geist es deutlich sehen, und er kann verstehen. Ein Gnadentag ist dir gegeben heute und wir sagen Dank. An diesem Tag begreifen wir, dass nur Verlust es war, was zu verlieren du befürchtet hattest.

    9. Jetzt verstehen wir auch, dass es Verlust nicht gibt. Denn wir haben endlich sein Gegenteil gesehen und wir sind dankbar, dass die Wahl getroffen ist. Erinnere dich stündlich an deine Entscheidung, und nimm dir einen Augenblick, um deine Wahl zu bestätigen, indem du jeglichen Gedanken beiseitelegst und kurz bei diesem nur verweilst: Die Welt, die ich sehe, birgt nichts, was ich will. Jenseits dieser Welt ist eine Welt, die ich will“. (2)

    "Gestern" ist schon etwas her, die Lektion 128 findet sich hier:http://forum.vonwolkenstein.de/threa...Wundern/page16

    Verlust für unmöglich zu halten, lässt den letzten Götzen, die letzte Begrenzung, fallen. Doch wie sollte all dies erklärt werden, ohne schon das Textbuch einbezogen zu haben? Die Frage, ob es ausreicht, das Textbuch einmal gelesen zu haben, die Leitgedanken ganz auffassen zu können, hat sich mir zumindest beantwortet: Auf keinen Fall reichte es bei mir aus, das Textbuch nur einmal komplett gelesen zu haben, um alle Gedanken schon verstehen zu können. Verstehen ist jedoch nicht notwendig, einzig die Bereitwilligkeit für den Vertrauensvorschuss in die Anwendung wird benötigt.

    Manche der Hörbücher habe ich mir in der Gegenüberstellung beider Versionen echt recht häufig anhören müssen, bis der (bisher verdaute) Inhalt „ankam“. Was mir - beim an sich unbedeutenden Vergleich – auffiel, war die unterschiedliche Wirkung der verwendeten Personalpronomen; vom sehr häufig benutzten „Wir“ in den Hörbüchern, zum späteren „Ich“ in der Greuthof-Version. Nach dem Durchqueren des Grenzlandes wird jedoch klar, warum es im Prinzip bedeutungslos ist, ob von einem Wir oder einem Ich gesprochen wird: Die Schöpfung ist eins und ohne jede Grenze.

    Erst als ich die Textstelle wiederfand, an der das Wort „Götze“ mit der Bedeutung „Begrenzung“ gleichgesetzt wird, wurde mir klar, was mit dem Umprägen von Bedeutungszuordnungen gemeint ist: Da es immer mein Ego war, das sich an dem Wort Götze störte, was es wichtig, es so oft zu verwenden, bis es in einem erweiterten Kontext „seinen Schrecken“ verloren hat. Eigentlich haben nämlich die nutzlosen „Einwände“ des Egos dazu geführt, seine Herrschaft über meinen Geist zu verlieren. Doch wenn es seine Felle wegschwimmen sieht, verhält es sich manchmal ziemlich e-selig und bockig. Durch das häufige Ignorieren der Einwände des Egos gegen die Anwendung bestimmter Formulierungen in den Gedanken habe ich mir stückweise die Befehlsgewalt über meinen Geisteszustand zurückerobert.

    Die Grenzen, die ich noch für das Ego absteckte, waren mir nicht ersichtlich. Ich habe sie nur gesehen, weil sie zuvor schon in mir waren. Doch diese beiden Lektionen vorzustellen, ohne das Grenzland, die Vergebung und das letzte „kleine Hemmnis“ in den Worten des Kurses einbezogen zu haben, war einzig eine Grenze in meinem Kopf. Ich hatte wiederum vergessen, wer der Lehrer ist, an den sich der Leser mental wendet und, dass es immer der HEILIGE GEIST ist, der die Stimme für GOTT in jedem Geist ist. Mit der Grenze, wie weit eine Buchvorstellung gehen sollte, plage ich mich immer noch. Eigentlich dürfte ich gar keine Grenze akzeptieren, schließlich kann es kein Patent auf die Worte geben, die umsonst zum Vater führen müssen. Und das Wasser des Lebens muss umsonst sein, sonst wäre es keine gerechte, liebevolle und endgültige Lösung des einen Problems. Damit jedoch alle Seiten zu ihren Rechten kommen, empfehle ich weiterhin jedem Interessierten, sich das Buch selbst zu kaufen. Es gibt Bücher, deren Anwesenheit im Haus allein schon ein Segen ist…

    Und da es hinter dem Grenzland bedeutungslos ist, was wir zuvor vergessen wollten, rede ich ohnehin von selbst vom SELBST. Jenseits all dieser Symbole ist Kommunikation eben etwas, von dem wir einzig eine leise Ahnung besitzen. Die Übung aus Absatz 7 lässt heute mal einige Lichter ineinander übergehen und es wird uns sonnenklar aufgehen, dass die Kommunikation niemals aufgegeben wurde. Es hat sich nichts verändert, wir halten nur daran fest, die Vergangenheit festzuhalten und damit grüßt uns täglich dasselbe Murmeltier namens Ego.

    Es war ein Fehler von mir, Angst davor zu haben, dass das Ego diese beiden Lektionen für sich ummünzen könnte und daraus „Schaden“ [Verlust ist ja – bis auf Zeit - unmöglich] entstehen könnte. Wer die Entscheidung für sich trifft, den Kurs lernen zu wollen und ein ganzes Jahr dafür investieren möchte, muss ohnehin aus praktischen Gründen in das physische Buch investieren. Um diese Grenze aufzuheben, musste ich zumindest diese Lektion noch vorstellen. Es gibt keinen Tod, GOTTES SOHN ist frei. Alle Gefängnistüren waren immer offen, wir hatten uns nur an die Ketten gewöhnen wollen, als wir noch das Ego waren…

    Aber uns kann ein Licht aufgehen und wo Dunkelheit war, schauen wir auf das Licht. Was jedoch auf jeden Fall noch gesagt werden muss, ist, dass gesagt wird, es müsse nur ein einziger Schüler vollständig vergeben, um den Prozess der Sühne als Kettenbrief der Vergebung in Gang zu setzen. Alles andere fällt unter die Funktion des HEILIGEN GEISTES.

    Vergleichbar mit unserer künftig autonom fahrenden und vernetzten Fahrzeugflotte: Was ein Teil der künstlichen Intelligenz lernt, wird sofort als „Lernerfahrung“ an alle Teilsysteme weitergegeben. Der „ Hard- und Software-Assistent“ im Hintergrund der funktionalen Anwendung organisiert die Abläufe, doch am Ende wird sichergestellt, dass alle die ganze Wahrheit kennen. Diese Informationsabläufe hin zur vollständigen Erkennen der Wahrheit zu organisieren, wäre jedoch für die einzelnen Fahrzeuge selbst nicht möglich. Sie wissen ja niemals, was die anderen schon, und was sie noch nicht wissen.

    Kurz: Wir glauben immer nur, in die Köpfe anderer Menschen schauen zu können, da wir darin nur vermuten können, was in uns ist. Der HEILIGE GEIST jedoch schaut direkt in das Herz und den Verstand, sieht, was dort ist und gibt darauf die individuell passende Antwort.

    Schauen wir jedoch mit offenen Augen auf die Ewigkeit im Gegenüber, kann direkte Kommunikation ebenso „intermental“ über den HEILIGEN GEIST ablaufen. Da nur er beide Fahrzeug- und Fehlerspeicher kennt, kann nur ER die Kommunikation sinnvoll strukturieren.

    Den Moment kennt jeder: Es ist völlige Übereinstimmung ohne ein Wort zu benötigen, völliger Einklang. Es ist ein Zustand, der sofort nicht mehr ist, sobald Worte dafür gesucht werden. Wenn Worte gesucht werden, wird im Prinzip schon angesetzt, ein Problem zu formulieren, dass zuvor nicht existent war. Als erkannter und berichtigter Fehler nur ein kurzer Moment der Wahrnehmung von Zeit, zu kurz, um Wirkungen auf die Ewigkeit in unseren Geist hinterlassen zu können. Wenn all der Raum zwischen zuvor scheinbar getrennten Geistern als inexistent betrachtet wird, wo bleibt dann all die Zeit der Trennung überall im All?

    Jeder kennt doch diese zeitlosen Momente, wir vergessen sie nur halt immer wieder „zwischendurch“, wenn das Licht kurz zu flackern scheint…

    An diese Zeitlosigkeit im Gegenüber zu appellieren, kann viel erfreulicher sein, als auf fixiert auf das Ego zu starren und den Schlangenbeschwörer zu spielen, der eine illusionäre Gefahr abwehrt und im Zaume hält. Nee, der einzig wirksame Schutz für meinen Geist ist es, keinen Schutz und keine Abgrenzung zu benötigen. Grenzen gehören ins Grenzland, das von Götzen bewohnt wird; Grenzenlosigkeit gehört zur Welt hinter dem Tor, das der Verstand zuweilen vor unseren Augen verschließt. Den „Götzen“ (macht mir ja nix aus, den Begriff jetzt zu verwenden) abzuschwören und damit die unveränderte und unbegrenzte Realität der Identität aufleuchten zu lassen, sind alle Grenzanlagen aufzugeben. Im Innen wie im Außen. Es könnte als das „große Jetzt“ bezeichnet werden. Die Zeitlosigkeit, die in eigentlich jeder Lektion aufleuchten kann, wenn der Verstand keine Worte für die Erfahrung sucht, die er grad macht, sich dabei beobachtet und nach Worten für ein Urteil zu suchen beginnt...

    Wenn die Zeit still steht und die Ewigkeit in einem Moment aufdämmert, wurde erreicht, was unter (6) gesagt wurde:

    „Dieser Kurs wird euch nur lehren, was jetzt ist“. (9:55) + (6)

    Jetzt ist immer alles. „Was hier nicht ist, ist nirgendwo. Was jetzt nicht ist, wird niemals sein. Was hier ist, ist überall“. Sinngemäß von irgendwann und irgendwo. In jedem Jetzt ist immer alles. Wie sollte Verlust da möglich sein?

    Die Sorge, dass der Ewigkeit die Zeit ausgehen könne, scheint mir rückblickend zunehmend logisch unbegründet. Ach ja, nur fürs Ego-Protokoll: Grenzenlosigkeit bedeutet niemals Maßlosigkeit. Auf beide Welten gleichzeitig können wir nicht schauen. Das, was mir den Blick vernebelte, war die Zeit, die ich als maßlos groß empfand, bis der Raum zwischen den Begrenzungen überbrückt werden könnte. Beides, Zeit und Raum aufzugeben, öffnet eine weitere Tür zu dem Ort, an dem ein Verlust (der Erkenntnis) niemals für möglich gehalten wurde. Worüber sollte da nach-gedacht werden? Wurde doch alles vor-be-dacht, was meint, das Haus ist fertig uns muss nicht „gebaut“ werden. Wir sind die Welt in unserem Selbst, und zwar ganz von selbst. Wenn uns das Ego nicht gerade wieder e-selig kommt, wie es eben bei uns allen immer wieder der FALL ist.

    Wollte der Esel nicht weiter zum Sündenbock gemacht werden, könnte das Bild des Egos als einem zu zähmenden Wildpferd geeigneter sein. Der Elefant im Porzellanladen ist nur ein weiteres Symbol, für das affige Verhalten, das wir im Ego-Denkmodus an den Tag legten, so wir dieses wählten. Was es braucht, hat mein TÜV-Prüfer mal beim Diktat der Mängelliste klargesprochen: „Was dein Auto dringend braucht, ist Liebe“. Das Ego braucht Liebe, bloß keine Angst investieren, es könne uns beim Auskeilen schmerzhaft „erwischen“. Von dieser Angst lebt sein Machtanspruch. Wie äußerst blöde von mir, einer Illusion überhaupt Wirkung zu verleihen.

    Es ist mit dem HEILIGEN GEIST wie mit dem autonomen Fahren: Es lernen immer alle gemeinsam. Wie schwachsinnig erscheint es dann, auch nur einem „Auto“ (lat. wörtlich SELBST) das geringste „Wissen“ entziehen oder nicht zugestehen zu wollen? Was ein Fahrzeug der Flotte nicht weiß, stellt einen Mangel für alle „Verkehrsteilnehmer“ dar.

    Der HEILIGE GEIST ist ein wie ein innermentaler, interaktiver intermentaler „Schülerlotse“ der, die in das Nirgendwo abgebogene Seele, sanft auf ihren Rückweg zum Himmel geleitet. Somit ist weder Schaden noch Verlust überhaupt vorstellbar, geschweige denn, einer Re-Investition in das Angstdenksystem wert. Wenn keine Freude da ist, haben wir uns schon wieder für das Ego entschieden. Ist nur meine bescheidene, aber zumindest ausführliche Interpretation des bisher aufgefassten Verkehrsgeschehens…

    Es gab niemals einen Grund, überhaupt jemals irgendetwas zu sagen. Habe ich von Anfang an geahnt, wollte nur nicht gleich wieder was sagen. Und die ganze Zeit gab es die Zeit nur, weil wir den Raum dort sahen, wo keiner ist. Wenn beides zugleich als unwirklich erkannt wird, ist die Trennung zwischen uns und unserer Quelle augenblicklich aufgehoben. Und die optische Täuschung namens Ich dachte die ganze Zeit, es bräuchte Zeit dazu, den Raum zu überwinden, den die Grenzen abzustecken schienen. Aber die Stille fließt einfach darüber hinweg…

    Aber im „Zeit brauchen“ definieren wir ein „Nicht-Jetzt-SEIN“ vom großen Jetzt und so sehen wir wiederum nur, was wir beabsichtigten, zu sehen. Nur in der Auswahl von Illusionen konnte ein „Nicht-JETZT“ von allem, was jetzt und überhaupt ist, überhaupt als möglicherweise bedenkenswert zu überdenkende Möglichkeit in unserem Geist aufflackern. Eigentlich ein undenkbarer Gedanke, dass jetzt nicht sein sollte, was immer wahr war. Wenn jeder immer alles blieb, spielte Zeit somit niemals eine Rolle und alle Entfernung zwischen verbundenen Geistern muss nebenher weiterhin Illusion bleiben. Wir sind mal kurz „draußen“, wenn wir Gedanken denken, die im Himmel undenkbar sind. Was an sich völlig logisch bleiben musste…

    Wenn wir wählten, mal kurz nach draußen zu gehen, können wir auch die Wahl treffen, wieder dorthin heimzukehren, wo die Angst niemals zuhause war. Es ist der unveränderliche Geist in uns, der Angriff niemals mit einem Nutzen verband, der niemals Angst empfand. Da dieser Teil jedoch unverändert vorhanden ist, erinnert sich jeder auf die Art und Weise, die ihm vom Heiligen Geist für seine Situation angeboten werden kann. Es heißt ja ER-inn-Ern, nicht ver-äußern.

    All-ER-Dings ist es wie der Hinweis, sich auf keinen Fall einen rosa Elefanten auf einem Fahrrad in einem Porzellanladen vorzustellen, allein für sich betrachtet nicht hilfreich, wenn daneben nicht zugleich der HEILIGE GEIST als möglicher Lehrer in Erinnerung gerufen werden würde. Mit diesem berufenen Freund an unserer Seite ist es unmöglich, nicht genau das zu finden, was genau jetzt benötigt wird. Die Stille ist es, die keiner Worte bedarf, in der wir erinnern, was niemals verloren werden konnte. Es gab ganz konkret niemals die Möglichkeit für irgendeinen Verlust. Da niemand irgendwann verlieren konnte, gibt es keinen vernünftigen Grund, irgendetwas nicht zu vergeben. Was meint, es wirklich an den HEILIGEN GEIST abzugeben, damit die Angst endgültig als ursachlos betrachtet und damit aufgehoben werden kann. So wird die persönliche Vergangenheit vom Heiligen Geist aufgehoben und in Stille und Frieden eine Brücke in die wirkliche Welt gebaut.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 235
    (2) Übungsbuch Seite 236

  6. #431

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 130: „Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen“ (1)

    Es wird in ersten Absatz dieser Lektion gesagt, unsere Wahrnehmung sei konsequent. Was wir „sehen“ spiegele unser Denken wider, wobei das Denken die Wahl dessen abbilde, was wir sehen wollen. Insofern ist die „Wahl der Welten“, die wir zu sehen wünschen, maßgeblich von den „Werten“ beeinflusst. Was wir „wertschätzen“ und daher „sehen“ wollen, wird bestätigt und bezeugt, indem wir glauben, das, was wir sehen, sei wirklich da. Wenn ich mein Ego „wertschätze“, „sehe“ ich eine Welt, die von den Ego-Gesetzen bestätigt und bezeugt wird, und indem wir daran glauben, die Welt des Egos sei wirklich (in GOTTES GEIST) nehmen wir an, einem Irrtum würde kraft unserer Wahl eine Wirklichkeit verliehen. Wir können durchaus einen Irrtum „wollen“, doch dadurch wird keine Wahrheit aus einem fehlerhaften Selbstkonzept. Die goldene Regel der Wahrnehmung bleibt weiterhin die Richtschnur für die Unterscheidung des Wirklichen vom Falschen: Wir können uns nicht angemessen verhalten, wenn wir nicht „richtig“ wahrnehmen. „Richtig“ meint, dass, da wir alle gleichwertige Kinder unseres VATERS sind, wir uns so verhalten, wie wir wahrzunehmen wünschen. Sehen wir uns nicht als gleichwertige und ebenbürtige Kinder eines Vaters, wählen wir eine Welt zu sehen, die wir zwar nicht mögen, doch der wir einen „Wert“ beigemessen haben müssen, dieses nun zu „sehen“. Wir müssen daher geglaubt haben, zu wollen, was wir nun wahrnehmen und allein diese „richtige Wahrnehmung“ macht uns klar, einfach eine fehlerhafte Wahl getroffen haben zu müssen. Eine Wahl, in der wir einen vermeintlichen Wert darin sahen, Konzepte und Ideen zu verfolgen, die uns als besondere Mitglieder einer Familie definieren. So stehen sich scheinbar „zwei Welten“ gegenüber,

    Hierzu könnte auch der erste Absatz des ersten Hörbuches weiteren Aufschluss geben. Zwei Sätze des ersten Absatzes sind zunächst eingehender zu beleuchten, da sie das Prinzip der Wahrnehmung dessen veranschaulichen, was wir „sehen“, weil es zuvor in unserem Geist als wahr wahr-genommen wurde:

    „Niemand kann eine Welt erblicken, der sein Geist nicht einen Wert beigemessen hätte. Und niemand kann umhin, das zu erblicken, wovon er glaubt, er wolle es“. (2)

    Was für die Welt, die ich bisher sah, bedeutet, ich muss dem Wahnsinn (eine durch Familienbande verbundene „Gruppe“ in willkürliche Teile zu fragmentieren) einen Wert beigemessen haben. Wenn ich nicht umhinkomme, das zu erblicken, wovon das Ego gedacht haben muss, es wolle es, würde ich diesen Wahnsinn nicht erblicken müssen. Was jedoch im Umkehrschluss bedeutet, auch Heiligkeit, geistiger Gesundheit, Freude und FROH-SINN einen Wert beimessen zu können und in der Umkehrung (der Werte) dessen, was mir bisher mein Ego diktierte, erkennen zu können, welche Welt uns von selbst gefällt – da sie sich „stimmig“ (und nicht vielstimmig unstimmig) anfühlt. Wir müssen somit geglaubt haben, diese „unstimmige“ Welt so zu wollen, wie sie jetzt aus dem Wald, den wir vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, zurückschallt. Der Nachhall unrichtiger Ideen, denen wir folgten, lässt uns erblicken, was wir glaubten, als wirklich wahrnehmen zu wollen.

    Die Idee, ein „berufener Freund“ könne uns auf andere „Gedanken und Ideen“ bringen, haben wir bisher meist kategorisch ausgeschlossen und „einen Preis“ dafür gezahlt, der im Hörbuches anschaulich deutlich gemacht wird:

    (Kap. 26:VIII) „Der berufene Freund“; „Wiederholung der Grundsätze“: https://www.youtube.com/watch?v=eeht...H0l1sbdktCzPxZ

    Der erste Abschnitt des Hörbuches stellt uns den Freund vor, dem wir von selbst vom SELBST in jedem Menschen einen WERT beimessen. Da wir jedoch aus der verzerrten Ego-Wahrnehmung heraus auf alle Menschen blicken, mit denen wir in irgendeine Art von Beziehung treten, blicken wir mit verzerrten Ego-Augen auf eine verzerrte Ego-Welt. Doch in den ersten drei Absätzen, die rund 4 Minuten beanspruchen, wird uns klar gesagt, welchen Preis wir für die Annahme des Denksystems des Egos von uns selbst fordern. In der „Wiederholung der Grundsätze“, die in der annähernd identischen Greuthof-Version „Die Gesetze der Heilung“ genannt werden, wird eine Zusammenfassung der bisher im Textbuch vermittelten Inhalte angeboten.

    (Kap.26:VIIIb) „Wiederholung der Grundsätze Teil 2“
    https://www.youtube.com/watch?v=Q2Ct...H0l1sbdktCzPxZ

    Bevor die beiden Hörbücher nicht gehört wurden, kann das Tor zu der Welt, die wir wirklich wollen würden, nicht hinter den Schatten der Vergangenheit aufleuchten.

    „Diese Welt ist ein Versuch, deine Unschuld zu beweisen, während Angriff dir lieb und teuer ist. Der Misserfolg liegt darin, dass du dich trotzdem schuldig fühlst, obwohl du nicht verstehst, warum“. (3) + (4:02

    WIR wissen also nicht, warum wir uns schuldig fühlen, beginnen aber, standhaft zu behaupten, andere seien „schuld“ daran, wie wir uns gerade fühlen. Oder auf Terror und Krieg bezogen:

    Diese Welt ist ein wechselseitiger kollektiver Versuch, unsere jeweilige Unschuld zu beweisen, während die Angriffe auf unsere „Feinde“ unserem Ego lieb und teuer sind. Unser bisheriger Misserfolg besteht darin, dass wir uns trotz aller eifrig gesuchten und gefundenen „Schuldigen“ am bitteren Ende - eines jeweiligen Konfliktes - selbst schuldig fühlen, auch wenn wir nicht verstehen, was dieser unerkannte Angriff auf das GÖTTLICHE im Gegenüber „bewirkt“, denn natürlich ist er in der wirklichen Welt wirkungslos.

    Eine angemessene SELBST-Wahrnehmung kann nicht aus sich widerstreitenden Motiven und Wünschen zusammengesetzt werden, die das SELBST im Ego ansiedelt. Die Wahrnehmung des Selbst lässt alle Konzepte des Egos hinfällig erscheinen. Aus der Ego-Wahrnehmung heraus nehmen wir nicht angemessen wahr, und wir tun nicht das, wovon wir wollen, dass es uns getan werde. So schreien wir als Ego wutentbrannt in den Wald hinein, hören den Nachhall dessen, was wir „wertschätzten“ und behaupten, mit der Entstehung des unstimmigen Missklangs überhaupt nichts zu tun gehabt zu haben.

    So gibt es eine Welt, in der die Trennung (von Ursache und Wirkung) niemals stattgefunden hat und in der erkannt wird, was unsere Ursache ist, und wessen Geistes Kind wir sind. Als des reinen Geistes Kind sind wir die Wirkung unserer Ursache. Das Ego hat seine Ursache in einer nicht angemessenen Wahrnehmung, sucht ständig, diesen Mangel zu beseitigen und fühlt sich schuldig, weil es weiß, dass es aus dem Wald nur so zurückschallt, wie es - aus einer fehlerhaften Wahrnehmung heraus - hineinrief. Einen Fehler zu sehen, dem wir alle „aufgesessen“ sind, verändert jedoch nicht unsere ursprüngliche Identität. Erst wenn aus diesem Fehler, dem wir alle auf unsere individuelle Art einen „wert“ beimaßen, eine „Sünde“ gemacht wird, beginnt die Tendenz, die „schuldigen Teile“ einer Familie nicht mehr als Teil dieser Familie zu sehen.

    Wenn wir der Schuld keinen Wert beigemessen hätten, würden wir nicht das Kriegsgeschrei vernehmen, in dem versucht wird, durch Angriff und Schuldvorwürfe die verlorene Unschuld wiederzuerlangen. Wenn wir die Angst vor der Schuld an den Schuldvorwürfen nicht in den Wald hineingebrüllt hätten, Angst als „wertvoll“ für unsere Sicherheit erachtet hätten, würden wir nun keine feindliche Welt sehen. Ohne uns allen diese Fehlwahrnehmung zu vergeben, kann sie nicht dort berichtigt werden, wo sie entstand: In unserem GEIST, der sich von seinem unveränderlichen Teil im wahrsten Sinne des Wortes „abspaltete“.

    Die Welt der Abspaltung der unzähligen und voneinander abgetrennten Ego.K.O.-n-rezepte ist trotzdem einzig ein Hilferuf, ein negatives Zuwendungsspielchen. Das Ego schreit seine Wut hinaus und erwartet dafür Zuwendung und Liebe von Gott. Sein eigenes Kriegsgeschrei nimmt es als Antwort wahr und verwechselt so Ursache und Wirkung dessen, was es hört. Schlimmer noch: Das, was es auf diese Art und Weise „hört“, wird als Beweis für die Nichtexistenz GOTTES angeführt. So versucht sich das Ego seine eigene Wirklichkeit zu beweisen, die jedoch einzig auf einer fehlerhaften Grundannahme basiert. So ist diese Welt ein Ort, an dem ein uralter Irrtum seine Berichtigung findet und der Hass als Hilferuf nach Liebe erkannt wird. Warum sollte auf einen Ruf nach Liebe mit Hass geantwortet werden?

    Was wir jedoch auf keinen Fall in dieser Situation erwarten können, ist, dass GOTT unsere Fehlwahrnehmungen unterstützt oder wahr macht, indem er sie wahrnimmt. Für GOTT, der das Geschrei des Egos nicht bestärken möchte, indem ER es wahrnimmt, spricht die liebevolle Stimme, die im Hörbuch als „der berufene Freund“ vorgestellt wird. Der HEILIGE GEIST ist der DEUTER und Übersetzer dessen, was uns aus dem Wald zurückschallt. Er zeigt uns auf, welche Welt sich unser VATER für uns vorgestellt hat, ohne dass die Vorstellung der Verstellung des Egos eine Wirkung in GOTTES GEIST hinterlässt. GOTT schaut nicht auf unsere Irrtümer und kennt uns, wie wir wirklich sind. Daran orientiert sich der HEILIGE GEIST, wenn er uns „übersetzt“, was wir „hören“, doch nicht verstehen.

    Wir fühlen uns schuldig an den unbekannten Kriegsgeschrei in tausend unverständlichen Sprachen, doch ohne zu erkennen, dass es den Nachklang unserer negativen Zuwendungsspielchen abbildet, werden wir weiterhin taub und blind für die wirkliche Welt bleiben, die unverändert von dem blieb, was das Ego in seinen Angstträumen in den „Wald“ hineininterpretierte. Wer hört den Ruf nach Frieden und Anerkennung im tosenden Schlachtengebrüll? Wer begibt sich auf ein Schlachtfeld und könnte sagen, er würde den Frieden verteidigen wollen?

    Ist diese Welt nicht wirklich nur der Versuch, unsere Unschuld zu finden, indem wir den ANGRIFF wertschätzen, der nur durch Schuld zum „gerechten Angriff“ wird?

    Diese Dichotomien und Gegensätzlichkeiten schwächen unseren Willen und sich widerstreitende Motive sind die Folge. Wir gehen drei Schritte vorwärts, zweifeln, gehen zwei Schritte zurück; wir wanken und wir schwanken unter der Last der unerträglichen kognitiven Dissonanz von einem Ego- Schuldvorwurf-Geschrei zum anderen und versuchen, in dieser Schlammschlacht eine „weiße Weste“ zu behalten. Das Ego sieht GOTT als eine „ohnmächtige Macht“, wenn es meint, es könne von Wert sein, sich SEINEM Willen widersetzen zu wollen. Es muss sogar daran glauben, dass dies möglich ist, doch der Preis dafür, den Thron des VATERS zu usurpieren, ist die Angst vor dem, was uns als Wirkung all der Fehlwahrnehmungen nun wirklich erscheint, es aber in GOTTES GEIST nicht ist. GOTT sieht unsere Irrtümer nicht als Wirklichkeit an, der dafür berufene Freund ist der HEILIGE GEIST, der beide Welten sieht, jedoch an den Gedanken festhält, die Gott von seinen unschuldigen Kindern hegt und pflegt. Für GOTT ist das Ego keine Wirklichkeit, daher sollte es auch für uns keine wirksame Wirklichkeit sein. Was wir hören, und von dem wir annehmen, wir hätten die Geräusche nicht verursacht, war ein Hilferuf SEINER Kinder nach der Liebe des VATERS. Warum sollte das Bedürfnis nach Liebe mit Hass erfolgreich beantwortet werden können? Wenn wir also Hass vernehmen, ist dies immer ein Hilferuf nach Liebe. Wenn wir Sturm ernten, haben wir den Wind gesät. Wir säen den Hass und erwarten Liebe dafür zu erlangen, dabei verdrehen wir Ursache und Wirkung.

    In den Worten des Kurses liest sich die Lektion 130 ab dem zweiten Absatz wie folgt:

    2. „Wer aber kann wirklich gleichzeitig hassen und lieben? Wer kann sich etwas wünschen, wovon er nicht möchte, dass es Wirklichkeit habe? Und wer kann sich entscheiden, eine Welt zu sehen, vor der er Angst hat? Angst muss blind machen, denn das ist ihre Waffe. Das, was du zu sehen fürchtest, kannst du nicht sehen. Somit gehen Liebe und Wahrnehmung Hand in Hand, Angst aber verschleiert in der Dunkelheit, was da ist.

    3. Was also kann die Angst auf die Welt projizieren? Was gibt es in der Dunkelheit zu sehen, was wirklich ist? Die Wahrheit wird von der Angst verfinstert, und das, was übrig bleibt, ist nichts als eingebildet. Doch was an blinden Phantasien, geboren aus der Panik, kann wirklich sein? Was würdest du wollen, damit es dir gezeigt wird? Was würdest du in einem solchen Traum bewahren wollen“? (4)

    Ja, was würden wir in einem solchen Traum bewahren wollen? Wir hielten einen „solchen Traum“ in der Angst des Ego-Denkmodus nicht für möglich. Wer hat sich einmal Gedanken darüber gemacht, was ihm von unserem berufenen Freund gezeigt werden könne, was in einem solchen Traum zu bewahren wäre?

    Wir können somit entweder eine Welt sehen, die die Angst zur Grundlage der Wahrnehmung macht. Darin hätten wir keine Möglichkeit, etwas zu wollen, damit es uns gezeigt werde; und zu sehen, was wir wirklich zu sehen wünschen. In der Welt, in der uns der HEILIGE GEIST aufzeigt, warum es von Wert ist, auf GOTT zu vertrauen, wird die Wahrheit nicht von der Angst verfinstert und somit kann der Goldenen Regel der Wahrnehmung angemessen Rechnung getragen werden. Was würden wir in einem Traum bewahren wollen, von dem wir glaubten, er spiele sich in der Hölle ab, nur weil wir unser eigenes Angstgeschrei vernahmen?

    Es ist möglich, eine Welt zu sehen, in der ein berufener Freund an unserer Seite geht und unsere früheren Irrtümer in eine beständige Wahrheit übersetzt. Was wollten wir bewahren wollen, außer der ganzen Wahrheit? Solange wir nicht angemessen und wahrheitsgemäß wahrnehmen, wer wir wirklich sind, können wir uns auf keinen Fall angemessen verhalten. Da dies jedoch uns alle betrifft, sollten wir einfach die Fehlwahrnehmung berichtigen und keine Sünde daraus machen. Die Welt, die wir ohne Sündendefinition und Schuldvorwürfe sehen, wird eine völlig andere Wahrnehmung mit sich bringen, in der liebevolle Gerechtigkeit Hand in Hand mit der Wahrheit geht.

    Sollten wir die Fehlwahrnehmung der Angst in einem solchen Traum wirklich bewahren wollen? Wir dachten ja bisher gemeinhin, Gefangene in diesem Traum zu sein und sahen uns in den wenigsten Fällen als der Träumer des Traums. Doch ist der Held des Traumes von selbst das SELBST oder das Ego?

    So folgen zunächst noch die Absätze 4 – 6, das Gefühl dafür aufkommen zu lassen, mit dem ein Bewahrens werter Traum zu träumen wäre, würde eine andere Welt gesehen und mit einem Wert verbunden werden:

    4. „Die Angst ist alles, was du zu sehen meinst, gemacht: Jede Trennung, alle Unterscheidungen und die Vielzahl der Unterschiede (innerhalb unserer Familie, Anm.) von denen du glaubst, dass sie die Welt ausmachen. Sie alle gibt es nicht. Der Feind der Liebe hat sie sich ausgedacht. Die Liebe kann aber keinen Feind haben, deshalb haben sie (die Angstträume, Anm.) weder Ursache noch Sein, noch irgendwelche Folgen. Sie können wertgeschätzt werden, bleiben aber unwirklich. Man kann nach ihnen suchen, aber sie sind nicht zu finden. Heute wollen wir nicht nach ihnen suchen noch diesen Tag damit vergeuden, dass wir suchen, was nicht gefunden werden kann.

    5. Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen, die sich in keiner Weise überschneiden. Suche nach der einen, die andere verschwindet. Nur ein bleibt. Sie sind der Wahlbereich, über den deine Entscheidung nicht hinausgehen kann. Das Wirkliche und das Unwirkliche ist alles, was zur Wahl steht – und nichts anderes als das.

    6. Heute wöllen wir nicht versuchen, einen Kompromiss zu schließen, wo keiner möglich ist. Die Welt, die du erblickst, ist der Beweis, dass du schon eine Wahl getroffen hast, die genauso allumfassend ist wie ihr Gegenteil. Und was wir heute lernen möchten, ist mehr als bloß die Lektion, dass du nicht zwei Welten sehen kannst. Du lernst auch, dass diejenige, die du siehst, vom Standpunkt aus, von welchem du sie siehst, ganz konsistent ist. Sie ist aus einem Guss, weil sie einem einzigen Gefühl entstammt und ihre Quelle in allem widerspiegelt, was du siehst“. (5)

    Diesen Satz möchte ich ans Herz legen: Die Welt, die wir jeweils sehen können, ist aus einem Guss, WEIL sie einem einzigen, jeweiligen Gefühl entstammt und dieses Gefühl an seine Quelle gebunden ist. Beim Ego ist diese Quelle Angst, bei unserem VATER ist die alleinige Quelle immer nur LIEBE. Das Ego vertritt halt das K.O.nzept, dass es eine „hasserfüllte Liebe“ geben könnte, wie es auch eine „machtlose Macht“ oder eine „partielle und doch gerechte Gerechtigkeit“ in GOTT sieht. All diese gespaltenen Vorstellungen machen eine Welt, in der Angst und Panik die Wahrnehmung der jeweiligen Situation bestimmen.

    Eine hasserfüllte Liebe, eine teilweise Gerechtigkeit, ein umkämpfter Frieden und eine machtlose Macht sind dichotome K.O.-rezepte für eine Welt, die uns gefällt und „Bewahrens wert“ erscheinen könnte. Doch das Ego hat uns von dieser „Wahlmöglichkeit“ bisher wenig „erzählt“, die uns der HEILIGE GEIST mit dieser Lektion anbieten möchte. Wir erträumten eine Welt, in der das Ego mit einem Wert verbunden wurde. Wie sähe eine Welt aus, in der Heiligkeit, Frieden und Harmonie mit einem Bewahrens werten Wert verbunden würden?

    Ist es nicht das Gefühl der Angst, das uns die Ego-Welt wie aus einem Guss erscheinen lässt? Welches Gefühl wird jedoch GOTT gefühlt haben, als ER die Gedanken hegte, die ER immer noch pflegt?

    Denn das nächste K.O.-Rezept des Egos ist natürlich eine nur zeitweise beständige Ewigkeit, was sich auch in der selektiven Wahrheitssuche ausdrückt, mit der das Ego die Wahrheit zu dem macht, was gerade nutzt. Doch das blöde Gefühl der Schuld wird es dabei nicht los und daher versucht es, diese Schuld an anderen Menschen, Situationen, GOTT oder „die böse und gefährliche Welt“ auszulagern. Doch wir sehen nur, was schon zuvor in unserem Geist war. Das ist die Wahl, die schon getroffen wurde, die uns vom Ego jedoch verschwiegen wurde.

    Die Absätze 7 bis 11 folgen. Wie gesagt, die Lektionen 121 bis 200 sind recht ausführlich und in jedem Leitgedanken ist die Möglichkeit enthalten, den gesamten Kurs zu verinnerlichen. Daneben besitzt zum Glück jeder Geist einen eigenen berufenen Freund, wenigstens das wollte klar gesagt worden sein. Wie könnten wir eine Welt sehen, über deren Bewahrens werten Teile, als die „Übersetzung und Übertragung“ dessen, was in der Zeit der Ewigkeit würdig wäre, wir uns noch gar keine Gedanken gemacht haben, da wir weder den HEILIGEN GEIST sahen, noch, seine Fragen damit erkennen konnten:

    „Was würdest du wollen, damit es dir gezeigt wird? Was würdest du in einem solchen Traum bewahren wollen“?

    Diese Möglichkeit wurde vom Ego unterschlagen, doch wir sollten es lieber lieben, statt es dafür zu erschlagen. Denn es ist Teil unseres Geistes und wir werden diesen Geist nicht los, indem wir ihn anderen „anhängen“. Es ist eben voll berechtig erscheinender Furcht davor, dass wir bemerken könnten, welche Wahl es schon für uns getroffen hat, ohne uns zu fragen, ob wir diese Welt SO sehen wollen. Was wäre es wert, für die Ewigkeit bewahrt zu werden?

    Ist es nicht die Wahrheit, die in Ewigkeit wahr sein muss, will sie es jemals gewesen sein?

    Aber könnten wir die Wahrheit „schon“ freudig begrüßen? Denn dass, was wir fürchten, werden wir nicht sehen. Oder ist dies der Zeitpunkt im Ablauf des Äons, an dem die Wahrheit einfach zu offensichtlich wird, um noch weiter in der Dunkelheit gehalten werden zu können? Wer die Wahrheit fürchtet, hat ein Urteil gesprochen, das nicht mit Wahrheit gefüllt werden konnte. Doch bei näherem Hinsehen werden wir feststellen, dass wir allen Grund haben, froh darüber zu sein, uns mit der bisherigen Wahl geirrt zu haben, denn Freiheit war es nicht, die wir auf diese Art und Weise fanden, als wir uns an die „Weltsicht“ des Egos banden…

    Ach ja, die Hörbücher kann ich nur erneut ans Herz legen. Aber ihr habt ja den gleichen Freund wie wir alle. Das ist liebende Gerechtigkeit ohne Ausnahme und Besonderheit. Jede Ausnahme von der Liebe wäre Hass, doch was allumfassend ist, kann kein Gegenteil haben.
    Wie könnte es jemals hasserfüllte Liebe geben? Was für eine Welt, die doch aus solchen Gedanken und dem damit einhergehenden Angstgefühl entspringt. „Eigentlich“ kann ein solches Konzept nicht „richtig“ sein, das verstehe ich selbst im Ego-Denkmodus des Nachhalls der Schuld, die niemals wirklich gemacht wurde in GOTTES GEIST.

    Das Ego überträgt seine begrenzten Vorstellungen eben auf Gott und kann sich nicht vorstellen, was der Heilige Geist uns im Tausch dafür anbieten möchte, so wir bereit wären, offen noch einmal zu wählen, was wir zu sehen beabsichtigen, damit uns Heiligkeit gezeigt werde und eine Macht, die kein Gegenteil kennen kann, ohne gespalten zu sein, was wir jedoch nur als Ego-Spiegelung annehmen können. Mit Wahrheit können wir die bisherige Annahme eines hasserfüllt liebenden GOTTES jedenfalls nicht füllen. Wir hören nur, was wir in den Wald hineinriefen. Was wir hören würden, würden wir einmal still hinhören und das Echo der panischen Hilferufe ausklingen lassen, können wir jetzt noch nicht wieder wissen. Wir haben niemals nicht nach unserem Vater geschrien, indem wir andere für den Verlust der Einheit (mit einem, für uns alle berufenen Freund,) verantwortlich machen wollten.

    In dem Teil unseres Geistes, der nicht dieses Ego Konzept mit einem Wert zu verbinden und zu verknüpfen „gelernt“ hat, ist jedoch eine Vorstellung von dem bewahrt worden, was als des Bewahrens wert wäre, so wir uns zum Träumer des Traumes erklären wollen. Kann es sein, diese Freiheit zu besitzen, doch niemals für möglich gehalten zu haben?

    Was kann es schaden, unseren berufenen Freund zu fragen und eine andere Wahl zu treffen? Doch wenn das Ego in „seiner Welt“ ist, hat es alle Fragen schon beantwortet und eine Wahl für uns getroffen, die weder unseren Willen, noch unsere Freiheit ins Auge fasst. Womit das Ego fast „unschuldig“ leben könnte, wir „ahnen“ es ja nur, doch mit seiner Wahl hat es auch den Willen GOTTES für sich „umgemünzt“, was natürlich Doppelbindungen wie „machtlose Macht“, „ohnmächtige Wut“, „hasserfülle Liebe“ und ein mit Sicherheit tödlich verlaufendes Leben mit sich bringt.

    Wer könnte damit den Himmel verbinden? Immerhin sollte der Himmel des Bewahrens werte Bestandteile aufweisen, die, wie wir nun wissen, durchaus durch die Mitschöpfung in der Zeit um Elemente erweitert werden kann. Dier und nun ist es das Element der Vergebung, welches zuvor im Himmel unbekannt war. Wenn wir jedoch dorthin zurückgekehrt sind, nachdem das Lachen über die Absurdität unseres Irrtums einmal verklungen sein wird, dann ist der Nutzen von Vergebung auch im Himmel gegenwärtig und kann niemals wieder unerinnert bleiben. So wird ein Problem endgültig gelöst, was bedeutet, es wird auch in der Ewigkeit niemals wieder aufkommen.

    Was glaubt Ihr, wie sehr wir uns alle gewundert hatten, als einmal im Himmel die Frage gestellt wurde, was Vergebung eigentlich ist und wie es sich anfühlen könnte, etwas zum Vergeben zu haben. Natürlich konnte es im Himmel keine Gründe für irgendetwas geben, was zu vergeben gewesen wäre. Es gab keine Schuld, da alle Gaben gerecht vergeben wurden. Doch es gab das Bedürfnis und obwohl GOTT es nicht teilte, gab ER uns die Möglichkeit, unsere Erfahrungen, wie sich Vergebung anfühlen wird, zum „GUSS“ zu machen, dessen Spiegelform das Ego uns vorzeichnet. Das Ego hat die „Gegenform“ gemacht, an der wir ablesen können, was das Gegenteil einmal sein wird. Ohne sich an das zu erinnern, was es vorgibt, vergessen zu haben, wäre das nicht möglich gewesen. Wenn wir über die Möglichkeit nachdenken, die der HEIIGE GEIST uns anbietet, sind wir dort, wo das Ego uns nicht gerne sieht: Dort, wo ein uralter Hass in Liebe gewandelt wird. Für das genaue Nachzeichnen der Gussform sollten wir dem Ego an sich dankbar sein. Wir hätten glatt vergessen, was wir vergessen wollten. So beweist es uns, dass eine Erinnerung an die Wahrheit ganz tief in uns verborgen sein muss.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 237
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seite 558
    (4) Übungsbuch Seite 237
    (5) Übungsbuch Seiten 237 / 238

  7. #432

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 130 Teil 2 „Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen“. (1)

    7. „In Danksagung und Dankbarkeit geben wir heute sechsmal fünf Minuten an den Gedanken, der jedem Kompromiss und Zweifel ein Ende bereitet, und gehen über sie alle als eins hinaus. Wir wollen nicht tausend bedeutungslose Unterscheidungen treffen oder versuchen, einen kleinen Teil der Unwirklichkeit mitzubringen, wenn wir unseren Geist dem widmen, nur zu finden, was wirklich ist.

    8. Fang deine Suche nach der anderen Welt damit an, dass du um eine Stärke jenseits deiner eigenen bittest und begreifst, wonach du suchst. Du willst keine Illusionen. Und du kommst zu diesen fünf Minuten, indem du all die unbedeutenden Schätze dieser Welt aus der Hand legst. Du wartest darauf, dass GOTT dir hilft, indem du sagst:

    Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen. Lass mich die Stärke, die GOTT mir schenkt, annehmen und keinen Wert in dieser Welt sehen, damit sich meine Freiheit und Erlösung finden möge.

    9. GOTT wird da sein. Denn du hast die große unfehlbare Macht angerufen, die diesen Riesenschritt in Dankbarkeit zusammen mit dir tun wird. Und sicher wirst du sehen, wie SEIN Dank sich in fassbarer Wahrnehmung und in Wahrheit ausdrückt. Du wirst nicht an dem zweifeln, was du erblickst, denn auch wenn es Wahrnehmung ist, ist es nicht die Art von Sehen, die deine Augen allein vorher gesehen haben. Und du wirst erkennen, dass GOTTES Stärke dich unterstützte, als du diese Wahl getroffen hast.

    10. Weise jede Versuchung heute leicht von dir, wann immer sie sich zeigt, indem du dich einfach an die Grenzen deiner Wahl erinnerst. Das Unwirkliche oder das Wirkliche, das Falsche oder das Wahre ist das, was du siehst, und einzig, was du siehst. Die Wahrnehmung stimmt überein mit deiner Wahl, und Hölle oder HIMMEL, kommen als eins zu dir.

    11. Akzeptiere einen kleinen Teil der Hölle als wirklich, und du hast deine Augen verdammt und deine Sicht verflucht, und was du dann erblickst, das ist fürwahr die Hölle. Und dennoch bleibt die Befreiung des HIMMELS immer noch im Bereich deiner Wahl, um an die Stelle all dessen zu treten, was dir die Hölle zeigen will. Du brauchst nur irgendeinem Teil der Hölle, welche er auch immer annimmt, einfach zu sagen:

    Es ist unmöglich, zwei Welten zu sehen. Ich suche meine Freiheit und Erlösung, und dies ist nicht Teil dessen, was ich will“. (2)

    Was GOTT für uns will, ist vollkommenes und allumfassendes Glück und nichts, was dieses nicht ist, kann wirklich als Freiheit bezeichnet werden. In den folgenden drei Hörbüchern wird das Kapitel 26 abgeschlossen und zuvor kann die wirkliche Welt, die uns der HEILIGE GEIST anbieten möchte, nicht ganz gesehen werden.

    (Kap.26: IX) „Die Augenblicklichkeit der Erlösung“:
    https://www.youtube.com/watch?v=rPu6...CzPxZ&index=96

    (Kap.26:X) „Denn SIE sind gekommen“:
    https://www.youtube.com/watch?v=1_2a...H0l1sbdktCzPxZ

    (Kap.26:XI) „Der verbleibende Auftrag“:
    https://www.youtube.com/watch?v=YyXr...CzPxZ&index=98

    Die wirkliche Welt ist die Welt, die wir uns niemals zu träumen lassen wagten. Wenn wir jedoch verstehen, dass die Zeit für unsere Heiligen Gäste keine Rolle spielt, ist auf jeden Fall wesentlich mehr möglich, als wir bisher für möglich hielten. Was wir nicht verstehen müssen, doch meine bescheidene Ansicht ist es, dass jeder Lektion ein dafür bestimmter „Lektionsfachlehrer“ zugeordnet ist, was insgesamt vom Heiligen Geist koordiniert wird.

    Es folgen dann im Textbuch noch 5 Kapitel:
    27. Die Heilung des Traums
    28. Das Aufheben der Angst
    29. Das Erwachen
    30. Der Neubeginn
    31. Die letzte Schau

    Nach der letzten Schau wird es jedoch keine Mehrzahl an Gästen mehr geben, denn jeder Gast trägt ein Stück des Selbst in unseren Geist, das in seiner Gesamtheit ein Heiliger Gast ist. Das Bewusstsein, dass sich selbst als SELBST erkennt, ist immer eine Einheit und eine Ganzheit. Gleiches gilt für die Welt der Illusionen, die auch aus einem Guss zu bestehen scheint, der jedoch auf deinem Gegenteil zur Wahrheit aufbaut und daher gegensätzliche „Mächte“ annimmt.

    Was das Ego „sieht“, kann mit einem „behinderten Götzenbild“ verglichen werden, einer „machtlosen Macht“, einem Widerspruch in sich, den es im Lichte der Wahrheit nicht geben kann. Was alle Zweifel gehen lässt. Über die Zweifel hinauszugehen, muss die Anziehungskraft der selbst gewählten Dunkelheit dadurch überwunden werden, dass die Schuld als ursachlos, Verlust als unmöglich, die Liebe als ohne Gegenteil und Gott als ohne Grenzen wahrgenommen werden. Sonst sehen wir einen behinderten Götzen, der einer Anbetung nicht würdig wäre. Von selbst sehen wir jedoch ganz automatisch ein SELBST, wenn wir ganz wir selbst sind und nicht gerade im Abseits weit „neben“ uns stehen.

    Was wir sehen, wenn wir nicht neben uns stehen und „außer uns vor Panik, Angst und blind vor Zorn sind“, zeigen die letzten fünf Kapitel auf. Es könnte als die Beschreibung der wirklichen Welt gelten, die Belohnung für all die Mühen, die unser Verstand aufbringen musste, für eine Zeit in zwei Welten gleichzeitig sein zu wollen. Eine einzige Illusion, ein kleiner Teil der Hölle, in dem noch jemand durch Schuld eingesperrt erscheint, hindern uns jedoch, der Wahrheit ein freudiges Willkommen anzubieten.

    Nach der letzten Schau wird die Frage nicht mehr sein, wie Friede möglich ist - in dieser Welt, sondern es wird klar werden, dass es mit unseren Heiligen Gästen unmöglich war, keinen Frieden dorthin zu tragen, wo ein alter Hass die Liebe lieblos und die Macht machtlos erscheinen ließ. Erscheinungen erscheinen jedoch nur wirklich, solange sie uns nicht als Illusion erscheinen. Als Illusion erkannt, verliert die Ego-Welt ihre Grundlage. Doch dahinter muss die andere Wahl gesehen werden. Was zunächst vor allem die „Augenblicklichkeit der Erlösung“, unsere „Heiligen Gäste“ und „den verbleibende Auftrag“ einzubeziehen notwendig machte.

    Vor einem Urteil über das, wovon wir kaum mehr als einen blassen Schimmer erahnen, sollten die „Belohnungen“ als Möglichkeit angenommen werden, die uns der HEILIGE GEIST in seiner obigen Frage anbietet:

    Was wollen wir gezeigt bekommen?
    Was davon sollte wirklich bewahrt werden?

    Zumindest hat sich der Leser nun zu den Belohnungen durchgearbeitet, die für die Kinder des Reinen Geistes eine Selbst-Verständlichkeit hätten bleiben müssen, wären wir nicht auf den unsäglichen und kaum denkbaren „Trichter gekommen“, eine Welt sehen zu wollen, die – für einen kleinen Augenblick in der Zeit - der Vergebung zu bedürfen schien. Doch was konnten wir verlieren, wenn wir alle genau das haben, was wir alle sind, weil wir alle waren, sind und bleiben, was wir in Ewigkeit von GOTT schon erhalten haben?

    Was wäre als zu vergebender „Straftatbestand“ im HIMMEL in Frage gekommen, außer der Vorstellung MEHR als ALLES (in der Besonderheit des Entzuges der Göttlichkeit durch einen Schuldvorwurf) NUR FÜR SICH zu erlangen? Es muss einen Teil in uns gegeben haben, dem alles nicht genug war. Ein Teil, der - um die Schuld sehen zu wollen - die notwendig war, den Nutzen der Vergebung aus der Zeit in die Ewigkeit zu tragen; und dadurch diese Frage eindeutig und endgültig ein- für allemal beantwortet zu haben. Wir hatten ein Bedürfnis, dem GOTT nachkam, obwohl ER dieses an sich wahnsinnige Bedürfnis, erst Schuld empfinden zu müssen, um später Vergebung erlernen zu können, wahrlich (didaktisch) nicht teilte.

    ER benötigte die Erfahrung des Vergessens der GÖTTLICHKEIT nicht, wir benötigten die Erfahrung (der Gegenform) letztlich ebenso wenig, was uns wohl langsam endgültig klar geworden sein sollte. Wir glaubten nur, diese Erfahrung machen zu wollen. Jetzt haben wir diesen kurzen Augenblick des Vergessens so oft und lange inszeniert, dass wir glauben, die Darbietung des Egos sei die Wirklichkeit. Nein, wir haben damals im Himmel jemanden gefunden, der hier unten etwas tun wollte, was der Goldenen Regel der Wahrnehmung widersprach und Schuld hervorrief. Wir haben nur vergessen, dass wir unseren Schuldigern JETZT sagen wollten, dass wir sie einst darum gebeten haben, dies zu tun, DAMIT wir Vergebung als Erfahrung fest in der Erde verankern können und aus einem Guss eine Welt entsteht, der schon vergeben war, als die Frage aufkam, wie sich Vergebung wohl anfühlen würde.

    An einem Ort, an dem es weiterhin nichts gibt, was zu vergeben wäre, konnte der Nutzen von Vergebung nicht gespürt werden. Dazu benötigten wir die „Gegenform“ der Ego-Welt, fest gemauert in der Erde, die uns zeigt, was wir brauchen, den Ton der Glocke zu vernehmen, die uns sanft aus der langen Zeit des selbst gewählten Vergessens aufweckt, so wir dieses nicht mit Furcht verbinden. Die Wahrheit kommt nicht dorthin, wo sie gefürchtet wird, da sie eine Macht darstellt, die sich einer Illusion nicht widersetzt. Warum sollte die Wahrheit sich einer Illusion aktiv widersetzen? Sie bleibt in alle Ewigkeit die Wahrheit und durch alle Zeiten hindurch sie selbst. Wie die Liebe kann Wahrheit nur total sein.
    Der HEILIGE GEIST ist unser Lehrer für die Totalität GOTTES, die wir nicht sehen können, solange wir GOTT fürchten, statt ihn mit Freude zu begrüßen.

    Bevor schon ein Urteil darüber gefällt wird, was die Welt jenseits dieser Welt beinhalten wird, sollte von unserer Warte noch nicht beurteilt werden, was unser Ego darin vermutet. Hab die restlichen Seiten des Textbuches erneut gelesen und damit auch das Textbuch drei Mal durchgehend durch, zusätzlich mehrmals die Hörbücher. Wieder und wieder konnte ich weitere Inhalte entdecken, die mein Ego vorher geflissentlichst „überlesen“ wollte und die offensichtlich „damals“ noch nicht am „Zensor“ vorbei in mein Bewusstsein gelangten. Ich merke ja meistens nicht, dass ich etwas gerade nicht bemerke. Erst wenn wir merken, etwas nicht gemerkt zu haben, offenbart sich ein Irrtum als illusionäre „Erscheinung“, vorher hat es den Anschein, als sei die Ego-Welt das einzig Wahre und ohne wählbare Alternative für die GÖTTLICHKEIT in jedem Teil einer verbundenen Familie, die sich leider noch nicht ganz so sieht. Was in die Gesamtweltweitsicht noch als schon vorhanden zu integrieren wäre, sind die restlichen fünf Kapitel.

    27. Die Heilung des Traums (Träumer oder Traum?)
    28. Das Aufheben der Angst (Aufgabe der Ego-Werte und der Angriffsgedanken, Erlangung von „innerer Sicherheit“)
    29. Das Erwachen (die Welt des Traumes, der EINZIG Bewahrens wertes enthält)
    30. Der Neubeginn (die Entscheidungsregeln für eine andere Wahl)
    31. Die letzte Schau (das, wonach wir wirklich suchen; doch was wir dort suchten, wo es nicht zu finden war – in der „Denkhalbwaisendunkelkammerwelt“ des erst halbweisen Halbwaisen - dem Ego)

    Was sich offenbaren könnte, muss begrüßt werden. Gott widersetzt sich dem Widerstand des Egos nicht. GOTT greift das Ego nicht an, auch wenn das Ego dies in seiner bisherigen geistigen Umnachtung glauben mag, und daher eine Heidenangst vor Gott besitzt. Wie gesagt, auf die Idee, dass wir das Ego für diese Erinnerung an die Gegenform durchaus lieben könnten, WEIL dies die Möglichkeit der Erinnerung BEWEIST, kommt es in seiner panischen Angst noch nicht. Es glaubt ja nicht an die Macht, die mit der Vergebung einhergeht und Hand in Hand mit liebender Gerechtigkeit. Warum sollte sich GOTT jedoch nicht grenzenlos freuen, wenn wir einen Irrtum mit der Hilfe des HEILIGEN GEISTES als nur IRRE-TUN erkennen. Wir haben nur so getan. Als hätten wir vergessen, was wir vergessen mussten, um die Schuld ganz kurz als wirklich „begründet“ zu empfinden, was uns den Nutzen der Vergebung ermöglichte. Daher freue ich mich unbändig, mich bisher vollständig geirrt zu haben und behaupte fortan das genaue GEGENTEIL eines illusionären Gegenteils.

    Welcher nicht gänzlich behinderte Halbgott würde ein Gegenteil von sich selbst erschaffen, mit der Macht, seinem Willen ewiglich (und noch dazu aus der Zeit heraus) zu trotzen? Wir sind alle Trotz-Kisten voller erlernter Ego-Inhalte, die uns niemals wirklich ausfüllten. Was alle aus- und auffüllt ist, auf eine uralte Liebe zu schauen, die kurz vom Hass verdunkelt schien. Doch es ist wie eine dunkle Wolke, die am Himmel kurz vor der Sonne entlangzieht: Der Himmel ist zu groß, um ihn mit einer Wolke ganz und dauerhaft zu überdecken. Und selbst jetzt ist die Sonne hinter den Wolken immer noch die Sonne, die sie wieder sein wird, wenn der Wind – das himmlische Kind – die Wolken - als substanzlos bewiesen - einfach zur Seite fegt. Warum hätte der Himmel also eine Hölle erschaffen sollen? Das wäre doch sowas von beschränkt, dass diese „Idee“ nur vom Ego stammen kann. Und das tat sie auch…

    Es wird noch ein Wert in dieser absurden Idee (der Ego-Welt) gesehen, sonst würden wir nicht mehr sehen, was wir schon lange nicht mehr wirklich sehen wollen. Wir sehen noch nicht, dass alle Dinge, von denen wir denken, dass wir sie sehen, in Wahrheit nur die Ideen und Gefühle spiegeln, die damit in uns verbunden werden.

    Wie der Skorpion, der zu dringenden Geldgeschäften auf eine Insel im großen Teich reisen musste und eine allseits als gutmütig und hilfsbereite bekannte Kröte fand, die ihm die Überfahrt trockenen Fußes ermöglichen sollte. Denn der Skorpion konnte selbst nicht schwimmen. Die Kröte war zwar gutmütig, doch nicht vollkommen blöde und fragte den Skorpion ganz offen, welchen Grund es denn für ihn geben könnte, sie unterwegs nicht zu stechen. Denn genau das war es, was die Kröte bisher über den Skorpion gehört hatte. „Liebe Kröte“, sprach der Skorpion, „sei kein Frosch. Warum sollte ich dich denn stechen, dann würde ich doch selbst ertrinken. So dumm werde ich doch nicht sein“. Als sie mit einem Frosch verglichen wurde, kam die Kröte natürlich in Zugzwang und willigte ein. Mitten auf dem Teich fühlte sie einen höllischen Stich auf ihrem Rücken. Sie konnte noch sagen: „Du Narr, jetzt werden wir doch beide sterben“. „Ja“, sagte der Skorpion, „ich weiß, aber ich konnte nicht anders“.

    Das Ego konnte nicht anders, als genau dieser Narr zu sein, damit wir daran erkennen können, was wir schon mal auf gar keinen Fall sind. Und erst wenn wir das genau wissen, könnten wir uns angemessen verhalten. Vorher wissen wir - im wahrsten Wortsinn - nicht was wir tun, denn wir wissen nicht mehr, wer wir sind, wenn wir nicht das Ego sind. Wir stehen zu weit neben uns selbst, als wir uns selbst noch als unser Selbst erkennen wollen könnten, obwohl es natürlich unser Wille ist, uns UND unser SELBST wahrheitsgemäß zu erkennen. Wer würde bewusst eine Illusion wählen, wurde sie erst als Irrtum und erblassende Erblast der kognitiven Dissonanz erkannt. Als zu schweres Joch für einen leichten Weg, der meist etwas verspricht, was in der Zukunft liegen muss und daher JETZT nicht sein kann, was es schon ist…

    Wir wussten halt nicht, warum wir immer so erb-lassen, beim „unser Erbe lassen“. Das Erbe nicht anzutreten, hebt die Existenz der gegebenen Gaben jedoch nicht auf. Es verzögert die Annahme der Gaben eventuell für eine Zeit, sie als nicht als gegeben anzusehen, doch die Möglichkeit, das gegebene Erbe anzutreten, bleibt bestehen. GOTT kennt keinen Entzug von Gaben, die gegeben wurden, bevor die „Zeit des Vergessens“ geboren wurde. Wenn allen Kindern einer gleichwertigen Familie alles gegeben wurde, welchen Grund sollte es geben, einen kleinen Teil davon als „besonders“ anzusehen, indem er anderen entzogen wird? So entzieht der Entzug eines Einzelnen allen immer das Ganze.

    Was an die Stelle all des Ego-Schwachsinns treten wird, ist die einzig gerechte und liebevolle Assoziation, worin die freie Entwicklung aller, die Bedingung für die freie Entwicklung eines jeden Kindes GOTTES ist. Was wir einem Teil von GOTTES Familie entziehen, entziehen wir daher allen Mitmenschen und so erfahren wir die Wirkungen unserer Gedanken und Urteile niemals allein. Daneben bleibt auch das schwarze Schaf einer jeden Familie immer ein Teil der Familie, auch wenn alle anderen Familienmitglieder dies nicht so sehen mögen; für einen objektiven Beobachter, wäre zumindest kein anderes Urteil möglich. Objektiv ist ein Beobachter, wenn er, wie der HEILIGE GEIST, Fehler als Fehler betrachtet und dahingehend berichtigt, dass der zugrundeliegende Irrtum niemals wieder „plausibel“ erscheinen kann, egal aus welcher Perspektive die Objektivität nun hinterfragt werden könnte.

    Die objektivierbare und liebevolle Gerechtigkeit unseres Vaters wird erst deutlich, wenn wir anerkennen, dass jedes Kind unserer Familie alle Merkmale unserer Familie besitzt, die darin jetzt möglich sind und die es jemals sein werden. Daher ist die „Augenblicklichkeit der Erlösung“ eine weitere Schlüsselstelle des Kurses, denn wir sollten uns niemals mit zukünftigem Glück zufrieden geben.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seiten 237 / 238
    (2) Ebd.
    Geändert von Michael (24.09.17 um 15:43 Uhr)

  8. #433

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Die Gesetze der Heilung

    Die Zusammenfassung der Gesetze der Heilung ist zu wesentlich, um sie nicht noch einmal aufgreifen zu müssen. Wie gern das Ego sich einfach weigert, Inhalte aufzunehmen, wurde mir heute wieder einmal bei Lektion 253 klar, die in meiner Gedankenübung heute wieder einmal heftige Abwehr hervorgerufen hat. Nachdem der Übungsgedanke mit allen anderen Gedanken in 2 Durchläufen jeweils 360 gedacht wurde, denke ich den Gedanken jetzt ganz gern. Allerdings dauerte das erste Durchdenken aller heute Morgen ganze zweieinhalb Stunden und immer wieder musste ich meinen Geist am Abschweifen und mein Ego am Meckern hindern. Ein Gedanke, der anfangs vehement abgelehnt wurde, löst nun keine Abwehr mehr aus. So wurde mir wiederum aufgezeigt, dass ich den Inhalt in beiden vorigen Übungsdurchgängen verdrängt haben muss, wenn er erst beim dritten Mal der Anwendung zu den Reaktionen führt, zu denen er heute bei mir im Differentialabgleich aller Leitgedanken führte.

    Nachdem der Gedanke nun 720 Mal allen anderen Gedanken angehängt wurde, kann ich den Satz tatsächlich ohne Pronomen Änderung denken und „fast“ glauben. Zuvor habe ich das „Mein“ in dem Satz „Mein SELBST ist Herrscher des Universums“ durch „Dein“, „Euer“ und später „Unser“ ausgetauscht. Und dieses SELBST kann niemals „erkranken“. Daran wurde mir erneut klar, wie wichtig die Gesetze der Heilung letztlich sind, denn allumfassende Heilung und Geistesfrieden wären wahrlich ein anzustrebendes Wunder. Ja und auch auf das „Streben“ des Egos ist zurückzukommen: Wir brauchen das Ego um überhaupt nach irgendetwas zu streben. Doch nicht mit brennendem Zorn, geballter Faust und unterschwellig aktivierten und angesprochenen Überlebensinstinkten nach sinnlosen Konflikten strebend, sondern aus einem Geistesfrieden heraus, der das Licht dorthin trägt, wo es zuvor nicht gesehen wurde. Aus gelassener Seelenruhe heraus können die Dinge angenommen werden, was bedeutet, die Lektionen zu lernen, von denen GOTT weiß, dass wir sie lernen können.

    Den Grundkonflikt, den ich dabei heute beim Üben erst wieder bemerkte, ist ganz einfach die Eigenverantwortung, die dieser Gedanke mit sich bringt: Wenn mein SELBST Herrscher des Universums ist, bin ich voll verantwortlich für das, was ich zu sehen beabsichtigt haben muss, wenn ich es jetzt „so“ sehe. Wenn ich „das“ jedoch sehen wollte, muss ich zwingend jedes Konzept von „Schuld daran“, meinem eigenen offensichtlich zwiegespaltenen Motiven anlasten, denn dass ich „das“ bewusst so sehen wollte, wäre mir ebenfalls „neu“…

    Erst diese Annahme der vollen Eigenverantwortung für das, was wir durch unsere Gedankenauswahl in unseren Geist hereinholen, und für das, was wir mit einer verletzenden Bedeutung verknüpfen, schenkt uns auch die Macht, verletzende Gedanken aus der Vergangenheit mit einer neuen Wahrnehmung zu verknüpfen. Nach dem vielfachen Durchdenken dieses Gedankens und seiner Verknüpfung und Vernetzung mit allen anderen Leitgedanken verlor ich die Abwehrhaltung und konnte die selbstverletzende Bedeutung erfassen, die uns unbewusst dazu bringt, Dinge zu tun, von denen wir meist vorher wissen, dass sie uns nicht guttun. Doch die Dinge ganz oft zu tun, von denen mir das Ego in zweieinhalbstündigem Gemecker ständig „abriet“, ist ein Geduldsglasperlenspiel mit dem Ego um die Herrschaft über meinen Geist.

    Wenn der Lektionstext in die dritte Person Plural übertragen wird, liest sie sich wie eine Gebrauchsanweisung für das Verständnis dieses Universums und ist zugleich ein weiterer Baustein zum Verständnis des freien Willens im Kontext von SELBST-verantwortung, so wie GOTT diese (nicht als Verantwortung gegenüber dem Ego, sondern gegenüber der freien SEELE) definiert:

    1. „Es ist unmöglich, dass irgendetwas zu uns kommen könnte, was nicht von uns erbeten wurde. Sogar in dieser Welt sind wir es, die ihr Schicksal beherrschen. Was geschieht, ist das, wonach wir verlangen. Was nicht geschieht, ist das, wovon wir nicht wollen, dass es geschehe. Das müssen wir akzeptieren. Denn so werden wir an dieser Welt vorbei zu unseren Schöpfungen geführt, den Kindern unseres Willens im Himmel, wo unser heiliges SELBST mit ihnen weilt und mit IHM, der uns schuf.

    2. Du bist das SELBST, DAS DU als SOHN erschaffen hast, der so wie DU erschafft und EINS mit DIR ist. Unser SELBST, das über das Universum herrscht, ist lediglich DEIN WILLE in vollkommener Vereinigung mit unserem eigenem, der dem DEINEN nur freudige Zustimmung anbieten kann, aus dass er zu SICH SELBST ausgedehnt werden möge“. (1)


    Dass sich dieses SELBST ganz von selbst zu jedem von uns selbst hin ausdehnt, versteht sich von selbst. Nur die Liebe erschafft und nur, wie sich selbst. Der Hass scheint allerlei Spaltungen und Abspaltungen zu verursachen, doch ist der Spaltungswille des Egos ganz und gar nicht mit der oben angesprochenen „vollkommenen Vereinigung und ÜB-ER-EINSTIMMUNG“ mit dem Willen des Schöpfers in Einklang zu bringen. Was jedenfalls völlig klar das oberste Gesetz der Schöpfung ist, ist die Vereinigung unseres Willens mit dem Willen des VATERS aller Kinder des HIMMELS.

    Dazu ist jedoch zu verstehen, dass GOTT nur LIEBE ist und WIR daher ebenso einzig Liebe sind. Aus dem Hass heraus „machen“ wir allerlei panischen Blödsinn und jede „Lösung“ erzeugt mindestens zwei weitere Probleme. Das einzig wirkliche Problem liegt jedoch darin, dass wir die Liebe nicht ausdehnen, die wir schon haben müssen, weil wir sie sind. Der Hass ist eine ansteckende Geisteskrankheit des Egos, das einen Konflikt mit GOTT konstruiert, den es niemals gab und niemals geben wird. Einzig in dem Moment, in dem das Ego uns in den Konflikt hineinzieht, indem es Körper angreift, um den Inhalt von Geistern zu verändern, erklärt er seine MACHTLOSIGKEIT. Ohne sich machtlos zu fühlen, greift nämlich niemand wirklich an. Sonst wären andere Alternativen ersichtlich…

    So ist dann auch der Widerstand des Egos gegen bestimmte Schlüsselstellen des Kurses leichter zu verstehen. Heute hat es wirklich mal wieder genervt, gab dann aber auf, als es immer wieder mit dem identischen Gedankeninhalt konfrontiert wurde. Die Fragen, die mein Ego heute aufwarf, liegen natürlich auf der Hand und sind mir nur zu gut bekannt. Doch sie entbehren jeden Sinns, enthalten kein Herz und nur begrenzten Verstand, zumindest, wenn man sie offen üb-ER-denkt.

    Was bisher im Kurs zu vermitteln gesucht wurde, findet sich in den zwanzig Absätzen zu den Gesetzen der Heilung, die daher noch einmal genauer zu betrachten sind.

    1. „Dies ist ein Kurs in Wundern. Demzufolge müssen die Gesetze der Heilung zuerst verstanden werden, bevor das Ziel des Kurses erreicht werden kann. Lass uns die Grundsätze, die wir behandelt haben, wiederholen und sie auf eine Art und Weise anordnen, die all das zusammenfasst, was zu geschehen hat, damit Heilung möglich ist. Denn wenn sie einmal möglich ist, dann muss sie auch geschehen.

    2. Alle Krankheit kommt von Trennung. Wenn die Trennung geleugnet wird, vergeht sie. Denn sie ist vergangen, sobald die Idee, die sie gebracht hat, geheilt und durch geistige Gesundheit ersetzt worden ist. Krankheit und Sünde werden als Konsequenz und Ursache gesehen, in einer Beziehung, das vor dem Bewusstsein versteckt gehalten wird, damit sie sorgsam vor dem Lichte der Vernunft gehütet werden möge“. (2)

    Zu 1: Heilung wird möglich, wenn die Gesetze der Heilung verstanden und deren Anwendung für möglich gehalten wird. Nur das, was für möglich gehalten wird, kann und wird - in der Übereinstimmung des Willens zur Heilung - geschehen.

    Zu 2: Ja, für mein Ego war auch diese Erkenntnis schwer zu akzeptieren. Aber SELBST-Heilungskräfte im Ego zu verorten, ist die Verwechslung von Ursache und Wirkung. Im Ego und seiner bewusst gewählten Trennung von Gott liegt jede Ursache des Fehlens von geistiger Gesundheit. Gesundheit ist es, das eine Selbst, aus dem alle Regenerations- und Selbstheilungskräfte letztlich stammen, nicht zu verleugnen. In der Leugnung der Leugnung des Egos liegt daher die doppelte Verneinung der Krankheit und somit die Hinwendung zu geistiger Gesundheit. Geistige Gesundheit erfordert ein gesundes Maß an Eigenverantwortung, die Illusionen, die das Ego im Hass macht, ständig als Irrtum und Hilferuf zu betrachten. So ist Krankheit an den Glauben an mögliche Sünden des Egos geknüpft, Heilung hingegen ist ein Ruf und eine Erinnerung an Gott.

    Dem Körper eine neutrale Funktion zu geben, ist zunächst der Geist in der Seele zu befreien. Was hingegen Strafe, Schuld und Verurteilung fordert, ist keine neutrale Funktion für den Körper. Eine neutrale Funktion nimmt der Körper ein, wenn wir uns und der Welt vergeben haben und den Körper nicht mehr im Angriff auf andere Körper, Seelen und Geister missbrauchen. Eine natürliche neutrale Funktion nimmt der Körper ein, wird er dazu verwendet, Heiligkeit und Heilung zu spiegeln, als ein Zeichen und Symbol dafür, dass das Ego nicht in der Lage ist, unserem Geist die Möglichkeit der Krankheit des einen SELBSTES einzureden, aus dem alle Selbst-Heilungskräfte stammen müssen, sonst wäre ja der Name schon falsch. Was die Schuld zu sehen beabsichtigt, fordert hingegen Strafe, nicht Heilung des verlorenen Geistesfriedens durch die Annahme der Möglichkeit, das Selbst könne uns und sich Schaden zufügen wollen. Wenn wir darum bitten, kriegen wir eben auf die Fresse, da findet sich immer jemand…

    Was nicht weiter als schädlich auffällt, solange man zu den Gewinnern gehörte. Doch jeder „Gewinn“ führt auf diese Art zu einem Verlust auf der anderen Seite der Waagschale und „ganz viel Gewinn“ auf der einen Seite richtet natürlich viele Verlierer hin. Denkt das Ego, solange unser Geist Verlust für möglich hält, was den einzig möglichen Verlust der „Perle“ abbildet, von der wir das Gefühl haben, diese vor die Säue geworfen zu haben.

    Bei dem heutigen Übungsgedanken wurde wieder einmal so viel alter Schlamm aufgewirbelt, dass meine Annahme, dem Esel namens Ego entronnen zu sein, sich erneut als vorläufiges Urteil herausschälte.

    So ist der Kurs erstens im Prinzip ein Kurs in allumfassender Heilung durch die Heiligung und Huldigung dessen, was schon ist. Nicht dessen, was das Ego als Ersatz für die SELBST-Heiligung anbietet. Einem Körper, dem die Ehre zuteilwird, einen Teil der Heiligkeit durch unkaputtbare Gesundheit und Lebenswillen, gepaart mit Lebensfreude und Gemütsruhe auszudrücken, nimmt auch diese Funktion an. Bisher wurde er vom Ego als Symbol für die Treue dem Tode gegenüber, für das Symbol des Leidens und die möglichen Verletzlichkeit eines heilig geborenen Geistes missbraucht.

    Wie wir sehen, kam er der Funktion nach, die wir ihm im Angriff auf die Heiligkeit gaben. Krankheit ist die Akzeptanz der Annahme des gespaltenen Geistes, es genauso aus dem Wald herausschallen zu hören, wie hineingerufen wurde. Da das Ego GOTT in jedem Gegenüber angreift, erwartet es natürlich ebenfalls, angegriffen zu werden. Wer GOTT, das LEBEN und die LIEBE derart „herausfordert“, findet kaum noch eine ruhige Minute. Krankheit ist ebenso wie Hass ein Hilferuf an GOTT, den das Ego jedoch so verpackt, dass es den Körper für seine ERBSÜNDE, die Usurpation des Thrones GOTTES, zu bestrafen sucht. Ob sich der Hilferuf an GOTT nach außen oder nach innen richtet, bestimmt nur die Form des jeweiligen Symptoms. In einer Funktion für die Assoziation, dass die freie Entwicklung jedes Einzelnen die Voraussetzung für die freie Entwicklung aller ist, findet der Körper zu wunderlicher Genesung, einfach, weil wir eine Funktion FÜR das Leben, die Liebe und das SELBST einnehmen.

    Das Ego weiß halt nur, wogegen es ist. Wofür es wäre, sollte dieses einmal bedacht werden wollen, kann es nicht beantworten. Vor lauter Gemecker über die scheinbaren Probleme umschifft es geschickt den eigentlichen Grundkonflikt. Diesen, unsichtbar gewordenen Grund, über den wir uns eigentlich im GRUNDE aufregen, in der Innenschau beständig und hartnäckig anzugraben, ist praktische und gelebte Eigenverantwortung und somit regenerierende SELBST-Regulation. Es ist zuweilen wirklich zäh und zuweilen sogar schmerzhaft, aber mit unerschütterlicher Geduld und viel Zuwendung kommt der Mensch an den Punkt, wo der Schmerz des Egos der Freude der frei werdenden Seele recht ohnmächtig gegenübersteht. Fühlt der Körper die Freude der Heiligkeit des Geistes, heilt er ganz automatisch im Lichte dessen, was der übereinstimmende Wille mit dem VATER seinen himmlischen Kindern nur zu gern von selbst vom Selbst in Erinnerung ruft.

    Was kämpfte mein Ego heute wieder gegen die Vorstellung, die Perle der SELBST-Heilungskraft - trotz all seiner vorgeblichen Beweise – nicht vor die Säue geworfen zu haben. Noch weniger hätte mir diese ewige Perle entrissen werden können, ohne der Idee von Schuld damit in meinem Geist Einlass zu gewähren. Das Ego wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die Rückanbindung an die Ewigkeit und die Wahrheit über den Geist in der Seele unseres Körpers. Ist sich der Geist der Gesetze der Heilung jedoch nicht bewusst, wird Heilung nicht im Selbst vermutet und somit nicht in uns selbst gesehen.


    Erzengel Raphael wird auch der Engel der Heiler genannt. Der Name bedeutet: GOTT hat geheilt. Dieser Engel heißt definitiv nicht: „Gott wird heilen“. Als das Problem von uns gesehen wurde, wurde die Antwort gegeben. Einzig, wir wollen die Gesetze der Heilung nicht verstehen: Wie mein Ego eine Lektion zweimal komplett vor meinem Verständnis verschleiern konnte, war zumindest aufschlussreich zu betrachten.

    Wie sich die Einzelabsätze in 20 einprägsame Gesetze fassen ließen, fällt nicht leicht. Die beiden dazu gehörenden Hörbücher befinden sich einige Beiträge weiter oben. Daher vorläufig:

    1. Heilung erwächst aus dem Verständnis der Gesetze der Heilung. (Deren Unterscheidung von den Gesetzen des Chaos, die das Ego „lehrt“, gehört zum Verständnis der Gegenform des ursprünglich gespiegelten „Bildes“ und seiner Umkehrung [durch doppelte Verneinung])
    2. Krankheit wird nur durch die Trennung vom Selbst möglich. (Aus diesem SELBST stammen alle SELBST-Heilungskräfte ursächlich, die auf irgendeine DENKBARE Weise „bewirkt“ werden. Dazu muss das EINE SELBST natürlich zuerst als „krank, rachsüchtig, unvollkommen, ungeduldig und gefährlich wahrgenommen werden, was als die Folge des verschleierten Angriffes auf das GÖTTLICHE im Gegenüber vom Ego unter den Teppich gekehrt wird)

    Allein unter diesen beiden Gesichtspunkten wird klar, dass diejenigen, die den Teil der Bibel mit einem rachsüchtigen und strafenden Gott geschrieben haben, vom Einfluss des Egos nicht wirklich „geheilt“ zu sein schienen. Wahrscheinlicher ist jedoch, in einer Prozessentwicklung der Rückerinnerung befindlich zu sein, wobei wir dem Ego dankbar sein sollten, denn, wie oben unter (1) angemerkt:

    „Denn so werden wir an dieser Welt vorbei zu unseren Schöpfungen geführt, den Kindern unseres Willens im Himmel, wo unser heiliges SELBST mit „ihnen“ weilt und mit IHM, der uns schuf“. (1)

    Was zu verstehen ist: GOTT liebt selbst die Fehlschöpfungen seiner himmlischen Kinder derart, dass ER „ihnen“ Läuterung zukommen lässt, und das bewahren lässt, was in den Himmel „übersetzt“ werden kann. Jeder nicht liebevolle Anteil kommt ins Kröpfchen der Taube, jedes Körnchen Wahrheit ins Töpfchen für die Ewigkeit. Jedes Körnchen, das wir als blinde Hühner aufpicken, wird in seinem Glanz bewahrt; jeder liebevolle Gedanke, für den wir uns aus FREIEN STÜCKEN entscheiden, bringt uns der Üb-ER-Einstimmung mit dem Willen unseres VATERS näher. Nichts geht jemals verloren. Es gibt keinen Verlust.

    Was ist es somit, was als Mitschöpfung (an der allseitigen Heilung durch vollständige Heiligung in der Vergebung) zu verstehen wäre?

    Wir wählen den zweiten Platz, um den ersten zu gewinnen. (Lektion 319 im Plural)

    Wir wollten GOTT vorschreiben, was auf welche Art zu heilen sein wäre, doch dabei vergessen wir, das GOTT schon geheilt hat. Sonst hätte kein Engel so benannt werden können. Und wir forderten niemals die Heilung und Aufhebung der Fehler, sondern immer die Schuld, die nach strafe ruft. Der zweite Platz erkannt an, dass schon geheilt wurde und gibt seine frohe und übereinstimmende Zustimmung zu dem, was schon ist, einzig noch nicht als wahr wahrgenommen wird. Versteht sich doch eigentlich vom Selbst, wenn man es es selbst sein lässt, wie es immer blieb: Voller LIEBE zu SEINER SCHÖPFUNG.

    Dem Ego reichte diese Perle leider nicht. Daher sind wir mal ganz kurz gedanklich von der Gegenwärtigkeit des Himmels (in unserem unveränderten Selbst) abwesend, doch natürlich nicht wirklich weg dadurch. Wären wir bei gedanklicher Abwesenheit wirklich „weg“, wären die Schulen wohl grundsätzlich völlig verwaist.

    Solange wir jedoch Gedanken wählen, die im Himmel schlicht „undenkbar“ sind, können wir uns nicht als Teil des einen Selbstes sehen; denn, was wir nicht „sehen“, halten wir nicht für „möglich“. Das Undenkbare zu denkbar zu halten, macht das Wunder der Heilung nicht nur möglich, es zeigt auf, dass es schon geschehen ist, als das Ego den Gedanken an Krankheit in uns aufkommen ließ und wir die Krankheit unseres unveränderlichen Selbst damit (zeitweise) für möglich hielten.

    Für das Ego ist der Gedanke, alle Krankheit wäre aus der Trennung von GOTT entstanden, natürlich ebenfalls undenkbar. Es würde einem Schuldeingeständnis gleichkommen und unsere bisherige Loyalität ihm gegenüber sofort und für alle Zeit beenden. Wir würden dem Ego sofort „kündigen“ und uns von selbst dem SELBST in uns selbst zuwenden. Weil DAS unser wirklicher WILLE ist, den wir mit unserem FREUND teilen. Aber das Ego meckert erstmal lauthals und vehement bei diesem Gedanken.

    Einfach erstmal ignorieren und beruhigend darauf einwirken…

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 422 (in der ersten Person Singular)
    (2) Textbuch Seite 556
    Geändert von Michael (26.09.17 um 21:50 Uhr)

  9. #434

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Die Gesetze der Heilung Teil 2

    1. Heilung erwächst aus dem Verständnis der Wahrheit, die alle Ebenen der Wahrnehmung berichtigt. Heilung entsteht aus der Wahrheit und ist die Wahrheit über die Absicht des Lehrplans des HEILIGEN GEISTES. Heilung wächst aus der Übereinstimmung und Verbindung mit dem WILLEN unseres FREUNDES.

    2. Krankheit resultiert aus der „Schnapsidee“, das unveränderlich Geschaffene könne sich „verändert“ haben und wir könnten von unserem FREUND getrennt sein, der unsere Quelle (von Lebensenergie) ist.

    3. Wahrheit wird erkannt und in Wahrheit ist das Selbst in uns selbst immer ganz von selbst es selbst – das SELBST kann daher nicht „krank“ sein. GOTT ist von selbst in jedem Selbst SEIN SELBST. Die Wahrheit in GOTT blieb immer und ewig gänzlich unveränderte und vollkommene LIEBE zu SEINEN Kindern des Himmels; die aus Liebe und in Liebe erschaffen wurden und blieben, was sie in Wahrheit sind. Erst in der fehlerhaften Annahme einer nicht liebevollen Wahrheit konnte der Glauben aufkommen, bestimmte Wahrnehmungen und Taten hätten die Möglichkeit zur Erkenntnis ersetzen können. Die Verleugnung der Möglichkeit zur „Augenblicklichkeit der Erlösung“ (siehe Hörbuch) ließ Lernen erst wieder notwendig erscheinen, denn es war der Wunsch, zu lernen, mit dem das Vergessen notwendigerweise Hand in Hand ging. Was sollte von den Kindern des Himmels noch „gelernt“ werden, außer ganz, ganz vielleicht am Rande, den allseitigen Nutzen von Vergebung ein für alle Mal geklärt und die unveränderliche Heiligkeit der Ewigkeit (auch in der Zeit) aufgezeigt zu haben? So äußern wir vor einer jeweiligen Wahrnehmung einen bestimmten Wunsch, den wir als wahr zu sehen wünschen. Was uns entsprechend der Umkehrung der Gesetze der Wahrheit auch gezeigt wurde. Nur nach dem Pferdekuss des vom Ego gewählten Vergessens (der Quelle der SELBST-HEILUNGS-KRÄFTE) benötigten wir erneut Zeit zum Verlernen dessen, was (nach Ansicht des Egos) die Wahrheit verschleiert halten sollte. Dabei entsteht erst der scheinbare Raum zwischen ansonsten verbundenen Geistern. Verbundenen Geistern, die sich nur im Angriff aufeinander als „kranker, schuldiger, leidender oder strahlend schöner Körper“ wahrnehmen und wunschgemäß sehen. Doch deren wahres SELBST kann als Körper nicht mehr erkannt werden. So, wie es die Absicht des Egos in seinem gespaltenen Wahrnehmungswunsch wahrzunehmen wünschte und beabsichtigte, „sehen“ wir. Auch ohne dass uns diese Entscheidung „später“ noch im Bewusstsein bewusst bleibt, hat das Ego permanent um die Wahrnehmung von: Schuld, Strafe, Leiden, Entzug, Mangel, Krankheit, Gebrechlichkeit, Schwäche, Angriff, Kampf, Hass, Rache und Unsicherheit gebeten. Auch wenn es uns nicht passen mag, die volle Verantwortung für das, was wir sehen, zu übernehmen, es ist der einzige Weg, unser SELBST nicht zu verleugnen. Wir können die SELBST-Heilungskräfte verleugnen, doch wir können sie damit nicht auslöschen.

    4. Die Antwort GOTTES auf alle Formen von Krankheit wurde schon gegeben, als die Möglichkeit von Krankheit in den Geist Einzug hielt. Krankheit wird wahrgenommen, bezeugt und bestätigt durch die Akzeptanz, es gäbe eine Kraft, die Krankheit schafft und stärker ist als die Liebe unseres FREUNDES. GOTTES WILLE zur vollkommenen Gesundheit des Geistes SEINER Schöpfung drückt sich darin aus, dass GOTT geheilt hat. ER wartet nicht und harrt der Zeit. Wir als die Gedanken GOTTES, die ihre Quelle niemals verlassen haben, konnten nur der Illusion der Möglichkeit von Unvollkommenheit Einlass in unseren Geist gewähren, doch „verändert“ wurde durch die fehlerhafte Wahrnehmung weder unsere Quelle, mit der wir eins sind und ewig bleiben werden, noch natürlich wir. Unser Geist ist immer noch, wie GOTT ihn schuf. Ist es jedoch unser Wunsch gewesen, GOTT so heilig, ganz und geheilt zu sehen, wie GOTT ist? Heilung ist der Wunsch, den Willen GOTTES als vollkommenes Glück für ALLE SEINER Kinder wahrzunehmen, zu bezeugen und den natürlichen Selbstheilungskräften nicht im Wege zu stehen. Alles, was die Angst unwirksam macht, kann daher als heilsam betrachtet werden und ist liebevoll. Alles, was Angst bewirkt, verlässt seine Quelle nicht, wirkt jedoch destruktiv und raubt uns somit Lebensenergie, die in Hass, Angriff, Abwehr, Verteidigung und TOD „investiert“ wird. Den Verlust von zu viel Lebensenergie kann die Seele im Körper zum Ausdruck bringen, so das Ego die „Einwilligung zur Kreuzigung des HIMMELSKINDES“ von unserem Geist in der Seele erhält. Der Körper ist neutral und folgt der Funktion, die der Zweck der Illusion von möglicher Krankheit ist. Der Zweck ist, was mit einem Nutzen verbunden wird, das Symbol der Verletzlichkeit des Geistes in der Seele auszudrücken. Krankheit ist ein Götze, der das Leben durch den Tod zu begrenzen sucht.

    5. Die Antwort GOTTES ist immer eine Berichtigung der unrichtigen Begrenzung, dem Götzen der Krankheit keinen Nutzen, keinen Sinn und keinen Zweck mehr einzuräumen. Sie ist dort, wo der Glaube an die Begrenzung des Geistes durch die physische Ego-Welt gesehen wird. Denn dort können wir bemerken, dass die Wirkungen der fehlerhaften Ideen, denen wir gefolgt sind, ohne Ursache sind. Werden die Gesetze der Wahrnehmung einmal umgekehrt gesehen und DANN der Ursachen- und Wirkungszusammenhang neu gesehen, steht die Welt nicht mehr auf dem Kopf. Als Vergleich könnte wieder die Vorstellung unseres Spiegelbildes hilfreich sein: Entscheide ich mich, den Kopf nach rechts zu wenden, blickt mein Spiegelbild nach links. Entscheiden wir uns, den Blick auf GOTT zu wenden, bewegt sich unser Spiegelbild in Blickrichtung des Egos. Gut, wir könnten jetzt zwei Perspektiven einnehmen: Einmal sehen wir uns als das „seitenverkehrte“ Spiegelbild dessen, was uns auf der Oberfläche des Spiegels gezeigt wird und das was wir „sehen“ ist das, was wir sehen wollten, da wir es sind, die die Bewegungen ausführen, die dann im Gegenteil gesehen werden. Das Ego sieht sich als das, was unsere Augen auf dem Spiegel sehen und sagt: „Das“ bin ich. Dann will es sich nach rechts bewegen und wendet sich nach links. Das Ego sieht also immer das Gegenteil von dem, was es gerade wollte. Die Umkehrung und mögliche Aufhebung liegt darin, sich als der „Beweger“ und „Entscheider“ vor dem Spiegel zu sehen, den GOTT uns hinhält, um uns selbst zu erkennen. Wenn GOTT sagt, wir sind Mitschöpfer in SEINER Schöpfung und wir sagen: „Du, lieber GOTT, es geschieht doch immer das genaue Gegenteil von dem, was ich tue“, dann könnte es sein, dass wir „schwanger vor dem Spiegel stehen, weil wir vögeln WOLLTEN“. Und nicht, weil wir es nicht wollten. Ursache und Wirkung müssen in dem Geist zusammengebracht werden, der im Spiegelbild sieht, was nicht geschehen sollte. So kann eine liebevolle und gerechte Antwort GOTTES als Wunder nur das wiederherstellen, was immer wahr blieb: Wir sind nicht das, was das Spiegelbild tut. So kann uns das „URTEIL“ über das, was das Spiegelbild „tut“, nur weiterbringen, wenn wir erkennen, dass wir es sind, die vor dem Spiegel stehen und wir nicht das sind, was uns gezeigt wird. Die schwangere Jungfrau vor dem Spiegel ist zumindest nicht das „Opfer“ ihres Spiegelbildes, sondern der Verdrängung des Ursachen- und Wirkungszusammenhangs. Stehen jetzt jedoch alle vor dem Spiegel und behaupten, sie hätten nichts damit zu tun, was sie sehen, sehen wir unser aktuelles Dilemma. Auf keinen Fall haben wir etwas „damit“ zu tun, was wir später sehen, ist die Logik des Egos, mit einer hochschwangeren Jungfrau vor dem Spiegel vergleichbar. Auf jeden Fall sehen wir, was wir zu sehen wünschen, denn das ist das Gesetz der Schöpfung, das alles, was der Geist sich vorstellt, an Fülle zunimmt und in uns „heranwächst“. Durch die Fehlanwendung unrichtiger Ideen können wir das Gesetz der Wahrheit als wahr erkennen, auch wenn bisher immer das „Gegenteil“ gespiegelt worden zu sein scheint. Sehen wir die Idee der Abspaltung, wo immer diesem Spiegelbildgeschehen eine Bedeutung gegeben wird, trägt diese AfD-Idee auch im Geist der CSU zu seiner „Fülle“ bei. Bei „Verlusten“ wird jedoch ein „Opfer“ gefordert und der Schuldige muss bestraft werden, damit die anderen Spiegelbilder eine Ausrede dafür haben, dass nun wieder einmal auf dem Spiegel geschieht, was man nicht sehen will. Gedanken und Ideen mehren sich, wenn sie geteilt werden. Durch die bisher gespiegelte Anwendung dieser Idee wird das Gesetz der Schöpfung nur bewiesen, denn das wir das genaue Gegenteil dessen sehen, was wir wirklich wünschen, könnte uns so langsam vor Augen geführt worden sein. Da Gedanken und Ideen ihre Quelle nicht verlassen, binden wir uns an die Geister, die wir riefen, doch die nun niemand mehr gerufen haben will. Wir haben all die Illusionen „gemacht“, WEIL wir es WOLLTEN; wir können jedoch auch das haargenaue Gegenteil des Spiegelbildes als Wirklichkeit annehmen und so sehen, was und wer wir ohne diesen „Erbirrtum“ wirklich sind. Doch die Idee der SCHÖPFUNG hat den SCHÖPFER niemals verlassen und es ist eine Idee der Fülle, die einzig zur Mehrung der Liebe beiträgt, da sie aus Liebe und in Liebe erschafft, wie sie selbst ist.


    Soweit die ersten fünf Gesetze der Heilung. Was mir als Vergleich eben noch einfiel, waren meine Versuche beim „Spiegelschweißens“, (um Rohrleitungen in nicht einsehbaren Ecken zu verschweißen,) es verursachte merkwürdige „Gehirnwindungsschmerzen“ und kostete ungemein viel Konzentrationsenergie, um alle Bewegungen intern korrekt „umzurechnen“ und zu spiegeln. Und eine Menge Frust, wenn nicht das „geschah“, was ich sehen wollte – eine perfekt gefügte und hermetisch dichte Verbindung. In Kurzform und meinem bisherigen Verständnis entsprechend:


    1. Verständnis ermöglicht die Anwendung der Gesetze der Heilung.
    2. Alles ist eine Idee in unserem Geist, auch Krankheit als Folge der Idee der Trennung.
    3. Wahrnehmung ist ein Wunsch, der in Erfüllung ging. Die Wahrheit ist unverändert.
    4. GOTT hat in dem Moment geheilt, als die Idee der Krankheit in uns aufkam.
    5. Die Gesetze der Wahrnehmung ergeben gespiegelt die Gesetze der Schöpfung.
    Geändert von Michael (28.09.17 um 12:11 Uhr)

  10. #435

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Gesetze der Heilung Teil 3

    6. „Es ist unmöglich, dass eine Illusion weniger zugänglich für die Wahrheit als alle übrigen ist. Es ist indessen möglich, dass einigen mehr Wert beigemessen wird und dass sie der Wahrheit weniger bereitwillig zur Heilung und zur Hilfe angeboten werden. Keine Illusion birgt irgendeine Wahrheit in sich. Dennoch sieht es aus, als seien einige wahrer als die anderen, obwohl dies eindeutig nicht den geringsten Sinn ergibt. Alles, was eine Hierarchie von Illusionen zeigen kann, sind Vorlieben und nicht die Wirklichkeit. Wie relevant sind Vorlieben für die Wahrheit? Illusionen sind Illusionen und sind falsch. Deine Vorlieben verleihen ihnen keine Wirklichkeit. Keine ist in irgendeiner Weise wahr, und alle müssen mit gleicher Leichtigkeit dem weichen, was GOTT als Antwort auf sie alle gab. GOTTES WILLE ist eins. Und jeglicher Wunsch, der SEINEM WILLEN zuwiderlaufen scheint, hat keine Basis in der Wahrheit“. (1)

    Wenn Absatz 6 auf den freien Willen des Menschen bezogen wird, ist es zum Glück unmöglich, dass unser Ego-Wille eine Basis in der Wahrheit besitzt. Welchen Willen könnten wir als wahr erkennen, der sich einer Illusion zuwendet? In dem Moment, in dem wir in die Wahrnehmung einer Illusion einwilligen, wird sie in unserem Irrtum für wahr gehalten. In den 50 Grundsätzen von Wundern wird zuerst und nachdrücklich darauf hingewiesen, dass es keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern gibt. Hier wird gesagt, dass Krankheit keine Basis in der Wahrheit besitzt und die Formen aller Symptome somit einer Ursache entbehren, was eine Rangordnung von Illusionen ebenso unsinnig macht. Wird an bestimmten Symptomen (als Seelensymbolen der Trennung) festgehalten, stellen wir eine Rangfolge von Irrtümern auf, die keinen wirklichen Sinn ergibt. Jedes Leiden und jedes Opfer sind unsinnig und unnötig, da es niemals einen wirklichen Verlust geben konnte und GOTT niemals etwas fordert. ER gibt, weil ER weder Bedürfnis noch Mangel kennt.

    Außer der Zeit, die in unnötige Umwege investiert wurde, war es einzig ein Irrtum, der, wenn er als „Vorliebe“ erkannt wird, behoben und aufgehoben werden kann. Was ohne Ursache ist, muss seine Wirkung verlieren. Es sei denn, bestimmte Illusionen besitzen für uns den Status einer Vorliebe und werden daher als Opfer gesehen. Etwas aufzugeben, was niemals wirklich war, kann hingegen kaum objektiv als ein Opfer oder ein Verlust eingeordnet werden.

    Krankheit ist niemals der Wille GOTTES und Ausdruck dessen, dass es das Ego erneut schaffte, uns eine weitere Illusion schmackhaft zu machen. Gesundheit ist die Folge der richtigen Ebenenanordnung, sie rückt den Fokus auf eine erweiterte Ebene, auf der unser Irrtum eine „überschaubare Zeit“ auf einen „überschaubaren Bereich“ Auswirkungen zu haben schien, doch der Geist die Entscheidung traf, sich dem Willen des Lebens anzuschließen und leben zu wollen. Wie könnte also Krankheit der Wille Gottes sein, wie es das Ego weiszumachen versucht? Wird Gesundheit als tatsächlicher Wille erkannt, stehen der SELBST-Heilung nur noch die Urteile aus der Vergangenheit entgegen. Uns selbst die Irrtümer der Vergangenheit zu vergeben und sie an den Heiligen Geist zu einer Neubewertung abzugeben, ist die Offenheit, die es erlaubt, jenseits des Bisherigen den Weg zu einem neuen Horizont anzugehen. Wobei auch der längste Weg mit einem einzigen Schritt beginnt, worauf der nächste folgt. Krankheit ist Schuld und Heilung ist Vergebung. Heilung ist nur ein anderes Wort für GOTT.

    6. könnte also bisher heißen:

    Es gibt keinen Willen außer GOTTES gesunden WILLEN zur Vollkommenheit.

    GOTTES WILLEN ist LEBEN ohne Gegenteil und Krankheit daher eine Illusion. Woher kommt die hartnäckige Illusion, GOTT wäre „böse“, rachsüchtig“ und somit das Gegenteil von geistig gesund???

    7. „Sünde ist nicht Irrtum, denn sie geht über die Berichtigung hinaus zur Unmöglichkeit. Der Glaube aber, dass sie wirklich sei, hat einige Irrtümer so erscheinen lassen, als lägen sie auf ewig jenseits der Hoffnung auf Heilung und als wären sie dauerhafte Gründe für die Hölle. Wenn dem so wäre, würde sich dem HIMMEL sein eigenes Gegenteil widersetzen, das so wirklich wäre, wie er selbst. Dann wäre GOTTES WILLE entzwei gespalten und alle Schöpfung den Gesetzen zweier gegnerischer Mächte unterworfen, so lange, bis GOTT ungeduldig wird, die Welt auseinanderspaltet und den Angriff SELBER übernimmt. Auf diese Weise hat ER SEINEN VERSTAND verloren und verkündet, dass die Sünde SEINE WIRKLICHKEIT von IHM genommen hat und SEINE LIEBE nun endlich der Rache gefügig gemacht worden ist. Für ein so wahnsinniges Bild ist eine wahnsinnige Verteidigung zu erwarten, doch kann sie nicht festsetzen, dass das Bild wahr ist“. (2)

    Ebenso wenig kann die schwangere Jungfrau vor dem Spiegel festsetzen, dass ihre Illusion wahr wird, nämlich Ursache und Wirkung voneinander zu trennen.

    „Sünde“ ist es insofern, einem Irrtum den Status der unmöglichen Berichtigung zu verleihen und durch dieses Urteil den Beurteilten auf ewig in der Hölle schmoren zu lassen. Der Irrtum war, GOTT so zu betrachten, wie das Ego sich im Spiegelbild sieht. Wenn Heilung bedeutet, dass die Hölle für niemanden mehr wirklich sein darf, um den Himmel ganz zu sehen, dann halten wir uns im anderslautenden Urteil davon ab, unser unmögliches Urteil über GOTT berichtigen zu lassen. Wir haben halt gedacht, das Ego wäre unser Gott und diesem dann die Eigenschaften des Egos verliehen, einfach, weil wir damals gar nichts anderes kannten. Die Berichtigung dieses Irrtums, die Auflösung der inexistenten Hölle und ihrer vermeintlichen Ketten und Kettenhunde, befreit immer alle und niemals nur besonders Besondere. All diese Ego-Projektionen auf GOTT haben es vielen Menschen über lange Zeit annähernd unmöglich gemacht, IHN ehrlich mit Freund anzusprechen und damit der Trennung von GOTT als gewählter Illusion, keinen weiteren Nutzen mehr zu verleihen.

    Ich sag ja nicht, dass die Bibel des AT nicht „stimmt“. Einzig wurden die Gesetze von Jesus Christus in einer Weise gesehen, die nicht auf dem Kopf steht, die weiterhin liebevoll und heilsam wirkt und den verlorenen Frieden wiedereinsetzt, der die bisher „gesehene“ Dunkelheit schlagartig erhellt. „Die Rache ist mein“, kann nur ein behinderter Halbgott gesagt haben. Niemals würde ein sich schon erinnernder SOHN GOTTES darauf bestehen, seinen Vater als verrückt zu definieren, geschweige denn, dem Vater oder dem Sohn Schaden zu wollen. Was wir somit an einigen Äußerungen anderer Glaubensrichtungen kritisieren, finden wir ebenso im Alten Testament, dass für die Überwindung der Angst vor GOTT ziemlich unzuträglich ist; jedoch einigen unglaublich einträglich erscheinen könnte, wollte ich einem Irrtum eine Bedeutung zukommen lassen, die ihm nicht gebührt. Ein weiterer Fehler, keine Sünde und jederzeit zu berichtigen, so es gewünscht würde und der „einträgliche Irrtum“ nicht mehr mit einem momentanen monetären Nutzen in der physischen Dimension verbunden werden würde. Es gibt also Irrtümer, die mit einem Vorteil assoziiert werden und an denen wir daher mit eiserner Faust „festhalten“. Die eiserne Faust des Egos etwas zu entkrampfen und die Wahrnehmung vom Kopf auf die Füße zu stellen, hilft der achte Aspekt der Heilung:

    8. „Nichts verleiht Bedeutung, wo keine Bedeutung ist. Und die Wahrheit braucht keine Verteidigung, um sie wahr zu machen. Die Illusionen haben keine Zeugen und keine Wirkungen. Wer auf sie schaut, wird nur getäuscht. Vergebung ist die einzige Funktion hier, und sie dient dazu, jene Freude die diese Welt verleugnet, jedem Aspekt des GOTTESSOHNES zu bringen, wo die Sünde herrschte, wie man glaubte. Vielleicht siehst du die Rolle nicht, die die Vergebung dabei spielt, den Tod und alle Überzeugungen, die aus dem Dunst der Schuld emporsteigen, zu beenden. Sünden sind Überzeugungen, die du zwischen dich und deinen Bruder stellst. Sie begrenzen dich auf Zeit und Ort und geben dir einen kleinen Raum und ihm einen anderen kleinen Raum. In deiner Wahrnehmung wird dieses Sichabtrennen durch einen Körper symbolisiert, der eindeutig getrennt ist und ein Ding für sich. Das aber, was dieses Symbol darstellt, ist nur dein Wunsch, unabhängig und getrennt zu sein“. (3)

    All die Retter des Abendlandes und all die Retter des Morgenlandes, die friedliebenden Buddhisten, die Moslems vertreiben, all die unbarmherzigen Konflikte versuchen immer nur eine Wahrheit zu verteidigen, die, wenn sie wahr ist, logischer Weise keiner Verteidigung bedarf. Immer sind es Illusionen, die der Rechtfertigung bedürfen. Die Wahrheit wird vom Irrtum nicht erschüttert, doch der Irrtum von der Wahrheit. All die Konflikte stellen nur eine Abwehr der Wahrheit dar, dass Geister verbunden sind, sobald sie vergeben. Die Verbindung von Geistern abzuwehren, dienen die Sünde, die Krankheit, das Leiden und all die negativen Emotionen, die uns das Leben schwerer machen, als es sein müsste, würden wir unsere "unwahren Wahrheiten" nicht verteidigen wollen. Etwas, das nicht auf wackeligen und unsicheren Füßen daherkommt, benötigt weder Abwehr noch Verteidigung und schon gar keinen Angriff auf den Irrtum. GOTT ist weder verrückt noch behindert, einzig das Ego, das uns diesen Schwachsinn zeitweise erfolgreich einzureden suchte, hat dabei komplett einen an der Waffel. Doch es bedeutet nichts, weil es eine Illusion zur Mutter und eine Lüge zum Vater hatte, ist es ursachlos. Sonst besitzt es nur die Macht, die wir ihm geben und zeitlich ein-RÄUMEN.

    Wie eine Welt aussehen würde, der vergeben wurde, kann von „hier“ aus, kaum wirklich beurteilt werden. Es muss fast annähernd ewig her sein und doch ist es niemals ganz verloren gewesen, daher können wir uns nur unscharf erinnern. Aber da ist etwas, das uns sagt, dass da etwas zu finden ist. Einzig das Ego sagt uns, wir sollten mal im Außen auf die Suche gehen, um zu finden, was schon in uns ist. Diese Suche nach etwas, das wir niemals verloren haben, ist ein inexistentes Problem, das sofort nicht mehr „wirklich“ scheinen würde, könnten wir aufhören, uns daran festzuhalten. Überzeugungen bilden den Raum und die Dauer des Irrtums bereitet die Notwendigkeit für die Existenz von Zeit, beide sind letztlich nur eine Folge der Idee der Trennung.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Textbuch Seite 557
    (2) Ebd.
    Geändert von Michael (28.09.17 um 18:49 Uhr)

  11. #436

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Die Gesetze der Heilung Teil 4

    1. Verständnis ermöglicht die Anwendung der Gesetze der Heilung.
    2. Alles ist eine Idee in unserem Geist, auch Krankheit als Folge der Idee der Trennung.
    3. Wahrnehmung ist ein Wunsch, der in Erfüllung ging. Die Wahrheit ist unverändert.
    4. GOTT hat in dem Moment geheilt, als die Idee der Krankheit in uns aufkam.
    5. Die Gesetze der Wahrnehmung ergeben gespiegelt die Gesetze der Schöpfung.
    6. Nur GOTTES WILLE zur Heilung der Welt ist wirklich, so hat Leiden keine wahre Basis.
    7. GOTT ist einzig Liebe und Liebe kennt kein Gegenteil, da die Schöpfung eins ist.
    8. Vergebung ist, was uns die Freude bringt, die Raum und Zeit heilsam überbrückt und Illusionen bedeutungslos macht.

    9. „Die Vergebung nimmt das weg, was zwischen dir und deinem Bruder steht. Sie ist der Wunsch, dass du mit ihm verbunden und nicht von ihm getrennt sein mögest. Wir sprechen von >>Wunsch<<, weil sie sich noch andere Möglichkeiten vorstellt und noch nicht ganz über die Welt der Wahl hinausgelangt ist. Doch dieser Wunsch stimmt mit des Himmels Zustand überein und ist nicht in Opposition zum WILLEN GOTTES. Obwohl sie dir bei weitem noch nicht dein volles Erbe gibt, beseitigt sie doch jene Hemmnisse, die du zwischen dem HIMMEL, wo du bist, und das Wiedererkennen dessen, wo und was du bist, gestellt hast. Tatsachen sind unveränderbar. Doch können die Tatsachen verleugnet werden und deshalb unerkannt sein, obwohl sie bekannt waren, bevor sie verleugnet wurden“. (1)

    Der Wunsch, uns im Geiste GOTTES zu verbinden, steht nicht als Raum zwischen uns und macht die Zeit unnötig, die hier scheinbar benötigt wird, Räume von Träumen der Rache zu durchschreiten. Was die „anderen Möglichkeiten“ angeht, und die „Restillusion“ einer scheinbaren Wahl, könnte ein praktisches Beispiel hilfreich sein. Wenn wir vergeben, wird der HEILIGE GEIST wirksam und aktiv. Dadurch entsteht eine Nähe, die oft im Sex gesucht, aber in Körpern dauerhaft nicht zu finden sein scheint. Wenn ich jedoch „daneben“ andere Wünsche hege, benutze ich die Kommunikation über den HEILIGEN GEIST als Mittel zum Zweck für, zum Beispiel eine „Verführung“. So täusche ich, schicke den HEILIGEN GEIST als Freund vor und enttarne mich "hinterher" als Ego, was weder hilfreich noch harmlos ist. Die Ursache dafür liegt nicht in meinem trickreichen Ego, denn der Heilige Geist sieht jedes „beigemischte Motiv“, von dem wir oft gar nichts bemerken, die scheinbare Bestätigung eines Irrtums geschieht vor dem Hintergrund des möglichen „Lernerfolgs“, durch das Erleben dessen, was Tatsache sein kann, wird die scheinbare Trennung geleugnet. So gelingt es, durch und über den Heiligen GEIST auf einer erweiterten Ebene zu kommunizieren, doch das „ER-GEB-nis“ bin nicht „ich“, zumindest nicht in dem Sinne, dass ich die Ursache wäre und dann schmücke ich mich mit heiligen Federn, die nicht mir gehören, sondern allen. Ist mir dies bewusst, kann ich jedoch gegen dieses eherne Gesetz, den HEILIGEN GEIST GOTTES niemals gegen ein KIND GOTTES zu verwenden, nicht mehr verstoßen wollen. Doch selbst dieser, früher als „Sünde wider den HEILIGEN GEIST“ bezeichnete Fehltritt kann keinen Schaden bewirken.

    Niemals ist es möglich, ein göttliches Gegenüber wirklich zu täuschen, denn die Ursache der direkten Kommunikation ist natürlich vollkommen über jedes meiner vor mir selbst verschleierten Nebenmotive „informiert“. Das ist die Transparenz, die Schaden in dieser Situation verhindert. Zwar wird die „Tatsache“ kurz sichtbar, doch des Ego bezahlt seine Nebenmotive SOFORT mit dem Verlust der eigentlich gesuchten Freude, die heilsam wirkt, wenn sie uneingeschränkt geteilt, und somit im Sinne des göttlichen Willens gemehrt und ausgedehnt wird. Wir sind offene Bücher für den Heiligen Geist und alles, was in die Dunkelheit verschleierter Motive gezerrt wird, bewirkt die Angst vor der Entdeckung im Lichte der Wahrheit. So bestätigt der HEILIGE GEIST zwar die zu erkennenden Tatsachen, bestärkt aber dennoch keine Irrtümer. Wir sollen jedoch erkennen, was möglich ist, wenn die Kraft der Vergebung wirksam ist. Mitgefühl ist das Zeichen, dass die Kraft der Vergebung weiterhin wirksam ist. Da unser Geist noch von sich widerstreitenden Motiven bewegt ist, kann uns das volle Erbe noch nicht gegeben werden. Doch sobald wir das „Kriegsspielzeug“ und die damit verbundene Angst vor GOTT aus der Hand legen, wird uns gezeigt, was das Erbe sein kann, wird es nicht sofort wieder durch Gedanken, die im Himmel undenkbar sind, an die Seite gelegt.

    Nicht in Opposition zu GOTTES WILLEN zu stehen, lässt direkte Kommunikation entstehen und möglich werden. Diese zu missbrauchen, trennt sofort wieder von dem Licht, das vorher schien. So lernen wir, welche Tatsachen verleugnet wurden und lernen, die Verleugnung durch das Ego einfach erneut zu verleugnen. Dann geben wir einer Illusion nicht die Bedeutung, die der direkten Kommunikation und somit dem HEILIGEN GEIST gebührt. Es ist der Wunsch, sich in der Liebe zu verbinden, den die Liebe unterstützt. Soweit gehen wir mit GOTTES WILLEN Hand in Hand; wenn daraus jedoch der Wunsch wird, die Wirkung in uns von ihrer Ursache zu trennen und im Ego anzusiedeln, und wir Menschen gegen ihren und den Willen GOTTES zu manipulieren suchen, dann machen wir uns vor GOTT, der die Liebe ist, zu etwas, das ER nicht mehr als SEINEN Willen sieht, weil es nicht liebevoll ist. Das Ego macht mit dem Angriff auf die Liebe die Angst vor GOTT und vor dem Verlust der Liebe, die einfach wortlos geht, wird ihre Quelle dort vermutet, wo sie nicht ist.

    Die Tatsache der Wirkungen der Liebe kann nicht wirklich geleugnet werden, daher verbindet das Ego die Liebe mit der Angst vor dem Verlust der Momentes und beginnt, die Liebe halten zu wollen, die nur da ist, wenn sie sein darf, was sie ist. Nicht, wenn sie nicht sein darf, was sie ist. So ist die Einsicht, dass jede Form selektiver und „teilweiser Liebe“ gleichzeitig den Hass gebiert, Teil der liebenden Gerechtigkeit, die wir erwarten und daher wird das Erbe nicht aus Bosheit nicht gegeben, sondern in dem Maß, in dem wir unsere HARM-Losigkeit als Schlüssel zu den Gaben sehen, die uns die Vergebung geben möchte. Wenn wir sie nicht zu etwas verzerren, was uns „daneben“ noch im Hinterstübchen herumgeistert und meistens Formen versteckter Rache für Verletzungen aus der Vergangenheit abbildet. Das Göttliche im Gegenüber nicht mehr angreifen zu WOLLEN, ist das mentale Training mit dem Esel namens Ego notwendig, denn unseren „Übersprüngen“ in den Angriffsmodus können wir von uns selbst kaum neutral und objektiv auf den Grund gehen. Daher regen wir uns natürlich auch niemals über den Grund auf, den wir wirklich meinen. Wir regen uns eigentlich auf, weil jede Form der Kommunikation, in die der Heilige GEIST nicht einbezogen wird, aus vorgenanntem und für uns unsichtbarem Grunde, letztlich bedeutungslos ist. Erst die Vergebung lässt uns erkennen, dass Geister verbunden sind und erst nach der Vergebung wird uns der Grund klar, über den wir uns vorher eigentlich aufgeregt hatten. Es gibt keinen Konflikt zwischen unserem und GOTTES WILLEN und in ihrer Einheit liegt der Schlüssel zum Glück, wie GOTT es kennt und für uns alle – ohne Ausnahme - will. Denn nur diese Form von Gerechtigkeit ist heilsam und entzieht niemandem die Liebe GOTTES, was uns das Ego manchmal im Frust noch tun lässt. Doch entzogene Liebe ist Hass. Da Liebe kein Gegenteil kennt, ist Hass jedoch eine krankmachende Illusion, die wir dem Himmel vorzuziehen schienen.

    Wenn Absatz 10 den Zensor des Egos passiert hat, passieren die „plötzlichen heilsamen Verlagerungen ins Unsichtbare, die jedem von uns die Liebe schon „bewiesen“ hat. Ohne Vergebung werden wir weiterhin blind für die Gegenwärtigkeit der Quelle aller Liebe sein. Denn nicht wir sind es jemals, die LIEBE geben. Wir teilen einfach den Willen GOTTES und dessen LIEBE, die niemals nicht vollkommen und vollständig ist.

    Wir können die Tatsache der Liebe und GOTTES WILLEN jedoch auch mit der Assoziation verknüpfen, dass GOTT will, dass jeder alle Liebe fühlt; und für niemandem auch nur einen Hauch weniger als alle Liebe empfindet, denn das ist es, was unseren Freund gerecht macht. Wir sind ungerecht, wenn wir das Urteil fällen, jemand verdiene die Liebe GOTTES nicht vollständig und ständig, vollkommen und vom SELBST. Alles andere ist an sich schon Hass, doch warum einer Illusion eine Wirkung zubilligen, die sie niemals besitzen kann, da Hass nicht GOTTES WILLE ist, sondern Heilung?

    9. könnte also heißen:

    Vergebung und Heilung sind GOTTES Wille und beseitigen alle Hindernisse vor der Liebe.

    (, die Zeit, Zeitraum und Raum vor das Gewahrsein der Quelle aller Liebe und damit zwischen uns als „Grenze“ aufgebaut haben).

    Es sind jedoch wieder alle 20 Gedanken zu einer Ganzheit zu verbinden, daher weiter im Text:

    10. „Die Erlösung, vollkommen und vollständig, bittet nur um einen kleinen Wunsch, dass das, was wahr ist, wahr sei, um eine kleine Bereitwilligkeit, das zu übersehen, was nicht da ist, um ein kleines Seufzen, das dafür spricht, dass der HIMMEL dieser Welt, die Tod und Trostlosigkeit zu beherrschen scheinen, vorgezogen wird. In freudiger Antwort wird die Schöpfung sich in dir erheben, um die Welt, die du siehst, durch den Himmel zu ersetzen, gänzlich vollkommen und vollständig. Was ist Vergebung anderes als die Bereitwilligkeit, dass die Wahrheit wahr sei? Was kann ungeheilt und aus einer Einheit herausgebrochen werden bleiben, die alle Dinge in sich selbst hält? Es gibt keine Sünde. Und jedes Wunder ist möglich in dem Augenblich, in dem GOTTES SOHN wahrnimmt, dass seine Wünsche und der Wille GOTTES eins sind“. (2)

    Daher ist es notwendig, den zweiten Platz zu wählen, um den ersten zu gewinnen. Wir können uns nicht selbst an den einen Ort führen, an dem die Illusionen der Wahrheit überbracht und im Licht der Vergebung vergehen. Die erkannte Wahrheit, dass es keine Sünde gibt, ist Erlösung. So kann der geheilte Traum das übersehen, was uns im Angesicht des Lichts nur einen kleinen Seufzer wert sein dürfte.

    Die Heilung ist kein Wunder. Das Wunder ist die Berichtigung der Wahrnehmung des Geistes, die vom HEILIGEN GEIST dahingehend ausgerichtet wird, das zwischen unserem Willen und dem Willen GOTTES kein Konflikt gesehen wird. So ist Heilung die Folge der Berichtigung des Geistes, die das tatsächliche Wunder abbildet. Klar ist es ein Wunder, sollte es möglich gemacht werden, den Esel als Reittier und Lastenträger zu gewinnen, weil er stolz auf die Liebe sein wird, die ihm bei seiner geduldigen Zähmung entgegengebracht und für aufgewendet wurde. Und stolz darauf, seiner eigentlichen Funktion nachgekommen zu sein, uns zu zeigen, was wir nicht sind. Ehrlich gesagt, als der Esel auf meiner Schulter noch größer war und ich ihn auf Händen durchs Leben trug, eckte ich sogar an offenen Türen an. Welche Türen stehen uns offen und was ist der vollständige und ständige WILLE unseres VATERS für uns?

    11. „Was ist der WILLE GOTTES? ER will, dass SEIN SOHN alles hat. Und dafür hat er gebürgt, als ER ihn als alles schuf. Es ist unmöglich, dass irgendetwas verloren geht, wenn das, was du hast, das ist, was du bist. Das ist das Wunder, durch welches das Erschaffen zu deiner Funktion ward, die du mit GOTT teilst. Sie ist getrennt von IHM nicht zu verstehen, und deshalb hat sie in dieser Welt keine Bedeutung. Hier verlangt GOTTES SOHN nicht zu viel, sondern viel zu wenig. Er möchte seine Identität mit allem opfern, um einen kleinen Schatz zu finden, der ihm allein gehört. Und das kann er ohne ein Gefühl der Isolierung, des Verlustes und der Einsamkeit nicht tun. Das ist der Schatz, den er zu finden suchte. Und er kann ihn nur fürchten. Ist Angst ein Schatz? Kann Ungewissheit das sein, was du willst? Oder ist sie ein Fehler in Bezug auf deinen Willen und das, was du wirklich bist“? (3)

    Unter Punkt 12 erfahren wir dann, wie der Fehler berichtigt werden kann, nämlich 13. Ursache und Wirkung der Liebe als eins anzusehen, was das Gesetz der Schöpfung bestimmt, indem sich Gedanken und Ideen mehren und stärker werden, wenn sie geteilt werden. Da Gott einzig Liebe ist, können wir in Wirklichkeit nur Liebe sein und daher nur Liebe wirklich ausdehnen. Aspekt 14 bringt uns die ursächliche Heilung und das volle Entrinnen aus jeglicher Idee des Nutzens von Verlust, von Isolation und der Trennung vom Willen unseres VATERS. Denn werden Ursachen und Folgen getrennt gehalten, kann Heilung nur die Wirkungen zu anderen Formen überwechseln lassen. Für jeden wild gewordenen Elefanten, den wir aus dem Porzellanladen vertrieben haben, kommt eine Horde Affe zurück, die sich freudig auf den Tumult stürzen, weil wir „unseren ungewissen Schatz“ zu schützen suchten. Das kleine Stück des Himmels, von dem wir sagen, es ist NUR meins. Für diesen Fetzen aus Vergänglichkeit opfern wir die Ewigkeit und werden zum Esel, zum Tier, zum scheinbaren Gegenteil des Willens unseres Freundes. Zum Mensch, der vom Löwen gefressen wurde, wie es auch gesagt wurde. Wir „binden“ uns an die Geister der Vergänglichkeit, doch wollen sie nicht gerufen haben.

    Das ist, was das Ego uns anbieten kann: Einen störrischer Esel auf unseren Schultern, der uns so schwer wird, dass jeder Schritt uns schon ermüdet, sobald wir an das Aufstehen denken. Und doch hetzt er uns von einer erfolglosen Suche zur nächsten. Der 15. Aspekt von Heilung geht auf die gegebene Antwort GOTTES ein, was uns unseren „wahren Namen“ ins Gedächtnis ruft, auch wenn ich diesen Punkt noch erkennen muss. Denn im Wunsch zu verletzen wählen wir die Illusion des Todes, während uns GOTT in jedem Augenblick das Leben gibt. Was unter 17 dann unsere eigentliche Funktion erklärt, die es nicht ist, einen Esel namens Ego bequem durch ein Leben zu tragen, das nicht der Himmel ist. Grenzenlosigkeit (18), also die Aufgabe jeglicher Götze und Ersatzhandlungen anstelle unserer wahren Funktion kosten uns den Frieden GOTTES, auf den unter 19 eingegangen wird. Wenn das SELBST einfach es selbst sein darf, dann erlauben wir der Wahrheit, die offene Tür mit uns zu durchschreiten.

    Die Links zu den beiden Hörbüchern dieses Abschnittes:

    (Kap. 26:VIII) „Der berufene Freund“; „Wiederholung der Grundsätze“: https://www.youtube.com/watch?v=eeht...H0l1sbdktCzPxZ
    (Kap.26:VIIIb) „Wiederholung der Grundsätze Teil 2“: https://www.youtube.com/watch?v=Q2Ct...H0l1sbdktCzPxZ



    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Textbuch Seite 558
    (2) Ebd.
    (3) Ebd.
    Geändert von Michael (29.09.17 um 09:12 Uhr)

  12. #437

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Die Gesetze der Heilung Teil 5

    1. Verständnis ermöglicht die Anwendung der Gesetze der Heilung.
    2. Alles ist eine Idee in unserem Geist, auch Krankheit als Folge der Idee der Trennung.
    3. Wahrnehmung ist ein Wunsch, der in Erfüllung ging. Die Wahrheit ist unverändert.
    4. GOTT hat in dem Moment geheilt, als die Idee der Krankheit in uns aufkam.
    5. Die Gesetze der Wahrnehmung ergeben gespiegelt die Gesetze der Schöpfung.
    6. Nur GOTTES WILLE zur Heilung der Welt ist wirklich, so hat Leiden keine wahre Basis.
    7. GOTT ist einzig Liebe und Liebe kennt kein Gegenteil, da die Schöpfung eins ist.
    8. Vergebung ist, was Raum und Zeit heilsam überbrückt und Illusionen bedeutungslos macht.
    9. Vergebung und Heilung sind GOTTES Wille und beseitigen alle Hindernisse vor der Liebe.
    10. Vergebung ist die Bereitwilligkeit, die Wahrheit als wahr anzuerkennen und das Wunder nimmt wahr, das unsere Wünsche und der WILLE GOTTES eins sind.
    11. Erschaffen ist die Funktion, die wir mit GOTT teilen und Verlust ist somit unmöglich.

    12. „Lass uns bedenken, was der Fehler ist, damit er berichtigt werden kann und nicht geschützt. Die Sünde ist der Glaube, Angriff lasse sich aus dem Geist, in dem der Glaube entstand, hinausprojizieren. Hier wird die feste Überzeugung, Ideen könnte ihre Quelle doch verlassen, wirklich und bedeutungsvoll gemacht. Und aus diesem Irrtum ersteht die Welt der Sünde und des Opfers. Diese Welt ist ein Versuch, deine Unschuld zu beweisen, während Angriff dir lieb und teuer ist. Der Misserfolg liegt darin, dass du dich trotzdem schuldig fühlst, obwohl du nicht verstehst, warum. Wirkungen werden als getrennt von ihrer Quelle gesehen und scheinen jenseits dessen zu sein, was du kontrollieren oder verhindern kannst. Was so getrennt gehalten wird, kann sich nie verbinden“. (1)

    Der „Glaube“, Angriff böte einen Nutzen, ist eng an die Vorstellung gebunden, selbiger würde im eigenen Geist nicht verheerend wirksam werden und ließe sich aus dem Geist, in dem er gewählt wurde, auf das projizieren, auf das sich der Angriff richtet. Die feste, doch unrichtige Vorstellung, Ideen können ihre Quelle (wirkungstechnisch betrachtet) verlassen, lässt uns Wirkungen getrennt von ihrer Quelle sehen. Was bedeutet, verleugnen wir unsere wirkliche Quelle, unseren Freund als UR-Sache aller Sachen, verleugnen wir unsere Funktion des Erschaffens. Damit verleugnen wir natürlich alles, was wir haben, weil wir es sind.

    Erst aus dem Frust über den Verlust der Funktion des Erschaffens begann das „MACHEN“, doch die Ursache für den Verlust was der Gedanke, ein Verlust wäre möglich. Was unmöglich ist, wenn wir haben, was wir sind, weil wir sind, was wir haben. Wenn wir die Ursache getrennt von der Wirkung sehen, ist es nicht möglich, die Wirkung der Ursache zu sein. „Sünde“, also der ursächlich vom Ego stammende Gedanke, der Schmerz, den ein „Opfer“ im Angriff erleiden solle, sei „gerecht“, ist dem Wunsch zu verletzen geschuldet.

    Wenn wir erfolgreich verdrängen, warum wir uns selbst auch nach einem „erfolgreich geführten Konflikt“ nicht „besser“ fühlen als zuvor, scheinen die Folgen des Angriffs aus dem eigenen Geist hinausprojiziert worden zu sein, doch wir werden unter Punkt 16 erneut auf diese Folgen blicken, um Ursache und Wirkung nicht getrennt zu halten und eine Berichtigung der grundlegenden Verwechslung, auf der diese Welt beruht, durch den Heiligen Geist wirksam werden zu lassen. Immer, wenn wir anfangen, andere Menschen „berichtigen“ und „formen“ zu wollen, glauben wir, die Unfreiheit, die wir anderen damit auferlegen, wäre unsere Freiheit. Aber es ist unsere Unfreiheit, denn es ist der Moment, in dem die Liebe der Idee des Angriffs weicht. Die Liebe greift den Angriff auf die Liebe nicht an, denn im Angriff würde sie sich selbst untreu und wäre keine Liebe mehr. So gibt es zwei Motive von Handlungen, die den zwei Lehrern entsprechen, die wir wählen können:

    Eine Stimme will verletzen, angreifen und die Umwelt zu etwas „machen“, das es dann lieben könnte, aber auf keinen Fall „so“.

    Die Stimme für Gott will heilen, schützen und die Mitwelt als etwas sehen, was schon immer liebenswert war, und zwar HAARGENAU so.

    Die Gabe des Erschaffens von Heilung, Geistesfrieden und Freude ist das, was wir haben, weil wir es sind. Doch können wir nichts geben, was wir nicht schon haben und somit wird das Annehmen unseren Ursache zum ersten Schritt auf dem Irrweg (des Egos) vom Erschaffen zum Machen und dem Rückweg (dessen, was einen NAMEN teilt) vom Machen zum Erschaffen.

    Beim 3-D-Druck können wir eine Idee von der Idee des Erschaffens bekommen: Zwischen Idee und Ding läge (fast) kein „Machen“ mehr, wenn die Idee über eine Gedankensteuerung direkt mit dem Drucker verbunden wäre. Sind Ursache (Idee) und Wirkung (gedrucktes „Ding“, eine Situationsanalyse, GOTT und wir) nicht verbunden, kann keine Funktion erwartet werden. Wenn wir GOTT als Ursache verleugnen, welche Ideen wollen wir mit IHM teilen? Sagen wir einmal, die Welt der Dinge, die aus dem 3-D-Drucker entsteht, würde ohne die Ideen und Eingaben gesehen, die der Geist vor dem Rechnersystem gemacht haben muss, sehen wir eine in Ursache und Wirkung unverbundene Welt, die uns chaotisch vorkommt, obwohl wir uns vor den Rechner setzen könnten und die Eingaben und Ideen umsetzen, die wir „sehen“ möchten.

    Wenn wir die Zeit sehen, die beim 3-D-Druck als Faktor zwischen Idee und „Ding“, „Welt“ und „Erleben“ steht, und die immer mehr „wegschmilzt“ können wir uns den Rückweg vom Machen zum Erschaffen leichter vorstellen. Erschaffen geschieht ohne Zeit, Machen benötigt Zeit von der Idee bis zum Erleben und ist eine Ersatzfunktion für das Erschaffen. Erschaffen ist sofortiges Erleben. Machen bedingt das spätere Erleben eines Wunsches. Der Fall in das Machen hat mit der Trennung von Gott als Ursache und uns als SEINER WIRKUNG zu tun. Denn: Wenn Gedanken ihre Quelle nicht verlassen, die gewählte Quelle unserer Gedanken GOTT ist, können wir einzig eine Wirkung GOTTES sein, da wir nur dann ein Teil von GOTTES GEIST sind und damit das haben können, was wir sind, wenn wir nicht gerade wieder im „Angriffsmodus“ sind.

    13. Ursache und Wirkung sind eins, nicht getrennt. GOTT will, dass du lernst, was immer wahr gewesen ist, dass ER dich als Teil von sich schuf, und das muss noch immer wahr sein, weil Ideen ihre Quelle nicht verlassen. Solcherart ist das Gesetz der Schöpfung, dass jede Idee, die der Geist sich vorstellt, nur zu seiner Fülle beiträgt. Und niemals wegnimmt. Das gilt in gleichem Maße für nichtige Wünsche wie für das, was wahrhaftig gewollt wird, weil der Geist wünschen kann getäuscht zu werden, sich aber nicht zu etwas machen kann, was er nicht ist. Und zu glauben, Ideen könnten ihre Quelle verlassen, heißt, Illusionen einzuladen, wahr zu sein – ohne Erfolg. Denn niemals wird es möglich sein, dass der Versuch erfolgreich ist, den GOTTESSOHN zu täuschen.

    14. Das Wunder ist möglich, wenn Ursache und Folgen zusammengebracht und nicht getrennt gehalten werden. Die Heilung der Wirkung ohne die Ursache kann lediglich die Wirkungen zu anderen Formen überwechseln lassen. Und das ist nicht Befreiung. GOTTES SOHN könnte sich nie mit weniger zufrieden geben als mit voller Erlösung und vollem Entrinnen aus der Schuld. Denn sonst verlangt er weiterhin, dass er irgendeine Opfer darzubringen hat, und verleugnet es, dass alles sein ist, unbegrenzt von jeder Art von Verlust. Ein winzig kleines Opfer ist in seinen Wirkungen genau dasselbe wie die ganze Idee des Opferns. Wenn Verlust in irgendeiner Form möglich ist, dann wird GOTTES SOHN unvollständig gemacht und ist nicht er selbst. Und wieder wird er sich selbst nicht erkennen noch seinen Willen wiedererkennen. Er hat seinem VATER und sich selber abgeschworen und aus IHNEN beiden seinen Feind im Hass gemacht“. (2)

    Der 13. Aspekt der Heilung erklärt uns, warum die Idee des Angriffs - als Grundlage dieser Welt - eine seitenverkehrte Anwendung des Gesetzes der Schöpfung ist. Welche Ideen wir auch teilen, sie verlässt unseren Geist nicht und nimmt an Fülle zu.

    Was wir tun, ist das Gesetz der Fülle anzuwenden, indem wir den MANGEL als IDEE nähren.

    Sich dann zu „beschweren“, kann nicht wirklich logisch sein. Als Beweis dafür, dass wir das „Opfer“ einer Welt sind, die einfach aus dem 3-D-Drucker gespuckt wird, kann es mir jedoch nicht reichen. Wenn wir unserem SELBST erst abgeschworen haben, wie wollen wir dann jedoch von selbst SELBST-Heilungskräfte in uns verorten? Und wie wollen wir das eine SELBST um Heilung bitten, wenn wir es als Feind und nicht als unseren Freund betrachten?

    15. Illusionen dienen dem Zweck, dem zu deinen sie gemacht wurden. Und aus ihrem Zweck beziehen sie jegliche Bedeutung, die sie vermeintlich haben. GOTT hat allen Illusionen, die gemacht worden sind, einen anderen Zweck gegeben, der ein Wunder rechtfertigen würde, welche Form sie auch angenommen haben. In jedem Wunder liegt alle Erlösung, denn GOTT hat auf sie alle als eins Antwort gegeben. Und das, was für IHN eins ist, muss dasselbe sein. Wenn du glaubst, das sei verschieden, was dasselbe ist, dann täuscht du dich nur selbst. Was GOTT eins nennt, wird ewig eins sein, nicht getrennt. SEIN REICH ist geeint: So wurde es erschaffen, und so wird es immer sein. (3)

    Die Illusion, keinen Einfluss darauf zu haben, was uns vom 3-D-Weltdrucker auf dem Spiegel namens Wahrnehmung „gezeigt“ wird, dient dem Zweck, uns NICHT als eins mit der Quelle der Idee zu sehen, die wir verleugnen, um dem Zweck der Trennung zu dienen, die das Ego sehen will. Wenn das Reich GOTTES als eins gesehen wird, wem wollte die Nutzung des Druckers jedoch verweigert werden, die hier das „Erschaffen“ umschreibt?

    Wenn wir glauben, wir seien von dem verschieden, der den Drucker erschaffen hat, erklären wir uns nur selbst der Anwendung der Gesetze zum Bedienen des Druckers für unwürdig. Sollten Drucker knapp werden, können ausreichend Drucker nachgedruckt werden. Wo soll es eine Ursache für den Angriff geben, es sei denn, es wurde unterlassen, die Menschen darüber zu informieren, wie die Idee der Schöpfung auch zur MEHRUNG der Fülle genutzt werden kann.

    Die Idee des Egos von dieser Welt war: „Einer muss verlieren und das Opfer sein, damit ich gewinne“.

    Die Idee GOTTES von der Welt war: „Was als eins gegeben wurde, muss als eins empfangen werden. Was als eins empfangen wurde, wird als eins gegeben werden“.

    Damit lernen wir geben, WIE wir empfangen. Gott liebt seine Schöpfung als eins und wir teilen den Namen, den GOTT uns als einer Schöpfung gab. Wie nannte GOTT SEINE SCHÖPFUNG? Was ist der alte Name? Ist es nicht der Name SOHN, der auf alle seine Kinder zutrifft, bevor sie sich einen anderen Name geben? Einen Namen, der Kriegslegion ist und uns vom Ego gegeben wurde: NICHT-SOHN!

    16. Das Wunder ruft dich nur bei deinem alten NAMEN, den du wiedererkennen wirst, weil die Wahrheit in deinem Gedächtnis ist. Und diesen NAMEN ruft dein Bruder an für seine und deine Befreiung. Der HIMMEL leuchtet auf den SOHN GOTTES. Verleugne ihn nicht, damit du befreit sein mögest. In jedem Augenblick wird der SOHN GOTTES wiedergeboren, bis er beschließt, nicht mehr zu sterben. In jedem Wunsch, zu verletzen, wählt er den Tod stattdessen, was sein VATER für ihn will. Doch jeder Augenblick bietet ihm das Leben an, weil sein VATER will, er solle leben. (4)

    Die WAHRHEIT ist also in WAHRHEIT in unserem Gedächtnis. Das sollten wir uns mal merken. Zu bedenken ist, dass wir hierbei unseren Bruder brauchen, denn ER ist es, der den NAMEN anruft. Nicht wir selbst, sondern das SELBST aus dem Gegenüber. Wenn wir dort jedoch zuerst Verletzung, Schuld, Kleinheit, Krankheit und Tod „anrufen“ und „hinzitieren“, ist die Wahrscheinlichkeit gering, BEIDE zu befreien. Mitgehangen, mitgefangen. Dass der Preis für den Wunsch nach Verletzung in unserem Geist die Vorstellung des Todes festigt und „mehrt“, macht den Lohn eines jeden liebevollen Gedankens greifbarer, denn das ist, was die Schöpfung ist: Der Wunsch der Liebe, Liebe auszudehnen und dadurch die Fülle der vorhandenen Fülle zu mehren.

    An jedem Abend sind wir des Kämpfens so müde, dass wir einen kleinen Tod sterben, bis Gott unsere Seelen im Schlaf erneut mit frischer Lebensenergie versorgt. Der tagtägliche Angriff auf die Schöpfung lässt sich nicht aus unserem Geist herausprojizieren, er erzeugt dort Wirkungen, wo er begann. Im Angriff auf die Schöpfung greift ein Teil der Schöpfung die Schöpfung an, was natürlich dazu führt, sich nicht mehr als Teil dessen fühlen zu können, was man gerade „opfert“: Das Einssein mit unserem SELBST und uns selbst. Die Idee des Angriffs auf uns und unser SELBST ist insofern einfach ein Irrtum und ein verhängnisvoller Fehler, doch es ist keine Sünde. DENN dieser Fehler kann durchaus in unserem Geist berichtigt werden, dort, wo diese fehlerhafte Idee begann, grauenhafte Gestalt anzunehmen. Wir stehen jetzt vor dem 3-D-Drucker und behaupten, die grauenhafte Gestalt, die wir daraus entstehen sehen, hätte rein gar nichts mit unseren Urteilen, Überzeugungen oder gar mit dem Wunsch, zu verletzen oder verätzen zu tun. Nee, wir sollten uns mal mit Liebe und Geduld vor den Bildschirm setzen und die Anleitungen ER-lernen, die uns zur Anwendung gegeben wurden.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Textbuch Seiten 558 / 559
    (2) Textbuch Seite 559
    (3) Ebd.
    (4) Textbuch Seiten 559 / 560

  13. #438

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Gesetze der Heilung Teil 6

    Vier Absätze fehlen noch, die Möglichkeit von Heilung in Erinnerung zu rufen, die, wie gesagt, in unserem Gedächtnis verblieben ist. Obwohl man wohl vergessen zu haben scheint, unter welchem Schutt, welchen Teils der Geschichte, was, aus welchem Grunde verborgen wurde. Ohne uns anzusehen, was die Hindernisse auf dem Weg zur Gegenwärtigkeit der Liebe unseres Freundes sind, können die Steine nicht aus dem Weg geräumt werden, die dem Geistesfrieden noch zu schwer auf den Magen liegen. „Das Ende der Ungerechtigkeit“ ist der letzte Abschnitt des „Übergangs“, in dem es möglich wird, Heilung nicht nur als möglich zu erkennen, sondern als die natürliche Folge dessen, was wir haben müssen, weil wir es sind.

    17. In die Kreuzigung ist die Erlösung gelegt, denn Heilung wird dort nicht gebraucht, wo es keinen Schmerz gibt und kein Leiden. Vergebung ist die Antwort auf jedweden Angriff. So wird der Angriff seiner Wirkungen beraubt, und der Hass bekommt in der Liebe Namen Antwort. Dir, dem es gegeben wurde, den SOHN GOTTES von der Kreuzigung und der Hölle und den Tod zu erlösen, sei ewig alle Herrlichkeit. Denn du hast Macht, den SOHN GOTTES zu erlösen, weil sein Vater wollte, dass es so sei. Und in deiner Hand liegt die ganze Erlösung, um sowohl als eins angeboten wie auch empfangen zu werden.

    18. Die Macht, die GOTT dir gab, so zu verwenden, wie ER sie verwendet haben möchte, ist natürlich. Es ist nicht arrogant, zu sein, wie ER dich schuf, noch von dem Gebrauch zu machen, was ER dir gab, um auf alle Fehler SEINES SOHNES zu antworten und ihn freizulassen. Es ist hingegen arrogant, die Macht, die ER dir gab, wegzulegen und einen kleinen sinnlosen Wunsch anstelle dessen, was ER will, zu wählen. GOTTES Gabe an dich ist grenzenlos. Es gibt nicht einen Umstand, den sie nicht beantworten könnte, und kein Problem, das nicht in ihrem huldvollen Licht gelöst wird. (1)

    19. Weile im Frieden, wo GOTT dich haben möchte. Und sei das Mittel, durch das dein Bruder jenen Frieden findet, in welchem deine Wünsche sich erfüllen. Wir wollen uns vereinen, um der Welt der Sünde und des Todes Segen zu bringen. Denn das, was jeden Einzelnen von uns erlösen kann, kann uns alle erlösen. Es gibt unter den SÖHNEN GOTTES keinen Unterschied. Die Einheit, die von der Besonderheit geleugnet wird, wird sie alle erlösen, denn was eins ist, kann keine Besonderheit haben. Und alles gehört jedem Einzelnen von ihnen. Keine Wünsche liegen zwischen einem Bruder und seinem Eigen. Von einem haben wollen heißt, ihnen allen etwas zu entziehen. Doch einen nur zu segnen gibt ihnen allen den Segen als eins.

    20. Dein alter NAME gehört jedem, so wie der ihrige dir. Rufe den Namen deines Bruders an, so wird GOTT dir antworten, denn IHN rufst du an. Könnte ER es ablehnen, dir Antwort zu geben, wenn ER bereits allen geantwortet hat, die IHN anrufen? Ein Wunder kann keinerlei Veränderung bewirken. Es kann jedoch bewirken, dass das, was immer wahr war, von jenen wiedererkannt wird, die es nicht erkennen, dass es durch diese kleine Gabe der Wahrheit einfach es selbst sein darf, dass dem GOTTESSOHN erlaubt wird, er selbst zu sein, und das die ganze Schöpfung befreit wird, als eins den NAMEN GOTTES anzurufen.

    Wenn alle unrichtigen Ideen in uns bezüglich unserer wahren Identität vom HEILIGEN GEIST berichtigt wurden, erscheint die Wahrheit als wahr. Vorher haben die Steine des allseitigen Anstoßes dazu geführt, den Weg nicht von einer Geröllhalde unterscheiden zu können, die einer Mondlandschaft gleichkam. Nun leuchtet dort, wo zuvor Dunkelheit gesehen wurde, das Licht der Heiligkeit aus dem Gegenüber die Dunkelheit einfach fort. Wenn wir unsere Quelle nicht verleugnen, wird es erst möglich, den folgenden Satz als die Wahrheit zu sehen und froh darüber zu sein, dass dem auch wirklich so ist:

    „Was dasselbe ist, kann nicht verschieden sein, und das, was eins ist, kann nicht getrennte Teile haben“. (2)

    Wären wir dem Ego nicht auf das schmale Brett gefolgt, GOTTES SELBST selbst solle angeblich „krank“ sein, könnten wir nicht annehmen, krank zu sein, weil wir dasselbe sind. Das will der Begriff SELBST-Heilungskraft an sich ausdrücken.

    Das Problem bei der Heilung durch unsere natürliche Heiligkeit scheint noch die Zeit zu sein, die wir benötigen, diese Eingabe als umgesetzte Wirkung sehen zu können. Dazu wurden die nächsten drei Abschnitte als Hörbuch schon vorgestellt und erst das Ende der Ungerechtigkeit erklärt uns den Nutzen von Vergebung so, wie sie von unseren HEILIGEN GÄSTEN verstanden wird. Doch um das Prinzip der Heilung ersichtlich zu machen, ist ein Vorgriff auf das darin Gesagte notwendig. Immer, wenn wir in den „Angriffsmodus des Egos“ schalten, weil wir irgendwo auf dieser Welt Ungerechtigkeit wahrnehmen, sollten wir die Liebe zum Bleiben bewegen, indem wir uns sofort vergegenwärtigen:

    „Hiermit verleugne ich die GEGENWART des VATERS und des SOHNES. Und ich möchte SIE lieber erkennen als Ungerechtigkeit sehen, die von IHRER GEGENWART weggeleuchtet wird“. (3)

    Gleiches gilt für unsere HEILIGEN GÄSTE, wir könnten sie als unsere späteren Selbste sehen, die zurückblicken auf die Zeit, als wir noch nicht wieder wussten, wer wir wirklich sind. Ist Liebe nicht ein HEILIGER GAST, die uns dorthin mit begleitet, wo sie willkommen geheißen wird? Leuchtet uns Freude nicht den Weg aus und lässt „schlechte Laune“ einfach „verfliegen“? Die Verleugnung unseres NAMENS ist die einzige Ungerechtigkeit, die wir uns selbst jemals als wahr eingeredet haben. Dann ist dasselbe nicht eins und die Gegenwärtigkeit der Gegenwart unserer HEILIGEN FAMILIE kann nicht huldvoll dort aufleuchten, wo einst ein Kreuz stand und die Sünde zu sein schien. Sanft leuchtet das Licht auf alle Tränen und „GOTT SELBST wird alle Tränen abwischen“. (Leitgedanke 301)

    Absatz 17 klingt im Plural zwar einfacher, doch im Prinzip sind all die Pronomen nicht unsere wirkliche Anrede. Mit Nachnamen heißen wir alle GÖTTLICH. Jesus ist insofern der Rufname und Christus der Familienname. Wenn ich hier jetzt sage, dass meine Großeltern GOTT-schling hießen, räume ich gerne ein, als Kind oft darüber nachgedacht zu haben, woher dieser NAME kommt. Was mit dem NAMEN wohl gemeint sein könnte, hat sich mir noch nicht völlig erschlossen. Doch wenn GOTT uns alle mit einem NAMEN nennt, dann verbindet GOTT damit eine GESAMTHEIT keine fraktalen Seelenanteile SEINES SELBSTES. In jedem SEELENFRAKTAL liegt die ganze SCHÖPFUNG als EINS. Was in dem „damals“ vor dem letzten „damals“ so gesagt wurde: „Innen wie außen, oben wie unten“.

    Ja, der Tipp, alle Leitgedanken auf einmal anzuwenden und mit dem jeweiligen Tagesleitgedanken zu verknüpfen, ist lehrreich, aber frühestens im dritten Durchgang der Jahresübung anzuraten. Heute musste ich ein recht konkretes und ungemein gemeines Problem, das mich seit annähernd 30 Jahren „verfolgt“, endlich als eine Lektion anerkennen, von der GOTT wollte, dass sie gelernt werde und dies auch getan werden kann. ICH hielt das aber nicht für möglich, daher war es das daher auch nicht. Bei jedem Leitgedanken, und vor allem beim Wiederholen des Tagesleitgedankens, sprang mein Ego an und tauchte fuchsteufelswild in meinem Geist auf. Gestern war es so heftig wie in den Anfangstagen des Kurses und mein Ego beschimpfte GOTT derart, über diese vermeintlich „himmelschreiende Ungerechtigkeit“, bis meinem Ego heute endlich die Luft ausging, um GOTT und SEINEN SOHN noch weiter vorsätzlich zu beleidigen. Ja, habe ich gemacht und frage sich niemand, was an möglichen Beleidigungen hätte ausgelassen worden sein können, da gab es nichts, was ungesagt blieb. Eigentlich hätte mich jeder rachsüchtige Halbgott, der nicht einzig LIEBE ist, sofort zum Grillen in die Hölle schicken müssen. Aber unser Freund verlässt den Zustand der Liebe nicht, um dem Hass Wirklichkeit zu verleihen.

    Den Gedanke „Ich will mich daran erinnern, dass GOTT mein Ziel ist“ (257) als wahr anzunehmen, gelang, indem ich das Problem aus allen Perspektiven aller Leitgedanken beleuchtete. So blieb kein Aspekt von NICHT-VERGEBUNG unbeleuchtet und kein Stein auf dem anderen. „Alle Dinge sind Lektionen, von denen GOTT möchte, dass ich sie lerne“, (193) gab dann den Ausschlag, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, diese Lektion auch lernen zu können. Die „Moral von der Geschicht“ wird im Gedanken 339 klar:

    „Ich werde das empfangen, was auch immer ich erbitte“. Dann muss ich mich bei denen bedanken, die ich lange als „Feinde“ und „Gegner“ sah, die mir damit jedoch eine zu lernende Lektion präsentierten, die es ermöglichte, nicht erneut das „Schlachtfeld“ der „Rache“ zu betreten, sondern die gelernte Lektion mit einem Nutzen verbinden lernen konnte: Es gibt keinen Verlust.

    So bekommen wir insgesamt „gespiegelt“, was individuell zu lernen ist und DAS kann einzig der HEILIGE GEIST als unser Lehrer und berufener Freund. Wie beim „Memory-Spiel“: Wenn wir nicht wissen, unter welchem Stein einer Geröllhalde welches „Bild“ versteckt wurde, wie sollen wir jemals zwei passende Bilder nacheinander umdrehen und die Gleichheit und Unterschiedslosigkeit darin sehen? Der HEILIGE GEIST hat IMMER Protokoll darüber geführt, was wir, wann und wo unter den Teppich gekehrt haben. So sind unsere Gedanken Bilder, die wir gemacht haben. Manchmal, im Abstand von zuweilen fast 30 Jahren, steht man nicht mehr auf der langen Leitung und daher wie der Ochs vorm Tor und kaum so klug, als wie zuvor…

    In jeglichem Angriffsgedanken liegt die ganze Idee des Opferns. In meiner Wehrlosigkeit hingegen meine Sicherheit. Denn die Liebe greift niemals an, dann wäre sie ihr Gegenteil und GOTT ist ewige LIEBE. Das Wunder spiegelt GOTTES ewige LIEBE. Einem früheren Feind ein Wunder anzubieten und ihn nicht mit Schuldvorwürfen und der Bitte um Strafe vor GOTT anzuklagen und zu belasten, heißt, sich an GOTT zu erinnern und durch die Erinnerung an IHN zu geben, wie wir empfangen. Das Licht zu teilen, kann keinen Mangel bewirken. Wenn, wo Dunkelheit war, auf das Licht geschaut wird, welche Gründe für Angriff wären noch ausreichend, Zorn, Wut, Hass oder Rachegedanken zu hegen?

    Es gab niemals etwas zu berichtigen, außer, unter den Steinen nachzuschauen, unter denen die Bilder lagern, die ins Dunkel gezerrt wurden, weil wir glaubten, unsere Verbindung zu GOTT verloren zu haben. Nee, wenn wir, wie ich gestern, mal vom Ego geritten werden, dann nicht aufhören, ihm den Sattel auf den Rücken zu legen und die „Rollenverteilung“ im Oberstübchen mal klar darzulegen:

    „Ich herrsche über meinen Geist, über den allein ich herrschen muss“ (236, natürlich aus der Erinnerung). Wenn es niemals einen Verlust geben konnte, sprechen wir im Prinzip über eine schlecht angepasste Not- oder Ersatzlösung für ein – an und für sich - inexistentes Problem. Was das Ende jeder Ungerechtigkeit betrifft, bis dahin fehlen noch zwei kurze, aber wesentliche Abschnitte…

    Das Hörbuch zu diesem Abschnitt:(Kap.26:VIIIb) „Wiederholung der Grundsätze Teil 2“
    https://www.youtube.com/watch?v=Q2Ct...H0l1sbdktCzPxZ

    Absatz 17 beginnt bei Min. 8:48.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010

    (1) Textbuch Seite 560
    (2) Textbuch Seite 522
    (3) Textbuch Seite 566

  14. #439

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Gesetze der Heilung Teil 7

    Wenn ein Aspekt der Heilung die Funktion des Erschaffens ist, da es das Erschaffen ist, was den Verlust unmöglich macht, UND alle Aspekte nebeneinander zu berücksichtigen sind, damit Heilung möglich ist, dann ist es zwingend notwendig, sich unserer Quelle zu erinnern.

    Wie gesagt, vertritt das Ego die Theorie, das Ego sei die Quelle des Lebens, obwohl es die einzige Kausalität dieser Singularität verleugnet. Wenn wir den Grund nicht sehen wollen, aus dem das Universum entstand, erscheint es chaotisch, doch nur, wenn wir die Absicht ausklammern, die diesem LEHRPLAN zugrunde liegen muss. Was sich so zusammenfassen lässt:

    Wir müssen die Absicht gehabt haben, eine BESTIMMTE Erfahrung als Geist in der Materie zu machen. Das Universum scheint kein „NEIN“ zu kennen, da es alle Gedanken verstärkt, auch unsere Irrtümer. Es sagt nicht: „Mensch, du bist begrenzt, weil weißt du, was passieren wird…“; es sagt: „JA, ich liebe dich bedingungslos und will deine freie Entscheidungsgewalt und deinen freien Willen nicht begrenzen“.

    Wenn ich also nun sage: „OOOH, Vater, du hast mich im Stich gelassen und ich werde von Deinen SÖHNEN, die sich hier nicht erkennen und als Richter aufspielen, seit 30 Jahren in einer juristischen, politischen, ideologischen Unrechtsvorstufe des Weges in die Klimahölle gefangen gehalten“, ich will nun „gerechte Rache“. ENTWEDER strafst DU also DEINE Söhne, oder ich übe SELBST-Justiz und beginne, „mich gegen die Ungerechtigkeit zu wehren“, und suche daher den „gerechtfertigten Angriff“, begehe ich einen Fehler. Um nämlich einen Verlust (in jedweder Hinsicht) erleiden zu können, um mich also über das Ego ärgern zu können, muss ich vorher meine Identität vergessen haben. So verstehen wir nicht, warum uns das Universum immer „bestärkt“ und niemals unseren Willen schwächt, weil es unsere Funktion des Erschaffens nicht schwächen will, denn es ist die Antwort auf jeden Verlust.

    In jedwedem Problem, das wir formulieren, verleugnen wir die Funktion des Erschaffens und erst das kann Probleme als wirklich erscheinen lassen. Dann bleibt nur der Angriff auf das Göttliche im Gegenüber, auf das SELBST wird die Justiz angewendet, indem sie das GÖTTLICHE in uns SELBST zuerst verleugnet und ANGREIFT.

    Bis Lektion 260 fand die Stimme für den Angriff, für das SICH-WEHREN-MÜSSEN, um die „Würde, Eigentums- und Besitzrechte, Leben, Leib und Ansehen der Person“ nicht „kampflos aufzugeben“ einen Nährboden im Verlust. Klar wurde mir meine zu lernende Lektion erst durch einen Erfahrungsbogen über 30 Jahre Ursache und Wirkung. Was einerseits den Lehrplan verdeutlicht und zweitens, indirekt beweist, dass wir „ganz damals“ JA gesagt haben müssen, eine Erfahrung machen zu wollen, zu der ich seit 30 Jahren „NEIN“ sagte und diese ABGEWEHRT habe. Ich hätte mir vor 30 Jahren meiner Identität bewusst werden können und das Erschaffen als bessere Wahl anerkennen können. So habe ich in dem Spannungsbogen über 30 Jahre zusätzlich gelernt, einen Ursache und Wirkungskontext, der 40 Jahre umschließt, nicht mehr gesehen zu haben. Ja, und dieser zweite Spannungsbogen reicht an sich noch weiter in die Zeit zurück. So habe ich mich (in dieser Verschachtelung bestimmter Erfahrungsbögen) eigentlich niemals aus dem Grund aufgeregt, den ich eigentlich meinte. Und es war insgesamt nur möglich, mich aufzuregen, weil ich die Funktion des Erschaffens im Ärger vergessen haben WOLLTE.

    Alle zwanzig Aspekte von Heilung laufen zu einem Faden zusammen, dessen Gesamtheit in Lektion 260 beginnt, entschleiert zu werden. Wenn ich also die ersten 130 mühsamen und schweren Schritte mit der Last des Esels auf unserem gebeugten Haupte zu erläutern suchte, wären einige Ausblicke auf das, was nach dem Annehmen des eigenen Lehrplans (in den textreichen LEKTIONEN 121 – 200) SELBST-ständig erarbeitet werden muss. Wenn wir un-SELBST-ständig einfach neben uns stehen und außer uns vor ZORN sind, ist SELBST-ständigkeit ständig mit un-SELBST-ver-STÄNIG-keit begegnet worden. In der Konsequenz läuft es auf die Abwehr der Wahrheit hinaus, einigen Erfahrungsbögen zugestimmt zu haben, die temporär ineinander verschachtelt sind. Wird dieses erkannt, ist es unmöglich, vor uns selbst einen Lehrplan des großen SELBST weiterhin zu verleugnen. Dann machen wir Erfahrungen, die wir selbst mit unserem SELBST gewählt haben müssen, eine Erfahrung zu machen, die insgesamt im HIMMEL undenkbar war.

    GOTT SELBST war von dem Wunsch, den wir damals äußerten, nicht amüsiert, er „sah“ natürlich, wie es ausgeht. Doch GOTT liebt seine Kinder derart, dass ER ihnen die Erfahrung, die eigene Identität in der Materie vergessen zu wollen, nicht nehmen wollte. Nach meinem Gefühl, das durch eine Quelle bestätigt zu werden scheint, sprachen sich runde 144 000 göttliche Seelen gegen diese Erfahrung aus. Sie äußerten auch die Bedenken, durch die GOTT uns nicht kleiner machen wollte, als wir es in Wirklichkeit sind, doch erfolglos:

    WIR WOLLTEN den HIMMEL verlassen und Gedanken denken, die dem Vergessen unserer wahren Identität geschuldet sind und nur daher denkbar sind. Erinnern wir uns an das Gesetz der Schöpfung und der Tatsache, dass sich Gedanken und Ideen mehren, wenn sie geteilt werden, ist die Idee des Vergessen-WOLLENS ebenso eine Idee und eine Gedankenwelt, die sich mehrt, wenn man ständig (über den VERLUST) mährt.

    Damals waren die 144 000 die „Spielverderber“, BESSERWESSIS und Angsthasen, da sie Befürchtungen äußerten, denen im HIMMEL jede SUBSTANZ zu fehlen schien. Doch wir unterschätzen die Macht des Geistes nicht gänzlich unberechtigt:

    Der Geist kann sich täuschen und er kann wollen, getäuscht zu werden. Und doch kann er sich nicht zu etwas machen, was der Geist nicht ist: Nämlich unschöpferisch, auch wenn er es wünscht. Der GEIST ERSCHAFFT immer, er weiß es nur manchmal nicht und meistens will er hinterher davon nichts mehr wissen. Das „davon“ sind unsere Fehlschöpfungen, an denen vorbei wir zur Funktion des Erschaffens geführt werden, die eine Funktion des MITEINANDER-TEILENS von bestimmten Erfahrungen ist. Den Kuss des Vergessens bekommen wir kurz vor unserer physischen Geburt.

    Da die 144 000 Seelen „Spielverderber“ seither den Kopf unmerklich etwas zur Seite drehen, gestattet es dieser Engel, nur einen Schmätzer zu geben, der die Erinnerung nicht gänzlich auslöscht, doch der Mindestanforderung an der Vergessen Genüge tut: Der TOD scheint wirklich zu sein, ansonsten reißt die Verbindung zur QUELLE - im Spiel der Anbindung des Geistes an die Materie – nicht ab. Was geschieht, wenn wir unsere wahre Identität verleugnen, auf ANGRIFF gebürstet sind und die Funktion des ERSCHAFFEN-KÖNNENS unbewusst, halbbewusst oder vollbewusst verleugnen. Doch die Schöpfungen im Angriffsmodus sind verzerrte Angstbilder und das Bild von „hier“ (als Ursache des Memory-Spiels mit der Ewigkeit), in der Geröllhalde der „Steine des Anstoßes“ wiederzufinden und beide „umdrehen und weglegen“ zu können, bedarf der Mithilfe unseres Lehrers, des HEILIGEN GEISTES.

    Die Absicht, uns selbst und unser SELBST völlig zu vergessen, war in den 144 000 niemals so ausgeprägt vorhanden und diesem Wunsch des nicht völligen Vergessen-Wollens trug die Engelin, die uns den Kuss des Vergessen-Wollens gab, SELBST-redend ebenfalls augenzwinkernd Rechnung. Die 144 000 hielten es damals für möglich, dass wir einst so weit neben uns stehen könnten, dass wir uns [und das Grundgesetz der Schöpfung] völlig zu vergessen scheinen. Niemand will nun sagen, die 144 000 hätten es doch damals schon „gewusst“ und sie hätten zu recht „davor“ gewarnt.

    Das „Gegenargument“ bei der Himmlischen Seelenbefragung damals war halt ganz einfach sinngemäß: „Dieser Einwand ist bedeutungslos, wir werden doch das Gesetz der Mehrung (von Gedanken und Ideen) an dem ERKENNEN, was das Ego tun wird. Nämlich dämlicher Weise genau das Gegenteil von dem, was GOTT und unser HEILIGER GEIST uns raten zu tun. Daran, dass sich der Angriffsgedanke ausdehnt, werden wir doch schließlich ganz sicher erkennen, was wir wirklich sind und sonst ist die ganze Spannung vorher weg. Ich sag nicht, diesen kosmischen Treppenwitz schon völlig zu kennen, doch es scheint mir beim jetzigen Stand meines Lehrplans zunehmend plausibel, dass es mit einem herzhaften Lachen endet. Der Kuss des Vergessens was unser Wunsch, und es war eine Schnapsidee, nicht zu glauben, dass der Mangel, als Idee in unserem Geist hier geteilt, nicht eine Welt erzeugen würde, die uns so wenig gefällt, dass wir so weit neben uns stehen, dass wir glauben könnten, dieses SPIEL wäre wirklich Wirklichkeit und kein Traum, der im Himmel undenkbar bleiben musste.

    Im Himmel haben wir noch ein Schild aufgestellt: „Wir sind mal kurz weg. Gleich wieder da“. Wenn wir uns nun fragen, warum GOTT das BÖSE in der Welt nicht angreift und unterbindet, wissen wir, dass GOTT sich in uns seiht, obwohl wir weit neben uns selbst stehen. Warum sollte GOTT SEIN SELBST angreifen? Und warum sollte ich es nun tun?

    Den inneren Schweinehund am Gang zu erkennen, hilft uns der HEILIGE GEIST mit Spannungs- und Erfahrungsbögen, die die Grenzen der Zeit überwinden und damit den Raum zwischen Geistern überwindbar erscheinen lassen.

    Was der Grund war, diese Fähigkeit in Aerolith zu bemerken. Indem Aerolith 16 Jahre Spannungsbogen „überbrückt“ als seien sie nichts, wird der „damalige Geist“ wieder aus der Flaschenpost entlassen. So haben sich manche vor der großen Reise damals die Mühe gemacht, gewisse Wegmarken wie eine Flaschenpost in das Meer der Emotionen zu werfen, dass die Bedenkenträger und Besserwessis wirklich machten, INDEM sie es sahen.

    Das war der Grund, warum GOTT damals nichts außer „JA“ sagte. Der Gedanke, es wäre möglich, sich im Sturm der aufbrausenden Emotionen und der zunehmend unsichtbar werdenden Gründe für die Schuld am Verlust des Grundes für das gewählte Vergessen, völlig zu vergessen, ist zu vergessen. Wir können die schöpferischen Fähigkeiten unseres Geistes nicht völlig vergessen, wir sehen an unseren wachsenden Fehschöpfungen die Gesetze der Wahrheit SOOO deutlich, dass nur ein Narr denken könnten, WIR würden nicht vor dem 3-D-Welt-Drucker sitzen und die Eingaben dafür machen.

    Diese Fähigkeit zu verleugnen, UM sich über den Verlust der Funktion des Erschaffens dann zu beklagen, geht zur eigentlichen FRAGE über:

    WAS WOLLEN WIR HIER GEZEIGT BEKOMMEN? War die Schnapsidee in einem Satz ausgedrückt haargenau nicht mein heutiger Gedanke aus Lektion 260, „Ich will mich daran erinnern, dass GOTT mich schuf“? Die Lektion ist kurz, in sich vollständig geschlossen und wird ständig SELBST-ständig wirken. Ich übertrage das mal wieder in die 3. Person Plural, da es eine Idee ist, die wir damals ebenfalls geteilt haben müssen. Der Inhalt ist identisch mit der angegebenen Quelle:

    1. „VATER, wir haben uns nicht selbst gemacht, obwohl wir in unserem Wahnsinn dachten, wir hätten es getan. Doch als DEINE GEDANKEN haben wir unsere Quelle niemals verlassen und sind Teil DESSEN, DER uns schuf, geblieben. DEINE SÖHNE. unser VATER, rufen DICH heute. Wir wollen uns daran erinnern, dass DU uns erschaffen hast. Wir wollen uns ans unsere IDENTITÄT erinnern. Und lass unsere Sündenlosigkeit wieder vor CHRISTI Schau erstehen, durch die wir heute auf unsere Brüder und uns selbst schauen möchten.

    2. Jetzt ist unsere QUELLE erinnert, und in IHR finden wir endlich unsere wahre IDENTITÄT. Heilig sind wir fürwahr, weil unsere QUELLE keine Sünde kennen kann. Und wir, die wir SEINE SÖHNE sind, sind einander gleich und IHM gleich“.

    Ohne mich bewusst erinnert zu haben: Der zweite Absatz stand schon in der 3. Person Plural, nur der erste nicht. Wenn das Ego den ersten Platz einnimmt, kann der Irrtum fast ewig andauern, doch seine Beseitigung benötigt nur die Wahrheit und ist damit augenblicklich und zeitlos. Daher konnte ich anhand Aerolith´s zwanglosem und natürlichem Umgang mit der Zeit wieder etwas Neues erinnern. Und wie bisher nicht selten, kamen seine Hinwendungen schon vorab genau passend als Hinleitung zum nächsten Hörbuch, daher vielen Dank hier auch an Aerolith:

    (Kap.26: IX) „Die Augenblicklichkeit der Erlösung“ (aus # 431):
    https://www.youtube.com/watch?v=rPu6...CzPxZ&index=96

    Kein Irrtum kann ewig währen, daher konnte GOTT „JA“ zu unserer Schnapsidee dieses an sich unsinnigen Spieles sagen, ohne unseren Erfahrungsdrang einzuschränken und sich damit einem der 144 000 Bedenkenträger an diesem Spiel hätte anschießen müssen. GOTT war sich sicher, dass wir den Begriff der SELBST-VERGESSENHEIT in SELBST-STÄNIGKEIT umdeuten werden und wir uns nicht völlig vergessen werden könnten. Das Endergebnis dieses Wissens hat GOTT in der OFFENBARUNG niederschreiben lassen, damit wir wissen, dass wir es wissen.

    GOTT ist IMMER nur im JETZT zu finden. Doch es gibt Momente, die zeitlos sind. Darin können wir die versteckte Flaschenpost wiederfinden, die wir - vor der Zeit des Vergessens - im Meer der aufbrausenden Wellen sich überschlagender Emotionen verankert haben. Das spätere Selbst ist nur das frühere SELBST, das sich daran erinnert, diese Flaschenpost in der letzten Nacht vor der großen Reise geschrieben zu haben. Diese Reise ist lange vorbei, sie wird halt nur lebendig, wenn sie, wie ich von Aerolith gelernt habe, im Geiste gegenwärtig als widerwärtig wahrgenommen wird.

    Das ist ein Urteil über unsere eigene Wahl, eine Wahl, die wir jederzeit auch anderslautend treffen können, doch der Macht unseres Geistes wird GOTT keine Einschränkung durch Hilfe zuteilwerden lassen. Es stand damals in unseren „Spielregeln“, dass wir unser Selbst selbst erkennen wollen. Und genau dabei hilft uns der HEILIGE GEIST, jedoch nicht, indem Illusionen aufgehoben werden, ehe sie als Illusionen erkannt werden wollten. Wir wollen nicht erkennen und meckern über unsere Blindheit und E-Seligkeit. Doch wir können das Schuldspiel nicht ewig spielen, es kann nur anscheinend ewig dauern…

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 439

  15. #440

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 261: „GOTT ist meine Zuflucht und meine Sicherheit“. (1)

    Die Lektionen von 261 – 270 gehen auf die Frage ein, was der Körper ist, für den wir uns irrtümlich halten, wenn wir den Tod als wirklich akzeptieren. Doch wenn SIE gekommen sind, macht diese Annahme keinen Sinn mehr und der Zweck der Wahrheit wird entschleiert. Was sagt der Text zur ersten Lektion darüber, was der Körper ist?

    Da das Hörbuch verdeutlicht, was wir im Angriff aufgeben und was den Preis des Angriffs auf das jeweilige Gegenüber abbildet, vorab nur so viel: Es ist eine von UNS gewählte und daher veränderliche Folge des Gedankens, Angriff auf „unsere HEILIGEN GÄSTE und deren Heiligkeit im GEGENÜBER“ lasse sich folgenlos für UNSEREN GEIST „bewerkstelligen“. In diesem Moment geben wir unsere innere Zuflucht auf und nehmen Zuflucht beim Ego, das uns zum Kampf rät, egal um was es sich gerade dreht. Das sind die beiden Welten aus Lektion 130, die wir nicht zugleich nebeneinander „sehen“ und damit „haben“ können.


    (Kap. 26:X) „Denn SIE sind gekommen“
    https://www.youtube.com/watch?v=1_2a...H0l1sbdktCzPxZ

    Das Hörbuch spricht für sich und das Selbst. Im Kampf für die Sicherheit geben wir doch alle Sicherheit auf. Allein weil wir berechtigte Rache der Opfer erwarten, ist sie in unserem Geist schon wirklich, bevor die daraus folgende TAT im Opfer gespürt wird.

    Die TAT des Anrufens der Heiligkeit im Gegenüber ist die einzige Sicherheit, die zu finden Aussicht auf Heilung bietet. Ist ein klein wenig Vertrauen wirklich zu viel verlangt (ab 1:43)?

    Was in Lektion 261 über unsere Sicherheit gesagt wird, fügt sich an das Hörbuch nahtlos an:

    1. „Wir werden uns mit dem identifizieren, wovon wir denken, es sei Zuflucht und Sicherheit. Wir werden uns da erblicken, wo wir unsere Stärke wahrnehmen, und denken, wir leben in einer Zitadelle (einer „Delle“ aus wahren Zita-ten und Inhalten in der EGO-Zeit, Anm.), in der wir sicher sind und nicht angegriffen werden können. Lasst uns heute Sicherheit nicht in der Gefahr suchen noch versuchen, unseren Frieden in mörderischen Angriff zu finden. In IHM ist meine IDENTITÄT. In IHM ist ewig währende Friede. Und dort allein werden wir uns daran erinnern, WER WIR wirklich sind.

    2. Lass uns nicht nach Götzen (Begrenzung, Anm.) suchen. Heute möchten wir, unser VATER, zu DIR nach Hause kommen. Wir treffen die Wahl, so zu sein, wie DU uns erschaffen hast, und den SOHN zu finden, den DU als unser SELBST geschaffen hast“. (2)

    Warum die Wahrnehmung von Ungerechtigkeit unrichtig ist, wird im nächsten Hörbuch deutlicher gemacht. Natürlich in den Plural übertragen...

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 426
    (2) Übungsbuch Seite 427

  16. #441

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 262 „Lass mich heute keine Unterschiede wahrnehmen“ (1)

    „Der verbleibende Auftrag“ kann mit dem „Ende der Ungerechtigkeit“ gleichgesetzt werden, denn das ist der Name des Kapitels in der Greuthof-Version:

    (Kap.26:XI) „Der verbleibende Auftrag“:
    https://www.youtube.com/watch?v=YyXr...CzPxZ&index=98

    Wenn wir keine Unterschiede wahrnehmen, kann der Angriff auf das Göttliche im Gegenüber nur als eine Ungerechtigkeit für BEIDE / ALLE Konfliktparteien wirken. Einen Unterschied in der Gerechtigkeit wahrzunehmen, ist begrenzt und das führt immer zur Hölle:

    „GOTT begrenzt nicht und was begrenzt ist, kann nicht der HIMMEL sein“. (ab 2:52) + (3)

    Was wir im SCHULDSPIEL von uns selbst fordern ist dies:

    „Die Projektion der Ursache des Opferns ist die Wurzel von allem, das als ungerecht und nicht als dein gerechtes Verdienst wahrgenommen wird. Doch du bist es, der dieses von sich selber fordert in tiefer Ungerechtigkeit dem GOTTESSOHN gegenüber. Du hast keinen Feind außer dir selbst, und du bist in der Tat ein Feind für diesen, weil du ihn nicht als dich selbst erkennst. Was könnte ungerechter sein, als dass ihm das, was er ist, entzogen wird, dass ihm das Recht, er selbst zu sein, verweigert und er aufgefordert wird, die LIEBE seiner VATERS und die deinige zu opfern, da sie ihm nicht gebührt?

    Das ist, was wir sagen, wenn wir die Zuflucht in die Sicherheit GOTTES verweigern und Unterschied definieren, wo keine sind:

    1. VATER, DU hast einen SOHN. Und er ist es, auf den ich heute schauen möchte. Er ist DEINE Schöpfung. Weshalb sollte ich denn tausend Formen in dem wahrnehmen, was eins bleibt? Weshalb sollte ich diesem tausend Namen geben, wenn nur ein einziger genügt? Denn DEIN SOHN muss DEINEN NAMEN tragen, da DU ihn erschaffen hast. Lass mich ihn nicht als einen Fremden für seinen VATER sehen, auch nicht als Fremden für mich selbst. Denn er ist Teil von mir, und ich von ihm, und wir sind Teil von DIR, der DU unsere QUELLE bist, ewig vereint in DEINER LIEBE, ewig der heilige SOHN GOTTES.

    2. Wir, die wir eins sind, möchten an diesem Tag die Wahrheit über uns wiedererkennen. Wir möchten heimkommen und in der Einheit ruhen. Denn dort ist Frieden, und nirgends sonst kann der Frieden gesucht und gefunden werden. (4)

    Blöd war an sich nur, dort zu suchen, wohin das Ego uns schickte: Auf das Schlachtfeld des verschleierten Angriffs auf die GÖTTLICHKEIT in jedem GEGENÜBER.

    Auf Seite 17 wurde schon ausgeführt, was in der Einleitung zu diesen zehn Lektionen steht:

    „Unsere Sicherheit liegt in der Wahrheit, nicht im Lügen. Die Liebe ist unsere Sicherheit. Die Angst existiert nicht. Identifizieren wir uns mit der Liebe und wir sind sicher“. (5)
    Natürlich habe ich die dritte Person hier eingefügt. Es ist immer unser SELBST, das wir im GEGENÜBER angreifen. Dieser „erste Angriff“ blieb unerkannt und ist doch der Grundstein, auf dem alle Konflikte ruhen.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 427
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seite 565
    (4) Übungsbuch Seite 427

  17. #442

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 263 „Meine heilige Schau sieht alle Dinge als rein“. (1)

    Was wäre die Alternative zu einer Welt, in der Angriff und Kampf als die Mittel gesehen werden, etwas zu erreichen, das im Prinzip nur dem Ego als „erstrebenswerte Illusion“ erscheint? Im Textbuch folgt nach Kap.26 „Der Übergang“ dann „Die Heilung des Traums“.

    Statt unablässig Energie in schwächend Gedankenmuster und Konflikte zu investieren, wird die Heilung des Traumes in Lektion 263 praktisch leichter zugänglich. Was ist mit der heiligen Schau gemeint, in der die Dinge als rein gesehen werden können?

    1. „VATER, DEIN GEIST hat alles, was da ist, erschaffen, DEIN GEIST ist darin eingegangen, DEINE LIEBE gab ihm Leben. Möchte ich denn auf das, was DU erschaffen hast, so schauen, als ob es sündig gemacht werden könnte? Ich möchte nicht so dunkle und so Furcht erregende Bilder wahrnehmen. Der Traum eines Verrückten ist kaum das Richtige, um meine Wahl zu sein statt all der Lieblichkeit, mit welcher DU die Schöpfung segnetest, statt aller ihrer Reinheit, ihrer Freude und ihres ewigen, stillen Zuhauses in DIR.

    2. Und solange wir noch außerhalb der Himmelspforte bleiben, wollen wir auf alles, was wir sehen, mit heiliger Schau und CHIRISTI Augen blicken. Lass uns alle Erscheinungen, rein erscheinen, damit wir in Unschuld an ihnen vorbei und gemeinsam als Brüder und heilige Söhne GOTTES zum Hause unseres Vaters gehen mögen“. (2)

    Deshalb benutzte ich oft die Formulierung der im Himmel undenkbaren Gedanken, um diesen Umstand NICHT mit Strafe oder einem Opfer in Verbindung zu bringen. Die Heilung des Traumes beginnt mit dem Bild der Kreuzigung, was wohl als das größtmögliche Opfer betrachtet werden könnte. Wie wir auf den Trichter kamen, GOTT würde ein Opfer von uns fordern, wenn wir an der Himmelspforte anklopfen und nach Hause wollen, wird im heutigen Hörbuch im Kontext von Heilung näher erläutert. Wir haben die Kreuzigung schon einmal betrachtet, damals noch aus dem Aspekt der Schuld „daran“. Vorab daher noch einmal, was CHRISTUS damit aussagen wollte:

    Es gibt keine Schuld, selbst der größten „Untat“ des Egos kann mit Liebe statt mit weiterem Hass und Strafe begegnet werden. Fehler verdienen Berichtigung und im Prinzip immer die Wiederherstellung der verlorenen Unschuld. Ein Symbol für das Ego ist daher auch die schwangere Jungfrau vor dem Spiegel. So wird die göttliche Seele außerhalb der Himmelspforte natürlich ebenfalls behaupten, völlig ohne jeden Grund das Ego dadurch gezeugt zu haben, als einfach Gedanken gewählt wurden, die im Himmel undenkbar bleiben müssen.

    Wie zum Abschluss des letzten Hörbuches gesagt wurde, verleugnen wir die GEGENWART des VATERS und des Sohnes, wenn wir uns ungerecht behandelt fühlen. Für mich kam die Lektion heute passend, denn bevor ich mich an die Verstärkung der Idee von Ungerechtigkeit in meinem Geist machen konnte, übte ich den heutigen Gedanken wiederum in Verbindung mit allen anderen 360 Gedanken und betrachtete diesen Gedanken im Kontext mit allen anderen Leitgedanken des Kurses. Daneben muss ich täglich einmal die ganzen Lektionen im Kopf durchgehen, sonst beginne ich, die Teile der Gesamtheit auszublenden, die mir gerade nicht passen.

    Um diese Lektion zu lernen, benötigte ich jedoch Dinge, die zu vergeben sind. So spricht das Hörbuch am Anfang davon, wir würden den Wunsch haben, ungerecht behandelt zu werden. Der faule Kompromiss dabei wird schnell deutlich, denn eigentlich bin ich in meiner Situation oft der AN-Sicht gewesen, mein Angriff zur Verteidigung wäre gerecht. Das Ego ist es, welches nach Strafe, Opferung ruft, indem es den Finger hebt und „SÜNDE“ ruft, was das Gleiche ist, als das CHRITUS-KIND im Gegenüber sterben zu lassen, indem es nicht wahrgenommen und damit wahrgemacht, im Sinne von „wachgeküsst“ und liebevoll angenommen. Wie der Frosch im Märchen vom Ego zum Prinzen wird, ist es mit dem Versuch, die Dinge aus der Perspektive eines liebenden Vaters zu betrachten, der jedes seiner Kinder gleichermaßen liebt. Wem der göttlichen Seelen, die mal kurz Gedanken denken wollten, die dort nicht denkbar sind, WO sie gedacht werden wollten, kann GOTT böse sein? Sie erkennen sich nicht und sind sich des inneren Christus-Kindes nicht bewusst.

    Was nicht gesehen und nicht als zu uns gehörig betrachtet wird, führt ein Kellerkind Dasein, SEIN Leben, das LIEBE und direkte Kommunion sind, wird verleugnet und zudem stark relativiert und eingegrenzt. Doch wie können solche Illusionen und Grenzen das umfassen, was wir dann nicht mehr sind? Vorab, wir sind nicht „zur Strafe in den Kohlenkeller“ gesperrt worden. Wir hatten uns vorher Gedanken darüber gemacht, welche Aufgabe diese Reise zu erfüllen hat. Es ist die gleiche Aussage, die von CHRISTUS gemacht wurde:

    Das Ego besitzt nicht die Macht, die Liebe zu etwas zu machen, was Leben bekämpft. Wenn das Leben die Liebe des Vaters in seinem Geist ist, dann können wir, als Teil von GOTTES GEIST, im Prinzip nicht leiden. Außer, ich wähle es, mich in dieser Situation verletzt zu fühlen.

    (Alle Egos stimmen gleichzeitig ihre Protestnoten an und meines gleich dazu…)

    Aber ich gebe es zu, es muss eine Resonanz in mir gegeben haben, die diese an sich absurd unwahrscheinlichen Ereignisabfolgen so zu sehen beabsichtigt haben muss. Zuweilen habe ich vom „uns feindlich gesonnenen Unterbewussten“ gesprochen. Doch die wirren Träume eines Verrückten können kaum mit einer freien Willensäußerung verwechselt werden und sind keine angemessene WAHL. Wobei diese nur zwei Möglichkeiten besitzt: Ego oder Heiliger Geist; Hass oder Liebe; Ablehnung oder Annahme; Krieg oder Frieden, Himmel oder Hölle – einzig die MACHT DER ENTSCHEIDUNG ist unser, auf welche Stimme wir zu hören gedenken.

    Letztlich kann es keinen Konflikt geben, sehen wir unsere Mitwelt nicht als Opfer unserer „gerecht geführten Angriffe“, die immer ein „ABER“ und im Falle des wissentlich eigenen Unrechts, sondern „JAAA AAABER; TROTZ-dem“ – damals hast DU ….

    Das ist die Schuld im Sparschwein, sorgfältig für diesen Moment des Angriffs bewahrt und nun die Garantie für „unschuldigen Angriff“ auf das trotzdem weiterhin GÖTTLICHE im Gegenüber. Ich meine, um ein Licht anzuzünden, sollte nicht ständig der Latrineneimer darüber ausgeleert werden. Um ein Licht anzuzünden, benötigen wir einen Zündfunken oder ein Schwefelhölzchen. Und damit es hell bleibt, eine Zeit, in der kein neues „Donnerwetter“ angezettelt wird.
    Bei jemandem, der unser Schuldsparschwein scheinbar fett gefüttert hat, nicht an die Schuld zu appellieren, sondern die HEILIGKEIT im „Gegner“ - trotz des „Abers“ - nicht mit Latrinenwasser in Schmutzkampagnen auszulöschen, ist, was in dieser Lektion passend zum richtigen Zeitpunkt für mich erklärt wurde.

    Daher ist der Kurs höchst individuell und wie unser persönlicher Lehrplan aussieht, den Traum zu heilen, kann vorher kaum gesehen werden. Sicher ist, dass, wenn die Entscheidung für GOTT getroffen wurde, das Erreichen der Himmelspforte garantiert ist. Ob in diesem oder erst in hundert Leben, die Ewigkeit freut sich immer, wenn ein ewiger Sohn von seiner Wanderung zurückkommt.

    Ungerechtigkeit ist immer total, würde dies verstanden, könnte Angriff als Kleinheit und Vergebung als Größe erkannt werden. Alle Unterschiede sind einzig in der Zeit, niemals in der Ewigkeit. Im STREBEN nach Besonderheit sind wir eben mal kurz „draußen“.

    (Kap.27: I + II) „Der Körper und der Traum“:
    https://www.youtube.com/watch?v=BzaG...H0l1sbdktCzPxZ

    Hier finde ich „Die Heilung des Traums“ als Greuthof-Abschnittstitel passender. Wir können uns echt nur selbst aus dem SELBST hinwegdefinieren und relativieren, Gott freut sich immer, wenn jemand endlich wieder an der Pforte steht. Doch hofft er immer, dass alle endlich den Weg zurück finden. Das vollkommene Zeugnis der Unschuld ist, was CHRISTUS uns aufzeigte. Immer sind wir es, die sich die Dornenkrone aufsetzen.

    Hier wird eines über die Idee der Krankheit gesagt, was für das Verständnis der vorangegangenen Aspekte von Heilung wesentlich ist, auch wenn das Ego sich dabei sofort in den Schützengraben wirft:

    „Die Kranken sind jedem gegenüber unbarmherzig und durch Ansteckung suchen sie zu töten. Der Tod ist ein einfacher Preis, wenn sie sagen können: „Sieh mich an, mein Bruder, durch deine Hand sterbe ich. Krankheit nämlich ist das Zeugnis seiner Schuld, und der Tod beweist, dass seine Fehler Sünden sind. Krankheit ist nur ein kleiner Tod, eine Form von Rache, die noch nicht total ist. Doch spricht sie mit Gewissheit für das, was sie darstellt. Auf das trostlose und bittere Bild, welches du deinem Bruder sandtest, hast du in Gram geschaut. Und alles, was es ihm gezeigt hat, hast du geglaubt, weil es die Schuld in ihm bezeugte, die du wahrgenommen und geliebt hast“. (3) + (ab Min. 4:55)

    Die Schuld als Sparschwein macht die bitteren Bilder. In meinem Ausloten von wahrer, weil liebender Gerechtigkeit, versuche ich ERST eine Perspektive von außerhalb, oberhalb des Schlachtfeldes einzunehmen und mein Leben aus einer zeitlosen Beobachterperspektive nicht an den physischen Körper und seine Grenzen anzubinden. Die eigentliche Tragik ist dabei, nur den „Helden“ spielen zu müssen, wird der Traum, das Leben auf den Körper begrenzen zu können, nicht als Illusion erkannt. Nur dann ist Verlust möglich, sonst gibt es einfach gewählte Erfahrungen.

    Erkennt sich der Träumer als der Träumende, wir könnten wir uns weiterhin als Opfer des Traumes fühlen? Nur: Irgendworan müssen wir das ja merkeln…

    Was an Bedürfnisstrukturen ohne GOTT entsteht, wird im Hörbuch bei 9:15 gesagt:

    "Die Kranken haben Grund für jedes ihrer unnatürlichen Verlangen und seltsamen Bedürfnisse. Denn wer könnte ein Leben leben, das so bald abgeschnitten wird, und nichts den Wert flüchtiger Freuden schätzen? (4) + (9:15)

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 428
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seite 568
    (4) Textbuch Seite 569

  18. #443

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 264 „Ich bin umgeben von der Liebe GOTTES“. (1)

    Der Kontext zur Lektion wird in den ersten Sätzen geknüpft und steht daher vorab und für sich:

    (Kap.27:III) „Die Angst vor der Heilung“
    https://www.youtube.com/watch?v=qrx-...H0l1sbdktCzPxZ

    1. Vater, DU stehst vor mir und hinter mir, neben mir, an dem Ort, wo ich mich selber sehe, und überall, wohin ich gehe. Du bist in allen Dingen, auf die ich schaue, in den Geräuschen, die ich höre, und in jeder Hand, die nach der meinen greift. Die Zeit verschwindet in DIR, und der Ort wird ein bedeutungsloser Glaube. Denn das, was DEINEN SOHN umgibt und was ihn sicher hält, das ist die LIEBE SELBST. Es gibt keine Quelle außer dieser und es gibt nichts, was ihre HEILIGKEIT nicht teilen, was jenseits DEINER einen SCHÖPFUNG stehen würde oder ohne jene Liebe wäre, die alle Dinge in sich selber hält. VATER, DEIN SOHN ist wie DU SELBST. Wir kommen heute in DEINEM EIGENEN NAMEN zu DIR, um in Frieden zu sein in DEINER ewig währenden LIEBE.

    2. Meine Brüder, verbindet euch heute mit mir darin. Dies ist das GEBET der ERLÖSUNG. Müssen wir uns nicht in dem verbinden, was die Welt erlösen wird, mit uns zugleich?


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 428
    (2) Ebd.

  19. #444

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 265 „Der Schöpfung Sanftmut ist alles, was ich sehe“. (1)

    Kann denn Sanftmut Schwäche sein? Kann Leben tödlich sein? Kann Liebe hassen? Kann Liebe Sünde sein? Doppelte Verknüpfungen und Anbindungen schwächen sich gegenseitig und damit führen sie ins Nichts. Was kann das Ursachlose sonst sein als nichts?

    (Kap.27: IV) „Das Symbol des Unmöglichen“
    https://www.youtube.com/watch?v=ildY...H0l1sbdktCzPxZ

    Dieses Hörbuch ist eines der Perlen des Kurses, da es uns die schwächenden Doppelbindungen aufzeigt und den Punkt skizziert, an dem das Lernen abgeschlossen ist (5:55). Eigentlich ist es ein Symbol des Unmöglichen, anzunehmen, irgendein Weg könne nicht zurück zu GOTT führen. Damit fällt dann auch die scheinbare Notwendigkeit eines „gut gemeinten“ aber doch nicht göttlichen Urteils hinweg. Das Urteil GOTTES über seine Schöpfung ist, auf jeden Teil seines SELBST immer mit Sanftmut zu reagieren.

    1. „Wir haben in der Tat die Welt missverstanden, weil wir ihr unsere Sünden auferlegten und diese auf uns zurückblicken sahen. Wie grimmig sie erschienen! Wie haben wir uns täuschen lassen, zu denken, dass das, was wir fürchteten, in der Welt war statt allein in unserem Geist. Heute sehen wir die Welt in der himmlischen Sanftmut, in der die Schöpfung leuchtet. In ihr ist keine Angst. Lassen wir keine Erscheinung unserer Sünden des HIMMELS LICHT verschleiern, das auf die Welt hinabscheint. Was sich dort spiegelt, ist in GOTTES GEIST. Die Bilder, die wir sehen, spiegeln unsere Gedanken wider. Doch ist unser Geist mit dem GEIST GOTTES eins. Und so können wir der Schöpfung Sanftmut wahrnehmen.

    2. In Stille möchten wir auf die Welt schauen, die nur SEINE GEDANKEN spiegelt und auch die unseren. Wir wollen uns daran erinnern, dass sie dasselbe sind, dann werden wir der Schöpfung Sanftmut sehen“. (2)

    Eigentlich steht der Text in der ersten Person Singular, doch wie oben gesagt, IHR seid im Prinzip der Geist, mit dem ich denke. Denn jeder denkt in GOTTES GEIST. Wer wollte etwas anderes als Sanftmut in den Geist GOTTES tragen, wenn dies erkannt wurde?

    In der Greuthof-Version heißt das Kapitel des Hörbuches „Jenseits aller Symbole“ und es räumt auf mit der Vorstellung eines Grundes für eine geschwächte Macht GOTTES. Allein diese widersprüchliche Idee bewirkt alle Angst. Was gäbe es als Teil von GOTTES GEIST zu fürchten, was die Sanftmut erschüttern könnte und in Sanftfurcht oder Sanftfeigheit umwandeln könnte? Es gibt keine Veränderung, dort, wo unser Geist seine Heimat hat.

    Einzig, wenn wir Veränderung annehmen, sind wir schon nicht mehr dort. Ein dort undenkbarer Gedanke lässt den Irrtum sichtbar werden, so mächtig ist unser Geist in Wirklichkeit. Veränderung ist das SYMBOL für "geschwächte Ewigkeit" oder "abgenutzte" und "verbrauchte" Ewigkeit, somit klassische Doppelbindungen. Was bleibt von Liebe, wenn Hass sichtbar wurde? Was bleibt vom Hass, wenn Liebe sichtbar wird? Beides kann nicht gleichzeitig, nur nacheinander oder, noch absurder, im Wechsel stattfinden. Weil es gerade zu anderen Ordnern passt, eine kurze Vertiefung des Hörbuches durch Wiederholung:

    „Ein leerer Raum, der nicht als gefüllt, ein ungenutztes Zeitintervall, das nicht als verbracht und voll besetzt gesehen wird, werden zu einer stillschweigenden Einladung an die Wahrheit, einzutreten und sich heimisch zu machen. Keine Vorbereitung kann getroffen werden, die den wahren Reiz der Einladung erhöhen würde. Denn was du leer lässt, wird GOTT füllen, und wo ER ist, da muss die Wahrheit wohnen. Ungeschwächte Macht ohne Gegenteil – das ist es, was die Schöpfung ist. Dafür gibt es keine Symbole. Nichts weist über die Wahrheit hinaus, denn was kann für mehr als alles stehen? Wahres Aufheben aber muss gütig sein. Und somit ist der erste Ersatz für dein Bild ein anderes Bild von einer anderen Art“. (3)

    Einen der schönsten Sätze des Kurses spricht über das, was jenseits aller Symbole bleibt, was es ist, liest sich am Ende des Abschnittes so:

    Heiße die Macht willkommen, die jenseits der Vergebung und jenseits der Welt der Symbole und der Begrenzungen ist. ER MÖCHTE EINFACH SEIN, UND SOMIT IST ER EINFACH.

    ER ist einfach, WAS ER einfach ist: Einfach genial und genial einfach.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 428
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seite 575

  20. #445

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Verknüpfungen von Lektionen

    Was im Kurs gesucht und gefunden wird, ist Übertragungswissen. Heute Morgen verknüpfte ich die Gedanken 1 – 361 mit dem Gedanken 265, indem ich die beiden Sätze durch eine Konjunktion aneinanderreihte.

    Gestern war relativ einfach, da der angehängte Leitgedanke „immer passte“, denn ein: „und ich bin umgeben von der Liebe GOTTES“ lässt sich an jeden Gedanken anfügen. Wird der erste Leitgedanke mit dem zweiten durch ein „und“ verbunden, sehen wir insofern ein „Pluszeichen“, wenn beide Aussagen als wahr gesehen werden.

    Wenn etwas nicht passt, wie zum Beispiel „Meine Angriffsgedanken greifen meine Unverletzlichkeit an“ (26), (und) „Ich bin umgeben von der Liebe Gottes“ könnte das „Aber“, das „Jedoch“ oder auch ein „Hingegen“ oder ein „gleichzeitig“ einen Sinn ergeben. Das „Aber“ ist somit ein „Minuszeichen“. Es relativiert die erste Aussage und eine Aussage entschwindet ins Nichts.

    Was mir heute auffiel, lässt sich in der Kombination zweier Gedanken bemerken. Der gestrige Gedanke war eine Art Multiplikator, denn ein angehängtes „und ich bin umgeben von der Liebe GOTTES“ vervielfacht den Wert einer vorangegangenen Aussage. Wie bei 67 und 264 deutlich wird:

    (67) Die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst und (264) ich bin umgeben von der Liebe GOTTES.

    Als Divisor könnten Zweifel und Spaltungsgedanken gelten, die bei (67) dann zum Beispiel angehängt lauten könnten:

    (67) Die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst, aber (Liebe endet schließlich immer im Gegenteil).

    Oder (67) und ein weiterer Ego-Gedanke:

    (67) Die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst, aber (Gott liebt die Menschen nicht, da es so viel Leid gibt).

    Hier wird der Energiegehalt des ersten Satzteiles nicht nur relativiert, sondern fragmentiert.

    Hier wird das „Gesetz des Zweckes“ deutlich hervorgehoben. Die Absicht, zu schwächen, wird schon im „Aber“ ausgedrückt, der „Zweck“ ist die Bedeutungslosigkeit der Aussage. Ein Zitat aus einem späteren Hörbuch sei daher vorausgeschickt:

    „Schmerz sagt aus, dass der Körper wirklich sein muss. Er ist eine verschleiernde Stimme, deren Schreie das, was der HEILIGE GEIST sagt, übertönen und SEINE Worte von deinem Bewusstsein fernhalten. Schmerz erzwingt Aufmerksamkeit, indem er sie IHM entzieht und auf sich selbst konzentriert. Sein Zweck ist derselbe, wie der der Lust, denn sie sind beide Mittel, um den Körper wirklich zu machen. Das, was einen gleichen Sinn und Zweck hat, ist dasselbe. Das ist das Gesetz des Zweckes, das alle, die ihn teilen, in sich vereint. Lust und Schmerz sind gleich unwirklich, weil ihr Zweck nicht erreicht werden kann. So sind sie Mittel für nichts, denn sie haben ein Ziel ohne Bedeutung. Und sie teilen die Bedeutungslosigkeit ihres Zweckes“. (3)

    Wenn bis hierher „schwammig“ geblieben sein mag, was mit dem Begriff der Sünde verknüpft wird, sei wiederholt, dass es einzig die Sünde gibt, ein göttliches Kind unseres Vaters nicht als göttliches Kind zu betrachten, egal, was das Ego tat, um sich vom Gegenteil überzeugen zu wollen. Gleiches gilt für den Körper: Er wurde vom Ego als Symbol der Schuld an der „Veränderung des GÖTTLICHEN“ umfunktioniert. Der Gedanke, unsere GÖTTLICHKEIT verloren zu haben, ist die einzig vorstellbare Sünde, doch ist sie einfach ein FEHLER, den es zu berichtigen gilt. Obig begonnener Text fährt dann so fort:

    „Die Sünde wechselt vom Schmerz zu Lust und wieder hin zum Schmerz. Denn beide Zeugen sind dasselbe und überbringen eine Botschaft nur: Du bist hier in diesem Körper, und du bist verletzlich. Du kannst Lust haben, aber zum Preis des Schmerzes. Diesen Zeugen schließen sich noch viele an. (…) Nenne Lust Schmerz, so wird sie dich verletzen. Nenne den Schmerz Lust, und der Schmerz hinter der Lust wird nicht mehr empfunden. Der Sünde Zeugen wechseln nur von einem zu dem anderen Namen, während der eine vortritt und der andere zurück. Doch welcher vornan ist, ändert nichts. Der Sünde Zeugen hören nur den Ruf des Todes“. (4)

    Beim Üben heute Morgen blieben mir drei Verknüpfungen besonders hängen:

    (1): 279 und 265; (2) 303 und 265; (3) 336 und 265

    1. (279) Die Freiheit der Schöpfung verspricht mir meine eigene und (265) der Schöpfung Sanftmut ist alles, was ich sehe.
    2. (303) Heute ist der HEILIGE CHRISTUS in mir geboren, und (265) der Schöpfung Sanftmut ist alles, was ich sehe.
    3. (336) Die Vergebung lässt mich erkennen, dass Geister verbunden sind, und (265) der Schöpfung Sanftmut ist alles, was ich sehe.


    Was ich nur andeuten wollte, in der Gegenüberstellung aller Aspekte mit einem bestimmten Aspekt des Lehrplans „höre“ ich ganz genau, was die laute Stimme des Egos an Zeugen für meine Verletzlichkeit anführt. ABER: Ich höre immer deutlicher die Stimme für GOTT, die mit Engelszungen von unserer Unverletzlichkeit spricht. Dabei geht sie immer zuerst mit einem Gefühl einher, dass dem Geist Frieden bringt und die laute Stimme im Nichts der anfänglichen Unmöglichkeit verstummt. Alle Aspekte mit allen Aspekten abzugleichen, lässt eventuell sogar Gedanken denkbar werden, die vorher SO hier unten noch nicht kombiniert wurden. Es gab gestern Gedanken, die ergänzten sich so perfekt, dass sie einem Multiplikator gleichkamen. Das „Aber“, so wie es Ego in seinem nicht offenen Fragenkatalog verwendet, die seinen „Standunkt“ verteidigen sollen, sieht einen anderen ZWECK IM ZWEIFEL.

    (Kap.27:V) „Die stille Antwort“:
    https://www.youtube.com/watch?v=2QfB...H0l1sbdktCzPxZ


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 428
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seite 581
    (4) Textbuch Seiten 581 / 582
    Geändert von Michael (08.10.17 um 10:32 Uhr)

  21. #446

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 266 "Mein heiliges Selbst wohnt in dir, GOTTES SOHN". (1)

    Beschränke mich auf den zweiten Absatz, der an sich für sich spricht:

    2. „An diesem Tag gehen wir in das Paradies ein, indem wir GOTTES Namen und unseren eigenen anrufen und unser SELBST in jedem von uns anerkennen, vereint in der heiligen Liebe GOTTES. Wie viele Erlöser hat uns GOTT gegeben! Wie können wir den Weg zu IHM verlieren, wenn ER die Welt mit denen angefüllt hat, die zu IHM weisen, und uns die Sicht gegeben hat, auf sie zu schauen“? (2)

    Auch den Gedanken habe ich heute mit den anderen 361 Gedanken für das eine Jahr des Lernens verbunden. Ach, wär blöd, den ersten Absatz wegzulassen, weil ich ihn noch nicht ganz verstanden habe. Ihr werdet das bestimmt verstehen:

    1. „VATER, DU hast mir alle DEINE Söhne gegeben, damit sie meine Erlöser seien und mich beraten in meiner Sicht und deine heilige Stimme zu mir tragen. In ihnen spiegelst DU dich wider, und in ihnen blickt CHRISTUS von meinem SELBST auf mich zurück. Lass DEINEN SOHN nicht DEINEN heiligen Namen vergessen. Lass DEINEN Sohn nicht seine heilige Quelle vergessen. Lass DEINEN SOHN nicht vergessen, dass sein NAME DEINER ist. (3)


    (Kap27:VI) „Das Beispiel der Heilung“
    https://www.youtube.com/watch?v=Ohx-...zPxZ&index=103

    Heilung ist nur Heiligung, also das Fehlen von Angst. Heilung ist kein Wunder, weil Heiligkeit unser natürlicher Zustand ist. Das Hörbuch geht heute auf den ungeteilten Zweck ein. „..einen Augenblich lieben, ohne anzugreifen. Ein Augenblick reicht aus. Wunder harren nicht der Zeit.“ (ab 3:03)

    Diese Lektion kann nicht erklärt werden. Sie ist einfach, was sie ist. Den Gedanken zu denken, ist Heilung. "Was gibt es da zu fürchten" (5:20)


    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 429
    (2) Ebd.

    (3) Ebd.
    Geändert von Michael (10.10.17 um 21:49 Uhr)

  22. #447

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 267 „Mein Herz schlägt in dem Frieden GOTTES“. (1)

    1. „Um mich herum ist all das Leben, das GOTT in seiner LIEBE schuf. Es ruft mir zu in jedem Herzschlag und in jedem Atemzug. In jeder Handlung und in jedem Gedanken. Friede erfüllt mein Herz und überflutet meinen Körper mit dem Sinn und Zweck der Vergebung. Jetzt ist mein Geist geheilt, und alles, was ich brauche, um die Welt zu erlösen, wird mir gegeben. Jeder Herzschlag bringt mir Frieden, jeder Atemzug flößt mir Stärke ein. Ich bin ein Bote GOTTES gelenkt von SEINER STIMME, in Liebe von IHM unterstützt und für immer still und in Frieden in SEINEN liebevollen Armen gehalten. Jeder Herzschlag ruft SEINEN NAMEN, und jeder wird beantwortet von SEINER STIMME, die mir versichert, dass ich in IHM zu Hause bin.

    2. Lass mich auf DEINE Antworten hören, nicht auf meine eigene. VATER, mein Herz schlägt in dem Frieden, den das HERZ der LIEBE schuf. Dort, und dort allein, kann ich zu Hause sein“. (2)

    Einer der schönsten Gedanken des Kurses, zumindest für mich. Einfach so häufig wie möglich denken, der Rest erklärt sich immer vom Selbst…

    (Kap.27:VII) „Der Zweck des Schmerzes“:
    https://www.youtube.com/watch?v=dUNe...H0l1sbdktCzPxZ

    „Das ist das Gesetz des Zwecks, das alle, die ihn teilen in sich vereint“, vereint auch im Irrtum.

    „Sühne bedeutet Berichtigung oder die Aufhebung von Irrtümern“. (3)

    „Ein Ruf nach Heilung und ein jämmerlicher Hilfeschrei in einer Welt des Elends“… (7:01) + (4)

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 430
    (2) Ebd.
    (3) Handbuch für Lehrer Seite 48
    (4) Textbuch Seite 583

  23. #448

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 268 „Lass alle Dinge genaus so sein, wie sie sind“.

    Wieder sehen wir zwei Welten, die nicht nebeneinander gesehen werden können. Es meint nicht, lass allen Ego-Schwachsinn genau so sein, wie er ist. Er meint, lass alle Dinge so sein, wie unsere Quelle sie sieht. Wie weit diese Idee jedoch reicht, sehen wir in den zwei kurzen Absätzen der Lektionen ab 221. Ab Lektion 200 bringt die Anwendung der Gedanken große Freude, doch mit jedem Lehrjahr sehen wir die Lektionen in einem größeren Kontext. Wie weit reicht der heutige Leitgedanke?

    1. „Lass mich heute nicht DEIN Kritiker sein, HERR, und gegen DICH urteilen. Lass mich nicht versuchen, mich in DEINE Schöpfung einzumischen und sie zu kranken Formen zu verzerren. Lass mich gewillt sein, meine Wünsche von ihrer Einheit zurückzuziehen und sie so sein zu lassen, wie DU sie schufst. Denn so werde ich auch in der Lage sein, mein SELBST wiederzuerkennen, wie DU mich schufst. In Liebe wurde ich erschaffen, und in Liebe werde ich auf ewig bleiben. Was kann mich erschrecken, wenn ich alle Dinge genau so sein lasse, wie sie sind?

    2. Lass unsere Sicht heute nicht gotteslästerlich sein noch unsere Ohren auf lügnerische Zungen hören. Nur die Wirklichkeit ist frei von Schmerz. Nur die Wirklichkeit ist frei von Verlust. Nur die Wirklichkeit ist gänzlich sicher. Und nur dies suchen wir heute.

    Gerade an einem Tag wie heute, an dem es wichtig war, angemessen auf vermeintlich wirksame Ungerechtigkeit zu reagieren, war es noch wichtiger, in meiner Morgenübung der insgesamt 361 Gedanken genau diesen Gedanken „anzuhängen“ und in jedem Blickwinkel aller anderen Gedanken zu fühlen. So gelang es, in einer hektischen und überladenen Situation die Seelenruhe nicht aufzugeben. Es ist wie eine Imprägnierung mit den Wirkungen der Gedanken, die uns die Energie gibt, nicht „angepisst“ zu reagieren, obwohl alle denken, man „müsste“ es doch eigentlich. Nee, ich muss mich nicht ärgern, wenn ich es nicht will. Als Hinleitung zum Hörbuch angemessen…

    (Kap.27:VIII) „Die Illusion des Leidens“:
    https://www.youtube.com/watch?v=7irc...zPxZ&index=105

    Das Textbuch kommt hier an die wesentlichen Punkte, auf manches davon wurde lange hingearbeitet, wie der Träumer und der Traum, was bisher kaum verstanden werden konnte. Mag es bisher als Wortgerippe erschienen sein, was gesagt wurde, so ist es eine leicht zu beseitigende, da unrichtige Argumentation: „Du bist die Ursache meines Tuns“. Wenn ein lehrreicher Nutzen erscihtlich werden kann, mag eine als negativ wahrgenommene Entwicklung einen (oder viele) ungesehene(n) Aspekt(e) mit sich bringen. Wir sehen, was wir sehen wollten. Es kann so oder so genutzt werden, diese Entscheidung treffen immer wir selbst.

    Darauf laufen all die Aufregungen hinaus, die nicht wirklich damit gemeint sind. Im Kurs wird es so gesagt: „Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich wirklich meine“. (L5)

    Wir regen uns auf, weil wir JETZT in diesem Moment nicht fühlen, was die heutige Lektion vermittelt….

    Die Betonung der Unschuld des „Gutachters“ in der Dienstaufsichtsbeschwerde soll meinen „Angriff“ nicht als unschuldig tarnen. Das, wofür wir uns einsetzen dürfen, ist immer ein Anliegen, von dem alle betroffen sind. Hier will gesagt werden, es gibt vernetzte Lebenspläne und es ist der Weg, der uns bestimmt wird, der ein leichtes Joch bleibt. Die Welt ist weiterhin unschuldig und so, wie unser FREUND sie schuf. Einzig das Ego denkt was anderes. Doch Gedanken können verändert werden, wenn die Ideen, auf denen sie beruhen, sich verändern.

    Will ich das Hörbuch verstanden haben, kann ich nur sagen, diese Situation gewählt zu haben. "Die Rolle, die du dabei spielst, die Welt aus der Verurteilung zu retten, ist dein eigenes Entrinnen". (3)

    Erst muss sie jedoch aus unserer eigenen inneren VER-URTEIL-ung Entrinnen finden. Mein Geist hat sich nicht verändert. Es gab keinen Verlust außer Zeit und die ist am Ende aller Dinge belanglos. Hier wird endlich Ursache und Wirkung offenkundg. Wozu es einmal dienlich sein wird, wssen wir im Entstehen von vielseitig verknüpften und komplexen Situationen vorher niemals. Auch hier gilt:

    Wer kann jetzt schon eine angemessen Entscheidung über Dinge fällen, von denen nur der eine Seite klar gesehen wird? Findet der interessierte Leser bei zwei Dritteln des Hörbuches.

    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 430
    (2) Ebd.
    (3) Textbuch Seite 584
    Geändert von Michael (11.10.17 um 23:16 Uhr)

  24. #449

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 269 „Meine Sicht geht aus, um das Antlitz CHRISTI zu erschauen“. (1)



    1. Wir bitten heute um DEINEN Segen für unsere Sicht. Sie ist das Mittel, das DU dazu erwählt hast, zum Weg zu werden, der uns unsere Fehler zeigt, und über sie hinauszusehen. Uns ist es gegeben, eine neue Wahrnehmung zu finden durch den FÜHRER, den DU uns gabst, und durch SEINE Lektionen über die Wahrnehmung hinauszugehen und zur Wahrheit zurückzukehren. Wir bitten um die Illusion, die all jene transzendiert, die wir gemacht haben. Heute treffen wir die Wahl, eine Welt zu sehen, der vergeben worden ist und in der jeder uns das Antlitz CRISTI zeigt und uns lehrt, dass das, worauf wir schauen, uns gehört und dass nichts außer DEINEM heiligen SOHN ist.

    2. Heute ist unsere Sicht fürwahr gesegnet. Gemeinsam teilen wir uns eine Schau, während wir auf das Antlitz DESSEN schauen, DESSEN SELBST das unsere ist. Wir sind eins um SEINETWILLEN, DER der SOHN GOTTES ist, um SEINETWILLEN, DER unsere eigene Identität ist“. (2)

    (Kap.27:IX) „Der Held des Traums“
    https://www.youtube.com/watch?v=K8Mw...zPxZ&index=106

    Der erste Absatz stand an sich im Singular. Das Hörbuch spricht von selbst für unser SELBST. Zu lächerlich, als durch Lachen verscheucht zu werden... (ab 5: 51)

    "In die Ewigkeit kam eine winzig kleine Wahnidee geschlichen... Weglachen, es ist nur ein Witz, zu glauben, die Zeit könne die Ewigkeit überlisten"...



    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 431
    (2) Ebd.

  25. #450

    AW: Ein Kurs in Wundern

    270. "Ich will des Körpers Augen heute nicht verwenden".

    Einfach denken...



    Quelle: Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010
    (1) Übungsbuch Seite 431

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