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Thema: Ein Kurs in Wundern

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  1. #1

    Ein Kurs in Wundern

    "Ein Kurs in Wundern" entstand, weil ein Direktor einer Universität es leid war, sich die ewigen Streitereien seiner Psychologieprofessoren/Innen weiterhin anhören zu müssen. Mit den Worten: "Es muss einen anderen Weg geben", bat er Helen Schucman und William Thetford, damals beide Professoren für klinische Psychologie an der Columbia-Universität in New York, die ständigen ärgerlichen und aggressiven Auseinandersetzungen zu beenden.

    Aus dem Wunder, die Ansichten der beiden Professoren zu einer Absicht zu verbinden, entstand das Buch über einen Zeitraum von sieben Jahren. Seine Quintessenz könnte in der Kohärenz gesehen werden, die folgendes Zitat aus dem Vorwort erzeugt:

    "Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
    Nichts Unwirkliches existiert.
    Hierin liegt der Frieden Gottes."


    Frieden ist die Abwesenheit von UN-Frieden. Un-Frieden entsteht durch die Raubtiere in unserem Kopf, die, dem Kreislauf von Angriff, Rache und Vergeltung folgend, sich in endlosen Kämpfen des Egos verbissen haben und den Nutzen von Vergebung dabei nicht mehr erkennen können. Solange Kampf nützlich erscheint, werden wir die Schlachtfelder nicht verlassen können, dieses gilt Innen wie Außen.

    Über das Lesen dieses Buches wäre Vieles zu sagen, doch eine mögliche künftige eigene Erfahrung würde durch die Beschreibung in meinen Worten schon eingefärbt und so gehe ich mehr auf den praktischen Teil des Buches ein, der versucht, die Inhalte aus dem Textbuch anzuwenden.

    Insgesamt besteht der Kurs aus 365 Gedankenübungen, die sich jeweils um einen zentralen Leitgedanken bewegen. Bei Anwendung der Gedanken über ein Jahr werden, mit der darin begründeten neuroplastischen Vernetzungswirkung, bestimmte Kohärenzgrade erreicht, die, im Theta-Gehirnwellenmodus erfahren werden.

    Das Erlernen des Erreichens kohärenzbildender Frequenz- und Schwingungsfelder durch die Leitgedankenkonstrukte ist eine persönliche Erfahrung. Eine allgemeingültige Erklärung sei unmöglich, eine Erfahrung jedoch möglich und auch nötig.

    Zumindest habe ich die Meditationsübungen, wie es auch aufgefasst werden könnte, über ein Jahr als "Gedankenübungen" aufgefasst und nicht bewertet. Ganz ehrlich, manche Gedanken konnte ich nicht wirklich "ernst nehmen", sie waren zu weit gefasst, zu abstrakt. Vor allem waren manche Gedanken zu unglaublich. Trotz meiner Zweifel wirken jedoch alle 360 Leitgedanken in einer spezifischen Form, auch wenn wir ihnen sie (noch) nicht glauben. Die letzten 5 Übungen sind identisch, der Kreis schließt sich nach 360 O.


    Wie ein Kurs in Wundern wirkt:

    Zunächst geht es darum, die scheinbare Trennung aufzuheben, indem Wesen und Funktion bisheriger Bedeutungszuordnungssysteme in einen erweiterten Kontext gestellt werden. Auf dieser erweiterten Ebene lernt der praktische Absolvent, seine früheren Irrtümer zu verlernen. Dieses Lernen findet in der Innenschau statt, der Gedankenbeobachtung. In seiner eigenen, zwanglosen Reflexion sich wiederholender Gedankenmuster erkennt der Geist die Möglichkeit, die resultierenden Zustände nach der Auswahl bestimmter Gedanken in einen Ursache- und Wirkungskontext sowohl im Innen, wie auch im Außen, zu bringen. Kurz: Wir wählen die Welt, die wir erleben.

    Allerdings stellte sich mir die Frage, ob und wenn ja, warum ich diesen Schwachsinn wählte. Allerdings ist es nur Schwachsinn, solange ich es als Schwachsinn bewerte. Wahnsinn kann einen Nutzen enthalten und entfalten, wenn die "Moral von der Geschicht" ersichtlich wird. Wozu wird der Wahnsinn einmal gut gewesen sein? Zum Erkennen, nichts erkannt zu haben. "Ich verstehe nichts, was ich sehe", lautet der dritte Leitgedanke.

    Im Mittelpunkt der mentalen Übungen über ein Jahr steht die eigene Erfahrung. Das Textbuch allein ist hilfreich, ohne die praktische Anwendung ist ein friedlicher Geist jedoch kaum dauerhaft zu finden. Der Wert eines friedlichen Geisteszustandes wird schrittweise erfahren und bildet eine Grundlage, Macht als die Fähigkeit zu betrachten, das eigene Bewusstsein in einen Zustand von Wohlbehagen zu versetzen und dabei die Kraft zu finden, die zur Transformation früherer Dichotomien führt.

    Die Welt wird als eine Lehr- und Lerneinrichtung verstanden, die den Erwerb und die Erinnerung an bestimmte Fähigkeiten erlaubt. "Macht und Liebe gehen Hand in Hand", sagt der Kurs explizit.

    Die Biologie der bedingungslosen Liebe als Wesen der Macht, unser angestammtes und wundervolles Erbe anzutreten. Gefunden wird es im eigenen Herzen, nicht im Außen und seiner wandelbaren Gestalt, die vom Urteil abhängt. Das Wunder beginnt mit einer Bereitwilligkeit, der Bereitwilligkeit, das Urteil aufzugeben.

    Erkennen wir, nichts erkannt zu haben, wird die Absurdität des "Recht-Haben-Wollens" deutlicher: Wenn ich nichts verstehe, was ich sehe, wie wäre dann ein objektives Urteil möglich?

    Wenn jedoch niemand absolut objektiv zu Urteilen im Stande ist, wer werfe den ersten Stein des Anstoßes? Der Stein des Anstoßes ist die Projektion von Schuld in das Außen. "Sühne ist das Aufheben des Glaubens an die Schuld".

    Wir haben einfach Manches ein wenig missverstanden. Kein Problem, war nur das Ego.

    Fazit: Eine Investition von Zeit und Energie, die sich für mich auszahlte. Der "Score bewusster Zufriedenheit" wächst. Sich des Egos zu entwöhnen, ist nicht frei von "Komplikationen" im Außen verlaufen. Erkannt habe ich ein persönliches Lernprogramm, von dem ich nunmehr sicher bin, es mir selbst ausgesucht zu haben. Der erste Schritt zu eigenverantwortlichem Denken, Sein, Fühlen und Handeln liegt in diesem Erkennen: Die Welt ist eine Lerneinrichtung, in der wir wählen, wann wir lernen. Nicht, ob wir lernen.

    Darin liegt für mich Frieden begründet, im Vertrauen, dass wir etwas lernen werden. Egal, wie lange wir uns wehren - wir werden etwas lernen. Ohne Zweifel. Für Menschen, die sich selbst erkennen lernen möchten, enthält dieses Buch eine psychologisch durchdachte Anleitung zum Verständnis der Funktionsweise von Gedanken. Das Buch führt zur Quelle der Gedanken. Mehr kann Denken nicht bewirken. Wobei wir uns kaum denken können, wie machtvoll Gedanken wirklich sind. Die schöpferische Anwendung von Gedanken könnte mit dem Wunder verbunden werden, dessen Sinn es ist, die Zeit des Lernens zu verkürzen.

    Wir können nicht wählen, nichts zu lernen. Wir können nicht sagen, nichts gewusst zu haben, von dem, was wir wirklich sind:

    Kinder des Alls und das Ebenbild. Ohne in Religionssysteme zu unterteilen, könnte eine universelle Ebene betreten werden, die uns Verstehbarkeit, Handlungsfähigkeit und Bedeutsamkeit zurückerstattet. Wann sich jemand dazu entscheidet, ist eine freie Wahl. Sich in der Zeit gegen die Erkenntnisse der Ewigkeit zu entscheiden, ist jedoch logischer Weise unmöglich.

    Etwas lernen zu wollen, ist eine innere Entscheidung. Diese Buchvorstellung möchte Neugier wecken. Liebe oder Angst, das ist die Entscheidung, die jeder Mensch in seinem Herzen trifft. Ob jedoch alle Menschen ihre Möglichkeiten sehen?

    Daher diese Buchvorstellung. (ISBN 978-3-923662-18-0; Greuthof Verlag, Freiburg)

    P.S. 2,5 % darf direkt zitiert werden (Fett hervorgehoben)

  2. #2
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von WirSindIchBin Beitrag anzeigen
    "Sühne ist das Aufheben des Glaubens an die Schuld".
    Den Satz verstehe ich nicht. Schuld und Sühne gibt es nur im Paket. Wenn der Glaube an die Schuld aufgehoben wird, dann wird gleichzeitig auch der Glaube an die Sühne aufgehoben.

  3. #3

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Sühne wird bisher als Rache interpretiert. Aufgehoben wird die Schuld, also der Irrtum, dadurch, dass dem Irrtum keine Bedeutung, im Sinne von Wirkung, verliehen wird. Der Kreislauf von Schuld und Rache ist ein anderer, als derjenige von Schuld und Sühne. Unser bisheriger Kreislauf heißt meist Schuld durch Sünde, wobei wir völlig ungeeignete Richter sind.

    Mittlerweile können wir getrost feststellen, uns kollektiv geirrt zu haben. Wer hat jetzt welche Schuld an welchem Irrtum?

    Ich bin ich froh, mich mit meiner bisherigen Vorstellung über die Welt geirrt zu haben. Wo wäre Schuld, würden wir alle Erkennen, nicht erkannt zu haben?

    Schuld wurde durch Rache niemals weniger.
    Schuld wird weniger, wenn die Sühne im Vergeben gefunden wird.

    Wir blicken auf die Schuld als Prinzip der Zivilisation. Schuld sind nämlich immer und grundsätzlich die Anderen. Das Prinzip Schuld aufzugeben, bedeutet, den Glauben an die Wirkung von Schuld aufzugeben, um dem Kreislauf von Hass, Rache und ewiger Vergeltung zu entkommen. Ohne Schuld wäre Eigenverantwortung gefordert. Schuld wird aufgehoben, wenn nicht mehr geglaubt wird, durch Rache nach "Sündenfalldefinitionen" das eigene Befinden nachhaltig zu verbessern.

    Menschen vergiften sich mit Schuld, die sie anderen Menschen wie eine Zwangsjacke überwerfen, um den Hilferuf nach Liebe in negativen Zuwendungsspielchen zu überdecken.

    Wenn du Sühne mit Rache verbindest, ist Deine Aussage richtig.
    Wenn Du Sühne mit "Aufheben", im Sinne von unwirksam machen verbindest, meint Sühnen eher die Transformation von etwas, dem dann die Resonanzwirkung entzogen wird. Sühnen global betrachtet, wäre ein Kettenbrief der Aufhebung des "Glaubens an die schuldige Welt".

    Sühnen bedeutet, die Dinge künftig ohne Wirkung sein zu lassen, die jetzt so sind, wie sie eben sind. Mit dem Konzept der Schuld ist Heilung von Situationen unmöglich. Wir bestrafen uns immer selbst mit.

    Bei den Aussschwitz-Prozessen soll ein Zeuge über einen Angeklagten sinngemäß gesagt haben:

    "Ich habe ihm vorhin in die Augen gesehen. Ich kann ihn nicht verurteilen oder hassen, denn in seinen Augen habe ich mich selbst gesehen."

    Meinte KLS mal, vielleicht erinnert er sich besser...

    Schuld ist solange existent, wie wir von den anderen schuldig gesprochen werden. Gilt auch für Nationen. Schuld ist die eigentliche Hölle.

  4. #4
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Ein Kurs in Wundern

    Das Aufheben besitzt spätestens seit Hegel eine dreifache Bedeutung, zwei davon haben sogar die Briten begriffen. Da ist zum einen das bloße Hochheben aus einem Niederen, zum anderen die gleichgewichtete Negation des Gleichen durch ein anderes und zum dritten ist es eben die Aufbewahrung im Sinne eines Schließfaches, im Hegelschen Sinne in einer Negation der Negation mit aszendentem Duktus, also Verbeßrung eines vormals schlimmeren Zustands. (das ist nichts Neues in der Philosophie, denn schon die alten Griechen dachten darüber nach)
    Schuld, Sühne und Glauben bilden auch keine Trinität, wie sie uns das nikäische Christentum übermittelt. Sühne ist KEINE Transformationsleistung, WSIB. Wie sollte das funktionieren? Das würde ja bedeuten, daß man sündigen darf, solange es einem möglich ist, durch AUSGLEICHENDES anderes diese Sünden auszugleichen, anders gesagt: Für einen Mord tu das, für einen Betrug jenes... Nun ja, vielleicht funzt das bei den Katholen. Ich kann mir die Welt so nicht aufbauen. Es soll aber Rechtsordnungen geben, die bestimmen Gelder für Strafen und wollen so eine Rechtsordnung wieder herstellen. Sühne, um auf diesen Kernbegriff dieses Ordners zurückzukommen, kann nur dann funktionieren, wenn damit die beßre Grundeinstellung verbunden ist, sie also dem eigentlichen Sühneakt VORANgeht.

  5. #5

    AW: Ein Kurs in Wundern

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Die vierte Einordnungsmöglichkeit ist die Aufhebung durch Vergebung, die nicht als "Schließfach" funktioniert. Wenn ich jemanden "schuldig" spreche, müsste ich in der Lage sein, ein objektives Urteil über Schuld oder Unschuld zu fällen. In meinen Augen ist es für mich absolut unmöglich, alle Aspekte einer Situation einzubeziehen, die "tatrelevant" sind. Also bin ich unfähig, ein gerechtes Urteil zu fällen.

    Tatrelevant wäre global die Aussage: "Vater, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun."

    Solange wir nicht wissen, wozu diese Entwicklung einst einmal dienen wird, können wir doch diesen Zeitabschnitt nicht beurteilen. "Ich weiß, dass ich nichts weiß", beinhaltet die Unfähigkeit zum Urteil. Hierbei wäre dann Wahrnehmung von Erkenntnis zu trennen, wie auch Illusion von Wahrheit.

    Die Umkehrung des Denkens wird herbeigeführt, indem erkannt wird, dass die Welt des Egos zwar ein absteigender Albtraum zu sein scheint, für die Seele jedoch Entwicklungsmöglichkeiten bietet, die Möglichkeiten der schöpferischen Verwendung des Geistes zu erlernen.

    Den Glauben an die Wirksamkeit von Albträumen aufzuheben, indem wir erkennen, dass uns in der Wirklichkeit der Ewigkeit nichts geschehen kann, wäre "Variante Vier". Transformation der Schuld in einen Lernprozess gelingt leichter, sehen wir uns als Gesamtsystem.

    Bewusst ausgeführte Verstöße gegen Rechtsordnungen sind (körperliche, emotionale, seelische, soziale oder geistige) Hilferufe nach Erlösung aus den Klauen der Schuld. Richte nicht, damit Du nicht gerichtet wirst. Wer könnte sich selbst vergeben, beharrt er darauf, einen FEHLER als SÜNDE einzustufen.

    Bewusst gewählte Unwissenheit erzeugt ein "schlechtes Gewissen" im Inneren, Schuld entsteht in uns selbst. Indem wir andere in bewusst gewählter Unwissenheit ver- und beurteilen, können wir selbst nicht mehr darauf hoffen, dass wir uns vergeben können. Wir beurteilen Menschen und verurteilen uns damit selbst.

    Daher ist Schuld ein Konzept, das die Wirkungen eines Irrtums wirklich macht, indem es die Wirkung in die Zukunft fortschreibt.
    So ist Vergebung ein Konzept, das die Wirkungen eines Irrtums unwirklich macht, indem es die Wirkung für die Zukunft aufhebt.

    Wenn wir nicht wissen, was wir tun, weil wir nicht wissen, wer wir sind, wie könnte ein Urteil dann objektiv sein?

    Der Nutzen von Vergebung liegt darin, die Wirkung eines Ereignisses nicht weiterhin im Herzen zu tragen, sondern sich von den Wirkungen zu befreien. Jetzt ungeschehen machen, was schon geschah, ist nicht möglich. Die Weltkriege werden wir nicht ungeschehen machen können. Wir könnten jedoch die Nachwirkungen transformieren, indem die Schicksalsbelehrung erkannt wird, an die wir Teutschen durch das "Schließfach" historischer Schuldvorwürfe unweigerlich erinnert werden. Ob die Griechen und die Juden dahingehend wirklich wissen, was sie tun?

    Sie sprechen uns schuldig und bleiben daher in ihrer Vergangenheit angekettet. Schuld macht zum Kellerkind und besitzt eine absteigende (descendente) Wirkung. Wobei uns das nach Jahrtausenden der Anwendung dieses Konzeptes von Schuldprojektionen des Egos kaum mehr bewusst ist.

    Es ist unsere Albtraumwelt, an der wir festhalten. Wachen wir aus einem Albtraum auf, verblasst die vorher als "Wirklichkeit" wahrgenommene Realität im Verlauf des Aufwachens. Vorher war diese Welt (der Schuld) wirklich. Nach der Vergebung fühlen wir den Frieden, den wir mit dem Konzept der Schuld verlieren. Es mag paradox klingen: Als ich akzeptierte, mir diese Seelenreis genau in der Art ausgesucht zu haben, in der ich sie erlebe, konnte ich mich von den Wirkungen dieser Ereignisse "verabschieden". Ich konnte die Vergangenheit nicht physisch verändern, doch ich konnte einen Nutzen in der Entwicklung finden.

    Schuld ist die fragmentierte Betrachtung einer verbundenen Welt. Aber ich suche noch nach den richtigen Worten. Es könnte auch als Variante 1 b eingestuft werden, indem wir etwas "hochheben" und aus einer göttlich mitfühlenden Perspektive erkennen, dass außerhalb der Zeit nichts geschehen ist.

    "Nichts Wirkliches kann bedroht werden", bedeutet, dass die Fehlschöpfungen des begrenzten Egos keine Wirklichkeit berühren.
    "Nichts Unwirkliches existiert", bedeutet, dass nichts existiert, was das Wirkliche bedrohen könnte.

    Schuld könnte insofern auch als Ablehnung der Wirklichkeit durch bewusst gewählte Illusion angesehen werden. "Mitgefangen, Mitgehangen" bedeutet: Erst, wenn alle Kellerkinder den Unsinn von Schuld und den Sinn von Vergebung erkannt haben, können wir fühlen, weiterhin unschuldig zu sein.

    "Wenn Ihr nicht werdet, wie die Kinder", bedeutet, die kindliche Unschuld zu bewahren, indem wir das Urteil über eine Welt beiseitelegen, die wir nicht im Ansatz verstehen. Im Urteil verlieren wir unsere Unschuld, es ist daher wohlverstandener Eigennutz, das Vergeben nicht völlig zu verlernen. Als Kinder konnten wir vergeben. Dann war „es“ aufgelöst, indem es durch Vergebung transformiert wurde.



    Danke für den Hegel Hinweis. Insgesamt sind Wunderwirkungen im Weiteren auf ihre Ursachen zurückzuführen. Sicher wird eingeräumt werden können, dass ein globaler Kettenbrief der Aufhebung des Glaubens an die Schuld ein recht großes Wunder wäre.



    Wesen eines Wunders ist die Aufhebung der Rangfolge von Schwierigkeiten, da Äußerungen bedingungsloser Liebe immer maximal sind. (Sinngemäßes Zitat)
    Was sinngemäß dem ersten von 50 Grundsätzen der Bedeutung von Wundern entspricht. Für das folgende Zitat mit 21 Worten muss ich bei 2.5 % 840 Worte schreiben. Ist eben, wie es ist.



    „>>26. Wunder stellen Freiheit von Angst dar. „Sühnen“ heißt „aufheben“. Das Aufheben der Angst ist ein wesentlicher Bestandteil des Sühnewertes der Wunder.“ (Seite 5 Textbuch)



    Ist es nicht eine Form von Angst, die uns kollektiv derart ungeschickt interagieren lässt, dass es schon ein Wunder bräuchte, all die historisch verwobenen Stränge von „Schuld und Sühne“ aufzuheben.



    Wird Sühne als Berechtigung zum Gegenangriff gesehen, betreten wir den Kreislauf von Hass, Rache und „gerechter Vergeltung“. Die Opfer des Volksaufstandes in der DDR müssten sich nicht ständig „im Grabe umdrehen“, wenn sie sehen würden, dass wir etwas lernen wollten. All diese historischen Schulden und Schließfächer tragen wir epigenetisch als „Teutsche Krankheit“ in die Zukunft, solange uns nicht vergeben werden kann. Daher reagieren auch manche Menschen nunmehr relativ paradox. Die Qualzucht in ganzen Ländern ist eine Fortführung des Glaubens an die Schuld.



    Denn: Wer ohnehin mit einer „ewigen Schuld“ überzogen wurde, lebt völlig ungeniert, da er eh schon verurteilt wurde und die Mitwelt dieses Bild nicht loslassen möchte. „Schuld“ als Konzept und Prinzip bisheriger Zivilisation schreibt diese Bilder fest in die weiteren, möglichen Zukünfte ein, Schuldwirkungen bleiben bestehen. „German disease“ ist eine Krankheit aus historischer Schuld, die in der „Schuldenkrise“ ihre Schicksalsbelehrung sucht.



    Wenn die Vergangenheit erkennt, einen Sinn gehabt zu haben, können wir die Schuld auch dort in einen erweiterten Kontext setzen. Es gibt vielfältiges und geradezu einfältiges Fehlverhalten, unbestritten. Doch durch die Aufrechterhaltung des Glaubens an ein Konzept von Schuld im Außen verurteilen wir uns selbst, im Keller gefangen zu bleiben.
    Obwohl wir ans Licht gehen könnten, halten uns abgestufte Konzepte relativer Besonderheit davon fern, Liebe und Frieden im eigenen Herzen zu finden. Die selbst gewählte destruktive Interferenz der Schuld wirkt als Abwehrschild gegen die Erkenntnis, als verbundenes System einen Gesamtzustand zu besitzen. Es kann mir nur so gut gehen, wie es meiner Mitwelt geht. „Es nutzt mir nur, was allen nutzt“, wäre ein erweiterter kategorischer Imperativ mit attraktiver Sogwirkung. Schuld bewirkt Ausschluss aus der Gesellschaft und damit geht eine Druckwirkung einher. Un(zu)gehöriges Verhalten erkennt kein attraktives Ziel und ist psychologisch als Hilferuf zu betrachten. Alle Kinder schreien nach Liebe und Zuwendung, wird diese nicht gefunden, sind die UMWELT, die anderen, die Gesellschaft oder der Körper „schuldig“.
    Hilferufe kleiner Schreikinder mit Strafe und Schuld zu verknüpfen, ist menschlich folgerichtig, aus einer erweiterten Perspektive didaktisch unklug. Wenn wir die Ebenbilder sind, könnten wir lernen, es zu sein. Etwas zu lernen bedeutet, etwas zu werden, was zuvor als latentes Potential in uns verankert war. Sühne könnte als Erlernen der Fähigkeit betrachtet werden, den inneren Frieden wiederherzustellen, der eine Folge des Fehlens von Angst darstellt.



    Bedingungslose Liebe als Grundprinzip (und Gegenschwingung von Angst) im eigenen Herzen anzunehmen, entbindet davon, die Menschen in der Welt „erziehen“ zu wollen, indem „Schmerzreize“ erzeugt werden. Indem jedoch auf das Licht im Gegenüber geschaut wird, ist Vergebung eine Grundentscheidung für einen kohärenten Zukunftsverlauf. Wer wollte sein göttliches Gegenüber auf seinem individuellen Pfad durch die Dornenhecken der Illusion verurteilen wollen?



    Wenn Hitler wirklich war, lebte er durch die gleiche Lebenskraft, die auch uns am Leben erhält. Hitler zu verurteilen, bedeutet, uns als Teutsche zu verurteilen. Werden wir Teutsche verurteilt, können wir uns auch wie die IG-Farben aufführen. Allerdings unter fremder Fahne.



    Wie Schuld historisch, politisch, sozial oder individuell auch betrachtet werden mag, es ist kein Prinzip, dass die Aufhebung der Ursachen fördert, sondern ein Prinzip, dass die Schäden durch Strafmaßnahmen neuroplastische Wirklichkeit werden lässt. Es ist der Panikschalter, der angeschaltet wird, steht unsere Zugehörigkeit zu einer jeweiligen Gruppenstruktur auf dem Spiel. Hier wäre neurologisch auf die Amygdala hinzuweisen, unseren evolutionären Panikschalter. Schuld lässt diesen Panikschalter zu einem Dauerzustand werden. Panik ist eine Angststörung. Wobei die Ausblendung berechtigter Sorge um lebensbedrohliche Zustände in der Zukunft als Schwachsinn bezeichnet wird.



    Das Konzept der Schuld auf globaler Ebene fortzuführen, wird die lebensbedrohlichen Konflikte in die Zukunft tragen. Das Konzept der Schuld ist Schwachsinn und die Hölle. Allerdings wäre es notwendig, die globalen Aufmerksamkeitsstörungen bezüglich des Nutzens von Vergebung aufzuheben.

    Die Länge des Textes gibt noch 15 zitierfähige Worte her. Übung Nummer 2 lautet:


    „Ich habe allem, was ich sehe, die gesamte Bedeutung gegeben, die es für mich hat.“



    Zur Anwendung von Gedanken morgen mehr, am Anfang nicht länger als dreimal eine Minute üben und die Gedanken zwanglos beobachten, nicht beurteilen. Nummer 1 war Sokrates: Wissen, nichts zu wissen, bedeutet, Bedeutungslosigkeit in allen bisherigen Konzepten der Betrachtung zu erkennen. Wissen ist temporär, niemals absolut zu betrachten. Wir geben einem Fehler (aus Unwissenheit), unwissentlich eine Bedeutung, die er DANN für uns – und damit auch für andere – hat. Wir binden uns gegenseitig im Keller an...



    Fehler zu bestrafen, kann nicht mit einem liebenvollen Universum verknüpft werden. Strafe ist eine menschliche Vorstellung, die auf Angst basiert. Angst erzeugt Panik, Panik haben wir genug.Da die Panik ein lebensbedrohlicher Zustand ist, würde die weitere Negation ihrer URsachen nur als Schwachsinn bezeichnet werden können. Daher ist Schuld Schwachsinn. Es muss einen anderen Weg geben...


    Wie sagte Herr K. doch gestern so schön: Schlaft alle schön. Ja, lieber Sandmann der Schuld und Schuldenkrisen. Das Konzept der Schuld und die Unmöglichkeit der Fortführung eines Zinseszinssystems hat viel mit der Aufhebung von Wirkungen der Vergangenheit zu tun. Vergebung entlastet sowohl die Zukunft, als auch die Vergangenheit. Könnten wir der Geschichte eine „Moral von der Geschicht“ verleihen, könnte die Schuld von der Vergangenheit genommen werden und ebenso ihre Wirkung für die Zukunft verlieren.


    Sind nur Worte. Wenn wir nichts erkannt haben, wie könnten wir ein „bedeutsames Urteil“ fällen? Wir sind nicht der Richter. Wir sind die Schüler. Schülergerichte sind eher unüblich, ein Schülerrat könnte sinnvoll sein. Religion hat mit Wunderwirkungen wenig zu tun, obwohl Christus-Bewusstsein (im Sinne bedingungsloser Liebe) vorangeht und zugleich hinter uns steht. Das Wunder hebt auch diese früheren (religiösen, individuellen und kollektiven) Begrenzungen (des unbedingten Recht-Haben-Wollens) auf.



    Warum: Das All liebt uns alle maximal. Nicht selektiv. Strafe schafft ein System besonderer Beziehungen, die als dauerhafte Einwirkung die Verrohung durch Angst (als neuroplastische Vernetzungsleistung) vorantreibt. Angst mit Drohungen auszutreiben, ist ein derart dämliches Konzept, dass es auf keinen Fall die Schuld auf eine höhere Ebene zu tragen imstande ist. Wenn wir einen aufsteigenden Ast der Entwicklung betreten wollen, ist Schuld dabei kein guter Ratgeber.

  6. #6
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von WirSindIchBin Beitrag anzeigen
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    Warum: Das All liebt uns alle maximal.


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    Das All steht uns mit maximaler Gleichgültigkeit gegenüber.

  7. #7

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Das Aufheben besitzt spätestens seit Hegel eine dreifache Bedeutung, zwei davon haben sogar die Briten begriffen. Da ist zum einen das bloße Hochheben aus einem Niederen, zum anderen die gleichgewichtete Negation des Gleichen durch ein anderes und zum dritten ist es eben die Aufbewahrung im Sinne eines Schließfaches, im Hegelschen Sinne in einer Negation der Negation mit aszendentem Duktus, also Verbeßrung eines vormals schlimmeren Zustands. (das ist nichts Neues in der Philosophie, denn schon die alten Griechen dachten darüber nach)
    Schuld, Sühne und Glauben bilden auch keine Trinität, wie sie uns das nikäische Christentum übermittelt. Sühne ist KEINE Transformationsleistung, WSIB. Wie sollte das funktionieren? Das würde ja bedeuten, daß man sündigen darf, solange es einem möglich ist, durch AUSGLEICHENDES anderes diese Sünden auszugleichen, anders gesagt: Für einen Mord tu das, für einen Betrug jenes... Nun ja, vielleicht funzt das bei den Katholen. Ich kann mir die Welt so nicht aufbauen. Es soll aber Rechtsordnungen geben, die bestimmen Gelder für Strafen und wollen so eine Rechtsordnung wieder herstellen. Sühne, um auf diesen Kernbegriff dieses Ordners zurückzukommen, kann nur dann funktionieren, wenn damit die beßre Grundeinstellung verbunden ist, sie also dem eigentlichen Sühneakt VORANgeht.
    Wobei das Aufheben der Schuld dankenswerterweise von Aerolith beantwortet wurde.

    Unschuld, also die Tatsache vollbrachter Aufhebung des Glaubens an die Schuld, ist das Begreifen des Irrtums als wirkungslos für die Wahrheit.

    Schuld und Sühne, beide sind total, niemals selektiv. Die Negation des Irrtums ist daher die Erkenntnis, das Nichterkennen unmöglich ist und Sühne nur im "Verlust der gleichgewichteten Negation des Gleichen durch ein anderes" nötig erscheint. In Wahrheit ist auch die Sühne eine Illusion, da in der Zeitlosigkeit keine Veränderung durch das Ego zu verzeichnen war. Sühne ist das Aufheben der Illusion, dass es jemals etwas gegeben haben könnte,.was die Ewigkeit verändert hätte. Der Irrtum der Illusion, Schuld wäre möglich, macht auch die Illusion nötig, Sühne müsste den Söhnen der Ewigkeit in der Zeit in Erinnerung gerufen werden.

    Reue ist dann der Ausdruck eines Geistes, der sich durch Lernen zurück in die Ewigkeit der Unveränderlichkeit verändert hat. Dann ist die Ursache im Geist berichtigt und das daraus folgende Symptom als Wirkung aus dem Sinn und daher aus den Augen, die die Welt auf zwei mögliche Arten und Weisen betrachten können und eine Wahl besitzen.

    Ist Sühne dann nicht doch als eine Art Transformationsleistung zu sehen? Oder ist es Transzendenz, die aufllöst, was zuvor als Schuld erschien? Indem es transparent gemacht wurde, weil der Irrtum "reuevoll" durch Lernen und Veränderung der Geisteshaltung der Wahrheit überbracht wurde? Kann dann nicht erst Vergebung wirksam "funktionieren"?

    Daher muss ein anderer Weg möglich sein, die Ilusionen aufzuheben, die aus der "Restschuld" in das Kellerdasein führen und uns in Ketten binden, die unsere Freiheit verbergen. Wobei wir niemals bis ans Ende der Kette gegangen sind und daher nur annehmen, nicht frei zu sein.

    Das Wort "Versöhnung" meint immer allseitiges Erkennen der eigentlichen Eigenschaft der Söhne in der Sühne als gleichwertige Mitglieder einer Familie, deren Restschuld uns die Stimmung bei der Familienfeier vermiest.

  8. #8

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Lektion 107

    „Die Wahrheit wird alle Irrtümer in meinem Geist berichtigen“. (1)
    https://www.youtube.com/watch?v=UFIgkSg_jaI

    „Was könnte Illusionen berichtigen, wenn nicht die Wahrheit? Und was sind Irrtümer, wenn nicht Illusionen, die nicht als das erkannt werden, was sie sind? Sie vergehen einfach, ohne eine Spur (zur Schuld „daran“, Anm.) zu hinterlassen, durch die man sich an sie erinnern könnte. Weg sind sie, weil sie ohne Glauben kein Leben haben. Und so verschwinden sie ins Nichts und kehren dorthin zurück, woher sie kamen. Aus Staub gemacht, wird wieder Staub aus ihnen, denn nur die Wahrheit bleibt.

    Kannst du dir vorstellen, was ein Geisteszustand ohne Illusionen ist? Wie er sich anfühlen würde? Versuche daraufhin, dir vorzustellen, wie es wäre, wenn dieser Augenblick sich bis zum Ende der Zeit und in die Ewigkeit ausdehnte. Lass darauf das Gefühl der Ruhe, das du spürtest, hundertmal vervielfacht werden und dann nochmals weitere hundertmal.“ (2)

    So beurteilen wir eine Seelenruhe, von der wir heute eine kleine Ahnung bekommen. Wichtig ist der folgende Satz:

    „Ohne Illusionen könnte es keine Angst, keinen Zweifel und keinen Angriff geben“. (3)

    So steht dem Annehmen der Wirklichkeit nichts entgegen und die Wahrheit kann alle Irrtümer in unserem Geist berichtigen:

    „Die Wahrheit wird alle Irrtümer in meinem Geist berichtigen, und ich werde in IHM ruhen, der mein SELBST ist.“ (4)

    (Kap.8:10) „Das Annehmen der Wirklichkeit“
    „Angst vor dem Willen Gottes ist eine der sonderbarsten Überzeugungen, die der menschliche Geist jemals gemacht hat“, „wodurch es möglich wurde, dass er vor dem Angst empfinden konnte, was er ist“, „die Wirklichkeit kann nur Illusionen bedrohen“, „Angst vor unserem eigenen Willen“, „dein Wille ist nicht der des Egos, und deshalb ist das Ego gegen dich“, „der Grund für den Kurs ist jedoch, dass du nicht erkennst, was du bist“, „die Assoziation von Angst und Wahrheit bedeutet, dass du etwas, was jenseits deines Bewusstseins liegt, willkürlich mit etwas verbindest, was du nicht willst“, “offenkundig, dass du etwas beurteilst, dessen du dir in keiner Weise bewusst bist“, „unmöglich, ohne einen Führer zu entrinnen, der deinen eigenen Willen in deinem Bewusstsein wieder einsetzt“, „im Unterbewusstsein festgesetzter Wille“, „der Heilige Geist besitzt die Macht, das zu sehen, was von uns versteckt wurde und er nimmt dort den Willen Gottes wahr“, „so lehrt ER dich, was du bist“:
    https://www.youtube.com/watch?v=Vawz...CzPxZ&index=33

    Daher ist es so wichtig, schon das Göttliche im Gegenüber zu sehen, selbst wenn es dort vom Ego noch aktiv verleugnet werden mag. Wir nehmen dort den Willen Gottes wahr und entzünden das Licht der Kommunikation, in dem der Heilige Geist die Trennung neu - als ein Mittel deutet - das wiederherzustellen, was nicht abgebrochen wurde, aber verschleiert worden ist. […] Wie du die Macht der Entscheidung, die du anstelle der Macht der Schöpfung gemacht hast, zu deinen Gunsten nutzen kannst, das möchte ER dich lehren.“ (5)

    Zum „Sprung“ im Hörbuch zu Kapitel 8 sei angemerkt, das „Dazwischen“ bisher nicht gefunden zu haben. Ebenso klafft eine Lücke zwischen Kapitel 8 und Kapitel 14, was im Textbuch insgesamt die Seiten 135 – 292 betrifft. Um den Unterschied zwischen beiden „Denksystemen“ jedoch zu verstsändlich zu machen, ist die kluft bis Kapitel 17 zu überbrücken, das „Die Vergebung und die Heilige Beziehung“ in einen Zusammenhang bringt und „die Phantasie der Wahrheit überbringt“ (17:1). Daher zumindest die Abschnittsüberschriften in einer verdichteten Verknüpfungsgeschichte:

    Kapitel 8 „Die Reise zurück“:
    „Der Zustand der Gnade“ zeigt uns „Die Richtung des Lehrplans“, indem uns „Der Unterschied zwischen Gefangenschaft und Freiheit“ ersichtlich wird, in welchem „Die heilige Begegnung“ möglich wird, dem „Die Gabe der Freiheit“ folgt. „Der ungespaltene Wille der Sohnschaft“ ist „Der Schatz Gottes“; und „Der Körper als Kommunikationsmittel“ ist der Tempel, in dem „Der Körper als Mittel oder Zweck“ gesehen wird, die „Heilung als berichtigte Wahrnehmung“ des Geistes anzunehmen.

    Kapitel 9 „Das Annehmen der Sühne“:
    „Das Annehmen der Wirklichkeit“ kann als „Die Antwort auf das Gebet“ zur Sühne durch den Heiligen Geist führen, dem „Die Berichtigung von Fehlern“ am Herzen liegt, nicht die Gesamtheit ausblendend, die „Der Vergebungsplan des Heiligen Geistes“ in seiner verbundenen Totalität umfasst, in welchem „Der ungeheilte Heiler“ lernt, „Das Annehmen deines Bruders“ im Herzen zuzulassen, um „Die zwei Bewertungen“ neu zu deuten, die wahre „Größe und Größenwahn“ voneinander unterscheiden.

    Kapitel 10 „Die Götzen der Krankheit“
    „In Gott zu Hause“, können wir ruhen und neue Kraft schöpfen, was durch „Die Entscheidung, zu vergessen“ zur positiven Verleugnung führt, die den „Gott der Krankheit“ durch die Kommunikationsverbindung zwischen Gott und seinen Kindern „entmachtet“ und „Das Ende der Krankheit“ des gespaltenen Geistes durch „Die Verleugnung Gottes“ bewirkt.

    Kapitel 11 „Gott oder das Ego“
    Erst wenn diese Frage beantwortet ist, indem zwischen beiden zu unterscheiden entschieden und erlernt wurde, können „Die Gaben der Vaterschaft“ die „Einladung zur Heilung“ bilden, die „Von der Dunkelheit zum Licht“ führen. „Des Gottessohnes Erbe“ kann nicht durch „Die Dynamik des Ego“ behindert werden, WOLLEN wir „Zur Erlösung erwachen“. „Die Bedingung für die Wirklichkeit“ liegt darin, „Das Problem und die Antwort“ liegen in der Zeit nicht getrennt voneinander, da die Antwort aus der Ewigkeit gegeben wurde: „In der Bibel heißt es, ihr sollt werden, wie die Kinder. Kindern ist es klar, dass sie nicht verstehen, was sie wahrnehmen, und deshalb fragen sie, was es (das EGO, Anm.) ist. (6)

    Kapitel 12 „Der Lehrplan des Heiligen Geistes“
    „Das Urteil des Heiligen Geistes“ ist immer vollkommene Unschuld und Vollkommenheit. In diesem Urteil liegt die Antwort auf die Frage, „Wie man sich an Gott erinnert“ und damit „Die Investition in die Wirklichkeit“ beginnt, in der Suchen und Finden gleichgesetzt sind, beschreibt „Der vernünftige Lehrplan“, in dem „Die Schau Christi“ angenommen wird, indem wir „Nach innen schauen“ und lernen, „Die Anziehungskraft der Liebe auf die Liebe“ wirksam werden zu lassen, indem wir die Schuld loslassen.

    Kapitel 13 „Die schuldlose Welt“
    Erfassen wir die Verknüpfung von „Schuldlosigkeit und Unverletzlichkeit“, erstrahlt „Der schuldlose Sohn Gottes“ im Sinn und nimmt unseren – mit Symbolen der Schuld gespickten Augen – „Die Angst vor der Erlösung“. „Die Funktion der Zeit“ wissend zu nutzen, lässt „Die zwei Gefühle“ als Liebe oder Angst deutlich werden, womit wir „Die Gegenwart“ finden, die „Das Erlangen der wirklichen Welt“ bietet. Was als der Weg „Von der Wahrnehmung zur Erkenntnis“ „Die Wolke der Schuld“ auflöst und „Die Befreiung von der Schuld“ bedeutet, die „Der Frieden des Himmels“ ist, da es den Kreis der Sühne, den „Kettenbrief der Vergebung“ bildet.

    Kapitel 14 „Für die Wahrheit lehren“
    „Die Bedingungen für das Lernen“ sind, den Segen eines eindeutigen Denksystems der Fülle anzunehmen und „Der glückliche Schüler“ zu werden, der die Wahrheit als wahr erkennt, was „Die Entscheidung für die Schuldlosigkeit“ beinhaltet, ohne die „Deine Funktion in der Sühne“ nicht möglich ist. „Der Kreis der Sühne“ benötigt „Das Licht der Kommunikation“, in dem wir „Die Wahrnehmung mit dem Heiligen Geist teilen“ und „Die heilige Stätte der Begegnung“ finden, an „Die Widerspiegelung der Heiligkeit“ „Die Gleichheit der Wunder“ offensichtlich werden lässt. „Der Prüfstein für die Wahrheit“ ist der Punkt, erneut zu lernen, nicht erkannt zu haben, was irgendetwas bedeutet.

    „Ich weiß nicht, was irgendetwas, das hier eingeschlossen, bedeutet. Und daher weiß ich nicht, wie ich darauf reagieren soll. Ich will mein vergangenes Lernen nicht als das Licht benutzen, das mich jetzt führen soll“. (7)

    So halten wir am „vergangenen Lernen“ fest, wenn wir die Führung durch den Heiligen Geist schon ablehnen, ohne bereits beurteilen zu können, was sie bedeuten würde. Wir versuchten, uns selber etwas beizubringen, an das wir uns nicht mehr erinnern wollten. Die Wahrheit, die unter dem Schutt der Trümmer eines unrichtigen Denksystems der Unwahrheit nur „verschütt ging“, doch niemals „weg“ war, leuchtet wieder ein. Wir warfen die Schlüssel zwar achtlos auf den Boden, ohne ihren Nutzen zu erkennen, doch der Heilige Geist hat sie für uns aufbewahrt.

    Mal eine Verdichtung. Ich will ja mein vergangenes und fehlerhaftes Lernen nicht als den Gradmesser dafür benutzen, wie wenig Mühe und Aufwand „Der Heilige Augenblick“ (Kap.15) erfordert, „Die zwei Weisen, die Zeit zu verwenden“ (15:1) zu unterscheiden und damit „Das Ende des Zweifels“ (15:2) einzuläuten, in dem aus Glauben wieder Wissen wurde, da sich im Zweifel, „Kleinheit und Größe“ (15:3) ausschließen und wir nur, wenn wir „Den heiligen Augenblick üben“ (15:4) die Zweifel an der tatsächlichen Größe unseres Selbst aufgeben können. „Die einzig wirklich Beziehung“ (15:8) führt in „Die Vergebung der Illusionen“ (Kap. 16), wonach erst „Das wahre Einfühlungsvermögen“ (16:1) „Die Macht der Heiligkeit“ (16:2) offenbart, „die Belohnung des Lehrens“ (16.3), in der „Die Illusion und die Wirklichkeit der Liebe“ (16:4) an einem Ort gesehen und damit „Die Entscheidung für die Vollständigkeit“ (16:5) „Die Brücke zur wirklichen Welt“ (16:6) gangbar werden lässt, die „Das Ende der Illusionen“ (16:7) bedeutet.


    Quelle: Ein Kurs in Wundern Greuthof Verlag, 2010
    (1) - (4) Übungsbuch Seiten 192 / 193
    (5) Textbuch Seite 285
    (6) Textbuch Seite 211
    (7) Textbuch Seite 297

  9. #9
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    Beiträge
    141

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von WirSindIchBin Beitrag anzeigen
    Sühne wird bisher als Rache interpretiert.
    Das sehe ich nicht so. Sühne und Rache sind zwei unterschiedliche Schubläden.
    Sühne ist das Abgelten von Schuld. (für alle, die an so etwas glauben)
    Z.B. Jemand überfährt einen Hund. Dieser Jemand drückt dann einen größeren Betrag an ein Tierheim ab. Damit glaubt er seine Tat gesühnt. Ohne das Rache dabei eine Rolle gespielt hätte.

  10. #10

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Abgelten bedeutet Schadensersatz. Ob damit sein innerer Frieden wiederhergestellt ist, wenn er glaubt, er hätte den materiellen Schaden beglichen? Das hängt von anderen Faktoren ab. Abgelten ist materielle Sühne, mit dem moralischen, sozialen und persönlichen Zuständen, die noch nicht "abgegolten" sind, hat es weniger zu tun.

    Zwar hat Deutschland den Reparationsverträgen nach dem ersten Weltkrieg zugestimmt und wollte Abgeltung leisten. Die erweiterte wirtschaftliche Form von Rache trug mit zur "Schulddiskussion" bei. So könnte in der Schuldfrage eine Mitursache für den späteren Zweiten Weltkrieg gesehen werden, da uns die Hegelsche Schließfachverwahrung im eigenen Gewissen nicht vollständig entlastet hat.

    Ohne den Nutzen der Aufhebung von Schuld erkannt zu haben, wirkt Sühnen im Sinne von materiellem Abgelten eher kontraproduktiv. Der Verstand sagte zerknirscht und unterlegen "JA", doch das "bohrende Gefühl" fand keine Möglichkeit, sich aufzulösen. Realität ist das, was jeweils wirkt. "Schuld" hat eine Wirkung, die sich durch die bisherige Auslegung des Begriffes Sühne nicht auflöst.

    So könnte Dein Zitat um zwei Worte ergänzt, den Sinn der Vergebung verdeutlichen:

    "Sühne ist das Abgelten (der Wirkung) von Schuld." Und Du sagst selbst: Für alle, die an so etwas glauben!

    Wir glauben noch daran, etwas könnte "besser" werden, wird jemand für etwas "bestraft", indem bestimmte, "symbolische Unterwerfungsgesten" erfolgen. Schuld, die Strafe bedingt, ist eine Form von Rache. Im Glauben, durch die Erniedrigung des Täters die verlorene Integrität des Opfers wiederherzustellen, liegt ein Irrtum: Erst durch Vergebung kommt es zu einem "Täter-Opfer-Ausgleich". Findet dieser nicht auf allen Ebenen statt, bleiben Dinge offen. Wie zum Beispiel die ewige Erinnerung an unsere "Nazi-Schuld" darauf hinweist, dass die Rache in Verträgen ad acta gelegt wurden, im Kopf blieben die "Raubtiere der Schuld" als "emotionale Rachebeauftragte" weiterhin aktiv.

    Wir haben zwei Mitarbeiter im Kopf, der linke spricht und der rechte Mitarbeiter verknüpft Bilder mit Emotion und Bedeutung und spricht nicht - sondern sieht Prozesse. Wenn Sühnen nicht bedeutet, beide Mitarbeiter zur Aufgabe des Konzeptes des Glaubens an die Schuld zu bewegen, bleibt die Vergebung ein Lippenbekenntnis - das "Hegelsche Schließfach".

    Wie unser "Elefantengedächtnis für Schuld" Informationen einsortiert, wird in dem Video zur Funktionsweise des "emotionalen Panikschalters" deutlich.

    Das (Elefanten-) Gedächtnis auf Zellebene unter: https://www.youtube.com/watch?v=1kaY...BTg4AcDZUaNgu1

    Als Kinder sagten wir: Vergeben und Vergessen. Vergessen kann durch Beta-Blocker angeregt werden. Eine "neuronation-app" gibt es beim Gesundheitsministerium zum kostenlosen Download. Wenn Bewusstsein und Unterbewusstsein nicht zusammen vergeben lernen, bleiben Spannungen im Sinne von Wirkungen bestehen, die eine Tendenz besitzen, als "Rote Karte der Schuld" im Sinne von Rache angewendet zu werden. Schuld und Sühne rein kognitiv zu betrachten, greift in meinen Augen zu kurz.

    Religiöser Fanatismus zum Beispiel ist ein Sühneversuch, der gegenseitiges spirituelles Unverständnis und lange zurückliegende Demütigungen aufzuheben versucht, indem auf Körperebene materiell "abgegolten" wird. Was eine Form von Rache darstellt, die hinter "Sühne" versteckt, eigene emotionale Verletzungen spiegelt. Eigentlich ein Hilferuf, Rache in Konzepten abgestufter Besonderheit zu suchen, die jemanden degradieren, ausschließen oder verpflichten, um etwas wiederherzustellen, was aber auf diese Art nicht aufgehoben wird.

    Alle "negativen Zuwendungsspielchen unserer Schreikindgesellschaft" können auf einen Mangel an Liebe zurückgeführt werden. Liebe geht mit herzauflösender Güte einher, die nicht selektiv sein kann. Sagten Buddha und Christus. Mohammed setzte auf das Erarbeiten einer inneren Ethik durch Disziplin. Es ist Liebe, die wir im Frieden finden, den Vergebung erst ermöglicht. Es nutzt doch uns selbst. Rache ist emotionale Restschuld, ein Vertrag, der vitale soziale Lebensinteressen unterdrückt. Schuld als Prinzip ist Rache gegen uns selbst.

    Wie sich emotionale Restschulden auflösen lassen, ohne sich rächen zu müssen, gelingt in der liebevollen Aufgabe des Urteils. Nicht, weil wir dem Verstand folgen, sondern einem Gefühl - dem Gefühl des inneren Friedens. Ein friedlicher Geist wird in seinem Wert unterschätzt. Nur liebevolle Gedanken sind schöpferisch, der Albtraum von Schuld ist nur wirklich, wenn wir weiterhin "Verluste" beklagen. Sich an liebevolle Gedanken zu erinnern, bringt uns dem Gefühl inneren Friedens näher als die bisherigen Unterwerfungsgesten der "Schuldigen"

    Sühnen bedeutet im aufhebenden Wortsinn einen Gewinn für alle Beteiligten eines multikausalen und multidimensional vernetzten, emotional durchwirkten Geschehens. Aus dem Nullsummenspiel entsteht ein Plussummenspiel, in das "beide Mitarbeiter" eingebunden sind. (Mitarbeiteranalogie aus "Wie funktioniert dein Kopf? von Vera Birkenbihl)

  11. #11
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Die Aussage stammt aus dem Eichmannprozess: "Ich habe ihm in die Augen gesehen. Ich kann ihn nicht verurteilen oder hassen, denn in seinen Augen habe ich mich selbst gesehen." So genau habe ich den Wortlaut auch nicht mehr im Kopf. Allerdings ging die Geschichte noch weiter. Dieser Zeuge erhielt dafür Morddrohungen von 'aufrechten' Juden, die nicht verstanden, dass Vergebung die größte Gnade ist. Diese 'aufrechten' Juden waren in ihrer Ethik nicht weit weg von dem Angeklagten.

    Wer sagte noch mal: Wir werden den Juden Aschwitz niemals verzeihen. :)

  12. #12

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Zitat Zitat von Streusalzwiese Beitrag anzeigen
    Den Satz verstehe ich nicht. Schuld und Sühne gibt es nur im Paket. Wenn der Glaube an die Schuld aufgehoben wird, dann wird gleichzeitig auch der Glaube an die Sühne aufgehoben.
    Wenn der Glaube an die Schuld aufgehoben wird, dann wird gleichzeitig auch der Glaube an die Sühne - im Sinne von aufheben - möglich.

  13. #13
    Was jetzt nicht ist, ist nirgendwo. Was jetzt hier ist, ist immer und überall im All. Es gab immer nur das Jetzt und jetzt ist die einzige Zeit, die jemals kommen wird, die Liebe zu fühlen, die in Allem leuchtet, was je sein wird.

    Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins. Um die Liebe Gottes annehmen zu können, ist es notwendig, sie bereitwillig zu ver-geben. Wir können nicht haben wollen, was wir nicht sind. Sind wir keine Liebe, können wir keine Liebe vergeben. Sind wir die Liebe Gottes, sind wir „im Haben“ und können ver-geben, was wir in uns tragen. Suchen wir Liebe in besonderen Beziehungen zu besonderen Menschen unter besonderen Bedürfnisdefinitionen, verdammen wir uns dazu, die Liebe dort zu suchen, wo sie entzogen werden kann. Sollten die Bedürfnisdefinitionslisten irgendwann einmal nicht mehr zur beiderseitigen Befriedigung erfüllt werden, wird diese Funktion eben durch einen weiteren besonderen Menschen ersetzt. So suchen wir im Grunde Funktionen und keine Menschen.

    Aus dem Mangelbewusstsein, die Liebe Gottes nicht in sich zu fühlen, entsteht die Projektion, sie dort suchen zu wollen, wo sie keine Heimat hat. Ganz ehrlich: Wo wird denn Liebe gefühlt? Immer nur im eigenen Herzen. Noch ehrlicher: Auch die Liebe, die wir im Außen sehen, ist immer die Liebe Gottes zu uns. Der geliebte Mensch wird immer geliebt, weil der liebende Mensch etwas wie einen göttlichen Schimmer darin erkennt. Diesen Schimmer des Lichts nur in besonderen Menschen zu sehen, entzieht den nicht besonderen Menschen diese innere und ewige Göttlichkeit durch unser Urteil.

    Das Urteil entzieht uns die Gegenwärtigkeit der Unschuld in uns und damit im Gegenüber. Das Urteil entzieht uns der Gegenwärtigkeit des Heiligen Geistes, den ich mal als Entscheidungsberater umschreiben möchte: Gewissen ist das Wissen um die Totalität des Seins eines Heiligen Geistes und die Offenheit für die Berichtigung unserer bisherigen Irrtümer im Be-Ur-Teilen der Welt. Wir beurteilten Fragmente im Nicht-Wissen ihrer wechselseitigen Verbundenheit. So teilten wir die Welt in sinnlose Bruchstücke. Die Berichtigung unserer bisherigen Be-Ur-Teilungs-Absichten bedarf einer Entscheidung des Verstandesbenutzers.

    So wird gesagt, der Heilige Geist wurde erschaffen, unsere Fehlurteile über die Welt zu berichtigen, indem wir die wahren Gedanken an ihrer Wirkung erkennen können. Wahre Gedanken müssen zu Freude und Liebe führen, weil dies die Ursache des Erschaffenen ist. Gott ist nur Liebe und Freude und daher sind wir es auch.

    Fehlt Lebensfreude und Liebe, können wir davon ausgehen, wiederum vergessen zu haben, wer wir sind: Wir sind Liebe. Niemals waren die Gedanken wahr, die uns etwas anderes sagten. Wir nahmen nur an, dass dem so sei. Zum Glück haben wir uns geirrt: Wir sind Liebe, weil Gott Liebe ist.

    Daher bewirken liebevolle Gedanken eine liebevolle Welt, denn sie verbinden uns mit unserer Quelle, die Liebe ist. Die Annahme negativer Gedanken mit ihren negativen Gefühlsfolgen als eigene Wahlmöglichkeit zu erkennen, lässt es möglich scheinen, auch das liebevolle Gefühl im eigenen Herzen zu erfahren, das entsteht, denken wir den Gedanken, der hier geteilt werden möchte.

    Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins.


    Wir werden Empfangen, was wir jetzt Geben.

    Wir bieten jedem die Liebe Gottes an.

    Damit setzen wir Sein und Haben gleich. Daher lautet erste die Lektion des Heiligen Geistes:


    „Damit du hast, gib allen alles. (2)


    Jeder, der wirklich und wahrhaftig Freiheit seines Geistes sucht, wird Anbindung an dieses Heilige Geistfeld finden. Daher lernen immer alle Menschen zusammen – ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht: Jeder lernt immer alles. Der Heilige Geist lehrt, um uns die Antworten darauf zu bringen, wer wir wirklich sind. Es kann gesagt werden, doch die Erfahrung der Liebe Gottes kann es nicht ersetzen. Die Absicht, diese Liebe zu teilen, ist der Schlüssel zum Zugang zur Heiligen Beziehung. Die Heilige Beziehung teilt diese innere Erfahrung und so wird Liebe mehr, wenn sie geteilt wird.


    „Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ Jesus Christus in Lukas 18.17


    Als Kind konnte ich diese Liebe noch leichter fühlen, sie wird später vom Lärm der Welt überdeckt und als „zu kindlich“ abgetan. Aber ich kann mich an dieses Gefühl erinnern, wie lebendig und vor Freude sprühend diese Verbindung mich machte. Sich an freudige Gefühle zu erinnern, bringt uns wahre Gedanken zurück. Alles ist völlig unschuldig, solange wir es nicht mit unserem Urteil zu etwas machen, das dann schuldig erscheint. Damit ist die selektive Projektion des Egos gemeint.

    Die Ausdehnung des verbundenen und fließenden Prozesses des ständigen Wiedererwachens aus dem Traum der Trennung ist die gegebene Aufgabe des Heiligen Geistes. Christus wusste, was er tat, als er tat, was er zur kollektiven Überwindung des Glaubens an den Tod tat. Damit wurde die Möglichkeit erschaffen, dass er jetzt und hier, als Heiliger Geist hinter uns steht, während wir die kleine Bereitschaft geben, sein Lehrbeispiel anzunehmen und die Angst vor dem Tod des Lebens zu überwinden. Es gibt keinen Tod für das Leben. Wir sind Bewusstsein, nicht der Körper. Der Grund, warum wir aufhören, wie die Kinder unschuldig und voller Hoffnung immer neu zu spielen, ist nicht jener, dass wir älter werden. Wir werden älter, weil wir aufhören zu spielen. (Sinngemäß von Franz Bardon)

    Was hier gesagt werden wollte, findet sich in einem Gedicht aus dem Buch „Die Christus-Matrix“:

    „Spiel mit mir, lachend lernen wir zusammen.

    Setz dich still zu mir, lass den Blick auf deiner Unschuld ruhen und dich in deiner Freude.

    Das bist du, und ich bin, was du bist, und erinnere dich an das Kind, das du bist, geborgen in Falten des Herzens, das unser gemeinsames ist, eben jetzt.

    Setz dich, verweile im Grenzenlosen.

    Unsere Blicke berühren sich auch in einem überfüllten Zimmer und lassen die Distanz der Herzen schmelzen. Lass mich dir am Herzen liegen wie du mir.

    Lass mich dich sanft liebkosen und dein spaltbreit offenes Herz noch weiter öffnen, damit wir dort spielen können, so leicht und frei.

    Ich bin Gnade und fließende Leichtigkeit, ein deutliches Spüren des eben jetzt Möglichen.







    Kein Streben mehr, kein Arbeiten mehr, es ist beinahe getan, und wir kommen ohne Vorlieben im Einem zusammen.



    Durch bloßes Sein teilt sich dir mit, was du nie gewagt hast – müheloses Fließen. Es ist ein Bruch mit dem Alten, aber gar nicht schwierig.“


    (1) „Ein Kurs in Wundern“, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

    (2) „Ein Kurs in Wundern“, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 115

    (3) Die „Christus-Matrix“, Ansata 2010, Seiten 351 / 352

  14. #14

    Was ist die Liebe Gottes? Teil 9

    Lektion 189 Teil 9: Ich fühle die Liebe Gottes jetzt in mir.


    „Wer könnte Angst empfinden in einer solchen Welt? Sie heißt dich willkommen, frohlockt, dass du gekommen bist, und singt dein Loblied, während sie dich sicher vor jeder Form von Gefahr und Schmerz bewahrt.“ (1)


    Fühlen wir die Liebe Gottes zu uns, ist Angst in diesem Augenblick nicht möglich. Aus diesem Gefühl heraus, blicken wir liebevoll auf eine Welt, die, ohne Urteil, Verurteilung und Schuld ihre Lebendigkeit, Hoffnung und Liebe zurückspiegelt. Nicht die Welt ist es, die uns zu dem macht, was wir glauben zu sein, es ist unser Geist, der die Welt mit einem ungerechtfertigten Urteil belegte.


    Wir waren es, die eine Deutung der Welt vornahmen, die fehlerhaft, vorschnell und statisch den Beweis liefern soll, dass wir von der Liebe unseres Freundes getrennt sind. Alle negativen Zuwendungsspielchen sind ein Hilferuf nach Liebe und Anerkennung aus dem Außen, und suchen doch nur das Gefühl, von Gott bedingungslos geliebt zu werden. Eltern lieben ihre Kinder weiterhin, auch wenn sie Alpträume haben und Traumphantasien entwickeln, die sie für wirklich halten. Für unsere bisherigen Irrtümer werden wir daher nicht bestraft, doch beginnt die Heilung der Angst mit der Akzeptanz der Tatsache, unter einer globalen Angststörung kein angemessenes Verhalten an den Tag zu legen.
    Unsere Wahrnehmung beruht auf fehlerhaften Grundparadigmen, die ein Urteil über eine Entwicklung fällen, hinter der die Berichtigung unserer Irrtümer steht.

    Irrtümliche Gedanken, die aus Angst heraus den Angriff als die beste Verteidigung erscheinen lassen, trennen uns von der Gegenwärtigkeit der Liebe. Ver-Zwei-feln zweifelt nicht am Zweifel, sondern sucht den Beweis für eine nicht liebevolle Welt, in der das Leben durch Kampf geschützt werden muss. Dumm ist nur, dass im Kampf zwar der Körper des Feindes getötet werden kann, nicht jedoch die Gedankengebäude, die uns immer neue Feinde liefern. Keinen Nutzen darin zu erkennen, immer neue schuldige Feinde im Außen zu suchen und zu finden, liefert einzig die Aufgabe unseres Angriffs auf die Welt, die wir als lieblos verurteilen. Aus dem verzerrten Blickwinkel der Schuld ist die liebevolle Schönheit und Lebendigkeit verschwunden. Mit ihr gehen Lebensfreude, Hoffnung und Vertrauen verloren, denn wir, ein winziges Staubkorn, haben dem Universum nach fast 15 Milliarden Jahren planvoller Entwicklung abgesprochen, ein freundlicher und liebevoller Ort zu sein.

    Ein Zeitausschnitt, ein kurzes Aufflackern eines Bildpixels, soll uns reichen, den Plan der Evolution dahinter zwar nicht erkennen zu wollen, doch diesen in bewusst gewählter Unwissenheit schon zu verurteilen, ohne die Lektionen lernen zu wollen, in denen die Barrieren aus Schmerz um unser Herz beseitigt werden können. Eine Anweisung an den eigenen Geist, wie die Anwendung des Leitgedankens: „Wir fühlen Gottes Liebe jetzt in uns“ beseitigt die scheinbar unzweifelhaften Zweifel darüber, trotz unserer unzweifelhaften bisherigen Irrtümer, die Mauer zu entfernen, die aus dem Schmerz entstand, keine Liebe im Herzen zu verspüren.


    Als das Fest der Liebe erinnert uns die geweihte Nacht an die Wiederkehr des Lichtes nach einem dunklen Traum des Sterbens auf dem Schlachtfeld des unverstandenen Eigennutzes. Eigennutz ist die Grenze zwischen scheinbar getrennten Gedanken. Scheinbar getrennte Gedanken sind die Mauer, die wir um unser Herz errichten, es vor Schmerz zu schützen. Wir wissen um dieses innere Kind, das zu schützen unsere Angriffe dienen sollen, doch wir erweisen uns einen Bärendienst in der Verteidigung unserer irrigen Vorstellung, etwas aus dem Außen würde die Macht besitzen, unseren Geisteszustand zu verändern. Hier verkehren wir das Gesetz des Sehen: Wir schauen auf das, was wir in unserem Inneren fühlen. Diese Gefühle resultieren aus der Auswahl von Gedanken, die aufbauender oder abbauender Energiewirkung sind. Der Entscheider, welche Gedanken wir als wahr annehmen, oder welche wir ablehnen, wird im Kurs vom Heiligen Geist ausgebildet. So könnte vom „beobachtenden Beobachter“ gesprochen werden, der uns sanft in den Zug der Liebe einbringt, indem die Wirkung liebevoller Gedanken als Gefühl von Leichtigkeit im Körper erfahren wird.


    Der Kurs führt in seinen Lektionen durch einen Prozess, in dem das Empfinden, als Seele an einen Körper gebunden zu sein, ersetzt wird, durch die Erfahrung, freier Geist in einem Seelengefäß zu sein, das in einem körperlichen Gefährt eine Rundreise durch gewählte Erfahrungen macht. Aus dem Wissen, dass die Heimat nach der Reise unverändert vorgefunden wird, entsteht die Seelenruhe, die eine entspannte Reise durch Zeit und Raum ermöglicht. Alles wird wieder so vollkommen sein, wie wir es vor Anbruch des Traumes als unsere wahre Heimat, den Ort des Friedens aus bedingungsloser Liebe, kannten. Finden wir diesen Ort in uns, indem der Müll der persönlichen Geschichte aus dem Weg geräumt wird, der zum Herzen führt, leuchtet das innere Christuskind in seiner Heiligkeit.


    Mit jedem Wanderer, der seine Heimat für einen Wimpernschlag der Zeit verlässt, geht unser inneres Kind mit unserem älteren Bruder an der Hand in die Welt der scheinbaren Gegensätze. Es könnte gesagt werden, unser älterer Bruder Christus ist mit jeder Seele auf einer Reise, die schon beendet war, bevor sie begann. Nur darum können wir uns erinnern. Sich an die Liebe zu erinnern, die unser aller inneres Kind vor Anbruch seiner Reise gefühlt hat, ist daher als Keim in jedem Seelengefäß vorhanden, da es eine von Christus erlebte Erfahrung ist, die durch den Heiligen Geist mit-geteilt wird. Ver-Geben können wir nur mit Hilfe der Liebe, denn der Hilferuf ist der Schrei unseres inneren Kindes, endlich an-erkannt zu werden.


    Der Gedanke, es zu schützen, indem wir es an Konflikte, Kriege und Kämpfe binden, ist unrichtig. Es zu schützen gelingt im Verzicht auf den Angriff auf ein schuldiges Außen. Seine Wehrlosigkeit ist seine Stärke. Es kann seine Feinde lieben, denn es nimmt die Lektion an, die dahinter steht:


    Vergebung ist die einzige Funktion, die wir hier haben. Die Aufhebung des Glaubens an die Schuld ist die Befreiung aus den Ketten einer schuldigen Welt, in der wir von Feinden umzingelt waren. Sind die Ketten des Urteils gelöst, kann die Angst durchschritten werden, die Ursache der Trennung vom Leben ist. Als Waffe in Konflikten missbraucht, von negativen Gedankenschleifen geschwächt und durchtränkt, von „unzweifelhaften Zweifeln“ geplagt, verliert der Körper derart viel Energie, dass die Schuld als Äquivalent in Krankheit einen Ausdruck findet. Krankheit ist ein Seelensymbol für die Auswahl abbauender Gedankenformen.


    Zu lernen, aufbauende Gedanken zu wählen, bietet der Kurs die erfahrbare Möglichkeit. Die Entscheidung für den Kurs möchte ich auf keinen Fall missen, obwohl ich erst beginne, die Begrenzungen zu verlernen, die eine Mauer um das Herz des unerkannten inneren Kindes entstehen ließen. Diese Abspaltung, oder auch Dissoziation, trennt uns in unbewusste Ziele (des unerkannten Heiligen Kindes) und äußere Ziele, die einen Mangel bekunden. Die Mangelbeurkundung ist unser Urteil über die Welt, die uns nicht zu geben scheint, was schon in uns ist. Wir suchen dort, wo die Liebe nicht ist. Gefühlt werden kann sie nur im Herzen.
    Schönes Fest der Liebe


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

  15. #15

    AW: Ein Kurs in Wundern

    „Sie bietet dir ein warmes und sanftes Zuhause an, in dem du eine Weile bleiben kannst.“ (1)



    1. Fühlen wir die Liebe unseres Freundes zu uns, fühlen wir uns warm und sicher in einer Welt, die ihre Bedrohlichkeit verloren hat. Einmal, weil wir ohne Urteil annehmen, was jetzt eben ist, wie es ist, denn es waren unsere Entscheidungen, diese Welt so sehen zu wollen. Zweitens wird diese Welt erst ein Zuhause für eine kleine Weile, beginnen wir, die Liebe darin sehen zu wollen, die nicht von Schuld und Tod überlagert wird.


    2. Die Weile, die wir hier als unsere Lebensspanne empfinden, wird sanft und lieblich, wenn wir die Welt nicht aus der Sicht eines sterblichen Körpers betrachten, sondern aus der Perspektive des Geistes, der schon viele Reisen in die Dualität „überlebt“ hat, ohne die Kontinuität des Bewusstseins darin zu verlieren.


    3. Zeit in diesem Sinne bewusst und wissentlich zu nutzen, bedeutet, sich an die Unsterblichkeit des Geistes zu erinnern. Natürlich möge sich ein jeder auf seine Art und Weise erinnern, wer er wirklich ist. Wäre unser Freund denn wirklich ein Freund, würde ER uns als Ebenbild erschaffen haben, dass darüber belehrt werden muss, wer wir sind? Wir können uns, jeder für sich und der Heilige Geist für uns alle, daran erinnern, zeigen wir die kleine Bereitwilligkeit, in Schuld und Tod als Lebensprinzipien keinen Nutzen zu erkennen und unsere bisherige Betrachtungsweise darüber verändern, was Sinn und Zweck der Welt ist: Wir haben die Gedanken gewählt, die dieses Bild der Welt zeichneten, doch wir haben uns mit unserer Einschätzung geirrt. So besitzen wir die Wahl, die Welt neu zu betrachten und als Möglichkeit zu sehen, wie die Gedanken gewählt werden, die uns auf eine Welt blicken lassen, die zu einer Lehr- und Lerneinrichtung wird.


    4. Eine kleine Weile hier die Lektionen anzunehmen, die wir hier zu Lernen beabsichtigten, lässt Zeit und Form zu einem Lehrplan des Geistes werden, in dem wir die Freiheit finden, die Liebe Gottes zu fühlen. Sie wird gefühlt, räumen wir den Ballast der Schuld hinfort, den die Angst vor dem Tod des Körpers in unserem Geist erzeugt hat. Die Angst entstand, als wir ein Gegenteil von Liebe für möglich und wirklich hielten. Aus dieser Angst heraus, entstehen die Schuldprojektionen und Hilferufe nach Befreiung aus einem, dann, sinnlosen und vom Tod besiegten Leben.


    5. Mit dem Wissen, von Gott bedingungslos geliebt zu werden, entsteht die Seelenruhe, die gewählten Träume der Mitreisenden als Illusion zu betrachten. Eine Illusion, die erst erkannt wird, ändern wir unsere Betrachtungsweise über den Sinn und Zweck der Welt: Gott wäre kein wahrer Freund, würde er uns nicht zutrauen, uns aus eigener und freier Entscheidung auf den Rückweg zur Erinnerung zu machen. Dann verlieren wir die Notwendigkeit, dem Gegenüber sagen zu müssen, was es mit Gott zusammen für diese Reise als Lehrplan festgelegt hat. Jemandem helfen zu wollen, die Welt zu verstehen, ist eine Be- und Abwertung, die einen Mangel konstruiert. Einen Mangel an Zutrauen in das göttliche Gegenüber zu projizieren, ist Ausdruck von fehlendem Vertrauen.


    6. Seelenruhe, als das Ergebnis von Vertrauen, entsteht durch das Zutrauen in die Erinnerungsfähigkeit im Gegenüber. Das göttliche Gegenüber als fehlerhaft und nicht erinnerungsfähig zu beurteilen und abzuwerten, ist die Ursache, etwas aus dem Ebenbild zu machen, was es nicht ist. So wird die Dissoziation, die Spaltung, zementiert und zum Betonklotz, der das Ego in die Tiefe zieht. Wir können alles, einzig nicht göttlich zu SEIN, kann uns niemals gelingen. Dieser unveränderte Teil ist unveränderbar in jedem Kind unseres Vaters.


    7. Zutrauen in die Selbstentfaltungskraft der Seele bringt uns die Seelenruhe zurück, die auf Recht-Haben-Wollen verzichten kann. Konflikte verlieren ihren Nutzen, denn wer wollte die Göttlichkeit im Gegenüber darüber belehren wollen, welcher Weg zu gehen ist, wenn wir doch schon sind, was wir wählten, nicht mehr zu sein?


    8. Daher ist die Betrachtung der Entwicklung unserer Erinnerung ein Mittel, den Lehrplan als Prozess zu begreifen, in dem nichts getan werden muss, außer das Zutrauen zu entwickeln, auf die Göttlichkeit im Gegenüber zu vertrauen.


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

  16. #16

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Folgendes Zitat von oben muss ich zunächst berichtigen:

    6. Seelenruhe, als das Ergebnis von Vertrauen, entsteht durch das Zutrauen in die Erinnerungsfähigkeit im Gegenüber. Das göttliche Gegenüber als fehlerhaft und nicht erinnerungsfähig zu beurteilen und abzuwerten, ist die Ursache (DES IRRTUMS), etwas aus dem Ebenbild machen (zu können), was es nicht ist.

    Der Gedanke, nicht mehr zu sein, wie wir vor der Trennung in scheinbar fragmentierte Gedanken waren, kann zwar unseren Verstand täuschen. Aber die Annahme, das Gegenüber sei nicht göttlich, erzeugt keine schöpferische Energie.

    Karl Ludwig warf mir heute mündlich vor, immer nur dasselbe zu sagen und zu wiederholen. Was spricht denn gegen einfach und genial?

    Gut, eines gebe ich zu: Selbst mir fällt auf, wie unverständlich dies bisher beschrieben wurde. Es ist weder schwierig, noch einfach, den Kurs zu lernen.

    Wer etwas noch nicht versteht, empfindet es nur solange als schwierig, wie es nicht gelernt wurde.

    Hier passt der erste Grundsatz in Wundern:

    "Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern. Eines ist nicht >>schwieriger<< oder >>größer<< als ein anderes. Sie sind alle gleich. Alle Äußerungen der Liebe sind maximal." (1)


    Es ist daher insgesamt völlig belanglos, welche Worte hier stehen. Es ist die gesuchte Verbindung zum Heiligen Geist, die es hier zu beschreiben gilt. Der Kurs ist der Kurs und jeder macht ihn irgendwann. Daran ist kein Zweifel, es wird gelernt worden sein, was zu Lernen war. Einzig die Zeit, die wir brauchen, wird durch die Wirkungen berührt, die immer als maximale Äußerungen der Liebe aufzufasen sind.

    Das beherzige ich hier im Grunde, wenn ich hoffe, durch didaktisch unsortierte Beiträge die Verbindung zum inneren Lehrer zu beschreiben, die mit den Übungen eingegangen wird. Künftig werde ich aber Kalus Rat ebenso beherzigen,, und etwas mehr Spaß in den Vordergrund stellen...

    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Seite 3

  17. #17

    Was ist die Liebe Gottes? Teil 11 und erster Grundsatz

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> „Sie segnet dich den ganzen Tag hindurch und wacht als stummer Hüter deines heiligen Schlafes über Nacht.“ (1)


    Da alle Äußerungen der Liebe maximal sind, benötigt es keiner Worte, Wunder zu wirken - wenn wir alles FÜR alle wünschen. Was bedeutet, erst, wenn ein Jeder einem Jedem alle Liebe zugesteht, können wir erwarten, die Liebe in ihrer maximalen „Feldstärke“ selbst zu empfinden und daher Haben und Sein gleichzusetzen. Wir können nicht haben, was wir nicht sind. Wir können nicht Sein, was wir nicht besitzen. Wir werden mit Liebe gesegnet und sind daher ein Segen, der in Liebe die Liebe vergibt.


    Wesentlich ist die Willensgleichheit mit der bedingungslosen Liebe, die Gott und das Leben sind. Was wir zusammen mit unserem Freund als Willen teilen, besitzt die maximale schöpferische Feldstärke und höchste Eintrittswahrscheinlichkeit. Wunder sind insofern Synchronizitäten mit dem Willen unseres Vaters, die völlig natürlich sind. Faust hat bemerkt, dass die völlige Übereinstimmung mit dem Willen unseres Freundes keiner Magie bedarf, sondern Wagemut, sich glücklich zu nennen. So hoch sei dieses Wort zu schätzen, kein Grund für Tat, noch für Magie: Wir sind das Wort und das Wort liegt sicher und selbst im Schlaf behütet in Gottes Hand. Wenn sich die Faust öffnet, ist sie weg. Blicken wir auf die Hand Gottes, können wir keine(n) Faust mehr erkennen.


    In Ergänzung des ersten Grundsatzes „Es gibt keine Rangordnung von Schwierigkeiten bei Wundern...“ (s.o.) ist der Segen der Liebe Gottes den ganzen Tag, das ganze Jahr und das ganze Leben bei uns, denn Gott ist das Leben in uns. Es nicht zu spüren, trennt uns von der Funken sprühenden Lebensenergie. Ein Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe rundet das Jahr in diesem Sinne ab:


    „Ein freundlich Wort kommt eines nach dem andern
    Von Süden her und bringt uns frohe Stunden;
    Es ruft uns auf, zum Edelsten zu wandern,
    Nicht ist der Geist, doch ist der Fuß gebunden.

    Wie soll ich dem, den ich so lang begleitet,
    Nun etwas Trauliches in die Ferne sagen?
    Ihm, der sich selbst im Innersten bestreitet,
    Stark angewohnt das tiefste Weh zu tragen.

    Wohl sei ihm doch wenn er sich selbst empfindet!
    Er wage selbst, sich hoch beglückt zu nennen,
    Wenn Musenkraft die Schmerzen überwindet;
    Und wie ich ihn erkannt mög er sich kennen.“

    Ein friedlich Jahr folgt einem freundlich Wort,
    Wir sind, was wir im Andren klagen.
    Zu jeder Zeit, und auch an jedem Ort,
    Stark ungewohnt das größte Glück zu haben.

    Friedliches und gesegnetes Neues Jahr!
    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
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  18. #18

    AW: Ein Kurs in Wundern

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Was für mich beim Selbststudium lange Zeit noch etwas zu abstrakt blieb, war die praktische Anwendung des ersten Grundsatzes beim Wirken von „Verwunderlichkeiten“. Nehmen wir es als wahr an, dass es keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern gibt, bliebe die Probe aufs Exempel, was ebenso den ersten Irrtum beim Wirken von Wundern beinhaltet.

    Es ist der Zweifel, der die Frage der Beweisbarkeit dieser Weisheit stellt. Wunderwirken basiert jedoch auf der bezeugten inneren Fülle, die beim Erlernen des Kurses vorgefunden wird und aus der die Aufgabe der Mangeldefinition resultiert. Wenn wir Beweise von Gott fordern, sind wir wie ich im Alter von fünf Jahren. Damals legte ich beim Holzholen bestimmte Stücke so hin, dass ich eine Veränderung bemerken würde, falls sie geschieht. Damals wollte ich die Wirksamkeit meiner Gebete mit Gott „auf die Probe“ stellen. Mir war „klar“, dass sich Gott nicht beweisen lassen möchte, denn sonst würden alle die „Beweise“ fordern und niemand mehr über den Glauben zu IHM finden können. Klar, Gott spielte „so“ nicht mit.

    Wunderwirken ist wie ein Lernspiel mit dem Leben. Zunächst sehen wir auf die Gesamtheit des Lebens als Einheit, das A sozusagen. Das O ist das Staunen, wenn wir die Einheit der allumfassenden Liebe Gottes in der Welt erkennen. Etwas mit Liebe und aus vollem Herzen tun zu können, bedarf der Synchronisierung unserer inneren und äußeren Ziele. Das Ziel des Lernspiels ist, aus der Fülle der Liebe heraus zu handeln. Nicht sofort und gleich für immer, doch immer öfter etwas eher.

    Etwas zu wollen ist gut, schön und richtig. Die Frage ist immer: Wie hätte ich mich damals gefühlt, wenn „das Holzstück“ anders gelegen hätte? Was suchte ich damals und wie hätte ein solches - eingegrenzt formuliertes Wunder - auf meine und die Gesamtentwicklung gewirkt?

    Es war wohl so: Mein sich entwickelndes Ego glaubte tatsächlich, Gott zu einer Reaktion zu bringen, die nicht seinem eigenen Willen entspricht. Schwachsinn eines Kindes und doch nun mit einem Nutzen verbunden: Ich hab ja was daraus gelernt. eine Frage gestellt und nach mehr als vierzig Jahren die Antwort vernommen. Synchronizität verkürzt insofern die Wartezeit, bis der Groschen endlich abfällt vom gebundenen Fuß, der stets nach unten tritt und nie dabei gewinnt.

    Öffentlich „aufgeführte“ Wunder wären dann Manipulationsmittel, die zum „Glauben“ führen sollen. So „arbeitet“ jedoch der Heilige Geist nicht. Irrtümer müssen erkannt werden, um vom Heiligen Geist berichtigt werden zu können. Jeder „bekommt“ seine Wunder als Äußerungen der maximalen Liebe, doch wie oft gehen wir achtlos an den Blüten und Früchten vorbei, die das Leben bietet, weil unsere „Besonderheit“ die Suche nach etwas fordert, was die anderen nicht besitzen. Besonderheit hat also das Ziel, alle unglücklich unzufrieden darüber zu sehen, was sie nicht besitzen und daher empfinden sie einen Mangel.

    Wir können dann zwar A sagen, doch schon das B fällt uns nicht mehr ein und so bleibt das „Oooh“ folglich aus: Wenn wir nicht beide Seite der Medaille betrachten, bleibt etwas ungesehen und findet keine Wahrnehmung. Ungesehen bliebe in diesem Beispiel, dass jemand, der öffentlich wirkliche Wundertätigkeit ausüben würde, die Harmonie der Kräfte stört. Wäre Uri Geller in der Lage, die Mündungsrohre all der Panzer ebenso zu „verbiegen“, wie seine Löffel, würde Gott damit die Ursache der Kriege berichtigt sehen?

    Der Heilige Geist ist wie ein Doktor, der sich nicht damit zufriedengibt, die Symptome eines Ungleichgewichtes zu beseitigen, sondern der uns dahin führt, dass wir den kausalen Grundirrtum aufgeben, da er selbständig durch Lernhilfen im "Außen" erkennbar wird. Als Irrtum erkannt, löst sich der Irrtum auf. Mein erster Irrtum im Wirken von Wundern war also die Annahme, MEINEN Willen als den Wunsch Gottes anzunehmen.

    Hätten wir schon das Vertrauen in den ersten Grundsatz von Wundern, dass es keine Rangordnung der Schwierigkeiten beim Wirken von Wundern gibt, wüssten wir, dass es keinen Unterschied macht, ob Gott will, dass ein Stück Holz anders liegt, oder eine neue Welt entsteht. Gott lenkt die vernetzten Geschicke der Menschheit kollektiv so, dass etwas entsteht, was mit dem Begriff „Globaler Sozialnutzen“ für die Lehr- und Lernsituation aller Wesen ausgedrückt werden könnte.

    Um es kursios zu sagen: Erst wenn wir fragen, wie sich eine Welt anfühlt, die so wäre, wie wir es individuell wünschen, kann diese Möglichkeit auch entstehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie entsteht, ist umso größer als sie dem Willen Gottes entspricht und es für den Heiligen Geist Sinn macht, diese individuelle Lektion in den kollektiven Lehrplan einzuweben und die Situation für Lernende und Lehrende individuell zu bestätigen. Als Gegenteil des Globalen Sozialnutzens für das Lebenssystem als Gesamtheit stehen die individuellen Ziele:

    Klar, jeder will ein Auto, Flugreisen in ferne Länder, jedes Jahr ein neues Smartphone, jeden Tag eine Arbeit und jeden Monat sein Gehalt. Dazu jedes Jahr einen Rentenbescheid, der sagt, dass dies Leben bis ins hohe Alter so weitergeht. Und, genau weil dieses eben alle sagen, betrachten wir eine Welt, die Nutzen in der Zerstörung ihres Heimatplaneten sieht und genau hier beginnt diese Geisteskrankheit, sich die Illusion von Wirkung zu verschaffen. Jetzt wünscht sich noch jemand, aus den bisherigen Wissensfragmenten unseres temporären Weltbildes heraus, ein Enzym zu entdecken, mit dem das Altern verlangsamt werden kann. Stellen wir uns vor, dass sich natürlich nur besonders Besondere dann die Jahre käuflich erwerben können, die sie mit einem noch ausufernderen Lebensstil wieder ins Klo spülen. Ein Geschäftsmodell mit dem Antialterungsenzym wäre der Superhype für Todesgläubige und noch mehr Menschen würden die Angst vor dem Tod, als Sinn des Lebens ansehen.

    Wäre Gott also ein guter Vater, wenn er kleinen Egos Holzstücke anders hinlegt?
    Wäre Gott also ein guter Vater, würde er diesem Forscher die dazu notwendigen Gedanken und Ideen schenken?
    Wäre Gott ein liebevoller Vater, würde er uns absprechen, Lernen zu können, die Irrtümer zu erkennen?

    Wir könnten eben verstehen, nur „bekommen“ zu können, was wir als Gefühlsresultat in Verbindung mit allen Teilen teilen können, ohne ein Nullsummenspiel daraus zu machen. Bei Nullsummenspielen gibt es einen Gewinner und einen Verlierer. Damit werden immer beide zu Verlierern.


    Aus Mangel an Vertrauen in das Leben des Lebens wird die Anbetung des Todes. So verlieren wir die Lebenskraft Jahr für Jahr und warten auf den Tod, weil wir der Zerstörung des Planeten, und des Lebens darauf, einen geldwerten Vorteil beimessen, der für uns über dem Leben steht.

    Was also würde einen globalen Sozialentwicklungsnutzen besitzen und kein zweischneidiges Schwert sein? Wie gehen Plussummenspiele? Plussummenspiele besitzen einen Lehr- und Lernnutzen für alle Beteiligten. Solange diese Irrtumsberichtigung abgewehrt wird, betrachten wir globale Nullsummenspiele. Erst, wenn der spirituelle Entwicklungsnutzen eines ausgewählten Wunderwunsches mit den Absichten unseres Freundes übereinstimmt, kann die Wahrscheinlichkeit wachsen, etwas NICHT in Zweifel ziehen zu müssen, da es kategorisch ausgeschlossen wird.

    Halten wir es jedoch für ausgeschlossen, die Verträge zum Klimaschutz auch umzusetzen, ist die Möglichkeit des Eintritts der Möglichkeit „verschwunden“. Sie ist aber nicht weg, eben nur auf der anderen Seite der gleichen Medaille. Je mehr dieses „Wunder“ im Außen zu sehen wünschen, umso größer ist die damit verbundene Kraft. Wird dieser Traum von immer mehr Menschen geträumt, ist es kaum zweifelhaft, dass Gott einen glücklichen Traum für das Leben unterstützt.

    Nur, weil ich beweisen wollte, dass Gott etwas „für meine Besonderheit“ tut, was er nicht für ALLE wollen würde, blieben meine „Versuche“ unbeantwortet. Es fehlte gleichklingende Resonanz, die Willensübereinstimmung lag nicht vor. Es reicht nicht, wenn einer etwas will und bekommt, um in Resonanz mit dem Willen des Heiligen Geistes als Lehrer und Mittler zwischen den Welten zu sein.

    Um Wunder zu wirken, müssen wir erkennen, keinen Mangel aufzuweisen. Eine Schwierigkeit beim Wirken von Wundern als wirklich anzunehmen, bezeugt den Mangel. Die Äußerungen der Liebe Gottes jedoch immer als maximal zu betrachten, entlässt den Wunsch aus einer Form. Form, Zeitpunkt und Art sind nicht unser Ding. Dafür ist der Heilige Geist zuständig. Doch der tritt nicht in einer Fernsehshow auf und verbiegt Löffel, um damit Anerkennung und Besonderheitsstatus zu erreichen. All das Streben ist reine Mangelbekundung, wir sind, wie Gott uns schuf. Auch dieses Jahr und alle weiteren. Bis zum Erlernen der individuellen Lektionen besitzt dies seine Gültigkeit. Es gibt keinen Mangel an Zeit für die Ewigkeit. Gott hat eben alle Zeit in jeder Form dieser Welt. Kein Problem ist daher wirklich, alles nur Illusion eines Verstandes, der begann, gegen die Natur zu arbeiten und dabei sein Selbst verlor. Der Kurs ist mit einer Rückführung zu diesem Selbst zu vergleichen. Alles, was dem Gewahrsein entgegensteht, kein Problem und keinen Mangel zu besitzen, wird in 365 Lernschritten aufgelöst. Dazu muss sich jeder Mensch selbst entschließen.

    Daher funktionieren Wunder zur Berichtigung von Irrtümern, nicht um Glauben durch Zurschaustellung zu bewirken. Wer das glaubt, macht Gott zu einem Mangelkonstrukt. Wunder geschehen also völlig natürlich und sind erlernte Gewohnheiten im Denken der Gedanken, die wir mit Gott teilen. Mehr ist es didaktisch eigentlich nicht: Wir vertrauen auf den Lehrplan und schöpfen aus der Fülle, indem wir ersehnen, was Gott für uns ersehnt. Ist das Gefühl im Herzen weder Liebe noch allumfassende Freude, fordert unser Ego zum Nullsummentanz…






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    Geändert von Michael (01.01.16 um 15:39 Uhr)

  19. #19

    AW: Ein Kurs in Wundern

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    So blickt die Liebe auf einen zukünftigen Zustand, jetzt noch unerkannt, doch nur eine Frage der Erinnerung. Sie sieht sich in uns und dieses Licht ist nicht gefährdet, wie auch ein Sonnenstrahl durch die Dunkelheit nicht zu gefährden ist.


    Als Erlösung könnte die Vergebung betrachtet werden, die es ermöglicht, keinen Nutzen in der Generierung Leiden schaffender Vorkommnisse zu sehen. Es mag möglich sein, dieses Licht in uns selbst zu verleugnen, doch es kann nur verschleiert werden, solange der Schutt der persönlichen Leidensgeschichte eine Mauer aus Schmerz und leidenschaftlich mit Eifer sucht, was Leiden schafft.


    Im Grunde die Fortsetzung dessen, was mich als Kind ritt, von Gott zu fordern, sich zu offenbaren. Wenn es Dich gibt, dann beweis es doch einfach durch das Verrücken eines Stück Holzes. Ich sags ja auch nicht weiter, sondern will nur etwas Besonderes sein! Erst, wenn wir erkennen, auf dieses Licht der Vollkommenheit im jeweiligen Gegenüber schon blicken zu können, macht es keinen Sinn mehr, den Weg dorthin ablehnen zu wollen. Was verrückt werden musste, war allerdings der Montagepunkt meines Geistes – wenn es mir vergönnt sein soll, die Liebe Gottes in mir zu fühlen, dann ist es notwendig, sie auch allen anderen getrübten Lichtern anzubieten und zu ver-geben.


    Vom Glauben zum Wissen zu gelangen, ist ein Weg, der uns durchaus zugetraut wird. Einzig wir wählen ständig, einen Mangel an Vollkommenheit zu bezeugen, indem wir Leiden schaffende Vorkommnisse erschaffen.


    Die eigene Erlösung aus den Ketten der Leiden schaffenden Vorkommnisse ist die Aufgabe der Bewertung von Geschehnissen, die wir emotional ablehnen, aber kognitiv nicht leugnen können. Kognitive Druckwirkung erzeugt innere emotionale Spannungen; emotionale Sogwirkung wird durch eine verbindende Zielvorstellung ausgelöst. In allen das Licht zu betrachten und nicht den Schuldigen im Gegenüber sehen zu wollen, ist gleichsam die Schlüsselqualifikation des Wunderwirkenden.


    Die Geisteshaltung, die dazu benötigt wird, ist die Übereinstimmung, in allen das Licht zu bezeugen und niemanden als unvollkommen wahrzunehmen. Gott hat uns nicht verurteilt, ebenso wenig sollten wir es tun. Die Liebe Gottes, die unser Leben ist und uns schuf, ist das, was wir sind. Aus dieser verbundenen Fülle wird keine Mangelkonstruktion mehr möglich und nötig sein. Dann ist die Ursache der vielfältigen und oft einfältigen Symptome der Erkrankung geheilt und die individuellen Formen und Persönlichkeiten besinnen sich auf ihre Quelle.


    Um Wunder als natürliche Lernprozesse betrachten zu lernen, ist das Streben aufzugeben. Das Streben will unbedingt irgendein Objekt des Außen sein „Eigen“ nennen und Besonderheit ernten. Doch Liebe hat schon, wonach Streben noch sucht. Streben bezeugt den Mangel und wer aus Mangel heraus handelt, kann nicht natürlich Handeln. Mangeldenken ist fehlendes Vertrauen in die Liebe, die damit gesucht wird, wo sie nicht zu finden ist: Außerhalb von uns.


    Würden wir verstehen, dass alle Liebe immer von Gott ist, würden wir das Prinzip von Schuld und damit „Liebesentzug zur Generierung künftig liebevollen Verhaltens“ nicht mehr mit einem Nutzen verbinden und in der Projektion eines inneren Mangels in das Außen nicht die Erlösung aus der Schuld, sondern die Ursache von Leiden, Krankheit und Tod.


    Wenn wir unsere Körper als Waffe unseres Geistes einsetzen, wird das „innere Kind“, das innere Leuchten, verleugnet. Es wird zum Teufelchen, denn als Engelchen wurde es nicht mehr erkannt. Dazwischen sitzen wir und entscheiden, welcher Stimme wir Glauben schenken dürfen:


    A: Du lebst nur einmal, gönn dir jetzt so viel Leben, wie du bekommen kannst und kümmere dich nicht um die Bedürfnisse derer, die du Kraft DEINES besonderen Geistes unterjochst und unterdrückst. Die Lüge ist das Mittel zur Erlangung von Lebenskraft, die meist im Geld gesehen wird.


    B: Alle leben immer und sind unsterbliches Bewusstsein. Die Zeit des Vergessens unserer wahren Identität ändert daran nichts. Die Liebe, die uns schuf, ist, was wir sind. Wir wählten nur, es zu vergessen. Ohne diese innere emotionale Qualität können wir uns in kognitiver Abbildung nicht angemessen verhalten. Die Wahrheit, also die Aufgabe des Konzeptes der Manipulation und Funktionalisierung, ist ein Plussummenspiel: Ohne Urteil werden wir nicht verurteilt. Wer jemanden verurteilt, in dessen Schuhen er nicht durch Leben gegangen ist, verurteilt sich damit auch, von der Liebe getrennt zu sein. Vergebung, also die Aufgabe des Konzeptes, Richter über die Welt zu sein, ohne sie schon zu verstehen, ist die Erlösung im Sinne der Befreiung dessen, was schon in uns ist und immer bleiben wird, was es ist: Liebe, nicht Verurteilung.


    Schließen wir die Möglichkeit aus, das Licht im Gegenüber schon zu sehen, nehmen wir uns die Möglichkeit, es in uns zu fühlen. Wir schauen auf das Licht, nicht auf die Dunkelheit. Bevor ein Sonnenstrahl sich von der Sonne aufmacht, mag er auch in Frage stellen, ob er genug ist, die Dunkelheit zu erhellen. Aber enden wird er niemals. Ein Anfang ohne Ende…





    (1) Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
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  20. #20

    AW: Ein Kurs in Wundern

    Die ersten beiden Absätze zusammenhängend:

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> 1) „Es gibt ein Licht in dir, das von der Welt nicht wahrgenommen werden kann. Und mit ihren Augen wirst du dieses Licht nicht sehen, denn du wirst durch die Welt geblendet. Und dennoch hast du Augen, es zu sehen. Es ist da, damit du darauf schauen kannst. Es wurde nicht in dich gelegt, um vor deiner Sicht versteckt gehalten zu werden. Dieses Licht ist eine Widerspiegelung des Gedankens, den wir jetzt üben. Die Liebe Gottes in dir zu fühlen heißt, die Welt neu zu sehen, vor Unschuld leuchtend, lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit vollkommener Barmherzigkeit und Liebe.


    (2) Wer könnte Angst empfinden in einer solchen Welt? Sie heißt dich willkommen, frohlockt, dass du gekommen bist, und singt dein Loblied, während sie dich sicher vor jeder Form von Gefahr und Schmerz bewahrt. Sie bietet dir ein warmes und sanftes Zuhause an, in dem du eine Weile bleiben kannst. Sie segnet dich den ganzen Tag hindurch und wacht als stummer Hüter deines heiligen Schlafes über Nacht. Sie sieht die Erlösung in dir und schützt das Licht in dir, in dem sie ihr eigenes sieht. Sie bietet dir ihre Blumen und ihren Schnee und Dankbarkeit für deine Güte an.
    (1)



    Gestern bin ich mit einer Freundin in die Stadt gefahren und vorne an der Ecke blühen Rosen im Januar. Heute fällt der erste Schnee dieses Jahres bei uns. Ein schönes Beispiel für natürliche Synchronizität in einem verbundenen Resonanzsystem. Natürlich ist hierzu der Gedanke als wahr zu empfinden, dass unser Freund für uns ALLE das absolute Glück ohne jede Störung desselben will.



    Problem dabei ist, das wir nicht immer wissen, was das Beste für uns ist. Für unsere Selbstachtung und unser Selbstbild wäre es entwicklungspädagogisch nicht sinnvoll, würde uns „geholfen“, denn, wie oben ausgeführt, wäre es die Bestätigung eines Mangelkonstruktes durch Gott und damit die Anerkennung von etwas, was falsch ist.



    Sehen wir uns als wirkliches Ebenbild, wäre es folgerichtig, alle Eigenschaften und damit einhergehenden Fähigkeiten schon zu besitzen, statt weiter (im Außen) nach etwas zu streben, was wir (im Inneren) schon besitzen. Früher hätte ich hier gesagt, wie blöd ist das denn. Heute ist mir klar, dass jeder es so wählt, wie er es zu sehen wünscht. Und dies wird so lange so sein, wie wir einen Nutzen darin erkennen, nicht vollständig, nicht vollkommen und nicht im Frieden Gottes zu sein. Wobei, wie oben mehrfach gesagt, der Friede Gottes den Schlüssel darstellt, die Liebe Gottes in sich zu fühlen.



    Güte, also die Verbindung von Herz und Verstand, macht die „weiche Logik“ des Menschen aus und bringt die Fähigkeit zum empathischen Mitfühlen mit anderen Menschen mit sich. So wurde mir durch die Blumen im Schnee bestätigt, dass meine Fortschritte in der Ausbildung von Mitgefühl bemerkt wurden. Bei Castaneda wurde es „Bestätigungen durch die Welt um uns herum“ genannt; im Zusammenhang mit meinen kindlichen „Holzstückverück(t)experimenten“ als Forderung eines „geheimen Gottesbeweises“ lerne ich nun, wie natürliche Übereinstimmung (synchronistische Koinzidenz) mit dem Willen und Plan unseres Freundes gefühlt wird. Formen und Zeitpunkte sind offen zu gestalten, jede Begrenzung ist sinnlos und kontraproduktiv.



    Es ist die Umkehrung der Frage, die wir uns täglich aufs Neue stellen:

    Was macht mich glücklich, zufrieden und froh?


    Besser wäre die Frage: Was macht alle glücklich, die in der „Welt um uns herum“ vor sich hin leuchten, es aber gar nicht bemerken, in all ihren Konflikten mit der Welt?


    Noch schöner wäre die Frage: Was macht das All glücklich?


    Hier finden wir Willensgleichheit. Wir wollen das, was unser aller Freund für Alles im All wünscht. Dazu ist der Gedanke aufzugeben, dass es für Gott einen Sinn machen könnte, uns für unsere Irrtümer bestrafen zu wollen. Es ist nichts geschehen, da es uns nicht gegeben ist, unser Selbst zu verändern.


    Würden wir verstehen, dass dieses Selbst erschaffen wurde, bevor es Zeit und Form überhaupt gab, würden wir bemerken, dass wir immer noch so sind, wie unser Freund uns damals schuf. Die Zeit beißt da keinen Faden unseres Lichtgewandes von ab. Kein Raum ist jemals zwischen dieses Licht getreten.


    Einzig, anzunehmen, dass dem so sei, lässt den Graben zwischen Ich und Wir wirklich erscheinen. Und rein logisch betrachtet ist dieser „Graben“ scheinbar nötig, um in dieser „Geschäftswelt“ zu bestehen. Die Einbindung in ein System, in dem der kurzfristige Vorteil des Einen zum langfristigen Nachteil des Anderen wird, ist ein Verlust für alle Beteiligten. Würden wir die Energie, die wir zur Aufrechterhaltung des alten Denksystems unnütz vergeuden, in sinnvolle Projekte zum Lebenserhalt des Gesamtsystems investieren, wären unsere Füße nicht mehr an die Erde gebunden, wie Goethe hier sagen könnte.

    Oder um kursios zu sagen:


    Die „Investitionen in den Bestand eines System des unverstandenen Eigennutzes“ binden uns darin ein, in der Lüge einen Vorteil für uns zu erkennen. Mag dies kurzfristig auf materieller Ebene allein betrachtet, so sein. Langfristig verlieren wir jedoch alle auf allen Ebenen. Zwar gefährdet dies nicht unser Selbst, das, außerhalb von Zeit und Raum, geschützt in Gottes Hand liegt, doch gefährdet es die aufsteigende Seelenentwicklung, die uns zu mehr Lebensfreude führen möchte.


    Jetzt ist es, wie es ist. Hadern bringt uns kognitive Dissonanz und raubt uns die Stimmigkeit, die Kohärenz. Ein ungestimmtes Instrument mag zwar eine Stradivari sein, ist es ungestimmt, ist der Klang grausam. Obwohl das Potenzial für wesentlich mehr in dem verstaubten Geigenkoffer schlummert, mit dem niemand etwas anzufangen gedachte.


    Stimmigkeit mit dem Kosmos ist einfach ein angenehmes Lebensgefühl. Wir verbiegen unsere Mitwelt nicht zu den Stimmungslagen, die uns in diesem Moment vorschweben. Sondern wir schwingen uns darauf ein, was das All für alle will. Wie könnten wir das jetzt schon wieder wissen, erkennen wir doch nicht, wer wir wirklich sind? Wir können uns nicht vorstellen, was wir uns noch nicht vorstellen können. So können wir uns auch nicht wirklich die Form vorstellen, die Gottes Liebe jeweils annimmt. Alles, was unseren Lehrplan unterstützt, findet Unterstützung. Alles, was dem Willen der Ewigkeit nicht entspricht, wird ursächlich berichtigt und als Ganzes geheilt.
    Daher meinte Goethe sinngemäß irgendwo: „Wer stets das Böse will und doch das Gute schafft.“


    Die Kehrseite der Medaille ist beim IS zu betrachten: Sie meinen, nach dem Guten zu streben, doch dieses Streben erzeugt die Leiden schaffenden Vorkommnisse. Aber erst, wenn ich das Urteil darüber aufgebe, was jetzt ist, wie es eben ist, komme ich aus der Inkohärenzfalle ohne Schuldzuweisung wieder raus.


    Beide Seiten dieser Unausgewogenheit besitzen kein ausreichendes Vertrauen darin, dass Gott für alle das Beste wünscht. Wenn wir nicht für alle Wunder wünschen, sind wir wieder der kleine Faust mit geschlossener Faust. Damals war der Kreis noch nicht geschlossen und wir sind in einer Art „Auswertungsphase“ dessen, was noch gelernt und verstanden werden muss, mit den nächsten Lektionen in unserer Seelenentwicklung fortfahren zu können.


    Wir wollen die Kraft unseres Geistes nicht mehr nutzen, um Unfrieden, Schaden und Zerstörung zu bewirken. Niemandem bringt dieses einen Vorteil. Einzig: Wir müssen die Quelle finden, aus der wir die Liebe schöpfen können, einen anderen Weg zu wählen. Als Gedanken vor der Zeit sollte dieses kein Problem darstellen. Als Körper in diesem materiellen Kampf sind wir auf dem Schlachtfeld festgebunden.

    Wer also gegen die Göttlichkeit im Gegenüber einen Krieg führt, wendet sich gegen Gott. Nicht für ihn. Weil wir nicht mehr wissen, wie sich Ausgeglichenheit anfühlt und erreichen lässt, sind wir alle derart „ungestimmt“, dass wir die Dissonanzen ständig weiter vermehren.


    Es wäre vergleichbar mit dem verstaubten Geigenkoffer: Eine Konzertreise kann „so“ verstaubt und ungestimmt mit diesem Instrument noch nicht unternommen werden. Ein einziges ungestimmtes Instrument vermiest allen Beteiligten die Freude an der Musik. Daher ist es sinnvoll, sich bestimmte Gedanken des Kurses als Richtschnur zu vergegenwärtigen. Persönlich ist die zu erlernende Gewohnheit des natürlichen Vorgangs, sich als Ganzes zu sehen und aus der Fülle in einem „rechtgesinnten Geisteszustand“ zu SEIN, bei mir mit folgendem Satz aus dem Kurs zu erreichen:


    „Meine Augen, meine Zunge, meine Hände und meine Füße haben jetzt nur einen einzigen Zweck: Christus gegeben zu werden, damit ER sie verwende, um die Welt mit Wundern zu segnen.“


    Dann wähle ich folgenden „Zauberspruch“ aus dem Kurs:


    „Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins. Wir werden empfangen, was wir jetzt geben. Wir bieten jedem die Liebe Gottes an.“


    Christus bietet uns „Nicht-Faustische-Zaubersprüche“ die die Gesetze nicht verletzen, die gegeben wurden, um sie anzuwenden. Wir übergeben unsere wiedererinnerten Fähigkeiten an das kollektive Selbst. Rekapitulation der „denkwürdigen Ereignisse“ ist diese Übergabe der „Lebensweisheiten“ an das Selbst, das eins ist mit allem.


    Wir können dieses Selbst nicht sein, wenn wir uns in Fragmenten bekriegen. Wir können das aussortieren, was nicht dieses Selbst ist, das schon war, bevor es die Zeit überhaupt gab.




    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359
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  21. #21

    AW: Ein Kurs in Wundern

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> „Das ist die Welt, welche die Liebe Gottes offenbart.“ (1)


    Die Liebe Gottes offenbart das Leuchten der Welt, ihre Schönheit und ihre Unschuld. Wir haben das Leben mit einem unrichtigen Etikett versehen und die ursprüngliche Etikette im Daseinskampf auf materieller Ebene verloren. Geben wir das Konzept des Glaubens an die Schuld im Gegenüber auf, so verurteilen wir nicht mehr, was wir ohnehin nur in Bruchteilen verstehen, und daher werden auch wir nicht verurteilt. Nur durch das Urteil verurteilen WIR uns und UNSER SELBST.


    Hinter all den dunklen Wolken aus Schuld, Drama, Hass und Nicht-Vergebung wartet dieses Selbst darauf, als unser wahres Selbst hinter den Schleiern erkannt zu werden. Es ist das Licht, dass auch den alten Faust davon überzeugt hat, keiner magischen Operationen zu bedürfen, da wir schon sind, was wir noch suchen.

    Allerdings waren wir uns unserer Möglichkeiten für lange Zeit nicht mehr bewusst und bestimmte Glaubenssätze halten uns davon ab, die Gesetze anzuwenden, die im Universum wirksam sind. Liebe handelt aus der Fülle und hat etwas zu ver-geben. Ohne die Liebe Gottes zu fühlen, handeln wir aus dem Mangel heraus und diese Illusionen werden von Gott weder bestätigt, noch geteilt. Wir sind in diesem Punkt wie unser Vater:


    Wir lieben unsere „(Ego-Fehl-) Schöpfungen“ bedingungslos und sind völlig zweifelsfrei, alle dabei notwendigen (verwertungsrelevanten) Informationen schon zu besitzen, was die Grundlage für eine objektive Einschätzung wäre. Erst hinterher - wiederum schlauer - geworden zu sein, beweist, wie oft unsere Annahmen und Deutungen einer isoliert betrachteten Situation - einmal mehr - auf tönernen Füßen standen. Sollen Scherbenhaufen und -türme daher Glück bringen?


    Frei nach dem Motto: Oooh, wenn die kreative Verwendung des Geistes, also unser Mitschöpfertum als Ebenbild, (scheinbar) so schwierig zu erlernen ist, dann beschränken wir uns auf die Zerstörung dessen, was anderen lieb und teuer ist? Lieben wir daher den Krieg um das "kriegen" von etwas, das wir erst besitzen können, wenn andere es nicht mehr besitzen? Glauben wir, wir würden unser Leben hier mehr wertschätzen, nehmen oder erschweren wir es den Anderen? Wir können mit egozentrierten Mangelgedanken nicht sein, was wir sind. Mit dem Mangeldenken kam das Bedürfnis nach Besonderheit in der Rangfolge des offensichtlichen Mangels an Vollkommenheit, Ganzheit und Vertrauen in die Liebe unser aller Vater. Auf diesem Vertrauen des Vaters in seine Kinder sollten wir aufbauen und den Grund seiner Sicherheit als wahr anerkennen: ER kennt uns wie seine Westentasche und ist uns näher als der Hemdknopf und ist sicher, wir werden uns an SEIN Wort erinnern, dass etwas völlig anderes spricht. Wir sind weiterhin, wie ER uns AUS LIEBE HERAUS schuf.


    Das Licht der Liebe unseres Freundes lässt die Fülle an Möglichkeiten erkennen, die das Ego ständig zu schmälern sucht. Das Ego nimmt Möglichkeiten und leidet aus Angst vor Verlust unter einer Kontrollillusion. Unser Freund schafft Möglichkeiten, die Angst zu durchschreiten und hilft uns bei dem Prozess, die Gründe für Angst als unbegründet anzusehen und zunehmende Sicherheit dabei zu entwickeln, die Macht und die Herrschaft über den eigenen Geist zurückzugewinnen.

    Der alte Faust bemerkte das Licht im Inneren erst, als er zusehend zunehmend erblindete. Als die äußeren Sinnesreize also abgeschaltet, bzw. minimiert wurden und der Verstand völlig überlastet wurde, konnte die Mitarbeiterin in der rechten Gehirnhemisphäre eine Gefühlserfahrung bereitstellen, die es dem Verstand erlaubte, eine erweiterte Dimensionsebene zu betreten. Die Mitarbeiterin der rechten Hemisphäre spricht in Bildern und Gefühlen (Symbole) und nicht in Worten (Symbole von Symbolen).


    Unsere Ganzheit ohne die rechte Gehirnhälfte finden zu wollen, be-deutet die Ausblendung unseres inneren Kindes und damit geht die Trennung von einem durchgängig erfreulichen Lebensgefühl einher. Jedes durchgängig erfreuliche Lebensgefühl ist einer inneren Quelle und nicht von Faktoren des Außen abhängig, auch wenn wir dieses annehmen, um unsere Eigenverantwortung für unseren eigenen Geisteszustand auszublenden.


    Aus der Übereinstimmung zwischen sich erkennendem inneren Kind und seiner Heiligen Quelle wird unser Lichtgewand gewoben. So wird unser Freund auch der Weber der Zeit genannt. Im Nicht-Kämpfen, der Ab-Wehrlosigkeit liegt seine Sicherheit; in der kämpfenden Abwehr der Wahrheit - seine destruktive Interferenz - die brennende Zerstörungswut aufeinanderprallender Ego-Träume unter der Herrschaft des scheinbar unauffüllbaren Mangels an Liebe und der Angst vor dem Tod. Wir sehen es einfach nicht. Wie soll es sich bemerkbar machen?


    2. Grundsatz von Wundern


    Welche Wunder uns auf diesem Weg zurück zur Liebe Gottes begegnen, spielt keine wirkliche Rolle, da sie unseren individuellen Lehrplan und Verlauf, zum höchsten Nutzen für alle, in die kollektiven Lern- und Lehrbedingungen einweben. „Das einzige, was wirklich eine Rolle spielt, ist ihre Quelle, die weit jenseits von Bewertungen steht.“ (2)


    So sollte im Wunder mehr eine Lernhilfe gesehen werden, kein Machtinstrument des Egos, sich die Welt untertan zu machen. Wer sich Vorteile erhofft, die weitere Illusionen unterstützen würden, hat nichts zu ver-geben. Wer sich etwas wünscht, ohne es mit allen Teilen zu wollen, vertritt den Ego-Willen. Warum sollte unser Freund die Illusionen des Egos unterstützen?


    Sehen wir das Licht der Liebe als ein Geschenk an jedes Kind unseres Vaters, wird deutlicher, dass wir jedem diese Liebe gönnen lernen müssen, auch, wenn er sich uns gegenüber bisher feindlich zu verhalten schien. Liebe Deine Feinde, denn sie bringen dir die Möglichkeit, ihnen zu vergeben. Gäbe es nichts mehr zu vergeben, könnten wir dieses Lernprogramm beenden und weiter voranschreiten in unserer Ausbildung zum Mitschöpfer unseres Vaters.


    Damit würde der Drang unseres kollektiven Egos, blind zu zerstören, statt sehenden Auges aus der Fülle zu schöpfen, aufgehoben. Finden wir den Ort des Friedens nach dem Verlassen der Schlachtfelder durch die Kraft der Vergebung, kann sich die Liebe offenbaren, die durch die Augen des Körpers NOCH nicht gesehen werden konnte.


    So blickte denn der alte Faust nach innen und erkannte, vergeblich im Außen gesucht zu haben. Wir sind das Licht, einzig suchen wir es dort, wo es nicht ist. Ist es gefunden, sollte es nicht unter den Scheffel gestellt werden, denn es möchte geteilt werden. Liebe offenbart die Heiligkeit SEINER Schöpfung und ist Überfluss, kein Mangel.


    „Mangel besagt, dass es dir besser gehen würde in einem Zustand, der von dem verschieden ist, in dem du dich befindest. Bis zur >>Trennung<< - und das bedeutet >>Sündenfall<< - hat nichts gefehlt. Da gab es überhaupt keine Bedürfnisse. Bedürfnisse entstehen nur, wenn du dir selbst etwas entziehst.“ (3)


    Wenn wir also dem Gegenüber die Liebe entziehen oder zuteilen, ist diese selektive Liebe im Grunde zum Machtinstrument des Verstandes geworden, der seine Angst vor Verlust kompensiert. Durch den bewussten Entzug von Liebe waren wir es jedoch, die den ersten Angriff auf die Heiligkeit im Gegenüber begingen. Mit der Definition eines Mangels beurkunden wir die Fehlerhaftigkeit unserer Vollkommenheit und machen uns zum NICHT-EBENBILD.


    Dann sind wir nicht mehr, was wir SEIN könnten. Einfach, weil wir es schon ausschließen, bevor wir dahin schauen, wo es ist. Der Kurs bringt die Möglichkeit, dieses gedanklich „zu-frühe-Abbiegen“ zu überdenken und diese Wahl zu revidieren.


    Wenn wir uns schon entschieden haben, auf eine schuldige Welt blicken zu wollen, hängen wir noch in den Schleiern fest, die diese Auswahl bildet. Die Berichtigung dessen ist nur auf der Ebene des Geistes möglich, wobei wir sanft durch diese Entwicklung und Berichtigung geführt werden. Darin ist die bedeutungsvolle Anwendung des schöpferischen Geistes zu finden:


    Indem wir den Geist darin trainieren, seine Fehlschöpfungen aufzugeben, lernen wir, das Licht hinter den Illusionen wahrzunehmen. Diese Erkenntnis ist jedoch noch nicht die Offenbarung, sondern es ist eine Entwicklung hin zur völligen Gefühl von Sicherheit und „Lichtfülle“, die in der Abwesenheit von Angst zur gefühlten Liebe wird. Wir sind nicht, was wir glauben, zu sein. Wir sind das Licht in unserem Selbst, die Barrieren des selektiven Ur-Teils springen eilfertig an die Seite und machen den Weg frei für einen kon-spirit-@-iven und versöhnlichen Gedanken:

    Vergib, finde Gottes Frieden, und du wirst die Welt in Liebe leuchten sehen. Anders ist das aufgewühlte Meer der Emotionen unseres scheinbar verlassenen inneren Kindes nicht zu besänftigen. Jeder Gedanke an Schuld ist eine neue Welle, die einen emotionalen Hilferuf beinhaltet, der dahinter nicht gesehen wird. Wir hören die Rufe nicht und es zieht sich zunehmend zurück.


    Es lebt auf, finden wir die Möglichkeit, es anzuerkennen, indem wir aufhören, es in Konflikte zu verwickeln, die für unsere kollektive Seelenentwicklung nicht förderlich sind. In innerer Über-Ein-Stimmung mit ihm zu sein, bedeutet, Liebe annehmen zu können und Lebenskraft aufzunehmen. Dieses innere Kind ist es, das als Christus-Bewusstsein mit jedem Wanderer die Hallen der Ewigkeit für eine kleine Weile verlässt, um den Traum der scheinbaren Trennung zu träumen.


    Wir sind die Träumer, nicht der Traum. Wie kleine Kinder haben wir uns in eine nicht enden-Wollende Reihe von Alpträumen verstrickt und selbst, wenn wir das Licht des neuen Tages schon sehen, glauben wir noch an die Wirkungen des Traumes.


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, 3. Absatz
    (2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 3
    (3) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 13
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  22. #22

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "Sie ist so grundverschieden von der Welt, die du durch von Bosheit und von Angst getrübten Augen siehst, dass die eine die andere Lügen straft." (1)


    In der einen Welt ist Frieden unmöglich, in der urteilslosen Perspektive auf die Welt ist es unmöglich, keinen Frieden zu empfinden. Eine Welt von diesen beiden kann nur betrachtet werden. Es ist unmöglich, diese beiden Welten zu verbinden, sie schließen sich wechselseitig aus. Wenn Frieden im Geist herrscht, kann der Irrtum der Noch-Kämpfenden als zeitlich begrenzte Fehlwahrnehmung erkannt und als Hilferuf gedeutet werden. Frieden kann nicht im Kampf gefunden werden, dieses ist der zeitlich begrenzte Irrtum.

    Wenn Angst und daraus resultierendes bo(s(s))haftes Verhalten zu Unfrieden führen, drückt auch dies einen Mangel an Liebe aus. Wir verhalten uns lieblos, um Liebe zu erhalten, die wir in uns schon unser Eigen nennen. Wir schauen halt nicht nach innen, wo sie in unseren Herzen schon ist. Jedoch nur, wenn mal mal hinschaut. Wir wählen die endlosen und nutzlosen, aufeinander prallenden Alpträume des unverstandenen Egoismus.

    Eine Welt, der wir vergeben, wird ungetrübt wieder so erscheinen, wie sie ohne den Umweg in die Angst, immer war, ist und sein wird. Es gibt keine Schuld, es gibt jedoch Fehler, die URSÄCHLICH einzig im eigenen Geist zu berichtigen sind. Die Welt berichtigen zu Wollen, entfällt dann. Allerdings sind die Irrtümer zunächst als Irrtümer zu bemerken. Jeden meiner eigenen Irrtümer habe ich für richtig gehalten, bis ich eines Besseren belehrt wurde.

    Jeder besitzt diesen inneren Lehrer, einen Freund, der uns dabei hilft, unseren Geist von Fehlwahrnehmungen zu befreien. Indem wir den Irrtum als Irrtum identifizieren, kann der bisherige - starre Standpunkt - aufgegeben werden. Offen für eine neue Perspektive zu sein, ist die Voraussetzung zur Berichtigung bisheriger Fehlwahrnehmungen.

    Waren nur Gedanken und GEdanken können verändert werden. Nichts passiert. Kein Grund für Angst.

    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, 3. Absatz, 2. Satz

  23. #23

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "Nur eine kann überhaupt wahrgenommen werden." (1)

    Wir können entweder die physische Ebene mit ihrem Überlebenskampf, ihren emotionalen Verletzungen und ihren konditionierten Gedanken und Glaubenssätzen betrachten und fürwahr '"wahrnehmen", also als "wahr" einstufen. Zeitgleich ist dann die Welt ein Ort, an dem Frieden unmöglich scheint.

    Oder wir betrachten die Welt als einen Ort, der eine geistige Ursache besitzt, und entdecken dabei die Möglichkeit zur schöpferischen Verwendung des Geistes. Die Welt, wie wir sie (später) im Außen wahrnehmen, also für uns "wahrmachen", ist Folge der Beurteilung und Bewertung in unserem Geist. Wir können die Lektionen lernen, die das Leben uns anbietet, sehen wir die Welt als Ort des Niederschlags unserer Gedanken.

    Wir verlieren uns derzeit in einer Situation, in der wir physische Ursachen als Grund betrachten, einen nicht angenehmen Bewusstseinszustand zu erfahren. Doch ganz ehrlich: Jeder ist seines eigenen Bewusstseinszustandes Schmied und wie wir die Welt im Innen bewerten, so wird uns das Außen erscheinen. Es gibt letztlich nur zwei Möglichkeiten:

    Die Materie herrscht über unseren Geist.

    Unser Geist herrscht über die Materie.


    Was davon ist wahr? Haben die Umstände, die Lektionen, die das Leben für uns schrieb, die Macht, uns zu überwältigen und zu überfordern? Oder können wir die Herausforderung annehmen, das Leben als Lernprogramm anzunehmen, in dem wir uns die Herrschaft über unseren Geist Stück für Stück zurückerobern?

    Macht wurde eingangs als die Fähigkeit beschrieben, seinen Bewusstseinszustand eigenverantwortlich gestalten zu können, ohne am Gedanken der Schuld im Außen festzuhalten. Die Schuld im Außen zu sehen, ist die Aufgabe der Eigenverantwortung. Eigenverantwortung beginnt bei der Auswahl von Gedanken und so wählen wir die Quelle der Gedanken:

    1. Wir nehmen den Gedanken an, dass Gott unser Freund ist, der möchte, dass wir alle glücklich und frei von Illusionen sind, die uns dazu bringen, unseren inneren Zustand verändern zu wollen. Wir betrachten Gott als unseren Freund und sehen eine liebevolle Welt, die unser Bestes will, nämlich das Erlernen der Lektionen, für die wir uns einst entschieden haben. Unser Freund ist Liebe und daher sind wir es auch.

    2. Wir nehmen den Gedanken an und halten ihn für wahr, dass Gott ein Gegenteil besitzt und durch Angst "erzieht". In dieser Sichtweise, die einen strafenden Gott fordert, sehen wir unsere eigenen inneren Deizite gespiegelt. WIR wählen durch diese Projektion eine Welt voller Schuld, Schulden und gerechtfertigter Strafen, in der keine Liebe sein kann. Unser Götze ist der Hass, wir sind zum Spielball eines Irrtums geworden und fühlen uns ohnmächtig und überwältigt in einer Welt, die keine Gnade und kein Pardon zu kennen scheint.

    Für mich ist es wahr, dass Gott nur Liebe ist und er seine Schöpfung bedingungslos liebt. Jeden, jederzeit und unabhängig davon, ob wir noch in der Welt des Götzen gefangen zu sein scheinen oder ob wir uns schon für die Liebe unseres Freundes öffnen. Liebe annehmen zu können, ist ein Lernprozess, der damit einhergeht, Liebe als die Ursache des Lebens anzuerkennen und fürwahr für wahr zu nehmen.

    Der Montagepunkt, entweder eine Welt Welt der Schuld, oder eine Welt der Unschuld wahrzunehmen, ist die Auswahl der Quelle unserer Gedanken.

    Wählen wir Liebe als Quelle von allem, was ist, sehen wir eine unschuldige Welt.

    Wählen wir den Hass als die Quelle unserer Gedanken, sehen wir eine schuldige Welt.


    Derjenige, der darüber entscheidet, könnte als Konstrukteur des Montagepunktes der Wahrnehmung bezeichnet werden. Es sind die Geschichten aus einer Vergangenheit, die vergangen ist, die unseren Blick einfärben und einengen. Wenn wir jedoch nur für möglich halten, was in der Vergangenheit möglich war, ist jede Weiterentwicklung unmöglich.

    Ist die Ursache jedoch Liebe, könnten wir es für möglich halten, die Liebe zu schon sein, die wir irrtümlich in Illusionen suchten. Alle Liebe ist immer von Gott, das ist die Quelle aller Liebe im All. Verlieben wir uns, lieben wir immer diese Göttlichkeit im Gegenüber. Werden wir geliebt, wird immer diese Göttlichkeit in uns geliebt. Etwas anderes für möglich zu halten, erzeugt eine andere Welt. Es ist unsere Wahl...


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359

  24. #24

    AW: Ein Kurs in Wundern

    „Die andere ist ganz und gar bedeutungslos. Eine Welt, in der Vergebung auf alles leuchtet und Friede jedermann sein sanftes Licht schenkt, ist unvorstellbar für die, die eine Welt des Hasses sehen, die aus Angriff hervorgeht, sprungbereit zum Rächen, Morden und Zerstören.“ (1)


    Scheine ich mich in der Welt des Zorns, der Wut und des Hasses zu befinden, kann ich keinen Frieden finden, da ich nicht vergeben möchte und an diesem Bild, das ich gemacht habe, festzuhalten suche. Eine Welt, in der Vergebung auf alles leuchtet, bleibt damit unvorstellbar. Nicht, weil es nicht vorstellbar wäre, einfach, weil wir es nicht für möglich halten. Möglich ist nur, was wir für möglich halten. Ist die Welt des Kampfes für uns wirklich, ist Frieden bedeutungslos. Wird der Frieden gefunden, den die Vergebung schenkt, ist es die Liebe Gottes, die uns sagt, dass der Kampf ein bedeutungsloses Konzept abbildet.


    In der Welt des Kampfes entwickeln wir Konzepte relativer Besonderheit und schaffen damit Unfrieden und Spannungen. Sich selbst wichtiger zu nehmen, als das Gegenüber, zieht eine Grenze zwischen (wertselektierten) Körpern im Geist. Die mentalen und emotionalen Schutzwälle gegenüber dieser Selbstüberhöhung spiegeln sich in den Symptomen der Verrücktheit des globalen Egoismus. In diese Zwangssystematik von Ursache und Wirkung eingebettet, erscheinen die Rache, die Zerstörungswut und das Morden als unausweichlicher Verlauf der Dinge.


    Die Welt, der mit Hilfe der Liebe Gottes vergeben werden konnte, leuchtet sanft und unschuldig und bietet Seelenruhe an, auch wenn die Welt noch nicht von allen so gesehen werden möchte. Es muss eine grausame Welt für uns sein, denn sonst hätten wir keine Ausreden mehr, zum scheinbar berechtigten Gegenangriff zu schreiten. Wenn jedoch jeder andere dieses ebenso sieht, befinden wir uns global in einer totalen Konkurrenzsituation. Innerhalb dieser gnadenlosen Konkurrenzsituation bleibt kein Raum für die Erwartung altruistischen Verhaltens, daher ist unmöglich, was wir nicht für möglich halten.


    Eine Welt, in der Friede sanft in das Licht der Liebe führt, Vergebung - einem Kettenbrief gleich – im Schneeballsystem die Lawine ins Rollen bringt, müssten wir für möglich halten, sie im Außen betrachten zu können. Dazu ist es für möglich zu halten, dass alle Göttlichkeiten in allen Gegenüber sich erinnern können, wer sie wirklich sind und wer das Leben, das Licht und der Weg in ihnen ist: Das Christus-Bewusstsein kollektiver Verbundenheit durch die Liebe Gottes. Wenn wir dem Gegenüber diese Liebe Gottes nicht von Herzen wünschen, kann sie in unserem Herzen nicht gefühlt werden. Wünschen wir daher in diesem Sinn:

    „Damit du hast, gib allen alles.“ (2)


    „Geben und Empfangen sind in Wirklichkeit eins.
    Wir werden Empfangen, was wir jetzt Geben.
    Wir bieten jedem die Aufhebung der inneren Miesepröppeligkeit an.“

    Die Annahme der Aufhebung der Miesepröppeligkeit ist jedes Geistes freie Entscheidung. Miesepröppeligkeit ist das Ergebnis des Fehlens der Liebe Gottes. Sie nimmt die Hölle als wahr an und bezeugt und bekräftigt diese in bewusst gewählter Unwissenheit.

    Die Welt, die der Miesepröppel wahrnimmt, ist für mich nunmehr Illusion. Warum sollte ich die Herrschaft über meinen Geist an das Außen abgeben und mich zum Sklaven machen?


    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, Absatz 3
    (2) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Textbuch Seite 104

  25. #25

    AW: Ein Kurs in Wundern

    "Doch ist die Welt des Hasses ebenso unsichtbar und unvorstellbar für die, die Gottes Liebe in sich fühlen." (1)

    Es macht für mich keinen Sinn mehr, auf eine schuldige Welt zu blicken und damit Gedanken zu wählen, die mir nicht guttun. Früher ware es am ehesten mit einer sich selbst installierenden Schadsoftware zu vergleichen, die Schuld zum Programm der Welt machte. Es ist jedoch ebenso möglich, auf eine völlig schuldlose Welt zu blicken, die geistig völlig gesund ist.

    Wie lange blickten wir auf die Fehler der "Miesepröppel" und gaben ihnen damit die Macht, über unseren Geist zu bestimmen?

    Das Verhalten des Miesepröppels ist als Hilferuf zu werten, wie jedes unzugehöriges Verhalten aus dem Gefühl der Nicht-Zugehörigkeit resultiert. Doch der Blick auf die Fehler der anderen "Unvollkommenen" stärkte einzig die Unvollkommenheit. Daher drehe ich die Betrachtung einfach um, sehe jeden Geist als gesund und mit dem Lebenssystem verbunden an und den "Miesepröppel" als eine temporäre Erscheinung auf dem Weg zur wahren Selbst.

    Unverbundenheit mit dem Lebenssystem ist unvorstellbar, wählen wir es nicht, trennende Gedankenformen als wahr anzusehen. Sich mit dem Gegenüber nicht verbunden zu fühlen, macht die "Schadsoftware" möglich, die glaubt und erlaubt, den Gott im Gegenüber belügen, betrügen und ausgrenzen zu können.

    Aber diese Sicht macht keinen Sinn, wollen wir uns der Liebe unseres Freundes vergegenwärtigen. Wir können keinen selektiven Krieg gegen Gott führen und uns dann wieder vertrauensvoll an IHN wenden. So ist aus der Welt des Hasses kein Frieden in Sicht. Aus der Liebe Gottes heraus ist es jedoch gleichermaßen unmöglich, keinen Frieden zu fühlen.

    Aus der Angst heraus sind wir Miesepröppel, aus der Liebe heruas sind wir göttliche Wesen.

    (1) Ein Kurs in Wundern, Greuthof Verlag 2010, Übungsbuch Seite 359, Absatz 4; 1

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