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Thema: Herz

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    Post Herz

    Vier Stunden noch.
    Am Metallgitter seines Bettes ist der Lack abgekratzt, unsichtbar, an der Unterkante. Nicht größer als der Nagel seines kleinen Fingers, die Ränder fühlen sich schorfig an. Es hat die Form von Südamerika, dünn auslaufend am Ende, und ein wenig gebogen. Die Finger kennen die Form im Schlaf.
    Seine Nackenmuskeln sind verspannt, langsam bewegt er den Kopf auf den weißen Laken. Er möchte ihn heben, und kommt doch gegen die Schwerkraft nicht an. Sie ist hoch in den letzten Tagen, und das Gewicht nimmt zu. Er kann den Druck gegen seinen Brustkorb spüren bei jedem Atemzug, und die Müdigkeit, wachsend. Lauernd.
    Alles nimmt zu. Nicht ab: zu. Etwas wächst in ihm und weicht seine Ränder auf. Die Grenzen scheinen ihm willkürlich.
    Zwei Zimmer weiter schlägt sein neues Herz unter einem Brustkorb, der sich mechanisch hebt und senkt, mit der unbarmherzigen Leichtigkeit der Maschinen.
    Sie werden seinen Brustkorb öffnen und die Rippen spreizen. Dann nehmen sie sein Herz, geben ihm lateinische Namen und schneiden es behutsam aus seiner Verankerung. Mit der Achtsamkeit eines Priesters heben sie es heraus. Werfen es in eine Nierenschale wie ein beliebiges Stück Fleisch, Fleisch in der Auslage beim Metzger. Ein wenig grauer vielleicht, und sichtbar aufgedunsen. Kein Kunde würde es kaufen, laß uns Essen gehen, Liebes, ich glaube, wir haben noch Fisch in der Kühltruhe. Sie übergeben es der Nutzlosigkeit. Dann liegt es da und zieht Wasser. Sie schenken seinem letzten Zucken nicht einen Blick. Biohazard.
    Und kein Weg zurück.
    Südamerika. Seine Finger kreisen.
    Sie haben ihn der Hoffnung ausgeliefert.


    Einen Pfirsich essen, denkt er, die Sehnsucht fällt ihn an wie ein Tier. Den Mund weit geöffnet, bis er die Spannung im Kiefergelenk spürt und die Nase voll von Duft. Geschmack, der zwischen den Zähnen hervorplatzt und im Gehirn explodiert. Und Saft, über den Fingern rinnend, die Arme hinab, zwischen gebleichten Härchen. Die Wärme der Sonne auf seiner Haut.
    Vielleicht hat er kurz geweint.
    Dann ist es verschwunden, und er blickt in der Dämmerung seines Nachtlichts wieder auf die Decke über sich: weiß und kahl, und die gelblichen Flecken über der Heizung. Ein Kalender mit Aquarellblumen, Ratiopharm steht in der Ecke, und die Seite zeigt, kaum lesbar, seit siebenundvierzig Tagen den Januar.
    Er hat es passend gefunden, ein Beweis für den Stillstand der Zeit. Hatte kleine Wetten abgeschlossen mit sich, wenn der Blick der Schwester oder Putzfrau gelangweilt über das Zimmer geglitten war, Bett, Tablett, über die Wand zur Tür und hinaus in den Gang, seit sechzehn Tagen. Einen Einsatz für seine Wetten gab es nie.
    Zum ersten mal fragt er sich, was darunter ist. Es könnte ein Veilchen sein, oder ein Frauenschuh.


    Seine Gedanken sind ein Minenfeld.
    Verboten: Gesichter aus seinem alten Leben, und ihre durchschaubaren Lügen.
    Verboten: Die Zigarette am Abend, deren Verlust noch heute schmerzt, und der Schmerz über das Gewicht dieses Verlusts. Zigaretten mehr als Menschen, und der Gedanke daran.
    Verboten: Postkartenbilder und Landschaftspanoramen, die Geo-Hefte in seinem Arbeitszimmer, vollständige Ausgaben von 1987 bis August 2000 in chronologischer Reihenfolge, ein Extrafach für die Spezialausgaben. Das dunkle Grün der Ordner. Haptische Eindrücke, die er nicht hatte, als es noch ein später gab.
    Langnese auf Djerba.
    Er wollte so weit sein für diese Welt.
    Sein Blick hält sich an der Decke fest.
    In den perfekten Lack ihres Krankenhauses hat er Amerika gekratzt, er stellt sich vor, wie dieses Bett rosten und bluten wird in dieser Sterilität, sie merken es nicht. Das Eis, auf dem er steht, ist so dünn wie der Lack unter seinen Fingern.
    Auf dem Gang stößt eine Schwester mit der Hüfte gegen eine Liege und flucht leise jugoslawisch. Sie ist früh dran, heute.
    Dann wird aus Amerika Afrika, er kann den stechenden Schmerz unter seinem Nagel spüren. Das Oktavango-Delta im Nebel. Kraniche.
    Drei Uhr zweiundzwanzig. Vielleicht ist es ein Eisenhut.


    it

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Herz

    ausgezeichnet - deine bisher beste geschichte hier

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Herz

    ja, das finde ich auch.
    die kleine geschichte hat stellen mit sehr dichter atmosphäre.
    die idee mit der zurechtgekratzten landkarte "trägt"!

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Herz

    Hallo, allerleirau, hallo andrea: danke.
    Aber gibt's denn gar nichts zu maulen?
    (da wäre zum Beispiel zwei mal "dieses" in einem Satz - da ist was einer meiner Entkitschisierungsmaßnahmen zum Opfer gefallen -)
    Oder - ich frage mich das selbst manchmal - kann es sein, daß man die ständigen Neurosen und depressiven Umstände meiner Texte nur noch schwer erträgt (Ich hätte da noch Sex nach einer Brustamputation anzubieten; ich glaube Eds Reaktion war: uahg)?

    it

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Herz

    natürlich ließe sich da und dort was ändern - wirst du wahrscheinlich auch im lauf der zeit noch tun.
    aber die prinzipelle frage von wegen der erzählinhalte.
    also angesichts der panischen-hysterischen heiterkeit, um die sich ansonsten (ich meine im fernsehen und radio, aber auch die witz-coolness manchmal in foren) bemüht wird, wirkt sowas nachgerade entspannend auf mich. wie ausgleichssport.
    und das v.a. deshalb, weil du es gut kannst, diversen betroffenheitsphantasmen auszukommen.

    mit grüßen
    andrea

  6. #6
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    AW: Herz

    andrea, mir fällt ein kleiner STein vom Herz (na, er rutscht erst zur Seite, kann ja sein, daß die schweigende Mehrheit es anders sieht). Einerseits geht mir der Heiterkeitswahn ja genauso auf die Nerven wie Dir. Aber andererseits kenne ich auch den Efffekt, ein gutes Buch (oder einen guten Film) irgendwann zuzuklappen, wenn ich es nicht mehr aushalte .
    Außerdem habe ich noch nicht mal das Gefühl, daß diese Texte zu mir passen - es sind ja noch nicht mal meine eigenen Neurosen (recht schwer wie Brustamputation UND Impotenz, und wenn es möglich wäre, hätte ich mir die Geschlechtsumwandlung natürlich nie entgehen lassen).



    it

  7. #7
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    AW: Herz

    ich finde diesen text nicht so gut wie viele deiner anderen; ich finde es zu viel. das herz herausreissen? ich weiss nicht. gut, selbst wenn es das ist, was diesem menschen bevorsteht, ich würde es umschreiben und nicht überhöhen.
    die idee mit der landkarte ist toll, ja, die 'trägt'. und der durst u das alles - oft gelesen, so was, aber hier kommt es an.
    die düsteren themen? ich würde sagen, die sprechen mich an.. :> aber es ist schon ganz gut, dass ich hier deine texte nur in kleinen dosen konsumieren kann..

  8. #8
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    AW: Herz

    Hallo iodin, danke für die Rückmeldung. Ist übrigens auch nicht einer meiner Lieblingstexte, ich war ein wenig verwirrt. Ich bin gerade ein wenig am Schwimmen und kann Meinungen gut gebrauchen.
    Die Situation mit der Herzverpflanzung wollte ich dagegen schon so stehen lassen, eigentlich eine Situation, in der Menschen sich nicht befinden dürften. (Ein mittelalterlicher Gottesentscheid nicht ausgebildeter Kämpfer wäre vielleicht eine Parallele. Aber selbst da hilft das Adrenalin)
    Noch seltsamer als die Nacht vor der eigenen Exekution vielleicht, weil man mit dem Leben eben nicht abschließen kann - es sei denn, man wartet noch auf den Gnadenerlass. (Denke ich mal so plätschernd dahin)


    it

  9. #9
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    AW: Herz

    tja, ich weiss nicht genau, was mich an diesem text stört.. im grunde ist es ja das, was du kannst, diese inneren kämpfe in extremsituationen sehr genau und in einer ganz eigenen sprache zu beschreiben - aber hier ist es vielleicht schon zu aufdringlich? ich würde es gerne besser benennen können.
    Vielleicht solltest du einmal versuchen, normalere situationen zu beschreiben. ich vermute, dass das schwieriger ist.

  10. #10
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    AW: Herz

    ..ich hab nun schon ein paar mal zu einem Kommentar angesetzt.. weis nicht wie ich's sagen soll: der text ist wunderbar, er ist excellent geschrieben, ich wollt ich könnt das,--- aber was mich stört: ich kann den text nicht zweimal lesen, das Thema ist mir unbehaglich, magst du Horrorfilme?, ich nicht, besonders dann nicht, wenn sie gut gemacht sind, und dieser text ist gut gemacht, aber ich mag ihn nicht lesen...


    *grübelnd*
    L.

  11. #11
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    AW: Herz

    Unbehagen? Ich will Dir sagen, was dieses Gefühl auslöst. Der Typ liegt auf der Intensivstation. Da geht es anders zu! Glaube es mir, ich spreche aus einer lange erlittenen Erfahrung. Kleinigkeiten wie vergessene Kalenderblätter gibt es nicht. Kleinigkeiten retten Leben und meine ehrliche Hochachtung vor der exakten Arbeit des Pflegepersonals im Angesicht der ständigen Todesdrohung. Tut mir leid, it, im Gegensatz zu anderen sage ich: Das war es diesmal nicht.

  12. #12
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    AW: Herz

    Hannemann, ich habe gerade länger mit einer Frau gesprochen, die jahrelang als Sozialarbeiterin in Krankenhäusern und in der Psychiatrie gearbeitet hat (du siehst, Du hast mich irritiert). Ihre Aussage: auf der Intensivstation unmöglich, und im Stationszimmer auch. Aber der Protagonist liegt in der Warteschleife in der Inneren oder Cardiologie (im Gegensatz zum Spender noch nicht an der Herz-Lungen-Maschine, ich werde das Zimmer des Spenders aber verlegen), dort hält sie den vergessenen Kalender für durchaus möglich.
    (Ich habe mal eine Nacht frisch operiert mit einer um Hilfe schreienden Alzheimerkranken verbracht, nach dem fünften Mal haben die Schwestern nicht mehr auf die Klingel reagiert. Ich mache ihnen keinen Vorwurf, bei dem Arbeitspensum, aber ein vergessenes Kalenderblatt scheint mir dagegen eher trivial.)

    Eure Antworten treffen einen wunden Punkt bei mir recht gut. Er spricht nicht unbedingt gegen den Text - der unter die Haut gehen sollte und das scheinbar teilweise auch tut - aber gegen mich als Autor. Die Befürchtung, daß ich nur in kleinen Dosen erträglich sein könnte, hatte ich schon länger. Ed mahnt längere Geschichten an. Aber auf 200 Seiten? Die Geschichte einer Frau, die ihre kranke Mutter zu Tode pflegt und daran fast zerbricht (was ich vom Stil und Hintergrundwissen schreiben könnte und für ein interessantes Thema halte). Wer würde den Masochismus aufbringen, das lesen zu wollen? (ich nicht).
    Naja, irgendwie muß ich wohl ein paar Grundsatzfragen klären, bevor ich ein Jahr für die Mülltonne schreibe.
    Seltsam. Ich unterhalte mich auch nicht gern darüber

    it

  13. #13
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    AW: Herz

    it, es war nicht nur das Kalenderblatt. Bedenke, Vorabend der Operation, da kommt der liebe Narkosearzt und stellt ruhig... auch die Gedanken.
    Ich habe in meinen Erinnerungen gewählt und habe nichts wiedererkannt. Ich kämpfe selbst mit der Überwindung, bin vielleicht auch nicht der Typ, um mich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, liebe mein neu geschenktes Leben, aber irgendwann, wenn ich meinen grünen Blues genieße, versuche ich es.
    Es ist schön mit Dir zu plaudern.

  14. #14
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    AW: Herz

    Hannemann, ich habe mir das lange durch den Kopf gehen lassen.
    Natürlich hätte ich mich unheimlich gefreut, wenn meine Schilderung mit Deinen Gefühlen zumindest teilweise übereingestimmt hätte.
    Aber wenn ich an die ganzen Schilderungen von Operationen und Geburten denke, die ich gehört habe, alle waren völlig unterschiedlich.
    Viel hängt wohl vom Patienten ab, vom Krankheitsverlauf, den Erwartungen, Ängsten oder Hoffnungen, die er in den nächsten Tag setzt.
    Mein Vater ist übrigens an einem Herzinfarkt gestorben, im nachhinein muß ich sagen, daß ich ihn wohl hätte "retten können", wenn ich bei meinem letzten Besuch einen Rettungswagen gerufen und ihn ins Krankenhaus gezwungen hätte. Ich habe es nicht getan, würde es immer noch nicht tun. Er hätte kein neues Herz gewollt.

    Gruß,

    it

  15. #15
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    AW: Herz

    it, ich kann Deine Überlegungen nachvollziehen, war selbst zweimal in einer ähnlichen Situation. Für meinen Teil denke ich heute, daß es Sinn macht weiter zu leben, und morgen frage ich mich dann, was denn der ganze Scheiß noch soll. Doch gibt es den Menschen, der es wagen könnte, da richtig zu raten?

  16. #16
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    AW: Herz

    Ich denke, es kommt wieder auf die Menschen an. Wenn es sich um ein kurzfristiges Problem handelt,, oder eine klinische Depression, die medikanmentös behandelt werden kann, würde ich alles daran setzen, die Leute am Leben zu erhalten.
    Aber wenn ihnen nur noch die Altenative zwischen Leberzirrhose und Blutsturz bleibt, oder ein Gehirn, das sich in einen löchrigen Schwamm verwandelt, oder sie seit Jahren auf diesen Augenblick hinleben - warum sollte man ihnen das Recht nehmen? Um vor sich selbst besser dazustehen?
    Die Vorstellung, blind und querschnittsgelähmt aus einem Auto gezogen zu werden, um zu erfahren, daß meine Familie es nicht geschafft hat, finde ich grauenvoll. Ein Leben, das nur daran gemessen wird, ob das EKG noch anspringt, kann es nicht sein.

    it

    Was für ein Thema. Habe ich damit angefangen?

  17. #17
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    AW: Herz

    überwältigend der text! hab ihn gleich mehrmals überflogen.


    n.

  18. #18
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Herz

    Das Geheimnis des Textes liegt nicht in seiner Plausibilität, seinem Bezug zu irgend einer Intensivstation irgendwo auf der Welt. Das ist aber ein anderes Problem.


    Man hat das Gefühl, in einer ausweglosen Situation gespenstische Unruhe zu wittern. Diese bleibt immer außen.
    Dadurch lebt der Text, ist psychologisch dicht, ohne wahrhaftig zu sein. Und ist es doch, wahrhaftig, denn er ist verdichtet, ist Bezug nehmend und wach, aber es ist nur ein Text, eine Phantasie, ein Als-ob.

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