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Thema: Fenster

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    Post Fenster

    Fenster


    Sind uns die Häuser unbemalt,
    dort fallen Worte uns aus ihren Fenstern.


    Ein fremdes Wort, eins aus der Kindheit.


    Da liegt es, das Wort, bei der Rose.
    Es sieht katholisch - apostolisch aus.

    Ein Gebetswort


    Was ist hinter dem Fenster?
    Das Fremde. Die Fremde.
    Von dort fallen dir Worte
    vor die Füße.


    Ich gehe. Ich gehe auf Kindheitsworten.


    Da ist die Orgel. Der Orgel-
    gesang. Und ein Tänzchen, ein
    Tänzchen, Gesang. Kindergesang.


    Kindersingen, Kindertanz,
    Fremdes Fenster, Rosenkranz.

  2. #2
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Fenster

    Was ist hinter dem Fenster?
    Das Fremde. Die Fremde.

    Hier bin ich ein wenig gestolpert.
    Der Rest? Wirbelt. ein Tänzchen - , sehr leicht -
    Zum Inhalt lasse ich mal andere ran.

    it

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Fenster

    ...diesmal ein Gedichtsversuch, mal ohne Musik, darf durchaus verrissen werden ohne das ich mich grämen werde.. Kann man sowas noch machen oder zu altertümlich, zu formlos?
    Langweilig?


    Lester
    (nach Diktat verreist, ab in den Urlaub, mit ohne PC..)

  4. #4
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Fenster

    Unfertig, nur ein Ansatz zu einem Text.
    Das Ich steht da irgendwo rum, sagt etwas, aber nur mit dem Anschein eines Bezugs. Verdichtung? Fehlanzeige. Entwicklung von etwas, und sei es die Verdichtung der Ausführlichkeit? Fehlanzeige.

    Text ist unrettbar. Weiter...

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Fenster

    ...einig.
    Aber schon interessant.. dies ist ein Gedicht, das ich 'gebastelt', gewollt hatte.
    Mit Wörterliste, Vorstellungen über den Aufbau, das Ende etc., so wie man sich den Verfestigung eines Gedichtes halt vorstellt. Aber so funktioniert es nicht, - ohne ein paar (geschenkte) Zauberzeilen macht man es nicht, das Gedicht.

  6. #6
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Fenster

    wenn es ein katholisches wort ist, fällt es uns beim vorübergehen weniger in den schoß, sondern steigt zum himmel auf. das fremde, oder befremdliche aber bleibt. das wort.

  7. #7
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Fenster

    was man aber retten muß




    Die Häuser sind unbemalt.
    Ich gehe auf Kindheitsworten.
    Was ist hinter dem Fenster?
    Das Fremde. Die Fremde.
    Von dort fallen Worte
    Mir vor die Füße.

  8. #8
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Fenster

    das ist wahr, susanna: die kindheitsworte, auf denen gegangen werden kann, sind unbedingt zu bewahren. aber im übrigen bleibe ich bei meiner einstigen einschätzung: die einzelnen poetischen abschnitte verbinden sich nicht zu einem ganzen, sondern stehen nebeneinander.

  9. #9
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Fenster

    das sehe ich auch so. die rosenkranzparaphrase gefällt mir gar nicht.


    aber wenn ich mein gefühlskoordinatensystem angeben müßte, so ist das seitlich nebenstehende das innigste, dem ich ohne hinzusehen blind vertraue, nach vorne muß freie sicht sein, nach hinten genug raum, um hinter mir auch zurückbleiben zu dürfen, ohne daß etwas drängt und schiebt, nach oben - ja da ist die ganzheit anzustreben und nach unten möchte ich gern festen boden unter den füßen, auch wenn das tellurische frei schwimmt, schwebt oder fliegt


    ich finde nebeneinanderstehen cool.

  10. #10
    resurrector
    Laufkundschaft

    AW: Fenster

    würde mich interessieren, ob es hiervon - merkwürdig genug, daß mir dieser text im hirn blieb - eine FERTIGE version gibt...

  11. #11
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Fenster

    Nein, das ist die einzige Fassung. Und etwas sehr aus dieser Welt. Seltsamerweise erinnere ich noch, wie der Text entstand, besonders wie es zu den letzen beiden Zeilen kam. Aber für den Leser ist es einfach nur mühsam, unverständlich und eher ärgerlich, denke ich. Aber dennoch meinen Dank an den Liftboy.
    Doch, jetzt weiß ich wieder wie es dazu kam. Und ja, es gefällt mir plötzlich, aber da bin ich sicher ziemlich allein. Und das an Weihnachten, *seufz*...

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