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Thema: nirwana

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    Post nirwana

    Reif lagen die Zwetschken in der Obstschüssel und die Würmer verständigten sich durch ihre verfaulenden Oberflächen hindurch.
    In der Nacht war wieder Schnee gefallen. Das Weiß erhellte das Küchenfenster und ließ die feinen Schlieren auf der Scheibe regenbogenartig schimmern.
    Die Comtessa war eine von denen, die nichts vom Putzen hielten.
    Sie war nackt bis auf die pelzigen Hausschuhe und einen Anhänger, der an einer Kette zwischen ihren Brüsten lag.
    Wenn der Winter kommt, sagte die Comtessa, dann muß ich immer an die Bären denken.
    Anatol lenkte seinen Blick auf die Füße der Comtessa und nickte ernsthaft.
    Anatol war 17. Er war dabei, sich die Haare wachsen zu lassen.
    Die Comtessa war nicht mehr ganz so jung. Sie fröstelte ein wenig. Einen Kachelofen sollte man haben, sagte sie. Mit weißblauen Kacheln. Einen Kachelofen wie einen Zuckerhut.
    Anatol spuckte in die Hände und rieb sie an den Gesäßtaschen seiner Jeans ab.
    Er ließ den Blick langsam höher wandern, bis er in die Obstschüssel fiel.
    Man sollte sie zu Powidl verkochen, sagte Anatol zur Comtessa.
    Mit Zimtstangen, Zucker, Nelken und einem Schuß Rum.
    Er nahm eine der Zwetschken aus der Schüssel, zerdrückte sie zwischen Daumen und Zeigefinger und ließ dabei den Kern herausflutschen.
    Du bist ein besonders feinschmeckerisches kleines Tier, sagte die Comtessa.
    Ein dunkelroter feuchter Wurm ringelte sich auf dem Küchenkastl.
    Das ist Beelzebub. Vertrieben aus dem Paradies. -
    Hinter der Obstschüssel lauerte das Nirwana.
    Ich mach uns einen Punch, sagte Anatol, willst du auch einen?
    Die Comtessa lächelte auf den Wurm hinunter.
    Eine schöne Bescherung, sagte die Comtessa.
    Auf den Punch werde ich zurückkommen.
    Ich liebe dich, sagte Anatol und trat auf den Hund.
    Der Hund hieß Dago, was sich von "Dagobert" herleitet.
    Entschuldigung, sagte Anatol.
    Er starrte die Comtessa mit großen blauen Augen an.
    Und was machen wir jetzt?
    Dago lag wie ein großer weißer Bär über den Küchenfußboden gebreitet.
    Die Comtessa wußte, was zu tun war.
    Die Comtessa und Anatol stöhnten nur ein bißchen.
    Nur Dago jaulte hin und wieder ein wenig lauter, aber da er ein gelassenes Vieh war, nahm er die Sache mit Gleichmut.
    Nichts, großgeschrieben, fernöstlich "Nirwana", ist jener Ort, wo die Seligkeit am größten sein soll.

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    7schwerter, ich liebe deine comtessa-texte!
    bienvenue!
    (das kleine schwarze hat ihr aber auch gut gestanden)
    und der letzte satz.... (wie sagt man bei euch doch gleich zu sahnehäubchen?)


    liebe grüße


    Pamina

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: nirwana

    Hallo Siebenschwert! Dein Text gefällt mir. Er lebt durch die bizarreske Vergegenständlichung einer skurrilen Beziehung. Du schaffst es, die Unumwundenheit des als Du auch personifizierten freundlichen Gestus Deiner Heldin auch im Leser wachzurufen. Dadurch entsteht bei mir Sympathie. Ich möchte auch ein wenig unumwunden sein. Ein Andererseits gibt es auch: Neben all der Angenehmlichkeit eines leichtlebigen Naturells schwebt hier allzuviel Selbstvergessenheit. Aber vielleicht ist das nur so ein vages Gefühl und keineswegs Substanz Deines Schreibens.


    Sprachlich müßte noch recht viel gemacht werden, aber die Grundstimmung ist sehr behaglich. Danke.

  4. #4
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    vielen dank für den freundlichen empfang, von wolkenstein.
    ich hoffe, deine duldsamkeit nicht zu strapazieren.

    sprachlich müßte was ... getan werden?

    pamina it

    grüße,
    7schwerter

  5. #5
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: nirwana

    Reif lagen die Zwetschken in der Obstschüssel und die Würmer verständigten sich durch ihre verfaulenden Oberflächen hindurch.



    Das ist der Beginn. Reif oder faulig? Ist reif mit Faulsein gleichzusetzen? - So aber beginnst Du. Was soll ich jetzt denken? Ich sehe einen Gleichklang zwischen der in die Tiefe gehenden Schale und dem zweidimensional kriechenden Wurm. Das ist eine Schieflage. Der Anfang ist eine Schieflage. Na, meinetwegen. Weiter.
    In der Nacht war wieder Schnee gefallen.
    Zwetschgen (ich schreib sie weich) sind Früchte des Frühherbstes, sofern ich mich erinnre. Es sind demnach hier Importzwetschgen, oder aber: Du bist andernorts, wo aber Zwetschgen reifen. Da ist aber auch Winter. Nein, das ist mir alles zu unpräzise. Wo bin ich denn nun? Was sollen die reifen Zwetschgen?, also die Betonung auf reif, was dann Herbst assoziiert, mit dem Schnee, der Winter assoziiert, zu tun haben? Du verwirrst mich hier anfangs völlig. Mehrere Schieflagen.


    Anatol war 17. Er war dabei, sich die Haare wachsen zu lassen.
    Wieder so eine Ungenauigkeit. Anfangsbeschreibungen sollten das Wichtigste zuerst nennen, dann etwas Unwichtiges nachschieben, um nach diesem Aufmerksamkeitstal das Eigentliche zu nennen/anzuzeigen. Die Comtessa ist hier entscheidend, an ihr richtet sich das andere aus, auch die Beschreibung Anatols. Wenn Du bei der Comtessa das Nacktsein betonst, das Angezogensein bei Anatol aber verschweigst, so setzt Du bei mir voraus, daß ich den Anatolschen Normalzustand mit angezogen mir bestimmt habe. Habe ich aber nicht, weil Du mir bei der Comtessa das Nacktsein als Gegebeneheitszustand anzeigtest, weshalb ich davon ausging, daß Anatol ebenfalls nackt ist, was aber nicht der Fall ist, wie sich weiter unten zeigt. Jedenfalls habe ich drei Sätze lang mir vorgestellt, wie die beiden nackten Menschen sich mit den wurmstichigen Zwetschgen ein Stelldichein gaben, bis dann die Hose doch Thema ward. Und jetzt bin ich total verwirrt, weil Du so ungenau die Situation markierst, weil ich jetzt befürchten muß, daß Du es mit dem Anzeigen von Etwas nicht so genau nimmst.


    Ich mache jetzt nicht weiter, denn Du wirst verstehen, was ich meinte.

  6. #6
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    nun. es ist spät, mein lieber.
    dennoch.


    stelle ich fest, dass keines deiner argumente die schwächen der sprache trifft.


    seis drum.
    ich verstehe, was du meinst.
    oder auch nicht.




    nicht, dass ich ich kleinlich wäre, wolkenstein.
    aber bei uns (du meine güte) werden die letzten zwetschken (und. ich erlaube mir diese diktion) um die mitte des novembers geernet. manchesmal schneit es zu dieser jahreszeit. diese letzten zwetschken sind dann sehr reif. sehr überreif. an der oberfläche abzulesen. hm.


    was den haarschnitt anatols betrifft.
    mag sein, dass du den blick der comtessa ein wenig pervers findest.
    aber.
    sie sieht von oben nach unten.


    ich denke,
    du verstehst?


    7schwerter

  7. #7
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: nirwana

    hi christa!

    freu mich sehr, von dir zu lesen

    super! ich mag die comtessa sehr
    würde mir noch ganz viele geschichten mit ihr wünschen.

    und
    schöne stimmung, die du gleich am anfang erzeugst

    bisschen meckerei:
    regenbogenartig - das würde ich anders formulieren.

    grüße
    e.

  8. #8
    rodbertus
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    AW: nirwana

    Laß Schlehen ernten! Dann sehen wir uns mal den Rest genauer an, Spatzl.

  9. #9
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    hi, eulalie.
    regenbogenartig wird ersetzt. "artig" ist wirklich kein schönes wort...


    schlehen, herr von wolkenstein?
    die würden dem text doch die ganze zwetschkenerotik nehmen.
    hat er denn gar kein gefühl für die metapher?
    und wenn er mich bitteschön nicht spatzl nennen möcht.

  10. #10
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: nirwana

    Das ist ja das Problem, Nichtgesagthabenspatzl.


    Schlehen lassen sich im November ernten, Zwetschgen (Ich denk da grad drüber nach, warum man sie auch mit -k- schreiben kann: na klar, wegen des Kerns im Zentrum, zwetsch... das ist weich, sehr weich, wenn alt, wenn reif, -k-, weil doch immer noch ein Festes dahermuß, um Halt zu geben...) nicht. Da schwebt mir bestenfalls der Apfel, der da faul am Stamme hängt, vor. Das aber ist Wagner mit seinem Rheingold.
    Mensch, Mädel, nun arbeite doch mal mit den Assoziationen so, wie sie nun mal verstanden werden! Jetzt werd ich aber wild!

  11. #11
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    mensch, wolkenstein!
    jetzt werd ich aber wild.
    es ist für diesen text in keinster weise von belang, wann die dinger geerntet werden.
    und das weißt du so gut wie ich.


    ich kann meine geilen zwetschken nicht gegen deine frigiden schlehen eintauschen, zum geier. was soll diese kastrationsforderung.


    zornig,
    7schwerter

  12. #12
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    robert/ed, das nennt man


    a. prinzipienreiterei und
    b. pfennigfuchserei und
    c. sag ich lieber gar nicht erst


    mein lieber herr pulverisator.




    cheers


    Pamina


    ps: tallinn hat mich übrigens beauftragt, nicht gar so zimperlich mit dir umzugehen. bei dir wäre ein anderer ton angebracht. ich weiß zwar nicht genau, worauf sie anspielt, aber ich glaub ihr einfach mal.


    [Diese Nachricht wurde von Pamina am 21. Juli 2000 editiert.]

  13. #13
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    Reif lagen die Zwetschken in der Obstschüssel und die Würmer verständigten sich durch ihre verfaulenden Oberflächen hindurch.
    Die Comtessa hatte sie beim Merkur besorgt.
    Der Merkur hatte sie bei einem Bio-Bauern in Tschibuti besorgt.
    Die Comtessa würde es in Kürze Anatol besorgen.
    In der Nacht war wieder Schnee gefallen...

    wolkenstein, dein geworte geht mir auf die nerven.
    ich hab auch die anderen ordner ein wenig durchgeblättert:
    robortello kriegt eine psycho****onale diagnose, doderer eine religionswissenschaftliche abhandlung und ich diese schrebergartenanalyse.
    zudem ist das ganze zeug nicht jahrzweitausendfähig.
    wenn du es nicht so zerkauen würdest, bevor dus herauswürgst, könntest du einen ganz guten lebensberater abgeben. am besten in einer frauenzeitschrift.

    gruß aus niederösterreich

    und halt mir jetzt bitte keinen vortrag über den merkur. ich würde ihn nicht lesen.


    naja.
    war doch keine so gute idee, pamina

  14. #14
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: nirwana

    ... und wenn se wech wäre, wärs schade drum, Ed.
    Wobei ich Deine genervte Reaktion auch nicht ganz nachvollziehen konnte, 7Schwerter. Immerhin hat Ed den Text aufmerksam gelesen und zwei stichhaltige - wenn auch widerlegbare - Argumente gebracht.
    Es gibt schlimmeres.
    Ich bin hier dauernd drauf und dran, die weisse Fahne zu schwenken, und allmählich schläft mir der Arm dabei ein.
    Ausserdem fange ich an, mich mit mir selbst zu langweilen.
    Ich würde gerne noch mehr von Dir lesen.

    it

  15. #15
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    hi it. nimm den arm wieder runter, um gottes willen. da krieg ich ja den krampf beim zuschauen.
    trotzdem, danke.

    ed,
    ich bin etwas grantig derzeit, und da vertrage ich es nicht besonders gut, wenn man mich mädel nennt. etc.
    mein bedarf an masochismus ist gedeckt.
    an demutsübungen bin ich nicht interessiert.
    und pflaume bin ich auch keine.
    machts dir eigentlich spaß, dir ständig irgendeinen zorn zuzuziehen. fragezeichen entfällt. ist mehr eine feststellung.

    zum text:
    zu barock, zu metaphernüberladen, zu viele adjektive (eulalie), zuviel hochglanz.

    das ganze ist keine erzählung, sondern ein stilleben. jeder satz ist ein element dieses stillebens. jeder satz sollte auch eine eigene kleine geschichte erzählen. die sätze sind nicht beliebig austauschbar, aber vertauschungen sind möglich. wunsch: jeder satz im selben abstand zum mittelpunkt.

    die gefahr bei diesem spiel ist, dass es leicht manieristisch wird (siehe oben).

    das thema ist sexualität und tod - vanitas, etc.

    vielleicht noch eine information:
    ich habe den text nicht von oben nach unten geschrieben, sondern wie ein bild gemalt. von den rändern.

    es würde mich interessieren, ob irgendetwas von dieser absicht am produkt ersichtlich ist.

    (bemüht. konstruiert. blabla.)

    gruß
    c.

  16. #16
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    Stilleben. Ich hätts nicht so genannt: weil doch etwas geschieht.
    Stimmungsbild vielleicht, oder einfach Szene.


    Es ist ein Netzwerk, ein Verflochtenes. Requisiten (oder besser: Motive? - ich hab leider viel zu wenig Zeit!) sind kreuz und quer miteinander verbunden, eins steht fürs andere.


    Eine Realität, die sich denken läßt ist ebensosehr abgebildet wie aufgelöst: wie die Zeit, die Jahreszeit, die etwas zwischen Herbst und Winter ist oder beides gleichzeitig.


    Es ist wie es ist und es ist nicht einmal wichtig: aber von Bedeutung. (En passant: darum ist es nicht manieristisch.)


    Was es nicht ist: eine Allerweltsgeschichte, an der Maurerleine entlang erzählt.


    Es ist gut.


    luv


    ps: "Anhänger" würd ich nicht schreiben. Sollte doch etwas kleinodiges sein.

  17. #17
    rodbertus
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    AW: nirwana

    Mit Zicken tu ich mich schwer. Ich kann zwei oder drei Mal so tun, als ob. Dann aber sag ich halt, daß es eine Zicke ist, die mir da ins Bier pißt.
    Und siehe, kaum nenn ich Dich Mädel, schon schäumt Dein Selbstverständnis. Also lassen wir es gleich sein; ich wär's leid, mich ständig mit Dir anlegen zu müssen. Weil Du gegen meine Natur bist, ich gegen die Deine. Klar, wir könnten uns irgendwie verständigen, aber warum? Ist privat hier. So einfach ist das. Also will ich nicht Deinen Zorn, sondern Dein Fernbleiben. Oder würdest Du ständig gegen Deine Natur leben wollen? Umgibst Du Dich in Deiner Freizeit mit Menschen, von denen Du weißt, daß Du sie nicht leiden kannst?
    Wenn Du bleiben willst, dann beschwer Dich nicht über ein Wort wie MÄDEL! Ich würde mich über Bursche oder Kerl auch nicht beschweren. Und falls Du "Mädel" als Beleidigung begreifen willst, so nimm hin, daß im Wolkenstein die gepflegte Invektive zum Grundton der Auseinandersetzung gehört, ähnlich dem Zähneknirschen bei weniger Wortgewaltigen wie unsereiner.

    Gruß, Ed.

  18. #18
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    ich andererseits glaube nicht, dass du ein besonderer bock bist, wolkenbübchen


    nun, wenn die chemie nicht passt...


    danke, luv!

  19. #19
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: nirwana

    Über ein Wort wie Mädel würde ich mich auch beschweren, Ed. Klingt ziemlich abfällig.
    Macker.
    Ausserdem geht es mir nicht in erster Linie um Sympathie (und schon gar nicht um Deine Sympathien), sondern um Texte. Soll ich sie nicht mehr lesen dürfen, weil Du 7schwerter (den Rest lass ich dahingestellt) nicht Mädel nennen darfst?
    WAs ist denn das für eine neue Art von Literaturkritik?
    Schwenkt Eure *******fahne doch selber. it

    PS, 7: von Deiner Absicht war mir nichts ersichtlich.
    Ein erfreuliches Stück Text eben. In sich stimmig, egal, von welcher Seite Du kamst. Und Schlehen wären wirklich zu bitter.

  20. #20
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    danke it

  21. #21
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: nirwana

    it, Du bist doch auch eine von denen, die am liebsten das Binnen-I einführen würden. Aber vielleicht befaßt Du Dich erst einmal mit den Rechtschreibregeln, entscheidest Dich für die eine oder andere Variante. Aber weil Du nicht antithetisch denken kannst, sondern nur schwarz oder weiß kennst, wirst Du über kurz oder lang mein Forum auch verlassen. (Übrigens fehlt nach dem Danke, 3zahnstocher, auch ein Komma.) Es fehlt an intellektueller Spannkraft und an dem Willen, sich intensiv mit etwas auseinanderzusetzen. Es soll hier bloß freundliches Blabla ausgetauscht werden - und um Gottes Willen soll man bloß nicht persönlich werden. Oder um Gottes Willen soll hier kein böses Wort gesprochen werden, weil das doch immer ein Kennzeichen von Verklemmtheit ist. Und so verklemmt wollen wir doch dann auch nicht sein, gelle?


    Spatzl, nun bin ich gar nicht dazu gekommen, Deinen Text zu loben. Es sei hiermit getan. An Deiner Ernsthaftigkeit zweifle ich nicht. An Deinen Fähigkeiten auch nicht. An Deiner Intelligenz auch nicht. Aber ich muß dann doch an meiner Lauterkeit und Demut arbeiten, wozu ich Jasager benötige, nicht aber kritische Geister wie Deinereiner. Und so geh denn hin in Frieden! Für uns beide gilt: deinde quasi in insaniam versi se aeternatim dentibus corrodendo lacerabant


    Und das wollen wir uns dann doch nicht antun.

  22. #22
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    vW, du bist verrückt wie ein hutmacher.
    schade eigentlich, dass du nur jasagerInnen gebrauchen kannst.

    na dann, hinterlass ich noch ein langsam verblassendes

  23. #23
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: nirwana

    7Schwerter, wir sind auch noch da.
    Noch.
    Könnt ihr Euch nicht einfach ignorieren und uns anderen den Spass lassen (sprich: Deine Anwesenheit?) vW ist schliesslich immerhin allenfalls ein Primus inter Pares. Pares, wohlgemerkt.

    it

  24. #24
    Kurzvormabschussiger
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    AW: nirwana

    Da hockt er mal wieder reichbetreßt auf seinem Thron und wird immer wütender, weil ihm einer seiner brokatenen Pantoffeln entglitten ist und er mit den Füßen nicht bis zum Boden reicht. Seine debilen Schleppenträger, Kronenputzer, Vorkoster, Zofen, Schranzen, Hofnarren, Haarbürster, Windelwechsler fangen schon an zu gackern. Sie sehen alle den Schuh und wie er mit dem dickbesockten Fuß erfolglos danach angelt. Darauf haben die doch bloß gewartet. Und jeden Augenblick kann ja der Staatsbesuch kommen, und der wird auch sofort im BILDE sein und die Hand über die Oberlippe halten, wie man das manchmal beim Lachen zu tun pflegt.


    Also steht er auf und schlenkert provozierend mit seiner Männlichkeit.


    Also nimmt er Haltung an und klirrt.


    Hirnloses Gestell.


    O, diese entsetzlichen Momente, wo jemand biervoll und ungeschlacht seinen stumpfen Krummdolch zieht und dem Gegenüber unter die erschrocken verstopfte Nase hält, und alles lacht und war das nicht ein netter Abend und ich zwinkere, das zu verstehen.


    Hier führt ein eitler bartzwirbelnder Impresario das dramaturgische Zepter, das paßt mir überhaupt nicht.


    Ist privat hier.


    Gebongt, Eddie. Tu ich mir rein. Hab ich gerafft, Alter. Find ich super. Wow.

    Als psychologisch Amüsiertem kann einem natürlich nicht entgehen, daß sich hier ein innen Zitternder mit Kindproblemen gegen die Flutrichtung des Fruchtwassers freizuschwimmen und vom turmhohen, keinen Widerstand bietenden Plumeau der Mutterbrust wegzustemmen trachtet (trachtet!). Viel Erfolg dabei.


    zwiehaehnchen

  25. #25
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: nirwana

    Vielleicht sollte man den Ordner besser Hysteriker(innen)-Ordner nennen?


    Ich kann überhaupt nicht verstehen, weshalb ein Zwetschgen-Schlehen-Mißverständnis zu einer derart unfairen und überzogenen Auseinandersetzung führen muß.


    Und noch etwas zu Deinem Stilleben, c., ich finde Würmer, noch dazu rote (!) ausgesprochen unerotisch. Außerdem ist die Ausrede, was die Haare anbetrifft, hinfällig, da Anatol (noch) Jeans trägt.


    Nur so angemerkt


    K.

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