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Thema: Feuerfrei!

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    Post Feuerfrei!

    Feuerfrei!


    Über mir Sternengeschütz,
    Ströme des Wahnsinns,
    würgen mich in jeder Nacht.
    Meine Träume laufen über.
    Grell ertönt ein Schrei
    nach dem Erwachen.


    Jetzt droht Gefahr für den Tag.
    Stürmische Zeiten, mein Schatz!


    Die Unantastbarkeit bröckelt;
    die Haut bricht auf.


    Ich schlage die Hände ins Erdreich,
    spüre feuchtwarmen Puls.
    Ein Schauer noch
    und meine Flügel entfalten sich.


    Feuerfrei der Sternenflotte,
    der Wahnsinnsflut.
    Ich ströme ins Meer.
    Es ist die Zeit
    des Wassermanns.

  2. #2
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Feuerfrei!

    Liebe Trist,
    wieder einmal stutze ich beim Titel und bin mit den letzten zwei Zeilen versöhnt. Hair lässt grüßen. Aquarius. Klar, wir haben ja auch Februar. Dazwischen: Bildersturm, Bilderstürmen, das Tosen der Wörter, die sich nur widerwillig zu Bildern fügen wollen. Da, wo die Hände ins Erdreich geschlagen werden, ist authentisches Nacherleben zu spüren allerdings. Aber schon in der nächsten Zeile Unpassendes: Ich mag zwar James T. Kirk, aber hier stört er.

    herzlichst uis

  3. #3
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    AW: Feuerfrei!

    Über mir Sternengeschütz,
    Ströme des Wahnsinns,
    würgen mich in jeder Nacht.
    Meine Träume laufen über.
    Grell ertönt ein Schrei
    nach dem Erwachen.


    Jetzt droht Gefahr für den Tag.
    Stürmische Zeiten, mein Schatz!


    ...


    >>>


    liebe trist.


    das bricht hier total ein: du vergewaltigst mich leser, tatsächlich, das tust, mit deinen worten, und dann dieser satz: "stürmische zeiten, mein schatz!"


    das kann ich nur noch zynisch lesen, wie ich auch die geste der fresspakete der amis, bevor sie ihre bomben warfen in afghanistan, nur als zynisch empfinden konnte.


    ich schaff es nicht weiterzulesen, dein gedicht zu ende zu lesen.


    Mr. Jones

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Feuerfrei!

    In den letzten Monaten bricht einiges an Wortgewaltätigkeit heraus. Schreien mehr denn Schreiben. Bestimmt alles andere als angenehm für Leser. Meine Art von "Expressionismus", der mir erst in dem Moment ein wenig Ruhe gönnt, wenn der Button "Antwort speichern" gedrückt ist und mein Schreihals seinen Empfänger gefunden glaubt.


    So sieht er auch aus, mein Weg zum Wort, und eine Entschuldigung an euch ist hier wohl angebracht, denn ihr seid sicher nicht gemeint.


    Lieben Gruß von
    Trist

  5. #5
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Post AW: Feuerfrei!

    Das ist ein schwer im Magen liegender Text. Der fängt schon so an, daß mir graut. Das wird ja immer düsterer mit Dir, meine Liebe. Ein Sprung in Deinem Schreiben.
    Kernwort ist hier wohl STERNENGESCHÜTZ. Oder ist es das Verb? WÜRGEN - der Form nach ungebeugt, allerdings dritte Person Mehrzahl, also eine Sammlung einbeziehend. Und das macht die Sache so düster. Wenn das erste Verb mehreres beinhaltet, für das andere da ist, dann setzt es den Grundcharakter des Textes. Davon dann sich zu lösen... Aber das willst Du ja auch gar nicht. Es ist nun aber auch so, daß LAUFEN auch nicht gebeugt ist, somit rein formal mit WÜRGEN korrespondiert.
    Und das verwirrt mich, weil ich doch einen Bezug zwischen LAUFEN und WÜRGEN nicht so recht herstellen kann. Dergleichen Ungenauigkeiten habe ich bei Dir noch nicht gelesen.
    Feuerfrei oder Feuer frei?


    Das ist nur so eine Lesart. Andere sind möglich.

    P.S. Plagiats-Verdacht? Anne Seubert von www.wortlaute.de zeiht Trist hier des Plagiats. Die Ur-Fassung von Trists Text soll nach Anne S.s Meinung dieser hier sein:
    erstellt von Anne S.: in zügen
    des himmels hauch
    standhaft
    in liebe
    sonnenfinsternis
    ersatzbefriedigung
    im niemandsland
    messer im kopf
    reminiszenz an fingerkuppen
    sodoms schlangentänzer
    strichjunge
    adam2003
    rückweg
    die buschtrommel
    wilde haare
    feuerfrei!



    Hm, bis auf dieses unsägliche feuerfrei kann ich hier keine inhaltlichen Identitäten entdecken. Sicherlich ist eine inhaltliche Nähe nicht wegzuempfinden. Bei Anne ist der Zug des Himmels Hauch, bei Trist ist es einen Sternengeschütz. Aber da sind ja schon Himmel dazwischen, wenigstens zwei. Anne bleibt standhaft, Trist wird gewürgt. Anne thematisiert Ersatzbefriedigung, Trist erwacht nach einem wüsten Traum. Okay, es reicht. Das sind zwei verschiedene Texte, aber das FEUERFREI ist beiden innewohnend, und bei beiden falsch gesetzt. Aber da müßte ich ja jeden des Plagiats zeihen, der Fürs ein Apostroph verordnet.

    Zudem sind wir hier in einem Literaturforum; wir besprechen Texte von Nicks. Da die Urheberrechte von den Besprechungen nicht betroffen sind, andernfalls würde jede wissenschaftliche und jede kritische Befasse mit einem literarischen Text zuerst der Genehmigung durch den Autioren bedürfen, was unsinnig ist, da dann jedes Wort Urheberrechtsstatus haben müßte, ist es auch unwichtig, ob A.S. oder T.A. als Autorenname dransteht. Solange die Befasse die textliche Auseinandersetzung bleibt und keine finanziellen Absichten verfolgt.

  6. #6
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    Post AW: Feuerfrei!

    Robert,
    du hast den Plagiatsvorwurf nicht ganz verstanden.
    Anne schickte uns die TITEL von Trist-gedichten und darunter ihre Gedichte, von denen sie (angeblich) abgeschrieben hat.
    Das Beispiel muss also lauten:
    Annes Gedicht:


    Dumpf donnernd
    Wühlt sich dein beat
    Durch mein gehirn
    Synapsen knacken
    Ideen im schleudersitz
    Trümmerfelder hinter sich
    Lassend

    Seine spur
    Deine spur
    In meinem kopf
    Donnernder applaus
    Der dämonen
    Beidseits
    Deiner frischfleischenden
    Blutenden bresche:

    Highway to hell
    Dämmerung im blick
    Beisst adam in
    Augäpfel
    Die meinen
    Von eva gereicht

    Die nacht hält einzug
    Umzugskartons versperren
    Den weg zur hirnrinde
    Nerven werden gekappt
    Hirnzellen ausgelagert -
    Gedanke im exil -

    Hypothalamus ergreift die
    Flucht nach vorn
    Autoaggressiv implodiert
    Vor meinem inneren auge
    Das gleichgewicht schwindet
    Der sehnerv verschmorgelt -
    Kurzschluss -

    Widerstand zwecklos
    Das hirn
    Willenlos wabbernde masse
    Von blutarmut indizierender blässe
    Schnappt verendend
    Nach sauerstoff

    Partition der gehirnhälften
    Simulierend
    Schwellen fremdkörper wo
    Vorher leib war

    Die besatzungsmacht hat
    Das wort
    Die macht
    Und die wirbelsäule
    Wackelt orientierungslos
    Mit ihrem halsstarren
    Schwanz -
    Wahnsinn oder
    Erektion?


    Trists Gedicht:
    Adam 2003

    Um ein Haar hätte Adam
    in meinen Augapfel gebissen.
    Doch er versuchte sich bereits im aufrechten Gang.
    Umzugkartons versperrten den Weg zurück.
    Das Wort hatte die Macht übernommen.
    Cave! Der letzte Gottgleiche - im Exil -
    simuliert, lässt Fremdkörper schwellen,
    wo einst Leib gewesen ist.
    Und eine Wirbelsäule wackelt orientierungslos
    mit ihrem halsstarren Schwanz.

    Manche Zeilen und Ideen sind so ähnlich, dass der Gedanke naheliegt, trist habe das Gedicht gekannt oder Anne habe das Gedicht von Trist gekannt. Zudem fällt auf, dass viele der Gedichte, die Anna als Plagiate bezeichnete, aus dem Forum gelöscht sind.


    Ich finde schon, dass es an der Zeit ist, dass sich Trist dazu äußert.


    Gruß, Klammer




    [Diese Nachricht wurde von Klammer am 27. Februar 2003 editiert.]
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  7. #7
    Tochter aus gutem Hause
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    Post AW: Feuerfrei!

    rodebertus, du suchst die ähnlichkeit an falscher stelle.


    ist obiges ein gedicht von anne?
    jedenfalls ists ganz offensichtlich eine auflistung von trists gedichte-titeln. drei vier fehlen noch. sicher kein zufall. plagiat? vor allem reizvoll, das. aber plagiat? nein. aber inspirationsquelle: mach ein gedicht aus jedem wort eines gedichts. legitim. punkt.


    dear greetings.
    Mr. Jones

    P-S. oops.
    klammer, du stellst richtig, bevor ich mich irren kann...
    damit sei mein voriger kommentar von selbst vernichtet.


    Mr. Jones

  8. #8
    rodbertus
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    AW: Feuerfrei!

    Ist doch wurscht. Hiermit zeihe ich alle, die das Wort BOCKWURST benutzen, des Plagiats. Imgleichen verbitte ich es mir, daß fortan bestimmte Worte, die ich benutzte, von anderen ohne mein Einverständnis benutzt werden. Hier eine rühmliche Auflistung:
    Adam 20023, Feuer, frei, Sternengesang, Multiple, Matrone, Eis, und, Deklinationsabsurditaet, Insuffizienzgehabe... Soll ich fortsetzen?


    Worte dürfen wohl benutzt werden. Was ich oben tat, war schon richtig. Es zeigt, daß zwar gleiche Worte benutzt wurden, diese aber in völlig neuen Zusammenhängen dargestellt wurden. Der Inhalt eines Plagiatsvorwurfs darf sich aber nicht aufs Stehlen von Worten beziehen, sondern kann sich nur auf den des Gedankens beziehen. Und das ist eigentlich auch schon Schafscheiß. Wie sollte das wirklich nachgewisen werden, wenn nicht Wort für Wort abgepinnt wurde?

  9. #9
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Feuerfrei!

    Lieber Robert,


    versteh mich recht: Ich will niemanden verurteilen. Wo kämen wir da hin? Wenn ein Autor keine gute Idee hat, dann klaut er sich eine, das ist normal (Es heißt, Mann hätte die Hälfte des Dr. Faustus irgendwo abgeschrieben). Trotzdem würde mich die Beziehung zwischen Anne und Trist interessieren. Wer hier wen beieinflusst hat und warum sich die Gedichte so ähneln.
    Ceterum censeo, du weißt es, Gedichte sind ein Irrtum. Also ist es mir egal.


    Gruß, Klammer

    ...auf der anderen Seite würde ich auch fuchsteufelswild werden, wenn jemand meine Texte überarbeitet als die Früchte seiner Arbeit präsentieren würde.

    ...im übrigen, aber jetzt bin ich dann auch still, finde ich, dass trists adam eine gute Inhaltsangabe des doch arg ausufernden Gedichts von anne abgibt.
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  10. #10
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    AW: Feuerfrei!

    Bei Adam sind wir hier aber nit. Den handeln wir noch ab, denke ich. Das sollte Uis machen. Der ist verdammt still. Uis!!!!!!!!!!!!!


    Also, wenn ich einen Text namens TRADITION schriebe, dann würdest Du aufmerken. Garantiert. Wenn mein Held dann auch noch onanierte, durch dunkle Straßen schliche, sich selbst durch Worte definierte, dann würdest Du einen Verdacht haben. Aber wäre damit schon der Tatbestand des Plagiats erfüllt?


    Faust, Ariadne, Iason und Achill, tausend Folgen Artus...


    Inhaltsangabe? Ich hab oben ein Beispiel gegeben, wie verschieden die Texte sind. Ich habe sehr viel Schiller gelesen. Garantiert wird man nachweisen können, daß ich bei Schiller klaute. Und der bei Racine und Goboljuwitsch. Und der wieder bei Sven Kowollek aus Ostrolkowi.
    Kern des Plagiats: Sind es Worte oder Gedanken? Sind es Darstellungen von Zusammenhängen, strukturelle Gemeinsamkeiten, Abfolgen des Denkens... Und selbst dann würde ich nicht soweit gehen, da vorschnell zu behaupten, es sei Eigendarstellung fremden Denkens. Hoppla. Das ist ja kein Vorwurf, sondern unser Brot, das Brot der Dichter, Dolmetsch Gottes zu sein. Wessen auch immer.
    Also, Eigendarstellung bedarf eigener Wortung. Aber sie bedarf nicht der Ausschließlichkeit eigenen Wortwerks, denn wir haben nun einmal nur eine bestimmte Anzahl von Worten zur Verfügung. Und ich kann mir jetzt Worte ausdenken, die ich den Forumatikern zur Verfügung stelle, damit sie daraus eigene Texte machen. Ich nannte oben schon einige. Soll ich dann, weil hier ab und zu mal jemand vorbeischneit, der in anderen Foren zu Hause ist, dann des Plagiats zeihen, weil er mehrere Texte mit den von mir angeregten Worten benutzte, wohl in einem eigenen Sinn, aber letztlich hat er meinen besonderen Worte benutzt.


    Scherenschleifersyndrom, Gartenputze, Flierschaum, Sternmund, Eva2002, Vergißtnur, Wildenstamm... Ich kann mir tausend solche Worte ausdenken, die einmalig klingen, aber noch nichts sind, weil sich die Idee in ihnen verbirgt, aber durch den Dichter erst zum Leben erweckt wird. Trist hat sich mancher Worte angenommen, die Anne für sich reklamiert - wie wir alle das machen irgendwie -, hat sie aber in einen eigenen Kontext gestellt. Deshalb seh ich von Annes Seite aus keinen berechtigten Vorwurf.

  11. #11
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Feuerfrei!

    Uis war still, weil er recherchierte.


    Bin einer gewissen Spur gefolgt aufgrund einer Eingebung.


    Wenn ich eine homepage bastele, bin ich doch stolz drauf, oder?????


    Also stelle ich sie ins Netz und melde sie bei den Suchmaschinen an, oder?????


    Die homepage "wortlaute.de" existiert ja schon angeblich recht lange, kann man unten am copyright-Vermerk ersehen.
    Warum, zum Teufel, kennt sie google dann nicht. Handelt es sich bei Frau Xs Lyrik dann um so hermetische Sachen, dass sie keiner lesen darf oder soll oder kann oder muss?
    Mir bleiben dabei allein schon zu viele Fragen offen.
    Klar, hab ich, bevor ich hierzu etwas sage, erstmal die Texte gelesen und fand Übereinstimmungen. Das Urheberrecht sieht in solchen Fällen gutachterliche Stellungnahmen vor, an die sich eine juristische Instanz nicht nur im Zweifelsfall hält.
    Fertige ich also ein Kurzgutachten an und komme zu dem Schluss, dass eine gewisse Ähnlichkeit nicht auszuschließen ist an bestimmten Stellen in bestimmten Texten. Nun wäre "nur" noch zu klären, wer hat von wem warum und wann abgeschrieben. Ist ein Streit unter Frauen oder so...
    Juristisch sieht das Ganze aber eher so aus, dass derjenige, der den Plagiatsvorwurf erhebt, es gezielt nachweisen muss. Die Nachweise seitens Frau X erscheinen mir in einer solchen Form erdrückend nun wieder, dass ich zumindest hinsichtlich meiner googelnden Beobachtung von oben gewisse Zweifel anmelden muss, wenn mir Frau X nicht nachhaltig und stichhaltig beweisen kann, ab wann ihre homepage im Netz stand. Denn google ist normalerweise unbestechlich, da taucht jeder Furz auf. Ha, schon wieder das Wort "Furz"... aber dafür war ja harry zuständig.
    Zusammengefasst: Der Plagiatsvorwurf erscheint mir unprofessionell vorgetragen. Sollte er juristisch standhalten sollen, müsste Butter, viel mehr Butter bei die Fische.
    Kernfrage also: Warum hat Frau X ihre hp nicht seit dem Jahre 2000 bei google angemeldet? Warum ist kein Eintrag bei google.de über wortlaute.de aus den letzten zwei Jahren zu finden?
    Meine Antwort dazu ist sehr provokant, aber es herrscht das Recht auf freie Meinungsäußerung: Weil es diese homepage noch gar nicht mal so lange geben tut.
    Ist ja nur eine Hypothese... ich lass mir gern das Gegenteil vorf?hren und beweisen, Providerrechnungen aus dem Jahre 2000 usw. usw.


    Noch eine Anmerkung:
    Als Moderator möchte ich gern neutral bleiben und Texte beurteilen nach ihrer Qualität und ihrer Freude, die sie mir machen. Wenn ich in einen Streit hineingezogen werde, versuche ich ebenfalls neutral zu bleiben, und zwar so, wie ich es schon in den letzten Tagen in einem andern Fall auf andre Art geblieben bin.
    Im vorliegenden Fall sehe ich keinen mittelbaren Schaden oder unmittelbaren Schaden für dieses Forum. Denn was haben wir gemacht? Wir haben Texte besprochen, mehr nicht. Hätte uns Teilnehmer xyz ein spätes Brecht-Gedicht als sein eignes vorgelegt, mag sein, wir hätten es erkannt. Im Falle Ulla Hahn hatte eule ja auch ein Näschen.
    Aber darum geht es doch hier nicht unmittelbar. Hier geht's ums Wort, basta. Und damit beschäftigen wir uns. Plagiat greift dann als Offizialdelikt, wenn Profit daraus erwächst, wenn ein Streitwert entsteht in pekuniärer Form. Fragt mal Ralph Siegel oder andere Leute aus der Musikbranche, wo es manchmal nur um drei Achtelnoten ging...
    Wir haben allesamt, ob Robert, Hanne, Klammer oder meine Wenigkeit, weder Plagiate befördert noch geduldet noch erkannt, wir haben uns der Analyse des Wortes gewidmet und dafür schon genug auf den Deckel bekommen des öfteren. Und deshalb machen wir weiter und beschäftigen uns mit dem Wort und nicht mit dem Kleinen Schönfelder.
    Ich finde, diese Diskussion gehört in einen andern Ordner, aber bei Licht betrachtet, gefällt mir der Name "Feuerfrei" dafür dann doch...

    herzlichst uis


    [Diese Nachricht wurde von uisgeovid am 27. Februar 2003 editiert.]

  12. #12
    rodbertus
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    AW: Feuerfrei!

    Die www.wortlaute.de ist am 3.12.2002 im Netz angemeldet worden. Anne Seubert arbeitet zum Thema der IDENTITÄT an der Viadrina in Frankfurt/Oder
    viadrina.euv-frankfurt-o.de/~nuyken/the-bred.html (Seite ist inzwischen vom Netz genommen)


    Es wird interessant. Wir sind das Versuchsfeld für eine soziologische Studie.


    (Ich spiel die Runde mit.)

  13. #13
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Feuerfrei!

    Ich spiele ja auch noch mit, aber langsam stinkt es mir. Warum bekomme ich beim Anklicken auf "Eigenschaften" auf der Webseite bei den relevanten Texten die Auskunft, dass sie am 27. Februar 2003 erstellt wurden? Sind die Texte erst seit heute im Netz? Das würde allerdings auch erklären, warum uns heute erst die entsprechenden mails zugestellt wurden.


    So, Leute an der Viadrina, habt Ihr zugeschaut? Bin ich nicht eine gelehrige Ratte, habe genau das richtige Knöpfchen gedrückt. Hätte jetzt gern mein Zuckerle...

  14. #14
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Feuerfrei!

    Ich habe noch folgendes anzubieten:
    Anne und Trist sind eine Person, Decariot ist ihr Gehilfe und alle arbeiten sie für eine geheime Organisation, die sich "264" nennt und die Weltherrschaft anstrebt.


    Ernsthaft: wenn wir so weitermachen, können wir diesen Ordner zu den Verschwörungstheorien stecken.


    Gruß, Klammer
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  15. #15
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Feuerfrei!

    Vielleicht will auch nur einer dem anderen eins auswischen. Oder: die Wahrheit ist nicht. Es gibt hier nur Variationen eines Themas. Fuge in Es-Dur.


    Andererseits, Freund Klammer, Trist zumindest nimmt die Angelegenheit sehr mit. Und deshalb ist sie mir ernst. (Denn erstens kümmre ich mich nach bestem Vermögen um Mitglieder des Forums und zweitens habe ich was gegen nichtproduktive Stellvertreterkriege. Wenn Du und Jonathan fordern, daß sich Trist äußern soll, dann fordert gefälligst auch, daß Anne Seubert sich äußert. Soll sie doch mal erklären, warum es so aussieht, wie es eben aussieht! Der Fakt, daß die Texte das heutige Datum als Ersteinstellungsdatum tragen, ist so leicht nicht von der Hand zu weisen und deutet eher auf Trists Darstellung hin, ganz sachlich gesprochen. Im auf www.wortlaute.de angezeigten Forum (Link auf dieses Forum) findet sich kein einziger Text von Anne S. Wie es in www.leselupe.de aussieht, kann ich jetzt nicht verifizieren. Vielleicht macht das mal jemand.
    Ich habe heute Zeit und Laune und kümmre mich darum.


    P.S. Ein bißchen 23 sind wir doch alle, oder?

  16. #16
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Feuerfrei!

    Bravo, Klammer! Als Laborratte hast Du noch echte Aufstiegsmöglichkeiten. Oberlaborratte, zum Beispiel, denn Du hast jetzt grad das andre Knöpfchen gedrückt, bekommst dafür aber kein Futter extra, das wirst schon noch merken...
    herzlichst 264,5

    P.S.: in Wirklichkeit bin ich doch schon lange der Klon vom uis

    P-P-S. Ich gebe Robert in jedem Punkt Recht, und das nicht, weil er der Betreiber dieses Forums ist, sondern aus menschlichen Gründen und denen, die aus einem allgemeinen Menschenverstand zu begründen sind. Trist hat sich wahrlich an andrer Stelle genug geäußert, was mir reichte, beispielsweise dem Erscheinungsdatum der Texte auf der sogenannten hp von Frau X nachzugehen. Als Moderator dieses Forums sehe ich keinen weiteren Klärungsbedarf im Rahmen dieser Öffentlichkeit, da auch Frau X nicht den Rahmen dieser Öffentlichkeit gewählt hat, sondern uns nur benutzt. Benutzen lassen wir uns aber nicht, da deutet Robert schon was Richtiges an, was durchaus zu konsequenterem Handeln ermutigt.
    Dies gesagt allen, die es angeht.
    (noch) herzlichst uis

  17. #17
    nemo
    Laufkundschaft

    AW: Feuerfrei!

    Hallo,


    Ich habe verdammt viele WORTGLEICHE (!!) Gedichte auf der Page von Anne gefunden, die Trist hier (und an einer anderen Stelle) schon vor sehr langer Zeit ins Netz gestellt hatte.


    Ich kenne Trist, wir haben partiell zusammen an einigen Gedichten gearbeitet. Vor allem an eines auf Annes Seite kann ich mich genau erinnern. Trist hatte damals meinen Verbesserungsvorschlag aufgenommen und ihn in das Gedicht eingebaut. Eigenartigerweise steht es als in seiner ENDFASSUNG auf Annes Seite.


    Ich gebe zu, es ist verdammt merkwürdig, dass jemand, wenn er selbst ein Plagiat begeht, darauf aufmerksam macht und zu einem Gegenangriff übergeht.


    Aber ich kenne Trist. Ich kenne die Gedichte. Und ich weiß, warum sie geschrieben wurden, wie sie geschrieben wurden. Wir haben uns verdammt oft über diese Gedichte unterhalten. Was noch dazu kommt ist die unverwechselbare Art, mit der jemand schreibt. Man benutzt automatisch eigene Formulierungen, die sich auch in der Sprache desjenigen wiederfinden.


    Egal, wie sich das Ganze hier entwickelt. Egal, dass ich nicht beweisen kann, von wem die Gedichte sind. Egal...Egal...Egal...


    Ich kenne Trist, und ihr kennt sie auch!


    Einen freundlichen Gruß an Anne: Beweise es. Schließlich erhebst du hier die Vorwürfe.


    Mit freundlichem Gruß in die Runde,


    N.

  18. #18
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    AW: Feuerfrei!

    Hallo N!
    Ich finde, das ist ein gutes Schlusswort für diesen Ordner. Wir sollten es dabei belassen und uns wieder ernsthafteren Themen zuwenden, schließlich ist heute... ach ja, genau: WEIBERFASTNACHT
    mit luftschlangenumkränztem Haupt, rein virtuell, versteht sich, grüßt


    herzlichst uis

  19. #19
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    AW: Feuerfrei!

    ... und ohne Krawatte?


    Komme gerade aus dem Holz zurück, schließe mich der Meinung von N an. Juristisch gesehen: Wem wurde geschadet, wem nützt es? Fakten!


    Wir hier alle kennen und schätzen Trist, ihren durchgängigen Stil. Anne kennen wir nicht. Mein Gefühl sagt, es mag eine Beziehung geben, vielleicht auch eine kaputte. Aber nach allem, was ich bisher von Trist, auch hinter den Kulissen, gelesen, vertraue ich ihrem Wort.


    Und sie leidet.

  20. #20
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Feuerfrei!

    Klar ist Fasnacht. Das ist mitgedacht. Gezänk. Im Raum steht aber die Verleumdung, mit ihm der Ruf eines unserer Mitglieder. Also kann ich da nicht einfach drüber weggehen. Die Sache muß geregelt werden.
    Hoffe ich, daß sich das in Wohlgefallen auflöst.

  21. #21
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Feuerfrei!

    nur dies noch:


    rodebertus, ich fordere nicht, dass trist stellung bezieht. ich an ihrer stelle täte es aber. also rate ich ihr dazu.


    und du, rodebertus, hast den plagiatsvorwurf gegen trist hier veröffentlicht, du trägst insofern verantwortung. ich hätt dir abgeraten, dies zu tun, im namen dieser anne. sie hätte sich hier melden sollen, meines erachtens.


    wenn ich sage, trist solle sich äussern, dann meint das zuerst: wir anderen sollen schweigen.


    dear greetings.
    Mr. Jones

  22. #22
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    AW: Feuerfrei!

    Ein paar Punkte noch, dann bin ich auch still:
    - Jede beliebige Internetseite bringt über Rechtsklick und Eigenschaften im IE das heutige Datum als Erstellungsdatum. Probiere es mal aus.
    Die Seite www.wortlaut.de ist bei der Suchmaschine Fireball (mitsamt den Gedichten) seit dem 30.01.2003 eingetragen und gespiegelt.
    Ich denke, die Soziologin ist jemand anderer, denn die E-Mail-Adresse des Absenders der Plagiatsvorwürfe ist interessanterweise in Liechtenstein.
    Ansonsten stimme ich Uis und Robert zu. Es hat keinen Sinn, hier im Moment weiter zu machen.


    Gruß, Klammer
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  23. #23
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    Hallo,


    ich versuche zur Zeit mit Anne persönlich zu reden. Ich habe ihr meine Telefonnummer geschickt und warte seit gestern Abend auf ihren Anruf. Ich schulde euch eine Erklärung, ihr bekommt sie, gebt mir etwas Zeit, bitte.


    Lieben Gruß von


    Trist

  24. #24
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    AW: Feuerfrei!

    Hallo ihr Lieben,


    Der Vorwurf, der gegen mich erhoben worden ist, ist heftig und ernstzunehmend. Zunächst: Anne tut Recht daran für ihre Texte zu kämpfen
    und ich, ich habe hier eine Klarstellung zu machen, in ihrem Interesse und in meinem.


    Ich habe Anne gestern abend angerufen, um persönlich das Verhältnis zu ihr klären zu können. Es war nach meinem Empfinden ein gutes Gespräch. Anne ist eher verstört als wütend, obwohl sie allen dazu Grund hätte.
    Mit Anne habe ich eine Einigung erzielen können, was mich sehr erleichtert hat.


    Ich habe vor Monaten Gedanken von ihr gelesen, die ich in Teilen als meine Gedanken gelesen habe. Ideen, die sich wie meine lasen. Damit begann ich zu arbeiten. Manchmal kam dabei etwas völlig Neues heraus, manchmal aber auch etwas, das nur ein wenig verändert werden musste. Ich habe damit einen Prozess in Gang gesetzt, in dessen Verlauf mir irgendwann wohl mein Gefühl für Objektivität, Unrechtsbewusstsein und dem Respekt vor den Ideen und Worten der Person Anne verloren ging, dafür habe ich mich bei ihr entschuldigt.




    Lieben Gruß von
    Trist

  25. #25
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    AW: Feuerfrei!

    Ein Auszug aus den belletristischen Spaziergängen:


    Das Wort Zueignung stammt von Novalis. Verwandlung des Fremden in ein Eigenes, Zueignung ist also das unaufhörliche Geschäft des Geistes.


    Jeder Autor, ob gewollt oder nicht, ist geprägt von anderen Autoren. Das geht gar nicht anders, wie selbst der Papst der Literaturkritik sagt. Das Gelesene ist also auch eine Art des Einflusses, der Beeinflussung. Als Beispiel dieser Satz:
    Ich trete hinaus in eine seidige Dämmerung.
    Ich bin mir sicher, dass der Satz von mir ist. Vielleicht. Er könnte aber geradeso gut von Proust sein. Käme dann also aus abgelagertem Wortmaterial irgendwo aus einem Winkel des Unterbewussten. Was immer man liest, beeinflusst das eigene Schreiben. Immer. Ich mach mir da keine Illusionen. Oder etwas grotesker gesagt, in einem Zusammenhange zu der Biografie des Autors gedacht: Das Schreiben selbst ist nicht ohne Auswirkungen, kann bewusstseinserweiternd sein, oder gar die eigene Persönlichkeit ausweiten, weil auch die soeben und eigenhändig geschriebenen Sätze auf den Verfasser einwirken, sich noch ofenwarm und nicht mehr wegzudenken in die Biografie desselben legen.


    das thema dieses ordners ist ein heikles. befindlichkeiten. und man ist wohl um einiges sensibler, wenn man eigene ideen/textbrocken in einem fremden text bemerkt, als man seine eigenen "verfahrenstechniken" betrachtet.


    >>>Was immer man liest, beeinflusst das eigene Schreiben. Immer. Ich mach mir da keine Illusionen.<<<


    warum also sollte es mit den eigenen texten nicht so sein, wenn irgendetwas an ihnen "gut" ist, "anregt"? voila. trotzdem ist die erste reaktion darauf wohl nicht empfindungslos.
    mein schreiben beeinflusst auch, das ist so und feststellbar (wenigstens für mich und ohne allzu paranoid zu sein ). man könnte vielleicht stolz darauf sein, aber dazu fehlt einem im ersten moment der abstand, ist wohl eher verletzt denn stolz, oder verwirrt oder was weiss ich was. es gibt bestimmte texte, da hab ich schon im voraus eine ahnung, eine vorahnung, und ziere mich, diese zu "veröffentlichen", oder gar noch während des prozesses genauer darauf einzugehen. schlussendlich ist das für das eigene schreiben aber eher blockierend und beinhaltet wohl eine angst, dass jemand anderer aus dem eigenen material/ideen vielleicht etwas besseres zustande bringen könnte. das ist es wohl. also auch und wieder: befindlichkeit.
    wenn das "plagiat" oder "softere" versionen davon, nicht allzu dreist daherkommen, dann gälte aus meiner sicht eben nur das arbeiten am eigenen, denn wenn man damit zufrieden ist, wenigstens einigermassen, dann sollte man sich nicht weiter daran stören, erfährt eigenes im sinne von oben genanntem novaliszitat eine zueignung.


    das muss wohl jeder mit sich selber ausmachen, ob die eigenen verfahrenstechniken "korrekt" sind, oder eben nicht. den ersten stein will ich jedenfalls nicht werfen.


    b.

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