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Thema: Unser Traum-Ordner

  1. #1
    Tochter aus gutem Hause
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    Post Das Haus aus Granit

    Ich schwöre bei dem Leben meines Hundes: ICH BERICHTE DIE WAHRHEIT!


    Viele Jahre schlief ich in der Sicherheit eines Traumes: Auf der Kuppe eines von wenigen Grasbüscheln bewachsenen Hügels ein einfaches Haus, grob zusammengefügt aus schweren Granitsteinen, mit Fenstern wie Scharten und einem Dach mit moosbewachsenen Schindeln. Das Innere habe ich nie betreten, eine Tür niemals geträumt. Das Haus trotzt starkem Wind mit ruhiger Stärke, steht steinern und fest. Ich fühle mich wohl in seiner Nähe und mit den Jahren lerne ich, den Wind zu nutzen und auf ihm mein Haus im Flug zu umkreisen. Steige ich hoch in die Lüfte, sehe ich rote Erde mit dichtem Nadelbaumbewuchs, der hunderte von Metern unterhalb des Hauses endet. Silbernes Licht dringt durch die Bäume, und manchmal, wenn ich frech, schwinge ich mich lachend von Ast zu Ast.


    Vor zirka 20 Jahren weilte ich mit einem Freund in Kuala Lumpur. Zwei Tage versuchten wir, mit einem Leihwagen die Stadt in Richtung Penang zu verlassen. Kein leichtes Unterfangen zu einer Zeit, da die Straßenschilder noch nicht in Englisch und auch die Bevölkerung dieser Sprache nicht mächtig. Wir mühten uns stundenlang, aber irgendwie - Teufels Macht? - kehrten wir jeden Abend an den Ausgangspunkt zurück. Am dritten Tag folgten wir einer geteerten Straße, die wir zuvor noch nie versucht. Ein Schild in Landesschreibe - Umleitung? - zwang uns auf einen kurvigen unbefestigten Weg, der nach und nach immer höher in die Berge führte. Wir wollten umkehren, doch der enge Pfad erlaubte keine Kehre.
    Keine Menschen, keine Behausungen. Die Erde wurde rot, nach immergrünen Blattgehölzen rund um Kuala -Lumpur folgten Nadelbäume in einem eigenartigen Licht. Wind kam auf, und mir wurde übel. Ich wollte zurück, der Weg, eine vertraute Landschaft ließen es nicht zu. Der Wagen mußte klettern, wir mit. Auf einmal hörten die Bäume auf, wenige Grasbüschel, ich glaubte, mich zu erbrechen, schloß die Augen, hörte den Wind. Ich würde sterben.
    "Gerhard", mit letzter Kraft, " auf der Kuppe des Hügels steht ein Haus, es ist aus Granit, hat Fenster wie Scharten und ein Dach...... bring mich hier weg, schnell, ich bin noch nicht so weit!" Ich schrie!
    Mein Freund hörte nicht auf mich, hielt den Wagen an, stieg aus, und ich starb. Fast. Gerhard kam sehr schnell zurück, startete eilig und rauschte auf einer gut befestigten Straße zu Tal. Mit jedem Meter, den wir uns von der Kuppe des Hügels entfernten, ging es mir wieder besser. Nach einigen Kilometern traute ich mich zu fragen: "Und?"
    Mein Freund sah mich merkwürdig an. "Das Haus war da."


    Ich habe mir fest vorgenommen, den Hügel und das Haus aus Granit auf einer meiner nächsten Reisen noch einmal zu besuchen. Wenn ich es finde, und ich will dann lachen. Den Traum habe ich seitdem nicht mehr gehabt.

  2. #2
    schreibt hier hin und wieder
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    Post AW: Das Haus aus Granit

    Dies Problem gleicht dem Patinas. Nur Ort und Stelle dünken anders, warum?


    Es ist ein Traum, sagt der Schluss, aber der Anfang wills nicht wagen das zu denken. Er reist, er will es wissen. Hanne, wo in diesem steckt ein Fabula dozet??? Welch Erkenntnisse sind übern Ozean zu uns gereist? Oder sinds nur Gedankenströme, die Fürwahr gehalten werden mögen? Welch Empfindung tut sich auf und in welchem Menü ist sie für uns absorbierbar? Respondere!




    jule

  3. #3
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Unser Traum-Ordner

    Respondere?


    Ich weiß es nicht zu erklären. Eine Vergangenheit, ein Vorgesicht? Etwas glaube ich zu wissen: Es war damals zu früh, ich mußte noch werden, ein Hannemann.


    Heute, so denke ich, habe ich Angst überwunden. Ich wäre bereit, so glaube ich. Doch was ist Glauben? Niemals sicher vor Überraschung.

  4. #4
    rodbertus
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    AW: Unser Traum-Ordner

    Fürwahr, das ist das Thema des Poeten. Träume, so bist du! Träume sind die wahrgeborenen Kinder, Wirklichkeit nur ein Abbild davon.


    Aber die Scheiße, sie stinkt! mag da einer rufen, der immer an der Ecken steht und naserümpfend Beßres will goutieren.


    Ich wüßte nicht längst, die Last zu nehmen und mit dem letzten Athemzug meinen Traum zu leben.


    Aber Kuala Lumpur ist kein Traum.

  5. #5
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Unser Traum-Ordner

    Hallo Hanne,
    das ist ein zugleich schöner als auch ein schauriger Albtraum. Ist dir das tatsächlich passiert oder ist das nur Literatur? Das schöne am Träumen ist, daß da immer die Surrealität mitschwingt. Ich habe zwischenzeitlich auch gelernt mit meinen Träumen zu leben, obwohl sie fast immer grausam sind. Hast du noch einen Traum auf Lager? Dann schicke ich dir auch demnächst mal etwas erträumtes.


    Deine dich ewig liebende Patina

  6. #6
    Bauer Hans
    Status: ungeklärt

    AW: Unser Traum-Ordner

    Nö, liebste Angestaubte, eine Idee, ein Traumordner... besser ein Ordner über Träume und ihre Folgen, Grusel für mitternächtliches Gequatsche. Deutungen, ich will eure schlimmsten Albträume lesen... meinetwegen auch über mich.


    Oben Geschriebenes entspricht tatsächlich erlebtem Geschehen. Ich schwor das beim Leben meines Hundes, der mir viel wert.


    Laßt raus, ich halt euch auch das Händchen!

  7. #7
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Unser Traum-Ordner

    Ich habe mir fest vorgenommen, den Hügel und das Haus aus Granit auf einer meiner nächsten Reisen noch einmal zu besuchen. Wenn ich es finde, und ich will dann lachen.

    Das Erschreckende an diesem Traum ist, dass du ihn nicht mehr hattest. Ob das Haus noch steht? Manche Gelegenheiten kommen nur einmal im Leben. Das macht mich krank!


    Lieben Gruß von
    Trist

  8. #8
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Unser Traum-Ordner

    erstellt von Trist:
    Das macht mich krank!

    Mich nicht, Trauerbeulchen, es war damals einfach zu früh. Oft habe ich über diesen Traum und die Begebenheit in Malaysia nachgedacht, nun bin ich zu dem Entschluß gekommen, den Hügel noch einmal aufzusuchen. Ich muß und werde ihn finden.


    Dann will ich sehen. Es gibt nichts Unbedeutendes.

  9. #9
    schreibt hier hin und wieder
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    Post Übertagt

    1.
    Übertagt, so leise.
    Fast Niemand, Nichts.
    Getan
    hat die Zeit
    ihre Pflicht.
    Ablaufen,
    Vergessen.
    Endlich Schlaf!
    Unverdient, doch tief.
    Erschreckend.




    2.
    Übertagt so.
    Leise fast Niemand.
    Nichts getan.
    Hat die Zeit
    ihre Pflicht?
    Ablaufen?
    Vergessen, endlich!
    Schlaf?, unverdient doch tief.
    Erschreckend der Traum.
    Es erschien mir.


    3.
    Übertagt.
    So leise, fast.
    Niemand?
    Nichts getan hat die Zeit.
    Ihre Pflicht: Ablaufen - vergessen!
    Endlich Schlaf,
    unverdient doch.
    Tief erschreckend der Traum.
    Es erschien mir
    verhungert in meinen Armen.


    Es sah aus wie ich.

  10. #10
    Tochter aus gutem Hause
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    Post Übertagt

    Weil das Spanferkel am Kronleuchter hing und brannte, ging Frau Hanne Blumen pflücken. Dabei wurde sie von zwei Löwen angefallen. Ich nahm wahr, wie sehr ich sie liebte, und suchte Gott auf. Gott aber war ein Spiegelei, ziemlich rotzig gebraten, inmitten eines riesigen Wirbels aus düsteren Farben.
    Bevor ich das Ei fragen durfte, was sein Begehr, spülten mich drei hohe Wogen über den Baldeneysee, und ein Schneeräumer auf der Uferstraße weckte mich auf.


    Wie soll ich diesen Traum deuten?

  11. #11
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    Übertagt

    Ganz einfach: Du wünschst Dir mal wieder ein Fest, bei dem es zünftiges Essen gibt. Dort sollen Paladine (vielleicht junge Löwen mit blonder Mähne) an der Tür stehen, die Dich geleiten, damit Du Dich bewähren kannst. Du willst Dich bewähren, gleichzeitig aber kein Risiko eingehen, deshalb ist Gott auch rotzig gebraten. Aber Du kömmst nicht dazu, Fragen sind verboten und auch gar nicht nötig, denn sie würden Dich auf feste Füße stellen und sehr wahrscheinlich unbequeme Antworten...
    Der Schnee steht für jemanden in Deiner näheren Verwandtschaft, mit dem sich das verbinden läßt, der Dich stört auf Deiner Uferstraße. Aber würdest Du das zugeben?

  12. #12
    Tochter aus gutem Hause
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    Post Unser Traum-Ordner

    Hab nicht übel lust,
    meine frau zu ermorden.
    messer, hammer
    säge, strick


    Kennst du meine frau?


    Stets hege ich hoffnung,
    sie explodiert mit dem wagen.
    böschung, abgrund,
    kehrt nie mehr zurück.


    Kennst du meine frau?


    Unsere beziehung
    wär eh' nichts geworden.
    dreckige küche
    und öde im bett,
    weil sie viel zu fett.


    Ach so, du kennst meine frau!


    Na dann.

  13. #13
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    Post Empfehle...

    Guten Morgen, Freund Hannemann,


    bist du heute aber schon früh auf.
    Und schon Mordgelüste?
    Ich empfehle ein Frühstück mit Darjeeling - First Flush, Orangenmarmelade extra bitter, selbst eingelegten Matjes und danach zur Verdauung einen Scapa-Singlemalt, 12 Jahre.


    Dann klappt's auch wieder mit den Frauen.


    Gruß, Klammer
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  14. #14
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Traum-Ordner

    Ach Bäuerlein,
    ich kann gar kein Mitleid mit Dir haben. Und Mordgedanken ... ja.... die Gedanken sind frei.
    Ich hätte da nen Rat für Dich. Nimm keine schmutzigen Kühe mit ins Bett, dann klappt das auch wieder.
    Okay... ich weiss ... so hast Du es weder gemeint, noch geschrieben. Aber so könnte man es auch lesen.

    Totlieben soll er sie! Aber was, wenn der Schuß nach hinten losgeht und die gute es geniesst und rank und schlank wird, während unser Bäuerlein abmagert und vor lauter sportlicher Betätigung bleich und krank dahinsiecht, weil SIE mehr verträgt, als er leisten kann???
    Ich sehe ihn schon völlig entkräftigt im Hühnerstall überm Zaun hängen und die Liebste tanz singend durch die Küche und kocht ihm seine Henkersmahlzeit.....
    Liebes Bäuerlein, nimmt Dich in acht. Manchmal bekommt man genau das, was man sich wünscht. Also wähle Deine Wünsche wohl,
    rät Dir

    Kyra

  15. #15
    Tochter aus gutem Hause
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    Unser Traum-Ordner

    Mag sein, daß Träume nur Sekunden währen, doch was ist, wenn sich die Sekunden wiederholen oder zu Ewigkeiten dehnen? Und was ist mit mir, der ich kaum tief schlafen kann und die ganze Nacht im Traum, Halbtraum verbringe? Was mit dem ständig wiederkehrenden Traum?

  16. #16
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Traum-Ordner

    Eine politische Bedeutung könnte dieser Text dadurch schaffen, indem aus
    messer, hammer
    säge, strick
    Hammer und Zirkel im Ährenkranz, Zeichen des Glücks an der Wiege gemacht würde. So aber bleibt der Text eindimensional, Karlchen würde sagen EINWEGLITERATUR. Aber nett.

  17. #17
    minnie
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    AW: Traum-Ordner

    Das ist eine geile Idee mit dem politischem Gedicht. Ich finde, es sollte überhaupt mehr politische Gedichte geben. Und auch Schlagertexte. Und überhaupt.


    Vielleicht könnte Hannemann seine Frau auch mit Brot und Rosen bzw. Hammer und Sichel erschlagen, in eine Fahne wickeln, so rot wie das Blut der Arbeiterklasse, und sie an dem Strand verscharren, der unterm Pflaster liegt.


    Viele Grüße von


    Minnie Maus

  18. #18
    schreibt hier hin und wieder
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    Post AW: Unser Traum-Ordner

    Jetzt fest
    erst weich
    jetzt schwer
    erst leicht
    aus Traum erwacht
    in Gedankennacht
    aus Gotteswelt
    ins Erdenfeld
    gestellt
    Aus Gottesglück
    in Stoff gerückt
    in Raum gewand
    ins Zeit gespannt
    ins Kreuz gebannt
    in Menschenwelt
    gestellt


    ****


    Traummeister
    lehre mich
    in die Tiefen der Freiheit
    zu tauchen
    Lehre mich
    sternäugige Blicke zu werfen
    in die wilden Kräfte
    die zwischen dem
    Wollen und Müssen der Aufgabe toben


    Leuchten
    zwischen Wollen und Müssen
    dämmerst verhangen
    hinter dem Schleier
    der menschlichen Angst


    ***

  19. #19
    Leni
    Status: ungeklärt

    Unser Traum-Ordner (2)

    Der Traum eines zehnjährigen Mädchens, Leni:

    Ich gehe durch eine Tür, dann gleich durch eine zweite und immer weiter, bis ich an den fünfzigsten Tür ankomme und dort finde ich meine ganze Familie, auch die Verstorbenen sind da. Es riecht nach Glücklichkeit, ich lerne alle kennen und erfahre, wie der Krieg war, aber ich durfte auch die Kochkunst von Oma O. und von Friederun S. (Name geändert), der Mutter meiner Mama, kennenlernen. Ich durfte auch noch fünf andere Hunde kennenlernen. Es war schön. ich kehre immer hierher, wenn ich traurig bin. - Bis dann, Familie!

  20. #20
    traumulus
    Status: ungeklärt

    AW: Unser Traum-Ordner

    wenn wir die REM-phase während unseres täglichen ausruhens nicht erreichen und nicht zum träumen kommen, verlieren wir nach und nach unsere kognitiven fähigkeiten und werden nach einiger zeit sterben.

  21. #21
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Unser Traum-Ordner

    Dann kann ja der Beamte auf ein langes Leben hoffen...

  22. #22
    Kurzvormabschussiger Avatar von WirbelFCM
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    AW: Unser Traum-Ordner

    Mein Gehirn ist nur ein Empfänger. Irgendwo im Universum gibt es eine zentrale Stelle, aus dem wir Wissen, Kraft und Inspiration empfangen.
    Es gibt schon lange die Theorie, daß Träume keine Phantasien, "Hirngespinste" oder Halluzinationen sind, sondern Zukunftsvisionen - "göttliche Botschaften", die uns den rechten Weg weisen sollen.

  23. #23
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Unser Traum-Ordner

    Also wenn das göttliche Botschaften sind, was ich da so träume...bevor ich schweißgebadet erwache...dann hat diese Gottheit eine ziemlich versaute Fantasie...

  24. #24
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Unser Traum-Ordner

    Mit Verlaub, wie kommt man auf solch absonderliche Ideen, Träume seien göttliche Botschaften? Das ist keine Theorie, das ist nichtmal eine Hypothese, das ist absurd.

    Wenn dieses großartige, bislang selbst für die besten Wissenschaftler unbeschreibliche und unverstandene Universum das Werk eines Gottes sein sollte, der sich um mich und meinesgleichen kümmert, meine moralischen Verfehlungen notiert, mir Gebote erteilt und eifersüchtig auf meine Fehler und Sünden achtet, wenn das also zusammenpassen sollte, dann ist diese Welt und dieser Gott völlig irrsinnig!

    Diese Großartigkeit des Kosmos und diese kleinliche Menschlichkeit Gottes, das ist völlig inkompatibel.

  25. #25
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Unser Traum-Ordner

    Zitat Zitat von traumulus Beitrag anzeigen
    wenn wir die REM-phase während unseres täglichen ausruhens nicht erreichen und nicht zum träumen kommen, verlieren wir nach und nach unsere kognitiven fähigkeiten und werden nach einiger zeit sterben.
    Blöd nur... das die, die träumen auch sterben!

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