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Thema: Dunkler Moment

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    Post Dunkler Moment

    Dunkler Moment


    Bleib so
    Ich will dich malen


    Beweg dich nicht
    So bebt kein Haus


    Wag nicht ein Wort, kein Flüstern
    Kein Laut drängt mitten in die Stadt


    Sieh mich nicht an
    Es springen keine Flammen aus den Steinen


    Jetzt geh, komm morgen wieder
    Zwischen elf und zwölf








    [Diese Nachricht wurde von Trist am 10. Juli 2003 editiert.]

  2. #2
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Dunkler Moment

    Ich mag keine Rätsel, liebe Trist, nur die, die ich aufzulösen imstande bin. Dann hab ich gewonnen und herrsche. Hier herrscht jemand, und das tut er gut, wohltuend sanft und einfühlsam. Ja, die angesprochene Person wird sicherlich morgen zwischen elf und zwölf wiederkommen, so stark ist der Bann, die Gebanntheit des Kaninchens vor der vermeintlichen Schlange, die ja keine ist, denn es ist alles nur ein Spiel, aber es ist das eine große Spiel des Lebens.


    herzlichst uis

  3. #3
    zuz
    Laufkundschaft

    AW: Dunkler Moment

    habe auch keine meinung zu einem mir sehr bekannten gefühl. das ich gerne bei dir lese.

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Dunkler Moment

    Ein Rätsel wollte ich auch nicht schreiben, lieber Uis. Rästelhaft mögen Vorgänge in anderen Köpfen aber wohl sein. Mich freut dein Wunsch und Bemühen um Entschlüsselung, besser noch Verstehen. Will ich mehr? Nein.




    Liebe Zuz, keine Meinung zu einem bekannten Gefühl? Doch, doch, ich freu mich wenn du was wiedererkennst.


    Danke und lieben Gruß von
    Trist

  5. #5
    Anna
    Laufkundschaft

    AW: Dunkler Moment

    Viele deiner Texte, von denen, die ich bisher kenne, Trist, üben auf mich eine ganz eigene Faszination aus. Wirken enorm kraftvoll und gleichzeitig gedrosselt, als wenn etwas im Zaum gehalten werden soll. Als wäre das Bedürfnis, etwas mitzuteilen mindestens genauso stark wie das Bedürfnis, etwas zu verstecken.


    Hier herrscht jemand. Uis findet, dass er das gut tut, wohltuend sanft und einfühlsam.
    Ich empfinde diesen jemand hier viel dominanter. Zumindest nach außen hin. Denn beim Lesen scheint es mir, als wäre die jeweils erste Zeile dieser zweizeiligen Strophen das, was laut gesagt wird: "Sieh mich nicht an!"
    Dann leiser, wie gemurmelt, vielleicht auch nur gedacht: "Es springen keine Flammen aus den Steinen". So, als würde jemand herrschen und zugleich nicht herrschen wollen. Seinen Willen begründen und gleichzeitig nicht begründen wollen.
    Nur die letzte Strophe erscheint mir auf den ersten Blick in einer einheitlichen Lautstärke. Aber vielleicht auch nicht.


    LG, Anna

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