Imgrunde lebt alles vom Weglassen. Alles Schöne und das andere unterscheiden sich deswegen durch ihr Mehr und somit ihr jeweiliges Zuviel oder Zuwenig.
Hier sitzen sie, die übriggelassenen Königinnen, die ihr eigenes Vergessen feiern; hoch oben, wo sie hingehören, und ihre Haare nehmen jetzt jede Farbe an. Hier füttern sie sich zu Ende im SB-Cafe mit Donauwellen und Diät-Eis, und ihre Körper erobern sich die Sitzmöbel. Sie werden zu Amöbeln und vergessen ihre abgenutzten Knie.
Ob sie wohl noch von dir träumen, von deinen schönen Armen, deinem Gehen in ihre Richtung, sie zu sehen? Und das Schöne ist es: erstickt in den Torten des Vergessens, ertrunken im Earl Grey ohne Milch, dafür mit Süßstoff, abgeschubbelt am Zurechtzupfen der geblümten Polyesterpullover. Was ist es noch mal wert, das alles nicht so leicht aufzugeben? Sehen sie das Schöne noch in ihren eigenen alten Augen? Ein Heer alter menschenfrauen, zu satt, zu verführt, zu gläubig, um im Rudel loszuziehen und uns das Dumme zum Bestaunen dazulassen. Auf! Dorthin, wo ihr Blut über die Jahre zusammengeflossen ist, das sie gegeben haben, um unsere Brut zu schaffen.
Sich baden.
Sie sind die Drachen. Es ist ihr Blut!!
Und ich träume manchmal noch, daß wir die Drachenkinder sind - daß wir es immer waren.