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Thema: Der Aufbau des Sozialismus (I)

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    Resurrector Avatar von aerolith
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    Post Der Aufbau des Sozialismus (I)

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    Die NÖP, die seit dem X. Parteitag der KPR im März 1921 konzipiert worden war, sah zweierlei vor:

    1. Aufbau der Großindustrie und
    2. Naturalabgaben der Bauernschaft.

    Die fehlende Steigerung der Arbeitsproduktivität mit dem Fehlen geeigneter Fachleute zu erklären, greift zu kurz. Staatliche Kontrolle, überbordender Bürokratismus und das Leugnen der Bedeutung persönlichkeitsgebundenen Engagements standen der Entwicklung der russischen Industrie im Wege. Da aber der Westen den Fehler machte, Rußlands Wirtschaft aus seinem weltwirtschaftlichen Gefüge auszuschließen, blieb Sowjetrußland nichts weiter übrig, als eine autarke Industrie aufzubauen. Das hatte Folgen. Die erste Folge bestand darin, daß der Staat der alleinige Unternehmer wurde, was die Entwicklung zur Planwirtschaft zwangsläufig nach sich zog. Die nächste war eine Umstrukturierung der innerbetrieblichen Organisation. Trotzki schlug vor, die sechs Millionen Gewerkschafter zu Organen des Staates zu machen, zu Beamten, um in den Betrieben eine Scharnierwirkung zwischen den materiellen Wünschen und Bedürfnissen der Arbeiter und den Erfordernissen des Staates herstellen zu können. Andere Bolschewiken wollten die Gewerkschafter unabhängig von Staat und Partei halten. Die Angelegenheit blieb vorerst in der Schwebe, da 1921/22 die Ernährung, also die Bauernfrage, im Mittelpunkt stehen mußte. Millionen hungerten und verhungerten. Den Bauern mußte auf ihrem eigenen Stück Scholle ein Anreiz gegeben werden, mehr als für den Eigenbedarf zu produzieren. War die Ernährung der Russen gesichert, konnte der Aufbau des Sozialismus beginnen. Lenin schlug folgende Reihenfolge des Vorgehens vor:


    1. Bauern zur Produktion von Nahrungsmitteln veranlassen (Festsetzung einer Naturalabgabe je Gehöft; das Übrige durfte der Bauer auf einem regionalen Markt veräußern und mußte keine weiteren Steuern zahlen), wenngleich das scheinbar ein Schritt zurück zu kapitalistischen Verhältnissen sein sollte;
    2. Förderung des Handwerks auf privatwirtschaftlicher Basis, dazu Konzessionen für ausländische Anleger, die auf fünfzehn Jahre befristet waren;
    3. Industriearbeiter mit nötigen Nahrungsmitteln versorgen;
    4. Verbesserung der Arbeitsproduktivität in den Betrieben, in der Forschung, im gesellschaftlichen Leben durch differenzierte Bezahlung, was Ingenieuren, Buchhaltern und Managern des ancien regime die Möglichkeit schuf, sich ins neue System einzubringen Herstellung besserer Maschinen auch für die Landwirtschaft;
    5. Erhöhung der Arbeitsproduktivität auf dem Lande und Schaffung sozialistischer Produktionsbedingungen.

    Das war die NÖP. Sie holte die alte Elite in den neuen Staat, setzte Anreize für die Ausprägung einer neuen und legte zugleich zeitlich eine Marke, die diese Zwischenphase kapitalistisch (kleiner Betriebe) - sozialistischen (Großindustrie) Übergangs fixierte und damit eine historische Perspektive gab.

    Die Unionsverfassung der Sowjetunion

    • Teilung der Zentralgewalt und der der einzelnen Gliedstaaten (Ukraine, Weißrußland, Kaukasus, zentralasiatische Sowjetrepubliken);
    • Oberbau des Staates (Justiz, Bildung, Wirtschaftsplanung), Außenhandel und Verteidigung liegen bei der Zentralgewalt;
    • die einzelnen Gliedstaaten besitzen das Recht, die zentral gefaßten Beschlüsse adäquat umzusetzen;
    • die Machtzentrale bildet der jährlich zusammentretende Gesamtkongreß der Sowjets, den das Zentrale Exekutivkomitee zusammenruft und der aus dem Rat der Union (I) und dem Rat der Nationalitäten (II) besteht → auch hier wieder Gewaltenteilung in eine zentrale und regionale Gewalt, wobei die regionale Gewalt nur das Recht besitzt, die zentralen Beschlüsse angemessen umzusetzen;
    • der Gesamtkongreß wählt das Exekutivkomitee und den Rat der Volkskommissare (Minister), die wiederum ihre Vorsitzenden wählen → Führerstaat.

    Im Westen atmete man schon auf: das sozialistische Experiment schien zu Ende, bevor es richtig begonnen hatte. Polen, Britannien und die Türkei schlossen Handelsverträge. Doch im Spätherbst 1922 dann die Kehrtwende. Was manch einem verlogen schien, war doch nur Ergebnis der dialektischen Weltwahrnehmung. Lenin erklärte vor dem Sowjet Moskaus, daß die Zeit des taktischen Rückschritts vorbei sei und nun die nächste Phase beim Aufbau des Sozialismus angegangen werden könne. Es gehe darum, die Produktionsziffern zu erhöhen, das Ausland technologisch abzuschöpfen und dann den Erkenntnisgewinn in den Dienst des sozialistischen Aufbaus zu übertragen. Akkumulation lautete das Zauberwort jener Tage. Die Folge war eine Forcierung der Elektrifizierung des Landes. Das war die Formel: Sowjetmacht plus Elektrifizierung des Landes gleich Kommunismus. Nichts Neues für die Ohren der Geldgeber von 1917. Sie fuhren nun die Zinsen ihrer Investitionen ein, denn wessen Technologie kauften die Bolschewiki? Elektrifiziertes Land, dazu die kollektivierte Landwirtschaft versprachen den Garten Eden auf Erden. Das war die Perspektive, die Lenin 1922 skizzierte. Das neue Dogma. Lenin wurde krank und starb 1924. Die Leitung der Partei und es Landes riß Stalin an sich, ein Parteisoldat, der soldatische Disziplin von allen anderen verlangte. 1924 war der Transformationsprozeß Rußlands grundlegend abgeschlossen (Begründung der Sowjetunion), damit der Austausch der Elite des Landes: die Bolschewiki mit einer straffen Führungsriege ersetzten ihre zarischen Vorgänger.

    Der Bolschewismus ist eine ganzheitliche Lehre. Mit der Machtergreifung der Bolschewiki war demnach eine Änderung der individuellen Lebensweise verbunden, die jeden im Machtbereich der Bolschewiki betraf. Für etliche Millionen Sowjetbürger bedeutete das eine Verbesserung ihrer Stellung in der Gesellschaft, ihres Wohlstandes; für die alte Herrscherschicht Tod oder Vertreibung oder die Notwendigkeit, sich den neuen Umständen anzupassen, damit sie von den neuen Herren nicht als Bedrohung und von den Volksmassen nicht als Fremdkörper wahrgenommen werden konnten.

    Die NÖP hatte dazu geführt, die Zensur zu lockern. Das war ein notwendiger Schritt, um die Zunge der sowjetischen Künstler zu lösen. Symbolistische (Jessenin), avantgardistische (Majakowski), futuristische (Chlebnikow) und expressionistische Arbeiten (Bechtejew) entstanden, vorerst von den Bolschewiki geduldet, zunehmend aber aus dem öffentlichen Diskurs verbannt. Die Avantgarde (Form: Gedichtband) wurde zunehmend durch platte Agitation (Form: Wandzeitung) ersetzt. Eine Blüte erlebte die Kunstform „Roman“ mit der damit verbundenen breitgefaßten Darstellung der sozialistischen Revolution und der dieser nachfolgenden Problematik beim Aufbau der sozialistischen Gesellschaft (Scholochow, Alexej Tolstoi, Gorki). Der Entwicklungsroman wurde hierbei die bevorzugte Spezialgattung. Seine Aufgabe bestand nach Gorki darin, nicht nur eine Brücke zum überwundenen (bürgerlichen) Vergangenen zu schlagen, sondern auch Perspektiven aufzuzeigen, die dem in der sozialistischen Revolution gereiften Kommunisten aufgegeben seien. Sozialistischer Realismus. Dieses Prinzip setzte sich auch im Theater, beim Tanz oder auch beim Film durch. Die Bolschewiki erkannten die Vorteile der darstellenden Künste für ihre Agitation und ließen die aus dem Zarenreich überkommenen Formen der Darstellung zunehmend mit ihren Inhalten füllen, interpretierten bürgerliche Autoren um, auch deutsche, französische oder amerikanische.

    Zur bolschewikischen Außenpolitik: Die Bolschewiki hatten nicht die Rechtsnachfolge des Zarenreiches übernommen, was nicht nur eine Leugnung zarischer Schulden bedeutete (und entsprechend die v.a. westlichen Gläubiger verärgerte), sondern auch in diplomatischer Hinsicht einen Paradigmenwechsel nach sich zog. Der diplomatische Verkehr ruhte. 1919 erklärten die Bolschewiki auch den Frieden von Brest-Litowsk für null und nichtig, was den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zum Reich nach sich zog. Statt dessen sollte die Dritte Internationale der sozialistischen Parteien der Welt die Kabinetts- und Geheimpolitik des Westens ersetzen, zumindest eine Alternative abgeben, der sich die Völker nach ihrer proletarischen Revolution anschließen mochten. Trotzki formulierte ein Manifest, das die Sozialdemokratie als Verräter an der Sache des Proletariats (in der Lesart der Bolschewiki bedeutete das: die übergroße Mehrheit der Bevölkerung) bezeichnete: Opportunismus, Sozialpatriotismus und Chauvinismus, wie ihn zahlreiche sozial-orientierte Parteien zu Beginn des Weltkrieges in ihren Ländern praktiziert haben sollen, wurde angezeigt und bestand die Prüfung vor den Augen der in Moskau versammelten Kommunisten nicht. Das neue Fanal hieß Weltrevolution. 37 Länder kamen 1920 zum zweiten Kongreß der Komintern (Kommunistische Internationale) nach Moskau und fixierten 21 Punkte, die ein Kandidat vor Aufnahme in den Kreis der Komintern leisten mußte. Die Leitung der Komintern übernahm Sinowjew, der fortan die Taktik für die Vorbereitung resp. Durchführung der proletarischen Revolution in den jeweiligen Beitrittsländern bestimmen sollte.

    Wichtige Punkte:

    • kommunistische Zellenbildung in den Gewerkschaften Unterwanderung (Diversion) der Sozialdemokratie;
    • kommunistische Zellenbildung in den Armeen Übernahme der Strukturen, aber Ersetzung der Offiziere mit bolschewikischem Personal…

    Es war offensichtlich, daß die Lage von 1921 schon nicht mehr der von 1919/20 entsprach. Die labile innenpolitische Lage in zahlreichen kriegsbeteiligten Ländern um 1918/19 hatte sich 1921 beruhigt; die Kommunisten blieben in den meisten Ländern eine exzentrische Bewegung - eine unter vielen. Die Weltrevolution mußte vertagt werden. Lenins Schritt zurück zur NÖP beendete auch die aktive Planung der Weltrevolution. Vorerst. Die Komintern blieb allerdings erhalten, wenngleich aus dem Fokus der offiziösen bolschewikischen Politik genommen. Das bedeutete auch einen erneuten Wechsel in der Außenpolitik. 1921 wurden bilaterale Verträge mit den südlichen Nachbarn Afghanistan [3] und Persien geschlossen, die die Südflanke für Rußland sicherten und zudem Warenaustausch ermöglichten.

    Bolschewismus ist ein übereilter Versuch, die Idee in Form zu überführen, wobei skrupellose Lenker die egoistischen Instinkte der Massen benutzen und die Propaganda des Herzens und der Gerechtigkeitsidee vernachlässigen. (Flake, 1920)

    Die Nichtanerkennung der Rechtsnachfolge des zarischen Rußland ermöglichte auch im umgekehrten Fall (jetzt als Gläubiger) für die Bolschewiki eine neue Politik gegenüber Schuldnerländern wie der Türkei oder Chinas. Beiden Ländern konzedierten die Bolschewiki den Verzicht auf Schulden und nahmen diplomatische Beziehungen auf. Auch mit Japan und der Mongolei kamen Verträge zustande. So blieb an Rußlands Südflanke nur Indien als möglicher Angriffspunkt für den Weltimperialismus. Aber Britannien hatte jetzt andere Sorgen. 1921 schlossen die Briten mit den Russen einen Handelsvertrag, dessen Bedeutung weniger im Handel, sondern vielmehr in der faktischen Anerkennung der bolschewikischen Herrscherrolle in Rußland lag. Britannien verzichtete auf die Begleichung der zarischen Schulden, wenngleich sich immer wieder Stimmen meldeten, die doch eine Begleichung forderten. Die Russen dagegen forderten eine Reparation für die nach 1918 erlittenen Kriegsschäden durch britische, amerikanische und französische Verbände. Ein Patt.
    Verträge mit weiteren Ländern folgten und beendeten endgültig die bolschewikische Isolation, die de facto nur zwei Jahre gedauert hatte. Der wichtigste Vertrag für die Bolschewiki war der mit dem Reich, der 1922 in Rapallo zustande kam. Es wurde auf der Basis beiderseitigen Reparationsverzichts eine gegenseitige Meistbegünstigungsklausel vereinbart, zudem durfte die Reichswehr auf russischem Gebiet Reserve-Übungen abhalten, was deren Wehrkraft erhöhte; umgekehrt halfen deutsche Spezialisten den Russen beim Aufbau ihrer Rüstungsindustrie. [4]

    Neben diesen außenpolitischen Erfolgen gab es auch etliche Mißerfolge. So blieben die Beziehungen zu Polen schwierig, auch Finnland oder Rumänien wollten mit den Bolschewiki nichts zu tun haben. Die Schweiz hatte Milliarden verloren und nahm erst 1946 diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion auf. Amerika 1933.


    [1] Die strikte Ablehnung der Oktoberrevolution durch die Weißgardisten brachte diese aufgrund dieser reinen Negation in eine dialektisch verschränkte Defensive. Die Weißgardisten kannten kein tätiges Pro, sondern nur den Weg zurück zu dem, was erst die Revolution ausgelöst hatte: zarische Autokratie, westliches Geld, fehlende symbiotische Verschränkung der einzelnen Volksteile zu einem Ganzen… Zustimmung zur Revolution erhielten die Bolschewiken u.a. von den Eurasiern, die mit der Revolution eine heilsgeschichtliche Ablösung des eurasischen Archipels vom Westen, die mit Peter der Große begonnen hatte, feierten und zusammen mit den bald erstarkten Nationalsozialisten im Reich hofften, daß sich ein neuer Machtblock gegen den plutokratischen Westen bilden würde. Das erklärt, bei aller germanisch-slawischer Aversion, die Zusammenarbeit der Nazis mit den Bolschewiken bis 1941.

    [2] Trotzki, S. 44.

    [3] Afghanistan hatte 1919 die Schwäche Britanniens genutzt und sich selbständig gemacht. Sowjetrußland erkannte den neuen Staat sofort an.

    [4] Dieser Vertrag mußte sich gegen Polen und Frankreich richten. Frankreich war der wichtigste Investor im zarischen Rußland gewesen und verlor Milliarden, denn das Reich bedang sich aus, was sowieso schon sowjetrussische Politik war: keine Entschädigung für irgendjemanden. Deutsch-russische Reserve-Übungen fanden im Grenzgebiet zu Polen statt. Dem Reich entstand so die Möglichkeit, Bedingungen des Versailler Vertrages auf niedrigem Niveau zu umgehen und seine vertraglich fixierte Truppenstärke von 150000 Mann zu erhöhen, allerdings nicht annähernd auf die Höhe der Millionenheere Frankreichs oder Rußlands, selbst Polens nicht.

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    Teil II hier

  2. #2
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    AW: Der Aufbau des Sozialismus (I)

    Ein nicht unwichtiges Detail dieser Tage: Die Außenwirkung Sowjet-Rußlands war von Dichotomien gekennzeichnet. Der Diplomat Hauschild schrieb 1924 von einer einerseits seriös arbeitenden Sowjetregierung, der andererseits von ideologischen Scharfmachern (Dritte Internationale) Steine in den Weg geworfen würden. Man solle die Regierung Sowjet-Rußlands unterstützen, um die notwendige wirtschaftliche, militärische und politische Zusammenarbeit zu forcieren und sich von Leuten wie Sinowjew und Stalin nicht kirre machen lassen: "Wir haben alle Ursache, die Regierung als solche in ihrer Arbeit zu stützen."
    Ein Bündnis mit Rußland kam seinerzeit große strategische Bedeutung zu, um so eine Kraftentfaltung des Westens gegen das Reich vorab zu unterbinden. Im Raum stand immer noch die Rheinlandbesetzung, die finanzielle Zwangslage durch die wirtschaftlichen Folgen des politischen Schuldspruchs (Versailles) und eine Ausrichtung der deutschen Ostgrenze. Das Reich mußte sich Rußland anlehnen, stand aber in Gefahr, von den Russen über den Tisch gezogen zu werden, eventuell gar mit Bürgerkrieg nach russischem Vorbild.

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