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Thema: Azrael III - zu neuen Ufern!

  1. #51
    Kurzvormabschussiger
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    Post AW: Azrael III - zu neuen Ufern!

    ...nachdem die drei Helden der Geschichte dermassen ausser Gefecht gesetzt waren, das sie definitv nichts mehr zur Bevölkerungsexplosion beitragen konnten (auch wenn sie das vielleicht gewollt hätten) wurden sie von der Firma Bauyer als zahlungskräftige Zielgruppe für den Verkauf von Kopfwehtabletten identifiziert. Diese Prognose sollte sich nur zu bald als richtig erweisen. Das Wort "Kater" ist definitiv zu harmlos, um die körpelichen Missempfindungen unserer Helden zu beschreiben. Aber sie hatten es ja gewusst. es war ja ihre eigene frei Entscheidung. "Freiheit ist eine Illusion" bemerkte Pen und nahm sich die Freiheit, wieder aus der Geschichte zu verschwinden.

    sie überliss sich selbst ihrem Schicksal, und dieses verliess sie, aber das ist eine andere Geschichte...
    Azrael hingegen gelobte Besserung. Nie wieder wollte er dem profanen Genuss des verlockenden intergalaktischen Donnergurglers frönen. Er schluckte eine Packung Aspirin, trank sieben Tassen Kaffee und begann, sich fast wieder frisch zu fühlen. Dann leistete ihn ein liebreizender Roboter mit dem Namen Marvin Gesellschaft und....

  2. #52
    Kurzvormabschussiger
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    ...beide philosophierten über das Leben...:


    "Weißt Du, Marvin, ich habe nun wirklich schon viel erlebt! Aber irgendwie weiß ich nicht, wohin das alles führen soll, was der Sinn meines Lebens ist...!" Azrael sah in die großen mechanischen Augen des manisch depressiven Roboters, der in üblich mürrischer Weise seine Weisheit zum besten gab:
    "Leben? Ach, erzähl Du mir nichst vom Leben. Sieh diese Tür! Es ist ihr eine Freude, sich für Dich zu öffnen und ebenso freudig schließt sie sich wieder. Das nenne ich ein erfülltes Leben. Und ich? Ich - mit einem Gehirn von der Größe eines Planeten? Ich stehe hier und höre mir Deine profanen Fragen an. Das nenne ich Tragik".
    Azrael war zu belustigt, um beleidigt zu sein. Jedoch fiel ihm die Therapeutin wieder ein und er war sich nun sicher, daß er seine Probleme und Fragen selbst lösen mußte.
    Jedenfalls Roboter, Therapeuten und Blondinen würde er aus seinen Überlegungen streichen.
    Sein Vater, der mächtige Bigvogel hatte auch schon lange nichts mehr zu seiner Entwicklung beigetragen und die talentierte Jungautorin schien sich mit ähnlichen Problemen herumzuschlagen. Der Geist stellte auch immer nur Fragen, statt seine zu beantworten und Q war eh nur der Unterhaltungschef. Aber ein bisschen Unterhaltung würde er jetzt durchaus schätzen und so ging er ins nächstbeste Programmkino und sah sich das Double Feature von Jurassic Park I + II an. Er fühlte eine seltsame Verbundenheit mit den Sauriern und in seiner gegenwärtigen Stimmung gefielen ihm die Saurier-reißt-Mensch-auseinander-Szenen besonders gut...

  3. #53
    schreibt hier hin und wieder
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    Post AW: Azrael III - zu neuen Ufern!

    zwischwenzeitlich hatte sich azrael, einer einflüsterung bigvogels folgend, in eine virtuelle kneipe begeben, die einem gewissen ghosty gehörte, der auch schon mal an ihm rumgebastelt hatte. danach hatten sich beide in eine tour durch einige andere virtuelle und schlimmere kneipen begeben und liegen gerade am ufer eines blauen sees, wo manna vom himmel träufelt und engel hossianna singen. Azrael spreizt vorsichtig seine schwimmhäute und hält sie vor seine augen. bigvogel merkt noch garnix.

  4. #54
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    Post AW: Azrael III - zu neuen Ufern!

    da beginnt auch Azrael zu zweifeln. Welche wirklichkeit war wirklich. die seineige, oder die des grossen Vogels? Wer war real, wer virtuell? Kontne das Paradies etwas anderes als ein Wunschtraum sein? Azrael verbrannte seine Bibel und die seiner Autoren, wärmte sich am Lagerfeuer und versengte Bigvogel ein paar Federn. Dann machte er Bratkartoffeln und suchte nach einem Hummer. Plötzlich versank er in einen tiefen, erholsamen Schlaf. Er träumte von der Wiedereröffnung gewisser Geisterkneipen, die er während seiner ausgiebigen Sauftour mit bigvogel kennen und schätzen gelernt hatte. Von einer kleinen Klause in dem Odenwald, wo sich ein Teil seiner Autoren zu treffen schien, von Blondchen, das sich wieder einmal um sich selber drehte, und von Marie.Marie war fast an sich selbst und dieser Welt zerbrochen. Sie war zu zart. Ihre Feinnervigkeit liess nicht zu, dass dii grobe Aussenwelt stets nur auf ihr Gehänge schielte. Sie war Frau. Wahrhaft Frau, denn sie war eine Frau, die sich ein Mann erträumte.
    Nachdem sei die Bank von Malaysia ausgeraubt hatte unterzog sie sich eienr Vaginoplastik und fühlte sich nun fast komplett. Es fehlte nur der Prinz im Bett. Der liess allerdings lange auf sich warten. Denn....

  5. #55
    Kurzvormabschussiger
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    Post AW: Azrael III - zu neuen Ufern!

    ...Azrael war nach seinen letzten Ausflügen in die Romantik zu verunsichert und wagte nicht die Selbstverwandlung in einen Prinzen (...obwohl dies seiner Geschichte durchaus eine interessante Wendung geben konnte...).
    Er dachte darüber nach, doch wohl nur der Geist oder Q vermochten dies zu bewirken, doch beide ließen ihn bei dieser Entscheidung alleine...
    Doch es gab auch Licht am Ende seines Lebenstunnels, denn er hörte von der Rückkehr eines bestimmten Wirtes und der Wiedereröffnung des Lokals, in dem er mit seinem Schöpfer so ausgelassene Stunden erlebt hatte. Dieser, so erfuhr er, hatte auch den - einstmals konsequenten - Geist bei einem Geheimtreffen im Odenwald davon überzeugt, wieder in sein Inn zurückzukehren.


    So begab sich Azrael erstmal dorthin und genoß die belebende Wirkung eines doppelten Espresso und blickte auf den Himmel hinaus, der sich nicht entscheiden mochte, ob er nun Sonnenschein oder Regen bringen sollte.
    ...und Azrael sah sein Leben...

  6. #56
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    Post AW: Azrael III - zu neuen Ufern!

    beinahe rosig und versöhnt.
    Das war bevor seine rothaarige Mitschöpferin in der Kneipe auftauchte, die Almdudlervorräte ausschöpfte, den glücklich wiedergefundenen Wirt zufrieden zuprostete und über die Grausamkeit der Welt im Allgemeinen und die der Raucher im besonderen zu jammern begann. Azrael gähnte und sehnte sich nach der friedvollen Ruhe eines 8000ers. er beschloss, sich Messners Expedition als Hilfs- und Hummerkoch anzuschliessen, und auf ein Sauerstoffgerät zu verzichten.

  7. #57
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    Post AW: Azrael III - zu neuen Ufern!

    ...das jedoch war keine so gute Idee und Azrael dachte zerknirscht darüber nach, ob dieser Versuch, ihn umzubringen, der Phantasie einer rothaarigen Jungautorin in ihrer offen gezeigten Abneigung gegen die Smoker entsprungen sein mochte...
    Während er also ächzend, aber tapfer hinter der Expedition durch den Schnee stapfte, fragte er sich voller Angst, welche Gletscherspalten seine Autoren weiter für ihn vorgesehen hatten: "Gehen denen denn nie die Ideen aus...?", fluchte er leise vor sich hin. Plötzlich entstand vor ihm im Schnee ein Wirbel, aus dem sich schnell ein Bild...ein Hologramm herausbildete. Bigvogel, Pen, Sid, Ghosty und einige andere strahlten ihn an und riefen fröhlich im Chor: "Nein!!!"

  8. #58
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    dann erschien ein gigantischer Papierberg über der rothaarigen Jungautorin und liess ihr Bildnis mit einem leichten Seufzer in sich zusammensinken. Azrael atmete erleichtert auf: "eine weniger" dachte er, und nutzte den dramatischen Augenblick um sich kurzerhand abzuseilen: Er befestigte seinen Karabiner an einer Eisnase und versuchte, sich im Alleingang an der Steilwand hinunterzuhanteln. Allerdings unterlief ihm dabei ein dramatischer Fehler: Er zündete sich nämlich in einem Augenblick, in dem er sich weitgehend unbeobachtet wähnte, eine Zigarette an. Deren stinkigkratziger Giftqualm erweckte seine gefürchtete rothaarige Mitautorin zu neuem Leben, in welchem sie sogleich die wacklige Eisnase durch die aus dem Zigarettenglimmen folgende Lufterwärmung zum Schmelzen brachte. Es kam wie es kommen musste....

  9. #59
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    ...der Geist erschien...lässig eine Lucky rauchend blickte er auf den armen Azrael hinunter und schickte ein freundliches "...so nicht, Schätzchen!" in Richtung rothaarige eidgenössische Jungautorin!
    Mit seinem kalten, rauchigen Atem ließ er die Eisnase wieder ihrem Namen gerecht werden und hob Azrael mit einem Lupfer auf den Gipfel.
    "Und was soll ich nun hier?" fragte der Gerettete undankbar.
    "Nun, mein Freund! Erstmal rauchen wir eine und überlegen gemeinsam, was wir als nächstes mit Dir anstellen...auf dem Gipfel wird's mit der Zeit ja auch langweilig...!"
    Während die rotmilitante Antismokerin unter dem Gipfel wütende Blicke und Flüche nach oben schickte, kratzte sich Azrael am Hinterkopf.
    "Naja...in der Wüste war ich noch nicht, aber..."
    Plötzlich saß er im Sand! "...da wollt' ich auch nicht hin...!"
    Er hörte noch das Lachen des Geistes, daß in einer Sandhose das Weite suchte und dann...war er alleine...mit Zigaretten...aber ohne Feuer!
    Ach ja...Wasser hatte er auch keines...!

  10. #60
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    "So ist es im Leben", dachte Azrael. "Nicht jeder, der wie ein Lebensqqualitätsetter aussieht, hält auch tatsächlich, was man sich von ihm verspricht." "Vor allen Dingen nicht wenn er eine Lucky Strike im Mundwinkel hängen hat!" ergänzte eine müde und überarbeitet klingende Stimme mit unüberhörbaren österreichischen Akzent. Azrael hielt sich beide Ohren zu und verhinderte auf diese Weise ein hilfreiches Eingreifen des Kriminalistengottes Bruno Mimetti, der noch einige Eigenschaften aus seiner letzen Inkarnation als österreichischer Postbeamter mit sich herumtrug, da er langsam alt und vergesslich wurde. "Ich hätte eh nicht an Dich geglaubt, Du alter Tattergreis", zischte Azrael aus trockener Kehle und versuchte eine Klapperschlange zu schlachten, da er von der heilsamen Wirkung des Schlangenbluts gelesen hatte und sich zumindest einen leicht durstlöschende Effekt erhoffte. Dieses Attentat auf ein schätzenswertes (und ausserordentlcih kommunikatives, da rasselfreudiges) Mitreptil konnte durch das gerade noch rechtzeitge Eintreffen eines Skorpions verhindert werden, der von Azrael aus Gründen akuter Hirndumpfheit bei ausgeprägter Dehydratation bedauerlicherweise als Hummer verkannt wurde....

  11. #61
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    ...doch hatte er endgültig die Schnauze voll von Hummer ohne Butter, weswegen er den Skorpion folgerichtig ignorierte. Was Stil doch alles bewirken konnte...


    Klapperschlangen, Hummer...Azrael fragte sich verzweifelt, in welchem Winkel der Welt er wohl gelandet sein mochte, wenn so unterschiedliches Getier vereint im Sande kroch.
    Doch selbst sein dumpfer Schädel erkannte klar: er brauchte Wasser...und Feuer!
    Seinen Hunger bekämpfte er damit, daß er auf einer kalten Zigarette herumkaute, was ihm jedoch einen nervösen Magen und noch mehr Durst einbrachte.
    So lief er weiter und immer weiter, bis er glaubte, vor sich eine Oase zu sehen.
    Mit letzter Kraft schleppte er sich dorthin und staunte nicht schlecht, ein blankgeputztes Coca-Cola-Schild zu sehen. "...die sind auch wirklich überall...!" brachte er noch eben über seine aufgeplatzten Lippen und bestellte sich eine Coke on ice...er nahm einen tiefen Schluck und hatte, kurz bevor er ohnmächtig wurde, eine Vision. Hinter dem Thresen glaubte er Blondchen zu sehen, die dreckig grinsend und viel zu fröhlich sagte: "Das macht eintausend Dollar, mein Lieber...!"

  12. #62
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    ..Du mit Deiner Anspruchshaltung! schimpfte Azrael. "Du mit Deiner Eurocard" erwiderte die blonde Kellnerin. "Entweder sie haben eine..." Azrael bat um Feuer und probierte Visa. Dies misslang. Die Kippe war schon ziemlich aufgeweicht, als er auf die glorreiche Idee kam, seine beinahe vergessene Option auf eine Ehrenmedaille lässig-locker ins Gespräch zu werfen. Die Schankfrau liess jetzt Busen sehen, doch der war kleiner als bei Blondchen, weshalb folgte.. "Marie!" stöhnte Azrael "Ja Sie!". "So ein Zufall" antwortete die Barmaid........

  13. #63
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    ...diese Worte begleiteten Azrael in die endgültige Ohnmacht...


    Er erwachte nach einem langen, erholsamen Schlaf und fühlte sich überraschend frisch.
    Schnell war auch der Grund dafür klar: Sein Echsenkörper lag in einem wohl temperierten Whirlpool. Dieser befand sich in einem geräumigen Schwimmbad mit einem Fünfzig-Meter-Becken, sowie einer einladenden langen Bar.
    An jener entdeckte Azrael Marie. Es war also kein Traum. Zwar war kein Anzeichen der Wüste zu erkennen, durch die er gekrochen war, aber er hatte in seinem bisherigen Leben gelernt, alles Schlechte klaglos zu ertragen und alles Gute hinzunehmen, wie es kam.
    Er erhob sich aus dem Sprudelwasser und ging langsam zu Marie. Sie wandte ihm den Rücken zu, aber er war sicher, daß sie ihn gehört hatte.
    "Was möchtest Du trinken, mein Lieber?"
    Die Frage klang kühl und abweisend. Azrael wußte nicht so recht, was er von der Situation halten sollte, aber er hatte Durst und antwortete so cool, wie es ihm nur möglich war: "Martini Wodka...geschüttelt...nicht gerührt...!"
    "Natürlich...!" sagte Marie, drehte sich um und bot ihm den flachen Kelch an.
    "Du bist nicht zufällig hier gelandet, nicht wahr?" Ihre Stimme hatte einen wissenden Unterton, so, als wüßte sie ganz genau, warum er hier war.
    Das allerdings hätte Azrael auch gerne gewußt...
    "Nein...bin ich nicht!" log er, und legte wie zufällig eine Hand auf ihren Oberschenkel.
    Er wünschte sich sehnlichst, das Drehbuch ausleihen zu können, von wem auch immer. Welcher dieser geisteskranken Autoren mochte ihm nun diese Szene wieder eingebrockt haben?
    Und wer würde sie weiterschreiben. Er ahnte es schon...es war...


    [Diese Nachricht wurde von Ghosty am 19. August 2000 editiert.]

  14. #64
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    Pen. Diese war gerade bei der Arbeit eingetroffen und hatte beschlossen, nicht zu arbeiten, sondern viel mehr zu auszudrucken, einzupacken und wegzufahren. Aufgrund ihres akuten schlechten Gewissens hatte sie Erbarmen mit der Kreatur. Sie verschob die Enthüllung einiger unerfreulicher Details auf später, füllte Azrael mit MartiniWodka ab, und gab ihm kurz Gelegenheit, zu hoffen, dass seine Träume wahrgeworden wären. Azrael..

  15. #65
    Kurzvormabschussiger
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    ...verharrte in der Szene, die bewegungslos auf die Einfälle einer Rothaarigen wartete.
    Die Zeit stand still...

  16. #66
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    ..doch die Gucci-Uhr der Rothaarigen lief weiter. Pen hatte unterdessen auch einen Teil Azraels bewegter Geschichte ausgedruckt und fragte Ghosty, ob er ncoh Zeugnisse früherer AzraelInkarnationen besass und wenn ja, ob er ihr diese vielleicht bitte mailen könnte. Dann entsann sie sich wieder ihrer Pflichten als Mitautorin. Sie verdichtete die Wolken der Unwissenheit, die Azrael umgaben und tauschte mit Marie ein kurzes Flüstern aus. Marie war einverstanden. Der Plan stand. Die beiden Rothaarigen umarmten sich dermassen pseudosolidarisch-beinaheglücklich, wie es nur unter Frauen möglich ist. Sie versuchten alle etwaigen Rivalitätsgefühle zu vergessen, was zu Folge hatte, dass sie auf der Stelle ihren Plan vergassen, und Azrael nervös-kichernd entgegentraten...

  17. #67
    Kurzvormabschussiger
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    ...während der Geist ein dickes Paket an Azrael-Vergangenheit auf den Weg geschickt hatte...


    Ghosty fühlte sich einen kurzen Moment in Versuchung, das Schicksal von A. weiterzubestimmen - war dann aber doch zu neugierig darauf, was in der Phantasie von Marie&Pen stattfinden würde...

  18. #68
    Kurzvormabschussiger
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    ..die ihrerseits auf seine Eingebung warteten...

  19. #69
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    ...und so kam es, wie es kommen mußte: Die Geschichte bekam einen leicht erotischen Touch...

    Die beiden Damen schienen in eindeutiger Absicht Azraels Nähe zu suchen und er war auch durchaus nicht abgeneigt, diese Einladung anzunehmen...ein Gläschen Champagner im Whirlpool, ein nettes Echsenspiel, das die beiden sicher noch nicht kannten und vieles mehr, was Azraels Gedanken noch entspringen würde...
    Doch dann gedachte er - nein: nicht Blondchen - sondern der Konsequenzen und außerdem traute er diesen beiden nicht so recht...was konnte einem Mann Schlimmeres passieren, als von zwei verbündeten Frauen, die vorher nicht allzuviel füreinander übrig gehabt hatten, nun möglicherweise reingelegt zu werden?
    Er sah sich schon unter Wasser angekettet sein Leben aushauchen...als halbmenschliche Kroko-Tasche mit der Aufschrift Gucci...und es fiel ihm noch mehr ein...
    Deshalb zögerte er noch, bis Marie plötzlich sagte...

  20. #70
    Kurzvormabschussiger
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    "Nicht Gucci! Armani!"
    Diese vielleicht eher oberflächlich anmutende Aussage hatte zwei tiefgreifende Folgen:
    1. Azrael vermutete zu Recht, dass Marie mit einem "Telepathor-ex" ausgestattet war.
    2. Marie und Pen rissen sich gegenseitig rote Haare aus...

  21. #71
    Kurzvormabschussiger
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    ...ganz Gentleman genoß und schwieg Azrael und gönnte sich an der Bar noch einen Martini Wodka...das einzige, was noch fehlte, dachte Azrael...war eine Schlammpfütze...aber auch so hatte die Rot-Schlacht ihren Reiz und er benannte sie in seiner Erinnerung "Unternehmen Barbarossa", auch wenn dies eine sehr freie Auslegung war...

  22. #72
    schreibt hier hin und wieder
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    Post AW: Azrael III - zu neuen Ufern!

    und die beiden rothaarigen keifend einen solchen lärm machten, daß azrael nichts sehnlicher wünschte als dieses spektakel zu beenden. er konzentrierte sich auf seine amphibischen fähigkeiten, stürzte in den pool und trank das becken in einem langen zug aus. daraufhin rülpste er einige male vernehmlich und hatte das gefühl, sich doch irgendwie übernommen zu haben. dann spuckte er pen aus, die sich in einem seiner kiemen verfangen hatte und nahm ihr bei dieser gelegenheit ihre aktentasche weg, in der sich ein skript mit dem hoffnungsvollen titel "azrael 4" befand. erleichtert fand er in der aktentasche noch die schreiben einiger angesehener verlage, die unter dem betreff "azrael" ihr höfliches bedauern zum ausdruck brachten. irritierend fand er allerdings die lakonische mitteilung, daß er nicht in ihr verlagsprogramm passe. darüber dachte er längere zeit nach, bis ...

  23. #73
    Kurzvormabschussiger
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    er entdeckte, dass es hierbei weniger um ihn persönlich als vielmehr um Pens Abhandlung über das Liebesleben der Stubenfliege ging, in welcher sie zwei diametral entgegengesetzte Neigungen unterschied, nämlich die des Herumflatternwollens und die des Sichniederlassenmöchtens. Obwohl ihre Abhandlung ohne Zweifel sachlich richtig und auch wissenschaftlich gut untermauert war, so vermochte doch deren Ende (eine schläfrige Eidechse öffnet den Mund und frisst sämtliche Fliegen) die gestrengen Lektoren des Springer Verlags nicht ganz zu überzeugen.

    Pen tauchte in der Folge unter (wobei sie jedoch Swimming Pools tunlichst zu vermeiden suchte) und wartete, bis ausreichend Gras über die Sache gewachsen war. Die Aktentasche jedoch überliess sie Azrael, der..

  24. #74
    Kurzvormabschussiger
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    Post AW: Azrael III - zu neuen Ufern!

    ...nicht so recht wußte, was er damit anfangen sollte...!
    Auf der Tasche selbst war "Gucci" aufgeprägt und innen drin fand er nur einen kleinen Zettel, auf dem stand:


    ...und sie gehört doch mir!!!
    Bigvogel



    Azrael hatte schon im Schwimmbad das Gefühl gehabt, in einem frühen 007 gelandet zu sein und nun schien die Geschichte weiterzugehen...
    War dies vielleicht eine geheime Botschaft des längst vergessen geglaubten KGB? Gehörte Pen in Wirklichkeit nicht zum "Club der Echsenfreunde", sondern war nur eine Reinkarnation von Ernest Stavro Blofeld?
    Und war dieser komische Geist nichts anderes, als das berüchtigte "Phantom"?
    Ihn verwirrte dies alles kolossal, jedoch versäumte er nicht, seine Beretta zurechtzurücken und sich lässig eine Zigarette aus dem silbernen Etui zu nehmen, das natürlich zusätzlich noch ein Springmesser, ein zwölfschüssiges Magazin mit Sprengmunition und einen Notfallschirm beinhaltete.
    Sich so langsam in seiner Rolle wohlfühlend begab er sich nun in das Spielcasino "Le Zoc", das er rein zufällig direkt neben dem Schwimmbad entdeckt hatte.
    Er gefiel sich außerordenlich in seinem Smoking und fragte sich gar nicht erst, woher der auf einmal gekommen war. Schließlich hatte Kain seine Frau auch nicht gefragt, ob sie aus einer Nachbarschöpfung gekommen war...
    Er betrat souverän den wohlgefüllten Spielsaal und setzte sich an den freien Platz am Black Jack-Tisch - normal so selten, wie ein Parkplatz in der Innenstadt - und zauberte recht große Chips aus seiner Tasche. Er setzte fünfhundert und blickte der hübschen Croupesse in den Ausschnitt, der ihm seltsam vertraut vorkam...als sein Blick das Gesicht erreichte, erschrak er, denn es war...

  25. #75
    schreibt hier hin und wieder
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    Post AW: Azrael III - zu neuen Ufern!

    ihm wohlbekannt aus einem früheren leben aus einer zeit, als einer im lc auf die idee gekommen war, eine geschichte namens "bandwurm" zu schreiben und in einem vollbesetzten omnibus durch die stadt fuhr. es war nämlich keine geringere als die busfahrerin (nein, reingefallen, nicht blondy!) die sich allerdings damals mit einer nebenrollen begnügte. umso mehr erstaunte es azrael, als sie nunmehr als croupeuse auftrat und ihn gewinnend anlächelte. es wäre gegen seine natur gegangen, wenn er nicht ebenso zurückgelächelt hätte und es ergab sich, daß sie just zu der zeit von einem übellaunigen kollegen abgelöst wurde.
    bald darauf saßen die beiden an der bar und tranken caipinhiri, wo azrael auf die idee kam, demnächst mit ihr ghostys inn aufzusuchen und sie seinen autoren vorzustellen. dieser gedanke und der genossene caipinhiri machten ihn übermütig und ....

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