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Thema: Sind Frauen schlechtere Autoren?

  1. #126
    Tochter aus gutem Hause
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    18

    AW: Sind Frauen schlechtere Autoren?

    ich lese auch lieber männer. da sie im schreiben alles zu weibliche vermeiden, schreiben sie intellektueller, auch emotional intellektueller. und wer vermeint, es brasuche für gute prosa keinen intellekt, der irrt. und es braucht noch mehr, um ihn zu verbergen

    aber ich hätte jetzt hier eine frage: ich habe ein system, meines, vorgestellt, und behauptet, es gebe systeme mit inneren widersprüchen. da schruk die ganze männliche community zusammen, hielt schockstarre und rettete sich dann in gönnerhaftes wirverschweigenmaldeinefehlerchenkleines... es gibt aber doch in einem system, welches freiräume zu andersartiger gestaltung gestattet, notwendig dissonanzen in eben den ergebnissen dieser andersgestaltungen. oder nicht. oder irre ich mich da?
    aber die phänotypen aus den gfenotypen widersprechen einander - und so tun die myzeelhöhenauswüchse zu ihren zweidimensionalen verbindungssynapsen - und so tun es alle regelhagtigkeiten im experimentellen sprachraum und bleiben doch trotzdem ein geschlossenes system. vllt ist das die kinderkrankheit menschlich männlichen denkens: eine widerspruchsfreie stringenz. wie schnell und klug kriegen frauen das anders hin. bis auf apuleius - ich wette, d e r war eine frau im männernamenshemd.

  2. #127
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Sind Frauen schlechtere Autoren?

    Vielleicht sollte ich künftig dafür sorgen, externe Links nicht angeben zu können. Ich mußte hundert Links löschen, die nicht mehr funzten. Merkwürdigerweise waren es fast nur welche zu den von der Gegenseite angeführten Texten, was heute belegt: Frauen sind die schlechteren Autoren.

    Der Ordner ist ein schönes Beispiel für Hysterie in der Diskussion.

    Der letzte Beitrag von Suseduse macht auf etwas Interessantes aufmerksam, nämlich auf die Unfähigkeit der meisten Etablierten, neues Denken, v.a., wenn es von Aushäusigen kömmt, auch nur wahrnehmen zu wollen. Das ist zum einen ein natürlicher Schutzreflex, zum anderen aber auch eine Indulgenz und Indolenz, wie sie für das Establishment üblich ist.

  3. #128
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Sind Frauen schlechtere Autoren?

    Ein sehr interessantes Thema. Die Frage "...wer ist besser..." enthält Konfliktpotential.
    Die Verkaufszahlen alleine sagen nur sehr wenig aus. Komisch auch, dass man den Frauen das "Gefühl" zuschreibt und den Männern das "Praktische". Es ist m.E. genau umgekehrt.../in allen Lebensbereichen, in denen das Gefühl den Unterschied macht, sind die Männer federführend. Wenn ein Mann (leidenschaftlich) kocht, dann ist er besser als jede Frau, auch wenn diese die gleiche Leidenschaft zeigt. Die schönsten Kleider werden von Männern entworfen - das gilt für die Architektur, Gärten...und alles was mit Design zu tun hat. Nachteil; das ist alles oft sehr unpraktisch. Berührende Melodien, tiefgehende, emotionale Gedichte und Romane - sie alle wurden und werden von Männern geschrieben - aber es sind überwiegend die Frauen, die sich davon angesprochen "fühlen". Sie gestehen den Männern die gezeigten Gefühle zu und gleichen sie mit ihren eigenen Gefühlen ab... während der konsumierende Mann sofort beginnt zu analysieren und zu be-werten. Die Frau ist eine gute Zuhörerin - und eine ebenso gute Zuleserin. Texte von Frauen sind nicht schlechter, aber sie schaufeln in einem vorauseilenden Gehorsam alles nach oben, was eigentlich erst entdeckt werden will.
    Bücher werden von Frauen gekauft und gelesen...sie sind es, die dem Mann die Krone aufsetzen und ihn zum erfolgreichen Autoren machen. Weil man der Frau ohnehin viel Gefühl zuschreibt, kann sie damit nicht mehr überraschen.

  4. #129
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Sind Frauen schlechtere Autoren?

    zumindest habe ich bei autorinnen wenig verständnisschwierigkeiten, zumindest bei leerstellen. bei leerstellen von männern schon - was der sich dabei denkt, weiss ich nicht. sicher etwas materialistisches. die esoterischen männer finde ich aber viel schlimmer. da verstehe ich ihr weibergeschwätz, alles und jedes, aber es steht nix drin.

  5. #130
    resurrector
    Laufkundschaft

    Angry AW: Sind Frauen schlechtere Autoren?

    Dieser Ordner ist einer unserer Grundsatzordner. Viele verschiedene Meinungen zum Thema, auch kontroverse, führten leider dazu, daß sich etliche aus der Wolkenstein-Forenwelt zurückzogen. Vielleicht suchten sie nur einen Anlaß, vielleicht lassen sich Kontroversen nur so aushalten, daß man aus Selb(st)schutzgründen dann bestimmte gedankliche und sprachliche Räume meidet - jedenfalls machen das viele. So oder so ist es immer schade (und ein Schaden für die Literatur), wenn sich Akrobaten des Wortes nicht verständigen wollen. Nö, ich korrigiere, es ist eine Schande.

  6. #131
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Sind Frauen schlechtere Autoren?

    Nicht nur hier, auch an anderer Stelle nehmen solche Diskussionen kein gutes Ende. Schon die Überschrift gibt vor, wohin die Reise gehen soll. Solche Themen sind eine Steilvorlage...für Frauenhasser...für Feministinnen und Feministen...für Ewiggestrige und für Spinner jeder Art. Bei Themen, wie dem obigen, landest du sehr schnell bei High Heels, Prostituierten und Frauenmördern. Unabhängig davon meine ich auch im Alltag eine Verkrustung und Verhärtung der Fronten zwischen Mann und Frau wahrzunehmen. Einige Soziologen sagen, dass es den Sex zwischen Mann und Frau maximal noch hundert Jahre geben wird. Deckt sich auch mit meinen Beobachtungen. Wo vor Jahren noch ein möglicher Flirt im Raum stand..wenn sich Mann und Frau zufällig begegneten...steht heute auf der Stirn geschrieben: "blöde Kuh"..."dummes Arschloch". Es stehen weniger die Chancen...dafür umso mehr die Risiken im Vordergrund. Die Gesellschaft erkaltet insgesamt...da sind solche Gedanken fast schon eine logische Konsequenz.

    Frauen schreiben nicht schlechter...nur anders als Männer. Ich glaube auch nicht, dass die männlichen Autoren in einer nennenswerten Überzahl sind...sondern, dass sie etwas energischer und konsequenter sind...wenn es darum geht das Geschriebene "an den Mann" zu bringen. Gut zu schreiben alleine reichte noch nie aus - Ellenbogen, Marketing, Netzwerk, Durchhaltevermögen....all das gehört ebenso dazu. Und da haben Männer wohl einen Vorteil, den Frauen (um diesen Preis) erst gar nicht haben wollen.

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