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Thema: Notizen Mai 2002

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Post Notizen Mai 2002

    Stille in mir. Kaum Trotz. Warten.

    Und Du hast heut Geburtstag. Ich seh die Augen nicht mehr strahlen. Als ob Vergessen nach Wehmut fragte, ein Gedenken mit dem G wie GEH!

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Notizen Mai 2002

    ring ring ring
    halloooo,
    ooooooooooooooooh
    Robert, Du?
    Was hast du mir zu sagen? Mach es kurz
    habe heute nicht viel Zeit.....


    und Anm. d Verfassers: Stiere sollen stur sein können.
    und langsam , oh, das können sie auch sein,

  3. #3
    friedelstein
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    AW: Notizen Mai 2002

    GEH Robert, Kopf hoch!! Andere Mütter haben auch schöne Töchter-

  4. #4
    rodbertus
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    AW: Notizen Mai 2002

    Ich kann mich wirklich nicht darüber freuen, daß diese Prolltruppe aus dem Prollpott Meister ward. Falsche Tendenz, rüplige und tumbe Fans, oberschlaues Managment und widerlicher Mischmaschfußball.

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Notizen Mai 2002

    Stimmt - ich hätte es auch eher den Leverkusenern gegönnt. Aber Hauptsache die Bayern gingen leer aus ...

  6. #6
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    AW: Notizen Mai 2002

    ...und nicht ein Wort des Bedauerns. Nicht eines! Ich hab sie alle durchgesehen. Alle Foren, alle Beiträge. Nichts!
    Ach Finke, o tempora, o mores.

  7. #7
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    AW: Notizen Mai 2002

    mannchmal geht mir das allein sein auf`n keks.

    na ja, zumindest ist es keine schmerzliche überraschung, daß sich nicht jeder über den bvb freuen kann

  8. #8
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    AW: Notizen Mai 2002

    Das ist ja alles in Ordnung, habt Euren Spaß. Aber war einer von Euch schon mal bei einem *richtigen* Handballspiel? Wenn Ihr *richtigen* Wahnsinn erleben wollt - ich nehme Euch mit.

    PS: WIR haben die Champions League gewonnen!

  9. #9
    rodbertus
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    AW: Notizen Mai 2002

    es freute mich schon ungemein, daß unsere kandidatin bei der landtagswahl das beste ergebnis für die grünen in sachsen-anhalt erzielte, satte 5,3% in ihrem wahlbezirk. lag das nun an uns oder an ihr?

  10. #10
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    AW: Notizen Junius 2019

    lag das nun an uns oder an ihr?

    Weder noch - an den Wählern.


    Ob sie das Kreuz nun dort hin gemacht haben, wo es hin sollte, kann jeder selbst interpretieren ...

  11. #11
    rodbertus
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    AW: Notizen Junius 2019

    Heute morgen traf ich Herrn Böhmer. Ich fuhr erst vorbei, dann drehte ich das Rad, fuhr zurück und traf ihn mittenmang zwischen den leerstehenden neuen und sehr hohen glitzernden und kalten Bürogebäuden am magdeburger Bahnhof. Ein einsamer Mann unter leerstehenden neuen Gebäuden. Beinahe kafkaesk, wenn nicht die Sonne geschienen hätte.
    "Sind Sie's? - Ich hab Sie aber nicht gewählt."
    "Oh!" Er reichte mir die Hand. Ich nahm sie, und ich schüttelte sie kräftig durch.
    "Haben Sie meinen Brief bekommen?"
    "Ich weiß nicht, wer Sie sind!"
    "Woher soll ich das wissen?! - Im Ernst, ich arbeite als Lektor. Wir machen Literatur und anderes. Keine Förderung."
    "Oh! Und wovon leben Sie?"
    "Ich treibe meine Kinder auf die Weide."
    (Das dachte ich, sagte aber etwas anderes.)
    "Herr Ministerpräsident, ich habe da ein Projekt, durch das Sachsen-Anhalt einen guten Namen bekommen könnte, und ich habe ein Buch für unser Palais in Berlin."
    "Welches Palais?"
    "Sie wisssen doch, dieser Protzbau für 15 Millionen."
    "Ach so. Ja, was haben Sie denn?"
    "Packen Sie Ihr Päckchen aus, ein Brief und ein Buch, dazu ein Projektidee. Absender steht drauf."
    "Sie haben es doch nicht in der Staatskanzlei abgegeben?"
    "Sind Sie dort nicht?"
    "Selten." Er lächelte verschmitzt. "Bald öfter."
    "Ach, Sie dürfen noch nicht?"
    "Wenn es etwas ist, entscheiden das aber die Ressortleiter."
    "Machen Sie mal. Woher wollen die wissen..."
    "Wir melden uns, Herr...?"
    "Wolkenstein, Herr Böhmer."

  12. #12
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    AW: Notizen Junius 2019

    Nicht nur Regenschauer, Herr Wolkenstein?

    Ich schrieb einen Brief ähnlichen Inhalts an den Kanzlerkandidat und bayrischen Ministerpräsident Dr. Stoiber. Das war vor vierzehn Tagen, bisher erhielt ich noch keine Antwort. Ich werde noch vierzehn Tage warten, dann schreibe ich einen weiteren Brief mit unserem Motto: Wir fördern Literatur... auch ohne Sie!

    Obwohl, es soll ja immer noch Forumsmitglieder geben, die das angesprochene Buch gar nie nicht kennen, noch es gekauft.
    "Spaziergänge am Fluß", hervorragend gelungener Vorgänger der Brunnengeschichten, dessen Verkaufserlös die Verwirklichung der "Brunnen" teilweise finanzieren soll. Ein Projekt aus unseren Reihen, keineswegs als gewinnbringendes Objekt zu betrachten! Doch mit jeder anspruchsvollen Veröffentlichung wächst unser Ruf, und davon haben wir letztendlich alle etwas.

    Tschuldigung, aber ich mußte mir das einmal von der Seele schreiben, Robert von und zu Wolkenstein, merkantil hoffnungsloses Wolkenkuckucksheim, traut sich das wegen Gutmenschentum nicht.

    Es gibt also viel zu tun, und die "Flußspaziergänge" sind ein wundervolles Geschenk für alle Gelegenheiten: Geburtstage, beim Sterben in den Sarg gelegt, um der Geliebten rechts im Bett zu beweisen, was für ein phantasieloser Dotschen sie ist, oder dem Papa, Geldvererber, daß man selbst würdiger Schreiberling.

    Packen wir es an!

  13. #13
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    AW: Notizen Mai 2002

    einen Personalausweis brauchte ich: 8 x Briefmarke 0,56 €, Rückgeld gibt der Automat nicht heraus, wer hat denn soviel krumme Cent in der Tasche?
    Ja, und beim TÜV war ich auch, Himmel, fast 150 DM oder Euro, ich weiß es nicht mehr.
    UND, was wir auch feststellten: Wer keinen Airbag hat, bezahlt wesentlich mehr Haftpflicht. Ich habe noch nie den Gurt gebraucht, auch keinen Helm beim Radfahren
    Aber irgendwie muss man ja die Wirtschaft ankurbeln, mehr Schrott produzieren, anstatt das alte Auto zu fahren, bis es nicht mehr schnauft. Übrigens: Batterie 72 €. Auto =
    Aaaah - Oooooh. Ja, stimmt.


    SL


    @mein Gemüse geb ich dem alten Bock nicht!
    und du kommst in die Brühe von Tux, brauche ich nämlich keine Maggi oder Knorr um den Braten abzuschmecken.

  14. #14
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    AW: Notizen Mai 2002

    Original erstellt von Robert:
    Ich kann mich wirklich nicht dar?ber freuen, daß diese Prolltruppe aus dem Prollpott Meister ward. Falsche Tendenz, rüplige und tumbe Fans, oberschlaues Managment und widerlicher Mischmaschfußball.
    Wie bitte???

  15. #15
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    AW: Notizen Mai 2002

    Montag im Mai


    7.00Uhr: Radiowecker, oldies but goldies...
    7.15Uhr: 1 Kanne Kaffe, die erste Selbstgedrehte, Computer an:
    nach e-mails gucken, Literaturforen abgrasen und surfen, heute:
    www.poster.de, suche ein Kunstposter, ein Bild über den Schreibtisch, eine Inspiration,
    wenn der Blick schweift. Eine Muse. Vielleicht auch ins Schlafzimmer. Eine Muse.Die Madonna von Edvard Munch soll den Job wahrscheinlich übernehmen...
    8.30Uhr: raus! Aufs alte Klapperfahrrad. Die Sonne lacht! Penner liegen noch eingemummelt in Hauseingängen. Andere trinken schon das erste Billigdosenbier. Rote Gesichter.
    Glasiger Blick. Die Stadt erwacht. Beim Bäcker Apfelkrapfen. Ich liebe diese Wort,
    APFELKRAPFEN! Und schmeckt. Zeit die gelbe Sonnenbrille aufzusetzen. Alles erscheint noch sonniger. Wonniger. Hm, die meisten Geschäfte haben noch geschlossen. Dann ab ins Bauhaus. Da ist schon Betrieb. Tja, der deutsche Hobbyhandwerker ist früh auf den Beinen. Früher Vogel fängt den Wurm.
    Hat einen schrecklichen Teppichbodengeschmack, der deutsche Handwerker. Und kann sich nicht entscheiden. Das dauert. Viel zu lang. Warten. Wie der Panther...
    Endlich dran Eine Rolle blauen PVC fürs Badezimmer und ab. Aufs Fahrrad. Die Rolle geschultert. Auf dem Rückweg bei Karstadt vorbei. Hat nun auch offen. Ein Satz Blumentöpfe solls sein. Für die 10 kleinen Kakteen. Die ich gestern für 6 Euro.
    Auf dem Fischmarkt. Ein Schnäppchen. Und so hübsch. Die brauchen Platz. Erde.
    Wasser. Sonne...
    11.00Uhr: Kurzer Abstecher zu Haus. Alles ablegen.
    11.10Uhr:Wieder aufs Fahrrad. Im Kitschladen noch einen Duschvorhang. Mit Fischen drauf.
    Im Elektrofachhandel noch einen Ghettoblaster. Den kleinsten. Und billigsten. Auch fürs Schlafzimmer. Hm, einschlafen mit klassischer Musik. Massieren. Poppen.
    11.30Uhr: fettes Frühstück. endlich. 2 Brötchen, Ei, Müsli mit frischen Früchten, Kuchen. Wieder Kaffee.
    12.00Uhr: Erneuter PC-Check. Dann geht's an die Arbeit: Projekt Küche. Alles raus, was stört, sperrige Gegenstände mit Plane überzogen. Alles geplant... .
    13.00Uhr: Telefonat mit einem Freund. Kommt nachher auf einen Kaffee vorbei. Bringt einen "Kumpel" mit. Wieder in die Küche. Ausräumen. Abdecken. Abräumen. Zudecken.
    14.00Uhr: Es klingelt. Der Freund. Und Kumpel. Ersterer bringt mir eine Jeans mit. Trägt er nicht mehr. Großartig. Schwarz gefällt mir. "Eine Mustang", sagt er, "mit Knöpfen." Kaffee ist bereits fertig. Schon wieder Kaffee. Mein Herz... . Der Kumpel ist wortkarg. Ein wenig verschüchtert. Trotz Nasenpiercing. Er möchte lieber Bier.
    Hat rote Augen.
    14.45Uhr: Projekt Küche. Streichen. Weiß. Höchste Eisenbahn. 3 Jahre Nikotinabusus hängen da. Der neue Ghettoblaster tut dabei bereits wunderbare Dienste. Metallica. Dandy
    Warhols. The Who (live!).
    18.00Uhr: Zack, die Zeit verflog wieder wie im Fluge. Zug wieder wie im Zuge. Dahin.
    Telefonate: Thomas, der Mitinhaber eines Ladens auf St. Pauli. Dort kann ich im Juni lesen. Pawel-Iwanowitsch tritt auf. Für umsonst. Das klappt wohl. Läuft ja. Die Karriere... .
    Ignaz geht auch ran. Der klingt auch wortkarg. Der Eremit. Gar depressiv. Ja, der Blues. Der Wolf... Die Liebste ist nicht da. Quatsch ich auf den AB. Ein weiterer
    Freund ist auch nicht da. Der Ab auch nicht.
    18.30Uhr: PC-Check. Hab da ein neues Literaturforum aufgetan. Sind auch Hamburger mit am Werk. Klingt ganz sympathisch. Und haben wohl auch Ahnung. Und viel Lyrik
    gibt's da. Werde ich im Auge behalten.
    19.00Uhr: Küche wieder abdecken. Aufräumen. Aufdecken. Einräumen. Und so. dann noch ein paar Pinselstriche im Bad. Blaue Decke jetzt. Himmel. Werkzeuge reinigen.
    21.00Uhr: Telefonat mit der Liebsten. Alles im Lot. Das ist schön.
    22.00Uhr: Küche putzen. Akribisch. Und ausmisten. Alles. Kühlschrank. Interessant, was sich das so alles angesammelt... .
    0.00Uhr: Puh. Geschafft. Die Küche glänzt. Strahlt. Funkelt. Feierabend!!!
    Kurzer Pc-Check. Ein kurzes Computerspiel. Hühnerkillen. Zähne putzen. Bett! Ah!
    Schön. Liegen. Ruhe.
    00.30Uhr: Glotze: der Schluß von "Polylux", eine meiner Lieblingssendungen. Satire. Aus dem Leben geschöpft.
    00.45Uhr: taz lesen. Westerwelle. 18%. Kanzler... . Mir fällt ein, daß ich Mittagessen vergessen habe. Verg-essen... . Egal. Hab in meinem Buch nicht gelesen."Melancholie" von Jon Fosse. Nicht egal. Schade. Naja. Alles zu seiner Zeit. Glotze ist aus. Gedanken kommen in den Bahnhof. Ein und aus. Rattatrattat. Letztes Jahr im Mai schrieb ich ein Gedicht, in dem ich schrieb, daß ich nichts geschrieben hab.
    01.00Uhr: Ich beginne zu schreiben. Montag im Mai. Aus meinem neuen Ghettoblaster
    tönt Schostakowitsch. Tief. Wie Russland. Es ist dunkel. Nacht.


    Nacht:
    durchs offene Fenster weht frische Luft. Hafenluft. Meeresbrise. Brise Salz. Möwen. und Fisch. die Bastjalousie tänzelt ein wenig. im sanften Wind. der mir immer Geschichten erzählt. an der Tür ein Schatten. die Streifen der Bastjalousie. und darin der bizarre Scherenschnitt des Pfennigbaumes, der auf dem Fenstersims steht. stille Geschenke der Nacht. der Schatten erinnert mich an Spanien. bei offenem Fenster schlafen. in einem Billighotel in Barcelona. Barcelona. Dali. Lorca. Bunuel. die Gedanken schweifen. dezente Geräusche der schlummernden Stadt. Einzelne Autos. Jugendliche. Disco. schweifen weiter ins Leere. da, ein wenig Sehnsucht. Wehmut. und doch - Erwartung. Und Dankbarkeit. Wohlwollen. Naivität eines Kindes sei Dank. und Sinneszauber. Empfindung. meine Eltern. meine Schwester. Verwandte. Freunde. die Liebste. alle klopfen nochmal kurz an.
    Oh, so spät noch eine Amsel zu hören. wahrscheinlich träumt sie laut. Oder die Katz. ich puste die Kerze aus. Gute Nacht.

  16. #16
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Notizen Mai 2002

    Endlich. Sie haben in Magdeburg die Vorfahrtsregeln geändert. Meine Eingabe hat also was genützt. Ab sofort hat die Schillerstraße gegenüber der Goethestraße Vorfahrt. Maxim Gorki muß warten, wenn er auf Gerhart Hauptmann trifft und Ernst Reuter kann sich gegenüber Otto von Guericke auch nicht länger behaupten.
    Man sollte in allen Städten einführen, daß bestimmte Straßennamen letztlich anderen übergeordnet sind. Man wird ja sonst ganz verrückt, wenn ein kleiner Puschkin Goethe die Vorfahrt nimmt, wenn der Amselweg gegenüber dem Adlerring Vorrang besitzt.
    Schwierig wird es natürlich, wenn die Karl-Marx-Straße auf den Schneeglöckchenweg trifft. Vielleicht benennt man eine der Straßen um?

  17. #17
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    AW: Notizen Mai 2002

    war heute im Museum. Etwas wirre Sammlung. Der Gesamteindruck:
    Das Mittelalter ist uns in seiner Direktheit, seiner Brutalität und seinem Humor viel näher als das 19. Jahrhundert.
    Auch die Ästhetik eines Breughel empfindet man als moderner als die (in diesem Fall in der Überzahl 2. rangigen) romantisierenden Darstellungen des 19. Jahrhunderts.

  18. #18
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Notizen Mai 2002

    ich habe heute ein arg grimmiges Gesicht.
    Immer deutlicher wird, wie schon seit fast einem Jahr die Preise für Lebensmittel angehoben wurden. Aber fast 5 Deutsche Mark, für eine schlichte einfache Schweinemettwurst von 100 Gramm, das ist die Höhe.
    Käse, 100 Gramm, Dez 2001 noch 1,79 DM kostet jetzt 2,05 Euro.
    Ich streike. Es gibt nur noch Nudeln mit Wasser und Salz. Bisschen Schnittlauch wächst im Garten. Wer will meine Blumen haben? Muss Gemüse pflanzen-


    Wer hungert uns eigentlich aus?

  19. #19
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Notizen Mai 2002

    Schreiblaune, mein Rehbock frißt gern Deine Blumen, und Dein gepflanztes Gemüse gleich dazu. Die Lebensmittelpreise, Gastronomieverlangen, gingen noch moderat in die Höhe. Doch brauchtest Du schon ein Elektroersatzteil, warst Du schon beim TÜV, hast Du Dir neue Kleider gekauft?
    Wunder über Wunder! Eichel wundert sich ebenfalls, hatte er doch prophezeit, durch die Marktangleichung in Europa würde mit sozialistischer Sicherheit alles viel, aber bestimmt doch, viel billiger.

  20. #20
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Notizen Mai 2002

    Viele träumen. Ich auch. Aber ich muß weiter suchen.
    Er saß so still vor mir, stellte keine Ansprüche.
    Wenn ich an seiner Nasenspitze heruntersah, da, wo ich gelegentlich zu sitzen wünschte, dann drängte sich mir immer die Frage auf, ob ich nicht viel lieber springen würde. Diese Angst vor dem Unbekannten. Diese Tiefensehnsucht. Würde er mich auffangen, kurz vor dem Aufschlagen?
    Aber Gott fragt nicht. Stellt Gott Fragen? Was wäre, wenn mein Gottesbild fragwürdig sei?


    Ich müßte sterben, um es zu erfahren.

  21. #21
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Notizen Mai 2002

    magdeburger literaturtage: angenehme leute, angenehmes wetter, angenehme künstler, schlechtes essen - und dreißig bücher verkauft

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