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Thema: Warum schreibt Ihr?

  1. #51
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Warum schreibt Ihr?

    Habe ich je behauptet, der 'Arme' sei ein besserer Mensch, als der 'Reiche', Duda? Werd mir ma nich polemisch.

    Mal sehen, wie mein jetziges Gedicht in mentaler Rohfassung letztendlich aussehen wird. Es lautet: 'Der Versager' und beschreibt die Unfähigkeit des Protagonisten (Der wie übl. nur ein halb verdeckter kls ist) seinem Leben einen Inhalt, geschweige denn Ziel zu geben.

    Einen Vers habe ich schon angedacht:

    Dann versuchte Tastatur
    vom klavier
    stellt fest,
    ganz entsetzt:
    davon schwitzt man nur
    bequemer schwitzt man doch von Bier

    Oder Handwerker, Chef, Dichter, Philosoph, erfolgreicher Fabrikant, Innenausbaustararchitekt, ja, sogar das Abitur und etliche andere Möglichkeiten bringt er nicht ganz zu Ende, weil ihm die damit einhergehenden Anstrengung zu anstrengend sind und es ihm auch reicht, als Ausrede zu wissen, dass er es ja könnte, wenn er nur wirklich wolle.

    Thema verfehlt würde es nun bei einem Aufsatz heißen.

    Zurück: Es ist ein leicht durchschaubarer Trick, wenn uns eingeredet wird, wir als Konsumenten trügen schließendlich die Schuld, wenn die Konzerne unsere Bedürfnisse gewinnmaximierend befriedigen. Das ist in unserer christlichen Kultur eingebaut. Schuld, Strafe, Sühne - wobei die Reihenfolge keine Rolle spielt.

    Zitat: 'Welche Leute? - werde mal konkreter.' Konkrete Antwort: "Genau das würde mich auch mal interessieren."

    Heute, zum Beispiel schreibe ich nur, weil ich es Morgen unter Umständen nicht mehr könnte, da mein Prepaid abläuft. Klar, Schreiben könnte ich dann immer noch, aber niemand würde es zur Kenntnis nehmen. Noch nicht einmal ich selber.

  2. #52
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Warum schreibt Ihr?

    Das ist kein Trick, sondern tatsächlich so. Neulich kam hier einer mit einem Tesla(amerikanisches Elektro-Auto) an. Das Fahrzeug sorgte für großes Aufsehen, optisch ein Maserati und von den Fahrleistungen her ein Ferrari (700PS). Dieses Auto ist für die nächsten vier Jahre bereits ausverkauft (Preis ca. 120.000 Euro). Dieser Tesla wird also von den "Reichen", auch in Deutschland, gekauft. Den gibt es auch für den "normalen" Geldbeutel, wird aber vom Ottonormalverbraucher in Deutschland nicht gekauft. Der Arme ist eine Umweltsau. 1:0 für den Reichen. Vielleicht kannst Du mit einem Gegenbeispiel zum 1:1 ausgleichen?!?

  3. #53
    kls
    Laufkundschaft

    Umweltversaubilanz

    Da ich ausschließlich Fahrrad benutze, fällt mir spontan kein Gegenbeispiel ein, genau so wenig wie Dir ein Argument gegen meine 'exakte' Rechnung über diese eine Woche Arbeit im Jahr für das 'Soziale'. ('Kann gar nicht sein' ist kein Argument.)

    Außerdem spiele ich kein Tennis. :)

    Und ganz außerdem:

    Alles gedacht, gesagt, geschrieben.
    Nichts beim wahren Namen genannt!
    Erwähnenswertes? Kaum was geblieben:
    Ab heute halt ich wohl besser den Rand.

  4. #54
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Umweltversaubilanz

    'exakte' Rechnung über diese eine Woche Arbeit im Jahr für das 'Soziale'.
    Ist so ne Sache mit den Statistiken. Das Bundesamt für Statistik will uns ja auch weismachen, dass wir an der Griechenlandkrise verdient haben.
    Ich sage dir, dass deine Rechnung nicht stimmen kann, rechnet man unter Soziales auch alles soziale.

  5. #55
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    AW: Umweltversaubilanz

    Liebe anderedimension,

    bei der Tesla-Modellrechnung müsste die Intention der Otto- und Dieselmotorenhersteller mitsamt allen daran anknüpfenden Wirtschaftsprozessen einbezogen werden. Eine flächendeckende Nutzungsmöglichkeit für Elektromobilität wäre einfach und kostengünstig zu schaffen.

    Würden wir dieses innerhalb von Europa umsetzen, bräche die Wachstumsdoktrin sofort zusammen. Am Sprtifresser hängen zu viele Arbeitsplätze.

    Ein Zukunftsfond "Europäische Elektromobilität" wäre jederzeit umsetzbar, mit Leasing-Batterien wäre Elektromobilität rechnerisch günstiger.

    Was die Energieversorger jedoch an der "Stromtankstelle" für die subventioonierte Naturentnahme Energie verlangen, ist ein Frechheit. Keine Steckernorm finden zu "können" beweist die bewusst gewählte Unwissenheit der "technischen Eliten".

    Es ginge anders, ist jedoch nicht gewünscht. Das Barrel Öl kostet unter 45 Dollar, kommt der Iran wieder auf den Markt, fällte es weiter. Zeit für das erste 2000 PS Auto für die Retter der Natur - die Superreichen, die mit ihrer Kohle so viel vom Planeten verunstaltet haben, dass eine Schadschöpfungsabgabe auf ALLE globalen Vermögen - in Höhe der historischen Schadschöpfung fällig wird - wollen wir den Maßgaben der noch bestehenden Deutschen Verfassung nachkommen.

    Dieses System versteht nicht einmal seine eigene Verfassung. Eigentlich müssten wir daher für die Einhaltung der Verfassung schreiben. Ein Handbuch für den Verfassungsschutz sozusagen, damit sie ermöglichen, was Demokratie ermöglichen würde.

    Aus diesem Scheitern müssen wir die Lehren ziehen. Ein weiteres Aussitzen des "Staatsversagens" - eine These des Monetariats - ist verfassungswidrige Insolvenzverschleppung. Staaten sind in der jetzigen Form al unzurechnungsfähig zu erkennen.

    Es ist gegen die Verfassung, Verrückten zu folgen. Da sie nicht wissen, was sie tun, müssen sie vom Ego-verrückt-worden-sein.

    Es wird nicht gelingen, Schwachsinn als Rationaöität zu verkaufen, dafür ist die Welt zu klein.

  6. #56
    Kalu
    Laufkundschaft

    Warum ich schreibe?

    Drogen und Moral (und Poetik)

    Ihr kennt doch bestimmt diese Dunkelecken in der Nähe vom Bahnhof, wo es Drogen, Waffen, käufliche Zuneigung und Diebesgut zu erwerben gibt.

    Nein? In solchen Gegenden treibt sich ein anständiger Mensch erst gar nicht herum?

    Ich finde solche Gegenden unter dem Aspekt 'Wer oder was ist der Mensch' hoch interessant. Offenbar werden dort Bedürfnisse gestillt, die nur wenig mit bürgerlicher Moral zu vereinbaren sind.

    Aber es gibt diese Leute nun mal! Fragt man sie nach ihren Träumen, kommen banale Visionen von Eigenheim, Auto, Familie und Beruf bei auf. Keiner von denen sagt: Ich bin hier, weil ich zu schwach und zu doof bin. Keiner fragt: „Gibt es noch etwas Anderes, als die Wahl zwischen Drogen (ich zähle Alkohol auch zu den Drogen) und bürgerlichem Funktionieren.“

    Das 'Bürgerliche' als Rettung vor dem inneren Schweinehund? Das kann doch gar nicht klappen! Von innen her muss die Persönlichkeit gesteigert werden – das ist allgemeine Pflicht. Niemand kann einem beibringen sich selber zu ertragen. Oh, klar, es gibt an jeder Straßenecke Seelenfänger, die von sich behaupten, es zu können, nur um einen in die von ihnen preferierte Unmündigkeit zu drängeln.

    Zur Wertigkeit von Drogen gibt es Zahlen:

    Jeder Zehnte trinkt zu viel. Von denen sind 1,8 Millionen Alkoholiker.

    Es sterben pro Jahr ca. 1.000 zerstochene Junkies, von den Säufern allerdings über 74.000 an den Folgen ihres exzessiven Lebens. Am Kiffen stirbt kaum jemand!

    Ich will weder die Säufer, Kokser, Kiffer und Dealer verteidigen. Ich will nur darauf hinweisen, dass Ethik eher eine Tendenz, denn etwas Absolutes darstellt, von der Situation abhängig ist, und glaubt mir, ich weiß, wovon ich schreibe. Analog zu B.Brecht: Erst die Droge, dann die Moral.

    Selber bin ich weder Kunde bei den Nutten noch kaufe ich mir Waffen. Ich kokse nicht, nehme keine Partypillen, trinke kein Feuerwasser und spritze auch kein Heroin.

    Kein Therapeut kam jemals nahe genug an mich heran, meine wirren Gedanken zu sortieren. Seit etlichen Jahren bin ich ein Exjunkie. Aus eigener Kraft, wobei ich zugeben muss, dass mir die Zeit dabei geholfen hat. Und meine Kondition, die mich überleben ließ. Und mein Rückhalt im Bildungsbürgertum.

    Vielleicht wusste ich instinktiv, dass ich mich zwar nicht vor den Anderen rechtfertigen muss, aber vor meinen eigenen Ansprüchen: Fehler sind in einem gewissen Rahmen erlaubt – die permanente Wiederholung allerdings nicht. Nicht wenn da noch ein geringer Rest Ehre in einem vergessenen Kellerregal vor sich hin jammert: 'Du Verräter am Sinn des Lebens.' Antwort: 'Welchen Sinn denn?' (Die Sinnlosigkeit ist leichter zu beweisen, denn ein Sinn) 'Tja, in diesem Zustand wirst Du keinen Hauch von Ahnung finden.'

    Gut, so war das bei mir. Vielleicht: Die Moral ist stärker gewesen? Oder: Glück gehabt? Leute, Glück ist eine sehr persönliche Angelegenheit, eine Art unverdientes Geschenk, aber für 'Glück haben' muss der Mensch empfänglich sein – also ist Glück auch eine gewisse Eigenleistung. Das ist wie mit den Frauen. Die kommen auch nicht zu den Jammerlappen. Bzw. wenn doch, sind es nachweislich die Tanten, welche einen Florence Nightingal Komplex haben und dem Klienten auch noch den letzten Rest Eigenverantwortung nehmen, auf dass dieser sich noch weniger Mühe geben muss.

    Ich kiffe allerdings noch immer wie blöde, doch das gefällt mir auch nicht mehr.

    Das Schreiben hat mir geholfen, mich selber und meine in facto Bedürfnisse, die 'Realität!', wahr zu nehmen. Ich empfehle das Schreiben als Allzweckwaffe für Selbstklärung. Schreiben heilt. Schreiben ist Magie. Alleine die Automatik, sich selber in ein halbwegs gutes Licht zu stellen, (Kaum einer schreibt: 'Ich bin ein Arschloch!') verlangt nach Prämissen, die sich bis in den Alltag auswirken.

    Die Moral kommt dann meistens von selber zurück und gedeiht auch wie mit Turbodünger begossen, wenn man ihr nur eine Chance gibt.

    Deswegen werde ich immer schreiben. Es ist nicht für Euch – es ist für mich. Euch brauche ich nur, meine Eitelkeit zu stillen!

  7. #57
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Lightbulb An wem orientiere ich mich?

    Ich habe jetzt, glaube ich, ein literarisches Vorbild für Karlchen entdeckt: kursorisches, am eigenen Leben sich reflektierendes Schreiben um den heißen Brei, bonmotgespickt, zuspitzend, ausbreitend-deskriptiv und sich gern schmückend. der Mann heißt Montaigne und schrieb um 1580 seine berühmten Essais. Nein, nicht die englische Variante, die sich in Gelehrsamkeit erstickt und als ahndseidener Versuch literaturgeschichtlich Furore machte, nein, die französische Variante.

    Ich lese das mit Freude, wobei ich zugleich feststelle, wie sehr mir das behagt. Also, Karlchen, das ist zwar keine Antwort auf das WARUM, aber es ist eine auf das WORAN sich orientieren.

  8. #58
    Kalu
    Laufkundschaft

    AW: Warum schreibt Ihr?

    Hui. Meine Schreibe mit den Essais von Montaigne in einem Satz? Ich bin geschmeichelt. Aber der konnte was - im Gegensatz zu mir.

    Der war auch fleißiger (Wiki): Die einzelnen Abschnitte seiner Essais betrachten unterschiedliche Objekte von ebenso unterschiedlichem Rang und reichen etwa von konfessionellen Streitfragen über die Medizin und Heilkunde, zu grundlegenden Problemen menschlicher Erkenntnis, betrachten das zwischenmenschliche Zusammenleben, Hexenprozesse und Aberglauben, Reiten und Pferde in einer kaleidoskopischen Vielfalt. Leitmotivische Gedanken ergeben sich erst auf den zweiten Blick.

    Also: 'Durch die Themen gehoppelt.' Und etwas Hedonismus in Raten. Und ein verdecktes Leitmotiv. So wie ich es gerne handhabe. (... n würde, wenn ich könnte)

    Ich sollte mich vielleicht mal genauer mit ihm beschäftigen. Wenn er doch erfreut ...

  9. #59
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Streit- und Beleidigungsfred

    Liebe Pjisma,

    hab Dank für Dein Hinterherwinken. Ich nehme mir nochmal die Zeit mein Handeln zu erklären; Dir zu Liebe, alle anderen sollten nicht weiterlesen, denn ich bin nicht fair, sondern beleidigt, und betroffen.

    Aerolith ist kein Befürworter der AfD? Warum dann lässt er zu, dass Volltrottel (Das ist bloß eine Verbaltinversion) hier ihre kruden, menschenverachtenden Hirnkrankheiten verbreiten?

    Ich möchte nicht in Paranoia, Xenophobie, seltsame Hochrechnungen, die den Untergang des Abendlandes vorherorakeln, Ignoranz von verifizierbaren Daten … hineingezogen werden.

    Ich schreibe. Ich versuche gut zu schreiben und das muss ich dem Wolkensteinforum hoch anrechnen, auch wenn Aerolith immer noch nicht kapiert hat, das positive Kritik mehr Motivation herauskitzeln kann, als 80 % negative.

    Ich habe hier erst kapiert, was 'Schreiben' bedeutet: Magie!

    Und ich habe hier erst kapiert, was Aerolith antreibt.

    Und deswegen schreibe ich nun woanders, wo man mich mehr bauchpinselt und nicht an der viel zu zu hoch gelegten Balsaholzlatte eines Schillers oder Goethes misst.

  10. #60
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Warum schreibt Ihr?

    Wer schreibt, der will sich mit der Welt auseinandersetzen. Dummköpfe haben ihr festes Weltbild, zu dem es auch gehört, daß Auseinandersetzung mit anderen Denkmustern nicht stattfindet. Es reicht ja, die als sonstwas zu diffamieren. Ich werde immer ganz hellhörig, wenn jemand "Nazis raus!" skandiert. Ich werde auch hellhörig, wenn jemand "Ausländer raus!" skandiert. Das sind zwei Seiten einer Medaille. Beide gehören zum ichbezogenen Weltwahrnehmen, das das Eigene über anderes stellt und das Andere als Bedrohung wahrnimmt. Bedrohungen gehören zum Leben. Manche stellen sich ihnen entgegen, die meisten ziehen den Schwanz ein, murmeln was Beleidigendes und verpissen sich.
    Der Schriftsteller nimmt das alles an und setzt sich damit auseinander. Er schreibt. Ins Hirn, in den Magen, in den Schwanz. Wer darauf verzichtet, der verzichtet auf das (schriftstellerische) Leben.

    Kurz gesagt: Ich werde mich immerdar mit den Dingen auseinandersetzen, die um mich herum geschehen und die mein Interesse wecken, also eine Hemmschwelle überschreiten. Für andere mag es andere Hemmschwellen geben. Das ist deren Sache. In einem Literaturforum geht es darum, die Hemmschwellen der anderen kennenlernen zu wollen. Wer das nicht begreift, sollte Holz hacken oder sich den Bauch von Anstreichern pinseln lassen. Siehste!

  11. #61
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    AW: Warum schreibt Ihr?

    Freut mich ja, endlich mal wieder etwas von Herrn Karl zu lesen und zu hören.

    Ja, du fehltest mir hier auch, aber es scheint auf eine Hass-Liebe zwischen Dir und andere-Dimension hinauszulaufen.

    Wüsstest du nur mit Sicherheit, was Du nicht weißt...

    Aber so....

    Kritik ist ja schön und gut, lieber Herr Karl, aber wenn von Dir positive Motivation gefordert wird, warum zerr-sah-sägst Du jeden anderen Schreiber - möglichst noch auf allen Ebenen - und suchst selbst nach devoten Bauchpinseleien?

    Jeder misst sich an seiner eigenen Latte und jeder kann nur seine eigene Anerkennung "verdienen"...


    Aber watt iss jetze mit Magie, Herr Karl?

  12. #62
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Warum schreibt Ihr?

    Die Magie des Wortes ist nicht definierbar, sondern nur erfahrbar (oder auch einbildbar). Du manipulierst Dich selber, wenn Du ein schriftliches Bild von Dir äußerst. Das ist so klar wie Kloßbrühe in Wirklichkeit gar nicht klar ist. Klar?

    Es gibt Hemmschwellen. Wenn jemand mit einem gezückten Schwert auf mich losläuft, fallen diese aber bei mir ab. Ich warte immer noch auf die Gegenrechnung zu: Jeder Deutsche arbeitet weniger als 8 Tage für das Soziale (und seine eignen Sicherheit). Ich warte immer noch auf Antworten zu Fragen, die ich Anfangs stellte und bekam als Antwort nur eine Neuauflage der vorhergehenden Knallfrösche ins Denken geworfen. Ist ja auch einfacher mit 43? % Unwahrheiten die Hirne zuzuscheißen! Und genau das passiert hier gerade. Ein sprachlich Hochbegabter redet gequirlten Mist, den man nachvollziehen muss, um ihn zu verstehen und schon hat er Dich am Haken, schließlich übt er schon länger.

    Übr.: Wer kämpft, der setzt sich auch mit der Welt auseinander. Wer Besseres zu tun hat, als in hohle Löcher zu argumentieren ist nicht automatisch intolerant. Und nicht jeder Poet hat die Pflicht sich um jeden Scheiß zu kümmern und ihn dann in Verse zu pressen.

    Ach, sollen doch die, welche den Durchblick gepachtet haben, diese Welt erben. Die Geschichte ist voll von solchen erfolgreichen Gewinnern: Alexander, Mussolini, Dschingis Khan, Romanow, ach ja, Hitler, Stalin, Mao nicht vergessen.

    Die Magie des Wortes ist nicht definierbar, sondern nur erfahrbar. (Glaube ich)

  13. #63
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Warum schreibt Ihr?

    ich "schreibe", weil ich als introvertierter schon zu schulzeiten, trotz wissen, lieber schwieg.
    dafür hörte ich das gesülze von extrovertierten, die ihr halbwissen während des kippelns mit dem stuhl und einem "äh, ich sach ma..." von sich gaben und von der lehrerin auch noch ein kopfnicken erhielten, während ich ihn nur, nach innen, schütteln konnte.

    ich hab zwar keine zeit, aber ich würds gern beweisen, dass meine ergüsse auch platz bei thalia hätten, anstelle von ~100 anderen extrovertierten schrottwerken.

    und dann kaufen das ein paar leute, dass meine familie und ich ein, zwei schöne urlaube im jahr machen können. campingplatz in constanta oder so.

    es wird ein kampf, eine qual, die eigenen gedanken nach eigenem anspruch brauchbar umzumünzen auf papier. aber früher als leichtathlet auf der langstrecke...das war auch immer eine qual. ein langer weg. am ende kam ich meist an. vorne.

  14. #64
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Warum schreibt Ihr?

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen
    Welche Leute? - werde mal konkreter. Warum hackt denn jeder auf den Reichen herum? Ist denn der Arme grundsätzlich der bessere Mensch? Es sind tendenziell eher die Armen, die rücksichtslos mit unserem Planeten umgehen. Wer wirft denn seinen Plastikmüll in den Wald - ist das der Reiche? Es ist seine Intelligenz, die aus dem ehemals Armen einen Reichen macht. Er weiß was die Armen wollen...beschafft oder produziert es ihnen...so wird er dann reich. Es sind nachweislich die Reichen, die sich für das Wohl unseres Planeten einsetzen. Wer hat E605 hergestellt? Klar, der Reiche (BASF). Aber für wen hat er das hergestellt? Für den(damals) Armen (Bauern). Es ist die Nachfrage des Armen ... die unseren Planeten zerstört.

    In Italien sind die Fußballanhänger stolz... wenn ein Spieler 10 Millionen verdient...denn sie sagen sich: "Einer aus unserer Mitte hat es geschafft". In Deutschland ist man neidisch. Solche "arm und reich Debatten" gibt es nur bei uns - bei uns, wo jeder reich ist. Für eine gerechtere Welt braucht man kein Geld...sondern mehr Idealismus. Es gibt die Organisation "Ärzte ohne Grenzen", gibt es auch eine Organisation "Müllmänner ohne Grenzen"???

    die armen haben oft neben der fehlenden intelligenz einfach andere sorgen als müll zu trennen. der reiche, der produziert, der entscheidet, wie sein zeug verpackt ankommt. wieso ändert er nichts an der billigen, verschmutzenden verpackungsart?

    für umweltschutz etc musste den kopf frei haben. entweder geht das mit zeit. oder mit 'nem strukturierten aufwachsen, anständigen iq, so dass du deine alltagsaufgaben überblickst und für den planeten noch zeit hast, den müll zu trennen etc..

    müllmänner ohne grenzen gibt es schon. wie auch friseure ohne grenzen, verkäufer im supermarkt ohne (ausbeutungs)grenzen.

    nicht die nachfrage des armen zerstört den planeten, sondern die art und verantwortung des angebots.

    wenn ich meinem 4 jährigen kind auf nachfrage (alle 10 sekunden) "darf ich was süßes?" unverantwortlich nachschub gebe, brauch ich mich nicht wundern, wenn es mit 30 schon ne klammerprothese erhält, weil hier und da 6 zähne fehlen und durch meine gene, kein iq fürn guten job und damit kohle für kronen, brücken, implantate vorhanden waren.

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