Wenn ich mich hier umschaue, entdecke ich viele lesenswerte Texte (ich rede nicht von meinen - über die könnt ihr reden). Eigentlich keinem Text stelle ich Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit in Abrede. Aber viele Texte konfrontieren mich mit einer Welt der Öde, der Langeweile, des Frusts, der Leere... Warum denken so wenige Autoren an das Bedürfnis des Lesers, gefesselt, interessiert, bewegt, berührt, ja, vielleicht auch, horribile dictu, unterhalten zu werden? Für mich ist ein Autor immer auch ein Schauspieler, der gefallen muß und dessen Angsttraum es sein sollte, zu langweilen. Diesen Angsttraum scheinen hier nur wenige zu kennen...

Mutmaßt Quoth