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Thema: Notizen August 2002

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Post Notizen August 2002

    Große Halle mit Förderband besichtigt. Sehr gut für Veranstaltungen. Kleine Halle mit Tresen besichtigt. Party-Hall. Haus besichtigt. Viel Arbeit. Garten dazu. 150 m² die Wohnung, 1500 m² der Garten. Grundstück insgesamt zwei Hektar. Nach hinten durch einen Bach (Schrote) begrenzt. (Conny) Tennisplatz überm Ufer. (Lotti) Miete warm: 300 Euro. Der Besitzer sitzt im Knast wegen Veruntreuung.
    Bin ich zu alt, ein nichtbürgerliches Leben zu führen? Erinnert mich an amerikanische Pionierarbeit. Mitten in der Stadt! Kinder finden's cool! Überall wächst Gras, der einzige Bewohner des Hauses rauchte irgendwas nicht genauer zu Bestimmendes. Katzen. Bin ich Alf?
    Meine Mutter steinigt mich.

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Notizen August 2002

    merke: unbewußt spricht nichts aus, weiß nichts, kann nichts, will nichts, hat nur Potenz; unterbewußt hat Anteil, kann Sprache inaugurieren, drängt ins Bewußte... das wiederum will ins Vorbewußte, steter Kampf


    Meinung: nur in persönlichen Angelegenheiten möglich, sonst unmöglich; Philosophie ist Streit, aber kein Meinungsaustausch, wonach jeder dann nach Hause gehen kann; Kommunikation ist KEIN Austausch von Meinungen, sondern Wesensbestandteil des Menschseins; Indifferenz ist ein Punkt, der angesteuert, aber nie erreicht wird


    Menschen, die mir meine Meinung lassen und von sich behaupten, anderen die ihre zu lassen, sind philosophisch tot, wenn sie's bewußt fordern, Dümmlinge, wenn sie's als klug empfinden oder COOL, anderen etwas zu belassen, was sie ihnen eigentlich nicht belassen können und langweilig, wenn sie sich enttäuscht abwenden, wenn der andere nun einmal sicher sein muß, keine Meinung vertreten zu haben


    Schwimmen Fische? Sind Blondinen einfachere Menschen? Haben große Männer kurze Schwänze? Ist das wichtig? Schmeckt Birne besser als Kiesgrube?

  3. #3
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    AW: Notizen August 2002

    Klammer versteht zu genießen, ist selber saftig, hat gute sinnliche Lippen. Achtpanther auch. Vielleicht sollten wir drei-beide "Lippen-Lust e.V." begründen?

    Entgegen allen Meldungen, wir, der Hund Georg, Frau Hanne und meine Wenigkeit, wären schon ersoffen, unser selbst paddelt noch. Wie lange aber... gluck, gluck, gluck...

  4. #4
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    AW: Notizen August 2002

    es kommt noch. Als Kölner kennt man das schon. Da wird fast jedes Jahr neu markiert, in den Kneipen der Altstadt.
    Ich wünsche Euch Glück und wenig Schäden!
    Ich denke an Euch!!!!
    Viel schlafen wirst Du nicht, der Höchststand wird um 4 Uhr morgens sein. Aber Ihr habt ja den richtigen Hund, der rettet Alle und Alles.

  5. #5
    rodbertus
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    AW: Notizen August 2002

    Das ist eine ziemlich aufregende Reise, die ich da zur Zeit erlebe. Ich ahne das Ende, und es gefällt mir. Reise ist schlecht gesagt, Route trifft es auch nicht, vielleicht Bahn. Ich sehe die Versäumnisse und Fehler der Vergangenheit wie die Weichenstellungen. Und weil ich sie erkannt habe, muß ich die Karre nun in diese Richtung ziehen. Und das ist schon merkwürdig, wenn der Reisende selbst die Weichen stellt, will heißen, zwischen vielen Weichenfolgen wählen kann.

    Bin ich so schnell, so providentiell?

  6. #6
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    AW: Notizen August 2002

    briederchen, zu schnell?
    willkommen in der langsamkeit (augenblick ausnahmsweise unerwähnt...!
    das ist das alter!
    gemächlich ist die weichenstellung -
    weise und mutig nicht lange zu zaudern -
    ist doch egal, welche!

  7. #7
    kls
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    AW: Notizen August 2002

    Lieber Aerolight,


    manchmal kann ich Dir nicht folgen. Du schreibst so, dass man ob der Schreibkunst neidisch erblassen tut, aber dem Anliegen selber nicht folgen kann.


    Nimm folgenden Satz: Kommunikation ist KEIN Austausch von Meinungen, sondern Wesensbestandteil des Menschseins; Indifferenz ist ein Punkt, der angesteuert, aber nie erreicht wird...


    Kann man das nicht anders formulieren? Was bedeutet diese Aussage? Wie soll ich inhaltlich Stellung nehmen, wenn mir der Inhalt verschlossen bleibt, weil sich die Aussage hinter geschraubten Worten versteckt? Kommunikation ist nicht zwangsläufig zielgerichtet. Kann auch andere Ziele anpeilen denn Indifferenz.

  8. #8
    rodbertus
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    AW: Notizen August 2002

    alles ruhig in Magdeburg


    Land unter!


    gluck gluck


    ???? ???? ??
    ???? ???? ??
    ???
    ???? ???? ??
    ???? ???? ??

  9. #9
    kls
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    AW: Notizen August 2002

    Robert: alles ruhig in Magdeburg


    Wetten, dass Schröder damit die Wahl gewinnt? Im Ernst, grosses Aufbauprogramm, so billig kriegt der nie wieder Wählerstimmen hinterhergeworfen.

    später...

    Hihi. Höre gerade im Radio, dass Onkel Schröder meine Idee aufgegriffen hat. Toll.

  10. #10
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Notizen August 2002

    Zeichen und Wunder. Die Druckerei erkennt unsere Regreßmeldung an. Sie drucken auf eigene Kosten den Wo. und Kauls Buch in Startauflage. Versuchsweise ohne Fehler.

  11. #11
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Notizen August 2002

    Heute Abend Quiz gesehen, sächsisches Wissen:

    Frage: Wie bezeichnet man die Einleitung eines literarischen Werkes?
    Es standen zur Auswahl: Prolog, Monolog, Dialog und Epilog.
    Antwort: Monolog, weil nur EINER redet!

    Erinnert mich an Wolkenstein!

  12. #12
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    AW: Notizen August 2002

    ein Tippfehler sicherlich - es müßte doch PAULS Buch in Startauflage heißen tun, nicht?

  13. #13
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Notizen August 2002

    Heute in der Druckerei den Einband gepuzzelt, er ist ganz anders geworden als anders. Ich möchte ihn so beschreiben: Dem Buch "Geile Farben" angemessen, auf das die Welt gewartet. Gigantisch, aufregend, ja geradezu... leidenschaftlich.


    War wohl von mir zu erwarten.

  14. #14
    rodbertus
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    AW: Notizen August 2002

    interessante Theorie gehört; Irminenglauben wer weiß mehr?

    erstellt von relinfo.ch


    Karl Maria Wiligut (1), auch Rasputin Himmlers genannt, war der bevorzugte Berater des Reichsführers SS Heinrich Himmler in mythologischen Fragen. Er übte grossen Einfluss aus bei der Konzeption der Wewelsburg als Ordensburg der SS, bei der Ausgestaltung von Feiern und beim Design des Totenkopfringes der SS.
    Wiligut wurde am 10. Dezember 1866 in Wien geboren. Schon in jungen Jahren trat er in die österreichische Armee ein und wurde nach einer langen militärischen Karriere als Oberst der österreichisch-ungarischen Armee 1919 aus dem Dienst entlassen und übersiedelte nach Salzburg.
    Wiliguts nachfolgende Bedeutung für die völkisch-okkulten Gruppen und die SS beruhte auf seinem Ruf als Nachkomme einer langen Ahnenreihe germanischer Weiser, mit dem Namen Uiligotis, deren Ursprung bis zu einer vorgeschichtlichen Aera zurückreichte.
    Wiligut behauptete, ein angestammtes hellseherisches Erinnerungsvermögen zu besitzen, das ihn befähige, sich an die Geschichte und Erfahrungen seiner Sippe über Tausende von Jahren zu erinnern. Er sei von seinem Grossvater Karl Wiligut (1794-1883) in die Runenkunde eingeführt und 1890 von seinem Vater in die Familiengeheimnisse eingeweiht worden.
    Wiligut hatte Kontakte zu einem okkulten Zirkel in Wien, worauf sich in der völkischen Subkultur Oesterreichs Gerüchte über seine Fähigkeiten herumsprachen. Ab 1908 hatte Wiligut auch Beziehungen zum Ordo Novi Templi des Lanz von Liebenfels, die sich vor allem nach dem Krieg intensivierten.
    Wiligut behauptete, dass die Bibel ursrpünglich in Germanisch geschrieben worden sei, und identifizierte sich mit einer Irminenreligion, die sich deutlich vom Wotanglauben unterscheiden solle. Er verehrte einen germanischen Gott "Krist", den das Christentum sich später als seinen eigenen Erlöser angeeignet haben soll. Inhaltlich lässt sich der Irminenglauben nicht genau fassen. Es muss sich aber um eine vollständige umwertung der gesamten christlichen Lehre und der aus dem Mittelalter überlieferten Tradition handeln (2).
    Geschichte, Kultur und Religion der alten Germanen gehe, laut Wiligut, ins Jahr 228 000 vor Christus zurück. Damals waren drei Sonnen am Himmel, und auf der Erde lebten Riesen, Zwerge und andere mythische Wesen.
    Um 12 500 v. Chr. wurde der Irminenglauben von Krist verkündet, dem alle Germanen von da an angehörten, bis er durch die schismatischen Wotan-Anhänger verdrängt wurde. Seither standen sich die Anhänger dieser beiden Religionen immer wieder in Kriegen gegenüber. Um 1200 v. Chr. gelang es den Wotanisten, das heilige Zentrum der Irminen-Gläubigen in Goslar zu zerstören, worauf diese einen neuen Tempel bei den Exsternsteinen (3) in der Nähe von Detmond gründeten. Dieser wurde jedoch von den Wotanisten im Jahr 460 erobert, bevor sie schliesslich von Karl dem Grossen im 9. Jahrhundert endgältig geschlagen worden seien.
    Die Vorfahren Wiliguts spielten während der ganzen Geschichte eine grosse Rolle. Die Wiligptis waren Ueiskunings (Eiskönige), die aus der Vereinigung der Asen (Luftgötter) und der Wanen (Wassergötter) stammten, als die Erde noch mit mythischen Wesen belebt war. Die Wiligotis gründeten die Stadt Vilna als Hauptstadt eines grossen gotischen Reiches. Im Verlauf der geschichtlichen Ereignisse blieb die Familie Wiligut dem Irminenglauben immer treu.
    Wiliguts prähistorische Spekulationen dienten in erster Linie als Hintergrund, vor dem er die Erfahrungen und die Wichtigkeit seiner eigenen Vorfahren hervorheben konnte.
    In den Jahren nach 1920 war Wiligut immer mehr davon überzeugt, dass er ein Opfer der jahrelangen Verfolung seiner Sippe und der Irminenreligion sei. Er identifizierte diese neue Verschwörung gegen ihn mit der Katholischen Kirche, den Juden und den Freimaurern und gab diesen die Schuld für den verlorenen ersten Weltkrieg und den Untergang des Habsburgerreiches. Er gründete einen antisemitischen Bund in Salzburg und gab eine Zeitung mit dem Titel "Der eiserne Besen" heraus, wo er seine Ideen publizieren konnte.
    Im Jahre 1924 wurde Wiligut zwangsweise in die Irrenanstalt von Salzburg eingeliefert. Sein Krankenbericht lautete: Gewalt zuhause, Morddrohungen an seine Frau, exzentrisches Benehmen, okkulte Interessen. Die Diagnose lautete auf Schizophrenie mit Grössen- und Verfolgungswahn, worauf ihn ein Salzburger Gericht entmündigte.
    Während seiner Internierung korrespondierte Wiligut weiterhin mit einigen Leuten, die trotzdem an seine Fähigkeiten glaubten, darunter einige Mitglieder des Ordo Novi Templi und der Eddagemeinschaft, eine völkisch-okkulte Gruppierung. 1931 wurde er aus der Irrenanstalt entlassen, blieb aber "beschränkt entmündigt".
    Im Jahr 1932 emigrierte Wiligut nach Deutschland und liess sich in München nieder. Dort lebte er als "Urgeschichts- und Gotenforscher", was ihn unter den Runenokkultisten Deutschlands berühmt werden liess (4).

    Ein alter Freund und SS-Offizier führte Wiligut bei Himmler ein, da Wiligut mit der nationalsozialistischen Ideologie sympathisierte. Himmler war sehr beeindruckt von Wiliguts Fähigkeiten und entschied sich, diese einmalige Informationsquelle über alte germanische Traditionen und Religion so viel wie möglich zu benutzen. Im September 1933 trat Wiligut unter dem Pseudonym Karl Maria Weisthor in die SS ein und wurde zum Vorsteher des Departements für Vor- und Frühgeschichte innerhalb des Rasse- und Siedlungshauptamtes der SS ernannt. Seine Aufgaben bestanden darin, Beispiele seiner Ahnenerinnerungen zu Papier zu bringen, seine Familientraditionen mit Himmler zu besprechen und für Kommentare über prähistorische Themen zur Verfügung zu stehen.
    So entstand zwischen Himmler und Wiligut eine enge Beziehung. Wiliguts Korrespondenz beinhaltete viele Notizen über die Tradition seine Familie, so z.B. gereimte Verse über Runen-Weisheiten, mythologische Dichtung, Aufsätze über Kosmologie und die Epochen der Weltprähistorie, eine Kopie seiner "neun heidnischen Gebote" von 1908 mit einer Transskription in Runenschrift und ein Irminen-Vaterunser in gotischer Sprache. Vieles war von Himmler abgezeichnet worden. Im April 1934 wurde Wiligut alias Weisthor zum SS-Standartenführer befördert, im November 1934 zum SS-Gruppenführer.
    Der Impuls zur Gestaltung der Wewelsburg ging von Wiligut aus. Er machte Himmler mit einer alten westfälischen Sage von der "Schlacht am Birkenbaum" bekannt, die im 19. Jahrhundert in eine romantische Versform umgesetzt worden war. Diese SAge berichtete von einer künftigen "letzten Schlacht am Birkenbaum", in der ein "gewaltiges Heer aus dem Osten" endgültig vom "Westen" geschlagen würde. Wiligut sagte Himmler voraus, dass die Wewelsburg das "Bollwerk" sei, an dem sich der "Hunnensturm" bei der von Himmler erwarteten künftigen Rolle der SS in der "grossen Auseinandersetzung zwischen Asien und Europga" brechen werde. Wiliguts Interpretation der Legende und zahlreiche Diskussionen mit Himmler trugen 1935 wesentlich zur neuen Konzeption der Wewelsburg als Ordensburg bei.
    Ebenfalls wichtigen Einfluss hatte Wiligut auf die Entwicklung der SS-Rituale. Er schloss bei seinen Besuchen auf der Wewelsburg einge Freundschaft mit dem Burghauptmann Manfred von Knobelsdorff. Der Austausch über Religion und Traditionen inspirierte Knobelsdorff dazu, den Irminenglauben wiederzubeleben, indem er verschiedene Rituale auf dem Schloss abhielt, zum Beispiel "germanische" Hochzeitszeremonien für SS-Führer und ihre Bräute sowie die jährlichen Sonnenwend- und Julfeiern für die SS und die Dorfleute von Wewelsburg. Knobelsdorff beendete seine Briefe an Wiligut jeweils mit dem Ausduck "In Irminstreue" als Zeichen seines Interesses für die alte Religion.
    Daneben wurde Wiligut von Himmler mit dem Design des SS-Totenkopfringes beauftragt.
    Im Frühling 1935 zog Wiligut von München nach Berlin, wo er seine Arbeit im Chefadjutanten-Büro des Persönlichen Reichsführer-SS-Stabes weiterführte.
    1939 trat Wiligut offiziell aus ungeklärten Gründen, wahrscheinlich aber wegen geistiger Umnachtung, aus der SS aus (5). Himmler verlangte von ihm die Rückgabe seines Totenkopfringes, Dolches und Schwertes, die er in persönlichen Gewahrsam nahm.
    Karl Maria Wiligut starb am 3. Januar 1946.


  15. #15
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    AW: Notizen August 2002

    der nächste irre, der in deutschland karriere machte!

  16. #16
    rodbertus
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    AW: Notizen August 2002

    Zwei Notizen zum Gesinnungsmilitarismus, nein drei:



    1. Morgenappell im ökumenischen Domgymnasium Magdeburg. 200 männliche und weibliche Soldaten stehen in der oberen Turnhalle, ihrer Unterbringung. Sie brüllen: "Guten Morgen, Leutnant!" - In der neunten Klasse meiner Tochter stehen die Schüler auf, rennen zum Fenster, winken und johlen. Lotti strahlt noch jetzt, wenn sie daran denkt. Warum?
    2. Opa Kurt K. (Jahrgang 1916) war einer der wenigen, der seine Behausung wegen des Hochwassers in Magdeburg räumen mußte. Schwer zuckerkrank ist seine Frau. Also blieb er bei ihr, als sie in ein Lager zu freundlichen Helfern aus Rheinland-Pfalz kam. Im Lager auch 932 Reservisten des Heimatschutzbatallions "Magdeburger Jäger", dieses Bataillon, an dessen Denkmal meinereiner 1989 den Brautstrauß niederlegte. Denen erzählte Opa K. von seinen Kriegserlebnissen, von seinem Einsatz 1954 an der Elbe, von seinem Leben... Und nun, da er wieder nach Hause darf mit seiner Frau, da stellen sich diese 932 Reservisten hin zu einem Appell und lassen Opa K. dreimal hochleben. Was veranlaßt diese Leute dazu? Vor fünf Jahren noch hätte man milde gelächelt bei solchen Geschichten, heute sind sie Zeitungsnotizen wert.
    3. Deichkampf in Wittenberge. Ein Bataillon aus der Lüneburger Heide hält die Stellung. Der Hauptmann einer Kompanie berichtet, daß in der Geschichte seines Bataillons von einem Kampf an der gleichen Stelle von 1838 berichtet wird. Damals hätten "seine" Leute den Kampf verloren. Diesmal aber, so versichert er, werde der Kampf gewonnen werden. - Das SEINE und DIESMAL verwirren ein metaphysisches Auge nur kurzzeitig. Wenn man länger darüber nachdenkt, dann kann es nur gefallen, es ist Erinnerung. Und die ist vieles.

  17. #17
    xaver uniputzi
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    AW: Notizen August 2002

    Morgengespräch zwischen willow (Achtpanther) und meinereiner:


    Xaver:
    BRINGEN? das wird sich zeigen; aber nur zu, gegen humanistische bildung kann niemand was haben, solange die lieben kleinen nicht argumentieren, daß humanismus scheiße sei und karriere machen
    Peter Achtpanther sagt:
    So oder so - wenn zusätzlich zur üblichen Scheiße noch was in die Köpfe kömmt, kann das nich von Schaden sein - weißt ja wie das iss, mit Musik und irgendwelchen Hirnhälften
    Xaver Uniputzi sagt:
    es sei denn, es ist organisch; du weißt, was passiert, wenn organisches zur scheiße kömmt - glücklicherweise ist musik nichts organisches, nur sphärenklang
    Peter Achtpanther sagt:
    es entsteht Kompost
    Xaver Uniputzi sagt:
    kompott
    Peter Achtpanther sagt:
    äh, und die von mir bevorzugte Musik als Sphärenklang zu bezeichnen... kannst Du Dir Keith mit ner Harfe vorstellen? Lujah - Negermusik *ist* organisch, zumindest körperbetont.
    Xaver Uniputzi sagt:
    kann ich, aber die ist garantiert verstärkt durch eine baßseite - also ist negermusik scheiße?! - kompost?
    Peter Achtpanther sagt:
    nö?




    Gesprächsergebnis: Negermusik ist Kompost.

  18. #18
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Notizen August 2002

    Aerolith: "Bin ich so schnell,...?"
    Paul: "willkommen in der langsamkeit"


    Die Information, in Form von Wellen, erreicht den Empfänger, bevor sie vom Sender ausgestrahlt wird. Das ist weder schnell, noch langsam.


    Das ist negative Geschwindigkeit: Alles ist immer schon da.

    Wie Paul sagt, ist doch egal was. Auch heilige Hallen. Musik sowieso.

  19. #19
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Notizen August 2002

    merke: Wenn man einen defekten Geschirrspüler auf den Kopf stellt, zieht er wieder Wasser!

    Anmerkung: Befasse mich gerade mit Marx, der was ähnliches über Hegel sagte.

  20. #20
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Notizen August 2002

    Tabor 1


    Hanneman wird wohl in den Fluten seines Kellers ersaufen, nimmer lachen über den Unsinn des Ernst.
    Erblühen wird mit geilen Farben Bauer Hans zu Tabor 1, denn ich ziehe um auf den heiligen Berg der Bibel, Ort der Verklärung, die mir gebührt.
    Das kostet Zeit und Arbeit... und nebenbei ist ja auch noch ein klitzekleines Literatentreffen auf den Deutschen Weg zu bringen.
    Ehrliche Frage an Karl-Ludwig: Magst Du nicht den Scheiß hier eine Weile laborieren? Ora et labora? Du bist der Einzige allhier mit einem Anflug von Augenzwinkern, einem anderen Drögmöppel möchte ich meine Saat, die eh im Keime erstickt...wird, garnienicht übergeben.

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