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Thema: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

  1. #51
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    AW: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

    Zitat von anderedimension:

    "Schäuble führe Europa in einen Holocaust und man selbst wähne sich bereits in Auschwitz - das sind die Schlagzeilen von Griechenlands Tageszeitungen"

    Könnte ergänzt werden um:

    "Waterboarding für Griechenland" (N24)

    Eines ist mir mal eine Frage wert:

    Wie gerecht ist, jedem Menschen in Europa nunmehr rund einen Tausender aus der Tasche zu ziehen und gleichzeitig die lange bekannte Liste von mehr als 2000 griechischen Steuersündern mit Vermögen in der Schweiz nicht dazu zu nutzen, die 7,2 Milliarden, die die Schweiz schon freiwillig für die Griechen an die Seite gelegt haben, mit einer Unterzeichnung des Steuerabkommens überwiesen zu bekommen?

    Es sind jedoch nicht erst Schäuble und Merkel, es war Kohl, der Maggie Thatcher (und die CITY) in Zugzwang brachte. Es ist ein zu erwartender Holocaust für die Kranken, Armen und Schwachen. Der Helmut Kohl, der niemals vor Gericht aussagte, von wem er denn "gekauft" wurde.

    Ein historischer Sieg für das Kapital und doch ein teuer erkauftes weiteres Zeitspiel. Abzusehen, dass die extremen Parteien daraus Nutzen ziehen.

    Wichtig finde ich zu bemerken, dass der IWF nun die Macht besitzt und das Recht besitzt, sich die Gesetzesvorlagen vor dem Parlament vorlegen zu lassen.

    Wer waterboardet Europa?

    Es ist verfassungswidrig, Steuerbetrug durch Kreditaufnahme zu finanzieren.


    Ein Fakt: Die Höhe der Vermögen korrespondiert mit der Höhe der Staatsschulden.

    Weitere Fakten zur "Geldschöpfung aus dem Nichts" unter "Zeitgeist - Geldsystem" 1 und 2.

    Die Fragen bleiben:

    Woher soll das Wachstum kommen, das immer auf NAchfrage beruhen muss?

    Wenn jedoch die Souveränität Griechenlands (nach Tsipras) durch Wachstum erreicht werden soll, wo lässt der globale Weltmarkt zusätzliche Produkte und Dienstleistungen, wenn dafür keine zusätzliche Nachfrage vorhanden ist, weil schlicht die globale Kaufkraft fehlt, da die Zinsanteile alle griechischen Wertschöpfungsprozesse verteuern und damit international die "Lohnstückkosten" nicht konkurrenzfähig sind?

    Europa unter der Knute des IWF wird auf ein Lohnniveau eines indischen Reisbauern gedrückt, das ist das globale Waterboarding des Kapitals.

    Die Geister, die schon Kohl besessen, wurde Europa nicht mehr los. Europa unter der Herrschaft der IG-Farben. Kontrolliert vom delphischen Orakel ist Waterboarding eine global angewandte Technik zur Gängelung der Menschheit.

    Die armen Studenten erzählen den Quatsch, der ihnen von der alten PRofessorengarde vorgekaut und in den künftigen Mietmund geschoben wird. Sie sind schon zurechtgeschliffen, wenn sie von der Uni kommen. Bildung für die IG Farben.

  2. #52
    andere/dimension
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    AW: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

    Zitat WirSindIchBin

    Woher soll das Wachstum kommen, das immer auf NAchfrage beruhen muss?
    ---------------------------------------------------------------------------------------

    Um eine Nachfrage zu bedienen ... die ohnehin schon besteht, muss ich schneller, besser oder günstiger sein als andere. Man kann auch Nachfrage schaffen (Marketing) oder wecken (Information). Egal wie, man muss tätig werden. Die Griechen hingegen glänzen durch Untätigkeit. Ich verweise nochmals auf die Polen, die, was vorhandene Ressourcen betrifft, schlechter aufgestellt sind als Griechenland, aber dennoch viel mehr daraus machen.

  3. #53
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    AW: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

    Wichtig wäre es, symbiotische Synergie mit regionalen Standortvorzügen zu vernetzen und an einem europäischen Arbeitsmarkt zu arbeiten, der eine Synthese zwischen Angebot und Nachfrage abbilden sollte, die Europa einen Standortvorteil bietet.

    Der IWF Einheitsbrei im Geschrei nach Wachstum ist nicht genug. Wachstum als reiner Selbstzweck kann global nicht mehr gelingen, ohne Qualität von Quantität zu trennen.

    Die Paradoxie, dass eine Fortführung des Wachstumsprinzips zum Totalausfall des Planeten führt, kann nicht dauerhaft verdrängt werden, wollen wir objektiv auf die Möglichkeiten zur Schaffung weiterer Arbeitsmärkte schauen.

    3 % Wachstum global über 100 Jahre bei einer Verdoppelung der Bevölkerung bedeuten den vierzigfachen Stoffeinsatz.

    Wir müssten dann das Zwanzigfache dessen konsumieren, was jetzt produziert wird. (In Handys: Statt 6 Milliarden Handy müssten wir 120 Milliarden Handys produzieren, verkaufen, kaufen und gebrauchen. Ohne die vorhandenen Ressourcen planerisch in die Schuldentilgungszeiträume (und späteren Produktionsbedingungen) einzubeziehen, gehen diese Milchmädchenrechnungen alle nicht auf.

    Blindflug unter der Annahme, der Tumor müsse wachsen, um zu überleben.

  4. #54
    andere/dimension
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    Wachstum als Selbstzweck macht keinen Sinn - da stimme ich Dir gerne zu! Ich widerspreche jedoch der Annahme ... Wachstum bedeutet zwangsläufig auch die Ausbeutung unseres Planeten. Das Gegenteil kann der Fall sein. Als Beispiel: Vor 20 Jahren, als es noch keine Navis fürs Auto gab, hat sich jeder hin und wieder verfahren oder unwissentlich Umwege gemacht. wir haben also mehr Benzin als nötig verbraucht, Reifen und Kupplung verschlissen usw.../mit dem Navi kam also ein zusätzliches Produkt auf den Markt, welches vorhandene Ressourcen schonte. Das Navi ist, vorschriftsmäßig entsorgt, fast zu 100% recycelbar, während das Benzin, welches mal in der Luft ist, die Umwelt auf Dauer schädigt. Es geht um Wachstum mit Köpfchen. Griechenland hat in der Energie-Branche (Solar) enormes Wachstumspotential und würde, wenn es dieses ausschöpft, dabei noch die Umwelt entlasten.

    Wir dürfen Veränderungen, die auf den ersten Blick negativ anmuten, nicht immer gleich als Katastrophen verstehen. Warum die Polkappen auch schmelzen, die Eisbären haben sich schon längst angepasst und fressen nun Delphine statt Robben. Veränderung ist das Wesen der Evolution. Damit die Evolution ihre Geschichte fortschreiben kann, müssen wir lernen ihre Veränderungen zu akzeptieren. Der mensch ist, trotz seines Vorwärtsdranges, im Grund ein erzkonservatives Wesen. Er strebt nach dem Neuen, um das Alte zu erhalten.

  5. #55
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    AW: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

    Und wenn er nicht mehr weiter weiß, dann macht er stets den gleichen Scheiß.

    Das Navi ist eine Innovation, die sich durchsetzen durfte, da sie Google mit in den Fahrzeugbau holt.

    Elektromobilität ist eine Innovation, die sich hier nicht durchsetzen darf, da sie zu viele "Sonst-Arbeitsplätze" kostet. Gerade in Verbindung mit regenrativem Strom im Süden Europas.

    Veränderungen bringen immer zwei polare Möglichkeitshorizonte mit sich. Global arbeiten wir zu 90 % mit Abwendungsstrategien. Das Streben ist eine Annäherungsstrategie, die einen positiven Attraktor benötigt, um den sie sich dreht.

    Sie haben den Grexit zwar abgewendet, jedoch weiterhin keinen Tiefenpunkt gefunden. Agreexment ist der Versuch, das Alte zu erhalten, obwohl es nicht funktioniert. Mit einem hast Du sicher recht: Wir müssen lernen, mit der Welle der Evolution zu surfen. Gegen die Strömungen der Zeit kämpfen zu wollen, ist eine kraftraubende Angelegenheit.

    Das Ego reibt sich dabei auf. Irgendwann kollabiert es. Das europäische Ego kann nicht ewig siegen.

  6. #56
    andere/dimension
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    Wir haben es geschafft und dürfen Griechenland endlich weitere Milliarden überweisen. Der Nächste bitte.

    Die Briten sagen sie machen nicht mit (na sowas). Wer kann denn da schon Nein sagen? Die am Montag fällige Rate ist auch nicht eingegangen - ok, war zu erwarten. Blitzumfragen zeigen: Niemand glaubt ernsthaft daran, dass sich die Griechen an die neue Abmachung halten (ach)- das wundert mich, denn die Griechen haben sich bisher an noch keine Abmachung gehalten, das erhöht statistisch die Wahrscheinlichkeit, dass sie es irgendwann dann doch mal tun. Griechenlands Bevölkerung ist mit den Sparmaßnahmen nicht einverstanden. Versteh ich, ist ja auch eine Sauerei die Rente des Griechen auf das Niveau des deutschen Rentners zu kürzen - und nur noch so viel Geld ausgeben wie man einnimmt? Wozu gibt es denn Banken! Und Steuern eintreiben? Der Grieche treibt Schafe ein, aber Steuern? Ich habe das bei meiner Bank auch mal versucht und angekündigt, dass ich meinen Job hinschmeiße, die nächsten Raten nicht bezahlen werde, dafür aber um einen Kredit in dreifacher Höhe des ursprünglichen Kredites bitte. Sie haben mit der abgelehnt, mit der Begründung...dass sie...sollten sie das bewilligen...Angst haben von mir beschimpft zu werden.

    Das alles macht man um Europa und den Euro zu retten. Ich denke das Gegenteil wird geschehen. Die Rechten Europas werden mächtig Aufwind bekommen und ihre Keile reintreiben - und ich werde sie, wenn auch nur mit meiner Stimme, dabei unterstützen. Dieses Beispiel zeigt sehr gut Fluch und Segen einer großen Koalition. Das Parlament hat noch nicht mal gewackelt. Schulter an Schulter am Steuerzahler vorbei. Bis der realisiert hat was da eigentlich geschehen ist ... sind seine Taschen schon leer. Und da debattiert man monatelang über Millionen, die bei einer Maut womöglich in den Sand gesetzt werden, oder über marode Brücken und Straßen. Aber ich mir sicher; der Grieche wird freiwillig mit seinem Spaten anrücken und uns unentgeltlich beim Straßenbau unter die Arme greifen. So einen Kumpel lasse natürlich auch ich nicht im Stich und teile mit ihm meine Rente. Sollte die für uns beide nicht reichen...kein Problem...in Deutschland gibt es an jeder Ecke eine Suppenküche.

  7. #57
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    AW: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

    Es kann nicht dauerhaft gegen den Willen der Bevölkerung regiert werden. Weder in Griechenland, noch im Rest von Europa. Teile der europäischen Re-Gierungs-Sptzen werden zum Glück schon von den Staatsanwaltschaften aus dem Verkehr gezogen.

    De-Cameron sagte aber wenigsten zum Abschied noch leise: "Es ist die Korruption, die in Europa zu bekämpfen wäre."

    So viel Geld können uns die armen Griechen gar nicht kosten, wie die reichen Griechen, am Fiskus vorbei während der "Krise" verdienten.

    Es ist die größte Umverteilung von Volksvermögen, das jemals in der Geschichte stattgefunden hat. Haben "Sie" denn aus der französischen Revolution rein gar nichts gelernt?

    Das Kapital besteht offensichtlich auf der Fortsetzung des Irrtums. Ihnen droht jedoch mit immer größerer Wahrscheinlichkeit der Totalverlust.

    Problem im Schuldgeldsystem ist halt, dass der Zinsanteil niemals in der Gesamtumlaufmenge enthalten ist.

    Im Bandwurmsystem führt dies zur Selbstverdauung. Wir nennen es Privatisierung und Hilfspaket, die Griechen sehen es als Demütigung. Ein Hilfspaket zur Fortführung des größten Betruges in der Menschheitsgeschichte.

  8. #58
    andere/dimension
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    Will man ein weiteres Griechenland verhindern (was nicht möglich sein wird) müsste man sich erst mal die Schweiz und Luxemburg vorknöpfen, aber dazu fehlen die Eier in der Hose. In meinen Augen sind das Verbrecher -Staaten im modernen Gewand. Sie sind diejenigen, die an dem Ganzen verdienen. Und da macht man auch noch einen Juncker zum Finanz-Patron. Wie war das mit dem Bock und dem Gärtner? Verstehe das wer will - ich verstehe es nicht. Neutralität bedeutet doch nicht anderes wie: Ich halte mir alle Türen offen, vor allem die, durch die das Geld herein kommt.

    Ulli Hoeneß sitzt im Knast und Costa Cordalis läuft frei herum. Damit ist schon alles gesagt.

  9. #59
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    Das meinte ich doch mit volkswirtschaftlicher Eigenleistung in Europa. Wir könnten uns tatsächlich gegenseitig helfen.

    Hilfe für jemanden, der völlig verschuldet ist, kann es nicht sein, ihm ständig weiteres Geld zu leihen.

    Es wäre wichtig, Wertschöpfungsprozesse zu teilen, damit Möglichkeiten entstehen, langfristig positiv wirksame Skaleneffekte zu erzielen.

    Allerdings ist es wohl richtig: Das Gegenteil soll geschehen, weil es gerade so viel Zinsen einbringt und ganz Europa in weitere Abhängigkeit von IWF, Weltbank und WTO bringt. Wir könnten die IG-Farben an der Wurzel packen, die auch vor dem Marshall Plan präferiert wurde:

    Ein regional autarkes System zur Versorgung mit notwendigen Lebensmitteln und Grundbedarfen im Rahmen einer landwirtschaftlich geprägten Infrasstruktur ohne die Möglichkeit für die Waffenschmieden, ihr Gift erneut in die Welt zu versprühen. Jede Stimme für die Rechten hilft den Waffenschmieden.

    Warum nicht das Herstellen, was wir brauchen und die gesamte Geldwirtschaft abschaffen?

    Eine weitere Dimension: Müller und Hörmann: https://www.youtube.com/watch?v=Tp8BQgr1Tc4

    Verbindet mensch das Ganze mit einer Simulationssoftware, könnte ein "Globalwahlomat" entstehen, der von Wahrschinlichkeiten und Gewichtungen ausgehend, die Wirkung von Entscheidungen vor der Entscheidung beobachten zu können.

    Über Zukunftsbankensysteme könnten hier Infos gefunden werden: https://www.youtube.com/watch?v=LPUgmd3yVV8

    Planetenwert ist trotzdem weiter unbedacht. Dazu Allmende und ein Zukunftsfond, der SINNVOLLE ARBEIT mit Klimafolgenvermeidung verbindet, damit der Totalausfall aller Investitionen in (bei Fortsetzung der Umverteilung nach oben, zu erwartenden) globalen Sozialkriegen zu vermeiden.

    Eine freiwillige Schadschöpfungsabgabe könnte dem Kapital etwas Zeit vor dem Totalausfall verschaffen. Oder ist ein "Kalter Entzug" für Geldsüchtige besser?

    Wir arbeiten offensichtlich noch daran.

    Zitat Zitat von andere/dimension Beitrag anzeigen
    Will man ein weiteres Griechenland verhindern (was nicht möglich sein wird) müsste man sich erst mal die Schweiz und Luxemburg vorknöpfen, aber dazu fehlen die Eier in der Hose. In meinen Augen sind das Verbrecher -Staaten im modernen Gewand. Sie sind diejenigen, die an dem Ganzen verdienen. Und da macht man auch noch einen Juncker zum Finanz-Patron. Wie war das mit dem Bock und dem Gärtner? Verstehe das wer will - ich verstehe es nicht. Neutralität bedeutet doch nicht anderes wie: Ich halte mir alle Türen offen, vor allem die, durch die das Geld herein kommt.
    Seit 2008 wurde es vorsätzlich unterlassen, die "Finanzmarktregulierung" auch umzusetzen. Europas Geld ist lange woanders. Luxemburg Leaks ist doch lange vergessen, weil gebetsmühlenartig die schuldige Sau des säumigen Schuldners durchs globale Dorf getrieben wird.

    Ja, das wissen wir seit 2008, dass wir ohne globale Übereinkünfte bezüglich angemessener Verteilung von Eigentum, unsere Verantwortung nach Grundgesetz nicht erfüllen. Bin gespannt, ob das Thema nicht beim deutschen Verfassungsgericht landet. Wird die Krise weiter zum Ausleben von Profilneurosen benutzt, ist kein ausreichend abgestimmtes Verhalten (auf globaler Ebene) zu erwarten, das ein Gegengewicht (zu den Bandwürmern) bieten könnte.

    Wir müssen uns diesen Schwachsinn vergeben und ihn loslassen. Loslassen ist jedoch nicht die Sache des Egos. Wir haben ein globales Ego Problem, das ist unser einziges Problem.

  10. #60
    andere/dimension
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    Globales Ego ist für mich ein nur schwer zu verstehender Begriff...weil er Gegensätze vereinen soll. Es gibt das eigene und ein gemeinsames Interesse - daran wird man nichts ändern können. Das Löwenrudel jagt gemeinsam, aber wenn es um das Fressen geht...gilt das Recht des Stärkeren. Es gibt noch ein drittes Interesse - das der Natur! Das Recht des Stärkeren durchzusetzen ist für den Fortbestand der Rasse unverzichtbar. Hier kollidiert unser Verstand mit unserem natürlichen Instinkt. Als Mensch haben wir fast exklusiv ein Gefühl für Gerechtigkeit. Das Dilemma dabei; die Ausprägung hängt stark von Erziehung und Erfahrungen ab - deshalb schlage ich gerne nochmal die Brücke und komme auf den Werte - Unterricht zurück, mit dem man zur Zeit in manchen Ländern experimentiert. Das ist genau der richtige Weg. Ich muss eine harmonisiertes Bewusstsein für soziale Werte schaffen, will so etwas wie ein globales Ego in die Köpfe pflanzen.

    Folgende Situation:

    Du bist Oberhaupt einer 5-köpfigen Familie. Ihr bekommt ein Stück Land und etwas Vieh zugewiesen. Ihr dürft euch nur von dem ernähren was Land und Vieh hergeben. Ihr könnt weder etwas dazu kaufen, noch tauschen . Für das was ihr anbauen wollt, bekommt ihr einmalig die dafür benötigte Saat. Betreibt ihr Misswirtschaft, müsst ihr verhungern. Eine weitere Bedingung ist, dass alle Entscheidungen demokratisch per Abstimmung getroffen werden. Jede Stimme das gleiche Gewicht - das gilt auch für den 5-jährigen Lukas. Bei einer Pattsituation 2/2/1 muss sich die einzelne Stimme einer der beiden zweier-Stimmen anschließen. Bei 5 verschiedenen Stimmen wird neu abgestimmt. Bleibt das Ergebnis das gleiche, entscheidet das Los. Für das erste Jahr wird Essen zur Verfügung gestellt.
    Diese Fragen sind zu klären:

    1. was will jeder Einzelne (Ego)
    2. was ist möglich (geben Land und Klima her)
    3. was macht Sinn

    zu 1: Du liebst Kartoffeln, deine Frau möchte Weizen, weil man daraus so vieles machen kann. Der kleine Lukas denkt überhaupt nicht ans Essen, möchte einen Fußballplatz haben. Sein älterer Bruder Johannes möchte Feldsalat anbauen - und Jennifer, die Prinzessin der kleinen Familie, besteht auf den Anbau von Obst, denn sie liebt Süßes.
    zu 2: alles wäre möglich

    zu 3: wir müssen bedenken, dass wir entweder ganzjährig ernten können, oder aber etwas anpflanzen das gut lagerbar ist uns uns über die unfruchtbare Zeit hinweg bringt. Die Kartoffel ist schon mal gut - sie ist robust, witterungsbeständig , nahrhaft und gut lagerbar. Deine Frau nickt, die Kinder schauen gelangweilt in die Luft. Beim Weizen bist du schon skeptischer, man braucht, um eine vernünftige Menge zu erhalten, viel Land, zudem ist das Risiko eines Ernteausfalls relativ hoch. Deine Frau schüttelt den Kopf und bezeichnet dich als einen Pessimisten, so wie sie ihn schon seit 15 Jahren kennt. Die Kinder schauen weiterhin gelangweilt in die Luft. Der Fußballplatz, sagst du, kommt überhaupt nicht in Frage, das Land wird für wichtigere Dinge benötigt. Deine Frau schüttelt mit dem Kopf, Lukas beginnt erst leise zu Schluchzen um dann laut loszuschreien. Du bist der Meinung, dass das nicht dem globalen Regelwerk entspricht, da der Fußballplatz nicht dem eigentlichen Ziel, dem Überleben, dient. Deine Frau sieht das anderes, denn in ihren Augen ist das Glück eines jeden Einzelnen, Grundvoraussetzung für das kollektive Glück. Und wenn ihr Kind nicht glücklich ist, dann ist sie als Mutter bes auch nicht. Zudem stehe im Regelwerk nicht, dass zwingend Nahrungsmittel angebaut werden müssen. Du stellst den Fußballplatz zurück und kommst direkt zum Feldsalat. Der schmeckt zwar gut, hat aber kaum Nährstoffe, wächst nur eine kurze Zeit, ist nicht lagerbar - und der Boden braucht lange um sich zu regenerieren. Deine Frau nickt, Johannes tippt eine SMS, Lukas weint immer noch und Jennifer kämmt sich die Haare. Ok, nächster Vorschlag; das Obst. wenn wir das Obst geschickt mischen, dann können wir über viele Monate ernten. Es hat die benötigten Vitamine und ist, wenn man es entsprechend verarbeitet und konserviert, auch lange haltbar. Allerdings brauchen wir Geduld, denn bis so ein Bäumchen was abwirft, das dauert seine Zeit. Alle nicken zustimmend, nur der kleine Lukas weint immer noch. Es wird abgestimmt: Jeder bleibt bei seinem eigenen Vorschlag, nur deine Frau hat sich auf die Seite der Kartoffeln geschlagen.
    Ergebnis:
    2x Kartoffeln
    1x Fußballplatz
    1x Feldsalat
    1x Obst
    Laut Regeln werden alle Vorschläge auch umgesetzt.
    Das Land wird in 5 gleichgroße Parzellen unterteilt.
    Auf zwei Fünfteln sollen die Kartoffeln angepflanzt werden und auf jeweils einem Fünftel der Rest.
    Da fällt dir plötzlich ein, dass ihr ja auch Weideland für das Vieh benötigt. Dein erster Gedanke; der Fußballplatz muss weg - was aber laut Regelwerk nicht geht, ausser jemand würde freiwillig auf die Umsetzung seines Wunsches verzichten. Du machst den Vorschlag, dass jeder auf ein Fünftel seines Fünftels verzichtet, um dieses, der Allgemeinheit dienend, als Weideland zur Verfügung stellst. Lukas schreitet seinen potentiellen Fußballplatz ab und stellt fest, dass dieser ohnehin schon viel zu klein ist. Er möchte nichts von seinem Land abgeben. Also beschließen alle anderen jeweils ein viertel ihres Fünftels aufzugeben. Schließlich essen alle gerne Fleisch - und ohne Weideland keinen Schinken. Zum Regelwerk gehört auch, dass alle zu gleichen Zeiteinheiten an allen Arbeiten beteiligt sind - dafür werden Zeitkonten eingerichtet. Alter - und geschlechtsspezifisch gibt es Abweichungen von bis zu 30% nach oben und bis zu 50% nach unten. Ist jemand krank, dann geht er mit seiner Zeit nicht ins Minus. Fallen unterschiedliche Arbeiten gleichzeitig an, hat man vorher schon, nach den Möglichkeit eines jeden Einzelnen, festgelegt... wer wo hinlangt.
    Dem globalen Ego, so glaubt man, ist man nun ein großes Stück näher gekommen.
    Die Saat ist ausgeworfen, die Fußballtore stehen - auf das Obst wird man noch ein paar Jahre warten müssen.
    Ein paar Monate später. Der Kartoffelkäfer hat die komplette Ernte vernichtet. Feldsalat gibt es gerade keinen und die Obstbäumchen haben gerade mal ihre ersten Fühler ausgestreckt.

    ----------- Fortsetzung folgt ----------------

    Zwischenfazit:

    Die Katastrophe zeichnet sich ab. Die Natur sieht vor, dass sich der Stärkere, in diesem Falle der Vater, durchsetzt. Beim Löwen wird diese Stärke durch die Mähne, die Muskeln, die Größe und das Gebiss demonstriert. Beim Menschen sollten es die Intelligenz, die Erfahrung, der Weitblick sein. Eine konsequent gelebte Demokratie kann auch das Ende bedeuten.

    Jeder Mensch weiß, dass wir Raubbau an unserem Planeten betreiben - und kein Mensch will das. Das globales Ego gibt es somit schon. Selbst wenn ich kein eigenes Ego habe, das mit dem globalen konkurriert, heißt das noch lange nicht...dass ich im Interesse des globalen Egos handle. Neben dem Ego gibt es noch viele weitere Faktoren, wie z.B. die Motivation, die Energie, den Mut, den Willen, den Glauben.....

    Du kannst dich mit 7,5 Milliarden Menschen drauf verständigen was mit dem Land X gemacht wird - ich wette mit dir, dass dann ein paar Millionen andere kommen und sagen dieses Land wäre heilig, weil vor 3000 Jahren der Prophet Y dieses und jenes dort verkündigt hat - und so dürfe es niemand betreten und bewirtschaften - und schon gar nicht, wenn es sich dabei auch noch um Ungläubige handelt. Der Glaube ist der größte Gegner der Vernunft - und leider, so scheint es, auch noch ein unbezwingbarer. Wir können die Menschheitsgeschichte immer wieder unter anderen Voraussetzungen von vorne anfangen lassen und du wirst sehen, dass sie jedes Mal am Glauben scheitert. Die Kausalität ist nur schwer zu begreifen, ich weiß, aber egal welches Beispiel du dir auch ausdenkst und es ewig fortspinnst, du wirst sehen...dass jedes Experiment spätestens am Glauben scheitert. Die Ukraine - Krise, ja selbst die Griechenlandkrise, sind retrospektiv betrachtet Glaubenskrisen. Die "Grenzen" dieser Welt basieren allesamt auf Glaubenskriegen - wer eine grenzenlose Welt möchte, der muss auf seinen Glauben verzichten lernen.

    Der Glaube ist das Schwert der Ignoranten - und er ist deshalb so gefährlich, weil er das Wissen, den Verstand und die Vernunft unterwandert und sich gerade dadurch legitimiert sieht. Du kannst tausend Fakten, Beweise, Zeugen anschleppen - der Gläubige sagt: "Ich glaube aber etwas anderes" - und beendet damit die Diskussion. Jeder Atheist oder Agnostiker weiß, dass man mit einem Gläubigen nicht vernünftig diskutieren kann, sobald man auf die philosophische Ebene gelangt. Auch ein Grund, warum so viele große Philosophen Atheisten oder Agnostiker waren, bzw. sind. Der Gläubige kann nicht gleichzeitig Philosoph sein, weil er nicht alle Strömungen zulässt und im Geiste nicht frei ist. Will man die Welt grundlegend zu einer besseren verändern, muss man die Gläubigen außen vor lassen - da man aber für grundlegende Änderungen möglichst alle ins Boot bekommen muss, dreht man sich hier im Kreis.

    Die Masche mit dem Glauben funktioniert deshalb so gut, weil die Religionen moralische und ethische Werte auf die Fahne schreiben. Das ist gleich in doppelter Hinsicht eine Verarschung. All diese Werte gab es schon vor diesen Religionen - und gerade sie sind es, die diese ständig mit Füßen treten. Vergebung/Gnade...christlich besetze Begriffe. Schon Ramses II hat, und das ist sogar dokumentiert, hat gegenüber dem syrischen König Gnade gezeigt...ihn verschont und ihm vergeben. Das sind keine christlichen Werte, sondern menschliche. Wir müssen diese Phantasten von ihren Sockeln holen und ihnen zeigen was wir ihnen zu verdanken haben...Kriege...Elend...Vorteilsnahme...Korruptio n...usw

    In jeder großen Weltreligion, außer dem Judentum, ist das Leben nach dem Tod das zentrale Thema. Im Umkehrschluss könnte man sagen: "Der Glaube basiert auf der Feigheit vor dem Tod".
    Dafür gibt es auch jede Menge Indizien. Wie wir wissen, haben sich die Alten Ägypter sehr intensiv mit dem Leben nach dem Tod befasst - und Moses war ein Erbe Echnatons, dem Erfinder des Monotheismus.
    Dass dies u.a. auch von Sigmund Freud so vertreten wurde, einem Philosophen und leidenschaftlichen Agnostiker,....was meine Aussage im Artikel zuvor unterstützt, ist jetzt eher Zufall.

    Was das alles mit Griechenland zu tun hat? Na ganz einfach; schaue man sich mal an...wer da alles mit wem verhandelt hat - dann wird man schnell merken: Hier haben Christen mit Christen verhandelt, um letztendlich zu einem sehr unchristlichen Ergebnis zu kommen. Na dann....

    Jesus wäre auf den Feldberg gestiegen, hätte Schäuble zu sich gerufen und ihn, ob seiner hartnäckigen Haltung gegenüber den Griechen, ermahnt. Dieser hätte dann den Griechen alle Schulden erlassen, das deutsche Sauerteigbrot und den Nordseefisch unter den Griechen verteilt und sich entschuldigt. O wie christlich wäre das denn gewesen! Amen.

  11. #61
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    Ego ist schwer zu definieren, Aerolith meint, wir können nicht darauf verzichten. Was auch die Ansicht der Sufis trifft - alles war wir hier tun können, tun wir durch das Ego als Antriebsmotiv, das einem MANGEL abhelfen möchte. Mangel und Abwendungsstrategie, Angst, Schuld und Druckwirkung.

    Die globale Seele geht auf etwas zu, das eine Sogwirkung besitzt, handelt aus innerer Fülle, nutzt emotionale Annäherungsstrategien, vergibt die Fehler der Vergangenheit und hebt damit die Wirkungen für die Zukunft auf.

    Das globale Ego handelt unbewusst, die Gesamtseele wächst mit der Bewusstwerdung ihrer selbst und entwickelt Unterscheidungsfähigkeit, indem sie schon die Seele im Gegenüber sieht, obwohl noch das Ego spricht.

    Egos sind getrennt, Seelen sind verbunden.

    In Ägypten wurde das Ego als Diener betrachtet, der sich zum Herrscher über die Seele aufgeschwungen hat. Wir übergeben das Ego an die Seele. Es zu bekämpfen würde uns zerreißen, es ist wie "durchgeknallter Verwandter": Wir gehen nicht wirklich gern mit ihm unter Menschen, doch wir können ihn auch nicht verleugnen - er ist eben Teil der Familie.

    Allerdings hören wir nicht auf das, was uns ein "verrückter Verwandter" aus seinen Fehlwahrnehmungen heraus als individuell "vorteilhaft" verkündet, weil er die Gesamteinbindung der Situation offensichtlich wiederholt verzerrt wahrnimmt. Es nutzt nichts, ein geldsüchtiges globales Ego zu bestrafen - es weiß ja nicht, was es tut.

    Gleiches gilt für Banker, Päpste, Richter und alle anderen Mietmünder: Sie vertreten ein partielles Ego institutioneller Form, daran erkrankt die Seele. Totalität unverzerrter Wahrnehmung wird Erkenntnis genannt und ist eine Sache der Seele, nicht des Verstandes.

    Mit dem Verstand gedacht, blicken wir auf unzählige unlösbare Problemlandschaften mit vielfältigen Ursache- und Wirkungsblöcken.

    Mit der Seele gedacht haben wir zwar einen bekloppten Verwandten an der Backe, aber wir lernten, ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Indem wir uns den Tag vom Ego nicht verderben lassen und trotzdem Freude fühlen, wird es seiner Wirkung enthoben und damit liebevoll entmachtet.

    Vom Ego kommt die Angst, von der Seele die Liebe. Der Verstand allein ist nicht zufrieden. Als Werkzeug der Seele findet auch unser endlos brabbelnder Verwandter, der Mitarbeiter in der linken Hemisphäre, mal staunend und sprachlos, sieht er das Licht der globalen Seele aufleuchten.

    Sorry, falls das vorher undeutlich beschrieben wurde.

    Zitat Zitat von andere/dimension Beitrag anzeigen
    Jesus wäre auf den Feldberg gestiegen, hätte Schäuble zu sich gerufen und ihn, ob seiner hartnäckigen Haltung gegenüber den Griechen, ermahnt. Dieser hätte dann den Griechen alle Schulden erlassen, das deutsche Sauerteigbrot und den Nordseefisch unter den Griechen verteilt und sich entschuldigt. O wie christlich wäre das denn gewesen! Amen.



    Nee, er hätte ihm bedingungslose Liebe und Mitgefühl geschickt und den Heiligen Geist gebeten, die Unordnung in seinem neuronalen Netz aufzuräumen. Ein Wunder wäre es, die Zeit bis dahin so zu verkürzen, dass es seine eigene freie Entscheidung aus Einsicht heraus abbildet.

    Ein Irrtum, Fehler oder sonstiger "Hilferuf des Egos" als negatives Zuwendungsspiel, verdient keine Bestrafung sondern die Berichtigung.

    Daneben konnten wir den Fisch, die Brote und den Weizen noch nicht richtig verdauen. Wir haben ja noch Milchzähne...

    3. Was macht Sinn?

    Gibt es etwas, das für alle Sinn machen würde?

    Ohne Sinn und Bedeutung ist keine dauerhafte Übereinstimmung aller Teilzielbereiche durchzuhalten.

    Die Familie findet Sport wichtiger als totes Tier und spart auf diese Weise sieben Achtel Anbaufläche.

    Gute Idee mit den Zeitkonten, gerade junge Familien hätten Entlastung im Zeitmanagemant verdient.

    Global könnten wir Arbeitszeit, Umweltschäden, Flächenfraß und das Leid der Tiere in dem Maß begrenzen, in dem wir freiwillig weniger geknechtetes totes Tier mitsamt seiner Stress- und sonstigen Hormone aufnehmen.

    Wir könnten schon heute 12 Milliarden Menschen ernähren. Weniger Tierhaltung wäre sachlogisch und marktgerecht, müsste die Schadschöpfung in den Preis eingerechnet werden:

    Dieses Kilo Rindfleisch aus Südamerika benötigte 36 000 Liter Wasser und 9 Kilo Tierfutter pro Kilo Fleisch.

    Zahl hier mal 36 Kubikmeter Wasser zu rund 2 Euro im Bundesdurchschnitt = 72 Euro nur für Wasser.

    Zahl hier mal, wie die Holländer, für die Entsorgung der Gülle in Niedersachsen.

    Zahl dann noch die Gewässerschäden und den anteiligen Ausfall des abgeholzten Tropenwaldes.

    Wer das verursachungsgerecht bezahlen kann, soll Fleisch futtern. Daher: Globales Verursacherprinzip, inklusive Produktbilanzen und an den tatsächlichen Kosten orientierte Schadschöpfungsabgaben. Wenn das Kilo Rind den Planeten soviel kostet, ist die Entscheidung, Fleisch essen zu wollen, zumindest mit der eigenverantwortlichen Übernahme der Umweltschäden zu verbinden.

    Das wäre MArktwirtschaft - die Schäden auch beheben zu müssen, die "schmutzige PRoduktion" des globalen Egos anrichtet. Sache der Seele ist es nicht.

    Es sind überall die gleichen Egos, die uns regieren. Schäuble hat die Erbschaftssteuer "reformiert": Im Rahmen einer "Bedürftigkeitsprüfung" darf sich der Reiche arm rechnen. "Es seien derzeit keine "Gestaltungsmöglichkeiten" bekannt, die darauf schließen lassen, dass die Steuer umgangen werden kann.

    Papier, der Papiertiger vom Verfassungsgericht, meint, die Reform werde wohl wieder beim Verfassungsgericht landen. Erfolg für die Monetaristen: Wieder einige Jahre gespart, wieder einmal das Geld geschützt.

    Vom IWF ist zu hören, dass alle wussten, dass schon das erste Rettungspaket nicht funktionieren kann.

    Die Reichen verschieben die Lasten global zu den Armen. Diese Staatsordnung in Europa, ohne Verfassung und einheitliche Steuerstandards, ohne europäische Perspektive, ohne Sinn und Verstand - ist nicht geeignet, den Forderungen unserer Verfassung gerecht zu werden.

    Der Luxemburger Finanzminister rät Deutschland, nicht so dominant aufzutreten. AHA, der Steuerschmarotzer Luxemburg sagt: Halt die Fresse und bezahl gefälligst den europäischen Untergang.

    Von den Steuerparadiesen der Queen (Guernsey, Jersey) im Ärmelkanal spricht niemand, Von der City in London und ihrer Verflechtung spricht niemand. Sie sind einfach unzurechnungsfähig, wir brauchen eine europäische Alternative zum bisherigen Schwachsinn.

    Erst am nationalen Ego können wir erkennen, uns nach einer globalen Seelengemeinschaft zu sehnen. Einfach nach einer angenehmen Reise, ohne diesen permanenten Dauerstress der Massenmenschhaltung in einem viel zu kleinen Käfig voller Lobbyisten.

    Das globale Ego ist ein Käfig voller Lobbyisten und die globale Seele wird darin vom schneller Profit aufgefressen.

    Aber die Liebe hegt keinen Groll darüber. Ohne die globalen Egos, wie Blackrock, Goldmann-Sachs und das Atomkartell, um nur einige zu nennen, die sich in der globalen Ausbeutung einig sind, hätten wir nicht erkennen können, was wir wirklich wollen.

    Das kann nicht der Wille des Planeten Erde sein. Sich gegen die Erde zu entscheiden, trennt uns von wirksamen Funktionen unseres Mitschöpfertums.

    Zu dem, was Christus in dieser Situation getan hätte:

    Er hätte die Zeit beschleunigt, die wir zum Lernen benötigen. Das Lernprogramm ist jedoch die Absicht des Alls, wir können nur die Zeit bestimmen, wann wir zu der Einsicht kommen, etwas anderes auswählen zu können.

    Würden sieben Milliarden Seelen bemerken, dass sich das kollektive Ego in eine kollektive Seele verwandelt, würden wir lernen, kollektiv mit der Erde durch die Zeit zu reisen. Nicht gegen sie. Ohne den Zustand der Erde in die Vermögensentwicklung einzubeziehen, sind alles Milchmädchenrechnungen ohne SUBSTANZ.

    Virtuelle Finanzwelten sind Illusionen. Wir beten Illusionen an und wundern uns, wie irreal uns diese reine Rationalität erscheint.

    "Die Vorteile überwiegen die Nachteile", sagte Frau Merkel am Montag. Für wen? Für die Menschen in Europa ist dieser unauflösbare Dauerproblemzustand derart belastend, weil er keine Handlungsspielräume bietet, die an der Ursache ansetzen: Der global unverstandene Eigennutz der globalen Geldanbetergemeinschaft. Geldwirtschaft ist eine Religion und sie glauben daran. So gesehen ist es der Glaube an den IRrtum, den wir verlernen sollten.

    Sie können nicht aufhören, an die Illusion zu glauben, da es die Welt ihres Egos ist. Die Seele ist im Jetzt. Das Ego reibt sich die Hände, die Menschheit bis zum Jüngsten Tag versklavt zu haben.

    Wann ist ein Tag jünger als der heutige? Wann wäre es der Jüngste Tag und altern nicht alle Tage gleich schnell?

    Was wäre ein jüngerer Tag für Europa?

  12. #62
    andere/dimension
    Laufkundschaft
    Zitat WirSindIchBin

    Die Familie findet Sport wichtiger als totes Tier und spart auf diese Weise sieben Achtel Anbaufläche.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Wie haben eine demokratische Familie. Mag sein, dass der ein oder andere Vegetarier ist...aber alle?...statistisch gesehen eher unwahrscheinlich. Das wäre nur dann so, wenn die Eltern die Kinder beeinflussen...indem sie erst gar kein Fleisch anbieten und bezüglich Fleisch Horrorgeschichten erzählen. Es gibt Veganer - und Vegetarier -Familien, wir benötigen aber für unser Experiment eine repräsentative Durchschnittsfamilie. Wenn die Kinder sich irgendwann dazu entschließen keine Fleischesser mehr zu sein, dann ist das ok - dann steht ihnen mehr Fläche zur Verfügung...die sie dann für andere Dinge nutzen können.


    Global könnten wir Arbeitszeit, Umweltschäden, Flächenfraß und das Leid der Tiere in dem Maß begrenzen, in dem wir freiwillig weniger geknechtetes totes Tier mitsamt seiner Stress- und sonstigen Hormone aufnehmen.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Das stimmt, aber so weit sind wir noch gar nicht. Unsere Familie stellt dem Vieh ausreichen Fläche zur Verfügung, behandelt es gut und mischt keine Hormone unters Essen.

    Wir könnten schon heute 12 Milliarden Menschen ernähren. Weniger Tierhaltung wäre sachlogisch und marktgerecht, müsste die Schadschöpfung in den Preis eingerechnet werden:
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Gute Idee, nur würde ich es nicht Schadschöpfung nennen. Schaden = negativ besetzt, Schöpfung = positiv besetzt
    Ich würde es als "Ethikumlage" bezeichnen. Denn um was geht es? Es geht um Gewohnheit, Brauch, Sitte...das alles seinen Preis hat. Es ist nicht notwendig Fleisch zu essen, aber wir sind es so gewohnt. Umlage deshalb weil...wenn ich Fleisch vom Biobauern hole und sage dieses ist ethisch und moralisch einwandfrei und vertretbar und was der andere isst ist dessen Sache....sich nichts ändern wird. Es wird also immer teuer (einwandfrei) und billig (bedenklich) geben. Angenommen das Biofleich kostet 20 Euro das Kilo und das konventionelle Fleisch 10 Euro das Kilo, dann wird es nichts bringen...wenn ich beide Sorten um jeweils eine Euro (den ich zur Schadenregulierung verwende) teurer mache. Ich muss von den 20 Euro (für das Bemühen Bräuche und Sitten zu ändern) einen Teil auf das "billige" Fleisch umlegen. Dabei muss ich berücksichtigen, zu welchen Anteilen das eine oder das andere Fleisch verzehrt wird. Wird zu 20% Biofleisch gegessen und zu 80% konventionelles, dann wird in der entsprechenden Relation umgelegt.
    So werden dann irgendwann das Biofleisch und das konventionelle Fleisch das gleiche kosten...z.b. beide 15 Euro das Kilo. Erst dann wird der Konsument sagen, dass er dann auch gleich Bio nehmen kann. In unserer Gesellschaft passiert aber genau das Gegenteil - bezahlen tut derjenige, der sich ethisch und moralisch weiterentwickelt. Der Massenhaltungsbetrieb muss indirekt den Biobauern subventionieren.
    Wir brauchen jetzt noch einen Werterhaltungskoeffizienten, mit Hilfe dessen Werterhaltungsaufwendungen umgelegt werden. Wird also nun 1 Euro pro verkauftem Kilo zur Regulierung benötigt, müssten die Biobauern theoretisch 20% davon tragen, die konventionellen Betriebe 80%. Anhand des Koeeffizienten aber, wird der Biobauer mit einem (theoretischen) Abschlag bedacht. Das würde heißen, dass die konventionellen Betriebe den theoretischen Anteil (20%) der Biobauern übernehmen müssen und statt 80 Cent nun vielleicht sogar 1,04 Euro auf ihr Fleisch aufschlagen müssen. Das Biofleisch wird nicht billiger, aber das konventionelle teurer. So erhalte ich den Anreiz Biofleisch herzustellen und zu konsumieren und motiviere den konventionellen Viehbauern die Seite zu wechseln. Umso mehr Biobauern es gibt...auf um so weniger konventionelle Betriebe wird umgelegt - ihr Anteil an der Ethikumlage wird irgendwann so groß, dass es für sie keinen Sinn mehr macht. So "erziehe" ich Konsument und Produzent gleichermaßen und schaffe ein Bewußtsein für mein Handeln.

    Durch den Begriff "Konsumverhalten" bagatellisieren wir unser Handeln. Die bewusste "Tat" müsste besser zum Ausdruck kommen, die Verantwortung jedes Einzelnen mehr herausgeschält werden. Es klingt nach Herdenverhalten und beinhaltet bereits eine Entschuldigung. Es klingt nach: "Wie verhalten wir uns gegenüber den Produkten und deren Produzenten" - es ist eine defensive Sichtweise auf die Dinge.
    Erweckt den Eindruck, als würden wir mit unserem Verhalten nur reagieren - dabei sind wir als Konsument in erster Linie ein Aggressor. Nicht die Industrie bestimmt was wir konsumieren, sondern wir bestimmen was die Industrie uns zur Verfügung stellt.

    In den Medien werden die Mastbetriebe angeklagt als Täter und wir als Opfer hingestellt - als Opfer, die daran etwas ändern können und sollen. Dabei sind wir die Täter und die Mastbetriebe die eigentlichen Opfer. Der Schlachter lernt in seiner Ausbildung nicht wie man gegen Ethik und Moral verstößt - das lernt er erst durch uns.

    Wir Deutsche sind Weltmeister im sammeln von Treuepunkten. Dabei spielt die Qualität der Produkte keine Rolle, sondern nur wie oft und in welchen Massen wir sie kaufen. Wie wäre es denn mit Werterhaltungspunkten für Ressourcen schonende Produkte?

    Ergänzend möchte ich noch sagen, dass es nur wenig Sinn macht alles über Gesetze und Verordnungen zu regeln - die können zwar etwas anstoßen, eindämmen...oder regulieren, sie führen aber keine gesellschaftliche Veränderung herbei. Beispiel: Es gibt durch härtere Strafen heute deutlich weniger Alkoholfahrten als vor 30 Jahren, jedoch ist der Autofahrer kein bisschen klüger geworden. Vor 30 Jahren gab es kaum Kontrollen, wenn...dann war es der Dorfpolizist aus der Skatrunde - und der ließ dich weiterfahren. Selbst wenn der Führerschein weg war...war das kein Drama, denn dein Arbeitsplatz war gleich um die Ecke und du konntest ihn für ein halbes Jahr auch mal mit dem Fahrrad aufsuchen oder mit dem Bus erreichen. Heute kennst Du den Polizisten nicht mehr und dein Arbeitsplatz ist 100 KM weg - du kannst es dir also nicht mehr erlauben ein Risiko einzugehen. Es darf jedoch nicht sein, dass die Angst zum Hüter der Moral wird. Es sollte die Vernunft sein. Moralisch gesehen hat sich gar nichts geändert - ganz im Gegenteil! Ich erinnere an die Alkoholfahrt von Frau Käsmann, die von der Öffentlichkeit nicht abgestraft...sondern bagatellisiert wurden. Sie ist eine Geistliche und zudem noch eine recht sympathische Frau...das wiegte mehr als die Straftat. Was lernen unsere Kinder daraus? Diese Frau tritt heute noch regelmäßig in den Medien auf und will uns etwas von Ethik und Moral erzählen. Das ist einfach nur ein schlechter Witz! Das hat auch viel mit unserer schnelllebigen Welt und unserem Gedächtnis zu tun. Das Kurzzeitgedächtnis gewinnt immer mehr an Bedeutung - Werte wie Ethik und Moral, die normalerweise im Langzeitgedächtnis verankert sind, kommen gar nicht mehr zum Zug.

  13. #63
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    AW: Globales Ego

    Zitat Zitat von andere/dimension Beitrag anzeigen
    Durch den Begriff "Konsumverhalten" bagatellisieren wir unser Handeln. Die bewusste "Tat" müsste besser zum Ausdruck kommen, die Verantwortung jedes Einzelnen mehr herausgeschält werden. Es klingt nach Herdenverhalten und beinhaltet bereits eine Entschuldigung. Es klingt nach: "Wie verhalten wir uns gegenüber den Produkten und deren Produzenten" - es ist eine defensive Sichtweise auf die Dinge.
    Erweckt den Eindruck, als würden wir mit unserem Verhalten nur reagieren - dabei sind wir als Konsument in erster Linie ein Aggressor. Nicht die Industrie bestimmt was wir konsumieren, sondern wir bestimmen was die Industrie uns zur Verfügung stellt.


    Genau, aber abgestimmtes Verhalten scheint noch ausbaufähig. Unsere "Geiz ist geil" Mentalität wirkt so aggressiv. Werterhaltungskoeffizient klingt schöner, danke dafür. Ethikumlage ist geradezu genial. Eine freiwillige globale Ethikumlage der "Philantropen", um ein geeignetes Übergangssystem einerseits und einen langfristigen Zukunftshorizont andererseits auszubauen.

    Ein vorhandener, möglicher Ansatz bezüglich der Ethikumlage besteht darin, die ökonomische und ökologische Prduktlebenszyklen inklusive Recyclings- und Entsorgungskosten in die Kalkulation des jeweiligen Herstellers und damit im Kaufpreis wirksam werden zu lassen.

    1.Die Billigwaschmaschine kostet 239 € und hält 4 Jahre, Energieklasse B (5 KW / Wäsche = 1,50 € * 100 Wäschen / Jahr = 500 KW = 150 Euro p.a.
    2.Die Mittelklasse kostet 479 € und halt 7 Jahre, E-klasse A (4 KW / = 1,20 € *100 = 400 KW = 120 € p.a.
    3.Die Oberklasse kostet 1198 € und hält 11 Jahre, E-Klasse A+++ (2,33 KW * 100 = 233 KW = 70 € p.a.
    4 Die Solarwaschmaschine liegt als Patent in der Schublade, kostet zu den Varianten 1-3 für das "Solar-Kit" 250 Euro mehr und verbraucht keinen Strom in 4 - 11 Jahren


    1. Gesamt: 239 € KP + (4*150) = 839 € in 4 Jahren, daher durch 4 = 209, 75 € Kosten p.a., 2000 KW/ 4 Jahre
    2. Gesamt: 479 € KP + (7 * 120) = 1319 € in 7 Jahren, daher durch 7 = 188,5 € Kosten p.a., 2199 KW/7 Jahre
    3. Gesamt: 1198 € KP + (11* 70) = 1968 € in 11 Jahren, daher durch 11 = 178,9 € Kosten p.a. 2583 KW/11 Jahre

    4.1. 239 € + 250 € (Solar-Kit) in 4 Jahren = 489 € / 4 = 122,25 € p.a.
    4.2. 470 € + 250 € SK in 7 Jahren = 720 € / 7 = 102,84 € p.a.
    4.3. 1189 € KP + 250 SK in 11 Jahren = 1439 / 11 = 130, 82 € p.a.

    Wird eine Ethikumlage nach KW / Jahr als "Werterhaltungsbeitrag" (?) analog zu den bisherigen Verschmutzungszertifikaten der Industrie in die Kalkulation des Unternehmens eingereichnet, wird klar:

    Eine Ethikumlage nach KW wäre für den Endverbraucher ein Anreizmoment, energieeffiziente Produkte (hier 4.3. statt 4.2.) als langfristig günstiger anzusehen.

    Würde die Produktbilanzierung auf allen Produktionsstufen verursachungsgerecht weitergegeben, und der Werterhaltungskoeffizient wie die "Mehrwertsteuer" kumulativ weitergegeben, könnten wir von Preiswahrheit sprechen.

    Preisklarheit ist es, die ökologischen und sozialen Folgen dieser Form von Produktion im Preis wiederzufinden. Dazu wäre die Nutzungsdauer in Relation zum Ressourceneinsatz zu bringen: Ob ich die Waschmaschine nach 4, 7 oder 11 Jahren entsorgen muss und dabei anteilig mehr Produktionsmitteleinsatz verursache, würde diese Relation ebenso zu korrigieren sein. Auch die Entsorgung ist auf 11 Jahre gesehen, wiederum günstiger.

    All diese ganzen tollen Modelle verrotten in den untersten Schubladen.

    Um zu wissen, was wir bräuchten, müssten wir wissen, was wir langfristig wollen. Die bewusste Tat sollte sich auch finanziell lohnen. Die Solarwaschmaschine gibt es schon. Miele hat das Patent gekauft und es liegt in deren Schublade. Innovationen könnten ja globales BIP kosten. Niemand bemerkt, dass niemand mehr nach Innovationen ruft?

    Für China wäre es ein cooles Modell, sie könnten beim Kraftwerks- und Netzausbau eine Menge sparen. Jede Woche geht dort ein Kohlekraftwerk ans Netz, Strom für Waschmaschinen sind ein wesentlicher Faktor in der Berechnung notwendiger Grund- und Spitzenlasten.

    Danke für die Ideen.

  14. #64
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    AW: Globales Ego

    Das Beispiel mit den Waschmaschinen macht es anschaulich und transparent. Wir haben bereits viele Konstanten...sie in Werte umzuwandeln ist noch die einfachste Aufgabe. Schwierig wird es bei den Variablen.
    Zwar mag es lobenswert sein wenn ein Hersteller ein AAA+ produziert und der Konsument es kauft, aber ich muss auch den Weg hin zum Konsumenten bewerten. Es könnte ökologisch sinnvoller sein wenn ich z.B. ein B Klasse Produkt produziere und es vor Ort verkaufe...als wenn ich ein AAA+ Gerät produziere und es um die halbe Welt schiffe. Oft sind die Handelswege das eigentliche Problem. regulierend darf man hier nicht eingreifen...weil man ansonsten bestehende Handelsgesetze verletzt... aber ich kann "belohnend " eingreifen, z.B. über die Umsatz oder Lebensmittelsteuer. Die Frage darf nicht sein 7% oder 19% - der Spielraum muss größer werden, so dass dem Staat unter dem Strich nichts verloren geht...der Konsument aber bestimmen kann wie sich das verteilt. So könnte z.B. während der Saison ein Apfel aus Deutschland mit 5% besteuert werden, dafür der Apfel aus Israel mit 20%. Außerhalb unserer Saison könnte das umgekehrt sein - der deutsche Apfel 20% und der israelische 5%. Es ist nämlich ökologisch sinnvoller außerhalb der Saison einen Apfel zu importieren...anstatt einen den deutschen Lagerbeständen zu kaufen...da die Kühlung und Frischhaltung mehr Schadstoffe an die Umwelt abgibt als das Containerschiff aus Afrika...rechnet man es auf den einzelnen Apfel um. Aber wie gesagt, das ist mit den bestehenden Handelsgesetzen kaum umzusetzen. Dabei würde der Konsument viel dabei lernen - er würde sich fragen...warum der Apfel heute diesen und morgen jenen Betrag kostet.

  15. #65
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    AW: Globales Ego

    Transportkosten beinhalten bisher leider nicht die ökologischen Folgekosten. In einer Produktbilanz würden sie inklusive Werterhaltungskoeffizient den tatsächlichen Folgekosten entsprechen.

    Ich stimme Dir zu, neben den tatsächlichen Folgekosten (hier: Schiffstransporte ohne Feinstaubfilter) müssten die gesundheitlichen Folgen für die Menschen nahe den Hafenstädten einbezogen werden. Hier wird dann der ursächliche Zusammenhang wichtig, also im Grunde die Frage, wieviel mehr Menschen in Hamburg Atemwegerkrankungen bekommen, als in München oder Berlin.

    Gesundheit ist jedoch weder messbar, noch ein statischer Zustand. Lebensqualität, z.B. sich ein Appartement im Hafen mit Balkon zu kaufen, dort aber wegen der Schiffsdieselwolken nicht sitzen zu können, ist eine Minderung der Lebensqualität. Die Fenster nicht öffnen zu können, um frische Luft hereinzulassen, ist eine Einschränkung der Persönlichkeitsrechte.

    Wie wirkt es sich im Gesundheitswesen langfristig aus?

    Wir bräuchten eben globale Transparenz über all diese Daten, die dann auf dem Preisetikett aufgelistet sind.

    Wenn beim deutschen Apfel draufsteht:

    Produktpreis: 1,20 € pro Kilo, Ethikumlage 0,10 €, Werterhaltungskoeffizient 0,20 €, Transport und Ökobilanz 0,05 €, Wasserersatz 0,25 €, Handel 0,20 € = 2,00 €

    Würde beim israelischen Apfel stehen:

    Preis: 0,90 € pro Kilo, Ethikumlage 0,30 €, Werterhaltungskoeffizien 0, 35 €, Transport und Ökobilanz 0,45 €, Wasserersatz 0,70 €, Handel 0,50 € = 3,20 €

    Wie du sagst, bewusst gewählte Entscheidungen benötigen völlige Transparenz und vollkommene Information - das sind die zwei Hauptprämissen für die Funktion von "Märkten".

    Gleiches gilt für Politik, Finanzwirtschaft, Industrie und Handwerk - sind wir informiert über die Absichten, entstehen Transparenz und Vertrauen. Die langfristigen Absichten der Politik sind jedoch im Krisen- und Reparaturmodus nicht mehr zu erkennen.

    Sie reagieren, aber sind nicht mehr Hauptakteure. Sie wissen nicht mehr, was sie tun. Europa muss völlig neu gedacht werden. Demokratie kann kein statisches Konzept von vor 2000 Jahren bleiben, wir brauchen etwas Schwarmintelligenzbeteiligung, etwas Computerunterstützung, eine Zusammenführung aller Wissenschaften durch Zielvorstellungen, eine völlig neue Entscheidungshierarchie und neue Ideen, Technologien, Innovationen und Informationsverwendungsstrukturen.

    Wir werden zu Algorithmen in Rechnersystemen, die von den "Administratoren" gewerbsmäßig betrogen werden.

    Politik besitzt nicht die Information, nicht die Transparenz der "Abwärtsperspektive" und nicht den Einblick in Ursache und Wirkung von Entscheidungen.

    Allerdings müssen sie auch lediglich so tun, als wüssten sie, wovon sie reden. Herausreden können sie sich dann über die Mietmünder aus der Zunft des Kaufgutachtertums. Obwohl es an sich traurig ist, das es so ist, wie es ist, werden wir irgendwann etwas daraus lernen.

    Sind wir schon an dem Punkt, wo Politik einsieht, dass auch sie dringend etwas zu lernen hat?

    Abwendungsstrategien gegen das Erkennen eines Irrtums verzögern nur das Aufleuchten der Wahrheit, aufgehalten wird es dadurch nicht.

  16. #66
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    Was will denn der guteste Gabriel nun?

    Wir sollen die griechischen Superreichen nicht unterstützen?

    Ja warum machen wir es dann bis zur Selbstopferung?

    Wenn wir einen Irrtum erkennen, wie der "politische Erzengel Gabriel" nun durch Siegmar verkünden ließ, wie können wir dann damit fortfahren, ohne wahnsinnig zu sein?

    Erkennen sie ihren Irrtum, können wir die ganzen Verträge wegen "Sittenwidrigkeit" aufheben und einen Neustart wagen. Scheiß auf IWF und Weltbank - machen wir eben alle den Griechen und lassen die Kapitalisten auf ihren Forderungen sitzen. Ist eh nur Papier.

    Als Zuchtmeister für die Monetaristen haben wir Deutsche jetzt versagt. Wir lernen doch dazu.

    P.S.: Die Zahlen zur globalen Verschuldung reichen von 40 Billionen bis zu 199 Billionen.

    Gehen wir vom Mittelwert aus, sind es 120 Billionen und bei drei Prozent Zinsen 3.6 Billionen im Jahr, bei 7,2 Mrd. Menschen von jedem Globalbürger 500 Dollar.

    Wir lassen eine Milliarde Menschen hungern und alle zweieinhalb Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung.

    Aber die globalen Kapitalisten bekommen ihr Geld. Bis zur Selbstopferung von Mensch und Planet.

  17. #67
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Globales Ego

    das sind papierschulden, die ein federwisch beseitigen könnte. ich kann für die heutige zeit auch keine schlimemren wirkungen auf den gang der dinge erkennen, als dies vor hundert jahren bei sehr viel geringeren schulden der fall war. im gegenteil. ich glaube, die vielfältigen verflechtungen weltwirtschaftlicher und finanzieller art bewirkten eine mehrpoligkeit der machtzentren, also auch mehr möglichkeiten für aufstrebende gebiete.

    man sollte auch nie verkennen, daß die demokratie nichts anderes als kapitalismus ist. keine demokratie ist ohne stabile währungsverhältnisse denkbar. die erhaltung griechenlands in der EU ist zugleich ein kampf um die erhaltung des kapitalistischen wirtschaftssystems in griechenland, also um die demokratie.

  18. #68
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    AW: Globales Ego oder "Das Vierte Reich"?

    Gestern gerade die "Privatisierungsergebnisse" registriert:

    Fraport, also mehrheitlich die Stadt Frankfurt und das Land Hessen, bekommen die dreizehn griechischen Flughäfen, die Gewinn machen. Die Unrentablen bleiben im Staatsbesitz und werden dauernde Lasten, die Rentablen kommen ins Töpfchen der deutschen Unternehmen.

    Das die anderen Europäer dieses auch bemerken, und schon vom "Vierten Reich" sprechen, ist insoweit keine völlig unverständliche Reaktion.

    Zumal auch das DRK nun bemerkt, dass Einsätze bei Katastrophen im Ausland nicht ganz so gefährlich sind, als in Anwesenheit der deutschen Ewig-Gestrigen eine Zeltstadt aufzubauen. Als 1992 Lichtenhagen brannte, entzündeten wir Lichterketten. Ob uns in Europa langsam mal ein Licht aufgeht?

    Wenn sich die "Anderen" nur mit uns "Schmuddel-Nazis" an einen Tisch setzen, wenns um Asche geht,`brauchen sich die anderen NAZI-ohnen nicht wundern, entsprechen wir "kalt und buchhalterisch" den Vorstellungen vom alten und neuen Nazi.

    Fraport beweist, dass die "Leichenfledderei" der Ach-so bösen Hedgefonds" nunmehr von deutschen Staatsbetrieben ebenso genutzt wird, auf wirtschaftlicher Ebene eine Form von "Kolonialismus des Monetarismus" zu betreiben, die Europa mehr als vor den Kopf stößt.

    Es ist ein Schlag in die Fresse der europäischen Idee, diese "Kriegsgewinnler" im Kampf der Monetaristen gegen die Demokratie lachend GLOBAL über alle Menschenrechte triumphieren zu sehen. Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

    Für die Griechen ist es ein langfristiges Minus, das Reportageteam bekam zwar keinen Gesprächstermin, die entsprechende Vermögensverwaltung ließ auf Anfrage mitteilen, sie könne als langjähriger "Berater" der griechischen Flughäfen keine Zahlen veröffentlichen, sicherlich seien die Flughäfen jedoch lukrativ. Der zur "ABWICKLUNG" verdonnerte, NEUE griechische Minister meinte: "Es sei sicherlich ein langfristiger Schaden für die griechische Volkswirtschaft."

    Erst die "Privatisierung" der französischen Staatsbanken, dann die "Ost- Abwicklung" mit dem Treuhand-Wirtschaftsbetrug und dann Europa als Opfer des Monetariats. Wenn der Kapitalismus unseren Finanzminister am Nasenring durch die Arena führt, bleibt nur der Politikstreik.

    Solange es Politiker gibt, die dieses Possenspiel gezwungen sind, mitzuspielen, und nicht geschlossen zurückzutreten und die Wahrheit sagen, ist die Demokratie in ihrem Bestand gefährdet. Auf diese Art ist den Maßgaben der Verfassung nicht Rechnung zu tragen, die eineindeutig besagen, dass wir dem Frieden in Euoropa verpflichtet sind.

    Im Angesicht zweier Weltkriege wurde diese Verfassung geschaffen, eine erneute Übernahme des Staates durch eine Kriegswirtschaft zu verhindern. Nicht umsonst gibt es eine Exportkontrolle für Militärgüter.

    Apropos Militärgüter: Den Türken waren die Miltärgüter, die Frau von der Leyen an die Kurden verteilt hat, offensichtlich ein Dorn im Auge, weshalb sie nach Rücksprache mit Obama ihren Unmut über "unsere friedensstiftenden Maßnahmen" äußerten. Wenn deutsche Politik sofort nach dem Atomabkommen um Uran als Werbebotschafter der Industrie auftritt, wird die Lenkung des Staates durch das Großkapital deutlich, die nach Verfassung im Notfall eine Sozialisation (nicht Sozialisierung) geeigneter Vermögensanteile beinhalten kann, die zur Abwehr von Gefahren für den Bestand der Demokratie notwendigen Maßnahmen (zur Wiederherstellung verfassungsgemäßer Zustände) zu ergreifen.

    Das "Vierte Reich" ist nur noch vor dem Verfassungsgericht zu verhindern. Die Vergangenheit war nicht vorbei, sie hat nur geschlummert. Was war noch einmal die Schicksalsbelehrung nach dem "Krieg"? NIE WIEDER!

    Uns konnte nicht verziehen werden. "Spiel nicht den Schmuddelkindern", macht die Schmuddelkinder zu Schmuddelkindern. Die Ergänzung von altem West Geheimdienst und dem Stasi-Apparat entband eine Gestalt, die wir totgeschwiegen haben - und, die dennoch nur verdrängt im kollektiven Ego auf Wiederbelebung durch Zornesenergie gewartet hat. Wir erkennen uns in den Früchten des Zorns. Die Vergangenheit ist wirksam, solange Schuld verteilt wird.

    Wo wir bei kausalen Kinderspielen angelangt sind:

    Angefangen hat Hanibal (oder wars doch / auch Alexander), der damals mit den ganzen Elefanten über die Alpen kam und die ganzen Straßen über die Berge kaputtgemacht hat. Wenn der Dobrindt jetzt keine Asche für Straßen hat, wissen wir, warum: Wir spüren immer noch die alten Kriegsfolgen. Die ganzen Alpen sind völlig von Schluchten zerfurcht, kein Wunder, dass die Berghänge jetzt noch abrutschen - das müssen die Griechen erstmal überbieten.

    Da haben wir Germanen noch unweltschonend in Höhlen gehaust, als die Sklaventreiber schon unsere Alpen zur Trümmerlandschaft machten. Wer als die ganzen Elfanten hat die Steine da wohl überall verteilt? Ich fordere aufgezinste Reparationsleistung. Ist doch das Mindeste.

    Zwar etwas zivilisierter, sitzen die Sturmtruppen des Vierten Reiches in den Scherbentürmen des Moneatriats, doch ihre Zerstörungskraft ist größer als "damals".

    Sie sind nicht anwesend und regieren doch mit unbeugsamer Hand.
    Sie sind nicht sichtbar und doch opfern wir ihnen unser Leben.
    Sie sind kalt und der Mensch ist nur eine Zahl: 25 000 Euro kostet das Germanwings-Opfer, 2000 Dollar das Menschenleben, das in Indien für gefälschte deutsche Pharma-Gutachten geopfert wird.

    Und doch besitzen sie keine Macht über unseren Geist.

    Angefangen mit den Kriegen hat die Gier. Die menschenverachtende Gier ist das globale VIERTE REICH.

  19. #69
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Zitat WirSindIchBin

    Angefangen mit den Kriegen hat die Gier.
    Ich tippe da mal eher auf das Misstrauen als Grund für den ersten Krieg. Danach der Krieg wegen Ressourcenknappheit (Überlebenskampf). Die Gier kam wohl erst viel später. Man ist zufällig auf einen anderen Stamm getroffen und die Gruppen (später Truppen) standen sich misstrauisch gegenüber. Man konnte den Anderen und dessen Absichten nicht einschätzen, also hat man vorsichtshalber präventiv zugeschlagen.
    Als man dann merkte wie erfolgreich und überlegen man im( Misstrauens) Kampf war, setzte man ihn dann als strategisches Mittel ein. Es war einfacher dem anderen die Beute abzunehmen als selbst zu jagen. So kam dann vermutlich die Gier ins Spiel. Misstrauen entsteht durch nicht wissen. Misstrauen abzubauen ist heute noch eine der erfolgreichsten Friedenstrategien.

    Misstrauen basiert auf Erfahrungen (gesund und begründet) ... oder auf Vorbehalten(ungesund und unbegründet). In diesem Fall war es ungesund und unbegründet. Dies ist dann oft die Reflektion des eigenen Ichs. Man traut dem Anderen zu...was man sich selbst zutraut. In der Partnerschaft kennen wir das als "Eifersucht".

    Zitat WirSindIchBin

    Wir lassen eine Milliarde Menschen hungern und alle zweieinhalb Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung
    .

    Wir lassen nicht hungern. Man hungert.

    Man könnte auch sagen, dass die Geburtenzahlen in Deutschland rückläufig sind...weil der Deutsche nur dann Kinder zeugt ... wenn er dies auch verantworten kann, während man sich in anderen Regionen dieser Welt da weniger Gedanken macht. Mir tun die hungernden Kinder auch leid, aber durchs Füttern löse ich keine Probleme. Was anderes ist es, wenn durch Katastrophen ganze Ernten vernichtet werden - da darf/soll man auch helfen. Viele Hungernde werden von einem Militär regiert...welches sie selbst an die Macht gebracht haben. So wie man bei 5% Arbeitslosen von einer Vollbeschäftigung spricht, gehört auch bei einer gewissen Prozentzahl von Hungernden von einer Vollernährung gesprochen.

    Ich sah neulich eine Doku über einen Schweizer Bank-Manager, der in Schwarz -Afrika ein eigenes und privat finanziertes Hilfsprojekt ins Leben rief. Er ließ ein Kinderdorf bauen ... wo die Kids unterrichtet, gekleidet und verpflegt werden. Das braucht jede Menge Personal - nicht nur Lehrer, sondern auch Köche, Hausmeister, Gärtner usw./alles Leute, die zuvor keinen Job hatten und hungernden.
    Der Schweizer besucht alle drei Monate persönlich das Dorf. Bei einem dieser Besuche beschwerte sich das Personal, man wolle mehr Geld haben. Die Leute verdienen im Schnitt 300-400 Dollar im Monat - ein vielfaches der ortsüblichen Entlohnung. Das zeigt doch, dass vielen dieser Menschen gar nicht zu helfen ist.

  20. #70
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    AW: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

    Danke für den Hinweis: Vor der Gier steht der Vertrauensverlust. Eindeutig.

    Jede Seele, deren Tod vermeidbar gewesen wäre, kehrt mit Groll in die Inneren Welten zurück. Auch und gerade dort geben wir unsere Humanität auf.

    Was richtig ist: Wir müssen mal über die Anzahl möglicher autarker Lebensplätze sprechen. Lebensplätze verhindern die ökologische und ökonomische Überfrachtung des Planeten mit reiner Quantität und bringen einen Qualitätsfaktor ins Spiel.

    Ein Bauer hier bekommt für 25 Tonnen Kartoffeln, wenn es schlecht läuft, 250 Euro. 1 einziger jämmerlicher Cent für ein Kilo Kartoffeln. 3 Cent für ein Kilo Zwiebeln...

    Eine Milliarde Kilo Kartoffeln kosten 10 Millionen Euro am Tag. Das sind 3,6 Mrd. p.a.. Im Gegensatz dazu geben wir 1000 Milliarden p.a. für die Kriegsindustrie aus. Lassen wir eine menschenwürdige Versorgung das Dreifache kosten, liegen wir bei 10 Milliarden - also einem Prozent der Rüstungshaushalte.

    Als die Menschheit in der Zeit zwischen 1960 und 1975 entschied, China allein in Umkehrung der Alterspyramide laufen zu lassen, wurde versprochen, den Welthunger durch die grüne Revolution a: zu beseitigen, dann b: zu halbieren, dann c: zu stabilisieren, dann d: nicht so schnell weiter ansteigen zu lassen.

    Wir können etwas nur lösen, wenn wir Möglichkeiten schaffen, vor Ort eine möglichst autarke Grundversorgung bereitzustellen. Über Luxusgüter wird hier nicht gesprochen, es geht zunächst darum, die Folgen für 60 Millionen Flüchtlinge abzumildern, die aus dem Verlust ihrer Heimat entstehen.

    Der kalte Buchhalter würde überdies darauf hinweisen, dass es günstiger für alle Beteilgten wäre, den Menschen in ihren Herkunftsländern Perspektiven der Selbstversorgung aufzuzeigen, als sie hier für das Zwanzigfache von European Homecare und immer mehr Sicherheitsaufwand vor Übergriffen schützen zu müssen.

    Jedes hungernde Kind lässt ein Elternteil in Richtung Wohlstand aufbrechen. Von den Kapitalzinsen eines Jahres (ca. 3000 Milliarden) könnte die Milliarde hungernder Menschen mit 3000 Dollar p.a., also 250 $ monatlich vor Ort mit allem versorgt werden, was Menschenwürde erfordert.

    Wetten, dass die Unterbringung, Bewachung, Versorgung, Integration, Bürokratie, Asylantragsbearbeitung, Rückflugtickets, Rettungs- und Frontex-Einsätze, Beerdigungen, Erstausstattungen, Wohnungspreisverteuerungen, Grenzkontrollen, sozialen Folgelasten u.v.a.m. wesentlich teurer sind, als die Ursachen für Konflikte vor Ort zu beseitigen?

    (Doch all diese Schäden sind WACHSTUM - das fehlerhafte Grundparadigma - die Unzurechnungsfähigkeit bisheriger Bilanzierungssysteme)

    Wieviel Menschen wollen wir in ständigen Kriegen dauerhaft töten, damit die Masse endlich friedlich zuhause stirbt? 2 Milliarden besitzen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser - das wird für die Mastschweine gebraucht.

    Oder der Umstand, sich in seinem Heimatland von Drohnen globaler Henker ohne Legitimation in den Wahnsinn treiben lassen müssen. Die Israelis rufen ja wenigstens vorher an, der globale Drohnenkrieg tötet - selektiv und ohne Gründe. Uschi und die PKK ist ein Trauerspiel und das Gegenteil eigenveratnwortlichen Handelns. Ozdemir, Uschi und die abhängigen Parteien sind den Kriegstreibern der Rüstungsindustrie auf den Leim gegangen.

    Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik schafft die Märkte, für die produziert wurde. Zeit für eine europäische Verfassung.

    Von außen betrachtet könnte von Stress durch Überbevölkerung gesprochen werden. Grenzen konnten Völkerwanderungen in der Geschichte nicht verhindern. Grenzen verzögern die Konflikte, die später nur umso heftiger ausgelebt werden.

    Ja, Verantwortung ist wichtig. Wie meinte Brecht: Erst kommt´s Fressen, dann die Moral. Heißt: Die hungernden werden die Moral erst zuhause verlieren, um dann hier weiter traumatisiert zu werden, indem die Bedrohung und Ablehnung nicht endet.Schicken wir sie dann zurück, sind sie leichte Beute für den Hass.

    Es ist paradox, im Ausleben selektiver Menschenrechte eine langfristige Möglichkeit zu sehen, die eigenen Menschenrechte zu behalten. Wenn wir jetzt die Angriffe des Terrors fürchten, wen fürchten wir?

    Nicht die Menschen. Den Hass in diesen Menschen. Es nutzt uns doch auch, eine scheinbar hasserfüllte Welt nicht hasserfüllt zu verlassen. Auf der Seelenebene richten wir uns damit selbst. Wir wollen zurück und Vergeltung üben - Frieden scheint unmöglich. Wie lange drehen wir an diesem Rad?

    Menschenhass ist ein dunkler Herrscher der Angst. Die, die hassen, zu lieben, ist der einzig mögliche Weg. Wir können das Schlachtfeld verlassen, indem wir Angriffsgedanken aufgeben. Die Seele des Raubtieres Mensch hungert, seine physischen Probleme kommen vom Verstand, der von Gedankenfeldern beeinflusst wird, die selten auf seinem eigenen Mist gewachsen sind - wir übernehmen Überzeugungen wie einen Grippevirus und merken es anfangs überhaupt nicht.

    Bis dieser Inkubationskeim die ursprüngliche Genetik nachhaltig nachteilig umprogrammiert und sich verfielfältigt. Freude ist die Grippeschutzimpfung.

    Es könnte uns freuen, wie sehr sich manche freuen würden, hätte ihre Seele wieder einen Grund für Freude. Freude ist zum Glück ansteckend. Nennen wir die Freude der Seele einmal zur Abgrenzung Glückseligkeit, könnten wir darin unser eigentliches Streben entdecken. Es glaubt doch keiner wirklich, glücklich zu sein, wenn die physischen Bedürfnisse erfüllt sind, ohne eine emotionale Qualität zu besitzen?

    Ohne emotionale Qualität erfährt der Verstand das "Schmetterlingssyndrom" - das Hüpfen von einem strategischen Modell zum nächsten.

    Zur Truthahnillusion, dem Glauben an die "Harmlosigkeit" des Bauern, der täglich das Futter nach Griechenland bringt, sei gesagt: Auch wenn rechnerisch die Wahrscheinlichkeit immer größer ist, dass es der Bauer tatsächlich gut mit uns Truthähnen meint, ist irgendwann Thanksgiving.

    Den Menschen ihre Würde zu nehmen und zeitgleich auf angemessenes Verhalten zu hoffen, wird kaum gelingen. Da gebe ich Brecht mal Recht: Verhungernde können sich Moral nicht leisten. Mit dem Hunger erschaffen wir den Hass. Wir sind das.

  21. #71
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    Jedes hungernde Kind lässt ein Elternteil in Richtung Wohlstand aufbrechen. Von den Kapitalzinsen eines Jahres (ca. 3000 Milliarden) könnte die Milliarde hungernder Menschen mit 3000 Dollar p.a., also 250 $ monatlich vor Ort mit allem versorgt werden, was Menschenwürde erfordert.
    Ich glaube nicht, dass der Hunger mit Geld von Außen in den Griff zu bekommen ist. Das ist wie mit den Griechen; denen kannst du so viel Geld geben wie du willst, sie werden dennoch nie welches haben. Der Hunger ist m.E. ein Innovationsproblem. Nur wenn ich selbst versuche meine Probleme zu lösen...entstehen dabei Innovationen - die wiederum bares Geld wert sind. Wir Deutsche könne ja nicht gerade mit Bodenschätzen protzen - und gerade weil wir diese NICHT HABEN, sind wir ein innovatives Volk geworden. Wenn der Afrikaner aber weiterhin seine Frau mit dem Wassereimer achtmal am Tag zur Quelle schickt, anstatt zu überlegen wie er das auch anders lösen kann, wird er immer hungern.

    Wenn Katar von heute auf morgen kein Öl mehr hätte, dann könnten die noch nicht mal einen Wasserkocher bauen, denn sie sind es gewohnt Innovationen einzukaufen. Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg.

    Der kalte Buchhalter würde überdies darauf hinweisen, dass es günstiger für alle Beteilgten wäre, den Menschen in ihren Herkunftsländern Perspektiven der Selbstversorgung aufzuzeigen, als sie hier für das Zwanzigfache von European Homecare und immer mehr Sicherheitsaufwand vor Übergriffen schützen zu müssen.
    Der kalte Buchhalter hat Recht!!! Ich halte es übrigens auch für zwingend notwendig, dass man an solche Probleme mit einem gewissen emotionalen Abstand herangeht - alles andere verführt zum Aktionismus. Von den 60 Millionen Flüchtlingen sind mindestens die Hälfte Wirtschaftsflüchtlinge - wahrscheinlich ist deren Anteil sogar noch viel höher. Von den restlichen 30 Millionen sind (Kinder mal ausgeklammert) 80% an ihrem Schicksal selbst schuld. Wo steht denn geschrieben, dass wir jedem armen Teufel dieser Welt helfen müssen?

    Erkläre mal der alleinerziehenden Deutschen, dass sie neben den drei Jobs ... die sie ohnehin schon hat um ihre Kinder durchzubringen ...noch einen vierten annehmen soll um all die Griechen, Syrer, Kosovo-Albaner, auch noch durchzufüttern. Irgendwo hört es auf - und das sehen, mehrheitlich, die Deutschen auch so.

  22. #72
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    AW: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

    Es wäre zu bemerken, dass die Gründe, die es mit sich bringen, einen vierten Job zu suchen, identisch sind mit denen, die all die anderen Menschen hierher ziehen: Alle wollen nur leben.

    Warum es allen so schwer fällt, auf diese Art zu leben, ist eine andere Frage, die sich nicht auflösen wird, solange die insgesamt Benachteiligten - die jeweiligen Besonderheiten der jeweiligen Benachteiligungen - untereinander als fragmentierten Maßstab zur Klärung von Ursache und Wirkung verwenden und wir uns so den "Schwarzen Peter" der Schuld wechselseitig zuschieben und die tatsächlichen Profiteure daher nicht erkennen können. Wir haben dann die Frage schon beantwortet, bevor wir sie gänzlich durchdacht hatten...

    Schuld und Schulden können wir noch bis zum Jüngsten Tag hin- und herschieben. Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, mit dieser Strategie zum ER-folg zu kommen, ist die Frage dahinter. Diese Ablehnungsstrategie kann im Fall der Franzosen, die gestern kein deutsches totes Tier mehr über die Grenze gelassen haben, positiv sein, da sie den ursächlichen Irrtum aufzeigt. Sie kann negativ sein, wenn die Ablehnungsstrategie die Wahrheit ausblendet.

    Die Wahrheit ist, dass wir das Leiden der Anderen ohnehin nicht ausblenden können.

    Anderes Beispiel: Ein Tänzer aus dem "Lords of the Dance" Ensemble sprach über die Zeit vor einem Auftritt, in dem die Spannung, Vorfreude und Erwartung des immer zahlreicher werdenden Publikums immer greifbarer für die Tänzer wird. "Es ist schwer, das Außenstehenden zu vermitteln, aber diese Energie wird immer stärker spürbar, die Luft vibriert davon".

    Genauso ist es mit dem Zeitgeist der Begrenzung und des Zornes über das Nicht-Haben von Irgendetwas. Der alte Zeitgeist spürt: seine Zeit geht vorüber. Wir können ihn aufgeben, wenn wir erkennen, dass diese Haltung HEUTE keinen Nutzen mehr beinhaltet.

    Nichts wurde durch Kampf jemals besser. Im Gegenteil: Die Energien schaukeln sich auf und die Wellen prallen ziellos aufeinander. Konflikt ist ein Spiel, bei dem es immer zwei Verlierer gibt - denn die Kommunikationsdichte nimmt im Kampf exponentiell ab.

    Der Schuldenfalle werden wir durch Begrenzung nicht entgehen.

    Annäherungsstrategien erfordern eine Zielvorstellung. Abwehr braucht nicht wissen, wozu der Kampf dient. Wir können das Elend und Leid nicht bekämpfen. Wir können es nur Annehmen und das Menschen-Mögliche aus dieser NUN VORHANDENEN Globalsituation machen. Diese Situation abzulehnen, verstärkt die gegenläufigen Wellen. Den Wellen Raum zu geben, erfordert neue Horizonte.

  23. #73
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    Mir geht da schon seit Tagen etwas durch den Kopf:

    Was wäre...wenn z.B. die Briten unsere Kanzlerin als ihre Staatschefin verpflichten wollten? Mal angenommen sie bieten Frau Merkel für einen Wechsel ein Jahresgehalt von 10 Millionen Pfund und dem deutschen Volk eine Ablöse von 100 Milliarden Euro als Entschädigung....würde Frau Merkel annehmen?....würden wir sie ziehen lassen?...ließe unsere Verfassung das zu? Denkt man mal weit in die Zukunft, halte ich eine solche Entwicklung gar nicht mal für so unwahrscheinlich. Merkel würde natürlich nicht des Geldes wegen nach England wechseln, aber vielleicht weil die glaubt mit dem dortigen Parlament im Rücken mehr für Europa erreichen zu können. Der moderne Politiker muss ohnehin europäisch denken...warum sollte er sich da auf eine Nation festlegen? Würden wir nicht erst dann, wenn solche Angebote kämen, den Wert unserer Politiker schätzen lernen? Und was... wenn die Briten den Schäuble gleich mit einkaufen? Ich glaube wir würden ganz schön blöd aus der Wäsche schauen.

    ...ging es bei der Griechenlandkrise nicht sowieso schon in diese Richtung?!? Deutsche Politiker machten den Griechen ganz konkrete, bis ins Detail ausgearbeitete, Vorschläge, wie sie ihren Haushalt zu führen haben...wie sie die Banken aufstellen müssen...wie die Unternehmen strukturiert werden müssen, wie das Finanzamt verfahren muss...usw./ es fehlt jetzt als nur noch, dass nicht die Griechen, sondern die Deutschen für die Griechen ... das umsetzen. Politiker können nicht besser sein als das Volk aus dem sie hervorgehen, also bräuchte es für eine grundlegende und nachhaltige Veränderung Politiker von Außen.
    Im Fußball macht man es doch auch so.

    Nach dem jetzigen System sehen die Griechen solche "Vorschläge" als Bevormundung - kämen sie von ihren eigenen Politikern...würde das Volk applaudieren. Die Zeit der Patrioten ist sowieso vorbei, was liegt da näher als, aus Politikern rekrutierte, mobile Eingreiftruppen zu schaffen? Wir brauchen die Nation und die Nationalität "Europa" und den europäischen Föderalismus - Brüssel und der Euro verkörpern nichts als Halbherzigkeit. Entweder richtig...oder gar nicht,

    Eine Nation Europa könnte auch die Flüchtlingsproblematik viel gezielter anpacken. Der Flüchtling würden nicht mehr nach Deutschland, Frankreich oder in die Schweiz einreisen...sondern nach Europa. Wird er als Neu-Europäer akzeptiert, müsste er in Deutschland, in Frankreich, in der Schweiz, nur noch seiner Meldepflicht nachkommen - ähnlich...als würde der Hesse nach Sachsen umziehen. In einer Nation Europa gäbe es auch keine Leistungsunterschiede mehr - der Flüchtling würde in Deutschland nicht mehr bekommen als in Griechenland. Das schafft eine gerechte Verteilung und ermöglicht dem Flüchtling dorthin zu gehen wo es ihm auch gefällt.

  24. #74
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    AW: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

    Sehr gut durchdachte Argumente und die Idee der Nation Europa gefällt mir. Die Angleichung von Sozialsystemen ist ohnehin unvermeidbar, um die Sogwirkungen bei der Inanspruchnahme von Integrations- und Unterhaltsleistungen aufzuheben.

    Doch können wir Integrationsabsichten von Menschen erwarten, die sich vor dem Euro-Tunnel wie Tiere behandelt fühlen?

    Wie lange kann ein Mensch wie ein Tier behandelt werden und dabei menschlich bleiben?

    Dann einen Großteil wieder in die Heimatländer zurück in das Chaos ihrer Heimat zu bringen, macht sie empfänglich für den Fanatismus und den Terror.

    Eine Nation Europa könnte eher lernen, die Ursachen vor Ort aufzuheben, was, wie gesagt, menschlich und monetär die bessere Wahl wäre.

    Wir machen uns zum Tier, behandeln wir Menschen wir Tiere.

    Die europäische Handlungsfähigkeit fehlt mir ebenso, doch die Aufgabe nationaler Souveränität fällt den alten Bewusstseinskräften nicht leicht. Was könnte sie dazu bringen, die Situation neu einzuschätzen?

  25. #75
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    AW: Der Grexit, die Schuldenfalle und die Privatinsolvenz für Staaten (II)

    Wie lange kann ein Mensch wie ein Tier behandelt werden und dabei menschlich bleiben?
    Zitat

    Lichtenberg, Georg Christoph (1742 - 1799):

    Ist es nicht sonderbar, dass die
    Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren
    Vorschriften leben?

    Statt Religionen könnte hier auch die Menschlichkeit stehen.


    Doch können wir Integrationsabsichten von Menschen erwarten, die sich vor dem Euro-Tunnel wie Tiere behandelt fühlen?
    Sah neulich einen Bericht der zeigte wie unmenschlich die Griechen mit den ankommenden Flüchtlingen umgehen, damit diese so schnell wie möglich nach Deutschland weiterreisen.
    Man pfercht sie auf engstem Raum zusammen...wie man das ansonsten "nur" mit Schweinen macht...gibt ihnen kaum Wasser und Nahrung - da ist Deutschland für jeden Flüchtling das reinste Paradies.
    Den Deutschen wird des Öfteren vorgehalten wie viele Flüchtlinge andere Nationen aufnehmen - dabei nehmen diese Nationen die Flüchtlinge nicht auf, sondern nur entgegen. Deutschland hat wenigstens die Absicht Flüchtlinge, sofern sie denn echte Flüchtlinge sind, zu integrieren - deshalb dauert das auch so lange... bis über die Aufnahme oder Abschiebung entschieden wir. Wenn ich einzig die Abschiebung als Ziel habe, dann brauche ich solche Prüfungen nicht. Also auch in diesem Punkt ist Deutschland der Musterknabe in Europa - die Deutschen sollen sich da nichts anderes erzählen lassen - und schon gar nicht wenn es aus dem Ausland kommt.

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