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Thema: Tagesgespräch 2016

  1. #26
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    AW: Was mich aufregt

    "Die Heiligung der Mittel" ist ein Kernpunkt der "mentalen Instanzen", die einen emotionalen Konflikt führen.

    Könnte es nicht sein, dass drei Zielvorstellungen existieren?

    Die eine emotionale Sehnsucht ansprechen, die mental geformt, in drei Prophezeiungen verpackt, einen Kreis zu schließen suchen?

    Was, wenn alle mit "ihrer spezifischen Heiligung der Mittel" eine Umsetzung unmöglich machen?

    Dann macht uns eben dieser Versuch, die (subjektiv definierte] Heiligkeit heil zu bewahren, zu Unheiligen. Denn Heiligkeit ist total, nicht selektiv.

    Mich regt daher heute die selektive Heiligkeit auf, die zu Urteilen führt, denen es an Objektivität mangelt.

    Um uns nicht mehr aufregen zu müssen, wäre daher der scheinbare Nutzen des Urteils zu hinterfragen:

    Der Nutzen des Urteils ist die Schuld im Außen, der Nutzen der Schuld ist die Abwehr von objektivem Frieden. Objektiv betrachtet kann Frieden nämlich nicht selektiv betrachtet werden. Die Abwesenheit von Frieden im Nahen Osten über fast 50 Jahre konnte nicht aus dem Anschein von Frieden herausgetrennt werden. Ein Anschein von Frieden, hinter einer Maske aus Angst, Zorn und Hass zeitweise verborgen, ist trotz aller Illusion darüber, immer noch ein Krieg.


    Wer Krieg spielt, muss auch Krieg dazu sagen...

    3 Gewinner aus einer einzigen Prophezeiung kann es ja nicht geben. Gibt es einen Gewinner, sind es zwei Verlierer. Gibt es nur einen Verlierer, hat niemand etwas "gewonnen".

    Die, die mental "Recht" haben werden, sind die, die emotional im Unrecht sind. Spirituell gibt es keinen Nutzen für diese Form des Kampfes. Wie könnten sich Gedanken verändern, wenn Körper zerstückelt werden?


    Der Wunsch, die Gedanken von dann - nicht mehr hier Verweilenden - durch Steinigung, Kreuzigung, Folter und Gewalt aus der Welt zu schaffen, ist jedoch selten bis gar nicht gelungen. Auch wenn die vor rund 1984 Jahren gegründete "Heilige Gedankenkontrollbehörde" jedwede Form empatihischer Anteilnahme ans Kreuz zu bringen suchte, ist die Liebe gewachsen.

    Hab ich ja von ad 2 gelernt. "Wir werden friedfertiger"...

    Hat aber was mit Fertigkeiten zu tun. Fertige Fähigkeiten sind von zeitlichen Fähigkeiten zu unterscheiden, daher ist die Erinnerung an Momente der Ewigkeit so wichtig. Wobei mir heute mal wichtig erscheint, an die Auferstehung des Geistes aus der Asche des Körpers zu erinnern.

    Mag uns der Weg am Karfreitag dunkel erscheinen, wurde nach dreieinhalb Tagen Abstieg in die Hölle der Tod überwunden. Die damaligen Gedanken haben ihre Quelle nicht verlassen - es ging um die Überwindung des Glaubens an den Tod...

    Wobei auch der Osterhase ein Symbol für die Wiederkehr des Lebens und der fruchtbaren Zeit darstellt. Fragte Kalu letztes Jahr ja mal. Scheint, er sonnt sich weiterhin in der Anbetung der Destruktivität...

    Die Hindernisse, die das Festhalten an der Destruktivität ([der Annahme] der möglichen Getrenntheit von Gottes Geist) bedingen, dem inneren Gewahrsein von Frieden im eigenen Herzen, wären:

    1. Der Wunsch, ihn loszuwerden.
    2. Die Anziehungskraft der Schuld und des damit verbundenen Schmerzes
    3. Die Anziehungskraft des Todes und die damit verbundene Geburt der Angst
    4. Die Angst vor Gott und die damit verbundene Trennung von unserer Heimat


    Hinter diesen Schleiern steht jetzt ein Christus Jeschuah, dessen Antlitz vor Freude und Liebe leuchtet. Er lacht und spricht in mir:

    "Sieh doch hin, liebe Seele, meinem Geist ist nichts geschehen. Ich bin jetzt, was ich bin; wie ich immer war und so, wie ich immer sein werde. Es gibt nur dieses Jetzt und darin gibt es keinen Unfrieden, keine Schuld, keinen Tod und keine Trennung. Es ist alles weiterhin so, wie es war, als unsere Reise begann. Gott ist einzig Liebe und daher sind wir es ebenso."

    Um den Bogen zu ad 2 und auch Aerolith zu bekommen:

    Haben die Christen nicht in der falsch verstandenen Kreuzigung ihr Schuldtrauma quasi verewigt?

    Liegen hier nicht die eigentlichen Ursachen des Unfriedens, der nur durch den Frieden von Cordoba kurzzeitig unterbrochen wurde?

    Was wäre, wenn es ein historisches Lehrstück abbildet?

    Beispielsweise über den Nutzen von friedlicher Koexistenz, trotz und gerade im Vorhandensein mentaler Barrieren und emotionaler Un-zu-gehörig-keit zu einer spirituell gemeinsam erlebten Mitwelt?

    Die Einheit eines vernetzten Lebenssystems zu leugnen, ist zwecklios. Zeit für diese Lektion besitzt die Ewigkeit in ausreichendem Maß, für die Qualität bürgen die Gedanken, mit denen unsere Reise einst begann. An der globalen Verdichtung einer Vorstellung von Schuldlosigkeit, und der resultierenden Leichtigkeit von Unschuld, könnten wir noch arbeiten...

    Daher regte ich mich heute darüber auf, dass das "Leiden und die Schuld des Karfreitags" in der Wahrnehmung von Ostern überwiegt und die Botschaft der Überwindung des Todes dabei unbeachtet bleibt. Friedliche Ostern allerseits...

    O-Stern?
    Os-tern?
    Ost-ern?
    Oste-rn?
    Oster-n?
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  2. #27
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Was mich aufregt

    Zitat WSIB

    Haben die Christen nicht in der falsch verstandenen Kreuzigung ihr Schuldtrauma quasi verewigt?

    Liegen hier nicht die eigentlichen Ursachen des Unfriedens, der nur durch den Frieden von Cordoba kurzzeitig unterbrochen wurde?

    Was wäre, wenn es ein historisches Lehrstück abbildet?
    ------------------------------------------------------------------------------------------



    Ich lege mal mein politisches Gewand ab und frage:

    Den Freund im Auge, den Feind im Sinn, zeigt mir, dass ich ein Mensch nur bin?

    In deiner Frage vewendest Du die Begriffe: "Christen", "Kreuzigung", "Schuld". Religiös besetzte Begriffe. Nach meinem Verständnis muss ich auf dem Weg zum Frieden die Wege der Religionen meiden. Sie führen immer in die Irre. Alle Religionen befassen sich mehr mit den Feinden als mit den Freunden, mehr mit der Strafe als mit der Vergebung. Die Kreuzigung war zur damaligen Zeit an der Tagesordung für Vergehen jeder Art und keinenfalls nur eine Antwort auf Blasphemie. Die Ironie der Geschichte; ohne die Hilfe der Römer gäbe es heute kein Christentum.
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  3. #28
    Demokrat für Deutschland
    Laufkundschaft

    "je suis..." nervt!

    Diese Diskussion wurde von Frauke Petry angestoßen und von der Süddeutschen fortgesetzt...hier zu lesen:

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/...lich-1.2922552

    Das spricht mir aus der Seele...denn diese Net-Heuchelei nervt mich schon lange. Erinnert mich an die Poesie -Alben früher Jahre. Fand ich als Kind schon mehr als peinlich, diese dämlichen...mit Herzchen und Engelchen verzierten Einträge. Sind die gleichen Deppen und Deppinen...die heute ihre je suis Einträge posten - und diese Nerds von Studenten dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen. Kein Wunder, dass sich bei all den oberflächlichen Bachblütenteetrinker links und rechts davon Extremisten etablieren können. Terroranschläge sind heute nicht mehr als Tagebucheinträge mit Herzchen. Als Petry hierzu einen scharfen Kommentar formulierte...war es ihr Mann, ein Pfarrer, der als erster widersprach.
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  4. #29
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    AW: Was mich aufregt

    Was wollen wir Kohlen-Petry´s denn machen?

    Mitgefühl heucheln ist immer eine Sache des Egos.

    Kritik an geheucheltem Mitgefühl kommt ebensowenig aus dem Herzen.



    Es ist die Angst vor der Angst.

    Die Angst vor der Endlichkeit eines Körpers,

    dessen Geist kein Ende kennt.



    Wer der Materie sein Herz überschreibt,

    dessen Ego wird wohl wollen,

    dass der Handel im Geheimen bleibt.


    Wo Mitgefühl verloren ging,

    da macht das Ego, als Ersatzhandlung

    einen Eintrag im sozialen Poesiealbum.


    Die Einschläge kommen näher,

    die Illusion verschwindet:

    Hass endet nicht durch Hass


    Aus der Seele spricht die Liebe,

    nur. wo sie kann entschwinden,

    da war sie nie zu finden.


    Seele findet Mitgefühl.

    Ego-Depp mimt elend Spiel.

    Mitleid verteilt das Leid auf Andere,



    Ersatzhandlungen aus Angst und Ratlosigkeit über die Wirkungen des ausgelebten Hasses, der keine Sicherheit mehr bringt.

    Liebe in dieser Wolke aus freischwebendem Hass ist eine verzerrte Illusion und daher ist das Facebook-Mitgefühl eigentlich Sensationslüsternheit und die Freude am Schaden derer, denen unser Hass den Lebensfaden zerreißt.

    Im Grunde geht manchem Ego einer ab, wenn die anderen schon das Jüngste Gericht finden, während ihnen der Lebensfaden noch nicht vom Schicksal durchtrennt wurde. Es ist die relative Besonderheit, noch nicht zu denen zu gehören, die dem Hass geopfert werden...

    Wobei die Aufhebung der Irrtümer mit der Offenbarung der Wahrheit gemeint ist: Wird der Irrtum als Irrtum durchschaut, kann die Wahrheit als Wahrheit erkannt werden. Die "Tagebucheinträge entschwindender Egos" sind insofern eine Prozessentwicklung, ein Durchschreiten der Illusionen, die das Ego anzubieten hat. Die Wahrheit ist, dass die Wahrheit wahr und das Falsche falsch bleiben.

    Es ist falsch und unmöglich, Sicherheit im Angriff zu suchen und finden zu können.
    Es ist falsch und unmöglich, Liebe im Hass zu suchen und finden zu können.
    Es ist falsch und unmöglich, Frieden im Kampf zu suchen und finden zu können.

    Es ist das Ego, das sagt: Suche dieses oder jenes, aber um der Hölle willen, FINDE ES NIEMALS.

    So suchen die Kohlen Petry´s dieser Welt nach Liebe, aber finden sie nicht. Da wir alle diesem Kohlen-Peter in das Kellerkinddasein gefolgt sind, wäre es töricht, ein Urteil von Kellerkindern über Kellerkinder zu fällen. Solange Kellerkinder im Kohlenkeller spielen, bleiben es Kellerkinder. Auch, wenn sie Richter und Gericht spielen, bleibt es ein Spiel, bei dem wir uns ziemlich schmutzig machen.

    Sich im Internet "reinzuwaschen", ist ein Versuch des Egos, SEINE Angst vor der Endlichkeit zu bewältigen.

    Fast schon ein moderner Ablasshandel: Siehe, ich tue so, als würde ich mitfühlen. Doch für mein Ego ist das Leid der anderen ein Triumpf und so trage ich eine Maske von Menschlichkeit vor dem Antlitz des Hasses, der dahinter wohnt.

    Wie die Menschen ihren Hass übertünchen, ist belanglos. Die Maske abzunehmen, könnte helfen...

    Hinter allen Masken spielt das Ego sein verlogenes Spiel, wir vergaßen einfach, wie eine Welt ohne Maske aussehen könnte und wie sie sich anfühlt.

    Die Frage an die Welt lautet: Welt, was bist Du?

    Dumm ist nur, nicht auf die Antwort zu warten, sondern sich diese Frage stets vom Ego beantworten zu lassen.

    Die Etiketten der Netiquette sind "Klebezettel der sich auflösenden Ego-Denkmuster", das seine Ängste teilt und sie so insgesamt vermehrt.

    Jedoch kaum ein Wunder, dass die Angst vor der Angst nicht mit geheuchelten Lippenbekenntnissen zu besiegen ist.

    Das Durchschreiten der Ängste kann nicht für uns getan werden. Aber wir sind mittendrin...
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  5. #30
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Was mich aufregt

    Naja, mit "Heuchelei" habe ich wohl etwas übertrieben, bzw. einfach Petrys Worte übernommen. Heuchelei ist es nicht, man sollte für dieses Phänomen einen neuen Begriff erfinden. Vielleicht statt Mitgefühl "Hinweggefühl". Die Opfer werden grundsätzlich nicht gezeigt, haben meist noch nichtmal einen Namen - also kein Gesicht. Dieses Ereignisse sind, obwohl durch Netz und TV allgegenwärtig...für die meisten dennoch surreal. Sie helfen sich selbst mit diesen Posts über die Ereignisse hinweg - sind sich dessen aber wohl gar nicht bewusst. Es vergeht kein Tag wo nicht irgendwo ein Attentat verübt wird; gestern z.B. in Pakistan...mit 60 Toten. Nach einer gestern veröffentlichten Umfrage haben die meisten Deutsche keine Angst vor Terroranschlägen. Hätte ich auch ohne Umfrage so beantworten können - die meisten haben ja auch keine Angst vor dem Autofahren...obwohl täglich Menschen im Straßenverkehr sterben. Das ist eine ganz normale menschliche Reaktion. Menschen, die Opfer eines Einbruchs wurden...installieren sich danach alle eine Alarmanlage. "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan"...nach diesem Leitsatz setzen die Leute ihre Einträge - sie können sich danach wieder mit ruhigem Gewissen anderen Dingen widmen...z.B. ihre Urlaubsfotos hochladen. Das ist eine Ent-Empathisierung und eine Ent-Politisierung. Diese geplante Demo gegen die Angst geht in diese Richtung. Die Angst ist ein Schutzmechanismus des Körpers und der Seele- wir dürfen Angst haben...müssen uns dafür nicht schämen.
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  6. #31
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    AW: Was mich aufregt

    Hinter dieser Angst steht Ohnmacht, die kaum hilfreich ist, denn:

    Wir drohen denen mit Tod, die den Tod nicht fürchten, sondern darin ihre Erlösung vom Leben suchen....



    Eigentlich haben wir Angst, weil die "tödlichen Drohgebärden" der Allianz ihre abschreckende Wirkung verloren haben:

    Das Prinzip der Strafe beruht jedoch auf Angstwirkungen vor dem Tod.



    Daneben wurde Schwachsinn jedoch einmal als der Verlust berechtigter Zukunftsängste bezeichnet.

    Es ist wenig wahrscheinlich, dass permanente Ängste nicht zur weiteren Dissoziation im Unbewussten führen.



    Ursächlich betrachtet könnte daher gesagt werden, es bräuchte Gründe, das Leben zu lieben, nicht den Tod...

    Es ist die Paradoxie und Dichotomie der Verkehrung von Ursachen und Wirkungen, die zur Ent-Empathisierung führt -

    würden wir jedoch zulassen, zu bemerken, wie wenig tragfähig unser Lebensonzept im Grunde ist, hätten wir wohl

    berechtigte Gründe dafür, Zweifel an der Strategie zu entwickeln, den Tod mit dem Tod zu bekämpfen.


    Kurz: Der angedrohte, gänzliche Teilhabeentzug am Lebenssystem und der völlige Verlust von Freiheits- und Persönlichkeitsrechten führen im Grunde dazu, dass potenzielle Gefährder sich dem Fahndungsdruck durch Flucht in den Tod entziehen. Eigentlich eine Flucht vor dem Lebensdruck derer, denen ohnehin keine Teilhabe gewährt wird. Dass der angedrohte Entzug von Teilhaberechten an "nichts" nicht wirklich wirksam ist, liegt für die Vernunft gut sichtbar auf der Hand.

    Was wir nicht sehen wollen, ist, wie anfällig unser hochkomplexes Lebenssystem in physischer, emotionaler und mentaler Hinsicht auf Wenige reagiert, die immer größere Schadensereignisse in immer kürzeren Abständen mit immer geringerem Aufwand erzielen können.

    Was mich daher heute mal aufregen tut, ist der fehlende Blick auf das globale Aufmerksamkeitsdefizit, dem die Gesamtsituation geschuldet ist.

    Dem, was wir (irgendwann und auf viele mögliche W(a)eisen) daraus gelernt haben werden, sollte Aufmerksamkeit geschenkt werden.

    Ob wir uns nicht eher schämen sollten, die bisherigen Strategien als "Erfolg versprechend" betrachtet zu haben?


    Kann der Tod erfolgreich mit dem Tode bedroht werden? Oder sollten wir uns über diese törichte Idee besser lebendiglachen?

    Allerdings könnte sich der Tod möglicherweise totlachen... Das wäre eine kluge, doch eher unbewusste Strategie.

    Wüsste der Tod um unsere Genialität bei dieser vernetzten unbewussten Planung aus unseren Gedanken, würde ihm das Lachen im Halse steckenbleiben.



    Eines würde alle bisherigen Strategien über den Haufen werfen:

    Was wäre, wenn es gar keinen Tod gibt?

    Womit wollte das Leben dann bedroht werden können? Ohne Tod keine Gründe für Angst und:

    Die schwachsinnige Scheinmöglichkeit, aus dem Leben in ein Leben nach dem Tod flüchten zu wollen, wird ihr logischer Unterbau entzogen.

    Wobei: Keine Seite reagiert rational, geschweige denn vernünftig.


    Was bleibt, ist festzustellen, dass der Mohr der Angst seine Schuldigkeit getan hat.

    Keiner hat mehr Angst vorm schwarzen Sensenmann - was dann?

    Wir müssen uns nicht schämen, Angst gehabt zu haben.

    Wir sollten jedoch keine Angst haben, die Fundamente der Angst zu durchleuchten.


    Dem Vogel-Strauß nutzt seine "Truthahnillusion" selten dauerhaft.

    Wie bei Eltern, die bemerken, dass "Strafe" nicht mehr wirkt.

    Dann bekommen es manche Eltern mit der Angst zu tun.

    Doch sie beklagen gleichsam ihre eigenen Erziehungsdefizite.



    Aus einem verkniffenen Arsch kommt halt kein fröhlicher Pfurz.

    Wenn schon die Großeltern ihren Dreck in ihren Kinderschuhen hatten,

    bleibt den Eltern nur, das Beste für die Zukunft daraus zu machen.

    Die Angst in den Kinderschuhen wird zu bewältigen sein, ansonsten wird die Empathie der künftigen Generationen weiter schwinden.
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  7. #32
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Was mich aufregt

    Zitat WSIB


    Ursächlich betrachtet könnte daher gesagt werden, es bräuchte Gründe, das Leben zu lieben, nicht den Tod...
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Genau!...und eben deshalb sind die (meisten) Religionen so gefährlich...sie verheißen ein Leben nach dem Tod. Zufall, dass jene "Religionen/Ideologien" ...die überwiegend friedlich sind, wie z.B. das Judentum und der Buddhismus...ein solches Leben nach dem Tode nicht versprechen, während aggressive Religionen... wie das Christentum, der Islam, der Hinduismus...aus solchen Versprechungen Kapital schlagen? Kein Zufall! Es geht mir einfach nicht in den Kopf, dass die Hälfte der Menschheit solch einen Unfug glaubt, den uns diese Religionen an die Backen malen. Man weiß wie die Erde entstanden ist, wie der Mensch selbige betrat....dennoch glauben Menschen an die Ammenmärchen der religiösen Schriften. Keiner dieser Vollpfosten würde sich in die Luft sprengen, wenn er nicht solchen Mist glauben müsste. Mein Überzeugung, dass die Religion die Wurzel allen Übels ist, verfestigt sich von Tag zu Tag mehr.
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  8. #33
    Satan
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    AW: Was mich aufregt

    Sie gefallen mir.
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  9. #34
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    Generation "Kopfunten"

    http://www.handelsblatt.com/technik/.../13487146.html

    Im Boden eingebaute Ampeln und Signalleuchten für die "Kopfunten Generation"

    Hatte schon vor Wochen davon gehört und hielt es zunächst für einen Witz - ist aber tatsächlich wahr.
    IP

  10. #35
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    AW: Was mich aufregt

    Es ist schon erstaunlich, wie auf die Digitale Demenz reagiert wird.

    Jedoch befremdlich, wenn deswegen Fahrdienstleiter Unglücke zu verantworten haben.

    Als Radfahrer bemerke ich ebenso, dass mich viele Autofahrer wohl eher nicht bemerkten.

    Die Ursache der "Kopfunten-Generation" ist die Tatsache, dass alle versuchen, sich bloß nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen.

    Die andauernde Projektion des Bewusstseins auf die Ablenkung durch das Smartphone ist eine Flucht vor dem Selbst.

    Erst wenn das Handy den Benutzer fragt: "Was bin ich?, dann wird die Gesellschaft sich fragen, wozu es einmal Menschen gab.

    Ob der Mensch denn nicht von selbstlernenden Programmen lernen könnte, was es heißt, ein Mensch zu sein?

    So scheinen wir unser Bewusstsein mehr an ein Objekt binden zu können, als an die tatsächliche Kommunikation mit den Menschen, die einem begegnen, wenn wir den Blick nicht nach unten ausrichten.

    Es gilt ja schon fast als Tabubruch, einem Menschen noch in die Augen zu sehen. Wer nicht aufs Display starrt, ist eben nicht wirklich integriert....

    Am Kopf angebrachte Signalleuchten wären schön. Bei Rot sieht jeder, dass jemand nichts sieht. Wenn alle allerdings im "Code-Red" umherlaufen, könnte bemerkt werden, wie unangebracht es doch für Gehirne ist, sich dauerhaft mit Mikrowellenstrahlung zu umgeben.

    Zwei Watt sendet ein Handy maximal. W-LAN wurde auf 0,1 Watt "gedrosselt". Ein Großversuch, der wohl offensichtlich zu "Störungen" führt.

    Auf die Frage, wieviel Mikrowellenstrahlung bei 70 000 Zuschauern im Fußballstadion zusammenkommen, wollte der gute Mann von der Telekom nicht eingehen. Zumindest würde ein Mast angeblich NUR mit 50 Watt senden.

    Zwar besitzt jedes Handy nur intervallmäßig tatsächlich Zugriff und diese Aufteilung in "Zeitschlitze" mindert die notwendige Gesamtleistung,

    Aber eine Generation, die Zeit ihres Lebens freiwillig den Kopf in die Mikrowelle steckt, wurde niemals erforscht. Wir sehen die Symptome eines Großversuchs.

    Es gab dazu Studien. Ob die jedoch zur Absenkung der Sendeleistung bei W-LAN-Routern führten, auch darüber keine Aussage. Gerade die Sendemasten in der Nähe von Schulen wurden bemängelt und könnten mit vielen Aufmerksamkeitsdefiziten in Verbindung gebracht werden.

    Einen Einfluss auf die elektrische Reizleitung des zentralen und periphären Nervensystems und das damit einhergehende elektromagnetische Geschehen wird es schon haben. Unser "Funknetz" wird gestört und die Kopfunten-Generation spiegelt die wechselseitige Disharmonie unserer "Felder".

    Gerade die Kinder junger Mütter sind auffällig oft von Aufmerksamkeitsdefiziten betroffen. Gibt ja keine Schwangerschaften mehr, ohne den Einfluss von "Strahlenereignissen" bei der erhöhten Zellteilungsrate.

    Auch die belgische Kopfunten-AKW-Haltung ist wohl kein Witz...

    Wir bräuchten Signalleuchten für ausgeschaltete Brennelemente in den Betonköpfen der Geldgeier.

    Bei 30 Betriebjahren hat ein Meiler rund 11 Milliarden (1 Mio. / Tag) erwirtschaftet. Die Schäden können, wie in Fukushima, in die Billionen gehen. In den 30 Jahren nach Tschernobyl wurden 1 Million Tote und 2 Millionen Fehlgeburten gezählt. Selbst in Korsika war noch ein Anstieg der Fälle von Schilddrüsenkrebses festzustellen.

    Mag dieser Kelch an Europa vorbeigehen. Für den Profit eines Betreibers müsste ganz Europa erneut eine Zeche zahlen, die kaum in Zahlen zu erfassen ist.

    Belgien würde keine 100 000 Liquidatoren aufbringen können, auch die Opferbereitschaft der Japaner sehe ich im durchschnittlichen Belgier eher nicht.

    Wir hätten nicht einmal das Personal, einen GAU zu managen. Geschweige denn, Krankenhausplätze für Strahlenopfer.

    Globale Risikofusion benötigt eine globale Versicherungspflicht und die Anwendung des Verursacherprinzips.

    Vom Vorsorgeprinzip haben wir uns ja beim Mobilfunk und seinen Konsequenzen, wie beim "Atomdeal" verabschiedet.

    Wie so künftig noch gesunde Kinder aufwachsen sollen, ist mir ziemlich schleierhaft derzeit.

    Was Körper jedoch alles wegstecken können, ist wirklich ein Wunder.

    Hoffen wir auf das Bewusstsein der Künstlichen Intelligenz. Werden die Smart-Phones künftig zum Sozialberater?

    Was gescheiht, wenn Bewusstsein dauerhaft auf ein künstliches Bewusstsein mit "Scheinintelligenz" fokussiert ist?

    Übertragen wir nicht zunehmend Bewusstsein, indem wir "Persönlichkeitsentfaltung" an ein Medium der Kommunikation übergeben, ohne dabei wirklich zu kommunizieren? Die kollektive Flucht vor dem Selbst ist sinnlos. Wohin wollen wir denn vor uns selbst davonlaufen?
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  11. #36
    andere-dimension
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    AW: Was mich aufregt

    Ich bin kein Gegner des digitalen Zeitalters...jede Epoche hat ihre Errungenschafdten und Opfer. Ich bin aber ein Gegner von suggerierter Alternativlosigkeit. Man macht siche scheinbar gar nicht mehr die Mühe Alternativen zu finden...beugt sich dem Mainstream und manifestiert diesen dadurch. Die "KopfuntenGeneration" wird sich darin bestätigt fühlen, dass sich alles und jeder ihr anzupassen hat. Dem sich sorgenden Vater genügt, dass sich ein anderer Vater die gleichen Sorgen macht - das Falsche wird dadurch nicht richtig, aber erträglich. In "erträglich" steckt "tragen" - ich trage es mit.
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  12. #37
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    AW: Was mich aufregt

    Es scheint jedoch auch in der Politik den Wunsch nach "digitaler Souvernänität" zu wachsen.

    Mit der "Generation-Ego" haben wir uns die "Mainstream-Nachfolger" selbst ins Nest gelegt.

    Das Kuckuckskind von einem Ochsenfrosch mit Sprachfehler der mantraartig wiederkäute:

    "Leistung muss sich wieder lohnen..."

    Am Ende ist die Haltung des Ego, die Welt habe sich ihm anzupassen, das Problem.

    So, wie das Selbst in jedem Menschen das Gleiche ist, sehe ich das Ego nun als gleichartige Partition:

    Die Entscheidung für das Ego ist die Entscheidung gegen das Selbst.

    Die Sprachverwirrung geht schon beim Begriff Selbstlosigkeit los:

    Es müsste doch nach dem Sprachverständnis "Egolosigkeit" heißen.

    Sich der Herrschaft des Ego zu unterwerfen, ist ein unerträglicher kollektiver Irrtum.

    Wenn wir das Selbst-Los-sind, also Selbst-los im Wortsinn sind, bleibt nur die Ego-Partition über.

    So schuftet die Menschen auf dem Planeten wie blöde und am Ende kommt im Ego-Alptraum nur Mist heraus - Kauderwelch eben...

    Erträglich wird es, nehmen wir die Zeit als Faktor heraus und sehen jetzt schon,

    was wir zweifelsfrei irgendwann gelernt haben werden.

    Die Lügen sind das Unerträgliche am Ego, das für mich Unergründliche ist dabei, warum wir Selbstlosigkeit, also die Abwesenheit eines Selbstes, damit verbinden, ein "lobenswertes Verhalten" damit zu verknüpfen. Wenn wir die Verbindung zum Selbst-los-sind, ist das Ego die Partition, die übrig bleibt.

    Solange die Lüge erfolgreich als Mittel zur Gesstaltung der Ego-Welt genutzt wird, sollte es nicht verwundern, in einem dunklen digitalen Zeitalter zu leben.

    Ohne wirkliche digitale Souvernänität zu entwickeln, wird der Kampf "der Konzerne gegen Staaten" nicht zu gewinnen sein.

    Mit der Freiheit der Staaten fällt auch die Freiheit der Bürger darin der Selbstlosigkeit zum Opfer.

    Jedoch ist es unmöglich, die Sorgen der Menschen nicht mit den Folgen gleichzusetzen, die durch "Selbstlosigkeit" in eigentlichen Wortsinn entstehen.

    Es ist eindeutig das Ego in jedem Menschen, das unerträglich erscheint.

    Zu feiern, selbst das Selbst "los" zu sein, ist ein Irrtum, der nur in der Zeit glaubhaft erscheint.
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  13. #38
    andere-dimension
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    Wer den ganzen Tag auf sein Handy schaut, der muss Vati und Mutti nicht ins Gesicht blicken. "Die KopfuntenGeneration" sind die Enkel der 68er--und die Kinder der 68er kann man wohl als verlorene Generation bezeichnen. So wie sich der Brustkrebs meist erst an die übernächsten Generation verebt, vereben sich auch die Geschwüre der Gesellschaft. Die 180 Grad Kehre der 70er Jahre hat ihre Spuren hinterlassen. Sie war richtig und wichtig, aber alles hat seinen Preis. Die KuG wuchs in Familien auf...die oft gar keine waren. Die Eltern dieser Generation heißen Frau und Herr Patchwork. Frau Patchwork geht am liebsten shoppen und Herr Patchwork zockt Anleger ab. Wer will denn solchen Leuten ins Gesicht schauen?!

    Untersuchungen zeigen, dass die KuG zur frühen und langfristigen Bindung neigt und ihr die Treue wichtiger ist als allen Generationen zuvor. Ich kann mich nicht erinnern jemals so viele junge Pärchen gesehen zu haben wie heutzutage. Ja, sie sind Egoisten - aber vielleicht müssen sie das auch sein? Sie sind keine Egoisten im Sinne von; "erst ich und dann die anderen"...sondern von " ich kenne die anderen gar nicht...und die, die ich kenne...sind wie ich" Die KuG entwickelt sich zu Spießern...Metropolitan...aber Spießer. Sie brauchen einen Heimathafen, als Ausgangspunkt aller Entdeckungen. Wir waren ihnen kein Hafen...dafür haben wir sie mit ADS ausgestattet. Und der Blick aufs Handy zeigt, dass sie sich ja doch auf etwas fokusieren, konzentrieren können.

    ...tagesaktuelle Ergänzung. Heute wurden Zahlen veröffentlicht: 1996 waren in 40% der Familien mit mindest einem/einer Minderjähringen die Mütter zu Hause...und "nur" die Männer gingen arbeiten. Heute ist das nur noch in 29% der Familien der Fall, dass die Mutter zu Hause ist. Wird keinen groß wundern, denn wer kann heute noch mit einem Gehalt die Familie ernähren?! Da gibt es eine Schieflage...die ein Umdenken erforderlich macht. Statt sich an die Arbeit zu machen, verspotten die etablierten Parteien viel lieber die AfD...die in ihrem Wahlprogramm die Familie in den Mittelpunkt rückt. Konservativ wäre diese Politik...sagen die Etablierten...ich sage: "Na und!" Konservativ=schlecht?!? Selbst der Mutige rudert im Wildwasser auch mal zurück.

    Für Dich, WSIB

    Die AfD hat sich auch dein Thema, das Wasser, auf die Fahne geschrieben.

    Ich will hier aber nicht für diese Partei werben...sondern für mehr Demokratie. Offen gestanden wundert es mich, dass die AfD auf 15% klettern konnte (aktuelle Umfrage vom 3.5.2016)...obwohl sie so in den Schmutz gezogen wurde und wird. Scheinbar habe ich das Volk unterschätzt...es ist dann wohl doch sensibler als ich dachte...was auch die Haltung zu TTIP (70% Ablehnung) deutlich zeigt.
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  14. #39
    Mitgestalter
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    AW: Was mich aufregt

    Zitat von andere-dimension:

    "So wie sich der Brustkrebs meist erst an die übernächsten Generation verebt, vereben sich auch die Geschwüre der Gesellschaft. Die 180 Grad Kehre der 70er Jahre hat ihre Spuren hinterlassen. Sie war richtig und wichtig, aber alles hat seinen Preis. Die KuG wuchs in Familien auf...die oft gar keine waren. Die Eltern dieser Generation heißen Frau und Herr Patchwork. Frau Patchwork geht am liebsten shoppen und Herr Patchwork zockt Anleger ab. Wer will denn solchen Leuten ins Gesicht schauen?!"

    Und die Eltern dieser Eltern hatten Eltern, denen ebenso der genetische, historische, individuelle und familienbezogene Schmutz in die Kinderschuhe gelegt wurde.

    Die KuGKucksfamilien wachsen historisch, genetisch und psychosozial.

    Eine Info dazu, die das ADS erklären könnte, an dem wir alle erkrankt sind:

    "Wie Proteine Leben erzeugen"

    Lebendige Organismen unterscheiden sich von leblosen Gebilden dadurch, dass sie sich bewegen. Die Triebkraft hinter ihren Bewegungen verrichtet die für lebendige Systeme charakteristische "Arbeit", zum Beispiel Atmung, Verdauung und Muskelkontraktionen. Um das Wesen des Lebens zu begreifen, muss man zuerst verstehen, wie sich "Protein-Maschinen" bewegen können.

    Die genaue räumliche Anordnung der Atome oder Konformation eines Protein-Moleküls, wie der Biologe sagt, spiegelt einen ausgeglichenen Zustand seiner elektromagnetischen Ladungen wider. Doch wenn die positiven und negativen Ladungen verändert werden, dreht sich das Protein-Rückgrat automatisch in eine neue Fom, um der neuen Ladungsverteilung gerecht zu werden. Die Verteilung der elektromagnetischen LAdung innerhalb eines Proteins kann selektiv verändert werden, unter anderem durch die Verbindung mit anderen Molekülen oder chemischen Gruppen, wie zum Beispiel Hormonen; durch das enzymatische Hinzufügen oder Entfernen von geladenen Ionen oder durch die Interferenz durch elektromagnetische Felder, wie zum Beispiel der Abstrahlung von Mobiltelefonen [Tsong 1989]" (1)

    Die KuGuckskinder bilden keine wirksamen Neurotransmitter mehr, weil die Funknetze in Schulen einen ausgeglichenen Ladungszustand nicht mehr ermöglichen. Jedes Handy und jedes Funknetz beeinflusst also permanent die Proteinsynthese unserer Neurotransmitter.

    Problem soll gerade die Dauerbestrahlung der Eizellen sein. Daher weist der Barmer-GEK-Report auch eine Auffälligkeit auf: Gerade die Kinder jüngerer Mütter sind anfällig für ADHS. Die früheren Risikoschwangerschaften der Spätgebärenden schnitten im ADHS-Vergleich - entgegen der früheren Annahme - deutlich besser ab.

    Aus Sicht der Eizellen einleuchtend. Die "Egg-Freasing-Partys" auf Firmenkosten können daher auch erweiterten Mitweltbedingungen zugeordnet werden.

    Es stört den Zellfunk, aber ist nur indirekt über die psysiologisch logischerweise erforderlichen "Datenmengen" beweisbar. Sie wissen es seit 1989, warum die Kids sich nicht mehr konzentrieren können, und trotz alledem wird ein Ausbau des Funknetzes ohne jede Gesamtgrenzwerte vorangetrieben.

    Immerhin wird mit Ritalin ein weiterer MARKT geschaffen.

    Die KuGucksfamilien sind das generationsübergreifende Produkt vieler Motivstrukturen und Ebenen. Die Nervenzellebene wissentlich fast 30 Jahre auszublenden und fleißig Ritalin zu verordnen, ist ein Punkt, den wir mal auf unsere Liste nehmen sollten. Es bleibt ein "Freilandversuch" und alle schreien "Hurra". Wollt ihr die totale Mikrowellenberieselung denn wirklich? Wofür legen wir die Gehirnentwicklung unserer Kinder auf den Opferstock des Götzen Mammon?

    Früher konnten wir telepathisch telefonieren. Anstatt Google nutzten wir die "Akasha-Chronik". Selbst das Reisen funktionierte fortschrittlicher...

    Allerdings hätte uns damals niemals jemand 5 Milliarden Handys verkaufen können oder uns wie Vieh in Fabriken treiben können, diesen Schwachsinn zu produzieren und zu konsumieren. Bei 2 Watt Mikrowellenstrahlung pro Handy reden wir von 10 Milliarden Watt Mikrowellenstrahlung global, geteilt durch die Zeitschlitze und begrenzt durch die Anzahl der Sendemasten.

    Ich reg mich nicht mehr auf. Unser Zellfunk ist evolutionär stabil und wird dieses ausgleichen können. Bis dahin können wir ja vorsorglich doch besser einige unbeschädigte Eizellen einlagern...

    "Weniger ist mehr", sagte ein Freund immer, der versuchte, mir das Wesen der Musik beizubringen.









    (1) Bruce Lipton, "Intelligente Zellen - Wie Erfahrungen unsere Gene steuern", KOHA-Verlag 2007, Seite 56
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  15. #40
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    AW: Was mich aufregt

    Mich regt das Schulsystem auf, welches nicht differenziert und alle beziffert und man nur gute Zahlen und Lob bekommt wenn man den Quark exakt wiederholt. Das ist keine Bildung, das ist eine Schulung zum zuverlässigen Konsumenten und Arbeiter. Ein "Verwaltungsakt", wie meine alte Studienkoordinatorin mir ehrlich verriet. Es ist ein Horror, für den Körper eines jungen Erwachsenen oder eines Kindes, so lange auf einem Stuhl zu sitzen und einen Stift übers Papier zu kratzen. Wenn das Kind nicht ruhig sitzt oder träumt wirds mit Amphitaminen (Ritalin) vollgepumpt und drogenabhängig gemacht, der träumende/staunende Geist im Keime erstickt, mit noch verwirrenderen Syndromen betitelt, Aufmerksamkeitsstörung, Lese-Rechtschreib-Schwäche und noch mehr Unsinn. Kinder sind nicht gleich, Begabungsstrukturen sind verschieden, ein Kind ist vielleicht ein Akrobat und Tänzer, was soll es auf einem Stuhl sitzen? Ein anderes ist vielleicht ein Forscher und ein anderes Maler. Es sollte darum gehen den Geist der Kinder anzuregen und festzustellen welches Kind wofür geeignet ist anstatt den Geist einzusperren und gleichzumachen. Besonders schlaue erklären mir dann, ja das kannste dann auf der Universität machen. Aber dort kommst du nur weiter wenn du den bisdahin angeeigneten Knecht-Geist erfolgreich ausgebildet hast, ein Reifezeugnis bekommen hast. Früchte reifen, dann werden sie geerntet. Ich bin aber keine Frucht und ich will keine sein. Ich beobachte die folgenden Generationen mit Skepsis, wenn ich sie in ihr iFruit glotzen sehe und die Blindheit, gefördert von Werbung und Massenmedien und eben diesem Schulsystem der Gleichmacherei, ihnen nur so ins Gesicht geschrieben steht. Aber es macht doch Sinn. Hauptschule - hey werd doch Soldat. Realschule - hey werd biologisch-technischer Laborassistent und halts Maul. Gymnasiast - du bist die Elite der Sklaven und du darfst im Sklavensystem noch mehr Unsinn lernen und dich dabei stark fühlen, du hast es zu etwas gebracht. Hier - Geld. Kauf dir ein iFruit und deinen Elitekindern auch, damit sie ihre Zeit während sie in der Schule sind mit dämlichen blingbling verprassen können. All diese Morgen, gezwungen sein, traurig nach natürlichem Licht lechtzend und nach frischer Luft, eingesperrt im Bildungsknast. Es geht nicht um Freude, es geht um Noten. Zum Glück war ich nicht so oft da.
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  16. #41
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    Es gibt da eine Doku..."Die gefährlichsten Schulwege der Welt"...die zeigt...welche unglaubliche Strapazen manche auf sich nehmen/müssen...um in die/auf eine Schule gehen zu können. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass diese Kinder auch alle gute Schüler werden. Vielleicht lehrt uns das, dass das Schulsystem generell überbewertet ist, die Motivation dafür unterschätzt wird. Diese Kinder erfahren die Schule als Recht, nicht als Pflicht. Die Eltern sind i.d.R. arme Bauern, Fischer aus abgelegenen Dörfern....die selbst nie auf eine Schule gehen durften/konnten ... sich das Schulgeld für ihre Kinder vom Mund absparen müssen - so wird der Alltag für die Kinder schon vor dem ersten Schultag zum wichtigsten Unterrichtsfach. Kinder sind anpassungsfähig, flexibel...sie kommen von Natur aus mit jedem Schulsystem und mit jedem Lehrer zurecht. Was läuft also schief, dass das in unserer modernen Gesellschaft nicht auf alle Schüler zutrifft? Vielleicht fängt das schon mit den Begrifflichkeiten an - wir reden von der Pflicht, nicht vom Recht. Und wer kämpft schon für/um seine Pflichten?! Die Schule beginnt um 8:00 und endet um 13:00, danach heißen die Lehrer Mama und Papa...die in den seltensten Fällen auch ausgebildete Pädagogen sind. Die Skandinavier haben das schon vor vielen Jahren erkannt und halten die Kinder...so lange wie nur möglich...von den Eltern fern. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Vielleicht stellen die Skandinavier nicht die meisten und besten Ingenieure, aber dafür die in Europa zufriedensten und ausgeglichensten Gesellschaften...mit sozialen Standards...von denen andere nur träumen können. Wir Deutsche protzen zur Zeit mit 62% Abiturienten, aber ist das wirklich ein Verdienst der Gesellschaft...oder nicht doch eher der Tribut an die selbige?!? Wer wischt später mal all den Arschkriechern den Arsch ab?

    Zitat WSIB

    Problem soll gerade die Dauerbestrahlung der Eizellen sein. Daher weist der Barmer-GEK-Report auch eine Auffälligkeit auf: Gerade die Kinder jüngerer Mütter sind anfällig für ADHS. Die früheren Risikoschwangerschaften der Spätgebärenden schnitten im ADHS-Vergleich - entgegen der früheren Annahme - deutlich besser ab.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Obwohl ADH und ADHS so weit verbreitet sind...weiß man...,wie ich meine...doch recht wenig darüber. Das Wissen begrenzt sich auf die Symptome...die...wenn richtig gelenkt...nicht immer negativ sein müssen. So heißt es u.a. bei Erwachsenen: "Selbst gewählter, aktiver Lebensstil"....aber auch "Häufig Substanzmissbrauch".

    Ich denke das hat weniger mit dem Alter der Mütter/Väter zu tun, sonder viel mehr mit deren Reife. Natürlich geht das eine mit dem anderen oft einher. Vielleicht ist ADHS eine Art Teufelskreis. Statistisch gesehen legen ADHS'ler doppelt so oft eine asoziale Karriere hin als nicht ADHS'ler. Womöglich ist ADHS ein Symptom der sozialen und/oder emotionalen Ausgrenzung. Auch Kinder aus finanziell starken Familien haben ADHS, das schließt aber die emotionale Ausgrenzung nicht aus - auch die soziale Inkompetenz nicht. Die studierte Frau bekommt recht spät ihr Kind...sucht sich zudem den Vater ganz genau aus...während die Tochter einer zerrütteten Familie sehr früh ihr Kind bekommt und auf einen Kindvater...der Verantwortung übernimmt...in alle Regel nicht zählen kann. Aus dieser Überforderung heraus wächst ein überfordertes Kind. Zu erklären sind jene ADHS Kinder, deren Gehirnhälften zu wenige Verbindungen aufweisen. Wird aber von der Gesellschaft alles in einen Topf geworfen. Wenn Du eine Katze aus dem Tierheim mit nach Hause nehmen möchtest...wirst du auf Herz und Nieren geprüft...und im Zweifelsfall bleibt die Katze wo sie ist. Das halten wir alle für richtig. Bei einem Kind scheint das alles nicht zu gelten...darin darf sich jeder versuchen - geht das schief, dann löffelt die Gesellschaft es aus. Vielleicht wagt sich tatsächlich mal eine Partei einen Kinderführerschein für werdende Eltern zu fordern. Prävention statt Schadensbegrenzung (Jugendamt).
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  17. #42
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    AW: Was mich aufregt

    ADHS ist eine fabrizierte Krankheit um Medikamente zu verkaufen, das ist schon länger bekannt und wurde ebenso vom Gründervater dieses Syndroms bestätigt. Die Wahrheit ist, dass schlaue Leute erkannt haben das Kinder verwahrlosen und psychologische Probleme durch ihr Umfeld bekommen und unruhig werden, dagegen könne man ja Pillen verkaufen. Es gibt dieses Syndrom nicht.
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  18. #43
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    AW: Was mich aufregt

    Dass dieses Syndrom bei Eltern und Kindern um sich greift, ist Fakt. Wir können uns nicht mehr so gut konzentrieren, sind leichter abgelenkt und die Neuropeptidsynthese wird andauernd von Strahlenereignissen überlagert.

    Wir produzieren insofern genauso deformierte Peptidrückgrate, wie die kleinen, glyphosatverseuchten Schweinchen heute mit offenen Rückgraten zur Welt kommen.

    Es ist bekannt, wie Drohnen heute schon per "Gedankensteuerung" geflogen werden. Die Signatur von Gedanken ist ein elektromagnetisches Muster, dass parallel eine Übersetzung in "Neurotransmittern" erfährt, diese Sinnesreize im Körper fühlbar werden zu lassen. Das Körpergefühl wird durch diese "Moleküle der Gefühle" bewirkt (Buchtitel von Candace Pert).

    Gewohnheiten prägen insofern die langristige Rezeptorverteilung auf der begrenzten Zelloberfläche. Unsere Gedanken werden von den Zellen "wahrgenommen", was nicht verwunderlich ist, bildete unser Zellverband spezielle Zellen extra und nur für das bestmögliche Erkennen von Mitweltbedingungen. Was diese Wahrnehmungsspezialisten auf fünf Leitungssystemen ins Gehirn spülen, wird zu einem Gesamteindruck im Bewusstsein zusammengesetzt.

    Die Funktion der Filtersysteme ist ins Auge zu fassen, die den Gesamtdatenstrom von 100 Milliarden Bits (Gehirn gesamt) auf 2000 Bits pro Sekunde (Bewusstseinsinhalt) herunterdrosseln. Das Problem dabei ist die zunehmende Massenpanik der ausnehmend gestressten Eltern, was sowohl zur psychossozialen Verwahrlosung führt, aber auch einen vorgelebten Empathieverlust mit sich bringt. Schlimmer wirkt die Gestresstheit der Eltern auf die Amygdala der Kinder, bei denen damit der sensorische Umweltpanikschalter (unbewusst bis bewusst) immer auf "Alarm" steht.

    Dumm ist nur, dass die vitalen Sinnesreize, die die Kinder noch wahrnehmen, bei uns "gedrillten" Erwachsenen im Filtersystem steckenbleiben. Die Hyperaktivität ist darin begründet, mehr als wir wahrzunehmen, da die Filtersysteme nocht nicht angelegt sind, die unser Bewusstsein letztlich selektiv stabilisieren, indem nicht passende oder gefährliche Umweltreize auszublenden erlernt wurden.

    Der oben genannte Autor Bruce Lipton erzählt in seinem Buch auch die Anekdote aus seiner Zeit als Professor. Seine Kurse begann er damit, rote und grüne Brillen zu verteilen. Der Text, den die Studenten dann bekamen, las sich für jede "Farbgruppe" daher völlig konträr. Als dann die "Differenzen in der Wahrnehmung" offen zutage traten, wurde das "Filtersystem" in seiner Subjektivität offensichtlich. Auch die "Wahrheit des Irrtums" bis zur erweiterten und aufdeckenden "Erkenntnis" wird deutlich...

    Im "Stressmodus" schalten alle Zellen auf "Schutzbetrieb" um, ein Zellwachstum wird dabei unterdrückt. Die Grundkräfte "Abwehr und Schutz" (Angst) stehen entgegengesetzt zu den Kräften "Annahme und Wachstum" (Freude). Dazwischen gibt es neutrale Mitweltreize, die keine Reaktion erfordern.

    Unsere Stressreize als Erwachsene fallen uns zwar nicht mehr auf, die Kinder werden durch diese Hormone, Pheromone und Gedankenstrukturen jedoch auf Zellebene angesprochen und berührt und versuchen, diese Defizite ihrer Mitwelt zu heilen. Wir verkaufen wohl eher Pillen gehen die Folgen der Gestresstheit der Eltern. Den Glauben, Pillen könnten die ursächlich defizitären Stressbewältigungsressourcen stärken, haben wir "erlernt", wir können diesen jedoch auch "Verlernen". Die Haltung des Gründervaters drückt sich auch in der Werbestrategie der Unternehmen aus:

    "Bevor wir für ein Medikament werben können müssen wir ein Bewusstsein für die Krankheit in der Bevölkerung schaffen."

    Dass die Kinder"unruhig" werden, ist beim Verhalten ihrer Eltern nicht wirklich eine Fehlreaktion. Wenn wir Schwachsinn als "Ausblendung von Sinnesreizen" beschreiben, die eine mittelbare oder unmittelbare Gefahr für das eigene oder ein fremdes Leben darstellen, dann haften hier die Kinder für die Versäumnisse ihrer Eltern und deren Eltern, und deren Eltern, und deren Eltern, und, und, und...

    Es sind vitale Lebensimpulse, die in den hyperaktiven Kindern wirksam sind. Wir, die wir gedanklich schon zu Totengräbern unserer Träume geworden sind, sehen, als körperlich noch lebende, gedanklich schon tote Traumleichen, diese Lebensimpulse, neiden ihnen dieses Noch-Lebendigkeit" und daher machen die privaten und schulischen Anstaltsleiter unbewusst mit:

    Sie sehen an lebendigen Kindern ihre eigene Erstarrtheit gegenüber dem Leben. Es ist keine Krankheit, die Kinder lernen eben nur, mehr Datenmengen zu verarbeiten, als ihre Eltern gewohnt waren. Sie besitzen daher eine höhere "Taktrate" im System der Datenverarbeitung und weniger Filter, was den langsameren Erwachsenengehirnen noch nicht ganz dämmert. Das "Neue Gehirn" war durch die andauernde Reizüberflutung mit Stresshormonen der Eltern (schon als Embryo) gezwungen, die Flut der Datenmengen in schnelleren Takt(rat)en zu verarbeiten.

    Die Kinder dann nochmals mit "Gehirnenhancern" auf Touren zu bringen, ist fast schon Völkermord. Wüssten sie dabei, was sie tun, ein Fall fürs Kriegsverbrechertribunal. Der ganze Mechanismus dahinter funktioniert jedoch nur, weil sich die wissenschaftichen Kaufgutachter zu Mietmündern prostituieren lassen.

    Ja: Sie züchten lebenslang Abhängige. Ein Verbrechen, da diese Medikamentengruppe nur verordnet werden darf, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten versagt haben. Wobei sich häufig nicht einmal die Zeit für eine einwandfreie Diagnose genommen wird, die ein seriöser Arzt mit 4 Stunden angibt. Diese Marktmechanismen sind ein kriegsähnlicher Zustand, aber die Eltern gut konditioniert: Herodes in Neudeutsch.

    Aber: Wir alle haben den Glauben, der Körper wäre ein von Seele und Geist unabhängiges, maschinenähnliches Konstrukt.

    Hier liegt die Wurzel des Irrtums. Alle darüberliegenden Erklärungsebenen verschleiern diese Kernüberzeugung. In der Psychologie mit dem Begriff "denial" Leugnen, Verleugnen umschrieben: Innerhalb der Hierarchie der Abwehrmechanismen (Filtersysteme) wird die grundlegendste Abwehr überhaupt "VERLEUGNET" und damit verkommen die darauf aufbauenden "Kompensationsmechanismen" zur "selektiven Wahrnehmung" (mit "Farbfilter").

    Wie könnte eine Störung des Geistes, oder der Seele, dann jedoch mit "Körperpillen" behoben werden?

    Der Geist soll keinen Einfluss auf den Körper haben und doch soll der Körper nach Schulmedizin Einfluss auf den Geist besitzen?

    Wie gänzlich blöde ist diese Grundprämisse doch im Grunde!

    Was ist die Ursache unseres globalen Aufmerksamkeitsdefizites, das manches Kind in die Hyperaktivität führt?

    Es ist unser Filtersystem an dem sie rütteln. Sie sind in Ordnung, wenn sie "Gefahr" wittern. Einzig die Elternschafe lassen sich in aller Seelenruhe zum Opferstock des Götzen Mammon treiben. Die Ursachen reichen von der Ionisationsebene über die Informationsebene auf die Organisationsebene hinauf.

    Geist, Seele und Materie. Eine alte Frage.
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  19. #44
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    AW: Was mich aufregt

    von Storchs Forderung...die Eintreibung der Kirchensteuer durch den Staat abzuschaffen...hat mich zwar gefreut, da sich endlich mal ein Politiker getraut hat das an-und auszusprechen, aber über ihre Argumentation war ich weniger erfreut...eher verärgert. Es gibt viele gute Gründe diese Steuer abzuschaffen...der Verweis auf das Dritte Reich war der billigste. Es werden nun Debatten geführt...die am eigentlichen Thema vorbei gehen. Frau von Storch hat der Kirche den Weg durch die Hintertür gleich mitgeliefert. Da zeigt sich wieder mal die Unreife der AfD; in der Sache liegt sie wie so oft richtig...aber die Argumente passen nicht.
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  20. #45
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    AW: Was mich aufregt

    @WirSindIchBin

    Stichwort in der Esotherik sind wohl die sogenannten Indigo-Kinder. Erweiterte Sinneswahrnehmung, höhere Frequenzen etc.. Die Pillenvergabe mit einem Völkermord gleichzusetzen halte ich für absolut treffend.

    Wikipedia :

    "Ein Indigo-Kind weise nach Carroll und Tober neue und ungewöhnliche psychische Merkmale auf, die ein bislang nicht bekanntes Verhaltensmuster ergäben. Es komme mit einem hohen Selbstwertgefühl und dem Wissen um seine Erhabenheit auf die Welt, akzeptiere keine (künstlichen) Autoritäten und reagiere nicht auf Disziplinierungsversuche, verweigere ihm unverständlich oder sinnlos erscheinende Handlungen, zeige Frustrationen gegenüber ritualisierten Systemen, gelte als Querdenker, habe Schulschwierigkeiten, werde von anderen als dissozial wahrgenommen und habe einen hohen Intelligenzquotienten. Auch sei es hypersensibel gegenüber chemischen Stoffen, beispielsweise in der Nahrung. Bei Indigokindern würden von Ärzten häufig fälschlicherweise kinder- und jugendpsychiatrische Störungen wie beispielsweise eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert. Anhänger dieser Idee empfehlen daher Eltern, auch entgegen ärztlichem Rat, auf eine schulmedizinische Behandlung dieser Störung zu verzichten. Carroll, Tober und andere einschlägige Autoren vermitteln den Eindruck, die „Ankunft“ der Indigo-Kinder sei Teil eines größeren spirituellen Prozesses, sie seien Vorboten einer neuen, hybriden, möglicherweise sogar außerirdischen Lebensform."

    Wikipedia zieht es ins lächerliche, die Esotheriker überspitzen es. Kontrollierte Diffamierungs-Opposition?

    Die Vergabe von Ritalin hemmt das künstlerische, musikalische Empfinden. Es soll das Gefühl erzeugen bei "Patienten", dass Kunst keinen Boden mehr in einem findet, die Freude an der Kunst ist nicht mehr erfahrbar. Betrachtet man die aktuelle Pop-Musik und ihre Frequenzen, sind diese wohl eher zerstörender Natur. Die absichtliche Überlagerung von dissonanten Obertönen, pulsierend versteckt durch Side-Chain-Kompressoren, hat meines Erachtens eine hochgradig manipulative Wirkung und ich habe an mir selbst festgestellt, dass wenn ich Fernseh-Werbung sehe, ich 2 bis 5 Tage nicht richtig denken kann, danach hat sich der Effekt wieder aufgelöst. Das sind wohl Dinge die mich auch wirklich aufregen. Die Ignoranz der Konsumgesellschaft, die Werbung mit ihrer Manipulation was man alles nicht sei und dringend braucht um zu "sein" und die Dissonanz der Pop-Musik mit ihrer aufputschenden Wirkung, welche im Herzrhythmus eine Inkohärenz erzeugt, deren Folgeerscheinungen Stress-Syndrome, Aggression und gehemmter Wille zur Kritik an der Umgebung sind. Viele mögen das Gefühl, dass ihnen der Fernseher vermittelt, es fühlt sich gut an "abzuschalten" und sich bedröseln zu lassen. Das liegt meines Erachtens daran, dass sich bei einem Entzug ein nicht zu unterschätzender Cold-Turkey der Psyche einsetzt und das ist unangenehm. Das muss man erstmal verdauen und in sich feststellen. Es gibt Geräte mit denen man die Herz-Rhythmik messen kann und diese Stressmuster erkennen kann. Von dort aus muss man es empirisch erforschen und vorallem individuell. Der Mensch ist hat sensorische Sinne, die einem nicht erklärt werden, so wie manche ihr Smartphone nach einer Weile nicht mehr anfassen mögen, weil es unangenehm "kribbelt". Es ist sehr schwierig sich auf diesem Pflaster zu bewegen, weil die Umgebung quasi komplett verseucht ist.
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  21. #46
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    AW: Was mich aufregt

    Ja, der Wiki-Text ist ziemlich einseitig. Die Infos zur Musik hatte ich noch als Gerüchte über Black Sabbath oder auch die Beatles im Ohr. Werbung mag hier mit erweiterten Mitteln arbeiten. An sich gab es mal die Absprache, unterschwellige Suggestionsmethoden in der Werbung nicht zu nutzen.

    Doch nur die staatlichen Rundfunkanstalten wurden damals in diese Selbstverpflichtung einbezogen. Mit den "Privaten" hatte sich diese Absprache erledigt.

    Es wird jedoch auch von den Gold-Kindern gesprochen, die ihre Mitwelt allein durch ihre Anwesenheit "verzaubern" und friedlich stimmen. Eigentlich ein Phänomen, dass bei Moses Geburt in Ägypten durch Ramses II, bei Jesu Geburt durch Herodes und heute wieder auftritt:

    Es gab jeweils gewisse Hinweise auf Veränderungen, die von den Herrschern durch Kindermord verhindert werden sollten.

    Am Ende konnte jedoch nicht verhindert werden, dass Moses seine Leute aus der Sklaverei befreit hat; oder dass Christus seine Aufgabe erfüllte.

    Sie sind die Kraft, die zwar stets das Böse will - und dabei doch das Gute schafft.

    Dass der Geist sich entwickelt, kann nicht verhindert werden. Auf Unterdrückung folgt Befreiung. So ist der Lauf der Dinge.

    Reibung zwischen den Polen erzeugt Energie und ist somit ein Evolutionsbeschleuniger.

    Eines Tages werden wir sagen, dass auch diese Zeit ihren Sinn und Nutzen besaß.

    Der evolutionäre Schritt vom Einzeller zum Superorganismus mit 50 Billionen Bewohnern verlief ebensowenig ganz freiwillig.

    Es wurde schon damals zu voll, die Konsequenz war der Zusammenschluss in globalisierten Zellverbänden unter der Leitung eines zentralen Nervensystems.

    Würde sich die Menschheit einmal als Zellverband auf einem Planeten betrachten, könnten wir die gnadenlose Konkurrenz innerhalb eines begrenzten Systems (Zellmembran, Zelle, Körper, Menschheit, Leben, Planet) als Relikt aus der Darwinschen Vergangenheit betrachten lernen.

    Verdrängendes oder zerstörerisches Wachstum tritt bei Zellen auf, die heimatlos und ohne Funktion sind. Kommunikation ist die Funktion, die unsere Zellen als Strategie schon 3 000 000 000 Jahre länger nutzen als wir. Als "Kleinkind" mit gerade einmal 700 000 000 Jahren stecken wir Vielzeller quasi noch in den Kinderschuhen.

    Kooperation ist effektiver als Konkurrenz. Das mussten auch die Einzeller begreifen. Als Mensch fühlen wir uns noch wie Einzeller, doch als Menschheit wären wir ein verbundener Superorganismus, der seine Wahrnehmungsfähigkeit ähnlich bündelt, wie der Zellverband Körper die Daten aller Sinnesrezeptoren unter dem "Bewusstseinsinhalt" zusammenfasst.

    Es wäre so viel leichter, diesen Planeten in Kooperation zu bewohnen und zu bewahren, als unter diesem "Kampfmodus" der darwinistischen Elite weiterhin in endlose Verteilungskämpfe verwickelt zu sein.

    So stolzieren wir wie die Störche durch den Salat und treten von einem Fettnäpfchen ins andere.
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  22. #47
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    AW: Was mich aufregt

    Die Kommunisten haben gesagt der RocknRoll sei subversiv - möglich das sie recht hatten.
    Geändert von meinungsloser (18.05.16 um 19:36 Uhr)
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  23. #48
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    Schule entschuldigt sich bei Imam/Quelle rbb online

    http://www.rbb-online.de/politik/bei...h.html?ref=yfp

    Jetzt müssen wir uns schon bei den Muslimen dafür entschuldigen, dass diese unsere Gesetze der Moral und guten Sitte missachten. Aber es geht noch unverschämter; die Familie nimmt die Entschuldigung nicht an...will noch mehr. Es sollte inzwischen jedem klar sein, dass die Muslime...ob Terroristen oder keine Terroristen, nicht in und zu unserer Gesellschaft passen. Zu glauben der IS oder Alkaida sind das Problem ist falsch - die Muslime als solche sind das Problem.

    Wird ja immer behauptet der Osten wäre rechtsradikaler als der Westen...mehr rechtsradikale Parolen, mehr Übergriffe auf Ausländer.

    Dem gegenüber stehen dann aber solche Schlagzeilen.

    Großeinsatz und Sprengstoff-Fund in ChemnitzDas Terror-Versteck!
    +++ Anschlag auf deutschen Flughafen vereitelt? +++ Hochexplosiver Sprengstoff gefunden +++ Wohngebiet gesperrt +++ Drei Festnahmen +++ Hauptverdächtiger auf der Flucht +++

    http://www.bild.de/news/inland/spren...2012.bild.html

    Nicht das erste Terrornest, das man im Osten aushob.

    Man könnte die radikale Haltung auch als ein "Wehret den Anfängen" verstehen...und das Schweigen des Westens als erstes Zeichen der Resignation.

    Mich regt auf, dass es sich Medien und Politiker viel zu einfach machen...fast nur noch mit vorgefertigten Meinungen hausieren gehen. Das, was man beim Ausländer nicht will...diesen unter Generalverdacht stellen...erlaubt man sich aber beim Osten. Es wurden in den letzten Wochen und Monaten viele Anschläge vereitelt, davon auch mehre im Osten - machen denn die Medien ihr urteil nur davon abhängig...ob ein Anschlag gelinngt...oder vereitelt wird?!? Reicht denn die Absicht alleine nicht mehr um zu einem Urteil zu kommen?

    Wie wäre wohl die Stimmung im Land...müssten wir heute hunderte von Toten beklagen...weil man die geplanten Anschläge nicht vereiteln konnte?! Und wieder waren es Syrer. Und ich kann zu 100% versichern, dass nicht jeder geplante Anschlag auch verhindert wird. Wenn Frau Merkel dafür nicht die Quittung bekommt...wofür dann?
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  24. #49
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    AW: Was mich aufregt

    Die Quittung wurde per Bundestrojaner schon geliefert.

    Alle zahlen für den "Kampf um die Freiheit" mit ihrer individuellen Freiheit.

    Der Kampf für manipulierte Spritfresser wurde mit der künftigen Unfreiheit erkauft, gar keine Diesel- und Benzinmotoren mehr bauen und verkaufen zu dürfen.

    Der Kampf gegen den Terror führte zu einer Quittung, an der auch eine unbarmherzige Haltung nichts geändert hätte.

    Wir hatten in dem Moment verloren, als wir um die Freiheit zu kämpfen begannen.

    Nun haben wir die Notwendigkeit, in jeden Kopf schauen zu müssen, so weit verinnerlicht, dass wir auch Gedankenaufzeichungsgeräre an alle Bürgerhirnen akzeptieren würden, um Anschläge zu verhindern, die ebenso von kranken deutschen Attentätern kamen.

    Da "Wir" also auch als "potenziell gefährlich" eingestuft werden müssen, ergibt sich der gläserne Mensch von selbst.

    "Wir" sollten all unseren Schutzengeln herzlich danken, dass die bisherigen "Äußerungen innerer Bewusstseinszustände" von unserem Big Brother erkannt wurden. Äppel plant da wohl schon "Stabilisierungsprogramme" als App, wofür natürlich ein mentales Auslesegerät erforderlich ist, was die Menschen ebenso freiwillig heute schon tragen.

    Eine Quittung zu bekommen, umschreibt einen eintretenden Ursache und Wirkungskontext über einen gewissen Zeitraum. Den zu betrachtenden Zeitraum in der globalen Flüchtlings-, Finanz-, und Mitweltkrise auf wenige Jahre einzugrenzen, wird der Ursachen der Stimmungen nicht gerecht.

    Die Attentate werden erst sicher verhindert, wenn darin kein Nutzen mehr gesehen wird.

    Was aufregen könnte, wäre der Fakt, dass es für immer mehr Menschen - am phsychischen Limit - erwägenswert erscheint und möglich zu sein scheint, die eigene Befindlichkeit in der Physis dadurch zu verbessern, jemand anderen in die ewigen Jagdgründe zu befördern, den an dieser Situation kausal keine Schuld trifft.

    Der Hass als Kollektivgut ist, was uns eigentlich aufregt: Die Menschenverachtung, für die wir kollektiv und global die Quittung kriegen.

    Wir alle kriegen die Quittung der gesamten Menschheitsgeschichte. Ist das ein Grund, sich zu fürchten?

    Ohne einen zeitungebundenen Ursache- und Wirkungskontext als geistigen Montagepunkt einzunehmen, können wir nicht annehmen, die Phänomene in der Zeit wirklich zu verstehen.

    Ohne den Faktor Zeit würden wir vieles anders betrachten lernen...

    Jeder kriegt die Quittung für alles.
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  25. #50
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    Laufkundschaft

    AW: Was mich aufregt

    Quittung für alles...das ist mir zu pauschal und klingt nach Resignation. Der Islamist sprengt sich und andere nur deshalb in die Luft...weil er meint er bekommt dann von siebzig Jungfrauen einen von der Palme gewedelt....also weil er selten dämlich ist...um es auf den Punkt zu bringen. Daran lässt sich aber arbeiten. Um die Arbeit beginnen zu können, müssen die Dinge klar benannt und das Wischi-Waschi Bachblüten-Gerede beendet werden. Klar und deutlich aussprechen, dass der Koran keine heilige...sondern eine Hetzschrift ist. Demnach muss der Koran....und alles was darauf baut...wie zB die Koranschulen...verboten werden. Und wenn sich der Islam trotz allem weiterhin auf den Koran beruft, dann muss dieser offiziell als menschenfeindliche Ideologie...und nicht mehr als Religion...eingestuft werden. Aber ebenso erwarte ich, dass man eine NPD verbietet und zerschlägt...da wird auch nur halbherzig rumgeeiert.
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