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Thema: Laßt uns über Fußball reden! - Saison 2019/20

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Post Laßt uns über Fußball reden! - Saison 2019/20

    Unsere Spielanlage ist katastrophal. Weder rechts noch links wurde gespielt,sondern nur gekleckert: Würgerei auf engstem Raum. Rechts noch schwächer als links. Im Zentrum gab es kein Zusammenspiel, keine Spielintelligenz erkennbar, gerade bei den Spielern, die sie doch haben müßten. Unser 10er tauchte völlig ab und änderte sein desolates Spiel gar nicht. Im 6er-Bereich wurde uns der Schneid abgekauft, da gab es auch keine Reaktion. Es sollte zu denken geben, daß es in der 2. Halbzeit zwar ein optisches Übergewicht gab, wie es immer so schön heißt, aber außer einem Schuß von Quesitzsch (da der Mann aus Bosnien kömmt und ursprünglich kyrillische Buchstaben nutzt, kv=qu; e=e, s=s, i=i; ч=tzsch oder tsch, verzichte ich hier auf die englische Transkription und nehme die deutsche) nichts Gefährliches zustande kam. Unsere Chancen waren das Ergebnis von Fehlern des Gegners, nicht mal erzwungene Fehler. Hinten schwammen wir. Da standen die Gegenspieler zu weit vom Mann oder verfuhren nach dem Motto: "Nimm du ihn, ich hab ihn auch nicht!"So geht das nicht. Braunschweig war nicht so stark, wir waren viel zu schwach. Rother war nicht der Einzige, der auf der falschen Position spielte. Chahed ist kein RV, sondern ein Spieler, den man zehn Minuten vor dem Ende bringen kann, wenn man selber führt und einen braucht, der beim Gegner Unruhe stiftet. Unser 10er spielte zehn Meter zu weit vorn und fehlte im Aufbauspiel, deshalb waren Preißinger und Müller gezwungen, mit dem Ball am Fuß zu marschieren, was bekanntlich schiefging. Unser 6er ließ sich auf die Füße treten und war nicht in der Lage, sein Spiel der Spielsituation anzupassen. Die Außen hingen deshalb in der Luft und verzettelten sich in mühseligem Kleinklein. Nö, das war nichts. Bin pappesatt. Wir sollten langsam mal in der Lage sein, im Spiel die taktische Grundausrichtung zu verändern, wenn wir merken, daß die Spielidee vor dem Spiel im Spiel nicht funzt.
    In der zweiten Halbzeit zog sich Braunschweig zurück, stand aber mit dem bärenstarken Nehrig sicher im DM-Bereich. Wir waren nicht in der Lage, den Spielrhythmus zu ändern, gar die Taktik, sondern spielten wie Maschinen einfallslos um den gegnerischen Strafraum herum. Gähn! Ich frage mich, wozu der Trainer da ist. Der gestikulierte zwar am Spielfeldrand, aber das war Schaumschlägerei.
    In unserer Mannschaft stand in diesem Ostfalenduell gerade mal ein Ostfale und, nimmt man Beck noch hinzu, ein Wahlostfale. Da nimmt es nicht wunder, daß die Spieler nicht mit dem Herzen dabei sind, sondern eben bloß so ihr Pensum runterwurschteln. Und komme mir keiner mit der faden Ausrede, daß es nicht genug gute Spieler in unserer Region gäbe. Blödsinn! Wenn das kleine Island mit seinen zirka 300000 Einwohnern eine Mannschaft zur WM schicken kann, die dort gut mitspielt, sollte uns wenigstens das Aufstellen einer Mannschaft gelingen, die wenigstens in der zweiten Liga halbwegs mitspielen kann. Statt dessen bedienen wir uns bei den Resterampen der zweiten Mannschaften und stellen eine charakterlos spielende Truppe auf, die überall spielen könnte, nicht aber für uns auflaufen sollte. Jedenfalls nicht, wenn sie so blutleer spielt wie am Sonnabend.



    Unterirdisch: Brunst, Müller, Rother, Perthel und Chahed. Ganz schwach: Quesitzsch, Gjasula, Costly. Schwach: Beck, Bertram. Ging so: Preißinger.

  2. #2
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Laßt uns über Fußball reden! - Saison 2019/20

    Ich bin kein Experte in Sachen Ost-Fußball...konnte aber überhaupt nicht nachvollziehen...warum man den Trainer Jens Härtel fortschickte. Der machte auf mich einen sehr kompetenten und verbindlichen Eindruck...ist sympathisch - und hatte darüber hinaus auch Erfolg. Mit Oenning holte man einen, der noch nie was gerissen hat - und der jetzige Trainer ist ein Zappelphilipp...der mich schon beim Zuschauen nervt. Der strahlt alles andere als Ruhe aus und wirkt irgendwie planlos. Ich war selbst Leistungssportler und hätte bei einem solchen Trainer wohl Schwierigkeiten gehabt meine Leistung abzurufen.

  3. #3
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Nullnummer bei Sachsenring

    Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. Der schwache Auftritt gegen Braunschweig fand anfangs seine Fortsetzung in Zwickau. Der völlig indisponierte Perthel sah gegen den schnellen Schröter keinen Stich - was überhaupt nicht abzusehen war - und im Zentrum schwammen Koglin (früh gelbbelastet) und Müller ein ums andere Mal. Immerhin aber gab es gegen Zwickau so etwas wie einen Lerneffekt. In Halbzeit zwei stellte der Trainer den sonst blassen Gjasula zehn Meter weiter hinten auf, was unserem Spiel von hinten heraus mehr Sicherheit verschaffte. Der in Halbzeit I in der Luft hängende Bertram ging ins Sturmzentrum, wo er unserem Sturmführer zwar anfangs auf den Beinen stand, aber das wurde im Laufe der zweiten Halbzeit besser. Rechts hatte Costly mehr Raum als beim letzten Treffen, was wohl auch daran lag, daß ihm Chahed nicht zum Zusammenspiel auf engstem Raum zwang und der für Chahed spielende Ernst weitaus mehr Spielintelligenz zu besitzen scheint, auch bissiger im Zweikampf wirkt. Costly muß aber noch besser geschickt werden. Es sollte nicht so sein, daß er den Ball so bekommt, daß er erst mit dem Ball am Gegenspieler vorbeirennen muß (das Georgi-Problem), sondern daß er den Ball quasi erjagen muß - im Wettlauf mit dem Gegenspieler. Ich wette 5 gegen 9, daß er so mehr Torgefahr bekömmt. Apropos: der Junge sollte mal Abschlüsse üben. Preißinger erwies sich als kein 10er, sondern bleibt wohl auf der 8 stecken. Auch gut. Brunst hielt den Kasten sauber, auch wenn es wieder mal zu Beinaheunfällen kam. Die Abstimmung muß besser werden, auch fehlte es gestern wieder mal an Umschaltspiel. Ist das nicht in die Köpfe reinzubekommen, daß wenigstens drei oder vier Spieler in für den TW absehbare Positionen flitzen, bevor unser TW den Ball aufnimmt?
    Ansonsten bin ich über die Null erst einmal zufrieden. Itzt geht es ans Toreschießen.

    unterirdisch: Perthel; schlecht: Müller, Laprevotte; genügend: Ernst, Koglin, Gjasula, Preißinger, Bertram; befriedigend: Brunst, Beck, Costly

  4. #4
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Nö - Es spricht "Schnurzel das Neinchen"

    Ich bin mit der Entwicklung bei meinem Lieblingsverein nicht einverstanden. Am Anfang der Saison hatte ich darauf gehofft, vermehrt junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs zu sehen. Aber es hätte mir schon zu denken geben müssen, daß aus den zweiten Mannschaften fremder Vereine viele junge Spieler ohne jeden Bezug zu Magdeburg/Ostfalen geholt worden sind, die weder unsere Mentalität kennen, noch um die Einzigartigkeit unseres Vereins wissen, geschweige denn hier Wurzeln schlagen wollen. Das ist ein größeres Problem, als es vielleicht etliche vernunftgeleitete Schlaumuckel der Welt erklären würden. Daß ein älterer Spieler mit Paßgeberqualitäten geholt worden ist, fand und findet meinen Beifall, allerdings muß ich doch fragen, warum ausgerechnet dieser Spieler mit der Herumtreibervita? Daß zudem ein Trainer verpflichtet worden ist, der zwar sympathisch wirkt, aber doch keinen wirklichen Plan zu besitzen scheint, wie seine ständigen taktischen Wechsel belegen, kann mir auch nicht gefallen. Manche werden behaupten, daß ein neuer Trainer das Recht habe, sich in der neuen jungen Saison erst einmal umzuschauen, nach der geeigneten Aufstellung und Taktik zu suchen usw.. Natürlich hat er dieses Recht, es ist sogar eine Pflicht, aber nur dann, wenn es einen masterplan gibt. Und wenn dieser masterplan darin besteht, von Spiel zu Spiel zu denken, was bedeutet, sich auf den Gegner einzustellen, dann findet das nicht meine Zustimmung, denn genau diesen Mist machen wir schon viel zu lange - ohne den angemessenen Erfolg. Und die anderen machen da auch mit; wir verlieren unsere Besonderheit, Jahr für Jahr ein bißchen mehr. Das wird Auswirkungen haben.
    Und damit bin ich beim springenden Punkt. Er lautet Alleinstellungsmerkmale. Meine Anhängerschaft zum 1. FC Magdeburg basiert auf mehreren Alleinstellungsmerkmalen, die dieser Verein für mich besitzt. Ein paar davon bleiben auf immer und ewig. Einige sind durch tägliche Arbeit zu sichern, einige sind bereits verlorengegangen.

    Alleinstellungsmerkmale, die den FCM für mich prägen, sind:

    • das HKS liegt auf dem ehemaligen Gelände von Viktoria Magdeburg, wo meine Großmutter vor dem Krieg Tennis und mein Großvater Fußball spielten;
    • das Grubestadion wurde nach dem Krieg auf dem Schutt der Ulrichskirche erbaut; ich vermute, eben deshalb war der Verein so erfolgreich, das ist nämlich das Gegenteil vonner toten Katze, die im Strafraum eingebuddelt worden ist;
    • der Verein stieg nie wirklich ab (1966 hatten wir das Glück der späten Geburt, die anderen Male gab es auch Umstände, die für uns sprachen: 2019 zum ersten Mal);
    • die größten Erfolge wurden mit einer Mannschaft erreicht, einer Bezirksauswahl;
    • es gelang bis heute, gierige Investoren aus dem Verein herauszuhalten;
    • es gibt weit und breit keine Konkurrenz.


    Wenn ich diese Alleinstellungsmerkmale auf die sportliche Ausrichtung umlege, würde dies bedeuten, daß diese Mannschaft vorrangig mit Leuten aus der Umgebung, kämpferischen Fußball, sich aus eigenerwirtschafteten Mitteln erneuert und eine konservative Ausrichtung hinsichtlich der Traditionspflege und Einbindung derselben in die Tagesarbeit und künftige Ausrichtung betreibt.
    Doch das wird nur mangelhaft umgesetzt. Nicht, weil es nicht gemacht werden könnte, sondern weil Leute den Verein führen, die sich um diese Dinge nur dann scheren, wenn sie ins pragmatische Kalkül passen. Sie entblöden sich nicht einmal zu behaupten, daß es im "modernen Fußball" - was immer das auch sein mag - nicht möglich sei, Profifußball auf regionaler Basis zu organisieren. Schafscheiß! Es ist möglich, wie das erfolgreiche Auftreten kleinerer Länder in den internationalen Wettbewerben zeigt. Abgesehen davon muß die Mannschaft des FCM ja NICHT NUR aus Ostfalen bestehen, im Kern aber schon. Schließlich lassen sich auch Wahlostfalen benennen. ich möchte meinen, daß Schiller und Beck (um nur zwei Namen zu nennen) zweifellos zu Wahlostfalen geworden sind, mit Abstrichen (aufgrund seines unrühmlichen Endes bei uns) möchte ich Braham noch hinzuzählen. Aber das ist nur ein Punkt, ein anderer und wichtigerer Punkt meiner Kritik betrifft die Spielweise.
    Seitdem Härtel den Verein verlassen mußte, kehrten wir zu einer Spielweise der Not zurück. Ich möchte das noch weiter zuspitzen, wir spielen verwechselbar. Ich setze noch einen drauf: wir spielen adaptiv. Das kann nicht eine progressive Spielweise sein und verwässert mit der Zeit nicht die Außenwirkung des Vereins. Vor allem jedoch ist eine solche Auffassung tötlich fürs Renommee. Und das wiederum bewirkt nachlassende Begeisterung, zunehmende Kommerzialisierung, mehr Frauen und Kinder im Stadion, weniger Atmosphäre und weniger Spaß für diejenigen, die das Rückgrat des Vereins bilden: Frauen, Kinder und Eventis jedenfalls sind das nicht. Um das richtig zu verstehen, ich will nicht, daß keine Frauen und Kinder im Stadion sind; es sind mir nur prozentual zu viele. Wenn der Vater seinen Sohn mitnimmt, ist das völlig okay, aber wenn ganze Familien ihren Ausflug ins Stadion machen, Klein-.und Kleinstkinder inbegriffen, dann ist das nicht die Tendenz, die ich beim Kampfsport Fußball für angemessen halte. Eine solche Klientel ist nur daran interessiert, den Schal im rechten Augenblick hochzuhalten, im Takt mitzusingen oder eben anderes gruppendynamisches Prozeßverhalten zu pflegen, der Fußball ist nur ein Vorwand, ein Mittel, steht aber nicht im kern des Interesses, er ist wie ein Sender, den sie im Radio einschalten, dem sie aber nicht zuhören, sondern sich bloß belullen lassen wollen, so ne Art somnambule Wochenendberuhigung mit gelegentlich therapeutischem Urschrei.
    Zurück zur Kernfrage: Wie spielen wir? So wie in der letzten Zeit nicht. Progressiv: stabile, bärbeißige Abwehr; Doppelsicherung im ZM, ein Kreativling im vorderen MF, zwei schnelle Außenläufer, die Flanken schlagen können; im Sturm eine Doppelspitze, eine hängend, eine als Verwerter. kein Kleinklein, keine Nickligkeiten, aber Härte, kein Ballbesitzspiel, sondern zielgerichtetes Angreifen; kein Warten auf den Ball mit dem Rücken zum gegnerischen Tormann, im Zentrum Direktspiel, außen Dreieckspiel mit Ball in den Fuß/Lauf; kaum Kopfballstaffetten; Umschaltspiel nach Ballgewinn, nicht langsames Ballnachvorntragen.
    So will ich das sehen. Trainer sollten danach ausgewählt werden, ob sie das umsetzen können. Sie sollen ihre eigenen Spielphantasien, falls die nicht kompatibel sind, am besten anderswo ausprobieren, nicht aber bei uns. Am besten ist es, solche Leute erst gar nicht einzustellen.

  5. #5
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    Nullnummer in Chemnitz

    Nö, so nicht. Das ist nicht mein FCM. Dieses nicklige, selbstverliebte Spiel, diese saftlose Truppe, der es völlig an Spielintelligenz fehlt, ist nicht meine Mannschaft. Ich will kein MF-Geplänkel sehen, sondern geradlinigen Angriffsfußball. Ich will keine sterbenden Schwäne sehen, keine Außenspieler, die mit dem Rücken zum Gegner stehen, den Ball wegspringen lassen und stets gegen zwei Gegner stehen, dann aber dribbeln und am Ende noch Meckerkarten kriegen, weil sie einen Einwurf nicht bekommen. Weiberfußball ist das.

    Der Fahrplan war nicht geeignet, Chemnitz zu knacken. Es war falsch, am Anfang draufzugehen, sie zuzustellen und sie sich einigeln zu lassen. Chemnitz hat genau das erwartet. Und das Publikum, bereit, die eigene Mannschaft auszupfeifen, weil doch im Verein da einiges schiefläuft, konnte so - Wagenburgmentalität! - allmählich zurückgewonnen werden. Sie haben so schon gegen Hamburg gespielt und sich tapfer geschlagen. Erste Halbzeit: einigeln; zweite Halbzeit: angreifen. Wenn man dagegen einen solchen Gegner am Anfang des Spieles kommen läßt, wird dessen Unsicherheit sich steigern. Was machen wir? Gehen drauf und spielen uns den Ball mit gefühlten 80% Ballbesitz wund, ohne wirklich gefährlich zu werden. Da hatten wir Unglück im Glück, daß die Einzelaktion von Bertram kein Tor wurde, aber mal ehrlich, das war doch nicht herausgespielt! Und den Kapitän läßt die Mannschaft vorn verhungern. Der steht gegen die halbe chemnitzer Mannschaft. Keine Unterstützung aus dem ZM/OM-Bereich. Die waren auch damit beschäftigt, mit dem Rücken zum Tor die Bälle anzunehmen um sie dann zum nächsten Freien zu spielen, meist zurück. Gähnfußball. Kein Zug. Und wenn der Ball dann mal auf die Außen kam, standen die gegen zwei Mann, auch zuerst mit dem Rücken zum gegnerischen Torwart. Zu allem Überfluß gab es Ballannahmeprobleme, v.a. Perthel hatte da seine Probleme.
    So, kann alles passieren. Aber nun? Das muß der Trainer sehen. Das haben viele gesehen. Und wenn er es sieht, muß im Spiel umgedacht werden. Zur Umsetzung gibt es Führungsspieler und Assistenten. Und wenn es Kommunikationsprobleme gibt, dann hülft vielleicht eine initiierte Verletzungspause, um der Mannschaft mal ne direkte Ansage zu machen.
    Und schließlich das Ende: da wird das alles noch von der Leitung gelobt. Das macht mir wenig Hoffnung, daß sich das Spiel ändert und wir eine Mannschaft sehen, mit der wir uns identifizieren können. Es liegt eben nicht NUR am fehlenden letzten Paß, der nicht ankömmt. Die ganze Spielanlage ist falsch.

  6. #6
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    AW: Laßt uns über Fußball reden! - Saison 2019/20

    Wichtiger 5:1-Sieg gegen 1860. Bertram war der entscheidende Mann. Er riß mit seinem Spiel die linke Seite der Löwen auf, wurde auch gut angespielt, Ball in den Fuß, Blickrichtung zum gegnerischen Tor. Das macht es einem Flügelspieler leichter, seine Aufgabe zu erfüllen. Gut und weiter so!
    In Jena ein Richtungsspiel: ein Sieg und wir sind vorn dran. Ein Montagsspiel. Ich werde wohl hinfahren und es mir aus der Nähe betrachten.

  7. #7
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    AW: Laßt uns über Fußball reden! - Saison 2019/20

    Karl Heinz gegen uns. Kampfspiele. Wenn wir in Jena in den letzten Jahren gewannen, stiegen wir auch auf. Andererseits sollte es uns schon zu denken geben, daß wir auch in diesem Jahr gegen sie ran müssen. Mit unserer strategischen Entwicklung scheint da also etwas im argen zu liegen. Jenas Probleme sollen uns nicht weiter bekümmern, unsere dagegen schon. Das Schimpfen Franzens in der Halbzeitpause über unser eigenes Spiel wirkte auf mich wie das Rufen im Walde, in den man selber hineinlief. Das mickrige Remis gegen schwach spielende Thüringer ist u.a. das Ergebnis von Franzens Verpflichtungsentscheidungen. Genauer: drei Schwachstellen in unserem Spiel waren gestern offenkundig. LV-, OM- und DM-Bereich. Perthel, Quesitzsch und Laprevotte werden auch in Zukunft keine Entwicklung erfahren, die für unsere Entwicklung von Vorteil sein könnte. Perthel ist schlichtweg zu langsam, hat technische Probleme bei der Ballannahme und steht zu oft falsch; Laprevotte verlangsamt unser Aufbauspiel, spielt zu oft hinten rum und ist nicht in der Lage, Rhythmuswechsel vorzugeben und Qu. ist der klassische selbstverliebte Eigenbrötler, der irgendwo sicherlich einen guten Platz finden kann, doch zu unserer Fußballauffassung schlichtweg nicht paßt, abgesehen davon hat sich ein 10er nach Maxe bei uns immer schwergetan, was wohl daran liegt, daß wir keinen Dominanzfußball resp. Ballbesitzfußball spielen sollten, denn dieser paßt weder zu unserem (ostfälischen) Naturell des Hautsie und dann nüscht wie weg, noch ist so ein Fußball ansehnlich, es ist Gähnfußball.
    Ich schlage vor, diese drei Spieler schleunigst aus der Mannschaft zu nehmen und statt dessen junge und entwicklungsfähige Leute einzusetzen, am besten welche aus der eigenen Jugend. Gibt es nicht? Tja, dann müssen die zuhandenen Spieler eben an diese Aufgaben herangeführt werden. Dafür haben wir einen ganzen Sack an Trainern und Spielern, die nur auf ihre Chance warten. Mit den dreien jedenfalls wird das nichts.
    Und, ja, den Trainer könnte man auch mal tauschen, der hat nämlich gestern belegt, daß er nicht in der Lage, im Spiel taktisch zu reagieren.

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