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Thema: Ehe, Treue und Partnerschaft

  1. #51
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Zitat Zitat von a/d Beitrag anzeigen
    Es wäre die Ebene, auf der alle Bedürfnisse befriedigt wären, sobald sie als solche erkannt werden.
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    Eine grausame Vorstellung! Hat nicht auch...oder gerade das (zeitweise) ungestillte Bedürfnis seinen besonderen Reiz?Ist nicht die Vorfreude die größte aller Freuden?

    Stelle dir mal vor Du hast morgens das Bedürfnis mit deiner Frau zu vögeln ... und weißt...dass Du sie erst am Abend sehen kannst. Du läufst den ganzen Tag mit einer Latte durch die Gegend, hast die tollsten Fantasien im Kopf und Schaum vor dem Mund. Auf deiner Ebene würde es das alles nicht geben - kaum daran gedacht und schon "gekommen". Das wäre doch furchtbar langweilig. Es ist doch schöner mit etwas Hunger ins Restaurant zu gehen als immer satt zu sein....oder?





    Sorry, kurz zurück: Die vorgenannte Aussage beinhaltet aber auch die übereinstimmende Formulierungsmöglichkeit eines übereinstimmenden Zeitmangements im Dialog. Die gegenseitige Abstimmung bei der Gestaltung gewünschter Erregungskurvenverläufe könnte sogar viel aufregender ausgelebt werden.

    Wir vergessen bei vorigem Einwand, dass Zeit immer die bewusst geschaffene Illusion ist, Gedanke und Wunscherfüllung im Raum zu verlangsamen, damit Spannungsmomente erfahren werden können. Wir verknüpfen jeden Wunsch mit Zeit- und Raumkoordinaten, die über Koinzidenz und Resonanz strukturiert, vom freien Willen eines anderen anziehenden Wesens abhängen.

    Daher ist obigem Einwand gegenüberzustellen, dass Deine Frau sich durch deine Gedanken höchstwahrscheinlich nicht aus der Arbeit weg und im Ehebett wieder materialisieren würde, wäre es nicht ihr Wille, die Mittagspause mit dir zu verbringen. Phantasie schadet nie und kann alle Ebenen in die Wahrnehmung einbinden, die vor ihrer Wahrnehmung unerkannt sind und nicht offenbar werden. Als Repräsentantin der Weiblichkeit würdest Du Deine Frau auch nicht während der Arbeitszeit mit Wünschen telepathisch imprägnieren, die sie selbst in diesem Moment eher unwahrscheinlicher Weise hegt.

    Sich in der Pause mal telepathisch zu treffen, ist was anderes, wenn es ein Dialog ist. Wobei es mehr als ein Dialog ist, stellen wir die Getrenntheit von Gedanken einmal in Frage.

    Zeit ist relativ. Sie vergeht abhängig davon, auf welcher Seite der Klotür du gerade stehst.

  2. #52
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Könnte wir es nicht eher die Fähigkeit zur selektiven Loyalität sein, die zwar biologisch logisch, aber emotional eher chaotisch, und mental unkalkulierbar erscheint?

    Die Loyalität gegenüber dem "Versorgerprinzip" sollte nicht als Illoyalität verstanden werden. Aus einer anderen Perspektive ist es nicht unlogisch, diese Abhängigkeiten durch Ego-Steuerungsmaßnahmen von Zuckerbrot und Peitsche zu kompensieren.

    Illoyalität entsteht aus Abhängigkeit, daran stricken immer mehrere Menschen. Historisch gewachsene Energieformen bestimmen auch hier das Wesen von Realitäten, das nicht immer objektive Wirklichkeiten abbildet.

    Sekundäre Gestaltungsmaßnahmen bedingen einen primären Mangel an Einsicht, als dieser Mensch geliebt zu werden, ohne dafür "Maßnahmen" ergreifen zu müssen, die als Beziehungskit fungieren. Ein Mangel an Selbstliebe, der gesellschaftlich verankert, die Abhängigkeit verstärken sill, in die sich jede möglicherweise werdende Mutter begibt, will sie nicht den Ast absägen, an dem das Nest hängt.

    Ein dichotomer Sachzwang, der nicht so leicht aufzulösen ist.

  3. #53
    andere/dimension
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Wir vergessen bei vorigem Einwand, dass Zeit immer die bewusst geschaffene Illusion ist, Gedanke und Wunscherfüllung im Raum zu verlangsamen, damit Spannungsmomente erfahren werden können. Wir verknüpfen jeden Wunsch mit Zeit- und Raumkoordinaten, die über Koinzidenz und Resonanz strukturiert, vom freien Willen eines anderen anziehenden Wesens abhängen.
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    Interessante Aussage. Das müsste dann aber für die Beschleunigung ebenso gelten wie für die Entschleunigung. Wichtig sind die Spannungsmomente, egal woher sie kommen. Auf deiner Ebene gibt es diese nicht. Was ist denn ein Leben vor oder nach dem Tod wert, wenn es weder Spannungen erzeugt noch registriert?!?

  4. #54
    andere/dimension
    Status: ungeklärt

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Die Loyalität gegenüber dem "Versorgerprinzip" sollte nicht als Illoyalität verstanden werden. Aus einer anderen Perspektive ist es nicht unlogisch, diese Abhängigkeiten durch Ego-Steuerungsmaßnahmen von Zuckerbrot und Peitsche zu kompensieren
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    Ganz so einfach ist das nun auch wieder nicht. Loyalität ist Loyalität. Dort wo sie eingefordert wird, wird der Fordernde keine Unterschiede machen. Gerade die Loyalität duldet keine eigenen Interpretationen, weil sie einem höheren Ziel dient. Genau damit hat die Frau ihre Probleme. Willst du ein System zerschlagen, unterwandern, ausspionieren, dann hefte dich an die Fersen der Frau - sie ist das Fähnlein im Wind.

  5. #55
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Wem gebührt welche Loyalität in welcher Situation und Konstellation?

    Und vor allem: Wem gegenüber fühlen wir unveränderbare Loyalität?

    Ist die Frau loyal gegenüber dem Mann, kann dies Illoyal gegenüber den Kindern sein.

    Anderes Beispiel beim Begriff Treue:

    Höchstwahrscheinlich bin ich "ein unter den Teppich gekehrtes Kuckuckskind". Ohne diese genetische Illoyalität wäre ich jedoch nun nicht. War dies nun loyal mir gegenüber und illoyal gegenüber ihren Mann?

    Immerhin bin ich als Ergebnis von Illoyalität zu dieser Existenz gekommen. Ich könnte also bemerken, dass es nur eine relative Loyalität gibt. Wäre meine Mutter "treu" gewesen, könnte es mich nicht geben.

    Objektive Loyalität wäre dem Leben gegenüber angemessen - denn nur das Leben ermöglicht Erleben. Wie das Leben entsteht (hier: meine Wenigkeit), ist dem Leben nicht ganz so wichtig. Ich habe doch alle Möglichkeiten, die Nachteile kann ich kompensieren. Es gibt für mich zwar keine Verwandten, da mir beide Seiten mit ihrer NAZI-Genetik-Betrachtung meiner Person seit frühester Kindheit auf den Wecker gehen, ich lernte jedoch, mich nicht von einer Familie abhängig zu machen.

    Den Drang, irgendwo dazuzugehören, teile ich daher eher selten. Etwas entstand, das ich als Feldunabhängigkeit bezeichnen würde. Ob sich die Menschen gegenüber meiner Mutter oder gegenüber meinen Vater loyal fühlten, sah ich recht früh an ihren Blicken. Loyalität mir gegenüber brachte diese selektive Loyalität nicht zum Ausdruck.

    So sei auch an die Folgen eines Seitensprungs erinnert, aus Spaß wurde Ernst, Ernst ist heute ziemlich ernst. Ich kenne zwei weitere männliche Kuchuckskinder, in deren Familien ähnliche Kompensationsversuche angewendet wurden: Die Mutter verteidigt das nicht eheliche Kind mit Löwenmut und steckt diese Grenze ab. Den Frust meines Versorgungsvater bekam mein Bruder ab.

    Aber was ist "gut" und was ist jetzt "böse"? Und: Aus welcher Perspektive ist es gut oder böse?

    Wesentlich zur Struktur der Situation haben die "Urteile" der Mitwelt beigetragen. Urteile die hinter vorgehaltener Hand ein Leben beurteilen, das auch ein Leben ist, egal welche genetischen Komponenten verbaut wurden. Bei der Genetik wird der Nazi in uns aktiv. Im Tierreich werden die fremdgezeugten Jungen meist getötet, im Menschenreich sind die Kuckuckskinder zumindest ein Makel, wenn nicht gar eine Schande.

    Aber war es eine Schande, dass meine Mutter sich für eine Genetik entschieden hat, die ihr kompatibel und erstrebenswert erschien? Wer will die Absicht des Lebens in diesem Moment bewerten?

    So hat auch die Treue viele Aspekte, die nicht alle einzusehen sind. Mag dieses auch Spannungen erzeugt haben, das Leben sucht sich seinen Weg. Wie ich es bewerte, ist eine Frage, die in meinem Geist entschieden wird. Ich schulde meine Loyalität dem Leben, den Gesetzen der Familie unterstehe ich zum Glück nicht. Ein Stück weit auch Freiheit von Erwartungsfeldern...

    Ihr Urteil über mich kann meinen Geist nicht erreichen. Mein Ego fand dies lange Zeit unannehmbar, doch gerade daraus habe ich gelernt.

  6. #56
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Zitat Zitat von andere/dimension Beitrag anzeigen
    Wir vergessen bei vorigem Einwand, dass Zeit immer die bewusst geschaffene Illusion ist, Gedanke und Wunscherfüllung im Raum zu verlangsamen, damit Spannungsmomente erfahren werden können. Wir verknüpfen jeden Wunsch mit Zeit- und Raumkoordinaten, die über Koinzidenz und Resonanz strukturiert, vom freien Willen eines anderen anziehenden Wesens abhängen.
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    Interessante Aussage. Das müsste dann aber für die Beschleunigung ebenso gelten wie für die Entschleunigung. Wichtig sind die Spannungsmomente, egal woher sie kommen. Auf deiner Ebene gibt es diese nicht. Was ist denn ein Leben vor oder nach dem Tod wert, wenn es weder Spannungen erzeugt noch registriert?!?






    Die Spannung entsteht aus der Dualität, im Zusammenfall der Gegensätze schwinden sowohl beschleunigende, als auch entschleunigende Momente. Der Antrieb für Evolution ist die Reibung zwischen Polen Spannung und Entspannung. Etwas wollen erzeugt Spannung, etwas gerade zu fühlen - ist Entspannung. Alle Nervenfunktionen sind auf Polarisierungsvorgänge angewiesen. Dazwischen liegt immer eine Refraktärperiode, eine Zeit mit Funkstille.

    Wir suchen nicht wirklich das Objekt, wir suchen eher das Gefühl, kein Objekt suchen zu müssen. Funktionalisierungen des Egos sind es, die Zufriedenheit verhindern. So gesehen ist die derzeitige Beschleunigung im Grunde eine Folge der Widerstände des alten Egos, eine spiegelbildliche Antwort auf die Entschleunigungstendenz alternativer Lebensmodelle.

    Wobei wir gefühlt für genügend Spannung sorgen. Wir leben, solange wir Spannungsdefizite aufweisen, also ein Diffusionsgefälle im Seelenschwamm besteht. Wenn alls osmotischen Druckgefälle ausgeglichen sind, fällt uns ganz sicher wieder etwas ein, was es noch nicht gibt.

    Da es im Universum nichts gibt, was es nicht geben kann, entsteht ein neuer osmotischer Unterdruck. Zwischendurch ruhen wir uns meist etwas aus und schauen aus einer erweiterten Perspektive darauf, was wir wirklich wollen.

    Wir glauben, wir wollen den Wunsch. Was Wünsche bewirken, ist uns jedoch nicht klar.

    1. Verschiebt der Wunsch die Möglichkeit, einen damit verbunden, akzeptablen Jetzt-Zustand zu erreichen, auf die Zukunft. Jetzt kann es daher nicht annehmbar sein - chronische Unzufriedenheit ist die Folge.

    2. Erzeugen Wünsche morphische Resonanzfelder, die eine Eigendynamik aufweisen. Zwei Beispiele:

    2.1. Die Wünsche der Deutschen, ein reiches und angesehenes Volk zu sein, fanden eine kumulierende Wirkung in einem "Gruppengeist", der die Beziehung zu anderen Gruppen verneinte. Die Untreue gegenüber dem Lebensprinzip des Mitgefühls ließ die kollektive Sozialisationskruste aufbrechen und das Tier Mensch wurde sichtbar. Zu wünschen, dem Leben ein Gegenprinzip zu sein, ist Untreue gegenüber dem Leben. Auch dieser Wunsch fand seine Energiefelder, und doch wurden wir die Geister noch nicht los, die wir damals riefen...

    2.2. Der Wunsch nach einer spannenden Beziehung wird durch Beziehungskit zäh und kleisterig, die Bewegungsfreiheiten werden kleiner, die unbewussten Widerstände größer. Wir missverstehen, dass Spannung durch freie Möglichkeiten entsteht und wir diese in übergroßer Nähe nicht aufbauen können. Beziehungen oder Partnerschaften in Erwartungen zu hüllen, schränkt die Anzahl von Möglichkeiten ein.

    Leben vergrößert die Anzahl von Möglichkeiten beständig und exponentiell. Je weniger Möglichkeiten, umso weniger Spannung. Bewegungsfreiheit ist die Kunst, Spannungen so zu nutzen, dass ein Nutzen für das Leben im Jetzt erkennbar wird.

  7. #57
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Wem gebührt welche Loyalität in welcher Situation und Konstellation?
    Meine Loyalität gebührt dem, dem meine Loyalität eine Grundvoraussetzung für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit/Beziehung ist, der auf meine Loyalität vertraut. Die Loyalität macht sich nicht von Situationen abhängig, sondern vom Großen und Ganzen. Die Konstellation ergibt sich - ob von oben nach unten, von unten nach oben, oder auf Augenhöhe - sie gilt in alle Richtungen. Die Loyalität ist kein Kind der Vernunft, sondern ein Kind der Moral. Sie ist nicht die Schwester der Königstreue, aber weitläufig mit ihr verwandt.

    Und vor allem: Wem gegenüber fühlen wir unveränderbare Loyalität?
    Die Loyalität ist weder veränder-noch unveränder -bar, aber sie lässt sich durch eine einseitige Willenserklärung beenden. Hier ist die "Erklärung" das Schlüsselwort. Wer seine Loyalität für beendet hält und sich entsprechend erklärt, der zeigt sich auch in seinem Abgang loyal.

    Prominentes Negativ- Beispiel: Edward Snowden

    Hätte er sein Arbeitsverhältnis beendet ...weil er sich mit seiner Arbeit nicht mehr identifizieren konnte...dem Arbeitgeber dies mitgeteilt und ansonsten geschwiegen...dann hätte er sich loyal gezeigt. Was Snowden gemacht hat, erfordert einen absolut miesen Charakter. Hier kommen jetzt die "höheren Ziele" (das Übergeordnete) ins Spiel. Er wusste was die USA so alles macht, aber nicht warum - und selbst wenn...er hätte es nicht moralisieren dürfen.

    Illoyalität entsteht aus Abhängigkeit, daran stricken immer mehrere Menschen.
    Aus einer gegenseitigen und konstruktiven Abhängigkeit heraus - das unterscheidet sie von der Treue.

    Kein Arbeitgeber verlangt ewige Treue, aber eine...das Arbeitsverhältnis überdauernde... Loyalität.


    Ist die Frau loyal gegenüber dem Mann, kann dies Illoyal gegenüber den Kindern sein.
    Nein, denn unter dieser Voraussetzung hätte sie ihre Loyalität, weder laut noch stillschweigend, zugesichert. Verlässt der Mann den Pfad des höheren Ziels, dann kann er keine Loyalität mehr erwarten.



    Höchstwahrscheinlich bin ich "ein unter den Teppich gekehrtes Kuckuckskind". Ohne diese genetische Illoyalität wäre ich jedoch nun nicht. War dies nun loyal mir gegenüber und illoyal gegenüber ihren Mann?
    Es ist ein Verstoß gegen die Treue, nicht zwangsläufig auch gegen die Loyalität. Ob sie ihrem Mann gegenüber loyal blieb oder nicht, das hängt davon ab was der eine vom anderen erwarten durfte.


    Objektive Loyalität wäre dem Leben gegenüber angemessen - denn nur das Leben ermöglicht Erleben. Wie das Leben entsteht (hier: meine Wenigkeit), ist dem Leben nicht ganz so wichtig. Ich habe doch alle Möglichkeiten, die Nachteile kann ich kompensieren. Es gibt für mich zwar keine Verwandten, da mir beide Seiten mit ihrer NAZI-Genetik-Betrachtung meiner Person seit frühester Kindheit auf den Wecker gehen, ich lernte jedoch, mich nicht von einer Familie abhängig zu machen.
    Wie wir wissen, ist das was wir unsere Familie nennen nicht immer auch eine Frage der Genetik. Es ist eine Frage der Fürsorge - wer für dich sorgt, sich um dich sorgt - und kein Interesse daran hat dir Sorgen zu bereiten.

    Aber was ist "gut" und was ist jetzt "böse"? Und: Aus welcher Perspektive ist es gut oder böse?

    Das Böse bleibt, auch wenn es etwas Gutes tut, immer das Böse - während das Gute nichts böses tut.

    Aber war es eine Schande, dass meine Mutter sich für eine Genetik entschieden hat, die ihr kompatibel und erstrebenswert erschien? Wer will die Absicht des Lebens in diesem Moment bewerten?
    Nicht deine Mutter hat sich für die Genetik entschieden - die Genetik hat für deine Mutter entschieden.

  8. #58
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    2.1. Die Wünsche der Deutschen, ein reiches und angesehenes Volk zu sein, fanden eine kumulierende Wirkung in einem "Gruppengeist", der die Beziehung zu anderen Gruppen verneinte.

    Jedes Volk hat den Wunsch reich und angesehen zu sein, das ist nicht typisch deutsch. Als "Ansehen" bezeichne ich nur das was auf Augenhöhe geschieht (sich ansehen) - also weder von oben herab, noch von unten nach oben. Wer nach Ansehen strebt, der handelt edel...denn er "gönnt" dem Anderen die gleiche Ebene wie sich selbst. Und was wäre die Alternative, arm und geächtet zu sein? Der Sozialismus funktioniert nur dann ... wenn jeder das gleiche kann, will und leistet. Bei keinem Lebewesen auf dieser Erde ist dies der Fall. Selbst die Ameisen haben eine Königin und eine Arbeitsteilung nach Stärken und Schwächen. Der Starke braucht mehr Nahrung...denn er verbrennt mehr Kalorien bei der Arbeit als der Schwache. Der Schwache möchte aber 50:50 teilen.
    Es muss ein Dritter her, der über die "gerechte" Verteilung entscheidet. Er entscheidet ein Verhältnis von 60:40 zu Gunsten des Starken. Der Starke wird immer stärker weil seine Muskeln bei der Arbeit wachsen - mit 60% kommt er nun nicht mehr aus. Was machst Du?

  9. #59
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Du würdest wahrscheinlich ein größeres Brot backen wollen - dafür brauchst du jedoch mehr Roggen und Weizen. Der Starke muss also noch mehr arbeiten, denn der Schwache wäre nicht schwach...könnte er seine Arbeitsleistung erhöhen. Der Starke könnte, aufgrund seiner Statur und Stärke, das ganze Brot für sich beanspruchen und dem Schwachen dessen Anteil einfach wegnehmen. Auf diese Idee kommt er aber erst im Streit.

  10. #60
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Teil 5

    Frauen und ihre Beziehung zu Geld

    Wenn Horst seiner Hilde morgens 10.000 Euro auf den Tisch legt und sagt "bewahre das mal bis heute Abend für mich auf, um 21:00 kommt Karl vorbei, da brauche ich es wieder", dann fängt Hilde an zu zittern, bekommt Herzrasen und Schweißausbrüche. Sie bewegt sich wie ein Tiger im Käfig und überlegt ob die Bank schon auf hat - sie hat nur noch einen Gedanken: Das Geld in Sicherheit bringen. Natürlich geht das nicht, denn Horst benötigt das Geld um 21:00 wieder. Sie wird Horst vorwerfen in welche Lage er sie da bringt, während Horst überhaupt nicht verstehen kann wo Hildes Problem liegt. Hilde hat gerne Geld, aber nicht unbedingt in den Händen.

    Wenn Hilde dabei ist Horst kennenzulernen, dann ist ihr gar nicht so wichtig wie viel Geld dieser in absoluten Zahlen hat - viel wichtiger ist ihr ob er geizig oder großzügig ist. Frauen mögen keine geizigen Männer, selbst wenn diese auf sehr hohem Niveau geizig sind. Es geht ihr um das Teilen und um das Opfer bringen. Sie mag aber auch den Verschwender nicht. Sie will wissen was SIE dir wert ist. Sie mag es wenn Du im Restaurant bezahlst... aber nicht um selbst Geld zu sparen, sondern wegen deiner "Wertschätzung" ihrer Gegenwart, die du damit beweist. Wenn Du dir locker das teure Fischrestaurant am Elbufer leisten könntest, sie aber in eine Pizzeria entführst...dann kann sie das sehr verstimmen, obwohl sie Fisch hasst und Pizza liebt. Das gilt aber nur für die Kennenlernphase. Später wird sie dann schätzen.... dass Du ihren Geschmack kennst und ihm folgst. Am Anfang geht es um viel mehr.....


    -Fortsetzung folgt -

  11. #61
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Teil 6

    Frauen und ihre Beziehung zu Geld

    Kommt der Kellner mit der Rechnung, dann wird Hilde ganz genau darauf achten was Du an Trinkgeld gibst. Macht die Rechnung 100 Euro und Du gibt 20 Euro Trinkgeld, dann bist du für sie entweder ein Aufschneider oder ein Verschwender. Gibst du kein Trinkgeld oder nur einen Euro, dann bist du ein Knauserer , u.U. tut ihr der arme Kellner noch leid,...oder sie nimmt es gar persönlich (der Abend mit mir war ihm nicht mehr wert). Hat jedoch der Kellner im Verlauf des Abends mehrfach erwähnt welch schönes Paar ihr seid und wie gut ihr zueinander passt, dazu vielleicht noch ein Lied geträllert und euch zum Lachen gebracht, dann darfst du ihm auch deinen Porsche als Trinkgeld geben. Frauen bezahlen für Emotionen, nicht unbedingt für Leistungen. Die Sanierung der Küche darf 20.000 Euro kosten, der neue Fernseher sollte aber nicht größer als 42 Zoll sein. Und wenn sie zum Friseur geht, dann bezahlt sie nicht für das Haareschneiden, sondern für das gute Lebensgefühl - deshalb tut es ihr auch überhaupt ncht weh wenn sie dort 150 Euro liegen lässt.

    - Fortsetzung folgt -

  12. #62
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Teil 7

    Frauen und ihre Beziehung zu Geld

    Wenn du Friseurinnen fragst wer mehr Trinkgeld gibt, die Frauen oder die Männer, dann werden 100% wie aus der Pistole geschossen mit "Männer" antworten.
    Wenn du den Friseuren die gleiche Frage stellst, dann antworten 100% mit "Frauen".

    Die Frau schätzt die Leistung des Mannes höher ein als die Leistung ihrer Geschlechtsgenossinnen. Paradox, dass gerade diese Frauen fordern das gleiche Gelde zu verdienen wie die Männer. Wenn sie selbst ihrer Leistung niedriger bewerten als die des Mannes, warum sollte dieser dann auf den Gedanken kommen der Frau das gleiche Gehalt zu bezahlen?!? Die Frau bringt es fertig sich 4 Stunden von einer anderen Frau die Haare machen zu lassen und dieser dann nicht einen Cent Trinkgeld zu geben - und hat noch nicht mal ein schlechtes Gewissen dabei.

  13. #63
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Liebe anderedimension, ich empfinde die "Fortsetzungsgeschichten" als sehr aufschlussreich. Mir wurde eigentlich erst gestern klar, wie tief der Stachel weiterhin sitzt. Psychologisch wurde ich als Kuckunckskind zu einer Sache, die reine Betrachtung der Genetik schlug sich darin nieder, dass ich all meine Ahnen mit einem Betrachtungsmodell überzog, das ihnen nicht gerecht wird. Indem ich meinen offensichtlich noch vorhandenen Unmut äußerte, folgte ich dem Schuldprinzip des Egos.

    Insofern danke, dass die Geschichte mich aus einer anderen Perspektive daran erinnert hat. Ich korrigiere die gestrige Aussage dahingehend auch zu 2.1.:

    Sie waren vom oben genanntem Gruppengeist influenziert und es waren nicht ihre wirklichen Gedanken. Es war nur physische Wadenbeißerei um Erbschaftsscheiße, um das "Ansehen" der Familie im Außen, und um Wunden, die die Zeit ihnen schlug. Die Gesamtkonstellationen von Familien bilden ebenso Gruppengeister ab, jede Beziehung besitzt einen "Beziehungsgeist" als gemeinsames Verbindungsmodul. Problem sind oftmals verschiedene Wellenlängen, wodurch Sender und Empfänger zu der Einsicht kommen, verstanden zu haben, aber zu früh "abgebogen" sind. Daher muss ich meinen Vergleich von gestern mal als Rückfall in mein Ego bezeichnen, denn es war eindeutig wieder eine Schuldprojektion, die ich an sich verlernen wollte. Meine Ahnenreihen kann nichts dafür, mein Irrtum. Und doch ein Hinweis auf einen tief vergrabenen Vertrauensverlust, was jedoch vom Ego erfolgreich ins Unbewusste verdrängt und überlagert wurde.

    Jeder Wunsch erschafft gleichzeitig eine Entität, eine Wesenheit. Das ist unser Geburtsrecht, wir wollten es nur vergessen. Wie uns dieser Geist weiter verfolgt, könnten wir am Griechenland Ordner querverstehen. Es gibt weder getrennte, noch wirkungslose Gedanken. Wir bündeln Energien mit unserem Willen und diese Energie besitzt eine Eigendynamik, die aus Kraftrichtung und Kraftwirkung bestehen, die in Zeit und Raum mit der Realisierung beauftragt wurden. Sie sind mit dem Wunsch entstanden und bis zur Erfüllung des Wunsches wirksam. Wenn Wünsche gehegt werden, wird Energie abgezogen. Die Bandwürmer im Großen sind die Myriaden von Ego-Wünschen, die kollektiv genährt, unsere Seelenenergie einfordern.

    Sie sind von uns aufgegeben worden, da sich unsere Wünsche ständig ändern. Doch sie sind damit weder weg, noch wollen sie sich damit abfinden, nicht mehr gewünscht zu sein. Sie wurden zwar gerufen - doch wir haben sie vergessen.

    Die soziale Funktion der Frau erfordert einen Rundumblick auf mögliche Gefahren bei der Besitzverwaltung in Abwesenheit der effektivsten Verteidiger. Ob hier die Urangst vor der möglichen Nicht-Wiederkehr der Jägergruppe noch eine Wirkung zeigt? Die empfundene Schwäche und Schutzbedürftigkeit der Gruppe ohne Männer in Verbindung mit der Abhängigkeit von den Jägern hat wohl was mit dem "Geldverhalten" und den Anspruchsdefinitionen zu tun. Je schwieriger die Gesamtlage insgesamt, umso größer wurde der Sozialisationsdruck und umso größer die internen Rangordnungskämpfe. Unser globales Verhalten bildet diese Steinzeitseelenmentalität noch ab, auch diesem Ruf wurde Raum und Zeit nicht entzogen.

    Wenn die Gefahren jedoch so okkult, also verborgen sind, wie sie derzeit erscheinen, wäre nicht nur das Besitzverwaltungsmodell zu überdenken, sondern wir müssten lernen, die Gesamtverflechtungen als verwobenen Prozess der Aufgabe des alten Steinzeit Egos zu erfassen. Unser KAmpfmodus insgesamt spricht immer dieses "Marsfeld" der Schlachten an. Schlachter und Schlachten sprechen dieses alte Energiefeld an, dass zunächst einer Ausblendung von Empathie und dann eines Tunnelblickes bedarf. In dieser Zeit war das Überleben der Gruppe vom Rundumblick der Frauen abhängig, die Gefahren früh genung wahrnehmen mussten. Was jedoch, wenn die Gefahren heute nicht mehr einzuschätzen sind, die für eine Familienstruktur entstehen könnten?

    Zu Loyalität noch kurz:

    a: Die Verknüpfung von Loyalität mit Vertrauen und Zutrauen gefällt mir
    b: wir können dem Verstand oder dem Gefühl gegenüber loyal sein, dem Kampf oder dem Frieden, dem Ego oder dem Selbst - daher ist die Frage im Grunde davon abhängig, wer wir glauben, zu sein.
    c: Die Seele, die sich selber treu ist, kennt keine Falschheit gegen irgendwen.

    Sollten vorgenannte Gedanken Deinerseits richtig sein, wäre es ein Seelenproblem und schließt ein, diesen Mangel nur auf Seelenebene auffüllen zu können. Das wäre ein universeller Dialog, denn dort strukturieren wir die "Aufträge" an die Quantenwelt. Meist geschieht dies unbewusst und automatisch, schöner ist jedoch bewusst und im Dialog gewählte Koinzidenz in der Spiegelung zu integrierender Eigenschaftspaare.

    Loyalität ist insofern ein Selbstzweck der Seele, sie kann nicht entzogen werden. Aufgaben von Loyalität ist die Rache, die mit einem Urteil verbunden ist, das einem gekränkten Ego entspricht. Die Seele urteilt nicht, sie gibt, was zu geben ist.

    Was bei Horst und Hilde angesprochen wird, könnten wir wieder mit unserer alten Steinzeitseele bezeichnen: Er bringt die Beute, sie soll sie verwalten. Wo ebenso die Wurzeln des Versorgerproblems und der immer noch paradoxen "Wertbemessungsgrundlage" von Arbeitskraft liegen könnten. Geldbesitz wird mit Lebensenergieverwaltung gleichgesetzt, doch die frühere Funktion der Frau in der Steinzeitsippe bestand darin, die bei der Jagd nicht teilnehmenden Gruppenmitglieder so einschätzen und beeinflussen zu können, dass die Abwesenheit der männlichen Hauptverteidiger nicht zu "Verlusten" bei möglichen Angriffen führt.

    Dieses Sippenverhalten ist bei Familien, Gruppen und Nationen weiter wirksam. Jede Gruppenstruktur entwickelt ein gemeinsames Geistfeld mit bestimmten Schwingungen und Resonanzen. Kuckuckskinder werden selten in diesen Gruppengeist integriert, allerdings konnte ich leichter lernen, diese zu erkennen.

    Gut und Böse sind nur Worte, hinter denen Energieformen wirksam sind. Liebe und Mitgefühl könnten ebenso als Energieformen betrachtet werden, die jedoch keinen gegenteiligen Möglichkeitshorizont aufweisen. Was wir aus Möglichkeiten machen, ist freie Entscheidung, werden wir nicht durch das Ego zu angstlichen, ungeschickten und / oder verletzten "Racheengeln". Wie ich eben auch. Wir sind alle Ex-Nazis, keine Frage. Aber wenn, sind wir Opfer eines verdrängten Struktur, die verlassen werden kann, indem ihnen Raum und Zeit entzogen wird.

    Schauen die Griechen und Europäer auf diese alten Nazis in uns Deutschen, dann werden sie geweckt. Schauten die Menschen damals auf mich, wurde ebenfalls ein wunder Punkt angesprochen. Die Illusion von Schuld führt zu Vergebung als Selbstzweck, denn der Verrat am Selbst, zugunsten selektiver Schuldverteilung, ist ein dunkles Tuch, das auch über die Vergangenheit geworfen werden kann. Ich zieh das Tuch wieder weg - sie sind unschuldig. Wie ich auch und im Prinzip alle: Wir wurden Opfer von Gedankenformen, die nicht unsere wirklichen Gedanken sind. Das mit den Griechen und Europa ist ja eine Zwangsehe ohne Trennungsabsprachen - eine Aufgabe der Loyalität kann auch dort nicht formuliert werden - wollen wir das Selbst nicht verraten. Das war eigentlich mein Vorwurf, sie haben "mich" nie gesehen. Sie haben gesehen, was sie in mir sehen wollten. Ich bin trotzdem, was ich bin. Gut, ich entlasse die Vergangenheit und damit die Schuld. Schuld frisst die Seele auf. Vergebung befreit aus dem Kerker.

  14. #64
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Das Kuckuckskind verkörpert den Sieg der Natur über die menschliche Moral, oder es ist das Symbol einer Korrektur seitens der Natur. Jedes Kuckuckskind darf sich als besonderes Geschenk betrachten, denn es ist ein Symbol genetischer Stärke. Das fremde Nest war nur das moralisch fremde, aber das genetisch richtige. Die Natur hat entweder einen Fehler korrigiert, weil es die ursprünglich angedachte Konstellation als die falsche erkannte, oder sie hat sich durchgesetzt, nachdem sich ein Paar wider ihrem Willen fand. Die Moral ist von Menschen gemacht und nicht immer kompatibel mit den Gesetzen der Natur. Der Mensch sagt "Du darfst nicht töten", die Natur sagt "töte, wenn du musst". Weil wir das nicht akzeptieren konnten und wollten, riefen wir Götter und deren göttliche Gesetze ins Leben. So konnten wir eine Katastrophe, wie z.B. die Pest , besser einordnen. Es fällt uns leichter sie als göttliche Strafe zu akzeptieren ...als wenn wir sie als natürliche Selektion begreifen müssten.

  15. #65
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Insgesamt könnten wir Ehe, Treue, Partnerschaft (und damit ja zwangsläufig auch Familie) aus einem verbindenden Kontext betrachten lernen, wenn wir die Betrachtung um den Aspekt der Freude erweitern, der auf Seite 3 dieses Ordners mal versucht wurde, einzubinden.

    Würde es uns Freude machen, uns Freude zu machen, wäre es notwendig zu erkennen, was Freude verhindert. Aus diesem Grund verweise ich hier mal auf den Ordner der Buchvorstellungen und den heutigen Beitrag zu "Ein Kurs in Wundern". Das Problem fehlender Freude in allen Beziehungsmustern geht auf eine mangelhafte Bedürfniskommunikation zurück, die eigentlich eines Wunders bedürfte, berichtigt zu werden.

    Was uns Freude macht, besitzt einen eigenen Antrieb, der mit geistiger Leichtigkeit einhergeht.

    Was uns zum Glück verhilft, ist Zukunft, das Nicht-Jetzt - etwas, das noch nicht hier ist, sondern dann - also unter dem Vorzeichen einer reflexiven "Wenn-Dann-Sonst-Verknüpfung (des Ego).

    In allen Bereichen des menschlichen Lebens ist es die permanente Entscheidungsmöglichkeit zwischen Eigen- und Gesamtbetrachtungsdimension. Die Anbindung an die Eigenbetrachtung ist es, die Spannungen erzeugt. Die Anbindung an eine prozessorientierte Gesamtbetrachtung erlaubt es, Spannungen konstruktiv zu nutzen. Soziale Rekonstruktionen erfordern zunächst eine Dekonstruktion bevor eine Kokonstruktion stattfinden kann. Wobei das Wort Kokon und Konstruktion beinhaltet:

    Abspaltung des Egos und das Raupendasein
    Konstruktives Verhalten und die Transformationsmöglichkeit

    Möglich wird die Entpuppung nur durch die Verpuppung. Was nutzt es, den Raupen zu erzählen, sie würden bald fröhlich durch die Lüfte fliegen, glauben sie fest daran, eine Raupe zu bleiben?

    "Hey, Raupe, Du bist eigentlich ein Schmetterling!"

    Das klingt für die gefräßige Raupe nach einem zynischen Einwand. Beziehungen bauen darauf auf, den Raupen zu erklären, dass die Zeit der Trennung im Kokon einen Nutzen haben wird. Ist es denn ein "Opfer", auf das Raupendasein zu verzichten?

    Solange das Raupendasein allerdings einen Nutzen aufzuweisen scheint, ist die Unauffüllbarkeit der Raupen Programmpunkt Nummer 1.

    Als Teildasein war es notwendig, wir sehen, wie a.d. oben logisch plausibel ausführt, einen Mangel - gar eine göttliche Strafe - darin. Daher die Ordnerverknüpfung zur Freude als Gegenmittel für verkrampfte Mitwelteinbindungsphänomene.

  16. #66
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Teil 8

    Von der Partnerschaft zur Liebe und wieder zurück


    Bis in die 50er Jahre unseres Jahrunderts hinein spielte die Liebe, um eine Partnerschaft einzugehen, nur eine Nebenrolle. Ob Adel oder Proletariat, Konvention und Konfession waren viel wichtiger. Beim Adel um den Stand zu halten, beim Proletariat um ihn zu verbessern. Die Liebe ließ Paare sich finden, aber nicht binden. Erst mit dem Wirtschaftswunder konnte und wollte man sich davon befreien. Bis dahin waren wir alle so etwas wie Inszest - Kinder. Die Partner kamen aus dem gleichen Dorf, oft sogar aus der gleichen Straße. Die Erfindung des Internets war dann der Durchbruch in Sachen genetischer Streuung und Vielfalt. Über Single-Portale verliebte sich der Münchner in die Kielerin und zeugte mit ihr Kinder, die hübscher und gesünder waren als alle Kinder zuvor. Wer heute genau hinschaut wird merken, dass es fast keine hässliche junge Menschen mehr gibt. Jetzt, nach über 50 Jahren, dreht sich der Spieß. - denn der Nachteil an der Sache ist, dass mindestens einer der Partner seine Heimat und Wurzeln verliert. Oder auch beide, wenn sie sich in der Mitte treffen. Das hat zur Folge, dass man bei einer Trennung gänzlich heimatlos wird. Aus dieser Heimatlosigkeit heraus entwickelt sich nun ein neues Phänomen; zwar sucht und findet der Münchner immer noch die Kielerin, aber nicht mehr aus Liebe...sondern um dem Allein - und heimatlos -sein ein Ende zu bereiten. Er sucht jetzt wieder nach einer Partnerschaft...

    --- Fortsetzung folgt ----

  17. #67
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Teil 9

    Von der Partnerschaft zur Liebe und wieder zurück

    Es ist einfacher eine Partnerschaft einzugehen und dabei auf Liebe zu hoffen, als aus Liebe eine Partnerschaft einzugehen und auf diese zu vertrauen.

    Die Liebe verlangt nach Freiheiten, die uns die heutige Gesellschaft kaum noch lässt. Es müssen nicht mehr die Herzen, sondern die Terminkalender zueinander passen.
    Eine reine Liebesbeziehung kann sich heute kaum noch wer leisten.

    ---Fortsetzung folgt --

  18. #68
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Liebt sie die Berge, Du das Meer, dann wird es mit der Liebe schwer. Hält sie, wie Du, beim Furz den Bauch, dann hält wohl eure Liebe auch.

  19. #69
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Teil 10

    Treue

    50 Jahre verheiratet und immer noch händchenhaltend glücklich. Wenn man solche Paare sieht, dann könnte man fast neidische werden - sollte dabei aber nicht vergessen, dass diese Paare aus einer ganz anderen Zeit kommen. Es ist wie ein Blick in die Vergangenheit. Wer sich heute bindet, der wird kaum noch 50 Jahre durchhalten. Das hat nichts mit den Charakteren zu tun, sondern mit der Zeit...in der wir leben. "Früher" lebte man in einem Mikrokosmos und hatte nur mit wenigen Leuten Kontakt. Die Firma, der Kaufladen, die Schule, das Kino,...alles war im Wohnort oder in unmittelbarer Umgebung ansässig. Man lernte nicht irgend etwas das einem Spaß machte und suchte sich dann den passenden Arbeitgeber. Gab es im Ort eine Holzfabrik, dann lernte man eben Schreiner oder Drechsler. Man kam nicht rum - und so war dann auch der Liebes-und Heiratsmarkt recht überschaubar - so "beschaulich" blieb es dann auch. Horst ging abends in die Dorfkneipe, wo selten Frauen anzutreffen waren, und Hilde auf den Gemüsemarkt und in die Wäscherei, wo sie ebenso selten auf Männer traf. Heute knüpfen wir, alleine schon beruflich bedingt, ständig neue soziale Kontakte mit dem anderen Geschlecht - fliegen wie ein Biene von Blüte zu Blüte...da ist es nur eine Frage der Zeit...bis wir auch mal eine bestäuben. Die Treue ist keine Frage der Absicht und des Willens, sondern eine Frage der Gelegenheiten.

    ---Fortsetzung folgt ---

  20. #70
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Teil 11

    Sind sich Hilde und Horst seit 50 Jahren treu, dann waren/sind sie in jeder Hinsicht sehr bodenständig. Treue ist also mehr Bodenständigkeit und Loyalität als Passion und Leidenschaft.
    Er arbeitete 55 Jahre lang bei den Stadtwerken in Wolfsbüttel als Elektriker, während sie ebenso lange ehrenamtlicher Kassenwart bei den hiesigen Landfrauen war. Für viele ist so etwas spießig, ich persönlich sehe das aber ganz anders; wenn sie glücklich damit sind, dann haben sie auch alles richtig gemacht. Das Glück kennt keinen Königsweg - es selbst ist der Königsweg.

    Eine meiner Lieblingsaphorismen stammt von mir selbst. "Für alles gibt es auch eine falsche Zeit, nur für das Glück nicht"
    Man muss ein wenig darüber nachdenken um den Sinn zu "verstehen". Ein erster Reflex wäre zu sagen, dass es auch für den Frieden, die Gesundheit, die Liebe...keine falsche Zeit gibt. Für einen falschen Zeitpunkt der Friedenschließung haben wir genügend Beispiele aus unserer Geschichte. Gesundheit?!?: Wenn Du als verletzter Soldat im Lazarett "gesund gepflegt wurdest und wieder an die Front musstest, dann war die Gesundheit dein Todesurteil. Und was die Liebe betrifft, da gibt es ebenso viele Beispiele...manchmal wurde sogar Weltliteratur(Lolita...) daraus. ´Das Glück alleine...kennt keine falsche Zeit. Hilde und Horst haben alles richtig gemacht - da können die Anderen lästern wie sie wollen.

    --- Fortsetzung folgt ---

  21. #71
    kls
    Status: ungeklärt

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Es gibt immer mehrere Gründe. Es gibt auch immer mehrere Lösungen. Klar, manche davon können schon etwas seltsam anmuten.

    Ich hatte immer den Traum, DIE FRAU meines Lebens zu finden. Ich fand sie gleich mehrere Male, bis ich schlau (Synonym für alt) genug wurde, den Traum für mich persönlich zu begraben.

    Die 'Sexwelle', war ein verdammt guter Marketingtrick, denn Sex ist nunmal tief in unseren Anarchen als erstrebenswert und äußerst lustvoll eingebaut und die Pille machte es möglich.

    Weder Mann nocht Frau sind auf 'Treue' konditioniert, sondern auf serielle Monogamie.

  22. #72
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    "serielle Monogamie", schöne Wortschöpfung. 98% aller Lebewesen auf dieser Erde leben und lieben polygam - die Polygamie ist das Erfolgsmodell der Natur. Wären wir alle wie Hilde und Horst, dann würde der Mensch aussterben - wird er sowieso, aber halt erst viel später.

  23. #73
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Ich empfehle jedem mal das Saarland für längere Zeit zu besuchen. Das ist dann auch eine Reise in die Vergangenheit. Der Saarländer verlässt, bis auf wenige Ausnahmen, das Saarland nicht. Er heiratet immer noch das Lieschen aus der gleichen Straße und arbeitet bei einer Firma um die Ecke. Für den Saarländer sind 50 Kilometer eine fast unvorstellbare Entfernung. Der Saarländer, und das habe ich selbst erlebt, plant eine Reise von 50 Kilometern schon eine Woche im Voraus und schmiert sich für unterwegs Schnittchen. Dort sind Horst und Hilde zuhause. Der Erfolg der Serie "Heinz Becker" kommt nicht von ungefähr. Diese Serie ist keine Karikatur...sie bildet 1:1 das dortige Leben ab - weshalb der Urheber, Dudenhöffer, dort sehr unbeliebt ist. Es gibt dort auch kaum hübsche Menschen - die Gene werden nicht gut gemischt und nicht weit gestreut.

  24. #74
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    Ich lebte, aus beruflichen Gründen, zwei Jahre im Saarland - und merkte erst nach meiner Rückkehr in die Heimat wie tot ich in dieser Zeit war. Einer meiner ersten Ausflüge war auf den Weihnachtsmarkt in St. Wendel, einer der schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Als ich saarländischen Kollegen und Bekannten davon erzählte... musste ich feststellen, dass niemand von ihnen jemals dort war. Es gab immer die gleichen zwei Begründungen: A. zu weit weg (30 KM), B. hier im Ort gibt es doch auch einen Weihnachtsmarkt ( zwei Fressbuden und einen Glühweinstand...). Wenn ich darauf sagte, dass es bei "uns" ganz normal wäre 100 Kilometer zum Einkaufen zu fahren, weil man das z.B. in einem bestimmten Outlet -´Center erledigen möchte, dann schauten sie mich an als wäre ich ein Alien. Satt zu sein oder zu werden ist im Saarland schon das halbe Leben...viel mehr braucht man nicht. Ihr Hauptmotto lautet von daher auch " Hauptsache gudd gess" (Hauptsache gut gegessen). Genau genommen gehörte ich vorübergehend zu den Nekrophilen, denn ich hatte eine längere Beziehung mit einer "Toten" und lebte auf einem Friedhof.

    Der Saarländer hat bundesweit den höchsten pro Kopf- Wohnraum (100qm Wohnfläche), ist aber gleichzeitig der größte Empfänger von Sozialleistungen. Das Saarland ist das kleinste Bundesland, hat aber auch nur 1 Million Einwohner. Gefühlt sind es 10 Millionen, das liegt an den vielen Franzosen die sich dort rumtreiben. Obwohl man seit Jahrzehnten in unmittelbarer Nachbarschaft zu Frankreich lebt, spricht der Saarländer kein Französisch und kennt auch keinen Franzosen näher. Das Saarland ist der Inbegriff einer Inzest - Gesellschaft. Normalerweise müsste der Saarländer von Außen zwangsbefruchtet werden. Saarbrücken, die Hauptstadt, ist ein einziges Dreckloch - Saarbrücken hat den größten Rotlichtbezirk Europas. Nirgendwo gibt es pro Kopf auch nur annähernd so viele Nutten und Zuhälter wie dort. Das vom Saarland angebotene Kulturprogramm lässt sich innerhalb einer Woche abarbeiten.

    Der Saarländer ist ein Baumarkt-Fetischist, nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Baumärkte. Wenn er auch nur an einen Baumarkt denkt, bekommt die Frau ein feuchtes Höschen und er Mann einen Ständer.
    Ich wollte mal nach der Arbeit spontan in einen Baumarkt um die Ecke fahren um mir ein paar benötigte Kleinteile zu kaufen, kam in das Gewerbegebiet aber erst gar nicht rein. Es herrschte ein totales Verkehrschaos...als wäre ich mitten in einem Endzeitfilm von Emmerich gelandet. Später hatte ich dann erfahren, dass dieser Baumarkt an jenem Tag auf alle Produkte 20% Nachlass gewährte und sich das halbe Saarland auf den Weg dort hin machte. Wenn der Saarländer die Wohnung streichen möchte, dann geht er nicht einfach fort um Farbe zu kaufen - nein, er wartet bis irgendwann irgendein Baumarkt Rabatte gibt - und wenn es ein ganzes Jahr dauert.

    Der Saarländer kommt mit wenigen Worten aus. Die meisten Wörter haben gleich drei oder vier verschiedene Bedeutungen - egal was er in den Bart murmelt...irgendwie passt es immer. Er sagt nie mehr als nötig.
    Wie war es auf der Arbeit? Gudd"!, Wie läuft es mit Gabi? Gudd!" Wie kommst du mit den neuen Kollegen aus? Alles gudd". Dagegen ist der Norddeutsche eine rund um die Uhr Labertasche. Einzige Ausnahmen; wenn es ums Essen geht - da gerät er geradezu in Ekstase. Wenn wir schon beim Essen sind: Hat der Saarländer etwas zu feiern, dann werden vergangene Feste mit dem anstehend aufgerechnet. Gab es bei Onkel Herberts 70en Schnittchen, dann werden ihm jetzt auch nur Schnittchen serviert.

    Kennt von euch jemand eine romantische Frau? Mir ist noch nie eine begegnet!


    Warum schreiben wir solche Attribute, die eindeutig dem Mann zuzuordenen sind, der Frau zu? Mir ist das ein großes Rätsel. Wenn Frauen von einer romantischen Geschichte reden (ob Film, Buch...oder auch aus der Realität), dann war da immer ein Mann für die Romantik verantwortlich. Ob Pretty Woman oder Pilcher; es verliebt sich immer die arme Frau in den reichen Mann, oder der reiche Mann in die arme Frau. Alles andere würde die Frau niemals als romantisch bezeichnen...eher als große Dummheit. Es wird Zeit, dass die Männer mehr Selbstbewusstsein zeigen und sich solche Attribute zurückerobern...






    Hippie-ah-Hippie-ah-hey! ...Rollenverteilung in Ehe und Partnerschaft

    Gab es auch schon vor der 68er Generation eine Rollenverteilung in der Partnerschaft? Nein! Wer sollte die verteilt haben? Und warum? Frau und Mann hatten sich von ganz alleine in ihre jeweilige Rolle hineingefunden. 68er-Hippie-und Frauenbewegung...das kam alles zur gleichen Zeit und von den selben Leuten. Plötzlich sollte die Frau auf die Jagd gehen und der Mann Beeren sammeln. Geht denn der Löwe nun auch auf die Jagd und beschützt die Löwin fortan das Rudel? Nein. Es macht nur Sinn seine Stärken in eine Gemeinschaft einzubringen. Die Rollen wurden erst nach 68 verteilt - und damit haben wir heute noch unsere Probleme. Die Auswirkungen waren und sind fatal. Dafür trägt vor allem die Frau die Verantwortung - sie ist es, die ihre Aufgabe nicht mehr erfüllt. Mit ihrem Einfühlungsvermögen soll die Frau die Ängste und Sorgen ihres Kindes aufspüren...und nicht das fünfzigste Paar Schuhe. Warum leidet denn fast jedes Kind an ADS, sind die Kliniken und Therapiezentren voll mit Essgestörten, Alkoholikern, Spielsüchtigen, Drogensüchtigen, Leute mit Borderline - und anderen Persönlichkeitsstörungen? Das sind die Kinder der 68er Generation! Soziologen wissen schon lange darum - sagen, dass wir noch nie so eine untaugliche Generation Frau hatten. Es wird Zeit, dass man das aufarbeitet und die Frauen dafür zur Rechenschaft zieht. Aber mit den schwanzlosen Muschi-Männern von heute ist das kaum zu machen. Es müssen wieder richtige Machos her.

  25. #75
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Liebe andereDimension,

    nach langem Nachdenken, räume ich ein: Du magst mit de Romantik richtig liegen.

    Auch mit den schwanzlosen Muschi-Männern liegst du nicht weit von den realen Gegebenheiten.

    Bei den Kindern wäre jedoch zu ergänzen, dass jedes dieser Kinder auch einen schwanzlosen Vater gehabt haben müsste.

    Soziologen sind Kollektiv-Egologen und daher nicht repräsentativ. Ohne Sozio-Logen würden die suizidalen Nihilisten und wissenschaftlichen Mietmünder keine Ausreden mehr besitzen, ihre Menschlichkeit zu verraten.

    Ob nicht die Soziologen an sich selbst das größte Versagensmuster bemerken könnten? Wären sie nicht Soziologen geworden, um den anderen Menschen ihre Mängel aufzuzeigen, also zu deklassieren und abzuwerten, könnten es die Opfer der Wissenschaft auch bemerken. So haben sie zwar einen Standpunkt, aber keine wirkliche Meinung.

    Sie wiederholen den Schwachsinn, den ihre Vorgänger in die Welt brachten. Denken kann man diesen Vorgang des Wiederkäuens nicht nennen.

    Als eines dieser Männchen, denen du hier in aller Öffentlichkeit die Männlichkeit absprichst, sage ich ganz klar:

    Sowohl Frauen als auch Männer leiden unter diesen Symptomen, weil sie ihre seelische Ganzheit in Körpern suchen. Die im Ungeoffenbarten verbliebenen Seelenanteile werden gesucht, um die verlorene Ganzheit wiederherzustellen. Aus dieser Ganzheit ist Liebe möglich, mit den Halbheiten heutiger und gestriger Beziehungsmuster ist kein Blumentopf zu gewinnen.

    John Wayne, die Bushkowskis oder Arnold Schwarzenegger for President, das funzt nicht einmal bei den amerikanischen Kulturbanausen.

    Allgemeine globale Seelenwissenschaft stünde auf dem Stundenplan, die Defizitprojektionen in Ehe und Partnerschaft ursächlich aufzulösen.

    So beschreibst du die Verdummungsmaschine fast perfekt, projizierst die Gesamtentwicklung jedoch auf die Frauen.

    Wenn unsere holde Weiblichkeit in 28 Tagen eine Rundreise durch die Extreme aller Gefühlswelten macht, dann übe lieber Mitgefühl und leg den Richter an die Seite. Kein Männchen wäre die bessere Frau und kein Weibchen wäre ein besserer Mann. Aus diesem Mangel heraus entsteht das endlose Drama.

    So wäre die Frage, was das Drama der konditionierten Rollenbilder auflöst, nicht, was sie verstärkt. Finde innere Ganzheit und du erlebst harmonische Beziehungen. Suche Liebe und die Menschen ER-finden das Drama. Menschen besitzen eher mentale Konstrukte darüber, was sie für Liebe halten, als die emotionale Erinnerung, wie sich Liebe in ihrer jeweiligen Ausdrucksform ausdrückt.

    Gesucht wird spirituelle Liebe, die, in der Kommunikation von Körpern erlebt, auch geistig erfahrbar wird. Wobei die Ganzheit im Geist geteilt werden muss, um Ganzheit finden zu können. So beklagst du ursächlich die fehlende geistige Ganzheit, die sich im Seelenmangel fehlender Offenheit spiegelt.

    Die Körperebene ist das Abbild geistiger Vorgänge in der Seele. Die Kraft in der Seele des Körpers ist der Lebensgeist.

    Hier findest du zu 100 % meine Unterstützung: Wir bräuchten dringend Unterricht in Menschwerdung. Was weckt die müden Lebensgeister schwanzloser Männchen und wüstenähnlicher, früherer und späterer - vor Freude fließender - eigentlicher Jungbrunnen?

    Betrachte doch die Männchen mal als Elektron und die Frauen als Magnetwirkung, nur beide zusammen können einen elektromagnetischen Stromfluss bewirken.

    Sich wechselseitig den "Saft" zu klauen, führt zum Kampf der Geschlechter.

    Sich wechselseitig dem Fließen energetischer Säfte zu widmen, ist eine andere Sicht auf das spirituelle energetische Hintergrundgeschehen, welches an sich im Vordergrund der körperliche Phänomene steht.

    Sich nicht bewusst dem (ebenenbezogenen, daher spezifischen) Energiemanagement in einer Beziehung zu widmen, führt zum Anhaften an "erlernte" Rollenklischees, die uns an etwas binden, was wir so äußerst selten wirklich sind.

    Frauen sind wunderschön und die Geberinnen und Trägerinnen allen Lebens. Definieren sie sich jedoch über die Schönheit, wird diese irgendwann zum Bumerang.

    Definieren sich Männchen so, wie ihnen gesagt wurde, das sie sich zu definieren hätten, sind sie eine Rolle - und tragen eine Maske.

    Ob nun das Paris Hilton Ego oder die "Ich kann vor Eiern gar nicht mehr Gehen-Mentalität" von Arnold S., es sind ursächlich die gleichen Hilferufe, allerdings polar formuliert. Sowohl Frau Paris als auch Herr Arnie S. suchen Ganzheit. Ganzheit kann in Beziehungen gespiegelt werden, die Gesamtheit jedoch auf die Körperlichkeit zu begrenzen, ist vielfach betonte Ebenenverwechslung:

    Wenn jemand Ganzheit und dauerhafte innere Fülle sucht, kann diese nicht in einem Schwanz zu finden sein.

    Und so vögelten sie beinahe 80 Jahre und fanden nur selten heraus, was die Kraft ist, auf deren Wellen sie doch rei(s)ten.

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