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Thema: Ehe, Treue und Partnerschaft

  1. #151
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Geldprobleme ist eine der Hauptgründe für Scheidungen---und unter Scheidungen leiden vor allem die Kinder. Das hat Auswirkungen auf die Entwicklung und Bildung eines Kindes. Die Familie ist in vielerlei Hinsicht Opfer, dabei sollte sie eigentlich die tragende Säule einer Gesellschaft sein. Die Entwicklung eines Kindes darf nicht von Geld abhängig sein. Über die Steuerpolitik ließe sich einiges regeln, aber sie ist kein Allheilmittel - die ganze Gesellschaft muss um-muss querdenken. In zwei Monaten werden die ersten Schwimmbäder öffnen und viele Familien draußen bleiben müssen...weil "normale"...bezahlbare Schwimmbäder entweder geschlossen...oder zu luxuriösen...und damit unbezahlbaren...Spaßbädern umgebaut wurden. Nichts gegen solche Angebote, sofern sie als Ergänzung und nicht als Ersatz gedacht sind. Sind Kleinigkeiten...wird so mancher sagen...aber sie reihen sich auf wie Perlen an der Schnur...und so wird aus vielen kleinen Problemen ein ganz großes. Diese Menschen haben zwar immer noch eine Stimme...aber niemand hält ihnen ein Mikrophon vor den Mund.
    Wir hatten schon immer auch unsympathische und unfähige Politiker...aber noch nie waren so viele arrogante Arschlöcher unter ihnen...wie das heute der Fall ist. Fern jeder Realität..als lebten sie auf einem fremden Planeten. Keine Idealisten, keine "Kämpfer" in Sicht...dafür Leute wie Altmaier, Trittin, Kraft oder Kubicki...nur um mal ein paar dieser Pfeifen zu nennen....die Wasser predigen, selbst aber Wein saufen.

  2. #152
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    na also, heute bestätigt mir spiegel.de meine beobachtungen

    zitat

    Shoppingverhalten von Frauen Ein Schrank voll Frust

    Ich shoppe, also bin ich? Greenpeace hat Frauen nach ihrem Einkaufsverhalten befragt. Ergebnis: Für viele ist Shopping vor allem Stressabbau.


    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...a-1137882.html
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    und der typ frau auf dem bild ist der gleiche, der am anfang des monats heimlich seine (so gut wie neuen) schuhe im container entsorgt. so sind sie...DIE deutschen frauen

  3. #153
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Was ist das für ein Typ Frau, der da auf dem Bild zu sehen ist? Vorweg; es ist nicht der beruflich erfolgreiche Vertreter der weiblichen Gattung. In der Regel sind das gelernet Rechtsanwalt - oder Steuerfach-Gehilfinnen, die ihren Beruf nur noch stundenweise oder gar nicht mehr ausüben. Oder sie arbeiten bei der Stadt und stempeln Urkunden.

    Wenn sie arbeiten, dann halten sie sich meist auch für unentbehrlich und wichtig. In ihrer Wahrnehmung kommen sie ohne Mann aus. Könnten, wenn es denn sein müsste, auch ohne ihn ihren Lebensunterhalt finanzieren - dabei werden ihre Kreditkartenabrechnungen von seinem Konto abgebucht, auch hat er ihr Auto gekauft. Sie sieht das anderes...sagt: " Das ist ja unser gemeinsames Geld". Und natürlich gibt es da auch die Mutti (Papi ist schon im Grab), die ihr hin und wieder ein paar (große) Scheine (hinter SEINEM Rücken) zusteckt.

    Ihr Leben verläuft nach Plan. Ein Häuschen, einen Mann im Anzug, eine Tochter (gerne mit doppeltem Vornamen) und Freunde (wenig hilfsbereit...wenns darauf ankommt...aber meist nett und nur selten unbequem). Der Mann ist nicht gerade eine Rakete im Bett, aber immerhin gepflegt, nicht dick...und mit ihrer Mami kommt er auch ganz gut klar (er hat Erbe bereits verplant). Golflehrer Rene macht ihr hin und wieder schöne Augen- auch findet sie in ganz "interessant"...schließlich hat er Humor, er ist smart - und sein Körper gut in Schuss...doch für ihn würde sie ihren goldenen Käfig niemals verlassen...oder auch nur riskieren.....
    ----------------------Fortsetzung folgt ------------------

  4. #154
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Die erfolgreiche Frau ist Erbin einer mittelständischen Unternehmens. Sie hat mindestens zwei Jahre im Ausland studiert und anschließend ein paar Jahre an der Seite ihres Vaters gearbeitet - zeigte sich loyal, zuverlässig, gewissenhaft...und war (nach innen) voller Ideen. Kaum am Ruder...setzt sie ihre Ideen um und steuert das Unternehmen in die Neuzeit...geht nur scheinbar Risiken ein...in Wirklichkeit ist sie lediglich innovativ und überzeugt von dem was sie tut.

    Auch diese Frau geht shoppen...jedoch auf eine ganz andere Art. Sie kann sich tausend Schränke leisten...hat aber nur einen. Ok, manch einer kauft sich für das gleiche Geld einen Kleinwagen...aber man sieht das dem Schrank nicht unbedingt an. Sie ist keine Power-Shopperin, ganz im Gegenteil...sie kauft nur hin und wieder...dafür aber geplant ein. Hat sie ein Meeting in Basel, dann macht sie einen Abstecher nach Mailand, lässt sich vom Taxi in der Corso Vitttorio Emanuele absetzen und erledigt innerhalb einer halben Stunde ihren Einkauf. Sie kauft nur das, was sie auch im Kopf hatte - maximal zwei Geschäfte und drei Teile. Eine Handtasche, Ohrringe und einen Schal. Alles sehr edel, aber optisch eher schlicht. Sie denkt dabei nicht eine Sekunde über eine mögliche Aussenwirkung nach. sie muss sich damit wohlfühlen, sonst niemand. Ihr Selbstbewusstsein wird von anderen nicht selten als Arroganz interpretiert.

    Sie wählt die Grünen oder die FDP. Ihr Herz sagt "Grün", der Kopf eigentlich auch..aber sie hat eine unternehmerische Verantwortung, der sie ebenfalls gerecht werden muss. Ihr Verhältnis zum Personal ist eher distanziert - für sie eine Wertschätzung, ein Ausdruck von Respekt...und eine Grundvoraussetzung um objektive und gerechte Entscheidungen fällen zu können.

    -------------Fortsetzung folgt -------

  5. #155
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Zurück zur Frust-Shopperin. Es ist nicht wirklich der Frust...der sie in die Geschäfte treibt - sie kompensiert damit fehlende Anerkennung und Werteorientierung. Im Gegensatz zur beruflich erfolgreichen Frau, sind ihr die (positiven) Rückmeldungen anderer extrem wichtig. Dabei spielt der Mann nur eine untergeordnete Rolle. Es ist aber umso wichtig was Kolleginnen, Freundinnen zu ihrem Style sagen. Sie geht überdurchschnittlich oft zum (angessagten) Friseur und lässt dort (zu)viel Geld. Sie ist eine rundum gepflegte Frau...durchschnittlich intelligent und in der Lage sich anzupassen. An der "großen Politik" ist sie nur wenig interessiert, dafür umso mehr an dem was vor Ort geschieht. Sie setzt sich für den Bau einer Spielstraße ein...wenn sie selbst und ihre Familie in dieser Straße...oder in unmittelbarer Nähe...wohnt. In der Gruppe der Wähler ist sie unterrepräsentiert. Wenn sie wählt, dann auf kommunaler Ebene...auf Bundesebene nur wenn ihr Mann sie dazu nötigt - der ihr auch sagt wo sie ihr Kreuz zu machen hat. Sie kann weder einen Reifen wechseln...noch einen Rolladen reparieren, aber ihren Haushalt hält sie in Schuss. Die Bügelwäsche bringt sie öfter mal in die Mangelei. Heimlich, denn ihr Mann darf das nicht wissen. Zu tiegfgründigen Gesprächen ist sie weder willens noch fähig. Im Kreise ihrer Freundin geht es um den nächsten Urlaub, die neue nette Kindergärtnerin und um Mode. Selbstverständlich auch um Beziehungskisten.

    ------------------Fortsezung folgt -----------

  6. #156
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Nach dem Shoppen kommt die große Ernüchterung. Was da im Bericht beschrieben wird...wurde mir auch schon persönlich von einigen Frauen berichtet. Nicht bei jeder handelt es sich gleich um eine pathologische Kaufsucht...aber "krank" sind sie in gewisser Weise alle. Ihr eigentliches Problem ist ihre Angepasstheit - es fehlen die Ausschläge nach oben und nach unten...der Kick. Das Shoppen bietet ihnen diesen Kick. Erst der Rausch, dann am Boden. Sie setzen die Bewunderung mit der Anerkennug gleich, was aber nicht das selbe ist.
    Das Gefühl bewundert zu werden verflüchtigt sich sehr schnell-die nachhaltige Anerkennung muss man sich verdienen...aber womit?

    ---------------------------------- Fortsetzung folgt --------------------------------

  7. #157
    Dierk Müller(ledig)
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Zitat Zitat von andere-dimension Beitrag anzeigen
    Nach dem Shoppen kommt die große Ernüchterung. Was da im Bericht beschrieben wird...wurde mir auch schon persönlich von einigen Frauen berichtet. Nicht bei jeder handelt es sich gleich um eine pathologische Kaufsucht...aber "krank" sind sie in gewisser Weise alle. Ihr eigentliches Problem ist ihre Angepasstheit - es fehlen die Ausschläge nach oben und nach unten...der Kick. Das Shoppen bietet ihnen diesen Kick. Erst der Rausch, dann am Boden. Sie setzen die Bewunderung mit der Anerkennug gleich, was aber nicht das selbe ist.
    Das Gefühl bewundert zu werden verflüchtigt sich sehr schnell-die nachhaltige Anerkennung muss man sich verdienen...aber womit?

    ---------------------------------- Fortsetzung folgt --------------------------------
    Hallo, anderedimension!

    So kannst Du das auch sehen, als Krankheit. Aber doch nicht in vielen Fällen einer Therapie nötig, oder? Nein, das kann ich mir nicht einfach so vorstellen, da sind zuviele Lücken. Woher wissen Sie das eigentlich, was Sie gut schreiben?

    Grüsse von Dierk

  8. #158
    andere-dimension(lädiert)
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Da müsste ich weit ausholen, aber das möchtest weder Du...noch andere...lesen. "Wissen" ist realtiv...andere wissen etwas anderes (zu berichten)
    Jeder kreative Mensch ist in erster Linie ein guter Beobachter. Jeder Mann, und wer etwas anderes behauptet lügt, hat in einer Männerrunde schon den Satz gesagt oder gehört: "Alle Frauen sind gleich" - ebenso wie die Frauen den Satz: "Alle Männer sind gleich" sagen. Wenn nun alle Menschen das gleiche behaupten... kann es so falsch nicht sein. Wobei ich gar nicht in das gleiche Horn blase...denn ich differenziere (wenn auch auf niedrigem Niveau). Von achtzig Millionen Deutschen leben wohl fünfundsiebzig Millionen ein fast identisches Leben. Kennst Du Lieschen Müller, dann kennst Du auch Hänschen Schmitt...auch wenn Du ihm noch nie begegnet bist. Die anderen fünf Millionen bilden die krasse Ausnahme...die fallen nicht nur in einem Punkt...sondern in jeder Hinsicht durchs Raster. Ich kenne sehr viele Frauen...aber das ist reine Verschwendung...eine hätte gereicht...hätte ich die Frau als solche studieren wollen. Ausnahme; sie wäre eine von den fünf Millionen. Jede Frau, wenn Du sie fragst, aber auch jeder Mann, sieht sich als eine/r aus fünf Millionen. Als ich in die Pubertät kam...spannte ich meine Mutter als Managerin ein...sie vermittelte die für mich eingehenden Anrufe (Festnetztelefon mit Wählscheibe) und verwaltete meine Dates - das ging ihr gehörig gegen den Strich...aber immerhin war ich ihr Sohn und ständig in einer prekären Lage. Sie machte ihren Job wirklich gut, denn ich hatte immer parallel zwei bis vier Freundinnen gleichzeitig...und natürlich wusste eine Zeitlang keine von der7den anderen. Da ist es schon eine Kunst mit den Namen nicht durcheinander zu kommen.

    Ich musste also früh lernen die Frauen, naja..Mädchen...richtig einzuschätzen...sie zu berechnen...sie zu lesen und zu interpertieren. Und weiter oben hatte ich ja schon mal beschrieben wie ich über viele Monate als einziger Mann Mitgleid eines elitären Frauenclubs war. Wir hatten eine eigene Lounge in einem Mannheimer In-Club. Eine Art Lions Club...jedoch nur für Frauen (bis auf mich). wohl oder übel kam ich mit der Zeit in den Genuss Insiderwissen zu erlangen. Am Anfang interessant...später eher schockierend. Da ich meiner besten Freundin (Oberhaupt dieses Zirkels) versprochen hatte keine dieser Frauen zu vögeln...verhielt ich mich selbst entsprechend passiv und wehrte ansonsten alle Angriffs/Annäherungsversuche erfolgreich ab. Das hatte zur Folge...dass ich irgendwann gar nicht mehr als Mann wahrgenommen wurde fortan Frauengeheimnisse für mich keine mehr waren. Ich lernte die Frauen lesen...und noch heute sind viele verblüfft...wenn ich ihnen ihr eigenes Empfinden auf den Kopf zu sage.

    Gruß, A.D.

  9. #159

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Liebe lädierte andere-dimension,

    wo könnte jemand Anerkennung finden, außer in sich selbst?

    Genieß lieber mal ein wenig Melamin.

    Erkenntnis ist zeitlos. Wahrnehmung ist, wie Wissen, veränderlich und relativ.

    Also kann Wahrnehmung nicht Erkenntnis sein.

    Wenn sich Wahrnehmung und Wissen dahingehend relativ ähnlich sind,

    als beide veränderlich sind, kann Wissen nicht Erkenntnis sein.

    Lädiert fühlst du dich also, wenn die Antwort dem Sinn deiner Frage nicht entspricht.

    Nee, das Sammeln fremder Anerkennung bringt uns wenig. Nur das "Bild" kann jedoch lädiert werden.

    An deinem Geist kann nichts lädiert werden. Es sei denn, du beschließt dieses.

    Erkenntnis hat keine Fragen mehr.

  10. #160
    schreibt hier hin und wieder
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    Die Anerkennung in sich selbst ist letztendlich auch nur eine Reflexion...oder eine Art Echo. Du wirst Probleme bekommen dich selbst anzuerkennen, wenn dein Umfeld dir nicht bestätigt, dass Du diese Anerkennung auch verdienst. "Du bist ein schlechter Vater"...dieser Satz deines Kindes...lässt alles in dir einstürzen.

    Auch die Erkenntnis ist nicht zeitlos, ganz im Gegenteil...sie lässt sich datieren.

    Auch hier lohnt es dem Volk aufs Maul zu schauen.

    Frage: Wann bist du zur Erkenntnis gekommen, dass es keinen Sinn macht.....
    Antwort: Das war...als ich....

    Die Erkenntnis ist ein Zugewinn von Wissen...und wo es etwas zu gewinnen gibt...dort gibt es auch etwas zu verlieren

  11. #161

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Partielle Erkenntnis kann nicht Erkenntnis sein.

    Wissen verändert sich. Erkenntnis kann nicht weniger als total sein.

    Der Zeitpunkt des Eintritts ist tatsächlich der einzige Unterschied, der in der Zeit existiert.

  12. #162
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Was Du meinst, WSIB, das ist die spirituelle Erleuchtung...die das Level abschließt. Eine Art Super Mario im Nirvana. Vollendung würde gleichzeitig Stagnation bedeuten. Im Moment der Vollendung wird bereits der Zerfall eingeläutet. Wie soll ich da jetzt wieder zum eigentlichen Thema zurückfinden?

    Gestern habe ich ein paar "Beweisfotos" geschossen. Jeden Samstagmorgen, so gegen 9:30, parkt gegenüber von meinem Haus ein goldarbener Porsche Cayenne...auf dem Privat-Parkplatz eines Anwaltes (mit eigener Kanzlei). Es ist der Sohn, der dort parkt...ca. 30 Jahre alt, 186cm groß...die Figur sportlich. Mit ihm steigen, je nach Tag, ein bis drei kranke Tussen aus dem Auto. Eine Dunkelhaarige....172 cm gross...75B, wohl seine Partnerin(denn sie ist immer dabei)...und zwei Blondinen....175cm...85C.../168cm...85B. Alle drei mit Sonnenbrille(manchmal sogar im Gesicht)...egal wie sonnig oder bewölkt es ist. Wüsste ich es nicht besser...hätte ich gesagt es sind die Kinder von Heino. Erst werden die Trolleys aus dem Kofferraum (wenn man das bei einem Porsche so sagen darf) geholt, dann die Haare gerichtet - zum Schluss noch ein wenig Lippenstift und ein letzter Blick in den Spiegel. Fertig ist die Shoppingqueen. Sie machen das mit der Ruhe eines Junkies...der sich gerade sein Besteck richtet. Praktisch: Fünfundzwanzig Meter vom Parkplatz entfernt findet sich schon die erste Drogenhöhle...eine exklusive Boutique, Christine&....?...obwohl ich täglich daran vorbeilaufe....kann ich mir den Namen nicht merken. Ich bekomme ja nicht immer mit, wann sie zurückkommen...aber wenn...dann bin ich bei ihren Orgasmen live dabei. Wenn sie die überquellenden Trolleys hinter sich herziehen...dann erinnert das an Indische Arbeitselefanten...denen man Mammutbäume an die Fesseln kettete...um sie durch den Dchungel zu schleppen. Der arme Kerl kann sie, obwohl kräftig gebaut, kaum in den Kofferraum hiefen (die Koffer natürlich). Neben den Trolleys tragen die Damen natürlich noch Tüten am Arm...keine billigen Plastiktüten...hochwertiges...bedrucktes Papier...das man einrahmen und im Louvre als Picassos letzter Schrei präsentieren könnte.

    ---------------------------------------------Fortsetzung folgt-------------------------------------

  13. #163

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Ist es denn nicht gänzlich entwürdigend, nur als Porsche-Cayenne-Fahrer in Frage zu kommen, als irdischer Arbeitselefant auserwählt zu werden, um die Trolle hinter den drei Grazien hertragen zu dürfen?

    Das kann weder mit argerechter Männchenhaltung vereinbar sein, noch, dem Tierschutzgedanken entsprechen.

    Und wenn der Lack dann ab ist, werden die drei Grazien ausgetauscht oder runderneuert.

    Wem das reicht, der soll glücklich damit werden. Doch "sie" sehen selten wirklich glücklich aus.

    Die "Krankheit" ist das Mangeldenken, erst mit drei Grazien vollständig zu sein. Oder mit einer Geldkarte, die Porsche fährt...

  14. #164
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Erst wenn er kein Geld mehr hat...oder die Mädchen Falten bekommen...wir sich an dieser Konstellation etwas ändern...da hast Du recht! Es ist ein Deal...das war auch früher nicht anders. In den Augen der Natur verhalten sie sich vorbildlich. Zusammen alt werden ist für die Natur eine Katastrophe...reine Verschwendung. Ab dem Tag wo Du unfruchtbar ist...hast du gefälligst abzutreten. Soziolohen und Philosophen sagen, dass wir vor immer mehr ENtscheidungen gestellt werden...die uns früher die Natur abgenommen hat. Als man nur dreißig Jahre lebte stellte sich nicht die Frage...ob ich ich mit der oder dem zusammen alt werden möchte. Früher bestimmte die Natur...ob wir ein gesundes oder behindertes Kind bekommen...heute können/müssen wir uns entscheiden. Gerade das Modell Familie wird sich grundsätzlich ändern. Durch die medizinischen Fortschritte wird es in Zukunft Single-Eltern geben...das heißt...ein Mann und Frau können ganz alleine ein Kind "zeugen". Frau/Mann...Frau/Frau...Mann/Mann...Mann...Frau...alle können sie Eltern sein...aber sie alle werden auch vor Entscheidungen gestellt...die man bisher nicht kannte. Die Welt wird in 50 Jahren eine komplett andere sein als sie es heute ist.

  15. #165
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Es gibt neue Ehetrends: Während man im homosexuellen Sektor die Dreierehe bevorzugt, ist bei Heterosexuellen die Sologamie der neueste Schrei.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...a-1151997.html
    Der Begriff Ehepaar passt hier wohl nicht mehr: In Kolumbien wurde jetzt offiziell die erste Dreier-Ehe geschlossen - eigentlich hätte es sogar eine Vierer-Ehe werden sollen.
    http://www.faz.net/aktuell/gesellsch...-15059288.html
    Selbst ist die Braut: Immer mehr Menschen heiraten sich selbst, besonders viele Frauen. Sie lösen sich so selbständig vom Stigma der Alleingelassenen.
    Ob frau sich mit einer derartigen Aktion von einem derartigen Stigma befreien kann? Das wohl eher nicht.

  16. #166
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Interessant - mal sehen wann sich die erste von sich selbst scheiden lässt. Ich würde mich selbst nicht heiraten, dafür kenne ich mich zu gut.

  17. #167
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Zukünftig sind noch andere Ehe-Optionen denkbar. Warum nicht einen Roboter heiraten - oder ein intelligentes Auto? Letzteres ist doch der Wunschtraum vieler Männer.

  18. #168
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Das mit dem Verdacht "Mein Auto und ich" stümmt. Ich ertappe mich gelegentlich dabei, wie ich beim Weggehen nach dem abendlichen Abstellen einen wehmütig-verträumten Blick auf SIE werfe (ich nenne mein Auto Lorelai) und zärtlich flüstere. "Bis morgen!"

  19. #169
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Nur blöd...wenn ich mich dann mit meiner Anvertrauten nicht mehr in die Innenstadt blicken lassen darf...weil sie die Abgasnorm nicht erfüllt. Ich würde wohl meinen Kühlschrank heiraten - seine Kälte erinnert mich an frühere Beziehungen...wäre ein sanfter Umstieg...

    Apropos Heiraten...hatte gerade gestern die Karte in der Hand...mit der mich H.Kohl einst zu meiner Hochzeit beglückwünschte - vier...fünf Zeilen...die letztendlich auch nichts gebracht haben. Eigentlich suchte ich die Einladung/Eintrittskarte zum einstigen großen Zapfenstreich am Dom zu Speyer, doch die ging mir wohl verloren.

  20. #170
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Mir hat Kohl seinerzeit nicht gratuliert. Möh!

    Das Konzept der Ehe hat in unseren Tagen nichts mehr zu suchen. Als es entwickelt worden war, wurden die Menschen nur bestenfalls halb so alt, wie sie es heute werden. Es kann einem Mann leichtfallen, einer Frau ewige Treue zu schwören, wenn er sich (statistisch gesehen) sicher sein kann, daß sie das 30. Lebensjahr nicht übersteht. Vielleicht sollte man dieses Konzept also durch ein anderes ersetzen, ein weniger verlogenes. Halt, verlogen? Nein, aber es liegt auf der Hand, daß ein Mensch, JEDER halbwegs intelligente Mensch, sich im Laufe seines Lebens mehrfach ändert, Meinungen, Aussehen, finanzielle Umstände, Lebensentwürfe, daß es also unredlich ist, einem anderen Menschen ewige Treue zu versprechen. Ich weiß auch nicht, ob es auch nur romantisch genannt werden kann. Es ist sentimental, aber nicht romantisch.

    Ich glaube aber, daß es eine lebenslange Freundschaft zwischen Menschen geben kann. Allerdings.

  21. #171
    schreibt hier hin und wieder
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    Ehen werden wegen steuerlichen Vorteilen, zwecks Altersversorgung...oder zum Schutz von Kindern geschlossen - wobei nur Letzteres schützenswert ist. Die gemeinsame Veranlagung und die Witwenrente gehören abgeschafft - wäre ein Thema für die SPD (Gerechtigkeit). Schwesig will zwar das Kindergeld erhöhen...aber das ist für mich nur Aktionismus...ohne Ansätze von Nachhaltigkeit. Es braucht revolutionärere Ideen...bzw die Verknüpfung von bereits vorhandenen Ansätzen - z.B. könnte man das Bedingungslose Grundeinkommen zunächst mal denen anbieten...die Kinder großziehen...egal ob alleine oder in einer Partnerschaft. Die Kinder sind m.E. der Schlüssel zur sozialen Gerechtigkeit - von ihren Bedürfnissen ausgehend ergibt sich alles andere fast von alleine. Das BG für alleinerziehende Mütter wäre ein Anfang - nur wenn die Mutter entspannt ist...kann es auch das Kind sein. ADHS +Co. sind m.E. das Resultat von solchen Spannungen. Wenn aber eine Mutter bis 22:00 bei REAL an der Kasse sitzen muss...werden weder sie noch ihre Kinder jemals entspannt sein können. Dass sie da sitzen muss...nur weil irgendwelche Deppen es nicht gebacken bekommen bis 19:00 ihre Einkäufe zu erledigen...das ist eine andere Sache. Diese Uhr wird man nicht mehr zurückdrehen können. Es darf aber nicht sein, dass gerade die Kinder die Opfer solcher Entwicklungen sind. Es hat nicht immer nur mit Geld zu tun...sondern manchmal auch mit dem Zerfall der Moral.

    Anfang der 80er kam der Begriff "Schlüsselkinder" in Mode - kein anderer Begriff verkörpert so gut die Fehlentwicklung der letzten 20-30 Jahre. Bis Ende der 70er konnte man mit einem Gehalt eine Familie anständig ernähren. Die meisten Familien hatten "nur" ein Auto - damit kam man auch gut klar...schließlich gab es bis dahin noch eine gute Infrastruktur von alternativen Verkehrsmitteln. Das Dilemma begann mit der "Zentralisierung"...dem Vorläufer der Globalisierung. War die Industrie vorher noch im ganzen Land verteilt, bündelte man jetzt seine Kapazitäten an wenigen Standorten. Diese Zulieferfirmen waren gezwungen das gleiche zu machen. Dies hatte zur Folge, dass viele Menschen pendeln oder den Arbeitgeber wechseln mussten...wollten sie es vermeiden umzuziehen. Viele hatten aber gar keine andere Wahl als umzuziehen...weil der Weg zur Arbeit einfach zu weit war. So oder so; zu arbeiten "verteuerte" sich und/oder nahm mehr Zeit in Anspruch. Die Frau konnte den Mann nicht mehr zur Arbeit fahren und ihn abholen..bzw dieser mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren..damit sie tagsüber über das Auto verfügen konnte, z.B. um die Kinder zum Sport, zum Arzt, zum Nachhilfeunterricht zu bringen - also zog das Zweitfahrzeug in die Familie ein...nicht als Symbol von Luxus...sondern als Ding der Notwendigkeit. Dieser finanzielle Mehraufwand musste entweder erspart (z.B. zu Lasten eines Urlaubes) oder erwirtschaftet werden. Erwirtschaftet hieß in den meisten Fällen; die Frau ging halb oder ganztags arbeiten.

    Mal ein simples Beispiel aus dem Leben: Als ich Kind war...gehörte "Hitzefrei" noch zum sommerlichen Schulaltag. Man setze sich in den nächsten Bus (der damals noch alle 30 Minuten kam und jedes Dorf auch ansteuerte) und fuhr nach Hause - dort angekommen (und von der Mutter empfangen) verabredete man sich mit Freunden fürs Schwimmbad. Dieses erreichte man mit dem Rad oder mit dem Bus. Heute ist/wäre "Hitzefrei" für viele Eltern eine Katastrophe. Wie kommt mein Kind nach Hause? Wer empfängt es dort?

    In der Nachbetrachtung werden die 80er oft romantisiert und verklärt - dass die Frau arbeiten ging sehen wir heute als Erfolg der Emanzipation. Dieser Erfolg ist auch nicht von der Hand zu weisen...natürlich gingen viele Frauen freiwillig und gerne arbeiten...um sich zu verwirklichen...um dem öden Hausfrauenalltag zu entkommen...oder warum auch immer. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Wenn sie aus freien Stücken arbeiten gingen...konnten sie sich auf Eltern und Schwiegereltern als Backup verlassen. Durch die Zentralisierung wurde das aber immer schwieriger...denn in vielen Fällen könnten man nicht mit den Großeltern im Gepäck der Arbeit hinterherreisen. Die Familien waren plötzlich überall verstreut. Der Beginn der Landflucht. Für viele ist das urbane Leben eine Leidenschaft, eine Lebensphilosophie...für andere aber ist es einfach nur aus der Not geboren.

    Seit den 80ern hat sich viel getan...aber die Schlüsselkinder haben wir uns bewahrt - wir statten sie heute nur besser aus als damals...zumindest glauben wird das. Jede Seele sehnt sich nach einer verwandten Seele...und auch die schönste Whatsapp-Nachricht kann sie nicht über das Fehlen dieser Seele hinwegtrösten.

  22. #172
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    ...passend dazu diese...gestern veröffentlichte Studie:

    https://www.saarbruecker-zeitung.de/...gt_aid-2408730

    Jedes dritte Kind im Alter von 6 bis 13 Jahren fühlt sich vernachlässigt.

    Ein trauriges Ergebnis...für ein angeblich so reiches Land wie Deutschland. Der Reichtum hat seinen Preis.

    Vor den Wahlen, wie auch jetzt, wird das Wohl der Familie von fast allen Partei thematisiert-und nach der Wahl bleibt alles beim Alten. Die Schuld dafür alleine den Parteien zu geben...das wäre zu billig - das Wohl des Kindes ist eine Aufgabe der Gesellschaft...sie muss es wollen. Ich behaupte; sie will es gar nicht...ansonsten müssten Linke und SPD kumuliert bei deutlich über 50% landen...sie kommen aber zusammen noch nicht mal auf 40% Zustimmung. Die Tussen wollen weiterhin Powershoppen und die Schnösel nicht auf ihren Audi Q7 und den Skiurlaub in St. Moritz verzichten - also wählt man CDU oder FDP, denn die garantieren am ehesten den gewohnten "Wohlstand". Und natürlich kann ich es mir nicht verkneifen auch unsere Studenten mal wieder abzuwatschen. Auf diese lausbärtigen Nerds kann man schon lange nicht mehr zählen. Sie müssten signalisieren wohin die Reise hingehen soll, das tun sie aber nicht.
    Wenn diese Hirnis auffallen, dann als blind um sich schlagende Aktivisten...wie wir das mit Sicherheit bald beim G20 Gipfel beobachten können.

  23. #173
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Das mit der Vernachlässigung ist eine Frage der Schwunghöhe. Mir kommen die Tränen, wenn ich zuweilen höre, wer sich wann wodurch vernachlässigt fühlt. Das ist meist jammern auf höchstem Niveau. Bedenklicher scheint mir die Kinderlosigkeit vieler akademischer Frauen zu sein. Hier sehe ich drei Lösungsmöglichkeiten:
    1. radikale Reduzierung der Studentenzahlen (wir brauchen keine 1000000 geisteswissenschaftlichen Studenten, die letztlich überhaupt nichts leisten);
    2. Mutterschutz (Arbeitsplatzgarantie für die ersten fünf Jahre) und
    3. Überarbeitung des Konzepts der Ehe.

    Die Ehe ist ein veraltetes Konzept und paßt zur heutigen Gesellschaft nicht mehr. Die Menschen werden zu alt, der libertäre Individualismus ist zu stark, als daß ein Konzept wie die Ehe Bestand haben könnte und die Ehe dient nicht mehr der Verkündigung gemeinsam beschlossener Aufzucht der Nachkommenschaft und damit der Sicherung des eigenen Alters, sondern ist heuer zuerst ein Steuerbegünstigungsmodell.

    Man sollte also nicht Ehe für alle propagieren, was eine c.i.a. ist, sondern die Ehe abschaffen, jedenfalls in steuerrechtlicher Hinsicht.

  24. #174
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Die Ehe für alle wird jetzt vermutlich doch nicht so schnell durchs Parlament geprügelt - man hat festgestellt, dass die Verfassung die Ehe für alle nicht zulässt. Die SPD will sich darüber hinwegsetzen...was einen nicht groß wundert...schließlich setzt sich die GroKo seit zwei Jahren immer wieder über unsere Verfassung hinweg...wie z.B. in der Asylfrage. Unsere Verfassung ist bald nur noch das Papier wert...auf dem sie geschrieben steht.

    Was die (repräsentative) Umfrage mit den Kindern betrifft, da bin ich anderer Meinung - man hat nicht ohne Grund in zwei Gruppen unterteilt...die 6 bis 13-jährigen und die 14 bis 18-jährigen. Bei Teenagern mag stimmen...was Du schreibst, aber Kinder sind "authentisch". Vielleicht kennst Du das Sprichwort: "Kinder und Besoffene sagen immer die Wahrheit".

    Mich wundert das Umfrageergebnis nicht...denn: Auf den ersten Blick sieht es so aus als wären die Kinder ständig beschäftig...doch handelt es sich bei diesen Beschäftigungen oft nur um eine Flucht aus der Realität.

    Gestern wurde der Vatikan-Finanzchef George Pell wegen Kindesmissbrauch in mehrere Fällen angeklagt. Jener George Pell, der vor Jahren einräumte Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche heruntergespielt zu haben. Und ich muss Dir nicht sagen, dass jeden Tag mndestens ein Geistlicher wegen Kindesmissbrauch angeklagt wird...nur findet das...wenn es sich nicht gerade um ein solch Hochrangigen handelt...in den Massenmedien gar nicht mehr statt. Man hat sich schon daran gewöhnt.

    Was das mit der obigen Umfrage zu tun hat? Sehr viel! Das ist nur ein Beispiel von vielen...welchen Stellenwert Kinder in unserer Gesellschaft haben. Würde so etwas in irgend einer andere Instutition als der Kirche systematisch und über hunderte von Jahren stattfinden...man hätte sie schon längst zerschlagen und aufgelöst. Jeder...der heute noch Anhänger dieser Kirche ist...ist schuldig. JEDER!

    Die Kinder selbst, wenn sie nicht gerade zu den Missbrauchsopfern zählen, bekommen von all dem nicht viel mit...aber diese Ignoranz der Erwachsenen und Verantwortlichen...findet man in allen Bereichen des Lebens wo Kinder eine Rolle spielen (sollten). Sofern kleinere und mittlere Kommunen überhaupt noch ein Schwimmbad besitzen...herrscht zumindest Sanierungsstau. Die letzten Jahre wurden tausende Bäder geschlossen..weil alles unter dem Aspekt der Rentabilität betrifft wird. Im gleichen Zeitraum schossen tausende Golfplätze wie Pilze aus dem Boden. Um es mal bildlich darszustellen: Das Kind muss ein Schwimmbad räumen...weil der Papa den Platz zum Golfen braucht.

    Die SPD kann aufholen...es ist nicht unmöglich...aber es muss ihr gelingen die Defizite bei "Gerechtigkeit" anschaulich...plastisch machen . sie zu emotionalisieren. Sie sind mit vielen ihrer Themen auf der richtigen Spur...doch es fehlt ihnen an brillianten Rednern...aber vor allem an Leidenschaft. Die lange Zeit der GroKo machte die CDU selbstgefällig und die SPD blutleer....weshalb ich ihr empfehlen würde für vier Jahre in die Opposition zu gehen...nur dort reifen "Kämpfer"....um dann neu durchzustarten.

  25. #175
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    AW: Ehe, Treue und Partnerschaft

    Hör auf, immer der Kirche ans Bein pinkeln zu wollen. Wenn Du jedem überführten Pädophilen einen christlich-kirchlichen Subtext verpaßt, betreibst Du tendentiöse Klitterung. Wie viele Pädophile gibt es, die KEINEN christlichen oder kirchlichen Kontext besitzen? Müßtest Du dann nicht auch jedes Mal den Atheismus als BEGRÜNDUNG für die Pädophilie nennen?

    Unsinn! Unsinn ist es, das Zölibat als Grund für Pädophilie zu mutmaßen, gar Homosexualität als Basis fürs Priestertum oder dergleichen. Es gibt heutzutage so viele (legale) Möglichkeiten, seine homoerotischen Neigungen auszuleben, auch für Priester, die sowieso mit der Sünde leben müssen. Und Pädophilie ist ein Krankheitsbild, das mit keiner Rasse, Religion, Sozialisation oder dergleichen verbunden werden kann. Das ist eine Krankheit wie Schnupfen, die wohl nie geheilt werden wird und je nach Zeitalter mal mehr oder weniger hart bestraft wird. Platon, Sokrates, Miltiades, Nero, Caesar... alles Pädophile. Da war das Teil des guten Tons. Frauen waren nur zur Sicherung der Nachkommenschaft wichtig - und selbst das nicht unbedingt, denn in Rom ließ sich ein Nachfolger auch adoptieren. Soll ich das weiter vertiefen?

    Das mit dem Mißbrauch ist auch so was Modernes, was in den letzten Jahren Furore machte. Was heute alles als Mißbrauch zählt! Wenn der Freund des Vaters dem Jungen eine knallt, weil der nicht schnell genug grüßte, dann würde das heute als Mißbrauch zählen. Als ich jung war, war das Alltag. (Allerdings habe ich dem besten Freund meines Vaters, Kalle, auf der Beerdigung meines Vaters eine verspätete Antwort gegeben, nämlich einen bösen Blick - oder so was ähnliches. So, der gibt auch keine Milch mehr!) Also steigen die Zahlen für Mißbrauch, weil jeder Pups als Mißbrauch erfaßt wird, jedes Jammern eines Kindes als Vernachlässigung artifiziert... Schön die Kirche im Dorf lassen. Kinder brauchen keine Ganztagsbetreuung. Wie sollen sie denn dann eigene Lebenskreise aufbauen? Sollen sie ja wohl auch nicht, sondern von Anfang an in den Kreislauf der kapitalistischen Erwerbswirtschaft eingebunden werden. Das ist die Crux.

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