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Thema: Bundestagswahl 2002

  1. #51
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Bundestagswahl 2002

    erstellt von Kyra:
    Wenn ich angegriffen werde, dann verteidige ich mich. Dann nehme ich, was ich zu meiner Verteidigung finde. Auch Steine.
    Bei Deiner Beschreibung stellt sich aber die Frage, ob Du nicht von Anfang an vorhattest, mit Steinen zu einem Erfolg zu kommen, mit Steinen, Atombomben, Giftgasgranaten, Neutronenbomben, Steinschleudern, Fallgruben... Wenn ich angegriffen werde, dann nehme ich Waffen, wie sie meiner Phantasie entspringen, aber wer greift wann wen an? Wann darf ich Widerstand leisten? Und wenn, wie muß sich Widerstand artikulieren? Abgesehen davon schreitet die Polizei erst dann ein, wenn das procedere es erfordert. Sie besitzt als Staatsmacht das Gewaltmonopol. Das ist problematisch, wenn man davon ausgeht, daß die Staatsgewalt "vom Volke" ausgehen soll. Der deutsche Staatsbegriff sieht im Staat das Volk, wer also demonstriert, stellt sich gegen die Majorität ähm das Volk... Unauflösbar, wenn man den Staatsbegriff nicht verändert.


    Kyra, Spatzl, ich bin lutherisch erzogen. Und ich bin Humanist. Westliche Pragmatik ist mir zutiefst zuwider. Aber Krieg kann ich bestimmt auch führen. Allerdings keinen kalten, keinen, der irgendwo stattfindet. Ich muß schon angegriffen werden. Frieden mache ich dann so - weil ich selbstredend siege -, daß ich nicht so einfach wieder angegriffen werden kann. Wenn aber, dann gibt's Moppen! Oder ich geh selbst drauf.


    Grimmig-kämpferische Grüße, der Osterhase.

  2. #52
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Du darfst mir ein glauben, die Polizei war damals alles andere als friedlich. Fischer kann man sicher vieles vorwerfen, aber sicher nicht sein verhalten bei den Demos. Die Polizei war wirklich brutal, hat gerne gerade auch mal auf die draufgehauen, die offensichtlich friedlich waren. Da bekommt man schon die Muffen, wenn plötzlich so ein Trupp mit Schlagstöcken, Helmen und Schildern auf dich zugestürmt kommt. Dann rennst du. Die haben ja selbst Leute verprügelt, die gefallen waren und auf dem Boden lagen. Die Tatsache, daß er damals einen Bullen gehauen hat, rechne ich ihm positiv an. Er ist kein Feigling. Aber es gab hier in den 70er bis 80er Jahren eine wirklich brutale Art mit Demonstranten umzugehen.

  3. #53
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Hier auch, Robchen iss sogar dabeigewesen. Kann mich z.B. an Halle erinnern, da war die Polizei übel drauf. Haste das etwa vergessen? Oder wie soll ich Deine Sprüche verstehen?

    Interessante Seite zum Thema Wahl gefunden, das Orakel hat meine Ansichten sogar bestätigt.
    http://www.wahlkompass.de/

  4. #54
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Bundestagswahl 2002

    Hier auch, Robchen iss sogar dabeigewesen. Kann mich z.B. an Halle erinnern, da war die Polizei übel drauf. Haste das etwa vergessen? Oder wie soll ich Deine Sprüche verstehen?
    Ich kann differenzieren

  5. #55
    Bauer Hans
    Laufkundschaft

    AW: Bundestagswahl 2002

    Die Arbeitslosenzahlen, ohohoh!


    Wieviel Glocken ließ ein sozialdemokratischer Ministerpräsident wohl läuten, hätte er nur ein einzigmal die Zahlen von Bayern oder Baden-Wü...?


    Wir werden es nie erfahren, mit Sicherheit.


    ZEIT FÜR TATEN AUF DEM ACKER DEUTSCHLAND!

  6. #56
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Gar keine Glocken, denke ich. Ausführliche Zahlen finden sich für den undemagogisch Interessierten unter: http://www1.arbeitsamt.de/hst/servic...iia4/s034l.pdf
    Aber die hat der böse Schröder bestimmt gefälscht.


    Um beim Beispiel zu bleiben:
    Bayern hat bei den absoluten Zahlen einen Anstieg von 19,5 % ggü. dem Vorjahresmonat (oder 61.851 Personen), BaWü 12,5 % ggü. Vorjahresmonat (oder 33.314 Personen). Und wenn Vorjahresmonat, dann wird auch nicht saisonbedigt geschwankt. Zusammen also 95.165 Arbeitslose mehr. Im selben Zeitraum hat die Bundesrep. eine Zunahme von 229.411 Arbeitslosen zu beklagen - die westdeutschen Bundesländer allein, zu denen beide ja gehören, 184.583. Der Anteil der genannten beiden Länder an der Steigerung der Arbeitslosenzahlen in den letzten zwölf Monaten, bezogen auf die alten Länder, liegt demnach oberhalb von 50 %. Zufall oder eben auch Ausruck von Unfähigkeit?
    Daß die Arbeitslosenquote in beiden Bundesländern nach wie vor beneidenswert niedrig bei unter oder um die 6 % liegt (da führt der Osten mit Zahlen zwischen 17 und 19,4 % [Sachsen-Anhalt, endlich mal was, wo man hier ganz vorne liegt!]), soll nicht verschwiegen werden. Wenn sich die Entwicklung aber in diesem Tempo fortsetzt, dann sind die 6,8 % von Hessen, die 7,0 % von Rheinland-Pfalz oder die 8,3 % von Schleswig-Holstein bald erreicht.


    Nee, Hanne, das beweist bestenfalls, daß die Arbeitsmarktpolitik von beiden ziemlicher Mist ist, aber eine Debatte hierüber wäre wohl endlos. Und ob nun Kompetenz-Team oder nicht, mich erinnert das eher an ein, Verzeihung, Zombie-Team, wo glücklich einst dahingegangene (wie diese Späth-Kreatur) jetzt grundlos ihre Auferstehung feiern. Vielleicht wird ja Kohl in letzter Minute noch Bundestagspräsident, nachdem er sich gegen Thierse so ins Zeug gelegt hat.

  7. #57
    Bauer Hans
    Laufkundschaft

    Question AW: Bundestagswahl 2002

    Dickes Beh,
    Schaum vorm Mund (Zombieteam, Späth-Kreatur)? Dagegen hilft eine Kamillenspülung oder auch ein leichtes Antidepressiva.
    In allen mir bekannten Kulturen zählte der Rat der lebenserfahrenen Alten, heutzutage glänzt der Jugendfimmel, das Schulbankwissen der Innovativen-Primitiven. Neuer Schein statt gestandenes Sein. Du klingst mir danach.


    Ist es nicht vielmehr so, daß einer aus Bayern den Betonköpfen des Nordens von vorneherein verdächtig? (Obwohl jener zum Aufblühen-Bestäuber garnienicht aus Bayern stammt)

  8. #58
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Ach was, gar nicht. Ich lausche auch gerne den Hervorbringungen von Robert und Willow, obwohl die auch älter sind als ich, vor allem, was den Musikgeschmack angeht. Was mich nervt, ist das Kurzzeitgedächtnis der Leute. Späth war schon immer ein privater Zusammenraffer, sei es für sich oder seine nähere Heimat. Ich habe nix gegen das Alter, doch das als einzige Qualifikation ist mir zu wenig. Und wenn viele programmatische Ideen auf das hohen Alter ihrer geistigen Väter zurückzuführen sind, auch. Polit-Zobies sind Untote, also (von mir aus künstlerische) Figuren, die einfach nicht Ruhe geben, die nicht einsehen, daß sie eben doch nicht soo drauf haben, daß es für ein erneutes Auftreten in der Öffentlichkeit wirklich reicht und wann man eben doch lieber Rosen züchten sollte.
    Und gegen Bayern hab ich nix. Der olle Seehofer ist (und ich arbeite in der Pharma-Industrie!) ein absoluter Lichtblick, beinahe ein Grund, den KaKadU (KanzlerKandidatderUnion) zu wählen. Nur leider der einzige, den ich sehe, obwohl ich auch nur ihn und seine Ideen (ebenso wie die von Trulla Schmidt, der gegenwärtigen ministeriellen Peinlichkeit) fachlich tatsächlich einschätzen kann. Stoiber scheint mir nur peinlich und ja!, auch zu alt, um eigene Fehler auch öffentlich zuzugeben. Halsstarrigkeit und Weisheit gehen bei den Weisen mitunter halt auch Hand in Hand.

    Und außerdem, gegen den Rat von weisen Männern und Frauen ist auch nichts einzuwenden. Aber deshalb muß man sich ja nicht gleich von den Ratgebern regieren lassen, oder?

    Habe noch was zum Thema gefunden, in einer Zeitung allerdings, die ich schon vor genau 10 Jahren abbestellt habe, wg. grober Unsinnigkeit. Aber manchmal... Wobei die Frage ist, ob man Wahrheiten, die für sich betrachtet Wahrheiten bleiben, nienie wieder aussprechen kann, bloß weil ein Haufen Geistesgestörter das auch schon einmal getan hat.


    "Slogan aus Nazizeit


    CSU wirbt mit Wahlkampfparole, die der von Hitlers Wegbereiter Hugenberg ähnelt. Partei wehrt sich gegen den Vorwurf des Plagiats.


    MÜNCHEN (taz) In Bayern prangt überall weiß auf blau: "Sozial ist, was Arbeit schafft." Darunter das CSU-Logo. Damit plakatiert die CSU in diesem Bundestagswahlkampf einen Slogan, den 1933 die "Kampffront Schwarz-Weiß-Rot" prägte.


    Die zentrale programmatische Wahllosung von Edmund Stoibers Partei stammt - bis auf ein Wort - von Hitlers Wegbereiter Alfred Hugenberg. Der Nationalist warb im Februar 1933 in Zeitungsanzeigen für seine Kampffront mit der Parole: "Sozial ist, wer Arbeit schafft." Diese Ähnlichkeit schlüsselte der Vorsitzende der Geschichtswerkstatt München-Neuhausen, Günther Baumann, in einem taz-Gespräch auf.


    Der Pressemogul Hugenberg unterstützte in seiner Funktion als Vorsitzender der rechtsradikalen Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) Hitlers Machtübernahme am 30. Januar 1933. Daraufhin wurde er dessen Wirtschaftsminister. Für die letzte Reichstagswahl am 5. März 1933 schloss sich Hugenbergs DNVP mit dem Frontsoldatenbund "Stahlhelm" zur "Kampffront Schwarz-Weiß-Rot" zusammen, benannt nach den Nationalfarben des Deutschen Reichs bis 1918.


    "Es ist traurig, dass nach siebzig Jahren immer noch dieselben Parolen gelten", klagt Baumann. "Der CSU-Slogan ist nicht weit weg von dem Spruch über den KZ-Toren ,Arbeit macht frei'."
    Auch die SPD habe vor vier Jahren ähnlich inhaltsleer plakatiert: "Arbeit. Arbeit. Arbeit."


    Die CSU bestreitet, dass sie ihren Slogan bei Hugenberg abgekupfert hat. "Das hat nichts miteinander zu tun", versicherte ein Parteisprecher der taz. Woher kommt dann die Ähnlichkeit?
    "Von uns nicht", sagt er. Der Spruch stamme von der CSU-Landtagsfraktion. Diese hatte auf ihrer Januar-Klausurtagung einen Entschließungsantrag zur Beschäftigungspolitik mit "Sozial ist, was Arbeit schafft" überschrieben. In dem Antrag fordert sie unter anderem: "?berzogenes Versorgungsdenken muss zurückgefahren werden."
    Der Kampffront bescherte ihre Parole 1933 übrigens keinen Erfolg. Sie landete nur bei 8 Prozent. Vielleicht hat die Partei des Unions-Kanzlerkandidaten davon Wind bekommen. Denn inzwischen überklebt die CSU den Slogan in München zum Teil schon mit dem Plakat "Die Stoibers". Darauf stützt sich ein kleiner Edmund auf seine große Karin."

  9. #59
    rodbertus
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Und da Hitler Vegetarier ist, sind alle Vegetarier Nazis. Oder noch anders, wie es willow sagen würde: Scheiße muß schmecken, Millionen Fliegen können sich nicht irren. Bravo, Dickes Beh! Mit dieser Logik stehst Du direkt neben Schimmelreiter-Ede. Ab uff'n Deich!


    Der CSU-Spruch ist, meiner Meinung nach, korrekt, wenngleich nur partiell, denn Arbeit allein macht nicht frei; wer Arbeit schafft, handelt zwar sozial, aber das allein genügt nicht... Slogans sind partielle Ausschnitte aus einem ganzheitlichen Programm. Wer jeden Slogan mit einem vergleichen muß, den eine ihbaba-Partei irgendwann mal benutzte, der legt sich ganz gewaltige Scheuklappen an. Und das ist das Ende jedes politischen Diskurses.
    Auch der Hugenberg-Spruch: Sozial ist, wer oder was Arbeit und entsprechende Bezahlung schafft. ist ein guter Spruch in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit. Was soll daran auszusetzen sein? Und wenn Roosevelt, Churchill oder Stalin ihn auf den Lippen hätten, ich würde ja zu diesem Spruch sagen. Aber ich würde weder Churchill noch Stalin wählen, stünden sie zur Aus-Wahl.

  10. #60
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Bundestagswahl 2002

    der Bauer: "Ist es nicht vielmehr so, da? einer aus Bayern den Betonköpfen des Nordens von vorneherein verdächtig? "


    Warum eigentlich? Objektiv gesehen ist Bayern eine wunderbare Synthese aus preußischem Charme und österreichischer Verläßlichkeit!

  11. #61
    rodbertus
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Da liegst Du aber ganz falsch, mein Lieber. Die Bayern sind was anderes als die Östreicher. Die Östreicher sind vom Stamm her auch zu differenzieren. Die eigentlichen Ostmärker (Niederöstreicher) sind was anderes als die Kärntner und die wiederum unterscheiden sich doch sehr von den Tirolern. - Die Bayern sind auch zu unterscheiden. Die Franken im Norden, die Rheinhessen um Aschaffenburg und die Südwestbayern um Lindau... da liegen Welten dazwischen, von den Schwaben gar nicht zu reden... Aber lassen wir das vorerst und nehmen die opportunistische Vereinfachung mal hin. Und da fällt mir etwas ein:

    Mein Bruder sagte nach seinem halbjährigen Aufenthalt in Wien: Der Östreicher ist der vergebliche Versuch, aus einem Italiener einen Deutschen zu machen.

    Ich möchte das für die Bayern kolportieren: Der Bayer ist der vergebliche Versuch, aus einem Deutschen ein keltisch-römisch-alpines Mischwesen zu machen.

  12. #62
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    AW: Bundestagswahl 2002

    langsam wirds amüsant. es ist immer wieder tröstlich festzustellen, dass die karos der intellektuellen die gleiche seitenlänge haben, wie die es gewöhnlichen volks. das gekappel um bundeslandesgrenzen, ja kreis- und bezirkszugehörigkeiten sowie dialekte und lokale eigenheiten scheint alles und jeden überall gleich zu erheitern.


    es grüsst über die landes- und sprachbarrieren hinweg
    eule.

  13. #63
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Und der Deutsche ist der vergebliche Versuch, aus einem Polen einen Franzosen zu machen...

  14. #64
    rodbertus
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Nö, das ist indiskutabel, weil wir älter sind.

    Der Unterschied bei beiden Vergleichen ist der, Quotle, daß die Franzosen immer noch Eponymen der Franken sind, die Polen dagegen einfach nur nach einer Gegend heißen, wie die Italiener und beinahe alle anderen Nationen Europas auch. Ein nicht zu verwerfender Unterschied besteht auch darin, daß wir mit beiden nicht sehr viel gemeinsam haben, vielleicht die lange Feindschaft, die Unverträglichkeit und die Nichtachtung. Daß die anderen auch noch so undeutlich sprechen, das ich sie nicht verstehe, mag zum gegenseitigen Mißverstehen über die Jahrhunderte beigetragen haben.
    Die Östreicher dagegen heißen nicht nach einer Gegend, sondern sind ein ganz und gar politischer Ausdruck, ein beinahe geographischer Ausdruck eines Willensaktes. Das dürfte auch ziemlich einmalig in der Welt sein. (Robert Menasse hat sich sehr selbstironisch dazu geäußert.) Man stelle sich vor, die Bretonen hießen ab sofort Randbewohner! Oder die Schotten hieße man Nordreichler, die New Yorker: Ostländler, die Leute aus dem Amazonas: Binnenreicher. Und einige Jahre später behaupte man, diese Randbewohner seien nun etwas Eigenständiges, immer schon gewesen...
    Die Deutschen dagegen heißen in der Selbstbenennung Volk. Ich glaube, irgendwo in der Südsee gibt es noch eine Inselgruppe, die in der Selbstbenennung ebenfalls einen sozialen Ausdruck besitzen. Samoa, glaube ich. Von den Kanaken wissen wir ja, daß es nichts anderes als Menschen heißt.
    Also, mein Lieber, wirf Äpfel und Birnen nicht durcheinander! Kant nennte es einen Kategorienfehler.

  15. #65
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Bundestagswahl 2002

    Ihr Lieben! Laßt uns abschätzen, wer wie hoch gewinnt. Nach der Wahl machen wir dann noch einen Ordner auf, in dem die Koalitionsfrage gemutmaßt wird. Ich will doch mal wissen, wer hier was denkt, wer hier wie denkt, aber auch, wessen Überlegungen dann zutreffen.


    Ich spendiere einen Preis: Wer dem tatsächlichen Wahlergebnis am nächsten kömmt, den lade ich zu einem Bier ein. Vielleicht auch zwei. Vielleicht auch nach Magdeburg.


    Hier jetzt mein Tip:
    CDU 38,1
    SPD 40,1
    Grüne 6,2
    PDS 4,8
    FDP 8,2

  16. #66
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Tippen, Robert, heißt Prognose "sine ira et studio".
    Wenn du wissen willst, wie wir denken, solltest Du uns nach unseren Wunschergebnissen fragen.
    Bei dir dürfte sich beides mischen.
    Mein Tip: zweimal 39 und dreimal 6.
    Mein Wunsch: SPD und Grüne zusammen 52.
    Mich graust bei der Vorstellung, dass dieser senile Zausel aus Bayern drankommt.

  17. #67
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    AW: Bundestagswahl 2002

    CSU/CDU 98 Prozent


    Die FDP übernimmt das Berliner Schauspielhaus


    Die Grünen grünen im Untergrün


    Die SPD erholt sich im Irak


    Die PDS lebt von den Zinsen der nie gefundenen Milliönchen


    Schröder wandert aus nach N.Y., wunschgemäß ein Kind mit Doris zu zeugen - ein AMI!!! - stellt fest, daß er das auch nicht kann, möchte frustriert von den Zwillingstürmen springen, die sind nicht mehr da, er stolpert in den Ruinen und bricht sich das Genick... oder er kömmt zurück und bewirbt sich statt des schwarzen Pferdes als Moderator im Forum des geschriebene Wortes, wofür beredtes Schweigen und sein sozialistisches Gehabe mehr als ausreichend.


    Rodbertus, was soll dieser Ordner? Nördliches Deutschland, gefühlsduselig auf Hehres bequatscht, will keinen erfolgreichen Süddeutschen. Schlimm genug, daß Bayern wieder Meister... mit 12 Punkten Vorsprung!

  18. #68
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    AW: Bundestagswahl 2002

    ich könnte euch eher die wahlergebnisse der anstehenden wahlen bei uns prophezeien, aber in teutschland? aus dem hohlen bauch hochgerülpst, tippe ich mal

    38 spd
    35 cdsu
    10 grün
    8 fdp
    5 pds

    und dann? was dann? bei uns gibts grad ein paar arbeitslose ehemalige politiker; es wär kein schaden, wenn die nach teutschland gingen (aus meiner sicht) um dort mal nach dem rechten zu sehen,

    eule.

    edit: fehlerhaften link entfernt

  19. #69
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Mein Typ:
    SPD: 39,3
    CDU: 37,99
    Grün : 5,88
    FDP: 7,5
    PDS: 5,01
    Sonstige: 4,57

    edit: fehlerhaften Link entfernt

  20. #70
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Vielen Dank für das freundliche Angebot, Eule - aber lieber nicht - wir hatten da schon mal einen von euch - behaltet die mal besser selber - bei euch können sie weniger Schaden anrichten!
    Oder müßt ihr euch immer noch für Sadowa rächen?

  21. #71
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Bundestagswahl 2002

    SPD 38,5
    CDU 37,2
    Die Grünen 7,8
    FDP 6,9
    PDS 4,9

    eule, laß bloß die österreicher, wo sie sind, wir haben genug mit den Bayern zu tun

  22. #72
    Bauer Hans
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Alpenrepublik: Bayern, Österreich und die Schweiz! Da wo der Intelligentia und der Lebensqualität Heimat!

    Immerhin die beste Lösung!
    Doch wer unterstützt dann die Arbeitslosen, faules Pack, im Norden?

  23. #73
    rodbertus
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Die politischen Verhältnisse in Östreich verfolge ich wie die in der Bundesrepublik D., die sich fälschlich Deutschland nennt. Es sind innenpolitische Vorgänge, nix anderes. Kommt mal aus Eurem politisch-korrekten Dörnröschenschlaf heraus und nehmt zur Kenntnis, daß in Östreich nicht zufälligerweise Deutsch gesprochen wird. Und zu dem Teil Deutschlands, der sich größenwahnsinnig Bundesrepublik Deutschland nennt, ist soviel zu sagen, als daß Deutsche Bundesrepublik passend wäre, BRDeutschland ist dagegen Etikettenschwindel. Die DDR hatte immerhin noch so viel Bewußtsein ihrer selbst, sich eben Deutsche DRepublik zu nennen und nicht Demokratische Republik Deutschland. Die Schweizer dagegen müßten sich erst einmal von ihren welschen Bestandteilen lösen, bevor man überhaupt darüber nachdenken könnte, ob sie sich noch Deutsche nennen dürfen oder nicht vielmehr zu Allerweltsbürgern geworden sind. Andererseits soll es Meinungen geben, die behaupten, eine solche Entwicklung wäre ein Schritt in die richtige Richtung und der enge Blick auf Nationalstaatliches bestenfalls eine niedere Stufe des Menschseins.


    Was der Ordner soll? Ein Spiel. Wer kommt am nächsten?! Nichts weiter. Und eine Wette. Und wer am nächsten kommt, der hat gewonnen. Was soll es, wenn sich zwei Freunde darüber nicht einigen können, wer der Wahrheit am nächsten kommen wird - Zukunft?! Sie machen eine Wette. Und sie machen, um der Sache mehr Pepp zu verleihen, einen Preis aus.
    Du wirst mit Deinen Angaben kaum gewinnen und bist hier nur ein Spielverderber. Aber den gibt es in jeder Menschenansammlung. Ab sofort nenne ich Dich, mein lieber Hannemann, Schnurzel das Neinchen. Abgesehen davon denke ich, daß jeder, der hier einen Ordner einstellt, kaum begründen muß, warum er das tut, schon gar nicht der Betreiber des Forums. Dies ist hier ORBIS VITALIS; da ist quasi alles erlaubt, sogar Sachen, die ich einstelle.

  24. #74
    Bauer Hans
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Entscheidungshilfe für Weise aus Wiehl und Magdeburg:


    "Schröder-Sprüche, die mit seinen Taten nicht übereinstimmen." - Passauer Neue Presse vom 12.09.2002




    Schröder und die Steuern: "Keine Steuererhöhungen in dieser Legislaturperiode." (Bild, 25.Mai 1999)
    Goppel: Eine glatte Lüge! Zum 1.Januar 2000, 2001 und 2002 ist die Ökosteuer jeweils um 6 Pfennig angehoben worden. Zeitgleich wurden am 1.Januar 2002 außerdem noch die Tabak- und Versicherungssteuer um einen Prozentpunkt erhöht. Gleichzeitig fällt auch die Entscheidung, die Körperschaftssteuer im nächsten Jahr um 1,5 Prozentpunkte zu erhöhen, in diese Legislaturperiode. Das Ergebnis: Die Steuer- und Abgabenlast ist höher als 1998.


    Schröder und die Krankenversicherung: "Ziel der neuen Bundesregierung ist es, den Anstieg der Krankenversicherungsbeiträge zu stoppen und die Beiträge dauerhaft zu stabilisieren." (Koalitionsvereinbarung vom 20.Oktober 1998)
    Goppel: Im Herbst 1998 hat die rot-grüne Bundesregierung ein Gesundheitssystem mit einem Überschuss von über 500 Millionen übernommen. Vor wenigen Tagen musste sie ein Defizit der gesetzlichen Krankenkassen für das erste Halbjahr 2002 von 2,4 Milliarden einräumen. Die Krankenkassenbeiträge sind auf ein Rekordniveau von durchschnittlich 14 Prozent gestiegen. Gleichzeitig werden Patienten innovative Arzneimittel verweigert. Rot-Grün lässt die Patienten im Stich!


    Schröder und die Rente: "Ich stehe dafür, dass die Renten auch in Zukunft so steigen wie die Nettoeinkommen." (17.Februar 1999)
    Goppel: Das Prinzip der automatischen Rentenanpassung an die Nettolohnentwicklung wurde im Jahr 2000 einfach ausgesetzt. Schröder musste sich hierfür öffentlich entschuldigen. Das Rentenniveau wird durch die rot-grüne Rentenreform weiter sinken - von derzeit 70 auf real 64 Prozent bis zum Jahr 2030, obwohl Rot-Grün das im Wahlkampf als unsozial verteufelt hat.


    Schröder über Sexualstraftäter: "Wegschließen - und zwar für immer." (Bild am Sonntag, 8.Juli 2001)
    Goppel: Auf Initiative Bayerns hat der Bundesrat ein Gesetz zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern beschlossen. Darin war unter anderem vorgesehen, den Kindesmissbrauch als Verbrechen, nicht nur als Vergehen zu qualifizieren. SPD und Grüne haben diesem Gesetz im Bundestag die Zustimmung verweigert. Das zeigt einmal mehr: Den starken Sprüchen Schröders folgen keine Taten.


    Schröder und die Arbeitslosen: "Wir wollen im nächsten Jahr unter die Marke von 3,5 Millionen kommen." (Bild, 6. April2001)
    Goppel: Über 4000000 Arbeitslose, und dieses Jahr 40000 Firmenpleiten: Das ist die traurige Bilanz von Rot-Grün. Das ist in etwa das Arbeitslosenniveau bei Schröders Amtsantritt - obwohl seitdem rund 880000 Menschen mehr aus dem Arbeitsmarkt ausgeschieden sind als junge Arbeitssuchende hinzukamen. Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt hat Schröder kürzlich ins Stammbuch geschrieben: "Arbeitslosigkeit hat nichts mit Globalisierung zu tun. Sie ist vollständig hausgemacht." Trotz Hartz-Kommission ist eine schlüssige Arbeitsmarktpolitik immer noch nicht in Sicht: Schlechter kann man nicht regieren.

  25. #75
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Bundestagswahl 2002

    Bisher noch keine Prognose (von Hannemännchens Kapriole mal angesehen), die eine Mehrheit von Rot/Grün oder Schwarz/Gelb erwarten läßt. Heißt das nun Ampel oder Rot/Grün unter Duldung der PDS oder große Koalition? Das ist alles so ungut ...


    Leider sieht meine Prognose auch nicht anders aus - meine Hoffnung behalte ich für mich. Wenngleich ich nicht unglücklich wäre, wenn der senile Zausel (danke Quoth) in Bayern bleibt ...
    Zitat Bauer Hans: "Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt hat Schröder kürzlich ins Stammbuch geschrieben: "Arbeitslosigkeit hat nichts mit Globalisierung zu tun. Sie ist vollständig hausgemacht."


    Diese Sätze (die nebenbei inhaltlich völlig unsinnig sind) hat auch Stoiber im letzten Düll wort-wörtlich gebraucht. Sie sind offenbar auswendig gelernt. Genauso, wie auch Stoibers Schlußwort beim zweiten Düll fast wort-wörtlich mit seinem Schlußwort aus dem ersten Düll übereinstimmt. Mit dieser Begabung hätte er Schauspieler oder Rezitator werden sollen. Zum Politiker reicht's net ...



    [Diese Nachricht wurde von Griffon am 12. September 2002 editiert.]

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