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Thema: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

  1. #1
    Tochter aus gutem Hause
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    Dank und Eindrücke


    Erst einmal möchte ich mich für meinen französischen Abgang entschuldigen. Hannemann habe ich vergebens gesucht, Robert noch zugewinkt. Ansonsten nehme ich auch nicht gerne Abschied, verdrücke mich lieber.
    Den größten Dank an Hannemann, dessen Gastfreundschaft und Organisationstalent überwältigend sind. Frau Hanne möchte ich auch danken, dafür dass sie diesen Kerl aushält und ganz offensichtlich sogar sehr liebt. Leider habe ich kaum mit ihr gesprochen, weil ich meist selbst gekräht. Aber sie hat das liebste, offenste und innigste Gesicht der Welt und wehe jedem (Hanne) Mann, der ihr weh tut. Aber das glaube ich auch nicht. Es begegnen mir nur selten solch kindlich offene Augen, voll Neugier und Bewunderung (für Hannemann - ein wenig blind ist ja jeder mal, in der Liebe.


    Eine riesige Überraschung war das schwarze Pferd. Häßlich habe ich ihn mir gedacht. Aber mitnichten! Ein lockiger Haarschopf in den wohl manche Maid gerne lustvoll ihre Finger stecken würde (verhindern könnte dies höchstens seine sehr komplexe Persönlichkeit). Sehende Augen und ein wirklich sexy Nase, finde ich - mehr sage ich nicht.
    Robert hat viel kräftigere Waden als ich es zu hoffen wagte, aber er ist so wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich hoffe noch lange mit ihm - wie auch immer - zu tun zu haben. Er ist mein Freund, ob er will oder nicht. Als nächstes steht die Datenbank an.
    Marina...... Sie hat den Geist eines urbanen Künstlers nach Niederbayern getragen - ich meine damit wirklich ihre Person, was sie macht kenne ich nicht.
    Trotz einer zarten Seele fühlte ich die Kraft dahinter. So muß es sein, bei einem Künstler.
    Bernouilly hatte mit seiner Befürchtung, ich könne ihn anbaggern, insofern recht - wäre ich 20 Jahre jünger und nicht verheiratet, hätte ich ihm sicher nachgestellt und versucht ihn zu erlegen? Quatsch, ihm zu erliegen ! Er ist total süß, um es mal 1/4 Jahrhundert jünger auszudrücken.
    Mr. Jones hätte ich nie mit seinen Texten zusammengebracht. Seine Literatur ist viel älter und reifer als sein Äußeres. Was sehr für ihn spricht. Er könnte noch weit kommen.


    Paul ist der Hammer. Ich hatte viel erwartet, aber DAS nicht. Er ist eine Klasse für sich. Ich verbeuge mich vor so viel Konsequenz eine literarische Figur nicht nur zu erfinde, sondern sogar zu sein und zu leben.
    Klammer war glücklicherweise in Realität viel humorvoller als ich dachte. Seine Strenge bezieht sich wirklich auf die Literatur. Zu seinem Auftritt werde ich an anderer Stelle etwas sagen. Dies vorab, er kann sehr gut lesen.


    Entdeckt, dadurch dass mir der Text vorgelesen wurde, habe ich ein Buch, was ich bereits kannte - "Ostwind". Ich habe da erst den Humor erkannt. Christina Müller ist nicht nur wunderhübsch, sie hat lachende Augen. Das schönste was ein Mensch haben kann.... Wäre ich ein Mann, würde ich sofort um ihre Gunst werben.


    Dies fürs erste nach 9 Stunden Fahrt.
    Noch einmal 1000 Dank für alles und das wunderbare Essen!!!!!! Und das Feuerwerk und den schönen Ort und die Gastfreundschaft.
    Robert, Dich maile ich direkt an, wie es weitergeht mit der Datenbank.



    Eindrücke Fortsetzung

    Das Haus war stark - das meine ich nicht auf jungdeutsch so, sondern im eigentlichen Wortsinn. Dies hat den Lesenden mehr geholfen, als den Künstlern. Weiter äußere ich mich nicht zu den Bildern, wo Hannemann mich immer mit den Worten vorstellte, Frau Anisimov, die in Köln alte Beuys verkauft. Dies führte sicher zu einiger Verwirrung bei der einheimischen Bevölkerung, kannten sie ihn möglicherweise gar nicht und dachten ich würde alte Boys, naja, warum nicht?
    Ja, das Haus. Mauern die sich wirklich noch so nennen durften, dabei Fenster die genug Licht einließen. Später Kerzenlicht. Der Kellerraum in dem Paul las, hatte man vor Kunst verschont. Ließ ihn für sich wirken, hatte keinen Schmuck nötig.
    Pauls Lesung, als Performance sicher der Höhepunkt (danach bin ich auch entschlichen). Leider hatte er zwei Damen bei sich, aber der Tisch, den Robert doch noch organisiert hatte, kam ein wenig zu spät. Da hatte er in völlig unrussischer Hast schon begonnen.
    Dabei sei bemerkt, ich hatte nichts gegen den Vortrag der Damen, nur Pawel alleine (unter dem zu spät gekommenen Tisch) hätte mir völlig gereicht. Wäre das Bild gewesen, mit seiner dicken Zwiebel und der Wodkaflasche.
    Die Damen davor oder danach. Sie waren komisch, aber eben doch völlig anders. Wobei eine Dame seine Texte las. Warum nicht?
    Darum nicht, weil sie eben nur seine Texte sind. Kein anderer sollte sie lesen.
    Robert hat im Hintergrund immer geholfen, organisiert, Stühle geschleppt, Tische gefunden. Sich zurückgehalten und das Licht den Autoren geschenkt.
    Sehr gelungen, Klammers Lesung von Hannemanns Text.
    Nun zu Klammers Performance. Da habe ich doch einiges zu kritisieren. Zusammengefasst, es war zu viel.
    Klammer stand hinter einer transparenten Leinwand, die während seiner Lesung von einem Künstler zugemalt wurde. Dazu ein Klarinettenspieler.
    Den Text kannte ich in seiner ersten Fassung bereits. Er war aber überarbeitet, noch einmal gebrochen. Die Erzählung einer Begegnung wurde einem anderen erzählt, der dies berichtete.
    Dies alleine hätte schon gereicht. Das Bild lenkte leider nur vom Text ab, ebenso die Musik.
    Das Bild war wild und bunt, illustrierte z.T. den gesprochenen Text, aber der Maler füllte bisweilen einfach auch nur Flächen aus, die nur zum Bild gehörten. Über die Qualität des Bildes will ich nichts sagen, weil es nicht hierher gehört. Was die Musik angeht, davon verstehe ich nichts, weiß aber wie wirkungsvoll sie einen minimalistischen Text unterstreichen und stützen kann. Aber hier ging es um einen sehr komplexen Text.
    Mein Vorschlag wäre gewesen, die transparente Leinwand langsam, so lange die Lesung dauerte, weiß zu malen. Der Autor verschwindet hinter einer weißen Fläche. Gibt das Bild an den Leser - bzw. Zuhörer ab.

    Eindruck 3


    Der Eindruck den andere von mir haben könnten.
    Ich habe mich aufgebrezelt, öffentlich gemacht. Dies zum Aussehen.
    Laut das Wort geführt, Meinungen geäußert und ein wenig provoziert. Es könnte gedacht worden sein, ich sei ein geselliger Mensch. So ist es aber nicht. Menschen sind sehr anstrengend. Ich sehe heute grau und müde aus, fühle mich ausgelaugt. Vielleicht war das mein "Beitrag" einfach nur da zu sein. Und die Sache mit der Datenbank. Ich drücke mich vor allen Veranstaltungen, weil ich dann so aufgedreht, so extrovertiert sein muß. Das strengt an. Aber jetzt bitte keine Ratschläge, einfach so zu sein, wie ich bin. Ich bin eben in der Öffentlichkeit meist so. Ein Grund, mich dem nur selten zu stellen. Aber in dem Augenblick genieße ich es wie einen Auftritt. Unbescheiden, großspurig und laut. Früher war ich viel öfters draußen, heute nur noch selten. Gerne wäre ich der Mittelpunkt in einem Chaos. Darum ist auch so etwas, wie selber etwas zu lesen, für mich eine beängstigende Vorstellung. Weil es nicht zufällig ist. Und alles Nichtzufällige sollte (bei mir und für mich) perfekt sein. Bei anderen kann ich über fehlende Perfektion leichter hinwegsehen, versuche die Qualität herauszufühlen. Liebe sie für ihren Mut. Ich bin ein Feigling, was meine Person angeht. Für und gegen andere kämpfe ich gerne.

    Eindrücke 4


    Der bayrische Autofahrer mag rechts wählen, aber auf der Autobahn bringt ihn keiner von der linken Spur. Rechts kann kilometerweit alles frei sein. Alle fahren rechts. Erstaunlich. Aber man muß sich den einheimischen Gepflogenheiten halt anpassen. So ist es eben im Ausland, will man nicht unangenehm als Deutscher auffallen.
    Herrliches Gefühl in einen Ort einzufahren, wo es weit und breit keinen Menschen gibt, der jünger ist als man selber. Passiert zusehends seltener. Allerdings wird es nach kurzer Zeit beängstigend. Werden sie uns überhaupt dulden, oder vielleicht mit ihren Rollstühlen in vorderster Front, gefolgt von den Krückenträgern in zweiter Reihe einen Angriff gegen diese unpassend jungen Menschen führen?
    Aber sie blieben friedlich. Beim Frühstück verfolgten wir Gespräche über Anwendungen und morgendlichen, nicht genauer definierter Qualen. Geheimnisvolle Dinge tun sich dort in Bad Füssing. Außerdem sprach man von den noch viel kränkeren oder bereits verstorbenen Ehemännern. Achtzigjährige baufällige Damen, meinten, noch einmal würden sie nicht heiraten, sondern dann, wenn denn der Fall eintritt, das wilde freie Leben bevorzugen. Außerdem wurden Kurorte und Kurarten verglichen. Große Schüsseln mit in Wasser eingeweichten Pflaumen standen allüberall. Rüstig, wacker und lebensfroh fiel einem sofort ein. Die sterben nie. Das Ausmaß des Rentenproblems ist noch nicht einmal in seinen Ansätzen erkannt. Wanderschuhaktien erscheinen mir eine gute Investition. Ebenso kann ich nur jedem raten, sich an einer Fabrik für Allwetterjacken in dezenten Farben zu beteiligen.
    Nein, falsch gedacht, ich mag alte Menschen. Wurde ja von meiner Urgroßmutter erzogen. Die war toll!
    Nur in dieser Ballung von Greisentum fühlt man sich so, wie sich Stoiber in der Disko gefühlt hat in die ihn wohl seine Berater geschleppt hatten, um die Jugend für sich zu gewinnen. Er verschränkte die Arme und versuchte zu lächeln. Ich habe eine Pflaume gegessen.


    Aber ich würde gerne wieder dort übernachten, um wieder diesen Gesprächen zu lauschen. Die alten Frauen waren wirklich fröhlich. Besorgt höchstens um ihre Männer - wollten sie manchmal sogar los ein, um noch weite Reisen zu unternehmen. Manchmal denke ich, das Alter ist ein gutes Alter.


    Ich will dann an einem belebten Platz auf einer Bank in Rom sitzen, schwarz gekleidet wie die anderen italienischen Frauen und über die Jugend herziehen, ein wenig neidisch aber nachsichtig. Mich kichernd erinnern.Ich fange bald an die Sprache zu lernen.



    Eindruck


    Mr. Jones trägt zu schwer an seiner Seele. Muß noch Muskeln aufbauen, damit sie ihn - und er sich mit ihr erheben kann und sie ihn nicht zu Boden drückt. Will sich nicht an der Gemeinheit der Menschen infizieren. Muß aber um zu schreiben, nah an sie herantreten. Dilemma. Will nur die Tiefe finden, verachtet die Oberfläche. Zu recht? Wie soll er dann etwas genießen, außer seine Einsamkeit, die sich bisweilen in eine Zweisamkeit ausweiten kann?
    Mache mir nutzlose Gedanken über ihn. Wünsche ihm genießen zu können, sich an einer Oberfläche so lustvoll erfreuen zu können, wie ein junges Pferd, das sich auf der Weide im feuchten Grase wälzt.

    Eindruck


    Das Wesen eines Feuerwerks ist kitschig. Es dafür zu kritisieren, wäre so als würde man eine Blume wegen ihres süßen Duftes Anklagen. Entweder schließt einer die Augen oder geht ins Haus, aber keiner sollte einen bunten Kindertraum kitschig nennen. Es ist ein uralter Traum, das bunte Licht in der Nacht am Himmel zu sehen, Feuer zu speien wie ein Drache. Aber niemand sollte es anschauen und gähnen. Take it - or leave it.

  2. #2
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    gibt es überhaupt gesellige dichter?
    tiefe ist im keller.
    vielleicht eine kerze.
    dann das lauschen.
    getöse ist nichts für sensible sinne.
    aber mußja... -
    bevor der staub auf den schultern zu dick und spinnen ihre netze an den eigenen gelenken muß man zuweilen hoch,
    ans licht -
    ja, mr. jones, interessant ist das alles... -
    wohlte dir nur nochmals mein wohlwollen zuflüstern...

  3. #3
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Kunst- und Kulturfeste (wie immer auch durchgeführt) sollten eher weniger evaluiert werden. systematisches auswerten sollte anderen lebensbereichen überlassen werden.

  4. #4
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Ein paar Anmerkungen zu meinem Projekt "Vorwürfe", das ich in verkleinertem Maßstab in Obernberg aufführte.
    Ich hätte sie vielleicht vor der Veranstaltung noch einmal deutlich hervorkehren sollen. Dass ich das nicht tat, war sicher ein Fehler.



    1. Der Text (der übrigens auch nicht verändert wurde, da er ja extra für diese Aufführungen geschrieben wurde) sollte nicht dominieren. Er ist mit Musik und Malerei gleichgestellt. Es sollte ein Dialog stattfinden.
    2. Der Musiker und der Maler kannten den Text vorher nicht. Für jede Aufführung schreibe ich neue und ich suche die heraus, die mir zu Musik und Malerei (die übrigens immer beginnen) am passendsten erscheinen. Ebenso wenig wusste ich, welche Musik erklingen und welches Bild entstehen würde. Wir drei kommen zusammen und kommunizieren, überraschen uns, diskutieren und disputieren mit unseren Ausdrucksmitteln. Alles entsteht spontan.
    3. Dass wir "weggemalt" wurden, hatte nur etwas mit der Raumnot zu tun, die Personen waren auch nicht weiter wichtig - wichtig war der Dialog der Klänge (Musik und Text) mit der Malerei, die zum Schluss bleibt und die Musik und Gedanken, die sie in Hegelschem Sinne "aufgehoben" hat, noch atmet.
    4. Ich weiß, dass dies viel Aufmerksamkeit und Konzentration vom Publikum verlangt, ein aktives Mittun. (das war in Obernberg auch aufgrund äußerer Einflüsse nicht gegeben). Interessant in diesem Zusammenhang finde ich, dass die Maler, die im Publikum waren, das Projekt für gelungen erachteten.



    Gruß, Klammer
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  5. #5
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Lieber Klammer, das war ein Fehler nichts dazu zu sagen. Ich weiß zwar nicht, ob es mir jetzt besser gefällt, aber es war als Konzept nicht so einfach zu verstehen. So etwas wie Freejazz-oder so?
    Für mich wirkte so überladen.
    Ich persönlich hätte an Deinem Text genug gehabt. Aber über Konzepte lässt sich immer streiten. Ich bin ein Freund des Einfachen. Reduktion. Aber das hat keinen Anspruch auf Richtigkeit.


    [Diese Nachricht wurde von Kyra am 04. Oktober 2002 editiert.]

  6. #6
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    ja, das war was... -
    sitze jetzt auch wieder (bei kamillentee und ohne zwiebel, wobei letztere nun ja ihren zweck in einem stilleben erfüllt...) und immer noch kursieren die bilder und eindrücke:
    robert ist ein sehr ernster mensch, wenn ich mich richtig erinnere, schrieb er auch einmal, da? er mit spass nix am hut häbe - aber er arbeit verbissen, hängt sich richtig rein - da sitzt er doch am richtigen platz.
    hannemann kennt den spass (und den ernst...), sah so aus, als würde ihm das essen am nächsten tag immer noch schmecken (mir übrigens auch, endlich doch noch knödel...), wenn man alles kennt, kann man ruhig mal einen gang zurückschalten und machen lassen...
    tja mr. jones, was machen wir daß auch nicht unbedingt von der spaßfraktion, aber man muß es sich auch nicht unnötig schwer machen - insgesamt waren die künstler als auch die "konsumenten" aber eben auch schon eher gehobeneren alters... -
    kyra macht ihre sache gut, steht zu ihrer rolle, das ist nicht immer ganz leicht - pelzmütze ab!
    das schwarze pferd wiehert wieder, das war die spannendste begegnung - schon alleine der vergangenen (und wahrscheinlich wiederkehrenden -wie ja alles...)
    gefechte im netz - sehr sympathisch, diese löckchen und der blick hinter der brille - da is schon was im gange (wenn du mal einen anstreicher brauchst - nur gerüste aufstellen find ich müßig...) - und immer schön auf den akku aufpassen, ich meine die ladezeiten nicht aus den blitzenden augen verlieren... -
    summa summarum wars sehr menschlich, hat gemenschelt ohne ende - ich mag das!
    und bei einer anhäufung von komplett-indivualisten kommt da ganz schön was an spannung auf, da wogen die wellen, kein wunder -
    auch jetzt noch...

  7. #7
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Ich habe mir am Wochenende die CD zur Veranstaltung angehört - eine nette Mischung. Ich danke.
    Wie ich gesehen habe, verkauft der Verlag diesen Sampler auch für 7 €. Wie ist das mit den Rechten? Wie kriegt man von Yoko die Erlaubnis, ein Lied von John zu verkaufen? Was will die GEMA? Ist das überhaupt legal?


    Fragt sich


    Klammer
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  8. #8
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    ganz kurz: ist alles GEMAtisch abgeklärt. Schwarzes Pferd könnte dazu genauere Auskünfte geben. Wieso, wieviel und wie das geht!

  9. #9
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    nun, da ich ja auch da war, sag ich halt auch noch was...


    erstmal ein dank dem herrn hannemann, der das ja erst alles auf die beine stellte. punkt. und ein riesen kompliment für die location, die wirklich geil geil ist! und auch der wein war gut. doch.


    vieles gefiel mir weniger gut. die wahl des datums z.b., verträgt ein "kaff" wie obernberg drei veranstaltungen auf einmal? und kunstfest. nun, ein wenig kunst war da. ja. und das fest? hab ich nicht gefunden. konjunktivisch jetzt: man hätte bis um zwölfe oder später lesen können, dann die lesung mit einem feuerwerk abrunden können, un zu guter letzt zur musik der band auf- und abtanzen können, weil die wär eigentlich auch geil gewesen, aber auch nicht so glücklich, schon seit des nachmittages im einsatz gewesen zu sein... das wär ein fest gewesen.
    so fand ich den anlass schon ein wenig selbstdrehend, das feuerwerk um zehn war nicht viel mehr als ein nettes bild in der zeitung. sicher, es gilt wohl immer, ein budget zu rechtfertigen, in der "zeitung" zu sein, doch hatte ich dann doch das gefühl, das es zuwenig darüber hinausging. dass miranda (aus berlin), und robert (aus magdeburg) nicht gelesen haben konnten, das war nicht gut. selbst bin ich wohl eher ein besucher dieses forums und handhabte dies auch so in obernberg. trotzdem, ich hätte schon gelesen. (magdeburg, robert, ist nicht grad um die ecke, aber in die ecke wollt ich schon lange mal...)


    persönliches zu personen behalt ich für mich. schliesslich bin ich ja halt auch noch sehr jung. nicht wahr.


    und eine kritik dann doch noch, zu der russisch-oesterreichischen lesung von paul und der dame, deren namen ich vergessen. die lesung nämlich war schlecht. nicht miteinander wurde gelesen, es glich zuweilen einem duell. und paul nuschelte und stockte. ich habe vieles nicht verstanden und oder auch schnell das interesse verloren. darüber, paul, lohnte es sich vielleicht einmal nachzudenken. punkt. punktum.


    criticement b.

  10. #10
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    wohlja, das ist mir schon bewußt - bin ja froh, daß es überhaupt so weit - weil im vorfeld gab es viele wirrungen und wallungen (privater natur...), dergestalt, daß ich null aber auch gar nichts vorbereiten in der lage... - inzwischen lebe ich wieder ein "solo-projekt"..., so ich viel zeit zum nachdenken und üben und phantasieren habe -
    vielleicht gibt es wiedererleben in magdeburg? weniger nuschelnd, weniger russisch, tiefer und allein...

  11. #11
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Nun doch noch ein Wort:


    Es war dies ein heiterer Abend der Begegnungen, zwischen Künstlern und durchaus Kunstaufnahmefähigen, die auch berufsbedingt befähigt, sich ein Urteil zu erlauben. Und eines sei Euch ins Tagebuch geschrieben: Der Künstler, bescheiden, sollte seine Nase nie zu hoch über dem Publikum schneuzen!
    Die Maler - alle studiert, seit langem im Geschäft und mit erwähnenswerten Austellungserfolgen - kamen, wie sie sich gaben, gut an. Der Feuerwerker aus Leidenschaft - er studiert gerade chinesischen Feuerzauber, hat so nebenbei sämtliche Diplome auf diesem Gebiet gemacht - erhielt für andere Fähigkeiten den Tiroler Kunstpreis.
    Doch was war - bis auf zwei lobenswerte Ausnahmen - mit den Vertretern aus unserem Forum? Undiszipliniert, Jahrmarkt persönlicher Eitelkeiten, Hochmut der Erfolglosen! Noch nicht einmal Exoten, Bananenfresser hinter Gittern, einem verständigem Publikum schon wegen Suff kaum zumutbar. Hätten nicht österreichische Freunde im Stillen die Kunst des Wortes hochgehalten, wäre ich wohl von Sachverständigen gefragt worden, mit wem ich mich eigentlich umgebe. Ach, diese Freunde wurden von Euch nicht bemerkt? Den stieren Blick über geleerte Flaschen bis zum ersten Stock hochheben!!!


    Ein Wort zu meiner Rolle: Ich bin nicht sonderlich von der Muse geküßt, aber ich kann etwas wie wenige sonst: Heranschaffen, Verbindungen knüpfen und fördern! Und ich schaue mir an - lange, sehr lange -, ob sich das lohnt. Nicht des Geldes wegen, mehr Charakterfrage... und ob überhaupt nach meiner Beurteilung Können vorhanden... und nur nach meiner Beurteilung!!!
    Die Musiker, fast hätte ich sie vergessen, können was, brauchen kein abfälliges Lob. Ich mag sie, unterstütze (ein wenig) seit vielen Jahren.


    Frage: Könnt Ihr schon was? Ich werde lange dazu schweigen.

  12. #12
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Könnt Ihr schon was?


    Was mich angeht, sicher noch nichts rechtes. Mir tut es nur unendlich Leid, daß so ein (für mich sehr schönes) Zusammentreffen durch was auch immer vergiftet zu sein scheint.
    Trotzden:
    Ich freue mich Euch alle mal real gesehen zu haben.
    Das Ereignis hieß doch "Künstlerfest". Es waren Künstler da und es gab ein Fest. Jeder der ein anderes Fest haben möchte, soll es selber machen.

    Noch ein Nachtrag zu dem Feuerwerk.
    Mir hat sehr gut gefallen, da? es nicht computergesteuert wirkte. Ich finde "perfekte" Feuerwerke langweilig. Das Timing muß aus dem Gefühl kommen, das muß der Feuerwerker haben. Bemerkenswert fand ich dabei die Feuerschlucker, diese Kombination von technischem Feuerwerk und feuerspeienden Menschen hat mir gut gefallen. Es hatte etwas archaisches. Auch weil wir näher daran standen, als man es normalerweise tut. Mußten wir ja auch um die Feuerschlucker zu sehen. Damit wird ein Teil der Illusion gebrochen, aber eine neue Illusion entsteht. Der Mensch der das Feuer beherrscht. Und die Zugabe um die ich so unverschämt gerufen habe, war wirklich hinreißend. Die Weitergabe der Flamme von Mund zu Mund.

  13. #13
    Axel
    Laufkundschaft

    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Nach euren vielen Reaktionen zum Kulturfest schreibe ich nun auch ein paar Worte als Nichtkünstler und auch sonst nicht am Forum Beteiligter. Nun, wenigstens war ich dabei, habe mir eine schreckliche Erkältung zugezogen, unendlich lange Staus bei der noch längeren An- und Abfahrt in Kauf genommen, um nach zwei Wochen Distanz immer noch sagen zu können, es war es wert und hat sich gelohnt.


    Daher verstehe ich eure immer persönlicher und destruktiver werdende Kritik nicht. Immerhin hat (fast) jeder Anreisende gewusst, dass er nach Oberndorf und nicht nach New York, London, Berlin, München oder Köln eingeladen ist. Dort trifft man eben auch Künstler, die sich dort etabliert haben und Sachverständige, die ein lapidares
    "Kenn ich nicht" hervorbringen, wenn sie den Namen Beuys hören. Diese lokalen Künstler haben, las ich, studiert und verkaufen sich natürlich auch lokal- recht gut. Dafür lassen sie sich aber auch sagen, was sie zu produzieren haben. Kritik an ihrem Werk sollte mit einbeziehen, dass sie nie (obwohl studiert) nationalen oder internationalen Vergleich suchten.


    Es ist einfach unfair, als Gast über den Termin des Feuerwerks zu nörgeln oder ob es überhaupt nötig ist. Anstatt so einen Abend als Chance zu sehen, sich einem Publikum zu präsentieren und experimentieren zu dürfen, wo es kaum einer sieht, wenn etwas schief geht. So lange man z.B. das Konzept seines Verlags noch vom Blatt lesen muss, sollte man dankbar sein, noch üben zu dürfen und weniger über das Lokalkolorit schimpfen. Es ist aber genau so unfair, einem Künstler vorzuwerfen, nicht studiert zu haben oder noch nicht viel verkauft zu haben, auch der Einladende wusste ja, wen er sich ins Haus holt und bekommt halt nicht den braven Lokalkünstler, sondern kritisch differenziert denkende Menschen, vielleicht im Schreiben pekuniär nicht so erfolgreich, aber mit unendlich vielen Ideen, Möglichkeiten, hoffentlich noch lernfähig und nicht nach der Pfeife der Mäzenen tanzend.


    Also, relativiert auf beiden Seiten eure Ansprüche an das Wochenende und freut euch einfach auch mal, einander kennen gelernt zu haben und an der Tatsache, wie viel Kreativität auch außerhalb des Internets möglich ist und wie faszinierend es sein kann, wenn so viele Welten aufeinander stoßen. Da noch niemand über das Essen genörgelt hat, hat wenigstens das wohl allen gefallen. Auch für diese Einladung sollte man mal Danke sagen, es war schon super.

    In der Ronsdorfer Rede heißt es, "daß nur durch die Diktatur der Einsicht, nicht durch die Krankheit des individuellen Meinens und Nörgelns die große gewaltige Übergangsarbeit der Gesellschaft zu bewerkstelligen sei ..."


    "Puff und Knall im Dunkeln" ist mehr nörgeln als konstruktive Kritik. Mehr Kaliumpermanganat in die rechte Fackel ist mehr Kritik als nörgeln.

  14. #14
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Wie steht es mit der Selbstkritik? Du, Robert, warst aus eigenem Wunsch verantwortlich für den literarischen Bereich. Und das war wohl nix. Vergleiche einmal selbstkritisch Deine verschiedensten Ankündigungen, wer, was, wo, wann und was die betreffende Person dafür braucht, welche nachzulesen im Einladungsordner. Erinnere Dich diverser Telefongespräche, da ich nachgefragt, geraten habe. Erinnere Dich des letzten vom Vortag, als Du die Brocken werfen wolltest. Chaos im Magdeburger Hintergrund hoch drei. Ich bin nicht gewohnt, derart schlampig vorzubereiten. Ich setze Arbeit ein, ich setze durch. Und die Freunde, welche bisher mit mir versuchten, gut gestimmten Publikum Kunst und Kultur gefällig zu vermitteln, zogen dabei mit.

    Axel, was Du nicht wissen kannst: Mindestens drei der anwesenden Künstler arbeiten weltweit. Frau Berger weilt gerade in China, Herr Lehder bereitet - Feuer und Entwurf unseres Plakates - eine große Ausstellung in der Türkei vor, und daß Thomas Becker seinen Weg macht, steht wohl außer Frage. Ich habe in meinem Leben vier Kontinente und viele, viele Museen und Galerien besucht, kann mir Urteile erlauben, glaube allerdings auch, daß ein Teilaspekt der Kunst sein sollte, an einem Fest wie in Obernberg, den Mensch zu unterhalten, um an ihn heranzukommen. In New York mag das nicht stimmen, doch was ist schon New York?
    All diese Künstler haben eines gemeinsam, sie sind sehr diszipliniert während der Vorbereitungsphase. Robert, literarischer Leiter, war das nicht. Er hat nicht geleitet, noch nicht einmal reagiert, sein Ding ist ihm entglitten.
    Und er war der erste, der gemault über einen Abend, der von der Leistung anderer lebte und bei dem "bäuerlichem Publikum" gut ankam. Ein Publikaner sitzt übrigens im Kulturausschuß des bäuerlichen Bayerns.

    Ach ja, in den Presseberichten stand Lob über Musik, Feuer, die Maler und Frau Müller.

  15. #15
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    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Literarisch war Pauls Stück vorgesehen, ob nun mit Karoline oder ohne, egal. Das dauert eine halbe Stunde Einübung, wenn das Zeug zuvor besorgt worden wäre. Es war aber nichts besorgt. Ich hätte ja losgehen können, zwei ältere Herren suchen... Stimmt.
    Literarisch war ein Lesekreis geplant, der nicht stattfinden konnte, weil weder Licht noch Räumlichkeit dafür zur Verfügung standen (der geplante Keller war ja nun anderweitig belegt, draußen war es ein wenig zu ungemütlich) und außerdem sollte jeder Forumatiker seine Texte vorstellen, was schon daran scheiterte, daß sich auf der Leseliste zwei (!) Namen am Freitag einfanden. Ein Lesekreis benötigt einen größeren Raum, bei dem dann auch Publikum sitzen kann. Das ist aber nicht so wichtig. Ein Lesekreis ist für die Schriftsteller sehr wichtig, damit sie die Sprache untereinander hören. Egal. Hat sich für mich erledigt.


    Damit war die Sache gegessen.
    Du, lieber Hannemann, hast es auch nicht für nötig befunden, Dich Deinen Texten lesend zu stellen. Auch Kyra nicht, auch Marina konnte sich einfach nicht dazu durchringen, ihre Sache zu machen. Meine Beharrlichkeit auf einen strikten Plan wurde belächelt. Ich ahne auch, warum. Es stand eh alles fest. Egal für welche, die ihr Schreiben nicht so ernst nehmen, daß sie auch Publikumsschelte dafür in Kauf nehmen.
    Ich hatte während der Veranstaltung Mühe, wenigstens noch zum Bleiben der Lesung von Jonathan Verständnis aufzubringen. Die Musiker spielten und spielten und waren dann während der Lesung wenig kollegial. (Ich glaube, zwei von ihnen gingen ungefähr zehn Mal über den knirschenden Boden und redeten auch noch miteinander.) Die Musik selbst gefiel mir, nur war ich nicht daran interessiert, dort. Ich hab mir dann sogar eine CD geben lassen. Um sie mir zur Zeit anzuhören. Warum spielten die nicht draußen? Ah, das Feuerwerk! Klar, das war das Wichtigste, dem wurde alles untergeordnet.


    Im Vorfeld gab es vor allem deswegen Irritationen, weil ich das alles schon mitbekam, daß nichts so laufen würde, wie ich es gern gehabt hätte. Und ich stell mich nicht vor eine fremde Burgfrau und sag ihr, was sie machen soll.
    Ob Herr Lehder jetzt sonst was macht, ist für die Güte seiner Plakate nebensächlich. Das Prinzip des Plakatierens hat er nicht begriffen: Klar und deutlich. Oder hat das Plakat jemand anderer entworfen? Es war im Vorbeifahren nicht zu erkennen, was da am 22. (!!) September wo stattfinden sollte. Wenigstens hätte der 21. mitgenannt werden können! Man muß schon ziemlich nah herangehen, um überhaupt etwas zu erkennen. Künstlerisch sind die Plakate schon, es sind eben nur keine Plakate, sondern Bilder. In der Schule hätte es dafür einen Fünfer gegeben.
    Die Bilder von der Malerin, die Du so toll findest, sind schrecklich. Ich kann da nichts erkennen, was mein Verweilen rechtfertigte. Und ich habe mir da oben wirklich Mühe gegeben, angenehme und spannende Aspekte zu gewinnen. Ging mir aber nicht allein so.
    Thomas Beckers Bilder gefallen mir, auch wenn er derzeit ein bißchen überlaedt. Da wirst Du, mein Lieber, schon auch noch anderer Meinung zulassen müssen.


    Selbstkritik? Okay, kein Problem. Laß nie andere vorbereiten! Behalt alle Fäden in der Hand oder laß es ganz! Verlaß dich nicht auf andere, die du nicht wirklich kennst. Setz Präferenzen und stückle dann. Entscheide im Augenblick das Nothwendige.


    Gegen dieses Brevier habe ich verstoßen. Die Strafe muß ich dafür in Kauf nehmen. Der angenehmen Grundstimmung tat die stümperhafte Vorbereitung nichts. Ein wenig Anarcho sind wir doch alle.


    So, jetzt widme ich mich wieder meinem Tagesgeschäft.

  16. #16
    Bauer Hans
    Laufkundschaft

    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    Er hat es immer noch nicht begriffen - es gibt keine Wahrheit in der Beurteilung von Kunst, in seinem besonderen Fall wahrhaft nur persönliche Meinung -, gehn wir über zum Tagesgeschäft. Bin allerdings schon gespannt auf das Event bei Herrn Koch.


    Im Namen ALLER Kunstwirkenden habe ich mich heute bei Herrn Bürgermeister Schleich für Unterstützung und die freundliche Aufnahme in der Marktgemeinde Obernberg bedankt.

  17. #17
    resurrector
    Laufkundschaft

    AW: Obernberg 2002 - Dichtertreffen, Eindrücke

    War ein schönes Fest, mehr nicht. Gelesen wurde wenig, anderes war wichtiger.

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