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Thema: Die Christus-Matrix

  1. #26

    AW: Die Christus-Matrix

    "Sie stehen in Resonanz mit dem Grundgewebe der Schöpfung, bereinigen alles, was nicht mit dem Ursprung der Schöpfung, der Einheit des Männlichen und Weiblichen und der urspürnglichen Anlage übereinstimmt. ALLES, was sie erschaffen, ist ausschließlich daran orientiert. Sie überführen das Unsichtbare in die Sichtbarkeit. Überall sind sie das inkarnierte große Mysterium, und das große Mysterium besteht darin, dass sie die Welt mit so ganz anderen Augen sehen, anders sogar als die Indigo-Kinder.

    Das Werk der Gold-Kinder

    Es ist nicht sofort verständlich, was diese Kinder überhaupt sind. Auf manchen werden sie ernst und in sich gekehrt wirken, andere empfinden sie als etwas Magisches und Wundervolles von feinster Bildung. Wenn einem der Ursprung der Schöpfung in einem Menschenkind begegnet, wird jeder auf seine eigene Art reagieren, je nachdem, was er glaubt und projiziert oder vielleicht schon abgeschrieben hat. Wer schon Weisheit besitzt, kann diese Energie nutzen wie eine Art kosmischer Batterie, mit der man die eigene Evolution auf vielerlei Weise antreiben kann - alles, was du dir vorstellen kannst, ist auch möglich."


    Es soll hier jetzt nicht der Eindruck erweckt werden, wir könnten die Hände nun in den Schoß legen und alles würde automatisch nach Plan laufen. Jeder besitzt seine Rolle in dem Kettenbrief der Aufhebung von Schuld. Doch wird die Präsenz, ihre bloße Anwesenheit, erlauben, zu lernen, was zu lernen ist. In ihrer Nähe werden wir Stille finden, weil sie verkörperte Stille sind.

    Persönlich bin ich einem dieser Gold-Kinder 2011 begegnet. Es war diese Präsenz der Stille, eine stille Würde und Gewissheit, die sofort fühlbar war. Ohne davon zu wissen, dass Eltern und Umfeld die Vorbereitungen für seine Inkarnation bewusst gestalteten. Annalognie dieser Vorbereitungen könnte sein, den Möglichkeiten den Boden zu bereiten, die benötigt werden, ihr Werk in das Sichtbare zu führen.

    Es könnte gesagt werden, die heutigen "Gehirnakrobaten und Giganten" gehören zu den Indigo-Kindern. Welche erweiterten Fähigkeiten die Gold-Kinder einbringen werden, ist von hier (für mich) aus noch nicht wirklich ersichtlich und verstehbar.

    "Sie kommen, um der Welt zu geben, was jetzt notwendig ist: zum Ursprung der Schpfung zurückzukehren, sich an die Stille zu erinnern, aus der alles kommt und in die es wieder eingeht." (2)

    Mich persönlich hat dieses "Gold-Kind" einfach im Vorbeigehen verzaubert. Wir begegnen manchmal Menschen, denen wir uns im Geist sofort verbunden fühlen. Ohne Worte war einfach andächtige Stille. Präsenz von Licht.

    Eines noch:

    "Alles, was Jeschua, Maria Magdalena und die Apostel taten, war die Vorbereitung der Ankunft dieser Gold-Kinder auf der ERde, wo sie den Zauber der Unschuld, der Freude, der gemeinsamen Schöpfung nach dem göttlichen Plan in diesem Zeitalter entfalten. Sie sind die Verkörperung der Freude und des Spielerischen, sie strahlen reine Wonne aus, und ihr Blick ist unschuldig. Auch wenn sie vielleicht als etwas Besonderes angesehen werden, sie sind einfach nur Ausdruck unseres natürlichen göttlichen Wesens, das allen verliehen ist." (3)


    Sie erinnern uns an diese vorhandene Gegenwärtigkeit. Sie zeigen die Gesetze der Ewigkeit auf und strafen den Gesetzen des Egos Lügen. Ein Wunder orientiert sich an den Gesetzen der Ewigkeit. Wenn all-so heute auf den Weg der Wege geschaut wird, ohne die in (3) erwähnte "Vorbereitung" zu umfassen, bekommt keine Vorstellung davon, worauf hingearbeitet wurde. Der Strom von Lebensplänen in seiner komplexen Verwobenheit ist für das Ego eine Gefahr. Eine Gefahr für seinen Fortbestand, denn der "Strom der Ereignisse" dient der Wiedereinsetzung des Selbst. Es kann nicht verstehen, dass der wahre König, dessen Thron es unsurpiert zu haben scheint, mit Gnade , Lachen und unbändiger Freude über seinen "Fehltritt" hinwegzusehen im STANDE ist.

    Ich meine, werden wir in wenigen Jahren bemerken, welche Wirkungen ihre Anwesenheit hier haben wird, könnte die bisherige Geschichte von Religionen völlig neu betrachtet werden. Statt konkurrierender relativer Religionssysteme entsteht eine universale Spiritualität ohne Leere durch eine Lehre. Unterweisung in das Sein ist insofern keine leere Lehre, sondern gelebte ER-inner-ung.

    Im nächsten Kapitel geht es um die Avatare, die erstgeborenen Söhne des Schöpfergottes Brahma in der vedischen Litaratur. Zu erkennen, dass die Gesetze des Chaos von den Gesetzen der Ewigkeit transzendiert werden, war zu jeder Zeit hilfreich. Zu erfahren, Teil dieser Zeit der Aufhebung der Wirkungen von Irrtümern zu sein, könnte uns mit Demut und gleichzeitig Stolz erfüllen. Stolz, weil wir die jüngeren Brüder sind. Demut, weil wir die Dinge bisher auf dem Kopf stehend betrachteten, und nun hinter dem Chaos die Hoffnung auf Ordnung (in unserem Selbst) erblicken.

    Zu wissen, dass wir die Verkörperung von FREUDE snd, könnte schlechte Laune, all-so jedwede Form kognitiver Dissonanz, als Irrtum erscheinen lassen.

    Wäre durchgehende Freude nicht eine lebenswerte und lohnende Aussicht? Warum wählen wir all-so die gnadenlose Konkurrenz und das Nicht-Leben? Warum nicht bedingungslose Kooperation im Sinne des offenbar schon offenbarten Zieles des Weges der Wege?


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 354
    (2) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 354/ 355
    (3) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 355

  2. #27

    AW: Die Christus-Matrix

    Avatare

    "Oft erschien er seinen Jüngern nicht als er selbst, sondern war als ein Kind unter ihnen zugegen.

    Das Gold-Kind wird in uns durch den Schoß der Welt geboren, wenn die weiblichen Mysterien durch die Vereinigung des Männlichen und Weiblichen offenbar geworden sind und umgesetzt werden. In dieser heiligen Vermählung wird im Brautgemach unserer Herzen, aber auch in Flsich und Blut etwas Drittes geboren, das Gold-Kind.

    Das Gold-Kind ist die Energie der Goldenen Kugel, und entstand durch die gesammelte Energie vieler erleuchteter Meister, die es zu allen Zeiten auf der Erde gegeben hat. Diese Meister haben auf einem energetischen Wege, der Boddhisattva-Gelübde genannt wird, dem kollektiven Bewusstsein der ganzen Menschheit großzügig von ihrem Erwachen geschenkt. In diesem Gelübde versprechen wir, allen zu helfen und zu dienen, damit sie zu ihrem eigenen Erwachen kommen. Dieses uneigenützige Handeln dient immer nur dem Einen Selbst und ist das, was alle spirituellen Traditionen verbindet, da in allen das Dienen der Weg zur Gotteserkenntnis ist. Es ist ein aufrichtiges Verlangen, eine Leidenschaft, eine Lebensweise, hervorgegangen aus dem Wissen, dass wir auf der Erde geboren werden, um zu erkennen und dann in unserem Mitgefühl auch anderen zum ERwachen zu verhelfen. Wenn wir einmal wach sind, bleibt sonst nichts mehr zu tun.

    Das Boddhisattva Gelübde wurde geschaffen, damit die Menschheit ihre Freiheit und die Gesetze des Universums erkennen kann, denn die Grenzenlosigkeit des Begehrens, alles Wesen in allen Lebensbereichen zu helfen, ist die Grenzenlosigkeit all dieser Wesen selbst. Wenn wir erwachen, erwachen auf ihre eigene Weise auch alle, die wir lieben, denn kein Erwachen ist ausschließlich persönlicher Natur, sondern wirkt sich auf alle WElten aller Zeiten aus. Der Funke eines Erwachens ist in allen Universen zu sehen und wird überall bejubelt."

    Alle in diesem Kreis haben ihren Beitrag geleistet und allen Zeiten, Universen und Wesen zur Verfügung gestellt. Zu bemerken, dass ein Erwachen in allen Zeiten und Universen zu Veränderungen führt, könnte den Wert unseres "Altars der Wahrheit" deutlicher machen:

    Nicht für uns, für das Leben lernen wir. Im Prinzip bleibt hier auch wenig übrig, was noch zu sagen wäre...

    Erst jetzt kann ich jedoch auf die zeitlosen Qualitäten (und ihre Schattenaspekte) eingehen. Vom Ziel her sind alle Geschichten verbunden.


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 354

  3. #28

    AW: Die Christus-Matrix

    Im Langzeitordner stellte Aerolith jüngst die Frage nach der Definition von Freiheit. Im Sinne des Ewigkeitswertes von Freiheit könnte gesagt werden, Freiheit ist es, möglichst in jedem Moment auf die Qualitäten zurückzugreifen, die "auf energetischem Wege" im Laufe der Zeit in der Zeit verfügbar gemacht wurden. Über die "Vier Kumaras" ist bei Wiki nix zu finden.


    Die Studienausgabe der Geheimlehre von Helena Petrovna Blavatsky ist zwar weiterhin mit vielen verstaubten Klebezetteln versehen, die entsprechende Textstelle wurde noch nicht gefunden.

    Wäre es nicht auch Freiheit, wie ein ewiger Wanderer dann in die Zeit zu gehen, wenn bestimmte Scheidewege erreicht wurden? Wäre es nicht auch Freiheit, die Freiheit vom Tod als ewiger Wanderer zu finden?

    Wenn es richtig ist, dass unser Menschheitsbewusstsein auf die erworbenen Freiheitsgrade aller Zeiten zugreifen kann, wäre Freiheit ebenso mit der Befreiung aus den Fängen des Todes verbunden. Die letzte Freiheit ist die Freiheit vom Tod.

    Die größte Freiheit ist es, immer auf die "freigeschalteten Ewigkeitswerte" aller Zeitalter und Zeiten zurückgreifen zu können. Es setzt allerdings eine Annahme voraus. Die Annahme der Existenz einer "Bibliothek des Speziessystems Kosmos-Universum-Sonnensystem-ERDE-Mensch-Mitwelt", in der alle Informationen zentral erfasst werden, und die "speicherrelevante" neue Infrohmationen permanent egänzt werden. Früher wurde dieser Speicherort universeller Infrohmationen die Akasha-Chronik genannt. Als "Bibliothekar" könnte der Heilige Geist gesehen werden, der daher total, statt selektiv wahrnimmt.

    Innerhalb dieser energetisch gewachsenenen Infrohmationsgesamtmenge - kann in jedem Moment die Qualität angenommen werden, die gerade benötigt wird. In der Quantität, die ein körperliches Energiesystem aufzunehmen in der Lage ist, können wir die Bewusstseinsqualitäten annehmen und aufnehmen. Informationen formen in uns energetische Äquivalente. Nehmen wir einmal an, die gesamten 13 Qualitäten der Christus-MATRIX sind nicht gleich gleichzeitig zu verwirklichen. Zunächst lernen wir daher, die Teilmenge der "Partition" zu wählen, an der wir partizipieren möchten.

    So wird aus der zeitlich historischen "Maria Magdalena" im Bereich des ewigen Energieraums (des Boddhisattva-Gelübdes) "Lady Nada". Aus Judas wird Lucifer, aus der Mutter Maria wird ISIS. Natürlich laufen hier jetzt die "Fangschaltungen unseres irdischen Bibliothekars" an, dem die Anbindung an das ursprüngliche Original - dem Heiligen Geist - natürlich die Existenzberechtigung entziehen würde. All-ER-Dings nur, können wir lernen, auch die Schattenaspekte der Qualitäten anzunehmen. Die Ablehnung stärkt diese Aspekte, wie bei der NSA deutlich. So ist die NSA ein Schattenaspekt des Heiligen Geistes.

    Alles zu wissen, das gerade geschieht, ist ein Merkmal des Heiligen Geistes, der offen und zum höchstem 'Nutzen im Sinne des Gesaamtstroms Ursachen setzt.

    Alles zu wissen, und dieses Wissen zu selektivem Nutzen anzuwenden, ist ein Verstoß gegen die geistigen Gessetze des Kosmos. Mag die derzeit herrschende geistige UN-Freiheit bedrückend wirken, wird sie unsere Anbindung an den wirklichen Heiligen Geist nicht unterdrücken können. Im Gegenteil: Wie ein Marathonläufer einen Marathon sicher besteht und mit Leichtigkeit durchläuft, wenn er mit "Ballastgewichten" trainiert, stärkt die NSA-Unterdrückung unsere Anbindung an das Heilige in uns selbst.

    Es wurde bisher streng vermieden, Weisheitslehre und physische Politik zu vermengen. Ich nehme Abstand davon, denn die Machthaber arbeiten genau mit dieser "Verquickung", die einen "weltlichen US-Stellvertretergeist" zu Mitteln greifen lässt, die letztlich der "Zeitlosen Geheimlehre" entstammen. Wir alle haben uns in den Lügen der Geschichte heillos verstrickt (und hier verlieren wir unsere ANNA-LOG-Nie-Nischen-Freiheitsgrade). Die NSA dient der weiteren Unterdrückung der Wahrheit. Die "Gegnerin" selektiver Wahrheit und manipuliertem "Info-tox-tainment" könnte im Namen der ISIS einen Ewigkeitsaspekt der Heiligen Mutter Maria - bewusst oder unbewusst - "verquickt" haben. Warum gerade dieser Name von Männern gewählt wurde, die ihren eigenen Frauen relativ wenig Freiheitsgraden zugestehen, ist mir noch "schleierhaft".

    Dies als Ausblick. Zurück zu den Avataren, den Brüdern Kumara:

    "Die Gold-Kinder entspringen diesem Bewusstsein. Ihresgleichen hat es in früheren Goldenen Zeitaltern bereits auf der Erde gegeben. Es waren die vier Kumaras, die vier Gold-Kinder und Urahnen der Christus-Linie. Die Kumaras sind Saktyavesa-Avataras, Inkarnationen, die mit den transzendenten Kräften Gottes ausgestattet sind und sogar Gesetze erschaffen können wie Gott. Ihre Aufgabe ist es, für die ERde und für die Menschheit neue Energien ins Spiel zu bringen und neue Prinzipien einzusetzen. Sie sind die erstgeborenen Söhne des Schöpfergottes Brahma, und in der vedischen Literatur heißt es über sie: "Strahlend wie die Sonne, erscheinen sie wie loderndes Feuer auf einem Altar."

    Überall werden sie als ewig jung, munter und uncschuldig dargestellt, nicht mehr als fünf Jahre alt, nackt und in tiefe Meditation versunken. In der Bhagvad-Gita erscheinen sie als >>strahlender Glanz, die Meister aller mystischen Kräfte... die einzigen Freunde all derer, die in den Feuern des materiellen Daseins schmachten.

    Sie waren in allen Phasen der Geschichte als die ewigen, unwandelbaren Jünglinge, Prinzen und Erlöser bekannt." (1)

    Freiheit liegt darin, die Gesetze der Ewigkeit anzuwenden, und sich nicht den Gesetzen der linearen Zeitvortellung zu unterwerfen.

    Aerolith brachte den Begriff der Kumulation in die "Freiheitsfrage" ein, die Aufhebung der linearen Zeitvorstllung könnte die Kumulation der Ewigkeit im Jetzt bewirken.



    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 357

  4. #29

    AW: Die Christus-Matrix

    Im Langzeitordner stellte Aerolith jüngst die Frage nach der Definition von Freiheit. Im Sinne des Ewigkeitswertes von Freiheit könnte gesagt werden, Freiheit ist es, möglichst in jedem Moment auf die Qualitäten zurückzugreifen, die "auf energetischem Wege" im Laufe der Zeit in der Zeit verfügbar gemacht wurden. Über die "Vier Kumaras" ist bei Wiki nix zu finden.


    Die Studienausgabe der Geheimlehre von Helena Petrovna Blavatsky ist zwar weiterhin mit vielen verstaubten Klebezetteln versehen, die entsprechende Textstelle wurde noch nicht gefunden.

    Wäre es nicht auch Freiheit, wie ein ewiger Wanderer dann in die Zeit zu gehen, wenn bestimmte Scheidewege erreicht wurden? Wäre es nicht auch Freiheit, die Freiheit vom Tod als ewiger Wanderer zu finden?

    Wenn es richtig ist, dass unser Menschheitsbewusstsein auf die erworbenen Freiheitsgrade aller Zeiten zugreifen kann, wäre Freiheit ebenso mit der Befreiung aus den Fängen des Todes verbunden. Die letzte Freiheit ist die Freiheit vom Tod.

    Die größte Freiheit ist es, immer auf die "freigeschalteten Ewigkeitswerte" aller Zeitalter und Zeiten zurückgreifen zu können. Es setzt allerdings eine Annahme voraus. Die Annahme der Existenz einer "Bibliothek des Speziessystems Kosmos-Universum-Sonnensystem-ERDE-Mensch-Mitwelt", in der alle Informationen zentral erfasst werden, und die "speicherrelevante" neue Infrohmationen permanent egänzt werden. Früher wurde dieser Speicherort universeller Infrohmationen die Akasha-Chronik genannt. Als "Bibliothekar" könnte der Heilige Geist gesehen werden, der daher total, statt selektiv wahrnimmt.

    Innerhalb dieser energetisch gewachsenenen Infrohmationsgesamtmenge - kann in jedem Moment die Qualität angenommen werden, die gerade benötigt wird. In der Quantität, die ein körperliches Energiesystem aufzunehmen in der Lage ist, können wir die Bewusstseinsqualitäten annehmen und aufnehmen. Informationen formen in uns energetische Äquivalente. Nehmen wir einmal an, die gesamten 13 Qualitäten der Christus-MATRIX sind nicht gleich gleichzeitig zu verwirklichen. Zunächst lernen wir daher, die Teilmenge der "Partition" zu wählen, an der wir partizipieren möchten.

    So wird aus der zeitlich historischen "Maria Magdalena" im Bereich des ewigen Energieraums (des Boddhisattva-Gelübdes) "Lady Nada". Aus Judas wird Lucifer, aus der Mutter Maria wird ISIS. Natürlich laufen hier jetzt die "Fangschaltungen unseres irdischen Bibliothekars" an, dem die Anbindung an das ursprüngliche Original - dem Heiligen Geist - natürlich die Existenzberechtigung entziehen würde. All-ER-Dings nur, können wir lernen, auch die Schattenaspekte der Qualitäten anzunehmen. Die Ablehnung stärkt diese Aspekte, wie bei der NSA deutlich. So ist die NSA ein Schattenaspekt des Heiligen Geistes.

    Alles zu wissen, das gerade geschieht, ist ein Merkmal des Heiligen Geistes, der offen und zum höchstem 'Nutzen im Sinne des Gesaamtstroms Ursachen setzt.

    Alles zu wissen, und dieses Wissen zu selektivem Nutzen anzuwenden, ist ein Verstoß gegen die geistigen Gessetze des Kosmos. Mag die derzeit herrschende geistige UN-Freiheit bedrückend wirken, wird sie unsere Anbindung an den wirklichen Heiligen Geist nicht unterdrücken können. Im Gegenteil: Wie ein Marathonläufer einen Marathon sicher besteht und mit Leichtigkeit durchläuft, wenn er mit "Ballastgewichten" trainiert, stärkt die NSA-Unterdrückung unsere Anbindung an das Heilige in uns selbst.

    Es wurde bisher streng vermieden, Weisheitslehre und physische Politik zu vermengen. Ich nehme Abstand davon, denn die Machthaber arbeiten genau mit dieser "Verquickung", die einen "weltlichen US-Stellvertretergeist" zu Mitteln greifen lässt, die letztlich der "Zeitlosen Geheimlehre" entstammen. Wir alle haben uns in den Lügen der Geschichte heillos verstrickt (und hier verlieren wir unsere ANNA-LOG-Nie-Nischen-Freiheitsgrade). Die NSA dient der weiteren Unterdrückung der Wahrheit. Die "Gegnerin" selektiver Wahrheit und manipuliertem "Info-tox-tainment" könnte im Namen der ISIS einen Ewigkeitsaspekt der Heiligen Mutter Maria - bewusst oder unbewusst - "verquickt" haben. Warum gerade dieser Name von Männern gewählt wurde, die ihren eigenen Frauen relativ wenig Freiheitsgraden zugestehen, ist mir noch "schleierhaft".

    Dies als Ausblick. Zurück zu den Avataren, den Brüdern Kumara:

    "Die Gold-Kinder entspringen diesem Bewusstsein. Ihresgleichen hat es in früheren Goldenen Zeitaltern bereits auf der Erde gegeben. Es waren die vier Kumaras, die vier Gold-Kinder und Urahnen der Christus-Linie. Die Kumaras sind Saktyavesa-Avataras, Inkarnationen, die mit den transzendenten Kräften Gottes ausgestattet sind und sogar Gesetze erschaffen können wie Gott. Ihre Aufgabe ist es, für die ERde und für die Menschheit neue Energien ins Spiel zu bringen und neue Prinzipien einzusetzen. Sie sind die erstgeborenen Söhne des Schöpfergottes Brahma, und in der vedischen Literatur heißt es über sie: "Strahlend wie die Sonne, erscheinen sie wie loderndes Feuer auf einem Altar."

    Überall werden sie als ewig jung, munter und uncschuldig dargestellt, nicht mehr als fünf Jahre alt, nackt und in tiefe Meditation versunken. In der Bhagvad-Gita erscheinen sie als >>strahlender Glanz, die Meister aller mystischen Kräfte... die einzigen Freunde all derer, die in den Feuern des materiellen Daseins schmachten.

    Sie waren in allen Phasen der Geschichte als die ewigen, unwandelbaren Jünglinge, Prinzen und Erlöser bekannt." (1)

    Freiheit liegt darin, die Gesetze der Ewigkeit anzuwenden, und sich nicht den Gesetzen der linearen Zeitvortellung zu unterwerfen.

    Aerolith brachte den Begriff der Kumulation in die "Freiheitsfrage" ein, die Aufhebung der linearen Zeitvorstllung könnte die Kumulation der Ewigkeit im Jetzt bewirken.



    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 357

  5. #30

    AW: Die Christus-Matrix

    "Das Christus-Gitternetz"

    Bevor die "falsche Matrix" beleuchtet werden kann, ist die Struktur und die Funktion des planetaren Logos mitsamt dessen Zielführungssystem, oder "Lehrplänen" zu verdeutlichen. Wir können kein altes "Denkgebäude" abreißen und keinen neuen Wohnort in Aussicht haben.

    Die Struktur und Stabilität, die das alte Paradigma als Fundament einst bot, ist lange abhanden gekommen. Doch am Horizont war nichts anderes zu sehen und hinter den bisherigen Horizonte wurde noch nicht gesucht. Was wir jedoch im Rahmen vernetzter Lehrpläne selten für möglich halten, wird im Folgenden anschaulich geschildert. Jeder möge sich seinen eigenem Reim darauf machen:

    "Die Gitternetze der Christus-Bewusstseins sind das, was die Christus-Matrix an Ort und Stelle hält. Sie erstrecken sich über die ganze Erde und sind an dreizehn primären und zehn sekundären heiligen Stätten verankert. Das Gitternetz wurde vor 2000 Jahren von den Aposteln reaktiviert und eingerichtet. Sie wurden von der göttlichen Mutter eingeweiht und angeleitet und schließlich in alle Welt ausgesandt. JEder hatte seine besondere Bewusstseinsqualität und seinen Anteil an der Christus-Matrix an einer bestimmten Stelle der Erde einzupflanzen, um den jeweiligen Ort wieder zu einer Sendestation für die Energien der Christus-Matrix zu machen.

    Die Gitternetze des Christus-Bewusstseins gehören zum Unterbau für unsere Vereinigung mit dem Christus-Bewusstsein, denn ihnen ist Christus selbst als eine Art Erinnerungsspur aufgeprägt. Reaktiviert wurden sie durch JEschuas Entschluss, sich während der Zeit zwischen Kreuzigung und Auferstehung in die tiefste Finsternis, die tiefsten Höllen aufzumachen und Liebe auch dorthin zu bringen, wo es bislang keine Liebe gegeben hatte, damit schließlich die gesamte Schöpfung in Christus enthalten war.

    Er trug Licht und Hoffnung in die schwärzeste Finsternis und schenkte all diesen der Körperlichkeit und dem Denken verhafteten, in Schuld, Scham und den Qualen ihrer selbst geschaffenen Höllen versunkenen Seelen die tröstliche Gewissheit, dass Gott doch überall ist, auch wenn wir das nicht sehen können. Das war in unserem 13000 Jahre umfassenden Zeitzyklus bis dahin noch nie geschehen. Die Christus-Giotternetze bergen das Wissen um unser Einssein, sie sind eine Art vereinigtes kollektives Bewusstsein. Wenn die Menschheit geeint ist, offenbart sich Gott. Darin liegt der Schlüssel zu den Christus-Gitternetzen, unser Zugang zu ihnen."

    Das Speziessystem Erde-Mensch-Mitwelt ist eine verbundene Partition des Geistes. Die Ego-Trennungs-Partition ist einfach eine Illusion. Glauben viele Menschen lange Zeit an die Wirkungen dieser Illusionen, dann werden sie erlernte Ursachen, ohne dieses wirklich zu sein. Wir nehmen es halt nur an, weil alle es über lange Zeit so sahen. Aber wir sehen immer deutlicher: Wir sehen nichts, so wie es wirklich ist.


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 359
    Geändert von Michael (15.06.16 um 14:57 Uhr)

  6. #31

    AW: Die Christus-Matrix

    Gut, wieweit ich das Folgende schon nachvollziehen kann, sei dahingestellt. Es erfordert schon ein Hineindenken in die Mutter-Materie. Die komplette "Teetasse" muss geleert werden, damit es überhaupt offen üb-ER-dach(t) werden kann.

    "Die dreizehn primären Ankerorte der Christus-Gitternetze sind mit den dreizehn Planeten (13 ???, Anm.Wsib) des Sonnensystems verbunden und besitzen Ausläufer in den Kristallkern der Erde. Die Gitternetze sind für das Erwachen des Christus-Bewusstseins insofern von entscheidender Bedeutung, als sie Christus- Frequenzen empfangen und sowohl lokal als auch zu den Planeten abstrahlen.

    Jeder der Apostel erhielt genaue Anweisungen, wie er als Gefäß für den Abstieg des heiligen Geistes fungieren und das Christus-Licht in die Erde senden konnte. Jeder verankerte seinen Anteil an der Christus-Matrix im Kern der Erde, und gleichzeitig verband es der Heilige Geist über ihr Kronenchakra mit dem jeweiligen Planeten. Ihr höheres Selbst wurde mit anderen Worten über ihren Körper mit den Resonanzfeldern dieser Stätten verbunden.

    An allen diesen heiligen Stätten kann man sich leichter als anderswo an die Christus-Gitternetze anschließen." (1)

    Die Sommersonnenwende soll in Chartres ein besonderes Ereignis sein...

    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 359

  7. #32

    AW: Die Christus-Matrix

    Wenn wir uns all-so wundern, warum sich alle Dinge zu beschleunigen scheinen, müssten die Ley-Linien als Ausdruck des Erdmagnetfeld zunächst als von den Kraft- und Energielinien der Christus-Matrix verschieden, quasi als ein "zukünftiges Frequenzmuster", betrachtet werden.

    Die Verankerung des Neuen Bewusstseins erzeugt eine Reibung zwischen altem und neuen Denkgebäude, zwischen Ego und Selbst. Warum sich der Druck und die Reibungs- und Spannungspotenziale derweil so erhöhen, könnte klaren werden, betrachten wir die Dinge einfach mal so, wie ein "Infrohmatiker" darangehen könnte, die Taktfrequenz eines beliebigen "Rechnersystems" hochzutakten, um die Spielqualität und Auflösung erhöhen zu können. Die Frequenz der Prozessors hängt an der Qualität und Reinheit des Kristallkerns.

    Immer dient ein natürlicher Kristall zur Herstellung eines Kunstkristall, in den Konklaven genannten Druckbehältern, die zur Herstellung der Industriekristalle dienen. Der Informatiker in den Anfangszeiten der technischen Entwicklung übertaktete seinen Rechner und hoffte, mehr Leistung aus dem System zu kitzeln.

    Die Taktrate sinkt auf jeden Fall bei jedem Fall in die Materie und sie steigt beim Aufstieg aus der Materie. Auch ein Stein besitzt eine Schwingungsfrequenz, allerdings mit einer sehr niedrigen Taktrate. Auch eine Seele besitzt eine Schwingungsfrequenz, allerdings eine viel höhere. Je nach Denkmodell könnten 7, 12, oder 13 Oktaven unterschieden werden und andere Dimensionen kennzeichnen. Jedes Modell kann nur eine Näherung sein, wir sind ja nicht das Denken. Ein häufiger Irrtum beim Denken. Wir nähern uns der Wahrheit zwar kognitiv an - emotional, intuitiv und spirituell betrachtet - bedingte dieser aufsteigende Pozess eine "Abwärtsentwicklung" in der Abwendung vom Geistigen Prinzip hinter den Dingen. Dingen, die auf Schwingung, Frequenz, Rhythmus, Kraft- und Zeitwirkung in ihrem Ursachen- und Wirkungskontexten beruhen und am Ende aller Betrachtungsmodelle immer "Geist" sind. Geist, der sich in Bewusstseinszuständen von einseitigen Wahrnehmungen in einer scheinbar dualen Natur verstrickt hat: Maya, die Illusion.

    Es könnte die Illusion des Infrohmatikers sein, der in "sein Programm" einsteigen und es ERLEBEN wollte, um später die letzten Feinheiten "einstellen" zu können, die der Simulation zugrundeliegen. Alls die Infrohmatiker jedoch glaubten, die Rolle zu sein, die sie dabei annahmen, wurde die Informatik im Physischen geboren, den Irrtum zu korrigieren, der damals entstand und in dem die Freude verschwand.

    So wird in diesem Buch über die "Höhertaktung des Systems" gesagt:

    "Das heißt aber nicht, dass von hier aus gleich die Frequenz des kollektiven Bewusstseins auf der ERde erhöht wird, denn die Christus-Gitternetze liegen über dieser Frequenz. Die Gitternetze erhöhen eigentlich die Reibung zwischen der ERde und dem kollektiven Bewusstsein. Mit der erhöhten Frequenz der Christus-Gitternetze und des KRistallkerns der Erde verstärken sich die Spannungen und der Druck für die kollektive Geistesverfassung und dessen Gitterfrequenzen.

    Eine zunehmende Dissonanz ist die Folge, die aber die Intelligenz des Lebens auf der Erde aufwärts streben lässt, um sich zu reinigen und zu läutern und auf die Höhe dessen zu kommen, womit sie wirklich in Einklang stehen möchte, und das ist das Christus-Gitternetz, die höhere Frequenz (der Neuen Seele, Anm. wsib). In diesem Streben nach der höheren Frequenz muss alles preisgegeben werden und weichen, was im Weg steht. Das ist in diesem Fall (des Falls in die Materie und ihrem aufsteigenden Ast, Anm. wsib) die Geistesverfassung des kollektiven Bewusstseins. (1)

    Puuh, lange Rede, kurzer Sinn. Die Teetasse muss geleert werden. Wir sind nicht unser Denken. Schon gar nicht, was wir bisher über uns dachten...




    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 360

  8. #33

    AW: Die Christus-Matrix

    "Dieser alte Geist ist das, was die Menschheit in Ängsten hält. Und dieser verängstigte Geist wird noch mehr unter Druck gesetzt, denn alle, die an der Erhaltung der Angst interessiert sind, werden vor keiner noch so verwegenen Maßnahme zurückschrecken. Diesen immer panischer werdenden Maßnahmen stehen dann die Kräfte der Erde selbst entgegen, die sich durch Naturkatastrophen und auf mancherlei andere Art zu reinigen versuchen wird. All das wird jetzt in die Weg geleitet.

    Die Aktivierung des Christus-Gitternetzes war im Februar 2080 abgeschlossen. Ungefähr zur gleichen Zeit war auch der Antichrist vollständig auf der Erde manifestiert. Es entstand ein ungeheurer Druck auf das kollektive Bewusstsein und all die Behelfsmaßnahmen, die es zusammenhielten. Diese Maßnahmen sind wie die Fäden eines schon sehr mitgenommenen Gewebes - reißt einer, kann es sein, dass sich das Ganze auflöst.

    Dieser ungeheure Druck, die Spannung, die Reibung sind das, was in der Dreidimensionalität die Evolution vorantreibt. Was bis dahin als wahr gegolten hat, reißt und bröckelt, und darunter zeichnet sich eine neue Wirklichkeit ab. Die Spannung wird sich in Vukanausbrüchen, Erdbeben und Tsunamis Luft machen. Auf dem weiteren Weg in die Christus-Gitternetze wird sich auch unsere DNA ändern, und so wird sich auch unser Bewusstsein weiten, weil wir es auf immer mehr Frequenzbänder abstimmen können." (1)



    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 361

  9. #34

    AW: Die Christus-Matrix

    "Erneuerung: Babaji

    Babaji ist die lenkende Kraft hinter Thomas. Durch Betrachtung der eigenen Gedankenprozesse kann man die Auflösung in der Liebe bewirken und sich darin erneuern.

    Babaji ist eine Inkarnation Shivas, des tanzenden Gottes, dessen Liebe die Illusion zerstört. Sein Tanz ist die brennende, läuternde Apokalypse der Liebe, die Gold vom Scheingold, Flitter von Gediegenem, Wahrheit von Illusion und das Wissen der Seele von den Einbildungen des Egos sondert. Sein Tanz verwandelt Gift in Klarheit und bewirkt im Durchgang durch den Tod Erneuerung - zurück in die sanfte Kraft der Liebe tief im Meer der Glückseligkeit.

    In der Christus-Matrix erfüllt Babaji die Aufgabe, den Weg zur Auflösung und Regenration in der Liebe zu bereiten. Wie schwer oder leicht diese Auflösung ist, entscheidest du selbst durch das Maß diener Bereitschaft, die Gifte deines Ungenügens, deiner Neurose und deiner Gewohnheiten zu schlucken und alchimistisch umzuwandeln. Wie demütig kannst du dich dem unterziehen?

    Es gibt eine ganze Menge von (Geistes-, Anm.wesib) Giften, die im Laufe vieler Leben erzeugt werden. Es handelt sich ganz handfest um biochemische Stoffe, die durch Leid, Angst, Zorn und das Gefühl, ein Opfer des Lebens zu sein, erzeugt werden und sich ansammeln. Für uns alle kommt die Zeit, in der wir uns diesen Giften bewusst zuwenden müssen, um sie dann ausstoßen zu können. WEnn es dazu kommt - durch Gnade, durch Einweihung, durch spirituelles Feuer und schwere Prüfungen - ist Shiva-Babaji am Werk." (1)


    Im Text wird weiter zum Ausdruck gebracht, dass auch Jeschua ein Schüler Babajis war und als Arbeitshypothese könnte damit erklärt werden, warum einige Jahre in der christlichen Überlieferung ausgeblendet werden mussten: Das Alleinstellungsmerkmal, das die relativen Religionsformen so gerne hochhalten, wäre verloren gewesen. Doch im Durchschreiten der Relativität, im Eintreten ins Zeuge-Bewusstsein, schwimmen wir wieder im Meer der Glückseligkeit. Wie ein Adler beobachtet der Zeuge den Traum der Illusionen und bezeugt nicht die Wirklichkeit, dessen, was er sieht, sondern betrachtet, ohne schon ein Urteil über den Verlauf des Flusses der Zeit zu fällen. Der Zeuge sieht den Traum. Doch der Zeuge bezeugt auch die Anwesenheit Gottes hinter den Illusionen in der Zeit.

    "Der Traum ist ein Schleier, und der Schlüssel zum Traum liegt darin, dass du ihn nicht bewertest, weder als gut noch als schlecht. Du versetzt dich vielmehr in den Zustand des Träumers, des Zeugen und erkennt den Traum als Traum." (2)

    Thomas wurde von Jeschua nach Indien entsandt und es gibt ebenso Hinweise darauf, dass Jeschua lange Wanderungen unternahm. Dass eine Einweihung und Initiation stattgefunden haben könnte, liegt für mich im Bereich des Möglichen. Die indische Lehre der Einheit lag Thomas besonders und erklärt die geistige Anbindung mit Babaji, denn für beide stand "Purusha", die grenzenlose universale Essenz jenseits von Natur und Konditionierung, von Dualität und Gegensatz, im Zentrum der Betrachtung beim Betrachten des Traums.

    Gleiches zieht Gleiches an, wird gesagt. Werden wir jedoch vom Traum übermannt und fallen in "Schockstarre", ob der Bilder, in denen wir uns gefangen zu haben schienen, hilft die unbegrenzte Nicht-Konditionierung: Purusha, den wir ebenso als den, das ganze Universum umspannenden "kosmischen Menschen" ansehen könnten, ist insofern identisch mit dem "Adam Kadmon", oder der Christus-Gestalt. So erscheint die eingangs erwähnte Überprüfung der eigenen Konditionierungen in einem erweiterten Bezugsrahmen, betrachten wir die Folgen des Vergessens der Grenzenlosigkeit und die dann eintretende Identifikation mit dem "Körper-Geist". Dann erscheint der Traum wirklich und das Leiden des unbedingt Haben-Wollens, der Angst und die Ohnmacht als Bestandteil des gewählten Traumes werden schier über-mächtig.

    Der folgende Absatz könnte die vormalige Dualität von Geist und Materie auflösen:

    "Die Natur jedoch, die materielle Welt samt den Impulsen von Körper und Geist und allen damit verbundenen Erfahrungen - das Prakiti genannte weibliche Prinzip - versorgt Purusha mit den Freuden und Genüssen der Welt. Purusha kann sich durch Prakiti an der Welt berauschen. Prakiti (die "prima mater" Materie) ist ein zeitliches Hologramm, das Purusha glückliche und schmerzliche Erfahrungen ermöglicht, die Leben für Leben immer wieder durchgespielt werden, bis sich Purusha an die Regeln des Spiels, des göttlichen Spiels oder Lila, erinnert." (3)

    Gut, "Lila" könnte als Farbschwingungszustand verstanden und mit einem Chakra in Verbindung gebracht werden. Als Purusha jedoch - langsam, aber sicher - erlernt, zwischen wirklich und unwirklich zu untercheiden, wird ihm der Irrtum bewusst: Er hatte irrtümlich sein Bewusstsein mit dem Wirken der Prakiti gleichgesetzt und glaubte, in der Materie gefangener Geist zu sein: Konditionierte Gedanken, überwältigende Gefühle, ein leidender Körper, eine traurige Gestalt von Seele in der Materie - ohne Hoffnung auf ein Ende des Spiels, dessen Regeln wir vergessen wollten.

    Der Zeuge kann auch als beobachtender Beobachter betrachtet werden und erhält damit einen weiteren Bezug: "Gott ist mein Zeuge", beruft die Anwesenheit und die Gegenwärtigkeit des Geistes der Ewigkeit in genau diesem Moment. Gott ist in jedem Bewusstsein jederzeit der Zeuge für unsere Entwicklung im Verlauf des Spieles, das wir wählten und die Regeln nun nicht mehr erkennen wollen. In diesem Sinne sprach ich auch von Transparenz - wir sind "durchsichtig" für die geistige Welt. Wüssten wir, dass Gott in jedem Moment unser "Zeuge" ist, könnten wir zusammen auf die Ereignisse schauen und das Spiel als Spiel ansehen. Es ist ja nicht Gottes Wille, dass wir die Regeln weiterhin nicht lernen wollten, den Traum als Traum nicht enden zu lassen...

    Ist Gott unser Zeuge, können wir auf den Richter in der Welt verzichten!!!

    Wir sind jedoch die Träumer, nicht der Traum.


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 350
    (2) ebenda, Seite 322
    (3) ebenda, Seite 317

  10. #35

    AW: Die Christus-Matrix

    Sowohl in der Christus-Matrix, als auch in den Apokryphen Evangelien wird von sieben Hauptstützen der uns bindenden Faktoren gesprochen.

    Die "Sieben Gesellen des Zorns" werden in der Christus-Matrix die sieben Herrscher genannt. Energieformen, die uns im endlosen Kreis der Ego-Struktur gefangen halten, die sich hauptsächlich um sich selbst dreht und keinen Raumgewinn verzeichnet. Die entstehende Enge, der Druck, die beschleunigte Entwicklung der scheinbaren Gegensätze - all dies ist Ausdruck unserer kollektiv kristallisierten Energie, die zum Futter für die Terrakottaarmee von Phantomen gereichen, so sie dieser erreichen.

    Meine Lehrerin sprach von "freischwebenden Erinnerungen", Castaeda nennt sie "Flieger", in der Bibel wird von Aönen und Archonten gesprochen. Erinnerungsengramme, die uns an bestimmten Orten zu bestimmten Gedanken und Ereignissen hinziehen. Analog wird davon gesprochen, wie diese verkrustete Gedankenschicht zu durchschreiten und überwinden ist.

    Aktuell befinden wir uns in der Gefangenschaft der Gesellen des Zorns. Zwischen den sieben Gründen für Zorn auswählend, speisen wir doch nur Teilsysteme der gleichen Partition von Erinnerungsengramm. Bestimmte Erinnerungsengramme sind letztlich auch die Suggestivwirkungen der bewusst geschaffenen Phantome, doch die globale Summe all dieser zornigen Gedanken ist ein Energiefeld, dass sich "räuberisch" von unserer Lebenskraft ernährt. Hier wird es so gesagt:

    "Es gibt sieben Hauptstützen der Ich-Struktur, deren sich das menschliche Bewusstsein seit Jahrtausenden bedient und die im Laufe der Zeit lebendige und atmende Gedankenformen, das heißt Lebewesen, geworden sind. Die haben sich zu globalen Wesenheiten ausgeweitet, denen sehr viel an der Erhaltung dieser kollektiven, archetypischen Ego-Formen in der Menschheits-Matrix liegt, weil sie sich davon ernähren und sie deshalb in ihrem Sinn manipulieren. Diese Wesen sind sexuelle Begierde, Angst, Habgier, Neid, Trägheit, Unwissenheit und Stolz. Sie zapfen deine Lebensenergie an, um diese Gedankenformen am Leben zu erhalten, damit du im Lichtkörper der Erde gefangen bleibst und nicht über ihn hinauskommen kannst.

    Die Menschheit lebt seit Jahrmillionen mit diesen sieben Hauptstützen des Egos, sie wachsen stetig weiter und werden stärker, weil immer mehr Menschen diese lebendigen Gedankenformen ernähren und von ihnen (mit glühendem Zorn und bebendem Fanatismus, Anm. wsib) ernährt werden - eine parasitäre Abhängigkeitsbeziehung, ein Teufelskreis. [...]

    Alle sieben Herrscher verdanken ihre MACHT falschen Identifikationen des Körper-Geistes, und solange die nicht in der Tiefe der Psyche und des Egos aufgelöst werden, bleibt es bei der unmerklichen Kontrolle und Manipulation durch tief im menschlichen Bewusstsein verborgene Kräfte." (1)

    In den Apokryphen Evangelien wird nach dem überwinden der dritten Gewalt vom siebengestaltigen Zorn gesprochen, die Buddhisten kennen sieben Geistesgifte, die Bibel spricht von sieben Todsünden, alle warnen vor dem Betreten dieses Minenfeldes aus eisiger Gefühllosigkeit und emotionaler Erstarrung.

    1. Finsternis
    2. Begierde
    3. Unwissenheit
    4. Verursacherin des Todes
    5. Reich des Fleisches
    6. Wahn des Fleisches
    7. Wissenschaft des Zorns

    Je mehr wir kämpfen und uns dem Zorn ergeben, umso stärker wird unser egoerzeugter Parasit. Wir wählen nur zwischen verschiedenen Formen und Gesatlten des Zorns, doch verlassen diesen "Kreis" noch nicht. Je vehementer wir auf unserem Standpunkt beharren, umso sicherer können wir sein, unserem gewohnten Ego-Körper-Geist zu folgen und zusammen mit allen "Bewohnern der historischen Schlachtfelder" die dunkle Schicht negativer Gedankenenergie zu stärken, die uns jederzeit wieder "anfliegen" und dann - im Zeitgeist gespiegelt - zum Komplizen unseres Phantoms des Fanatismus werden.

    Es ist somit nicht unwichtig, erneut darauf hinzuweisen, dass der im Kurs vorgestellte Gedanke, nicht der Körper, sondern der Geist darin zu sein, der eine Seele mit Leben und ER-Leben füllt, das Problem der Einkerkerung bei der Einkörperung zu überwinden im Stande ist.

    Es sind plötzliche Verlagerungen ins Unsichtbare, die eine andere Art von Energie wirksam werden lassen.

    Im Kapitel über Mutter Maria, deren Höheres und ewiges Selbst in der Christus-Matrix den Namen ISIS trägt, wie sie auch von HP Blavatskis "Entschleiert" wurde, wird gesagt:

    "Ich, Isis, bin die Hüterin des schwarzen Lichts. Es ist das Licht des universalen Schoßes, vor dem sichtbaren Licht, vor aller Farbe, vor dem, was ihr Materie nennt. Das schwarze Licht ist mein Körper, meine Kleidung. Überall im Universum ist dieses zarte, liebevolle Licht, das euch hält, das euch ganz werden lässt, das alles, was ihr seid, in meinem Schoß birgt.

    Bevor es Licht und Vorstellungen von Dunkelheit gab, ist schwarzes Licht, die süße Stille des Geliebten, die euch heimruft. Es ist Leerheit, das ergebene Herz. Es fühlt sich an, als würde euer Herz behutsam und stetig immer weiter aufbrechen, aber wüsste nicht, wofür es bricht. Es ist kristallene Klarheit, rein, tief berührend und weiblich in seiner Weite. [...]

    Schwarzes Licht ist die dunkle Nacht des Verstandes, sie löst alle Vernunft in sich selbst auf." (2)

    Das meinte ich im Gender Ordner mit "weiblicher Macht", die leichtere Annäherung an die "Schoßenergie" der Welt und die kristallene Klarheit. Als Intelligenz hinter der Intelligenz von Maria-Magdalena bereits beschrieben.


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 363
    (2) ebenda Seiten 109 / 110

  11. #36

    AW: Die Christus-Matrix

    Im Gender-Ordner und sonstigen wirren Reden wurde kürzlich die Frage nach geschlechterspezifischer "Macht" behandelt. In diesem Buch wird das Kapitel Macht mit Ischtar werknüpft, die das Höhere Selbst von Maria Salome abbildet.

    Was eigentlich gesagt werden wollte, spiegelt sich in der Frage Salomes, wann das Friedensreich kommen werde.

    "Zertrittst du die Scham und werden die beiden eins, das Männliche eins mit dem Weiblichen, so ist kein Männliches und kein Weibliches mehr" (1)

    1. Salome zertritt die Scham.
    2. Wenn das Männliche eins mit dem Weiblichen wird...

    zu 1. Wäre an der Zeit.
    zu 2. Würde Ganzheit bedeuten. Dazu sind Seeleneigenschaften zu spiegeln. Und es würde ein erweitertes Verständnis von Männlichkeit erfordern...

    Ich meine, es ist eine verständliche Frage und eine verständliche Antwort.

    Aber was bedeutet es im Jetzt?

    "Der Schoß ist das Kraftzentrum der Frau. Hier werden Licht, Kraft und Freude erzeugt, hier wird das Leben geboren, genährt und erhalten. Durch Herz, Schoß und das Alta-Major Chakra, den "Mund der Göttin" im Nacken, ist die Frau empfänglich für die Ströme des Lebens, die sich in der Schöpfung regen und sie bewahren.

    Der Schoß der Welt ist das Herz der schöpferischen Kraft Gaias. Es ist der Schoß tief in der Erde, durch den Gaia neue Schöpfung hervorbringt und von wo alles für das menschliche Bewusstsein wahrhaft Transformierende kommt. Von hier aus erteilen Gaia und die uralte Linie der Mütter all denen die Zustimmung und ihren Segen, die der Menschheit über das Weibliche weiterhelfen möchten.

    Jeder Mensch, der zu irgendeiner Zeit das Gesamtbewusstsein wesentlich beeinflusst und gefördert hat, ist durch diesen Schoß der Welt gegangen oder genoss zumindest die Unterstützung von Geburtshelferinnen, die in dieser Verbindung standen.

    Maria Salome, Mutter Maria und Maria Magdalena haben sich mit diesem Schoß verbunden und ihn in sich aufgenommen. Sie haben buchstäblich Gaias Bewusstsein in ihren Schoß gesaugt und es dort über Monate gehalten - alles Leid, allen Schmerz, alle Freude und allen Reichtum der Erde und ihrer Menschen. Sie fühlten alles, was Gaia fühlte, und sind seitdem als bewusste Mitschöpferinnen an Gaias Gebären beteiligt. Dadurch wurde Salome fähig, die Kreuzigung und Auferstehung Jeschuas zu begleiten.

    Salome verkörpert die dunklere Seite der Liebe, das dunkle Weibliche, die mystischen Qualitäten, die Macht und die Magie Gaias. Als Heilerin, Prophetin, Seherin und Schamanin ist sie auch Trägerin der Weisheit und der Lehren der Mütter aller Zeiten, insbesondere in den von Ischtar und Lilith ausgehenden Linien."

    Sie ist die essenzielle Kraft der Frauen... (2)

    Im Tarot wird die achte Karte als "Kraft" bezeichnet. Auf dem Bild sehen wir einen Löwen vor einem Horizont mit blauen Bergen im Hintergrund, dem, von einer anmutigen Frau in weißem Kleid mit Blumenschmuck das Maul auf gehalten wird. Es wird nicht aufgerissen, da die linke Hand fast sanft auf der Nase liegt. Die Rechte greift ebenso nur sanft unter das Maul. Mit leicht gebeugten Vorderpfoten hängt dem Löwen die Zunge weit aus dem Mund und er wirkt erschöpt.

    Über dem Kopf der anmutigen Frau ist ein Endloszeichen, die Lemniskate, eine liegende Acht zu sehen. Einzig die Eins, der Magier, wird ebenso mit dem Ewigkeitszeichen über dem Kopf abgebildet. Zuweilen werden auch Kraft (8) und Mäßigkeit (13) verbunden oder getauscht. Mäßigkeit ist es, die Kraft auf den Löwen so auszuüben, dass er die Quelle der Kraft anerkennt und ihm doch bleibt, sie gemeinsam mit Stärke und Löwenmut in die Form zu tragen.

    Mit Ischtar wurde oft das solare Symbol des männlichen Löwen verbunden. Manch Gelehrter machte sich als "Ersatzlöwe" gar so lächerlich, dass er mit Sack und Pack Reißaus zurück zu Mama nehmen musste. Phyllis soll Aristoteles mal perfekt vorgeführt haben, wird so gesagt. Ja, und dieses wechselseitige "Vorführen" am Nasenring - über Jahrtausende im Wechsel von Matriarchat und Patriarchat - hat seine Spuren auf der kollektiven Volksseele hinterlassen, egal ob derzeit "weiblich" oder "männlich" gestrickt.

    Wie die Spiegelung von Seelenanteilen gedacht ist, kennen wir gut im Umkehrschluss nach einer Trennung: Wie zuweilen Seelenanteile "fehlen", die in der "Gesamtseele einer Verbindung" zu gemeinsamen "Seeleninhalten" wurden, ist es ebenso möglich, die Eigenschaften, die uns am Geliebten am meisten anziehen, beidseitig gespiegelt in beiden Seelengesamtheiten wirksam bleiben zu lassen.

    Die heftigen Kämpfe in und nach Trennungen gehen im Grunde um "verlorene Seelenanteile", die im Gegenüber zur eigenen Ganzheit dienten. Was jedoch Abhängigkeit beinhaltet und damit das Gegenteil von Freiheit darstellt. Und fehlende Freiheit führt dazu, dass die Liebe zum Gehen bewegt wird.

    Die Macht der Ischtar über den Löwen ist das Selbstvertrauen, mit dem der Geist die rohe Kraft transformiert, die der Löwe ohne "Zähmung" (des Egos) nicht in den Dienst der Ewigkeit stellen kann. Die Kraft wird zuweilen vom Geist bewegt. Doch nicht in unserem Geist erzeugt...

    Was jedoch immer klar sein sollte: Jeder Mensch kann alle Seeleninhalte und Seelenenergien integrieren, dazu dient die Kommunikation in Körpern an sich...

    Wenn all-so der Wille vorhanden ist, die Heiligkeit, Schönheit, Anmut und Vollkommenheit im Gegenüber wachzurufen, steuert Ischtar ihre Kraft sicher gerne bei.

    Wichtiger ist jedoch, wo sie bleibt und wie mit ihr umgegangen wird. Das Glück in den Augen des Gegenübers ist das Glück im eigenen Herzen. Ohne diese Intention werden wir jedoch Chaos ernten, wobei dahinter immer noch die Hoffnung warten soll.

    "Ohne Scheu vor ihrer Sexualität, Unabhängigkeit, Fruchtbarkeit und magnetischen Kraft, offenbart sie auch anderen das Geheimnis, die Freue und die unendlichen Möglichkeiten des Mitschöpfertums mit Gott und weiht sie ein. Sie lehrt, wie man sich dem Schoß durch Zeremonie, Klänge, den Atem und besondere sexuelle PRaktiken annähert und ihn öffnet. Sie ist Hüterin und Helferin des uranfänglichen Schoßes der Welt, und sie weiß un seine Bedeutung für das Gebären neuer Realität und die Verwirklichung des Himmels auf Erden, insbesondere für die Geburt des Christus in der Welt und im Einklang mit den uralten Traditionen der Erd-Mütter." (3)

    Wobei von einer weiblichen Christi gesprochen wird. Sollte also zuerst mal die falsche Scham zertreten werden...

    Punkt 2 wird wohl anspruchsvoller. Die Bändigung der Kraft zu Mässigkeit? Das "Opfer", vom Ich zum Wir - inklusive Gott und dem Stern, zu dem Istahar wurde, als sie den geheimen Namen Gottes aussprach?

    Zumindest fand eine Dämonisierung Ischtars statt, da diese Urkraft dem Patriarchat Angst einjagte, die Macht (erneut) zu verlieren...

    "Ischtar verbindet die Intelligenz und Schöpferkraft der Sexualität - den Strom der Lebenskraft oder Shakti - mit der Erde. Wenn eine Frau diese Instinktnatur mit dem Bewusstsein des Göttlichen in sich selbst vereinigen kann, sucht sich die Schöpferkraft Gottes durch sie ihren Ausdruck und entfaltet sich in ihren Beziehungen zu anderen und der Natur." (4)

    Wenn wir von dieser Kraft getrennt und abgeschnitten sind, tritt der Schattenaspekt zutage: Sie macht uns unauffüllbar, gierig, abhängig, getrieben und wir bleiben immer auf der Jagd nach "mehr"...

    Ganz macht uns, alle Energien und Kräfte anzunehmen. Ob eine Eigenschaft möglicherweise heute noch als "unmännlich" betrachtet wird, ist mir völlig egal.

    Die Freiheit ist es, die mit Liebe und Macht Hand in Hand geht. Alleine sind weder Salome noch der Löwe das, was sie sein könnten.

    Es wird gesagt, die Löwen standen neben dem Pharao, nicht nur zum Schutz, sondern hauptsächlich, weil sie die Lügen riechen konnten. Gelenkt wurden sie im Geiste.

    Wer Hunde kennt, weiß wovon ich spreche...


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 62
    (2) ebenda, Seiten 62 / 63
    (3) ebd. S. 64
    (4) ebd. S. 72

  12. #37

    AW: Die Christus-Matrix

    Abstraktionen des Mitgfühls - Kuan-Yin

    Hinter der Stimme der Stille wartet eine abstrakte Assoziation, eine leuchtende Klarheit, die alle drei Göttinenn mit mildem, liebevollem Licht umspielt.

    Dieses Eine, von dem dir drei Göttinnen umspielt werden, gehört nach Ansicht des Autors der Christus-Matrix nicht zum Erschaffenen. Hier wird sie mit dem Namen Kuan-Yin verbunden, es könnte auch von En-Soph oder der Sofia-Weisheit gesprochen werden. Für mich ist es "die Weiblichkeit, als Idee vor der Schöpfung" oder einfach "weiche und warme Leere" vor jedem Gefühl und jeder Form.

    Hier wird gesagt, es ist die Leere, die in aller Fülle liegt, die dreifache Göttin der Weisheit, Kraft und Liebe. "Kuan-Yins Leerheit führe den lebendigen Buddha mit dem weiblichen Christus zusammen". (1)

    "Leere ist das Herz aller Dinge, die vollkommene Weisheit." (2)

    Die völlige Abstraktion vor jeder Assoziation mit Form ist Leere. Vor dem Gefühl, das durch "Bewertung" erst entsteht und Urteil und Vergleich voraussetzt, ist Leere. Alles umfassende, liebevolle, nährende Stille vor dem Wort im Verstand.

    Mitgefühl vor Form in allen Ausprägungen ist der "Wesenszug" von Kuan-Yin. Die, die mit unseren Gefühlen sind, und doch vor dieser Zeit waren, sind von diesem Mitgefühl geleitet gewesen, als die Möglichkeit zur Form in zeitlicher Veränderungswirkung entstand.

    So teilt sich die Eins in die Dreiheit der (Archetypen) weiblichen Göttinnen in allen ihren Facetten....

    Milde Offenheit und vollkommene Harmlosigkeit sind Eigenschaften, die zu Seelenruhe und GElassenheit führen. Wir erinnern uns an das, was vor der Zeit schon war...

    Wie ist es vor der Form? Wie ist es vor der Zeit? Was wollten wir hier? Mitfühlen lernen?

    An Gründen für Mitgefühl haben wir offensichtlich lange gearbeitet....

    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 243
    (2) ebd.

  13. #38

    AW: Die Christus-Matrix

    Mitgefühl ohne Gerechtigkeit ist unmöglich.

    Gerechtigkeit ohne Mitgefühl ist tödlich.

    Am 11.9.2001 begann der Kampf, in dem nach absoluter Gerechtigkeit gesucht wird. Gefunden haben wir relative Gerechtigkeit, Gerechtigkeit, die nur einige für "gerecht" halten und die, die seitdem potenzielle Terroristen sind, zu Menschen zweiter Klasse machten. Bemerken wir nicht, dass durch unser relatives Urteil eine Individualverantwortlichkeit pauschal auf rund zwei Milliarden Menschen übertragen wurde und ein Dämon der Angst genährt wurde, der nunmehr Kreise zieht, die sich niemand beim Ausrufen des Krieges hat träumen lassen?

    Es ist ein Krieg der "sieben Herrscher", die sich durch unseren: Hass, Rache, Gewalt, Mord, Lüge, Manipulation, Täuschung, Angst, Habgier, Trägheit, Neid, falschem Stolz, Egoismus, bewusst gewählter Unwissenheit, ANGST und Negativität zu "globalen Wesenheiten" innerhalb dieses "siebengestaltigen Zorns" entwickelt haben. Seit dem feigen Attentat vor 15 Jahren wird diese Angst besonders in den USA immer stärker wirksam und prrägt das Grundgefühl, den Zeitgeist und das Massenbewusstsein.

    All die sinnlosen Kämpfe nähren unsere selbst erzeugten Schattenwesen und entziehen uns Lebensenergie. Ihre Macht verdanken sie der Identifizierung mit dem Körper, der die Identifikation mit dem Geist Gottes unterbindet, da die freie Entscheidung ein Prinzip der Schöpfung ist, die Liebe als Ursache besitzt.

    Wir lassen uns von "Ängsten anstecken" wird gesagt. Bei der Inkubation mit Gedanken, die Angst bewirken, die dann zu nicht angemessenem Verhalten führt, ist die Betrachtung der Angst als Wesen hilfreich. Was uns an dieses Geistfeld der Angst anbindet, ist belanglos. Der Moslem nährt das Angstfeld ebenso wie der Christ oder der Atheist. Seit 15 Jahren nähren wir mit der darin gebundenen Lebensenergie ein Wesen, das uns die Lebensfreude aussaugt, indem es uns gegen etwas kämpfen lässt, dass seinen Wohnsitz in uns hat: nämlich der Kampf für Sicherheit, um die Angst zu besiegen.

    Aber die Angst hat ihre Wurzeln an Orten, die so tief im Bewusstsein vergraben sind, dass wir den Weg dorthin gerne vergessen wollten. Dort stellen wir uns unseren eigenen Schatten, dem, was wir an uns nicht sehen wollten und wahrhaben wollten.

    In diesem Buch wird über die Archonten und Äonen in ihrer veränderlichen form gesprochen. Natürlich gibt es diese, wie uns ja auch, als "sicherheitskopie" in ihrer unveränderbaren Form. Wie bei Schrödingers Katze, gibt es die unveränderte Form, die "lebt", und die durch radioaktiven Zerfall ausgelöste Veränderung hin zum Tode - das Absugen der Vitalkräfte des Menschen. Es wäre töricht, zu behaupten, wir seien es nicht gewesen, die diesen Angstdämon gerufen hätten. Törichter wäre es jedoch, diesen weiterhin mit unseren Kämpfen zu nähren. Wieviel größer muss die Angst noch werden, um zu erkennen, dass im Töten von körpern keine Sicherheit des Geistes vor Veränderung möglich ist?

    Das, was sich nicht verändern möchte, sitzt auf dem Chefsessel der sieben Vorstände des Zorns und nennt sich EGO.

    "Der Angst-Geist ist der Ego-Geist, der immer schon so war, wie er noch ist - von Ärger, Urteilen, Rivalität und Vergleichen beherrscht und immer auf Veränderung aus. An ihm ändert sich nichts, das macht ihn eben zum persönlichen, denkenden Ego-Geist. Es hat keinen Sinn, an dieser Geistesart etwas ändern zu wollen. Du kannst ihn nicht abschaffen, aber du kannst doch frei von ihm werden, wenn du erkennst, dass es nicht deiner ist. Dann wirst du auch nichts mehr an ihm ändern wollen.

    Der alte Geist beherrscht uns seit der Zeit der Neandertaler, es ist der Geist der Vereinzelung, der auf Angst gebaut ist, und die Angst, gehegt und gepflegt von den Äonen und Archonten, steht im Mittelpunkt dieses denkenden Geistes. [...]

    Die Lösung vom kollektiven Bewusstsein geht mit grundlegenden Verschiebungen im Gehirn selbst einher, und dann können wir den alten Geist hinter uns lassen. Es geht also nicht so sehr um Veränderungen im geistigen Gefüge, wie sie von Psychologen und Philosophen angestrebt werden, sondern um die Befreiung von diesem Geist als solchem.

    Verbindung zu den Christus-Gitternetzlinien aufnehmen

    Die Loslösung von diesen Feldern kann mehrere Leben in Anspruch nehmen, aber wenn der Einfluss der Äonen dann gebrochen ist, können wir uns mit den Gitternetzen des Christus-Bewusstseins verbinden, das Alta-Major-Chakra findet wieder Anschluss an die Energiefelder der Erde, und die Fußsohlen nehmen wieder Verbindung mit dem weiblichen Gewebe des Lebens, mit dem lebendigen boden und der Intelligenz der Erde auf." (1)

    Wir alle sind mit den Christus-Gitternetzen verbunden und können diese VERBINDUNG jederzeit nutzen. Die Verbindung nicht zu nutzen, und sich über Verbindungslosigkeit zu beklagen, ist dem alten Geistfeld geschuldet. Wir können es nur verlassen, wenn wir keinen Nutzen mehr im Kampf sehen.

    Der Neosozialdarwinismus ist letztlich ein Aspekt unserer Steinzeitseelenanteile. Wir wollen Neandertaler bleiben...

    Solange wir uns nicht vom Mitgefühl dazu bewegen lassen, uns die Vergangenheit zu vergeben und einen neuen Kreis der Seele betreten lernen, indem wir das Gewebe allen Lebens als Gesamtheit betrachten.

    "Ein Gewebe ist nicht hierarchisch und schon gar nicht patriarchalisch aufgebaut. Sein Wesen ist das Zusammenwirken. Es verbindet uns mit der Erde und darüber hinaus liegenden Dimensionen. [...] Das Gewebe des Lichts ist die Verbundenheit von allem zu einem Ganzen. (2)

    Die Angst verbindet uns mit Gedanken, die nicht unsere eigenen sind. Würden wir lernen wollen, die Gedanken nach ihren Wirkungen auszuwählen, könnte dem sich Ausbreiten der Angst Einhalt der Einfalt geboten werden.

    Doch selbst die Äonen und Archonten, für deren Veränderungen wir durch gedankenlosen Denken verantwortlich zeichnen, besitzen eine unveränderliche Form Gott sei Dank.

    Zeit für eine Wachablösung. Die Angst ist ja nicht schuld an der Angst - wieder verwechseln wir Ursache und Wirkung.

    Wir entscheiden halt, Gedanken zu denken, die dem Ego-Geistfeld entspringen und blöde ist es letztlich, wenn alle "Kämpfenden" ihre Lebensenergie in das identische Phantom investieren und die Angst durch ihre Angst wirksamer werden lassen. Ein sich selbst verstärkender Regelkreislauf, den wir durch das Aufgeben der Angst auslösenden Gedanken verlassen.

    Der Kreis, der nicht geschlossen war, kann nur verlassen werden.



    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 365 / 366
    (2) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 368

  14. #39

    AW: Die Christus-Matrix

    "Wir alle sind mit den Christus-Gitternetzen verbunden und können diese Verbindung jederzeit nutzen. Solange wir uns jedoch noch nicht ganz von den Gitternetzen der falschen Matrix gelöst haben, haben wir keinen vollen Zugang zu den Christus-Gitternetzen in ihrer Gesamtheit. Dazu müssen wir ganz klar sein und auf der Frequenz von Liebe, Freude und selbstlosem Dienen schwingen - es muss unsere reale Lebensform sein. nicht bloß eine Idealvorstellung.

    Das Alta-Major-Chakra ist der weibliche Zugang zum Dritten Auge. Es gehört zum Shakti-Kreislauf... [...]

    Das im Schoß der Erde geborgene Gewebe des Lichts und des Lebens, die Bäume, die Natur und der Mond - all das ist auch in den Ley-Linien abgebildet, die sich wie ein Netz um die Erde spannen und alles verbinden. Wer mit dem gewebe des Lichts umzugehen weiß, steht auch mit den Energien der Erde in bewusster Verbindung und so bekommt er Zugang zu vielen Dimensionen jenseits der Erde. Das Gewebe des Lebens verknüpft alle Dimensionen und ist auf der Erde im Schoß der Welt verankert. Diese Verbundenheit ist weiblicher Natur. Von diesem Gewebe, diesem Schoß, sind im Laufe der Geschichte und bis heute die entscheidenden Schritte der spirituellen Evolution ausgegangen. Ein Gewebe ist nicht hierarchisch und schon far nicht patriarchalisch aufgebaut. Sein Wesen ist das Zusammenwirken. Es verbindet uns mit der Erde und darüber hianaus liegenden Dimensionen." (1)

    Vollständigkeit in ihrer Gesamtheit ist Vollkommenheit und unsere natürliche Funktion als Kinder unseres Vaters. Wir brauchen nichts tun, um zu sein, was wir natürlicherweise sind. Natürlicherweise meint, in Anbindung an die Kraft der Erde und des Himmels, des Mondes und des Sonne, des Manifesten und der sich manifestierenden Absicht dahinter. Dem offenbar Gewordenen und dem noch zu Offenbarenbarenden liegt ein Kreislauf von Lebenskräften zugrunde, der im Weiblichen beginnt und dort verankert bleibt. Etwas anders spricht auch Freud von der Energie, die uns stetig zurück in den Schoß der Mutter Natur zieht.

    Die Zeit um den Vollmond herum eignet sich besonders, sich den lunaren Kräften zu öffnen. Sonne und Mond im Herzen zugleich zu fühlen, ist eine schöne Übung. Das Vollmondlicht über das linke Auge aufzunehmen, beiwirkt Ähnliches, als durch das linke Nasenloch zu atmen. Mond- und Sonnenatem wechseln, jeder kann selbst beobachten, in welchen Situationen hauptsächlich links (Mond) oder rechts (Sonne) "geatmet" wird. Es könnte auch mit Magnetismus (Mond, Wasser), Elektrizität (Sonne, Feuer) und Elektromagnetismus (Sonne und Mond. negativ geladene Elektronen und magnetische Anziehungskraft) verbinden sich zum "Kraftstrom" indem beide Kraftquellen über den "Nullleiter" geerdet werden.

    Das Gewebe des Lebens, der Schoß der Welt, ist eine weibliche Kraft. In der Ablehnung des "magnetisch Weiblichen" wenden wir uns von der Gesamtheit, der möglichen Vollständigkeit in der Einheit mit dem Leben, ab. Das elektrisch Männliche und das magnetisch Weibliche müssen gleichzeitig wirksam sein. Feuer und Wasser sind zunächst Gegensätze, bis die Luft zum Mittler wird, die das osmotische Gleichgewicht wiederherstellt und Wärme wirksam werden kann. Die Allgegenwärtigkeit von Wärme im Element Erde könnte als "osmotischer Lösungsausgleich" betrachtet werden. Himmel und Erde sind im Herzen verbunden.

    Die Konzentration auf das Alta-Major-Chakra hilft, das innere Auge dafür zu öffnen. Es befindet sich im Nacken und wird fühlbar, wenn jemand seinen Atem dorthin "pustet". Ebenso wie manche Mütter auf die Wunden ihrer Kinder mit dieser Form von Energieübertragung regieren. Der Wind, das himmlische Kind, ist ebenso ein Mittler wie die Bäume, der Mond, die Natur oder die magnetische Kraft der Weiblichkeit.

    Auch die Vorstellung, weißes Licht mit dem Atem dorthin zu lenken, kann die intuitive Verbindung zum Gewebe des Lebens, der Erde und allem, was uns umgibt, vertiefen. Ausdehnung und Anziehung in der Waage zu halten, bedeutet Leichtigkeit und Schwerelosigkeit. Die Schwere loszuwerden, führt zu Leichtigkeit. Leichtigkeit bedeutet auch die Abwesenheit von Angst in diesem Moment. Was daneben wohl ein Wunder wäre....



    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 367 / 368

  15. #40

    AW: Die Christus-Matrix

    "Das Alta-Major-Chakra ist der weibliche Zugang zum Dritten Auge. Es gehört zum Shakti-Kreislauf und wird in seiner Beziehung zum Schoß und zum Herzen in dem Buch "The Shakti Circuit" erörtert.

    Das achte Chakra ist unsere Verbindung zu den Gitternetzen der Erde und der weiblichen Energie, die das Gewebe des Lebens ausmacht. Es befindet sich direkt unter den Füßen im Boden und steht in direkter Resonanz mit der lebendigen Intelligenz und den Regungen Gaias, aber auch zu den Mustern der Ley-Linien auf der Erde. Das achte Chakra verbindet uns auch mit unseren eigenen Wurzeln und Ursprüngen. Es fördert unseren Zugang zu tief vergrabenen karmischen Mustern und zu unserem genetischen Bauplan, den wir von unseren Eltern und deren Vorfahren geerbt haben.

    Dieses Chakra steht auch in Verbindung zum Kronenchakra und den Christus-Gitternetzen rund um die Erde, es verbindet über unser Wurzelchakra und den Körper Himmel und Erde, es erdet hohe Schwingungen und bringt sie in das Gewebe des Lebens ein. Das im Schoß der Erde geborgene Gewebe des Lichts und des Lebens, die Bäume, die Natur und der Mond - all das ist auch in den Ley-Linien abgebildet, die sich wie ein Netz um die Erde spannen und alles verbinden. Wer mit dem Gewebe des Lichts umzugehen weiß, steht auch mit den Energien der Erde in bewusster Verbindung und so bekommt er Zugang zu vielen Dimensionen jenseits der Erde.

    Das Gewebe des Lebens verknüpft alle Dimensionen und ist auf der Erde im Schoß der Welt verankert. Diese Verbundenheit ist weiblicher Natur. Von diesem Gewebe, diesem Schoß, sind im Laufe der Geschichte und bis heute die entscheidenden Schritte in der spirituellen Evolution ausgegangen. Das Gewebe ist nicht hierarchisch und schon gar nicht patriarchalisch aufgebaut. Sein Wesen ist das Zusammenwirken. Es verbindet uns mit der Erde und darüber hinaus liegenden Dimensionen." (1)

    Als ich die Tage von dem seit 5 - 7 Jahren zu beobachtenden Stopp der Wale in New York las, bemerkte ich, dass auch die Wale an dieses "achte Chakra" erinnern. Es ist zu "verorten", hören wir uns Walgesänge an, sehen sie im Geist, oder, wie hier: Sie schwimmen mal am Sitz der Vereinten Nationen vorbei und erinnern daran, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als die Schulweisheit uns zugesteht.

    Als Mittler zwischen Himmel und Erde verbinden wir vormals getrennte Energiesysteme und fungieren als Vermittler zwischen den Naturreichen. Durch die Schulung der Wahrnehmung der Energiekörper und ihrer energetischen "Versorgungsstrukturen" gewinnen wir Steuerungsfähigkeit und Auswahlmöglichkeiten, die in einer Energieform allein nicht enthalten sind.

    Es ist vergleichbar mit "der dritten Phase", die aus 220 Volt dann dreipoligen Kraftstrom mit 380 Volt macht. Es könnte auch die Transformation der vorher in Lethargie gebundenen "Kristallisationen" genannt werden, die im Tensegrity-Buch als "Alltagsenergie" und als "Zweite Aufmerksamkeit" getrennt wahrgenommen und bewusst gewählt und genutzt werden.

    Die Wale sind wie Tore zu anderen-dimensionen. Sie orientieren sich doch wahrscheinlich an diesen magnetischen Linien und möglicherweise ist ihr Stopp in Nex York mehr als bloßer Zufall. Vielleicht verbindet uns die Begegnung mit den in der Natur wirksamen Kräften ebenso mit der Quelle im Schoß der Welt, wie uns spirituelle Gedanken mit der himmlischen Quelle verbinden.

    Irgendwo dazwischen liegt ein Wolkenkuckucksheim, nur halt zur Zeit vor irgendwelchen komischen Vögeln besetzt, die unseren Gedanken- und Gefühlswelten entspringen. Den Strom des "Entspringens" von Gedanken zu stopen, gelingt in der Verbindung zu den Kräften, die in der Natur, der Sonne, dem Mond, den Tieren und uns Menschen wirksam ist.

    Im Ego-Verstandes-Modus ist all dies zwar "da", doch wird nicht wahrgenommen. Ab 50,0000000001 % natürlicher Gedanken beginnt die Bilanzwaage persönlicher Transformation in Richtung Gesundheit, da Ganzheit, auszuschlagen. Wir müssten vielleicht physisch gar nicht so viel austeilen, würden wir spirituell im Wolkenkuckucksheim eine "Schnittstelle" finden und damit eine Akkomodationsebene betreten, die die bisherige Assimilation transzendiert.

    Die Umwandlung der komischen Vögel in unserem Gedankenheim kann nicht assimiliert werden. Das führt zu den "Inseln im Unbewussten", die, sobald sie angesprochen werden, zu in anderen Ordnerdimensionen so genannten "Übersprungshandlungen" führen, doch unverständliche Hilferufe transprotieren. Diese "negativen Zuwendungsspielchen" sind es, die solange unverständlich bleiben, bis der Ruf nach Liebe dahinter gesehen wird. Jemand, der schon zu "energielos" ist, noch liebevoll sein zu können, bittet um eine Art "Vorschuss" an Liebe.

    Ein Beispiel fällt mir dazu ein. In einer Doku über Bob Marley wurde Rita Marley, seine Ehefrau, gefragt, wie sie es denn geschafft habe, mit den ständigen Abenteuern ihres Mannes "klarzukommen". Ihre Antwort finde ich bemerkenswert:

    "Ich habe die Rolle akzeptiert, für Bob sowas wie sein Schutzengel zu sein."

    Eine "Tante" sagte es offener: "Ihr westlichen Männer schafft es gerade einmal, EINE Frau glcklich zu machen. Bob jedoch hat alle glücklich gemacht".

    Es hat mit dem Schoß der Welt zu tun. Mit der Schoßenergie und der Verbindung zum Geist. Ohne diese wurden niemals entscheidende Schritte in der Evolution gemacht, das denke ich, kann unterschrieben werden. Ohne die Anbindung an das Intelligenzfeld der Erde bin ich so blöd wie Bohnenstroh. In der Anbindung an diese Erdintelligenz lassen wir zu, uns vom Strom der Lebensenergie in ein Wolkenkuckucksheim tragen zu lassen, in dem komische Vögel allenfalls noch in Legenden einer überwundenen Zeit eine Rolle spielen werden.

    Doch durch unsere Weigerung, uns diesem Strömen des sich wandelnden Zeitgeistes in Richtung seines Selbstes anzuschließen, bauen wir eine Mauer um die angedachten Entwicklungen, doch mit der Staumauer wächst auch der Wasserdruck, der auf unseren Sperranlagen gegen Veränderungen lastet.

    Der wachsende Druck ist als Folge unserer Weigerung anzusehen, notwendige Veränderungen auch unzusetzen. Egal, auf welcher Ebene...

    In diesem Transformationsprozess jedoch auf die weiblichen Energieformen zu verzichten, indem ein patriarchalissches Denksystem weiterhin wirksam bleibt, ist nicht wirklich zielführend, glaube ich zumindest, mir als vorläufige Arbeitshypothese erarbeitet zu haben. Daher drehen wir uns in einem historisch nicht geschlossenen Kreis und wissen nicht, wer die Vögel sind, die sich darin zeigen. Aber eines ist klar: Gott hat den Schwachsinn nicht gemacht. Logisch wäre es dann, anzunehmen, wir wären "DAS" mit dem "Gewese" gewesen.

    Im Gewebe des Lebens "anzukommen" macht die Gier unnötig und ist eine Form der "kulturellen Demanifestation" von Ersatzbefriedigungen, die der unauffüllbaren Leere im Innen entgegenwirkt. Dann wird der Begriff mit Tiefe gefüllt, denn von der spirituellen Fülle aus wird das physische Mangeldenken überwunden.

    Nur im Mangeldenken scheint ein Nutzen von Kampf konstruierbar. Um den Nutzen von Angriff plausibel zu machen, wurde einst die Angst in das Gitternetz einbegracht. Vielleicht war das der eigentliche "Sündenfall", da die Angst Evolution, Entwicklung, Transformation, Transzendens und Transmutation behindert und somit die freien Entscheidungshorizonte einschränkt, die für ein Verlassen der Ego-Matrix benötigt werden.

    Daraus jedoch einen strafenden und ungeduldigen Gott abzuleiten, ist Produkt der Angstmatrix und eine von uns geschaffene Illusion vom einem "Gegenteil". Es gibt kein GEGENTEIL, das wirklich wäre. Damit gibt es eigentlich kein Problem, denn es gibt keinen Willen außer Gottes Willen. Ist doch an sich völlig logisch, wobei nach diesem Punkt im Prinzip jede Angst unmöglich wird.

    Gott ist ja nur Liebe und daher können wir gar nichts anderes sein. Alles andere mönnen wir getrost vergessen, Menschengeplärre über die Ewigkeit, die zu lange vergessen blieb, um noch gefühlt zu werden. Außer im Gesang der Wale, da wird uns unsere "Mehrdimensionalität" irgendwie greifbarer. Warum? Damit wir die Ewigkeit FÜHLEN lernen können? Die Zeit dient nur der Erinnerung an die Ewigkeit, so wie sie war, bevor einem Irrtum Wirkung verliehen wurde. Das Gegenteil dessen ist uns jedoch auch gegeben. Beweisen wir uns ja gerade eindeutig selbst:

    Wir können ALLES, außer zu sein, was wir schon immer sind. Damit wir das nicht bemerken, verstricken wir uns in die zehntausend "Dinge" diesser Welt, in denen immer nur eines gesucht wird: Das, was schon in uns ist. Dort zu suchen, wo es also gar nicht ist, ist echt langsam "enervierend", würde ich einem Irrtum Bedeutung verleihen wollen.

    SOOO ist es nur die Gewissheit, dass kein Irrtum alle Zeiten überdauern kann. Es gibt je letztlich keinen anderen Willen, denn selbst das Ego will ja nicht wirklich, was es zu wollen scheint. Diesen blöden Irrtum zuzugeben, der zugegebener Weise schon ganz schön alt sein muss, kann doch nicht so schwer sein...



    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 367 / 368

  16. #41

    AW: Die Christus-Matrix

    Raum und die dreifachen Göttinnen

    In dem "Hexenbuch" fand ich einige Aspekte, die in der Christus-Matrix in meinen Augen leichter aufzulösen wären, doch zuvor müssen wir die unbewussten und verdrängten "Inseln" im Meer des Unbewussten aufsuchen und in unsere Lernentwicklung integrieren lernen. Wenn der ganze Schwachsinn über Jahrtausende am Ende zu "einem guten Ende" mit einem lehrreichen Nutzen findet, könnte sich der Schmerz im Licht der dadurch erweiterten Erkenntnishorizonte auflösen.

    Die fünf patriarchalischen Bruderreligionen beanspruchen eine Seite einer verbundenen Medaille und sind in ihren Gesamtheit nur als "halbe Sache" zu betrachten. Eine halbe Sache, die m Verlauf ihrer einseitigen Entwicklung zu unglaublichen Verwirrungen und Verirrungen führte und die insgesamt den Ausdruck Todesreligionen eindeutig verdienen. Nicht das Leben wird angebetet, verehrt und geachtet, jedes dieser männlich dominanten Denkssyteme "beruft" sich auf die Wirkungen des Lebens auf "eine Zeit nach" dem "endlich erlösenden" Tod. Alle wenden sich vom Leben im Jetzt ab und siedeln die Motivation für ethisches Handeln darin an, das Leben nach dem Tod zu "verbessern". Der Tod ist die einzige Möglichkeit, dem Leben zu "entgehen" - selbst im Buddhismus wird nur auf "das Verlassen des Rades des Schicksals" (Befreiung aus Ursachen und Wirkungen) hingearbeitet - dem Ausstieg aus dem "Hamsterrad" des Lebens....

    Im Durchschreiten der Angst vor dem "am Ende immer tödlichen Leben" liegt die Möglichkeit zur Annahme dessen, was JETZT ist. Die halben energetischen Sachen, die wir so "machen'", sind keine schöpferische Verwendung unseres Geistes, und der Frust und Hass sind nur Spiegelbilder dieser Halbheiten.

    Wo nun erneut "geweihte Nächte" bevorstehen, wäre wichtig, zu verstehen, was damals - wie und warum - "getan" wurde. Eine geweihte Nacht setzt eine "Weihe" voraus, doch was umfasst eine ganze Nacht (in allen folgenden Jahren) und verleiht dieser somit eine vor-bestimmte Bedeutung? Im Kapitel "Den Raum bewahren" wird ebenso deutlicher, was gleichsam im "Hexenbuch'" erklärt wird: Die dreifache Göttin...

    "Maria hat buchstäblich die vielen Zusammenkünfte der Jünger und Anhänger Jeschuas überwölbt wie ein Regenschirm. Schwarzes Licht erzeugt einen Raum, in den jeder einschmelzen kann, und Jeschua konnte in diesen Raum, den Schoß, sein Licht und seine Worte eindringen lassen. [...] Die Mutter hält den Raum dich offen, in den du dich weiten kannst, wenn du weich genug wirst, wenn du deine Grenzen fließend werden lässt, sodass die Weitung in die Umarmung des Raumes möglich wird. Es ist, als lägest du auf einem wogenden Lager leise tönender Glocken, in schimmernden Schwingungen treibend. Du folgst diesen Schwingungen ins Herz jeder Zelle, du löst dich in den sanften, leeren Raum im Herzen jeder Zelle hinein auf. In dieser tiefen Ruhe leitet das schwarze Licht den Geist in die Materie. Es ist ein mildes und doch machtvolles Licht, das in die Materie eindringt und sie selbst unter extremsten Bedingungen verwandeln kann.

    Schwarzes Licht unterhält im Herzen des Unbewussten eine LADUNG oder Spannung, die so tief ins Urhirn eingewurzelt ist, dass man viele Leben damit ringen kann. Diese Ladung ist die Leugnung der Liebe, die erforderlich war, um den Geist in die Materie einzubringen. Um die Materie ganz zu vergeistigen, müssen wir in die Tiefe des Unbewussten und dieser LADUNG gehen und sie von inner her entfalten. Man begibt sich in die Illusion und durchschaut sie und so kann das Unbewusste Bewusstsein werden." (1)

    Daher musste ich das "Imprägnieren" mit einer Ladung in all den anderen Ordnern versuchen zu verdeutlichen, die grundlegendste LADUNG des Raumes für eine geweihte Nacht verständlich zu machen. Buchstäblich wurde ein Raum geschaffen - aber keiner spricht "buchstäblich" ein einziges Wort. Wir sind sprachlos und stumm wie die Fische, die wir noch nicht verdauen konnten...

    Es sind die Buchstaben der Worte, die eine "Imprägnierung" ausmachen. Im Anfang war das Wort des Geistes und das Wort war: "Es werde ..."

    Um gehört zu werden, benötigte das Wort Jeschuas einen Raum, in dem es sich geschützt und unverfälscht ausbreiten und die Schwingung gehalten werden konnte. Die "Zwölfchen" von pjesma haben mich erinnert, dass völlig vergessen wurde, was den Schoß der Welt ausmacht und den "Regenschirm" der Schöpfung aufspannt:

    "Der Schoß der Welt

    Mutter Maria war vor zweitausend Jahren die höchste Eingeweihte, die weiseste aller Frauen, die verkörperte Isis. Zusammen mit Maria Magdalena und Maria Salome wies sie eine Gruppe von zwölf Frauen in die weiblichen Mysterien der Geburt und des Mitschöpfens ein. Zu dieser Gruppe gehörten Martha, Maria von Bethanien, Veronika (die Jeschua das Gesicht abwischte, als er mit dem Kreuz hinstürzte), Anna (Marias Mutter), Elisabeth (die Mutter Johannes des Täufers), Neshi, Marianne (die Schwester des Jüngers Phillip), Maria und Johanna. Sie standen Jeschuas Zwölfen als die Macht hinter dem Thron gegenüber. Isis bedeutet sogar "Thron".

    Maria war die Anführerin und Lehrerin, die Mutter aller. Sie vermochte als Einzige den ganzen Weg Jeschuas zu gehen, als er das Kreuz trug, kein Mann war dazu in der Lage. Nur sie vermochte den ganzen Weg durchzustehen, da sie gleichzeitig die Christus-Matrix auf die Erde brachte. Bei Jeschuas Kreuzigung ging die Führungsverantwortung für den nächsten Schritt der Verbreitung der Christuslehren an die Dreifache Göttin über, an Mutter Maria, Maria Salome und Maria Magdalena. Dieser nächste Schritt wird der Schoß der Welt genannt." (2)

    Das, was noch heute eine "Heilge Nacht" ermöglicht, ist ein Raum für einen Traum. Dem Traum, zwei Zwölfchen könnten in Raum und Zeit ein Wort sprechen lernen, das die marmornen Mauern durchdringt, die die "LADUNG" mit Vergangenheit uns bringt. Die abgetrennten Inseln, die doch zur Quelle der Ganzheit führen, sind die Halbheiten dieser Welt. Doch die Ladungen mit den Schrecken der Vergangenheit können durch die Wiedergeburt des Lichtes "eingebunden" werden. Immerhin war es die "dunkelste Zeit" in der das Licht sich zeigte und immer wieder zeigt...

    Warum also noch heute manche Nächte eine bestimmte "Ladung" aufweisen, wurde im Schoß der Welt verankert und wird dort "gehalten".

    Von dieser Mutterreligion der Lebensverehrung gingen wir zu "fünf Väterreligionen" über. Doch wir verloren damit den Zugang zum Gewebe des Lebens, der Fähigkeit, sich in diesen Schoß der Welt "einfließen" zu lassen. Zwei Gruppen von "Zwölfchen" sind immerhin etwas völlig anderes als das, was uns bisher "gesagt" wurde...

    Wenn wir etwas daraus gelernt haben werden, kann es neu betrachtet werden...

    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 101
    (2) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 102

  17. #42

    AW: Die Christus-Matrix

    Warum sich Lutheraner und Katholiken dreißig Jahre die Köpfe eingeschlagen haben, wurde mir heute etwas klarer.

    "Hebamme für das Gewebe des Lebens"

    Was über die Rolle von Lilith in unserer Geschichte zu sagen wäre, bindet an die "lutheranischen Schulweisheiten" des Ordners über "Permation" an und soll die Halbwahrheiten kausal deutlicher herausschälen:

    "Liliths Name ist von dem mesopotamischen Wort Lil abgeleitet, das den heiligen Lebensatem bezeichnet, den Geist." (1)

    Bevor Lilith in der Genesis zur "schlechten Frau" Adams wurde, war ihr Name Ischtar, was auch mit "Stern" und sogar "Weihnachten" assoziiert werden könnte.

    Was über die Permation im Zusammenhang mit den Halbheiten der Kirchendoktrin zu sagen wäre:

    "Ischtar verbindet die Intelligenz und Schöpferkraft der Sexualität - dem Strom der Lebenskraft oder Shakti - mit der Liebe. Wenn eine Frau diese Instinktnatur mit dem Bewusstsein des Göttlichen in sich vereinigen kann, sucht sich die Schöpferkraft Gottes durch sie ihren Ausdruck und entfaltet sich in ihren Beziehungen zu anderen und der Natur.

    Das lebt in ihr als Einstimmung auf die Rhythmen und Zyklen der Natur und durch das Gebären. Sie ist einfach sie selbst, und darin verbindet sich ihre Instinktnatur und die Strömungen der Schöpfung und der Erde mit der KRaft des Bewusstseins zu einem für sie alltäglichen Transformationsgeschehen. (Im Sinne wahrer Permation, Anm, wsib)

    Der Kult der Ischtar war von so großem Einfluss, dass man sie in der jüdischen Tradition dämonisierte, um zu verhindern, dass die Menschen verleitet wurden, vom "wahren Glauben" abzufallen. In viel später als der Gnosis verfassten Mythen wurde sie Lilith, die "schlechte" erste Frau Adams, die zusammen mit ihm aus demselben Lehm erschaffen wurde, sich jedoch weigerte, ihm im sexuellen oder spirituellen Sinne Untertan zu sein.

    In einer patriarchalischen Gesellschaft war kaum etwas anderes möglich, als diese beängstigende und nicht beherschbare Kraft zu verteufeln, und so stand ihr Name schließlich für alles Dämonische und Finstere: für das, was Männer fürchten, weil sie es aus ihren hehren geistigen Höhen zurück ins diesseitige menschliche Leben mit seinen Sorgen und Nöten führt, zurück in die Materie (vgl. MATER für MUTTER). Deshalb ist Ischtar für unser Zeitalter so wichtig. Sie steht für nicht weniger als Gleichheit und Harmonie, und dafür muss sie fest und sicher n ihrer weiblichen Kraft werwurzelt sein. (1)

    Eigentlich müssten die Thesen von Luther als "Fake-News" betrachtet werden. Fake-News für das herrschende Patriarchat von Männern in roten Schuhen, die krank davon werden, ihre Männlichkeit nicht ausleben zu dürfen. Warum? Sie könnten ISCHTAR kennenlernen - die URKRAFT und die LEBENDIGKEIT.

    Jetzt weiß ich aber, warum ich mich früher aufgeregt habe...

    Es kann nicht die ganze Wahrheit sein, die uns "gesagt" wurde. Daher sind ALLE Urteile einfach Schwachsinn, echt.

    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 72

  18. #43

    AW: Die Christus-Matrix

    In den apokryphen Evangelien wurde der löwe als Symbol angesprochen. Dazu passt die folgende Aussage über Lilith / Ischtar und Salome im verkörperter Form:

    "Mit Ischtar war stets der Löwe als solares männliches Symbol verbunden. Einerseits war er ihr Trägertier und andererseits sorgte Ischtar dafür, dass er "auf dem Boden" blieb. Wir haben hier also eine Gleichwertigkeit des Männlichen und Weiblichen:

    Das männliche Prinzip teilt sich der Außenwelt mit und gibt die Richtung vor, während ein starkes weibliches Prinzip die Kräfte lenkt und so verhindert, dass sie sich verselbstständigen und ein Ungleichgewicht erzeugen. Salome weiß die instinkthaften Urkräfte anzuwenden, mit denen die männlichen Kräfte der ordnenden, distanzierten Vernunft gebändigt werden können. So kommt es zu einem dynamischen Gleichgewicht zwischen den KRäften des Männlichen und des Weiblichen, und nur so entsteht die zur Schaffung einer neuen Welt erforderliche Kraft. (11)

    (11) Deshalb sprach Jeschua ganz gezielt mit Salome über das Einswerden von Mann und Frau, denn das ist der Schlüssel (den die Gesetzeslehrer verbargen, Anm. wsib)." (1)

    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 70

  19. #44

    AW: Die Christus-Matrix

    In der Ergänzung des Sternzeichens Wassermann findet sich ebenso der Löwe als solares Symbol. Wasser und Feuer sind ein wenig wie Hunde und Katzen, sie benötigen einen Vermittler, ein Medium, das beide Interessen vertritt.

    Im Waldschlößchen lebte ich mit zwei Katzen und einem Hund. Bei der "Raubtierfütterung" mussten gewisse Abläufe verankert werden, besonders weil der Kater ein spezielles Futter benötigte und nichts anderes "bekommen" sollte.

    War jedoch der Hund zu früh mit dem Fressen fertig, bestand die Gefahr, dass er den beiden Katzen das Futter wegfraß, wobei nicht immer klar war, dass sich die Katzen dieses kampflos nehmen ließen. War der Kater jedoch zu früh mit dem Fressen fertig, schlich er sich zum Hundenapf und belagerte den Hund.

    Chefin im Ring war eindeutig Scusie, die Katze. Todesmutig ging sie zum Hundenapf und ließ sich auch durch das extremste Zähnefletschen nicht davon abhalten. Wie durch ein Wunder kam es nicht zu schlimmeren Missverständnissen, bis sich ein fragiles Gleichgewicht eingespiet hatte. Am Ende war es so, dass sowohl Hund als auch die Katzen eine ganz kleine Portion im Napf ließen und dann (meistens) warteten, bis die anderen mit Futtern fertig waren.


    Eigentlich lernten sie, Frieden durch das Teilen zu finden. Allerdings durfte ich mich nicht einmischen und musste eine unabhängige Instanz bilden, die nur in besonderen Fällen Partei ergreifen durfte. Eigentlich klappte das friedliche Füttern am besten, je sicherer ich im Geist war, dass es reibungslos ablaufen wird.

    Zwischen dem Unabhängigkeitsstreben der Katzen und der hierarchischen Auffassung des Hundes gab es keinen "Standpunkt", der in jeder Situation richtig war.

    Im Gegenteil, es gab keine Situation, in der ein Standpunkt "anwendbar" gewesen wäre. Offen musste ich beobachten - was jetzt geschieht - und auf jede Situation in ihrem Kontext reagieren lernen.

    Selbiges vermittelt die Christus-Matrix. Wir lernen, in jeder Situation die Energie zu sein, die in diesem Moment benötigt wird. Dazu sind die jeweiligen Energien kennen zu lernen.

    Dazu gehört jedoch auch, die eigenen Schattenaspekte zu erkunden und zu integrieren. Zuweilen war Nachsicht angebracht, wo am nächsten Tag aus einem anderen Grunde Strenge gefordert war. So gab es niemals eine feststehende Wahrheit im Umgang mit Rautieren bei ihrer fütterung, es gab immer nur eine Situation, auf die in diesem Moment reagiert werden musste.

    Je starrer und dogmatitische meine Haltung was, umso größer wurden die "Spannungen" zwischen den Raubtieren. Wobei mir gerade auffällt: DOG-matisch bedeutet wohl, auf den Hund gekommen zu sein.

    Ein Freund ist auf einen Hund gekommen, dem er von Anfang an eine bestimmte Funktion erteilt hatte. Nun beginnt er, selbiges festzustellen:

    Tiere besitzen ein gutes Gespür für die Funktionen, die eine "hündische" Beziehung einfordert. Sein Motiv ist jedoch kein durchweg auf den Hund bezogenes, er hat Angst vor etwas anderem. Dazu kommt, dass seine Tochter das Motiv dahinter kennt und sowohl Motiv des Vaters, als auch den Hund ablehnt.

    So wurde sich ein Hund "angeschafft", die Angst zu mindern und nun entwickeln beide Angst vor dem Hund.

    Denn eigentlich dient der Hund der Abgrenzung gegenüber dem Sohn aus einer früherer Beziehung. Da mit dem Ende dieser Beziehung auch der Sohn abgelehnt wurde, gab es damals die gleichen Probleme, wie bei meiner "Raubtierfütterung":

    Es darf niemals eine Ungleichbehandlung und eine Bevorzugung erkennbar werden. Doch mein Kumpel vergöttert seine Tochter und verteufelt seinen Sohn.

    Da der Sohn "übergriffig" gegenüber einem Nachbarn und Freund des Vaters wurde, wird nun ein Hund als Waffe und Grenzzaun gebraucht. Da ich den Freund des Vaters auch kenne, weiß ich, wie der Freund der Familie über den Sohn urteilt. Aus diesem Urteil kam der Sohn niemals raus, weil sich der Vater, der seinen Sohn verteufelt, hinter dem Urteil des Freundes versteckt.

    So beginnt der Hund damit, die Rolle des Familienoberhauptes einzunehmen, was bei einem Rottweiler leicht zu Problemen führt. Doch ein Hund riecht die Angst und beide bekommen nun Angst vor dem Hund. Diese Macht der Angst beginnt Frodo, so heißt der Hund, nun auszunutzen.

    Man glaubt gar nicht, wie mächtig die Angst werden kann. Die Tochter fasst den Hund schon nicht mehr an, der Freund sucht einen Hundetrainer...

    Die Angst hat die Herrschaft übernommen...

    Es war keine liebevolle Absicht, die gehegt wurde und dies wurde zum Fluch der ungerechten Tat. Der arme Hund wird wieder einmal von Menschen enttäuscht. Frodo war völlig offen und neugierig angekommen, freute sich mit Bocksprüngen wie ein Schneekönig - und wurde funktionalisiert als Abwehrwaffe.

    Jetzt verhält er sich entsprechend. Was übrigens mit dem Sohn ähnlich war: Er wird abgelehnt, daher machte er "Probleme"...

    Der Freund und Richter des Hauses urteilte aus Angst und diese Angst verbreitet sich nun. Beim Vater hatte der Sohn niemals ein Chance, denn wer seinen Sohn ablehnt, lehnt sich selbst ab. Zumeist, weil die eigene Sohn-Vater Beziehung unaufgearbeitet im Hinterkopf auf Projektionsflächen wartet.

    Ob DOG-matisch mit dem inneren Schweinehund zu tun hat?

    Eigentlich ist kein spezielller Standpunkt geeignet, nicht DOG-matisch zu sein. Fließend wie Wasser und doch frei wie die Sonnenstrahlen sollten wir uns durchs Leben bewegen.

    Dieses geometrische Muster durch zwölf Eigenschaftsfelder in Licht- und Schattenaspekte durchläuft die Christus-Matrix anhand der Persönlichkeiten, die diese Eigenschaften am besten verdeutlichen können. Jede Eigenschaft besitzt wiederum drei Aspekte: Positiv, negativ und neutral.

    Hier wäre es negativ, würde ich neutral oder positiv auf eine sich anbahnende Komplikation reagieren.

    Was andere-dimension in einem anderen Ordner anspricht und bei den Grünen kritisiert, ist diese durchgängige Gutmenschentum, das nicht mehr situativ reagiert und daher DOG-matisch wird. Dann regnet es oft Hunde und Katzen...

  20. #45

    AW: Die Christus-Matrix

    Zu dem Löwen mit den zwölf Sternen aus dem Ordner "Katzen im Weltall" wäre noch zu sagen, dass dieser Löwe Stroh fressen wird. Er wurde durch die Kraft des Geistes überwunden und steht für die Überwindung der tierischen Aspekte, die in der Christus-Matrix als Schattenaspekte integriert und nicht abgelehnt und projiziert werden. In der Annahme unserer Schattenseiten erkennen wir auch die Möglichkeit, eine andere Wahl zu treffen.


    "Jeschua musste seine Jünger um sich haben, denn sie bildeten den körper Christi, ein geeintes Bewusstsein. Ohne ihn waren sie nichts, ohne sie war er nichts. Alle Glieder der Kette waren wechselseitig voneinander abhängig, jedes benötigte die anderen, um ganz zu sein und das Christus-Bewusstsein auf der Erde zu verankern. Der Körper Christi ist ein holografisches Bewusstsein, in dem alle Identitäten und Namen fließend und austauschbar sind, etwa so, als würde man durch viele Augen sehen können - jetzt als Johannes der Täufer mit Augen unerbittlicher Barmherzigkeit, des Feuers und der Kraft, im nächsten Augenblick als Magdalena mit den Augen der heiligen Liebe und gleich darauf mit Jeschuas Augen. Aber man könnte auch als Lucifers Schatten mit den Augen des Stolzes oder als Marthas Schatten mit den Augen der Unwürdigkeit sehen.

    Alle dreizehn Meister-Qualitäten bilden zusammen mit ihren dreizehn menschlichen Trägern, den Aposteln, die sechsundzwanzig Aspekte des Christus-Bewusstseins. Die Schattenaspekte erhöhen diese Zahl um weitere zwölf, sodass es schließlich achtunddreißig Aspekte sind, mit denen wir umzugehen haben - beinahe wie in einem Tarot des Christus-Bewusstseins. Wer sie alle hier und jetzt in seinem Erdenleben verkörpern und in Einklang bringen kann, ist in eine heilige Beziehung zu allen Aspekten seiner selbst eingetreten." (1)

    So sehe ich im Löwen Christus und in der Jungfrau mit Sonne auf der Schulter seine Gefährtin. Die Geburt eines neuen Zeitalters scheint näher zu rücken...

    "Der Christus Jeschua vermochte alle zwölf Qualitäten der Apostel in sich zu vereinigen und erschuf die dreizehnte - sich selbst." (2)

    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 18 / 19
    (2) ebd. Seite 19

  21. #46

    AW: Die Christus-Matrix

    Heilige Gesetze und der Plan der Schöpfung

    Im Kurs-Ordner ging es heute um die Unmöglichkeit des Erfolges menschlicher Planungssysteme. "Viel Köpf - viel Sinn", doch leider auch viel Unsinn.

    Worauf sich die Idee des Christentums - über Moses als Befreier aus der Sklaverei - stützt, ist wesentlich älter, als uns gesagt wird. Angesichts obiger Konstellation könnte die Hinterlegung gewisser gleichartiger Ziele in allen Religionssystemen deutlicher werden. Natürlich sind diese Gedanken veränderliche Stufen einer Lernentwicklung, die in meinen Augen noch lange nicht abgeschlossen ist, sondern sich selbstentfaltend wie eine Buchrolle entrollt.

    Selbst eine Buchrolle folgt nämlich dabei dem Goldenen Schnitt, welcher in allem hinterlegt ist, was ist.

    Was wurde all-so im All hinterlegt, was am 23.09.3027 sichtbar werden könnte?

    Moses könnte einige Antworten geben, daher der Schwenk auf die Gesetze Gottes, die ebenso im kurs angewendet werden:


    "Moses ist die Wurzel des heiligen Gesetzes, der Hüter der zeitlosen Abmachung zwischen Gott und den Menschen, dass wir >IHM zum Bilde< gemacht sind. Dieser Bund entspringt einer sehr alten Tradition der Gottmenschen aus ägyptischer und vorägyptischer Zeit und bis hin zu Moses.

    Das heilige Gesetz ist der göttliche Plan. Alles in der Schöpfung und alle Evolution vollzieht sich nach einem Plan, und zu diesem Plan gehören Schritte und Transformationen. Es ist eine Art Blaupause dessen, was der Mensch, die Erde und das Universum in ihrer Ganzheit und Vollständigkeit sein sollen. Der göttliche Plan sieht für alle Freiheit vor, und in dieser Freiheit erkennen wir uns als Ebenbilder Gottes.

    Das Gesetz hat seine eigene Intelligenz, seinen eigenen Richtungssinn und seine eigene Vorgehensweise. Wir brauchen ihm nur zu folgen, ohne uns einzumischen. Wenn wir uns dem Plan überlassen, kann alles unbeschwert seinen natürlichen Verlauf nehmen und den größten Nutzen stiften. Wenn wir uns einmischen, halten wir nur unsere eingene Entwicklung zum Höchsten des in uns Angelegten auf.

    Nach diesem zeitlosen Gesetz entfaltet sich das Universum unaufhörlich wie die Seele, es dehnt sich endlos aus. Dieses Gesetz, diese Intelligenz, generiert sich selbst in dem Sinne, dass sie sich unaufhörlich neu erschafft. Das Gesetz ist nichts ein für alle Mal Festgeschriebenes, sondern tritt von Augenblick zu Augenblick spontan immer mehr hervor. Alles ist göttlicher Plan, auch wenn wir denken oder fühlen mögen, es sei unsere Wahl. Dieser Plan ist das Muster der Schöpfung.

    Wenn wir ganz im heiligen Gesetz leben, haben wir das Höchste in uns verwirkicht und leben in unserer Wahrheit, unserem wahren Körper. Unser wahrer Körper ist wie ein Gewand aus Licht, der ewige Lichtkörper, der niemals stirbt, der über alle Zeiten und Räume hinweg besteht, der uns ermöglicht, das Wunderbare und unsere ganze Fülle zu leben."


    Es ist nicht wirklich abwegig, anzunehmen, Moses hätte in Ägypten eine Einweihung erhalten, also eine umfassende Ausbildung in der zeitlosen Weisheitslehre erhalten. Wie im Ordner über die "Einweihung" nachzulesen wäre, hatten Moses und sein Bruder die angestellten Kaufmagier des Pharao mühelos überwunden.

    So könnte sich die Aussage des höchsten Nutzens eröffnen, der in jeder Situation neu bewertet werden muss und wird. Die Schöpfung stellt die Gesetze und Wirkkräfte zur Anwendung bereit, doch im Fall des Falles des Pharao sah das Universum einen höheren Entwicklungsnutzen in der Freiheit des versklavten Volkes.

    Schön finde ich die Formulierung einer eigenständigen schöpferischen Intelligenz, die die Selbsterklärung der Schöpfungsgesetze von selbst erklärt.

    Es wird als ein Licht-Code beschrieben, der über die lineare Zeitvorstellung hinausreicht und als das situative Umsetzungs- und Berichtigungssystem unseres Freundes verstanden werden könnte.

    "Der Lichtkörper geht über unseren Körper-Geist hinaus und inkarniert unsere Seele von Leben zu Leben immer wieder neu. Er ist eine Art Doppelgänger jenseits unserer körperlichen Gestalt, das Ebenbild unserer selbst, aber aus purem, ewigen Licht. Der Lichtkörper bewirkt, dass wir irgendwann Erleuchtung finden, nämlich wenn er mit unserem physischen Körper ganz verschmilzt. Hier ist der Lichtkörper das Bindeglied, der Punkt, an dem Körper, Seele und Geist zusammentreffen und verschmelzen können. Dieses Antlitz Gottes, >das ich bin<, reicht bis an den Beginn der Schöpfung zurück und erstreckt sich über die Linie der vielen Christi bis in die fernste Zukunft. Moses versammelte alle diese Zeitinien im Jetzt, er bediente sich aller Dimensionen und Codes seines Lichtkörpers, um die gesamte Linie bewusst zu verankern." (2)

    Es könnte mit dem Tiefenpunkt gemeint sein. Mag ein jeder das Innere seines physischen Körpers einmal ausloten, so finden wir einen Körper-Mittelpunkt. Der Mittelpunkt unseres Emotional-Körpers ist liebevolle Freude und unsere mentale Mitte finden wir in der Ausrichtung auf den Willen Gottes. Darin formt und bildet sich der spirituelle Körper, dessen ewiges Ebenbild im Lichtkörper verankert ist.

    Welche universellen Wissensgebiete diese "Ausbildung" vormals umfasste, darauf geht der weitere Text ein. Fortsetzung folgt...


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 280 / 281
    (2) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 281 / 282

  22. #47

    AW: Die Christus-Matrix

    Was in all den anderen Ordnern in vielen Perspektiven auszudrücken gesucht wird, liest sich im Kapitel über Moses ganz leicht. Um den Anforderungen des Zitieren Dürfens gerecht zu werden, erstmal einige Worte zum Namen MOSES.

    Meine Verbindung zu diesem Namen ist "gewachsen", ich kleiner Narr habe nämlich einmal einen Hund so genannt, der mich über 16 Jahre begleitet hat. Ein paas Monate bevor "ich auf den Hund kam", träumte ich von einer sandfarbenen Hundepfote und der spätere "Moses" konnte gar nicht "übersehen" werden.

    Hätte ich gewusst, was eine solche Namensanbindung bei Mensch und Tier bewirkt, ich hätte wohl gezögert mit der Namensgebung, doch Omen est Nomen und so sprach ich im Laufe von 16 Jahren eigentlich kaum einen Namen häufiger aus.

    ".....bewussst zu verankern. Moses war der Hüter des Licht-Codes in den alten habräischen Schriften wie dem Sohar und dem Sefer Zetzira und natürlich im Lichtkörper der Christus-Linie selbst. Das in heiliger Sprache Codierte war über die Wissenschaft der Gemantie zugänglich, die buchstaben und Worte Zahlenwerten zugeordnet, sodass muster erkennbar werden, Muster des Ursprungs der Schöpfung und ihres Entstehens und Vergehens. Diese Muster sind der Ausgangspunkt für die Überführung des Formlosen in die Form und für die Umwandlung des Elemente , etwa von Feuer (Willen, Anm.wsib)) in Wasser (Liebe, Anm. wsib).

    Alle Elemente besitzen ihren Code und alle diese untereinander vernetzten Codes waren Moses bekannt. Er gab sie durch Unterweisungen in heiliger Sprache und als niedergeschriebene Werke weiter. Nur durch Gematrie sind diese Codes zu entschlüsseln und anzuwenden. Bisher hat es noch keine Anwendung auf breiter Basis gegeben, da im Verlauf der Geschichte nur sehr wenige Kabbalisten die Schöpfungscodes ganz verstanden haben." [...] (1)


    Was den heutigen Eintrag unter "Bruno Gröning" etwas verdeutlichen könnte...

    Zum heutigen "Kurs-Eintrag" und der Lektion 40 sei an die vierzig WEGE von Moses erinnert, wobei sich nur 33 offizielle finden. Aber nicht wir werden den Lichtcode entschlüsseln, es sind die GOLD-Kinder, die das verstehen. Habe mal eines dieser ganz besonderen Kinder in "echt" treffen dürfen und einmal eine Begegnung auf der Traumebene erlebt. Wir bereiten höchsten vor, was eigentlich völlig unwichtig ist. Sie werden nicht mehr in dem Maß vergessen, in dem der Kuss des Vergessens bei "uns" gewirkt hat.

    Ich kann mir denken, wie es gedacht werden könnte. Aber für einen Buchstaben haben manche Sufis annähernd ein Leben gebraucht, wird gesagt...

    Christus benutzte das Wort "ABBA". "Aber keiner sprach ein WORT"... irgendwo in der Bibel...

    "Es ist ein geheimes Wissen, das vor langer Zeit in den Händen von Menschen lag, die damit die Muster der Existenz beeinflussen konnten, um die Schöpfung zu verändern. Moses bekam dieses Wissen un geheimer Sprache mitgeteilt, um es an die MENSCHHEIT WEITERZUGEBEN, doch es sah, dass die Menschen noch nicht bereit waren, mit so viel Macht umzugehen. Deshalb verbarg er die Codes im Lichtkörper, bis der rechte Augenblick und der richtige Mensch fpr de neuerliche Ausübung und richtige Anwendung der Macht kommen würde.

    Die Buchstaben und Keimsilben der Heiligen Codes erzeugen in ihrer Verbindung das holografische Netzwerk von Raum und Zeit. Keimsilben bergen potenzielle Formen, die sich, wenn sie von Liebe, Weisheit und Kraft getragen sind und energetisch aufgeladen werden, äußerlich manifestieren können.

    Das menschliche Gehirn ist das komplexe Netzwerk, das Informationen von Ort zu Ort weitervermitteln kann. Wie im Internet sind diese >>Hubs<< in der Lage, Nachrichten sehr schnell und effektiv in alle Richtungen auszusenden. Buchstaben bilden Worte, Worte fügen sich zu Gedanken, Gedanken zu Ideen, und die Welt, in der wir leben, wird von Ideen geformt und umgeformt, sie sind die Basis unserer Sinneseindrücke, Gefühle, Beziehungen und Wahrnehmungen. Letztlich können wir ohne Worte nicht denken, und Wörter brauchen ein Alphabet, eine Struktur, um verständlich zu sein.

    In heiligen Kulturen sind Silben oder Buchstaben Resonanzschwingungen, die in ihrer Verwobenheit sowohl abbilden, was wir sind, als auch unsere Realität hervorbringen. Die Buchstabencodes der Gematrie, in der jedem buchstaben ein Zahlenwert zugeordnet ist, bilden die aufsteigende Spirale oder den Weltenbaum der Schöpfung." (2)

    Jeder Buchstabe hat eine bestimmte Farb-, Ton-, Organ-, Elementeschwingung mitsamt bestimmten Eigenschaften auf der physischen, astralen, mentalen und der Ursachenebene. Buchstaben sind Eigenschaften, die zu Worten und dann IDEEN werden, denen bestimmte Energiesignaturen innewohnen.

    Zahlen sind wieder ein anderes Thema, sagen wir zunächst, es ist eine "Gesetzesebene". Zusammen werden Qualitäten und Quantitäten augedrückt.

    Was bin ich froh, dass es nach der Aussage der Christus-Matrix eine CHRISTI geben wird. Was aber "Worte" sind, und von Hörensagen stammt...


    Das ALLES zu lernen, ist ne harte Nuss...


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 282

  23. #48

    AW: Die Christus-Matrix

    Gut, der fehlte noch:

    "Menschen tragen durch das Medium der Buchstaben und Silben, durch heilige oder "Schwingungs-Kalligraphie" höhere, fließende Schwingungen in die Dreidimensionalität. Sie agieren in der Gestalt schwingender visueller Codes, als eine Art menschlicher Schaltstelle für all die Schwingungsstränge, die zusammen das Leben hervorbringen. Alle diesen Schwingungsstränge sind Lieder, sie besitzen Rhythmen, Metrum, Tonhöhe und präzise Information, die als Gesamtphänomen einen ganzen Wissensschatz im Bewusstsein des Einzelnen offenbaren und in einer lebendigen Erfahrung verknüpfen.

    Heilige Sprache ist eine Schwingung, die von Kleinkindern verstanden wird... [...]

    Kinder werden das heilige Gesetz und den Moses-Code aufdecken - kein Rabbi und kein Weiser, sondern ein Kind in Liebe - der Liebe, die die Schöpfung verwandeln kann, die Licht in alle Weisheit bringt, die aus dem Herzen des Weiblichen und aus der Freude aufsteigt. Jeschua und Magdalena setzten die Erfüllung dieser Prophezeiung in Gang, sie schufen den Raum für das jetzige Erscheinen der Indigo- und Gold-Kinder auf der Erde.

    Daher überragen uns unsere Kinder so weit... Doch wie gehen wir mit IHNEN um?

    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 282

  24. #49

    AW: Die Christus-Matrix

    Um wieder einmal auf die Verbindungspunkte aller hier vorgestelten Bücher zurückzukommen und die Analogien zu verdeutlichen, die in allen Weisheitslehren und Mysterien zur gleichen Quelle führen, einige Worte, die - wie im Kurs - direkt von Christus gesprochen werden:

    "Legt Wert auf Liebe, haltet dem die Treue, was im Innersten eures Herzens ist, der Stille. Davon lasst euch leiten und lasst es der Wert sein, den ihr auf eure Beziehungen legt. Wenn ihr Wert auf Rechthaberei gelegt habt, auf Bevormundung und Beurteilung anderer, könnt ihr das jederzeit zurücknehmen und euch verzeihen.

    Es gibt nichts, was ihr von anderen oder der Welt bekommen müsstet, niemand kann euch Erfüllung schenken. Nur Liebe schenkt euch Erfüllung, Frieden und Heilung. Erkennt eure Fähigkeit, jetzt zu erwachen, macht euch diese Kraft zu eigen. Ihr erlangt das durch eure Verbundenheit mit eurem Schöpfer.

    Gott hat euch erschaffen, vergesst das nicht. Und wie groß das Licht auch sei, das durch euch fließt, es ist Gottes Licht, nichteures. Verweilt einen Augenblick in dieser Demut. Nur von dort könnt ihr eure Herzenswünsche erkennen, befolgen und in die Tat umsetzen.

    Betrachtet eure früheren Entscheidungen und entscheidet neu. Eure Intention muss euch ganz klar sein. Lasst alles zu, was euch begegnet, lasst es zu. Entlasst das Leben aus eurem allzu festen Griff, lasst ihm seinen Fluss. Ergebt euch dem Willen des Lebens, überlasst euch seinem Strömen. zeigt euch, seid bereit, bezieht Stellung.

    Es gibt nur Liebe oder Angst. Wählt in jedem Augenblick immer nur Liebe, denn nur Liebe heilt. Nur Liebe ist wirklich. Nehmt euren Schatten in Liebe und Wahrhaftigkeit an - nur liebe hat Vertrauen zu allem, nur Liebe kann alle Dinge zulassen und umfangen.

    Dann haben die Welt und der Traum keine Macht mehr über euch. die Welt ist unschuldig und hat nichts Böses im Sinn, sie ist das, wozu ihr sie macht. Bleibt in dieser Unschuld, spielt darin, vergnügt euch darin und mit allem, was sich euch jeden Augenblick zeigt. [...]

    Bescließt und bestimmt, dass nur Gott existiert. Und Gott ist nichts als Liebe, die Einladung, in tiefstem Frieden zu sein. [...]

    Das Goldene Zeitalter ist die Rückkehr dieses inneren Zustandes, der ursprünglichen Religion ohne Lehre. [...]

    Wir sind funkelnde Diamanten in ein und demselben Auge, wir funkeln unser Licht einer zum anderen zurück. es spiegelt sich in unserem Selbst zum anderen zurück,, der ebenfalls unser Selbst ist - und immer so weiter bis ins Unendliche." (1)



    Wir sind das Licht, aber wir sind die Wirkung unserer Ursache. Was über die heilige Beziehung im Kurs versucht wurde zu sagen, ist der Punkt, das eine erweiterte Qualität Einzug in unsere Begegnungen hält, wenn wir offen für die Heiligkeit und Vollkommenheit im jeweiligen Gegenüber sind. Nicht wir bestimmen mehr den "ZWECK" und die "FUNKTION" von Begegnungen, sondern jede Situation wird quasi dem Heiligen Geist offen dargebracht, um dem Licht nicht im Wege zu stehen und an die Seite treten zu können.

    Wir wählen den Platz hinter unserem Vater und lassen denjenigen "mit der Lampe" vorweggehen. Wir sind Wirkung, nicht Autor der Ursache. Aber wenn dieses akzeptiert wird, ist es die Schwäche, die uns die Stärke der Ursache annehmen lässt.

    Daher sind die Letzten die Ersten und die Ersten die Letzten.

    Ohne die Stärke unserer Ursache sind wir eine abgetrennte Wirkung, die ihre Quelle verlor. Verlasse ich mich daher auf "meine" tärke, bin ich eigentlich "heimatlos" und ohne tiefe Wurzeln. Wie auch der größte Baum nichts ohne seine Wurzeln wäre, sind wir nichts ohne die Ursache unseres Seins.

    Im geeinten Willen mit dem Leben, in der Annahme dessen, was jetzt ist, finden wir die Sicherheit und Stärke, die gemeint war, als Christus sagte:

    "Füchtet euch nicht".

    Ohne den Nachsatz der Kirche, die Strafen statt Heilen möchte.

    "Geliebte Freunde: Ihr seid nicht hier, um noch weitere Lehren und Unterweisungen in die Welt zu setzen. Ihr seid hier, um sie in Gedanken, Worten und Taten zu leben und zu atmen. Das ist es, Brüder und Schwestern im Herzen, was ich euch im Namen dieser Christus-Matrix zu sagen habe. Friede sei mit euch." (2)

    Was über die Gold-Kinder gesagt wird, gilt auch für die Erscheinungsformen Christi nach der Kreuzigung und vor der Himmelfahrt:

    "Oftmals erschien er seinen Jüngern nicht als er selbst, sondern war als ein Kind unter ihnen zugegen. Das Gold-Kind wird in uns durch den Schoß der Welt geboren, wenn die weiblichen Mysterien durch die Vereinigung des Männlichen mit dem Weiblichen offenbar geworden sind und ungesetzt werden. In dieser heiligen Vermählung wird im Brautgemach unserer Herzen, aber auch in Fleisch und Blut etwas drittes geboren, das Gold-Kind.

    Das Gold-kind ist die Energie der Goldenen Kugel, und die entstand durch die gesammelte Energie vieler erleuchteter Meister, die es zu allen Zeiten auf der Erde gegeben hat. Diese Meister(Innen, Erg. wsib) haben auf einem energetischen Wege, der Boddhisattva-Gelübde genannt wird, dem kollektiven Bewusstsein der ganzen Menschheit großzügig von ihrem Erwachen geschenkt." (3)

    Es ist einfach eine über Jahrtausende geteilte Idee, dass der Funke eines Erwachens in allen Universen und Welten aller Zeiten wirksam wird. Sonst wäre die Sühne, all-so das Teilen eines gemeinsamen Lernschatzes, nicht möglich.

    Wenn wir jedoch im "Ego-Verstandes-Modus" laufen, ist der Zugriff auf diesen gemeinsam angelegten universellen Schatz von geteilten Erfahrungen unmöglich, da wir uns diesen Zugang nicht "gestatten", indem wir ihn für ausgechlossen halten.

    Um zu sein, was wir sind, darf uns einfach unser Ego nicht im Wege stehen. Wenn wir sagen und meinen und beschließen, es gibt nichts außer unserem Vater, dann besitzt der Satz: "Fürchte dich nicht", die Bedeutung, die aus diesem Gedankenfundament entspringt. Was sollte gefürchtet werden, ist Gott immer und überall?

    Dass sich Gott in der Welt nicht erkennen kann, liegt an unseren Urteilen, nicht an Gottes Willen. Den Richter aufzugeben, ist der erste Schritt in die Annahme dessen, was wir wirklich sind: Freie und unschuldige Gedanken Gottes auf ihrem Weg, das zu erkennen und auch zu SEIN. Nur das ist freier Wille.

    Es ist in der Zeit nicht möglich, dem Willen der Ewigkeit zu entsagen. Der Punkt, an dem meinem Ego keine plausiblen Argumente mehr einfallen wollen....


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 338- 340
    (2) Ebd. Seite 342
    (3) Ebd. Seite 356

  25. #50

    AW: Die Christus-Matrix

    Das Umfangende: Mutter Maria

    Wenn wir von Gott sprechen, meinen wir die Gesamtheit auf einer nicht dualen Ebene. Teilt sich diese Grundkraft in männlichen Geist und weiblich mütterliche Liebe, sind wir dem Umfangenden auf der Spur. Hier gebe ich gerne das Siegelzeichen an, das ein Herz abbildet, in dessen oberer Einbuchtung eine aufrecht stehende Acht gezeichnet wird. Dieses Siegel kann sich jeder Mensch gerne auf sein physisches Herz aufmalen.

    Mutter Maria ist, was alle Schöpfung umhüllt: bedingungslose Liebe. Sie ist ohne Polarität, ohne Gegenteil und erfüllt jedes Bedürfnis. Sie übersetzt jedes Verhalten als einen Hilferuf nach Liebe in irgendeiner Form, den sie dann - ohne Bedingungen zu stellen - annimmt. Geben ist das Prinzip der Schöpfung und Geben wird durch miteinander Teilen erreicht. Die Kraft des schöpferischen Geistes erhält im Umfangenden seinen Raum. Gott ist der Raum und der Wille darin. Alles ist ein Ausdruck von Liebe und es ist unser Irrtum, zu glauben, dieser Wille könne Gott entfallen sein.

    Es ist der Wille, Liebe zu geben, der sich in der Heiligen Dreifaltigkeit offenbart und zum Ausdruck kommt. Was in der Christus-Matrix über unsere Muttergottes gesagt wird, liest sich "anders" als die Berichte von Männern mit komischen roten Schuhen, die sich jedem weiblichen "Einfluss" enthalten und somit nur halbe Wahrheiten anbieten können; einen unglaubhaften Glauben ohne wirkliche innere Stärke und Lebendigkeit.

    So benötigt die unpolarisierte Liebe nichts, sondern sie ist einfach eine Lebensform, die geteilt mehr wird, als sie allseitig heilend wirkt.


    "Wo diese Liebe gelebt wird, wo sie durch dich lebt, wird alles andere die Erfahrung.

    Liebe ist so sanft, wie sie stark ist und so erlaubt sie dir auch unter denkbar schwierigsten Umständen loszulassen. Diesen Raum hält sie der Menschheit jederzeit offen, und jeder kann ihn nutzen, der offen und ungeschützt ist, bereit, tiefer zu gehen. Wenn du all das mehr und mehr zulassen kannst, weil du alles annimmst, was vor dir und in dir ist, wirst du dich zunehmend von allem, was ist, angenommen, versorgtm unterstützt und geliebt fühlen. Du sinkst tiefer in das schwarze Licht ein, in den Ursprung aller Dinge, die Quelle aller Bewusstseinszustände, das Fundament allen Lebens und du wirst dich wie von einem unaufhörlichen Segen umgeben fühlen.

    Diese grundsätzlich liebende Präsenz ist das, was das SEIN ist, sie steht bedinungsloos hinter dir, sie gibt dir Vertrauen in den Lauf des Lebens, sie versichert dir, dass alles gut ist und dass sich alles finden wird, wenn du dich dem LAuf der Zeit anvertraust. Unsere Schwächen, unser Zorn und Widerstand gegen die Liebe werden sehr wohl gesehen, aber nicht verdammt. Nähere dich nur, lass dich aufnehmen von dem Weichen, der Schönheit und Zärtlichkeit in deinem eigenen Herzen. Es horcht immer nach dir, und wenn du es wünschst und zulässt, kommt es dir zu Hilfe, auch wenn du meinst, dass du nichts davon spürst." (1)



    Was jedoch das wirkliche Verständnis von Liebe angeht, können wir uns nur annähern, indem wir die Sichtweise und Perspektive der Liebe annehmen lernen. Sie sucht immer, für alle Beziehungen in höchstem Maße zu sein, dass in diesem Moment als Nutzen annehmbar ist. Was sie somit nicht sein kann, ist selektiv und etwas, das dem Einem gegeben und dem Anderen entzogen werden kann. Immer ist der Entzug von Liebe eine Rache für die eigene Vergangenheit, nicht wirklich für die Fehler in anderen Menschen. Es sind ja nicht "die Zahnpastatube" oder der "Klodeckel", sondern die sich wiederholende Vergangenheit, die mit ihnen verbunden wird.

    Daneben ist es einfach, die zu lieben, die uns lieben. Diejenigen auch zu lieben, die uns nicht mögen, dagegen schon eine etwas ansruchsvollere Aufgabe. Immer das zu sein, was die all-umfassende Liebe jetzt sein möchte, ist eine Übung in der heiligen Beziehung. Sie fällt zwar sozusagen vom Himmel, doch muss sie auch angenommen werden. Wir wählen aus, ob uns diese Spontaneität gefällt oder gerade nicht. Damit machen wir die Erfahrungen zwar nicht unmöglich, die wir beschlossen haben, hier zu sammeln, doch wir zögern sie damit hinaus. Wie weit sich dieser Spannungsbogen aufbaut, so gespannt sind die Situationen, denen wir uns ausgesetzt sehen.

    Aber wir sind nicht "Ausgesetzte" im Niemandsland, wir setzen uns nur gern zwischen zwei Stühle.


    (1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 92 / 93

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