Wenn im Ordner über Permation von Aerolith die Frage aufgeworfen wurde, wie "humanes Lernen" aussähe, fand ich auf der Suche nach "Jakobus, dem Gerechten" in der Christus-Matrik einige interessante Gedanken. Aus dem Kapitel über Alchemie und Saint Germain wäre über das Lernen dieses zu lernen:

"Alchemie ist die Überführung eines Elementes in ein anderes oder seiner Seinsweise in eine andere. Wir verwandelns unsere Schatten alchemistisch in verwendbare Energien für unsere Entwicklung. Wir spannen die Kräfte des Ur-Unbewussten ein, um zu erkennen, wer und was wir sind. [...]

In der Alchemie wird nichts verurteilt oder für unbrauchbar erklärt. Alles wird genutzt, alles ist Energie". (1)

Was bedeutet, die Energie der Sohnschaft trotz aller zeitweisen Irrtümer darüber, wer und was wir wirklich sind, wieder nutzbar zu machen, also zum Fließen zu bringen. Die "Sohnschaft" im Kurs wird hier als Christus-Familie betrachtet, über die gesagt wird:

"Die Christus-linie ist eure Linie. Es handelt sich vor allem um die Brüder und Schwestern, die wir als Angehörige der Christus-Matrix genannt haben. Sie sind eure Vorreiter, aber sie bewegen sich auch jetzt unter euch. Sie gehören zu euch, sie leben in euch. Sie vereinigen sich in euch und erschaffen den lebendigen Christus. Der lebendige Christus dieses Zeitalters manifestiert sich dadurch, dass die Familie ihre Einheit in handfestem Tun bekundet. Das ist der nächste Schritt der Evolution, den die Christus-Diener vorleben werden. Bei diesen Schritten werden die Wunden heilen, und es werden die Grundlagen für die Heilung der Menschheit gelegt.

Die Zusammenführung der Familie wird eine kollektive Resonanz auslösen, die Liebe uin dynamische Aktion ummünzt und die Visionen der Familie in konkrete Manifestation überführt. Alles, was ihr euch erträumt ooder euch ausgemalt habt, wird auf diese Weise und auf diesem Wege Realität werden, denn das ist der göttliche Plan für das Aufleben des Christus in euch allen, die ihr in Beziehungen zueinander lebt.

Der göttliche Plan entspringt der Christus-Linie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Um zu erreichen, das er sich manifestiert, kommt es darauf an zu verstehen, woher die Lehren, Energien und Ausdrucksformen der Christus-Linie kommen und wie ihr euch all das heute erschließen könnt.

Ur-Religion

Die Christus-Linie speist sich aus vier Haupttraditionen der Welt: der indischen, der tibetischen, der hebräischen und der ägyptischen. Der Christus Jeschua verkörperte Schlüssel aus allen diesen Traditionen, darunter auch die weiblichen Mysterien des Gebärens und des Mitschöpfertums. Jeschua war der letzte in einer langen Reihe von Inkarnationen des Christus. [...]

Die Wiederkunft Christi ist demnach eigentlich die Rückkehr der ursprünglichen Religion, die der Christus Jeschua als letzter verkörperte und repräsentierte. Wenn wir alle Schichten von Prägungen und Überzeugungen, von Namen und Ritualen ablösen, kehren wir in die Schlichtheit der ursprünglichen Religion zurück, die Jeschua auf seinem Erdenweg durch seine Lehren und seinen Beziehungen so überzeugend vorlebte." (2)

Dann werden die vier Traditionen ihren Schlüsseln zugeordnet. Der Schlüssel zu Jakobus, dem Gerechten, findet sich nicht darin, einer einzigen Tradition zu folgen. Gerechtigkeit meint auch, allen Strömungen der kollektiven Geistesschulung ihre Berechtigung zuzusprechen.

Einmal wird daher die Vertrautheit mit den vier Traditionen angeraten, zweitens könnten die dreizehn heiligen Stätten ihre dort verankerten Energien auf die Pilger ausstrahlen, dann sind die vier Hauptschlüssel zu verbinden:

1. Indien Atemschulung, Yoga, Meditation
2. Tibet: Yab-Yum - die heiige Vermählung, wie auch von Magdalena und Christus praktiziert
3. Ägypten: Energiearbeit, Verfeinerung und Nutzbarmachung der sexuellen Energie, Lehren des Horus, weibliche Mysterien, Isis und die Schoßenergie
4. Israel, Juden, Christen: Kabbala, gnostische Evangelien, Seligpreisungen

Dann wird für unsere Zeit auf den Kurs in Wundern verwiesen. Habe ich mal mit einem Freund durchgelesen, zwei Tage später hat er mir den Kurs in Wundern geschenkt. Dank an dieser Stelle. Über Saint Germain habe ich im Bücherregal eines Supermarktes ein interessantes Buch gefunden. Informationen finden ihren Weg.

Was im Kontext gesagt werden wollte:

"Alle Angehörigen der Familie sind jetzt hier auf der Erde. Seid offen, setzt euch ein, sucht die Gemeinsamkeit. Die Wiederkunft Christi geschieht dadurch, dass wir uns verbinden. Es liegt in eirer Hand, ihr habt die kommenden Jahre eine sehr wichtige Rolle für die Transformation der Erde zu spielen. Ihr seid uns sehr lieb und willkommen. Willkommen daheim. Wisst, dass ihr Rückhalt habt, dass wir für euch da sind, dass ihr einem unendlichen Stammbaum angehört, der bis zum Beginn der Schöpfung zurückreicht und sich bis in die fernste Zukunft erstreckt. Seid gewiss, dass wir mit euch gehen und immer an eurer Seite sind. Mögen Frieden, Freude und Zuversicht mit euch sein". (3).

Es geht in die "Richtung" der Bedeutung von Jakobus, dem Gerechten, indem es die räumliche Trennung aufhebt. Aber die Frage, warum Himmel und Erde wegen Jakobus entstanden sein sollen, benötigt noch einen verbindenden Aspekt.


Wir haben uns komplizierte und dramatische Systeme der Geistesschulung angeeignet, die alle an einem Punkt scheiterten: Sie suchten nach einem Wesen außerhalb ihrer selbst, das all ihre Probleme löst und die scheinbaren Widersprüche und Probleme für SIE löst.

Jede Verheißung, die jetzt nicht sein kann, wird jedoch niemals wahr sein. Atmen wir mal ein Amen sprachlich aus und gestatten wir uns, uns mit dem zu verbinden, was nicht gesagt werden kann, um es einfach zu erleben.

Was jetzt nicht ist, ist niemals.
Was hier nicht ist, ist nirgendwo.

Aber alles ist weiterhin, wie Gott es schuf. Nichts Wirkliches kann bedroht werden, nichts Unwirkliches existiert.

Aber was ist nur mit Jakobus gemeint gewesen, dem Gerechten, an den wir uns von überall her wenden können sollen?

Ist liebende Gerechtigkeit das Zentrum des Christus-Bewusstseins?

Ach, Ego, frag doch nicht immer so viel unsinniges Zeug...

Wichtig ist nur, zu erkennen, dass wir eine verbundene Familie sind, deren Einfluss aufeinander grenzenlos ist.

Sprechen war nicht notwendig, bevor wir den sinnlosen Fragen des Egos auf den Leim gingen...

Informationen frei fließen zu lassen, bedingt das Fehlen jedweder vorgefasster Vorstellungen. Offenheit für die Offenheit wäre angezeigt, doch dazu scheint uns "die Ego-Welt" noch zu gefährlich. Aber die Zeit ist immer jetzt. Sonst ist sie nie. Ohne Zeit werden alle Hindernisse sofort als gelöst erschitlich, was könnte dem Willen der ewigen Familie in der Zeit im Wege stehen?


(1) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seite 151
(2) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 159 / 160
(3) "Die Christus-Matrix", Padma Aon Prakasha, Ansata 2010, Seiten 160 / 161