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Thema: Abschiedsworte

  1. #26
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    AW: Abschiedsworte

    Stark zonengeschädigt oder was?


    Vielleicht sind es manche, andere nicht. Wer käme dazu zu behaupten, Ihr wärt alle gleich?
    Ich sicher nicht!
    Ich glaube sogar, bei Umfragen sind mehr Ex DDR Bürger GEGEN die Totesstrafe, als BRDler.
    Es geht um Robert, sein Manifest.

  2. #27
    rodbertus
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    AW: Abschiedsworte

    Finde ich gut, Karlchen. Das ist Loyalität.

  3. #28
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Abschiedsworte

    OK. Die PSD wähle ich auch bei der nächsten Gelegenheit. In Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie ist es doch selbstverständlich, dass ma sich "künstlich"...ähhh..."künstlerisch" aufregt. Übrigens ist der Robert die ostdeutsche Version von Martin Walser. Dem Überdruck seiner bunten Ideen gibt er zuweilen nach und läßt sie das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Häufig mißverstanden. Ist denn nun eigentlich der Rest, den er geschrieben hat auch Schwachsinn? Wer hats denn nun gelesen? Hand hoch! Jeder grosse Künstler muss alle 2 Jahre zur inneren Säuberung mal mächtig ins Klo greifen.

  4. #29
    kls
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    AW: Abschiedsworte

    florian: ich will was hören

    kls: Du meinst sicher "Lesen" Ich bin nicht mehr dabei. Vergessen? Also gib Dir selbst die Antworten.

    Gut, ich gebe einige Antworten.


    Ich fahre ohne Probleme in ein Land (China), wo die Todesstrafe vollzogen wird. Kann mir dort also nämlich auch passieren. Ich habe auch insgesamt 10 Jahre in einem anderen Land gelebt (Türkei), wo die Fotos von Hinrichtungen in den Zeitungen abgebildet waren. (Menderes, zum Beispiel durfte den Schierlingsbecher bis zur Neige auskosten, nur weil er ein Liberaler war - heute benennen sie Flughäfen nach ihm)


    Ich erweise damit meinen Respekt vor der Kultur, indem ich nicht gleich wild belehrend alles an meinen (austauschbaren) Werten bemaße, - mich zurückhalte in Be- und ganz besonders Verurteilung. Meine DEUTSCHE Kultur ist in der politischen und rechtlichen Evolution an ganz anderer Stelle: Sind wir deswegen glücklicher? Sind wir das Heil der Welt. Kolonialismus beginnt in den Köpfen. Ich respektiere andere Kulturen. Als Gast. Zusätzlich habe ich ca. 10 Jahre meines Lebens auf Reisen verbracht (Indien, England, Mittelmeerraum, mittlerer Osten). Glaubt ihr nicht selbst, dass man dann automatisch einen anderen Blick bekommt? Und das alles auch noch aus mehreren Perspektiven. Junkie, Kapitalistensöhnchen, Sektenanhänger (Dessen schäme ich mich fast. 3 Monate bei den Guru Maharadschi-Leuten. Das härtet ab) Selbstständiger Unternehmer (Software), Tischler, Single, mit Kindern, ohne Frau, mit Großfamilie...


    Todesstrafe? Pah! Es gibt Wichtigeres zu lachen. Die Zusammenhänge sind komplizierter. Und ich persönlich bin dafür, Kinder- nebst andere -mörder, Drogendealer und Zuhälter zu killen, wenn eine zutiefst verankerte Philosophie von "Gemeinwohl vor Einzelschicksal" in diesem Stadium keine anderen Reaktionen zulässt. Aber ich würde auch gerne einige "geistige Wegebereiter von faschistischer Idiotologie" an die Wand stellen...


    Und außerdem sind zehn Deutsche natürlich viel dümmer als ein Deutscher.

  5. #30
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    AW: Abschiedsworte

    Die Tatsache, daß Du in halb bis ganz bedröhnten Zustand einige Jahre in verschiedenen Ländern verbracht hast, macht Dich nicht zum Kulturkenner.
    Wer sich bei einem Todesurteil irrt, kann es nie wieder rückgänig machen. Außer, man denkt, wie Robert, derjenige hätte halt nur in diesem Leben Pech gehabt.

    kls: Todesstrafe? Pah! Es gibt Wichtigeres zu lachen. Die Zusammenhänge sind komplizierter. Und ich persönlich bin dafür, Kinder- nebst andere -mörder, Drogendealer und Zuhälter zu killen, wenn eine zutiefst verankerte Philosophie von


    Selber Drogen konsumiert haben, aber dann die Lieferanten killen wollen. Es war doch deine entscheidung, jedenfalls nach Deiner Philosophie.
    Zuhälter sind zwar nicht mein Fall, aber wen sollte man da denn noch reinnehmen.....?

  6. #31
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    Jeder Sündenbock der es uns ermöglicht, uns nicht gar so schuldig zu fühlen.

  7. #32
    kls
    Laufkundschaft

    AW: Abschiedsworte

    Gestern scheint das Mädel Jagdwurst gegessen zu haben. Aber heute bin ICH gedopt: 5 (In Worten: FÜNF) Scheiben Blutwurst zum Frühstück.

    Ich habe in meinen vulgärsozialkulturelpsychologischen Beiträgen nur auf meine Qualifikation als Synthesenproduzent hingewiesen. Ich bin auch nicht zugeknallt in den Erzeugerländern von orientalischen Rauchwaren der billigeren Logistik hinterhergehechelt. Mich trieb etwas Anderes...

    Dealer sind voll Scheiße und gehören umgehau’n. So! Dto. Zuhälter und Waffenhändler, Präsidenten und Generäle. Jeder Mensch, der nicht kapiert hat, dass das Geschenk des Lebens auch Verpflichtungen enthält (wie zum Beispiel: Toleranz, und Langmuth, wofür ich das beste Beispiel bin) ist kein Mensch und solange er noch nicht einmal versucht herauszufinden worin diese Verpflichtungen bestehen könnten ist er eine Beleidigung meiner Intelligenz und meines Menschseins, da kriech ich Plaque von, da werde ich zum Tier. Wech mit damit, positiver Schwund ist erwünscht. Außerdem bin ich lieber Täter als Opfer.

    Also aus reiner Notwehr: Ich überlasse diese Welt doch nicht den Feiglingen und den Bösen Jungs. Ich bin schließlich einer von den Guten. Ich versuche es zumindest zu sein. Klaro?

    Ich müsste wirklich mal das Manifest lesen...

  8. #33
    rodbertus
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    AW: Abschiedsworte

    Karlchen, das solltest Du nicht tun, sonst müßtest Du mir am Ende noch zustimmen. Und das würde doch dem dogmatischen Weltblick im Wege stehen. Abgesehen davon hast Du Dich ja schon entschieden, das Forum zu verlassen. Diese Abschiedstournee hier sei Dir gestattet.


    Anderes Thema, obwohl... Eigentlich geht es hier doch um Imputabilität? Also, die Zurechnungsfähigkeit...

    Meines Teils gibt es zwei grundsätzliche Lager, einmal die Menschen, die an Wiedergeburt, ewiges Feuer, Himmel und Hölle glauben und die sind in der Regel für eine Todesstrafe. Die anderen, die Ungläubigen, haben Ersatzglaubensinhalte, ein Auto, Güter, Menschenrechtserklärungen, das, was sie für Humanismus halten... Und dann gibt es noch Dritte wie Deinereiner, die kommen aus einer ganz anderen Ecke, aus der Schnurzelecke. Und Vierte gibt es auch noch, die wägen zeitlebens und darüber vergessen sie Begriffe wie Verantwortung und Schuld, die werden solange hin und her gewendet, bis sie an Substanz verloren haben. Achtpanther ist so einer.

    Ich denke, bei der Imputabilität muß man ansetzen. Ein Kanzler sollte das in der Regel sein, zurechnungsfähig. Also weiß er, was er eventuell anrichten kann. Also kann er dafür bestraft werden. Also RÜBE AB! (Bei meinem Modell wird allerdings demokratisch darüber befunden, nicht von den Wählern hier, sondern von den Gewählten.) Bei einem Richter ist es in meinem Staatsmodell ähnlich. Er hat sehr viel Macht. Das gleiche: RÜBE AB! Hier könnte man noch eine doppelte Abstimmung einführen, also erste und zweite Kammer müssen das mit 2/3-Mehrheit beschließen. Aber möglich muß es sein. Das hat nämlich ungeahnte Auswirkungen auf das Rechtsbewußtsein. Zudem unterdrücken diejenigen ihre Machtambitionen, die Böses im Schilde führen.

    Ein mehrfach verwiesener und eingewiesener Verbrecher dagegen weiß es manchmal nicht, was er eigentlich tut; also muß er anders bestraft werden, sagen wir SCHWANZ AB und Arbeitslager, Steine schleppen, Tüten kleben, und neben diesen Krachern dann vielleicht auch Dienste für die Allgemeinheit leisten, die sonst keiner machen will, weißdergeier. Vielleicht gehst Du da mit? Die Rede ist von den Wiederholungstätern, zumal hier nur den ausländischen, die also nach einer Ausweisung, die mindestens zehn Jahre andauert, in ein fremdes Land reisen, um dort zu morden, zu wildern und zu rauben. Da bei mir kein Asylrecht nothwendig ist, denn jeder darf solange bleiben, wie er will (und natürlich auch arbeiten etc.), fallen die Gründe für Kriminalität weg, die ja zumeist in der Nothlage liegen. Es gehört schon ein gehörig Maß an krimineller Energie dazu, in ein fremdes Land zu reisen, um dort zu plündern und zu rauben.
    Aber die Zurechnungsfähigkeit? Na ja, also SCHWANZ AB im Zweifelsfall der Zurechnungsfähigkeit, sonst RÜBE AB!

  9. #34
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    Dass das hier eine ranzige Bühne ist, die von einem sich inhaltlich diffus und sprachlich diktatorisch gebenden Oberkasperl angeführt wird (und nach wie vor bin ich mir nicht sicher, ob hier nicht an der Nase herumgeführt wird), ist seit Jahr und Tag evident.
    Verstaubt, gelegentlich absurd bis bizarr in seiner Abstrusität, das hat schon Unterhaltungswert - zumindest für eine gewisse Zeit. Dass ein zwar immer wieder metaphysisch-philosophisch-grammatikalisch und sonstige Bocksprünge vollführender, aber dennoch unübersehbarer reaktionärer Grundtenor herrscht, der halt gerade mal wieder zur Hauptstimme geworden ist, lässt den Unterhaltungswert jedoch gen Null sinken. Wie auch immer: Wer von Literatur Ahnung hat und sich für Literatur interessiert, wird hier aber sowieso nicht alt.


    Andrea

  10. #35
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    AW: Abschiedsworte

    erstellt von andrea:
    Der Grundtenor vollführt Böcksprünge?
    Das nenn ich einen schönen Satz. Dafür gebührt Dir die Gurke des Tages.


    Sonst aber stimmt es. Nur reaktionär ist es nicht. Die Intention - die kann sich auf etwas richten - will nach vorn, sie will nichts von hinten nach vorn holen. Das Gute bilden, das Böse behalten, alles in eine Bewegnis bringen und dann neu sortieren, Fixpunkte setzen, aber offen bleiben. Das nenn ich nicht reaktionär, sondern schlichtweg konservativ. Du offensichtlich. Oder redest Du von Texten und Meinungen, die Du nicht gelesen bzw. nicht gehört hast, bleibst jeden Beleg schuldig. Das hat in den letzten Tagen hier ein wenig um sich gegriffen. Quoth beispielsweise hat dieses Forum wütend verlassen, weil er sich über einen Text aufregte, den er NICHT gelesen hat. Bizarr!


    Kasperletheater stimmt dagegen. Fast. Sagen wir Jahrmarktsfest. Dazu gehört auch ein Kasperletheater. Dafür bin ich immer zu haben, wenn die Basis stimmt, also ein Grund da ist, aus dem der Spaß erst waechst. Und wann wird das Kasperletheater richtig interessant? Wenn es einen bösen Buben gibt, der dem Kasperle eins auf die Mütze und wenn nicht klar ist, ob das Gretchen gut oder böse oder beides...


    Literatur? Keine Ahnung? Das verstehe ich nicht. Darf dazu nur eine Auffassung bestehen, was Literatur ist? Laß mir doch meine... Ich kann Dir aber garantieren, daß es dieses Forum ewig geben wird, vielleicht führt es eines meiner Kinder weiter, wenn ich es nicht mehr kann...


    Sonst aber gilt hier: Herzlich willkommen! Laß Dich bloß nicht vertreiben, sondern wehr Dich!


    P.S. Welches Ziel verfolgt Dein Text?

  11. #36
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    "Der Grundtenor vollführt Böcksprünge? Das nenn ich einen schönen Satz. Dafür gebührt Dir die Gurke des Tages."


    ja, das fiel mir auch auf, sowie ich mein kleines posting abgesendet hatte. funktioniert natürlich nur, wenn der grundtenor ein tenor (ein sänger) ist, der halt ganz unten singt. oder jault, weil ihn die schicksalsgöttinen am schwanz gezogen haben.


    was das posting hier bezweckt? nimm's als ruf aus dem zuschauerraum.


    andrea

  12. #37
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    erstellt von andrea:
    Wer von Literatur Ahnung hat und sich für Literatur interessiert, wird hier aber sowieso nicht alt.

    hm... wie soll ich das verstehen? daß du keine ahnung von literatur hast? denn du bist ja immerhin so alt hier geworden, daß du dich einigermaßen auskennst in dieser forenwelt.

  13. #38
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    also andrea,

    gegeben, du hier aktiv, wäre von enormem reiz für mich

    gruss eule.

    ps: robert, hier haste deinen irrealis.

  14. #39
    kls
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    AW: Abschiedsworte

    Sorry Robert, ich las, staunte und schrieb:

    WIR haben das Manifest auszugsweise gelesen und befinden es für gut. Besonders die Sonderrechte des Adels empfinden WIR als nachvollziehbar, vorausgesetzt, dass dabei kein Standesdünkel entsteht und WIR UNS den Titel auch in Izmir zusammenwemsen dürfen...

    Auch der Abschaffung von Arbeitnehmerrechten können WIR nur zustimmen. Die Säcke sollen dankbar sein malochen zu dürfen und nicht irgendwelchen obskuren Rechten hinterherdemonstrieren und UNS in UNSERER Genialität auf den Zeiger gehen.

    Auch die Sorgfalt, welche UNSERER missratenen Brut zuteil werden soll, finden WIR angemessen und wohl bedacht. Wohl vermissen WIR bedauerlicher Weise die Revitalisierung der Femegerichte und Lynchjustiz als staatstragendes Recht der putativen Notwehr in diesem Entwurf der Justizreform, aber nichts ist vollkommen, es sei denn, WIR haben es so beschlossen.

    Und den Dreh mit der nicht vorhandenen Sorgfaltspflicht für Kuffnucken hätten selbst WIR nicht besser hinbekommen. Da ist allein der kulturellen Wurzeln willen „Kopf ab“ die logische Steigerung. Genau. Ausländer sollten nach dem Recht ihrer Heimat verurteilt werden. Präventive Steinigung für alle.

    Ich weiß gar nicht, was an Roberts Hyperventilieren so Empörendes zu finden ist. Mir hat das Manifest riesigen Spaß bereitet. Kyra, es sind nur Worte. Wenn Robert irgendwann einmal in der Position sein sollte, seine Vorstellungen vom Idealstaat umzusetzen, wird er sich vermutlich an einer anderen Stelle der politischen Meinungsbildung befinden. Und wenn nicht, wird unser System auch mit damit fertig.

    Deutsch als Weltsprache finde ich eine Lektor angemessene Forderung...

    At Robert: Dein Statement lese ich im Anschluss.

    Robert: RÜBE AB! Hier könnte man noch eine doppelte Abstimmung (...)


    Du vergisst, dass "Rübe ab" lt. Grundgesetz Art. 102 verboten ist. Ich möchte nicht in einem System leben, das die humanistische Schwelle niediger ansetzt. Es sind nicht nur die Erfahrungen des 1.000-jährigen Reiches, welche den Artikel 102 hervorgerufen haben, sondern es ist auch ein Ausdruck unserer Justizethik. Sogar und gerade unter dem Aspekt: "Wir ÜBEN Gerechtigkeit".


    Das bedeutet aber nicht, dass ich anderen Ländern vorschreiben möchte, wie sie selber dazu stehen. Nur bitte nicht in meinem Deutschland, Robert, das wäre schade...

  15. #40
    rodbertus
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    Andrea, Liebes, wenn Dich meine Ausführungen zur Literatur - meine Poetik, die dem Manifest entstammt - interessieren; ich schicke Dir die fünf Seiten gern per mail zu. Dann haben wir eine Gesprächsgrundlage über Sinn und Wesen der Literatur. So, wie hier, ist's einmal nichts.


    Rufe aus dem Zuschauerraum sind wichtig. Allerdings. Sie sind manchmal wichtiger als die Meinung des Regisseurs. Und wichtiger als das Stegreifspiel der Akteure sowieso, Zuschauer(unken)rufe generieren das Stegreifspiel vielleicht erst. Aber Zuschauer haben es auch einfach: Sie lehnen sich zurück und möppeln. Kennst Du diese beiden Herren aus der Muppet-Show? Köstlich. Aber letztlich hohl. Ich nenn sie insgeheim Nante. Kennst Nante?
    Also, wo war ich? Hab's vergessen.


    Tobias, richtig. Fühl Dich getroffen. andrea schießt auch gegen Dich, weil Du noch hier bist. Du und andere.


    Till, das hast Du prima gemacht. Freu mich dran. Ich sag's jetzt aber nicht, sag jetzt nichts zum Inhaltlichen. Nur will ich sagen, daß ich mich drüber freu.

    Das Wort RÜBE AB! ist verboten? Dann eben NUSCHEL RUNTER!
    Vorschlag ist von Max Weber. Nicht das mit dem Nuschel, obwohl der Thüringer Weber garantiert dieses NÜSCHEL runter drauf hatte. In Thüringen sagt man zu Biertrinken auch NIEDERMACHEN, was für Römer ein Euphemismus gewesen wäre, meinten sie doch mit NIEDERMACHEN immer das Töten. Das will ich jetzt aber nicht vertiefen. Ich mag Max.


    Nachdenken kann nicht verboten sein, wenn doch, dann möchte ich dagegen protestieren und mitteilen, daß ich mich an dieses Verbot nicht halten werden kann. Dann muß man mich eben einsperren und so weiter. Für immer. Dann bin ich eben nicht zurechnungsfähig, nicht verantwortlich zu machen für mein Tun. Nachdenken und Worte formulieren muß erlaubt sein. Selbst Staatsfeindschaft muß erlaubt sein. Sonst ist Staat Diktatur. Ich habe das im Manifest begründet, Hegel angeführt, andere (vor allem) deutsche Denker in ihrer Staatsbegrifflichkeit.
    Ziel ist immer die Abschaffung des Staates, was selbstredend nur dann möglich ist, wenn die Menschen des Staates nicht mehr bedürfen.

    Das mit der Gesetzgebung für Ausländer ist so eine Sache. Sie besitzen ja quasi einen doppelten Status: einerseits sind sie im Lande, also keine Ausländer mehr, andererseits sind sie eben dadurch, daß sie von auswärts kömme, anders sozialisiert. Da ich Staatsbürgerschaft zugunsten eines Indigenatsrechts abschaffe, sollte es im sozialen Bereich schon so sein, daß in die Monaden strömende Ausländer in der Sozialgesetzgebung nicht an den monadischen Gewohnheiten orientiert werden, sondern an denen, die in ihrem eigenen Land vorherrschen. Andererseits darf es kein zweierlei Recht geben. Es ist also eine Frage der Alltagsorganisation. Abgesehen davon sind solche Regelungen immer im Fluß.

  16. #41
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    ich weiß ja, dass es keinen sinn hat, mit dir zu diskutieren, weil du nicht diskutieren willst oder kannst, du magst nur ringelspiele und du brauchst die erregung der anderen, damit sie den kreisel weiterbewegen. vielleicht hältst du diese bewegung dann für eine fortbewegung. keine ahnung, mit inhaltlich bezogenem dikutieren hat's auf jeden fall genauso viel zu tun wie dein forum mit literatur.

    dein manifest hab ich übrigens schon und hab's auch gelesen. unendlicher quatsch, eine einzige anmaßungs-peinlichkeit. nichts neues.

    (gruß an eulenspiegel - was du hier tust, hab ich mich ja auch schon öfter gefragt, aber es gibt viele, die mal hier waren! )

    andrea

  17. #42
    rodbertus
    Laufkundschaft

    AW: Abschiedsworte

    Das ist schwach, ganz schwach, andrea. Keine Auseinandersetzung? Feigling! Nur so ein paar abstrakte (weil ohne Textbezug) Rundumschläge, dann wieder gehen? Ganz schwach.


    P.S. Gerade die Poetik fand bislang noch immer Zustimmung. Nun ja, Du willst nicht, dann: bitte!

  18. #43
    zitrin
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    AW: Abschiedsworte

    am genauesten lassen sich die aktivitäten in diesem forum offenbar mit dem instrumentarium der sektenforschung vermessen.


    zum glück hat der wolkenstein nicht das charisma, um, wenn nicht viele, so doch eifrig-effiziente jünger um sich zu scharen.


    und die einführung des vierklassenwahlrechts, einer vierständegesellschaft also, hat ja, wie die geschichte lehrt nicht nur eine politische, sondern eine physisch konkrete, die kopflosigkeit materialisierende suizidale intention. (womit wir wieder bei der sektenvermessung wären.)


    aber jetzt wollen wir die spinnerei mal nicht weiter aufwerten.


    z.

  19. #44
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Klammer
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    Angry AW: Abschiedsworte

    Da platzt mir doch die Hutschnur!
    Ich rege mich selten auf, aber du, andrea, und dieser "zitrin", ihr habt es geschafft. Eure Meinungen zur Weltpolitik und Roberts Manifest sind mir egal - aber dass hier keine Literatur gemacht wird - das ist eine Unverschämtheit!


    Schreibt ihr nur einmal so einen Text, wie ich jeden Monat welche abliefere - dann redet mit!


    IHR ARSCHLÖCHER!!
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  20. #45
    schreibt hier hin und wieder
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    Angry AW: Abschiedsworte

    reg dich nicht auf, klammer. ich nehme mal an, sie kommen aus dem lc, wo unter arbeit an texten verstanden wird, daß ein "gut gemacht" oder ein "ich mußte schmunzeln" oder oder unter den text geschrieben wird.


    mich erinnert das immer an einen schwarm fliegen, der sich auf einen haufen scheiße setzt. eine alleine wirst du nie davon finden, sie setzen sich immer gemeinsam drauf. du kannst versuchen ihnen namen zu geben wie zitrin, lilly oder andrea, auseinanderhalten kannst du sie trotzdem nicht. dabei brauchst du nur einmal mit der hand drüber zu wedeln und weg sind sie. aber es dauert nicht lang, da stürzen sie sich wieder drauf. doch was können sie dafür? es liegt in ihrer natur, feige zu sein.


    getroffen, robert? bin ich nicht. ich kann auch hochnäsig sein, wenn ich will.

  21. #46
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    AW: Abschiedsworte

    Hat eine was, zitrin? Da fehlt mindestens ein Komma in diesem Abschnitt. Lese ich es so, wie es wohl heißen sollte:
    erstellt von Zitrin (im Sinne der korrekten Schreibung geändert): Die Einführung des Vier-Klassen-Wahlrechts, einer Vier-Stände-Gesellschaft also, hat ja, wie die Geschichte lehrt, nicht nur eine politische, sondern eine physisch Konkrete, die Kopflosigkeit materialisierende suizidale Intention.
    Grundsätzlich: Du greifst einen Text an - zufällig meinen - und schreibst zugleich, daß Du nicht darüber reden möchtest. Ist das ein Gesprächsangebot? Es ist keines. Merke Dir das für die Zukunft, falls Du eine ehrliche und offene Gesprächssituation möchtest, dann darfst Du nicht jemanden angreifen udn dann mitteilen, daß Du zwar angreifen darfst, der andere aber gefälligst das Maul zu halten habe.
    Frage nebenher: Hast Du meinen Text gelesen? Gehe ich mal davon aus, woher auch immer Du ihn haben kannst.
    Subjekt und Prädikativ Deines Textes lauten: Die Einführung hat eine Konkrete. Ich bevorzuge hier zwar Konkrete, das; aber, nun gut. Die Konkrete als eingedeutschte Konkretation, es soll mir recht sein.
    Überraschung: Sie hat. Das Eingeführte ist immer konkret, manchmal sehr konkret. Welche bei Dir, ähem für Dich? Das Eingeführte besitzt eine materialisierende suizidale Funktion! Wow! Wer hat Dir denn diesen Floh in den Arsch gesetzt? Das Eingeführte soll sich in selbstmörderischer Absicht bis ins Fleischliche (halt, das ist ein Partizip, also ins feischlich Werdende; mithin muß das KONKRETE zuvörderst immateriell gewesen sein. Also ein Gedanke. Der konkrete Gedanke muß, bevor er in die Wirklichkeit kömmt, gedacht worden sein. Von wem? Klar, von dem, der den Gedanken Wirklichkeit werden lassen will. Da haben wir's ja.


    Also, der, der den Gedanken des Konkreten in der Wirklichkeit Wirklichkeit werden lassen will, hegt diesen in selbstmörderischer Absicht.


    Und jetzt sage noch mal einer, ich schriebe schwerverständliche Texte!


    Kommen wir zu den nächsten Angriffspunkten: Du darfst hier keine Folgerung ziehen, die nicht zu ziehen ist. Das Drei-Klassen-Wahlrecht, das in Deutschland bis 1918 rechtens, hatte sich bewährt. Allerdings würde ich das so nicht wiederhaben wollen, deshalb sind es bei mir vier; außerdem erfolgt die Staffelung anders, ist auch nicht zwangsläufig an eine sogenannte Klassenzugehörigkeit gebunden, sondern an Alter, Lebensverdienst und Steuerkraft. Das fände ich gerecht. Es ist also ein konservativer Ansatz, in dem Lebensleistung und Erfahrung berücksichtigt werden, etwas, was strikt demokratisch ist, weil jeder das ohne sehr große Anstrengungen erreichen kann. Es berücksichtigt unter anderem den Einsatz des einzelnen fürs Gemeinwesen. Das hättest Du wissen können, wenn Du meinen Text gelesen hättest.


    Du könntest ebenso behaupten, die Einführung des gleichen und geheimen Wahlrechts 1918/9 in Deutschland hätte den Nationalsozialismus erst zur Macht gebracht. Und was haben wir heute? Also, ich muß schon bitten.
    Abgesehen davon: mein Rechenexempel geht nicht von 1 gleich 1 aus. Das ist das ganze Geheimnis. Ich setze eben neue politische Axiome. Und dann geht dat auch. Das darf jeder Naturwissenschaftler zur Erstellung eines Modells. Warum soll ich das nicht auch dürfen? Meine Vorschläge bilden ein Modell, einen Entwurf, nichts anderes. Ein Gesprächsangebot für diejenigen, die es gelesen haben und mir ihre Meinung mitteilen möchten, damit es an Stellen, die fehlerhaft/unpraktikael sind, geändert werden kann. Dafür sind Manifeste da, es sind keine Gesetzbücher, sondern Absichtsbekundungen.


    zum Anwurf SEKTE: stimmt; wir sind alle Verschwörer. Alle stimmen mir zu! Hurra! Ich werde Kanzler und nächstes Jahr gehängt. Ich habe versucht, einen Vorschlag zu machen, einen, den ich seit Jahren mit mir herumtrage, in unzähligen Gesprächen mit Menschen aus allen Bevölkerungsschichten, mit Politikern, Professoren, Soziologen, Tischlern, Maurern, Bedienern, Jugendlichen, Männlein, Weiblein, Kindlein, Greislein und auch das liebe Geißlein... Man sollte es vielleicht mal ausprobieren! Das fände ich gerecht. Das ist die Absicht des Ganzen. Eine andere Position habe ich nicht. Ich kann nur aufschreiben, was ich gerecht fände. Und ich kann darüber diskutieren, meine Vorstellungen präzisieren oder ändern. Aber wenn von Anfang an Diskussion blockiert wird, dann frage ich mich, warum das eben geschieht. Ich schrieb zwar auch etwas von einem hermetischen Kreis, aber auch, daß er sich allen öffnet, die in eben diesem Kreis leben wollen. Sonst geht in meinem Modell gar nichts. Begrenzungen haben nur dann Sinn, wenn sie das Begrenzte erweitern helfen. Ich bin doch kein Laubenpieper!


    letzter Punkt: Ich kann mir auch vorstellen, warum Zitrin oder andrea nicht über Inhaltliches (z.B. die Poetik) diskutieren wollen. Sie könnten vielleicht feststellen, daß wir nicht so weit auseinanderliegen in unserer Auffassung dessen, was Literatur ist, was Gerechtigkeit ist, was Schönheit und was Freiheit. Das dann aber zugeben zu müssen... ohohoh


    [Diese Nachricht wurde von Robert am 07. November 2002 editiert.]

  22. #47
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    AW: Abschiedsworte

    tobias:


    HR>ich nehme mal an, sie kommen aus dem lc, wo unter arbeit an texten verstanden wird, daß ein "gut gemacht" oder ein "ich mußte schmunzeln" oder oder unter den text geschrieben wird.

    das ausgerechnet andrea (zitrin kenne ich nicht) zu unterstellen, zeigt schon, dass du dich im lc nicht auskennst.
    einmal kurz reingeschaut, nicht ok gefunden, und dann kräftig bei wolkenstein übers lc herziehen - solche wadenbeißer mag ich!
    es gibt viele konstruktive leute im lc, eine davon ist andrea.


    kein gruß:
    harry.

  23. #48
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    harry, wie wäre es:

    1. wenn du dir diesen thread hier von ANFANG bis ENDE durchlesen würdest? was stellst du fest? genau! daß andrea behauptete, hier verstehe man nichts von literatur (in ihrem ersten beitrag in diesem forum!). auf meine frage diesbezüglich bekam ich keine antwort. ich halte nichts von verteidigung. also blies ich zum gegenangriff. davon abgesehen, daß sie nach dem pauschalangriff und meiner entgegnung, nicht nur mich ignorierte, sondern auch zu feige oder zu blöd ist auf robert einzugehen (übrigens würde mich ihre meinung auch interessieren, aber sie sagt sie ja nicht).

    2. in die suchmaschine des lc tobias (bzw. traumtänzer) eingibst. dann könntest du sehen:

    a) daß ich dort schon öfter geschrieben hab als einmal.
    b) in der sitzecke dort schon eine ähnliche diskussion geführt habe, was die arbeit in foren angeht (es war zwar nicht mein thread, aber das dürfte wohl kaum etwas zur sache tun

    3. im lc genau so reagieren würdest, wenn über dieses forum hergezogen wird.

    ich gebe tatsächlich zu, ich kenne von andrea nichts als das, was sie hier abgelassen hat. das war bisher unter aller sau.

    so, und nu ess ich weiter, sonst frißt mir meine katze alles weg

  24. #49
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Abschiedsworte

    tobias,
    wenn andrea behaupten würde, in diesem forum verstünde man nichts von literatur, so wäre das ihre meinung. dürfte sie die nicht äußern?
    ich lese ihre letzte bemerkung in dem eingangsbeitrag ganz anders. es geht ums "wohlfühlen" in diesem forum.


    wenn du behauptest, textkritik im lc beschränke sich ausschließlich auf "gut gemacht" oder ein "ich mußte schmunzeln",
    so ist das eine unterstellung.
    zu deinem text "der unglückliche weise" hast du vor wenigen tagen zwei kommentare geerntet, die über diese knappen kommentare hinausgingen.
    ich behaupte: hättest du den text im hauptforum vorgestellt, wären es mehr gewesen.


    was bleibt: ich finde es nicht gut, von einem forum aus auf ein anderes zu schießen. jeder suche sich das, in dem er sich wohlfühlt und lasse die anderen in ruhe.

  25. #50
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    harry, man kann mir viel vorwerfen, aber nicht, daß ich ein wadenbeißer bin. ich stehe zu meiner meinung, egal wo, egal vor wem.


    doch eines gestehe ich zu: es war nicht klug mit gleicher münze heimzuzahlen, will heißen, das lc pauschal zu kritisieren. es war ein fehler, ich nehme es zurück. der rest bleibt stehen.

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