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Thema: Abschiedsworte

  1. #76
    Kurzvormabschussiger
    Registriert seit
    6.April 2003
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    Renommee-Modifikator
    0

    AW: Schon wieder ein Austritt

    Um mit Jean de La Bruyere zu sprechen:
    Es ist schlimm, wenn man weder genug Verstand hat, um gut zu reden, noch genug Selbsterkenntnis, um zu schweigen.

  2. #77
    kls
    Status: ungeklärt

    AW: Schon wieder ein Austritt

    (...) überzeugt, daß "Was man aus dem Brunnen ißt" ein besonderes Projekt (...)


    Für mich auf jeden Fall. Ich hatte dermaßen angegeben mit meinem wohlverdienten ersten Preis, - alleine 200 Bestellungen für meinen Harem, 2.000 für das Goetheinstitut, Aufnahme in die Liste von Weltkulturerbe...


    Hannemann, Robert. Ich bin 52 Jahre alt. Ich bin ziemlich krank. Ich bin allein erziehender Vater. Meine anderen Makel verschweige ich an dieser Stelle. Ich bin dabei, mein Leben etwas zu strukturieren. Ich habe verdammt viel "Sachzwänge" zu ertragen. Könnt ihr nicht verstehen, dass Schreiben, ähnlich wie Musik, für mich außerhalb des Leistungsdruckes passiert? Angewandtes Lustprinzip, auch wenn dieses keine deutsche Kardinaltugend ist.


    Verdammt, wollt ihr mir meine letzte kleine Anarchie zerstören?


    Klar ist diese Haltung völlig inkompatibel zum Anspruch der Betreibers. Aber doch kein Grund gleich sauer zu werden.


    Zur Zeit zwinge ich mir Grundwissen in Sachen Rohbauplanung rein. Mit dem vorhandenen Know-how kann ich zwar in Asien rumbluffen, aber jeder echte Architekt würde mich lächerlich machen können. Das hier ist meine große Chance, den Arsch doch noch an die Wand zu kriegen. Also ziehe ich meine Energien ab, wo ich kann und konzentriere mich auf den gewerblichen Teil, ein Aspekt des Lebens, den ich bislang sträflich vernachlässigt hatte.


    Ich WILL hier nicht im Misston gehen. Ich will eigentlich gar nicht gehen...

  3. #78
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    AW: Schon wieder ein Austritt

    Karl-Ludwig, wir haben nicht nur den Krebs gemeinsam. Die Anzahl der Tabletten, welche ich jeden Tag schlucken muß, bedeckt locker alle Felder eines "Mensch ärgere Dich nicht". Soviel zu elitärem Selbstmitleid - außerdem, wenn Du eine verständnisvolle, gütigst streichelnde Hand benötigst, oft genug habe ich Dich allen Ernstes eingeladen. ICH BIN ABER NICHT SCHWUL!
    Hier will keiner, daß Du gehst, auch nicht Robert Aufbrauskopf. Wahrscheinlich hatte er wieder nur Selbstgekochtes gegessen. Ansonsten ist er lieb und züchtig wie alle hier... außer gewissen Idioten.


    Das Brunnenwerk bekömmst Du und hast recht, darauf stolz zu sein.


    Strömerchen, mach nicht auf beleidigte Palmeselin. Vergleiche mit anderen Foren, bei uns ist es lustiger, auch wenn manchmal der Robär tobt. Hast Du uns erst verlassen, wird Dir der tägliche Aufruhr gewisslich fehlen. Schau Dir nur den Klüsel an, der liest auch noch heimlich unter der Bettdecke mit und weint in sein Tempotuch bittere Tränen, nicht mehr bei uns sein zu dürfen. Und selbst ihm, dem "BLÖDESTEN" der letzten Jahre, stünde unsere Tür noch offen, wenn er sich nur für sein "HEIL HITLER" entschuldigte.


    So, das war mein Beruhigendes zum Palmsonntag. Heute kommen meine Musiker zu Besuch, wir üben schon mal für die Wallfahrt nach Tabor, zu der ihr alle eingeladen. 12. Julei!!!



    [Diese Nachricht wurde von Hannemann am 13. April 2003 editiert.]

  4. #79
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Schon wieder ein Austritt

    ... "Strömerchen, mach nicht auf beleidigte Palmeselin" ...


    Ach Hannemännchen, bist wirklich ein Netter! Endlich mal ein asexueller Vergleich! Es tut gut, mit der der Reinheit und Debilität einer unschuldigen Eselin in Verbindung gebracht zu werden. Das gefällt mir doch besser als Roberts "Schwanzmessen"... und ist irgendwie auch kreativer...


    Vielleicht versteht der Wüterich Robert irgendwann einmal den Ausspruch Rudolf Steiners, der es für eine Menschheitskatastrophe hielt, dass man Sexualität mit Moralität je verknüpfte ... dazu gehören nämlich unter anderem auch die Verwendung von verbaler Wut, die so gern sexistisch und total unerotisch daherkommt - oder kömmt, wie ihr gerne schreibt...


    Friede an diesem Sonntag für euch..

  5. #80
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Schon wieder ein Austritt

    Ich hab hier einen asexuellen Vergleich für Dich. Du bist ne dumme Nuß, die nicht begreift, wann es besser ist, zu schweigen und wann sie anderen auf die Nuß geht.
    Im Unterschied zu Herrn H. nervt mich geistloses Geplapper.

    Ist mir hier zu saumselig. Wedelt noch ein bißchen über den schamlos-enthaarten Häuptern mit Palmenzweigen.- Ich hau hier ab!


    Nicht mal richtig streiten läßt sich hier. Die Weiber machen einem auch das madig. Und Du, Karlchen, heul noch ein bißchen rum, vielleicht schenkt Dir einer dann einen Gartenzwerg. Hic rhodos...

  6. #81
    Bauer Hans
    Status: ungeklärt

    AW: Schon wieder ein Austritt

    Tabor, hic saltat!


    Hihihihihihihi! Nun hammern in die Flucht geschlagen, ab zum dicken Beh und klagen Ach und Weh.


    Das Gedicht zum Palmsonntag!

  7. #82
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Schon wieder ein Austritt

    " Ich hau hier ab!
    Nicht mal richtig streiten läßt sich hier. Die Weiber machen einem auch das madig..."


    ABer das ist doch wohl jetzt keine finale Austrittserklärung aus Deinem eigenen Forum?


    Scheissweiber, ich weiss!

  8. #83
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    wie soll mir das dämmern? lies dir mal eure unverschämtheiten durch,die ihr in euren"kritiken" loslasst.
    ihr habt nicht die erzeugung literarischer texte im sinn durch dieses forum. mein eindruck ist,dass ihr vielen die erzeugung eben derselben vergraulen möchtet. denn was ja nicht ist wie ihr es mögt, ist ja von vorneherein schrott. ihr seid einfach ein haufen eingebildeter arschlöcher. nicht mehr und nicht weniger. ich bin auch eins,vielleicht.aber ich steh auch dazu.
    gruß...der decariot

  9. #84
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Abschiedsworte

    Konkrete Belege für meine Arbeit mit Deinen Texten. Zeit und Arbeit habe ich investiert, dafür hast Du Dir nicht einmal die Mühe gemacht, auf meine Vorschläge und Gesprächsangebote zu antworten... übrigens auch in den seltensten Fällen auf die meiner werten Mitstreiter.


    Beispiel 1: Der Aufbruch


    Vollständige Wiedergabe des Ordners:
    decariot erstellt am: 31. März 2003 18:55
    --------------------------------------------------------------------------------
    hoffnungslosigkeit
    ist in die flucht
    geschlagen.
    keine seelenfinsternis
    an meinem horizont,
    der leichte weite
    nun verspricht.
    zerschmolzen
    ewig tiefe bleizeit.
    gelichteter traum erhebt,.
    verankert mich
    wiederentdeckt
    in dir.



    Robert
    Rekonstruktator
    Beiträge: 3672
    Registriert: Apr 2000
    erstellt am: 02. April 2003 22:26
    --------------------------------------------------------------------------------
    Hier zeigst Du ein Problem Deines Schreibens: Einesteils versuchst Du tiefgründig auszuleuchten, andernteils bist Du wohl nicht in der Lage, genau zu arbeiten. Das wirft Dich immer wieder zurück, was kompensiert wird durch den Willen, es besser zu können zu glauben. Der Wille per se ist mir recht, aber ist da auch der Wille zur Form? Attributierst Du Deinen Willen mit dem einzigen, der dem Dichter frommt?
    Hier in diesem text hast Du wieder dieses Perspektivenproblem. Da steht AN MEINEM HORIZONT. Das bedeutet eine Draufsicht. Aus dem Ich zu einem Du, das selbst keines sein kann, weil doch die Seele IN Dir sein müßte. SEELENFINSTERNIS ist ein schönes Wort, doch wie kömmt sie daher? Was ist das denn, eine Seelenfinsternis, die von irgendwoher betrachtet wird? Überhaupt: Kann man das Dunkle sehen?
    Das Komma nach dem Wort HORIZONT ist eine Frechheit. Eine bewußte Leugnung der Grundregeln des Dichtens in einem kurzen Sinngedicht. Der Leser befindet sich noch bei anderen Sinnträgern und verliert nun vollends die Klarheit der Beziehungen. Wenn Du schon HOFFNUNGSLOSIGKEIT FLUCHT SEELENFINSTERNIS und WEITE zusammenstellst, dann in einer geraden Linie. Wenn nicht in einer geraden Linie, dann durch Bezugssysteme wie Präposition u.ä. in einen nachvollziehbaren Gedankengang. Das muß die Leistung eines Dichters sein, daß er auch nachvollziehbar macht und dem Leser nicht aufbürdet, was ihm selbst bestenfalls schwante.



    Ein Beispiel reicht nicht aus, um etwas zu manifestieren? ... Dann
    Beispiel 2: vollständige Wiedergabe des Ordners: decariot erstellt am: 19. März 2003 08:24
    --------------------------------------------------------------------------------
    bedächtig still
    umschweig ich
    deine sorgen.
    verzehre weiter
    mein gewebtes brot
    kein mensch
    der mich erkennt
    und mir vertraut.
    der meinen ton
    zu deuten weiß,
    der klagend rein
    durch die gemäuer hallt.



    rodbertus
    unregistriert erstellt am: 01. April 2003 13:22
    --------------------------------------------------------------------------------
    Was ist GEWEBTES BROT? Dichterbrot tut täglich Not. Dichternot schafft täglich Brot. Dichterrot tut selten not.
    Hm. Wie viele Variationen eines Themas? Nö, mei Libber, dat war'n Schuß in' Ofen.



    Trist
    Minerval
    Beiträge: 290
    Registriert: Nov 2002
    erstellt am: 01. April 2003 17:17
    --------------------------------------------------------------------------------
    Lieber Klüsel,
    da suhlt sich ein Mensch im Selbstmitleid und wirkt kindisch dabei. Satirisch gelesen lasse ich mir deinen Text gefallen, aber nur so!


    Lieben Gruß von
    Trist



    Laisa B.
    unregistriert erstellt am: 02. April 2003 01:18
    --------------------------------------------------------------------------------
    Fühle mich ermüßigt, auch noch eine kurze Anmerkung hinzuzufügen: Klüsel (die anderen dürfen, dann darf ich auch!? Klüseln), kein kindisches Selbstmitleid, ich sehe da eher so eine schwärmerische Lamoryanz a la Rilke, nun aber bitte sitzen bleiben!
    Bizarre Wortschöpfungen mutest Du uns zu und wildverschlungene Gehirnakrobatik . . . (wohl nicht schlechter als meine gehörnten Schalensammler, bitteschön, dankeschön, Mahlzeit!)
    Wenn Du damit auch nicht an die Pforten des Olymp anklopfen darfst, wenigstens hab ich es gern laut vor mich hingesprochen. Es fließt schön rhythmisch und klingt
    Schöne elegische Grüße
    Laisa



    Beispiel 3:
    decariot erstellt am: 14. Februar 2003 16:27
    --------------------------------------------------------------------------------
    Aufschwung
    du fliegst hinein
    in meine tiefe
    und wirbelst
    mit wachem flügelschlag
    den schweren staub
    mir vom gefieder.
    entzaubert meiner lebensstarre
    bin ich frei,
    einst gelassne federn,
    die ich weinend zählte,
    zu entsorgen
    und mit erwachter kraft
    mit dir
    mich aufzuschwingen
    in nie gekannte höhen.





    Mr. Jones erstellt am: 15. Februar 2003 00:30
    --------------------------------------------------------------------------------
    "du fliegst hinein
    in meine tiefe
    und wirbelst
    mit wachem flügelschlag
    den schweren staub..."
    bis hierher. aber dann. beim gefieder assoziere ich ein huhn. der ganze rest scheint mir ungeniessbar.


    ist halt schon so: da sitzt man, die grosse leidenschaft im herzen ist ein sturm, die sehnsucht ein schwarzes loch, mit tränen in den augen schreibt man die wahrheit, die echte, einzige wahrheit, und dann, am nächsten morgen, liest man, was man geschrieben hat an literarisch hochstehendem und grossartigem, und man liest sich selbst: ich liebe dich.


    mit anderen worten: die grosse leidenschaft lässt sich nur mit nüchternem und klaren verstand schreiben.


    greetings,
    Mr. Jones





    decariot erstellt am: 15. Februar 2003 05:20
    --------------------------------------------------------------------------------
    mr. jones....
    das du gefieder lediglich mit huhn assoziierst, zeigt mir,dass du nicht in der lage bist,selbst die stärkste metapher zu erkennen und du solltest dir um deinen literarischen werdegang ernsthafte gedanken machen.
    was den zweiten teil deiner "kritik" anbelangt: kopfig geschriebene werke sollten am besten garnicht erst geschrieben sein.gefühl sollten einem werk schon zu grunde liegen. ansonsten ist es die tinte und das papier,auf dem es geschrieben ist,nicht wert.
    gefühlvolle grüße..... decariot

    Mr. Jones erstellt am: 15. Februar 2003 13:59
    --------------------------------------------------------------------------------
    hast nicht sehr viel kapiert. nicht mal, das grosses gefühl keine worte kennt. na ja. dann wünsch ich dir mal nen zünftigen literarischen werdegang, ganz im zeichen von sturm und drang, mein lieber. du schreibst mit blut, hoffe ich. ich zumindest tu das.
    Mr. Jones



    Hannemann
    soll verstehen und vermitteln
    Beiträge: 373
    erstellt am: 15. Februar 2003 18:32
    --------------------------------------------------------------------------------
    "Decariot", was will uns dieser Name sagen? Ich finde im Lateinischen keine Ableitung, welche mir einleuchtend erschiene. Allenfalls noch "decapillo" = "zur Strafe das Haar abscheren", was, nachdem ich alle Beiträge und Antworten der Karotte gelesen, noch am sinnvollsten wäre.
    Die Gedichte bisher nur Allerweltsseelenmüll - das muß noch besser werden -, der Hochmut kömmt dann schon von alleine zu Fall.



    Es fällt auf, daß Du auf Kritik entweder gar nicht reagierst oder aber persönlich beleidigt. Dabei scheint es Dir gleichgültig zu sein, wer wie auf Deine Worte eingeht. Da kann jemand zart anklopfen - Laisa - oder charmant-rustikal - Hannemann - hämmern oder aber konstruktiv-kritisch mahnen - Jonathan -; die Reaktion von Dir ist immer die gleiche: Angriff gegen den Kritiker. Frag Dich einmal, warum Du überhaupt texte einstellst, sie anderen zum Lesen gibst. Das ist eine Form von Gewalt, die Du damit ausübst, wenn Du Kritik am Kritiker festmachst, nicht aber am Kritisierten.


    Ich hätte auch andere Ordner bemühen können, drei sollen hier reichen, um eine Tendenz festschreiben zu können.

  10. #85
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Abschiedsworte

    also ich weiss nicht mehr, wer es war, aber irgendwo stand geschrieben: "ich schreibe, weil ich nicht den ganzen tag saufen und onanieren kann". Verstehe die ganzen vielen Probleme nicht. Ich kann den ganzen Tag saufen und onanieren, Zeitung lese ich gern und Bücher schreiben finde ich auch toll (sollte ich mal versuchen...).

  11. #86
    kls
    Status: ungeklärt

    AW: Abschiedsworte

    Das Zitat stammt von mir. Im Gegensatz zu Klammer (tschuldigung) glaube ich nämlich kein bisschen daran, dass ein Schriftsteller jemals über Stadium der Onanie hinaus gelangt.


    Dem Nöckelvolk aber sei gesagt: Wer diesem Onanistenverein der schreibenden Gilde beitreten möchte und schon bei der leisesten Andeutung eines Verrisses nicht mehr kann, sollte sich doch bitteschön eine andere Berufung aussuchen. Das hier ist nämlich noch harmlos. Da draußen aber wartet eine ziemliche Anzahl böser Menschen nur darauf, Euch richtig weh zu tun. Also hört auf, mit dem geschriebenen Wort rum zu spielen. Nur Neid und Unverstand findet Ihr auf diesem Weg. Es ist ein machtvolles Medium und zieht deswegen auch viele Unberufene an. Doch Robby Fluiwahüt ist wirklich ein guter Test für die Überlebenstauglichkeit eines Berufenen. Den anderen schlage ich statt dessen kreatives Salzteigbacken vor.


    Ansonsten hat Luftkiesel Recht. Es ist der Text. NICHT der Schreiber. Capito?!


    [Diese Nachricht wurde von kls am 14. April 2003 editiert.]

  12. #87
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Abschiedsworte

    Es ist nicht meine Sache, mit dem Worte zu wuchern, vielmehr will ich mich fragen dürfen, ob ich es annehme oder auch nicht. Ich hoffe, das wird hier deutlich, worauf es mir immer ankömmt, das Wuchern ist es nicht. Beschränkung ist eine Zier, Maßlosigkeit in Quantität und Expressivität in der Dünstung des Meinens sind mir ebenfalls zuwider.
    Ich hab's gern übersichtlich, und gut strukturiert muß es sein. Beschäftigung mit ein oder zwei Texten am Tag, dafür die richtig.


    Und damit bin ich hier zu einem Ende gekommen. Mehr Glück andernorts, Klauß!

  13. #88
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    "Dieser Gedanke gefällt. Aber da Du in den ersten Zeilen anscheinend wieder auf depressiver Gemütsschiefe, was möchtest Du mit einer Bestechung der Möwen erreichen? Daß der Kurs in die Tiefe gerade?"




    "Liebster Klaus, irgendwie lebst Du auf der Schattenseite des Universums, Düsterkeit lastet auf Dir. Schaffst Du es nicht in die Sonne?
    Nach Deinem Frühlingsgedicht hegte ich fast schon Hoffnung, Hormone würden jubilieren und Deine schwer gestörte Seele käme endlich ins Lot. Doch nun Obiges! Ja, wer seinen Bus nimmt und nicht das komfortable Automobil - welche Marke is es denn? -, der verpaßt das Leben. Die Botschaft, oder so ähnlich, kam an - aber, verzeih, irgendwie komisch."

    "Weil wir nur Worte haben, um auf schlechte Texte einzudreschen. Wenn ich Feuer machen könnte, dann wäre das fein!"



    ", andernteils bist Du wohl nicht in der Lage, genau zu arbeiten. "

    "Dazu beigetragen hat die Wortwahl, ergo das Unvermögen, eine Situation so zu schildern,"

    "...er ist ein Stümper, vielleicht ein dilettierender Stümper, was ihn immerhin noch sympathisch machen würde, aber eben in seiner Substanz ist er ein Stümper."



    soweit einige beispiele gehaltvoller kritiken,die rein sachlich sein söllten, und nur im dienste der kunst geäßert wurden.
    .....das bedarf , so denke ich, keines weiteren kommentares.
    deCariot

  14. #89
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Schon wieder ein Austritt

    Nur fürs Protokoll, Hanne: Bei mir sind keine wirren Schreiberlinge angekommen, doch Freunde in Hülle und Fülle.

  15. #90
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    Hallo Leute,


    ich möchte mich vorläufig aus dem Forum verabschieden, d. h. ich werde auch nicht mehr unregistriert schreiben oder lesen. Ich bin noch sehr unfertig, sowohl in meinem Schreiben als auch in meiner Persönlichkeit. Ich habe gemerkt, dass die Entwicklung zurzeit außerhalb des Forums voranschreitet und innerhalb des Forums stagniert, ich meine natürlich nur meine eigene Entwicklung. Deswegen will ich mich zunächst verabschieden. Einige werden vielleicht auch froh sein, mich los zu sein.


    Aber: Ich komme wieder, keine Frage.


    Da ich hier auch nicht mehr lese, ist meine E-Mail-Adresse vielleicht hilfreich, insbesondere wenn die Brunnengeschichten doch noch veröffentlicht werden: tobiasschreibt@gmx.de


    Ich wünsche Euch alles Gute, allen.


    Tobias

  16. #91
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Abschiedsworte

    Dir auch viel Glück auf den Weg, mein Lieber. Komm wieder!


    Foren leben von den Menschen, die sie mit ihrem Wort beglücken. Ein Forum kann also nicht stagnieren, bestenfalls wie seine Bewohner auf der Stelle treten, kein Forum mehr sein. Aber das sag ich eigentlich niemandem, nicht einmal Dir. Dir, wie gesagt, viel Glück.

  17. #92
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    AW: Abschiedsworte

    Lieber Tobias,
    alles Gute auf deinen weiteren Wegen. Ich hoffe schwer, daß du wieder zu uns zurückfindest. Wei?t du, ich habe hier auch manchmal einen schweren Stand. Aber ich denke, je mehr man arbeitet, desto mehr lernt man auch.


    Es grüßt dich herzlich
    Patina

  18. #93
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Abschiedsworte

    Um das nochmal kurz klarzustellen: Es liegt nicht am Forum, sondern an mir. Ich habe hier, und in anderen Foren, viel gelernt und mich weiterentwickeln können. Nun habe ich schon eine Weile eine Schreibblockade, die ich nur loswerde, wenn ich erstmal gar nicht ans Schreiben denke und einfach lebe. Davon kann ich dann schreiben. Ich werde in dieser Zeit Geschichten, Sprache und mich selbst suchen. Dann komme ich wieder. Vielleicht in einem Jahr, vielleicht in zweien, vielleicht in dreien, vielleicht... Leben läßt sich nur bedingt planen.

    Danke an alle. Bin gespannt, wer dann noch alles da ist

    Bis denne

  19. #94
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    Es reicht!

    Abschied vom moderaten Tun


    Es sind vorwiegend Schwierigkeiten im inneren Gefüge, welche mich veranlassen, meine von mir bisher sehr ernstgenommenen Aufgaben als Moderator der Abteilung "Spruchreif" in andere Hände zu legen. Für mich klaffen Anspruch und Durchsetzungsvermögen im Oberhaus weit auseinander, in meinem beruflichen Umfeld war ich anderes gewohnt. Ich konnte hier nichts bewegen, obwohl ich es weiß Gott versucht. Dazu kommt noch persönliches Ärgernis, mich wieder einmal in Menschen getäuscht zu haben. Über den Ärger öffentlich zu jammern, entspricht jedoch nicht meiner Anschauung von gutem Stil. Die Kunstfigur Hannemann, Bauer Hans zu Tabor, will und wird Eier drüber schlagen, sich nur noch in der Anonymität eines Unregistrierten bewegen.
    Zu einer Neubestallung möchte ich keine Empfehlung abgeben, hoffe auf ein reinigendes Gewitter und wünsche meinem Nachfolger für die Zukunft gutes Gelingen. Bei allen Lesenden, die meine Sprüche zu lange ertragen, entschuldige ich mich, wenn ich im Eifer zuweit gegangen, will mich aber auch bei denen bedanken, welche meine "Weisheiten" angenommen.


    Hans-Dieter Heun, keine Kunstfigur

  20. #95
    rodbertus
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    AW: Es reicht!

    Anspruch und Durchsetzungsvermögen klaffen im Oberhaus weit auseinander
    So ist sie nun einmal, die Wirklichkeit, sie läßt sich einfach nicht zwingen. Also muß man weiter arbeiten, immer einen Fuß vor den anderen setzen. Wenn man einen Plan hat. Den habe ich. Du hast einen anderen Plan, konntest Dich mit diesem hier eine Zeitlang einordnen, bekommst jetzt aber zunehmend das Gefühl, Dich unterordnen zu müssen - vor allem einem größeren Plan unterordnen zu müssen, der Dir gegen den Strich geht -, was Dir also insgesamt gegen den Strich geht. Ich kann das, wenn ich mich in Dich hineinversetze, nachvollziehen. Es hat etwas mit Grundfeeling zu tun. Das gemeinsame Grundfeeling ist nicht gegeben. Das läßt sich eine Zeitlang über Drittes auffangen/lenken, aber die Grundsubstanz... Ich vertiefe das jetzt nicht.


    Ich danke Dir für Deine Unterstützung. Wenn Du einen weiteren Wunsch mit Dir trägst, den ich Dir erfüllen kann, dann sag ihn mir. Es würde mir Freude bereiten, ihn Dir zu erfüllen.

  21. #96
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Es reicht!

    Mit Hannemanns Abschied stirbt dieses Forum, er allein war die Herz-Lungen-Maschine, die ihren scheintoten Leib beatmet hat. Streichen wir diesen Tag rot im Kalender an: 29. Mai 2003, Christi Himmelfahrt.
    Das war's. Und ich habe das Gefühl, es war vom Fürsten so intensioniert.
    Ich für meinen Teil sehe nun auch keinen Grund mehr, mich hier weiter zu betätigen. Immerhin, ich habe einen Freund gewonnen. Das ist viel mehr, als ich vor zwei Jahren erwarten konnte, als ich zum ersten Mal im Forum postete und hier für eine Zeit eine Heimat fand.


    Auf Wiedersehn,


    Harald Krodel (gen. Klammer)
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  22. #97
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Es reicht!

    Nun sei mal nicht so schnell, Klammer! Daß Du auch gehst, ist sehr bedauerlich. Sehr bedauerlich. Tut mir leid, wenn ich Deine Erwartungen bislang nicht erfüllen konnte. Eine Heimat hat man oder nicht. Sie wechselt sich nicht, jedenfalls nicht sehr oft. Irgendwann muß man angekommen sein. Ob ein Forum Heimat geben kann, wage ich allerdings zu bezweifeln. Im Mittelpunkt eines solchen Forums steht der Zweck, nichts anderes. Es dient. Es ist nicht. Sein Sein ist sein Dasein. Sein Dasein definiert sich über den Zweck. Ein Mensch aber definiert sich nicht nur über den Zweck, den er sich setzte. Ein Dichter wohl auch nicht. Aber ein Dichter oder Schriftsteller bestimmt sich auch über Zwecke.
    Zweck dieses Forums ist es - nicht WAR ES -, sich übers Schreiben auszutauschen und über Texte zu diskutieren. Eventuell findet sich auch die Möglichkeit zu mehr. Mehr als Austausch und mehr als Arbeit.


    Hannemann ist nicht die Seele des Forums, denn das hieße, es hätte die Zeit davor nicht gegeben. Das Forum ist allerdings bereits über vier Jahre alt. Und es wird weiter bestehen. Das hat dieses Forum so an sich. Es besteht und wird älter, nicht besser, aber älter.
    Wer mitmacht, der macht eben mit. Wer es läßt, nicht kennt oder es kennt und nicht mitmachen will, der läßt es eben. Das Ziel und die Entscheidung fällt jeder selbst.
    Und unabhängig davon gibt es Ziele, die mit diesem Forum nichts zu tun haben, nichts mit mir und nichts mit irgend wem; die sind eben auch.


    Schade finde ich es allemal. Menschen, die man mag, sieht man nicht gern gehen, auch ich nicht.

  23. #98
    Tochter aus gutem Hause
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    Post Monatsbeitrag Mai 2003

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    Folgende Zeilen sind, zugegeben, ein wenig vulgär vielleicht, und ebenso zu verstehen: als eine künstlerische Entartung, eine Art geistiger Perversität. Eine Obszönität, die auf Wahrscheinlichkeiten oder Zeichen beruht, und nicht auf Wahrem oder Unmittelbarem. Anders ausgedrückt könnte man sagen, die Zeit selbst und aus sich heraus berge in den folgenden Zeilen ihre eigene zeitlose Logik, zunächst weil diese Zeilen das eigentliche Gerüst, das sie darstellen, definieren, des weiteren, weil eine Funktion dieser Art eine andere der gleichen Art erfordert, und umgekehrt. Schliesslich richten sie sich nicht zuletzt und unmittelbar an mich, der ich diese Zeilen schreibe. Ich nehme an, niemand wird solches ohne Rührung zur Kenntnis nehmen. Dabei bitte ich um Entschuldigung, vor allem mich selbst. Ich schreibe mir, ohne dass ich mich gefragt habe: Das ist ungehörig, ich muss mich um Entschuldigung bitten. Gerade auch, weil mich das nicht mehr irritieren kann. Ich kenne mich besser als ich glaube. Wer sich selbst nicht glaubt, lügt. Wer sich aber in dieser Stunde zweideutig verhält, wird für heute und immer - ausgeschlossen. Übrigens wird, wer diese Zeilen liest, sofort inne werden, dass sie nur jenes frühe, fast nichtssagende Werk des Autors zugrunde legen, nämlich die Idee des Verschwindens. Auch der Idee, aber nicht nur. Eine Parallele zu dieser merkwürdigen Gebundenheit meiner an ein bestimmtes literarisches Milieu meinerseits bin ich mir selbst. Dass Hunde pinkeln, stimmt mich nicht eben heiter, wohlgemerkt. Dennoch. Das Apokalyptische gilt es zu empfinden, heute und immer. Also vollende ich nicht meine Persönlichkeit, sondern mein Werk. Diese letzte Umwandlung des Zeichens in eine utopische, irreale Funktion (die Mode könnte Hunde vorschlagen, die überhaupt nicht pinkeln) ist, glaube ich, ein grosses ideologisches Faktum vor allem in unserem Europa, weniger dem heutigen, als vielmehr dem gestrigen und vorgestrigen und übermorgigen. Zumal der Sinn immer ein kulturelles Faktum ist, ein kulturelles Produkt, doch in unserem Europa wird der Sinngehalt und wurde und wird werden: neutralisiert. Auch wenn wir Druckbuchstaben lesen, sind wir uns dessen bewusst, dass wir eine Mitteilung aufnehmen. Das Objekt, das uns einen Sinn suggeriert, befindet sich jedoch ausserhalb dieses Sinnes, selbstverständlich. Wir sind uns dessen bewusst. Trotzdem, wir fragen uns: Was ist das alles? Und antworten, indem wir uns vergegenwärtigen, dass es Kulturen gab ohne jede Humanität, die ägyptische, die hellenische, die der Maya, die von Yukatan, und und und. Aber der Augenblick kommt, wo man das Gesicht ins Dunkel halten muss, in den grossen schwarzen Schwamm, man hört vielleicht noch das Stimmengewirr von Bahnhöfen, wo einem niemand etwas nützt. Ist das ein Trost? So oder so, jedenfalls, als Schluss: die Schlussworte. Ich hatte es in Gedanken umgekehrt gedacht, eigentlich. Aber es geht auch so.




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  24. #99
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    AW: Es reicht!

    nun ja, die herren h & k, ich sag euch nicht adieu, mit verlaub.


    Mr. Jones

  25. #100
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    AW: Es reicht!

    menne - wenn ihr am Männertag schon Drogen nehmen müsst, dann mixt sie doch nicht bunt durcheinander!! Kommt nur Mist raus.

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