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Thema: Die Liberalen

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Die Liberalen

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...444723,00.html

    Die einzige Chance für die Liberalen, auch nur mittelfristig konzeptionell zu arbeiten: Eigentum als Aufgabe für einen Dienst an der Allgemeinheit begreifen. Eigentum dient!
    1971 ging man in der FDP diesen Schritt, verließ ihn aber in den 80ern wieder. Fraglich ist, ob das nur mit der CDU geht? Fraglich ist, ob das nur mit der SPD geht? Sicher ist, mit beiden geht es nicht, die SPD verliert zur Zeit zu viele Wähler, weil sie profillos erscheint.

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Die Liberalen

    Die große Koalition bietet bis dato ungeahnte Chancen für die kleineren, denn Volksparteien - soviel scheint sicher - wird es bald keine mehr geben. Die Profillosigkeit wird sich wohl eher verschärfen, selbst in den Grundsatzdiskussionen nehmen sich SPD und CDU nichts mehr, kommt davon wenn zwei vom gleichen Kuchen essen, warum sollte er dann anders schmecken?

  3. #3
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Die Liberalen

    ein die freiheit liebender mensch wie meinereiner kann eigentlich nur liberale wählen. doch diese liberalen bringen mich noch um den verstand. im zweiten reich hießen sie nationalliberal, d.i. eine contradictio in adiecto, denn entweder ist man liberal, also übernational, oder man ist national, dann kann man nicht liberal sein, weil das die freiheit und nicht die enge begrenzung auf ländergrenzen bedeutet. die freisinnigen waren da schon eher eine bewegung anch meinem geschmack, sind aber heute vergessen. und der grund? politisches unvermögen, lavieren, uneindeutigkeit, was das liberale so mit sich zu bringen scheint. die FPÖ, die kakanische variante des liberalen begriffs, nun war nationalliberal, also auch unwählbar. da lobte ich mir die FDP, die strikt für bürgerfreiheit, eigentum und die privatsphäre eintrat. TRAT! jetzt tritt sie diese grundideen des liberalismus mit füßen, steht für egalität (nennt es harmonisierung), für staatssozialismus (nennt es Europa) imgleichen die übergabe des ichs ans wir, läßt im rahmen der nationalen sicherheit und angleichung auch überwachung und dergleichen zu. (ich vermisse den aufschrei aus den reihen der FDP nach dem NSA-skandal)


    wenn ich mir die parteiprogramme so anschaue, dann finde ich am ehesten bei der AfD liberale positionen wieder. allerdings schimmert da das kapitalistische raubtier zu stark durch, was aber auch daran liegen mag, daß diese bewegung noch sehr jung ist und nicht die aufweichung der masse hinter sich hat. mal sehen, was mit den prinzipien der subsidiarität, des autarkismus und der eigenverantwortung in regierungsverantwortung geschieht.

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