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Thema: Spruch des Tages

  1. #51
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    susanna

    das konkurrenzdenken, das sich dadurch ausweist und auf unsicherheit beruht, legt man doch in dem moment ab, in dem man sich an der jugend der eigenen kinder freut, diesen blüten, die sich entfalten und sich die welt erobern. da nimmt man sich selbst nicht so wichtig.

  2. #52
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    AW: Spruch des Tages

    Susanna zu rudi menter über ihr Gedicht "cees auf tonga":


    "...es will nichts. es ist."


    Das gefällt mir außerordentlich. So kleine Wörtchen, die so viel aussagen.

  3. #53
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    deine nihilismusdefinition ist ein unangemessener philosophischer faustfick, der begriff ins absurde geweitet. da wäre ja unter anderem jeder croupier (arg.: "rien ne va plus" - "es geht Nichts mehr") ein nihilist!

    Schnobs zu Susanna

  4. #54
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Spruch des Tages

    wir können die menschen nicht ändern. wir haben keine anderen.


    adenauer

  5. #55
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Spruch des Tages

    unter dem titel "führungskrise des westens" sagt der leitartikler curt gasteyger der schweizerischen "finanz und wirtschaft" in einer sehr klarsichtigen analyse, daß nunmehr eigentlich deutschland die neue führungsrolle in europa zukomme.


    frankreich hat reformstau für den neuen, blair geht unwillig, bush hat ohnehin glaubwürdigkeitskrise, italien führungsschwach - da hört für den schweizer der westen auf und er sagt:


    "...ist deutschland mit seiner bemerkenswert präsenten bundeskanzlerin zum stütz- und orientierungspunkt westlicher politik geworden."


    sahen wir das nicht in den fliegenden blättern voraus?

  6. #56
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Spruch des Tages

    das hat aber lang von münchen nach hamburg gebraucht








    "es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen" (karl valentin)

  7. #57
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Spruch des Tages

    "wenn man bei jemandem zum ersten mal zu besuch ist, darf man beim weggehen sich nicht selbst die türe aufmachen, um hinauszugehen. sonst kehrt man nie wieder in dieses haus zurück."


    soso. von coelho tradierter alter brasilianischer Aberglaube. andrerseits: in wie viele häuser bin ich schon zurückgekehrt, deren türe ich beim ersten besuch mit eigener hand beim verlassen öffnete. man darf sich auch nicht zum opfer des aberglaubens machen, der zahlen, der karten und der anderen dinge. nackt, mit nichts anderem als dem eigenen herzen auf der zunge, geht man durch alle türen.

  8. #58
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    Große Männer fanden selten den Weg nach Washington, sie saßen auf dem Land und schrieben Gedichte, oder sie scheffelten Geld in New York.

    Ross Thomas in "Die Millionenernte"

  9. #59
    kls
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    Meine Betreuerin (Krankenschwester, 30, kenne ich seit ihrer Geburt) für den Tag, an dem mir unter Vollnarkose sämtliche Restzähne gezogen wurden, erzählte mir hinterher, wie ich im Auswachraum langsam zu mir kam.

    Angefangen hätte ich mit Murmeln, ungefähr so: "Röh. Bah. Pfui. Egal. Füße? Dran. Arme? Dran. Beine? Dran. Gut! Riecht nach Krankenhaus. Nicht gut! Hmmmm. Augen auf. Nein! Doch!! Noch nicht. Ist es doch gerade ganz schön; wer weiß, was dich erwartet, wenn du hinguckst." Währenddessen hätte ich, angefangen mit den Füßen, so eine Art Funktionsprüfung meines Körpers vorgenommen, mit den Fingern, Armen, Schultern, Kopf gezuckt, einmal ganz tief ein- und ausgeatmet, ein Bein hochgehoben, dann das andere. Dto. mit den Armen.

    Dann hätte ich die Augen doch aufgemacht, ihr zugelächelt, den Kopf ein- zwei Mal kreiselnd bewegt und mich umgesehen. Und bei dem Versuch mich aufzurichten, hätte ich den Spruch des Tages gemacht (stark genuschelt, weil 12 Zähne gezogen, alles betäubt und ausgetrocknet war und mit Unmengen geronnenem Blut verklebt): "Ich kann das! Ich bin ein Mann! Ich beiße die Zähne zusammen!"



    Da wäre sie fast vor Lachen vom Hocker gefallen.

  10. #60
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    magnum: psst. ich bin thomas magnum und privatdetektiv, und ich brauche ihre hilfe, hoheit. - ich habe erfahren, daß einer der gäste versuchen will, den gastgeber umzubringen.
    prinzessin (gast): umbringen? so schlimm war doch die party nicht!

  11. #61
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Spruch des Tages

    "ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich stilzchen rumpel heiß!"


    eine hommage a siegelbruch

  12. #62
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    Alles, was ich weiß, ist, daß ich kein Marxist bin.

    Marx an Engels

  13. #63
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Anja
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    AW: Spruch des Tages

    ... niemand weiß, daß Marx den Rumpel nach der Stillzeit beißt?

    (Bäuerchen.)

  14. #64
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Spruch des Tages

    folgende situation aus dürrenmatts "romulus":


    die germanen pochen ans tor. der letzte römische kaiser, romulus, parliert über das eierlegen. sein gast ist der von seiner schwiegermutter verjagte oströmische kaiser. sie beklagen einander den untergang ihrer reiche und glauben, daß sie einfach zu wenig positive energie versprühen. sie setzen sich mit der weströmischen kaiserin in einen kreis und beschließen, fortan positiver zu denken.


    der spruch des tages, weil doch heute karsonnabend ist: Alle drei sitzen gläubig da.

  15. #65
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Spruch des Tages

    aus feuer und eis (game of thrones), s03e02:


    manche brauchen ihr leben lang hilfe; das bedeutet aber nicht, daß sie es nicht wert sind.

  16. #66
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    ...wenn manche den Verfassungs-Entwurf ungenügend gefunden haben, dann erinnern wir uns doch daran, daß wir in Deutschland daran gewöhnt sind, auch Eichen zu pflanzen, während doch erst die künftigen Generationen ihren vollen Schatten werden genießen werden. (der Abgeordnete Vinck im Norddeutschen Reichstag zu den Argumenten der Verfassungsentwurfgegner)

  17. #67
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    ich fühlte mich heute von einem spruch des jüdischen reichstagsabgeordneten ree berührt:


    Denn heutigen Tages sind unsere besten und tüchtigsten gelehrtesten Männer solche, die auf das Geld nichts geben und nichts geben wollen, die nur das Notwendigste haben wollen; für anderes haben sie keine Zeit und wollen sie keine Zeit haben.

  18. #68
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    "Hebe dich hinweg, damit ich hier oben stehen kann!"


    Worte des liberalen Abgeordneten Waldeck gegenüber den konservativen Abgeordneten im Norddeutschen Reichstag in der Grundsatzdiskussion zum Abschnitt XII der norddeutschen Verfassung. Waldeck hatte den Konservativen gerade vorgeworfen, daß sie die konstitutionellen Rechte mit Füßen träten und einen absolutistischen Staat schaffen wollten, weil sie dem Parlament nicht die vollständige Macht über das Einnahme- und Ausgaberecht geben wollten.

  19. #69
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    nun ist aber die injurie bei uns in sachsen kein vergehen, das von amtswegen bei uns verfolgt wird. (der abgeordnete schwarze im norddeutschen reichtstag während der diskussion zum schlichtungsverfahren im norddeutschen bund, in den sachsen nach seiner niederlage 1866 im deutschen bruderkrieg freiwillig eintrat)


    vereinigungen haben manchmal auch nachteile. der arme preußische soldat, der da von einem sachsen beleidigt worden war, hätte sich eine passende antwort einfallen lassen sollen.
    volkszorn! eifer!
    mir persönlich gefällt diese alte sächsische regelung. soll der beleidigte sich doch ebenfalls verbal wehren. wenn das nicht reicht, dann muß man sich eben prügeln. dieses weibische zumrichtergehen schafft doch nur memmen.

  20. #70
    kls
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    Also Leute, wir haben wirklich, echt, haben wir, nun gut, vielleicht hätten wir besser stattdessen, na ja, jetzt ist es eh zu spät, doch die anderen, wisst ihr, die haben erst, und dann war, nee, das war doch eher davor, genau, glaube ich, Mann was bin ich müde, wirklich, das war jedenfalls echt nicht mehr schön, und nun brauchen wir unbedingt, damit das alles nicht noch ..., Moment, lasst mich doch erst mal zu Luft kommen, Mannomann, diese Entfernung, doch die anderen hatten Karnaia und wollten nicht, gebt mir Wasser, ich kann kaum noch, einmal als 245 Km, hin in zwei Tagen, zurück mit Negativbescheid in zwei Tagen, dann noch mal 42 Km nach, bei wo es auch nicht besonders schön war, und anschließend noch mal 42 Km Retour, und nun kann ich nicht mehr und habe diese Achäminieden gründlich und diesen, na, wie heisst dieser Scheißkerl überhaupt, Da..., dari ..., äh, (Zwischenruf: Dareios), der hat anschließend ... und nun müssen ... (fällt tot um)


    "Der antike Marathon-Läufer ist ein rundum tragischer Held: Er hie? nicht nur nicht Pheidippides, er ist nicht nur nicht von Marathon nach Athen gelaufen (und davor nach Sparta, der Autor), er ist dort nicht nur nicht tot zusammengebrochen, es hat ihn nicht einmal gegeben. Er ist eine Erfindung viel später Geborener." Dieter Eckart

  21. #71
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    wenn Sie in münchen in einen kinderwagen schauen, dann bekommen Sie den eindruck, der säugling ist auf dem weg zum nächsten termin und hat gerade keine zeit, Ihr lächeln zu erwidern. (leibner)

  22. #72
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Spruch des Tages

    Wir könnten so anders sein, wenn es die Anderen nicht gäbe

  23. #73
    kls
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    AW: Spruch des Tages

    Als gesicherte Erkenntnis können wir soziolektübergreifend gelten lassen, dass das Wort 'Bong' in allen drei grammatischen Genera verwandt werden kann. Es erscheint plausibel, anzunehmen, dass dieses nur als kreative Ambiguität charaktisierbare Phänomen der flexiblen Zuordnung des grammatischen Geschlechts primär auf die psychischen Zustände beim Gebrauch besagten Gerätes zurückzuführen ist. Wenn sich diese - in weiteren psycholinguistischen Untersuchungen zu prüfende - These als empirisch fundiert herausstellen sollte, müsste man sagen, 'Bong' sei - in Anlehnung an den Begriff 'lautmalerisch' - (grammatisch) ein geschlechtsmalerisches Wort und somit unzweifelhaft der wichtigste bislang bekannte Vertreter der Klass der Grammatikopoetika, die ich gestern abend beim, na, Sie wissen schon, erfunden habe... (Kai Becker)

  24. #74
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Spruch des Tages

    nikolai nikolajewitsch erhob im herbst 1912 nach französischen manövern, bei denen er als chef der russischen sechsten armee zu gast sein sollte, bei einer tafelrunde mit französischen generalen sein glas und brachte ff. trinkspruch an: auf wiedersehen in berlin, meine herren!

  25. #75
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Spruch des Tages

    "Ist doch besser, der Kerl lebt eine Lüge, als daß er durch seine Neigung die Familie bloßstellt."


    der klassiker heuchlerischer lebensart: barney in mortal barney zu seiner frau.

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