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Thema: Nichts

  1. #26
    kls
    Status: ungeklärt

    AW: Nichts

    Also, ich finde es schade, dass es nirgendwo Rhabarbereis gibt, auch wenn jetzt jemand behaupten könnte, dass diese Offenbarung gar nicht zum Thema gehört. Äh, wie lautet das Thema eigentlich? Organisches Vakuum zwischen den Ohren eines Koches gefunden? Das Liebesleben de Pflastersteine?


    Um Auflösung bittend ...kls...

  2. #27
    Bauer Hans
    Status: ungeklärt

    AW: Nichts

    Gorgias, Du denkst, auch wenn Du niemand bist. Oder Du Niemand bist?

    Und Du, mein Sohn Ludwig, denk über Schach! Das reicht, nach langer Zeit solltest Du Dich nich überfordern.

    Scheinbar denkt hier jeder nichts.

  3. #28
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Nichts

    Sinn und Bedeutung. Über nichts nachzudenken, bedeutet nicht, nichts zu denken.
    Diesen Unterschied bitte ich zu bedenken.
    Und, ad zwei: Nichts zu denken ist immer noch besser, als sich nur zu denken. Das Nichts gehört zum Sein, kann nur durch das existierende Sein dasein, weil, wenn nicht, dann würde die Vorstellung und Existenz des Daseins nicht sein können: Alles Sein bedarf auch des Gegenteils. Erschlaffung und Anspannung, Sein und Nichtsein bilden Einheiten.

    Rhabarbereis will ich übrigens auch essen, aber nur mit Vanille.

  4. #29
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Nichts

    wenn dies ein Dialog zwischen einem verheirateten, einem lange verheirateten Paar ist...
    so denkt sie sehr wohl an was... und er fragt sich woran sie denkt...und hat damit ganz recht!
    Aber vielleicht beflügeln ihn die Vorstellungen woran sie gerade denkt - und sie können schon wenig später zusammen denken.... natürlich wieder an nichts!

  5. #30
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Nichts

    Ein Mensch, der nicht mehr denkt ist tot. Ein Mensch, der Nichts denkt, sucht die Unendlichkeit - oder den Omegapunkt.

  6. #31
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Nichts

    "Ich denke schon Etwas."
    "Was?"
    "Jedenfalls NICHT an Vanilleeis?"
    "Warum nicht?"
    "Weil ich lieber Schokolade möchte."
    "Warum?"
    "Weil Schokolade süßer ist."
    "Ja, wirklich?"
    "Sag mal, kannst Du was anderes als fragen auch noch?"
    "Wie meinst Du das?"

  7. #32
    earth
    Status: ungeklärt

    AW: Nichts

    Draußen an den farblosen Rändern des Alls, wo es selbst entsteht, wartet der Beweis, dass Nichts nicht ist, die Menge aller Möglichkeit, all das, was nicht ist auf unsere Ankunft, währenddessen: wir: das tor zu unserer Sehnsucht steht uns gut, im rücken, weit weg, wir: vorbeigegangen, auch die Liebe: un(be)greifbar, wie der Regentropfen im Gewittersturm, den wir mit einem Haar zerschlagen: mit der zunge fangen wollten. die weite. statt dessen. unwahrscheinlich.

  8. #33
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Nichts

    Wegen einer email wieder nach oben geholt:



    erstellt von eftos@gmx.deEs ist klar das das hier das Nichts ist, und Sie diese Mail nicht lesen.

    Es kommt nur darauf an wer es am treffendsten formuliert.

    Ich bin nicht der einzige Nihilist, aber normalerweise ist der Sack zu
    100% zugemacht. Ich kenne keine andere Seite, die das so beschreibt (ich
    kenne allerdings auch nicht alle solche Seiten)

    (jede verneinende Aussage ist richtig...)

    Evtl. ist das veröffentlichungswürdig, immerhin ist dies das 21.Jh und die
    alte Philosopie vorbei und falsch.


    ohweh, aber zum Glück habe ich diese Mail nie geschrieben.

  9. #34
    Tochter aus gutem Hause
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    Nichts

    nichts

    nichts ist besser als nichts
    nichts ist schöner als nichts
    nichts ist vollkommener als nichts

    nichts, was war und ist
    nichts, was kommt
    ist mehr als nichts

    alles ist nichts
    am anfang und am ende

  10. #35
    Carlo Tr.
    Status: ungeklärt

    AW: Nichts

    Und das Gedicht ist auch nichts.
    Zumindest nichts Lesenswertes.

  11. #36
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Nichts

    so seltsam ist die liebe, die schweigt und verse schreibt;
    wenn gar nichts von mir bliebe, sie selber ist und bleibt.

    ausführlicher später

  12. #37
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Nichts

    lieber Unregistrierter, natürlich ist das Gedichtlein auch nichts, das hast du fein erkannt!

  13. #38
    Carlo Tr.
    Status: ungeklärt

    AW: Nichts

    Dann solltest Du besser nichts schreiben...

  14. #39
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Nichts

    Ein feines Gedichterl nur, vielleicht möchte der/die Autor(in) den Schluss nochmal überdenken!

  15. #40
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Nichts

    Ich gehe da mit d.p.; es ist fein gesponnen, das Wie. Beinahe mantrisch. Nur am Inhalt stoße ich mich. Wie das gehen mag, willst Du fragen, da es doch das Nichts ist, das Du thematisierst. Wirklich? Im katholischen Umfeld Östreichs mag sich ein Lutheraner wie Böhme nicht behaupten können, dessen Weltsicht ich nun mit der Muttermilch aufgesogen, darum will ich Nordmann Dir das verklickern: In dem Augenblick, in dem Du das Nichts als einen Maßstab benützt, hebst Du den Gedanken des Nichts ins Ichts. Da muß ja dann etwas sein, andernfalls würde das Nichts nicht sein. Wenn ich das Nichts allerdings als ein Nichtsein setzte, würde alles zusammenfallen, denn das Ichts benötigt das Nichts wie umgekehrt das Nichts das Ichts benötigt. Die Welt ist aus Gegensätzen aufgebaut, die ewig bleiben.

    Schlußendlich kann daraus nur folgen, daß das Nichts nie allein gewesen ist. Und diese Vorstellung kann einem, der an den Urknall glaubt, nun gar nicht behagen.

    Es war alles schon immer da. Es ändern sich nur Formen und Anordnungen. hare krishna

  16. #41
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Nichts

    Mit dem Nichts ist es so eine verflixte Sache. Denk man es kursiv, logisch, intellektuell, führt es bloß zum Widerspruch, der Begriff ist eine contradictio in adjecto. Dennoch kommt das Denken davon nicht los. Umfasst es doch das Gegenteil von allem, was ist, was wir wissen, was wir kennen. Das was wir (oder nur ich?) ersehnen und nie erreichen können. Mit dem Nichts verhält es sich ähnlich wie mit der Zeit. Von Augustinus stammt angeblich der Satz, 'Fragt man mich nach der Zeit, weiß ich nicht, was sie ist. Fragt man mich nicht, weiß ich es.'

    Der Schluß gefällt mir auch nicht. Vielleicht sollte ich ihn einfach weglassen, ins Nichts fallen lassen.

    Mit dem Ichts weiß ich nichts anzufangen. Was soll das sein?

    So und jetzt geh ich Nomadisieren, Wandern, Hohe Wand, Springlessteig hoch, ein Bier im Hubertushaus, dann weiter zur Kleinen Kanzel über den Leitergraben und zur Weicherthütte. Dort 2. Bier, danach Rückkehr zum Hubertushaus und Abstieg. Heissa!
    Geändert von eulenspiegel (01.09.19 um 08:17 Uhr) Grund: fehlt was

  17. #42
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Nichts

    Phxsiker versichern, dass es das Nichts nicht gibt. Auch wenn scheinbar nichts da ist, gibt es Quantenfluktuationen. Und die sind nicht Nichts, sondern höchstens kaum etwas.
    (kaum etwas ist besser als nichts
    Kaum etwas ist schöner als nichts)

    Am Schluß gefiele mir
    "alles ist nichts
    vor dem anfang und nach dem ende"
    besser.

  18. #43
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Nichts

    Die Deutsche Bahn verwendet das Nichts.


  19. #44
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Nichts

    @ K N: 'Nichts abstellen' beleuchtet schön die Absurdität des Begriffs nichts! Man kann es immer 2-fach lesen: einmal 'Nichts' als Subjekt, als scheinbar nicht leerer Begriff, das ist dann absurd. Man kann nicht 'Nichts' abstellen. Das andermal als bloße Negation im Sinne von 'hier soll kein Gegenstand abgestellt werden'. Ich verwende ja als Definition für nichts am liebsten Nichts als Abwesenheit von allem.

    @ SSW: Nö, dein Schluß ist auch nicht besser. Sorry.

    Apropos Quantenphysik: Ich hab da große Probleme mit. Sollte die Welt im Grunde wirklich gegen alle Logik und jede vernüftige Verständlichkeit gestrickt sein? Ich kann und will das nicht glauben. Nicht dass ich so vermessen wäre, meinen beschränkten Verstand zum Maßstab des Kosmos zu erheben - weit gefehlt, dennoch laufen mir einige Resultate der Quantenphysik - Doppelspaltphänomen, Verschränkung, Nichtlokalität, die gleichzeitige Existenz eines Teilchens an unendlich vielen Orten etc. - doch sehr gegen den verstandesmäßigen Strich. Ich bin mit der QPh noch nicht fertig! Aber ich bin nicht bereit, mir einen Kosmos vorzustellen, der im Grunde unverständlich ist.

  20. #45
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Nichts

    QuP: Klarer Fall für den Naturwissenschaftsordner, Till. - Das mit dem Nichts dagegen ist klarerweise etwas für diesen Ordner. Wo sollte man sonst über nichts sprechen, wenn nicht hier?

  21. #46
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Nichts

    Auch wenn sich niemand daran hält und jeder Nichts abstellt, würde man davon nichts sehen. Stellt aber nur einer etwas Etwas ab, und sei es Nichts, bleibt vom Nichts nichts mehr übrig.

  22. #47
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Nichts

    man könnte Klausens Bild dahingehend bearbeiten, als daß aus dem Koffer GEZ würde und aus "abstellen" "abbestellen"

  23. #48
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Nichts

    @ SSW: Nö, dein Schluß ist auch nicht besser. Sorry.
    Macht ja nichts.

    Apropos Quantenphysik: Ich hab da große Probleme mit. Sollte die Welt im Grunde wirklich gegen alle Logik und jede vernüftige Verständlichkeit gestrickt sein? Ich kann und will das nicht glauben. Nicht dass ich so vermessen wäre, meinen beschränkten Verstand zum Maßstab des Kosmos zu erheben - weit gefehlt, dennoch laufen mir einige Resultate der Quantenphysik - Doppelspaltphänomen, Verschränkung, Nichtlokalität, die gleichzeitige Existenz eines Teilchens an unendlich vielen Orten etc. - doch sehr gegen den verstandesmäßigen Strich. Ich bin mit der QPh noch nicht fertig! Aber ich bin nicht bereit, mir einen Kosmos vorzustellen, der im Grunde unverständlich ist.
    Nun, unsere Logik und unsere Vorstellung davon was anschaulich ist, sind im Mesokosmos entstanden. Die Evolution optimiert ihre Geschöpfe in Sachen Fressen und Ficken. Naturerkenntnis spielt da erst mal keine Rolle. So ist es nicht erstaunlich, dass dem Menschen der Mikrokosmos wirr und unanschaulich erscheint. Vielleicht können zukünftige Computer mehr mit dem Mikrokosmos anfangen. Aber die Frage "Warum ist nicht Nichts?" (Möglicherweise Leibniz) werden sie auch nicht beantworten können.

  24. #49
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Nichts

    Ich finde schon, dass man diese Frage...egal in welchem Kosmos...mit Hilfe der Logik beantworten kann. Nichts heißt ja nichts anderes als "nichts, das wir er-kennen"...ist also nichts anderes als die Grenze der Gesamtheit unserer Sinne. Deckt der Hütchenspieler den Becher auf...erwarten oder erhoffen wir eine Kugel zu sehen - ist diese nicht (sichtbar) da, sagen wir da ist nichts. Nichts zu "erkennen" funktioniert nur in einem begrenzten Raum (Becher). In einem unbegrenzten Raum könnte sich das Etwas ausserhalb unseres Blickfeldes befinden. Da ist (womöglich) etwas, wir nehmen es nur nicht wahr. In einem unbegrenzten Raum ist Nichts nicht möglich - und ein begrenzter Raum hat nur deshalb Grenzen...weil wir selbst diese setzen/ziehen.

    Auch alltägliche Aussagen und Redewendungen helfen komplexe Sachverhalte zu vereinfachen:

    "Hier ist nichts los"

    Hier=Raum...nichts los=gemessen an unseren Erwartungen, oder an den Ankündigungen Dritter

    In Wirklichkeit ist da aber ganz viel los - da bekriegen sich zwei Millionenvölker von Ameisen, der Konzertveranstalter bekam auf der Toilette einen Herzinfarkt und im Gebüsch vergnügt sich ein Pärchen....

    Entweder wir nehmen das alles nicht wahr...oder es entspricht nicht unseren Erwartungen. Für uns ist das dann Nichts, oder so gut wie nichts...

    Wir können das Nichts zur dann bestimmen...wenn dahinter, davor, darüber oder darunter etwas ist-und wo etwas ist, ist auch immer etwas drum herum. Es kann alles geben...nur nicht Nichts.
    Geändert von anderedimension (03.09.19 um 07:30 Uhr)

  25. #50
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    AW: Nichts

    Nichts als die Abwesenheit von allem ist zunächst ein philosophischer Begriff. In so einem Nichts gibt es weder Zeit noch Raum noch sonstige Phänomene. Eben nichts. Aber dieses Nichts können wir nicht denken, nur undeutlich ahnen bzw. fühlen. Sobald man es mit Hilfe der Sprache fassen will, ist es weg, nichts eben. Dass uns die Quantenphysik die Vakuumfluktuation beschert hat, nehme ich ihr sehr übel! Damit hat sie mir das Nichts geklaut, zumindest im physikalischen Kontext. Da aber selbst die Vakuumfluktuation Raum und Zeit voraussetzt, ist sie eben nicht im Nichts gedacht, sondern bereits in einem physikalischen Rahmen. Übrigens verstehen die meisten den Begriff falsch, als wäre das ein Effekt, der Teilchen aus dem Nichts entstehen ließe. Keineswegs. Noch nie wurde beobachtet, dass Teilchen aus dem Vakuum 'entstehen', die vorher nicht da waren. Bislang handelt es sich um mathematische Spielereien mit 'virtuellen Teilchen'. Also reine Spekulation.
    Das Nichts als philosophisches Konzept bleibt davon unberührt. Und ich halte weiter daran fest.

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