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Thema: Ertrag

  1. #1
    Kurzvormabschussiger
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    0

    Post Ertrag

    Die gute Trist hat sich wohl geirrt oder nicht oder doch?


    Ertrag


    Träge
    schichten sich
    stumme Gedanken
    auf bodenlosem Grund
    doch -
    hier intoniert sich die Metapher
    erträgt, die eine Melodie zu spielen
    welche zart in Schweigen schwelgend
    mit den Tönen tonlos wallt und wallt und...
    Halt!

    Träge
    schichten sich...

  2. #2
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Ertrag

    Metapher intoniert! Wow! Das muß der Kern ums Schweigen sein, das Dein Gedicht ist, Klaus. Oder soll es ein Schwingen sein, ein Hin und Her im Angesicht des Nichtgesagten?

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Ertrag

    Oh, ich irre oft, lieber Klaus. So oft, als hielte ich mit einer Erkenntnis einen Freifahrtchip nur für die nächste Runde in Händen. Was, wenn ausgerechnet diese nächste Fahrt rückwärts ist?


    Und so drehen wir uns im Kreise oder pendeln vor und zurück. Und dabei ist dieses Bild zunächst einmal nur eindimensional. Wem würde dabei nicht schwindelig werden?


    Dein Text gefällt mir, er will sich nicht positionieren, er ist herrlich nichtssagend und inhaltsleer. Dabei hat er doch eben gerade das Reden zum Inhalt. Habe ich gerade Inhalt geschrieben? Paradox!


    Lieben Gruß von
    Trist

  4. #4
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Ertrag

    Beim Anblick Deines Textes, lieber Klaus, sehe ich ein kleines Fähnlein, das in den Wind gehalten wird, aber das ist auch schon alles, denn Du willst nichts aussagen, sprichst von Leere und Bodenlosigleit und erwähnst Metaphern gleichzeitig... aus diesem Widersprüchlichen kommst Du nicht heraus, weil Du kein klares Ich einbringen willst, Du bekennst nicht, bekennst Dich nicht, verstümmelst Deinen Sprecher, machst ihn arm an Geist, verdunstest ihn im Sprachmeer... wenn er wenigstens wieder irgendwo als Regentropfen dann auftauchen dürfte...metaphorisch gesehen... klappt aber nicht. Wo war ich stehen geblieben? Ach, ja, Trist, die Gute... Wenn ich ein Wort auf dieser Welt nicht leiden kann, dann ist es das Wort "positionieren". Furchtbar und gräßlich sind noch schmeichelhafte Ausdrücke, mit denen ich die Qualität dieses Wortes zu beschreiben gedenke. Warum in aller Welt müssen Menschen so ein Wort gebrauchen? Unsere Sprache bietet weißgott Beßres als "po-sitio-nieren". Ja, es geht mir an die Nieren, und heute ist Sonntag, und ich muss noch arbeiten...

    herzlichst uis

  5. #5
    Kurzvormabschussiger
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    1.April 2002
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    Renommee-Modifikator
    0

    AW: Ertrag

    Liebe Trist, lieber Uis und lieber Robert, habt Dank für eure Meinungen, doch lasst mir noch ein wenig Zeit für ein Verdauungsschläfchenzzzz

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