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Thema: demokratie und andere krater

  1. #51
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Die Schwarz-Rot-Grüne Zukunft - Modellanstalt Ostfalen

    Zitat WSIB

    Was könnte unsere Demokratieentwicklung fördern?
    -------------------------------------------------

    Demokratie geht über die Mehrheitsfindung hinaus - sie zeichnet sich durch die Art und Weise wie man mit den "Verlierern" umgeht aus. Die freie Wahl zu haben macht noch lange keine Demokratie... ist nur eine von mehreren Voraussetzungen...damit Demokratie waltet. Viel wichtiger aber, dass sie sich auch entwickelt. Eine lebende Demokratie braucht lebendige Menschen. Unter lebendig verstehe ich die Teilnahme und das Teilhaben aller Bürger. Mich widert z.B. immer wieder an...wie Parteien ihre Wahl -"Siege" feiern...als hätten sie schon irgend etwas gewonnen. Ihnen wurde etwas geschenkt...Vertrauen einiger Menschen. Dem steht aber auch das Misstrauen anderer Menschen gegenüber. Den Sieg habe ich erst dann davongetragen...wenn ich das Vertrauen der einen rechtfertige und das Misstrauen der anderen entkräfte. Die Wirklichkeit sieht eher so aus: "Nach der Wahl ist vor der Wahl".

  2. #52

    AW: Die Schwarz-Rot-Grüne Zukunft - Modellanstalt Ostfalen

    Könnte glatt in Gold gerahmt werden. Sollte jeder Politiker einhundert Mal an die Tafel schreiben müssen...

    Was könnten denn aber die ostfälischen Regionaltalente sein, die globale Teilhabe ermöglichen?

    Was wäre denn, wenn volkswirtschaftliche Wertschöpfung zu einem "Nebenerwerb" der Gesellschaft wird?

    Wir müssten nicht gleich Autobahnen bauen. Aber die Schaffung von Infrastruktur auf Kosten der Zukunft in den Händen der Heuschrecken mittels der PPP-PRaxis ist verfassungswidrig. Eigentlich sind sie noch blöder als Hitler.

    Schlauer als die bisherigen Ansätze kpnnte es sein, die (hier symbolischen) ostfälischen Regionaltalente zum Pfund zu machen, dass in die globale Waagschaale geworfen, Ausdruck von Einzigartigkeit ist, nicht von Ei(n)förmigkeit.

    Ja, Vertrauen ist eine Kernfrage... Wie kann es wiederhergestellt werden?

  3. #53
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    ...aber Du willst ja wissen was sich ändern müsste/könnte...

    Das Schwarz/Weiss Denken

    Nehmen wir mal den Volksentscheid: Man muss ihn nicht zwingend als Alternative zur parlamentarischen Entscheidung sehen - man könnte ihn auch als Entscheidungshilfe oder Ergänzung betrachten, ihn entsprechend gewichten. Beispiel: Ähnlich wie die Schweizer... stimmt auch Deutschland über ein bedingungsloses Grundeinkommen ab; zunächst lässt man das Parlament abstimmern...welches sich mit 70:30 dagegen ausspricht, dann stimmt das Volk ab und entscheidet sich mit 60:40 für ein solches Grundeinkommen. Nun könnte z.B. das Gesetz verlangen, dass das Parlament ein zweites Mal abstimmen muss...wobei aber offengelegt wird...welche Partei...bzw. welcher Abgeordnete...für welche Position stimmt. Im zweiten Wahlgang stimmt das Parlament wiederum, aber nun mit 55:45, gegen ein solches Grundeinkommen. Im Prinzip hat sich nichts verändert, aber jeder weiß woran und mit wem er "arbeiten muss" - dieses System könnte man als eine Art Übergang sehen, als Reifeprozess, bis man dann einen Schritt weiter geht und dem Volk Stimmenanteile gibt..-z.B. drei Fünftel das Parlament, zwei Fünftel das Volk. Bei dem o.g. Beispiel wären das dann 3/5 von 55% zu 2/5 von 60% - niemand könnte sich mehr erlauben vier Jahre zu ruhen.

    Zitat WSIB

    Ja, Vertrauen ist eine Kernfrage... Wie kann es wiederhergestellt werden?
    ----------------------------------------------------------------------

    ...oder anders gefragt; warum verliert man es? Durch Enttäuschungen...oder falsche Erwartungen - durch Erfahrungen...aus denen man lernt?

    In/Auf was vertrauen wir fernab der Politik?...was rechtfertigt Vertrauen? Stabilität, Kontinuität! In der Politik denken wir da spontan an Steinmeier, an Schäuble,....dann wird es schon eng - nicht umsonst sind sie sehr beliebte Politiker, selbst wenn sie unpopuläre Entscheidungen treffen. Man weiß bei ihnen woran man ist...sie sind das Gold der Zahlungsmittel...der Gegenwert garantiert. Dem Schäuble nimmt man ab, dass er es gut mit unserem Land meint...dem Steinmeier dankt man seine Solidarität gegenüber der Kanzlerin - er ist ein zuverlässiger...stabiler Partner. Es geht dabei nicht um richtig oder falsch, die Menschen verzeihen Fehler...aber sie hassen es verkauft zu werden.

    Im Prinzip ist es ganz einfach; die Politiker sollen das machen wofür sie gewählt werden...wofür sie vor der Wahl standen...dann bleiben sie frei von Vorwürfen und behalten das Vertrauen.

  4. #54

    AW: Die Schwarz-Rot-Grüne Zukunft - Modellanstalt Ostfalen

    Eine wunderschöne Idee. Denn wenn wir selbst überlegen müssten, wie WIR entscheiden würden, könnte uns das Gefangenendilemma der Politik besser bewusst werden. Darüber denke ich mal in Ruhe nach, danke für den Einfall. Das wäre wirklich ein Meilenstein...

  5. #55
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Die Schwarz-Rot-Grüne Zukunft - Modellanstalt Ostfalen

    Was die Politik betrifft, steht uns ohnehin ein Wandel bevor. Die westliche Welt renationalisiert sich; ob Trump oder Brexit...es geht alles in die gleiche Richtung. Die Brexit Diskussion ist übrigens ein sehr gutes Beispiel...wie Politiker am Volk vorbeireden. Die Briten wollen ausschließlich wegen den Flüchtlingen aus der EU austreten, während Cameron mit möglich wirtschaftlichen Konsequenzen dagegen argumentiert - was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Im Endeffekt sagt doch Cameraon auch nichts anderes als: "Ich möchte auch keine Flüchtlinge, nehme sie aber in Kauf...um weiterhin Fördergelder aus der EU zu beziehen." Er hat nicht ein einziges Argument Pro-Flüchtlinge...kann er auch nicht haben...denn es gibt keins. Niemand möchte Flüchlinge haben...und schon gar keine Muslime. Orlando wird die Diskussion befeuern und einem eigentlich chancenlosen Trump Möglichkeiten verschaffen. Da sich moderate und gemäßigte Politiker der Problematik nicht annehmen...wandert sie in die Hände er Radikalen - diese haben weder die Kompetenz noch den Verstand um Probleme zu lösen...aber Argumente und Parolen um einen Erdrutsch zu verursachen.

  6. #56

    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Die Krater auf der Seele der Demokratie führen zur derzeitigen Verhärtung der Fronten.

    Es wären parallel die Ebenen zu betrachten, die vermengt und verquickt werden:

    Physische Verteilungskämpfe bei emotionaler Überforderung und mentaler Stagnation, die eine intuitive Annäherung an einen gewünschten Zielzustand in ausreichender Qualität und angemessener Quantität annähernd aussichtslos erscheinen lässt. Somit ist in der Aufwärtsperspektie eine Übereinstimmung auf geistiger und auch spiritueller Ebene nicht zu erreichen, die sich ja erst in einer Abwärtsperspektive dem Beobachter erschließen.

    Eine Amerikanerin brachte es bezüglich Orlando auf den Punkt:

    "Wir dürfen nicht zulassen, dass der Hass über die Liebe siegt."

    Liegt nicht hier der eigentliche Grundkonflikt und alle darauf aufbauenden Argumentationsketten sind von dieser Wahl des Grundparadigmas abhängig?

    Lieblose Enscheidungsträger fällen lieblose Entscheidungen und der Erdrutsch der Hilferufe verzweifelter Seelen lässt die verleugneten Wünsche offenbar werden, die emotionale Qualität fordern, nicht materielle Quantität. Allein: Wir können lieblose Entscheidungsträger nicht durch Hass zur Änderung ihrer fehlerhaften Grundprämissen bewegen. Die Renationaliserung versucht globale Probleme auszublenden und verzweifelt doch daran, keine Handlungsfähigkeit zu besitzen.

    Globale Zusammenhänge zu verleugnen, und auf nationaler Ebene den Symptomen scheinbar schutzlos ausgeliefert zu sein, erzeugt Ängste.

    Bei 132 Milliarden Bürgergeld für Afrika bis 2020 können wir langsam offen über ein globales Grundinkommen sprechen...

    Da sind die 6 Milliarden für den Türkei-Deal Peanuts. Eine teuer erkaufte Möglichkeit, nationale Illusionen parteipolitisch zu vermarkten und als "Lösung" zu verkaufen. Alle Rechtspolulismen werden nichts zu globalen Ursachenkorrekturen beitragen. Die Parolen, die zum Erdrutsch des Hasses und der Ablehnung beitragen, stammen allesamt vom Ego. Wir beklagen das Ego und betrauern die Seele der Demokratie, doch wir sind es, die die Albträume des Egos einst machten.

    Demokratie ist stark überarbeitungsbedürftig. Ein System, dass möglicherweise vor knapp 2000 Jahren mal "passte", muss dieses in der heutigen Zeit lange nicht mehr sein.

    Wie Aerolith treffend bemerkte, ist die derzeitige Kraterlandschaft ein Produkt von Mehrheitsfaschismus, dem fehlerhaften Grundparadigma, dass dem Einen nutzt, was dem Anderen schadet. Was allen nutzt, wird nicht gefragt.

  7. #57
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    "Wir dürfen nicht zulassen, dass der Hass über die Liebe siegt."

    Wer würde das nicht unterschreiben?!...so schwarz/weiss ist die Welt aber nicht - muss sie auch gar nicht sein. Hass und Liebe können sich auch aus dem Wege gehen...das nennt man dann Pragmatismus. Die Krawalle bei der EM in Frankreich sehen manche Soziologen schon als Teil des Re - Nationalisierung - Prozesses.

    Da war meinerseits schon ein wenig Neid da, als ich gestern die italienische Mannschaft inbrünstig ihre Hymne singen sah und hörte. Alle 11 hatten italienische Gesichter, italienische Namen, italienische Leidenschaft und italienischen Stolz - diese "Geschlossenheit" war es dann auch, die den Multi-Kulti Belgiern keine Chance ließ. Ja ich weiß, das ist altbacken, konservativ, nationalistisch - sollen es doch andere nennen wie sie wollen, mir gefällt es...und ich stehe dazu.

    Zitat WSIB

    Die Parolen, die zum Erdrutsch des Hasses und der Ablehnung beitragen, stammen allesamt vom Ego. Wir beklagen das Ego und betrauern die Seele der Demokratie, doch wir sind es, die die Albträume des Egos einst machten.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ist es denn so verwerflich egoistisch zu sein...?...gehört der Egoismus nicht auch zur Überlebensstrategie des Menschen...zum Plan der Evolution ?!?
    Es leben 8 Milliarden Menschen auf der Erde...wird diese eine bessere...wenn sie bald von 20 Milliarden Menschen bevölkert wird? Warum sind zwei Menschen besser als einer? Was bringt es dir...wenn Du 100000000 Afrikaner rettest?...dass Du dann bald schon 200000000 retten musst?!?...dann 400000000?!?

    Das Leben sagt: "Sei stark, denn den Schwachen ist der Tod."

  8. #58

    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Die Krawalle rund um den Globus könnten jedoch auch als der Wahnsinn eines Egos aufgefasst werden, das weiß: Seine Zeit läuft ab!

    Daher die Mordversuche russischer Auftragskrawallemacher und deren Fußballmogul, der, wie Trump, die finanziellen Folgen des Totschlags zu übernehmen anbietet.

    Das nationale Ego der Engländer ist ebenso auf Mord und Totschlag aus, und die Sicht der Soziologen, dass Totschlag ein Ausdruck von "Re-Nationalismus" sei, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Eine globale Horde von Psychopathen wird von EINEM Geistfeld gespeist - dem Glauben an die Schuld der Anderen.

    Es ist und bleibt ein Spielfeld von nationalen Egoisten, die im Grunde den Hass und die Gewalt anbeten.

    So sollten die Soziologen sich einmal fragen, ob es nicht das Geistfeld des Ungenannten abbildet, dass von allen Krawallmachern mit Hassenergie versorgt wird. Sie sagen, sie seien "national", doch im Grunde sind sie global satanistisch.

    Die Einsicht, dass es uns nur so gut gehen kann, wie den Menschen in den Regionen, die sonst "rübermachen", zeugt von einer Anbindung an das Geistfeld des Altruismus, das im Grunde von liebevollen Gedanken lebt.

    Wie absurd es ist, Hass mit Ablehnung, Gegenhass und Gegengewalt auflösen zu wollen, sollte uns in der stetigen Verschlimmbesserung der Symptome langsam klarer werden. All diejenigen, die Opfer des Irrtums werden, ihren eigenen Bewusstseins- und Gemptszustand durch das Erschlagen anderer Menschen zu verbessern, suchen "ihren Platz in der Welt", ihre Funktion, ihren Sinn.

    Wobei der Sinn des Körpers an sich die Kommunikation darstellt. Die Infrohmation , dass Leben auf Kooperation beruht, könnten unsere Körperzellen bestätigen und bezeugen. Doch sie bezeugen auch unseren Wahnsinn, der durch die Angst entsteht, keine Seelenträume mit Leben zu erfüllen.

    Der Hass ist nicht der Weisheit letzter Schluss, er ist ein Schuss, der nach hinten losgeht. Es ist die Frequenz des Hasses, die unseren Körper zerfrisst und uns zu Tieren macht.

    Wann ist ein Mensch ein Mensch?

    Wenn die physische Ebene befriedigt wird?
    Wenn die emotionale Suche nach Liebe, Anerkennung und Zugehörigkeit befriedigt wird?
    Wenn das Gemüt trotz der Stürme des Lebens liebevoll bleibt?
    Wenn der Geist eine Anbindung im ewigseelischen findet?
    Wenn wir unseren inneren Lehrer wieder erkennen?
    Wenn wir uns unserer faktischen, globalen Schicksalsgemeinschaft ER-geben

    Nur für das Ego bedeutet das Teilen der Lebensgrundlagen einen Verlust.
    Für das SELBST ist es SELBST-VERSTÄNDLICH.
    Wüssten wir nur schon wieder, mit dem Gegenüber sowohl Gott, als auch uns selbst zu erschlagen, wäre der Nutzen all dieser physischen Kämpfe zu hinterfragen:

    Würden wir diese "Energie" in Kooperation investieren und damit transformieren und transmutieren, könnten Deine berechtigte Hauptsorge - ein Planet mit 20 Milliarden Menschen - uns zu dieser "Rattenmentalität" treiben. Für das Ausleben von Hass noch zu "bezahlen" ist eindeutig eine Ego-Strategie. Zwar haben die Soziologen recht, wenn sie meinen, das Ego sei "national", sie sehen jedoch nicht die energetische Dimension aus der sich die Re-Nationalisierung mit Hassenergie versorgt. All der Hass hat die gleiche Quelle. Der Hass im Russen ist der gleiche wie im Briten und im Franzosen und im Deutschen und im Türken und im Albaner und im Afrikaner. Eine Partition innerhalb des Ego-Geistfeldes "überlagert und belagert" das Bewusstsein. Sie wächst mit dem Auslöeben von Hass und will doch nur Liebe: Einzig ein "negatives Zuwendungsspielchen" des Egos in seinem Drang, die Seele zu unterjochen und doch ist es die Kraft, die stets das Böse will und doch das Gute schafft. Goethe invers bedeutet es auch: Die Kraft, die stets (das relative und subjektive, persönliche und nationale) GUTE will und doch das BÖSE schafft.

    Es sind gespiegelte Möglichkeitshorizonte. In allem liegt die Möglichkeit des Gegenteils. Das Gegenteil vom getrennten Ego-Psychopathen ist das Heilige Selbst, dass wir alle - hinter dieser Mauer, die aus Schmerz entstand - immer noch sind.

    Ohne das Ego könnten wir das Gegenteil in uns nicht "unter-scheiden" und somit künftig immer seltener dieses Energiefeld als Quelle unserer unbewussten Totschlagsgedanken wählen. Sondern durch den Schmerz, den das Ego uns bereitet, erkennen wir das Selbst dahinter. Dieses Selbst ist EINS, nicht viele.

    Wir töten mit jedem Erschlagenen auch ein Stück von uns selbst. Demokratie macht uns zu den vermeintlich "Guten", doch passen unsere Antworten für diejenigen, von denen wir sagen, sie seien (mit diesem EGO-GUT-Urteil über uns, automatisch) die Bösen?


    Mehr unter der Christus-Matrix über diese "falsche Matrix".

  9. #59
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Zitat WSIB

    Das nationale Ego der Engländer ist ebenso auf Mord und Totschlag aus, und die Sicht der Soziologen, dass Totschlag ein Ausdruck von "Re-Nationalismus" sei, kann ich nicht wirklich nachvollziehen
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Lass uns bei den Krawallmachern nicht von DEN Engländern odert DEN Russen reden. Das sind kriminelle Vollidioten...und keine Repräsentanten ihres jeweiligen Volkes - deshalb wäre es auch falsch die Russen von der EM auszuschließen...denn so würde man sie zu Stellvertretern ihres Landes befördern. Was können denn all die Kinder und anderen friedlichen Besucher für diese Idioten...nur weil die zufällig auch einen russischen Pass haben?!? Man soll sie einbuchten und harte Strafen verhängen - basta.

    Was vielen vielleicht gar nicht so bewusst ist; der Nationalismus ist ursprünglich eine "Erfindung" der Linken...wurde erst später zur Domäne der Konservativen und Rechten. Der Nationalismus ist nur dann "gesund"...wenn er ohne Feindbilder auskommt - also ein Zusammenrücken ohne Ausgrenzung - ein sehr schmaler Grat. Fußball, das weiß man nicht erst seit dieser EM, ist eine Art Ersatzkrieg. Die Nationen -Fronten haben sich verhärtet...also wird auch der Fußball (Ersatzkrieg) härter geführt. Der "Feind " bekommt ein Gesicht und Konturen...und schon sind wir beim ungesunden Nationalismus.

  10. #60

    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Gut, nehmen wir den "ungesunden Nationalismus" einmal als kollektives Energiefeld wahr, dann ist es weiterhin eine "Ego-Partition". Der Ansatz der Strafe zur Berichtigung des Bewusstseins im Sinne einer Erhöhung allgemeiner Lebenssicherheit würde heute bedingen, die ganze Welt zu überdachen und Irrenhaus zu nennen.

    Eine selbstorganisierte Psychopathenwohngemeinschaft, die sich selbst in Knästen hält. Nee, Strafe führt nicht zur Berichtigung. Die Aufhebung der Ursachen ist der Hilferuf hinter dem Geschehen. Wir brauchen dringendst eine globale Geistesschulung, doch wir behaupten steif und fest, wir seien geistig völlig gesund, nur unser physisches Lebensumfeld würde durch die ANDEREN zur Hölle gemacht.

    Eigenverantwortung könnte bedeuten, dass wir jedes Feindbild als Spiegelung innerer Defizite erkennen und damit als Schattenaspekt von uns selbst.

    Ein Ersatzkrieg ist ein Stellvertreterkrieg. Stellvertretend für das Ego töten wir das Selbst. Daher hast du echt recht: Die Nationalität der Nationalisten ist belanglos. Die Mentalität entsteht aus der Anbindung an ein jeweiliges Geistfeld. Eine ungesunde Mentalität führt zu verzerrter Emotionalität. Ein ungesundes emotionales Umfeld führt zu Ersatzkriegen. Übersetzen wir Ersatz- und Stellvertreterkriege einmal mit dem Sammelbegriff der "negativen Zuwendungsspielchen", dann könnten die "Schreikinder dieser Welt" besser verstanden und angenommen werden. Sie verleugnen im materiellen Rationalismus ihre Seele und schreien ihren kindlichen Lebensfrust hinaus. Ihnen müsste vorgelebt werden, wie Leben ohne Totschlag mehr Freude bringen könnte. Die Versuche, das eigene Bewusstsein positiv durch das Erschlagen anderer Körper verändern zu können, sind ein Fehler auf geistiger Ebene. In keinem Knast der Welt wird die geistige Grundhaltung besser. Im Gegenteil: Der ständige Alarmmodus unter den Gefangenen bewirkt im Gehirn eine "Notfallverschaltung" und das Grundproblem wird durch die gewaltgeladene Grundresonanz nur verschlimmert.

    Gesunder Nationalismus wurde zwar verankert und präzisiert, doch geht nicht mit den globalen Shareholder-Value-Interessen konform. Ein gesunder Nationalismus müsste sich am magischen Quadrat der Volkswirtschaft orientieren. Tun wir aber nicht, daher sollten wir auch keine Steine werfen, wenn wir im Glashaus sitzen. Alle sitzen in einem Glashaus...

  11. #61
    andere-dimension
    Laufkundschaft
    Zitat WSIB

    Wann ist ein Mensch ein Mensch?

    Wenn die physische Ebene befriedigt wird?
    Wenn die emotionale Suche nach Liebe, Anerkennung und Zugehörigkeit befriedigt wird?
    Wenn das Gemüt trotz der Stürme des Lebens liebevoll bleibt?
    Wenn der Geist eine Anbindung im ewigseelischen findet?
    Wenn wir unseren inneren Lehrer wieder erkennen?
    Wenn wir uns unserer faktischen, globalen Schicksalsgemeinschaft ER-geben
    ----------------------------------------------------------------------------

    Es gibt nur die psychische Befriedung, alleine das Verlangen danach kann von physicher Natur sein.

    Gibt es denn die rationale Suche nach Liebe?!? Mache ich mich nicht erst dann auf die Suche nach der Liebe...wenn ich sie vermisse? Das Vermissen ist eine emotionale Motivation.

    Sturm ist nicht gleich Sturm - und liebevoll mit wem? Hitler pflegte einen liebevollen Umgang mit Eva Braun - und was sagt uns das? "Liebevoll" ist nichtssagend.

    Was ist das Ewigseelische?...und wo ist der Geist...wenn er dort keine Anbindung findet?

    Ich glaube nicht an das Schicksal...und so gibt es für mich auch keine Schicksalsgemeinschaft und damit verknüpfte Verpflichtungen.

    Zitat WSIB

    Gesunder Nationalismus wurde zwar verankert und präzisiert, doch geht nicht mit den globalen Shareholder-Value-Interessen konform. Ein gesunder Nationalismus müsste sich am magischen Quadrat der Volkswirtschaft orientieren. Tun wir aber nicht, daher sollten wir auch keine Steine werfen, wenn wir im Glashaus sitzen. Alle sitzen in einem Glashaus...
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    Interessante Sichtweise, die ich aber nicht teile. Eine demokratische Nation sollte sich eben NICHT an wirtschaftspolitischen Zielen orientieren und darüber definieren! Sie sollte zunächst mal soziale, familiäre Ziele definieren...diese in den Mittelpunkt stellen und alles andere danach ausrichten. Als Beispiel: Eine Gesellschaft möchte, dass es problemlos möglich ist Kinder zu haben und großzuziehen - man definiert, wie das aussehen könnte. Dazu könnte gehören, dass ein Gehalt ausreichen muss um das Kind und sich selbst zu versorgen...während ein Elternteil zuhause bleiben kann , ohne dass man vom Standard ( Urlaub, gesundes und abwechslungsreiches Essen, Kleidung...usw...) abrücken müsste. Mal angenommen dieser Standard wäre Euro 2500 (nach Wohnaufkommen)...müssen Staat und Gesellschaft dafür Sorge tragen, dass dieser Standard nicht unterschritten wird. Haben Heidi + Peter jeweils 2000 Euro verdient....eine Miete von Euro 800 bezahlt... und ein Gehalt fällt (wegen dem Kind) weg, dann muss die Gesellschaft um 1300 Euro aufstocken (2000+2000 =4000 - 800 = 3200 -2000 = 1200 +1300 = Mindeststandard). Gehen Heidi+Peter trotz Kind beide weiterhin Vollzeit arbeiten, bekommen sie gar nichts...denn sie orientieren sich nicht am gesamtgesellschaftlichen Ziel. Es dient ihren persönlichen Zielen, weil sich z.B. beide verwirklichen möchten. Das ist natürlich eine vereinfachte Darstellung, aber wenn man bedingungslos und konsequent so handelt, dann bedingt das eine das andere - die Wirtschaft ist nicht mehr Herr...sondern Diener des Volkes.

  12. #62
    Chefchen Avatar von aerolith
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    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    das gefällt mir, ad. sehe ich ähnlich wie Du. ich muß allerdings radikal das gesamte gehaltsgefüge in der BRD in frage stellen.

  13. #63
    Chefchen Avatar von aerolith
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    Brexit und die das demokratische Gundverständnis

    Demokratie ist Volksherrschaft. Die westliche Demokratie ist das nicht. Das zeigt sich auch jetzt wieder - nach der Brexit-Entscheidung. In den gleichgeschalteten Medien, die 90% der Meinungen bestimmen, herrscht unisono die Auffassung vor, daß diese Entscheiung den Briten leid täte, sich die "Rädelsführer" der Brexit-Bewegung nun der Verantwortung entzögen und somit Britannien in ein wirtschaftliches und politisches Trümmerfeld führten resp. geführt hätten.

    Nun ja... Zum einen ist kaum abzusehen, ob das ein Schaden oder Nutzen für Britannien ist. Das Inselkönigreich kam lange ohne EU aus, führte auch in diesen Zeiten Handel mit einigen Ländern auf dem Festland, sogar zollfreien. Das soll jetzt nicht mehr möglich sein? Aber das ist nicht das, was mit dem Demokratieverständnis zu tun hat. Es ist etwas anderes: Es wird so getan, als ob die "Rädelsführer" keinen Plan hätten, wie es nach dem Brexit aussehen solle, also das und dann auch noch Feigheit, sich dieser Verantwortung stellen zu müssen. Müssen sie das wirklich? Nein. Es ist wie beim Fußball. Wenn die eigene Mannschaft schlecht spielt, pfeifen die Zuschauer. Sie sind nicht dafür verantwortlich zu machen, daß die Mannschaft schlecht spielt, ein bißchen vielleicht. Die Verantwortlichen sind hier die bezahlten Spieler, Trainer und Platzwarte (!), daß die Mannschaft so spielt, wie die zahlenden Zuschauer es sehen wollen. Es soll Vereine geben, da tauschen die Zuschauer (Vereinsmitglieder) dann die Verantwortlichen aus, wenn es nicht läuft.
    Übertragen: Nachdem das britsche Volk mehrheitlich für den Austritt stimmte, ist es nicht Sache der Kampagnenführer, eigene Konzepte anzubringen. Das wäre eine neue Entscheidung. Die Brexit-Entscheidung war eine decision per negationem und keine progressive Entscheidung über die weitere Politik Britanniens. Die Briten sind nunmehr dazu aufgerufen, sich neue Wege zu suchen. Darüber werden sie entscheiden. Es ist dies keine Sache der EU, hier einzugreifen. Genau das wollen die Briten eben nicht (mehr).

  14. #64
    Chefchen Avatar von aerolith
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    Oppositionsarbeit in einer parlamentarsichen Demokratie

    Der FDP-Landeschef Sitta gibt heute in der hiesigen Tageszeitung "Volksstimme" ein Interview, in dem er sich u.a. über sein Verständnis zur Oppositionsarbeit äußert.

    erstellt von Sitta in der Volksstimme:
    Und Fraktionschef André Poggenburg hat ja bereits deutlich gemacht, wie er sich die Oppositionsarbeit vorstellt. Er ist allen Ernstes der Ansicht, seine Partei müsse keine Vorschläge, keine inhaltlichen Alternativen aufzeigen. Ich glaube, er hat ein großes Missverständnis von der Rolle der Opposition in einem parlamentarischen Regierungssystem. Einfach nur dagegen sein, reicht nicht. Man muss den Menschen sagen, wie man es besser machen will.
    Zwei Einwände:
    1. Das Prinzip der obstruktiven Kritik ist durchaus ein demokratisches Mittel für die Oppositionsarbeit. Es setzt darauf, daß die Opposition nicht die Aufgabe habe, der Regierung zu helfen, sondern sie eben zu kritisieren. Obstruktive Kritik zielt darauf, Mißstände anzuzeigen und die Regierung so anzugreifen, daß sie sich zu den Vorwürfen äußern muß. Sie setzt nicht darauf, eigene Lösungsvorschläge zu präsentieren, denn sie fühlt sich eben als Neinsager mandatiert. Schnurzel.
    2. Die AfD will offenbar keine Systempartei sein. Bei Systemparteien ist es so, daß es keine große Rolle spielt, ob sie Oppostion oder Regierung sind, denn eine Systempartei arbeit auch in ihrer Oppositionszeit konstruktiv mit, was im Umkehrschluß für den Wähler bedeutet, daß er keine wirkliche Alternative in der Opposition hat. Die FDP täte gut daran, sich in der Oppositionszeit ein eigenes Profil zu verschaffen, damit ihr von der Regierung verschiedener Wille deutlich wird.

  15. #65
    Chefchen Avatar von aerolith
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    Post Filz als Kennzeichen der westlichen Demokratie

    Staat und Gesellschaft verfilzen miteinander. Was als gemeinnützig gilt, ist das, was der Staat als gemeinnützig anerkennen will. Um bei politischen "allgemeinnützigen" Organisationen (meist Stiftungen) sicher zu sein, daß sie im Sinne des Staates agieren, werden die Führungsposten von staatsnahen Personen, Beamten, besetzt. So geschehen bei der linksgrünen AAS (Amadeu Antonio Stiftung). Link hier.

    Es ist dies nichts Außergewöhnliches, sondern das Absehbare. Wenn zwischen gesellschaft und Staat nicht differenziert wird, wird personalpolitisch auch kein Unterschied gemacht. Es gibt keinen Interessenkonflikt zwischen einer gemeinnützigen Stiftung und den Staatsinteressen? Oder sollte es den nicht geben? Oder sollte es nicht vielmehr so sein, daß GEMEINNÜTZIGE Stiftungen überhaupt keine Interessen verfolgen? Oder umgekehrt? Daß der Staat KEINE Interessen besitzt außer denen, für seine Bürger die innere und äußere Sicherheit zu gewährleisten? Alles andere sind Privatinteressen einzelner oder zusammengeschlossener einzelner Staatsbürger.
    Die westliche Demokratie kann da nicht differenzieren. Denn sie definiert den Staatswillen auch als Versorger, Entwickler, Oberbau der Produktionsverhältnisse, Ausbilder und Kontrolleur privater Aktivitäten über das Sicherheitsbedürfnis der Staatsbürger hinaus. Der Staat begreift sich selbst als etwas, das geschützt sein will und nicht als etwas, was für andere dazusein hat.

    Und so kömmt es immer wieder zu Verfilzungen in dieser politischen Ordnung, die sich westliche Demokratie nennt, vielleicht aber nur die postmoderne Demokratie genannt werden müßte, denn auch in der sozialistischen Demokratie gab es diese Verfilzung, die gleichen Bedürfnisse des Staates als Kontrolleur, Ausbilder und Versorger.

  16. #66

    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Ist das nicht eine "Nachwehe" der Französischen Revolution?

    Im Grunde wurde vor die identische Kulisse ein demokratisches Possenspiel gesetzt.

    Nun war die Gefahr gebannt, nochmals vom Fallbeil erwischt zu werden.

    Herrscher waren bei Umstürzen vom Verlust des Lebens bedroht.

    Politiker werden nur äußerst selten bei Machtverlust mit Lebensentzug bedroht.

    Daher wurde der Filz als Verbindung zwischen den Strippenziehern hinter den Kulissen und den netten, aber unfähigen Marionetten notwendig und zum internationalen roten Teppich verwoben.

    Solange (erwiesene und bewusst gewählte) Inkompetenz nicht zur Straftat werden kann, ist dem Filz Tür und Tor geöffnet.

    Zuletzt hörte man vom Filz bei der EZB. Beim IOC und der FIFA und den Russen sowieso.

    Als die Terrakottakrieger gebastelt wurdem, hatte sie in China einen "Legalismus":

    Jeder "Vorarbeiter" war für einer "Zelle" von 10 Menschen verantwortlich. Im Falle eines "Vergehens" drohte dem Vorarbeiter die Degradierung und Bestrafung. Da auch die Zelle bestraft wurde, konnte eine "Blockwartmentalität" erzeugt werden, die Vergehen schon in ihrer Entstehung dadurch minimierten, als jeder auf seinen Zellennachbar achtete.

    Lothar und die Stasi kannten die Methode wohl daher...

    Ist ja hier und heute ähnlich: Im Zweifel wird symbolisch ein kleiner Fisch gehängt und die großen Raubfische schwimmen munter weiterhin im Meer der schier unbegrenzten Schwarzgeldmöglichkeiten...

    Gemeinnützigkeit ist nur ein besonders cleveres Geschäftsmodell mit einer ethischen Fassade vor althergrbrachter Kulisse.

    Filz ist jedoch die Folge von ungesättigter Gier.

    Was sättigt daher die Gier? Wenn Staat, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft von der Fessel des fanatischen Gier aus Routine getrieben, einen annähernd ewigen Kreis beschreiben, wäre zunächst die nicht auffüllbare Gier (nach MEHR) zu sättigen.

    Im erweiterten Zeitkontext schlägt der Filz die Krater und Gräben, die von der Politik nun kaum zu überwinden sind: Der Vertrauensverlust in die Integrität unserer "Eliten"...

    Machtmissbrauch ist ein Faktor, der die Entwicklung staatlicher Integrität untergräbt und die soziale Evolution untergräbt. Filz, Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft sind so lukrativ, weil sie so selten aufgedeckt werden.

    Das LKW-Kartell aufzudecken, erforderte jahrelange Ermittlungen.

    Irgendwer ist immer und überall der Gleichere gewesen. Wofür die Welt aber nun zu klein geworden ist..

    Es ist halt blöd, dass der Staat seine eigenen Kontrollorgane bildet und meist auch bezahlt...

  17. #67

    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    In der Verfassung, die für dieses Land gilt, steht drin, dass wir dem Frieden in der Welt zu dienen haben.

    Der "Zwischenhändler" für Rüstungsexporte ist das Wirtschaftsministerium, dass die Exporterlaubnis erteilen muss.

    Wenn die deutschen Gewehrverkäufer vom Kriegsminister keine Erlaubnis bekommen, zum Beispiel die mexikanischen Drogenhändler mit ausreichend Tötungsmaterial zu versorgen, macht eben eine Zweigstelle rüber.

    Das Gen, das von der Angst geprägt wurde, ist durch weiteren Menschenmmord jedoch epigenetisch nicht zu entfernen. Denn die Angst wächst weiter und damit die Gründe für das globale Morden.

    Ob wir ein blutrünstiges Tier bleiben wollen, kann jetze nicht auch der Genetik zugeschrieben werden, es ist eine Frage, die im Geist entschieden wird, nicht in der Genetik. Diese ist nur das Speichermedium für das Bisherige. An der kriegerischen Verhaltensoption, wie in der Vergangenheit, einen Vorteil festzumachen, ist das, was zum Kriegen von Kriegen führt.

    Wir sollen nach Verfassung jedoch dem Kriegen von Frieden in der Welt dienen.

    Falls sie diese Verfassung schon abgeschafft haben, bin ich wohl noch nicht informiert.

    Deutsche Waffen für die kämpfenden Affen haben wir uns die Mutter und die Väter des Grundgesetzes verboten. Verboten! Ich weiß noch, was gesagt wurde, warum wir das niemals wieder werden wollten: Weil die Opfer der Morde, die wir durch den Waffenexport mit zu verantworten haben, dorthin gehen werden, wo die Waffenschmieden noch laufen, weil die Ethik sich verlaufen hat.

    Dort führen die endlosen Ströme der opfer dann zu 25 % AfD - Wählern und die Demokratie schafft sich erneut selbst ab.

    Der Spagat des Zwischenhändlers Gabriel ist nicht geglückt, die Exporte an Rüstungsgütern sind niemals so stark gestiegen, wie in seiner Amtszeit. Er bahauptet, es waren seine Vorgänger.

    P.S.: Dass das mit der Rente ohne Flüchtlinge so nix wird, wussten sie seit Adenauer. Doch bis Blüm war sie noch recht sicher sicher...

    Der Krieg gegen den Terror, der vor fünfzehn Jahren begann, kann so nicht gewonnen werden. Das ist eine lüge derer, die am Tod verdienen.

    Doch eine Weltbevölkerung, die nur nach Konsum und vielen Bandwurmkindern schreit, lässt anderen Beschäftigungszweigen keinen Raum.

    Ein Schlachter wird noch mit dem Leid der Tiere beim bezahlten töten konfrontiert.

    Ein Dreher, der die Verschlüsse der Bomben herstellt, glaubt, vom Blut am dreckigen Geld nicht beschmutzt zu werden.

    Da ich keine Tiere töten und ausnehmen könnte, esse ich kein Fleisch.

    Wenn ich keine Menschen töten und ausnehmen möchte, darf ich nicht an jeden verrückten Waffenhändler verkaufen, der die Waffen dann - natürlich mit dem größten Gewinn, an die abschulichsten Meuchelmörder verkauft.

    Und das Argument, wenn wir es nicht machen, dann macht das "Geschäft mit dem Tod" ein anderer Industriemeister, ist ein Totschlagsargument für jede moralische Autonomie.

    Wenn die Ehrlichen und Aufrichtigen die Dummen sind, dann gehe ich lieber in Würde unter, als im Kampf für Sicherheit zu dem zu wrden, was ich nicht sein möchte: Das Tier Mensch mit 99,5 % Schimpansengenetik und einem Niveau der Betrachtung des Broterwerbs, die einer Schimpansenwelt entspricht. Nicht alle Affen sind jedoch hinterhältig, wie Schimpanse sein nächster Verwandter, der Mensch.

    Seit wir jedoch zu bewusster und reflektierter Wahrnehmung fähig sind, beschreiten wir den Weg weg vom Tier in uns. Nun wieder auf das Tier in uns zuzugehen, ist die falsche Richtung...

    Gründe für den Affentanz werden wir immer wieder finden. Einen Vorteil darin zu sehen, den Affen ständig Zucker zu geben, kann nur für die Zoobesitzer sinnvoll erscheinen. Mit Zuckerbrot und Peitsche versuchen sie nun, die Massen in den Käfigen zu halten, die unsichtbare Grenzanlagen im Geist bewirken.

    Die Grenzanlage der Industriemeister aus Deutschland und deren Millionen Helfershelfer zu allen Nazizeiten war der Glaube, es mache dem eigenen Bewusstsein nichts aus, das Bewusstsein im Körper des ungesehenen Gegenübers in das Jenseits zu befördern.

    Doch die Grenze, die des einen Freud von des andern Leid trennt, existiert nicht. Sie ist eine Illusion der Verdrängung, indem sie verleugnet, dabei die Humanität und das Mitgefühl zu verlieren, die sich als dünne Sozialisationskruste über dem Schimpansen Mensch verfestigten.

    Nee, das mit dem Paradies hatte nix damit zu tun, wieder Tier zu werden. Dieser Irrtum besteht wohl auf beiden Seiten der Medaille, die von der Gier geprägt wurde.

  18. #68
    andere-dimension
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    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Zitat WSIB

    Dort führen die endlosen Ströme der opfer dann zu 25 % AfD - Wählern und die Demokratie schafft sich erneut selbst ab.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Genau das Gegenteil ist der Fall: Die AfD wurde so stark...weil wir eben zu WENIG Demokratie hatten...und noch haben. Eine sozial-liberale GROKO, dazu eine starke Linke (Linke/Grüne)...sorgte dafür...dass es für die National-Konservativen kein Auffangbecken mehr gab. Dass in dieser Zeit die NPD nicht stärker wurde beweist doch geradezu, dass die AfD KEINE Partei der Rechten ist, auch wenn sich dort u.a. auch Rechte aufhalten. Wäre das der Fall, hätte man ja gleich NPD wählen können und eine AfD erst gar nicht gebraucht. Die AfD, und das sagen sogar ihre Kritiker, ist für die BRD eine Chance zu mehr Demokratie. Es ist das gute Recht eines jeden Demokraten...gegen unkontrollierte Zuwanderung zu sein. Mit dem Nazitum hat das überhaupt nichts zu tun. Die Nachkriegserziehung hat dafür gesorgt, dass wir alles rechts von der Mitte als Braun bezeichnen - das ist Quatsch!

    Falls Du gestern den Presseclub verfolgt hast wird Dir aufgefallen sein, dass sich die Medien (Die ZEIT, FAZ, Die Welt...freie Journalisten...) für ihre eindimensionale Berichterstattung entschuldigten...Fehler eingestanden. Man gab die politische Einflussnahme zu und gelobte Besserung. Ich hatte schon vor fast 2 Jahren davor gewarnt, dass wir eine unausgewogene Medienlandschaft haben (über 70% Linke). Beide, also Medien und die etablierten Parteien, haben dafür gesorgt, dass es zur AfD keine Alternative mehr gab.

  19. #69
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    AW: Terrorismus in Frankreich, v.a. in Frankreich

    Die kränkelnde Demokratie lässt sich gar nicht mal so sehr an den Inhalten festmachen, sondern mehr an der Dialektik. Die Burka -Diksussion, wenn auch mehr Nebenkriegsschauplatz als echtes Problem, macht das sehr deutlich. Die Argumentation der Burka Befürworter: "Es gibt ja fast keine verschleierten Frauen". Was ist denn das für eine Argumentation??? Es gibt ja auch nur ganz wenige Kinderschänder...und dennoch ist das Schänden von Kindern verboten. Man ist für die Burka...weil die AfD dagegen ist - es geht also mehr ums Prinzip und weniger um Inhalte. Dabei hat diese Diskussion mit der AfD überhaupt nichts zu tun...es gibt sie schon seit über 20 jahren....da hat man an die AfD noch nicht mal gedacht. Hauptsache nicht die Position des politischen Gegners vertreten, als wäre eine Partei mit 100% ihrer Themen im Recht, bzw im Unrecht. Eine besonnene Politik der Etablierten wäre wenn man sagen würde: " Wir halten eine Debatte zur Burka für berechtigt, wollen sie aber nicht in einer überhitzten Stimmung führen und setzen sie für einen späteren Zeitpunkt auf die Agenda. Das würden alle Bürger verstehen.

  20. #70
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    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Ich habe nichts gegen verschleierte Frauen, sofern sie erkennbar bleiben. Ich würde also lediglich einen sicherheitspolitischen Aspekt geltend machen wollen. Im übrigen soll sich doch jeder so kleiden, wie er nach seiner Façon glücklich zu werden glaubt. Das kleinbürgerliche Gewäsch im Sinne von "Augenkrebs" und "Mode" ist widerlich. Die gleichen Leute echauffieren sich über lange Haare, zu kurze Haare, rote Hosen, Bluejeans oder andere Trachten.

    Die Demokratie der BRD kränkelt nicht, im Gegenteil. Wir haben es hier mit einer Form der Parteienherrschaft zu tun, wie sie weltgeschichtlich nach Zuma auftrat, meint zumindest Spengler. Das war 201 VOR Christus. (Ich glaube, die ersten Depravationen der Demokratie gab es bereits in Athen, nachdem die viel Geld durch die Organisationsform des Attischen Seebundes eingenommen hatten.) Nach Zuma kam so viel Geld nach Rom, daß die dort obwaltende Form der Postenverschacherung neue Dimensionen erreichte. Die Stimmen wurden in demagogischen Wahlkämpfen demokratisch verteilt, interessengeleitet, korrumpierend.... Aber das ist das System dieser Patronagendemokratie, wie sei seitdem mehr oder weniger in allen westlichen Ländern vorherrscht. Parteien sind das Übel, ihre Apparate, ihre oligarchischen Strukturen, die dem ehernen Gesetz der Oligarchie folgen, ganz besonders in Massenzeitaltern wie dem unsrigen.
    Der ursprüngliche Gedanke der Demokratie ist ein guter, daß nämlich in einer Art organischer Honoratiorenbestimmung aus dem Kreise der Wähler Vertreter bestimmt werden, die ihre Interessen in einem größeren Rahmen vertreten. Aber wenn der Rahmen zu groß wird, wird es unübersehbar und am Ende bilden sich Parteien, die den großen Rahmen mit Hilfe ihrer PArteiapparate organisieren und so zu den Mitteln greifen, die sie eben nutzen können, um die Wähler zu Stimmvieh zu machen, sie entsprechend zu manipulieren.

    Um die Demokratie zu retten, muß man sie auf ihre Füße stellen, was zuerst bedeutet, man muß die Organisation verändern udn v.a. muß man die Parteien abschaffen.

  21. #71
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    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Zitat aerolith

    Im übrigen soll sich doch jeder so kleiden, wie er nach seiner Façon glücklich zu werden glaubt.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------

    Das glaube ich Dir nicht!...denn das müsste dann auch für Nazi-Uniformen gelten.

  22. #72
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    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Das Tragen von Uniformen ist nur denen gestattet, die diese Uniformen auch tragen dürfen. Das gilt für SS-Uniformen genauso wie für die aus den Zeiten des alten Fritz, für Rote-Armee-Uniformen wie auch für welche der Ehrenlegion oder der Staatsarmee von Uganda.

    Die Reichsbürger würden jetzt sagen: "Da das Reich nicht untergegangen ist, dürfte ich eine SS-Uniform tragen..."
    Sage ich: "Nein, denn die SS ist eine in der BRD verbotene Organisation." (wie die FDJ )
    Der Reichsbürger: "Ich erkenne die BRD aber nicht an."
    Sage ich: "Du bist aber kein Angehöriger der SS, also darfst du sie nicht tragen."

    So oder so. Das Tragen von SS-Uniformen ist heute verboten, entweder aus Bestimmungen der SS selber oder aus denen der BRD.

  23. #73
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    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Dass Du jetzt differenzierst bestätigt doch aber nur, dass Du zu deiner Aussage...

    "Im übrigen soll sich doch jeder so kleiden, wie er nach seiner Façon glücklich zu werden glaubt"

    ...nicht stehst. Lässt Du bei deiner Aussage ein "wenn, aber, falls, ..." zu, dann gilt das auch für die Burka.

    Es stimmt auch nicht, dass es generell verboten ist Uniformen zu tragen. Es gibt da Abstufungen...Anlass und Ort betreffend...aber auch was Hoheitszeichen betrifft. Für Privatpersonen gibt es kein generelles Uniformverbot.

  24. #74
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    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Jede Freiheit bedarf der Begrenzung, andernfalls ist es keine Freiheit. Jede Freiheit ist also konditioniert. Wenn ich also behaupte, jeder möge nach seiner Wesensart glücklich werden, dann bedeutet das nicht, daß ich nunmehr jedem alles zugestehe. Er muß sich an geltende Gesetze halten, anderen keinen Schaden zufügen und ähnliches mehr. Soll ich das jetzt jedes Mal dazuschreiben, daß ein JEDER oder ein ALLE niemals ein totale tantum ist, sondern immer Einschränkungen unterliegt? Das hat nichts mit Relativismus zu tun, denn der muß ja zwangsläufig auch das Eingeschränkte relativieren, hebt sich also irgendwann selber auf.

  25. #75
    andere-dimension
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    AW: Demokratie und andere Krater (II)

    Nein, das musst Du nicht jedes Mal dazuschreiben...aber Du schreibst ja auch:

    Zitat

    Er muß sich an geltende Gesetze halten, anderen keinen Schaden zufügen und ähnliches mehr.
    -------------------------------------------------------------------------------------------
    Genau das legitimiert die Burka infrage zu stellen. Viele sehen eben diesen Schaden...und jeder bennent ihn anders...für den einen ist es die Angst, für den anderen das Unbehagen, für andere wiederum ein Bruch mit Sitte und Moral....und ähnliches mehr...um deine Worte zu verwenden. Über 70% der Deutschen lehnen die Burka ab und wollen sie verboten wissen...da ist es nicht mehr als richtig sie politisch und legeslativ zur Diskussion zu stellen.

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