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Thema: es drängt

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    Post es drängt

    es drängt
    niemand mehr
    zum anderen.
    nichts drängt sich
    und erübrigt sich.
    verzweifelte sorge
    bleibt
    sorglos unausgesprochen.
    gährend
    kocht kühles
    wasser im sturmglas.
    es drängt.

  2. #2
    Bauer Hans
    Status: ungeklärt

    AW: es drängt

    Was drängt mich eigentlich?


    Wenn ich solches lese, finde ich es an der Zeit, geistig in Würde zu verarmen, mich anzupassen.
    "Gährend kocht kühles Wasser im Sturmglas"! Physik, wo sind deine Gesetze? Oder doch ein Reaktor? Dann entschuldige ich mich, und außerdem bin ich ja der Meinung, daß der Phantasie ALLES erlaubt... aber auch wahrhaft ALLES!

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: es drängt

    wenn du das gefühl hast,in geistiger armut einzugehen,dann meide doch meine textlein,hahnemännchen!
    weißt du, ich recherschiere nicht,und will hier auch keine physikalischen gesetzmäßigkeiten klären.was ich schreibe,hat etwas mit dem eigendlichen leben,dem fühlen und empfinden zu tun.wenn du dies nicht erkennen kannst und nicht willens bist,teilhaben zu wollen,mitfühlen zu wollen,solltest du vielleicht umschalten auf die lektüre von gebrauchsanweisungen oder vielleicht u-bahnplänen.die sind wenigstens logisch.so ist das leben zwar nicht,logik-technisch....-aber damit ist vielleicht für viele leichter umzugehen...

    gruß.......deca-klaus

  4. #4
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    AW: es drängt

    Liebster Klaus, ich würde ja gerne meiden, doch ich bin der moderate Moderator... manchmal leider.
    Doch Dir zu Ehren meine Interpretation:


    es drängt
    niemand mehr
    zum anderen.
    nichts drängt sich
    und erübrigt sich danach.
    verzweifelte sorge
    bleibt
    für immer unausgesprochen.
    doch stürmisch kocht
    das wasser schon im glas.
    es drängt!

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: es drängt

    hahnemännchen....
    es ist uneffektiv,deine version mir darstellen zu wollen.du bist du und ich bin ich. das "bessermachen" ist also im eigendlichen sinne unmöglich.
    wortwahl heißt: gewählte worte. und ich habe genau diese wortwahl gewählt.mit bedacht. und keine noch so treffenden anderen worte sind treffender. - weil es nicht die meinigen sind.
    es ist zudem eine unsitte,gedichte durch eigenes zu ersetzen.hat nach meinem empfinden etwas überhebliches.-gaaanz subjektiv natürlich nur und ohne jemandem oder gar dir zu nahe treten zu wollen.


    gruß decariot

  6. #6
    Bauer Hans
    Status: ungeklärt

    AW: es drängt

    Doch, liebster Klaus, ist es nicht Zweck dieses Forums - wenn auch nicht gerade im Spruchreif -, Verbesserungen für Texte anzustreben?
    Brauchst Du einen Spiegel Deiner Eitelkeiten, ohne Kommentar, dann lasse sie drucken. Mich würde nur interessieren, was ein eventueller Lektores dazu meint.

  7. #7
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: es drängt

    hahnemännlein
    ich richte mein schreiben - sicher auch im gegensatz zu manchen anderen - nicht nach lektoren aus.
    das unfertiges,ungeschliffenes verbesserungswürdig ist,ist die eine sache.als verbesserung einstellen der "richtigen" version eines gedichtes wiedermal eine andere.nicht selten nimmst gerade du die erste und die letzte zeile und stellst klar,dass dieses genügend sei.soetwas hat nichts mit "verbessern" zu tun.das ist eher ein vorführen.effektiver ist es,dinge zu benennen.(beispielsweise das anprangern von partizipien etc.)über form kann man streiten.über den einsatz der sprache auch.nicht aber über inhalte.denn du bist nicht hannemann der interpretator. was du in einem gedicht liest,ist nicht einzig gültige weisheit.


    gruß.....decari-klüsel

  8. #8
    Kurzvormabschussiger
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    0

    AW: es drängt

    oho, hier fliegen ja die fetzen! aber irgendwie habt ihr beide recht. die inhaltlichen unstimmigkeiten behindern die rezeption des gedichtes, andererseits darf natürlich auch niemand einfach ein eigenes (anderes) daraus machen...

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