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Thema: ihr lieben freunde

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    Post ihr lieben freunde

    Ihr vielen Freunde!
    Anverwandte / Nichtgenannte / Kaum-Bekannte / Vorbeigerannte / abgebrandte Mitgeschöpfe / Hoch die Köpfe! Höret hin!
    Was ich bin: bin ich auch durch euch!


    Eure Blicke / Grüße / Liebe / neiderfüllten Seitenhiebe / Gebete / Nähe / und Gedanken / die sich um unsere Freundschaft ranken / haben mich oft tief gerührt.


    Dabei hab ich oft gespürt / wie jeder Ein-Fluß / stark mich formt / und mich / weiterhin anspornt / mein Wesen noch mehr hinzugeben / Es erfüllt mich tief im Leben.


    Setzt Vertrauen /in mein Sein / Glaubt mir: ich erahn: wie fein / euer Gefühl in mir stark wirkt / welche tiefe Qualität es birgt.


    Das eure Werk / ist auch: mein Leben! Freunde / lasst uns im Endlosaustausch weben.

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    AW: ihr lieben freunde

    - hoppla, was ist das? neo-klassik?
    erst dachte ich, das wird ein abschiedsbrief.

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: ihr lieben freunde

    Keine Ahnung, Tinka...


    Ich sammel jetzt mal wieder alle kritischen Äußerungen. Deine erste Meldung wird garantiert noch die "charmanteste" aller möglichen folgenden sein und versucht sich zumindest in einem Begriff...


    ... Jedes Schreiben ist hier Kamikazeakt. Jedes Überleben lässt die Hornhaut um die schreibende Seele schwillen, damit man seine Kritiker so richtig aufrichtig lieben und ehren lernt!
    Ich denke, darum geht es doch hier in Wirklichkeit! Das Forum als Auseinandersetzungsübfeld für sich hingebende immer weiter wachsende Liebeskräfte.

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: ihr lieben freunde

    Na ja, aber was machst/ bist Du für Deine Freunde? Gewebter Endlosaustausch in nur einer Richtung ist Asche.
    Wir wäre es mit: Meine Küche steht Euch offen/ könnt auf meinen Keller hoffen/ meine Geduld und auch mein Kochen/ solln Euch glücklich machen über Wochen, jaaaa ich weiß es doch, ich bin kein Dichter, aber sowas in der (Denk)Richtung fehlt mir noch.

  5. #5
    Laisa Bakersund
    Status: ungeklärt

    AW: ihr lieben freunde

    Liebe Gegenströmung,
    erstens: Klar machst Du weiter, wenn Du etwas so sehr fühlst, dass Du es niederschreiben musst! Mach Dich nicht klein! Das hast Du nicht nötig, außerdem ist es peinlich, denn wir wollen Dich ernst nehmen. Nebenbei - gratuliere zur Nominierung nach Obernberg!
    Zweitens: Scheiß (pardon!) auf die Intellektuellen, das waren auch mal Fuzzys, die sich mittlerweile nur gründlicher belesen haben! Lass Dir durch Gebell nur keine Angst oder schlimmer: Unterwürfigkeit - einjagen!
    Drittens zum Text: Mit Deinen Reimen tust Du Dir keinen Gefallen, sie wirken sehr gewollt. (Da hat der hochverehrte Uis recht - man muss sich heutzutage gründlich fragen, ob es Not tut, nach diesem Mittel zu greifen. Die Worte können bedauerlicherweise sehr schnell in die Nähe des Schlagers abgleiten. Das Reimen ist nicht zeitgemäß, unbestritten. Das ist wie mit dem naturalistischen Abbild in der Malerei. Wenn Du Dir aber sicher mit ihnen bist, dann verteidige sie bis aufs Blut!)
    Dein Text liest sich, liebe Gegenströmung, als wolltest Du jemandem damit gefallen. Tu das nicht!


    Laisa

  6. #6
    Bauer Hans
    Status: ungeklärt

    AW: ihr lieben freunde

    Starke Quelle, die spätestens ab der dritten Zeile im Sande versiegt.


    So, ihr lustigen Weiber alle miteinander, meine Andeutung über Obernberg wird in naher Zukunft noch präzisiert. Für heute: Durchgeführt wird gerade ein literarisches Mundartjahr - Rosegger, Stifter, Steltzhammer und Konsorten, die alle etwas mit dem Innviertel zu tun. Weil aber nur liaba Waldbauernbub auf Dauer nervt, kam der Wunsch nach einem Kontrastprogramm auf. Man hat mich als den größten Kontraster gefragt, und ich wiederum habe die Schönheit und das lyrische Vermögen der Damen vom Forum gepriesen. Die Bauern waren begeistert.
    Nein, ernsthaft, eine Gemeinschafftsveranstaltung der Gemeinde Obernberg und des Landes, welche gesponsert von einem grenzüberschreitenden Kulturprogramm und einer hiesigen Brauerei. Mehr kann ich noch nicht sagen, bleibe aber am Ball. Weiß ich mehr, vor allem Termine, werde ich euch bitten.
    Und auch für Robert ein Zuckerl: In der Burg wurde extra ein Leseraum eingerichtet.

  7. #7
    schreibt hier hin und wieder
    Registriert seit
    21.February 2003
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    198
    Renommee-Modifikator
    0

    AW: ihr lieben freunde

    Ach doch, ernstnehmen wäre schon schön.. Aber sag ehrlich: Muss man dazu nicht nur den intellektuellen-künstlerischen Bezug zu einem Schreibenden bekommen, sondern auch sein Fühlen empathisch mit erfassen? Ich denke, dass diese Gabe - ich nehme Dich ausdrücklich mal aus! - nicht jedem Menschen schon gegeben ist... Doch, ich lasse mich gerne vom Gegenteil belehren...


    Nominierung nach Obernberg?
    Ich hab das als Gag von Hannemann aufgefasst!




    ... Nein, keine Angst, keine Unterwürfigkeit, sondern eher schon ernsthafte Erkenntnis meiner Noch-Begrenztheit! Aber Dank für die liebe Aufmunterung!




    ...Oweia! - Schlager! Ich stöhn auf! Aber ich versteh, was du meinst. Schmerzlich.



    ...Eigentlich bin ich mir nur in einem wirklich sicher: Ich selbst bin nicht zeitgemäß! Wie könnten es dann meine Texte sein! Ich passe nicht rein in diese Zeit. Mit nichts im übrigen! Kein Wunder also! Soll ich es bedauern? Im Sinne des Nichterfolges oder der Nichtanerkennung mag es bedauerlich sein - im Sinne des Authentischseins jedoch ist es nicht einmal so schlecht, weil ich zumindest nicht Moden unterordne um zu gefallen. Aber wer weiss, wohin mich mein sicher noch häufig verändernder Schreibstil noch f?hren wird...
    Bin selbst gespannt darauf.




    ...Ich schreibe ja nur tief aus mir heraus. An mich selbst. Nicht fürs Publikum, nicht für den möglichen Leser. Dass ich mich dennoch damit Lesern zu-mute, an ihren Mut also glaube, das alles auch noch auszuhalten, kann dann schon wieder als Kompliment an den Leser verstanden werden, dem ich also auch dann viel zu-traue. Im Vertrauen auf seinen Mut und seine Nerven, sich überhaupt einzulassen!
    Aber auch im Bewusstsein, dass er weiss, wo die Löschtaste am PC sich befindet, sollte es die Grenze des Zumutbaren überschreiten.


    Liebe Grüße und Dank
    Christa
    barock, verstaubt, unzeitgemäß, aber authentisch

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