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Thema: Nach dem Steuerbescheid

  1. #1
    Tochter aus gutem Hause
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    Bad Füssing
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    22

    Post Nach dem Steuerbescheid

    Es reicht,
    Wahrheit, Du bist stärker!


    Also packe ich
    wütend
    meine Träume
    in den Koffer
    und trage sie
    treppab
    in den Keller.


    Spinnen werden
    meine Phantasien
    verweben,
    Ratten und Mäuse
    auf Sehnsüchte
    scheißen.


    Mir wurrrscht,
    Leben ist anders!


    Aber,
    Herr Schröder,
    wieviel Staat
    muß ich denn noch
    alleine erhalten?

  2. #2
    Kurzvormabschussiger
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    Renommee-Modifikator
    0

    AW: Nach dem Steuerbescheid

    OK. Ich bin mal ehrlich: das Finanzamt hat mir mein Konto gepfändet, das ist schlimmer als Steuern zahlen (finde ich).

  3. #3
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
    Registriert seit
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    20

    AW: Nach dem Steuerbescheid

    Oh, ich kann mich nicht beklagen. Ich habe gerade Geld zurückgekriegt für 2001 und zwar 'ne ganze Menge. Das brauchte ich auch, denn schließlich musste ich meinen Foren-Jahresbeitrag löhnen und der entspricht ja einem kleinen Mallorca-Urlaub.


    Aber ich wollte eh nicht nach Mallorca.


    Gruß, Klammer

    Übrigens: Aus Strophe 2 hättest du ein schönes Gedicht machen können, Hannemann.




    [Diese Nachricht wurde von Klammer am 08. Mai 2003 editiert.]
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  4. #4
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Nach dem Steuerbescheid

    Strophe 2 gefällt mir auch am besten. Da dürfte doch was draus zu machen sein. Vielleicht könnte sich der Anfang dagegen sträuben, Anfang zu sein, dann wird Bewegung motiviert. Und IN DEN KELLER GEHEN ist eine Form der Bewegung, die mir behagt. Wie sagte doch Klammer einst so schön: "Der Deutsche geht zum Lachen in den Keller."


    Gegen ein Wort wie SCHEISZEN habe ich zwischenzeitlich nix einzuwenden, obwohl mir Kot bzw. koten hier besser gefiele.
    Weitere und vertiefendere Aussichten und Ansichten zu diesem Spontantext auf vielfachen Wunsch einer einzelnen nicht näher zu bestimmenden Persönlichkeit.


    P.S. Florian zeigte mir neulich ein Bild vom Modezaren aus München, Mooslechner oder Binsenbichler oder so heißt der: JAMMERN AUF HÖCHSTEM NIVEAU. HUNGERWINTER 2002/3. Vielleicht stellt Florian das hier mal ein.

  5. #5
    Kurzvormabschussiger
    Registriert seit
    21.June 2002
    Beiträge
    93
    Renommee-Modifikator
    0

    AW: Nach dem Steuerbescheid


  6. #6
    Bauer Hans
    Status: ungeklärt

    AW: Nach dem Steuerbescheid

    Nö, nich jammern auf höchstem Niveau.


    IN WÜRDE VERARMEN! Was bleibt bei dieser Regierung anderes übrig.


    Ach noch ein Zitat von den Sozialisten in Bayern, vorgestriges Datum und ich glaube vom Ministerpräsidentenkandidaten - Name? Vergessen, kommt eh nicht gegen den wahren Kanzler Stoiber auf. Zitat: "Ich denke, es ist für die SPD an der Zeit zu beweisen, daß sie nun bereit ist, Verantwortung zu übernehmen!"


    NICHT WIRKLICH, JETZT SCHON?

  7. #7
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Nach dem Steuerbescheid

    Es gab Zeiten, da wurde darüber diskutiert, ob es überhaupt Steuern geben sollte. Der mittelalterliche Staat lebte nicht von Steuern, sondern von gegenseitig erbrachten Leistungen, deren Basis das mündlich gegebene Wort war, das oder ein Eid, ein versprechen. Der französische Kardinal Richelieu begriff ihre politische Funktion als Zeichen permanenter Unterwerfung: wer Steuern zahlen muß, ist nicht frei. der braunschweigische gesandte im reichstag erklärte 1650, also in Zeiten größter Not im Reich, daß Steuern dem Prinzip des Staates widersprächen, denn jeder wolle das Seine behalten und dieses nicht auch noch bezahlen müssen. Wozu solle man sich in einem Staatswesen organisieren, wenn dieser Staat nicht den Schutz des Eigentums garantiere? Wozu Obrigkeit, die genug besäße, wenn die Untertanen diese Obrigkeit auch noch bezahlen sollten?


    es läßt sich leicht erkennen, daß steuern eine neuzeitliche erfindung sind

  8. #8
    resurrector
    Status: ungeklärt

    AW: Nach dem Steuerbescheid

    Das waren noch Zeiten, als CSU-Wähler sich über die Sozis und deren Steuerpolitik mokieren zu dürfen glaubten. Inzwischen ist unter Merkel die Abgabenlast so hoch wie nie.

    Die zweite Strophe gefällt mir noch immer.

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