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Thema: Membrum virile

  1. #1
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    Post Membrum virile

    Membrum Virile

    Meine Geburt stand unter einem schlechten Stern. Kurz bevor ich zum ersten Mal nach Luft rang, ertränkte sich Mr. Tripps, der Familiensittich, im Badehäuschen und Oma Fine brach sich den Hals beim Versuch, ihn davon abzuhalten.

    Es gab keine Abschiedsbriefe, die mich entlastet hätten. Überzeugt davon, mit meiner Geburt das Ableben seiner Mutter forciert zu haben, bestritt Vater a priori jede Beteiligung an meinem Dasein. Er hielt mich für das teuflische Produkt eines wollüstigen Elementargeistes, der es Nacht für Nacht meiner Mutter besorgt hatte, während er in fremden Städten Konzerte gab, um die Familie zu ernähren. Ein nach Schwefel stinkender Incubus, der mich in seine Frau pflanzte, um später mit meiner Hilfe die Weltherrschaft an sich zu reißen. Dabei lag die nach Überzeugung meiner Mutter schon in Oma Fines Händen. Sie war der "Don" der Familie und führte häufig vom Keller aus Ferngespräche nach Saudi-Arabien.

    Die Nachricht von den Todesfällen ereilte meinen Vater, noch bevor sich die Tür zum Kreißsaal öffnete. Eine waschmaschinengroße Hebamme mit Pianistenhänden trat in den Warteraum und rief:
    "Wer ist der Glückliche?"
    "Ein Incubus!", schluchzte mein Vater und rannte nach Hause.

    Um ihn in seinem albernen Dämonenglauben nicht zu bestärken, verschwiegen wir ihm die näheren Umstände meiner Geburt. Ich kam völlig schweigsam zur Welt und auch meine Mutter machte keinen Mucks. Sie war stinksauer, weil ich ihr in eine Doppelfolge des Denver Clans geplatzt war. Und wenn sie stinksauer war, schwieg sie oder rauchte Kette. Sie hätte auch während der Entbindung gern geraucht, um nicht schweigen zu müssen, erklärte sie später. Besonders während der Presswehen. So aber ging ich als die stillste Geburt in die Geschichte des Severinsklösterchens ein.

    Als Tante Luise "Der Don ist tot!", in den Hörer brüllte, war die Sache mit dem Denver Clan vergessen und ich verließ als Tochter einer euphorischen Mutter das Krankenhaus.

    Eine handtellergroße Delle im Grammophondeckel, ein tiefgefrorener Hüftknochen und zwei Zähne in einem Samtkästchen erinnern noch heute an den Todestag von Oma Fine. Das Grammophon ist aus Mooreiche und der Gedanke, dass Fines Kopf den schweren Deckel so eindellen konnte, half meinem Vater schließlich über den Verlust hinweg.
    "Sie hatte die härteste Hirnschale der Welt", verkündete er jedes Mal stolz beim Entstauben und Polieren der Delle.
    "Ja, sie hat dem Ding so richtig eingeheizt!", versicherten wir ihm, hielten den Daumen hoch und tauschten im Keller den ekligen Hüftknochen des "Don" gegen ein Modell aus Ton aus.

    Trotz des schlechten Starts fehlte es mir nicht an mütterlicher Zuwendung. Schon früh wälzte ich mit meiner Mutter medizinische Schmöker, die sich mit seltenen, dermatologischen Beschwerden befaßten. Die Faszination am Greuel hielt uns bis in die Nachtstunden wach. Warzenübersäte Gesichter, eitrige Flechten, chronische Ausschläge und interessante Beulenbildungen an den undenkbarsten Stellen des menschlichen Körpers waren meine bevorzugten, nächtlichen Begleiter. Es gab da die dreibrüstige Tibetanerin. Sie war mein Favorit. Frau Holle und Peter Pan kamen einfach nicht gegen den wohlgeformten dritten Busen an, der da aus ihrer Stirn wuchs und das rechte Auge überdeckte. Bei Vollmond schwoll er angeblich an. Über die Beschaffenheit des Busens bei Neumond schwieg sich die tibetanische Frau aus. Das machte mich fertig.

    Meine Mutter quälte sich mit der Frage nach der Körbchengröße.
    "Sie hat dort oben doch mindestens 50 D!“
    "Nein, sie hat Cup C, aber der 50er-Umfang dürfte hinhauen", behauptete ich.

    Dank Madame Camille kannte ich mich mit BH-Größen bestens aus. So oft ich konnte, lungerte ich in ihrem Dessous-Lädchen herum und ließ mir alles Wissenswerte über den weiblichen Busen erklären. Madame Camille erkannte sehr schnell meine Leidenschaft und nannte mich ihre „petite eleve" Ich lernte spielerisch mit Früchten. Cup A stand für Mandarinen, Cup B für mittelgroße Äpfelchen, Cup C für Pampelmusen und Cup D für Honigmelonen. Weiter ging's mit Wassermelonen und Kürbissen. Die Früchte für Cup G - Z mussten noch erfunden werden. Die weibliche Bevölkerung meiner Stadt war für mich ein einziges großes Obstsortiment.

    Mein Vater versuchte, mir die schönen Künste näherzubringen. Er lehrte mich das Komponieren und Singen, steckte mich in einen Malkurs und nahm mich wutschnaubend wieder heraus, als ich ihm die "Warzenschulter eines sumatranischen Jünglings" in Öl präsentierte. Es war ein schönes Gemälde. Meine Mutter hing es in den Keller zu den anderen Bildern. Es gab da das "Dorf jungfräulicher Elefantenfrauen", die "Tibetanische Brust bei Neumond", "Herbstflechten" und "Membrum Virile", das einen überglücklichen Mexikaner mit 2 Schwänzen zeigte. "Membrum Virile" bekam mein Vater auf dem Kopf stehend zu sehen. "Das nenn ich doch mal Kunst!", rief er begeistert aus. "Aber warum spielt der Flötist auf zwei Instrumenten gleichzeitig? Außerdem könnte er sich mal den Bart schneiden. Wer ist denn das überhaupt?" Es war stets ein schlechtes Zeichen, wenn mein Vater anfing, die Gemälde hin- und herzudrehen. Meine Kindheit führte mich allzu oft in den Keller mit dem Hinweis "So läuft das nicht!"

    Meine Neigung zum Experimentieren zeigte sich früh. Im zarten Alter von vier begann ich, die ersten Pflanzen anzunagen und auf die Nebenwirkungen zu warten. Die leicht säuerlichen, durchaus bekömmlichen Butterblumen in unserem Garten bildeten den Anfang. Der Löwenzahn auf dem Nachbargrundstück verursachte leichte Atembeschwerden. Aber die köstliche Milch der meisten Pflanzenstengel berauschte mich. Ich erweiterte mein Territorium, fraß mich durch wilde Gärten, weidete an grasbewachsenen Hügeln und machte selbst vor den saftigen Wiesen, die den Fußballplatz umgaben, nicht Halt.

    "Dein Kind grast die ganze, verdammte Stadt ab!", schrie mein Vater meine Mutter an.
    "Ach ja? Wer sagt das?"
    Gerade lief ein Double-Feature von Reich und Schön.
    "Unser Nachbar möchte sie zum Heckenstutzen mieten!"
    "Frag ihn, was dabei herausspringt und vergiss auf dem Rückweg meine Zigaretten nicht!" schnitt meine Mutter ihm und Seifenoperkönigin Stefanie Forrester das Wort ab.

    Meine Tage verbrachte ich hauptsächlich damit, das Fassungsvermögen meiner Blase auf natürliche Weise zu erweitern. Ich ging nicht mehr auf dieToilette. Das führte neben einem verkniffenen Gesichtsausdruck zu übersteigerten Aggressionen.

    Als ich von der Existenz des Sandmanns erfuhr, bekam ich panische Angst.
    "Er streut dir doch nur Traumkörnchen in die Augen, damit du einschläfst", sagte meine Mutter.
    "Ach ja? Nenn mir einen, der schmerzlos einschläft, wenn er die Augen voller Sand hat!"
    Ich fand das krank. Was waren die Beweggründe dieses Mannes? Und warum hatte er nichts Besseres zu tun, als mit Sack und Schaufel bewaffnet in die Schlafzimmer fremder Menschen einzudringen? Für mich war die Sache klar: Der Sandmann war gefährlich und stand dem debilen Hasen, der die Haushalte in nur einer Nacht ungefragt mit Eiern überschwemmte, in nichts nach. Ich ließ meine Eltern auf "Die Haut und ihre Anhangsgebilde" von Georg Deutschmann schwören, dass es keinen Streichholzmann gab, der in Vollmondnächten die Fußsohlen junger Mädchen ansengte, damit sie besser laufen konnten.

    Alles, was es im Überfluß gab, machte mich mißtrauisch. So übte ich mich kurz vor der Einschulung in exzessivem Atmen. Schuld daran war mein Vater. "Es gibt nichts umsonst, merk dir das! Wenn es was umsonst gibt, hat es einen Haken. Spare in der Zeit, so hast du in der Not!", predigte er bei jeder Gelegenheit. Ich sparte Sauerstoff. Für schlechte Zeiten hortete ich frische Luft in Tüten und Dosen und eignete mir die Atemtechnik unseres Hundes an. "Warum hechelt das Kind so?" fragte Tante Luise, die als Schwester meiner Mutter, Geschiedene meines Onkels und in der gesamten Nachbarschaft als "die Besoffene aus dem Bushäuschen" bekannt war. Volltrunken zog es Tante Luise in die Ferne. Meist schaffte sie es bis zum Bushäuschen, wo wir sie oft aus einem Bierflaschenteppich herausschälen mussten.
    "Na, sie sammelt Sauerstoff", brummte mein Vater unwillig.
    "Ja weißt du denn auch, Kleines", hob Luise an, "daß die Haut mitatmet?" Dabei beugte sie sich so weit vor, daß sie mir mit der rotfarbenen Spitze ihrer Haarpyramide ins Auge stach. "Nein!" rief ich erstaunt aus, entledigte mich aber augenblicklich all meiner Kleidung. Lange Zeit war ich ein nacktes, sauerstoffdurchtränktes Kind.

    Mit der Einschulung begannen die ersten zwanghaften Verhaltensweisen.
    "Halt bloß die Augen offen. Dann verpaßt du nichts!", rief mir meine Mutter am ersten Schultag zu, nachdem man mich gewaltsam, Finger für Finger, von ihr losgerissen hatte. Ich hielt die Augen offen. Nach ein paar Tagen gelang es mir, das Zwinkern völlig einzustellen. Meine Augen lagen auf dem Trockendock, doch dafür nahm ich täglich wesentlich mehr Eindrücke in mich auf als meine zwinkernden Mitschüler, denen ich bald meine nutzlosen Lider zum Verkauf anbot.
    "Ihr Kind starrt", sagte man meiner Mutter beim ersten Elternsprechtag. "Es starrt?" "Nun, es bewegt seine Lider nicht", erklärte mein Klassenlehrer mit einem raschen Seitenblick auf mich. Er mied mich. Mein Glotzen hatte ihn mit der Zeit nervös gemacht.

    Ich wurde zu einem guten Therapeuten geschickt, der mich von der Notwendigkeit des Zwinkerns zu überzeugen suchte. Stundenlang saß ich in einem abgedunkeltem Zimmer und schaute mir an, wie Herr Hänse demonstrativ seine Augen vor mir auf- und zuschlug. Als mir die Sache zu albern wurde, blinzelte ich einmal heftig mit dem rechten Augenlid. Es quietschte dankbar. Hänse knuffte mich wie verrückt und entließ mich als geheilt in die Welt der Zwinkernden. Mein Tick war damit nicht etwa verschwunden. Ich verfeinerte ihn, indem ich drei Tage mit dem rechten, drei Tage mit dem linken Auge zwinkerte. Sonntags guckte ich gar nicht. Das glotzende Auge richtete ich nach wie vor auf meinen Klassenlehrer, der seinerseits ein nervöses Zucken entwickelte.

    Mein Schulweg war langweilig. Also begann ich, meine Schritte bis nach Hause zu zählen. Ich kam auf 1216. Mal versuchte ich, die Zahl zu halbieren, mal zu verdoppeln, mal schritt ich aus wie ein Soldat, mal wie eine Spitzentänzerin. Die Langeweile blieb. Der Heimweg wurde zum Hindernisparcours, als ich ihn in drei Etappen einteilte, die jeweils mit einer streng vorgegebenen Anzahl an Bodenberührungen zu bewältigen waren. Der erste Streckenabschnitt begann vor dem Schultor und endete unmittelbar dahinter, mußte aber mit 35 Bodenberührungen zurückgelegt werden. Auf der Stelle laufen war nicht erlaubt. Die zweite Etappe war die gefährlichste. Sie führte über eine große Kreuzung, die mit geschlossenen Augen zu bewältigen war. Der letzte Abschnitt begann am Stamm einer Eiche aus Tante Luises Garten und endete vor der elterlichen Türschwelle. Mit 16 Schritten und vier Flugrollen war er zu schaffen. Versagte ich auf einer Etappe, gab es zwei Möglichkeiten: Entweder ich begann wieder am Schultor oder ich erteilte mir Absolution durch die Abbüßung sorgfältig erdachter Strafen. Unterlief mir ein Fehler beim letzten Abschnitt, konnte ich ihn durch eine innige Umarmung mit Tante Luises Jägerzaun ausmerzen. Öffnete ich versehentlich auf Etappe drei ein Auge, mußte ich den Rest der Strecke ohne T-Shirt zurücklegen. Das entband mich nicht etwa von den Flugrollen.

    "Das ist nicht unser leibliches Kind!" riefen meine Eltern oft wie aus einem Munde zu den gaffenden Nachbarn, wenn ich mit entblößtem Oberkörper zum Mittagessen auf der Türschwelle aufschlug.
    Tante Luise war es peinlich, wenn sie mich dabei erwischte, wie ich ihren Jägerzaun umarmte. "Was machst du da nur?" fragte sie und zerrte mich ins Haus. "Du solltest dich was schämen!" "Wenn du mich ihn jetzt nicht umarmen läßt, komme ich vielleicht in einer halben Stunde ohne Shirt vorbei und knuddel ihn trotzdem", entgegnete ich trotzig.

    "Dein Kind ist gänzlich aus der Art geschlagen!" ereiferte sich mein Vater.
    "Ach ja? Und was meinst du, woher es seine Macken hat? Na?", schrie meine Mutter aufgebracht.
    "Vom Incubus?!"

    Auch ich dachte über diese Angelegenheit nach, während ich oben in meinem Zimmer saß, mit dem linken Auge zuckte und versuchte, Bleistifte mit meinen Lippen zu spitzen.

    Auf dem erzbischöflichen Gymnasium für Mädchen entdeckte ich schnell, daß Schwester Leoni soff wie ein Loch. Sie gab Kunstunterricht. Ich brachte ihr hochprozentigen Stoff von zu Hause mit. Dafür ließ sie mich in Ruhe. Ich hatte keine Zeit, stundenlang auf Bildkompositionen verstorbener Künstler zu starren. Das wollte ich mir für die Zeit auf dem Sterbebett aufheben. Als 14jähriger Teenager interessierte mich der Umgang mit Ton und was sich aus ihm formen ließ. Es entstanden einige Kunstwerke, die mein Vater zu den Gemälden in den Keller verbannte:

    Das blutende Ohr Van Goghs
    Vagina einer Übergewichtigen
    Rabelais bei der Sezierung an einem Gehängten
    Komplettes Werkzeug des Rippers
    Ein Jungfrauenopfer zu Ehren der Göttin Kali

    Die "Zeugung Mose" stieß auf großes Interesse. "Schön, wirklich schön. Ein religiöses Motiv, sagtest du? Was stellt es dar?", fragte mein Vater und betrachtete ehrfürchtig das tönerne Gebilde in seinen Händen. "Na, einen hebräischen Bauern und ein Pharaonenflittchen beim Akt."
    Wortlos und mit hängenden Schultern trug er die Zeugung in den Keller. Er sprach zwei Wochen nicht mit mir. Zur Besänftigung töpferte ich ihm die "Papagena" aus Mozarts "Zauberflöte". Mein Vater weinte vor Rührung. Als er sich beruhigt hatte, fragte er, was es mit dem seltsamen Hubbel auf Papagenas Stirn auf sich habe. "Schau, das ist eine Pampel...", hob ich an, wurde aber von einem kräftigen Tritt meiner Mutter zum Schweigen gebracht.

    Als ich erfuhr, daß Gehirnzellen absterben, traf ich den Entschluß, all die nutzlosen Lehren und Eindrücke, die täglich auf mich eindrangen, abzublocken. Ich teilte mein Gehirn in Sektoren ein und führte meinen geistigen Beeten fest entschlossen nur das zu, was ich als erachtenswert betrachtete. Albert Camus Erkenntnis der Sinnlosigkeit aller Dinge kam mir bei dem Versuch zupaß, bereits gespeicherte, jedoch hartnäckig auf ihren Platz beharrende, Daten zu löschen.

    Die tibetanische Brust erhielt einen Ehrenplatz neben der Erinnerung an eine Feuersbrunst, während der Sandmann und die Knallgasprobe rausflogen. Die chronologische Abfolge der Ereignisse während der französischen Revolution ließ mich kalt. Doch die freizügige Oberbekleidungsmode des weiblichen französischen Pöbels speicherte ich gleich unter der naturgetreuen Abbildung einer blutverschmierten Guillotine.

    Aus Angst, meine grauen Zellen versehentlich mit Schrott zu füllen, schwänzte ich den Lateinunterricht. Unter der Doppelbelastung einer toten Sprache und eines nervtötenden Sprachfehlers der Lateinlehrerin, Frau Schopp, befürchtete ich einen totalen Absturz meiner sorgfältig angelegten Sektoren.

    Frau Schopp begann ihren Unterricht mit einer Drohung: "Sie alle werden, möh, das große möh, Latinum unter meiner möh, Leitung schaffen. Möh?" Ihr Latein hörte sich nicht besser an: "Ego occidi möh, unum porcum et möh ego habet bon möh vino. Möh?" (Ich habe geschlachtet möh ein Schwein und möh ich habe guten möh Wein. Möh?)
    Ich schaffte weder das kleine, noch das große Latinum, gewann aber dafür einen großen, freien Sektor für zukünftigen Drogenmißbrauch.

    Während einer Klausur zu Stefan Zweigs "Schachnovelle" entdeckte ich Kira, eine Gleichgesinnte. Ausdruckslos saß sie vor ihren leeren Blättern und sinnierte. Gelegentlich ging ein Ruck durch ihren Körper, woraufhin sie erschrocken zur "Schachnovelle" griff und heftig darin herumblätterte. Sie tat das mit einem Ausdruck ungläubigen Erstaunens. Wie ein junger Welpe, der seine tapsige Pfote zum ersten Mal in tiefen Schnee taucht. Dann - womöglich zur Beruhigung - wandte sie sich einem Haufen bunter Radiergummis zu, den sie vor sich ausgebreitet hatte. Sie radierte mit einer Inbrunst, daß es eine Lust war, ihr dabei zuzuschauen. Die Schnipsel sortierte sie nach Farben und deponierte sie in einem eigens dafür vorgesehenen Kästchen.
    Wir wurden Freunde.

    Kira brachte mir bei, Joints zu drehen und die Muskulatur der Oberschenkel so weit anzuspannen, daß sie nahezu jedes Gewicht aushielt. Als uns das Stemmen kleinerer Krafträder zu langweilig wurde, legten wir unsere Beine unter das Auto ihres Bruders, der dann zwei-, dreimal über uns hinweg fuhr. Als mein Vater davon erfuhr, war er außer sich. Meine Mutter war begeistert und ließ sich zusammen mit uns überfahren.

    Kira soff mit der gleichen Inbrunst wie sie radierte. Wir verbrachten viel Zeit in zwielichtigen Bars, in denen man schon breit war, wenn man nur einmal tief durchatmete. Als entschiedene Gegner der Mittelmäßigkeit kifften und soffen wir uns durch die gesamte Stadt bis in die Notaufnahme des Krankenhauses. Wir kamen ins gleiche Zimmer und erhielten die gleiche, knappe Genesungskarte:
    "In vino möh veritas. Ibi jacet möh lepus. Möh?"
    (Im Wein möh liegt die Wahrheit. Da liegt möh der Hase [im Pfeffer]. Möh?)
    Selbst von meinem Vater erhielt ich einen Genesungswunsch. Er schickte mir den Holzschnitt eines gefallenen Engels und unterschrieb mit "Incubus“.

    Die Zeit kurz vor den Abiturprüfungen verbrachte ich vor dem Fernseher. Mit halbgeschlossenen Augen und verzücktem Gesichtsausdruck erforschte ich die Welt der Seifenopern. Meine ungeteilte Aufmerksamkeit galt dem Modehaus Forrester aus Reich und Schön Die Dialoge waren von simpler Schönheit:

    Ein Büro in LA
    Ridge Forrester: "Mutter, wo haben wir noch gleich die Stoffe für die Frühjahrskollektion?"
    Stefanie Forrester: "Na, die hat sich Brooke, dein kleines Flittchen, unter den Nagel gerissen!"
    Brooke Logan: "Stefanie! Ich werde deinen Sohn heiraten. Du kannst es nicht verhindern.

    Ein anderes Büro in LA
    Thorn Forrester: "Vater, wo haben wir noch gleich die Mappe für die Winterkollektion?"
    Eric Forrester: "Na, die hat Clarke, der kleine Emporkömmling, gestohlen!"
    Clarke: "Eric! Ich werde deinen Sohn heiraten. Du wirst mich nicht daran hindern können.

    Strandhaus in LA
    Taylor Hayse: [blickt versonnen auf den Wehenschreiber] Oh Ridge! Wie wirst du reagieren, wenn du erfährst, daß ich dein Kind unter meinem Herzen trage?"

    Das Problem war, daß Taylor nie mit der Sprache herausrückte. Bis heute warte ich darauf, wie Ridge reagieren wird. Taylor war verdammt nah dran, es ihm zu beichten. Doch immer kam Brooke dazwischen. Ich lernte den Satz auswendig. Bald konnte ich ihn flöten wie die Hayse und trug den gleichen sehnsuchtsvollen Ausdruck in den Augen.
    "Oh, Ridge! Wie wirst du reagieren, wenn du erfährst, daß ich dein Kind unter meinem Herzen trage?" sagte ich beim Frühstück zu meiner Mutter. Als ich meinen Vater mit der Stimme von Thorn Forrester fragte, wo er noch gleich die Mappe für die Winterkollektion habe, zertrümmerte er den Fernseher und trug ihn in den Keller zu den Bildern und der Zeugung Mose.

    Aus mir ist etwas geworden.

    Ich studierte Medizin und habe heute mein Auskommen als gl ückliche Besitzerin einer kleinen Praxis im Süden der Stadt. Die Kunstwerke aus dem Keller meines Vaters schmücken nun die Wände meines Behandlungszimmers. "Sie ist völlig aus der Art geschlagen", behauptet einer meiner Kollegen, der mich zufällig dabei beobachtete, wie ich zuerst in einen Knöterich biss und mich dann in einer rasanten Spagatabfolge durch eine prächtige Allee nach Hause schob.

  2. #2
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Membrum virile

    ... als Mediziner ist der Erzähler sicherlich Dermatologe geworden, nehme ich mal an.
    Erstmal Glückwunsch zu dieser rasend-rasanten Geschichte. Eigentlich sollten sich andre drum kümmern, aber ich hab es eben gern gelesen und schreib Dir was dazu.
    Du kannst erzählen, das steht schon mal fest und schreiben kannst Du auch und unterhalten willst Du auf jeden Fall. Um jeden Preis wohl auch. Der Leser zahlt einen Preis dafür, nämlich hektisches Hecheln. Du lässt einen Gag den nächsten jagen, legst kaum Verschnaufpausen ein. Schreiben aber ist auch Disziplin und Möglichkeit zur Entwicklung geben. Andererseits taugt diese Geschichte nur als solche, nicht aber für Weiteres. Also muss man sich anschauen, was Du gut gemacht hast, damit Du es weiter ausbauen kannst. Einmalig schön sind die Hiebe auf die Seifenopern inklusive der Dialogwiedergabe. Das ist gut eingebaut und dramaturgisch sinnvoll. Derartige Passagen kannst Du gern kultivieren. Natürlich reicht der Raum bei Weitem nicht dazu aus, Vater und Mutter annähernd zu beschreiben, sie können nur als persiflierte Abziehbilder verstanden werden. Hier liegt ein Kern vor andererseits, der die Autorin sicherlich als gute, vor allem scharfzüngige Beobachterin kennzeichnet.
    Insgesamt also weist der Text sicherlich Positives auf, und wenn Du von der Sorte noch mehr hättest, dann tät ich's glatt auch lesen.

    herzlichst uis

  3. #3
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Membrum virile

    Ich biete 264 lebendfrische Hühner für die Kunstwerke "Tibetanische Brust" und "Vagina einer Übergewichtigen". Bin selbst nämlich ebenfalls fett.


    Ansonsten fand ich wenig Lachhaftes. Erinnerte mich an ein Mittleres zwischen Kölner Bütt und dem Vortrag eines bemühten amerikanischen Komikers kurz vor dem Bingo. "Meine Mutter besaß viele, viele Achselhaare. Es sah aus, als hätte sie Tina Turner im Schwitzkasten!" Tata, Tata, Tata!


    Wäre nicht das abgefuckte Kunstverständnis, hätte ich glatt mit meinen Karnevalsorden geklimpert. Doch Schreibe und Fleiß ist okay, daher dennoch ein goldenes Huhn für versuchten, aber mißlungenen Angriff auf mein Zwerchfell.


    Auf ein Neues!

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Membrum virile

    Danke für die prompte Resonanz, Uisgeovid, obwohl du hier ja nicht zuständig bist, wie du sagst. Der Protagonist wurde selbstverständlich Dermatologe. Das siehst du schon ganz richtig. Nun überrascht es mich, dass dir ausgerechnet die Seifenoperszene gefallen hat, die anderen viel zu lang erschien. Ein Gag jagt den anderen, schriebst du und wenig später geht Hannemann einen Schritt weiter und zieht den Vergleich zu Büttenreden. Das amüsierte mich, weil die Story - aus welchem Grund auch immer - anfangs tatsächlich Büttenredencharakter hatte und dies nach der Bearbeitung womöglich an einigen Stellen noch durchschimmert. Aber gut - dem einen gefällts, dem anderen nicht. Die Hühner, Hannemann, wirst du übrigens behalten müssen, denn weder die "Tibetanische Brust" noch die "Übergewichtige Vagina" ist verkäuflich. Danke aber trotzdem fürs Lesen.

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Membrum virile

    Danke!


    Du hast mir biographisch endlich ein Stück weitergeholfen. Incubus - das Schwein - hat nämlich noch zwei weitere teuflische Wesen gezeugt. Meine Omagotthabsieselig und mich.


    Immer musste ich beim Lesen zu meiner Omagottundsoweiter gedanklich zurückkehren und erinnern, wie sie mit Mayonese und Kaviar aus dem Sparladen im kleinen Gläschen goutierend Gedichtlein am Mittwochmorgen oder so schrieb, ständig ihre kleine Sozialrente verfressend, statt meine fluchende Mutter mit vier vorlauten Gören bei der Hausarbeit endlich mal zu unterstützen. Nein, das hat nichts mit deiner Geschichte direkt zu tun - aber mit diesem Incubus, dem Schwein.


    Ich bin einen entscheidenden Schritt weiter.
    Ob deshalb jedoch nochmal was aus mir wird, ist offen.

    P.S. Ach, sehe grad in deinem Profil, du wohnst sogar bei mir um die Ecke! Incubus!

  6. #6
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Membrum virile

    Hallo Gegenströmung,


    mit den Kölner Incubi ist nicht zu spaßen.


    Womöglich warst du diejenige, die sich von der anderen Seite des Fußballplatzes aus durch den Knöterich bis zu meinem Revier durchbiß?


    Dämonische Nachtgrüße von Pen.

  7. #7
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Membrum virile

    Lieber Schnobs,


    ist das alles? Meldest dich an, setzt einen Text ins Forum, beschimpfst mich der der Dummheit und der sprachlichen Unzulänglichkeit, gibst ein paar seltsame Sätze von dir und verschwindest dann wieder?


    Falls du (und die anderen Neueinsteiger) es noch nicht bemerkt hast: Dieses Forum will sich austauschen. Hast du dir die Mühe gemacht, einen einzigen Text von mir zu lesen oder in irgend einen Ordner etwas zu schreiben, das Sinn macht? Ich denke nicht.


    Ich hingegen arbeitete bereits an deinem Text. War mal wieder vergebliche Liebesmühe...


    Na ja, gegen Arroganz ist kein Kraut gewachsen. Nimm deine Vorurteile und geh.


    Gruß, Klammer
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  8. #8
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Membrum virile

    Zitat Klammer: Falls du (und die anderen Neueinsteiger) es noch nicht bemerkt hast: Dieses Forum will sich austauschen.


    Aha!


    Zitat Patina: Jetzt reichts aber wirklich. Wer vergrault hier wen und wer läßt sich vergraulen? Ich hoffe hier auf gute Zusammenarbeit, aber hier läuft nur "Scheiße".


    Hm...


    Zitat Charly: Man muss also das geeignete Zwischenmaß finden. Nur find das mal, zumal es sich mein vater häufig viel zu schwer macht und sich nicht richtig ausdrücken kann.


    Sieh an! Da haben wir's ja schon.


    Zitat Robert: Mit meiner Kritik versuche ich seit einigen Jahren, aus den Besuchern und Mitgliedern des Forums bestmögliche Leistungen herauszukitzeln. Manchmal bin ich sachlich, meistens aber nur pennälerhaft-rüpelhaft. Ich bin mit dieser Methode bisher recht schlecht gefahren, kann aber nicht anders. Ich fühle mich sichtlich unwohl, wenn ich freundlich bin, muß also furzen und rülpsen und so was tun.


    Ist ja herzallerliebst.


    Zitat Robert auf Kassandras Post: Verpiss dich, Kassandra!


    Das nenne ich doch mal gute Textarbeit.


    Zitat Klammer: Falls du (und die anderen Neueinsteiger) es noch nicht bemerkt hast: Dieses Forum will sich austauschen.


    Ach ja? Dann tauscht mal schön.


    übrigens meinte ich dich nicht persönlich, Klammer. Ich kenne dich nicht und spreche lediglich von meinem Gesamteindruck der letzten zwei Tage.


    Gruß
    Pen.

  9. #9
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Membrum virile

    penelope, besser der mensch hinter dem nick, ist ein so wunderbarer, einfühlsamer, gescheiter mensch. sie hat einen ganz starken sinn für feinen humor.


    manchmal denke ich mir, robert, dass du dieses forum ganz einfach zerstören möchtest.

  10. #10
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Membrum virile

    Kenn ich den Menschen? Will ich über den Text den Menschen schauen? Vielleicht, wenn man sich traf. Nicht aber hier und jetzt in diesem virtuellen Forum, in dem es ganz allein um Textentwicklung geht. So bastle ich mir den Menschen hinter dem Text vorerst zurecht und stelle zuweilen fest, daß jemand sich aus Versehen als Mitglied eingetragen hat, vor jeder Arbeit aber dann behauptet, hier würde unprofessionell gearbeitet, wobei nicht deutlich wird, ob meine Textarbeit oder meine graphischen Leistungen bemängelt wird. Dußlige Tussen kenn ich zur Genüge, meist fängt das so an. Also sag ich vor jeder persönlichen Berührung tschüß.


    Lieber Schnob! Ich versuche seit Jahren vergeblich, diese Seite totzukriegen. Ich schaff es einfach nicht. Gestern hatten wir wieder über 700 Zugriffe. Ich glaube, ich mache da was falsch. - Anders betrachtet: Solange ich krauchen kann, wird dieses Forum existieren. Und wahrscheinlich werden meine Kinder es nach meinem Tode weiterführen.

  11. #11
    schreibt hier hin und wieder
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    Renommee-Modifikator
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    AW: Membrum virile

    LIEBER ROBERT,


    das mit dieser Forumsseite hat wirklich offenbar tief pathogene Züge, die mir vor allem dadurch langsam krank erscheinen, dass du als Forumsbesitzer durch dein Wutgeschrei, die schmerzend-beleidigenden Äußerungen an so viele Menschen, diesen von dir so ach gewünschten Tod verhinderst.


    Wäre dieser Sterbenswunsch ernstzunehmen, wäre es doch technisch kein Problem, sie entweder ganz zu entfernen oder so mit neuen Bedingungen zu ergänzen, dass die NEUEN einfach max. drei Probetexte von Lyrik und Prosa reinstellen dürfen als Kostprobe ihres Könnens. Danach könnte man sie auffordern, gegen Gebühr beizutreten (nicht jeder hat das Geld!-) oder es eben sein zu lassen und evtl. weitere eingereichte Texte nicht veröffentlichen. Und das als ganz normale Entrittsbedingung!


    Mir würden im übrigen sogar noch eine ganze Menge anderer Variationen einfallen, wie man unliebsame Neue auch dann wieder loswerden kann, wenn sie zu der von die gewünschten ernsthaften Arbeit nicht fähig oder willens sind.


    Krankhaft empfinde ich auch den Hass und die Wut, die Du den Menschen, dieser Seite usw. entgegenbringst.... Hier schreiben NEUE nicht nur unglaublich locker und fröhlich (wenn auch nicht immer hochliterarisch oder stilsicher - wie ich ja auch), sondern kommen sich auch auf menschliche Weise "nah" - durch mails oder Live-Kontakte, die dann schon wieder weit über die Forumsabsicht hinausgehen. Doch auch das scheint dir ein Dorn im Auge zu sein.


    Und in Bezug auf das Menschliche und Zwischenmenschliche: die kleinen frechen, blödelnden, aber warmherzigen Kommentare von Hannemann sind ganz sicherlich EIN Grund für die hohen Zugriffszahlen, die immerhin von einem lebendigen Interesse der Leser zeugen.


    Auch solltest Du Dich mal fragen, warum uis und Klammer klasse Arbeit hier machen und sich über all das in keinster Weise aufregen, sondern sich die Freiheit nehmen, das zu bearbeiten und zu kommentieren, das sie als würdig empfinden. Und Schluß aus. Sie sind beide souverän genug, all dasjenige was sie langweilt oder unterfordert, links liegen zu lassen und sich nicht ständig über diesen und jenen aufzuregen oder den Menschen gar beleidigen zu müssen.


    Zwischendurch erwuchs mir der Verdacht, dass es dich einfach"quält", dass sich Menschen hier gut auch jenseits von ernsthafter Textarbeit verstehen und mögen und nicht immer halt die Kraft und die Zeit für all ihre NOTH zu haben, sondern manchmal ihre Priorität zugunsten von Freude, Humor oder Lockerheit verschieben, um all den oft schweren Lebensalltag auszuhalten. Insofern frag ich mich ernsthaft: Macht Freude, Fröhlichkeit DIR Angst? Erträgst du sie nicht wirklich? Vielleicht weil dein extrem hoher Anspruch ans Leben, die Entwicklung des Menschen usw.gefälligst nur über Leiden und Noth gehen darf? Liege ich mit diesen Befürchtungen - die keine Behauptungen sind - wirklich so ganz falsch?


    Ich persönlich fand es klasse, dass Pen den Weg hierhin mit ihrer Art des Schreibens gefunden hat, ebenso wie Schnob und Knopflochvisagist. Alles weitere Bereicherungen! Klammer wollte/wird sich ganz sicherlich nicht aus Langeweile um diese Texte kümmern, sondern schon sehr genau wissen warum er es tut.
    Umso mehr Verlust, wenn solche Menschen dann schnell wieder gehen,weil es wirklich "schwer" ist hierzublieben....


    Robert, ich weiss: Du wirst jettz wieder über MICH herfallen wegen all dem. Aber ich bin es schon gewohnt und hab versucht,mir Hornhaut auf meinem Forumsseelenanteil wachsen zu lassen. Aber ich weiss auch: Bei all deiner Fähigkeit und Kompetenz, bei all deinem Überanspruch "schreit" irgendwas in dir so gnadenlos laut, dass du dich selbst entschlossen hast, diesen eigenen Schrei in seinem Urmotiv nicht mehr hören und wahrnehmen zu wollen und statt dessen dein inneres Schrein als Projektionsfläche auf uns alle nach außen übertragen hast.


    Lausch neu!
    Liebe Grüße
    Gegenströmung




    P.S. Deine kürzliche Bemerkung, ich solle endlich mal Texte schicken, kann nicht dein Ernst sein angesichtet der recht großen Mengen, die ich als Gegenströmung, Lilith, Tat Tvam Asi seit Februar reingestellt habe.... in allen Foren! Oder meintest du: Schreib endlich DEN Text, mit dem du für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wirst.....?? Ok, dafür bin ich zu klein.

  12. #12
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Membrum virile

    Was möchtest Du jetzt hören, Fräulein Siebenfaltigkeit? Daß Du eine Heuchlerin bist? Hier posaunst, Du könntest Dir keinen Forumbeitrag leisten, dafür aber nach Obernberg quasi monatlich fährst? Tu das, aber jammre hier nicht rum. Willst Du Deine Ferndiagnose hören? Sehr gediegen. Ich stimme Dir in allen Punkten zu, besonders zum Thema Haß. Ich möchte allerdings entschieden gegen die Steigerung von KEIN in Deinem Text protestieren. Dies läßt Zweifel an der Klarheit Deines Denkens aufkommen.


    Ich empfehle Dir Neuorientierung. Zieh doch bitte um, such Dir einen anderen Laden, Du denkst begrenzt, Verehrteste. Ich gebe zu, daß ich nicht verstehe, warum Du das nicht schon längst getan hast und muß in diesem Sinne zugeben, daß auch ich begrenzt denke. Daß Klammer und Uisgeovid hier sind und bleiben, dürfte daran liegen, daß sie mich persönlich kennen und Worte wie Haß auf mich nicht münzen werden können. Dieses Privileg der Unvernünftigkeit bleibt unseren siebenfaltigen Ferndiagnostikern vorbehalten. Geborgenheit will ich nicht geben. Sie ist in einer virtuellen Welt Schein. Lies die Ausführungen dazu, die in einer Forschungsgruppe der Viadrina dazu gemacht wurden. Vergiß das also! Schwatzen darf man in jedem Chat, hier nicht. Hier wird gearbeitet. Was anderes ist nicht. Wem es nicht paßt, der verzische sich. Als ich Hannemann das Forum zwei Monate überließ, sank die Einschaltquote um 50%. Ich bin gerade damit beschäftigt, sie wieder hochzuheben. Aber nicht zu hoch und nicht auf Kosten der Arbeitsqualität; allerdings fällt Hannemann in diesem Forum eine Rolle, er ist der Kasper, der eben manchmal Schärfe aus der Diskussion nimmt und somit kommunikationsstiftend wirkt. Das ist manchmal wichtig.

  13. #13
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Membrum virile

    Robert: "Ich gebe zu, daß ich nicht verstehe, warum Du das nicht schon längst getan hast und muß in diesem Sinne zugeben, daß auch ich begrenzt denke."




    ----- Na siehste! Es geht doch! Ich war ja nur auf der verzweifelten Suche nach einer menschlichen Eigenschaft deinerseits, die irgendwie auch mit einer menschlichen Eigenschaft meinerseits korrespondiert! Jetzt haben wir sie endlich! ---


    Und: ärger dich bitte jetzt nicht, dass ich schmunzeln musste bei deiner Antwort. Das heimliche ZUGPFERD in Spruchreif bist ja Du. Das ärgert dich am meisten. Aber du kannst es nicht lassen. Ich prophezeihe Dir weiter steigende Zugriffszahlen, weil deine Streitsucht offenbar die ungezügelteste von allen hier ist. Das hat was Anziehendes!


    Ich selbst find das übrigens auch spannend, dass ich nach dem siebten Rausschmissversuch deinerseits euch alle hier so liebgewonnen hab...


    Die Psychoanalyse würde vermutlich konstatieren: Ein klarer Fall, sie ist wie Robert! Nur die Rückseite der Medaillie!
    - lach - und schönen Tag noch!Ich geh jetzt Kirschen pflücken!

  14. #14
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    AW: Membrum virile

    Zum Kernanliegen in diesem Forum, zur Textarbeit:
    Membrum Virile
    Öha! Latein. Mußt wissen, daß ich gelegentlich Latein unterrichte. Aber mal ehrlich, kannst und darfst Du davon ausgehen, daß auch nur zwei Prozent der Lesenden wissen, daß das sich auf Penis beziehen mag, was ja nun eher bekannt sein dürfte, gell? Also, da schreibt einer, der will glänzen, sag ich mir nach diesen ersten Worten. Aber warten wir es ab!
    Meine Geburt stand unter einem schlechten Stern. Kurz bevor ich zum ersten Mal nach Luft rang, ertränkte sich Mr. Tripps, der Familiensittich, im Badehäuschen und Oma Fine brach sich den Hals beim Versuch, ihn davon abzuhalten.
    Das ist klar und deutlich. Du hast hier auch die Balance gehalten; einem kurzen Aufgalopp folgt ein beinahe verschachtelter Satz, der in knapper Form das Wichtigste mitteilt. Das gefällt mir. So habe ich es gern: Ort und Stunde werden markiert, die wichtigsten Personen genannt. Prima. (läßt die prätentiöse Überschrift beinahe vergessen)
    Es gab keine Abschiedsbriefe, die mich entlastet hätten.
    Schlecht. Bleib bei der Oma und dem Sittich. An die kannst Du eine Handlung hängen, die Dich (das Ich des Textes) direkt einbindet.
    Überzeugt davon, mit meiner Geburt das Ableben seiner Mutter forciert zu haben, bestritt Vater a priori jede Beteiligung an meinem Dasein.
    Geschraubt. Nimm den erweiterten Infinitiv heraus und laß Latein in der Versenkung. Ein einfacher S-P-O-Satz tut hier Wunder.
    Er hielt mich für das teuflische Produkt eines wollüstigen Elementargeistes, der es Nacht für Nacht meiner Mutter besorgt hatte, während er in fremden Städten Konzerte gab, um die Familie zu ernähren.
    Wenn Du den erweiterten Infinitiv im Vorsatz ersetzt haben wirst, dann könnte dieser Satz angeschlossen werden.
    Ein nach Schwefel stinkender Incubus, der mich in seine Frau pflanzte, um später mit meiner Hilfe die Weltherrschaft an sich zu reißen.
    Das ist jetzt der dritte erweiterte Infinitiv hintereinander. Außerdem ist das kein korrekter Satz. Nicht mal eine Ellipse.
    Dabei lag die nach Überzeugung meiner Mutter schon in Oma Fines Händen. Sie war der "Don" der Familie und führte häufig vom Keller aus Ferngespräche nach Saudi-Arabien.
    wirkt bemüht; empfehle hier Streichung und Orientierung auf das Wesentliche, das aber gibt die Oma nicht ab; bleib bei Papi!
    Die Nachricht von den Todesfällen ereilte meinen Vater, noch bevor sich die Tür zum Kreißsaal öffnete. Eine waschmaschinengroße Hebamme mit Pianistenhänden trat in den Warteraum und rief:
    "Wer ist der Glückliche?"
    "Ein Incubus!", schluchzte mein Vater und rannte nach Hause.
    Wie groß ist eine Waschmaschine? Meine ist zwei Meter hoch. Ich kenne aber auch welche, die gerade mal 80 cm messen... Und wenn ich meinen Freund Sven Kowollek frage, dann sagt der: "Na ja, so zwischen eins dreißig und zwei fuffzig, kommt drauf an." Eben, es kommt drauf an. Wie bei Menschen. Da gibt es braune und grüne, helle, ganz helle, hellere und mittelblonde, blöde und hundesgemeine...

  15. #15
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Membrum virile

    robert, ich bin also in mich gegangen und als ich wieder rauskam, habe ich mir gedacht, ach was soll's, schnöder mammon, habe ich mir gedacht, also zahl ich halt mitgliedsbeitrag für juli 2003.


    ein hindernis müsste allerdings noch beseitigt werden: die ziege, mit der du pen. bedacht hast. die kommt wieder zurück in den stall, sonst gibt es kein knödel.


    was ich vergaß zu sagen (infinitiv!). sie hat auch eine sinnliche ausstrahlung (definitiv!). und ich habe noch nie eine ziege mit sinnlicher ausstrahlung gesehen. mag sein, dass du mit anderen erfahrungen aufwarten kannst, aber das interessiert mich im gegebenen zusammenhang nüsse.


    also du nimmst die ziege zurück und ich mache die geldbörse auf. alles klar?

  16. #16
    rodbertus
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    AW: Membrum virile

    Tut mir leid, Schnob, aber eine Ziege wittere ich auf hundert Meilen. Selbst jahrelang Ziege gewesen. Ich würde also lügen, nähme ich das zurück. Bleib einstweilen als nichtzahlendes Mitglied erhalten. Bis Du das auch erkannt hast, daß Ziegenmilch vielleicht schön und sinnlich, nicht aber menschlicher macht.

  17. #17
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    AW: Membrum virile

    no robert, so wird das nichts, dein geruchssinn ist schlichtweg indiskutabel, auch wenn du dich hier als ex-ziege generierst.


    entweder wird zurückgenommen oder ich schreibe nur mehr unter www.illuminatus.at


    dort herscht ein freierer geist. für freier und geister, aber nicht nur.


    übrigens: dort ist auch ein link auf wolkenstein angebracht, nicht übel was?

  18. #18
    rodbertus
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    AW: Membrum virile

    Schnob, ich generiere doch nicht mich selb. Das überlaß ich Hermeneutikern. - Tja, die Illuminaten! Liegt wohl an meinem Namen und der Symbolkraft meines Sehnens. Mit meinem Geruchssinn kann ich leider nicht sonderlich gut diskutieren. Der denkt einfach nicht nach!
    Ich bedaure es auch, daß es MIT UNS nichts wird. Vielleicht war es das dann? Wenn schon nichts wird, so bleibt uns was. Auch was.


    Laß Dich von der Ziege nicht unterkriegen! Leb wohl!

    Gegenkompliment: Dein Forum gefällt mir. Es krankt noch ein wenig unter mangelnder Anteilnahme, aber das wird sich geben. Im Gegenteil: Ich könnte mir gut vorstellen, daß es ein sehr lebhafter Laden wird. Aufbau und Grundton jedenfalls behagen mir sehr. Es könnte also sein, daß ich, von den Anwandlungen des hiesigen Betriebs die Schnauze voll habend, mich dort blicken lasse.

  19. #19
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Membrum virile

    das freut mich, dass dir der 6.wiener salon gefällt, hat der knopflochvisagist gemacht, der ist begnadet in solchen und anderen dingen.


    "Es krankt noch ein wenig unter mangelnder Anteilnahme, aber das wird sich geben."


    da wir ja irgendwie eine große familie sind, sage ich dir auch gerne was wirklich das gegenteil dieses satzes ist:


    entweder "Nicht krankt es noch ein wenig unter mangelnder Anteilnahme, aber das wird sich geben." oder "Es krankt noch ein wenig unter mangelnder Anteilnahme, aber das wird sich nicht geben." du kannst es dir aussuchen.


    ceterum censeo...es ist höchste zeit, die ziege in den stall zurückzubringen!


    vielleicht erleben wir ja dann den beginn einer wunderbaren männerfreundschaft!

  20. #20
    rodbertus
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    AW: Membrum virile

    Schnob, Er ist hartnäckig. Und Er tritt für die Dame Seines Herzens ein. Das gefällt mir, auch wenn ich ihn im Verdacht habe, daß zwischen ihn und der Dame Seines Herzens kein Blatt Papier Platz finden kann. Es ist nun aber leider an dem, daß meinereiner ein Stiesel ist, zudem ostfälischer Sturkopf. Er wird also von mir keine direkte Entschuldigung hören können, zumal ich die Frau nicht kenne, also nicht wissen kann, wie wunderbar sie in Wirklichkeit ist. Ich kann also auch nicht wissen, ob sie eine Ziege ist. Ich weiß eigentlich gar nichts, das aber mit ganzer Kraft.



    Wärest Du mein Freund, so würd ich es sofort zurücknehmen. Aber Du bist es nicht, obwohl Du's werden könntest, obgleich: Dein Freundschaftsersuchen müffelt doich sehrlichst danach, daß ich Dir zuzustimmen habe, Gefallen finden muß an dem, was Du bist oder tust. Und so steht mir der Sinn nicht, solcherart Verbindung im Kontext der Freundschaft zu adeln. Aus diesem Grunde könnt ich mich beinahe dazu durchringen, es aufgrund dieses Später doch zu tun, mich entschuldigen, auch wenn ich heute lügen müßt. Also, einigen wir uns darauf: Ich entschuldige mich für Geiß oder so, aber ich löge dabei, denn wohl will ich mich Dir gegenüber entschuldigen, daß ich einem Menschen, der Dir wichtig zu sein scheint, mit auf ihn [meines durch die Tatsächlichkeit des schriftlich Fixierten] passenden Worten bedachte, aber ich nehm es zurück, wenn Du Dich in Deinem Ehrgefühl dadurch auf den Plan gerufen fühlen mußt.


    So, mehr ist jetzt aber wirklich nicht drin. Ich mach mich ja sonst zum Eimer.

  21. #21
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    AW: Membrum virile

    Solche mentalen Yogaverrenkungen macht er tatsächlich nur bei außergewöhnlichen Ziegen. Bei mir tät der das nieee.... Du musst einen enormen Eindruck bei ihm hinterlassen haben!!! (aber ja auch zu recht , wie du schreibst!)....


    Aber all das kann man nur ermessen, wenn man physisch mit Haut und Haaren hier wirklich mal ein Vierteljahr überlebt hat und es dabei schaffte, psychisch dabei ein halbwegs normales Glied der menschlichen Gesellschaft zu bleiben.


    Und bedenke noch eines: Er ist aufgrund des desaströsen Dauerfinanzchaos noch nicht einmal im Besitz des 3. Bandes von Brehms Tierleben, was ihm eine Zuordnung des Menschen zu den entsprechenden passenden Tiernamen einfach erschwert.


    Aufi, schreib weiter!

  22. #22
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Membrum virile

    Schnob, geschätzter Freund,


    da mußte ich also erst auf die literarische Intensivstation, um erfahren zu dürfen, welch herrlich mentale Attribute du mir zuschreibst. Du siehst mich hocherfreut. Nicht zuletzt wegen der Sinnlichkeit, die aber jetzt nicht gefragt ist, da es an der Zeit ist, mal ganz objektiv anzumerken, dass Monsieur ja ganz schön rumgeeiert ist, wenngleich es auch nur zugunsten einer potentiellen Männerfreundschaft geschah. Wenn du es denn als ein Bemühen ansiehst, werde ich mich bemühen, es als solches zu erkennen und schlage mal vor, auf deine Hartnäckigkeit mit einem Glas Ziegenmilch anzustoßen. Sinnlich natürlich.


    Um hier aber einem Harmonieoverkill entgegenzusteuern, muss ich natürlich noch anmerken, dass ich nicht arrogant war, Klammer. Ich weiß gar nicht, was das ist. Du verwechselst Arroganz mit Sachlichkeit. Sowas auch! Und woher willst du eigentlich wissen, ob ich in Klagenfurt lese oder nicht?


    Eines scheint gewiss, Gegenströmung: Auch nach drei Monaten hier scheint sich dein chi noch nicht in sha verwandelt zu haben.


    Machts denn gut...


    Herzlichst
    Pen.

  23. #23
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Membrum virile

    Antwort I. Ggrs sjjsi djjd hhss hhh hahaha - htters skkdu kritters hlleszzr. Puah!


    Antwort II. Ich hab irgendwann mal über Höflichkeit nachgedacht. Es langweilte mich. Sie ist Verzichtsübung und Gedankenlosigkeit, zumeist aber Sünde. Ich möchte da gar nicht weiter drüber nachdenken, es führt mich aus mir heraus - führt aber nicht zu einem anderen geliebten Menschen, ist also verlorene Zeit, da Arbeit zu leisten -, hin zu einem sehr vernünftigen und pragmatischen Ansatz. Alles in allem, Pen. Also auch das Negative annehmen. Das ist es. Nicht Verzicht, Feigheit und Gleichgültigkeit. Hängt doch alles zusammen. Loslassen? Was? Im nachhinein will ich mich schaukeln und laben. Erinnerungen? Weißgottnicht. Täglich geschieht mir gleiches.

  24. #24
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Membrum virile

    Klarer Fall von Pennäleritis, hat also Charme, soll wohl kompensieren und bemüht sich um Schenkelklopfbrachialwortwerx. - Ich will aber auch zugeben, daß ich dergleichen zuweilen gern lese. Es wirkt auf mich wie eine Quantenverschiebung.

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