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Thema: Mein Dorf

  1. #26
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Mein Dorf

    D*dorf: Hier wird der Journalismus noch in Ehren gehalten.
    Heute möchte ich ein Loblied auf den unbekannten, tapferen Reporter "jma" singen.
    Auszug aus dem gestrigen Landboten (am besten laut vorlesen):


    "Dieb gefasst - Opfer gesucht


    D*dorf (jma). Einen Diebstahl beobachtete am Donnerstagabend um 18.15 ein D*dorfer von einem Wohnhaus aus. Er sah, wie ein Mann ein Auto durchsuchte, das unversperrt an einem Feld mit Blumen zum Selbstschneiden abgestellt war. Der Zeuge machte sich deshalb sofort auf den Weg zum Tatort. Als der mutmaßliche Dieb dies bemerkte, ließ er sein Fahrrad, mit dem er auf dem Radweg an dem Feld vorbeigefahren war, zurück und flüchtete zu Fuß. Nach einiger Zeit musste der Zeuge jedoch die Verfolgung aufgeben, der Täter entkam bis dahin unerkannt. Als er an das Blumenfeld zurückkam sprach der Mann noch mit dem älteren Ehepaar, dessen Auto durchsucht worden war. Es berichtete ihm, dass aus dem Auto ein Handy und eine Geldbörse fehlten. Der Zeuge weiß allerdings nur noch, dass es sich um einen roten Wagen, vermutlich einen Mazda 626, handelte und das Kennzeichen mit A-R beginnt. Wieder zu Hause, erzählte der Zeuge seinem Bruder von dem Vorfall, der ihm berichtete, dass ihm ein ihm bekannter Mann, auf den die Beschreibung passte in Richtung Augsburg zu Fuß entgegen gekommen sei. Die Gersthofer Polizei machte die Personalien des Diebs ausfindig und traf ihn auch zu Hause an, fand aber keine Beute. Der Zeuge habe laut Polizei den Täter aber wiedererkannt. Jetzt sucht die Polizei in Gersthofen nach den Opfer, die bislang noch keine Anzeige erstatten haben."


    Noch einen? Okay:


    "Mit Alkohol am Steuer Auto angefahren


    D*dorf (jma). Auf dem Bahnhofsplatz in D*dorf kurvte am Samstagabend ein 20-jähriger Mann mit seinem Auto herum - so lange, bis er offenbar nicht mehr richtig die Kurve bekam und gegen 22.15 Uhr ein dort geparktes Auto anfuhr. Danach blieb er jedoch nicht am Unfallort, sondern machte sich aus dem Staub."


    Einen hab ich noch:


    "Gebäude in D*dorf mit Graffiti verschmiert


    D*dorf (jma). Mehrere Gebäude ein Horgau wurden laut Polizei in Zusmarshausen in der Nacht zum Freitag mit Graffiti verschmiert. Die unbekannten Täter verwendeten hierfür die Farben rot, schwarz und silber."


    Der Dichter wird den investigativen Journalismus des "jma" weiterhin mit Aufmerksamkeit verfolgen.
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  2. #27
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Mein Dorf

    Gestern fuhr ich durch die sog. Märkische Schweiz. Es war Sonntag und entsprechendes Wetter: Blauer Himmel, viele viele Schäfchenwolken. Obwohl ich zum ersten Mal dort war, hatte ich das Gefühl von Heimat. Einfach schön!


    Zum Thema: Alberting, oder Albertsried?

  3. #28
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    AW: Mein Dorf

    Umziehn tu.


    Ein Vierseit-Hof, eine für jede Jahreszeit. Mir gefällt die nördliche, die des Winters, verwittertes Holz mit der Farbe von Morgenröte durch grauen Nebel. Ich will einen roten Eismann bauen.

    Links und rechts der Haustür stehen und tragen Birnen Spalier. Ich, Bauer Hans zu Tabor persönlich, werde sie mosten und meinen Dichterfreunden gegen Obstipation verordnen. Wenn sie denn kommen, die Dichterfreunde. Obwohl, wo was umsonst, die Dichter und Freunde nicht fern. Und ich habe mir auch ein Surfassl gekauft, die Räucherkammer wartet schon auf dem Dachboden. Lammschinken von den Lämmern des Nachbarn! Der Nachbar bäckt auch Brot. Frisches Brot, Lammschinken und Birnenmost, da werden sie scheißen, die Dichterfreunde.


    Ich freu mich schon drauf!

  4. #29
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Mein Dorf

    D*dorf, 24. September 2002, 19:44 Uhr.
    Noch drei Monate bis Weihnachten.
    Es schneit.
    Ist das die Rache des Nordens, dass wir Südlichter es wagten, euch einen der unsrigen als Kanzler anzubieten. Reichte es nicht, dass ihr unser Geschenk so schnöde ablehntet?
    Schließlich hatte Stoiber in Bayern nur deshalb 60%, weil wir die Chance sahen, ihn auf diese Weise elegant loszuwerden.
    Aber... Schnee? Ich bitte euch... ist das die vielzitierte Verhältnismäßigkeit der Mittel?
    Altweibersommer, Bavarian Summer, reife Früchte in später Sonne, der hefesüße Wein dieses Jahres, dröge Wespen kleben auf Zwetschgendatschi, glitzernde Spinnennetze, von denen ein morgendlicher Strahl den Tau ableckt. Ach...
    Wenn das alles schon zu Ende sein soll...
    Düstere Gedanken in dieser Winterzeit.
    Ich habe nicht einmal Lebkuchen und Glühwein zuhause.
    Und der Dichter sitzet stumm um den Kachelofen rum.

    Heute auf der handgeschriebenen Hinweistafel unseres Vereinslokals FC D*-dorf mit deutsch-italienisch-serbogriechischer Gutbürgerküche (schmackhaft und reichhaltig):


    BRATENSUL-
    ZMITBRO-
    T 3,90 €


    Und der Dichter rätselt jetzt noch, was ZMITBRO ist. Wohl so etwas Ähnliches wie Cevappcicci.


    Nachdem es lange still um ihn war, schreibt er wieder: jma, der Journalist der Extraklasse, der uns mit seinen seziererisch klaren Worten und seinen brilliant rechererchierten Artikeln im D*-dorfer Landboten erfreut:


    "D*-dorf (jma). Schwere Kopfverletzungen erlitt eine 48-jährige Radfahrerin, die gestern von einem Autofahrer übersehen wurde. Er hatte gegen 11 Uhr mit seinem Wagen in der Bahnhofstraße in D*-dorf ein Parkdeck verlassen. Nach Angaben der D*-dorfer Polizei war die Frau aber ansprechbar."


    Da sind wir aber froh, jma. Der Dichter hofft auf mehr!
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  5. #30
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    AW: Mein Dorf

    Meine Heimat ist dort unten hinter dem Horizont der Zivilisation, und obwohl wir schon weit früher mit Messer und Gabel gegessen haben - vor allem mit der Gabel, die im katholischen Teil der Welt als Teufelswerk verpönt war - bilden wir heute das Schlusslicht, den dunklen Schandfleck auf der Landkarte. Hätte ein Landkartenzeichner damals den Südpol als Norden gekennzeichnet, wären wir heute der Westen.


    Meine Heimat ist zerstört. Wenige Gebäude stehen noch, der Rest ist Zeitzeuge eines menschenverachtenden Regimes, welches meine Eltern vor einer langen Zeit dazu zwang, mit ihren sprichwörtlichen zwei Koffern in das gelobte Land Deutschland zu kommen. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass Deutschland dem gelobten Land nicht einmal entfernt ähnelt.


    Meine Heimat ist hier, denn ich wurde hier geboren. Doch ich gehörte niemals dazu. Auf der Suche nach meiner Heimat musste ich feststellen, dass ich keine mehr habe. Ich gehöre ebensowenig hierher wie dorthin, von wo meine Eltern einst gestartet sind, ihr Glück zu suchen.


    Nicht Fisch, nicht Fleisch, hineingeworfen in ein Leben, welches nicht das meine ist, bekomme ich sentimental feuchte Augen, wenn ich an meine Heimat denke. Längst habe ich aufgehört, mich zu fragen, wie mein Leben wohl verlaufen wäre, wenn wir dageblieben wären. Doch ich höre die Dagebliebenen sich dasselbe fragen - nur mit anderem Vorzeichen.

  6. #31
    Tochter aus gutem Hause
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    Post AW: Mein Dorf

    Die Folgen des Suffs


    Wer selbst im Rausch, schläfrig und nicht dem zuhört, was ein anderer sagt, solchem könnte es übel ergehen.


    In Egglham lebt ein erfolgloser Dichter, er ist ein wenig dumm. Zum Freund hat er einen sehr verschlafenen Maler.
    Gestern in der Neujahrsnacht, als strenge Kälte herrschte, feierten die beiden Gesellen ausgiebig mit billigem Sekt und schlechtem Schnappes. In den frühen, dunkelgrauen Morgenstunden verließ der Dichter eines kleinen körperlichen Bedürfnisses wegen sein Lager und begab sich zu der bewußten Örtlichkeit, die, aus Balken gezimmert, außerhalb des Hauses. Als er verrichtet, legte er sich infolge übergroßer Müdigkeit gleich auf den schneebedeckten Hof in der irrigen Meinung gefangen, er befinde sich in seinem weißen Bett. Es wurde immer kälter, der Frost peinigte den Dichter dermaßen, daß er, immer noch halbtrunken, laut nach dem Maler schrie: "Heda, Pinselquäler, liege ich denn auf meinem Lager, bin ich überhaupt im Haus oder befinde ich mich draußen?"
    Der Maler war ebenso besoffen und traumhappert wie der Schreiber selbst. Als er darum die Frage hörte, blieb er liegen und taste nur mit zittriger Hand die Betthälfte des Dichters ab. Er bekam den Schwanz eines Hundes zu fassen, welcher sich verbotenermaßen in das warme Bett gelegt, und rief: "Holla, Schreiberling, hast du einen Schwanz oder nicht?"
    Der Dichter vernahm, überlegte angestrengt, befühlte sich hintenrum, bekam den Zipfel seines Nachthemdes zu fassen und plärrte zurück: "Jawohl, einen Schwanz habe ich!"
    "Dann ist ja alles gut", antwortete der Maler zufrieden, "du bist im Haus und auch in deinem Bett."
    Der Dichter verließ sich in seiner dummen Trunkenheit auf diese Auskunft, blieb einfach liegen. Doch die grimme Kälte setzte ihm so zu, daß er bald wie tot erschien. Am späten Morgen kamen Leute aus Egglham und als sie den scheinbar toten Dichter sahen, fragten sie den Maler: "Nanu, was ist denn hier geschehen?"
    Jener kratzte sich den dicken Kopf: "Ehrlich, ich habe keine Ahnung!"
    Die Egglhamer wurden aufgebracht - sind sie doch stolz auf ihren Dichter - und wollten den Maler wegen seiner Unaufmerksamkeit verprügeln. In diesem traurigen Moment berührten Sonnenstrahlen des Schreibers Haupt, der Totgemeinte kam wieder zur Besinnung und stand auf. Da wunderten sich die Egglhamer schon, welche doch einiges von dem Dichter gewohnt.

    Heilmittel sollte ein kluger Mann keineswegs durch Deppen anwenden lassen. Wie ein Knecht zu Egglham seinen Bauern durch Quacksalberei tötete, obwohl ihm der Arzt die richtige Medizin gegeben.


    Auf einem Ödhof vor Egglham wohnte ein gütiger Bauer. Der erkrankte am schwarzen Fieber und hatte sehr zu leiden. Die Krankheit schritt fort, schwere Wellen von verzehrender Hitze schüttelten den Ärmsten. Da endlich ging sein depperter Knecht zum Arzt und bat um ein Mittel. Dieser reichte ihm das Medikament, schärfte ihm jedoch ein, dem Kranken sehr wenig davon zu verabreichen, denn es sei ein Übergift.
    Noch vor der Praxis stellte der Depp folgende Betrachtung an: "Der Arzt hat gesagt, die Tropfen sind ein Übergift. Mein Bauer ist aber schon sehr geschwächt, er wird also dieses Übergift vorläufig noch nicht vertragen. Gescheiter ist, ich gebe ihm erst einmal ein harmloses Gift, und erst wenn er das verdauen kann, das Übergift."
    Zufrieden mit seiner Überlegung lief er zum Bader, holte einen Trunk aus verriebenen Kröten und gab davon drei Löffel seinem Bauern. Dieser verstarb nach der Einnahme sehr schnell, und die Bewohner von Egglham schimpften dafür den Knecht.


    Aber ehrlich, so darf man's auch nicht machen.

  7. #32
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    AW: Mein Dorf

    Geburtsanzeige im heutigen Landboten:


    "Für einen Augenblick hielt der Himmel den Atem an...
    Luisa *
    9. Februar 2003 - 2.53 Uhr
    erblickte zu Hause in D*.-Dorf in Würde und Geborgenheit, mit Respekt und Ehrfurcht vor dem Leben, das Licht der Welt."


    Schaut her, es gibt sie noch, die Menschen, die die Welt würde-, ehrfurchts- und respektvoll betreten. Aber wie sie verlassen sie, fragt sich der Dichter.
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  8. #33
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Post AW: Mein Dorf

    Ein Mensch ohne Bindung an sein Dorf, heiße es nun Berlin, Augsburg oder Philadelphia/Mark, der lebt doch gar nicht. Ich habe mich in Gegenwart von Menschen, die über ihre Heimatstadt lästern immer unwohl gefühlt. Und das ich, als Meckerkopf, als Nörgler und Pimpf, der immer was zu meckern hat. Aber vielleicht gehört das zum Schlag der Menschen aus meiner Heimat, aus der ich und meine Vorfahren seit ungefähr viertausend Jahren nicht rauskamen. Manchmal kam einer dazu, wie die Vorfahren meiner Ex-Frau, manchmal verließ man diese Gegend ein paar Jährchen, aber zurück kamen sie noch alle, meine Großväter und Urgroßväter. Ich glaube, sie wollen den Dom sehen, den Elbestrand unter den Füßen spüren, den Kiefernwald rechts und die saftigen Mutterböden links von der Elbe, dieses Sowohlalsauch, das hier um meine Stadt grünt, verwelkt oder modrig-stinkend Leben ständet.
    "Der Machteburcher is nicht glücklich, wenn er seenen Dohm nich sieht."
    Ich glaube, das trifft auf mich unbedingt zu. Als ich eine Wohnung suchte, da war die Entscheidung schnell gefallen, als ich in einer Wohnung stand, die geradewegs am Fußende einer langen Straße liegt, so daß ich von meinem Arbeitsplatz aus auf den Dom schaue. Das erhebt mich gleichermaßen, zumal mich oft Gedanken drücken, die mich eben zum Ausgleich andernorts drängen.
    Ich habe mich mit dem modrigen Etwas meines Gaumens auch angefreundet, fresse Scheiße aus dem Rinnstein, sammle die Brosamen des Geistes, die ich an jeder zweiten Ecke einatme, lösche das Gewissen an Vorderes und stehe doch mit einem Bein im Gestern eines Bierkrieges, einer Oase des Fühlens aus dem Trog graugewordenen Allmaleins.
    Das ist Magdeburg, ein Moloch aus Stein inmitten saftigen Grüns (die zweitgrünste Stadt Deutschlands, nach Essen!), eine Oase für Freidenker, weil man hier in Ruhe gelassen wird, weil an jeder Straßenecke Engel wesen, die todtraurig in das Innere schauen und in mir das Verlangen abtöten, auf den Himmel zu warten. Das ist ein Hier und ein Jetzt.
    Voreiligere Gemüter meinen, es sei Gleichgültigkeit. Ich weiß es besser: Was in anderen vergleichbaren Städten meiner Lebenserfahrung als Toleranz bezeichnet wird, ist bei näherem Hinsehen nur Gleichgültigkeit. Hier schnauzt man an, aber dann lächelt selbst der übelste Proll ein "Mach doch ruhig!" Diese großmäulige Nonchalance habe ich noch nirgendwo erlebt. Ich glaube, sie hat etwas damit zu tun, daß Magdeburg eine der typischsten deutschen Städte ist: Mehrmals bis auf die Grundmauern zerstört, immer wieder aufgebaut und nach langen Jahren wieder bedeutsam geworden, um erneut zerstört zu werden. Die Menschen wissen hier um die Vergänglichkeit des Daseins, die Vergeblichkeit des Ausuferns, eines Willens zur Macht, der ihr ganzes Dasein in eine Form der Freiwilligkeit und Grandezza steckt, die von vielen Auswärtigen als Hochmut, als Gernegröße bezeichnet wird. Als es um Krieg oder Frieden für Deutschland ging, hatten Magdeburg und Dresden die höchsten Werte: 94% sprachen sich gegen eine Beteiligung Deutschlands am Krieg im Irak aus. Man stelle sich das vor! Das ist der Grund des Daseins: Man hat hier begriffen, worauf es ankommt: Am Strand der weißen Elbe entlangspazieren, die nicht einbetoniert wurde, ein Bierchen am östlichsten Zipfel Falens trinken und auf den einst weißen Dom schauen, der es irgendwann einmal wieder sein wird: weiß. Doch das ist auch die Angst, denn es geht die Mär, daß, wenn der Dom wieder weiß geworden ist, die nächsten schwarzen Vögel des Todes um ihn kreisen werden, so wie es bereits drei Mal geschah. Also entdeckt man das Geheimnis des Lebens: Zeit zu haben.

  9. #34
    Tochter aus gutem Hause Avatar von Klammer
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    Post AW: Mein Dorf

    ...das Spannendste in D*-dorf: http://www.storch.rieder-edv.de/
    Aber ein Traum - nikolaus-klammer.blog

  10. #35
    resurrector
    Status: ungeklärt

    AW: Mein Dorf

    schöner Ordner, der auf Erweiterungen harrt

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