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Thema: Tagesgespräch 2020

  1. #26
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Was DY angeht, hab ich nur zufällig und über Umwege erfahren, was für ein Pappenheimer das ist. In den ÖR-Medien davon kein Wort. Im Gegenteil, da wurde er als Märtyrer inszeniert.

    Die Grünen in D verfolgen tatsächlich eine Agenda, die man nur staatszersetzend nennen kann. Im Grunde müssten die genauso vom VS beobachtet werden, wie die AfD. Stattdessen ein Hype um diese üble Truppe. Diese Leute sehen die eigenen Bürger als Feinde, wenn sie sich nicht dem Diktat der offenen Grenzen, des Multikulti-Umerziehungsprogramms und der Internationale der Migrationspropagandisten unterwerfen. Hör dir nur mal an, was eine G-Eckhart, eine C. Roth, eine Baerbock und andere grüne Flintenweiber offen in die Mikrofone plappern. Da kann nachher niemand mehr behaupten, er hätte nichts gewusst.

    Meine ganz persönliche Meinung ist, dass dei BRD inzwischen sowas wie ein failed state ist. Die Wiedervereinigung hat ihr den Rest gegeben. Wirtschaftlich top performer, politisch und sozial eine Nation in Auflösung. Durch die Migration von 2015 und davor ist der Anteil nicht deutscher Ethnien in der BRD inzwischen so hoch, dass in 20-30 Jahren dieses Land nicht wieder zu erkennen sein wird. Na gut, kann man sagen, war schon immer so, Völker wandern und wandeln sind. Ja eh. Nur ist es das, was wir wollen?

  2. #27
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Der Fall D.Y. zeigt ganz gut...weshalb nicht gerade wenige Menschen Teile unsere Medien kritisieren. Bei D.Y. pochte man auf die Pressefreiheit - das ist ja auch richtig...doch was heißt Pressefreiheit? Die Pressefreiheit der Medien ist doch nichts anderes als die Meinungsfreiheit des gemeinen Volkes. Aber jene Freiheit, die man für sich reklamiert...gesteht man dem "normalen" Bürger nicht zu. Man macht sich nicht mehr die Mühe zwischen verbotener Meinung und unpopulärer Meinung zu unterscheiden - bzw man tut so...als stünde manch unbeliebte Meinung nicht auf dem Boden unserer Verfassung. Gegen den Mainstream = verfassungsfeindlich - dagegen muss man sich wehren.

    Vorweg: es ist die richtige Entscheidung...nun den rechten Flügel der AfD unter Beobachtung zu nehmen - so hat man jetzt einfach mehr Möglichkeiten der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Lächerlich ist nur...wie man das argumentiert. Man wirft dem Flügel das vor...das aerolith "obstruktive Kritik" nennt. Die AfD beuge sich nicht dem vorherrschenden System...so ähnlich wurde das formuliert. Hätte man das in den 30er Jahren auch so formuliert? Wohl eher nicht. Die AfD sitzt seit Jahren in allen Landesparlamenten und macht dort ihre Arbeit...wie jede andere Partei auch. Hat in all den Jahren irgendwer mal den Vorwurf gehört die AfD hätte sinnvolle, wichtige und notwendige Gesetze blockiert?!? Ich kenne nicht einen Fall..wo man der AfD eine destruktive Politik vorwerfen könnte. Keine andere Partei hat so viele Partei-Ausschlußverfahren am laufen wie die AfD. Dennoch muss man ihr vorwerfen...dass sie den rechten Flügel billigend in Kauf kauf nahm...weil der eben auch viele Stimmen garantierte. Ein Fehler...wie ich meine - besser man hätte auf diese Stimmen verzichtet und wäre langsam...dafür nachhaltiger gewachsen...als auf den schnellen..aber kurzfristigen Erfolg zu setzen. Das mag in Frankreich funktionieren...aber eben nicht in Deutschland. Nun wird man die Geister, die man rief, nicht mehr los...wiel die nun die Zügel in der Hand haben. Nicht nur für die AfD blöd...sondern auch für Deutschland...denn so wie die CDU sich gibt...braucht es eine Partei rechts von ihr.

  3. #28
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Das mit der obstruktiven Politik hast Du mißverstanden, ad. Ich untersuchte im entsprechenden Ordner die Möglichkeit für eine Oppositionspartei, obstruktive Opposition zu betreiben. ich schlug der AfD vor, eben diese Methode anzuwenden. Die AfD macht das aber nicht, sondern versucht, eine konstruktive Opposition zu sein. Das halte ich für falsch. Die Demokratie hält die Möglichkeit bereit, eben gerade für oppositionelle Parteien, auch obstruktiv zu arbeiten. Obstruktion (Verweigerung, Verneinung) schafft für die Opposition die Möglichkeit, eine wirkliche Alternative anzubieten, auszuarbeiten. Sollte sich die Möglichkeit, die Macht zu ergreifen, ergeben, so muß eine obstruktiv ausgerichtete Opposition einem möglichen Partner sowieso Zugeständnisse machen, kann dann aber - in einer funktionierenden Demokratie - ihre eigenen Vorstellungen, die sie in der Zeit der (obstruktiven) Opposition ausarbeitete, durchsetzen.

  4. #29
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Ich weiß - ich gebe ja nur wieder wie man das Beobachten rechtfertigt...und da fiel explizit der Begriff "obstruktiv"...den ich ansonsten noch nie zuvor hörte - zumindest nicht bewusst. Der AfD wir also vorgeworfen das zu sein...das sie deiner Meinung nach gar nicht ist...aber womöglich sein sollte.

  5. #30
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    AW: Notizen März 2020

    Deutschland, was ist los mit dir?

    Ich halt das wirklich nicht mehr aus. Man lese nur den Artikel eines gewissen Herrn Ladurner auf ZON über die Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen innert der EU. So viel gequirlte Scheisse - pardon, aber mir fällt dazu nichts anderes ein - soviel ideologische Indoktrination und manipulatives Geschwafel hab ich kaum je lesen müssen.

    Das ist ja nur mehr irre. Das ist fake news par excellence. Der Mann behauptet, dass die Grenzen dicht seien. Dabei wird der Warenverkehr in keiner Weise eingeschränkt, lediglich der Personenverkehr. Und das ist geboten, sonst würden sich die Verantwortlichen die fahrlässige Gefährdung der Bevölkerung vorwerfen lassen müssen.

    Was ist los da? Ich halte die Zeit inzwischen für ein fake-news-Medium.

  6. #31
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Schäbig...wie manche nun die Krise dazu ausnutzen um alte Forderungen durchzudrücken. So fordert zB heute Lindner, dass man den Föderalismus auf den Prüfstand stellt. Ein altes Anliegen der FDP...vor allem hinsichtlich der Bildungspolitik...die sie im Sinn hat. Es ist zwar legitim so etwas zu fordern, aber auch gewiss der falsche Zeitpunkt. Anfangs als Retter gefeiert...scheint mir der Lindner immer mehr zum Problem der FDP zu werden. Oder alle dort denken wie er - das wäre dann noch schlimmer.

  7. #32
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    AW: Unser Pandemien-Ordner

    Ich halte Orban sicher für keinen lupenreinen Demokraten. Und seine Politik für rechtsstaatlich bedenklich.

    Doch den Beschluß des ungarischen Parlaments ohne detaillierte Kenntnis des Inhalts und pauschal und proaktiv als Schritt in die Diktatur zu bezeichnen und Orban schon mal vorsorglich zu verdächtigen, sich damit auf Lebenszeit zum Diktator von Ungarn aufgeschwungen zu haben, ist hysterisch und durchschaubare, polemische, politische Propaganda.

    Grade Deutschland und Österreich, letzteres ganz speziell mit Blick auf die jüngste Geschichte, sollten sich da erstmal zurück halten und nicht gleich mit Einschreiten und Strafen drohen.

    Wenn Orban den Notstand wirklich über Gebühr ausdehnen sollte, was noch abzuwarten ist, kann man ihm immer noch auf die Finger klopfen. So aber riecht das alles nach übler Einmischung in die Angelegenheiten eines souveränen Staates.

  8. #33
    rodbertus
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Das ist in Demokratien, zumal in parlamentarischen, eigentlich auch nicht vorgesehen, daß mehr als zwei Dritteile zu einer Partei gehören, die sich auch auf weite Teile der Bevölkerung stützen kann. Der Orban tut das, was er und die große Mehrheit der Ungarn für richtig halten. Das ist Demokratie. Aber es ist keine westliche Form.
    historisches Beispiel: Im alten Rom gab es die Möglichkeit eines Diktatoren. Der durfte sechs Monate frei walten - in Krisenzeiten.

  9. #34
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Sehr lesenswert:
    https://www.zeit.de/kultur/2020-04/s...=desc#comments

    Ich frage mich schon lange, lang bevor CV19, ob unser Verständnis von Leben und Tod, unsere Fixierung auf moderne Medizin und besonders High-Tech-Medizin, ob uns das wirklich gesünder, freier, glücklicher macht. Wenn ich Medizinsendungen sehe oder höre, in denen die Leistungen und Versprechungen der modernen Medizin geschildert werden, erfaßt mich das nackte Grauen. Wenn ich all die Vorsorgemaßnahmen, Verbote und all die Vorschriften zu einem 'gesunden' Leben betrachte, dann erscheint mir das als Gesundheitszwang oder -terror, der das Gegenteil von Freiheit ist. Vom Tod ganz zu schweigen. Die geradezu panische und paranoide Verweigerung einer menschenwürdigen Sterbeassistenz bzw. passiver Sterbehilfe in der BRD und noch ärger in A (das ist sogar der assistierte Suizid strafbar), immer mit Hinweis auf Auschwitz- waf für ein Zynismus, dann wird mir übel. Unser Verhältnis zum Tod ist ein maximal neurotisches, verdrängendes und krankhaftes. Fehlt nicht viel und Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum und Bluthochdruck werden verboten und strafrechtlich verfolgt.

    Der einzige Trost: diese panische Todesangst, Sterbensvermeidung und dieser Gesundheits- und Medizinfetischismus ist das Gegenteil von Freiheit, Glück und Gelassenheit. Das, was eigentlich ein gutes Leben ausmacht.

  10. #35
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Ha, jetzt geht der shit-storm los über Lisa Eckhart. Also, ich find die Frau ungefähr so witzig wie Jan Böhmermann. Aber der drischt ja witzlos und humorlos auf den Richtigen ein. Die Lisa hat das Pech, die Falschen zu prügeln.

    Wie verlogen und heuchlerisch. Das könnte einen richtig auf den Palmer bringen. Ein Lehrstück in 'Wie pervers ist political correctness'.

  11. #36
    rodbertus
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    AW: Tagesgespräch 2020

    sehr prätentiös, gesucht, die gute Lisa mit den schicken Extras in Stimme und Garderobe; Prügel habe ich nicht entdeckt, aber gut, vielleicht fühlt sich der eine oder andere schon angesprochen, wenn der üblich Angesprochene es nicht tut

  12. #37
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Nun, die Lisa benutzt ja das antisemitische Klischee vom geldgierigen Juden nicht, um sich über Juden lustig zu machen, sondern sie benutzt es, um gegen den mainstream der political correctness zu polemisieren bzw. diesen zu provozieren. Was ja auch wunderbar geklappt hat. Sie kloppt also nicht 'den Juden', sondern den, der sich über die satirische Instrumentalisierung des Juden empört.

    Wie gesagt, kann man witzig finden, oder nicht. Nur, der Aufschrei der Empörten, das ist die eigentliche Pointe. :)

  13. #38
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Das geschieht relativ selten, daß ich mit GRÜNEN und Linkspartei einer Meinung bin. Heute ist es mal so: Vertreter dieser politischen Kreise fordern die Abschaffung des Verfassungsschutzes. Dem stimme ich zu. Ist überfällig. Die BRD benötigt keine Staatssicherheit. Sie ist gefestigt. Wer straffällig wird, kann von der Polizei überführt und von Richtern bestraft werden. Wir haben eine Gewaltenteilung. Eine Gefährdung des Staates "BRD" ist nicht gegeben, weder von "links" noch von "rechts", wobei die hiesigen Linken für mich keine Linken und die Rechten kleine Rechten sind, jedenfalls merschtenteils nicht, denn beide sind systemimmanete Alternativlose ohne eigenes politisches Konzept; keiner von diesen sogenannten "Verfassungsschutzklienten" ist staatsgefährdend, wie meine Analysen ergeben haben.
    Eine Demokratie muß es aushalten können, daß es alternative Konzepte gibt; es gibt sie, aber sie finden keinen politischen Nährboden, der irgendwie staatsgefährdend wäre. Alles pillepalle.

  14. #39
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Tagesgespräch 2020

    In einem Punkt sind sich AfD und LINKE einig: keine US-Soldaten in Deutschland.

    Ramelow begrüßt den Teilabzug der US-Soldaten und schlägt vor, daß die ihre Atomraketen gleich mitnehmen mögen.

    Findet meine Zustimmung.

  15. #40
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Schade, Seehofer beweist sich mal wieder als Vasall von Frau Merkel...verzichtet scheinbar darauf die taz - Journalistin Yaghoobifarah anzuzeigen - jene Journalistin, die die deutsche Polizei als Müll bezeichnet und mit Nazis vergleicht. Presserat und taz verstecken sich hinter der "Pressefreiheit", dabei hat das mit Pressefreiheit überhaupt nichts zu tun. Die Presse darf berichten WOVON...aber nicht WIE sie will. Pressefreiheit heißt nicht gleich Freiheit in Rhetorik und Duktus. Kann nicht sein, dass in dieser Hinsicht für die Medien ein anderes Recht als für jeden normalen Bürger gilt. Schon schlimm genug...was sich Teile der Medien die letzten Jahre so alles herausnehmen...wie sie aktiv und bewusst Einfluss auf die Politik nehmen. Das kann man ihnen nicht verbieten...aber schade, dass sie sich ihrem eigenen Ehrenkodex nicht mehr verpflichtet fühlen.

    https://www.merkur.de/politik/stuttg...-13806341.html

  16. #41
    schreibt hier hin und wieder Avatar von WirbelFCM
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Ich sehe das genau so. Wie sagte Andreas Popp mal so schön? "Was nützt uns die Pressefreiheit, wenn wir keine freie Presse haben?"
    Die Presse galt mal als 4.Macht im Staate, als Kontrollorgan des Volkes, um die Regierung zu kontrollieren. Heute ist die Presse nur noch ein Machtorgan der Großindustrie, um das Volk und die Politik zu steuern.

    ×

  17. #42
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Tagesgespräch 2020

    DIE Presse? Da will ich mal widersprechen und drei Euro fürs Phrasenschwein verlangen. Du sprichst von den Leitmedien, der sogenannten Quaslitätspresse oder dem ÖRR. Solange in der BRD noch beinahe jede politische Richtung auch medial abgebildet wird und frei zugänglich für jedermann ist, liegt es an der Presse selber, itzt DER, die Kontrolle auszuüben. Wobei, die Presse ist als Kontrollorgan schlecht geeignet, denn sie ist per se ohne Befugnis in Hinsicht auf die Regierung, da sie privat ist. Sie besitzt kein Mandat. Kontrollorgan der Regierung sind in einer gewaltengeteilten Gesellschaft das Parlament, die Gerichtshöfe und letztlich das Volk selber, das der von ihr mehrheitlich gewählten Regierung Beine machen darf. Und all das ist in der BRD gegeben. Daß es nicht ausreichend genutzt wird, liegt schlichtweg daran, daß die meisten BRD-Bürger mit ihrer Lebenssituation zufrieden sind. Es besteht kein Leidensdruck. Als Demokrat muß man das anerkennen, obgleich man selber gern sehr vieles ändern würde.
    Man schaue sich nur diese lange Liste von Nachrichtenportalen an, die von weit rechts bis weit links reichen. Alles frei zugänglich, allerdings mit starken Qualitätsunterschieden. Als Ottonormalverbraucher würde ich schon bei mancher Startseite schlichtweg beidrehen.

  18. #43
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Das Kerngeschäft der Medien ist der Bericht...vom Geschehen X zu berichten. A sagte dies...und B sagte das. Da kann man den Medien auch nichts ankreiden - die Medien machen diesbezüglich einen guten Job...dichten nichts hinzu und unterschlagen keine wesentlichen Dinge. Die "Probleme" beginnen mit den Kommentaren. Der Verfasser des Artikels selbst kommentiert das Geschehen...oder er zitiert den Kommentar eines Dritten. Und da beginnt die Einflussnahme in Form einer Bewertung. Jedes Geschehen lässt sich so oder so interpretieren...bzw. jedes Detail anders gewichten. "Trump vereinbarte mit Kim Jong Un ein Treffen, um mit ihm über....zu reden." Ich kann lobend hervorheben...dass Trump den Dialog sucht...oder den Schulterschluss mit einem Diktator verurteilen. Beides hat/hätte vielleicht seine Berechtigung...und je nachdem wie ich gewichte...wird das den Leser/Zuhörer/Zuschauer in seiner Beurteilung des Geschehens beeinflussen. Also wenn man fair kommentieren möchte...dann bringt man möglichst alle...oder zumindest unterschiedliche Aspekte mit ein. Da aber verlassen viele Journalisten...so zumindest meine Beobachtung und Empfindung...den Pfad der Tugend. Sie treten vermehrt als Politiker auf...interpretieren nicht nur einseitig...sondern geben auch noch Ratschläge. In jeder Talk-Show ist mindestens ein Journalist zu Gast...der...wenn man es nicht besser wüsste...von den anwesenden Politikern nicht mehr zu unterscheiden ist. Da werden Medienvertreter von Medienvertretern eingeladen...und man spielt sich gegenseitig die Bälle zu. Medienvertreter A fragt Medienvertreter B wie die Regierung handeln sollte - und Medienvertreter B antwortet frank und frei die Regierung müsse so handeln.../und dieses Geschäft wird von Tag zu Tag schamloser betrieben. Hier wäre die Gesellschaft das Kontrollorgan...

  19. #44
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Hier mal ein Beispiel für solch unsauberen Journalismus:

    Zitat spiegel.online

    Seehofers mögliche Anzeige gegen Journalistin

    Bundesminister der Verzögerung, für Hin und Her


    Innenminister Horst Seehofer macht es spannend: Ob er Anzeige gegen eine "taz"-Kolumnistin stellt, sei noch offen. Der CSU-Politiker beruft sich auf die Schwere der Entscheidung. Dabei geht es wohl nur noch um Gesichtswahrung.

    Von Florian Gathmann und Wolf Wiedmann-Schmidt
    24.06.2020, 19.24 Uhr

    Schon in der Einleitung wird nicht sauber getrennt. Der letzte (unterstrichene) Satz ist eine Mutmaßung der Journalisten. Wird aber alles in einem Absatz...ohne jede Kennzeichnung...so geschrieben...als gehöre beides (Bericht und Kommentar) zusammen. Und wie gesagt, das ist nur die Einleitung. Später im Bericht wird es noch viel schlimmer...Tatsachen und Spekulationen in einem Abwasch - keine Trennung, keine Kennzeichnung, kein Hinweis...keine Unterscheidung zwischen Bericht und persönlicher Meinung.

    https://www.spiegel.de/politik/deuts...0-7abc8db9fe65

    Gathmann und Wiedmann-Schmidt präsentieren uns hier Journalismus aus der untersten Schublade. Entweder sie können ihr Handwerk nicht, oder sie setzen es bewusst missbräuchlich ein. Soll jeder für sich entscheiden. Ich hatte diese Kritik übrigens auch bei spon geäußert...aber sie wurde gelöscht...bzw erst gar nicht veröffentlicht. Ebenso typisch für diese Generation Journalisten.

    Übrigens hat Seehofer vor ein paar Minuten verkünden lassen, dass er von einer Anzeige absieht...auch wenn er inhaltlich immer noch davon überzeugt ist, dass eine Anzeige gerechtfertigt wäre...

  20. #45
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Pressekodex

    Zitat Wikipedia

    Inhalt des Pressekodex
    Der Pressekodex umfasst insgesamt 16 Punkte:[4]


    1. Wahrhaftigkeit und Achtung der MenschenwürdeDie Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.


    2. Sorgfalt
    Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen. Symbolfotos müssen als solche kenntlich sein oder erkennbar gemacht werden.


    3. Richtigstellung
    Veröffentlichte Nachrichten oder Behauptungen, insbesondere personenbezogener Art, die sich nachträglich als falsch erweisen, hat das Publikationsorgan, das sie gebracht hat, unverzüglich von sich aus in angemessener Weise richtigzustellen.


    4. Grenzen der Recherche
    Bei der Beschaffung von personenbezogenen Daten, Nachrichten, Informationsmaterial und Bildern dürfen keine unlauteren Methoden angewandt werden.


    5. Berufsgeheimnis
    Die Presse wahrt das Berufsgeheimnis, macht vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und gibt Informanten ohne deren ausdrückliche Zustimmung nicht preis. Die vereinbarte Vertraulichkeit ist grundsätzlich zu wahren.


    6. Trennung von TätigkeitenJournalisten und Verleger üben keine Tätigkeiten aus, die die Glaubwürdigkeit der Presse in Frage stellen könnten.


    7. Trennung von Werbung und Redaktion
    Die Verantwortung der Presse gegenüber der Öffentlichkeit gebietet, dass redaktionelle Veröffentlichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter oder durch persönliche wirtschaftliche Interessen der Journalistinnen und Journalisten beeinflusst werden. Verleger und Redakteure wehren derartige Versuche ab und achten auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken. Bei Veröffentlichungen, die ein Eigeninteresse des Verlages betreffen, muss dieses erkennbar sein.


    8. Persönlichkeitsrechte
    Die Presse achtet das Privatleben des Menschen und seine informationelle Selbstbestimmung. Ist aber sein Verhalten von öffentlichem Interesse, so kann es in der Presse erörtert werden. Bei einer identifizierenden Berichterstattung muss das Informationsinteresse der Öffentlichkeit die schutzwürdigen Interessen von Betroffenen überwiegen; bloße Sensationsinteressen rechtfertigen keine identifizierende Berichterstattung. Soweit eine Anonymisierung geboten ist, muss sie wirksam sein.
    Die Presse gewährleistet den redaktionellen Datenschutz.


    9. Schutz der Ehre
    Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen.


    10. Religion und Weltanschauung
    Die Presse verzichtet darauf, religiöse, weltanschauliche oder sittliche Überzeugungen zu schmähen.


    11. Sensationsberichterstattung und Jugendschutz
    Die Presse verzichtet auf eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid. Die Presse beachtet den Jugendschutz.


    12. Diskriminierungen
    Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden.


    12.1 Berichterstattung über Straftaten
    In der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt. Die Zugehörigkeit soll in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse. Besonders ist zu beachten, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.[5]


    13. Unschuldsvermutung
    Die Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.


    14. Medizin-Berichterstattung
    Bei medizinischen Themen ist eine unangemessene sensationelle Darstellung zu vermeiden, die Hoffnungen oder Befürchtungen beim Leser erwecken könnten. Forschungsergebnisse, die sich in einem frühen Stadium befinden, sollten nicht als abgeschlossen oder nahezu abgeschlossen dargestellt werden.


    15. Vergünstigungen
    Die Annahme von Vorteilen jeder Art, die geeignet sein könnten, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion zu beeinträchtigen, ist mit dem Ansehen, der Unabhängigkeit und der Aufgabe der Presse unvereinbar. Wer sich für die Verbreitung oder Unterdrückung von Nachrichten bestechen lässt, handelt unehrenhaft und berufswidrig.


    16. Rügenveröffentlichung
    Es entspricht fairer Berichterstattung, vom Deutschen Presserat öffentlich ausgesprochene Rügen zu veröffentlichen, insbesondere in den betroffenen Publikationsorganen bzw. Telemedien.
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    der spon-Bericht verstößt zB gegen die Sorgfaltspflicht

    2. Sorgfalt
    Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt. Zur Veröffentlichung bestimmte Informationen in Wort, Bild und Grafik sind der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und wahrheitsgetreu wiederzugeben. Ihr Sinn darf durch Bearbeitung, Überschrift oder Bildbeschriftung weder entstellt noch verfälscht werden. Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen. Symbolfotos müssen als solche kenntlich sein oder erkennbar gemacht werden.
    Der Bericht besteht zu 50% aus Vermutungen, aber nicht eine einzige wird als solche gekennzeichnet. Im Gegenteil...die Vermutungen werden bewusst verschleiert...indem man sie in den Bericht einarbeitet.

    übrigens: der Autor bei spon heißt Florian Gathmann

    bei der taz gibt es eine Autorin namens Verena Gathmann

    da könnte man doch auf komische Ideen kommen....

    https://taz.de/Verena-Schneider/!a98/


    und da gibt es auch noch einen Moritz Gathmann...ebenfalls Journalist

    aktuell Ressortleiter "Berliner Republik" beim Cicero...zuvor u.a. tätig für spiegelonline und den Tagesspiegel Berlin

    da könnte es sich lohnen mal so richtig...das heißt gründlich zu recherchieren

  21. #46
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Notizen Julius 2020

    Der Staatsanwalt hat im Prozess des angeklagten KZ-Wachmanns gesprochen.
    https://www.zeit.de/gesellschaft/202...d-jugendstrafe
    Der heute 93-Jährige habe den Genozid der Nationalsozialisten an den Juden als Unrecht erkannt. "In einer solchen Situation muss Schluss sein mit der Loyalität gegenüber Verbrechern", sagte der Staatsanwalt. Der Angeklagte hätte vom Wachturm herabsteigen müssen, sein Gewehr abgeben und erklären müssen, dass er nicht mehr könne, und sich zum Dienst in der Wehrmacht melden müssen.
    Das finde ich unlogisch. In der Wehrmacht hätte er doch auch für das Verbrecherregime Dienst getan und mit seinem Fronteinsatz einen Beitrag geleistet, den Krieg und damit auch die KZ-Greuel zu verlängern. Wenn man schon für irgendetwas plädiert, dann für das Weglaufen.

  22. #47
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    Es gibt nicht mehr viele, die man für diese Verbrechen verurteilen könnte - also zieht man die heran...die man hat.

    Zitat zeit.de

    Er sei 1944 zur Wehrmacht eingezogen worden. Weil er nicht frontverwendungsfähig gewesen sei, habe man ihn zum Wachdienst nach Stutthof abkommandiert. Die SS-Uniformjacke habe er nach der Rückkehr von einem Krankenhausaufenthalt anziehen müssen
    Ob ein 17-jähriger sich dagegen hätte wehren können, das mag ich mal stark bezweifeln. Dass man diesen Mann so oder so verurteilen muss, das ist uns allen wohl klar, aber ebenso klar ist auch...dass von den wahren Tätern kaum jemand verurteilt wurde. Viele von denen haben auch in der Nachkriegszeit hohe Staatsämter besetzt.

    Dieser Fehler wurde nach der Wiedervereinigung wiederholt. Auch die Verbrecher der DDR wurde nicht zur Rechenschaft gezogen.
    Und auch von denen besetzen sehr viele hohe Staatsämter. Geschichte wiederholt sich also doch - immer in einer etwas abgewandelten Form, aber sie wiederholt sich.

    Zitat wdr.de

    Mit 220 Millionen Euro fördert der Staat in den kommenden Jahren die Zeitungs- und Zeitschriftenverlage. Das hat der Bundestag am Donnerstag (02.07.2020) im zweiten Nachtragshaushalt beschlossen
    https://www1.wdr.de/kultur/kulturnac...rdern-100.html

    Als ich die Tage davon hörte, rechnete ich mit einer Welle der Empörung - weit gefehlt, das scheint niemanden wirklich zu interessieren. Ein Beschluss...unmittelbar vor dem anstehenden Wahlkampf gefasst. Und keine weiteren Informationen...zB nach welchem Schlüssel das Geld verteilt wird. Nach Größe? Nach Bedeutung? Werden auch die Verlage unterstützt, die von den Rändern her berichten? Ist das noch die Demokratie...wie wir sie einst im Sinn hatten? Was sich die Regierung, und nicht erst seit heute...so alles herausnimmt...das ist der Hammer. Weil sich aber scheinbar niemand darüber aufregt, geht man immer weiter (kleiner Finger, ganze Hand). Da verspricht eine Frau Merkel mal soeben im Vorbeigehen, dass die deutschen Steuerzahler mindestens für 750 Milliarden Fremdschulden haften. Nur zur Erinnerung: der Deutsche muss 45 Jahre in die Rentenkasse einzahlen, damit er dann mit 67 in den Ruhestand entlassen werden kann. Der Italiener muss nur 35 Jahre einzahlen und darf mit 62 gehen, die Italienerinnen sogar mit 58. Warum sollten wir den Italienern auch nur einen Euro schenken?! Das ist ein Verbrechen an kommende (deutsche) Generationen. Heute mag es noch unterschiedlichste Meinungen dazu geben...in 50 Jahren nur noch eine einzige. Versprochen!

  23. #48
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    AW: Notizen Julius 2020

    Hierzulande herrscht grad große Aufregung um eine Karikatur in den Oberösterreichischen Nachrichten, die die SPÖ-Vorsitzende PRW als Nummerngirl zeigt, das aus einer Torte steigt. Kürzlich wurde Kurz mit Hitler-Bärtchen karikiert. Keine Aufregung. Jetzt schreien alle emanzipationsbewegten Frauen aller Parteien und Seiten laut auf und kriegen sich gar nicht mehr ein vor Empörung. Hieß es bei Böhmermann noch Satire darf alles, so sind unsere Vorkämpferinnen an der Front für Emanzipation so dünnhäutig, dass sogar eine harmlose Karikatur für parteiübergreifende Entrüstung sorgt. Mann, kriegt euch ein. Dieser ganze Wahnsinn an überschießender PC, hysterischem Rassismusgeschrei und Genderpsychose ist ja nicht mehr auszuhalten. Doppelmoral, Heuchelei, Wehleidigkeit und Hyperventilieren sind wohl die Zeichen der Zeit.

  24. #49
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Notizen Julius 2020

    Mir geht diese Hysterie auch auf den Senkel. Und sie schadet allen, egal wie man inhaltlich dazu steht...denn idiotische und berechtigte Forderungen vermischen sich zu einem Einheitsbrei. Da hat man gar keine Lust mehr überhaupt zuzuhören. Nur mal am Rande zur Gleichstellung: in der Redaktion der Emma (ein von der Feministin Alice Schwarzer ins Leben gerufene Magazin) sitzen ausschließlich RedakteurINNEN, acht an der Zahl. Frauen, die von morgens bis abends für die Parität der Geschlechter kämpfen - und selbst das Gegenteil leben. Wenn Feminist(en)innen von Gleichberechtigung reden, dann immer und ausschließlich von den Honigtöpfen. Habe noch keine Frau um einen Posten bei der Müllabfuhr kämpfen sehen. Also wenn Gleichstellung, dann aber richtig...sprich konsequent. Wenn es stürmt und die Ziegel durch die Luft fliegen, dann schickt bitte eure Frauen aufs Dach. Die Natur hätte uns nicht so unterschiedlich geformt...wenn sie gewollt hätte...dass wir uns alles 50:50 teilen. Wie blöd muss man da eigentlich sein...um etwas anderes zu glauben?! Da werden Realität und Wissenschaft komplett ausgeblendet.

  25. #50
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Notizen Julius 2020

    Zitat Zitat von Streusalzwiese Beitrag anzeigen
    Der Staatsanwalt hat im Prozess des angeklagten KZ-Wachmanns gesprochen.
    https://www.zeit.de/gesellschaft/202...d-jugendstrafe


    Das finde ich unlogisch. In der Wehrmacht hätte er doch auch für das Verbrecherregime Dienst getan und mit seinem Fronteinsatz einen Beitrag geleistet, den Krieg und damit auch die KZ-Greuel zu verlängern. Wenn man schon für irgendetwas plädiert, dann für das Weglaufen.
    Dazu habe ich ein differenzierteres Bild, kein so schematisches. Jede Armee der Welt steht im Dienst ihres Staates. Der Staat steht im Dienst seiner Landeskinder. Meine Großväter waren keine Verbrecher - soweit ich weiß. Ich bin gegen Krieg. Ich habe auch in einer deutschen Armee gedient und Wachdienst geschoben. Die DDR gilt vielen auch als Verbrecher-Regime. Bin ich nun ein Verbrecher?
    Allerdings will ich nun keine Diskussion darüber führen, vielleicht in drei, vier Jahren, wenn ich anderes erledigte.
    Mein Widerspruch gegen obige Bemerkungen der Streusalzwiese sei hier jedoch vermerkt.

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