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Thema: Tagesgespräch 2020

  1. #26
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Was DY angeht, hab ich nur zufällig und über Umwege erfahren, was für ein Pappenheimer das ist. In den ÖR-Medien davon kein Wort. Im Gegenteil, da wurde er als Märtyrer inszeniert.

    Die Grünen in D verfolgen tatsächlich eine Agenda, die man nur staatszersetzend nennen kann. Im Grunde müssten die genauso vom VS beobachtet werden, wie die AfD. Stattdessen ein Hype um diese üble Truppe. Diese Leute sehen die eigenen Bürger als Feinde, wenn sie sich nicht dem Diktat der offenen Grenzen, des Multikulti-Umerziehungsprogramms und der Internationale der Migrationspropagandisten unterwerfen. Hör dir nur mal an, was eine G-Eckhart, eine C. Roth, eine Baerbock und andere grüne Flintenweiber offen in die Mikrofone plappern. Da kann nachher niemand mehr behaupten, er hätte nichts gewusst.

    Meine ganz persönliche Meinung ist, dass dei BRD inzwischen sowas wie ein failed state ist. Die Wiedervereinigung hat ihr den Rest gegeben. Wirtschaftlich top performer, politisch und sozial eine Nation in Auflösung. Durch die Migration von 2015 und davor ist der Anteil nicht deutscher Ethnien in der BRD inzwischen so hoch, dass in 20-30 Jahren dieses Land nicht wieder zu erkennen sein wird. Na gut, kann man sagen, war schon immer so, Völker wandern und wandeln sind. Ja eh. Nur ist es das, was wir wollen?

  2. #27
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Der Fall D.Y. zeigt ganz gut...weshalb nicht gerade wenige Menschen Teile unsere Medien kritisieren. Bei D.Y. pochte man auf die Pressefreiheit - das ist ja auch richtig...doch was heißt Pressefreiheit? Die Pressefreiheit der Medien ist doch nichts anderes als die Meinungsfreiheit des gemeinen Volkes. Aber jene Freiheit, die man für sich reklamiert...gesteht man dem "normalen" Bürger nicht zu. Man macht sich nicht mehr die Mühe zwischen verbotener Meinung und unpopulärer Meinung zu unterscheiden - bzw man tut so...als stünde manch unbeliebte Meinung nicht auf dem Boden unserer Verfassung. Gegen den Mainstream = verfassungsfeindlich - dagegen muss man sich wehren.

    Vorweg: es ist die richtige Entscheidung...nun den rechten Flügel der AfD unter Beobachtung zu nehmen - so hat man jetzt einfach mehr Möglichkeiten der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Lächerlich ist nur...wie man das argumentiert. Man wirft dem Flügel das vor...das aerolith "obstruktive Kritik" nennt. Die AfD beuge sich nicht dem vorherrschenden System...so ähnlich wurde das formuliert. Hätte man das in den 30er Jahren auch so formuliert? Wohl eher nicht. Die AfD sitzt seit Jahren in allen Landesparlamenten und macht dort ihre Arbeit...wie jede andere Partei auch. Hat in all den Jahren irgendwer mal den Vorwurf gehört die AfD hätte sinnvolle, wichtige und notwendige Gesetze blockiert?!? Ich kenne nicht einen Fall..wo man der AfD eine destruktive Politik vorwerfen könnte. Keine andere Partei hat so viele Partei-Ausschlußverfahren am laufen wie die AfD. Dennoch muss man ihr vorwerfen...dass sie den rechten Flügel billigend in Kauf kauf nahm...weil der eben auch viele Stimmen garantierte. Ein Fehler...wie ich meine - besser man hätte auf diese Stimmen verzichtet und wäre langsam...dafür nachhaltiger gewachsen...als auf den schnellen..aber kurzfristigen Erfolg zu setzen. Das mag in Frankreich funktionieren...aber eben nicht in Deutschland. Nun wird man die Geister, die man rief, nicht mehr los...wiel die nun die Zügel in der Hand haben. Nicht nur für die AfD blöd...sondern auch für Deutschland...denn so wie die CDU sich gibt...braucht es eine Partei rechts von ihr.

  3. #28
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Das mit der obstruktiven Politik hast Du mißverstanden, ad. Ich untersuchte im entsprechenden Ordner die Möglichkeit für eine Oppositionspartei, obstruktive Opposition zu betreiben. ich schlug der AfD vor, eben diese Methode anzuwenden. Die AfD macht das aber nicht, sondern versucht, eine konstruktive Opposition zu sein. Das halte ich für falsch. Die Demokratie hält die Möglichkeit bereit, eben gerade für oppositionelle Parteien, auch obstruktiv zu arbeiten. Obstruktion (Verweigerung, Verneinung) schafft für die Opposition die Möglichkeit, eine wirkliche Alternative anzubieten, auszuarbeiten. Sollte sich die Möglichkeit, die Macht zu ergreifen, ergeben, so muß eine obstruktiv ausgerichtete Opposition einem möglichen Partner sowieso Zugeständnisse machen, kann dann aber - in einer funktionierenden Demokratie - ihre eigenen Vorstellungen, die sie in der Zeit der (obstruktiven) Opposition ausarbeitete, durchsetzen.

  4. #29
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Ich weiß - ich gebe ja nur wieder wie man das Beobachten rechtfertigt...und da fiel explizit der Begriff "obstruktiv"...den ich ansonsten noch nie zuvor hörte - zumindest nicht bewusst. Der AfD wir also vorgeworfen das zu sein...das sie deiner Meinung nach gar nicht ist...aber womöglich sein sollte.

  5. #30
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    AW: Notizen März 2020

    Deutschland, was ist los mit dir?

    Ich halt das wirklich nicht mehr aus. Man lese nur den Artikel eines gewissen Herrn Ladurner auf ZON über die Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen innert der EU. So viel gequirlte Scheisse - pardon, aber mir fällt dazu nichts anderes ein - soviel ideologische Indoktrination und manipulatives Geschwafel hab ich kaum je lesen müssen.

    Das ist ja nur mehr irre. Das ist fake news par excellence. Der Mann behauptet, dass die Grenzen dicht seien. Dabei wird der Warenverkehr in keiner Weise eingeschränkt, lediglich der Personenverkehr. Und das ist geboten, sonst würden sich die Verantwortlichen die fahrlässige Gefährdung der Bevölkerung vorwerfen lassen müssen.

    Was ist los da? Ich halte die Zeit inzwischen für ein fake-news-Medium.

  6. #31
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Schäbig...wie manche nun die Krise dazu ausnutzen um alte Forderungen durchzudrücken. So fordert zB heute Lindner, dass man den Föderalismus auf den Prüfstand stellt. Ein altes Anliegen der FDP...vor allem hinsichtlich der Bildungspolitik...die sie im Sinn hat. Es ist zwar legitim so etwas zu fordern, aber auch gewiss der falsche Zeitpunkt. Anfangs als Retter gefeiert...scheint mir der Lindner immer mehr zum Problem der FDP zu werden. Oder alle dort denken wie er - das wäre dann noch schlimmer.

  7. #32
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    AW: Unser Pandemien-Ordner

    Ich halte Orban sicher für keinen lupenreinen Demokraten. Und seine Politik für rechtsstaatlich bedenklich.

    Doch den Beschluß des ungarischen Parlaments ohne detaillierte Kenntnis des Inhalts und pauschal und proaktiv als Schritt in die Diktatur zu bezeichnen und Orban schon mal vorsorglich zu verdächtigen, sich damit auf Lebenszeit zum Diktator von Ungarn aufgeschwungen zu haben, ist hysterisch und durchschaubare, polemische, politische Propaganda.

    Grade Deutschland und Österreich, letzteres ganz speziell mit Blick auf die jüngste Geschichte, sollten sich da erstmal zurück halten und nicht gleich mit Einschreiten und Strafen drohen.

    Wenn Orban den Notstand wirklich über Gebühr ausdehnen sollte, was noch abzuwarten ist, kann man ihm immer noch auf die Finger klopfen. So aber riecht das alles nach übler Einmischung in die Angelegenheiten eines souveränen Staates.

  8. #33
    rodbertus
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Das ist in Demokratien, zumal in parlamentarischen, eigentlich auch nicht vorgesehen, daß mehr als zwei Dritteile zu einer Partei gehören, die sich auch auf weite Teile der Bevölkerung stützen kann. Der Orban tut das, was er und die große Mehrheit der Ungarn für richtig halten. Das ist Demokratie. Aber es ist keine westliche Form.
    historisches Beispiel: Im alten Rom gab es die Möglichkeit eines Diktatoren. Der durfte sechs Monate frei walten - in Krisenzeiten.

  9. #34
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Sehr lesenswert:
    https://www.zeit.de/kultur/2020-04/s...=desc#comments

    Ich frage mich schon lange, lang bevor CV19, ob unser Verständnis von Leben und Tod, unsere Fixierung auf moderne Medizin und besonders High-Tech-Medizin, ob uns das wirklich gesünder, freier, glücklicher macht. Wenn ich Medizinsendungen sehe oder höre, in denen die Leistungen und Versprechungen der modernen Medizin geschildert werden, erfaßt mich das nackte Grauen. Wenn ich all die Vorsorgemaßnahmen, Verbote und all die Vorschriften zu einem 'gesunden' Leben betrachte, dann erscheint mir das als Gesundheitszwang oder -terror, der das Gegenteil von Freiheit ist. Vom Tod ganz zu schweigen. Die geradezu panische und paranoide Verweigerung einer menschenwürdigen Sterbeassistenz bzw. passiver Sterbehilfe in der BRD und noch ärger in A (das ist sogar der assistierte Suizid strafbar), immer mit Hinweis auf Auschwitz- waf für ein Zynismus, dann wird mir übel. Unser Verhältnis zum Tod ist ein maximal neurotisches, verdrängendes und krankhaftes. Fehlt nicht viel und Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum und Bluthochdruck werden verboten und strafrechtlich verfolgt.

    Der einzige Trost: diese panische Todesangst, Sterbensvermeidung und dieser Gesundheits- und Medizinfetischismus ist das Gegenteil von Freiheit, Glück und Gelassenheit. Das, was eigentlich ein gutes Leben ausmacht.

  10. #35
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Ha, jetzt geht der shit-storm los über Lisa Eckhart. Also, ich find die Frau ungefähr so witzig wie Jan Böhmermann. Aber der drischt ja witzlos und humorlos auf den Richtigen ein. Die Lisa hat das Pech, die Falschen zu prügeln.

    Wie verlogen und heuchlerisch. Das könnte einen richtig auf den Palmer bringen. Ein Lehrstück in 'Wie pervers ist political correctness'.

  11. #36
    rodbertus
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    AW: Tagesgespräch 2020

    sehr prätentiös, gesucht, die gute Lisa mit den schicken Extras in Stimme und Garderobe; Prügel habe ich nicht entdeckt, aber gut, vielleicht fühlt sich der eine oder andere schon angesprochen, wenn der üblich Angesprochene es nicht tut

  12. #37
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Nun, die Lisa benutzt ja das antisemitische Klischee vom geldgierigen Juden nicht, um sich über Juden lustig zu machen, sondern sie benutzt es, um gegen den mainstream der political correctness zu polemisieren bzw. diesen zu provozieren. Was ja auch wunderbar geklappt hat. Sie kloppt also nicht 'den Juden', sondern den, der sich über die satirische Instrumentalisierung des Juden empört.

    Wie gesagt, kann man witzig finden, oder nicht. Nur, der Aufschrei der Empörten, das ist die eigentliche Pointe. :)

  13. #38
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Das geschieht relativ selten, daß ich mit GRÜNEN und Linkspartei einer Meinung bin. Heute ist es mal so: Vertreter dieser politischen Kreise fordern die Abschaffung des Verfassungsschutzes. Dem stimme ich zu. Ist überfällig. Die BRD benötigt keine Staatssicherheit. Sie ist gefestigt. Wer straffällig wird, kann von der Polizei überführt und von Richtern bestraft werden. Wir haben eine Gewaltenteilung. Eine Gefährdung des Staates "BRD" ist nicht gegeben, weder von "links" noch von "rechts", wobei die hiesigen Linken für mich keine Linken und die Rechten kleine Rechten sind, jedenfalls merschtenteils nicht, denn beide sind systemimmanete Alternativlose ohne eigenes politisches Konzept; keiner von diesen sogenannten "Verfassungsschutzklienten" ist staatsgefährdend, wie meine Analysen ergeben haben.
    Eine Demokratie muß es aushalten können, daß es alternative Konzepte gibt; es gibt sie, aber sie finden keinen politischen Nährboden, der irgendwie staatsgefährdend wäre. Alles pillepalle.

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