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Thema: Tagesgespräch 2020

  1. #1
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    Tagesgespräch 2020

    Autsch, wenn dass mal nicht ins Auge geht!

    Neuwahlen in Thüringen, wenn ja, dann viel Spaß. Es scheint so, dass der gemeine Hausverstand in der deutschen Politik einer irrationalen Hysterie gewichen ist.

    Ein äusserst fragwürdiger Kanon der political correctness hat es inzwischen so weit gebracht, dass unter dem Titel Demokratie eben diese beschädigt und abgeschafft wird. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Totalverweigerung einer CDU gegenüber der Linken ist genauso dämlich und kontraproduktiv wie eben diese Totalverweigerung aller 'Guten' gegenüber den Schmuddelkindern von der AfD. Diese Verweigerung - ich vermeide den Begriff Ausgrenzung, weil der inzwischen total kontaminiert ist - führt nur dazu, dass man der AfD noch mehr angewiderte Wähler zutreibt. Die zwar längst nicht alle rechte oder gar rechtsextreme Antidemokraten sind, die aber inzwischen in der AfD die einzige Möglichkeit sehen, einen politischen Protest zu artikulieren.

    Als Österreicher, der 30 Jahre Erfahrung mit der FPÖ sammeln durfte, kann ich meinen deutschen Brüdern und Schwestern nur sagen: der einzige Weg, die sog. 'Populisten' zu entzaubern, liegt darin, eine Politik für die Wähler zu machen und nicht für den PC-Kanon und die globalen Steuerflüchtlinge und -hinterzieher, als da sind die Internetkonzerne und die anderen Multis und internationalen Dinos. Und, wenn es nicht anders geht, die bösen Populisten in die Verantwortung nehmen. Die FPÖ hat es bisher noch jedes Mal zerissen, sobald sie mitregieren durfte!

    Dämlicher kann man es wirkllich nicht machen, als die Allianz zur Rettung der BRD, als da sind alle Parteien ausser der AfD, die ÖR-Medien und deren Claqueure.

    Mannomann! Wählen, bis das Ergebnis passt? Na dann, nur zu! Ich bin gespannt.

  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Sehe ich ähnlich. Es ist immer ein Armutszeichen, wenn die Wähler für ihr Wahlverhalten gescholten werden und die Parteien, die gewählt worden sind, noch in demokratische und undemokratische Parteien unterteilt werden. Eine Demokratie muß es aushalten, das ist ihr Wesenskern, daß sie sich selber auch abschaffen mag. Wenn sie es denn will. Das bedeutet, im Grunde gibt es keine undemokratischen Parteien. Den Begriff der "wehrhaften" Demokratie kann ich in diesem Zusammenhang auch nicht mehr hören. Was bedeutet das denn anderes als die notwendige Kriminalisierung des politischen Gegners, der doch dann auch das Recht besitzen muß, sich bewaffnen zu dürfen?
    Aber, lassen wir das! Till sprach etwas Interessantes an: die Macht, die erstmals, wenn auch auf Umwegen, ein wenig von der AfD mitgetragen werden muß, verlangt von dieser KONSTRUKTIVITÄT. Ob sie die leisten kann, wird zu sehen sein. Oder eben auch nicht. Die Opposition kann in Thüringen nur einen Fehler machen, sie kann auf Neuwahlen drängen. Diese würden die FDP zermahlen und der AfD Zuwächse bringen, wie Till schon begründete. Ob die aber ausreichten, eine Regierung zu stellen, dürfte fraglich bleiben. Ich glaube, Bärlin wird sich sehr in Thüringen einmischen und auf Sprengung der Regierung drängen. Und wir kennen doch die CDU-Funktionäre. Ich will nicht unken und werde mir die Situation ganz in Ruhe anschauen. Wir werden sie in diesem Ordner dokumentieren. Spannend ist das allemal.

  3. #3
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Vielleicht hatte hier bereits F. Merz seine Finger im Spiel. Wen interessiert schon wer MP in Thüringen wird?! Da ist es doch viel interessanter wer zum Kölner Prinzenpaar gewählt wird. In Thüringen ging es nur um eine Frage: bewegt sich die CDU auf die Linke zu? Das war indirekt ein Machtkampf Merz vs Merkel. Der Friedrich M. hat fast zeitgleich seinen Ausstieg bei Blackrock verkündet - und das war ganz gewiss kein Zufall.

  4. #4
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Also die parteiinternen Machtspielchen sind mir ziemlich Wurscht. Und auch, ob AKK, FM oder AM oder sonstwer CDU-Chef/in ist, ist mir schnuppe. Was mir nicht egal ist, wie die politische Diskussion generell im Land und zwischen den Parteien läuft. Und da sehe ich eine gefährliche Verengung und Tabus an jeder Ecke. Demokratische Parteien müssen mit allen gewählten Listen und Fraktionen reden und konstruktiv kooperieren. Das heisst nicht, dass sie zu Koalitionen verpflichtet sind - wobei, in manchen Situationen mag es nötig sein, da über den eigenen Schatten zu springen -, aber wenn sie sich so einbunkern, dass sie nicht mal mit einer anderen Partei für oder gegen etwas stimmen, was sie tun würden, wenn es nicht die ganz bestimmte Partei wäre, dann ist das bedenklich. Konkiret meine ich die Haltung der CDU gegenüber der Linken und die Haltung aller 'Altparteien' gegenüber der AfD. Ganz krank wird es, wenn gefordert wird, sich nicht von der AfD wählen zu lassen! Ein MP, der mit Stimmen der AfD gewählt wird, muß sofort sein Amt niederlegen, weil man sich nicht von Faschisten ins Amt wählen lassen darf???

    Hallo, hier wird die politische Hygiene zum pathologischen Waschzwang! Gestern Abend im BRD-TV mehrmals gehört auf Phoenix, ntv und den üblichen ÖR-Sendern. In der phoenix-Runde fiel die gesamte deutsche Journalistenmeute über den NZZ-Gast her, weil dieser die Sache etwas entspannter argumentierte! Fehlte nur, dass man ihn sofort des Studios verwies!

    Entweder ist eine Partei zu Wahlen zugelassen, dann ist sie auch demokratisch legitimiert und ihre Stimmen sind genauso viel wert, wie alle anderen. Und genauso sauber oder schmutzig. Wenn nicht, dann muß diese Partei als verfassungsfeindlich verboten werden.

    Was aber jetzt abläuft, ist reines Schmierentheater zum Nachteil des Landes, der Wähler und der Demokratie. Die Demokratiefeinde sitzen nicht nur in der AfD - ja, auch dort gibt es sicher welche - sie sitzen in allen Parteien und vor allem und teils bewusst agitierend, in den Redaktionsstuben der ÖR-Medien und der sog. Q-Medien. Man lese sich nur die hyperventilierenden Artiel auf ZON und die Kommentare dazu durch. Da wird mit Beleidigungen, Unterstellungen und Verdächtigungen, Verschwörungstheorien und Diffamierungen nur so um sich geworfen! Von einer rationalen Diskussion oder gar Argumentation weit und breit keine Spur. Da ist jeder AfD Wähler ein Faschist, jeder von der PC-Linie abweichende ein Antidemokrat bis hin zum Nazi.

    Geht's noch. In der öffentlichen und medialen Diskussion der BRD dominiert der Tunnelblick, das Tabu und der Tabubruch, wo nicht mal kontrovers diskutiert wird! Das gibt es zwar bei uns in Ö auch, aber längst nicht so hysterisch und paranoid. Das bereitet mir wirklich Sorge, denn die BRD ist ja nicht irgendein unbedeutender Kleinstaat in Europa.

    Ich bleibe dabei, in der BRD kann ein Wähler seinen Protest nur noch durch eine Stimme für die AfD artikulieren! Und das ist schlimm!

  5. #5
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Die Etablierten verweigern der AfD das Amt des Bundestagvizepräsidenten...auch nicht gerade ein Musterbeispiel von fairer Demokratie. Der AfD kann man...was Thüringen angeht...überhaupt keinen Vorwurf machen. Und schauen wir nach Bremen...dann sehen wir dort eine Regierung im Amt, die die dortige Bevölkerung unbedingt verhindern wollte. Im Gegenteil, man setzte mit der Linken sogar noch einen oben drauf. Ob das fairer war...als das..das wir wir jetzt in Thüringen beobachten?!?....mitnichten..

  6. #6
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Ja, mag sein, daß das nicht fair ist. Aber - hoppla! - wir leben in keiner gerechten Welt, sondern in einer kapitalistischen, die zudem das Nützlichkeitsdenken und eine moralinsaure Betroffenheitsdümmelei vornanstellt. Zudem haben bei den letzten Wahlen 75-90% der Stimmberechtigten ihr Kreuzchen eben nicht bei der AfD gemacht. Das linksgrüne Parteienspektrum hat somit ein mächtiges demokratisches Mandat erhalten, sich gegen die AfD zu positionieren. Und das wurde ja im Vorfeld der Wahl auch so postuliert, daß nämlich keiner aus diesem Spektrum mit der AfD koalieren wollte/solle. Daß ausgerechnet die machtgeile FDP, die bekanntermaßen mit jedem ins Bett steigt, der ihr aufs Podest helfen kann, nun aus der Phalanx der Willigen ausschert, macht die Sache (für die AfD) nicht unfairer. Der Mann wird zurückgepfiffen, zieht tatsächlich vor jeder Noth den Schwanz ein - und gut ist.
    Wer eine repräsentative Demokratie nach westlichem Muster will, der muß solche Kapriolen auch wollen, die sind nämlich systemimmanent. Und ich kann auch bei der AfD keine Stimme hören, die das System in Frage stellt, weil diese "Alternative für D." im Grunde keine ist, sondern nichts anderes als eine national-liberale Partei mit klar kapitalistischer Ausrichtung. - Was soll also der Katzenjammer? Es ist alles im grünen Bereich. Wahrlich.

  7. #7
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Niemand hat Mitleid mit der AfD. Sie ist ein übler Haufen von Karrieriesten, durch und durch korrupt, neoliberal-kapitalistisch und voll systemisch. (Sie ist schließlich die Schwester der FPÖ und die kenne ich ein Leben lang). Sie leugnet sogar den Klimawandel, die größte Bedrohung unser aller. Denen geht es nur um Stimmenfang, Macht und Posten. Somit ist sie im Kern more of the same. Unterscheidet sich von den anderen im linksgrünen Bereich nur durch die Wortwahl und die nationalstaatliche Ausrichtung.

    Was mich aufregt und ärgert und auch bedrückt, ist die Art, wie in der BRD Diskussionsverweigerung und Diskursbetrug gelebt und als demokratische Hygiene verkauft wird. Eine Mogelpackung von vorn bis hinten. Natürlich hat die repräsentative Demokratie ihre gravierenden Nachteile, indem sie zum pseudomonarchistischen Ritual verkommen kann und ist. Das aber ist gefährlich. Und in der BRD sehe ich Heuchelei pur, Tabuisierung bis zur Perversion. Am Ende läuft es wieder darauf hinaus, dass der Wähler keine Alternative hat. Die AfD ist in Wahrheit auch keine, schon gar keine.

    Dass der Wähler in Wahrheit auch keine wirkliche Alternative will, ist die andere Seite. Im Grunde wollen 99% des Wahlvolks, dass alles bleibt, wie es ist, dass man in Ruhe konsumieren kann, der Wohlstand beibehalten wird, hoffentlich doch keine Klimakatastrophe kommt, hoffentlich die Rente reichen wird, hoffentlich nicht zu viele Migranten kommen, hoffentlich das Fleisch billig bleibt, der Wagen in der Garage leistbar bleibt, die jährliche Fernreise auch und und und .......

    Niemand will in Wahrheit einen alternativen Lebensentwurf auch nur denken. Und das ist schlimm. Denn wenn wir uns nicht bewegen, werden wir einen Tritt in den Arsch bekommen. Und der wird sehr weh tun. Denn eines ist (mir) klar: So können wir nicht weitermachen. Nichts ist im grünen Bereich.

  8. #8
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Zitat eulenspiegel

    Im Grunde wollen 99% des Wahlvolks, dass alles bleibt, wie es ist, dass man in Ruhe konsumieren kann, der Wohlstand beibehalten wird, hoffentlich doch keine Klimakatastrophe kommt, hoffentlich die Rente reichen wird, hoffentlich nicht zu viele Migranten kommen, hoffentlich das Fleisch billig bleibt, der Wagen in der Garage leistbar bleibt, die jährliche Fernreise auch und und und .......
    so ist es - und so ehrlich sollte man dann auch sein

    Niemand hat Mitleid mit der AfD
    warum auch - gibt es keinen Grund für...

    Sie leugnet sogar den Klimawandel
    das stimmt so nicht - sie bewertet nur die Rolle...die der Mensch dabei spielt...anders

    Denen geht es nur um Stimmenfang, Macht und Posten.
    ohne Stimmen...Macht und Posten...erreichst du in der Politik gar nichts

    Somit ist sie im Kern more of the same


    nein, siehe Thüringen

    Unterscheidet sich von den anderen im linksgrünen Bereich nur durch die Wortwahl und die nationalstaatliche Ausrichtung
    Bin ich anderer Meinung.

    --------------------------------------------------------
    Edit

    Dazu passt AKKs heutiger Rücktritt...

    Zitat Spiegel de

    Begründet hatte Kramp-Karrenbauer den Rückzug mit dem ungeklärte Verhältnis ihrer Partei zu AfD und Linkspartei.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Rückt die CDU nach links, wird die AfD enorm an Stimmen gewinnen und an der 20% Marke kratzen - rückt die CDU nach rechts, wird sie der AfD viele Stimmen wegnehmen...aber nicht mehr regieren können - und das für sehr lange Zeit. Aus diesem Dilemma gibt es kaum einen Weg heraus - und das weiß AKK.
    Geändert von anderedimension (10.02.20 um 13:45 Uhr)

  9. #9
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Der Rücktritt AKKs und die vorangegangenen Entwicklungen rund um Thüringen bestärken mich in meiner Auffassung, dass der gesamte öffentliche, politische und mediale Diskurs in D auf Abwegen wuselt und in eine Sackgasse führt. Die Ratlosigkeit auf allen Seiten ist unübersehbar und lähmt das ganze Land. Eine Partei, die es als Tabu erklärt, mit anderen legitim gewählten Parteien zusammen zu arbeiten, wenn das offensichtlich notwendig ist, ist undemokratisch. Dazu zähle ich die CDU gegenüber Linken und AfD, die SPD, Grüne, FDP, Linke gegenüber der AfD. Diese Leute haben nicht verstanden, was Demokratie ist. Was sie jedenfalls nicht ist: ein Wunschkonzert, wo ich mir die jeweiligen Partner nach Belieben aussuchen kann. Das ging bisher. Jetzt geht das nicht mehr.

    Zugleich grenzt man alle Wähler dieser stigmatisierten Parteien aus, mit denen man nicht spricht und verhandelt. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Es ist unschwer, vorher zu sagen, dass die einzige Gewinnerin die AfD sein wird. Und das ist auch nicht in meinem Sinne. Denn, wie gesagt, ich halte die AfD wie die FPÖ für eine korrupte Bande von Karrieristen, Fundamentalisten und Stimmenfängern - und anschließend Stimmenverkäufern bzw. Wahlbetrügern. Sie reden, sie würden für die kleinen Leute Politik machen, in Wahrheit machen sie nur Politik für ihre Parteifreunde und ihre Financiers und Mäzene. Kapitalistisch durch und durch, asozial, antiökologisch und nationalistisch im schlechten Sinne.

    Und ich bleibe auch dabei. Solange die Anti-AfD-Phalanx weiter besteht, wird die AfD wachsen. Weil der Wähler keine andere Möglichkeit hat, einen Protest zu deponieren.

    Entweder man verbietet verfassungsfeindliche Parteien, oder man muß eben, wenn nötig, mit ihnen reden und auch fallweise mit ihnen stimmen.

    PS: Es hängt alles zusammen. Die Krise der Demokratie oder des Rechtsstaats oder der Werte - egal, wie man es nennen mag - ist eine Krise unseres Lebensstils, unseres Wirtschafts- und Konsumverhaltens. Interessant ist in diesem Zusammenhang Roberts Grundsatzerklärung über Christliche Nächstenliebe auf der Startseite von wolkenstein.de. Dort beschreibt er den kategorischen Imperativ des Christentums:

    Zitat:

    ' ... Wer Christ ist, der muß nicht nur seinem Nächsten (Familie, Freunde, Nachbarn, Nation) helfen, sondern auch seine Feinde lieben. Das ist ein universaler Anspruch, ein aufs Universum zielender Anspruch. Gruppenfremde besitzen demnach ein Asylrecht und einen Anspruch darauf, daß ihnen geholfen wird, ganz gleich, was es kostet und welche politischen Folgen das haben könnte. Wer es ernst meint mit der christlichen Nächstenliebe, der kann hier nicht partitivieren, der muß universell moralisch handeln, also so, daß seine Handlung eine allgemeine werden könnte. Selektion, gar Differenzierung der Asylsuchenden nach guten, brauchbaren und weniger guten und weniger brauchbaren ist demnach UNchristlich...'

    Das mag als philosophisch oder religiös motivierte Handlungsanleitung idealtypisch wünschenswert scheinen. Muß nicht. Ich bin da anderer Meinung. In der Praxis wird es katastrophal scheitern. Die christliche Nächstenlieben in dieser Radikalität ist dem homo sapiens zutiefst wesensfremd. Wir sind Tiere. Und nicht einmal weise Tiere. Wir können nicht anders, als unsere Gruppe, Spezies, unseren Stamm zu bevorzugen. Weil wir sonst untergehen. Das ist das Prinzip der Evolution. Und die kennt keinen Idealismus und keine Religion.

    Zurück zum Tagesgeschehen. Die Krise der Politik in unseren westlichen Gesellschaften ist offenkundig. Der Spagat zwischen universalen Menschenrechten und unbedingter christlicher Nächstenliebe einerseits und hard facts auf der materiellen Ebene andererseits ist nicht mehr zu schaffen. Mit sich verschärfender Klimakrise, Überbevölkerung, Meeresvermüllung, Verteilungskämpfen, Migrationsströmen etc. ist das sowieso Makulatur. Am Ende geht es nur um Fressen oder gefressen werden. Das ist zwar nicht schön. Und nicht in meinem Sinn. Aber es ist halt so.
    Geändert von eulenspiegel (10.02.20 um 16:21 Uhr)

  10. #10
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Wir haben in D leider keinen Sebastian K., der mit allen kann...wenn es die Situation verlangt. Ein Publizist aus der Schweiz hatte im Presseclub den Deutschen dazu geraten auch mit radikalen Kräften...im konkreten Fall mit der AfD...Bündnisse einzugehen...so wie das in den meisten europäischen Ländern der Fall ist. Mit dem Tagesgeschäft konfrontiert...verliert sich sehr schnell der Zauber...der von solchen Kräften ausgeht - oder sie werden gemäßigt...was ja auch nicht schlecht ist. Mehr Chancen als Risiken. Vergleiche mit den 30er Jahren sind absurd und eher kontraproduktiv. Ich kann auch nicht verstehen...warum sich die AfD gegen solche Vergleiche nicht mit allen Rechtsmitteln...die ihr zur Verfügung stehen...wehrt. Wäre ich Parteichef...ich würde Beerbock, Klingbeil, Laschet und Co. das Maul stopfen lassen. In Deutschland ist nicht nur die Politik...sondern auch das Rechtswesen in einer Krise.

  11. #11
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Der Wolkensteiner "kassandra" schickte mir einen Link zu einem von ihm verfaßten Kommentar über die kürzlichen Ereignisse in Thüringen: PP. Ich stimme dieser Auffassung in vielen Punkten zu, möchte aber folgendes zu bedenken geben:


    1. politischen Druck wird es immer geben; man sollte ihn nicht mit dem im bürgerlichen Strafgesetzbuch paraphierten Tatbestand der "Nötigung" (Drohung mit einem empfindlichen Übel) gleichsetzen, denn der Ministerpräsident hätte ahnen können, welche Folgen seine Wahl haben muß (oder er wäre ein Scheuklappler, der nur das wahrnimmt, was eben so geschehen soll) und hätte die Annahme der Wahl verweigern können, von der ihm klargewesen sein mußte, daß sie nur mit den Stimmen der AfD zuwege gekommen sein konnte;
    2. ein Kanzler darf dieser Art politischen Druck aufbauen, er hat seinen Blick auf die Dinge, andere sehen es anders und
    3. es gab keinen hunderttausendfachen Druck von der Straße, der Kemmerich zum Rücktritt hätte animieren dürfen, sondern nur den der üblichen Verdächtigen, die sich lautstark und im Verbund mit dem Establishment zu Wort und als Brandstifter betätigten; allerdings wird Kemmerich als Teil dieses Establishments sicherlich kaum am Hungertuch nagen, wenn er nun in der politischen Versenkung verschwinden wird. - Mein Mitgefühl hält sich also in Grenzen.


    Anm.: Der Begriff "empfindliches Übel", wie er im StGB fixiert wurde, trifft hier nicht zu, denn letztlich ist ein politisches Amt per se kein Übel wie auch das Nichtinnehaben EINES politischen Amts kein Übel genannt werden darf. Andernfalls wären wir alle Übeltäter, die wir kein/ein Amt besitzen.

  12. #12
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Woran man das feststellen kann...dazu habe ich oben ausreichend Beispiele geliefert. Auf der Gegenseite stehen einzig und alleine Spahns Worte.

    Ihre Baustellen sind nicht unbedingt allgemeine Baustellen
    Das trifft auf alle Baustellen zu. Die A1 kann monatelang gesperrt sein - als Radfahrer interessiert mich das einen Dreck.


    Wieviele Menschen sterben jeden Tag an Hunger? Jeden Tag.
    Sorry, aber das ist eine nicht durchdachte Bemerkung. Mit diesem billigen Totschlagargument kann ich jede Katastrophe herunterspielen. Nur weil ich an Baustelle B. arbeite...heißt das nicht...dass ich die Arbeiten an Baustelle A. einstelle.

    Wie viele Menschen sterben jeden Tag an Hunger? Wie viele Menschen sterben jeden Tag an Malaria? Wie viele Menschen sterben täglich an Aids?
    In allen drei Fällen täglich mehr...als während des Bürgerkrieges in Libyen.

    Also bitte beim nächsten Mal intelligentere Fragen stellen. Danke!

  13. #13
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Aktuell...gerade nach Hanau...fällt immer wieder der Name "Weimar". Diesen Vergleich hatte ich vor zwei Jahren schon angestellt - es aber anders gemeint: nicht die AfD spaltet die Gesellschaft...sondern; die Gesellschaft ist gespaltet - und das machte eine AfD überhaupt erst möglich. So wird mE ein Schuh daraus. Nicht die AfD untergräbt die Demokratie...sondern; die Demokratie wird spätestens seit 2015 von den Etablierten...aber auch von Teilen der Gesellschaft untergraben - in diese Lücke stieß die AfD. Zu Zeiten Weimars drohte der Kommunismus...heute ist es eine linksgrüne Diktatur...die ihren Schatten vorauswirft. Stand jetzt wird diese sich auch durchsetzen. Und das hat vor allem die CDU zu verantworten.

    Zum Corona Virus: in der Ukraine wurden China Heimkehrer mit Steinen beworfen...Teile der Bevölkerung errichteten Straßensperren und versuchten den Bus anzuzünden. Russland lässt seit Donnerstag keine Chinesen mehr ins Land - und in Italien werden mehrere Städte abgeriegelt. Das alles spricht wohl für sich.

  14. #14
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Ich hab Fleischhacker früher öfter beim Spiegel-Online gelesen. Dann haben sie ihn, glaub ich, rausgemobbt, weil er zu rechts war und meist gegen die Blattlinie anschrieb. Egal. Auf SPOn geh ich schon lange nicht mehr. Das ist ein unkritisches Boulevardblatt geworden, stramm links-bürgerlich (war er schon immer), aber eben unkritisch und wie du schreibst, ohne zwischen Bericht und Kommentar zu unterscheiden. Das ist Kampagnenjournalismus.

    In der Tat scheinen die meisten mainstream-Medien völlig gleichgeschaltet, wobei das in D besonders arg ist. Der Komplex aus ÖR-Medien, sog. Q-Medien und allen Parteien bis auf die AfD ist eine richtige Blase, wo man sich nur noch gegenseitig im 'Antifaschismus' und 'Antirassismus' übertrumpft. Jede abweichende Meinung wird sofort mit der Faschismus- und Nazikeule denunziert und damit als 'undemokratisch' diffamiert. Das ist sehr bedenklich und Gift für den Rechtsstaat und das Zusammenleben.

    Als Zaungast in Bezug auf D und langjähriger Beobachter des Diskurses in Ö, muß ich feststellen, dass dieser in D völlig hysterisch und durch und durch verlogen und heuchlerisch geführt wird. Da kann einem nur noch schlecht und bang werden. Wenn ein Gauland, der viel weiter links steht als einst Dregger oder Strauss, heute öffentlich als Faschist punziert werden kann, ohne dass ein Aufschrei durch den Blätterwald geht, dann läuft da einiges schief.

  15. #15
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Gauland geht bald in Rente - und das ist gut so. Der Mohr hat seinen Dienst getan, der Mohr kann gehen. Mit seiner Erfahrung, er ist einer der dienstältesten Politiker überhaupt, hat er dabei geholfen die Partei aufzustellen und zu etablieren. Aber er verkörpert auch eine fast ausgestorbene Generation, ist amtsmüde und träge. A.Weidl hat sich ziemlich zurückgezogen...meldet sich nur selten zu Wort. Die AfD hat gute Leute in der zweiten Reihe...da sollte sich doch eine rhetorisch versierte Person finden lassen, die besser an den Mann bringen kann...was die AfD eigentlich will.

    Es scheint ja niemand das Parteiprogramm zu lesen...anders sind manche Vorwürfe...die man der AfD macht...nicht zu erklären. Die Partei leugnet weder den Klimawandel...noch hat sie was gegen Schwulen und Lesben - wäre ja auch merkwürdig...mit einer Lesbe an der Parteispitze. Und nicht eine Zeile aus dem Parteiprogramm ist fremdenfeindlich. Man fordert lediglich geltende Gesetze auch konsequent anzuwenden. Schon komisch, dass man sich dafür auch noch entschuldigen muss...während Linke und Grüne geradezu einfordern....dass die Verfassung in vielen Punkten verletzt wird. Grüne und Linke sind in meinen Augen Verfassungsfeinde - dafür gibt es unzählige Beispiele. Und viele Linke, das wird von den Medien gerne unterschlagen, werden ja auch vom Verfassungsschutz beobachtet. Der viel gelobte Ramelow arbeitet mit diesen Leuten ganz bewusst zusammen und ist mE ebenso unwählbar wie ein Höcke. Und der Söder, diese Pfeife, versucht nun links Wähler zu fischen...nachdem er rechts keinen Erfolg hatte. Zeigt doch, dass diese Leute keine Standfestigkeit haben und keine Haltung zeigen. Sie erzählen das...das die Leite gerade hören möchten...was die meisten Wählerstimmen verspricht. Das ist schäbig und arm. Hätte nicht gedacht, dass ich das einmal sagen muss...aber aktuell halte ich einzig und alleine die SPD für geradlinig und glaubwürdig.

    Noch ein Satz zum Brexit...weil der ganz gut zeigt...wie falsch viele unserer Journalisten sind: alle Umfragen...die man in GB unter den Brexitbefürwortern startete...zeigten, dass die Migration mit riesen Abstand Punkt Nr. 1 war, warum man raus wollte. Das spielte man in unseren Medien herunter...damit das nicht auch bei uns thematisiert wird. Die Leitmedien behaupten gerne und immer wieder...die AfD wolle raus aus der EU. Eine Unverschämtheit, denn die komplette Parteispitze beteuerte immer wieder...dass man in der EU bleiben...aber Reformen möchte. Und das fordern auch Politiker aus CDU und FDP. Und es ist auch legitim...in meinen Augen sogar notwendig...sich darüber Gedanken zu ,machen.

    Mit unseren deutschen Bürgern kann man z Zt. fast alles machen. Gerade wird der EU Haushalt verhandelt und die Nehmerländer fordern nicht nur so viel wie vorher auch...sie fordern sogar noch mehr. Ungarn, Polen usw sagen im übertragenen Sinne nichts anderes als: ihr Deutschen könnt uns weiterhin am Arsch lecken, aber euer Geld nehmen wir trotzdem. Und durch den Wegfall von GB, der zweitgrößte Nettozahler nach der BRD, wird Deutschland noch mehr als ohnehin schon in die Kasse einzahlen müssen. Mehr als alle anderen Geberländer zusammen - das war vorher auch schon so...wird aber in Zahlen ausgedrückt noch viel dramatischer sein als vorher. Das wird dann in Prozenten ausgedrückt...bzw verharmlost...denn da klingt das nicht so schlimm...als wenn man von Billionen reden muss.

    Und wo ich schon dabei bin: wie da linke Aktivisten mit Dieter Nuhr umgehen...das erinnert tatsächlich an dunkelste Zeiten. Nur weil er es sich erlaubte aktuelle Themen differenzierter als üblich zu betrachten. Als er es dann auch wagte Klimagretchen zu kritisieren...begann eine regelrechte Hetzjagd...von "nur" Shitstorm kann man da gar nicht mehr reden. Zeigt...wohin die Reise geht...was unser Land betrifft. Möchte aber anmerken, dass ich es gut finde...was der skandinavische Co2 Hobbit angestoßen hat.
    Geändert von anderedimension (27.02.20 um 13:06 Uhr)

  16. #16
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    Leben läßt sich nicht auf "fressen oder gefressen werden" reduzieren. Vulgärmaterialist!

  17. #17
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Sagen wir mal eine etwas verkürzte Darstellung.

    Was mich eigentlich bewegt (Eulenspiegel steht da als Ösi erst mal ausserhalb von jedem Verdacht) ist:

    Bei solchen Diskussionen stelle ich oft fest (oder glaube festzustellen), dass sich hinter der Meinung des Gegenübers nicht selten eine antikapitalistische Haltung versteckt...die nach und nach zum Vorschein kommt. Nicht bei den Ösis, aber vielen Ossis scheint es mir der Fall zu sein, dass da manchmal um den heißen Brei herum geredet/geschrieben wird.

    Was man gerne vergisst, verdrängt....oder falsch interpretiert: Auch die Ossis zu Zeiten des Mauerfalls waren überzeugte Kommunisten...zumindest leidenschaftliche Sozialisten. Nach dem Wegfall der Mauer hat sich daran kaum etwas geändert. Die damaligen Studenten sind heute zwischen 50 und 60 Jahre alt, begleiten u.a. wichtige Ämter. Ob Ökodiktatur oder Mietpreisbremse...diese kommunistische Grundhaltung ist allgegenwärtig. Die DDR wurde halt nie wirklich aufgearbeitet...da herrscht in den Köpfen vieler immer noch ein falsches Bild.

    Nur mal ein Beispiel: in der DDR stand das Einkommen maximal in einem Verhältnis von 1:3....das heißt, dass der Leiter eines staatlichen Betriebes maximal dreimal so verdiente wie der einfache Arbeiter. Heute müssen diese Leute damit leben, dass der Chef hundertmal so viel verdient...wie sie selbst. Sie vergessen dabei: mit einem Hundertstel von heute können sie sich mehr leisten...als mit einem Drittel von damals. Sie trauern einer Gerechtigkeit aus Prinzip...und keiner gelebten Gerechtigkeit nach. In der DDR gab es keine Wohnungsnot und keine Arbeitslosen. Die Arbeit war mehr als nur eine Arbeit...sie war ein sozialer Knotenpunkt. Wer seine Arbeit verlor...der verlor auch sein Leben. Und so interpretieren die Ossis auch heute noch viel mehr in die Arbeit hinein...als das bei den Wessis jemals der Fall gewesen wäre. Und genau da setzt die AfD im Osten an. Auf der einen Seite eine starke Linke...die viele ehemalige SED Funktionäre oder Systemtreue hinter sich versammelt...auf der anderen Seite eine starke AfD, die genau die romantische, aber falsche Vorstellung von Gerechtigkeit bedient...die heute noch in den Köpfen vieler Ostbürger wohnt. Der Erfolg der AfD ist u.a. auch das Resultat einer fehlenden Aufarbeitung der DDR. Und bei vielen anderen Themen...die damit eigentlich gar nichts zu tun haben...fließt das unterschwellig mit ein.

  18. #18
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Tagesgespräch 2020

    Was Du da über den "Osten" brabbelst, AD, vergiß mal ganz schnell wieder. Den Zahn ziehe ich Dir itzt aber nicht. Ich finde es interessanter, ihn in Dir zu wissen. Das verschärft die Widersprüche und ist gut für die Schärfe der Auseinandersetzung.

  19. #19
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Eine kritische Haltung oder gar Gegenposition zum herrschenden Kapitalismus ist ja nichts Schlechtes oder Verwerfliches. Schließlich ist dieser Kapitalismus drauf und dran, unsere Lebengrundlagen dauerhaft zu zerstören. Und komm mir jetzt nicht damit, dass es ja in allen kommunistischen Staaten ökomäßig noch viel schlimmer war und ist. Geschenkt. Darüber brauchen wir nicht streiten.

    Es geht um eine Vision für eine lebenswerte Zukunft. Der Kapitalismus hat seit den 80-ern nach einer kurzen sozial-marktwirtschaftlichen Phase eine radikale Kurswende in Richtung totaler Marktliberalisierung und des Abbaus vieler sozialer Errungenschaften genommen. Ich sag nur Reagan, Thatcher, Schröder. H4 ist für mich eine Schande und eines entwickelten Industriestaats mit derartigen Haushaltsdaten unwürdig. Statt massenhaft junge muslimische Männer ins Land zu holen, solltet ihr euch mal um eure Landsleute kümmern, dass die ne ordentliche Bildung und Ausbildung bekommen! (Für den öffentlich-rechtlich erlassenen und praktizierten Meinungskodex habe ich mich jetzt wohl als alter, weißer, böser, rechter Rassist geoutet. Ist mir aber egal.)

    Globalisierung befördert das Geschäft der Ausbeutung. Die moderne Sklaverei, als da sind Kinderarbeit, Frauenarbeit - allesamt miserabelst bezahlt oder gar nicht -, Menschenhandel, Migration, Prostitution - dabei werden Menschen meist von Schleppern/Zuhältern jahrelang festgehalten, um ihre 'Schulden' abzuarbeiten-, I-slavery (besonders geile Ausbeutungsformen im Zuge der Digitalisierung) usw. wird nicht nur geduldet, sondern von unseren Regierungen billigend in Kauf genommen und gefördert. Die schwarze Null ist das Aushängeschild des globalisierten Neoliberalismus.

    Wer dagegen ist, muß kein Kommunist oder Marxist sein, sondern es genügt ein klarer Kopf und Blick auf die Welt.

  20. #20
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Zitat eulenspiegel

    Ich beobachte schon sein Langem auf Zeit-Online die Leserkommentare und wie von der Moderation damit verfahren wird.

    Bei strammen Antifaschisten und -rassisten gehen schon mal die Sicherungen durch. Da wird jede von der linksrotgrünen Blattlinie abweichende Lesermeinung gnadenlas als faschistisch, rassistisch, xenophob und homophob verbal niedergeknüppelt. Wohlwollend geduldet von den Zensoren.

    Bei widerborstigen, gegen die Blattlinie gebürsteten Kommentaren wird gnadenlos zensiert und gelöscht.

    Vielleicht nur ein nicht repräsentatives Blitzlicht, aber typisch für die Diskussionskultur in Deutschland. Ich kann da nur kopfschüttelnd als Zaungast daneben stehen.

    Die sich jetzt wieder erhitzenden Diskussionen um die 'Flüchtlinge' an der griechischen Grenze - wobei es sich hier nicht um Flüchtlinge sondern sämtlich um Migranten handelt - gehen in die gleiche Richtung: wer gegen Aufnahme dieser Migranten ist, ist ein Schlechtmensch, xenophober Rechter mindestens. Wird noch interessant, wie sich das entwickelt. In dieser Frage wenigstens bin ich voll auf Kurz-Kurs: diese 'Krise' ist von Erdogan inszeniert um Druck auf Europa auszuüben und Hilfe ja, aber nur vor Ort.
    Die gleiche Erfahrung machte ich auch - und mache sie immer noch: kritische Worte zu den Grünen...und der Beitrag fällt der Zensur zum Opfer. Gerade dann...wenn der Kommentar sachlich fundiert und höflich formuliert ist. Sie, die staatstreuen Medien, lassen eher einen sachlich unfundierten und unter der Gürtellinie formulierten Kommentar durch...um den Leuten zu zeigen "seht her was das für Deppen sind, die eine andere Meinung als wir vertreten". Man muss kein Anhänger von Verschwörungstheorien sein...um zu erkennen, dass da ein System dahinter steckt. Und so glauben dann die Leser...dass das...was da so an Kommentaren zu lesen ist...eine mehrheitliche Meinung repräsentiert. Und da der Mensch ein Herdentier ist...

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Frau von Storch sprach vor drei Jahren von gezielten Schüssen auf Menschen, die wir irgendwann erleben werden...wenn das mit den Grenzverletzungen so bleibt. Da war sie vermutlich einer Zeit voraus...von der wir jetzt eingeholt werden. Lässt Erdogan tatsächlich alle seine Flüchtlinge (3,5 Millionen) auf Europa los, dann werden wir an allen Außengrenzen bald schon Panzer stehen sehen - dann wird es auch nicht lange dauern...bis die ersten zielgerichteten Schüsse fallen. Hoffen wir, dass dieser Kelch an uns vorübergeht...denn so etwas will wohl niemand erleben müssen - und sei es auch nur aus der Ferne.

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Aktuelle Meldung: die Türkei schickt tausend Soldaten an die Grenze zu Griechenland...um zu verhindern, dass die Griechen die Flüchtlinge zurück in die Türkei drängen. Die Flüchtlinge sind nun zwischen den Fronten. Warum die Türkei immer noch ein Mitglied der Nato ist..sein darf...das wird nicht nur mir ein Rätsel sein.
    Geändert von anderedimension (05.03.20 um 13:17 Uhr)

  21. #21
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Der Beitrag auf den du geantwortet hast, liegt in einem anderen Thema, macht aber nix, da du ihn ja vollständig zitiert hast.

    Anbei ein paar aktuelle Zahlen zu der Flüchtlingsaufnahme weltweit. Und siehe da, das bis Mai 2019 mit den 'Faschisten' von der FPÖ regierte Land Österreich hat sogar mehr Flüchtlinge pro Kopf aufgenommen, als das Merkel-Land Deutschland. Dabei hört man immer in den ÖR-Medien, dass D nicht nur Exportweltmeister, sondern auch Willkommenskulturweltmeister sei.

    https://www.diepresse.com/5779616/os...t-auf-platz-14

  22. #22
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    AW: Tagesgespräch 2020

    ....aerolith hätte den Beitrag ohnehin verschoben, so kam ich ihm einfach nur zuvor..

    Was ich jetzt sage...das ist nicht so gemeint...wie es vielleicht klingt: Flüchtling ist nicht gleich Flüchtling. Es wird ja auch immer behauptet die Polen und die Ungarn würden keine Flüchtlinge aufnehmen - tun sie sehr wohl, zB eine Million Menschen alleine aus der Ukraine. Es geht also auch darum von welcher "Qualität" die Menschen sind...die man da aufnimmt. Der Pole und der Ukrainer verstehen sich auf Anhieb - nicht nur von der Sprache her...sondern auch kulturell. Die Integration ist hier relativ problemlos. Wir Deutschen haben die Leute aufgenommen...um die sich niemand reißt - die uns unterm Strich deutlich mehr "schaden"...als dass sie uns helfen könnten. Für eine ausgeglichene Bilanz müssten 75% der Flüchtlinge vom Tage ihrer Ankunft bis zum Rentenalter lückenlos in einem Arbeitsverhältnis stehen. Weiß jeder, dass wir davon Lichtjahre entfernt sind. Alles unter 75% geht zu Lasten kommender Generationen...die zb dann keine Rente mehr bekommen. Da kann auch niemand etwas anderes behaupten...denn das lässt sich relativ leicht ausrechnen.

    Die jetzige Situation an der EU-Außengrenze sollte vielen eine Warnung sein...was die nächsten Bundestagswahlen angeht. Eine ROT/ROT/GRÜNE Regierung würde die Grenzen öffnen - gleichbedeutend mit dem Ende der Nation Deutschland...so wie wir sie seit über tausend Jahren kennen. Der Deutsche wäre nur noch eine Volksgruppe unter vielen im Lande. Genau das...was viele Politiker der Grünen schon lange herbeisehnen. Entsprechende Zitate von diversen Spitzenpolitikern der Grünen hatte ich hier schon aufgeführt.

  23. #23
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Etwas wäre jetzt anders. Ich glaube nicht, dass Kurz (und Orban) ebenso die Grenzen öffnen würden wie 2015. Ihr müsstet die Leute also schon einfliegen.

    Und es hat sich zumindest bei den ehemaligen Volksparteien CDU/CSU/SPD (analog ÖVP/SPÖ) etwas mehr Realismus durchgesetzt. Wer 2015 von Obergrenze sprach, wurde medial geprügelt und als mindestens rechtspopulistisch bzw. beinahe Faschist punziert. Heute hat sich selbst bei den meisten mit Ausnahme der Grünen und Linken die gesunde Einsicht durchgesetzt, dass ein Land nicht unbegrenzt Menschen fremder Kultur und Religion und Moralvorstellungen aufnehmen und integrieren kann, ohne selbst in Anarchie zu versinken.

    (West-)Deutschland ist heute schon ein multikulturell geprägter Vielvölkerstaat. Und wird es in Zukunft, die Geburtenzahlen sagen es deutlich, noch mehr als jetzt sein. Österreich ist auf dem besten Weg dazu. In Wien sind von den 2 Millionen Einwohnern schon 25% Menschen mit 'Migrationshintergrund'. Wie zu Zeiten der Donaumonarchie. In den Ländern sind es zum Glück deutlich weniger.

    Der Begriff Flüchtling wird von der linksgrünen community missbraucht. Die meisten der heute an der griechischen Küste Strandenden sind keine Flüchtlinge, sondern Migranten auf der Suche nach einem besseren Leben. Das ist individuell verständlich und kein Verbrechen, doch es kann nicht sein, dass man dieses bessere Leben durch Gewalt oder Erpressung erreichen will. Und die angestrebten Zielländer haben jedes Recht, sich dagegen zu wehren.

    Ich bin für humanitäre Hilfe vor Ort, doch keine Aufnahme dieser Leute. Das zieht nur weitere an.

    Wenn ich über diese Fragen mit meinem jüngeren Sohn diskutiere, dann geraten wir jedes Mal übers Kreuz. Für ihn bin ich dann eine Mischung aus altem, weißem Mann, Faschistenversteher, Quasi-Rechtspopulist etc. Er ist zwar nicht politisch aktiv, doch in seinen Ansichten sehr idealistisch und rigoros. Ich finde das gut, dass junge Leute so sind. Doch politische Verantwortungsträger müssen das Mögliche im Auge behalten und nicht nach irgendwelchen moralischen Imperativen handeln. In diesem Sinne sind Linksgrüne auf der gleichen Ebene wie religiöse Fanatiker, seien sie Pfingstler, Islamisten oder Katholiken.

    Wenn ich eine Frau wie Göring-Eckhart oder die unerträgliche Baerbock höre, krieg ich Pusteln. Diese Leute, selbst wohlsituiert und ohne jede materiellen Sorgen, faseln die ganze Zeit nur von moralischen Geboten und Verboten, quasseln andauernd von Humanität und Toleranz, diffamieren und denunzieren aber jeden ihrer Kritiker zum Unmenschen, Faschisten und würden, wenn sie ihre Forderungen umsetzen könnten, Millionen Menschen noch mehr Lasten aufbürden und Lebensperspektiven zerstören.

    Hütet euch vor den falschen Propheten, sag ich als Atheist. ;-)

  24. #24
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    Jeder Student denkt wie dein Sohn...das ist normal. Als Student hast du, das liegt in der Natur der Sache, vom Leben (noch) keine Ahnung. Der Student büffelt, spielt Gitarre, schläft bis 12:00...und das Taschengeld kommt vom Staat oder von Papi...die auch das Apartment oder das WG Zimmer bezahlen. Der Student lebt in einem Mikrokosmos...in einer surrealen Welt. Seine ausländischen Kommilitonen kommen aus privilegierten Häusern, haben mit den Ausländern...die an unseren Grenzen stehen...rein gar nichts zu tun. Die von der Türkei unterstützen Milizen...die gegen das Regime Assad kämpfen...sind Islamisten...Gotteskrieger. Demnach sind diejenigen... die vor Assad fliehen..vom gleichen Schlag. Die syrischen Studenten, Intellektuellen und die Künstler, die unterstützen mehrheitlich Assad...da dieser für Erneuerung, für Toleranz, für Aufgeschlossenheit steht.

    Das Syrien unter Assad war das mit Abstand liberalste Land im Nahen Osten. Natürlich gab es auch dort restriktive Maßnahmen...für die Assads Bruder verantwortlich war...und auch Assads Mutter regierte dort mit...aber wir reden hier nicht von einem westeuropäischen Land. In dieser Region gelten andere Gesetze. Zu glauben, man könne im Nahen Osten eine Demokratie nach westeuropäischem Muster installieren, ist doch ganz schön naiv.


    Bundeszentrale für politische Bildung

    https://www.bpb.de/apuz/155124/gesel...ng-syriens?p=0

    Das kannst Du deinem Sohn mal zeigen. Ist ein Bericht von 2013

    Nenne mir mal einen Staatschef auf dieser Welt, der so viele ethnische, religiöse und ideologische Gruppen einigermaßen in Frieden unter einen Hut brachte oder bringt, wie das unter Assad der Fall war. In dieser Region ein solches Staatsoberhaupt zu finden, wie Assad es verkörperte, ist wie ein Sechser im Lotto. Den Islamisten aus den Bergen...den Gotteskriegern...war dieser Mann ein Dorn im Auge, da er seinen Staat nach westlichem Vorbild führte. Und wir im Westen unterstützten die, die diesen Mann stürzen wollten. Einer der größten Fehler dieses Jahrhunderts. Hätten wir, so wie das die Russen machten und immer noch machen...Assad unterstützt...wäre uns dieser Bürgerkrieg mit mehreren hunderttausend Toten und Millionen von Flüchtlingen erspart geblieben. Wir aus dem Westen tragen für dieses Leid die Verantwortung!

    Der Krieg in Syrien ist, wie viele andere Kriege auch, ein Stellvertreterkrieg. Hier kämpfen der Iran, die Saudis und Israel um ihren Einfluss in dieser Region - bzw der Iran und die Saudis tun das - und Israel versucht das zu verhindern. Alle drei Staaten haben ein großes Interesse daran, dass dieser Krieg möglichst lange fortdauert. Assad ist mehr Opfer als Täter.

    Übrigens: nach 9/11 war es Assad...und nur Assad...der die Amerikaner bei der Suche nach den Terroristen unterstützte.

    Die dortige "Aktivität" der Israelis erklärt auch...warum sich die Amerikaner in Syrien heraushalten. Schon unter Obama waren sie da sehr zögerlich - unter Trump halten sie sich komplett raus. Amerikas Statement bzgl Israel vs Palästina...das Bekenntnis zu den Saudis und die gleichzeitige Abkehr vom Iran...das alles ist im Kontext betrachtet plausibel und macht Sinn.

    Frühere Sultane versuchten Europa mit dem Schwert zu erobern. Der heutige Sultan, Erdogan, schickt Flüchtlinge...zettelt Kriege an...damit es an Nachschub nicht mangelt. Und Erdogan wird damit wohl auch Erfolg haben...weil er auf eine schwache EU trifft.

    Nicht nur in ÖR, auch in der BRD hat bereits heute schon jeder vierte Bürger einen Migrationshintergrund - mit stark steigender Tendenz. Mit den nächsten Flüchtlingswellen wird sich das potenzieren. Sobald, unsere Grünen und Linken werden schon dafür sorgen, eine muslimische Partei in der BRD antritt...wars das mit unserer Nation, mit unseren christlich freiheitlichen Werten, mit unserer liberalen Gesellschaft, mit Gleichberechtigung usw. / wer etwas anderes glaubt, der ist nicht von dieser Welt...denn schaut er sich auf dieser Welt um...ist nichts anderes zu erwarten.

    Ich zitiere mal aus dem oben verlinkten Bericht das letzte Kapitel, denn dort steht eigentlich alles geschrieben...was man wissen muss. Man bedenke...das wurde vor der Eskalation dieses einst unterschwelligen Bürgerkrieges geschrieben.

    Zitat

    Die Vielfalt der syrischen Gesellschaft und der Pluralismus politischer Opposition werden in der medialen Berichtserstattung über Syrien oft als potenzielles Risiko dargestellt, als "Fragmentierung und Spaltung" der Gesellschaft bezeichnet oder der Aufstand sogar als Religionskonflikt vereinfacht. So wird in den westlichen Medien immer wieder ein Konfessionskrieg in Syrien prognostiziert, sogar fast herbei beschworen. Das gleiche Szenario wird durch die Propaganda des Regimes entworfen, insbesondere um die Minderheiten von einer Unterstützung der Protestbewegung abzuhalten und um sich international als Wahrer des zerbrechlichen Gleichgewichts zu profilieren. Die Instrumentalisierung des gesellschaftlichen Pluralismus in Syrien ist als politische Strategie des Regimes deutlich zu erkennen. Bisher wirkt das plurale soziale Gefüge Syriens erstaunlich stabil, und es kam trotz des zunehmenden militärischen Konflikts mit der einhergehenden wirtschaftlichen und menschlichen Not in den Städten, mit ihrer ethnischen und religiös verdichteten Topografie, zu keinen konfessionell markierten Unruhen. Jedoch besteht durch die Internationalisierung des Konflikts mit der damit verbundenen Einflussnahme und gezielten Unterstützung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen durch das Ausland die Gefahr, dass die Syrer einen hohen Preis für diesen Pluralismus zahlen müssen.
    Wie weitsichtig und wie traurig wahr. Ein starkes Europa hätte das verhindern können. Die Briten werden Boris J. ein Denkmal setzen. Ob Flüchtlinge, Corona...und wer weiß was da noch so alles kommt...damit haben die jetzt nichts mehr am Hut.

    Übrigens; in unserer Kleinstadt wurde gestern einen kleiner Bezirk abgesperrt...Verdacht auf Ebola. Da kann man dann fast schon froh sein, wenn einen da nur C19 erwischt. Es kamen seit 2015 2,3 Millionen Menschen ohne jede Kontrolle in unser Land...und das aus allen Regionen dieser Erde - demnächst kommen nochmal eine Millionen Menschen dazu...ihr werdet sehen. C19 ist nur der Anfang...

  25. #25
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    AW: Tagesgespräch 2020

    Umso kleiner der Staat..desto homogener das Gebilde und der Zusammenhalt - das können wir überall auf der Welt so beobachten. Die Nation als solche steht bei jeder Partei in ÖR ganz oben auf der Agenda. Bei unseren Grünen ist das ganz anders...die wollen die deutsche Nation abschaffen. Die Farbe ist bei unseren Grünen eine Mogelpackung. Die Themen Umwelt und Klima sind eine Art Trojanisches Pferd. Die Grünen in ÖR haben solche Absichten nicht...denen geht es tatsächlich um grüne Politik. Mit Kurz haben sie einen anpassungsfähigen...sehr flexiblen Partner...an dessen Seite sie nicht alles...aber einiges von dem umsetzen können...das ihnen wichtig ist.

    Der "Fall" Deniz Yücel hat gezeigt wohin die Reise geht. In vielen anderen Ländern, nicht nur in der Türkei, hätte man diesen Mann zum Tode verurteilt...oder zumindest lebenslang eingesperrt. Er ist ein Staatsfeind...wie man ihn sich schlimmer nicht vorstellen könnte - viele seiner Aussagen belegen das...lassen keine Zweifel zu. Spätestens da hätte man wissen können wie weichgespült und glattgebügelt wir inzwischen sind. Es wäre vor allem die Aufgabe der Medien gewesen...dies aufzuzeigen und anzumahnen. Aber da D.Y. einer von ihnen ist...haben sie genau das Gegenteil gemacht.

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