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Thema: Urzeitenseele

  1. #1
    schreibt hier hin und wieder
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    Post Urzeitenseele

    Seit Urzeiten
    bewegt meine Seele
    ihre Schwingen
    zum großen Flug
    der Erfahrung


    Seit Urzeiten
    kämpft sie
    gegen die
    Begrenztheit
    der menschlichen Vorstellungen
    labt sich dabei
    an reichen Quellen
    aller Phantasie
    und operiert dabei
    außerhalb der Zeit
    und hat ein
    Tag- und Nachtgesicht


    Seit Urzeiten
    entwickelt meine Seele
    neue Aspekte
    von sich selbst
    durch viele Menschenkörper
    atmet Jahrtausende
    und Kontinente
    ein und aus
    lebt in schwarzer
    und in weißer Haut
    und weiß
    um chi und prana


    Seit Urzeiten
    sucht meine Seele
    nach neuen Versionen
    ihres Seins
    erschafft sich dabei
    neue Mütter, neue Väter
    und lädt ihre Kinder
    zum Mitflug
    durch die Zeiten ein


    Zeit
    ist Spielball meiner Seele
    und die Erfahrungen dabei
    spritzen fröhlich ihre
    schäumenden Wellen
    in den Orbit

  2. #2
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Urzeitenseele

    Ich warte hier wohl vergebens auf eine Geschichte, Strömerle? Das ist nämlich noch keine, sondern nur eine Situationsbeschreibung. Du bist also. Ich bin, Du bist, er/sie/es ist. Wir sind und ihr seid, sie sind. Sie sind was? fragte der Frosch und verschwand im Maul eines Es. Das Es war rot und hatte grüne Augen. Hm, machte das Es und wurde zum Er. Dann breitete er die Flügel und schwebte zu ihr. Zum Ihr. Egal. Jedenfalls schwebte er, um wieder ein Es zu werden...




    Das ist vielleicht keine gute Geschichte, aber es ist eine.
    In Deinem obigen text kann ich weder Form- noch Fabulierwillen erkennen. Es ist nichts.


    P.S. Und deshalb antwortet auch keiner drauf, Strömerle, weil sie nichts mit anzufangen wissen, die lieben Leser.

  3. #3
    schreibt hier hin und wieder
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    Renommee-Modifikator
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    AW: Urzeitenseele

    Doch, Rob, es IST ETWAS! Nämlich eine Situationsbeschreibung. Also genau das, was Du richtig - mit mir - feststellst...


    Dazu hab ich jetzt leider keine Geschichte anzubieten, weil es mir eben nur um eine Zustandsbeschreibung ging. Aber stimmt, kann für andere durchaus langweilig sein, wie man sich, seine Seele oder seine Fußsohlen oder was auch immer so empfindet oder fühlt. Ich bleib hier im Subjektiven drin und will es so. Also für alle anderen: Einfach nicht lesen - wenns langweilt.... Ich versteh das dann schon. Aber es hatte mir halt trotzdem gefallen über meine Seele zu schreiben, dieses flutschige Ding, das sich nirgendwo materialisiert-isoliert in mir darstellt und mich gleichzeitig so tief durchwest.

  4. #4
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: Urzeitenseele

    Die Begrenztheit des Fremden, weil das Eigene sich als vollkommen dünkt? Ist das vielleicht Dein Thema?


    Ich spüre hier einen Gutteil Dünkel, auch das Plappern des Nichts.


    Ich glaube nicht, daß menschliche Vorstellungen begrenzt sind. Bist Du denn kein Mensch? Welche Quellen? Sind die nicht von Menschenhand gemacht?


    Die Worte TAG- und NACHTGESICHT bedürfen einer Spezifizierung.


    Insgesamt ist es zuviel und zuwenig. Zuviel, weil vieles nebeneinander steht, das scheinbar nicht zusammengehört. Zuwenig, weil Du manchem Wort mehr Achtung schenken solltest. Bist doch eine Dichterin, oder?


    Urzeitengesang dreht sich immer nur um eines, einen Gedanken pro Gedicht, den will ich ertragen und anschauen, wenn Du mich läßt; den großen und kleinen Kosmos trage ich in mir, sehe ich an. Du mußt mir Deinen kleinen zeigen, sonst wird das hier nichts.

  5. #5
    schreibt hier hin und wieder
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    Renommee-Modifikator
    18

    AW: Urzeitenseele

    Lieber Robert,
    also erstmal danke für die Mühe, hinter meine Worte steigen zu wollen. Ich versuchs jetzt auf eine kognitive Art, da ich mit der Art des Gesagten ja nicht durchdringe (an dieser Stelle würde ich gerne um uis Hilfe bitten! - hoffentlich liest er es!)....


    Bitte beschwer dich aber jetzt nicht, wenn das Ganze dir am Ende zu "spirituell" rüberkommt... ich weiss, dass das hier im Forum nicht sonderlich gern diskutiert wird (bzw. ja nicht einmal diskutiert werden kann).. aber du forderst mich ja jetzt zu einer Stellungnahme auf!


    1. Mit meiner "Urzeit" ist zunächst die Gesamtzeit einer Spanne gemeint, die eine Seele zur Entwicklung in der polaren Welt "braucht", um dann irgendwann nicht mehr in menschliche Körper zu inkarnieren, sondern in völlig andere Formen von Aggregatzuständen zu wechseln. Insofern reicht die Urzeit nicht nur in die Vergangenheit, sondern streckt ihre Fühler auch in die Zukunft vom Gegenwartspunkt des Geschriebenen her aus.


    2. Die Seele auf ihrer Wanderung wie einen Vogel oder Engel mit "Schwingen" lyrisch zu bedenken ist mir näher als vielleicht "fahren, brausen, beamen" (was aus der derzeitigen Sicht vielleicht zeitgemässer wäre). Aber da nicht die Jetztzeit in diesen Worten das entscheidende alleine ist, sondern alle Zeiten (siehe oben) habe ich die Schwingen genommen, die mir "jetztzeitenthobener gleiten können".


    3. Der Flug der Erfahrung -... hier ist jeweilige Neuinkarnation einer Seele durch die Erfahrungshorizonte im jeweilig inkarnierten Menschen gemeint, durch den die Erfahrung dann stattfindet mit all den individuellen Gegebenheiten, die es für die Entwicklung halt braucht.


    4.Meine "Urzeitenseele" (also meine Sichtweise oder Vorstellung von diesem Phänomen) ist bemüht, die herkömmlichen menschlichen Grenzen zu sprengen. Deshalb "kämpft" sie gegen die Begrenztheit. Ich glaube also an eine potentielle Unbegrenztheit des Geistes, der ja eben NICHT nur "menschlich" ist - sondern für mich viel größer... (nimmt man mal jetzt die Begrenzungen wie Schwerkraft oder andere, die einfach durch Raumzeit usw. mit ihren Gegebenheiten vorhanden sind, kurz aussen vor im derzeitigen Stand der menschlichen Entwicklung. Obschon auch letzteres ja "relativ" ist, weil auch schon Schwerkraft in Einzelfällen, die dann als "Wunder" bezeichnet wurden, stattgefunden haben. Atheistische Nichtzeugen "müssen" und werden das bestreiten. Ich weiß.)


    5.Die "reichen Quellen" in meinem Text sind keineswegs nur allein aus Menschenhand - sondern bergen auch Quellen des Göttlichen, des Numinosen, der Schöpfung - aber dennoch auch die Quellen, die auf menschlichem Vermögen basieren (Quellen der Kulturen, die durch Menschen entwickelt wurden).


    6. Die "Operationen ausserhalb der Zeit" sowie das "Tag- und Nachtgesicht" nehmen für mich Bezug auf "Zustände", wo Zeit zum relativen Faktor meines eigenen Innenlebens ist. Natürlich rauscht diese Zeit gleichzeitig dennoch durch mein Sein, doch bin ich ihr öfters auch tagsüber "enthoben, entrückt". Sie findet einfach nicht statt, obschon du sie gleichzeitig messen könntest. D.h. sie ist dann eine bedeutungslose Nebenerscheinung, die einfach nicht zum Tragen kommt. Das ist in der Regel im Alltag (leider) nicht der Fall, wo natürlich und vor allem im Zeitgeschehen "operiert" wird. Nachts, also in den Träumen, geht das Ganze dann schon einer kleinen Perfektion entgegen im Erleben (sofern mir mal wieder luzides Träumen dann möglich und erinnerbar ist. Natürlich tickt dann dennoch die Uhr. Aber auch sie ist nur Hilfskrücke in meiner Determination, die dann weniger determiniert ist. Und das alles völlig real.)


    7. Die Entwicklung der Aspekte von "mir selbst" zu erklären, ist natürlich jetzt ein schwieriges Unterfangen für mich. Es hat damit zu tun, wie ich selbst mein Bewusstsein meinerselbst halt erlebe. Es gibt viele Menschen, die sich lediglich mit dem Alltagsmenschen, seinen dort wohnenden Gefühlen, Gedanken und Taten identifizieren. Aber ich identifiziere mich weitergehender. Deshalb habe ich die "Aspekte" mit hinzugenommen. Ich bin mir für mich ziemlich sicher, dass nämlich ausser meiner offiziellen Hauptpersönlichkeit noch andere Seelenaspekte in anderen real physischen Menschen aber auch in anderen nichtphysischen "Zuständen" leben, die durchaus und sehr wohl und sehr viel mit mir zu tun haben und in einem engen Zusammenhang stehen. Das hier aber detailliert auszumalen, würde den Rahmen enorm sprengen und vermutlich auch nur Kopfschütteln hervorrufen (freundlicher- und bestenfalls!). Aber da ich in der Lyrik das Recht habe, diesen Innenzustand auch dann zu benennen, wenn dieser anderen nicht zugänglich ist, nahm ich mir dieses "Recht", weil es meiner inneren Wahrheit und meinem Empfinden für meine eigene erweiterte Realität eben authentisch entspricht. Aber ich verstehe selbstverständlich jeden, der mit diesem Passus nun wenig anfangen kann. Andererseits werden mir von anderen Lyrikern auch "Zustände" zugemutet, die ich ja ebenfalls nicht teile - oftmals dennoch so interessant vom Ansatz her,dass ich es zumindest versuche, bevor ich es als "dummes Gequassele" abtu.


    8. "Atmete Jahrtausende und Kontinente ein und aus und lebst in schwarzer und in weißer Haut und weiss um chi und prana" - will besagen, dass dieser Erfahrungsflug der Seele sich für mich durch alle Kulturen, Zeiten und Weisheiten zeigt, vor keiner Hautfarbe haltmacht und alles braucht, um sich zu "vervollständigen"....


    9. Die Suche nach den neuen Versionen meines(ihres) Seins bezieht sich nun hier auf die Lernerfahrung, die ja zu etwas gut sein soll. Jede Individualität, die "meine" Seele dann "bewohnt" (also viele Individualitäten, von denen ich nur EINE bin, aber meine Einmaligkeit darinnen total behalte - auch nachtodlich!)ist eine Art von Neukreation, die sich gemessen an ihrem Lern"auftrag" (besser: Lernwille, das ist "freiheitlicher")auch wieder die entsprechenden Eltern und Kinder aussucht. Dieser Passus ist für mich als Metapher ebenso stimmig wie als handfeste physische Realität.


    10. Der letzte Absatz ist eine "Empfindung", die für mich ihre Stimmigkeit auch jetzt behält, die mir aber überhaupt nicht gefällt. Hier ist für mich die Textarbeit (die ich im Moment leider nicht leisten kann - ich kann nur zur Zeit kognitiv schreiben, leider)dringend erforderlich. Wenn meine Empfindungen ein besseres Schreibstadium erreicht haben, wird diese letzte Strophe also völlig neu umgestaltet werden.


    So, Robert, ich hab mich jetzt auch bemüht. Mir ist durchaus bewusst, dass du statt langatmige Erklärungen jetzt lieber gleich einen anderen Text lesen würdest, eine "saubere Überarbeitung", mit der "DU" was anfangen kannst. Aber ich kann mich nur wiederholen: Textarbeit kann ich derzeit leider nicht. Ich bin im Umbruch. Ob er Monate oder Jahrzehnte dauert, weiss ich nicht (oder überhaupt zum "Erfolg" führt!)


    Aber ich kann Dir zumindest mein Bemühen zeigen, dass mein Schreiben weder aus Dünkel noch aus dem Plappern des Nichts geboren ist. Willst du es dennoch so nennen, nun gut, dann tu es. Ich weiss es ja anders. Ob all das nun einen poetischen Wert hat oder nicht, ist für mich nicht so wichtig wie die Tatsache, dass ich aus einem realen Empfindungsstadium schrieb, dass kein Geplappere ist.


    Nein, ich bin keine Dichterin. Leider. Ich wäre gerne. Ich bin eine Gedanken-Ver-dichterin für mich selbst! Die wenigen Menschen, die zu diesen Gedanken einen inneren menschlichen oder sogar spirituellen Zugang finden, wissen um die Ver-dichtung, um die Essenz des Dahinterstehenden und "klinken" sich ein. Dazu reicht aber der Verstand alleine nicht aus. Das bedauere ich, aber kann es nicht ändern. Sicher, es sind wenige. Allzuwenige. Damit muss ich leben. Aber in dieser Einsamkeit bin ich zumindest dann ehrlich und nicht "gefällig".


    Heisse Grüße
    Chi

  6. #6
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    AW: Urzeitenseele

    Nur ein Ansatzgedanke, Lilith:


    Nimm das Sujet, um das es hier geht, die Seele, aus der ersten Strophe raus. Und natürlich auch aus dem Titel. Pack es am besten in die letzte.
    Versuch, einen Spannungsbogen aufzubauen, um das Interesse des Lesers zu wecken und bis zum Schluss zu halten. Ist sonst nur näheres Beschreiben, Breitwalzen, der schon anfänglich deutlich werdenden "Einzigartgkeit".


    Und das Ganze etwas straffen, wär nicht schlecht.

  7. #7
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Urzeitenseele

    Danke. Ich hab das probiert. Durch "irgendwas" muss ich ja "Seele" ersetzen, damit es "stimmig" bleibt. Durch "ich" ist es alternativ aber leider nicht ersetzbar, weil ja falsch, da mein ICH nicht Urzeitenerfahrungen machen kann und zudem einmalig ja in Zeit und Raum lebt...


    Dann hab ich versucht, es durch "ES" zu ersetzen. Das wäre zwar immerhin so neutral und gleichzeitig offen, dass es zumindest inhaltlich tragbar wäre, aber hört sich total komisch an...


    Hättest du denn eine Idee für dieses Wort, ohne dass die Stimmigkeit verletzt wird?
    Dann schreib sie mal gerne, vielleicht kann ich dann am Bild auch noch etwas ändern....


    Was den Titel angeht, der ist zu vergessen und kann durch wirklich bessere Titulierungen ersetzt werden.

    Mal ein Versuch, das Bild zu variieren und die Seele herauszunehmen:


    Flug der Erfahrung


    Seit Urzeiten
    bewegt
    mein ewiges Sein
    seine Schwingen
    zum großen Flug
    der Erfahrung


    Seit Urzeiten
    kämpft es
    gegen die Begrenztheit
    menschlicher Vorstellungen


    Unversiegbare Quellen
    bunter Phantasien
    tragen seinen Flug
    und operieren
    innerhalb und außerhalb
    der Zeit


    In Tag- und Nachtgesichten
    schöpft mein Sein
    die neuen Formen
    eines Selbst
    durch viele Menschenkörper


    Jahrtausende
    und Kontinente
    atmet es
    wie chi und prana
    und lebt sich aus
    in schwarzer
    und in weißer Haut


    Zum Mitflug
    durch die Zeiten
    sind die Kinder
    Mütter, Väter, Freunde
    eingeladen
    den Ball aller Lebendigkeit
    sich fröhlich
    vor und nach den Toden
    zuzuspielen

  8. #8
    Graf Zahl
    Status: ungeklärt

    AW: Urzeitenseele

    Hallo Lilith,


    es freut mich, dass du dich hier schon an Veränderungen im Text gewagt hast.
    Da ich mich jetzt in den Urlaub verabschiede, mache ich etwas, was ich sonst ungern mache.
    Ich zeige dir meine Version deines Gedichts, so, wie sie mir auf die Schnelle in den Sinn gekommen ist. Nichts abschließend Durchdachtes also.


    Du wirst vermutlich sagen, das sei nicht mehr "deins". Nun, es ist auch dein Thema und nicht meins. Gleichwohl ist meine Interpretation der "universellen Seele" an deinen Worten ausgerichtet, auch mit dem Bemühen, dein Fühlen darin zum Ausdruck zu bringen. Aber eben auf meine Art.


    Sieh dir ansonsten noch einmal an, was Robert dir dazu geschrieben hat. Er spricht für meine Begriffe Wichtiges und Richtiges an. Wäre er in der Lage, seine eigene Eitelkeit, die sich in den Kommentaren stellenweise widerspiegelt, etwas mehr zurückzustellen, könnte er dir sicher manches noch deutlicher und besser vermitteln.


    Ich selbst bin nur per Zufall durch einen Hinweis irgendwo in dieses Forum geraten und habe aus einer spontanen Laune heraus ein paar Worte zu Texten hier geschrieben. Die Begrüßung meiner Person durch den Hausherrn mutet etwas - nun, sagen wir "eigenartig" an. Offenbar unterstellt er, ich wolle ihm hier Übles. Aber ich will dem nicht weiter nachgehen, da ich nur ein Durchreisender bin.


    Dir wünsche ich noch erfolgreiches Arbeiten mit und an deinem Gedicht, damit es wirklich ein solches und ein gutes wird.




    Urzeitenseele


    Sie gleitet
    unabl?ssig
    durch die Phantasie
    vorbei am
    Tag- und Nachtgesicht
    der Zeit
    atmet das Leben
    ein und aus
    dreht sich
    im Schwarz und Wei?


    und wei?

  9. #9
    schreibt hier hin und wieder
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    Renommee-Modifikator
    18

    AW: Urzeitenseele

    Dein Text gefällt mir sogar ausserordentlich gut!


    Nur ist es wirklich dann nicht mehr "mein" Text, den ich je als solchen dann ausgeben würde, auch wenn er auf meinen Gedanken und Worten basiert....


    Kleine Kritik: Es fehlen in deinem Text natürlich noch eine Menge Aussagen, die in meinem drin sind und unter den Tisch fielen.
    Doch: Es muss ja auch nicht alles Angesprochene drin sein und ich kann natürlich ja auch mehrere Texte draus machen.
    Es ist eh eine Unart von mir, die eigene Gedankenfülle in Kurztexte pressen zu "müssen", weil ich sonst in den Fluten ersticke. Hier hab ich zu lernen und muss "bescheidener" werden. Weniger ist oft mehr. Ich weiss.


    Schade, dass die schöne Version nun nicht von mir ist! Aber es gefällt mir... und ich nehme ein paar Anregungen für die Hunderte von anderen Texten mit, die noch in meinen Schubladen jungfräulich unbearbeitet schlummern.

    an Robert:


    Durch den (unübernehmbaren, weil ja nicht eigenen) guten Textvorschlag von Graf Zahl hab ich jetzt besser verstanden, was du meinst und stimme zu, wenn auch meine Gedanken deshalb nicht entkräftet oder falsch dadurch werden.

  10. #10
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Urzeitenseele

    Ich lese in Deinen Explikationen Floskeln wie "für mich" oder "bemühe", "selbst" und "überhaupt" die Fülle. ich weiß auch nicht, warum Du in Deinem Text betonen mußt, daß die Seelenfahrt unter weißer und schwarzer Haut gleichermaßen stattfinden soll. Ist das bei irgendwem von geistiger Klarheit ein Problem, zu dem man verschiedener Meinung sein könnte? Demnächst thematisierst Du die Seele im Kontext des Weibes, so ganz im Stile von "hat sie?" oder "hat sie nicht?"

    Mir fehlt hier immer noch eine Fabel, ein klar erkennbarer Spannungsbogen der ewigen Reise, also ein Ausschnitt, eine Konkretation. Die erst macht aus Ergüssen einen literarischen Text.

  11. #11
    resurrector
    Status: ungeklärt

    AW: Urzeitenseele

    Text einer Vielschreiberin aus dem Jahre 2003. Auch siebzehn Jahre nach Ersteinstellung löst er bei mir etwas Zwittriges aus, einerseits bin ich Esoterischem niemals abhold gewesen, andererseits habe ich diejenigen, die das wie eine Fanfare von sich geben, immer im Verdacht, daß sie keine Ahnung haben, wovon sie reden wollen - und meistens haben sie auch keine Geschichte zu erzählen.

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