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Thema: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

  1. #26
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Aristipp war Demokrat. Also völlern wir eine Runde! Denn die Lust haben wir, sie hat nicht uns. Oder ist es ganz anders?


    Ariovist wollte es dem großen Caesar zeigen, wartete die günstigste Mondstellung ab und wurde geschlagen, bevor er zuschlagen konnte. So ist das mit den Mondstellungen!

  2. #27
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Aristoteles versagte als Erzieher, wie man wohl Philosophen niemals als Erzieher einstellen sollte. Und das gibt wirklich zu denken.


    Aristophanes schrieb für die Gegenwart. Satire braucht Gegenwartsbezug, eigentlich nur den. Wenn der Chor seine Distanz aufgibt, bricht die att. Tragödie zusammen. A. ließ den Chor Distanz verlieren, dafür kamen Leute wie Sokrates auf die Bühne! Was für ein Tausch für einen Lacher!

  3. #28
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Man muß auch mal Leute beschreiben, die eben nur tüchtig waren: Arkwright ist einer von ihnen. Ein Mann, der aus dem Nichts etwas ausbaute! Bravo! Aber warum er erst mit über 50 lesen und Schreiben lernen wollte, das könnte man genauer prüfen.


    Arius gab unseren Vorfahren, was sie brauchten, um das Christentum annehmen zu können: den alleinigen Gott. Doch darüber, wie ich das bewerten soll, muß ich erst noch nachdenken.

  4. #29
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Wir brauchen tausend Arndts und zehntausend Arminius'. Warum treten die so selten auf?

    Arminius mußte am Widerstand der Seinen scheitern. Thusnelda? Wer erträgt schon den Retter des Vaterlands auf Dauer neben sich?
    Arndt trug sein Herz auf der Zunge. Das ließ ihn reinen Herzens über neunzigjährig sterben.

  5. #30
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Bettina von Arnim war nur eine hysterische Ziege! Frühe Begabung eines verwöhnten Kindes, anmutig, wenn es noch jung und schön ist, aber widerlich mit zunehmendem Alter, sagen wir ab 25. Was bleibt? Kompensationen im Alter. Sozialarbeit.


    Achim starb zu früh. Aber schaffte er den Spagat zwischen Verantwortlichkeit für die Welt und Selbstverantwortung, die Entwicklung aus der Einsamkeit des Schaffens am Wortwerk heraus? Ich wage das zu bezweifeln.

  6. #31
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Herr Arp machte nur Oberflächenarbeit. Assoziative Texte, voluminöse Plastiken, Zusammenhangloses in einer zerstörten Welt. Sinnzerstört. Sinn schafft, aber stört nicht.


    Arnoldi ist zurecht vergessen, soll als Prototyp aber Aufnahme finden. Wenn ein Liberaler beginnt, über grobstrukturalen Wirtschaftsaufbau nachzudenken, dann muß er nur an sich zu denken lernen. Was ist der Unterschied zwischen einem Lobbyisten und einem Wirtschaftskammervertreter?

  7. #32
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Artemis ist ein schier Unmögliches. Eine Kopfgeburt, unveränderlich und leicht. Menschenopfer! Arme Iphigenia.


    Arrhenius suchte Leben im All, setzte einen dissoziierten Extrakt als erdfremd und bezeichnete den als Ursprung. Dafür erhielt er den Nobelpreis 1903. Was fragen läßt, ob er ihn nicht nur erhielt, weil er Schwede war?
    Der Mann verdient aber wegen seiner Gewitter-Forschungen einen Orden.

  8. #33
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Ich hasse es, wenn ich Fehler mache. Aisop vergessen! Dieser bucklichte Mensch schrieb, besser man dichtete ihm die Erfindung der Fabel zu. Und wieder begegnet uns Polykrates von Samos! Hybris. Kein Zweifel. Aber wunderschöne Geschichten, die das Herz zum Glühen bringen und die Wahrnehmung von Recht verstärken.


    Artus ist ein sehr überschätzter Abenteurer gewesen. Vielleicht fallen hier Sehnsucht nach Macht und traditionelles Denken über die Läufte des Lebens in einer Person zusammen. Vielleicht war es nur Zufall, der einen suchenden Dichter, einen Stoffsucher, zu A. führte...

  9. #34
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Ein kecker Blick, einige gewagte Anspielungen, Sokrates Unbedarftheit im Sexuellen, und Aspasia hatte den Zutritt zu den Machtmenschen der mächtigen Stadt. Sie erreichte es, von Perikles als begehrenswert empfunden zu werden, und sie wurde für viele Frauen nach ihr zur personifizierten Verbindung von Schönheit, Geist und Macht. Männern bewies sie eindrucksvoll, daß der Mann immer nur so stark sein kann wie die Frau hinter ihm.


    Astor ist von den Kapitalistenschweinen, die heuer die Welt beherrschen, noch einer der angenehmsten Ahnherren. Aus dem Nichts kommend, im Nichts endend. Haha. Na ja, er übertölpelte die Indianer. Aus den verkauften Pelzwaren zimmerte er sich sein Fianzgebäude, Spekulationen! Am Ende suchte er es wiedergutzumachen, indem er spendete. Eine alltägliche Geschichte. Nichts aufregendes, aber als Exempel anführbar.

  10. #35
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Ate mußte gebändigt werden. Daß es durchs Gebet geschähe, muß eine Mär sein. Was ist mit virtu?


    Atahualpa war ein Dummkopf, gibt aber bis heute Zeugnis für all jene, die meinen, Friede müsse bewaffnet sein.

  11. #36
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Weisheit will ein Entwickelndes sein. Von Athene ist derartiges nicht bekannt. Sie bleibt bei sich, durchläuft im rasenden Tempo der griechischen All-Anwandlung keine Strecke, ist in ihrem Rat schlußfertig. Unkar bleibt jedoch A.s Verhältnis zur Hybris: Odysseus, salzbedeckt, suchte A., weil sie ihn in seinem Drang nach dem äußersten nicht zurückhielt: Ist das der Weisheit letzter Gang, immer noch ein Stückchen weiter?


    Atropos (die Abschneidende) muß genannt sein, doch fällt mir mehr Negatives ein, als gut sein kann.
    Wer weiß schon, daß man das Schicksal beuteln kann, indem man es betrunken macht? Apollon wußte es und konnte seinen Sohn Admetos retten.

  12. #37
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Auber schrieb eine Oper, die Erfolg hatte. Die anderen folgen im Muster. Aber mußte er es 40 Jahre lang machen? Ist Publikum bescheuert?


    Attila erwies sich als Großer. Leo bat und A. gehorchte dem inneren Antrieb, Mord als Mittel nicht aber als Zweck der Unternehmung zuzulassen. Und zog sich sterbend zurück!

  13. #38
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    von Auer: Antrieb war ihm das Überkommene. Auf dem Familiensiegel stand der Lebensauftrag. Ein Weiter war undenkbar, lebendige Tradition A. ein Fremdwort. Das ist ruchlos. Begabung darf sich nicht nur an einem Überkommenen orientieren, es muß ausgreifen und neue Horizonte suchen.


    Auersperg riskierte seine Lebenssicherheit, Angriff auf den Staat war Angriff auf die Friedensordnung, auf den Staat, der den Sprung aus der biedermeierischen Hütte in die kalte Wirklichkeit niemals zu wagen imstande sein wollte, es wäre eine Art von Selbstpreisgabe gewesen. Die Spaziergänge des wiener Poeten endeten nicht an den Grenzen Deutschlands, sie wollten Freiheit für alles Nationelle. Darin liegt A.s Größe und Grenze gleichermaßen.

  14. #39
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Augustinus' Zeitbegriff ist aller Ehren wert. Er prägte Vorstellungen für anderthalb Jahrtausende, seine Vorstellung von Zeit als einer objektiven Zeitfunktion - 1. corruptio defectus (der Fall ins Vergängliche); 2. augmentatio, profectus (der Fortgang des Rettenden) - hielt sich bis Leibniz.


    August von Sachsen wird zu oft geschmäht. Der Mann half einer Industrie auf die Beine, die über Jahrzehnte Europa mit Pretiosen versorgte. Noch heute stammen aus seinem Einflußbereich schöne Dinge. Erst am Donnerstag spielte eine (mittlerweile) tschechische Truppe auf Kosten eines Pretiosen-Fabrikanten Europa-Fußball.


    P.S. Drei Namen noch!

  15. #40
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Augustus sicherte die Herrschaft, indem er das erbeutete Geld der Ptolemäer unter den Römern verteilte und seine Veteranen in Südfrankreich ansiedelte, außerdem ließ er 28 v.Chr. die Janustempel schließen. Die juristische Grundlage seiner Macht bildeten die höchste militärische Gewalt (imperium) und die tribunizische Gewalt (tribunica potestas) . Am Ende seines Lebens glaubte A. zurecht, eine gute Rolle gespielt zu haben.


    Aurel war ein lausiger Vater.
    Und, was sucht der Mann in Germanien? Soll er doch zu Hause Kartoffeln schälen!

  16. #41
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    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    last not least: Averroes
    Durch A. hat das Abendland den Begriffsapparat von Aristoteles behalten. Er setzte sich mit Aristoteles auseinander: nur so ist Überlieferung möglich! A. verlegt den Formbegriff analog zur stoischen Lehre in die Materie hinein - während die Materie bei Aristoteles reine Möglichkeit war, die von der Form bestimmt wurde, wird die Materie bei A. zum Träger der Formen, zum Träger ihrer eigenen Wirklichkeit. Damit pointiert A. den materiellen Grundansatz Aristoteles?.


    Der Text steht jetzt. 83 Namen, die sich so verteilen:


    Nennliste der Nationen


    Ägypten 1
    Amerika 3
    Arabien 1
    Britannien 5
    Dänemark 2
    Deutschland 31
    Frankreich 3
    Griechenland 26
    Italien 8
    Kirgisien 1
    Mongolei 1
    Norwegen 1
    Peru 1
    Portugal 1
    Schweden 1
    Spanien 1
    Ungarn 2


    aus dem Nachwort: Das vorliegende Büchlein bildet den Anfang einer auf 17 Bände konzipierten Lexikographie. In den folgenden Jahren will der Herausgeber in der nämlichen Art 918 weitere Persönlichkeiten der Geschichte beziehungsweise Überlieferung vors geistige Auge der neuen Zeit stellen. Jedes neue Zeitalter bedarf eines Rückblicks, einer Prüfung des bisherig Geleisteten. Dabei werden alte Denkbilder über den Haufen geworfen, aber: Vorsicht! Nicht immer ist es von Vorteil, das Tradierte einfach für eine schnelle Meinung für immer verloren zu geben. Durch die Hintertür hält sich mancher Mythos, manches Irrbild schleicht sich durch das Unterbewußte ins tägliche Handeln ein und stiftet Unruhe, keine produktive, eher dieses dumpfe Unwohlsein des Vergeßnen, des Entratenen und das, was die Juden so schön als Trepverter bezeichnen, Widerreden, die zu spät kommen. Im ersten Band haben sich erstaunlich viele Griechen neben Deutsche gestellt. Das ist nur auf den ersten Blick erstaunlich. Unsere Blickrichtung war immer griechisch. Wir schauen auf diese phantastische Welt, beziehen immer neue Anregungen aus der Phantasie dieses heute kleinen Volkes im Südosten Europas, das der Welt schenkte, wonach Schenkung immer dürstet: Anregung. Pragmatischere Naturen werden eine Unterrepräsentanz von Politikern und Künstlern zu bemerken glauben. Wir haben behutsam gestrichen, mancher Überbewertete fand keinen Eingang in dieses Buch, dem wir eine schnelle Aufnahme in den Bücherregalen des Buchhandels wünschen und dann, in vielen Bücherschränken der Deutschen, die sich immer mal fragen sollten: Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?


    nächster Schritt: Bilder akquirieren; erledigt bis auf Abbt, der kömmt aus Bückeburg
    - Bilder auf ein Format bringen und einheitlich einhellen
    - Gesamttext mit Bildern formatieren


    Melde mich, wenn ich soweit bin.

  17. #42
    rodbertus
    Status: ungeklärt

    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    Ich wußte, es gibt Probleme mit den Bildern. Werden's wohl doch Vignetten werden müssen, kleine und grazile Vignetten von Napoleon und Schinderhannes.

  18. #43
    resurrector
    Status: ungeklärt

    AW: 1001 Figur der Weltgeschichte - Schwächen und Stärken

    halte das immer noch für eine gute idee; wenn ich jemanden gefunden habe, der mir zu wenigstens der hälfte der genannten graphiken erstellt, mache ich hier weiter

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