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Thema: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

  1. #26
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Was heißt irren...die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Einige lernen dazu...andere nicht. Das Miteinander ist wichtig...aktuell erleben wir eher das Gegeneinander.

    Heute lautet eine der Schlagzeilen...dass die Regierung plötzlich feststellt...dass das mit den E-Autos gar nicht funktionieren kann...weil die Infrastruktur (Leitungen, Trassen, Trafostationen usw.) dazu nicht ausreicht. So, wie ich das voraussagte. Warum die Regierung mir da stets hinterherhinkt...das würde ich gerne mal wissen. Was das mit dem o.g. zu tun hat? Die einen (in diesem Fall F4F und die Grünen) fordern etwas - und die anderen (Regierung) setzen diese Forderung um - weil sie wissen, dass diese Forderung populär ist...sich dahinter viele...gerade junge Wähler versammeln. Man schlägt einfach mal einen Weg ein, der den Machterhalt wahrscheinlich macht oder sichert...und erst danach schaut man, ob das überhaupt ein vernünftiger Weg ist. Man hat die Atomkraftwerke abgeschaltet...ist dabei die Kohlekraftwerke abzuschalten...und baut gleichzeitig auf eine Technik, die mehr Energie benötigt...als alles...das wir bis dahin kannten.

    Da muss ich weder Wissenschaftler noch Politiker sein...um zu wissen, dass das niemals funktionieren kann. Nun hat man u.a. auch festgestellt, dass die Trafo-Stationen, die so schon nicht ausreichen, auch noch "falsch stehen". Um das zu korrigieren muss man jetzt einen Graben durch ganz Deutschland ziehen, der sehr breit und tief ist...um eine Gleichspannungsleitung verlegen zu können. Also tatsächlich durch ganz Deutschland. Wenn man nun weiß, dass alle 100 Meter eine Bürgerinitiative den Weiterbau blockiert...dagegen vor Gericht zieht...kann man sich in etwa ausrechnen...wann dieser Graben fertiggestellt ist. Über den Daumen schätze ich mal im Jahr 3974 nach Christus...wenn es einigermaßen gut läuft.

    So, lieber eulenspiegel, retten wir das Klima ganz gewiss nicht. Wenn man das Klima retten will...dann nur im Miteinander...indem man zunächst mal zu sich selbst ehrlich ist...und dann auch den Anderen gegenüber. Nichts gegen Mädchen mit Zahnspangen...aber es liegt doch in der Natur der Sache, dass man in diesem Alter, so intelligent und gebildet man auch ist...nicht über die Erfahrungen verfügt...die andere schon gemacht haben. Die ganze Panikmache bringt überhaupt nichts...sie verleitet zum Aktionismus. So sehr es auch eilt...ohne die "richtigen" Entscheidungen kommt am Ende nichts dabei heraus.

    ich habe mich, nicht erst seit heute, mit vielen Unternehmern unterhalten, die durch die Entscheidung für das E-Auto richtig viel Geld verdienen. Sie alle grinsen sich einen ab...wissen, dass das in ökonomischer und ökologischer Hinsicht der absolute Wahnsinn ist...aber sie spielen das Spiel mit, denn es macht sie reich. Das ist das hässliche Gesicht des Kapitalismus. Der Aufrichtige ist da oft auch der Dumme. Lieber macht man selbst das Falsche, weil es ja ansonsten ein anderer macht (und dabei reich wird).

    Das funktioniert nur...weil uns die Instanz "Gesellschaft" abhanden gekommen ist. Wie sehr würde es mich interessieren, was S. Freud dazu gesagt hätte. Wir, die Gesellschaft, sind nur noch eine manipulierbare Masse, dazu da Mehrheiten zu verschaffen, ohne eigene Seele.
    Geändert von anderedimension (28.01.21 um 19:06 Uhr)

  2. #27
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Ich habe mal nach einem Beispiel gesucht, das zeigt...dass nicht alle Zahnspangenmädchen so realitätsfern denken...wie zB eine Luisa Neubauer.

    Zitat kurt.digital Wissen und Zukunft29. Januar 2020

    Energiewende? Nicht ohne Gleichstrom!

    Autorin Anna Lena Lipka (studiert wirtschaftspolitischen Journalismus)

    http://kurt.digital/2020/01/29/energ...tiert%20werden.

    Und solche Vertreterinnen und Vertreter ihrer Generation...die finden zu wenig Gehör. Neubauer ist eine Populistin...wie viele ihrer Mitstreiterinnen auch. Anna Lena L. sieht die Dinge realistisch - und das ist notwendig, will man in der Sache Klimaschutz vorankommen.

    Um es zu verbildlichen: Lipka nimmt den Spaten in die Hand...um mit dem Ausbau zu beginnen. Neubauer entreißt ihr diesen Spaten, weil auf dem Weg eine Stechmücke brütet. Mir brauchen Leute, die anpacken...und keine, die labern.

  3. #28
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Obwohl ich mal Elektronik und auch ein bisschen Elektrotechnik studiert habe, kann ich jetzt alle Fragen, Probleme, Vor- und Nachteile der Gleichstrom-Übertragungstechnik nicht überblicken. Deshalb muß ich mich auf die von dir genannten Quellen verlassen.

    Egal. Auch ich halte die e-Mobilität - in der breiten Masse - für eine Sackgasse und einen teuren Irrweg, der nur die Taschen einiger weniger Profiteure füllt. Es ist ein Wahnsinn, eine solch zerstörerische Technologie - ökologisch, Ressourcen betreffend, Entsorgung und Recycling, Infrastruktur etc. etc. - auch noch staatlich mit Mrd. zu fördern. Dabei verursacht der PKW/LKW-Verkehr nur einen Bruchteil der CO2-Emissionen, das nur nebenbei. Der überwiegende Teil der CO2-Emissionen stammt aus der Verbrennung fossiler Energieträger für Energieerzeugung!

    Du kannst es aber drehen und wenden, wie du willst, wir werden keine Energiewende und auch keinen CO2-Emissionsstop erreichen, ohne unser wahnwitziges Wirtschaftssystem total umzukrempeln. Das aber hat noch keine Revolution oder Ideologie geschafft. Das wird nur die knallharte Antwort der Natur/Klima schaffen. Das aber wird wirklich hart.

  4. #29
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Ein Umdenken hinsichtlich der Wirtschaft, ja, da sind wir uns alle einig. Das Wie ist die Herausforderung. Wenn Luisa Neubauer und Konsorten in Interviews kritisch hinterfragt werden...was denn zB mit all den Menschen geschehen soll...die, setzt man das so radikal um...wie sich das die Vertreter von F4F vorstellen, dann auf der Straße sitzen, dann kommen da so Antworten wie "egal", "uninteressant", "Pech gehabt". Neubauer ist in Hamburg Blankenese aufgewachsen...auf einer Insel der Superreichen. Für die kommt das Geld von der Kreditkarte des Papas. F4F koppeln die sozialen Fragen von den ökologischen Fragen ab...als hätte das eine mit dem anderen nichts zu tun. Wenn ich das mache, dann habe ich irgendwann eine klinisch saubere Umwelt...und einen strahlend blauen Himmel, unter dem dann aber keine Menschen mehr leben. Wir brauchen junge Menschen, die Ideen entwickeln, die Forderungen stellen, die der Politik Druck machen...aber Lipkas...und keine Neubauers.

    Wenn sich die Menschheit weiterhin so stark vermehrt...wie aktuell der Fall...dann können wir das ökologische Wettrennen nicht gewinnen, dann drehen wir uns im Hamsterrad. Übrigens ist auch die Pandemie eine indirekte Folge der Überbevölkerung. Wir sind gezwungen immer näher an die Tierwelt heranzurücken. Und die Corona-Viren gehören noch zu den harmloseren Viren, die auf den Menschen überspringen. Unser mediales Zeitalter ist in dieser Hinsicht ein "Problem"...denn wo immer auch Menschen in Not sind, erfahren wir in Echtzeit davon...und meinen helfen zu müssen. Unsere emotionale Intelligenz...unsere soziale Kompetenz, unsere Fähigkeit zur Empathie...das hat uns die Natur mit auf den Weg gegeben, damit wir uns um unsere eigene Sippe, um die Menschen in unserem direkten Umfeld kümmern. Dieses Umfeld haben wir künstlich ausgeweitet. Wir sollen uns nicht (im Sinne der Evolution) um die Menschen auf der anderen Halbkugel kümmern.

    Ich hatte hier schon in ähnlichen Zusammenhängen das Beispiel vom Zoo und den Löwen und Tigern gesprochen...als Metapher für dieses Problem. Und gestern lautete eine der Schlagzeilen beim Spiegel " Tiger beißt Weibchen tot". Man setzte...nach Tagen des Beschnupperns...dem Männchen ein Weibchen ins Gehege. Es dauerte nur ein paar Sekunden...und das Weibchen war hin. Es gibt mehrere mögliche Gründe...aber irgendwie haben sie alle etwas mit der natürlichen Selektion zu tun. Wir, die Menschen, setzten uns über die Natur hinweg - und da ist es doch nur logisch, dass wir dafür die Quittung bekommen.

    Was ich jetzt schreibe, das ist nur eine Behauptung...weil ich keine wissenschaftlichen Zahlen dazu kenne: würden auf der Erde nur 4 statt 8 Milliarden Menschen leben, würde sich der Dreck weit mehr als nur um die Hälfte reduzieren...denn die verbliebene Hälfte müsste für die Ungeboren ja auch nichts produzieren und exportieren. Ich schätze mal...die Umweltverschmutzung würde sich um 80% reduzieren. Solche Diskussionen werden nicht geführt...denn wer will schon die Wahrheit hören?! Wenn wir, die Menschen, vom Planeten verschwinden...dann wegen unseren positiven Attributen...die sich ins Negative verkehren...wenn wir sie nicht so einsetzen...wie uns die Natur das vorgibt.
    Geändert von anderedimension (30.01.21 um 00:43 Uhr)

  5. #30
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Ich muss etwas korrigieren...bzw. ergänzen: ich bin nicht per se gegen das E-Auto...als ob das keine Option wäre - nur nach dem jetzigen Stand der Technik und unter den derzeitigen strukturellen Voraussetzungen, ist es noch keine Alternative. Die Technik alleine wird fehlende Vernunft nicht kompensieren können. Mit einem Porsche Taycan, Audi E-tron Gt usw, da gewinnen wir gar nichts. Du hast Elektrotechnik studiert...zumindest das ein oder andere Semester...dann weißt Du was 100KW bedeuten, die es für die Schnellladung eines Taycans braucht. Wenn sich in der Straße einer einen Taycan kauft, dann brauchen die anderen an ein E-Auto erst gar nicht mehr denken. Schon für eine 11KW Ladestation benötigt man eine Sondergenehmigung...das Einverständnis des Energieversorgers. Was das E-Auto in ökologischer Hinsicht bedeutet...das hatte ich schon beschrieben - ebenso die soziale Ungerechtigkeit, die damit zusammenhängt.

    Alle Versuche der Vergangenheit, dem zunehmenden Verkehrsaufkommen Herr zu werden (Straßenbau, Technik) sind kläglich gescheitert. Also kann es nur eine Lösung geben: die autofreie Gesellschaft. Mit solchen Vorschlägen rennt man gegen eine Wand, da ist der Widerstand groß...da die Menschen mit dem Auto ihre Freiheit verbinden. Unsere Aufgabe für die Zukunft ist es also...so gute Alternativen schaffen, dass der Einzelne sein Auto gar nicht mehr vermisst. Um das zu erreichen, benötigen wir auch einen ganz anderen Typ von Politiker...als den von heute. Boris Palmer von den Grünen geht schon in diese Richtung. Schon verrückt, dass der erfolgreichste und mit beliebteste Grüne deshalb so erfolgreich ist, weil er eine andere Politik macht als seine Partei. Die Grünen hatten sogar überlegt...den aus ihrer Partei zu werfen.

    Der Palmer ist deshalb in seiner Stadt so erfolgreich und beliebt...weil er zwar eine klare Vorstellung von Weg und Ziel hat, dabei aber die Sorgen und Bedenken seiner Bürger ernst nimmt. Er geht Schritt für Schritt vor, nimmt die Leute mit. Wovon andere reden (verbilligter oder kostenloser Nahverkehr), das setzt er bereits um. Über alle Parteien hinweg merken die Bürger...dass niemand dabei auf der Strecke bleibt, dass alle davon profitieren. Leute wie Neubauer, die schüren Angst...und erreichen damit genau das Gegenteil...nämlich nichts.

    Nach dem Konzept der Lieschen Müller Partei müsste der Rest der Gesellschaft auf so einen Mann nicht verzichten müssen. Die LMP arbeitet mit allen klugen Köpfen zusammen, egal aus welcher Partei sie kommen. Da entscheidet nicht die Wahl über mögliche Koalitionen, sondern das jeweilige Projekt.

  6. #31
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Die e-mobilität hat durchaus ihre Berechtigung, allerdings, wie ich schrieb, nicht im Massenverkehr. In speziellen Nischen wäre sie hervorragend geeignet: Zulieferdienste, Taxis, überhaupt im Stadtverkehr etc. Der öffentliche Verkehr müsste natürlich entsprechend ausgebaut werden.

    Und ja, wir müssen vom Auto weg. Dieser Mythos von der individuellen Freiheit durch das eigene Automobil, wird von selber wohl kaum auszuradieren sein. Ich sehe allerdings eine Chance durch das selbstfahrende Auto. Wenn das mal funktioniert und wenn das obligat würde - also nicht mehr selber lenken, sondern nur noch passiv drin sitzen -, dann wäre Schluß mit diesem Freiheitsmythos.

    Und ja, die Überbevölkerung ist wohl das größte Problem, mehr noch als Klima und Ökologie. So wie es viele Obergrenzen gibt für Menschenansammlungen (in Veranstaltungsräumen, in Verkehrsmitteln etc.), so müsste es eine Obergrenze für Menschen auf dem Planeten geben .... aber wie willst du das umsetzen?

    Ich bin der festen Überzeugung, dass all diese Krisen und drohenden Katastrophen - wenn überhaupt, also rein theoretisch - nur durch eine globale Diktatur gelöst werden könnten. Demokratisch und konsensual geht das alles viel zu langsam. Diese globale Ökodiktatur wäre natürlich nur dann sinnvoll, wenn sie von Vernunft, Kompetenz, Unbestechlichkeit usw. usw. geleitet würde. Das ist aber utopisch zum Quadrat.

    Deswegen auch meine wenige Zuversicht, was die Lösung all dieser Dilemmata angeht.

  7. #32
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Der Mensch selbst wir das Problem Überbevölkerung nicht lösen können, da er Teil des Problems ist. Das könnten nur Katastrophen von biblischem Ausmaß. Und so wird es, so vermute ich, auch kommen. Ob durch einen Atomkrieg (sehr wahrscheinlich), einen Kometeneinschlag (nicht unwahrscheinlich), oder einen gigantischen Vulkanausbruch...wie zB der Yellowstone Vulkan (zu 99% innerhalb der nächsten hundert Jahre) - alleine der würde, so haben Wissenschaftler das berechnet, die Hälfte der Weltbevölkerung auslöschen. Und die Pandemien haben wir auch noch als Joker.

  8. #33
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Ich lebe jetzt schon fast 7 Jahrzehnte mit der Bedrohung Atomkrieg, bislang ohne Einschlag. Halte ich für weniger wahrscheinlich als Klimakollaps oder Yellowstone&Co. Meteoriteneinschlag, naja, ein massiver scheint nicht in Sicht, aber wer weiß, was da aus den Tiefen des Alls auf uns zukommt. Statstisch eher unwahrscheinlich, dass das in absehbarer Zeit passiert. Die phlegraischen Felder sind auch nicht ohne. Und praktisch vor der Haustüre.

    Um mal wieder ein bissl blasphemisch zu werden. Hier die 3 verhänngisvollsten - von den Folgen weitreichendsten - (göttlichen) Gebote bzw. tief in uns quasi wesentlichen Imprägnierungen:

    1) Macht euch die Erde untertan! (1. Mose 1.28) Mit den bekannten Folgen.
    2) Seid fruchtbar und mehret euch. (1. Mose 9:7)
    3) Der Mensch ist die Krone der Schöpfung. (Nach Seinem Ebenbilde - armseliger Gott)

    Der Mensch ist wohl das Problem und nicht die Lösung.

  9. #34
    Mitgestalter Avatar von anderedimension
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Na hoffentlich behältst Du Recht...hinsichtlich der atomaren Bedrohung.

    1. ich denke... dabei muss man berücksichtigen, dass zu jener Zeit "untertan" womöglich eine andere Bedeutung hatte

    2. fruchtbar sein und sich vermehren, das ist zweifelsfrei auch im Sinne der Natur - die eigentlich auch dafür zuständig wäre, dass das mit dem Vermehren nicht aus dem Ruder läuft.

    3. wir stehen an der Spitze der Nahrungskette und können vieles, das andere Lebewesen nicht können. So betrachtet haben wir uns die Krone selbst aufgesetzt.
    Zum Mond fliegen, das wird die Sumpfmücke auch in hunderttausend Jahren noch nicht können, aber vermutlich will sie das auch gar nicht. Wohl sind wir ein Kind der Erde...aber auch das erste, das auf seine Mutter nicht unbedingt angewiesen ist. Bald schon, in etwa eine Million Jahren, werden wir flügge.

  10. #35
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    a.d. schrieb:
    2. fruchtbar sein und sich vermehren, das ist zweifelsfrei auch im Sinne der Natur - die eigentlich auch dafür zuständig wäre, dass das mit dem Vermehren nicht aus dem Ruder läuft.
    "Die Natur" regelt das wie immer; nämlich durch Nichts-Tun. Was geboren wird, das wird auch sterben. Und wenn viele geboren werden, dann sterben viele.

  11. #36
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    AW: Mein ganz persönlicher Blasphemieordner

    Das ist richtig, aber kein Widerspruch. Wir pfuschen der Evolution schon bei den Geburten ins Handwerk. Sterben kann nur...wer geboren ist. Da könnte man jetzt entgegnen; demnach ist auch die Hebamme eine, die der Natur ins Handwerk pfuscht. Deren Handwerk wird aber, so behaupte ich, von der Natur begrüßt...sofern sie es nicht über die "Sippe" hinaus praktiziert. Die Frage ist also nicht OB man anderen helfen sollte...sondern...WO man die Grenzen zieht. Die "Abgrenzung" ist ein elementarer Baustein des (Über) - Lebens. Wir brauchen "Feinde"...um überleben zu können. Die weltumfassende Eintracht führt unweigerlich zum Aussterben.
    Der Abschied entziffert die Handschrift einer Begegnung

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