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Thema: Wolkensteiner stellen sich vor: Autoren stellen sich vor

  1. #1
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Arrow Wolkensteiner stellen sich vor: Autoren stellen sich vor

    Bitte sährlichst! Wer möchte, der mag sich hier anderen Nutzern des Wolkenstein-Forums vorstellen.

  2. #2
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    AW: Wolkensteiner stellen sich vor: Autoren stellen sich vor

    wenn ich denn noch mitspielen darf... :
    steht doch alles dada: http://www.pawel-iwanowitsch.de

  3. #3
    Tochter aus gutem Hause
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    AW: Wolkensteiner stellen sich vor: Autoren stellen sich vor

    Marc Hermann

  4. #4
    schreibt hier hin und wieder
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    AW: Wolkensteiner stellen sich vor: Autoren stellen sich vor

    ich bin hier zu finden:

    http://www.facebook.com/profile.php?id=100001010467443

    ... und ja, das ist nur meine schreibende Identität. Ich habe absolut keine Lust, von meinen (momentan ehemaligen, weil beurlaubt) Schülern oder deren Eltern ergoogelt zu werden und dann mit meinen Texten Gesprächsstoff für ihre nächsten Stammtische zu liefern. Da würde ich mich bereits beim Schreiben fühlen wie beim Schulratsbesuch. Deshalb halte ich beide Bereiche strikt getrennt.

  5. #5
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Wolkensteiner stellen sich vor: Autoren stellen sich vor

    Ralf M. de Pennet




    jahrgang 1947. mit 3 jahren beginne ich mit dem zeichnen und malen. mammi war buchritikerin, und das winzige ralfchen ist bald mit den werken aus ihrer umfangreichen bibliothek beschäftigt. zieht sich schon mit 11 balzac, boccaccios DECAMERON u.a. rein.


    grundschule, lehrerbildungsanstalt wien.


    1965 aufnahmsprüfung in die GrafischeLehrUndVersuchsAnstalt wien. in der klasse waren einige jungs wie MANFRED DEIX, BERNHARD PAUL, GOTTFRIED HELNWEIN etc, die sich später nette namen machen. wir haben leider nicht genug knete für diese hobby und ich geh gar nicht erst an die schule, sondern nehme einen job im marketing einer tageszeitung an. zwei jahre später gründe ich eine werbeagentur.


    9 jahre später übersiedlen wir nach malibu, wo wir fast zehn jahre in einem haus am meer leben. Ich nehme die malerei wieder auf und produziere superrealismus-lifesize-portraits für Portrait-Broker.


    wieder in europa miete ich ein kleines studio in london und später eines in wien. ich beginne mit abstrakten arbeiten im stile des INFORMÖL, die ich von agenten in new york und london vertreiben lasse.


    vielleicht war es mein mangel an ehrgeiz oder das wissen um die mechanismen der internationalen kunstmafia - wahrscheinlich beides - die eine "wie auch immer karriere" am kunstmarkt als nicht erstrebenswert empfanden. dazu kommt, dass ich faul und bequem bin und die angenehmen seiten des lebens jeglicher herausforderung vorziehe. die knete war sensationell und was wollte ich mehr.


    als maler ist man aber doch immer auf einer suche, die beunruhigend sein kann. nun: ich hab bis jezz nix gefunden, was ich als das "ES" erkenne. darum hatte ich in den letzen jahren immer weniger gemalt und latsche zwischen unfertigen leinwände herum. manchmal glaube ich die starren mich an. wer weiß?


    dann schlug das schicksal grauenhaft zu. allerdings: es gab ein knappes entrinnen.


    ich dachte pl´ötzlich über die dinge nach, die mir davor nicht die mühe wert waren. würde ich mit worten etwas finden, dass ich in der malerei nicht fand? ich begann zaghaft und unbeholfen kleine gedichte zu schreiben.


    2005 macht mich meine Frau auf die LESELUPE aufmerksam und in einem umfeld von text verfassenden menschen, schrieb ich meine allererste prosa 13 SEKUNDEN. es folgen DER MOMENT DES HANDLUNGSREISENDEN und MEINE FRAU FÜRS LEBEN.


    ich beginne wie in der modernen malerei üblich, texte mit der methode des unconscious scannings zu erschreiben. ich nenne sie SCHWARZE PERLEN die texte kommen irgendwie neologismus-getränkt raus und so entsteht auch die lyrik DER TOD EIN TRAUM DES MALERS, die sofort auf der liste der 10 besten arbeiten der LL landete.


    wegen meiner arbeit UNAUFHALTSAMST (SP) und den darauf hin entstandenen diskussionen und beschimpfungen wurde ich dort gesperrt. das gleiche passiert mir auch in einigen anderen foren, weil ich mein maul nie halten konnte und nicht selten besoffen kommentierte.


    MICHAEL PERKAMPUS stolpert über DER TOD EIN TRAUM DES MALERS, und lädt mich 2006 in seine LÄRMENDE AKADEMIE.


    ich lese seine SEELEN AM UFER DES ACHERON und erlebe durch dieses werk eine entführung in traum-welt-sphären, die mir als bildendem künstler von der abstrakten malerei bekannt, aus der literatur bisher jedoch fremd waren. PERKAMPUS, den ich für einen wichtigsten schriftsteller der deutschen moderne halte, führt mich zu ARNO SCHMIDT und anderern MODERNEN. ich beginne diese literatur zu schätzen. beim lesen von DAS STEINERNE HERZ, lache ich mich regelrecht schief.


    mein literarisches talent ist, wie das der meisten schreiber in literaturforen unbedeutend. was ich mit den lyriken der SCHWARZEN PERLEN versuche, ist lediglich das heraufwürgen von wortbildern und bildworten aus dem subliminalen. abstrakte gedanken-malererei. als solche ersuche ich die leser auch meine neologismen und okkasionalismen zu verstehen.


    vor einigen Monaten habe ich mit einer serie von skizzen und studien für neue bilderzyklen begonnen. wie es scheint, habe ich meine art painters-block nun überwunden. ich vermute, dass das schreiben mir dabei sehr geholfen hat.


    die folgende lyrik DECIFER ist eine erklärung zu meinen SCHWARZE PERLEN.


    Decifer


    Ein Ziegenbock wuchert teuflich
    im Unterbusch des Liminalen Mir.
    Knabbert stinkreich am Nichtbewusst.
    Vergärt inner haariger Hölle möglich,
    Bildheiten aus langher Gewesenem.


    Scheidet an und zu in sich Gewirrtes aus,
    in meine Dawelt nicht kümmernd,
    um dessen Inhalt, gar Zusammenhalt.
    Mein überwusst entstabt den Kauenwelsch
    der schielenden myhrrischen Duftkreatur,
    die doch nur unjagbar, unfangbar scheint.


    Schwarz hart glänzend perlt es ab und an,
    doch eherzu selten, den Kosmossen Dank,
    metamorphost es zu wortbreiigem Aushalt.
    Kräuchend neologisches hallt gegen Wände
    im Ich - anslichtwollend zum Dortsein.


    Und so wurd ich Decifer,
    des Hellen dunkler Zwilling.


    Pain 2


    eine meiner letzten studien (1990) für einen zyklus zum thema tod-krank.





    (150x150 cm Rötel- und weiße Kreide auf leinwand)





    (Franz S. 1997) Ralfchens letztes Auftrags-Portrait 200x150cm Öl auf Leinwand, Lasurtechnik





    GOLDEN SPACE (57x39 cm) Aquarell auf Lackpanel Mischtechnik


    GOLDEN SPACE is der informöl blick in eine kosmische zwischenwelt, die ralfchen sieht. es geh?rt als illustration zur kurzprosa QUEENER, der einleitung zu ATROC EIN PLANET DES GRAUENS. der golden space - in blattgold applikiert - ist ein SPACE-VILLAGE, das sich auf der suche nach HABITABLEN (planeten) in der kühlen (oder habitablen) zone*) unserer heimat-galaxie befindet.

  6. #6
    Kurzvormabschussiger
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    AW: Wolkensteiner stellen sich vor: Autoren stellen sich vor

    ... das ist mein persönlicher spitzname für arno schmidt. bis auf eines habe ich alle seiner bücher. nur die "Dichtergespräche im Elysium" fehlen mir. dieses buch ist in dem braunschweiger buchladen, über den ich es bestellt hatte, in einem unbeobachteten moment aus dem regal der kundenbestellungen geklaut worden. und als arno-schmidt-fan weißt du sicherlich, in welch kleiner auflage dieses buch seinerzeit erschienen ist. mein größter lacher war und ist übrigens nicht so sehr "Das steinerne Herz", sondern "KAFF auch Mare Crisium". hat vielleicht auch was mit persönlicher lebensgeschichte zu tun.

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