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Thema: Nachruf auf Merkel

  1. #51
    Resurrector Avatar von aerolith
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    Merkels Rückzug

    erstellt von junge freiheit:
    nach der ankündigung von cdu-chefin angela merkel, nicht erneut für das amt der parteivorsitzenden zu kandidieren, haben gleich mehrere politiker aus der union ihren hut in den ring geworfen. Cdu-generalsekretärin annegret kramp-karrenbauer sagte während einer sitzung des cdu-vorstands am montag, sie werde sich auf dem parteitag anfang dezember in hamburg um die nachfolge merkels bewerben.
    gleiches signalisierte nach informationen der bild-zeitung auch gesundheitsminister jens spahn. Zuvor war bereits der name des früheren unionsfraktionschef friedrich merz gefallen. Dieser hatte sich zwar 2009 aus der politik verabschiedet, wurde aber trotzdem immer wieder als potentielle führungsfigur in der union für die zeit nach merkel gehandelt.
    merkel hatte am montag zuerst das präsidium der cdu über ihren schrittweisen rückzug informiert. Am mittag erläuterte sie dann in einer pressekonferenz mit hessens ministerpräsidenten volker bouffier (cdu) ihren geplanten politischen abgang. Demnach wolle sie den weg frei für eine personelle erneuerung der union machen. Ihre kanzlerschaft hingegen wolle sie bis zum ende der legislaturperiode fortsetzen. 2021 werde sie sich dann nicht nochmals um die kanzlerkandidatur bewerben und auch nicht für den bundestag kandidieren. Auch strebe sie für die zeit danach keine anderen politischen ämter mehr an.
    Ein kluger Schachzug gegenüber den politischen Gegnern, denn die müssen sich jetzt neu einschießen. Der sich auch in der Hessen-Wahl zeigende Erosionsprozeß bei den Regierungsparteien wird durch einen Machtverzicht der Personalie "Merkel" nicht behoben werden können. (auch nicht beim SPD-Pendant Nahles) Die GRÜNINNEN und LINKEN haben ganz recht, wenn sie einen Politikwechsel fordern. Erst der würde CDU und SPD wieder zu Volksparteien machen können, denn dann müßten sie neue Strategien entwickeln. Aber wie will sich noch eine politische Regierung jenseits von SPD oder CDU bilden können? Also, mal im Ernst: GRÜNE und LINKE haben zusammen 15% des Wahlvolkes hinter sich, wie sollte da eine Regierungsmehrheit gebildet werden können? Die AfD hat nicht das Zeug zur Volkspartei, wenn sie sich glaubhaft konservativ aufgestellt hat, dann vielleicht. Aber - siehe AfD-Ordner - das ist nicht in Sicht, statt dessen opportunistisch-nationalliberales Gewäsch, das bestenfalls ein Potential von 15% bundesweit hat.

    Merkel kann sich nun zurücklehnen und in die Stellungskämpfe ihrer Nachfolger eingreifen, wie immer die sich auch in Position bringen wollen. Für die CDU dürfte das so oder so gut sein.

  2. #52
    Gast
    Laufkundschaft

    AW: Nachruf auf Merkel

    Kohl hätte mit dem Ende der EG und Ende der Zahlung Deutschlands drohen können. Er hat sich nicht getraut. Das ist in Ordnung; aber er hätte es versuchen müssen. Frankreich brauchte und braucht Deutschlands Geld.

    Und die Merkel halte ich für die Rache Honeckers an Deutschland. keiner kann mir eine einzige Handlung nennen, die sie positiv für Deutschland getroffen hat. Und ihre Haltung in der DDR und nach der Wende ist einfach zu dubios.

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