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Thema: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

  1. #1

    Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Weil es gerade zum Ordner "Permation" passt, und daneben unsere kollektive Situation abbildet, möchte ich das im Nikol Verlag erschienene Buch von Konrad Dietzfelbinger vorstellen, um dann den Bogen zur Rolle der Weiblichkeit der "Neuen Seele" schlagen zu können, der die "Christus-Matrix" mit dem "Kurs in Wundern" verbindet.

    Eigentlich ist es globale Kohärenz, die wir benötigen würden. Einzig sind die individuellen Zugrichtungen kollektiv so destruktiv, dass wir zwar wissen, was getan und unterlassen werden müsste, doch immer wieder in "das alte Bewusstseinsfeld" zurückfallen. Permation könnte auch als die permanente Rückführung des inneren und Heilgen Selbstes in den Kindern Gottes betrachtet werden.

    Natürlich empfehle ich an dieser Stelle, das Buch selbst - seinem Selbst - vorzulesen. Aufgebaut ist es so, dass der Herausgeber zunächst einleitend erläutert, was von den verschiedenen Autoren der Texte - in ihrer für die damalige Zeit geschreibenen Sprache - im Gesamtkontext gemeint sein könnte. Indem die damalige Sprache mit heutigen Begrifflichkeiten verknüpft wird, führt es durch die Berichte der Augenzeugen Christi und schließt beim Evangelium nach Maria, mit dem ich beginnen möchte.

    "Im Evangelium der Wahrheit wurde die allgemeine Gesetzmäßigkeit der Erlösung durch Erkenntnis dargestellt, im Evangelium nach Phillippus die allgemeine Gesetzmäßigkeit der Wirksamkeit der erlösenden Kräfte, im Evangelium nach Thomas wurden die Tatsachen der Erlösung in der für die Praxis des Weges der Erlösung brauchbare Formeln gefasst. Im Evangelium nach Maria wird, was dort allgemeine Gesetzmäßigkeit und Lehre war, als Erlebnis einer Seele geschildert.



    Zwei Formen der Schilderung werden dabei benützt. Erstens Situationen mit mehreren Beteiligten, die Gespräche in Frage und Antwort führen, wobei auch ein erzählerischer Rahmen vorgegeben ist. Solche Muster des Erzählens waren schon im Thomas-Evangelium und im Buch Thomas des Wettkämpfers anzutreffen. Ganz neu im Vergleich zu allen anderen hier vorgestellten Texten ist aber eine Erlebnisschilderung der Seele in Ich-Form, wodurch die Gesetzmäßigkeiten innerer Entwicklung dem Leser besonders nahegebracht werden.



    Leider ist das Evangelium uns nur als Fragment überkommen. Aber der Rahmen ist einigermßen erschließbar: Einige Jünger sitzen mit ihm zusammen, vielleicht auf dem Ölberg, dem Ort des Geistes, stellen ihm Fragen, erhalten Antworten, und werden dann von ihm alleingelassen mit dem Auftrag, das von ihm Erfahrene in der Welt zu verkünden. Jesus ist bereits auferstanden, aber noch nicht zum Himmel aufgefahren. Das heißt, er hat seinen göttlichen Auftrag, durch die Kräfte des Geistes das Vergängliche zu überwinden und das Unvergängliche wieder zum Leben zu erwecken, um anderen Menschen Leben zu erwecken, um anderen Menschen den gleichen Vorgang zu ermöglichen, bereits erfüllt, doch hat er noch, in seiner neuen Gestalt, Kontakt zu den Jüngern, so dass er ihnen aus seinem neuen Zustand heraus Erkenntnis und Kräfte übermitteln kann.



    Hauptfigur ist Maria-Magdalena, die „Gefährtin“ Jesu, die vom Einfluss der Vergänglichkeit frei gewordene, den Kräften der Unvergänglichkeit zugewendete, neu gewordene Seele, die in inniger Einheit mit dem Bräutigam, dem GEIST, durch Jesu repräsentiert, lebt. Sie ist daher geeignet, die Lehren und Impulse des Geistes zu empfangen und weiterzugeben.



    Nach dem Verschwinden Jesu ist immer sie es, die im Kreis der Jünger die Verbindung zum Geist kraft ihres Zustandes aufrechterhält. Die anderen Jünger sind ihr gegenüber teils skeptisch, ja sogar angriffslustig, teils erkennen sie ihre Vorrangstellung wieder an. Wie ist das zu verstehen? Ist es nicht merkwürdig, dass Jünger Jesu noch von Streit, Konkurrenzdenken, Chauvinismus erfüllt zu sein scheinen? Ähnliches war uns auch schon im Thomas-Evangelium begegnet.



    Jüngerschaft, Schülerschaft, bedeutet Offenheit dem Lehrer gegenüber, Hinwendung. Eine solche Hinwendung kann sowohl von den Kräften des alten Bewusstseins, die ja beim Prozess der Erlösung mitarbeiten müssen: Wille, Verstand, Gefühl. Auch Wille, Verstand, Gefühl müssen bewusst das Werden der neuen Seele unterstützen und dürfen nicht entgegenarbeiten, wenn das Werk gelingen soll. Trotzdem sind sie, als Bestandteil des alten, in den Vorstellungen gefangen Bewusstseins, nur in der Lage, die Abbilder der Wahrheit, Symbole und Sinnbilder aufzunehmen und darauf zu reagieren, nicht die Wahrheit selbst. Das ist nur dem neuen Bewusstsein möglich. Im Kreis von Jüngern der Wahrheit mag es also solche geben, die zwar noch aus dem alten Bewusstsein leben, aber mit ihm doch der Wahrheit zugewandt sind, und auch solche, die mit dem neuen Bewusstsein die Wahrheit selbst empfangen.Von Seiten der Repräsentanten des alten Bewusstseins werden immer Missverständnisse auftreten, ja Reaktionen, die dem Zustand der alten Seele entsprechen.



    Es ist auch möglich, die verschiedenen, alten und neuen Bewusstseinskräfte als Kräfte in einem einzigen Menschen zu verstehen. In ihm vollzieht sich ja ein kompliziertes Spiel, ein „Gespräch“ verschiedener Stimmen aus dem alten und dem neuen Bewusstseinszustand. Im Evangelium nach Maria wären dann diese verschiedenen Stimmen personifiziert, die neue Seele in Maria Magdalena, der zur Mitarbeit bereite, aber der vergänglichen Welt angehörende Petrus, der Verstand als Andreas und das Gefühl als Levi.“ (1)



    Die Permation des Gemütes, die Erinnerung an den inneren Kohärenzzustand, als Christus Jeschuah diese Kräfte noch anwesend vermitteln konnte, gelingt Maria Magdalena, insofern sie das neue Bewusstsein repräsentiert, leichter als dem – noch der Welt der physischen Vergänglichkeit angehörende Petrus. Der Fels, auf dem die Lehre ruht, ist die Bereitschaft zur Mitarbeit bei der inneren Transformation und Transmutation der Seele, die als weibliche Braut betrachtet wird, die sich für ihren Gemahl, den Geist, bereitet.



    Für den Verstand ist es schwer, die Logik der alten Paradigmen völlig loszulassen und doch ist es die Verbindung zum Gefühl, die es der neuen Seele, von Maria Magdalena repräsentiert, erlaubt, sich an die Verbindung zum Heiligen Geist(-feld) zu ER-innern, was durch die Hinwendung zum Unvergänglichen gelingt.



    Für uns heute kaum verständlich ist der Umstand, dass die Ideen und Gedanken, die den Schülern Christi gegeben wurden, erst im Zusammenspiel des „Chores der Stimmen“ zum „Akkord“ wurden, der die ursprünglich gefühlte Harmonie wieder aufleben ließ.



    Die Reise der Seele durch die Elemente der Vergänglichkeit, und ihrer Aufhebung in die Ewigkeit, wird als Erfahrung der neuen Seele geschildert.




    Direktor: Die Rollen hast du nun, du armer Tor, doch bist so klug, als wie zuvor.
    Dichter:
    Lass uns neu nach oben ziehen,
    und beenden dieses eitle Spiel,
    Seel Gewand vom Licht entliehen,
    Dunkelheit gerät zum Spleen.
    Drum wandelt mit bedächt´ger Schnelle,
    des Dichters Geist die Welt ins Helle.


    Prolog der neuen Seele im Himmel

    Vater aller Seelen: Eine neue Reise?



    Maria Magdalena: Geist meiner Seele, geliebte Engel und geliebte Freunde, lasst uns den Kreis schließen und breiten wir die Liebe im gesamten Kreis der Schöpfung aus.

    Raphael:


    Die Seele tönts auf neue Weise
    In Brudersphären Ruhmesklang,
    und deine vorgegebne Reise,
    vollendest du mit Lobgesang.

    Dein Anblick gibt uns Engeln Stärke,
    Wenn keiner dies ergründen mag;
    Die unbegreiflich hohen Werke
    Sind herrlich neu an diesem Tag.



    Gabriel:

    Und schnell und unbegreiflich helle
    Dreht sich umher in neuer Seelenpracht;
    Es wechselt Paradieseshelle
    Mit tiefer, staunenvoller Nacht;
    Es schäumt das Meer in breiten Flüssen
    Am tiefen Grund der Felsen auf,
    Und Fels und Meer sind hingerissen
    In ewig glücklich Sphärenlauf.

    Michael:


    Und Stürme brausen um die Wette,
    Vom Meer aufs Land, vom Land aufs Meer,
    und bilden freudig eine Kette
    Der tiefsten Wirkung rings umher.
    Da flammt ein liebendes Verzehren
    Dem Pfade vor des Glocken-schlag;
    Doch deine Boten, Herr, verehren
    Das sanfte Wandeln neuen Tages.

    Zu drei:

    Seel Anblick gibt den Engeln Stärke,
    da keiner dich ergründen mag,
    Und alle deine hohen Werke
    Sind herrlich wie am neuen Tag.

    Mephistopheles atmet flach,
    Maria Magdalena führt uns nun,
    ins neugemachte Brautgemach,
    braucht niemand was dafür zu tun.

    Über die Zueignung der aufbauenden Kräfte des neuen Bewusstseins - in ihrer Hinwendung zur Ewigkeit - die Tage mehr.


    Ein Kuss des Vergessens. Die Nacht senkt sich mit dem ersten Vorhang.


    (1) Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi, Seiten 244 - 246, Konrad Dietzfelbinger (Hrsg.), Nikol Verlagsgesellschaft, erschienen im Königsdorfer Verlag 2004, ISBN 13:978-3-937872-81-0

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  2. #2
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Interessiert mich. Ich möchte Dich bitten, ein wenig mehr Ordnung bei der Kurzfassung der einzelnen Apokryphen walten zu lassen. Das erleichtert das Lesen, vielleicht auch das Verstehen. Ich stelle mir das als Eingangstexteröffnerleistung so vor:

    Evangelium nach Maria:
    Kernaussage:
    Besonderheit:
    warum nicht im Kanon, sondern apokryph:

    Problemstellung:

    So würde eine Problematisierung erfolgen, die es Besuchern dieses Ordners erleichtern würde, hier mitzuarbeiten.

  3. #3

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Das Evangelium nach Maria

    Legende:
    [...] = Lücke im Originaldokument
    [„XXX“] = Lücke, mit vom Herausgeber angenommenen Inhalt
    (XXX) = Anmerkung des Herausgebers
    ((XXX)) = Anmerkung meinerseits

    >>“[…]


    „… Wird die Materie gerettet werden oder nicht?“


    Der Erlöser sagte:


    „Alle Naturen, alle Gestalten und alle Geschöpfe bestehen ineinander und miteinander und werden wieder zu ihrer eigenen Wurzel aufgelöst. Denn die Natur der Materie kann sich nur zu den Wurzeln ihrer Natur (nicht zum Ursprung) ((dem reinen Geist?)) auflösen. Wer Ohren hat zu hören, der höre.“


    Petrus sagte zu Ihm:

    „Da du uns nun schon alle Dinge erklärt hast, sage uns auch noch dieses: Was ist die Sünde der Welt?“


    Der Erlöser sagte:


    „Es gibt (in Wahrheit) keine Sünde, aber ihr macht die Sünde, indem ihr Taten verrichtet, die der Natur des Ehebruchs entspringen. Sie nennt man dann Sünde.
    Deswegen kam das Gute in eure Mitte, zu den Wesen jeder Natur, um sie wieder in ihre Wurzel einzusetzen“ Weiter fuhr er fort und sprach:


    „Deswegen entsteht ihr und deswegen sterbt ihr. […] Wer es begreifen kann, begreife es.


    Es ist ein Leid, das seinesgleichen nicht kennt und das aus ((der Illusion der Annahme)) der Gegennatur hervorgegangen ist. Dann entsteht eine Verwirrung im ganzen Leib. Deshalb habe ich euch gesagt: Fasst Mut, und wenn ihr mutlos seid, habt dennoch Mut. Denn ihr habt die verschiedenen Gestalten der Natur vor Augen. Wer Ohren hat zu hören, der höre.“


    Als der Selige das gesagt hatte, gab er allen seinen Gruß und sprach:


    „Friede sei mit euch, strebt nach meinem Frieden. Seid auf der Hut, dass niemand euch irreführt mit den Worten „seht hier“ und „seht da“! Denn der Sohn des Menschen ist in eurem Innern. Folgt ihm nach! Die ihn suchen, werden ihn finden. Geht also und predigt das Evangelium vom Reich!


    Ich habe euch kein Gebot gegeben außer dem, worin ich euch unterwiesen habe. Auch habe ich kein Gesetz gegeben, wie die Gesetzgeber es tun, damit ihr durch das Gesetz nicht ergriffen werdet.“


    Als er das gesagt hatte, verschwand er.“


    Die Zeit, in der sich dieses ereignen konnte, müsste damit zwischen Ostern und Himmelfahrt liegen. Aber lasst euch von niemandem irgendetwas erzählen, so wird es gesagt. Es könnte jedoch angenommen werden, dass diese Szene den Abschluss der direkten Lehrtätigkeit bildete. Daneben scheint es einige Dinge gegeben zu haben, die nur im Kreise der Jünger erörtert wurden, und die offenbar nicht (in dieser Form) in die offizielle (kanonische) Lehre der Liebe eingingen, sondern verborgen (apokryph) blieben, bis diese Worte ihren vollen Informationsgehalt entfalten.


    Der Verstand, Andreas in dieser Personi(n)fizierung, kann sich nicht vorstellen, was keine Form, Struktur und Gestalt besitzen muss, um zu sein. Wie Gravitationswellen, von denen wir zwar 100 Jahre relativ überzeugt waren, die jedoch erst jetzt die Apparaturen fanden, die sie beweisen konnten. Wir kannten die Struktur, Form, Gestalt, Frequenz und Rhythmus noch nicht, doch es wurde gesucht und 100 Jahre später gefunden. Wille zur Bereitschaft, die Absicht über längere Zeiträume aufrechtzuerhalten, findet unabhängig von Personen in der Verwobenheit der gesamten Schöpfung statt.


    Viele Leute empfinden diese Verwobenheit nicht mehr, die aus der Anbindung an das Zeitlose entsteht. Viele Menschen empfinden diesen, von Goethe im Faust beschworenen „Erdgeist“ und öffnen sich dem, was insgesamt wohl als „gnostische Evangelien“ beschrieben wird. Allerdings wollte Goethe nicht aus dem „Nähkästchen“ plaudern, was wohl auch mit seinem leiblichen Vater zu tun hatte. Der „Erdkreis“ wird weiterhin vom „Stuhl Petri“ gesegnet und korrekter wäre von Erdgürtelvorstehern zu sprechen gewesen.


    Diese alten Kräfte zum Guten zu wenden, wird der Neuen Seele, in der Personifizierung der Maria Magdalena anvertraut. Es sind die Gravitationswellen, die uns in Liebe zurückziehen, obwohl der Verstand meint, wir müssten dem Zorn in den Abgrund folgen. Die Wege zur Hölle sind mit guten Vorsätzen gepflastert, denn so wird dem Unbewussten Zeit und Raum gegeben, den Spiegelungen und Illusionen Wirkung zu verleihen. Diese alten und archaischen Steinzeitkräfte der gnadenlosen Konkurrenz können noch keinen Frieden finden, denn wir haben sie gemacht und gerufen. Wir schließen den Kreis, indem wir keinen Nutzen mehr darin sehen, im Kampf den Frieden zu suchen, von dem Christus Jeschuah sagte, wir sollten nach ihm streben.


    Dieser ER-innerte Frieden ist das Herz der Liebe. Streben, hier folge ich Goethe, bedingt jedoch die Definition eines Mangels, der Illusion sein muss, tragen wir das „Reich“ doch schon in uns. Daher beschließen wir, im Außen zu finden, was nur in der Hinwendung der Seele zur Ewigkeit in unserem wahren Selbst, dem verbundenen Christus-Bewusstsein, zu finden wäre. Ein Ort, von der Liebe erschaffen, an dem jeder zornige Gedanke unmöglich ist. Allerdings kann sich der Verstand das ja noch nicht vorstellen, solange er diesen Zustand nicht erlebt hat und daher eine Erinnerung daran ermöglicht wird. Auch an ein Gefühl, das wir noch nicht erlebt haben, können wir uns nur erinnern, wenn wir auf diese ER-fahrung zurückgreifen können oder wollen.


    Es gibt so viele Menschen, die aktiv nach Gott streben und damit im Grunde meinen, sich die Liebe „verdienen“ zu müssen, indem sie sich „zwingen“ liebevoll zu sein. Hier sucht der Verstand nach der Liebe Gottes und durch die Definition des Fehlens - der Liebe aus dem Reich in unserer Mitte – geschieht die „Fehlschöpfung“ des getrennten Mephistopheles. Selbst wenn sich Gott nähert, er trägt Klagen vor und verzerrt die Schönheit bis zur Annahme, mit dem „Gegenteil“ gesprochen zu haben. Bevor jedoch jemals jemand ein Gegenteil wahrnehmen könnte, müsste er an diesen „Möglichkeits- und Wahrscheinlichkeitshorizont“ GLAUBEN.


    Der „Ehebruch“, also die Annahme der Seele, in Gott einen Teufel zu vermuten, macht das Betreten dieses Ortes des Friedens unmöglich. Es gibt keinen selektiven Frieden, wie es keine selektive Liebe geben kann. Sagte übrigens schon Konfuzius. Die Seele für den Geist zu schmücken, bedeutet, alle nicht liebevollen Annahmen über die Schöpfung einmal sein lassen, was sie sind:


    Annahmen. Wir wissen nur, dass alle Wege zurückführen zum Ursprung. Die Verbindung zum Ursprung, die sogenannte Verschränkung, konnte den Jüngern damals noch nicht quantenphysikalisch erklärt werden. Sonst wäre die Relativitätstheorie nicht 100, sondern 2000 Jahre alt. So besitzt alles seinen Zeitpunkt im Ablauf der Dinge. Einstein hätte damals traurig gewesen sein können, hätte ihm ein realistischer Studienkollege eröffnet, diese Gedanken erst in 100 Jahren zweifelsfrei bewiesen zu sehen.


    Christi Gedanken konnten dem Kreis der Jünger in dem Maß gegeben werden, in dem es auf fruchtbaren Boden fiel. Der Gedanke, dass alle diesen Ort des Er-innerten Friedens finden können, wurde vor mehr als 2000 Jahren gelegt. Er begann, als wir den Gedanken als wahr ansahen, es könne ein Gegenteil möglich sein.


    Doch dazu müssen wir die Gestalten überwinden, die uns in den Projektionen des Mephistopheles begegnen.


    (1) Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi, Seiten 258/259, Konrad Dietzfelbinger (Hrsg.), Nikol Verlagsgesellschaft, erschienen im Königsdorfer Verlag 2004, ISBN 13:978-3-937872-81-0


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  4. #4

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> >>„Sie aber waren betrübt, weinten heftig und sprachen:

    Müssen wir jetzt zu den Heiden gehen und das Evangelium vom Menschensohn predigen? Dieser wurde nicht verschont – wie sollen da wir verschont werden.


    Da stand Maria auf, gab allen den Gruß und sprach zu ihren Brüdern:


    „Weint nicht, seid nicht traurig und zweifelt nicht, denn seine Gnade wird mit euch allen sein und wird euch beschützen. Lasst uns vielmehr seine Größe preisen, denn er hat uns zubereitet und zu Menschen gemacht.“


    Als Maria das sagte, wandte sie den Sinn ihrer Hörer zum Guten und sie begannen, über die Worte des Erlösers Gedanken auszutauschen.


    Petrus sprach zu Maria: „Schwester, wir wissen, dass der Erlöser dich mehr geliebt hat als die anderen Frauen. Sage uns daher die Worte des Erlösers, an die du dich erinnerst, die du kennst, wir aber nicht, und die wir auch nicht gehört haben.“


    Und sie hob an, ihnen folgende Worte zu sagen.


    [„Ich“] sprach sie, „ich sah den Herrn in einem Gesicht und ich sagte zu ihm:


    „Herr, ich sah dich heute in einem Gesicht.“


    Er antwortete und sprach zu mir:


    „Gesegnet bist du, die du nicht wankst bei meinem Anblick. Denn wie euer Herz ist, so ist euer Sehvermögen.“

    Ich sagte zu ihm:


    „Herr, sieht ein Mensch, der sieht, das Gesicht durch die Seele oder durch den Geist?“


    Der Erlöser antwortete und sprach:

    „Er sieht nicht durch die Seele und auch nicht durch den Geist, sondern das, was zwischen diesen beiden ist, das Gemüt, sieht das Gesicht.“<< (1)


    Des Pudels Kern der Sicht ist die Absicht, die Intention der Intuition, das Ziel der Operation. Des Faustens Absicht war ohne Gesamtsicht auf die Dinge, Ursache und Wirkung wurden vertauscht und was für Wagner ein gewöhnlicher Pudel, wurde für Faust zur Exteriosation seines eigenen Herzens, dem Willen des noch unbewussten, weil schlafenden inneren Christuskindes, das mit jedem Wanderer die Reise beschreitet.

    Jede Form der Magie, für die sich Faust entscheiden kann, definiert das ABER in dem Glauben, dass es keinen Sinn macht, dem Willen des Universums zu vertrauen, unserem Freund, der FÜR alle und GEGEN niemanden ist. Gott ist nur Liebe und jeder, der etwas anderes empfindet, verzerrt das Göttliche zu etwas, dass es dann nicht mehr ist.


    Wir sagen: Ja, es mag einen Lehrplan des Geistes geben und ein geteiltes Ziel der Schöpfung. Doch wir vertrauen dieser Zielvorstellung nicht und unterstellen Gott damit eine nicht liebevolle Absicht. Im Angesicht des Heiligen Inneren Kindes, das unsere wahre Identität ist, erscheint uns die Sicht auf das Gesicht des

    Angesichts immer so, wie sie in unserem Herzen erwartet, also be-ab-sicht-igt wird.


    Das Gemüt spiegelt sich zwischen Geist und Seele und wird als „Organ“ betrachtet, dass sich ausbilden muss, um wieder zu sein, was als die Perspektive des Heiligen Geistes betrachtet werden könnte.


    Um den Bogen zur Faust-Gestalt wieder zu bekommen:


    Es ist Meph (dem Unbewussten) völlig egal, wem die Reichtümer fehlen, die er dem teils bewusst entscheidenden Faust für Margarete zur Verfügung stellt. Den Vertrag, den er für die Erfüllung seiner teilbewussten Ego-Wünsche eingeht, sieht er in seinen Wirkungen nur höchst selektiv. Es kratzt ihn wenig, Meph auf der späteren Ebene ebenso zu Diensten sein zu müssen. Dieses wird in den apokryphen Evangelien als der „Ehebruch“ beschrieben, die Seele wendet sich von ihrer Quelle ab.


    Ab diesem „ab“ kann das Aber seinen Weg in den Zweifel bahnen.


    Die Anbindung an den Ego-Lügengeist wird zwar wahrgenommen und reflektiert, doch er entscheidet sich für die Unwahrheit zur Gewinnung der Wahrheit – der wahren Liebe. Der Aberglaube, die Liebe mit nicht liebevollen Mitteln gewinnen zu können, bleibt im Herzen bestehen. Dieser Mangel an Vertrauen, an Glauben in die liebevolle Absicht der NICHT SELEKTIVEN Liebe, ist der Grund jeder Formulierung eines Mangelgedankens. Im Angesicht des Gedenkens unserer totalen Heiligkeit ein Hohn, oder auch falsche Demut.


    Die Überwindung der Elemente der Materie wird im Evangelium nach Maria in seinem methodisch-didaktischen Verlauf beschrieben. Der faustische Versuch, diese Elemente beherrschen zu wollen, ist ein Hilferuf nach Liebe. Meph, als das Symbol für das Unterbewusstsein, das aus dem Mangel heraus handelt, entspricht dem enttäuschten inneren Kind. Ein inneres Kind, alleingelassen in der Welt, die es sich nun macht, wie es Faust gefällt. Diese Dissoziation, also die Abspaltung eines Ego-Unterbewusstseins, ist des Pudels Kern. Für Wagner hatte des Pudels Kern ein anderes Gesicht.


    Wie verlassene kleine Kinder fühlten sich auch diejenigen, die von Christus darin geschult worden sind, seine Worte und Gedanken in die Welt derer zu tragen, die sie vorher nicht kannten. Maria fasste sich dann ein Herz und erinnert an ihre „Zu-bereit-ung“ zum Menschen. Zu etwas hin bereit gemacht zu werden, beschreibt eine Prozessentwicklung, die auch unser Faust durchläuft. Öffnet sich die Faust, entspannt sich die Lage – die geballte Faust des Faustens ist weg.


    Im Faust findet sich der Chor der Jünger ab Zeile 785 eine ähnliche Emotion und Situation:


    „Chor der Jünger:


    Hat der Begrabene
    Schon sich nach oben,
    Lebend Erhabene,
    Herrlich erhoben,
    Ist er in Werdelust
    Schaffender Freude nah:
    Ach! An der Erde Brust
    Sind wir zum Leiden da,
    Ließ er die Seinen
    Schmachtend uns hier zurück;
    Ach! Wir beweinen,
    Meister, dein Glück!“ (Goethes Faust ab 785)

    Exemplarisch sehen wir Maria, als das Bewusstsein für die zum Guten wendenden Wirkkräfte der Seele, die an den Prozess erinnert, der durchlaufen wurde und die liebevoll an seine Größe erinnert. Eine Größe, die durch Gnade Sicherheit, Schutz und die Abwesenheit von Zweifeln im Verstand verspricht. Die Bereitschaft, sich an sein Angesicht im „Gesicht“ zu erinnern, ist ein gruppendynamischer Prozess.

    Sie tauschen ihre Gedanken aus und bemerken, sich nur gemeinsam an alles erinnern zu können, was ihnen gesagt wurde. Jeder seiner Schüler konnte einen bestimmten Anteil der Gesamtheit Christi aufnehmen und widerspiegeln. Als der Verstand die Jünger zweifeln ließ, war es Maria, die den Gruß gab und an die Summe der Erfahrungen, an seine Gegenwärtigkeit in allen anknüpfen konnte.

    So wäre es der Zweifel gewesen, der ohne Liebe aus Wissen wieder Glauben gemacht hätte. Doch es war die Liebe, die alle „Inneren Kinder“ in der ursprünglichen Absicht verband und damit den Zweifel von seiner Wirksamkeit entband. Hätte Faust als Pudels Kern die Heiligkeit gesehen, wären die Illusionen, die sein Herz mit Blindheit schlagen, durch die Illusion der Vergebung transzendiert worden und die Schleier verzerrter Wahrnehmung sich früher gelüftet.

    Sagen wir bis hierher einmal, es könnte gesagt werden, in einer Prozessentwicklung zu sein, bei der es um die Frage geht, sich dem faustischen ABER-Geistfeld anzubinden und die Meph-Kräfte herabzuziehen, um ihnen unseren Willen aufzuzwingen und diese Wesen zu beherrschen, unseren Ego-Willen zu tun. Oder wir entscheiden uns für die Anbindung an das Bewusstsein der Neuen Seele, das in einer direkten Lehr- und Lernsituation entstand und seitdem unaufhörlich wächst und aufblüht.

    Interessant wäre daher, die Betrachtung umzukehren. Wie gelingt es uns, eine Sichtweise einzunehmen, die in allem diese Prozessentwicklung sieht, die immer weitergeht? Wie werden wir die Geister los, die wir doch riefen?

    Wir entbinden sie von ihrem Auftrag. Wir ziehen diesen Wunsch nach weiterer Illusion und Entwicklungsverzögerung mit sofortiger Wirkung zurück und verabschieden uns aus diesem Geistfeld mit Achtung und Respekt, doch dem Wissen, dieser Spielzeuge nicht mehr zu bedürfen.

    Dann steht es diesen gebundenen Kräften wieder frei, zu sein, was sie wünschen. Jede Inanspruchnahme eines „Spielzeuges“ auf physischer Ebene bindet Kräfte. Die Ursache aller Kräfte ist immer Gott. Aber-Glaube ist es, sich an die Wirkkräfte durch Pakte zu binden, die die Ursache übergehen. Wissen ist es, von der Totalität der allumfassenden Liebe überzeugt zu sein.

    Was dann bleibt, ist, dieses Gefühl mit denen zu Teilen, die es kennen und es denen zu vermitteln, die es noch nicht kennen. Was bei einer Prozessbetrachtung einzig einen temporären Unterschied bedingt. Nehmen wir den Faktor Zeit auch hier heraus, wird jede Seele aus dem Traum von Schuld, Leiden und Tod erwachen.

    Haben wir alle Ego-Wünsche als bewusst gewählte Zeitverzögerung erkannt, teilen wir eine gemeinsame Absicht – der Entwicklung unseres Gemütes. Wie dieses Gemüt individuell geprägt ist, prägen wir das globale Gemüt durch die Absicht, die wir hegen. Die Absicht zu hegen, unser Selbst insgesamt als heilig und ewig zu betrachten, ist der Schlüssel zur Öffnung des eigenen Herzens. Die Überwindung der Konflikte um Dinge der physischen Ebene ist darin zu finden, die ständigen Mangeläußerungen des faustischen Egos als Hilferufe nach Liebe zu interpretieren.

    Dann wird die Illusion dahinter deutlich. Das Ego wird als Schutzwall um das Herz erkannt, dass Liebe mit dem Schmerz des Vergänglichen verband und begann, den Augenblick festhalten zu wollen. Wird die Liebe unseres Freundes als ewig angesehen, wie töricht erscheint dann der Gedanke, es mache Sinn, sich die Liebe durch Manipulationen zu erschleichen. Dieser Mangel an liebevollem Verhalten entsteht im Zweifel, der stets verneint. Vertrauen in die Transformationsfähigkeit des Geistes, der bisher stets verneinte, entsteht, lassen wir die Liebe vorangehen, die alle verbindet – die neue Seele. Diesen Willen zu teilen, bewirkt die Öffnung der faustischen Faust.

    Alle Dinge so sein zu lassen, wie sie nun einmal jetzt sind, könnten wir mit der Annahme der Prozessentwicklung unseres geteilten Selbstes umschreiben. Wie wollen wir etwas bewusst gestalten lernen, von dem wir gar nicht annehmen, dass es existiert?

    Dies zu überdecken dient die bewusst gewählte Unwissenheit, die selektive Wahrnehmung der Folgen unserer Entscheidungen zugunsten des Egos – dem Lügengeist. Diese Entscheidung für die Illusion und gegen die freie Entscheidungsmöglichkeit im Gegenüber, lässt die Mauern entstehen, die uns dann lieblos werden lassen. Ein Hilferuf nach einem Fehler, keine Sünde und nur ein zeitlich angesiedeltes Problem. Kein Problem ist jedoch gegen uns, dann wären es ja Kontrableme.




    (1) Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi, Seiten 259 / 260, Konrad Dietzfelbinger (Hrsg.), Nikol Verlagsgesellschaft, erschienen im Königsdorfer Verlag 2004, ISBN 13:978-3-937872-81-0



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  5. #5

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Aus dem Kommentar des Herausgebers zu dem oben zitierten Original:
    >>“ Der uns erhaltene Text beginnt mit zwei Fragen der Jünger an den Erlöser über das Schicksal der Materie, der vergänglichen Welt also, und über die Ursache der Vergänglichkeit, die „Sünde“ der Welt. Die Antworten Jesu enthalten in knappster Form alle notwendigen Erkenntnisse über das Wesen der vergänglichen und unvergänglichen Welt. Er spricht vom Gericht über die vergängliche Welt, über die Möglichkeit des Menschen, der ja der vergänglichen und unvergänglichen Welt angehört, durch die Entfaltung seines unvergänglichen Wesens statt des Gerichts, das über ihn als vergängliches Wesen verhängt ist, in die Erlösung einzugehen und damit auch die ganze Welt der Erlösung ((durch liebevolle Anschauung ohne zweifelndes Urteil)) zuzuführen.
    Denn die Vergänglichkeit der Welt und des Menschen, ihre Leiden, der Wechsel von Geburt und Tod, die Verwirrung und das Chaos in der Welt sowie ihre Tendenz gegen die unvergängliche Welt, entstehen durch die „Sünde“ des Menschen: durch seine stolze Entscheidung gegen das ursprüngliche Gesetz des Alls und seine Abweichung davon. Über diese Fehlentwicklung aus Mangel an Kraft und Folgerichtigkeit ergeht immer wieder das Gericht (, denn es wurde verurteilt, nicht vergeben). Es besteht darin, dass die Fehlentwicklung (dem Willen des Selbstes noch unbewussten Egos folgend) aus Mangel an Kraft und Folgerichtigkeit sich selbst zerstört.
    Aber der Mensch hat die Möglichkeit der Erkenntnis. Er hat „die verschiedenen Gestalten der Natur vor Augen“. Er erfährt sowohl Vergänglichkeit als auch Unvergänglichkeit und hat die Möglichkeit der Wahl zwischen beiden. Entscheidet er sich mutig für das Unvergängliche, so wird das wahre, unvergängliche Wesen in ihm wieder auferstehen, den Fehler der Sünde, der Absonderung von Gott, aufheben und so zunächst das eigene Leben, dann allmählich auch das Leben der Welt – indem er die Kräfte der Unvergänglichkeit dafür bereiten Menschen vermittelt – wieder zum Ursprung, zur eigenen Wurzel, zurückführen.“

    Die Wurzel ist Liebe und daher sind wir es auch.


    (1) Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi, Seiten 246 / 247, Konrad Dietzfelbinger (Hrsg.), Nikol Verlagsgesellschaft, erschienen im Königsdorfer Verlag 2004, ISBN 13:978-3-937872-81-0



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  6. #6
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    erstellt von WSIB:


    Warum wird es gesagt? In Lukas 11: 52 steht geschrieben:

    "Weh euch Schriftgelehrten. Denn ihr habt den Schlüssel zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt auch denen gewehrt, die hinein wollten."

    Die apokryphen Schriftrollen wurden 1945 erst gefunden. Den Hinweis von Lukas darauf, dass der eigentliche Schlüssel von denen verborgen wird, die ihn ver-geben sollten, wurde selbst in den kanonischen Schriften nicht zensiert. Dabei kannten die damals Wallensteins Fluch der bösen Tat noch nicht, trotzdem ließen sie diese Aussage, die keinesfalls schmeichelhaft für sie als Gesetzesgelehrte ist, als mahnenden Hinweis in der Bibel stehen.

    So wage ich die These, dass dieser Schlüssel etwas mit dem Gefäß der neuen Seele der Menschheit zu tun hat, wobei die Repräsentantin der neuen Seele Maria Magdalena ist. Die Kräfte, die im Kreise wirksam werden, richten neu sich aus:

    Wenn er mir einst auch nur verworren diente,
    so wird sie ihn bald in die Klarheit führen.

    Es ist gar hübsch von unsrem großen Herrn,
    So menschlich über Ungekanntes nun zu sprechen.
    Gewagte These.

    ich glaube es so interpretieren zu müssen: Die SCHRIFTgelehrten glaubten sich im Besitz der alleinigen Interpretationsgewalt der zuhandenen Schriften. Die Pharisäer maßen alle an ihrem Wort, also nicht dem Wortt der Thora, sondern dem Wort ihrer Interpretation. Das Seelengefäß der jüdischen Überlieferung reichte dem Wachstum der Seele nicht aus. Deshalb gibt es das Neue Testament mit dem Wort Jesu, der gekommen war, um der alten Lehre den Krieg zu erklären und sie im Gang Gottes zu erfüllen, also aufzuheben, um Hegel zu bemühen.
    Faust hat hier eher wenig zu suchen, denn er ist ein Mensch. Jesus war kein Diener seines Vaters. Nein, er war NICHT NUR Diener seines Vaters.

    Unklar ist mir die Funktion Maria Magdalenas in diesem Konzept.

    P.S. Jetzt ist mir ein Fehler unterlaufen. Versehentlich habe ich den dritten Beitrag des Ordners gelöscht. ich wollte zitieren und bin da wohl auf den falschen Knopf gekommen. Entschuldigung. Einen Teil des Beitrags habe ich ja hier kopiert, weil er zu meiner Antwort nötig war.

  7. #7

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Witzig, hat Dein Unterbewusstsein genau gewusst, welchen Artikel ich nicht gespeichert hatte…


    Sei´s drum, in den Symbolen des kollektiven Unbewussten hat es ja anschaulich erklärt, wie Dein Meph selektive Wahrnehmung zu deuten versucht und welche Quellen er besitzt. Irgendetwas wollte irgendetwas nicht sehen, was ja haargenau den Begriff „bewusst gewählte Unwissenheit“ beschreibt.


    Witziger ist Deine Frage nach der Faust-Gestalt, er steht doch für die bewusst gewählte Unwissenheit über die Folgen seines Paktes, also seiner Seelenverträge. Des Pudels Kern, der schwarze Hund, ist eigentlich eine Analogie über Agrippa, genauer HEINRICH Cornelius Agrippa von Nettesheim (1486 – 1535), auf den des Pudels Kern, also die Zusammenfassung der okkulten Philosophie, in Europa zurückreichte. Dem schwarzen Hund, den das Volk für den Teufel hielt, nahm Agrippa kurz vor seinem Tod das Halsband ab und sprach: „Geh nun, du verdammte Bestie, die du an allem meinem Unglück schuld bist!“ Woraufhin sich der beschuldigte Hund in den Fluss stürzte.


    Eigentlich ein Seitenstück zur Sage von Cyprian, betrachten die Faustsagen zuhauf die Erfahrungen von Schülern der okkulten Philosophie nach „Heinrich“. So wird Faust zum Synonym für die „gelehrte Magie“, die jedoch bei der Beschwörungsmagie hängenbleibt und ihr Heil in der Abwendung von der Einheit, im persönlichen Vorteil suchten. Bei Cyprian werden, ebenso wie im Faust, und auch bei Maria-Magdalena, SPÄTER verschiedene historische Persönlichkeiten verwoben. Wie Faust versuchte Cyprian von Antiochien, zu Lebzeiten als ein großer Magier bekannt, durch eine „Schar Geister“ eine christliche Jungfrau, Justina, zu verführen. Als jedoch selbst der Teufel scheiterte, seinen Ego-Wunsch umzusetzen, „schwor“ er: ab. So wurde aus einem Magier, der zuvor Christen mit magischen Mitteln verfolgte, am Ende selbst ein Christ.


    Faust in Goethes Version steht für die alten Bewusstseinskräfte, die aktiv in die Schöpfung einzugreifen suchen und über das Prinzip der „Druckwirkung“ arbeiten. Schuld wird noch im Sterben dem nicht integrierten Schattenaspekt zugeschoben und „ausgelagert“. In der Anbindung an das aktive Handelnde, dem männlichen Prinzip des TUNS, ohne das Wissen um das allseitig verbundene Sein, handeln wir, ohne zu wissen, was wir dabei wirklich tun. Einfach, weil wir nicht wissen, wer wir SIND. Druckwirkungen bedürfen der Schuld und arbeiten mit Strafe zur Veränderung von Verhaltensweisen. Sich dabei als Theologe für die Nutzung der Beschwörungsmagie zu entscheiden, ist als bewusste Aufgabe der Verbundenheit zu betrachten, wenn die freie Entscheidung im Gegenüber nicht respektiert wird. Faust, im Bewusstseinseinfluss der neuen Seele, hätte früher gespürt, dass die vom Teufel erwirkte Liebe niemals wirklich sein kann und daher nicht erstrebenswert, sondern der eigentliche Pferdefuß am Willen. Der Wille, etwas zu wollen, dass nicht der Seelenentwicklung im Gegenüber dienlich ist, ist das faustische Dilemma: In der Walpurgisnacht begegnet er dem Grundkonflikt dahinter in der scheinbaren Gestalt von Margarete. Doch Meph klärt ihn auf, letztlich Lilith zu sehen.


    Maria-Magdalena als Repräsentantin der Neuen Seele könnte als Sogwirkung aufgefasst werden, als „Zug der Liebe“. Wir müssen nicht bewegt werden, wir fühlen uns mit Leichtigkeit zur Liebe hingezogen und daher beinhaltet der Begriff „Sogwirkung“ auch die magnetische Wirkung des heiligen Verlangens, die Liebe als offenes Seelengefäß einzuladen und „nichts tun zu müssen“, außer zu sein, was wir alle schon immer sind: bedingungslos Liebe zu Allem in Allem.


    Die Formlosigkeit der allumfassenden Liebe ist die wahre Weltseele. Das faustische Ego-Treiben verzerrt die Formlosigkeit in eine bestimmte, gewünschte Form. Doch das faustisch erkämpfte Glück wird zum Strick am eigenen Hals, erkennen wir die Folgen unserer selektiven Entscheidungen. Der schwarze Hund könnte als Dissoziation der unerkannten Seele interpretiert werden, die nicht gesehen wurde. So wendet sich die unerkannte Seele dann als „schwarzer Hund“ gegen uns und wir könnten vom „uns feindlich gesonnenen Unbewussten“ sprechen. Es ist ein frustig darüber gewordenes inneres Kind, das nicht gesehen und erkannt wurde und daher im gegenteiligen Verhalten die Schlacke vom Gold zu trennen sucht.

    Der schwarze Hund wird erst ein Freund, wenn er die Liebe zu seinem Herrn, der Ewigkeit des Seins, erkennt. Des Pudels Kern ist der Hauch von Ewigkeit, den wir verschleiern, wenn wir die Wirkungen der Faust-Gestalten im Mephistopheles ansiedeln. Es sind seine eigenen Schattenaspekte, die er auf den armen Hund projiziert, statt sie zu integrieren.


    […]

    >>Und die Begierde sprach:


    „Ich habe dich nicht herabkommen sehen. Jetzt aber sehe ich dich hinaufsteigen. Warum lügst du also? Du gehörst doch zu mir!“


    Die Seele antwortete und sprach:


    „Ich habe dich wohl gesehen, aber du hast mich nicht gesehen und hast mich auch nicht erkannt. [Du hast mir] als Gewand gedient – aber du hast mich nicht erkannt.“


    Als sie das gesagt hatte, jubelte sie vor Freude und ging hinweg. << (1)



    Da die Schilderung der Überwindung der ersten „Gewalt“ im Original zerstört ist, und sich die Seele dann der dritten Gewalt zuwendet, nimmt der Herausgeber aus dem Folgenden an, die erste Gewalt sei als Element Erde zu betrachten, eine Analogie zum Studium des Faust, der ebenfalls mit dem „Erdgeist“ beginnt.
    Die Anbindung an die Schwere der Vergänglichkeit wird aufgehoben, beginnen wir nicht, den Augenblick festhalten zu wollen, was den natürlichen Verlauf der Dinge (im Festschreiben) erstickt. Sich von den Investitionen in die Welt, der vom vergänglichen Verlust geprägten Dinge freizusprechen, und nicht im Sicherheitsdenken zu erstarren, gelingt in der Erinnerung an die Quelle allen Seins.


    Faust erinnert den Erdgeist eher vergeblich daran, auch wie er zu sein. Hier ist es jetzt die Materie, die die Seele erinnert, doch Materie zu sein und „ihr gleich“. Doch die Seele, die sich an die Leichtigkeit des Geistes erinnert, erkennt den „irdischen“ Körper nur mehr als Gewand. Sie ist kein Körper und damit gewinnt sie Freiheit in der Hinwendung zum Geist, nicht in der Unterwerfung unter die Herrschaft der Vergänglichkeit.


    Wie Meph eine Projektion des faustischen Gewissens abbildet, so ist die „Sünderin“ Maria-Magdalena eine Projektion von Schuld (des alten Bewusstseins) in den Kreis allumfassender Liebe. Wer jedoch die Liebe mit magischen Mitteln in Formen zu gießen sucht, gesteht damit sein eigentliches Problem: den Mangel an gefühlter Liebe, den Mangel an Sicherheit und Vertrauen, den Mangel an Gelöstheit von den Dingen, den Mangel an Leichtigkeit in der Schwere und Dichte der Materie.


    Diese Entmachtung der Liebe im Konstruieren von Ego-Albträumen ist es, die im Kreis der Neuen Seele eine Berichtigung erfährt, indem wir die endlos lieblosen Ego-Träume von besonderer Liebe der Wirklichkeit bedingungsloser Liebe überbringen. Indem der Liebe keine bestimmte Form gegeben wird, dehnt sie sich grenzenlos aus und kehrt dorthin zurück, wo sie ganz kurz von Schwere überdeckt wurde.


    Im Wechsel von Schwere und Leichtigkeit erkennen wir das Wirken des Elementes Erde. Überwiegt die Schwere, sinken wir erschöpft zu Boden. Überwiegt die Leichtigkeit, verlieren wir die Bodenhaftung. Ein indianisches Sprichwort verbindet es: Wenn du wie ein Adler fliegen willst, müssen deine Wurzeln tief in die Erde reichen. Frag nicht, wie Faust, was die Erde für dich tun kann. Frag die Erde, was du für sie tun kannst. Mach nicht den Erdgeist zu deinem dienstbaren Geist und suche als Ego darüber zu herrschen, sondern öffne dich für seine Entwicklung, die Hand in Hand mit der Unseren geht. Welche Absicht stand erkennbar in Faustens Herz geschrieben?


    Er ging nicht gerade liebevoll mit der Liebe um und zahlte obendrein einen Preis, der ihm erst später wirklich klar wurde. Die Liebe ihrer göttlichen Quelle zu berauben und Seelen bewusst zu binden, kann jedoch immer nur als Illusion betrachtet werden, die früher oder später zerplatzt.


    Die Häufigkeit der geplatzten Ego Träume ist es, die dem alten Bewusstsein schließlich die Gefolgschaft entzieht und den alten Faust zur Liebe zurückführt. Für die heutige Zeit ist wichtig zu wissen, dass wir das alte Bewusstsein nicht „bekämpfen“ können, sondern es zum Guten wenden müssen. Mit jeder Enttäuschung wird der Glaube an das alte Ego-Lügengeistfeld geringer und so führt jede Ent-Täuschung zur fortschreitenden Aufhebung der Täuschung über das wahre Wesen unseres Seins.


    Würden wir im schwarzen Hund des Pudels Kern, unser göttliches und unschuldiges Innere Kind erkennen, hätten wir den faustischen Schattenaspekt integriert. Der kollektive faustische Schattenaspekt eigennützigen Verhaltens ist die Schuld, die wir empfinden, wenn wir unseren Irrtum zur Sünde erklären. Aber das war die Kirche, nicht Gott. Es gibt keine Schuld, alles eine gewählte Schicksalsbelehrung, die einmal einen Nutzen zeitigen wird. Wenn der Irrtum als Irrtum erkannt wurde, bekommt der Fehler seinen Sinn und wird, was er einmal werden wollte: die Wahrheit.


    Indem wir bisher die faustische Abwendungsstrategie anwandten, sind uns all die schwarzen Hunde im Fluss ertrunken, bevor wir die Heiligkeit seines Herrchens erkennen konnten. Wer Angst vorm bösen Wolf hat, fürchtet sein Spiegelbild. Faust hat Margarete zuerst angegriffen und sie so zu dem gemacht, was er später zu befreien suchen musste. Die Druckwirkung des Faust entmündigt die Seele der Margarete, kalt und leblos erscheint sie ihm in der Walpurgisnacht und doch war er es, der dies so wünschte.


    Geworden ist der Faust, was Meph im Schilde führte, weil er seine innere Heiligkeit nicht erkannte. Daher sagte Christus Jeschuah: Wer nicht wieder wird wie ein Kind, kann nicht ins Himmelreich eingehen. Wir könnten auch das zornige innere Kind als Symbol für Meth ansehen, das uns im Gegenteil vor Augen führt, was wir nicht wahrhaben wollen und im „schwarzen Hund“ vermuten: Wir sind die Ursache all dessen, auf das wir im Außen schauen. So heilig sind wir, wenn wir unser inneres Kind nicht brutal auf das Schlachtfeld beordern, das wir so Leben nannten.


    Ständig aufeinanderprallende Ego-Albträume zu betrachten, lässt es immer wahrscheinlicher für das Volk werden, dass der Teufel zu Werke ist. Doch diesen haben wir hinter dem Ofen hervorgelockt. Des Pudels Kern ist der Wunsch, eine UR-Sache mittels der Wirkkräfte zu gewinnen und dabei die Anbindung zur Quelle der Wirkungen zu usurpieren. Dann einen schwarzen Hund, die Schuld im Außen zu gebrauchen, ist wohl kaum mit Eigenverantwortung zu umschreiben. Faust war ein Mangelkonstrukt, weil ihm Liebe fehlte. Aus der Lieblosigkeit Liebe zu gewinnen, ist relativ unmöglich. Aus der Fülle heraus die Liebe zu sein, zieht Liebe magisch an. Gleiches zieht Gleiches daher an, es ist nur die Frage, ob wir Manipulation als Grundlage eines möglichen Erfolges betrachten, oder ob wir dadurch die Faust erheben, vor der wir uns später fürchten?


    Warum keine Gelassenheit im Umgang mit der Materie? Im Grunde besteht kein Mangel an Materie und Zeit, sie durch Ideen zu Freude zu machen. Wir verwenden alle Energien darauf, sie zum Zankapfel zu machen, indem wir uns als Materie definieren. In Kenia definiert sich die Möglichkeit zur Teilhabe am Berufs- und Geschlechtsleben nach den Schuhen, die der Mensch trägt.


    Dort könnte Faust seiner Margarete wohl begegnen, aber hat er nicht die Knete für das standesgemäße Schuhwerk, kann keine geteilte Freude aufkommen. Den Menschen an die Materie zu binden, ist eine Fehlinvestition. Wir verlieren die unbeschwerte Leichtigkeit, die aufkommen könnte, blicken wir mal in die Augen der Menschen und nicht auf ihre Schuhe. Die materiellen Sorgen werden uns einmal nichtig erscheinen. Faust, sich aus materiellen Nöten der Magie zuwendend, bindet sich an unedle Absichten und vergisst, warum es okkulte Philosophie genannt wurde:


    Die eigentlichen Aussagen sind zwischen den Zeilen zu finden. Auch Goethe sagt ja nichts wirklich. Jeder findet zu seiner Zeit, was für ihn offenbart wird. Offenbar studierte Goethes also, wie Newton auch, die so genannten Geheimwissenschaften - Goethes nach „Heinrichs“ Standardwerk, einer Zusammenfassung aller „gelehrten Magie“. Hätte jeder offen über diese Gesellschaften gesprochen, wären sie nicht mehr geheim gewesen. Beim Eintritt in eine solche wurde diese Verschwiegenheit zumeist beschworen. Zum Schutz vor Profanisierung einerseits, andererseits nutzt Wissen dem, der es besitzt, nur, wenn möglichst viele andere Menschen dieses Wissen nicht besitzen.

    Doch das Herabziehen von wirkenden Kräften zu persönlichen Zielen ist die Gefahr, die mit der Abwendung von ihrer Ursache einhergeht. Denn ohne die Übereinstimmung mit dem Willen unseres Freundes besitzen wir nichts, was hinter uns steht. Dann wird über Preise von „Dienstleistungen“ verhandelt. Wie konnte sich also Faust loskaufen? Wie konnte Maria die Elemente und Gestalten der Vergänglichkeit überwinden?


    Auf Aerolith´s Frage daher folgende Antwort:


    Faust und Maria gleich ist jeweils die Liebe, die frühere Fehlentscheidungen berichtigt, doch dabei keine Sünden zu bestrafen sucht. Ihre Liebe in der Ewigkeit verortet zu haben, erzeugt eine Sogwirkung der individuellen Entwicklungen in der Zeit. Einen Mangel an Liebe wahrzunehmen, ist Ausdruck einer begrenzten Perspektive. Beide erweitern jedoch ihren Horizont der Betrachtung und entbinden ihre Seele aus dem Keller von Raum und Zeit.


    (1) „Apokryphe Evangelien“, Konrad Dietzfelbinger, Königsdorfer Verlag, Seite261

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  8. #8

    Eine Frage des Gemütes

    Das Gemüt entsteht, wenn sich der Geist von seinen Illusionen abwendet und die Bereitschaft zur Offenheit aufbringt, bisherige Standpunkte noch einmal, im Sinne einer fortlaufenden Prozessentwicklung, zu durchdenken und nötigenfalls als Irrtum einzuordnen und somit eine Berichtigung erfolgt. Eine Berichtigung, die oftmals eine Enttäuschung beinhaltet, wobei die Aufhebung von Illusionen bei näherer Betrachtung kein wirkliches Opfer darstellen kann. Versehen wir diese Entbindung von den Fesseln der Vergänglichkeit nicht mit einem negativen Etikett, ist es einfach ein Weg, dessen Zielpunkt schon erreicht wurde.

    Im Überwinden unserer irdischen Mangelkonstrukte verändert sich auch die Struktur und Form der Bedürfnisse. Ist das eigentliche Bedürfnis nach Verwurzelung im Geist der Ewigkeit erkannt, können wir unser Wesen, unsere Natur erahnen und somit entfalten. Um das Gemüt besser verdeutlichen zu können, vorab eine wesentliche Passage, die erklärt, worauf die Eingangsthese hinzielt:

    >>"Auch bedarf es einer Klärung der Bezeichnungen Jesus und Christus. Denn Jesus ist zwar eine einzigartige Individualität. Man hat sich aber angewöhnt, auch "Christus" ausschließlich mit dieser Individualität zu verbinden, als ob "Christus" nur in dieser Individualität in ER-Scheinung getreten wäre. Doch Christus ist eine umfassendeallgemeine geistige Kraft, ein hohes Prinzip. Diese allgemeine Kraft kann sich auch mit anderen Individualitäten verbinden und in ihnen in Erscheinung treten, so dass sie zu einem "Christus", zu einem "Gesalbten" werden, der selbst die Salbung weiterreichen kann. ((Hier erinnere ich daran, dass es nach Bibel Maria Magdalena war, die Jesus Christus salbte, wsib))

    Dies kann immer wieder geschehen, zu allen Zeiten der Geschichte und in allen Völkern, und ist nicht auf eine Individualität beschränkt - obwohl, eben weil die Träger der Christuskraft individuell sind, jeder Träger seinen besonderen Auftrag und seine besondere Färbung hat.

    Schließlich hat die Verdinglichung solcher Begriffe wie "Fleisch" und "Blut" Christi, oder "Nahrung" Christi, zu falschen Auffassungen über die Auferstehung - und über die Wirksamkeit Jesu - geführt. Als ob das vergängliche Fleisch auferstehen könnte! Aber es ersteht nur das wahre Wesen des Menschen auf, und zwar in einer neuen Umhüllung, der Umhüllung einer geistigen Substanz. Gedanken, Gefühle und Leben, die aus Erkenntnis und Wahrheit geboren sind. Und die Nahrung Christi, der "Weizen" ist eben die Kraft der Wahrheit, die KRaft des Geistes, die von Jesus, dem Christus, oder einem anderen Menschen, in dem Christus wieder lebt, vermittelt wird.

    Jesus ist PRototyp eines Menschen, der ein bewusstes Doppelwesen besitzt. Mit einem höheren Bewusstsein und Sein ist er in Christus und im Vater, mit einem niedrigen Bewusstsein und Sein ist er in der vergänglichen Welt. Auf diese Weise kann er den PRozess der Erlösung vorleben und ermöglichen. In der KRaft und im Bewusstsein des Christus löst er alle Bindungen an die irdische Welt, alles beschränkte Bewusstsein und vergängliche Sein in sich auf. Und indem er anderen Menschen, die Empfänglichkeit dafür haben, seine höheren Kräfte mitteilt, ermöglicht er ihnen, ihrerseits den Prozess der Erlösung nachzuvollziehen. Er zeugt durch die Kraft des Wortes im dafür bereiten Menschen den Embryo des vollkommenen wahren Menschen. Und der vom Wort schwanger gewordene Mensch - eine Maria - "gebiert" dann den vollkommenen Menschen."<< (1)

    Als Antwort auf die Frage unseres Systemadmins: Faust sagt etwas über Burgdorf, das in der Inschrift der Kirche von Rennes le Chateau vorkommt: "Dieser Ort ist schrecklich." Hier kommt der Hüter der Geheimnisse hinzu, der nach jüdischer Legende der Erbauer des Tempels in Jerusalem gewesen sein soll.

    Und ich muss mich korrigieren: Die älteste Faust-Erwähnung geht meines heutigen Wissens nach, im Grunde auf das Jahr 1616 zurück. Damals veröffentlichte ein "Christian Rosenkreuz" seine dritte Schrift, die "Chymische Hochzeit Christian Rosenkreuz, anno 1459". Eine vielschichtige hermetische Allegorie, von der in der Folge zahlreiche Werke beeinflusst worden sind. Goethes Faust weist einige Parallelen auf. Et in arcadia est, er war auch in Arkadien, zum Beispiel.

    Hier wäre jetzt die Verbindung zu den möglichen Bedeutungen der Gralssagen zu knüpfen, die im Wandergesellen, Wagner, eine Andeutung enthält. Aber er durfte ja nichts mehr sagen, nachdem ihm etwas gesagt wurde...

    Also frage ich mal den Historiker im Forum:

    a: Was könntest Du über die Hintergründe des Abkommens - zwischen der Kirche und den Merowingern - im Jahre 496 als "gesichert" ansehen?
    b: Welche Bedeutungen wären für das Symbol des Heiligen Grals denkbar?
    c: Warum könnte dieses die Eingangsthese stützen?
    d: Warum spricht Goethe im Faust ein Buch von Nostradamus an? Bedeutet es nicht "Unsere Dame"?

    (1) Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi, Hrsg. Konrad Dietzfelbinger, Königsdorfer Verlag 2004, Seite 76

  9. #9

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Das erste Element, dass es zu meistern gilt, ist die Schwere und Dichte der Vergänglichkeit. Die Bindung an die Sinnlosigkeit einer Existenz, die vom Tode bezwungen wird und ohne künstliche Lebensverlängerung dem Verfall anheimgegeben ist.

    Das zweite Element ist das Wasser, das Gefühl, das in mir entsteht, denke ich über die Vivisektionen der Chinesen nach. Doch Zorn ist das Wasser auf dem Mühlrad des Schicksals. Den Zorn darüber zu überwinden, ist nur möglich, lösen wir uns aus den Fängen der Vergänglichkeit und beginnen, für die Ewigkeit mit Liebe darauf zu antworten. Die Angst des Menschen vor dem Tod ist das Problem, es wird nicht besser, wenn der ängstliche Hilferuf "lebenshungriger Organräuber" mit Zorn beantwortet wird.

    Den Begriff Begierde, wie er in der Sprache der apokryphen Evangelien verwendet wird, könnte auch mit der Gier nach positiven Emotionen verbunden werden, die dazu führt, sich in den Untiefen der Gefühlswelten zu verirren, im Glauben, wir seien das Gefühl, das wir gerade fühlen. Der Zorn, den ich beim Nachdenken über das Verhalten der Chinesen empfinde, wühlt das Meer der Gefühle noch weiter auf, statt es zu besänftigen. Die Angst vor dem Tod als Grundgefühl der Geistesstörung wäre als ursachlos zu erkennen , was der Verwurzelung im Unvergänglichen bedarf. Wobei der Vorwurf, dieses Streben sei ebenso ein Kompensationsverhalten, natürlich zunächst von seiner Wirkung entbunden werden muss.

    >>"Die zweite Gewalt, die Begierde, das Element "Wasser", das wogt wie Leidenschaft und Sehnsüchte, nähert sich der Seele wiederum nach ihrer Art. Du täuschst dich und belügst dich selbst. Du gleichst mir. Denn auch du bist doch Begehren, Sehnsucht, und alles was du tust, stammt aus dieser Sehnsucht. Du denkst, du seiest von oben herabgekommen, deine Sehnsucht richte sich auf etwas Unvergängliches. Aber das ist Illusion. Deine Sehnsucht nach Unvergänglichem ist nur Kompensation unerfüllter Wünsche.

    Die zweite Gewalt ist sehr raffiniert und vermag die Seele leicht in Zweifel zu stürzen. Denn es ist sehr häufig so, dass in der Tat die Sehnsucht nach Vollkommenheit der Enttäuschung unerfüllter Wünsche entspringt. Da bedarf es eines klaren Unterscheidungsvermögens der Seele, um zu erkennen, dass es noch eine andere Sehnsucht nach Vollkommenheit gibt, die aus dem wahren Wesen des Menschen stammt.

    Wenn aber die Seele in ihrem Bewusstsein sicher ist, zum Unvergänglichen zu gehören, und sich dafür entscheidet, so wird sie erkennen, dass Leidenschaften und Wünsche nach Vergänglichem nicht ihr wahres Wesen sind, sondern, solange sie im vergänglichen Körper ist, ihr nur als Hülle dienen. Und sie wird verstehen, dass alle Behauptungen, ihre Sehnsucht nach der Ewigkeit sei bloße Kompensation, dem Unverständnis des alten Bewusstseins entspringen, das tatsächlich von der Existenz eines höheren Lebens nichts wissen und das wahre Wesen des Menschen nicht erkennen kann. Sie weist diese Behauptungen zurück. Mit dieser Erkenntnis und Entscheidung für ihr wahres Wesen ist die Seele frei und geht voller Freude über die neugewonnene Freiheit weiter."<< (1)

    Ich bin nicht mein Gefühl, denn ich fühle die wechselnden Gefühle zwar, doch entstehen sie aus den gewählten Gedanken. Lasse ich es zu, dass die chinesischen Vivisektionen meinen Geist in die Schwere hinabziehen, scheitere ich am Element Erde und verzichte auf meinen Geistesfrieden. Auf den Geistesfrieden zu verzichten, der zur angemessenen Lösung einer Situation führen könnte, und sich aus dieser Bedrängung der Dichte und Materie heraus in den Untiefen des Zorns zu verlieren, wäre ein zweiter möglicher Angriffspunkt zur Stützung der These von einen "Kompensationsversuch".

    Negativen Emotionen ausweichen zu wollen, ist eine Abwehrhaltung, die danach strebt, nur angenehme Gefühle zu erfahren. Doch die Herrschaft über die Gefühle ist in der Unvergänglichkeit anzusiedeln, die uns die Seelenruhe bringt, die für angemessene Verhaltensreaktionen nötig ist. In einer emotional aufgewühlten Verfassung stehen wir oftmals weit neben uns und lassen uns im Zorn Dinge tun, die wir oft besser überdacht hätten, bevor wir sie tun.

    So rät die Bibel, als Geist über dem Element Wasser zu bleiben und nicht darin einzutauchen. Wasser wird in den apokryphen Evangelien als "Kraft" empfunden. Eher würde ich die Verbindung zur Liebe in den Vordergrund stellen, die natürlich auch als "Kraft" aufgefasst weren kann. Denn mehr als Liebe war niemals wirklich. Wird dieser Gedanke als wahr betrachtet, wird die Liebe zur Kraft, die den Seelen der Chinesen die Botschaft überbringt, dass es nicht liebevoll, also satanisch ist, was sie tun. Wobei ihr Ego dabei nicht angegriffen werden sollte.

    Würde die Weltgemeinschaft sie tatsächlich "dissen", würden sie noch schlimmer fortfahren. Mit der Begründung, wir seien daran schuld. Doch die Ursache, warum dem Leben nur ein materieller Wert entgegensteht, findet sich im Geist: Die Anbetung des Götzen Mammon. Damit haben die Moslems schon einen Kernpunkt getroffen - wir sind gläubige Satanisten, wenn wir dem Ego in den Keller folgen.

    Es ist eine bisherige Niederlage der Dichte über die Freiheit des Geistes. Doch was lange währt, wird endlich sich befreien.

    Einen Spruch aus dem Hamlet könnten wir dabei abändern. Statt:

    Du weißt, ´s ist aller Los: was lebt, muss sterben
    Und Ew´ges nach der Zeitlichkeit erwerben. (Hamlet)

    Besser wäre es, zu verstehen:

    Du weißt, `s ist aller Los: was lebt, wird niemals sterben
    Und Ew`ges in der Zeitlichkeit erwerben.

    Dann würden die chiensischen Untaten an der Seele anfänglich unmöglich. Der Verstoß gegen die ewigen geistigen Gesetze würde deutlich.


    (1) Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi, HRSG. Konrad Dietzfelbinger, Königsdorfer Verlag 2004, Seiten 251 und 252

  10. #10
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Du arbeitest das zu schnell ab. Mir ist es lieber, die Vielzahl der diskutablen Gedanken hier zu verdichten. Ich greife mir gleich den ersten Deines letzten Eintrags heraus:
    erstellt von WSIB:
    Das erste Element, dass es zu meistern gilt, ist die Schwere und Dichte der Vergänglichkeit. Die Bindung an die Sinnlosigkeit einer Existenz, die vom Tode bezwungen wird und ohne künstliche Lebensverlängerung dem Verfall anheimgegeben ist.
    Schwere und Dichte der Vergänglichkeit!
    Das interpretiere ich als Gegensätzlichkeit, nicht aber als Element. Elementares ist Basis. Vergänglichkeit ist keine Basis, sondern ein Teil des Lebens, ein dynamisches Prinzip, ein negatives dynamisches Prinzip, dem auf der anderen Seite das positive dynamische Prinzip der Entstehung, des Willens zur Gestaltung, entgegensteht. Ein Elemnt, berichtige mich bitte, wenn Du das anders siehst, ist kein Prinzip, sondern das Material zu einem Prinzip, dem also untergeordnet. Das Denken, daß Elementares ein Prinzip sei, ist überwunden. Die Hylozoisten dachten so. Schon Platon konnte das Prinzipielle nicht mehr als materiell denken.
    Das ist das eine. das andere ist der Begriff "Sinnlosigkeit", den Du an den Tod hängst. Tod ist nichts Sinnloses. Ohne Tod kein Leben. Das Leben verlöre seine Bedeutung, wenn es ewig währte.

    Bitte um Klärung, wie ich Dein Geschriebenes verstehen soll!

  11. #11

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> Über das Wesen der Elemente wäre so vieles zu sagen, was wesentlich zum Verständnis wäre, dass ich auf ein weiteres Buch zurückgreifen möchte, die parallelen Wege der Geistesschulung zu verdeutlichen. Im Mittelalter war es recht gefährlich, offen über Dinge zu sprechen, die in den Bereich der „Geheimlehren“ fielen, auf der anderen Seite diente die Geheimhaltung früher dem Schutz vor Profanisierung. Platon, zu Aerolith´s Frage, müsste dann jedoch das "Akasha-Prinzip" übergangen haben. Die Verwurzelung in der Ewigkeit der "gefestigten Gedanken" ist der Schlüssel zur Überwindung der Vergänglichkeit.

    Wir sind im reinen Geist verwurzelt, da beißt die physische Form keinen Faden von ab, wenn wir das nicht zulassen. Platon ließ zu, die URsache (der Erscheinungen) im Licht zu sehen, daher ist eher anzunehmen, dass Platon falsch interpretiert oder nicht gänzlich verstanden wurde oder werden wollte. Oder dass er etwas nicht sagen wollte, konnte, durfte oder wagte - wie der Faust ja auch nur Andeutungen davon macht, was er eigentlich tut...


    Goethe, der sich offensichtlich ausgiebig mit den Überlieferungen beschäftigt hat, konnte nicht frei aus dem Nähkästchen plaudern, weil er sich verpflichtet hatte, über seine (offensichtlich erfolgte) „Einweihung“ (in den Strom des Gesamtplanes) nicht offen zu sprechen. Es gibt hier verschiedene Schulen und Richtungen, die jedoch alle den Weg zur Vollkommenheit vermitteln, den Rückweg zu Gott im Erkennen unserer wahren Identität.


    Früher war es unter Todesstrafen verboten, mit Menschen über die Wege der Einweihung zu sprechen, die nicht die bewusste Entscheidung für den Weg des Wissens getroffen haben. So wurde, wie im Evangelium nach Maria, in symbolischen Andeutungen ausgedrückt, was offen nicht zu sagen war, solange diese Entscheidung für Gott nicht aus freien Stücken getroffen wurde. Unter Schülern durfte diskutiert, debattiert und „gedacht“ werden, Außenstehenden durfte nichts gesagt werden, daher wurde oft in Analogien gesprochen.


    Dieses „Sprechen“ in Analogien war im Grunde der Versuch, die Möglichkeit der freien Entscheidung überhaupt zu ermöglichen, indem die Sehnsucht nach einem Bewusstseinszustand geweckt wurde, der mit durchgängiger Kohärenz umschrieben werden könnte. Lassen wir uns aus dieser „Mittelstellung“ des Geistes herausbewegen, stehen wir neben uns, weil die „Elementegrundeinstellungen durcheinandergeraten“.


    Da Aerolith den Elementen die Funktion des Prinzips absprach, wäre näher darauf einzugehen. Die „klassische Form der Geistesschulung“ hat, ungeachtet ihrer Traditionen, Riten und Überlieferungen, besitzt eine verbindende Didaktik. Die Grundstufen beschäftigen sich mit den Elementen der Materie und sowohl in den orientalischen, den indischen und tibetischen Schulen baut die Geistesschulung auf der Wiederherstellung, bzw. der Erreichung eines Gleichgewichtes auf. Dieses Gleichgewicht zu erhalten, wird auch als Resilienz bezeichnet, also der Fähigkeit, trotz der Stürme des Lebens in seiner „Mitte zu bleiben“ und nicht in Extrempositionen der Elementeeinstellung zu geraten.


    Die typischen Eigenschaften, die den Elementen in allen diesen Schulungssystemen zugeordnet werden, sind daher schon als Prinzip aufzufassen. Es gibt eine dreibändige Schulung von Franz Bardon, die sich systematisch mit dem Thema auseinandersetzt und wobei kein Verschwiegenheitsgelübde abgelegt wird, außer, die freie Entscheidung und den freien Willen zu respektieren, der die Grundlage für den Rückweg zu Gott bildet.


    Was ich nicht verstanden hatte, als mich die Ereignisse im Reich der Mitte noch aus meiner Mitte rissen, war, dass ich es bin, der etwas bewertet, was er jetzt noch nicht versteht. Die Schicksalsbelehrung anzunehmen, die hinter einem Ereignis steht, ist die Entscheidung für die Fähigkeit, in der bedrängenden Enge der Physis nicht zu verzagen und das „Joch“ mit Leichtigkeit zu tragen. Was für die Seele ist, wird vom Ego nicht als Leichtigkeit empfunden – für das Ego steht das vermeintliche „Opfer“ seiner Herrschaft über die Seele im Vordergrund. So entschied sich der Faust in materieller Bedrängnis für die Abwehr der Belehrung, um der Berichtigung (des Montagepunktes seiner Wahrnehmung) zu entgehen, die innere Veränderung gefordert hätte.


    Diese starre Haltung des Egos ist eine Eigenschaft des Elementes Erde. Franz Bardon dürfte ich zitieren, doch es bedürfte dieser oben genannten freien Entscheidung für den Rückweg zur Einheit.


    Daher bin ich gefangen im alten Denken, das die jeweiligen Traditionen bewahrt und vor Profanisierung zu schützen sucht und der Notwendigkeit, die Reise der Seele durch die Elemente der Vergänglichkeit mit den dafür notwendigen Informationen zu versehen. Ohne die persönliche Entscheidung des Lesers würde ich quasi gegen ein geistiges Gesetz verstoßen und müsste die karmische Verantwortung für die Verbreitung dieses Wissens übernehmen.


    So wird in jedem System von Geistesschulungen immer zunächst dieses innere Gleichgewicht der Kräfte wiederherzustellen angestrebt, was wir mit Auferstehung des Geistes, die Rückkehr in die elementare Grundeinstellung des Bewusstseins umschreiben könnten – Kohärenz, Samadhi oder SELIGKEIT der SEELE.


    Erst in dieser gefestigten Kohärenzposition der Wahrnehmungselemente können wir das Gespräch mit dem Herrn ohne Klagen über die Schwere der physischen Existenz führen. Im UN-Frieden können wir die Stimme für Gott nicht vernehmen. Diese Stimme für Gott ist das, was als der Heilige Geist bezeichnet wird. In den hermetischen Schriften, auf die sich auch Franz Bardon in seinem Buch „Der Weg zum wahren Adepten“ bezieht, wird vom Akasha Prinzip gesprochen, dem fünften Element – oder dem „Gottesteilchen“ in der moderneren Physik. Dem, was vor der Erstarrung im erdigen Prinzip noch nicht diese Dichte und Schwere besaß. Die Erstarrung im Ego ist daher auch die Schwere und Dichte des Prinzips des Elementes Erde.


    Wir sahen „sie“ nicht herunterkommen. Daher beginnt die Schöpfungsgeschichte auch mit den Worten „Fiat (es werde) Lux (Licht)“, was die Entstehung des Feuers aus dem Akasha verdeutlicht. Die Absicht, die hinter dem Wort stand, war Liebe. Was ist das Wort Gottes?


    Daher:


    1. Wir sind das Wort und der Herr spricht: Mein Sohn ist rein und heilig wie ich selbst.


    2. Das Wort, die Sohnschaft der Ewigkeit, ist uns gegeben, auf dass wir es sprechen.


    In den Religionsschulen nach dem Alten Testament wird vom Ebenbild gesprochen, im Kurs von der Sohnschaft, in den apokryphen Evangelien vom Kreis der neuen Seele und der Überwindung der „erstarrenden“ Elemente und in der Christus-Matrix vom Sinn des Ganzen:


    Der Rückkehr in die Einheit der ursprünglichen Absicht hinter den Erscheinungen auf der Leinwand des Lebens in all seinen Rollen, Stadien und Ebenen, die wir im Abstieg des Göttlichen in die Materie durchlaufen. Die Entscheidung, diesen Prozess aufsteigend erneut zu durchlaufen, trifft an diesem Punkt der Leser selbst, wenn er weiterliest.


    Ist es eine freie Entscheidung aus Liebe?
    Oder ist es eine Kompensationsleistung, wie im Faust?


    Ziel der Worte ist es, sich dem Heiligen Geist zu öffnen. Was jedoch in unserer „entzweiten“ Grundeinstellung kaum mehr möglich ist. Für das Ego erscheint dieser Weg zunächst paradox, es ist in der mangelorientierten Auffassung gefangen, sich zunächst auf der physischen Ebene durchsetzen zu müssen, indem Grenzen gezogen werden. Grenzen werden durch das Urteil gebildet, das wir über jemanden fällen. Denn mit dem Urteil kommt die Schuld in die Welt und die Ursache des aus dem Lot geratenen inneren Gleichgewichts wird im Außen vermutet.


    Doch, ob die physischen Ereignisse im Reich der Mitte mich dauerhaft in die destruktive Interferenz der kognitiven Dissonanz hinunterziehen können, ist eine Entscheidung, die im Geist stattfindet.


    Wirkt es dort, bezeuge ich das Gegenteil von Gottes Wort. In diesem Zustand der kognitiven Dissonanz, in die mich die Aufnahme der Information gestürzt hat, bin ich nicht fähig gewesen, die „Grundeinstellung“ meines Geist-Seelen-Körper-Systems schnell genug wieder auszuloten.


    Bevor die Geistessschulung das Gleichgewicht des Egos in der physischen Welt zugunsten der Seele neu austariert, ist diese Entscheidung im eigenen Geist abzuwägen. Dieser Vorgang, die Erstellung des sogenannten Seelenspiegels, stand am Anfang jeder okkulten Ausbildungstradition und wurde einst das magische Gleichgewicht genannt. Durch die im Mittelalter eingetretene Profanisierung und dem daraus entstandenen Volksglauben über Magie und Hexerei, sind die Schlüssel zu den Einweihungen zum „Geheimwissen“ geworden.


    Sowohl in der hebräischen, als auch in der christlichen Tradition sind jedoch bestimmte Rituale erhalten geblieben, die gemeinsamen Ursprungs sind und die als „Universalgesetze“ bezeichnet werden könnten. Leider, und das beklagt auch Goethe, konnten sich die wenigsten Schüler verkneifen, sich als Schüler der unteren Stufen der Einweihungen schon als Meister zu fühlen und doch den „Anblick“ nicht ertragen zu können, den das beschworene Wesen des Elementes Feuer SEINEM EGO bot. Die Absicht war nicht Liebe und daher nicht Gottes Wille. Schutzlos stand er da und war seinem egoistischen Geiste gleich. Ohne die Anbindung an den Willen der Schöpfung sind wir haltlose Blätter im Wind des Spiels der Kräfte.


    Doch sind wir das Wort, das Ebenbild, „fähig, Worte zu sprechen, vor denen die Mächte der Welt erblassen“ (irgendwo in den apokryphen Evangelien). Allerdings sprach Faust das Wort aus Eigennutz und das ist die spätere Verknüpfung zum „Kurs in Wundern“, einer schöpferischen Anwendung der Geisteskraft, die Liebe ver-gibt, statt Zweifel und lähmende Angst zu säen.


    Allerdings wurden die Buchstaben und Worte erst im dritten Teil der Ausbildung vermittelt. Dorthin kamen viele gar nicht mehr, denn sie glaubten, die Allegorien und Analogien allzu wörtlich nehmen zu müssen. Die Verwandlung von Schlacke zu Gold beispielsweise, ist ebenso ein geistiger Vorgang, der die Erstellung des Seelenspiegels umschreibt, also die Fähigkeit, den Zustand der inneren Einheit mit Gott nicht durch äußere Ereignisse aufzugeben und damit die Wirksamkeit eines Fehlers anzuerkennen.


    Gestern, in meiner kognitiven Dissonanz (des fehlenden Gemütes), habe ich die Chinesen in ihrer Wirksamkeit als Dämon bestätigt. Ein Fehler, den ich nun dadurch berichtige, in ihnen die göttlichen Wesen zu sehen, die sie hinter ihrem Irrtum immer noch sind. Hierzu wäre das Falun Gong zu verstehen, was mit der chinesischen Schule der Geheimlehren zu tun hat und der eigentliche Grund der Verfolgung ist. Im Prinzip eine neue Form der Inquisition. Was uns auf das Muster hinter den sich wiederholenden Ereignissen aufmerksam machen könnte. Daher wäre die Offenlegung aller Geheimlehren im Prinzip die einzige Möglichkeit, die notwendige Informationsbasis für eine offene Kommunikation zu schaffen.


    Diese verbindende Ursachen- und Wirkungsanalyse fehlte mir gestern. Wir haben den Schock dieser Zeit noch tief in unseren Knochen stecken, in unserem epigenetischen Erfahrungsschatz, in den Sagen und Mythen, den Sprichwörtern und dem „Volksmund“ dieser Zeit. Auch die Chinesen wehren nur die Wahrheit ab, die in ihnen steckt. Sie sind keine Monster und Menschenfresser, keine Mörder und Schlachter, sie sind weiterhin göttliche Wesen, die darauf bestehen, das Gegenteil SEIN ZU WOLLEN. Doch sie können keine Illusion werden. Ein Teil von ihnen ist ebenso in der Ewigkeit verwurzelt und zu diesem Ursprung, zu ihrer Quelle, soll sie das Wort zurückführen.


    Würden die Chinesen das Falun Gong schon verstehen, dass sie schon aus ihrer bewusst gewählten Unwissenheit (dem Element Luft zugehörig) des Egos zu entfernen suchen, könnten sie die Systematik dahinter besser verstehen, die sie „stets das Böse suchen lässt, was stets das Gute schafft“. Diese Dualität ist ein Kennzeichen des Falls in die Physis, die nicht unsere wahre Heimat ist. Die Anbindung an dieses geistige Wesen in seiner Heimat ist die Rückkehr des inneren Kindes zu seinem Vater. Das Ego der Chinesen glaubt nun, diese Sehnsucht des chinesischen Volkes nach Wahrheit dadurch aus der Welt zu schaffen, dass sie die Körper derer lebendig ausschlachten, die ihrem Ego diese geistige Offenbarung der Wahrheit, des Mitgefühls und der Toleranz anbieten.


    Das chinesische Ego begeht damit den gleichen Fehler wie die organisierten Kirchen des Mittelalters: Sie glauben, die spirituelle Entwicklung aufhalten zu können, indem sie Körper für die Sehnsucht nach dieser geistigen Entwicklung auf der physischen Ebene höllisch bestrafen. Was haben wir daraus gelernt?


    Die Kirchen haben sich geschwächt. Für die Abwehr der Wahrheit benötigt das Ego einen immer größeren Selektionsaufwand. Im Falun Gong würde gesagt werden, dass immer mehr weiße, also göttliche Energie, vom Übeltäter auf die Opfer übergeht. Das Falun Gong könnte erklären, warum die Täter verlieren und gleichfalls die Aussage Christi stützen, dass wir unsere Feinde lieben sollen.


    Doch ist die kollektive Schicksalsbelehrung zu finden, damit die Ereignisse sich nicht ständig wiederholen, da die Ursachen noch wirksam sind. Ziel ist immer der Abstieg des Göttlichen in die Materie, indem der Weg vom „Reich“ aufwärts durch den Lebensbaum beschritten wird. Dieser Weg beschreibt die Geheimnisse der wahren Kabbala, der jüdischen Geheimlehre. Im Christentum in manchen Ritualen noch erkennbar, beispielsweise der Eucharistie, werden die „Universalgesetze“ angewendet.


    Die Veredelung der Seele, von Schlacke zu Gold, auf die physische Ebene zu beziehen, war eine Abwehrstrategie der Egos derer, die die Schüssel zur Erkenntnis lieber weiterhin verborgen hätten um den Aufstieg des sich seiner Unvergänglichkeit bewussten Menschen aus seiner Asche zu verzögern. Global benötigt die Matrix des unverbundenen Bewusstseins immer mehr Energie, ihr Lügenkonstrukt aufrecht zu erhalten und dadurch schwächen sie sich selbst. Bei Nostradamus wird gesagt, die katholische Kirche würde nach China gehen und den Vatikan damit verlassen.


    Beide lügen ja eher schlecht, damit beweist sich Agrippa: Gleiches und Gleiches ziehen sich an. Allerdings könnten die Chinesen heute schon von der Kirche lernen, dass es keinen Sinn macht, die Wahrheit unter den Teppich der Geschichte kehren zu wollen. Alles wird ans Licht kommen…


    Wenn sie also mit magischen Mitteln arbeiten, uns zu versklaven, wären dann nicht alle magischen Wege in den Dienst des Heiligen Geistes zu stellen? Was Faust misslang, gelang Christus. Im Heiligen Geist ist die Fähigkeit enthalten, den Kreis der Schöpfung ganz zu umfassen, in den Worten Goethes „zu schließen“. Dazu sind die „Klagen“ einzustellen, also das Urteil über Gut und Böse aufzugeben, und sich damit für den Weg des Wissens zu entscheiden, für die Wahrheit, dass Gott einzig Liebe ist.

    Da will ich meine Zweifel an den Chinesen und ihrer „Kundschaft“ lieber fallenlassen. Alle müssen die Entscheidung selbst treffen. Erst dann beginnt der Lehrplan des Heiligen Geistes zur individuellen und kollektiven Rückkehr. Wir lernen immer alle gemeinsam, hatte ich gestern vergessen. Sie werden etwas gelernt haben…

    Faustische Magie ist nur, was nicht dem Heiligen Geist übergeben wird. Den Heilgen Geist zu übergehen, könnte als Verstoß gegen die geistigen Gesetze verstanden werden, denn wir reißen, wie jetzt die Chinesen, Dinge aus ihrer Entwicklung, die wir nicht überblicken können. Nicht überblicken können, solange wir uns aus der Zeit nicht befreien und eine Perspektive einnehmen, die total statt selektiv ist. Da wir das erst erlernen, stimmt Goethes Aussage: Er versucht etwas zu erklären, von dem er weiß, dass er den innersten Zusammenhang, die Konsistenz des Kohärenzgrades, noch nicht erkannt hat. Das Streben seines Egos nach persönlichen Vorteilen, ist jedoch der Kompensationsversuch eigener Unvollkommenheit, die Nicht-Überwindung der Investitionen in die physische Welt – das Mangeldenken des Egos.


    Sich von diesem abzunabeln, bedeutet, den Kreis der alten Bewusstseinskräfte zu verlassen und damit die Freiheit zu gewinnen, Worte zu sprechen, die uns gegeben wurden, gesprochen zu werden. Diese Formelmagie wurde von Istahar angewendet, als sie den geheimen Namen Gottes aussprach und zum Stern wurde. Allerdings: Die Schicksalsbelehrung darf nicht umgangen werden, sonst wiederholen sich die Ereignisse. Manchmal werden „Ersatzschicksalsbelehrungen“ angeboten. Bahnt sich dieses mit der Kirche und den Chinesen an? Was wollten wir alle nicht lernen?


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  12. #12

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Um zunächst eine Gesamtsicht auf die Prozessentwicklung zu ermöglichen, zurück zur Zusammenfassung des Herausgebers:

    "Da begegnet ihr die dritte Gewalt der Vergänglichkeit, die Unwissenheit. Sie repräsentiert das irdische Element "Luft", die Sphäre des Mentalen. Sie ist das Wissen über die Welt der Erscheinungen, welches im Vergleich zur Wahrheit Unwissenheit ist. Nach ARt dieses Wissens, das ja auch im Vergänglichen nur eine Insel im Meer des Nichtgewussten ist, nähert es sich neugierig der Seele. Vielleicht ist etwas Neues zu erfahren. Die Gewalt der Unwissenheit spricht zur Seele: Du bist ja unwissend wie ich, nämlich in der Sünde lebend, in Absonderung von der Erkenntnis Gottes. Wie kannst du mich als Unwissenheit bezeichnen, da du doch selbst in dieser Unwissenheit lebst? Du hast keinen Maßstab für ein solches Urteil. Wieder macht auch diese Gewalt ihre Rechte auf die Seele geltend, indem sie auf das alte Bewusstsein hinweist, das ja ebenfalls in der Seele ist und dadurch die Seele in Zweifel über sich selbst stürzen will.

    Aber das neue Bewusstsein ist sich sicher, dass es in der inneren Erkenntnis des Alls lebt, von der Unwissenheit nicht beurteilt werden kann und selbst auch nicht nach Art des an äußere Erscheinungen gebundenen Vorstllungsbewusstseins urteilt. In dieser Sichtweise wird es frei von der Unwissenheit des alten Bewusstseins.

    Und wieder geht die Seele weiter und begegnet der vierten Gewalt des Vergänglichen, dem "Zorn", der der Selbstbehauptung, den Willen zur Macht, den Lebenstrieb, das Element "Feuer". die Energie darstellt, in der jedes lebende Geschöpf brennt und mit der es sich wenn nötig, rücksichtslos durchsetzt. In ihm sind, als in dem Kernprinzip der vergänglichen Natur, alle sieben Kraftprinzipien, sieben Gestalten, enthalten, die diese Natur regieren.

    Noch einmal begegnen in ihm der Seele Finsternis, Begierde und Unwissenheit, dazu als vierte Gestalt, die seinem Wesen als vierte Gewalt besonders entspricht, die "Verursacherin des Todes". Denn die eigenwillige Selbstbehauptung ist es, die zur Trennung von Gott geführt und DADURCH den Tod in die Welt gegbacht hat und immer noch bringt.

    Die fünfte, sechste und siebente Gestalt entsprechen nach den vier Elementen, die alles aufbauen, dem leitenden Prinzip im Menschen und in der Welt, dem "ICH", welches dreifach ist. Es gestaltet nach dem PRinzip der Selbstbehauptung und bildet dadurch das "Reich des Fleisches", es bewahrt nach dem Prinzip der Selbstbehauptung und erhält dadurch die Maja, die Illusion von der absoluten Wirklichkeit der vergänglichen Welt, den "törichten Wahn des Fleisches" aufrecht, und es konzipiert seine Pläner nach demPrinzip der Selbstbehauptung und ordnet so die vergängliche Welt nach der "Wissenschaft des Zorns".

    Auch die vierte Gewalt in ihren sieben Gestalten greift die Seele an, indem sie sich auf ihre Ähnlichkeit mit dieser hinweist." (1)


    Vier Elemente, dazu die Physis, die Gefühls- und Traumwelt, dann die Sphäre des Mentalen. Klar, es könnte hier angemerkt werden, dass die Sphäre des Geistes noch fehlt, sehen wir es zunächst als "Anbindung an die Ewigkeit", die uns aus den Fängen des Zorns in seinen jeweiligen Gestalten befreit...



    (1) Apokryphe Evangelien, Königsdorfer Verlag 2004, Seiten 252 - 254

  13. #13

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    <!--[if gte mso 9]><xml> <o:OfficeDocumentSettings> <o:AllowPNG/> </o:OfficeDocumentSettings> </xml><![endif]--> „Ist nicht die Seele eine „Menschentöterin“ wie der Zorn selbst? Macht sie nicht das alte Wesen des Menschen und das Reich seiner an Raum und Zeit gebundenen Vorstellungen zunichte? Damit gehört sie doch ins Reich des Zorns und hat nicht das Rechte, sich daraus zu entfernen! Und wieder ist dieses Vorgehen der Gewalt der Vergänglichkeit fein ausgedacht. Denn es könnte die Seele, die vielleicht wirklich versucht hat, ihre Triebe und Vorstellungen durch Askese, durch gegen sich selbst gerichtete Gewalt, zu vernichten, unsicher über ihr wahres Wesen machen.


    Aber die Seele lässt sich nicht beirren und löst sich der Reihe nach von allen sieben Gesellen des Zorns. Der Sog der finsteren Materie wird getötet und überwunden durch die Hinwendung der Seele zu uhrer Heimat, dem Geist. Die Begierde wird abgelöst durch Sehnsucht nach der Wahrheit, die Unwissenheit aufgelöst durch Erkenntnis, das Gesetz des Todes, das in der Welt gilt, durch das Gesetz des Lebens in der unvergänglichen Welt ersetzt. Die Gestalt des vergänglichen Fleisches macht einer Gestalt des unvergänglichen Fleisches, des Lichtgewandes Platz, die Fessel der Illusionen über den Charakter der Welt wird in der Freiheit, die die Wahrheit gewährt, abgestreift. Und alle Unruhe, die durch den Zorn, den ungezügelten Lebenstrieb und Willen zur Macht entsteht, weicht die Ruhe im Willen des Vaters.


    Mag nun in einem Menschen das neue Bewusstsein in Erkenntnis und Kraft auch frei von den Einflüssen der Gewalten der Vergänglichkeit geworden sein – auch seine alten Bewusstseinskräfte sind noch in ihm anwesend. Er braucht sie ja, um mit ihnen seine Erkenntnisse und Kräfte in Form von Symbolen und Sinnbildern an andere Menschen weiterzugeben. Sie sollten Diener des neuen Bewusstseins sein. Aber ihrer Art entsprechend sind sie immer in Versuchung, die Sache des neuen Bewusstseins auf ihre Weise zu führen.“

    Was als vierte Gestalt dann noch einmal in sieben Teilgestalten zerlegt wird, sind die Elemente der Sphären und die Sphären selbst.


    „Die erste Gestalt ist die Finsternis.
    Die zweite die Begierde.
    Die dritte die Unwissenheit.
    Die vierte die Verursacherin des Todes.
    Die fünfte ist das Reich des Fleisches.
    Die sechste ist der törichte Wahn des Fleisches.
    Die siebente ist die Wissenschaft des Zorns.

    Das sind die sieben Gesellen des Zorns. Sie fragen die Seele: „Woher kommst du, Menschentöterin, und wohin des Weges, du Raum-Überwinderin?“
    Die Seele antwortete und sprach:


    Was mich festhielt, ist getötet worden, was mich umwendete, ist überwunden worden. Meiner Begierde wurde ein Ende gemacht, und die Unwissenheit ist gestorben. In der Welt wurde ich erlöst aus der Welt, und in einer Gestalt wurde ich erlöst durch eine höhere Gestalt. Ich wurde erlöst aus der Fessel der Unfähigkeit zur Erkenntnis, deren Bestehen zeitlich begrenzt ist. Von jetzt an werde ich Ruhe erlangen, [denn dies ist der richtige Zeitpunkt im Ablauf des Äons] – ich werde Ruhe im Schweigen erlangen. Als Maria das gesagt hatte, schwieg sie. Denn dies war alles, was der Erlöser mit ihr besprochen hatte.“ (2)



    Sofern ich es richtig verstanden habe, wiederholt sich in der vierten Gestalt die Struktur. Im Element Feuer, was in seinem Übermaß mit Zorn einhergeht, sind die Gestalten des Zorns


    1.: der Erde als Element der Schwere, Bedrängnis und Finsternis (Bewusstsein, Geruch)
    2.: dem Wasser als Element der Gefühle, Bilder und Träume (Empfindung, Gefühl)
    3. der Luft als Element des Mentalen, der Gedanken und Glaubenssätze (Verstand, Gehör)
    4. dem Feuer als Element für Licht, Wärme und und Expansion (Wille, Sehvermögen)
    5. die Physis als Sphäre (Körper aus Elementen: Bewusstsein, Empfindung, Verstand, Willen)
    6. die Emotionswelt als Sphäre (Seele aus o.g. Elementen)
    7. die Mentalwelt als Sphäre (Geist aus o.g. Elementen)


    (8. wäre die Ideenwelt nach Platon, die Ursachensphäre als spiritueller Sphäre des reinen Geistes)


    Agrippa hat eine Einteilung in zwölf Sphären erläutert, mir sind zunächst diese drei Ebenen wichtig. Von jeder Ebene aus betrachtet, erscheint die Sicht sehr spezifisch und die Kunst des Lebens ist der harmonische Gleichklang von Körper, Seele, Geist und GEMÜT.


    Das Gemüt ist die Anbindung zum Gewissen, das als fünftes Element betrachtet werden könnte, dem Aksaha-Prinzip, der Akasha-Chronik oder dem Feld des verbundenen Bewusstseins.

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  14. #14

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Evangelium nach Maria - letzter Teil

    Die Vorstellung, die sich bei mir entwickelt hat, ist die, dass wir es mit zwei Bewusstseinsfeldern zu tun haben, zwischen denen eine Wahl zu treffen ist. Die alten Bewusstseinskräfte, die in Planung, Ordnung und Sicherheit ihre Halt gebenden Kompensationsmechanismen gefunden haben, würden ins Bodenlose fallen, wäre es nicht der Eindruck ihrer gesammelten Erfahrungen, bzw. zumindest die Erinnerung daran, die wieder ins Bewusstsein zu rufen sind.

    In der letzten Szene der Reise der Seele durch die Elemente der vergänglichen Welt, wird dieses Verhältnis zwischen den alten und neuen Bewusstseinskräften noch einmal veranschaulicht.

    "Andreas, der Verstand, zweifelt daran, ob die Eindrücke des neuen Bewusstseins auch wirklich authentisch sind. Und "Petrus", der Wille, glaubt, selbst würdiger zu sein als das neue Bewusstsein, das er als KRaft des alten Wesens nicht verstehen kann. Die Kräfte des alten Wesens sind immer bestrebt, mit bestem Willen und in bester Gesinnung aktiv zu sein, Erkenntnis durch Bemühung und Anstrengung, durch Einsatz aller Energien, durch allerlei Methoden und Übungen zu erlangen. Sie können, da sie dem Prinzip der Selbstbehauptung entstammen, nicht begreifen, dass vollkommene Ruhe, ein Ausschau-Halten, eine Haltung der stillen Aufmerksamkeit, die schon durch die Sehnsucht aus dem wahren Wesen des Menschen erzeugt wird, die einzige Haltung sein soll, in der sich das wahre Wesen des Menschen zeigt. Wo doch Aktivität und Planung so wichtige Voraussetzungen bei jedem Streben nach irgendwelchen Zielen sind. IHnen muss doch der Vorrang gebühren." (1)

    Im Original liest es sich so:

    "Andreas aber hatte Einwände und sprach zu den Brüdern:

    Sagt an, was meint ihr zu dem, was sie gesagt hat? Ich jedenfalls glaube nicht, dass der Erlöser so gesprochen hat. Seine Lehren haben ganz sicher andere Bedeutungen.

    Da machte auch Petrus ((der Wille) Einwände zu dem Gesagten und fragte seine Brüder nach ihrer Meinung über den Erlöser:

    Sollte er wirklich mit einem Weib unter vier Augen gesprochen und uns davon ausgeschlossen haben? Sollen wir uns etwa ihr zuwenden und alle auf sie hören? Hat er sie uns gegenüber bevorzugt?

    Da weinte Maria und sprach zu Petrus:

    Mein Bruder Petrus, was glaubst du denn? Meinst du, ich habe das alles ersonnen in meinem Herzen oder ich lüge über den Erlöser?

    Nun nahm Levi (das Gefühl) das Wort und sprach zu Petrus:

    Petrus, du bist schon immer aufbrausend gewesen. Und auch jetzt sehe ich, wie du dich gegen diese Frau ereiferst, als wärest du ihr Widersacher. Wenn aber der Erlöser sie gewürdigt hat - wer bist denn du, dass du sie verwerfen dürftest? Sicherlich kennt der Erlöser sie durch und durch. Deshalb hat er sie mehr als uns geliebt. Wir sollten uns schämen und den vollkommenen Menschen anziehen, wir sollten so werden, wie er es uns aufgetragen hat, und das Evangelium verkünden, ohne dass wir ein weiteres Gebot oder Gesetz erlassen außer dem, worin uns der Erlöser unterwiesen hat.

    Als Levi das gesagt hatte, machten sie sich bereit zu verkündigen und zu predigen." (2)


    Wer aber war die Kirche dann, sie nicht zu würdigen und als Hure zu diffamieren? Hat die Kirche nicht verstanden, dass die Abwendung der Seele von Gott die Hurerei bezeichnet? Wenn die Seelenebene der Schlüssel ist, warum wird er bewusst verborgen? Wenn Maria also die Seele der Lehre der Liebe symbolisiert, dann wird klar, warum die organisierten Kirchen so seelenlos erscheinen und handeln.

    Die Dominanz des männlichen Strebens, der Aktivität, des Machens, benötigt eine die Passivität, die Offenheit der Seele als Gegenkraft. "Gemacht" haben wir genug. War halt alles nur vergänglicher Bullshit. Ein Plan, ohne Sinn und Verstand, ohne Herz und Gefühl, ist blinder Aktionismus, solange nicht die Seele das Ziel der Reise fest im Auge hat.

    Insgesamt könnte gesagt werden, durch die Anbindung an die Bewusstseinsfelder der Ewigkeit, kann es gelingen, in beiden Welten zu leben. Die Zeit wissend nutzen, wurde es früher genannt. Ein Mensch, der die Zeit wissend nutzt, könnte Gemütsmensch genannt werden.

    (1) Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi, HRSG. Konrad Dietzfelbinger, Königsdorfer Verlag 2004, Seiten 255
    (2) Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi, HRSG. Konrad Dietzfelbinger, Königsdorfer Verlag 2004, Seiten 263 und 264

  15. #15

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Um die Diskussion über ein mögliches globales Bewusstsein in den Kontext der neuen Seele zu bringen:

    Was wäre denn, würden wir uns unserer neuen Seele genau durch diese Forschungsarbeiten bewusst werden könnten?

    Würde sich das Bewusstsein seines Selbstes bewusst sein, könnten wir die Untiefen des kollektiven Bewusstseins leichter umschiffen.

    Mit einem liebevollen Gemüt könnten wir die Gegensätze zu einer Synthese verbinden.

    Wie könnten wir die Zeit also sinnvoll nutzen?

  16. #16
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Falscher Ansatz, WSIB. Ein neues (progressives) Bewußtsein kann nur eines sein, das den Menschen in seiner Ganzheit erfaßt. Das "liebevolle Gemüt" ist Teil des Ganzen. Neid, Habgier, Sehnsucht, Gier, Eigensinn oder Todessehnsucht sind ebenfalls Bestandteile des Menschen, auch seiner tiefliegenden Selbstbestandheit, seines Bewußten und Unterbewußten - sie müßten allesamt in diese Konfiguration einfließen. Das sinnvolle Nutzen kann nur in der Entwicklung aller Seelenbestandteile liegen. Alles andere sind Teilganzheit, also etwas Böses.

  17. #17

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Nee, das erfordert eine Entscheidung für eine bestimmte Seite. Es gibt keine friedliche Welt mit ein biß-chen Krieg und es gibt keine kriegerische Welt mit einem selektiven Frieden.

    Da müssten die Menschen eine Entscheidung treffen. Es gibt kein friedliches Bewusstsein mit einem Restkrieg, das ist kein friedliches, kooperatives und offenes Bewusstsein.

    Teilganzheit, also etwas Böses, ist das Ego, der abgegrenzte Darwinismus der "sozialdarwinistischen Raubtiere", die die Legende der Kämpfenden verbreiten, nämlich, dass Krieg (also Zerstörung) einen sozialen Nutzen für die Zukunft besitzt. Doch welchen Nutzen hat der Krieg des Tieres Mensch gegen die Natur?

    So, wie Du Deine Begründung aufbaust, gehst Du davon aus, dass in unseren Seelenbestandteilen "das Böse" zu finden wäre. Du verwechselt jedoch das Böse als Ego mit einer bösen Seele. Das Ego ist doch nicht die Seele, es ist zwar vielerorts erlernter Persönlichkeitsanteil, doch wie wir nun bemerken, geben wir im "Survival of the fittest" zwar zunächst über fremde LEichen, doch die Einschläge kommen näher.

    Gott ist Quelle unserer Seele, da hat das Ego echt nix zu suchen. Das Ego kann nicht mit auf die spirituelle Ebene. Ganzheit besitzt keine Anteile des Egos mehr, darin liegt die Elimination des Tieres verborgen. Das Tier nun als Bestandteil der Seele zu definieren, da gehe ich nicht mit.

    Das Tier, also das über Leichen gehende Ego in seiner globalen Gesamtdarstellung ist nach Darwin im Gedächtnis der Meme (oder Mneme) zu sehen und er wird einfach bewusst fehlinterpretiert. Daneben war er, wie Hitler abgebrochener Kunststudent war, ein abgebrochener Theologiestudent. Rache an Gott ist typisch für die Absichten des Egos...

    Was er nicht fand, sollte auch der Nachwelt entzogen werden???

    Da das liebevolle Gemüt die Perspektive der Ewigkeit anzunehmen versucht, ist die zeitliche Ebene nicht der geeignete Vergleichsmaßstab.

    Deine Aussage: "Der sinnvolle Nutzen kann nur in der Entwicklung aller Seelenbestandteile" ist vollkommen und richtig.

    Allerdings gibt es einzig eine Seele. Da trennen sich unsere Betrachtungsmuster schon. Gäbe es mehr als eine Seele, hätte es keinen Sinn, nach epigenetischer Veränderung zu suchen. Das Wesen der Seele als fraktale Gesamtheit konnte die chinesische Übersetzung erfassen: Dort wird Evolution mit "Schauspiel des Himmels" übersetzt, wobei "Himmel" die gesamte Schöpfung umfasst.

    Die fraktalen Fragmente besitzen schon immer die gesamte Ganzheit. So könnte gesagt werden:

    WERDET, WAS IHR SEID.

    Sie suchen nur dort, wo nix zu finden iss: IM KAMPF.

    Zitat von Darwin aus dem "Entwurf" von 1858:

    "Kann angesichts des Kampfes, den jedes Lebewesen um sein Überleben führt, ein Zweifel bestehen, dass jede noch so geringe Veränderung der Struktur oder der Instinkte, mit denen sich ein Lebewesen besser an seine neuen Bedingungen anpasst, Auswirkungen auf seine Kraft und seine Gesundheit hat? Mit dieser nämlich hat er bessere Aussichten, den Kampf zu überleben, und diejenigen seiner Nachkommen, die diese Eigenschaft erben, und sei sie noch so gering, haben ebenfalls Aussichten....

    Wenn sich die Wirkung von Auslese (unter Kampfbedingungen, Anm. Wsib) und Tod (als Folge des Kampfes, Anm. Wsib) über Tausende von Generationen fortsetzt, wer wird dann die Auswirkungen (DES KÄMPFENS,Anm.Wsib) leugnen wollen?

    Im Kampf, das heißt in der AB-Wendung von unserer Seele und hin zur Materie, wird Mutter Natur zum Monster ER-de.

    Dieser Fall in die Dichte der Materie wird nach den Apokryphen Evangelien dadurch überwunden, dass wir uns den EWIGEN Seelenbestandteilen zuwenden, nicht dem Kampf um die Materie. Wir sollten die Richtung der Betrachtung festlegen: Blicken wir aus der Materie hinauf oder blicken wir vom Geist hinab?

    Auch Dein erster Satz ist villkommen richtig. Aber es gibt auch nur ein Bewusstsein. Anders wäre kein Gedächtnis als Meme denkbar. All-Er-Dings wird das besser eine andere Buchvorstellung...

    Jemand, der Darwin erweitert auffasste, war Richard Semon, der 1904 folgendes zum "Gedächtnis" sagte:

    "Es liegt so nahe, die Fähigkeit der Organismen auf dem Wege der Keimbildung (k. i.S. von "Evolution" als Entfaltung der Büches des Lebens?,Anm.Wsib) ihr körperliches Bild und ihre dynamischen Eigentümlichkeiten wiederaufleben zu lassen, mit dem Reproduktionsvermögen zu vergleichen, das wir bei Menschen und höheren Tieren als Gedächtnis bezeichnen, dass es ein Wunder wäre, wenn diese Übereinstimmung nicht wiederholt aufgefallen wäre."

    Interessanterweise mied selbst Darwin das Wort "Evolution" und sprach lieber von "Abstammung mit Modifikationen".

    Die chinesische Modifikation mit "Schauspiel des Himmels" bringt die Evolution mit ihrer Quelle in Verbindung. Die Evolution ist in der Tat ein Schauspiel des Himmels und die Handlung besteht aus elektrochemischen Prozessen, die wir "Leben" nennen. Bühne ist die gesamte Erde und Ergebnis der Darbietung ein Gesamtbild. Angestoßen wird die Bewegung der Darsteller durch die Sonne, von der das gesamte Energiemanagement für die Kohlenstoffbiologie ausgeht, mit der die Darsteller angetrieben werden.

    Doch dieses Schauspiel besitzt keine sichtbaren Zuschauer und noch keinen Zuschauerraum. Erst, wenn sich die Schauspieler Gedanken machen, wir ihr Schauspiel auf mögliche Zuschauer wirken könnte, kommt der "beobachtende Beobachter" ins Spiel, der selbstreferentielle und selbstreflektierende Ausdruck einer verbundenen Gesamtheit.

    Dass dieser Satz von Darwin stammt, könnte ein weiterer Beleg für die bewusste Verdrehung seiner Theorie sein:

    Er bezieht sich auf einen Schweizer Biologen namens Candolle, doch die Worte besitzen einen weiterhin aktuellen Bezug:

    "An einer entscheidenden Stelle erklärt de Candolle, die gesamte Natur sei nichts anderes als ein Krieg eines Organismus gegen den anderen oder gegen die Natur. Angesichts des friedlichen Antlitzes der Natur könnten wir Zweifel an dieser Behauptung anmelden, doch bei weiterer Betrachtung erweist sie sich als wahr."

    Ja, unter der Prämisse, dass wir ein Tier bleiben wollen und die Ebene des physischen Unterlebenskamfes als einzige Möglichkeit niemals zu verlassen wünschen, wird dieses wohl wahr sein. Es gilt jedoch nur für das Tier Mensch.

    Die Überwindung der Elemente der Materie ist ein Weg, der im Evangelium nach Maria geschildert wird.

    Bleiben wir in der Physis gefangen, glauben wir, im Angriff die beste Verteidigung zu sehen.

    Doch wohin hat es uns gebracht? Die Tierseele hat im Gemüt nicht zu suchen. Ihr keinen Nutzen einzuräumen, bedeutet die epigenetische Elimination unerwünschter Mnemenauswahl.

    Wähle das Gedächtnis des Egos oder wähle das Gedächtnis des Selbstes!

    Daher kann gelten: WERDET, WAS IHR SEID. Anders wär hoffnungslos, da hat der Verstand recht.

    Erkenne die Welt als EINS. Darin findet mensch seine Ganzheit. Individuell und kollektiv.

    "Wer die Augen für die Möglichkeiten der Evolution öffnet, den schaudert vor Betrug, Gewalt, und Bereicherung auf Kosten seiner Mitgeschöpfe."

    (Svante Arthemius 1909)


    Dieses Schaudern als "gottgegebenen Teil des Menschen" anzusehen, verdreht die spirituelle Ebene, denn unsere Wirkungen werden zu "Gottes Ursachen" verkannt. Dabei sind es die Wirkungen des Egos in der Zeit, die wir beklagen, indem wir einer Illusion den Status von Wirklichkeit verleihen.

    Eine Illusion erscheint wirklich, solange sie nicht durchschaut wird. Danach fällt einem erst auf, wie sehr man sich vom "An-SCHEIN" (scheinbar wertvoller Papierfetzen) hat blenden lassen. Solange der Illusion Wert beigemessen wird, scheint sie reale Konsequenzen zu besitzen. Aus der Perspektive meines Selbst besitzt das Ego keine Auswirkungen auf mich. Es sei denn, ich wähle es. Aber das wäre ein Irrtum: Oben ausgeführte, bewusst gewählte Unwissenheit.


    "Der deutsche Biologe Richard Semon prägte den Begriff Mneme (von grichischen Wort für Gedächtnis), um eine umfassende Theorie der körperlichen und ideelen (100 Fragezeichen: Idee-ellen müsste es doch neuerdeutschlich heißen oder nichtens? Anm.Wsib) Fortpflanzung zu formulieren. Seiner Ansicht nach hatte das Gedächtnis eine physische Realität, die sich direkt auf das Gehirn auswirken müsse. Er schrieb:

    Ich bezeichne diese Wirkung der Reize als ihre engraphische Wirkung, weil sie sich in die organische Substanz sozusagen eingräbt oder einschreibt. Die so bewirkte Veränderung bezeichne ich als Engramm... Die ERscheinungen, die am ORganismus aus dem Vorhandensein eines bestimmten Engramms oder einer Summe von solchen resultieren, bezeichne ich als mnemische Erscheinungen. Den Inbegriff der mnemischen Fähigkeiten eines ORganismus bezeichne ich als seine Mneme." (1)

    Sagen wir, es gibt verschiedene Engramme und wir besitzen eine Auswahlmöglichkeit??? Für Zeit oder Ewigkeit?????


    (1) Tim Flannery "Auf Gedeih und Verderb" Die Erde und wir: Geschichte und Zukunft einer besonderen Beziehung", Büchergilde Gutenberg 2011, Seite 33




    Es gibt weiterhin keine UR-Sache außer Liebe, das Ego ist die Illusion.

  18. #18

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Zitat Zitat von aerolith Beitrag anzeigen
    Falscher Ansatz, WSIB. Ein neues (progressives) Bewußtsein kann nur eines sein, das den Menschen in seiner Ganzheit erfaßt. Das "liebevolle Gemüt" ist Teil des Ganzen. Neid, Habgier, Sehnsucht, Gier, Eigensinn oder Todessehnsucht sind ebenfalls Bestandteile des Menschen, auch seiner tiefliegenden Selbstbestandheit, seines Bewußten und Unterbewußten - sie müßten allesamt in diese Konfiguration einfließen. Das sinnvolle Nutzen kann nur in der Entwicklung aller Seelenbestandteile liegen. Alles andere sind Teilganzheit, also etwas Böses.
    Sorry, aber ich versteht nicht ganz, auf welche der vier Aussagen damit abgezielt wird!

    1. Was wäre denn, würden wir uns unserer neuen Seele genau durch diese Forschungsarbeiten bewusst werden könnten?

    2. Würde sich das Bewusstsein seines Selbstes bewusst sein, könnten wir die Untiefen des kollektiven Bewusstseins leichter umschiffen.

    3. Mit einem liebevollen Gemüt könnten wir die Gegensätze zu einer Synthese verbinden.

    4. Wie könnten wir die Zeit also sinnvoll nutzen?


    Was wollen wir denn mit einem nicht liebevollen Gemüt erreichen? Eine Zunahme des Hasses? Würde es denn reichen, wie Justizminister Maaß fordert, die Hasskommentare zu löschen oder wäre es besser die Ursachen des Hassens anzusehen?

    Selbst Gauck sprach gestern davon, dass seine Seele nach mehr verbundener Bewusstheit oder bewusster Verbundenheit ruft. Wir entdecken unsere Seele, das ist doch nichts Böses...

    Ob der Hass zur Seele gehört oder eher eine Erfindung des Egos ist, bedarf einer Klärung, was das Ego eigentlich ist und daher beqntworte ich die Frage danach, was das Ego ist, im Ordner über den Kurs. So, wie ich Dich bisher verstanden habe, hälst Du das Ego für lernfähig, doch ist sein Daseinszweck die Abwehr der Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass Gott seine Schöpfung als eins liebt und unsere Fragmentierungen dieser Ganzheit das Problem in der Zeit ausmachen.

    Denke, dass Punkt 3 gemeint war, bin aber nicht ganz sicher...

    Gegensätze sind es doch nur, solange kein gemeinsames Ziel hinter der Absicht steht. Die Synthese bündelt Teilinteressen zu einem Gesamtstrom, der Strom fließt zum Meer, wer will es hindern?

    Warum: Weil das Selbst den zweiten Platz wählt, um dem Plan der Schöpfung nicht im Wege zu stehen.

    Unsere Funktion ist die Vergebung, die Berichtigung erfolgt, sehen wir uns als Einheit. Mein Gedankenfehler war bisher, dass ich die Funktion der Berichtigung übernehmen wollte, was der von Dir geschilderten "Teilganzheit" entspricht. Meintest Du diesen Aspekt?

    Wir müssen nix tun, außer, das Urteil wegzulegen. Zu "ändern" ist das Ego nicht (durch meine Berichtigung) - zumindest in meiner heutigen Weltsicht...

    Die Gesamtheit aller Prozesse überblickt das, was als Heiliger Geist, ER-leuchtungsgeist oder verbundenes Bewusstsein bezeichnet wird. Aus der Sicht der Ewigkeit wäre zu sagen:

    Was Gott für uns will, haben wir bereits gewählt. Wir ziehen es eben vor, uns als getrennte Wesen zu sehen, obwohl das Leben in uns identisch ist.

    Wo ist der Unterschied zwischen LEBEN und LEBEN?

  19. #19
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Zitat WSIB

    Selbst Gauck sprach gestern davon, dass seine Seele nach mehr verbundener Bewusstheit oder bewusster Verbundenheit ruft. Wir entdecken unsere Seele, das ist doch nichts Böses...
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Was Gauck da zum Besten gab, das trieb mir die Zornesröte ins Gesicht - noch schlimmer war nur noch diese Frau Lübbe-Wolff, die wohl in einer ganz anderen Welt lebt...als jemand wie ich. Es ging um die Integration der Flüchtlinge, solche Fragen kann ich nicht mit religiösem Gequatsche beantworten. Interessiert doch keine Sau...ob der Gauck Protestant, Katholik oder sonst was ist...das ist seine Privatsache - er soll die Klappe halten oder für alle Deutschen reden...und die wollen für reale Probleme realistische Antworten...und kein Religions-Gedöns.
    Soll er sich mal von Giovanni di Lorenzo eine Scheibe abschneiden...dessen Scharfsinn und Weitsicht ich allen Politikern wünschen würde.

  20. #20

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Was wir als Menschheit zum Besten geben, entspricht den Gesetzen des Ego und drückt aus, an welches System wir glauben.

    Die Gesetze, die Frau Lübbe-Wolf vertritt, sind aufgestellt worden, die Kontinuität der Besonderheiten des Ego-Systems zu schützen. Ihre Angst vor "homogenen Flüchtlingsgruppen oder Bevölkerungsteilen" zeigte deutlich den Versuch, viele kleine Ego-Gruppen in der Bevölkerung zu schaffen und zu bedienen, dabei jedoch insgesamt Angst vor der Seele der Bevölkerung zu haben.

    Eine seelenlose Ego-Gesellschaft benötigt Gesetze, die Besonderheiten ausbauen und dabei bewusst, die zu erreichende Inhomogenität als Motivationsantrieb einsetzt. Eine inhomogene Bevölkerung ist halt leichter zu regieren. da keine gemeinsamen Absichten bestehen.

    Eine seelenvolle und höher entwickelte Gesellschaft orientiert sich an zeitlosen Werten. "Würde ist unantastbar" bedingt zunächst ein Vorhandensein von Gesetzen, die auf eine homogene Würde ausgerichtet sind. Würde ist davon abhängig, im Gegenüber eine zukunftsorientierte Seelenentwicklung erkennen zu können, und auf eine Beurteilung dessen zu verzichten, wie der jeweilige individuelle Rückweg auszusehen hat.

    Es geht um die Grundfrage, auf welchen Ebenen wir die realen Probleme ansiedeln: Physis, Seele und Geist sind hierbei nicht zu trennen. Es wird nicht gelingen, mit physischen Gesetzmäßigkeiten eine Seelenentwicklung anzustoßen. Noch weniger wird es gelingen, unter physischen Aspekten eine Veränderung des Geistes zu vollbringen.

    Der Geist, mit dem Medien auf die Dinge schauen, ist das Unerträgliche, denn die (homogeniale) Seele bleibt draußen und die (inhomogenen) Körperformen werden zum Maßstab der Urteile erhoben.

    Di Lorenzo beleuchtete zumindest die Rolle der Ego-Medienwelt, die Besonderheiten herausstellt und die Würde vieler Teile dieser Gesellschaft dabei herzlos mit Füßen tritt.

    Von Frau Lübbe-Wolf könnten wir lernen, dass es eine egoübergreifende Homogenität ist, vor der die Wächter der alten Gesetze sich fürchten.

    Homogenialität entsteht in einer Gesellschaft, die ihre zeitlose Seelenentwicklung mit einem Nutzen für alle verbindet.

    Homogenität heißt nicht, dass alle gleich sind. Es heißt erstmal nur, anzuerkennen, dass alle einer Quelle entstammen und ihre Individualität sich an einer allgemeinen Erinnerung an die Vollkommenheit orientiert.

    Genial wäre es, uns als individuellen Ausdruck von Vollkommenheit wahrzunehmen, von dem wir nur in der Zeit getrennt zu sein scheinen.

    Die Homogenität, die sich zu Homogenialität entwickelt, liegt im Erkennen unserer globalen Seelenverschränkung, die möglich ist, da wir einer gemeinsamen Geistquelle entstammen. Ohne die Verschränkung der Seelen, allein auf der physischen Ebene, ist kein geeinter Menschheitsgeist auszumachen.

    Mögen Menschen in der Zeit unterschiedliche Entwicklungsstadien durchlaufen, kommen wir aus Sicht der Ewigkeit nicht darum herum, anzuerkennen, dass wir alle schon sind, was hier noch unerkannt blieb. Am Ende der Zeit bleibt Geist. Verurteilen wir die "dummen Grundschüler" verkennen wir, dass jeder Schüler alle Schulklassen durchlaufen wird.

    Es wäre daher anzunehmen, dass die Unterschiede zwischen Leben und Leben einzig in der Zeit existieren, welchen Unterschied soll es geben, haben alle alles gelernt? Ist nur die Frage, ob wir getrennt oder gemeinsam zur Schule gehen...

    Lernt nicht immer eine ganze Schulklasse gemeinsam? Sich jedoch nicht als Schulklasse anzusehen, macht es schwieriger, das Lernziel zu erreichen.

    Wenn sich Gauck also nach erweiterten Lernzielen sehnt, ist damit eine erweiterte Perspektive verbunden, die er sich zu erarbeiten scheint. Wie sein Lernprogramm aussieht, habe ich nicht zu beurteilen. Ich habe mein Lernprogramm anzunehmen und das sieht Vergebung vor, nicht Verurteilung.

    Die Gesetze der Welt haben den Zweck, zu verurteilen.

    Die Gesetze der Ewigkeit haben den Zweck, "Lehrer und Schülerbeziehungen" unnötig werden zu lassen, indem geteilt wird, was gelernt wurde: Jeder besitzt alle Gaben und niemandem fehlt irgendetwas zur vollständigen Vollkommenheit.

    Zwar sagen unsere UR-Teile in der Zeit etwas anderes, doch sind die realen Probleme in unserem Geist entstanden und somit niemals allein auf der physischen Ebene ursächlich aufzuheben. Ohne Urteil sind wir einfach eine Schulklasse, die vergessen hat, sich in einer Schule des Lebens zu befinden.

    Wenn wir nur Fünfen schreiben, ist es nicht hilfreich, diejenigen, die Sechsen schreiben, zu verurteilen. Eher sollte sich an denjenigen orientiert werden, die die Schulzeit erfolgreich durchlaufen haben, um etwas "Nachhilfe" in Anspruch zu nehmen.

    Mögen einzelne Argumente richtig "begrenzt" gewesen sein, insgesamt wurde spürbar, einen Lernprozess zu durchlaufen.

    Wir sollten mehr "Seele" wagen.

    Die Angst ist die Angst vor dem Ego im Gegenüber, nicht vor unserem Selbst.

  21. #21
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Deutschland teilt sich auf in: 30% Katholiken, 30% Protestanten, 34% Konfessionslose, 5% Muslime...1% Sonstiges

    Wie kann da ein Bundespräsident protestantische Antworten auf gesellschaftliche Fragen geben?!? Er ist Präsident aller Deutschen und hat sich gefälligst auch so zu verhalten. Was er als Protestant denkt, das ist seine Privatsache und hat in der Politik nichts verloren. Die per Gesetz verankerte Trennung von Religion und Staat wird von den Politikern ständig missachtet und verletzt. Auf den Islam gibt es, wie auf alle Religionen, eine ganze einfache Antwort: Soll jeder glauben wie und an wen er will, solange sich das mit unserem Grundgesetzt vereinbaren lässt. Punkt! Jede weitere Diskussion eröffnet nur Nebenkriegsschauplätze...und das auf sehr dünnem Eis.

  22. #22

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Richtig ist, das schon in der PRäambel des Grundgesetzes die Verantwortung VOR GOTT gefordert wird.

    Da beschränkt sich die "Heiligkeit" nicht auf die Menschenwürde allein, sondern auf unser Gesamtverhalten im Umgang mit unseren Nachbarn.

    Nach Verfassung müssten wir daher schon einen "göttlichen" Kontext in unsere Politik einweben.

    Die von di Lorenzo und Dir geforderte Trennung von Religion und Staat mag aus historischen Gründen richtig sein.

    Die geforderte Trennung von Gott und Staat ist nach Verfassung jedoch nicht haltbar und ohnehin unmöglich.

    Wenn all-so die Präambel das übergreifende Betrachtungsmuster liefert, in dessen Kontext der ganze Rest zu lesen ist, dann ist der "gottlose Staat" verfassungswidrig und alle weiteren Artikel werden bisher fehlgedeutet.

    Eigentlich haben wir nach Verfassung eine Verantwortung vor Gott, doch was daraus resultiert, ist wie im Islam und im Judaismus, in zeitlicher Veränderungswirkung begriffen.

    Verantwortung vor Gott ist jedoch die Verantwortung vor der Ewigkeit.

    Im Grunde verweist die Verfassung auf das Evangelium nach Maria und fordert die Überwindung des alleinig physischen Betrachtungsmusters.

    Den Gott nach Verfassung in getrennte Religionen aufzuteilen, bedingt die Fragmentierung der Gesellschaftsteile, die zunehmende Inhomogenialität.

    Insonah ist die Trennung zwischen Kirche und Gott vonnöten. Gott geht nicht in eine Kirche, er ist immer in allen Kirchen. Denn Gott ist dort, wo ein Mensch ihn empfindet. In diesem Staat ist jedoch bisher die "Heiligkeit" im Sinner einer rituellen Ordnung zu kurz gekommen.

    Insofern ist die Forderung, Gott statt Kirche in den Kontext der Gesetzgebung einzubeziehen, grundsätzlich verfassungskonform.

    Wie die Kirche ihre "besonderen Gesetze" (Arbeitsrecht, Steuerrecht, Kindesmissbrauch u.s.w.) jedoch weiterhin in diesem Staatssystem umsetzt, sollte tatsächlich mal überdacht werden. Die Trennung von Kirche und Staat ist doch Wunschdenken, die Kirchen halten sich Staaten als ihre Erfüllungsgehilfen beim Füllen ihres Klingelbeutels.

    Die Besonderheit, die sich Kirchen jeweils in ihren Staatssystemen einräumen lassen, sind in keinem Fall als "göttlich" zu betrachten. Im Grunde sind diese Organisationen verfassungswidrig, denn ihr Reichtum bedingt die Armut der Bevölkerung in einem Staatshaushalt.

    Sehen wir Gott in den Buddhisten, den Hindhuisten, den Juden, Moslems und Christen ist Kirche kein Problem mehr. Gott bedeutet die Inklusion aller Religionen und sollte nach Verfassung als staatstragendes Konzept verstanden werden.

    Was heißt: Im Kampf und im Krieg greifen wir das Göttliche im Gegenüber an. Damit verletzen wir die Verantwortung vor Gott nach Verfassung. Daraus leitet sich erst ab, dass wir an keinem Angriffskrieg teilnehmen dürfen.

    Die Würde des Göttlichen im Gegenüber zu schützen und zu bewahren, ist wohlverstandener Eigennutz.

    Welcher Religion sich diese Göttlichkeit im gegenwärtigen Augenblick zugehörig fühlt, ist belangslos. Wesentlich ist die Gegenwärtigkeit oder die Nicht-Gegenwärtigkeit der Präsenz eines beobachtenden Beobachters. Womit auch wieder das liebevolle Gemüt gemeint ist.

    Was wir in der Nicht-Gegenwärtigkeit von uns annehmen, ist letztlich Illusion.

  23. #23
    andere-diemnsion
    Laufkundschaft

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Zitat WSIB

    Richtig ist, das schon in der PRäambel des Grundgesetzes die Verantwortung VOR GOTT gefordert wird.
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Nur ein Beweis dafür, dass diese...wie vieles andere ... überarbeitet gehört. Der Glaube hat im Grundgesetz nichts verloren...und schon gar nicht in der Gestalt eines Gottes. Für Märchen sind die Gebrüder Grimm +Co. zuständig, nicht aber unser Grundgesetz. Immerhin stellt man dem Kanzler beim Amtseid frei sich auf Gott zu berufen...oder eben nicht (aber welcher Kanzler würde es wagen sich schon beim Eid mit 2/3 der Bevölkerung anzulegen?!) Wir sind nicht mehr die Ziegenhirten wie vor 60 Jahren, also brauchen wir ein modifiziertes Grundgesetz. Ich habe Null Verantwortung vor Gott, weil ich an keinen glaube. Es existiert kein Gott.

    Zitat WSIB

    Die geforderte Trennung von Gott und Staat ist nach Verfassung jedoch nicht haltbar und ohnehin unmöglich
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Sie ist nötig und auch möglich, man muss es nur wollen. Darüber abszustimmen wäre in etwa das gleiche als würde man die Löwen über die Abschaffung des Gnus abstimmen lassen.
    Das kann keine Mehrheit, das muss der Verstand regeln.

    Zitat WSIB

    Den Gott nach Verfassung in getrennte Religionen aufzuteilen, bedingt die Fragmentierung der Gesellschaftsteile, die zunehmende Inhomogenialität.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Das zeigt doch eindeutig, dass die Religionen das Problem sind...nicht Gott/die Götter. Erst die Religion gibt einem Gott ein konkretes Gesicht, verpasst ihm ein Profil und beansprucht eine Wahrheit...die es im Zusammnehang mit dem Glauben gar nicht geben kann - das erst ermöglicht Konflikte.

    Zitat WSIB

    Insofern ist die Forderung, Gott statt Kirche in den Kontext der Gesetzgebung einzubeziehen, grundsätzlich verfassungskonform
    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Weder noch


    Zitat WSIB


    Sehen wir Gott in den Buddhisten, den Hindhuisten, den Juden, Moslems und Christen ist Kirche kein Problem mehr
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Kirchen sind immer ein Problem, nichts anderes haben uns die vergangenen zweitausend Jahre eindeutig beweisen.
    Kirchen sind ein Hort der Symbolik und des Dogmas.

    Zitat WSIB


    Die Würde des Göttlichen im Gegenüber zu schützen und zu bewahren, ist wohlverstandener Eigennutz.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    Ich kann in nichts und niemandem Göttliches erkennen...das es zu schützen und zu bewahren gilt. Wenn es das Göttliche in jedem gibt, dann in Kim Jong, Putin oder Assad ebenso wie in Papst Benedikt...dies aber würde jeder Gläubige bestreiten. Der Nichtgläubige macht sich solche dumme Gedanken erst gar nicht.

    Zitat WSIB

    Welcher Religion sich diese Göttlichkeit im gegenwärtigen Augenblick zugehörig fühlt, ist belangslos
    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Wenn es denn etwas Göttliches gäbe....dann wäre davon nichts und niemand so weit entfernt wie die Religionen. Ich kenne nichts satanischeres als die Religion. Im Vergleich mit der Katholischen Kirche war Hitler ein Pazifist. Und das ist noch nichtmal Zynismus...sondern die traurige Wahrheit.

  24. #24

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Ich sehe das Göttliche in Dir.

    Das ist eine freudige Wahrheit.

    Du kannst es verleugnen, aber niemals verlieren.

    Allein: Dann wären WIR für die traurigen Wahrheiten ebenso verantwortlich.

    Dann lieber macht- und verantwortungslos?

    Magst Du mit Deiner Einschätzung über Religion richtig liegen,

    das hat echt nix mit Gott zu tun.

    Es ist, was Menschen über Gott annehmen,

    solange sie seine Liebe nicht in ihren Herzen fühlen.


    Ob sich der Irrtum nun als Papst, Kim oder Adolf betrachtet, ist belanglos.

    In Wahrheit ist in jedem die Wahrheit, einzig:

    Wir wollen lieber Opfer sein...

  25. #25
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Apokryphe Evangelien aus Nag Hammadi

    Evangelien aus Nag Hammadi

    An diesen Schriften, wie auch an allen anderen Evangelien, stört mich, dass sie alle so spät verfasst wurden...also bestenfalls als überlieferte Erinnerungsprotokolle angesehen werden können. Das ist in etwa so, als würde man heute zum ersten Mal von Goethe hören...aber sein Leben und seine Bedeutung schildern wollen. Auf diese Art und Weise sind tatsächlich viele der uns heute bekannten Märchen entstanden. Der historische Wert aller Evangelien ist gleich Null. Die Cheops-Pyramide ist fast 5000 Jahre alt, dennoch weiß man sehr viel von ihrem Namensgeber und dessen Umfeld....was sich durch archäologische Funde auch alles belegen lässt. Außerhalb Ägyptens kannte den damals niemand...und auch die meisten Ägypter dürften höchstens mal von ihm gehört haben...wenn überhaupt. Ein Jesus von der Bedeutung wie uns diese Schriften glaubhaft machen wollen...ließe sich ebenso beweisen. Da dem aber nicht so ist, lässt sich seine Existenz zu 100% ausschließen. Natürlich gab es damals einen Jesus, so wie es heute einen Kevin gibt, aber niemals mit dieser Geschichte drum herum. Die biblische Geschichte reicht noch nicht mal dazu aus sie zu glauben.

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