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Thema: Naturwissenschaft - der Ordner

  1. #101
    Zitat Zitat von Streusalzwiese Beitrag anzeigen
    Wieso sollte das Gehirn jeden einzelnen Vorgang in einer Zelle steuern? Der Bundestag beschäftigt sich auch nicht mit der Frage, was in deinem Wohnzimmer vor sich geht.
    Die Zellen hängen "Bestellzettel" außen an die Zellmembran. Auf den Bestellzetteln ist nicht nur festgelegt, was in welcher Menge bestellt wird, immer sind auch die Personalien der Zelle als spezifischer Empfänger mit angegeben und bei der Lieferung kommt nur genau das in die Zelle rein, was auch bestellt wurde.

    Ein ganz praktisches Beispiel: Als Diabetiker spritze ich mir extern Insulin. Die Menge ist verschwindend gering, etwa 0,5 ml pro Tag. Diese Gesamtmenge steht dem Bestellwesen von 60 Billionen Zellen gegenüber. Sagen wir, jede Zelle benötigt pro Tag fünf "Molekülportionen" Insulin. Wie teilt der Körper diese 0.5 ml an 60 Billionen Zellen auf, ohne dabei eine einzige zu "vergessen"?

    Alle Bestellzettel zusammen ergeben ein Liefersystem, dessen Datenmengen abgearbeitet werden müssen, wofür die Gesamtkapazität des Gehirns niemals ausreicht. Es muss irgendwo "vermerkt" werden, welche Zellen wann mit was beliefert worden sind. Würden welche "vergessen" werden, bedeutet dieses ihren Zelltod.

    Candace Pert, eine Wissenschaftlerin, die lange am Opiatrezeptor geforscht hat, kam zu der Überzeugung, die Immunzellen als eine Art "wandelndes Gehirn" zu betrachten. Allein das physische Gehirn kann diese Datenströme jedoch auf keinen Fall verwalten. Wo soll "registriert" werden, ob jede meiner Zellen heute schon ihr Insulin bekommen hat?

    Jedoch besitzt auch der Erklärungsversuch über die Immunzellen als wandelndes Gehirn einen Haken: Was ist die Datenleitung? Hier kommt in meinen Augen nur ein "Funknetz" in Betracht, eine Anbindung an ein vernetztes Lebenssystem. Der "Server" steht nicht in unserem Oberstübchen, dort konnte nur ein relativ kleine Speicher verbaut werden. So, wie wir alle Teile des Betriebssystems auf dem Einzelrechner installieren, Microsoft jedoch ständig Updates durchführt und die Systempflege vornimmt. Auch Microsoft besitzt eine Registratur, welcher Rechner wann, womit versorgt wurde. Diese Datenmenge fällt eben einfach an, obwohl die Programme automatisiert ablaufen. Niemand nimmt diesen Vorgang bewusst wahr, doch der Datenabgleich muss zwingend stattfinden und das "Bestellsystem" ist vergleichbar.

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    Ich behaupte ja genau das Gegenteil, dass es einen solchen Zustand nicht gibt...nicht geben kann - deshalb stellt sich für mich die Frage nach der Erinnerung erst gar nicht.
    Doch, diesen Zustand gibt es. Ich erreiche ihn durch Meditation oder die Anwendung der Gedanken des Kurses.

    Zitat Zitat von anderedimension Beitrag anzeigen

    s.o., wo es keine Fragen gibt...muss man auch nicht nach Antworten suchen.

    Versuche Dir mal folgendes vorzustellen: Der Teufel möchte alle Menschen auf dieser Erde auslöschen - wie lange das dauert ist ihm egal...es muss nur zu 100% funktionieren. Er hat nur einen Versuch.

    Alles was Du dir jetzt so vorstellst...das kann nicht funktionieren. Du kannst 1000 Kriege anzetteln, es werden immer Menschen überleben. Du kannst Krankheiten...tausend mal schlimmer als die Pest..in die Welt setzen - einige Menschen werden überleben.

    Wenn sich aber alle deine Wünsche erfüllen...die da heißen; keine Kriege mehr, globaler Frieden, genügend Nahrung für alle....usw...dann wird der Mensch garantiert aussterben. Es wird ein wenig dauern...aber zu 100% funktionieren. Mir ist klar, dass das schwer zu akzeptieren ist...aber es dennoch zu tun...würde dir einiges an Kopfzerbrechen ersparen.

    Es gibt einen Evolutionssimulator...der spielt dir das durch - das Ergebnis ist immer das gleiche: Der Gutmensch ist die größte Gefahr für die Menschheit.

    Man kennt es aus dem Alltag. Dem Satz, "ich hab es ja nur gut gemeint", ging selten etwas gutes voraus.
    Was ich echt nicht verstehe: Einen Teufel kannst Du Dir lebhaft vorstellen. Was dieser wollen würde, wie er vorgehen würde und so weiter. Was jedoch die Natur des Geistes ist, der kein Gegenteil annimmt, willst Du nicht sehen. Darin liegt jedoch die gesamte Dichotomie und Doppeldeutigkeit verborgen.

    Was sollte der Geist gegen den Geist haben? Warum sollte Geist den Wunsch besitzen, Geist auszulöschen? Diese Logik ist nicht meine...

  2. #102
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    Du wirst durch Meditation oder Auto-Suggestion zum Non plus ultra der Schöpfung?!? Gratulation!

    Zitat Michael

    Was ich echt nicht verstehe: Einen Teufel kannst Du Dir lebhaft vorstellen. Was dieser wollen würde, wie er vorgehen würde und so weiter. Was jedoch die Natur des Geistes ist, der kein Gegenteil annimmt, willst Du nicht sehen. Darin liegt jedoch die gesamte Dichotomie und Doppeldeutigkeit verborgen.

    Was sollte der Geist gegen den Geist haben? Warum sollte Geist den Wunsch besitzen, Geist auszulöschen? Diese Logik ist nicht meine...
    Ich selbst habe keine Vorstellung von einem Teufel...so wie ich keine Vorstellung von einem Gott habe. Die Bilder, die ich habe, bekomme ich von anderen ...z.B. von dir...diktiert. Ich konfrontiere dich sozusagen mit deiner eigenen Illusion, die Du daber....wenn sie dir nicht als eigene vorstellig wird...gar nicht annehmen willst. Was ich dir als Hypothese ankündige...ist in Wirklichkeit keine....es handelt sich um einen naturwissenschaftlichen Fakt. Du kannst also gar nicht anders als diese Frage von dir zu weisen. Jede mögliche Antwort würde deine Welt auf den Kopf stellen.

  3. #103

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Nee, der unveränderliche Teil in jedem Geist ist schon das Non plus ultra der Schöpfung.

    Das, was uns davon abhält, diese Fixierung auf die Ewigkeit anzunehmen, ist eine Illusion.

    Jeder Mensch fühlt intuitiv, dass es ein "vorher" gab und jeder Mensch wird sich eines Tages Gedanken über ein "danach" machen. Eine langjährige Freundin hat echt eine ausgeprägte Religionsallergie, die ihr durch die Kirche eingeimpft wurde. Mit "Gott" nach Kirchenvorstellung hat Sie nichts am Hut. Woran Sie sich erinnert, ist ein Hauch der ersten bewussten Wahrnehmung hier. Daher weiß Sie, dass es ein Davor gab, das "anders" war. An das "Danach", das identisch mit den "Davor" ist, kann Sie noch nicht glauben. Auch das verstehe ich logisch nicht wirklich.

    Und ob der Geisteszustand während der Meditation eine Illusion ist oder nicht, es hilft, die Wahrnehmung vom veränderlichen auf den unveränderlichen Geist zu lenken. Ohne Ewigkeitsanbindung sind die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes todkrank.

    Daneben habe ich Dir nie diktiert, es gäbe ein Gegenteil von GOTT, das muss wohl die Kirche gewesen sein. Was ich Dir als Hypothese ankündige, ist die anstehende Hochzeit von Wissenschaft und Spiritualität.

    Was als GOTT aufgefasst wird, siedelt jede Vorstellung im konkreten Geist an. Doch ist GOTT zunächst abtrakter Geist und keine konkrete Vorstellung kann eingrenzen, was keine Grenze besitzt. Meditation, oder die Innenschau, wie man auch sagen könnte, blickt hinter den veränderlichen Geist und legt die Maske der Persönlichkeit ab.

    Die ganze westliche Gesellschaft hat ein paranoides Verhältnis zum Tod und daher auch zum Leben. Das ganze Anhaften an einem bisherigen und veränderlichen temporären Wissensstand dient der Abwehr des (mindestens) unbewussten Wissens der spirituellen Herkunft unseres Geistes. Für Dich scheint Bewusstsein ein Abfallprodukt der Materie zu sein, doch wie Materie Geist entfalten und enthalten soll, kann die "Wissenschaft" nicht erklären.

    Hier empfiehlt sich die Leere des Geistes als Erfahrungsraum, die Abstraktionsfähigkeit zu erweitern. Alles, was Deine Augen Dir als Welt "präsentieren", ist dem Wesen nach Leere. Das Wesen der Leere ist leicht erklärt.

    Moses

    Namen sollten nicht beliebig und unbedacht ausgewählt werden. Zuweilen bemerkt man erst hinterher, was sie bedeuten. Als ich damals mit oben erwähnter Freundin in das Jagdschlösschen gezogen bin, brauchten wir auf dem nicht eingezäunten Waldgrundstück allein wegen der Wildschweine einen Wachhund. Warum ich den Namen Moses vorschlug, kann ich nicht mehr sagen, zumindest hat Moses als Wachhund 16 Jahre dafür gesorgt, dass so gut wie niemand unbefugt das Grundstück betreten hat.

    Allein durch das Wissen um den Hund und seine Anwesenheit wurde eine unsichtbare Grenze gezogen, die das Wesen der Leere in einem Wasserstoffatom leicht verständlich verdeutlicht:

    Das Waldgrundstück war riesig, der mittelgroße Hund dagegen in der Relation winzig. Nehmen wir an, das Verhältnis ist wie bei einem Wasserstoffatom 99,999999999% Grundstück und 0,000000001 % Volumenanteil "Wachhund". Als "Wachhund" sehen wir jetzt das einzige Elektron des Wasserstoffatoms: Es bewacht die Grenze eines Volumens, von dem es selbst nur 0,0000000001 % ausmacht.

    Nicht, dass der gute Hund tatsächlich ständig überall anwesend gewesen wäre. Doch jeder hatte Angst davor, dass er in dem Augenblick dort anwesend ist, wo sich der Eindringling befindet. Jeder musste immer damit rechnen, dass der Hund plötzlich da ist. Selbst nachdem Moses gestorben war, wurde die Grenze (von Menschen) weiter akzeptiert.

    Was als der "Raum" eines Wasserstoffatoms und damit "feste Materie" gilt, ist "LEERE". Das einzige Elektron, dass diese "Grenze" markiert und das "Revier" bewacht, ist im Größenvergleich ein handtellergroßes Objekt, das einen Raum in der Größe des Kölner Domes als Materie erscheinen lässt. Es ist halt nur so "schnell", dass es jeden zu "beißen" scheint, der die Grenze berührt. Daher wird die Leere als Raum empfunden, doch dem Wesen nach ist einzig Leere. Was ebenso für die "Raumdimension" in einer Zelle gelten soll.

    Die Wissenschaft steht erst am Anfang, die kosmologischen Zusammenhänge von Materie, dunkler Materie und dunkler Energie zu verstehen. Fragen wir uns doch, warum sich, entgegen aller Annahmen, das Universum immer schneller ausdehnt? Dahingehend sei bitte nicht überrascht, dass sich das wissenschaftliche Weltbild ständig selbst auf den Kopf stellt. ALLE bisherigen Erklärungsversuche kannst Du als temporär betrachten, als kleine Trippelschritte auf dem Weg zur Wahrheit. Dazwischen blicken wir auf zeitweilige Realitäten. Die Realität hinkt insofern der Wirklichkeit leider etwas hinterher. Erst vor wenigen Jahren hat die Kirche ja offiziell ihre Realität aufgegeben, die Erde sei eine Scheibe.

    Gemeinhin nennt man es Lernen, wenn neue Erkenntnisse in die Modelle zur Erklärung der Welt Einzug halten. Wir nähern uns weiterhin nur einem objektivierbaren Erklärungsmodell an, doch gefunden haben wir es bisher nicht. Das wäre dann das Non plus Ultra. Wenn sich jedoch das Betrachtungsobjekt, hier das Universum, immer schneller ausdehnt, müsste sich auch das Erklärungsobjekt erweiternd verändern, was das Erklärungssubjekt zwingen würde, seinen Betrachtungshorizont ebenso "zeitnah" wie möglich, gleichfalls exponentiell zu erweitern und auszudehnen. Eine beschleunigte Entwicklung in unserem Geist könnte auch eine beschleunigte Ausdehnung des Universums bewirken. Denn die Wahrnehmung der beschleunigten Ausdehnung bewirkt ja ebenso eine schnellere Entwicklung des Geistes. Weil Fragen aufgeworfen werden, die als "geklärt" galten...

    Die Grenze unserer Gedanken und Betrachtungshorizonte sind die Grenzen unseres Universums. Innen wie außen. Das Bewusstsein entwickelt sich ebenfalls exponentiell immer schneller. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...

    Ist das Sichtbare eins Spiegelung dessen, was "unsichtbar" in unserem Geist ist?

    Kann erst Materie, dann Geist sein? Das ist eine unmögliche Vorstellung, die niemals jemand vernünftig erklären konnte.

    Wenn Geist nicht vorher war, nach welchen Gesetzen sollte sich Materie denn dann verhalten?

    Wieder sind wir beim Wasserstoffatom. Was sollten sie machen? An welches noch ungeschriebene Naturgesetz sich halten? Welche erfinden? Wie denn bitteschön, ohne GEIST?
    Geändert von Michael (09.02.18 um 17:11 Uhr)

  4. #104
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Wenn man Thesen potenziert...steht am Ende immer noch eine These.

    Für dich existiert der Geist...obwohl es dafür nicht den geringsten Beweis gibt. Bewiesen sind nur bio-chemische Prozesse - alles andere ist reine Spekulation. Jede Religion baut auf Spekulationen auf, weshalb es nicht eine einzige gibt...die halbwegs was taugt.

    Ich habe nichts gegen die Spirtutialität des Einzelnen...sofern da kein kollektiver Kult daraus wird...mit der Absicht das Konkrete zu ersetzen.
    Genau das passiert aber z.B. an unseren Schulen...wo Kinder von Religionslehrern mit Hilfe des Staates angelogen und verarscht werden. Die Bibel müsste entweder verboten...oder als Märchenbuch deklariert werden. Im Biologieunterricht wird mir etwas von Phosphorsäure und Einzellern erzählt...während eine Stunde später so ein Quatschkopf mit seinem Gott alles wieder über den Haufen wirft. Das kann man doch nicht ernsthaft gutheißen.

    Zitat Michael
    Kann erst Materie, dann Geist sein? Das ist eine unmögliche Vorstellung, die niemals jemand vernünftig erklären konnte.
    Alles...was heute erklärbar ist...schien irgendwann zuvor unerklärbar zu sein. Das liegt in der Natur der Sache. Und was dir heute unerklärbar scheint...das wird morgen selbstverständlich sein - weshalb die These "Je unwissender, desto gläubiger" mehr als nur eine These ist.

  5. #105

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Ich denke schon, dass Deine Zeilen vom Geist und aus dem Geist stammen. Aber wie soll Geist entstanden sein?

    Abfall der Materie?

    Oder der Ab-Fall des Geistes in die Illusion von Materie?

    Mehr als Geist kann im Prinzip gar nicht bewiesen werden. Jeder Beweis ist im Geist. Von dort wandert die Beweisführung auf das Papier oder die Tastatur...

    Glauben kann ebenso ein Weg zum Wissen sein. Wer nicht daran glaubt, Wissen aufnehmen zu können, wird es gar nicht versuchen. Wir müssen schon für möglich halten, den Horizont des bisher Gedachten zu überschreiten. Was dort gefunden wird, kann leider oft erst zeitversetzt bewiesen werden, da die Apparaturen dafür oft erst erfunden werden müssen. Du kannst jedenfalls nicht finden, wonach du nicht suchst, WEIL Du es schon kategorisch als inexistent und keiner Überlegung würdig betrachtest.

    Was die Religionslehrer alles so sagen, dafür kannst Du mich doch nicht immer verantwortlich machen. Ich sag doch nur, dass sie ihre eigenen Texte bisher nicht verstanden haben können. Vom Hocker reißen kannste mit dem, was "sie" da so sagen, natürlich wirklich niemanden bei diesen offensichtlichen Dichotomien (zwischen Liebe und Angst). Eher erschrecken sie die armen Kinder mit ungeheilten Vorstellungswelten, die die Angst vor dem Geist, in dem wir Geist sind, leider vermehren.

    Was sich als historisch wirksame Werbestrategie jedoch seit mindestens 17 Jahrhunderten monetär und machtpolitisch auszahlt. Ja, sie sind "ungeheilte Heiler", trotzdem können wir sie nicht ausschließen. Hinter dem Ego gibt es keine Rangfolge der Illusionen mehr...

    Im Gegenteil: Mit dem, was die Kirche zur Rettung und Heilung der Welt auf die "hohe Kante" gelegt hat, können wir den Planeten dreimal zu einem Paradies werden lassen...

    "Sooo" unchristlich, uns und dem Planeten das Leben zu verwehren, werden sie doch nicht sein...

  6. #106
    schreibt hier hin und wieder Avatar von Streusalzwiese
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    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen
    Die Zellen hängen "Bestellzettel" außen an die Zellmembran. Auf den Bestellzetteln ist nicht nur festgelegt, was in welcher Menge bestellt wird, immer sind auch die Personalien der Zelle als spezifischer Empfänger mit angegeben und bei der Lieferung kommt nur genau das in die Zelle rein, was auch bestellt wurde.
    Du verlierst dich in Metaphern. Derartige Bestellzettel gibt es nicht. Und damit ist eine Instanz, die die ganzen Bestellzettel verwaltet, unnötig.

    Zitat Zitat von Michael Beitrag anzeigen

    Moses

    Namen sollten nicht beliebig und unbedacht ausgewählt werden. Zuweilen bemerkt man erst hinterher, was sie bedeuten. Als ich damals mit oben erwähnter Freundin in das Jagdschlösschen gezogen bin, brauchten wir auf dem nicht eingezäunten Waldgrundstück allein wegen der Wildschweine einen Wachhund. Warum ich den Namen Moses vorschlug, kann ich nicht mehr sagen, zumindest hat Moses als Wachhund 16 Jahre dafür gesorgt, dass so gut wie niemand unbefugt das Grundstück betreten hat.

    Allein durch das Wissen um den Hund und seine Anwesenheit wurde eine unsichtbare Grenze gezogen, die das Wesen der Leere in einem Wasserstoffatom leicht verständlich verdeutlicht:

    Das Waldgrundstück war riesig, der mittelgroße Hund dagegen in der Relation winzig. Nehmen wir an, das Verhältnis ist wie bei einem Wasserstoffatom 99,999999999% Grundstück und 0,000000001 % Volumenanteil "Wachhund". Als "Wachhund" sehen wir jetzt das einzige Elektron des Wasserstoffatoms: Es bewacht die Grenze eines Volumens, von dem es selbst nur 0,0000000001 % ausmacht.

    Nicht, dass der gute Hund tatsächlich ständig überall anwesend gewesen wäre. Doch jeder hatte Angst davor, dass er in dem Augenblick dort anwesend ist, wo sich der Eindringling befindet. Jeder musste immer damit rechnen, dass der Hund plötzlich da ist. Selbst nachdem Moses gestorben war, wurde die Grenze (von Menschen) weiter akzeptiert.
    Könnte es sein, dass niemand die Absicht hatte dieses Grundstück zu betreten?

  7. #107

    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Sorry:

    Die Quellenangabe dieser Sparte der Naturwissenschaft: "Candace Pert, Moeleküle der Gefühle"

    Das sind wissenschaftliche Fakten. Doch ich fürchte, du beurteilst ALLE Informationen ohnehin so, wie du sie haben willst.

    Lies es oder lass es. Aber rede nicht, wenn du nicht wissen willst. Die Strukturbildung der Rezeptorebene ist das, worauf diese Wissenschaftlerin in ihrer Darstellung ihres Forschungslebens abzielt.

    Die These vom Funknetz konnte ich Prof. Folta-Schoofs von der Uni Hildesheim zuminest verständlich machen. Er meinte dazu: "Ja, aber beweisen können wir das vielleicht in 20, vielleicht auch erst in 80 Jahren. Was machen wir bis dahin"?

    Candace Pert forschte fast ihr ganzes Leben lang an einer einzigen Rezeptorstruktur, aber DU bist schlauer. Ist klar.

  8. #108
    Tochter aus gutem Hause Avatar von anderedimension
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    AW: Naturwissenschaft - der Ordner

    Zitat spektrum.de (zu Moleküle der Gefühle)

    Auf den ersten Blick sieht das Buch sehr esoterisch aus. Die Empfehlung auf der Rückseite stammt von dem Physiker und New-Age-Vertreter Fritjof Capra, der umstrittene amerikanische Heiler und Hollywood-Guru Deepak Chopra schrieb das Vorwort, und der Klappentext klingt auch ziemlich abgedreh
    Candace Pert hat kein Sachbuch geschrieben; da hilft auch das sehr willkürlich wirkende Glossar nichts. Sondern sie erzählt ihre persönliche Geschichte. Dabei gelingt es ihr durch ihre offene, ehrliche Erzählweise, den Leser bei der Stange zu halten und ihm einen spannenden Einblick in ihr Leben zu geben. Aber sie scheitert bei dem Versuch, ihren Spagat zwischen Wissenschaft und Esoterik glaubwürdig zu vermitteln. Es kostet Ausdauer und Überwindung, die letzten Kapitel zu lesen. Schade, daß das Buch so enden mußte

    Gibt immer auch gute Gründe nicht jeder Theorie zu folgen

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