Umfrageergebnis anzeigen: Welche Folgen wird der Brexit haben?

Teilnehmer
1. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Keine. Das wird noch Jahre dauern, bis die Briten wirklich raus sind.

    1 100,00%
  • Das Ende der EU.

    0 0%
  • Die Demokratie in Europa wird gestärkt werden.

    1 100,00%
  • Er ist der Vorbote einer weltweiten Rezession.

    0 0%
Multiple-Choice-Umfrage.
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Ergebnis 26 bis 37 von 37

Thema: Unsere EU

  1. #26

    AW: Unsere EU

    Danke für den Hinweis auf die Plutokratie. Es könnte auch von Plutolobbykratie gesprochen werden: Die, die "am Mündungssystem" der Blutversorgung des Tumors des Gesamtkörpers" sitzen, bestimmten die Wasser- und Nährstoffversorgung aller dahinter zu versorgenden physiologischen Landstriche (und Zellgebiete).

    Die wachsenden Horden der Landstreicher, also denjenigen, denen das "Land getrichen" wurde, sind die Folge einer globalen Plutolobbykratie.

    Ja, Gier als das einzige systemimmanente Ziel kann nicht funktionieren.

    Das Spiel der Briten jedoch, kann eher psychologisch nachempfunden werden, als dieses emotionale Hintergründe spiegelt.

    Wie das Spiel der EU weiter aussehen wird, könnte nach der Approximationsregel der BWL daher aller Wahrscheinlichkeit nach von den Interessen derer bestimmt werden, die als "Bosse des Genossen" zu bezeichnen wären. In dem Lexikon (1) dazu wird von "Chi-Quadrat-verteilter Zufallsvariablen" gesprochen, die in Abhängigkeit zur Anzahl der Freiheitsgrade stehen und in Relation zur Transformation zu sehen wären. Also ist das "magische Quadrat der Volkswirtschaft" eine energetische "CHI"-In-Formation". Sag ich ja: Geheimbündler und Esoteriker regieren uns...

    So ist die Transformationsleistung dieses Systems der Dinge eher gering, da Freiheitsgrade äußerst ungleich verteilt sind. Sowohl die Anzahl der Freiheitsgrade, als auch deren Handlungsqualitäten sind dem unverstandenen Eigennutz geschuldet.

    Wohlverstandener Eigennutz bezieht in einem "Körperflusssystem" immer die Appoximation, also die Aufhebung der Entfernung zum grö0tmöglichen Wohlfahrtnutzens, mit ein. Es nutzt dem Tumor doch nix, wenn der arme Arm ab ist, weil er nicht mit Nährstoffen versorgt wurde. Im Gegenteil, was will die Hand zum Munde führen? Ohne Arme keine Kekse...

    Lieber arm dran, als Bein ab.

    Zum "Körperflusssystem derer, die an der Mündung des Flusses die Kontrolle ausüben" passt grad noch die "Waldregel", die ich persönlich so bezeichnend finde (auch Maximinregel genannt, vor der mein schlauester Dozent immer warnte, denn "sie sei unmöglich umzusetzen"):

    "Waldregel (Maximinregel)

    Bei der (eindimensionalen) W. geht der Entscheidungsträger von der äußerst pessimistischen Annahme aus, dass der schlechteste Zustand eintreffen würde, welche Aktion auch immer er ergreift.Das bedeutet gleichzeitig, dass der Entscheidungsträger mit dem ungünstigsten Ergebnis rechnet. Aus dieser Situation versucht man das Beste zu machen, indem diejenige Aktion ausgewählt wird, die das Maximum der ungünstigsten Ergebnisse realisiert.

    (Die Formel unter der Quellenagabe 2)

    Die W. kommt auch in der "Speiltheorie" vor: Treffen zwei rational handelnde Gegenspieler aufeinander, so ist die äußerst pessimistische Entscheidungsregel gerechtfertigt, wenn sich die Spieler in totaler Opposition begegnen. In einem solchen Fall traut jeder Spieler dem anderen nur das Schlechteste zu. In der vorliegenden Situation bei Unsicherheit (des Brexit und den Motiven Spielteilnehmer, Anm. wsib) wird gelegentlich auch von Spielen gegen die Natur gesprochen. Damit soll in gleicher Weise wie bei Spielen gegen rational handelnde Gegner die Verwendung der W. nahegelegt werden. WEnn wir jedoch unterstellen, dass die Natur dem Entscheidungsträger "neutral" gegenüber eingestellt ist - was höchst plausibel erscheint - so ist eine A-priori-Anwendung der W. (in Bezug auf das Verhalten der Entscheider in der EU, Anm.wsib) nicht zu begründen."



    Sie heißt jedoch Waldregel, weil der gute Mann, der sie ersann, diesen Nachnamen trug. Die Kosten des Kahlschlags, wenn wir uns aufführen, wie die sprichwörtliche "AXT im Walde" werden nach der Savage-Niehans-Regel mit "Opportunitätskosten" (3) bezeichnet. Dumm nur, dass diese "Bilanzierung und Gegenüberstellung" erst nach einem Brexit beginnt... (zu (3) später mehr)

    Daneben ist der Volksmund schlauer: "Wie in den Wald hineingerufen wird, so wird es auch hinausschallen..."

    Ursache und Wirkungen können bei der Maximin-Regel nicht mehr getrennt erfasst werden. Was ist noch Hilferuf und was ist der Hall von Schall und Rauch?

    Daneben ist es mehr die Minimax-Regel, die sich durchsetzte: Minimale Belastung des Kapitals mit den Folgen maximaler Mitweltschäden...

    Doch vor beiden betreibswirtschaftlichen Irrwegen warnte mein Dozent. Die anderen hielten ihre Fresse...

    Das Problem ist die Ausblendung der verbundenen Ebenen, diese fehlende Mehrdimensionalität verlässt den Kontext von Ursache und Wirkung und koppelt sich in seinem Verhaltensentscheidungen von der Mitwelt ab, die fortan UMWELT genannt wird. Im permaneten Angriff auf die Mitwelt verhalten wir uns wie die Tumorzellen an der Mündung des Flusses. Im Innen gespiegelt betrachten wir diese Geisteskrankheit als symbolisches Symptom der (englischen schottischen, walisischen und irischen) Seelenanteile eines europäischen Leerkörpers.

    Wo sind die europäischen Lehrkörper? Wo sind die Transformationsforscher, die den Mund mal aufmachen? Wo bleibt eine umfassende Syntheseforschung?

    Nur hohle betriebswirtschaftliche Worte ohne gesellschaftliche Ideen und ethischen Wertvorstellungen dahinter sind zu hören...

    Mietmünder sollten die Prof´s genannt werden, die selbst nur nachplappern, was ihnen einst (mit vollem Mund ins taube Ohr) gesagt wurde, ohne es jemals zu hinterfragen oder "nachzudenken"...

    Zu Ende Denken meint die Annäherung an den Kontext von UR-Sachen und Wirkungen....

    (1) Lexikon der BWL, Wolfgang Lück, verlag moderne industrie, 5. Auflage 1993, Seiten 77 - 79
    (2) Lexikon der BWL, Wolfgang Lück, verlag moderne industrie, 5. Auflage 1993, Seite 1330
    (3) ebenda, Seite 1088
    Geändert von Michael (27.06.16 um 14:41 Uhr)

  2. #27
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Unsere EU

    Die Briten werden ... mit einem Blick auf Nizza...sich darin bestätigt fühlen...die EU zu verlassen. Wenn ich die Beileidsbekundungen von Frau Merkel sehe...dann könnte ich kotzen. Das ist an Heuchelei nicht mehr zu überbieten. Es wird micht mehr lange dauern...bis sie auch für in Deutschland verübte Anschläge immer wieder vor dem Mikrofon steht...um ihre Anteilnahme für die Angehörigen der vielen Opfer auszudrücken. Sie wird von Solidarität reden, von Zusammenhalt, von einem starken Europa...usw/ich könnte ihr jetzt schon die Reden für die Zukunft schreiben. Es gibt nur ein Mittel gegenden Terror; Keine Muslime mehr rein und die auffällig gewordenen raus. Der nächste Schritt ist den Islam in Europa zu verbieten. Wem das nicht passt, der soll sich in den Nahen und Mittleren Osten verpissen, dort darf er dann seine menschenfeindliche Ideologie leben. Diese Wicheier an Politikern sind kaum noch zu ertragen. Ich hoffe sehr, dass die aktuellen Ereignisse Marie Le Pen beflügen und sie ausreichend Wähler mobilisieren kann. Das wäre eine Initialzündung mit Domino-Effekt und eine Chance zur gesellschaftlichen Ordnung zurückzukehren. Wer den Terror nicht will, der kommt an den Nationalisten nicht vorbei. Die Brexit Abstimmung war keine Wahl für oder eggen Europa, sondern eine Wahl für oder gegen Ausländer - das haben die Umfragen eindeutig gezeigt. Wenn man nun die Vorschläge eines Gabriels, oder einer Wagenknecht hört, dann könnte man nochmal kotzen - dümmer geht es wirklich nimmer. Aber auch das Volk hat was an der Waffel, denn aktuellen Umfragen brachten hervor, dass die Deutschen auch für die Zeit nach 2017 die GROKO favorisieren. Das ist so erbärmlich.

  3. #28
    andere-dimension
    Laufkundschaft

    AW: Unsere EU

    Schengen ist der Freifahrtschein der Terroristen. Diese ewig dümmliche Argumentation man müsse an der Integration arbeiten ist natürlich auch heute wieder zu hören. Diese religiösen Vollidioten sind nicht zu integrieren - und sie verüben auch keine Anschläge weil sie keine Arbeit haben...sondern weil sie Gottes Gesetz über jedes andede Gesetz stellen....und weil der Koran solche Taten wie die gestrige erlaubt. Wenn ich alleine schon das Wort "Islamwissenschaftler" höre - was bitte gibt es denn da zu lernen oder zu lehren?! Es gibt ja auch keinen Naziwissenschaftler auf Grundlage von "Mein Kampf". Es gibt nur einen einzigen Koran - die Schrift ist vom Wortlaut her immer noch die gleiche wie vor 1500 Jahren...während Muslime gerne behaupten es würde ja diese und jene Fassung geben. Da es nur einen Koran gibt und dieser ohne jeden Zweifel und für jeden nachprüfbar einer Hassschrift gleicht...gehört er in Europa verboten...und alle Moscheen geschlossen. Nur die Politik der harten Hand wird eine Chance haben etwas zu verändern, aber gewiss nicht dieses Wecheigelaber der linken Bachblütenteetrinker. Sollen doch diese Deppen mal zu den Eltern der beiden deutschen Mädchen gehen...die in Nizza ums Leben kamen und ihre Politik der allmächtigen Liebe erklären - ich wäre gerne dabei.

  4. #29

    AW: Unsere EU

    Unsere EU ist aber auch immer für Überraschungen gut:

    Da proben die Walonen den Aufstand gegen die Investoren.

    Ceta und Mordio über ein Europa, in dem eine winzige abgehängte Region zum Zünglein an der Waage wurde.

    Ob die uns was von ihrem Zaubertrank abgeben täten würden tun?

    Lustig, diese kanadischen Römer in Belgien...

    Merkel was not amused. Dauert bei uns halt etwas länger, bis der walonische Zaubertrank gerecht verteilt wird.


    Zeit für globale Standards, die wohlüberlegt und offen diskutiert werden.

    Zum Beispiel global genormte Batteriesystemstandards für Elektrofahrzeuge. Oder globale Verbraucherschutzstandards...

    Den Standard, den Samsung, VW und Bosch setzten, kann mensch ja nicht mehr unterbieten....

    Es ist Zeit für ein globales Verursacherprinzip, aus dem das Vorsorgeprizip abgeleitet werden muss, damit ein Handelsvertrag überhaupt der deutschen Verfassung entsprechen kann. Aus dem "Schutz des Lebens und seiner Grundlagen" nach Verfassung resultierend, können diese beiden Rechtsgrundsätze nicht durch Handelsverträge außer Kraft gesetzt werden.

    Wir sollten den flämenden Walonen äußerst dankbar für diese Atempause sein. Denn nach einer Unterschrift wäre der Streit weitergegangen. Besser daher nix unterschreiben, was man ohnehin nicht einhalten würde. Darum ging es ja: Die Strafzahlungen für Staaten, die sich erdreisten, später am Status Quo der Investoren noch zu drehen - auch wenn sich neue Fakten ergeben....

    Flamen und Walonen, Kimber und Teutonen waren es doch damals, die den heutigen Brexit möglich machten, indem sie freiwillig auf eine Insel gingen, die sich nun ganz vom Kontinent abnabelt. Doch aus der früheren Heimat kommt der Todesstoß für die angelsächsische Übernahme des globalen Festlandes. Ganz Europa? Nee, nicht ganz Europa....

    Die vergessenen Ahnen lassen ahnen...

    Gibt ja noch Zeichen und Wunder. Ist Europa, leicht benommen, dem Katerfrühstück knapp entronnen?

    Wenn Handelsstandards, sollten wir doch zuerst mit China reden. Dort steht schließlich die Werkbank der Welt. Alles andere wäre ohnehin töricht:

    Wir brauchen eine globale DIN-Normung. Später wurde ja schon aus der Deutschen Industrienorm der Ausdruck:

    Das ist Norm. Aber was ist Norm?

    Normal ist hier nix mehr. Die Gallier haben den Belgiern ihren Zaubertrank verliehen. Und Kanada verhandelt mit einem Regionalparlament....

    Die neuen Engländer sind wohl die Walonen, aber Gott sei Dank dafür. Die Gefriertruhen für die "toten Güter" dieser Welt wurden noch mal abbestellt...

    Aber die Würfel sind wohl noch nicht gefallen. Wobei das Fallen nicht der Problem ist. Einzig der Aufprall nach dem Fall der Fälle ist zumeist ziemlich unerfreulich. Davor hat uns diese kleine Region, ganz am Rande der Schaltzentralen der Macht, nun erstmal bewahrt.

    Nee, mit uns Europäern braucht niemand mehr zu verhandeln, wir wissen niemals, was wir wirklich wollen. Wir sind unregierbar, weil wir keinen gemeinsamen politischen Willen entwickelt haben. Das ganze EU-Konstrukt gehört auf den Prüfstand. Bis dahin sollte nur entschieden werden, nichts mehr dort entscheiden zu lassen.

    Mit siebenunzwanzig Stimmen spricht man eben nicht...

    Zumindest nicht, ihne daran zu verzweifeln. Ja, Kinderkacke um einen Vertrag, der ohnehin keinen Nährwert besaß. Die eigentlich wichtigen Handelshemmnisse wurden perspektivisch nicht vorausschauend überdacht. Samsung, VW und Bosch beweisen neben Monsanto vielen anderen, dass die Produktentwicklung lange beim Endkunden stattfindet. Dass diese Umgehung des Vorsorgeprinzips möglich wurde, sollte in ünftigen Entwürfen unterbunden werden.

    Lass so ein Note 7 mal auf dem Steuerstand eines AKW abbrennen...

    So wird im VW-Skandal deutlich, was für ein juristisches Entwicklungsland wir im Prinzip sind. Wir dürfen doch jetzt schon beschissen werden, bis die Schwarte kracht. Entschädigung für Europäer, weil sie so dumm (oder kriminell verdummt worden) waren, noch einen VW zu kaufen?

    Sind Europäer nicht grundsätzlich benachteiligt, da Sammelklagen hier nicht möglich sind? Wobei Sammelklagen das einzige Instrument bieten, globalen Konzernen die Stirn zu bieten?

    Uns fehlte die Stirn. Die Walonen besitzen Charakter und sind keinesfalls engstirnig, sondern weitsichtig.

  5. #30

    AW: Unsere EU

    Was die EU-Bürokraten bei ihrem juristtischen Blindflug vergaßen, war, die Handelsverträge an den jeweiligen Verfassungen auszurichten.

    Doch weder die kanadische Verfassung, noch die ohnehin inexistente europäische Verfassung spiegeln sich in der Verfassung der unbekannten Fassung von Handelsverträgen, in denen die Zukunft der Welt verschachert wird.

    Später die Verträge an nationalen Verfassungen scheitern zu sehen, ist ungleich blöder, als gleich nach Verfassung zu verhandeln.

    Es gab keinen wichtigen Gesetzentwurf in den letzten 2 Jahrzehnten, der nicht vom Verfassungsgericht überprüft werden musste.

    Die Blödheit, die sich jetzt institutionell offenbart, bewahrt uns eventuell vor einer noch größeren Dummheit.

    Ohne Handlungsfähigkeiten zu gewinnen, die aus gemeinsamen, langfristigen ethischen und strategischen Zielvorstellungen resultieren, bleibt Europa ein nicht zurechnungsfähiges Konstrukt. Ohne europäische Verfassung werden Verträge geschlossen, die an 27 nationalen Verfassungen scheitern, die intern schon keine Übereinstimmung erlauben.

    Die externe Übereinstimmung mit der kanadischen Verfassung wird ebensowenig bedacht. Mit TTIP kämen dann die amerikanischen Verfassungsnotwendigkeiten hinzu. Verträge, die keiner versteht, dürfen nicht unterschrieben werden. Schon und überhaupt gar nicht kann man Verträge mit Ewigkeitscharakter auf "Probe" billigen und daher unterzeichnen, obwohl abzusehen ist, dass die Handelsverträge niemals allen 27 europäischen und, sowohl der kanadischen, als auch später der amerikanischen Verfassung entsprechen können.

    Mit einer unzurechnungsfähigen Unterschrift unter einen unzurechnungsfähigen Vertrag kann die Zurechnungsfähigkeit nicht bewiesen werden.

    Wenn niemand wirklich weiß, was die Verträge bedeuten, wird klar, warum niemand offen darüber sprechen durfte. In Verträgen, die das Ziel haben, nationale Demokratie auszuhebeln, indem die beteiligten rahmengebenden Verfassungen unbeachtet bleiben, dürfen sich die Rechtsstaaten nicht aushebeln lassen.

    Wenn außerhalb eines Rechtsstaates die Abschaffung dieser Rechtsstaaten beshlossen wird, kann dies niemals eine juristische Rechtsgültigkeit bewirken.

    Wer Verträge abschließt, die der Verfassung widersprechen, ist ein Feind der Verfassung. Es sollen diesmal alle Rechtssysteme ausgehebelt werden, das ist der juristisch nicht hinnehmbare Blindflug. Einfach, weil die Staaten die schlechteren Rechtsverdreher besitzen und die wirklich Cleveren niemals für den Hungerlohn eines Sparkassendirektors arbeiten würden.

    Dumme Anwälte sind eben stumpfe Waffen. Die schlaueren Anwälte haben die Investoren, nicht die Staaten. Es sind allerdings alles Verfassungsfeinde, ob sie den Angriff auf die Verfassung nun bewusst durchführen, oder versuchen werden, erneut zu behaupten, sie "hätten das nicht verstanden"...

    Sie wissen nicht, über was sie die Unterschrift setzen. Wenn das nicht die juristische Unzurechnungsfähigkeit eindeutig beweist....

    Nee, die Handelsverträge haben sich an ALLEN Verfassungen zu orientieren. Nicht die Verfassungen an den Handelsverträgen. Sonst beschließen wir die Abschaffung der Demokratie und des Rechtsstaates. Das ist nach Verfassung ohnehin niemals rechtskräftig. Niemals...

    Nur, solange die Aussetzung der Demokratie Bestand hat, können die Handelsverträge Bestand haben. Jeder spätere Rechtsstaat, der die "unrechtmäßig abgeschaffte" Verfassung wiederherstellen möchte, wird die heutige Aushebelung der Verfassung später eindeutig als vorsätzliches Verbrechen werten müssen.

    So unsere Verfassung heute Gültigkeit besäße. Doch wird sie in Verträgen ausgehebelt, die keiner kennt und niemand, der sie kennt, wirklich versteht. Bis auf die Investoren, die damit ihre Ziele verwirklichen und ihre über Leichen gehenden Rechtsverdreher, die bewusst GEGEN Verfassungen antreten.

    Derart weit in die Zukunft reichende Verträge benötigen eine globale Verfassung. Das wird an diesem Dilemma überdeutlich. Wir brauchen zunächst eine Deklaration globaler Menschenrechte, die DURCHSETZBARKEIT benötigt, keine Lippenbekenntnisse von Politikern, die nicht verstehen, worüber sie entscheiden. Auf Entscheidungen zu drängen, die nicht verstanden und diskutiert wurden, ist nicht so richtig weitsichtig.

    Trump würde die Verträge eh nicht anerkennen.... Es gibt so viele unabwägbare Faktoren und anfängliche Unmöglichkeiten der Erfüllung der (zudem unbekannten) Vertragsgegenstände, dass zu hoffen bleibt, der Zaubertrank der unbeugsamen Gallier in Walonien wird gerecht geteilt...

  6. #31

    Die EU, eine gefährliche Mogelpackung

    Die EU, warum das eine gefährliche Mogelpackung ist:

    Seit dem zweiten Weltkrieg gab es in Europa "nur" einen Krieg, den Balkankonflikt...der Ende der 90ziger Jahre seinen Höhepunkt (Eskalationsstufe) fand. Den Griechischen Bürgerkrieg (1946) muss man noch zum zweiten Weltkrieg zählen...er war eine Art Nachbeben des 2WK. Das ist deshalb wichtig zu wissen, da uns die EU-Befürworter die EU als Friedensprojekt verkaufen wollen. Tatsache ist, dass die EU (1993 gegründet) uns während des Balkankonfliktes bereits bewiesen hat, dass sie unfähig ist solche Konflikte zu verhindern oder zu beseitigen. Beendet wurde dieser Krieg...diplomatisch wie auch militärisch...von den Amerikanern...da diese den blauhelmigen Europäern nicht mehr länger zuschauen wollten/konnten - und ihnen auch klar war...dass die Russen...umso länger der Krieg andauert...immer mehr an Einfluss gewinnen würden.

    In der Wahrnehmung der europäischen Bürger sind sich Deutschland und Frankreich stets einig und gehen Schulter an Schulter voran. Die Wahrheit ist, dass sich die beiden Nationen zu keinem Zeitpunkt bei grundlegenden Entscheidung einig waren, sondern sich Deutschland die Zustimmung der Franzosen immer teuer erkaufen musste. Als es um die deutsche Wiedervereinigung ging wusste Mitterrand...dass er diese nicht verhindern konnte---also nutzte er die Dynamik und lenkte sie zu Frankreichs Gunsten um...im Gegensatz zu Thatcher...die sich bis zum Schluss gegen die WV der Deutschen wehrte...was sie letztendlich ihren Job kostete.

    Die EU ist zwar faktisch noch ein Staatenbund...dahinter steht aber von Anfang an die Idee eines künftigen Bundesstaates. Genau in dieser Richtung geht jetzt auch ein Macron...er möchte die "Verwandlung" beschleunigen. Das Ziel ist ein föderalistisches Europa - und ein solches Europa wird einen Konflikt nach dem anderen produzieren....aus einem ganz einfachen Grund: Trotz Eurobonds wird es in Europa ein enormes Gefälle geben...ähnlich wie z.B. zwischen Bayern und Berlin. Bayern und Berliner bekriegen sich deshalb nicht (auch wenn die Bayern nur mit Zähneknirschen zahlen)...weil sie sich "verbunden" fühlen. Trotz aller Gegensätzlichkeiten sehen sie sich in einer Linie von Geschichte, Kultur und Religion. Dahinter steckt eine tausendjährige...gemeinsame Geschichte. In Euorpa wird es aber niemals eine solche Verbundenheit zwischen Deutschen und Bulgaren geben, um ein Beispiel zu nennen. Mit der Konsequenz, dass die Bulgaren künftig nicht mehr ihre eigene Regierung für ihre Armut verantwortlich machen werden...sondern die Deutschen. Und die Deutschen werden nicht einsehen, dass sie Jahr mehr Jahr sollen...um die Bulgaren durchzufüttern Ein Bundesstaat Europa würde ebenfalls bedeuten, dass dann alle "Regionen" Europas der Nato angehörig sind.

    Marcon alleine macht noch keinen Sommer, aber wehe der Schulz wird Kanzler...dann haben wir im Handumdrehen die Eurobonds und den Bundesstaat Europa - und es wird dann nicht lange dauern...bis uns all die anderen in den Ruin "gewirtschaftet" haben. Die Eu verhindert keine Kriege, sie erschafft Kriege.

  7. #32
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    AW: Unsere EU

    Macron wurde vorgestern bei seinem Besuch in Deutschland von Pressevertretern gefragt...ob er die Eurobonds einführen möchte. Seine Antwort klang nach einem "nein". Bei Phönix fragte man einen französichen PolitikWissenschaftler...der auch einen deutschen Pass besitzt...wie er denn Macrons Worte interpretiere. Seine Antwort: "Macron schöpfte die Möglichkeiten und Feinheiten der französischen Sprache aus und verpackte ein "ja" als "nein". Macron ist ein brillianter Rhetoriker..was u.a. auch sein Förderer Rothschild bestätigte...für den Macron zig Milliarden einfuhr...was Macron (provision) selbst zum Multimillionär machte - und das in kürzester Zeit. Macron wirkt sympathisch, er ist intelligent...manche nennen ihn ein genie - und seine Biographie ist beeindruckend. Mein Gefühl sagt mir aber, dass diese Mann verdammt teuer für uns Deutsche wird. Die Zeit wird es zeigen.

  8. #33
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    AW: Unsere EU

    Unsere EU macht einen auf dicke Eier. Google soll 2,42 Milliarden € Strafe zahlen, weil sie ihre weiterführenden Produktangebote nach Suchanfragen vor denen der Konkurrenz listen. Laut EU-Kommissar Vestager verstößt das gegen EU-Recht.

    Hm.
    Kommentar: Dirigismus, Aushebelung der marktwirtschaftlicher Prinzipien und dennoch kein gesellschaftlicher Fortschritt.
    Google wird den sich abzeichnenden Streit durch die Instanzen gewinnen, denn KEINER ist gezwungen, bei Google zu suchen oder die Angebote wahrzunehmen. Demnächst muß ich dann auf meinen Seiten Werbung für die Konkurrenz machen, sollte sich diese Strafandrohung durchsetzen? Aber nein, muß ich nicht, müßte ich nur, wenn ich Marktführer wäre. Also verklage ich jetzt Bertelsmann, auf seiner Homepage dieses Forum zu bewerben?

    Nein, das haut vorn und hinten nicht hin.

    Mein Lösungsvorschlag: Wer Google nicht benutzen will, sollte auf andere Anbieter umsteigen, z.B. DuckduckGo.

  9. #34
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    AW: Unsere EU

    zur EU finde ich diese Diskussion sehr aufschlussreich:

    https://www.phoenix.de/content/phoen...tum=2017-07-02

    Viel angenehmer zuzuhören...wenn sich Historiker zu solchen Themen austauschen...als wenn das Politiker tun. Interessant und aufschlussreich die Sichtweise des Briten.
    Zum Ende wurde gefragt wie nah und wahrscheinlich der Staat Europa ist - darf man den Experten glauben...dann sind wir davon noch sehr weit weg. Eine Bereitschaft zur Überwindung des Nationalstaates sieht man keiner der Mitglieds-Nationen - damit meint man noch nicht mal die Politiker...sondern vor allem die jeweilige Bevölkerung. Diese Ansicht teile ich, denn für eine Transferunion sind wir noch zu unterschiedlich. Ich brachte ja schon mal den Vergleich mit unserem Länderfinanzausgleich. Der funktioniert nur...weil er auf hohem Niveau stattfindet...die Geberländer nicht darunter leiden - zudem gibt es keine großen kulturellen Unterschiede...und wir haben eine gemeinsame Geschichte.

    Ich glaube, dass der Nationalstaat Europa nicht politisch erzwungen werden kann...sondern über die Kultur/en wachsen muss. Die Zeit wird das regeln - die jungen Leute lösen die Grenzen ganz automatisch auf. Die lassen sich weder geographische noch ideologische... und schon gar keine kulturellen Grenzen aufzeigen. Der Staat Europa kommt von ganz alleine...doch muss er organisch wachsen können...ohne jeden Druck von Außen.

  10. #35
    Resurrector Avatar von aerolith
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    AW: Unsere EU

    Tut mir leid, fünf minuten habe ich dieses geschwätz ausgehalten. ich schluckte schon bei der sprachregelung des potsdamer professors in bezug auf die kriegsbefindung des reiches. hätte er kriegserklärung gesagt, was zweifellos im semantischen raum mitschwingen sollte, hätte er gelogen. so entstand gleich von anfang der eindruck, daß wir deutschen den ersten weltkrieg verursacht hätten, was dann gleich noch von der polin, die auf die gestellte frage schlichtweg nicht antwortete, erweitert wurde zu einer lobhudelei des versailler vertrages und der betonung einer staatsfähigkeit polens.... ne, da wendet sich der gast mit grausen.

  11. #36

    AW: Unsere EU

    Naja, das ist halt das übliche Vorgeplänkel...ins Eingemachte geht es später. Der Versailler-Vertrag wird im späteren Verlauf von allen Gesprächsteilnehmern kritisiert - nicht der Vertrag als solcher...aber viele seiner Inhalte. Im Kern ging es um die heutige Rolle Deutschlands in Europa...wie Deutschland von unseren Nachbarn gesehen wird...welche Ängste und Erwartungen sie haben. Da spielen auch Emotionen eine Rolle...die neben der eigentlichen eine eigene Geschichte erzählen. Deutschland wird heute nicht mehr als militärische...aber als wirtschaftliche Bedrohung gesehen. Man hält Deutschland für strukturell so stark, dass man es zum Wohle Europas künstlich stutzen muss...da sich auf natürlichem Wege an der Dominanz Deutschlands nichts ändern wird. Das waren jetzt meine eigenen Worte, meine Interpretation der Gesprächsinhalte. Die Transferunion wäre eine solche Schwächung - mit ihr wäre unser heutiger Wohlstand nicht mehr möglich. Läuft alles (lässt man die Politiker gewähren) auf eine Angleichung auf niedrigem (aus der Perspektive der Deutschen) Niveau hinaus. Nicht umsonst ist gerade Macron ein Verfechter der Transferunion - ihm geht es mit Sicherheit nicht um das Wohl der anderen...sondern vorrangig um die Schwächung Deutschlands. Leidtragende einer Transferunion sind Deutschland und die Skandinavier...alle anderen gewinnen dabei. Ich finde schon den Begriff furchtbar, da er die Bürger hinters Licht führt. Die Briten, das hat der Cambridge Professor bestätigt, sehen sich immer noch als Ordnungsmacht(sagte er wörtlich) und den Deutschen übergeordnet (zwischen den Zeilen). Die Transferunion wird früher oder später kommen (evtl. unter einem anderen Namen) und die Deutschen die alleinigen Deppen sein..denn die Skandinavier (das sage ich so voraus) werden dann aussteigen. In Skandinavien, und nicht nur dort, gibt es jetzt schon einen spürbaren Rechtsruck - wobei ich die "Rechten" weniger als Problem sehe - viel mehr glaube ich, dass man den Patriotismus unterschätzet. Kein Wunder, wird ja heute alles...ob rechts, national oder patriotisch...mit dem Etikett "rechtsradikal" versehen wird. Die Briten, auch das bestätigte der Professor, befürworten einen Nationalstaat Festlandeuropa...denn der würde Deutschland "schlucken". Mit den Flüchtlingen haben wir den ersten Schritt bereits gemacht - zwei Millionen Transferempänger innerhalb von nur zwei Jahren...das wird Deutschland nachhaltig schaden. Die gleiche Zahl kommt nochmal mit den Nachzüglern on Top...und die sind auch nicht "besser" als die...die schon da sind. Plus all denen die in den nächsten Jahren noch kommen werden. Die Italiener werden direkt durchwinken...die Österreicher erst kontrollieren udn dann durchwinken...und am Ende landen sie alle bei uns...wir sind ja schliesslich Nachbarland von Somalia, Nigeria, Afghanistan, Irak, Syrien, Marokko, Tunesien, Libanon,.......

    Frau Storch wurde (zurecht) gescholten...als sie das Bild von Panzern an den Grenzen malte...von Soldaten die auf Kinder schießen erzählte. Aber ich befürchte sie wird Recht behalten.
    Die Österreicher haben gestern schon (vorsorglich) Panzer mobilisiert...die sich in Richtung Grenze aufmachen. Solche Bilder werden wir auch in Deutschland erleben. Ist nur eine Frage der Zeit...bis das passiert - wäre sehr naiv daran zu zweifeln. Europa als Staat kann aus vielerlei Gründen niemals funktionieren...doch der Hauptgrund ist der...dass es ein widernatürliches Gebilde wäre - der Wille der Evolution und die Natur (des Menschen), das kennen wir von anderen Beispielen, werden oft unterschätzt.

  12. #37
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    AW: Unsere EU

    Puls of Europe...diese Bewegung hat sich doch tatsächlich auch in unserer Kleinstadt festgefressen. Hatte ich das vor Wochen noch als einmaliges Spektakel eingeordnet, stehen sie jetzt jeden Sonntag vor der Lutherkirche und werben für ihre Sache - welche eigentlich? Bin da noch nicht wirklich schlauer geworden. Pro Europa ist mir klar, aber für was für ein Europa? Habe mir vorgenommen übernächsten Sonntag einen von denen anzusprechen...mich umfassend zu informieren. Werde wohl spontan entscheiden, ob ich mir einen vom Typus "Pädagoge" kralle, oder doch lieber einem von der Sorte "verkappter Grüner", mit Nasenhaar.... so lang sind wie der Bart einer nordamerikanischen Schneeziege, eine Chance gebe. Der/Die ein oder andere stand auch schon mit dem "Atomkraft Nein Danke Schild" an gleicher Stelle. Irgendwo verständlich, denn der Feind ist der gleiche - wer gegen Europa ist...der ist auch gegen die Erneuerbaren Energien...zumindest in der Wahrnehmung des Aktivisten - dort ist er ebenso auch ein potentieller Rechtsradikaler, ein Kinderschänder, ein Kapitalist,...auf jeden Fall kein liebenswertes Lebewesen...allenfalls ein geduldetes. Und vermutlich wird sich seine Haltung...nach einem Gespräch mit mir...auch nicht ändern.

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